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edes Jahr pilgern über 1,5 Millionen Muslime nach Mekka in Saudi-Arabien. Auch aus Baden-Württemberg machen sich Muslime auf den Weg. Was bedeutet diese Reise für sie? Mindestens einmal im Leben sollte jeder gläubige Muslim die Pilgerreise Hatsch nach Mekka machen. Der Hatsch gehört zu den fünf Grundpflichten des Islams. Doch der Weg nach Mekka ist steinig. Saudi-Arabien gibt für ausländische Muslime strenge Quoten vor. Individualreisen sind nicht möglich. Neben der großen Hitze sind auch die Menschenmassen eine Herausforderung, jedes Jahr gibt es Tote und Verletze.
Nach Erdbeben in Südostasien geht Suche nach Überlebenden weiter / Türkische Opposition plant neue Demonstrationen / Leipziger Buchmesse endet mit weiteren Highlights / Handwerkspräsident warnt vor Mindestlohn von 15 Euro / Die neue syrische Regierung steht / Für Millionen Muslime endet der Ramadan / Eric Clapton wird 80 Jahre alt
Europaparlament einigt nach fast zehnjähriger Diskussion auf verschärfte Asylregeln in der EU, Bundesregierung verständigt sich auf Verlängerung der Mietpreisbremse bis 2029, Bundestag berät über Gesetz zum Schutz von Schwangeren vor sogenannten Gehsteigbelästigungen, Neue Eigentümer der insolventen Galeria-Warenhauskette planen Erhalt von ca. 70 Filialen, Mutmaßlicher Täter nach Brand in einem Mehrfamilienhaus in Solingen gefasst, Millionen Muslime feiern weltweit das Ende des Fastenmonats Ramadan, Feierlichkeiten im Gazastreifen zum Fest des Fastenbrechens geprägt von katastrophaler Versorgungslage, Hochwasserpegel in Russland und Kasachstan steigen weiter an, Französin Anouk Garnier erklimmt zweite Etage des Pariser Eiffelturms an einem freihängenden Seil, Die Lottozahlen, Das Wetter
Knapp 80 Prozent der indischen Bevölkerung sind Hindus, mehr als 14 Prozent Muslime. Spannungen gab es im Laufe der Jahrhunderte des Zusammenlebens immer einmal wieder. Doch seitdem der Hindunationalismus unter Präsident Modi Auftrieb genommen hat, fühlen sich viele der rund 170 Millionen Muslime wie Bürger zweiter Klasse. Täglich sehen sie sich in Fernsehen und Internet mit Hass und Vorurteilen konfrontiert: Sie seien besonders aggressiv, hätten Verbindungen zu islamistischen Terrorgruppen und wollten Hindu-Frauen heiraten, um sie zu konvertieren.
Sie sind eine Minderheit in einem mehrheitlich hinduistischen Staat: die gut 170 Millionen Muslime, die es in Indien gibt. Seit gut zwei Jahren gibt es nun immer wieder gewalttätige Auseinandersetzungen.
Sie sind eine Minderheit in einem mehrheitlich hinduistischen Staat: die gut 170 Millionen Muslime, die es in Indien gibt. Über viele Jahre haben die verschiedenen Glaubensgemeinschaften in diesem riesigen Land weitgehend friedlich miteinander gelebt. Doch vor zwei Jahren hat die indische Regierung unter Narendra Modi ein neues Staatsbürgerschaftsgesetz und ein neues Meldegesetz erlassen - mit dem Muslime diskriminiert werden. Seither gibt es immer wieder Auseinandersetzungen, auch weil Hindufanatiker die Muslime provozieren.
Themen der Sendung: Keine Anzeichen für Ende der Gewalt nach Angriffen auf Israel und den Gazastreifen, Weltweit suchen Staats-und Regierungschefs nach einer Lösung im Nahostkonflikt, Demonstranten fordern Ende der Angriffe auf den Gazastreifen, Sinkende Corona-Inzidenz und Reiseerleichterungen, 3.Ökumenischer Kirchentag beginnt mit viel Prominenz, Millionen Muslime begehen Zuckerfest unter Pandemie-Bedingungen, DFB-Pokal-Finale, Das Wetter
Themen der Sendung: Keine Anzeichen für Ende der Gewalt nach Angriffen auf Israel und den Gazastreifen, Weltweit suchen Staats-und Regierungschefs nach einer Lösung im Nahostkonflikt, Demonstranten fordern Ende der Angriffe auf den Gazastreifen, Sinkende Corona-Inzidenz und Reiseerleichterungen, 3.Ökumenischer Kirchentag beginnt mit viel Prominenz, Millionen Muslime begehen Zuckerfest unter Pandemie-Bedingungen, DFB-Pokal-Finale, Das Wetter
Themen der Sendung: Keine Anzeichen für Ende der Gewalt nach Angriffen auf Israel und den Gazastreifen, Weltweit suchen Staats-und Regierungschefs nach einer Lösung im Nahostkonflikt, Demonstranten fordern Ende der Angriffe auf den Gazastreifen, Sinkende Corona-Inzidenz und Reiseerleichterungen, 3.Ökumenischer Kirchentag beginnt mit viel Prominenz, Millionen Muslime begehen Zuckerfest unter Pandemie-Bedingungen, DFB-Pokal-Finale, Das Wetter
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Themen der Sendung: Keine Anzeichen für Ende der Gewalt nach Angriffen auf Israel und den Gazastreifen, Weltweit suchen Staats-und Regierungschefs nach einer Lösung im Nahostkonflikt, Demonstranten fordern Ende der Angriffe auf den Gazastreifen, Sinkende Corona-Inzidenz und Reiseerleichterungen, 3.Ökumenischer Kirchentag beginnt mit viel Prominenz, Millionen Muslime begehen Zuckerfest unter Pandemie-Bedingungen, DFB-Pokal-Finale, Das Wetter
Artikel zum Podcast: https://bit.ly/3e48qUu In Deutschland leben rund 5,5 Millionen Muslime, fast eine Million mehr als vor fünf Jahren. Herkunft, Religiosität Integration - alles ist deutlich vielfältiger geworden, wie eine neue Studie zeigt.
Deutschland ist ein christlich geprägtes Land. Ich habe Dir schon in einer anderen Episode von den Religionen hier erzählt. Heute möchte ich eine Religion herausgreifen, und zwar den Islam. In Deutschland leben ungefähr 4 Millionen Muslime. Das sind etwas mehr als 5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Knapp 2,5 Milionen dieser Menschen haben türkische Wurzeln. 45% der in Deutschland lebenden Muslime sind mittlerweile deutsche Staatsangehörige, haben also einen deutschen Pass. Nach 1961 kamen viele Menschen aus der Türkei nach Deutschland, um hier als sogenannte Gastarbeiter zu arbeiten. Viele von ihnen blieben für immer in Deutschland und bekamen hier Kinder. Deswegen gibt es hier schon viele Türkinnen und Türken in der dritten Generation, die perfekt integriert sind. Die größte Glaubensrichtung der Muslime in Deutschland bildern die Sunniten mit fast drei Vierteln aller muslimischen Männer und Frauen in Deutschland. Ein Drittel der muslimischen Menschen in Deutschland ist stark gläubig, ihnen ist ihre Religion also sehr wichtig. 50% sind "eher" gläubig, also etwas weniger als die andere Gruppe. Es gibt mehr als 2000 islamische Gemeinden in Deutschland, in vielen ist ein Imam tätig. Die meisten dieser Imame kommen aus der Türkei für einige Jahre nach Deutschland und gehen dann wieder zurück. Es gibt zwar 159 Moscheen mit Kuppel und Minarett in Deutschland, viele andere Moscheen sind aber eher versteckt und oft am Stadtrand. Das Stadtbild prägen sie nicht - hier sind nur die vielen Kirchen zu sehen. Um für einen Dialog zwischen den Kulturen zu sorgen, gibt es die Deutsche Islam Konferenz. Sie wurde 2006 vom Bundesministerium des Innern gegründet. Der damalige Innenminister Wolfgang Schäuble sagte: "Der Islam ist Teil Deutschlands und Teil Europas. Er ist Teil unserer Gegenwart und er ist Teil unserer Zukunft. Muslime sind in Deutschland willkommen. Sie sollen ihre Talente entfalten und sie sollen unser Land mit weiter voranbringen". In den Jahren 2011 bis 2015 kamen viele Menschen aus anderen Ländern nach Deutschland. 2015 war der Höhepunkt der sogenannten Flüchtlingskrise. In diesen vier Jahren kamen 1,2 Millionen muslimische Menschen nach Deutschland. Es gibt immer wieder Konflikte, die in der deutschen Gesellschaft diskutiert werden. Gestritten wird zum Beispiel über das Kopftuch, das manche muslimische Frauen tragen. In einigen Bundesländern wurde verboten, dass Lehrerinnen an Schulen und Hochschulen ein Kopftuch tragen. Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht, also das oberste Gericht Deutschlands, entschieden, dass so ein pauschales Verbot nicht möglich ist. Denn in Deutschland gibt es die Glaubensfreiheit. Menschen dürfen also nicht aufgrund ihrer Religion bestraft oder diskriminiert werden. Allerdings ist es seit 2017 verboten, beim Autofahren einen Gesichtsschleier zu tragen. Hier geht es natürlich um die Verkehrssicherheit. Es gibt aber noch andere Unterschiede: Bei den Grundschulkindern ist es in Deutschland üblich, dass Jungen und Mädchen gemeinsam Sport machen. Das möchten viele Eltern von muslimischen Mädchen allerdings nicht. Es gibt auch Schwimmunterricht in vielen deutschen Schulen, an denen die muslimischen Mädchen oft nicht teilnehmen dürfen, weil ihre Familien das nicht möchten. In den deutschen Schulen gibt es Religionsunterricht. Hier im katholischen Bayern haben die Kinder in der dritten und vierten Klasse drei Stunden Religionsunterricht pro Woche. Wer nicht in den evangelischen oder katholischen Religionsunterricht geht, der kann in einen Alternativunterricht gehen, der sich "Ethik" nennt. Hier werden die Weltreligionen durchgenommen und viele Philosophien. An 900 Schulen in Westdeutschland und Berlin gibt es mittlerweile auch islamischen Religionsunterricht. Diesen gibt es natürlich nur, wenn genug muslimische Kinder an einer Schule sind. Und wenn es überhaupt organisiert werden kann, einen Lehrer oder eine Lehrerin dafür zu bekommen. 60.
Im Süden Thailands leben etwa 1,8 Millionen Muslime. Seit langem kämpfen Rebellengruppen aus ihren Reihen hier für einen eigenen Staat. Der Staat nutzt deren Gewaltbereitschaft, um brutal gegen die islamische Gemeinschaft vorzugehen. Von Margarete Blümel www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei
Rund 4,5 Millionen Muslime leben heute in Deutschland. Regelmäßig kommt es zu öffentlichen Querelen, sobald sie einen Moscheebau planen. Wie anders war das 1925, als in Berlin Deutschlands älteste Moschee eröffnet wurde, die noch heute in Betrieb ist.
In diesem Jahr ist alles anders: Strenge Regeln für die Bekämpfung der Corona-Pandemie treffen nicht nur die fünf Millionen Muslime in Deutschland, sondern 1,8 Milliarden Gläubige weltweit. Keine gemeinsamen Abendgebete in Moscheen, nach Sonnenuntergang kein fröhliches Fastenbrechen im großen Kreis, keine Essenstafeln der Barmherzigkeit für die Armen in muslimisch geprägten Ländern. In Deutschland, so befürchten manche, könnte Corona sogar das Aus für Moscheegemeinden bedeuten, weil Spenden ausbleiben. Redaktion und Moderation von Cüneyt Özadali und Svitlana Magazova
Sie erleben Solidarität und Vorurteile, werden als Bereicherung oder Bedrohung wahrgenommen und sind immer wieder Opfer von Anschlägen: Die knapp fünf Millionen Muslime in Deutschland. Was antimuslimischer Rassismus mit ihnen macht und wie integriert sie sich fühlen, darüber wissen wir wenig. www.deutschlandfunk.de, Lebenszeit Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei
Die internationale Klimakonferenz in Madrid ist am Wochenende zu Ende gegangen. Dem Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 oder 2 Grad zu begrenzen, ist die Weltgemeinschaft dort kaum näher gekommen. Wie kam es dazu? Und was muss sich ändern, damit der nächste internationale Klimagipfel 2020 in Glasgow ein Erfolg wird? ZEIT-ONLINE-Redakteurin Alexandra Endres war in Madrid und hat Antworten. Eine der größten Minderheiten in China bilden die etwa 20 Millionen Muslime. Viele von ihnen leben in der Provinz Xinjiang im Nordwesten Chinas und gehören zur Gruppe der Uiguren. Zuletzt war bekannt geworden, dass die chinesische Regierung Umerziehungslager betreibt. Steffen Richter, Redakteur für internationale Politik bei ZEIT ONLINE, berichtet über die Hintergründe. Und sonst so? Noch immer sind mehr als 12 Milliarden D-Mark im Umlauf. Moderation: Ole Pflüger Mitarbeit: Diana Pieper, Christina Felschen Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail unter wasjetzt@zeit.de.
Ich habe letztens eine Zahl gelesen, die mich überrascht hat. In Deutschland leben weniger als 100.000 Juden. Ich dachte, die Zahl wäre viel höher. Es macht mich traurig, das zu lesen. Zum Vergleich: Es leben über vier Millionen Muslime in Deutschland. Welche berühmten deutsch-jüdischen Menschen fallen mir ein? Albert Einstein, Heinrich Heine, Karl Marx? Aus der neueren Zeit denke ich an Michel Friedman, den man oft in Talkshows sieht, wenn es um das Thema geht. Er war Politiker und Moderator, er schreibt Bücher und ist Jurist. In dieser Folge möchte ich über die Geschichte der Juden in Deutschland sprechen. Es ist nicht leicht, alles so kurz zusammenzufassen. Aber es ist wichtig, das Thema nicht zu ignorieren. Juden leben schon sehr lange in Deutschland. Es gibt Beweise, dass es sie in Köln schon im Jahr 321 gab. Damals war die Stadt noch von den Römern besiedelt. Im 10. und 11. Jahrhundert stieg die Zahl der jüdischen Bürger auf 20.000 an. Jüdische Kaufleute kamen an den Rhein. 1012 wurde die erste Synagoge in Köln gebaut, es wurden jüdische Schulen und Friedhöfe gegründet. Da die Christen damals keine Zinsen verlangen durften, weil es so in der Bibel stand, übernahmen die Juden das Kreditgeschäft. Beide Religionen lebten damals friedlich zusammen beziehungsweise nebeneinander. Das blieb leider nicht so. Die Kreuzzüge begannen 1096. Menschen zogen in Europa los, um Palästina zu erobern. Auslöser war die Predigt des damaligen Papstes. Bereits auf ihrem Weg wurden Juden ermordet, so auch in der Region um Köln. Sie wurden als Gottesmörder beschimpft. Einige Jahre später wurde beschlossen, dass sie keine Waffen tragen durften. Nochmal hundert Jahre später wurden alle Juden zu unfreien Knechten des Kaisers. Sie mussten sich kennzeichnen. Im 14. Jahrhundert wurden Tausende von ihnen umgebracht. 1348 war die Zeit der Pest. Viele Menschen starben an der Seuche. Wie sich die Krankheit übertrug verstanden sie nicht. Also wurden die Juden verantwortlich gemacht. Ihnen wurde vorgeworfen, Brunnen vergiftet zu haben. Viele von ihnen wurden verfolgt und getötet. Es ging immer so weiter: Christliche Prediger wetterten gegen Juden. Auch die Schriften von Martin Luther waren antisemitisch. Die Bevölkerung handelte danach und verfolgte sie. Sie wurden vertrieben, auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder auf andere Art getötet. Bis 1520 waren sie aus den großen Städten verschwunden. Ghettos entstanden. Wer konnte, der floh nach Böhmen, Polen und Osteuropa. Um das Jahr 1600 lebten bis zu 10.000 Juden in Deutschland. Auch wieder in den Städten. Das Verhältnis zu den Christen entspannte sich etwas. Nach dem Dreißigjährigen Krieg und der Aufklärung ging es ihnen besser in Deutschland. Weil sie an ihren Namen aber sofort erkannt wurden, gaben sich im 18. Jahrhundert viele von ihnen neue Familiennamen. Napoleon brachte ihnen erst die Emanzipation, später wieder Einschränkungen. So war es auch später, mal bekamen sie neue Rechte, dann wurden sie ihnen wieder genommen. 1847 wurde ein einheitliches Judengesetz geschaffen. Juden durften danach manche Staatsämter übernehmen und in manchen Fächern als Professoren unterrichten. Juden waren Staatsbürger. Sie begannen, ihre Religion zu reformieren, es gab zum Beispiel erste Predigten auf Deutsch. Die Reichsverfassung 1871 machte alle deutschen Juden zu gleichberechtigten Bürgern. Der Antisemitismus der Menschen blieb jedoch erhalten. Die jüdischen Gemeinden blühten auf, vielen Juden ging es finanziell sehr gut. Sie waren erfolgreich. Das brachte Neid und Hass. Es gründeten sich erste politische Parteien gegen die Juden. Antisemitismus wurde gesellschaftsfähig. 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler und die systematische Judenverfolgung begann. Ziel war die Vertreibung und Vernichtung der deutschen Juden. 1938 wurden in der Reichspogromnacht Synagogen und jüdische Geschäfte zerstört. Juden wurden in Vernichtungslagern systematisch umgebracht.
Wie erkläre ich’s meinem Kind? (Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ)
Die einen pilgern nach Mekka, die anderen nach Lourdes – aber was heißt das überhaupt? Und warum machen sich dieser Tage zwei Millionen Muslime auf den Weg?
Der Islam ist in Deutschland noch nicht lang zu Haus. Vor einem guten halben Jahrhundert kamen erstmals Muslime in nennenswerter Zahl ins Land. Sie waren „Gastarbeiter“ aus der Türkei. Heute leben hierzulande mehr als 4 Millionen Muslime, die meisten von ihnen in zweiter, dritter oder vierter Generation. Das Zuhause der jungen Muslime ist Deutschland. Wie halten sie es mit der Religion? Welche Art religiöser Bildung suchen sie? Was können die Moscheen ihnen bieten? Darüber spricht Wolfgang Reinbold mit der Islam- und Politikwissenschaftlerin Nedra Ouarghi vom Vorstand des Fachrats Islamische Studien Hamburg.
In mehreren Orten der Welt gibt es Überschwemmungen, zwei Millionen Muslime pilgern nach Mekka und Deutschland erwartet das TV-Duell zwischen Schulz und Merkel. Was diese Woche in der Welt passiert ist, fasst Krautreporter Christian Fahrenbach zusammen.Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/politik/krautreporter-wochenrueckblick-houston-tv-duell-hadsch
Eine türkische Trauergesellschaft bestattet heimlich ohne Sarg, was auf fast allen deutschen Friedhöfen streng verboten ist. In Deutschland leben 3,5 Millionen Muslime. Wie trauern sie? Und haben sich die Rituale in der Migration oder - wie Islamwissenschaftler meinen - unter dem Druck der westlichen Welt verändert? WDR Feature DOK 5 — 20.11.2005 — Feature (Ausschnitt)
Eine türkische Trauergesellschaft bestattet heimlich ohne Sarg, was auf fast allen deutschen Friedhöfen streng verboten ist. In Deutschland leben 3,5 Millionen Muslime. Wie trauern sie? Und haben sich die Rituale in der Migration oder - wie Islamwissenschaftler meinen - unter dem Druck der westlichen Welt verändert? Von Anja Kempe — WDR Feature DOK 5 — 20.11.2005 — Feature (Ausschnitt)