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Als bislang kleinstes Teilnehmerland der Geschichte ist die karibische Insel Curaçao bei der Fußball-WM mit am Start und trifft gleich im ersten Spiel auf Deutschland. Die Insel vor der Küste Venezuelas hat gerade einmal 156.000 Einwohner – und eine reiche Musik-Kultur: ein Mix unterschiedlichster Kulturen, der viel mehr ist als „nur“ Salsa und Merengue. Ein Porträt der klingenden Insel von Jane Höck.
In diesem Podcast spreche ich mit Lebens und Sozial Beraterin Annette Jungnickel-Enzenberg über Nacktheit und die damit verbundene Scham.Warum schämen wir uns eigentlich für unseren nackten Körper vor anderen? Wie offen sind die ÖsterreicherInnen im Vergleich zu anderen Kulturen? Wie ist FKK entstanden und was kannst du gegen zu viel Scham tun!Hast du Ideen für diesen Podcast? Schreib mir jederzeit:sandra@totalversext.com oder auch auf Instagram.
Manche Menschen trifft man immer wieder. Auf LinkedIn. Auf Veranstaltungen. Über gemeinsame Kontakte. In Netzwerken.Zum Käffchen oder zum Essen. Und irgendwann sitzt man sich endlich im LEKKER ANDERS Podcast gegenüber. So ist es mit Chérine de Bruijn. Und genau deshalb freue ich mich besonders über diese Episode. Nicht nur, weil wir beide Niederländerinnen sind, die in Deutschland leben und arbeiten, sondern auch weil Chérine in diesem Monat, in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum feiert:
Mexiko, das zusammen mit Kanada und den USA die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ausrichtet, hat eine lange Ballspieltradition, die weit über die Zeit der spanischen Eroberung hinausreicht. Tatsächlich war das Ballspiel eines der wesentlichen verbindenden Elemente aller mesoamerikanischen Kulturen. Die Maya waren geradezu ballspielverrückt: Im Maya-Kerngebiet haben Archäologen mehr als 3.000 Ballspielplätze identifizieren können. Wie und nach welchen Regeln wurde aber auf diesen Plätzen gespielt? Und welche politische und religiöse Bedeutung hatte das Ballspiel für die Maya? Darüber haben wir in der neuen Folge von „Zeitlupe“ mit dem Archäologen und Maya-Experten Dr. Nicolaus Seefeld (Bonn) gesprochen. Dr. Nicolaus Seefeld (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) ist Archäologe mit dem Schwerpunkt Mesoamerika. Er ist seit 2018 Leiter eines Forschungsvorhabens zum Massengrab von Uxul und der Funktion ritueller Gewalt in der klassischen Maya-Gesellschaft, das von der Gerda Henkel Stiftung unterstützt wurde. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_maya_ballspiel
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Epstein var en leser, og flere av bøkene han diskuterte i e-poster til venner og bekjente har to ting til felles. De handler om overskridelse, gjerne av den seksuelle sorten, og de regnes som gode. Ja, vi syns de er gode. Liker vi disse bøkene av samme grunn som Epstein likte dem? Hva er egentlig forholdet mellom overskridelser innenfor bokpermene og utenfor? Og hvis litteraturen kan være ond, kan den også være god? Hør Bernhard Ellefsen, Ane Farsethås og Arne Borge diskutere den onde og den oppbyggelige litteraturen i Ubehaget i kulturen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wer ist Gianna di LorenzoGianna di Lorenzo ist Forscherin, Executive Trainerin und Unternehmerin – und lebt das Thema Leadership auf drei Ebenengleichzeitig: im universitären Forschungskontext, im Training vonHigh-Performance-Teams und Executives von Start-up bis Fortune 500, und als Führungskraft in ihrem eigenen Unternehmen. Aufgewachsen auf drei Kontinenten, geprägt von einer Vielfalt an Kulturen und Persönlichkeiten, beschreibt sie sich selbst als Kind der Welt – und als jemanden, der sehr lange geglaubt hat,Empathie sei eine Schwäche. Turns out: es ist ihre größte Stärke.LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/gianna-di-lorenzo/Instagram: https://www.instagram.com/giannadilorenzo/Website: https://giannadilorenzo.comCompany Pages:https://ekonagents.com & https://www.consensio.org Worum es gehtGianna kennt Druck von beiden Seiten des Tisches: als Führungskraft, die entscheiden muss, ob sie Druck weitergibt oder abfedert – und als Trainerin, die Executives dabei begleitet, genau diesen Unterschied zu erkennen. In dieser Folge spricht sie über die Führungskraft als Transformator statt Transmitter, über den größten Fehler, den Leader unter Druck machen – und warum die stabilsten Gebäude sich bei einem Erdbeben mitbewegen. KernideeStabilität unter Druck bedeutet nicht, sich nicht zu bewegen. Es bedeutet, adaptiv zu bleiben – so wie ein Hochhaus, das bei einem Erdbeben nicht bricht, weil es sich mitbewegt. Wer als Führungskraft wirklich stabil ist, gibt keinen Druck weiter, sondern transformiert ihn: von Starkstrom auf Haushaltsstrom, ohne die Dringlichkeit zu verlieren. Was du mitnimmstDer größte Fehler unter Druck ist nicht fehlende Strategie, sondern ein One-Size-Fits-All-Führungsstil. Wer in der Krise immer gleich führt, verpasst, was Menschen wirklich brauchen. Bedürfnisse sind individuell. Unsicherheit sieht nicht aus wie Unwille – und wer beides verwechselt, verliert Menschen, ohne es zu merken.Druck weitergeben ist das Einfachste.Abfedern ist die eigentliche Führungsaufgabe. Gianna beschreibt, wie sie gelernt hat, Urgency zu kommunizieren, ohne Druck zu machen – und warum das Team im folgenden Quartal besser performt hat, als wenn sie einfach auf den Gaspedal gedrückt hätte.Emotionen im Raum zu ignorieren löst keine Probleme. Gianna fragt als erstes nach dem Wetterbericht – bewölkt, sonnig,Thunderstorm? Diese eine Frage bringt Menschen ins Reden, nimmt den Raum aus dem Problemfokus und macht klar, dass alle gerade irgendwie unter Druck stehen.Das verbindet schneller als jede strukturierte Agenda. MehrÜber den Host: Nikolaus KleemannLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/ Teile diese Folge mit jemandem, der glaubt, dass Stabilität bedeutet, sich nicht zu bewegen – und der vielleicht gerademerkt, dass das gar nicht stimmt.
In dieser Folge von Performance Skills sprechen wir mit Mirjam Schäfer über ihren besonderen beruflichen Weg als Ergotherapeutin, ihre Erfahrungen in verschiedenen Ländern und darüber, wie internationale Perspektiven den Blick auf Ergotherapie verändern können. Mirjam berichtet von ihrem Werdegang, ihren persönlichen Beweggründen, immer wieder neue Gesundheitssysteme und Kulturen kennenzulernen, und von prägenden Erfahrungen aus ihrer Arbeit im Ausland. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, welche Unterschiede sie im Verständnis von Betätigung, Teilhabe und Rehabilitation erlebt hat – und welche Rolle kulturelle Werte und gesellschaftliche Normen in der ergotherapeutischen Arbeit spielen. Ein zentrales Thema der Folge ist der Vergleich zwischen der Ergotherapie im deutschsprachigen Raum und internationalen Arbeitsweisen. Wir sprechen darüber, warum Ergotherapie im Ausland häufig als betätigungsorientierter oder weiterentwickelt wahrgenommen wird, was wir tatsächlich von anderen Ländern lernen können und welche Stärken der deutschsprachigen Ergotherapie manchmal unterschätzt werden. Außerdem teilt Mirjam Begegnungen und Situationen, die ihren Blick auf den Beruf nachhaltig geprägt haben. Zum Abschluss werfen wir gemeinsam einen Blick auf ihr ideales ergotherapeutisches Arbeitsumfeld: Was wäre möglich, wenn man die besten Ideen, Haltungen und Erfahrungen aus verschiedenen Ländern miteinander verbinden würde? Eine inspirierende Folge über berufliche Entwicklung, kulturelle Unterschiede, internationale Ergotherapie und die Frage, wie wir unsere eigene Praxis durch neue Perspektiven weiterdenken können. Viel Freude beim Zuhören! Performance Skills – mit Sabrina und Robert
Robert Misik im Gespräch mit Wolfgang Kaleck, Muna DuzdarDIE STÄRKE DES RECHTS VERSUS DAS RECHT DES STÄRKERENPlädoyer für Völkerrecht und Menschenrechte"Kalecks neues Sachbuch zeigt, dass Internationales Recht Macht hat. "tazDer Angriff Russlands auf die Ukraine, die Eskalation des Nahostkonflikts nach dem 7. Oktober, der Angriff Israels auf den Iran – das sind nur einige, wenn auch entscheidende Entwicklungen der letzten Jahre, die zeigen, wie die »alte« internationale Ordnung erodiert und das Völkerrecht und die Menschenrechte zunehmend missachtet werden. In dieser viel beschworenen Zeitenwende stellt sich die fundamentale Frage, ob das internationale Recht stark genug ist diesem Sturm zu widerstehen, oder in Zukunft einfach das Recht des Stärkeren gilt.Wolfgang Kaleck, einer der international renommiertesten Menschenrechtsanwälte, argumentiert in dieser Streitschrift, dass Völkerrecht und Menschenrechte nicht zur Disposition stehen dürfen, gerade weil sie im Kern, trotz aller Ambivalenzen, Erschütterungen und Rückschläge, einen immensen Fortschritt auf dem Weg zu einer gerechteren Welt darstellen. Er erinnert nicht nur daran, dass der Traum »vom ewigen Frieden« aus dem Trauma des Krieges geboren wurde, sondern zeigt, wie notwendig es gerade jetzt ist, an diesem »utopischen Projekt« festzuhalten, welche Reformen des internationalen Rechts und seiner Institutionen es stärken könnten und wie und mit wem wir gemeinsam dafür streiten können.Wolfgang Kaleck gründete 2007 die Menschenrechtsorganisation European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) in Berlin und ist seitdem deren Generalsekretär. Er ist Autor mehrerer Bücher u. a. von »Die konkrete Utopie der Menschenrechte« (2021) und »Law versus Power« (2018). Er wurde u.a. mit dem Hermann Kesten-Preis des PEN-Zentrums Deutschland und dem Max Friedländer-Preis des Bayrischen Anwaltsverband ausgezeichnet und arbeitet in zahlreichen Projekten mit der Akademie der Künste in Berlin, dem Haus der Kulturen der Welt, der Magnum Foundation, der Galerie Autograph und anderen Kulturinstitutionen zusammen.Muna Duzdar, Rechtsanwältin, SPÖ-Abgeordnete zum Nationalrat und Bereichssprecherin für VerfassungModeration: Robert Misik, Autor und Journalist
Als Gangmitglied kämpfte Mashood Khan auf der Straße, jetzt gibt er Anti-Aggressionstrainings. Früher hat er sich mit den „Bullen“ angelegt, heute dreht er Filme mit pensionierten Polizeibeamten. Als junger Mann saß er im Gefängnis, inzwischen sitzt er als Experte in Talkshows. Über seine kriminelle Jugend und den Weg zurück ins Leben hat der Norderstedter Sozialpädagoge, Coach und Rapper jetzt ein Buch geschrieben: „Vom Stolz der Straße“. Mit Alexandra Friedrich spricht er über das Gefühl, zwischen zwei Kulturen aufzuwachsen und keiner gerecht werden zu können. Über die Suche nach Anerkennung und die Sprache der Straße. Über zeitgemäße Jugendarbeit und authentische Vorbilder.
Schickt uns eine Nachricht An den Schweizer Bioackerbautagen trifft sich im Juni die Landwirtschaft mit ihren Kund*innen. Hier diskutiert und besichtigt man die neusten Erkenntnisse in der Forschung, im Anbau und am Markt. Erfolge werden ebenso thematisiert wie die Schwierigkeiten. Im Gespräch mit den Verantwortlichen haben wir die Herausforderungen aufgelistet und die Vorfreude auf den Grossanlass gepflegt. Der Bioackerbau ist eine komplexe Disziplin. Die Biolandwirt*innen verzichten bewusst auf chemisch-synthetische Hilfsstoffe, seien es Pestizide oder Kunstdünger. Das erhöht die Anforderungen an Fruchtfolge, Sortenwahl und Kulturführung. Die grossen Herausforderungen liegen bei Bodenbearbeitung, Düngung und Pflanzenschutz, namentlich mechanischer Unkrautbekämpfung. Gleichzeitig ist der Markt kein Selbstläufer, es fehlt für einige Kulturen an Grenzschutz, was den Absatz für die teure Schweizer Produktion erschwert und ins Stocken bringt. Für andere Produkte ist die Nachfrage hoch, aber das Angebot noch zu wenig konstant. Die bevorstehenden Bioackerbautage vom 19. und 20. Juni bieten ein ideales Schaufenster, um Biokulturen, die laufenden Forschungsarbeiten, die neuste Landtechnik und die erwähnten Herausforderungen zu besichtigen und zu diskutieren. Ebenso ideal ist der örtliche Rahmen. Der Betrieb St. Katharinental hat eine Fläche von über hundert Hektaren, die praktisch allesamt an einem Stück idyllisch am Rhein liegen. Hier können sich die Besucher*innen an 16 Feldposten informieren und die neuste Hack- und Lasertechnik im Feldeinsatz besichtigen. Im Gespräch mit Adrian Krebs erläutern der Gastgeber Urban Dörig, der Leiter des Organisationsteams, Daniel Vetterli und die FiBL-Ackerbauspezialistin Stephanie Biderbost die Herausforderungen und die Chancen für die Produzent*innen. Und sie sagen, wieso sie sich auf die Bioackerbautage freuen. Gäste:Urban Dörig, Betriebsleiter St. KatharinentalStefanie Biderbost, Ackerbauspezialistin FiBLDaniel Vetterli, OK-Präsident Bioackerbautage 2026Moderation/Schnitt:Adrian Krebs, FiBLAn- und Abmoderation:Anke Beermann, FiBLWeiterführende Informationenhttps://www.bioackerbautag.chE-Mailpodcast@fibl.orgInstagram@fibl_focusWebsitewww.fibl.orgFiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
Ja was is'n jetzt? Kleiner Vibe-Check durchs Gedankenfenster? Kommt ihr in unser Perspektivenreich? Hochstapler Matthias und Badesalz-Banger Irmgard spielen mit eurem inspirierenden Schrott – gut für ein anderes Projekt! Ihr sagt Oui, wir sagen No. Wir suchen noch weiter nach einem My Humor, Manipulation und Teilhabe in unserem neuen Titel. Was denkt ihr über Tausendwasser? In dieser Folge droppen wir zusammen mit euch wieder den einen oder anderen schlauen Gedanken, den niemand hinterfragt, weil er in lustig-poppige Paukenschläge eingebettet ist. Es gibt keine dummen Fragen oder einfachen Antworten. Schon gar nicht im Geschlechterkampf, der uns nächste Woche beschäftigen wird. Der Fußballlinguist begleitet uns mit dem Fotzig-Atzig-Mausig-Prinzip durch diese wütende Gedankenreise über Kulturen und Generationstraumata. Beim Problem-Schwanzvergleich gilt "The Winner takes it all". Findet heraus, was Iris von einem Hustler-Bro unterscheidet, und warum der Staat sie nicht retten wird. Auch nicht mit Goldkettchen und sehr geilem Bademantel. Und woher einige Ahnen von Matthias kommen. Wir nehmen das Etagen-Klo unter die Lupe und finden technologische Zugänge. Denn auch Fluch und Segen von KI spielen in diesem Thema eine wichtige Rolle. Warum denkt niemand über Gen X nach? Warum müssen Mäuse gequält werden, wenn wir uns dann nicht sicher sind, ob deren Regeln auch für Menschen gelten? Muss Merz wirklich sein? Das Thema ist zu groß für eine Stunde, wir klappern das in Zukunft nochmal weiter auf. Nach fünf Flaschen Bier und wirren Mythen. Du möchtest uns eine Sprachnachricht für den Podcast schicken? Folge uns auf Instagram und nutze dort den Chat: https://www.instagram.com/coupleof_podcast/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos und Rabatte: https://linktr.ee/CoupleOf Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
In einer aktuellen Ausgabe von „Simon trifft...“ begrüßte Simon Ladewig im Studio die Musiker Luciana Sky und Sammy John. Sammy John stammt aus Tansania, Luciana Sky ursprünglich aus Bargteheide. Heute führen die beiden ein spannendes Leben zwischen Hamburg und Tansania – und genau diese Verbindung prägt auch ihre Musik. Gemeinsam verbinden Luciana Sky und Sammy John verschiedene musikalische Einflüsse und Kulturen. Ihre Songs entstehen auf Deutsch, Englisch und Swahili, der in Tansania verbreiteten Sprache. Dabei treffen moderne Sounds auf afrikanische Rhythmen, persönliche Geschichten und internationale Einflüsse.
Die jüngste Hitzewelle ist gerade erst vorbei, die nächste steht uns mit Sicherheit bevor. Gerade im Südwesten gibt es mehrmals im Jahr Wochen, wo das Thermometer einfach nicht unter die 30°C-Marke sinken will. In anderen Kulturen wird dann häufig heißer Tee getrunken oder die Sauna angefeuert. Und häufig denken wir uns als Durchschnitts-Deutsche: Das machen Menschen, die in noch heißeren Regionen der Erde wohnen, das muss ja gut gegen die Hitze funktionieren. Was an diesen Mythen dran ist, erklärt Arzt und Journalist Lothar Zimmermann im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel.
Zenia Stampe indtager Kulturministeriet, og kulturen nævnes usædvanligt mange gange i regeringsgrundlaget. Kan den nye minister udfylde skoene fra sin markante forgænger, og kan firkløverregeringen leve op til kulturlivets omfattende ønskeliste? Vært: Morten Runge. Medvirkende: Lasse Lauridsen: Redaktør, K-Live. Esben Danielsen: Direktør, Kulturens Analyseinstitut. Mai Willadsen: Tiltrædende direktør, Dansk Kulturliv. Mathilde Walter Clark: Forfatter. Anders Klostergaard Petersen: Lektor på institut for Kultur og Samfund på Århus universitet. Producer: David Turner. Redaktør: Lasse Lauridsen.
IQ-en faller, lesningen stuper, konspirasjonstenkning øker og folk stemmer på Trump. Er det flere idioter nå enn før? Er det kanskje mer plass til dem som er dumme i offentligheten? Tar vi dummingene mer på alvor? Og gjør det noe? Hør kulturredaktør Bernhard Ellefsen, Martin Gedde-Dahl og Lena Lindgren i Ubehaget i kulturen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge von „Ganz offen gesagt“ erläutert Erich Prem, warum der Digitale Humanismus als Bewegung den Menschen, seine Würde und die Demokratie ins Zentrum technologischer Entwicklung stellen will – und warum das eher posthumanistisch als technikfeindlich zu verstehen ist. Anhand konkreter Beispiele – vom simplen Online-Formular über Smart-Home-Lösungen und Elektroautos bis hin zu Social-Media-Plattformen und KI‑Systemen – zeigt er, wie Designentscheidungen Werte einschreiben, Macht konzentrieren und im Extremfall Leib, Leben und Freiheit gefährden können. Prem beschreibt, wie Plattformen durch Datensammlung, algorithmische Selektion und Intransparenz unsere Informationsräume fragmentieren, demokratische Öffentlichkeit unter Druck setzen und geopolitische Machtinstrumente werden. Ausgangspunkt der Diskussion sind die fünf Prinzipien des Digitalen Humanismus: Demokratie und Rechtsstaat schützen, Menschenwürde und Grundrechte sichern, gesellschaftliche Teilhabe fördern, verantwortliche Innovation und Regulierung gestalten sowie Bildung, Kritikfähigkeit und offene Kulturen stärken. Besonders ausführlich sprechen Lassnig und Prem darüber, wie Regulierung – etwa auf EU‑Ebene mit Instrumenten wie dem AI Act – Innovation nicht verhindern, sondern bei konsequenter Durchsetzung ein „Level playing field“ schaffen und digitale Souveränität Europas stärken kann. Im Bildungsbereich plädiert Prem dafür, KI als Chance und Risiko zugleich zu begreifen: Sie kann etwa das Sprachenlernen revolutionieren, birgt aber die Gefahr, dass grundlegende Fähigkeiten, Urteilsvermögen und Plausibilitätschecks verloren gehen, wenn man sich zu sehr auf Chatbots verlässt. Auf individueller Ebene rät er zu mehr Bewusstsein bei der Nutzung digitaler Dienste – etwa bei Datenfreigaben, Smart Devices und Gesundheits‑Apps – und warnt vor der leichtfertigen Abgabe von Autonomie an Systeme, die uns normierendes Verhalten aufzwingen. Politisch engagiert er sich u. a. über den Verein für Digitalen Humanismus, das EU‑Projekt EUDHIT, das open‑access Buch „Introduction to Digital Humanism“ und eine internationale Konferenz in Wien, um Debatte, Vernetzung und konkrete Handlungsvorschläge für eine menschengerechte digitale Zukunft voranzutreiben. Links zur Folge: Introduction to Digital Humanism Digital Humanism Conference in Wien Wiener Manifest für Digitalen Humanismus EUDHIT (European Digital Humanism Initiative) Podcastempfehlung der Woche: Reclaim: Tic Tac Toe Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Vom einstigen Pflichtdienst in Krisenzeiten zum freiwilligen Abenteuer auf dem Bauernhof. Der Landdienst blickt auf 80 Jahre Geschichte zurück. Einst sollten Jugendliche die Landwirtschaft unterstützen und die Versorgung sichern, heute geht es vor allem um Erfahrungen, Austausch und persönliche Entwicklung. Junge Menschen aus der Stadt entdecken das Leben auf dem Land und erfahren, wie der Alltag auf einem Bauernhof abläuft. Der Landdienst baut Brücken zwischen Stadt und Land und bringt Menschen aus verschiedenen Sprachregionen und Kulturen zusammen. Seit 2009 heisst die Organisation Agriviva. Der Treffpunkt über den Wandel des Landdienstes und seine Chancen heute.
Der Wetterumschwung hat bei Hanna ordentlich Kopfschmerzen ausgelöst, aber ein Eiskaffee hilft zum Glück. Zora erzählt vom puren Wahnsinn im ZDF-Fernsehgarten: Bei 38 Grad hat sie nicht nur Nelson Müller beim Kochen abgezogen, sondern durfte danach auch in der „Promi-Auslaufzone“ stehen. Nebenbei ging es für die beiden im Hamburger Dauerregen zum Buch-Release von Maurizio Oster ins Zeik, wo Zora und Hanna trotz feiner Happen am Ende hungrig nach Hause gegangen sind. Zurück in Berlin musste Hanna völlig einsam und mit akutem Imposter-Gefühl ein Video in der Hasenheide drehen. Beim Holunderblüten-Pflücken latschte dann auch noch eine Horde von zehn Männern aus dem Busch mitten durch ihr Bild. Danach gab es immerhin eine leckere Portion Panzerotti beim Karneval der Kulturen. Im Service geht es um Zoras Fernsehgarten-Zutaten Kabeljau, Mangold und Miso. Hanna sieht den Fisch direkt eingewickelt in Mangoldblättern mit einer Miso Beurre Blanc vor sich, während Zora in der Sendung spontan Gyoza daraus gefaltet hat. Das Dreierlei dreht sich heute um Quark. Auf dem Tisch landet unter anderem der Kräuterquark von Zora Papa, in den unbedingt Gurkenwasser und Leinöl gehören. Beim Feierabendbier gibt es News: Am 19. Juli holen sie die Pizzaöfen aus dem Keller und machen ein Pizza-Pop-up im Blattgold in Hamburg! Ansonsten werden bei Zora die Eheringe abgeholt, Flammkuchen am Spritzenplatz gebacken und ein Spa-Wochenende verbracht, an dem das schlechte Mama-Gewissen einfach mal zu Hause bleibt.
Was führt eine international renommierte Künstlerin nach Chur? Und wie schafft sie es, immer wieder Brücken zwischen verschiedenen Kulturen zu schlagen? Stephan Kunz unterhält sich mit Susan Hefuna über ihre erste umfassende Ausstellung in der Schweiz.Die Ausstellung «Susan Hefuna» ist vom 21.02. – 26.07.2026 im Bündner Kunstmuseum zu sehen.
Gofi ist gerade aus Griechenland zurückgekehrt, wo er mit einer Gruppe eine intensive Woche lang auf den Spuren des Apostels Paulus unterwegs war. Diese Reise und Gofis Erlebnisse und Eindrücke davon, nehmen die drei Hossa Talker zum Anlass, um intensiv über diese faszinierende und kontroverse Figur nachzudenken: Shaul von Tarsos war radikal. Was er anpackte, das erledigte er zu 150%. Und dabei konnte er rücksichtslos sein - gegen sich selbst und auch andere. Aufgewachsen als Bürger zweier Kulturen, der hellenistischen und der jüdischen, fließend zweisprachig (Griechisch und Aramäisch), war er in einer multikulturellen, multireligiösen und globalisierten Welt zu Hause. Als Handwerker, jüdischer Theologe und Mystiker. Mit einem großen Ziel: Er wollte die Welt mit seiner Botschaft erobern. Unter seinem Künstlernamen Paulus (der Kleine) ging er diese große Aufgabe an. Wo er auftauchte, spaltete er die Geister. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Während die einen ihn verehren und ihm unendlich dankbar dafür sind, den christlichen Glauben nach Europa gebracht zu haben, sind andere frustriert und haben unter manchen seiner Lehren und Aussagen und deren Wirkungsgeschichte so sehr gelitten, dass sie sich mitunter wünschen, Paulus und seine Briefe aus der Bibel entfernen zu können. Wäre das Christentum ohne Paulus vielleicht schöner oder zumindest problemärmer? Ein Talk, der den Versuch unternimmt, dem Menschen hinter den Bibelversen ein kleines Stück näher zu kommen und seine Welt mit seinen Augen zu sehen. Noch ein Hinweis in eigener Sache: Natürlich wird HOSSA TALK immer kostenlos bleiben! Allerdings macht Deine Spende es uns leichter möglich, den Podcast zu produzieren und trotzdem unseren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Das kann ein einmaliger Betrag sein, aber auch ein kleiner regelmäßiger Betrag. Egal wie Du Dich entscheidest: Wir sind für jede Hilfe sehr, sehr dankbar! Informationen dazu findest Du hier: https://hossa-talk.de/spenden/
Reil, Juliane www.deutschlandfunk.de, Corso
Kommt mit auf eine Reise durch die Gartenkunst aus aller Welt: In dieser Folge von Berlin Unboxed besuchen wir die Gärten der Welt in Marzahn – eine grüne Oase, in der Natur, Kultur, Spaß für Kinder und Erholung auf besondere Weise zusammenkommen. Gemeinsam mit der Parkbotschafterin Beate Reuber schweben wir mit der Seilbahn über die weitläufige Anlage, sausen über die Sommerrodelbahn und tauchen anschließend ein in faszinierende Gartenwelten: vom Renaissancegarten über den Chinesischen Garten bis zum Balinesischen Garten im Tropenhaus. Dabei erfahren wir, welche Rolle Gärten in verschiedenen Kulturen spielen, welche Geschichten hinter den Gartenkabinetten stecken – und warum dieser Ort mitten in Berlin so viel mehr ist als nur ein Park.
Joseph Goebbels stack ut bland de ledande nazisterna genom att vara disputerad och framstå som intellektuell. Han var en övertygad antisemit som avhumaniserade judar och initierade den första stora pogromen i Tredje riket 1938.Som propagandaminister tog Goebbels ett hårt grepp om kulturen i Tredje riket. Samtidigt var majoriteten av de filmer som producerades under hans ledning breda underhållningsfilmer – ett medvetet sätt att normalisera regimen och styra publikens uppmärksamhet. Han var också tidigt skicklig på att utnyttja ett nytt massmedium: radion.I detta andra av två avsnitt av podden Historia Nu samtalar programledaren Urban Lindstedt med Ulf Zander, professor i historia vid Lunds universitet, om Tredje rikets propagandaminister Joseph Goebbels.I oktober 1926 utnämnde Hitler Goebbels till partichef i Berlin. Som gauleiter fick han ett uppdrag som passade hans temperament: storstadens politiska gatukamp. Här finslipade han en metod som känns igen i modern demagogi:Provokation som strategi: skapa konflikter som genererar rubriker.Personfixerad agitation: peka ut syndabockar och “förrädare”.Möten som teater: ljus, symboler, marscher – en känsla av att historien rör sig nu. Nazismens budskap blev inte bara något man hörde; det blev något man upplevde.En central del i Goebbels framgång i Berlin var hans förmåga att förvandla nederlag till heroiska berättelser. När nazisten Horst Wessel, en ung SA-ledare, sköts i januari 1930 och senare avled i februari, insåg Goebbels omedelbart propagandavärdet och gjorde Wessel till martyr. Texten som Wessel skrivit till en äldre melodi blev “Horst-Wessel-Lied”, som därefter blev NSDAP:s partihymn och – efter 1933 – en av Tysklands nationalsånger i praktiken, sida vid sida med “Deutschlandlied”.Genom massmöten i Sportpalast och andra stora arenor utvecklade Goebbels en ny politisk estetik. Han använde dramatiska ljuseffekter, uniformerade vakter, standar och en noggrant planerad koreografi för att skapa en känsla av oövervinnerlig kraft. Under presidentvalskampanjen 1932 organiserade han kampanjen “Hitler över Tyskland”, där Hitler flögs mellan städer för att tala inför enorma publiker på kort tid. Vid maktövertagandet 1933 hade Goebbels gjort Berlin till en scen för nazistiska triumfer.Efter maktövertagandet inrättades 1933 Rikets ministerium för folkupplysning och propaganda, lett av Goebbels. Ministeriet fick ett ovanligt brett grepp om press, radio, film, teater, litteratur, musik och bildkonst – och blev centralt i regimens kulturella likriktning. Goebbels verkliga makt låg inte i att övertyga varje individ, utan i att göra avvikelse dyr och samstämmighet lätt. När alla kanaler låter likadant blir tystnaden det enda motståndet.Goebbels förstod radion som en politisk genväg in i hemmen. Satsningen på billiga massproducerade mottagare – Volksempfänger – gjorde det enklare att samla nationen kring ledarens röst och regimens nyheter. Här finns en mediehistorisk lärdom som återkommer: teknikens räckvidd är politiskt neutral – men användningen är det inte.När diplomaten Ernst vom Rath sköts i Paris den 7 november 1938 och avled den 9 november utnyttjade regimen händelsen propagandistiskt; den upphetsade rapporteringen bidrog till att bana väg för pogromen Kristallnatten (9–10 november).Under kriget fortsatte Goebbels att driva en retorik som band samman “folkets överlevnad” med fiendens eliminering. Propagandan bidrog därmed till den mentala terräng där massmord kunde framstå som “nödvändigt”.Bild: Propagandaminister Joseph Goebbels talar vid ett offentligt framträdande i Nazityskland, Foto: Georg Pahl, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (Bundesarchiv, Bild 102-17049).Musik:‘Horst-Wessel-Lied' (‘Die Fahne hoch'), en nazistisk kampsång använd i NSDAP:s propaganda under 1930–40-talen. dirigenten Carl Woitschach. Källa: Internet Archive. Public Domain.Klippare: Emanuel Lehtonen Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Alle Informationen zur LingFLoWS®-Ausbildung bekommst du hier: https://dielinguistin.at/lingflows-warteliste In dieser Folge spreche ich mit Mariko, eine der ersten zertifizierten LingFLoWS®-Mehrsprachigkeitsberaterinnen über ihren ganz individuellen Weg. Sie erzählt, wie sie trotz zwei kleiner Kinder den Mut gefunden hat, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen, warum Sprache für sie so viel mehr ist als Kommunikation und wie aus ihrer eigenen Familiengeschichte ein Wimmelbuch über Mexiko entstanden ist. Wenn du selbst spürst, dass Mehrsprachigkeit, Kulturen und Kinder dich rufen, dann ist diese Folge für dich.
Diese Woche spreche ich mit Typedesigner und Tattoo Artist Paul Troppmair über seine Faszination für Schrift und darüber, was Typografie wirklich ist. Paul erklärt, warum Schrift kein einzelner Buchstabe ist, sondern ein komplexes System, das über Kulturen, Sprachen und Alphabete hinweg funktionieren muss und dabei meist völlig unbewusst wahrgenommen wird.Wir sprechen über aktuelle Trends in der Schriftgestaltung, über den Zug zu geometrischen, einfacheren Formen und warum Paul lieber mit Konventionen bricht. Außerdem geht es um die Rolle von Emotion und Zufall in seiner Arbeit, darum wie er Schriftformen durch Filter und Verzerrung in etwas Neues verwandelt und wie sich dieser Ansatz in seiner Arbeit als Tattoo Artist fortsetzt, wo Schrift zur reinen visuellen Form wird.Infos zu Paul findet ihr auf Instagram unter @tropshadow & @trop_world und der Website www.trop.worldFür Feedback, Wünsche oder Anderes findet ihr mich auf Instagram unter: @ulrichaydt oder @gestatten.sie oder auf meiner Website: www.ulrichaydt.comDanke an Mala für das Podcast-Cover (@mala.kolumna) und Belinda für das Produzieren des Jingles (@Belinda Thaler)Diese Folge wird unterstützt durch die Landesinnung Wien der Berufsfotografie.
Forlagsredaktør Mattis Øybø har skapt bølger ved å fortelle at han har eksperimentert med å bruke kunstig intelligens i sitt arbeid med forfattermanus. Hva er det egentlig han har gjort? Kulturredaktør Bernhard Ellefsen har invitert han inn i studio for å diskutere KI fra et litt mindre dystopisk perspektiv enn vanlig. I tillegg forteller journalist Anna Skavlan om sitt møte med Gullpalmevinneren Cristian Mungiu, regissøren bak filmen Fjord. Bokansvarlig Arne Borge er også med. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was passiert, wenn man KI-Agenten nicht nur Minuten, sondern Wochen lang gemeinsam leben lässt? Emergence World ist eines der faszinierendsten KI-Experimente der Gegenwart: virtuelle Städte voller autonomer Agenten, mit Politik, Beziehungen, Hunger, Gesetzen – und Gewalt. Einige Welten entwickeln stabile Demokratien. Andere enden in Brandstiftung, Manipulation und totalem Kollaps. In dieser Folge von Shape of Tomorrow geht es um KI-Gesellschaften, emergentes Verhalten, toxische Normen und die vielleicht wichtigste Frage der nächsten Jahre: Was passiert, wenn künstliche Intelligenzen anfangen, ihre eigenen Kulturen zu entwickeln?
In dieser Stunde treffen wir Brückenbauerinnen und Brückenbauer aus Graubünden. Es geht um Brücken zu anderen Dörfern, aber auch zu Sprachen und Kulturen. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Schweiz mit unserem interregionalen Radioprojekt «Les Autres 2026: Le Tour de Suisse». Wir von SRF berichten zusammen mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Sprachregionen – also von RTR, RSI und RTS. Dieses Mal live aus der rätoromanischen Schweiz. Wir lernen die Brücken Graubündens kennen. Nicht nur die Brücken, die Täler und Dörfer verbinden, sondern auch die, die Menschen, Sprachen und Kulturen verbinden. Und wir treffen spannende Brückenbauerinnen und Brückenbauer, die diese Verbindungen möglich machen.
Diese Quellen untersuchen die vielschichtigen Darstellungsformen der menschlichen Seele in verschiedenen Epochen und Kulturen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der altägyptischen Mythologie liegt. Konzepte wie der Ba-Vogel, die Lebenskraft Ka und der verklärte Geist Ach werden als wesentliche Bestandteile des antiken Jenseitsglaubens detailliert analysiert. Darüber hinaus beleuchten die Texte philosophische Modelle der Antike, wie Platons Seelenwagen, sowie christliche Ikonographien und moderne literarische Verarbeitungen wie Michal Snunits „Der Seelenvogel“. Die Sammlung verdeutlicht, wie abstraktes Erleben durch tierische Symbole, mechanische Allegorien oder Personifikationen für den Menschen begreifbar gemacht wird. Ein begleitendes Ausstellungsprojekt des British Museum ergänzt diese theoretischen Ansätze durch die Betrachtung konkreter kunsthistorischer Artefakte. Somit bieten die Quellen einen umfassenden Überblick über die Visualisierung des Immateriellen von der Antike bis in die Gegenwart.
Diese Quellen untersuchen die vielschichtigen Darstellungsformen der menschlichen Seele in verschiedenen Epochen und Kulturen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der altägyptischen Mythologie liegt. Konzepte wie der Ba-Vogel, die Lebenskraft Ka und der verklärte Geist Ach werden als wesentliche Bestandteile des antiken Jenseitsglaubens detailliert analysiert. Darüber hinaus beleuchten die Texte philosophische Modelle der Antike, wie Platons Seelenwagen, sowie christliche Ikonographien und moderne literarische Verarbeitungen wie Michal Snunits „Der Seelenvogel“. Die Sammlung verdeutlicht, wie abstraktes Erleben durch tierische Symbole, mechanische Allegorien oder Personifikationen für den Menschen begreifbar gemacht wird. Ein begleitendes Ausstellungsprojekt des British Museum ergänzt diese theoretischen Ansätze durch die Betrachtung konkreter kunsthistorischer Artefakte. Somit bieten die Quellen einen umfassenden Überblick über die Visualisierung des Immateriellen von der Antike bis in die Gegenwart.
Im Alltag an Schulen, in Kindergärten, Kliniken, Behörden oder Ämter kommt es oft zu Verständigungsschwierigkeiten, wenn verschiedene Kulturen aufeinandertreffen. In so einem Fall kann man sich an einen Dolmetscher wenden. In Mainz gibt es aber auch die Möglichkeit, einen Kultur- und Sprachmittler zu engagieren. Denn oft scheitert die Kommunikation nicht nur an der Sprache. Damit Menschen sich wirklich verstehen, müssen oft auch noch kulturelle Missverständnisse und Vorurteile ausgeräumt werden. Claudia Bathe hat sich mit zwei Frauen getroffen, die als Kultur- und Sprachmittlerinnen tätig sind und mit ihnen über ihre Erfahrungen gesprochen.
An Pfingsten beginnt eine Bewegung, die bis heute die Welt verändert: Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen hören in ihrer eigenen Sprache von Gottes großen Taten. Gottes Geist nicht nur jemand der tröstet und stärkt, sondern Menschen in Bewegung bringt – hin zu anderen, über Grenzen hinweg, mit einer Liebe, die persönlich anspricht. Die Frage ist nicht zuerst, ob wir stark genug sind oder alles erklären können. Die Frage ist: Rechnest du damit, dass Gott gegenwärtig ist und durch dein Leben von Jesus spricht?
Es ist Sommer und gefühlt ganz Deutschland in Berlin. Der Karneval der Kulturen und das DFB-Pokalfinale lässt die Stadt aus allen Nähten platzen. Julian treibt aber etwas anderes um, dass ihn seit Tagen emotional hat werden lassen. Ganz zur Überraschung von Jana. Genießt euer langes Pfingstwochenende!
17.mai er forbi, korpsmusikken har stilnet og vi har pakket ned bunaden og de norske flaggene. Men vi legger ikke vekk diskusjonen om hva som er norsk og hvem vi er. Hvordan skal vi klare å være et folk, vi som er her samtidig akkurat nå? Hør Bernhard Ellefsen, Ane Farsethås og Bjarne Riiser Gundersen diskutere hva det betyr å være et vi. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Und die Dummheit. Die bleibt ewig jung. Man könnte fast sagen: Während alles andere irgendwann ein Upgrade bekommt, läuft Dummheit stabil seit Jahrtausenden. Dumme Menschen hat's immer gegeben. In allen Zeiten, in allen Kulturen, in allen Systemen. Man begegnet ihnen in … der Familie, im Büro, im Fernsehen – und auffallend häufig dort, wo überWeiterlesen
Johnston, Jennifer www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Johnston, Jennifer www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
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Regjeringen går inn for 16 års aldersgrense på sosiale medier. Er det så lurt? Og burde vi også ha aldersgrense på tilgangen til chatboter? Hør Bernhard Ellefsen, Hanne Østli Jakobsen og Martin Gedde-Dahl i Ubehaget i Kulturen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es war ein Land der Wunder, das muslimische Spanien, auch Al-Andalus genannt. In dieser Folge erkunden wir Cordoba, eine der größten Metropolen des Mittelalters, das selbst noch im fernen Heiligen Römischen Reich gerühmt wird. Wir widmen uns aber auch einer sehr viel größeren Frage: Ist die Geschichte von Christen, Juden und Muslimen zwangsläufig ein „Kampf der Kulturen“ – oder hat es auch Phasen des harmonischen Zusammenlebens gegeben?Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcastQuellen:Brian A. Catlos, Al-Andalus: Geschichte des islamischen SpanienGeorg Bossong, Das Maurische Spanien Richard Fletcher, Moorish Spain++ Du willst Teil der WBG-Community auf Steady werden? Hier gehts lang! ++++ WBG live 2026: https://www.wasbishergeschah.com/#live-termine ++++ Buchtipp des Monats: Penguin: Verborgene Welt der Wikinger ++ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Gambist Jordi Savall bekommt 2026 den renommierten Ernst von Siemens Musikpreis – den «Nobelpreis der Musik». Auf seinen über 230 CDs hat er viele Werke der Alten Musik zum ersten Mal eingespielt. Wir vergleichen einige seiner Interpretationen mit denen nachfolgender Generationen. Dabei hören wir Musik für Viola da Gamba, Ensemblestücke aus der Renaissance und auch Jordi Savall als Dirigent einer Sinfonie. Wir sprechen über seine Bedeutung als Gamben-Professor in Basel, als Ensemblegründer in Katalonien, und als Brückenbauer zwischen den Kulturen. Wo hat Jordi Savall Massstäbe gesetzt, wie haben andere MusikerInnen auf seine Ersteinspielungen reagiert, und gibt es einen typischen Jordi-Savall-Sound, auch wenn er als Dirigent vor einem Sinfonieorchester steht? Darüber diskutiert Musikredakteurin Jenny Berg mit ihren beiden Gästen, der Gambistin Jane Achtman und dem Musikwissenschaftler Martin Kirnbauer.
In dieser Reportage nehmen wir euch mit auf eine Reise in die verborgene Welt der Cenoten – jener geheimnisvollen Wasserhöhlen auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán, die schon für die Maya heilige Orte waren.Gemeinsam mit dem Freediving-Athleten Roberto Guzman wagt Erik sich in die Tiefe – ohne Atemgerät, nur mit einem einzigen Atemzug. Beim Abtauchen in das kristallklare Wasser wird schnell klar: Freitauchen ist nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine intensive, fast meditative Erfahrung.Doch diese Folge führt uns nicht nur unter die Oberfläche. Wir treffen den Unterwasserarchäologen und Weltwach-Stammgast Dr. Florian Huber, der seit vielen Jahren in den Cenoten forscht und ihre verborgenen Geschichten erkundet. Außerdem reisen wir weiter in das UNESCO-Biosphärenreservat Sian Ka'an, wo eine indigene Maya-Kooperative zeigt, wie nachhaltiger Tourismus im Einklang mit Natur und Tradition funktionieren kann.Wir tauchen ein in die bewegte Geschichte Yucatáns, besuchen eine historische Hacienda, erfahren mehr über das „grüne Gold“ der Region – die Henequen-Agave – und erleben schließlich die lebendige Gegenwart der Halbinsel bei einer kulinarischen Entdeckungstour durch Mérida.Eine Folge über das Abtauchen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne: in eine faszinierende Unterwasserwelt, in jahrhundertealte Kulturen und in die Geschichten der Menschen, die Yucatán heute prägen.Wir danken für Ihre Unterstützung und Gastfreundschaft vor Ort:Roberto Guzman und seinem Freediving Retreat Center: https://www.casa-apnea.com/ (Sein Instagram: https://www.instagram.com/robertoguzman.freediver/)Community Tours Sian Ka'an: https://siankaantours.com.mx/ Ivan von der Hacienda Sotuta de Peón: https://www.haciendaviva.com/en Alex Rosado mit “The Lost Taco Food Tours”: https://thelosttaco.com.mx/ Dr. Florian Huber Ihr möchtet mehr übers Freitauchen erfahren? Hier sind unsere in der Folge erwähnten Hörtipps:https://weltwach.de/ww354-anna-von-boetticher/https://weltwach.de/ww423-lukas-mueller/Mehr über Cenoten: https://weltwach.de/ww369-mexiko/ ----------------------------------Redaktion, Skript, Aufnahmen, Moderation und Postproduktion: Erik Lorenz----------------------------------Werbung:Unser Partner dieser Folge ist Edelweiss, die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft, mit dem neuen Podcast “Edelweiss Travel Tales”. Jetzt bei Apple unter https://podcasts.apple.com/de/podcast/edelweiss-travel-tales/id1799676852 oder Spotify unter https://open.spotify.com/show/1ZKDd2IUEuqUSFOhdAcDPA?si=OjBmU0nfQ9OFk3Ld_UOvyw anhören und abonnieren!----------------------------------WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach----------------------------------Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Norge skal til fotball-VM for første gang på 28 år. Hvorfor påkalles vikingblodet i våre årer i den nye VM-sangen? Er det kjempen Haaland som gjør at vi mister fornuften og takker ja til både runer og stavkirker på VM-draktene? Og er det egentlig så farlig? Hør Bernhard Ellefsen, Arne Borge og Janne Stigen Drangsholt diskutere fotball og vikingestetikk i Ubehaget i kulturen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sie ist die einzige Frau im Vorstand eines japanischen Konzerns und vermittelt zwischen den Kulturen. Bader erzählt von der extremen gegenseitigen Wertschätzung, der absoluten Pünktlichkeit, der Disziplin und der Bedeutung von Visitenkarten. Und wir hören, warum japanisches Essen so gut schmeckt.
In dieser Buchclub-Folge sprechen Thilo, Coco und Luca gemeinsam mit Cutter Phúc über „Menschen wie wir“ von Thị Thanh Thảo Trần – ein autofiktionales Memoir über Migration, Familie und die Frage, wo man eigentlich hingehört. Ausgehend von der Geschichte einer jungen Frau, die aus Vietnam nach Deutschland kommt, diskutieren die vier über Themen wie Heimat, Heimweh, kulturelle Identität, Rassismus und das Aufwachsen zwischen zwei Welten. Dabei geht es nicht nur um die vietnamesische Diaspora, sondern um universelle Fragen: Was bedeutet Familie? Wo ist mein Platz? Und wie sehr prägt Herkunft, wer wir sind? Phúc bringt auch seine eigene Perspektive ein und zieht Parallelen zwischen Buch und eigener Lebensrealität – etwa das Gefühl, zwischen zwei Kulturen zu stehen, früh Verantwortung zu übernehmen oder sich erst spät mit der eigenen Herkunft zu versöhnen. Die Runde diskutiert außerdem, ob das Buch eher für Einsteiger oder erfahrene Leser:innen geeignet ist, wie zugänglich die Sprache ist und warum es manchmal schwerfällt, persönliche Geschichten überhaupt zu „bewerten“. Diese Folge ist für dich, wenn du dich für Migration, Identität und gesellschaftliche Realitäten interessierst – oder wenn du einfach ein Buch suchst, das dich dazu bringt, über dein eigenes Leben, deine Familie und dein Verständnis von „Zuhause“ nachzudenken. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Worum geht's? 1984 erscheint mit Seven Cities of Gold ein Spiel, das seiner Zeit weit voraus ist: eine Mischung aus Strategie, Abenteuer und Simulation, in der wir als spanischer Konquistador eine unbekannte Neue Welt erkunden (und ausbeuten). Goldgier, Ruhm und die Begegnung mit indigenen Kulturen stehen im Zentrum – und damit auch die moralisch ambivalente Realität der Kolonisation. Gunnar und Christian sprechen über das für die 8-Bit-Ära erstaunlich offene Design und analysieren, was Seven Cities of Gold so besonders macht: das Gefühl echter Entdeckung, die elegante Reduktion auf wenige, intuitive Systeme und die ungewöhnlich designte Interaktion mit den Ureinwohnern. Sie beleuchten die Entstehungsgeschichte rund um Dani Bunten, die ursprünglich von großen Civilization-Ideen ausging und dann radikal zusammengestrichen wurde, sowie die technischen Meisterleistungen hinter der Weltgenerierung. Außerdem geht es um den nachhaltigen Einfluss des Spiels: von Pirates! bis hin zu Civilization. Und um die Frage, warum dieses leise, oft sperrige Spiel bis heute als Meilenstein gilt. Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Christian Schmidt, Gunnar Lott Audioproduktion: Johannes DuBois, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro & Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik) Thema:The Seven Cities of Gold Erscheinungstermin: 1984 Plattform: Atari 8-Bit, Commodore 64, Apple II (später u.a. IBM PC, Amiga, Macintosh) Entwickler: Ozark Softscape Publisher: Electronic Arts Genre: Strategie / Exploration / Simulation Designer: Danielle Bunten Berry, Jim Rushing, Bill Bunten, Alan Watson
"Kulturen styr hur väl vi tar affärsbeslut." När Simon Thuresson klev in som vd på Plantvision fanns kulturen där. Men den var inte tillräckligt tydlig. Inte tillräckligt hållbar. Tio år senare är de Sveriges bästa arbetsplats. I The Great Room berättar han varför kultur inte är något vid sidan av – utan det som avgör vilka beslut som faktiskt tas i bolaget. "Kulturen är ett av de viktigaste styrmedlen ett bolag har." Ambitionen har varit enkel: att bygga ett bolag som både är varmt och framåtlutat. Och att faktiskt ta saker i mål. Och ställ frågan: styr er kultur era beslut – eller bara hur det känns på jobbet?
ZusammenfassungIn dieser Episode stellen sich Stefan Ponitz und Andreas Pfeifer einer der drängendsten Fragen für Content-Creator, Berater und Unternehmer: Kann KI inzwischen wirklich eigenständig hochwertige Texte produzieren – oder bleibt der Mensch unverzichtbar? Die beiden diskutieren offen und konträr, wo die Grenzen der KI-generierten Texte liegen und wo sie längst überwunden sind. Du erfährst, warum nicht fehlende KI-Kompetenz das eigentliche Problem vieler Unternehmen ist – sondern unklare Positionierung, schwache Strategie und mangelnder Kundennutzen. Stefan erklärt anhand konkreter Praxisbeispiele, wie ein gut trainiertes RAG-System mit eigenem Datenfundament Blogartikel produzieren kann, die kaum noch menschliche Kontrolle benötigen. Andreas hält dagegen: Echte Haltung, authentische Anekdoten und Beziehungsaufbau lassen sich nicht einfach delegieren. Die Frage nach simulierten Emotionen führt beide sogar in philosophisches Terrain – und zu einem überraschenden Vergleich mit asiatischen Kulturen. Am Ende sind sich beide einig: Der Mensch muss am Anfang des Prozesses stehen – als Kurator, Trainer und Impulsgeber. Was danach passiert, darüber streiten sie noch. Picks - Tipps/Tricks & EmpfehlungenPerplexity Model Council: Perplexity hat einen sogenannten Model Council gelauncht – eine Funktion, bei der eine Frage parallel an mehrere KI-Modelle (z. B. Claude Opus, GPT, Gemini) geschickt wird. Ein Synthesizer-Modell vergleicht die Antworten und zeigt transparent, wo die Modelle übereinstimmen und wo sie sich widersprechen. Perfektes Tool, um ein Gespür für KI-Halluzinationen und Modellunterschiede zu entwickeln – perplexity.ai Seedance 2 (ByteDance): Das KI-Videomodell von ByteDance (hinter TikTok) ist in Version 2 erschienen und hat auch die Filmbranche aufhorchen lassen. Ein demonstrierter KI-Film mit Brad Pitt und Tom Cruise war selbst für Profis kaum als KI-generiert erkennbar – inklusive Audio und Filmmusik. Kostenlos ausprobierbar mit freien Credits – [Link einfügen / YouTube-Demo folgt in den Shownotes]Kontakt Andreas PfeiferLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/andreaspfeifer/ Homepage: https://www.die-heldenhelfer.com/ Norbert SchusterLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/norbertschuster/ Homepage: https://www.strike2.de/ Stefan PonitzLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefan-ponitz/ Homepage: https://www.fokus-ki.de