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Thomas von Aquin war einer der produktivsten Schriftsteller und Denker des Mittelalters. Sein Werk Summa Theologica zählt zu den umfassendsten theologischen Schriften der Geschichte. Doch Aquin beendete es nie, weil am 6. Dezember 1273 etwas geschah, das ihn dazu brachte, mit dem Schreiben aufzuhören. „Alles, was ich geschrieben habe, erscheint mir wie Stroh“, sagte er, […]
Rund um die RKW 2026, die Religiöse Kinderwoche, wagen wir heute ein Experiment und einen Live-Podcast. Im Mittelpunkt der diesjährigen RKW 2026 steht die biblische Figur des Mose, der Titel lautet „Mensch Mose, beweg dich!“. Deshalb soll es vor allem darum gehen, was diese biblische Gestalt des Mose auszeichnet, wie die Schriften, die über sie berichten, entstanden sind und was uns Moses für unser eigenes Leben und den persönlichen Glauben mit auf den Weg geben kann.
Am 8. Juni jährt sich der Todestag von George Sand zum 150. Mal. Sie schrieb ihre Romane unter diesem männlichen Pseudonym und machte sich für die Emanzipation der Frauen stark. Ihre sozialkritischen Schriften und Romane wurden viel gelesen. Literaturwissenschaftlerin Brigitte Schwens-Harrant macht sich diese Woche „Gedanken für den Tag“ über die Schriftstellerin. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 01.06.2026
Diesmal unternimmt das Kinderreporterteam eine Zeitreise in die Vergangenheit. Anatol, Elina, Emma, Clara und Lia aus der Volksschule Graz St. Veit interessieren sich für alte Schriften und haben im Workshop mit dem Archäologen Robert Pritz kostbare Bücher und Schriftrollen bewundert. Dieser Podcast begleitet die Sendung "Guten Morgen Steiermark", Radio Steiermark, 30.5.2026
In den biblischen Schriften und in archäologischen Funden aus dem antiken Palästina spiegeln sich noch heute die Schönheits- und Modeideale der damaligen Zeit. Mit der Redakteurin Berenike Jochim-Buhl haben wir in dieser Folge den Zeitsprung rund 2.000 Jahre zurück ins biblische Palästina gewagt und mit ihr über allerlei feine Stoffe, Zierrat und antike Beauty-Tipps gesprochen.
In dieser ersten Folge zur Hegelschen Dialektik führt Leon in die philosophischen Debatten ein, auf die Hegel mit seiner Dialektik reagierte, und zeigt, welche Probleme und Aufgaben sich daraus für ihn ergaben. Quellenverzeichnis Claesges, Ulrich. „Das Doppelgesicht des Skeptizismus in Hegels Phänomenologie des Geistes“. In Skeptizismus und spekulatives Denken in der Philosophie Hegels, herausgegeben von Hans Friedrich Fulda und Rolf-Peter Horstmann, 117–34. Veröffentlichungen der Internationalen Hegel-Vereinigung 21. Stuttgart, 1996. Forster, Michael N. Hegel and Skepticism. 1. Aufl. Cambridge, 1989. Hegel, Georg Wilhelm Friedrich. „Differenz des Fichte'schen und Schelling'schen Systems der Philosophie“. In Jenaer kritische Schriften, herausgegeben von Hartmut Buchner und Otto Pöggeler, 4:1–92. Gesammelte Werke. Hamburg, 1968. ———. Phänomenologie des Geistes. Bd. 9. Gesammelte Werke. Hamburg, 1980. ———. „Verhältniss des Skepticismus zur Philosophie, Darstellung seiner Verschiedenen Modificationen, und Vergleichung des Neuesten mit dem Alten“. In Jenaer kritische Schriften, 4:197–238. Gesammelte Werke. Hamburg, 1968. Jaeschke, Walter, und Andreas Arndt. Die klassische deutsche Philosophie nach Kant. Systeme der reinen Vernunft und ihre Kritik 1785 - 1845. München, 2012. Jamme, Christoph. Ein ungelehrtes Buch. Die philosophische Gemeinschaft zwischen Hölderlin und Hegel in Frankfurt 1797-1800. Bonn, 1983. Kuhlen, Rainer. „Absolutes“. In Historisches Wörterbuch der Philosophie, herausgegeben von Joachim Ritter, 1:12–31. Darmstadt, 1971. Sextus Empiricus. Grundriß der pyrrhonischen Skepsis. Übersetzt von Malte Hossenfelder. 1. Auflage. Frankfurt am Main, 1985. Vieweg, Klaus. Hegel: der Philosoph der Freiheit: Biographie. 1. durchgesehene Auflage. München, 2023. ———. Philosophie des Remis. Der junge Hegel und das „Gespenst des Skepticismus“. München, 1999. 23 Stekeler, Pirmin: Hegels Phänomenologie des Geistes ein dialogischer Kommentar. Hamburg, 2024. Wir sind 99 ZU EINS! Ein Podcast mit Kommentaren zu aktuellen Geschehnissen, sowie Analysen und Interviews zu den wichtigsten politischen Aufgaben unserer Zeit.#leftisbest #linksbringts #machsmitlinks Wir brauchen eure Hilfe! So könnt ihr uns unterstützen: Bitte abonniert unseren Kanal und liked unsere Videos. Teil unseren content auf social media und folgt uns auch auf Twitter, Instagram und FB Wir empfangen auch Spenden unter: IBAN: DE93 2022 0800 0058 7940 76, BIC/SWIFT: SXPYDEHHXXX, Kontoinhaber: 99 ZU EINS UG und PayPal: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=Y2SAE9Q8YBY9A Wenn ihr Zugang zu unserer Discord-Community möchtet, dann unterstützt uns doch bitte über Ko-Fi oder Patreon: https://ko-fi.com/99zueins oder https://www.patreon.com/c/99zueins
Heute freue ich mich, Oliver Schöndorfer als Gast begrüßen zu dürfen. Wer im digitalen Umfeld an Schrift denkt, denkt an Oliver Schöndorfer. Als Typografie-Berater unterstützt er Produktteams dabei, Apps und Websites nutzerfreundlicher, überzeugender und inklusiver zu gestalten – mit der Kraft der richtigen Schrift. Zu seinen Kund:innen zählen unter anderem Tchibo, die Stadt Wien sowie große Versicherungen.Unter dem Motto „Smarter Typography for Stronger UX“ teilt Oliver seine Leidenschaft auf Konferenzbühnen, in seinem YouTube-Kanal Pimp my Type und im FontFriday-Newsletter, in dem er bereits über 200 Schriften vorgestellt hat.Oliver und ich besprechen, warum Typografie im UX Design oft unterschätzt wird und wie lebendige Beispiele – von der ikonischen IKEA-Schrift über einen Patzer bei den Oscar-Verleihungen bis zu aktuellen Apple-Designtrends – das beweisen.Olivers LinksPimp my Type WebsitePimp my Type YouTube KanalOlivers LinkedIn ProfilOlivers Ressourcen200 Font ReviewsUX Typography ChecklistNächstes Webinar: How Typography Kills your UXApple's Liquid Glass Shatters TypographyFix Color Contrast – Web Accessibility for Text & UI DesignIKEA Font FailOlivers BuchempfehlungType Tricks: User Design - Sofie BeierIch hoffe, ihr fandet diese Folge nützlich. Wenn ihr auch die nächsten nicht verpassen wollt, abonniert UX Heroes doch auf Spotify, Apple Podcasts oder eurem Lieblingspodcaster – ihr könnt uns dort auch bis zu 5 Sterne als Bewertung dalassen. Wenn ihr Fragen oder Feedback habt, schickt uns doch gerne eine Nachricht an podcast@userbrain.com. Ihr findet mich auch auf LinkedIn unter Markus Pirker.UX Heroes ist ein Podcast von Userbrain. Mit Userbrain könnt ihr eure User Tests schnell und einfach durchführen. Einen User Test anzulegen geht mit Hilfe der AI innerhalb von wenigen Minuten und erste Ergebnisse sind innerhalb weniger Stunden verfügbar.Loslegen ist einfach: Geht auf userbrain.com/podcast, erstellt einen kostenlosen Account und bekommt die ersten 2 Tester im Wert von €90 geschenkt!Fotorechtehttps://ikeamuseum.com/en/explore/ikea-catalogue/1954-ikea-catalogue/Oliver Schöndorfer
In dieser Folge tauchen wir - Rebecca, Maike und Kübra - ein in die faszinierende Welt der Zahlen und fragen uns: Sind Zahlen mehr als nur Mathematik? Wir sprechen über Zahlensymbole in Alltag und in unseren Religionen, von der Dreizehn als Unglückszahl bis zur mystischen Bedeutung der Sieben. Dabei teilen wir persönliche Mathe-Erfahrungen, diskutieren feministische Perspektiven auf Zahlen und entdecken Gemeinsamkeiten und Unterschiede in unseren religiösen Schriften. Mit viel Freude und Neugier am Thema erkunden wir, wie Zahlen unser Leben prägen – ob als mathematische Herausforderung, kulturelles Symbol oder spirituelles Geheimnis. Begleite uns auf dieser interreligiösen Reise voller Aha-Momente und überraschender Erkenntnisse! Hosts: Rebecca Rogowski, Maike Schöfer, Kübra Dalkilic, Dauer: ca. 31 Minuten *** Wenn ihr mehr von uns und unserer Arbeit rund um den Podcast erfahren wollt, besucht uns gern auf unserem Insta-Profil: **@331_podcast ** ❤️ Schreibt uns, liked uns, empfehlt uns gerne weiter. ❤️ Fragen und Kommentare könnt ihr auch direkt an unsere Mail schicken
In dieser Folge spreche ich mit Larissa Fessel – Brand- und Webdesignerin, Illustratorin und Gründerin von elara studio.Seit 2021 begleitet sie Selbstständige und kreative Frauen dabei, mit ihrem visuellen Auftritt nicht nur „schön auszusehen“, sondern klar zu zeigen, wofür sie stehen. Denn genau darum geht es beim Brand Design:
„Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung“ – so reagierte Papst Leo XIV. nach einem Schlagabtausch über die Medien zum Irankrieg, den er sich mit der US-Regierung, allen voran Präsident Trump geliefert hatte. Von einem „gerechten Krieg“, wie ihn US-Vizepräsident und Katholik J.D. Vance anhand der Schriften von Augustinus hergeleitet hatte, könne keine Rede sein. Von Anfang an hat der Papst klar gemacht, dass er sich für Frieden und Verständigung in der Welt einsetzen will, aber auch in der eigenen Kirche. Doch was bedeutet das konkret? Stellt er eher die Einheit der Weltkirche in den Vordergrund oder setzt er auf Fortschritt. Und wie kann beides zusammen gehen? Eva Röder diskutiert mit Nora Bossong – Schriftstellerin und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken; Matthias Drobinski – Chefredakteur „Publik Forum“; Prof. Dr. Eva-Maria Faber – Theologische Hochschule Chur
Manche kennen Friedhelm Reis womöglich von seinen „Berliner Flair“-Stadtführungen mit Rikscha, die ihn schließlich dazu gebracht haben, ein Standardwerk über 800 Jahre Berliner Geschichte zu verfassen. Darin breitet er viele historische Quellen aus, weil er in neueren Büchern „nichts über die Seele der Stadt“ gefunden hatte. Seine umfassende Bildung geht letztlich auf seine Stasi-Haft zurück, als er in seiner Verzweiflung – nach Aufhebung des Leseverbotes – Hilfestellung und Kraft in den Schriften der Klassiker fand, besonders bei Schiller, wo es im „Don Carlos“ heißt: „Verlerne zu bedürfen, was man dir verwehren kann“, und in „Maria Stuart“: „Man kann dich niedrig behandeln, aber nicht erniedrigen“.
Dein Ansprechpartner für Digitale Kompetenz und mehr Selbstbestimmtheit als Blinder Mensch!Hier sind wir: https://schulze-graben.de**Meta Ray-Ban Smart Glasses nach einem Jahr: Ehrlicher Erfahrungsbericht als Blinder – Warum die KI-Brille jetzt fest zu mir gehört** In dieser Episode von **Smütech** blickt Joachim „Jockl“ Schulze, IT-Trainer für Blinde und Sehbehinderte, auf ein volles Jahr mit den **Meta Ray-Ban Smart Glasses** zurück. Von der ersten Skepsis im April 2025 bis zur täglichen Unverzichtbarkeit – hier erfährst du ehrlich und praxisnah, was die KI-Brille wirklich kann (und wo ihre Grenzen liegen). **„Hey Meta, schau und sag mir…“** – so einfach startet der Alltag mit der Brille: Welches Geschäft ist das? Welcher Joghurt steht im Kühlregal? Welche Farbe hat die neue Mülltonne? Die Meta-KI liefert detaillierte Beschreibungen deiner Umgebung, hilft bei der Orientierung im Park („Welche Bank ist frei?“) und macht Einkaufen oder Briefe-sortieren deutlich einfacher. **Warum die Meta Ray-Ban Smart Glasses für Blinde und Sehbehinderte ein echter Game-Changer sind:** - **Telefonieren ohne Handy in der Hand**: Doppeltipp auf den Bügel – Anruf annehmen und auflegen, während du den Verkehr hörst. Die drei Mikrofone liefern beste Sprachqualität, besser als viele Bluetooth-Headsets. - **Sound & Navigation direkt auf die Ohren**: Musik von Apple Music, Spotify oder Amazon Music, Blind Square, Apple Karten oder Google Maps – ohne Knochenleitung und ohne die Umgebung komplett auszublenden (im Gegensatz zu AirPods im Transparenzmodus). - **3. Generation (seit November 2025)**: 6 Stunden Akkulaufzeit statt 3–4 Stunden, 5 Minuten Videoaufnahme statt 3 Minuten – und das Lade-Etui bringt die Brille in 90 Minuten wieder voll. - **Design & Sonnenbrille**: Sieht aus wie eine normale Ray-Ban (oder Oakley), dunkelt stark ab und ist blendempfindlichen Menschen ein Segen. **Vergleich zu Alternativen:** Envision Glasses sind fast zehnmal so teuer und können weniger. OrCam arbeitet komplett offline und kann Texterkennung sowie Personenerkennung – aber sie lernt nicht dazu und ist für einen völlig anderen Einsatzzweck gedacht. Günstige Gemini- oder Amazon-KI-Brillen? Die sind noch nicht so ausgereift und dokumentiert wie die Meta-Lösung. **Ehrliche Grenzen (Sicherheit geht vor!):** Kein Autofokus für winzige Schriften (dafür besser das iPhone nutzen), keine Personenbeschreibung, keine Verkehrserkennung („Kommt ein Auto?“ funktioniert nicht – und darf auch nicht). Die Brille ersetzt keinen Langstock oder Blindenhund, sondern ergänzt sie perfekt. **Persönliches Fazit nach 12 Monaten:** Die Meta Ray-Ban Smart Glasses sind für Joachim inzwischen ein echtes **Hilfsmittel auf der Nase**, das Freiheit schenkt – vom Marmeladenglas bis zum Karten-Check im Geldbeutel. Dazu Hörerfragen zu OrCam & Co. und ein Ausblick auf die nächste Episode: **Die Apple Watch – viel mehr als nur ein Fitnesstracker** (Montag, 4. Mai). **Timestamps / Kapitel** 00:00 Begrüßung & Intro 02:05 Wie alles mit den Meta Smart Glasses begann 04:16 Tägliche KI-Anwendungen im Alltag (Orientierung, Einkaufen, Mülltonnen) 06:56 Barrierefreiheits-Feature & deutsche KI 09:22 Grenzen & wichtige Sicherheitshinweise 12:00 Vergleich Meta vs. Envision Glasses vs. OrCam 15:00 Telefonieren, Mikrofon-Qualität & Sound-Vorteile 19:00 3. Generation: Akku, Video & Hardware-Updates 22:01 Persönliches Resümee – warum sie jetzt unverzichtbar sind 32:00 Hörerfragen: OrCam Vergleich & günstige Alternativen 36:08 Vorschau auf die Apple-Watch-Episode **Frühere Folgen zum Thema (wie in der Episode angekündigt):** - **Erste Folge mit Till (April 2025)** – Der Start mit den Meta Ray-Ban Smart Glasses (noch auf Englisch): [66 Ray-ban-Meta Smartglasses](https://smuetech.letscast.fm/episode/66-ray-ban-meta-smartglasses) - **Sommer-Folge mit Daniel Heinrich (August 2025)** – Erfahrungsbericht nach 3–4 Monaten in der Smütech Show: [U19 – Eine Brille mit Köpfchen / Erfahrungsbericht Ray-Ban-Meta-Smartglasses](https://smuetech.letscast.fm/episode/u19-erfahrungsbericht-ray-ban-meta-smartglasses) **Links & Kontakt**
Diese Quellen bieten eine umfassende Analyse von Heinrich Heines Leben und Werk, wobei sein satirisches Versepos Deutschland. Ein Wintermärchen im Zentrum steht. Die Texte beleuchten Heines Rolle als wegweisenden Journalisten und Lyriker, der die Romantik überwand und die deutsche Literatur durch ironische Schärfe sowie politisches Engagement modernisierte. Ein Schwerpunkt liegt auf seinem Pariser Exil, in dem er trotz Zensur und schwerer Krankheit als Vermittler zwischen den Kulturen agierte. Die Dokumente beschreiben zudem die kontroverse Rezeptionsgeschichte und den langjährigen Streit um Denkmäler, der Heines Außenseiterrolle aufgrund seiner jüdischen Herkunft widerspiegelt. Letztlich wird er als Vordenker der Moderne porträtiert, dessen Schriften bis heute als Prüfstein für nationale Identität und Freiheit gelten.
Der Urtext des Advaita Vedanta, ca. 800 v. Chr entstanden.NIRVANA SHATAKAM (VON ADI SHANKARA)1. Ich bin weder Geist noch die Sinne, bin weder Intellekt, noch das Ich oder die Erinnerungen. Ich kann nicht gehört oder beschrieben, kann nicht durch Sehen oder Riechen er-fasst werden. Ich bin nicht der Raum, bin weder Erde noch Wasser, weder Feuer noch der Wind.Ich bin ein Ausdruck von reinem Wissen und Glückselig-keit. Ich bin die nicht manifestierte Wirklichkeit.Meine wahre Natur ist Sein, Bewusstsein und wunschlose Freude. Ich bin zeitlos. Ich bin ewig.2. Ich bin nicht der Atem oder die Elemente. Ich bin nicht materiell, bin nicht die Schleier des Bewusstseins. Bin nicht das Sprechen, nicht das Sehen oder Hören. Bin weder Füße, noch die Hände.Meine wahre Natur ist Sein, Bewusstsein und wunschlose Freude. Ich bin die nicht manifestierte Wirklichkeit. Ich bin zeitlos. Ich bin ewig.3. In mir sind weder Verlangen noch Ablehnung, weder Anhaften noch Loslassen. In mir ist kein Greifen, keine Zu-rückhaltung und auch keine Verwirrung. Ich kenne keinen Stolz und keine Eifersucht. Ich habe keine Pflichten, keinen Wunsch nach Reichtum oder Befriedigung und nicht nach Befreiung. Meine wahre Natur ist Sein, Bewusstsein und wunschlose Freude. Ich bin zeitlos. Ich bin ewig.4. Keine guten oder schlechten Taten. Bin weder Tugend, noch Sünde. Weder Freude noch Leid. Ich brauche kein Ge-bet und keine Pilgerreise, weder Schriften noch Rituale. Ich bin nicht die Erfahrungen und auch nicht der, der sie erfährt.Meine wahre Natur ist Sein, Bewusstsein und wunschlose Freude. Ich bin zeitlos. Ich bin ewig.5. Ich habe keine Angst vor Sterben oder Tod. Bin nicht gebunden durch Ansehen oder Kultur. Ich habe weder Vater noch Mutter, da ich nie geboren wurde. Ich bin kein Ver-wandter oder Freund, bin weder Lehrer noch ein Lernender. Meine wahre Natur ist Sein, Bewusstsein und wunschlose Freude. Ich bin zeitlos. Ich bin ewig.6. In mir ist keine Trennung oder Getrenntsein. Meine Form ist Formlosigkeit. Ich bin überall, ich durchdringe alle Sinne. Ich hafte nicht an, bin weder frei noch ein Gefange-ner. Ohne Eigenschaften und Form wünsche ich mir nichts - da ich alles bin.Ich bin ein Ausdruck von reinem Wissen und Glückselig-keit. Ich bin die noch nicht manifestierte Wirklichkeit.Meine wahre Natur ist Sein, Bewusstsein und wunschlose Freude. Ich bin zeitlos. Ich bin ewig. Ich bin Liebe.(Dieser Text entstand ungefähr 800 v.Chr. Ich habe ein paar Änderungen vorgenommen, z.B. indische Begriffe wie „Shiva“, „Mantra“ oder „Kaste“ ersetzt, um die zeitlose und kulturübergreifende Qualität des Textes zu unterstützen. Ich hoffe, das findet deine Zustimmung. Schau dir gerne den Originaltext an)
26.04.26 J. Martens - Festhalten am GlaubenLeben in Balance - Festhalten am GlaubenEine Predigt über den JudasbriefLeben in Balance“Judas, Diener von Jesus Christus und Bruder von Jakobus. An alle Berufenen, die von Gott, dem Vater, geliebt werden, weil sie zu ihm gehören – und die er für Jesus Christus bewahrt.“ “ Judas 1 BasisBibel„Ihr Lieben, mit großem Eifer wollte ich euch über die Rettung schreiben, an der wir alle teilhaben. Aber dann wurde es für mich notwendig, euch mit diesem Brief zu ermahnen: Kämpft für den Glauben, der den Heiligen ein für alle Mal anvertraut worden ist.“ Judas 3 BasisBibel, → unsere Einstellung / unser Kampf : „Ich wünsche euch Barmherzigkeit, Frieden und Liebe in immer größerem Maß!“ Judas 2 BasisBibel → die Merkmale sollen unseren Umgang mit Anderen bestimmen“Es haben sich nämlich Leute bei euch eingeschlichen, über die das Urteil schon seit Langem feststeht: Es sind gottlose Menschen. Sie missbrauchen die Gnade unseres Gottes als Freibrief für ein zügelloses Leben. Und sie begehen Verrat an Jesus Christus, unserem alleinigen Herrscher und Herrn.“” Judas 4 BasisBibel → entscheidend sind die Früchte der Gläubigen, nicht die Predigt oder Aussagen an sich.Herausforderung im Heute„Freie evangelische Gemeinden, wie auch der Bund freier evangelischer Gemeinden, sind als Auslegungsgemeinschaften herausgefordert, gemeinsam unter dem Wirken des Heiligen Geistes und im sorgfältigen Umgang mit den biblischen Schriften auf Gottes Wort zu hören, darin zu forschen und einen gemeinsamen Konsens anzustreben, wie dieses Wort in die Gegenwart zu übersetzen und was bleibend verbindlich ist.“ Aus dem Positionspapier „Gotteswort im Menschenwort“, Bund FeG, 2020Wir ringen mit unserem Glauben, zweifeln vielleicht manchmal - wie auch die Jünger Jesu!"Habt Erbarmen mit denen, die zweifeln.“ Judas 22 BasisBibel"Lob und Dank sei dem einen Gott, der euch davor bewahren kann, dass ihr zu Fall kommt.“ Judas 24 BasisBibel → Gott lässt uns nicht fallen!Fragen zum weiterdenkenWo steht dein Glaube in Gefahr, aus dem Gleichgewicht zu geraten?Wo fordert Gott dich heraus, klar Stellung zu beziehen?Wo brauchst du Gemeinschaft, statt alleine unterwegs zu sein?Lob und Dank sei dem einen Gott, der euch davor bewahren kann, dass ihr zu Fall kommt. So könnt ihr fehlerlos und voller Freude vor ihn treten und seine Herrlichkeit sehen. Er rettet uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, und regiert in Herrlichkeit, Hoheit, Macht und Gewalt – wie schon vor aller Zeit, so auch jetzt und für alle Zeit. “ Judas 24-25 BasisBibel
Ina Ivanceanu ist Filmemacherin, Aktivistin und Erfinderin des Protestformats „Stillgelegt“. Für ihren neuen Film, „Take Care“, der Anfang 2027 ins Kino kommt, hat sie gemeinsam mit Elisabeth Sechser, einer Vordenkerin der Caring-Economy und Unternehmerin ausprobiert, wie es wäre, mit Nichtstun zu protestieren. Protagonistin des Films ist die profilierte Denkerin, Feministin und Aktivistin Silvia Federici, die sich in ihren Schriften und ihrem Leben seit mehr als 60 Jahren mit Sorgearbeit beschäftigt – jetzt ist sie 83 Jahre alt. Sie pflegt ihren an Parkinson erkrankten Mann. Ines Mitterer im Gespräch mit Ina Ivanceanu.
Die Sonne sendet gerade eine Kraft aus, die alles verändert – Körper, Geist, Gesellschaft. Sadhguru erklärt, warum die Welt im Chaos ist, was Sonneneruptionen mit deinem Nervensystem machen und wie du diese kosmische Energie für deine eigene Transformation nutzen kannst.
Barmherzig, mütterlich, fürsorglich? Auf den ersten Blick erscheint die Rolle der Mutter in Tora, Bibel und Koran recht eindeutig und eindimensional. Doch Rebecca, Maike und Kübra schauen einmal genauer in ihre Schriften. Sie blicken auf starke Frauenfiguren, stellen gängige Mutterbilder infrage und diskutieren, wie sich Selbstbestimmung mit Barmherzigkeit und Fürsorge verträgt. Wie wirken die vor Jahrhunderten beschriebenen Familienstrukturen auf uns heute? Welche Bedeutung wird Frauen durch das Mutterwerden zugeschrieben ¬– und wieviel Mutter mag wohl in Gott stecken … Natürlich sprechen die Podcasterinnen auch über ihre eigenen Mütter, ihre persönlichen Erfahrungen mit Mutterschaft oder Nicht-Muttersein. Ob religiös, kulturell oder gesellschaftlich, an Frauen werden zahlreiche Erwartungen herangetragen. Daher hinterfragen Rebecca, Maike und Kübra Schlagworte wie Mutterinstinkt oder beleuchten die Ursprünge des Muttertags, der übrigens am 10. Mai gefeiert wird. Am Ende erfährst Du übrigens, was die Geschichte Moses mit unseren Baby-Klappen verbinden könnte. Hosts: Rebecca Rogowski, Maike Schöfer, Kübra Dalkilic, Dauer: ca. 49 Minuten *** !Achtung!! Nur noch bis zum 30. April werden alle Spenden an die Stiftung House of One! Aus 10 Euro werden 20, aus 20 Euro 40, aus 100 Euro 200 usw. Wenn ihr uns unterstützen wollt, ist jetzt der ideale Zeitpunkt. Wie das geht, erfahrt ihr auf unserer Website: house-of-one.org Vielen Dank ❤️❤️❤️Natürlich auch an die Bethe Stiftung aus Essen und die HeLe Avus Stiftung aus Berlin, die diese Spendenaktion finanzieren. *** Wenn ihr mehr von uns und unserer Arbeit rund um den Podcast erfahren wollt, besucht uns gern auf unserem Insta-Profil: **@331_podcast ** ❤️ Schreibt uns, liked uns, empfehlt uns gerne weiter. ❤️ Fragen und Kommentare könnt ihr auch direkt an unsere Mail schicken
Bruder Julian Etwas zu verinnerlichen wie passiert das? Emmaus erläutert uns das gut. Nur weil uns jemand äußerlich die Augen öffnet, habe ich das noch lange nicht verstanden. Das kommt erst nach und nach. Das geschieht durch Praxis. Durch ein Erleben. So etwas erleben die Jünger im heutigen Evangelium, sagt uns Bruder Julian. [Evangelium: Lukas, Kapitel 24, Verse 13 bis 35] Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Und es geschah: Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen. Doch ihre Augen waren gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen und der eine von ihnen – er hieß Kléopas – antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als Einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohepriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist. Doch auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht. Da sagte er zu ihnen: Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist, um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Christus das erleiden und so in seine Herrlichkeit gelangen? Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht. So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleibe bei uns; denn es wird Abend, der Tag hat sich schon geneigt! Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und es geschah: Als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach es und gab es ihnen. Da wurden ihre Augen aufgetan und sie erkannten ihn; und er entschwand ihren Blicken. Und sie sagten zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete? Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück und sie fanden die Elf und die mit ihnen versammelt waren. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. Abdruck des Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Podcasts auf www.kapuziner.de/podcast
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Helena Petrovna Blavatsky gehört zu den einflussreichsten und zugleich umstrittensten Figuren der modernen Esoterik. Im 19. Jahrhundert begründete sie die Theosophische Gesellschaft und prägte mit ihren Schriften und Lehren eine spirituelle Bewegung, die bis heute nachwirkt. Moritz und Michi verfolgen ihren ungewöhnlichen Lebensweg, von angeblichen Reisen durch Indien und Tibet über ihre Kontakte zu okkulten Kreisen bis hin zu ihren Veröffentlichungen wie Isis Unveiled und The Secret Doctrine. Dabei geht es auch um die Kritik an ihren Methoden, Vorwürfe von Täuschung und die Frage, warum ihre Ideen dennoch so großen Einfluss auf Spiritualität, Kunst und Popkultur hatten. Eine Folge über Glauben, Inszenierung und die Sehnsucht nach verborgenem Wissen.
Helena Petrovna Blavatsky gehört zu den einflussreichsten und zugleich umstrittensten Figuren der modernen Esoterik. Im 19. Jahrhundert begründete sie die Theosophische Gesellschaft und prägte mit ihren Schriften und Lehren eine spirituelle Bewegung, die bis heute nachwirkt. Moritz und Michi verfolgen ihren ungewöhnlichen Lebensweg, von angeblichen Reisen durch Indien und Tibet über ihre Kontakte zu okkulten Kreisen bis hin zu ihren Veröffentlichungen wie Isis Unveiled und The Secret Doctrine. Dabei geht es auch um die Kritik an ihren Methoden, Vorwürfe von Täuschung und die Frage, warum ihre Ideen dennoch so großen Einfluss auf Spiritualität, Kunst und Popkultur hatten. Eine Folge über Glauben, Inszenierung und die Sehnsucht nach verborgenem Wissen.
„Das Sein bestimmt das Bewusstsein!” Wer hat's gesagt? Na? Wieder keiner? Der olle Marx war's!Das wussten natürlich alle Lob und Verriss-Leserinnen aber vor hundert Jahren wusste das so ziemlich jeder, denn Karl Marx war noch ein bestimmender Philosoph und keine versubstantivierte Ideologie. Man baute seine politischen Bewegungen um, gegen oder für seine Schriften. Kommunisten, Sozialisten, Sozialdemokraten gegen Nationalisten, Zentrums- und Volksparteien – das waren nur ein Bruchteil der neuen politischen Bewegungen. Das endete in den Auswüchsen der Weimarer Republik mit ihren siebzehn Parteien im Reichstag und der daraus folgenden Lähmung des Parlamentarismus, aber auch die Nachbarländer kamen in den Strudel dieses Chaos, es war die Zeit. Ins polnische Parlament, den Sejm, kamen und gingen über die jahre gar zweiunddreißig Parteien. Politik, so kommt es einem mit dem Blick von heute vor, war Lebenszweck, war Sport, war Theater. Nach der Erstarrung des Lebens in den immergleichen Kreisläufen des Mittelalters, aufgebrochen durch die industrielle Revolution, die den Reichtum nur vom Adel zum Bürgertum verteilte, gab Marx den Habenichtsen Ideen (und Wege, diese zu verwirklichen!) an die Hand, um die Gesellschaft zu ihren Gunsten zu verändern. Der Erste Weltkrieg hatte zudem die Verkrustungen auf nationaler Ebene brutal aufgebrochen, mit dem Nebeneffekt zwei Dutzend Monarchien zu beenden. Neue Länder entstanden, alte vereinigten sich wieder und all diese Staaten brauchten neue Gesellschaftsmodelle.Die Unordnung war aufregend für alle, die nach vorn wollten, (ver-)störend für alle, die wollten, dass sich nichts verändere oder die einfach keine Chance sahen, am großen Rennen in die Zukunft teilzunehmen. Für alle, die gar nicht durchsahen oder durchsehen wollten, gab es natürlich immer die Alternative, auf die Basics zurückzufallen - der gute alte Rassismus: die dort zu braun, der zu blond, dem seine Nase zu platt und die andere zu hakelig. Das erdet und reduziert die Komplexität und die Juden haben eh schon immer gestört. Da können wir Deutsche mitreden, da sind wir Experten. Weshalb wir da eben eher nicht mitreden sollten und im Gegenteil recht dankbar sind, wenn andere die Stories erzählen vom Leben vor der Shoah: vom Überleben, vom Sterben und vom Töten. Über all das ist intensiv, gewalttätig und unendlich faszinierend zu lesen in “Der Boxer”, einem Roman, im Warschau der dreißiger Jahre spielend, in dem der polnische Autor Szczepan Twardoch uns die schwere Arbeit abnimmt, ein Bild von jüdischem Leben zu zeichnen in und außerhalb dessen, was von den Deutschen nur wenige Jahre später zum “Warschauer Ghetto” gemacht wurde – nicht, dass die polnische Mehrheit in der Stadt viel dagegen gehabt hätte. Aber das Buch hat eben nichts mit solchem Schwarz-Weiß-Holzschnitt zu tun, der herauskommen müssen, wenn das Tätervolk vom Opfervolk berichtet.Die Erzählerstimme im Buch ist Mojżesz, ein zur Handlung 1937 siebzehnjähriger Junge, streng jüdisch erzogen, lebend in Warschau, und da es damals nicht “ein” Warschau gab, braucht es die Qualifizierung: “links der Weichsel”, zwischen Nalewki und Zamenhofstraße, in Mirów und Muranów, dort, wo Warschau nicht wie Paris roch, sondern wie der Orient, wie uns Twardoch erzählt. Wir sind nicht wirklich lange im Buch, als wir erfahren, das Mojżesz Halbwaise ist. Sein Vater Naum Bernstein wurde umgebracht, gerade eben erst, zwei Tage vorm Pessachfest, und eigentlich müsste er in den Tempel, und wer bestellt eigentlich das Kaddisch, seine Mutter weint den ganzen Tag, sein Bruder ist zu klein dafür, also eigentlich sein Job, aber er hat Karten bekommen für den Boxkampf in der Stadt, das Team von Legia vs. dem von Makkabi, und wir lernen bald, wenn wir nicht ganz so firm sind in den ethnischen Hintergründen beider Teamnamen, hier kämpfen Polen gegen Juden, hier ist Prestige im Spiel oder sagen wir einfach: Rassismus. Die Eintrittskarte hat er von seinem Helden bekommen, Jakub Shapiro, dem Boxmeister des Viertels, ein schöner Mann, ein starker, ein reicher zudem, Frauen lieben ihn, Männer beneiden ihn und ausgerechnet der hat dem kleinen Mojżesz ein Ticket geschenkt und er darf mit ihm hinterher im Auto fahren, einem roten Chrysler, der aber nicht dem Boxer selbst gehört (der hat “nur” einen Buick), sondern seinem Chef, der unverholen “Der Pate” genannt wird und genau das ist, ein Pate, Chef der jüdischen Unterwelt: Schutzgeld, Prostitution, Drogen, das ganze Programm, der Boss im Viertel, der vor genau zwei Tagen Jakub, dem Boxer, den Auftrag gab, Mojżesz' Vater umzubringen. Und mit den beiden sitzt Mojżesz jetzt im Auto. Oha. Ok. Jesus… Sorry. Falscher Zungenschlag.Das alles weiß in dem Augenblick nur der erzählende Mojżesz, der das als fast Siebzigjähriger aufschreibt. Wir erfahrne das immer wieder in Zwischensätzen, kurz herausgerissen aus der Geschichte vom jungen Mojżesz, wie der alte kurz von der Schreibmaschine aufsteht und auf die Dizengoff Street in Tel Aviv runterschaut, aus seinem Apartment, das er viel zu selten verlässt.Warum schenkt der Mörder dem Sohn des Opfers Tickets zum Boxkampf? Warum, wie es sich entwickelt, nimmt er ihn in seine Obhut, lässt ihn bei sich leben, trainiert mit ihm, macht ihn zu seiner rechten Hand? Schuldgefühle? Scham? Nach einem Jahrzehnt im Dienst des “Paten” eigentlich unwahrscheinlich, wird uns dieses Rätsel bis zum Ende des Romans begleiten, ja, es ist das zentrale Thema des Buches und am Ende ein Baustein für so manche Wendung.Nicht nur mit dem Mord, sondern mit der Art und Weise desselben setzt das Buch den Ton für eine Gangsterstory, einen politischen Thriller, ein Moralitätenstück angesiedelt im Polen zwischen 1918 und 1939. Denn der Mord war brutal, Naum Bernstein wurde nicht einfach umgebracht, weil er seine Schulden nicht bezahlen konnte, er wurde gevierteilt und in die verschiedenen Seen in und um Warschau verteilt, in Teile zerhackt wie der weiße Hahn, den man zu Pessach über dem Kopf schwenkt und dem man hinterher den Kopf abschlägt auf dass man von allen Sünden erlöst sei. Religion, you know.So brutal ging es in der gesamten zweiten polnischen Republik zu, wie sie genannt wurde. Entstanden war sie aus den Wirren des ersten Weltkrieges und der Oktoberrevolution, nach denen Polen die Chance zur Wiedervereinigung ergriff und verspielte. Wie sich Polen mit wem wiedervereinigte? Frag Chat. Wer sich in Polen politisch mit wem stritt, zoffte, intrigierte, putschte: versuch es zu verstehen, überlies es, lies den hervorragenden Anhang des hervorragenden Übersetzers Olaf Kühl zuerst oder: Frag Chat. Es ist endlos kompoliziert.Derart verworrene politische Chaosjahre künstlerisch zu verarbeiten kann enorm abturnend sein, wie ich kürzlich lernen musste, in einem dreistündigen Theaterstück, geschrieben nur ein paar Jahre vorm Handlungszeitraum des “Boxer” vom doch großen Hans Fallada. Das Stück “Bauern, Bonzen und Bomben” wurde gegeben am Dresdner Staatsschauspiel und es wurde einzig durch die Schauspieler und vor allem das Bühnenbild herausgerissen. Denn ob die Sozis, der Bauernpartei oder den Nationalen gerade im Bürgermeisteramt einer holsteinischen Kleinstadt Demonstrationen erlauben oder verbieten, interessierte die Theatergängerin 1931 sicherlich, eventuell, hundert Jahre später aber eher nicht. Denn so etwas spannend zu erzählen braucht es keinen begnadeten und innovativen Autoren der “Neuen Sachlichkeit” wie Hans Fallada, da braucht es einen Punk, einen atemlosen, rücksichtslosen Schreiber wie Szczepan Twardoch der uns die politischen Wirren des Warschau zwischen den Weltkriegen in einer Brutalität, Schmutzigkeit und oft kaum auszuhalten schmerzevoll in einem Stakkato von Szene zu Szene zu Szene um die Ohren haut - wir kommen oft genug nicht hinterher. Nicht nur wegen der real existierenden polnischen Politikernamen, die wir nur anhand der Diakritika an den Buchstaben ausseinanderhalten können, jeder Ausspracheversuch muss scheitern. Der mit P und durchgestrichen I ist Präsident (Ja, war Józef Piłsudski nicht wirklich, it's complicated), der mit L und durchgestrichenem T der Staatsanwalt, wer war nochmal der mit D und dem Schwänzchen unter dem E?Geschrieben ist das Ganze in einem mir sonst eher unangenehmen wilden Herumgespringe in der Zeit, von 1929 nach 1918 nach 1926 nach 1988 und wieder zurück, dazu die vielen Namen, die nur mit hartem Training bei Ellroy oder Pynchon zu durchsteigen (oder zu ignorieren) sind – es ergibt sich ein Vertigo, wie es die Zeitzeugen der Epoche selbst erlebt haben müssen und welches wir Szczepan Twardoch mal als gewolltes Stilmittel unterstellen. Nach ein paar Seiten Eingewöhnung wandelt sich das leicht verwirrte Lesen in manisches Pageturnen – man legt das Buch nicht mehr weg, man will die nächste Episode, die nächste kleine Backstory eines Charakters (oft im Sinne von “was ein Charakter!”) lesen. Ja, das Buch ist lang, aber es ist brillant und unglaublich gut übersetzt.Und so hangelt man sich also durch den politischen Urwald der 2. polnischen Republik und lernt doch viel, wenn man sich drauf einlässt, und es wird nicht einfacher dadurch, dass praktisch alle handelnden Personen permanent Wodka trinken, koksen, Frauen vergewaltigen, politische Gegner misshandeln, einsperren, umbringen – oder sich im allerbesten Fall nur mit ihnen prügeln. Wir sind nach spätestens hundert Seiten so abgestumpft, dass wir erschrocken Mitleid mit Mördern haben, Sympathie für Rechtsradikale entwickeln, Geldeintreiber als wertvolle Ordnungsmacht der Gesellschaft akzeptieren. Nur Vergewaltiger bleiben geradeso außerhalb unseres Verständnishorizontes, aber auch nur, weil Twardoch sich entscheidet, diese am Ende doch eindeutig als Bösewichte zu belassen. Alle anderen bekommen eine schwere Kindheit, ein Kriegstrauma, eine körperliche Missbildung (und was für eine, Herrgott, wurde mir schlecht!) als mildernde Umstände in die Story geschrieben, damit wir uns ja nicht zu sicher sind in unseren Urteilen.Über allem hängt die Fata Morgana eines jüdischen Staates in Palästina. Manche träumen von einem Neuanfang in Eretz Jisra'el andere warnen davor, denn ist das nicht die endgültige Niederlage, die Viertel in die man verbannt wurde freiwillig zu verlassen? Und was ist, wenn das wieder nur ein Ghetto, diesmal von Brittanias Gnaden ist? "Und was ist eigentlich mit den Palästinensern die dort leben?”, fragen besonders Weitsichtige.Das sind sie also, die berühmten Umstände, dieses “Sein”, das das Bewusstsein prägt, welches Menschen in harten Situationen hart werden lässt und in brutalen brutal. In ihren Vierteln lebend seit Jahrhunderten, chancenlos auszubrechen, entwickeln die Warschauer Juden Codes, Verhaltensmuster, “Coping Mechanisms” würde man heute sagen; es bilden sich brutale Machtstrukturen heraus wie in allen zu engen Gesellschaften, Schutz wird geboten und bezahlt und, wenn nicht, entzogen, es entstehen innerhalb der Unterdrückten Unterdrücker und Unterdrückte, innerhalb der Verlierer Verlierer und Gewinner. Druck von außen, in Warschau der fast prähistorische Antisemitismus, erzeugt kaum Gegendruck nach außen, sondern einen inhumanen solchen nach innen.“Der Boxer” ist eine Betrachtung dieser Mechanismen aus mindestens drei Perspektiven: Da ist die Erfolgsgeschichte des Gangsters Jakub Shapiro, dem Boxer, wie er zurückgekehrt aus dem Krieg der Polen gegen die Sowjetunion, bei dem er als Soldat auf der Siegerseite stand (was eher Zufall war), zu etwas bringt: im Sport, im Leben, in der Unterwelt. Bei all seiner Brutalität fiebern wir mit ihm mit und halten zum Schläger, zum Mörder.Da ist die traurige Geschichte von Mojżesz Bernstein, der seinen Vater verliert und einen Vater gewinnt, in Jakub, der Junge, der, hätte man nicht seinen Vater ermordet, wohl nicht das geworden wäre, was er heute ist.Und da ist die Perspektive des alten Mojżesz, unseres Erzählers mit erfüllter Vergangenheit, Brigadegeneral a.D. in Tel Aviv, Ende der 80er.Alle drei haben ein Leben gelebt, das nicht einfach war und Kompromisse erforderte. Jeder der drei stellt sich moralisch nicht frei. Jakub, der Boxer, der Mörder, leistet Buße, indem er Mojżesz annimmt. Dieser, der Junggangster, hat am Ende keine Wahl. Was soll er machen, fragt er sich? Nicht mit seinem Helden mitrennen, zurück in das ärmliche vaterlose Haus? Er lässt seine Mutter und seinen Bruder im Stich, bewusst. Und derselbe Mojżesz, am Ende seines Lebens, der Brigadegeneral in der israelischen Armee war, hatte doch auch keine Wahl, so sagt er sich immer wieder, was soll man machen als Israeli mit Arabern um einen herum? Die Araber nicht erschießen?Wir entwickeln Verständnis und merken genauso zu spät wie unsere Protagonisten, dass man irgendwann auf dem Weg zum Monsterwerden nicht stehen geblieben ist. Nicht “Neyn! Nie! Lo!” gesagt hat und dass man all seine moralistischen Begründungen in die Tonne treten kann, wenn man sich nicht zeitig genug wiederfindet, sich nicht zeitig genug selbst widerspricht, eine Grenze zieht, nicht mehr jedes Mittel zum Zweck erklärt und sich selbst und andere belügt.P.S. Für eine mildere und differenziertere Geschichte aus dieser Zeit sei (ungelesen) dieses nagelneuer Buch empfohlen: “Here Where We Live Is Our Country: The Story of the Jewish Bund” von Molly Crabapple (klingt wirklich vielversprechend) und dieser Klassiker aus dem Jahr 1941 “Who Goes Nazi?” by Dorothy Thompson. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
IN MEMORIAM THOMAS NÜCKEL (*31.01.1959 +30.03.2026) Unter allen Geisteskrankheiten, welche „der Mensch in seinem dunklen Drange“ sich systematisch in den Schädel impfte, ist die Gottespest die allerscheuslichste Der Klassiker der antireligiösen Kampfschriften von 1883 ist eine der weitverbreitesten Schriften der anarchistischen Religionskritik, die in viele Sprachen übersetzt wurde. Vorgetragen am 22. Januar 2016 im Nordpol / Dortmund von Thomas Nueckel. Johann Most bei Wikipedia. Volltext bei marxists.org
Hoi, en welkom bij de Bijbellezen met Jan-podcast. Fijn dat je weer luistert en vooral dat we weer samen in de Bijbel gaan lezen. We beginnen vandaag met een nieuwe serie. Die heet: Jezus in het Oude Testament. Voor mijn cursisten ben ik een hele studie aan het schrijven over hoe je Jezus kunt ontdekken in het Oude Testament. In de podcast wil ik hier ook een aantal afleveringen aan wijden, maar wil je de volledige serie luisteren, ga dan naar Bijbellezenmetjan.nl/jotcursus. Daar kun je je opgeven voor de hele Bijbellees-challenge. Trouwens, wist je dat je voor een paar euro per maand toegang kunt krijgen tot alle ingesproken Bijbelstudies? Als je meedoet aan mijn Bijbels Avontuur-programma kunnen we dagelijks samen in de Bijbel lezen. Inmiddels zijn hier vele overdenkingen te lezen en te beluisteren. Denk aan hele Bijbelboeken als de vier evangeliën, Handelingen, maar ook Romeinen, Exodus en Openbaring. Daarnaast zijn er thema-leesplannen zoals ‘De Bijbel in 40 Dagen', vervolging in de Bijbel, de hemel en nieuwe aarde, en nu komen er elke week afleveringen bij van Jezus in het Oude Testament. Via het Bijbels Avontuur kun je ook altijd met de nieuwste Pasen en Advent Challenges meedoen. Dus als je graag naar deze podcast luistert, overweeg dan om je op te geven voor het Bijbels Avontuur. Dat kan via de link bijbellezenmetjan.nl/bijbelsavontuur2. Maar nu eerst: Jezus in het Oude Testament. Ooit kreeg ik een mail van een lezer. Ze schreef: ‘Ze zeggen dat je Jezus op iedere pagina van de Bijbel moet kunnen zien. Nou, in het Oude Testament zie ik Hem echt niet!' De frustratie spatte van de e-mail af. En eigenlijk kon ik haar niet goed beantwoorden. Want waar is Jezus dan in Genesis? Of in Jeremia? Of in Psalmen? Haar vraag leidde tot een ware speurtocht door de Bijbel en eindelijk ben ik zo ver dat ik hier nu een hele cursus aan kan wijden. Wat ik ontdekte was dat Jezus zien in het Oude Testament een bijzondere vaardigheid is, maar wel één die cruciaal is. Want wat deed Jezus op de eerste dag van zijn opstanding? Hij zocht twee leerlingen op die naar het plaatsje Emmaüs onderweg waren. Ze waren depressief omdat Jezus was gestorven, lezen we in Lucas 24. Ze herkenden Jezus niet eens toen Hij naast hen liep. Jezus luisterde naar hun verhaal. En dan zegt Lucas: ‘Daarna verklaarde Hij hun wat er in al de Schriften over Hem geschreven stond, en Hij begon bij Mozes en de Profeten.' Jezus legde dus uit hoe ze Hem konden vinden op de pagina's van het Oude Testament! En dat herhaalde Hij regelmatig toen Hij zijn leerlingen bezocht voor zijn hemelvaart. De Joden lazen in de tijd van Jezus al de boeken die wij het Oude Testament noemen. Die bestond volgens hun uit drie gedeelten: de boeken van Mozes, de boeken van de profeten en de geschriften. In mijn cursus hou ik daarom ook die volgorde aan, want Jezus deed dat ook. Hij begon dus bij de boeken van Mozes. Dat zijn Genesis, Exodus, Leviticus, Numeri en Deuteronomium. Laten wij nu de eerste bladzijde van de Bijbel openslaan en kijken of we daar Jezus tegenkomen.
Im Podcast "Blick in die Bibel" erklärt Miriam Pawlak heute, warum die Bibel mehr als ein "Alles-Erklärer" ist: "Sie gibt keine schnellen Antworten, aber Orientierung – wie ein Kanon, der zeitlos bleibt."Im Bibeltext aus dem Lukasevangelium erscheint Jesus den Jüngern – und isst Fisch, um zu beweisen: "Ich bin kein Geist!" Miriam Pawlak lacht: "Die Szene ist fast humoristisch – aber sie zeigt: Jesus lebt wirklich!" Doch die Jünger zweifeln. "Ihr Herz, der Ort von Verstand und Gefühlen, muss es erst begreifen.“ Jesus öffnet ihnen die Schrift – und sendet sie als Zeugen aus. "Heute können wir das tun, indem wir im Alltag von kleinen 'Auferstehungsmomenten' erzählen."Warum Jesus‘ Humor und Geduld uns Mut machen, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Lukasevangelium:Die beiden Jünger, die von Emmaus zurückgekehrt waren, erzählten den Elf und die mit ihnen versammelt waren, was sie unterwegs erlebt und wie sie Jesus erkannt hatten, als er das Brot brach. Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen.Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße.Als sie es aber vor Freude immer noch nicht glauben konnten und sich verwunderten, sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er nahm es und aß es vor ihren Augen. Dann sagte er zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesprochen habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich geschrieben steht.Darauf öffnete er ihren Sinn für das Verständnis der Schriften. Er sagte zu ihnen: So steht es geschrieben: Der Christus wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen und in seinem Namen wird man allen Völkern Umkehr verkünden, damit ihre Sünden vergeben werden. Angefangen in Jerusalem, seid ihr Zeugen dafür. (Lk 24,35-48)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Von Jewitches, über die heiligen drei Magier bis hin zu Dschinns geht es in dieser Folge ins Reich der Magie. Rebecca, Maike und Kübra vergleichen die Vorstellungen und Interpretationen ihrer Religionen miteinander. Dabei suchen sie nach Definitionen von Hexerei, Zauberei und Magie und betrachten Assoziationen mit Freiheit und Feminismus – aber auch mit Hexenverfolgung und Dämonen. Wie kann Magie unter Gott funktionieren? In den religiösen Schriften finden die drei Podcasterinnen eine Vielzahl von magischen Anklängen und Symboliken. Da ist der Magie-Wettbewerb von Moses, da sind die Wunderheilungen durch Jesus, die Dschinn… Ebenso offenbaren viele Praktiken und Rituale bei genauer Betrachtung Parallelen mit magischem Schutz. Jedoch auch der Glaube an schlechte Einflüsse durch Dämonen, Verfluchungen oder Besessenheit ist Teil vieler religiösen Vorstellungen. Rebecca, Maike und Kübra zeigen sich diesmal von ihrer zauberhaften Seite – und betrachten Magie aus einem religiösen Blickwinkel. Wie kann sie unter Gott akzeptiert werden? Welche Zauberei ist nicht erlaubt? Oder muss das Konzept der Hexerei eigentlich auf andere Weise interpretiert werden? Was ein Telefontest, Harry Potter oder Küsse damit zu tun haben, erfahrt ihr in dieser Folge. Hosts: Rebecca Rogowski, Maike Schöfer, Kübra Dalkilic, Dauer: ca. 44 Minuten !Achtung!! Noch bis zum 30. April wird jede Spende für die Stiftung House of One, die unseren Podcast ermöglicht , verdoppelt! Aus 10 Euro werden 20, aus 20 Euro 40, aus 100 Euro 200 usw. Wenn auch ihr uns unterstützen wollt, ist jetzt der ideale Zeitpunkt. 1x spenden, 2x wirken! Wie das geht, erfahrt ihr auf unserer Website: house-of-one.org Vielen Dank ❤️❤️❤️ Vielen Dank natürlich auch an die Bethe Stiftung aus Essen und die HeLe Avus Stiftung aus Berlin, die diese Spendenaktion möglich machen und finanzieren. Wenn ihr mehr von uns und unserer Arbeit rund um den Podcast erfahren wollt, besucht uns gern auf unserem Insta-Profil: @331_podcast ❤️ Schreibt uns, liked uns, empfehlt uns gerne weiter. ❤️ Fragen und Kommentare könnt ihr auch direkt an unsere Mail schicken
Im Podcast "Blick in die Bibel" stellt sich in dieser Woche Miriam Pawlak vor, Bibelreferentin im Erzbistum Köln. In der "Erzbischöflichen Bibel- und Liturgieschule" – kein klassisches Schulgebäude, sondern ein Ort für Kurse, Lektorenausbildung und Bibelgespräche – vermittelt sie, wie man die Heilige Schrift versteht und im Alltag lebt.Im Bibeltext aus dem Lukasevangelium begegnet der auferstandene Jesus den enttäuschten Jüngern von Emmaus. Erst beim Brotbrechen erkennen sie ihn. Miriam Pawlak erklärt: "Jesus geht mit uns, hört zu, erschließt die Schrift und wird im Mahl gegenwärtig." Sein Tod und seine Auferstehung sind untrennbar: "Ohne Kreuz keine Erlösung."Warum diese Begegnung bis heute Hoffnung schenkt, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Lukasevangelium:Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Und es geschah: Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen. Doch ihre Augen waren gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet?Da blieben sie traurig stehen und der eine von ihnen – er hieß Kleopas – antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als Einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohepriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist. Doch auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.Da sagte er zu ihnen: Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist, um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Christus das erleiden und so in seine Herrlichkeit gelangen? Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleibe bei uns; denn es wird Abend, der Tag hat sich schon geneigt! Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und es geschah: Als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach es und gab es ihnen.Da wurden ihre Augen aufgetan und sie erkannten ihn; und er entschwand ihren Blicken. Und sie sagten zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete? Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück und sie fanden die Elf und die mit ihnen versammelt waren. Sie sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. (Lk 24,13-35)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Veranstaltungsmitschnitt, aus dem Roten Salon vom 24.11.2025. Zu Gast bei Michael Hopp ist der Literaturwissenschaftler Heinrich Detering mit seinem Buch »Die Revolte der Erde, KARL MARX UND DIE ÖKOLOGIE« Ökologische Sensibilität bestimmt Karl Marx' Werk von Anfang an. Sie ist nicht erst das Ergebnis eines späten Wandels, sondern imprägniert sein Denken von den frühen Schriften über das „Kapital“ bis in seine letzten Jahre. Marx nimmt das Naturdenken der Romantik auf und stellt es vom spekulativen Kopf auf die empirischen Füße. Dabei spielen Ludwig Tieck und Goethe eine nicht geringere Rolle als Charles Darwin oder Adam Smith. Poetische Texte und Schreibweisen durchdringen gesellschafts- und naturwissenschaftliche Diskurse. In einer Verbindung von Ideengeschichte und intensiven Textlektüren legt der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Heinrich Detering die überraschende Aktualität von Marx' Schreiben in unserer Zeit frei. Heinrich Detering, geb. 1959, lehrt Neuere deutsche Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Göttingen. Außerdem, Ausschnitte von Marx' »Kapital« (genauer, Marx spöttisches Aufgreifen des 42 Psalm »wie der Hirsch schreiet«), sowie Adalbert Stifter »Der Hochwald«
Ref.: Matthias Roth, Autor und Coach, Grüt, Schweiz Die Wüste ist traditionell ein Ort der Gottesbegegnung. Doch diese Wüste muss nicht immer äußerlich sein, sondern kann auch in Form einer ausgewachsenen Lebenskrise auftreten und dadurch zu einem Ort werden, an dem man Gott neu kennenlernt. Das hat auch Matthias Roth erlebt. Aus seinem engagierten Einsatz und seiner sinnerfüllten Tätigkeit in der christlichen Jugendarbeit gerät er in eine Sinnkrise eine innere Wüste. In dieser Phase seines Lebens entdeckt er die Schriften des Wüsteneremiten Carlo Carretto wieder, dessen Gedanken und Erfahrungen Matthias Roth zur Stütze und zum Leitfaden für seine Wüstenzeit werden und er lernt Gott neu kennen. Carlo Carretto (1910-1988) war ein italienischer Eremit, der von 1954 bis 1964 in der Sahara lebte. Er gehörte zum Orden der „Kleinen Brüder Jesu. Aus der Wüste kehrte er ins italienische Spello zurück, wo er ein Gebets- und Meditationszentrum gründete. Seine aus der Wüste hervorgegangenen Bücher und Briefe spiegeln seine Erfahrungen mit geistlicher Trockenheit, dem Gebet und seiner Gotteserfahrung wider. Bücher zur Sendung: Matthias Roth: Mit dem Herzen beten, aus Liebe leben. Glaubensinspirationen für seelische Wüstenzeiten, Edition Wortschatz 2025. ISBN: 978-3-910955-24-0 Carlo Carretto: Wo der Dornbusch brennt. Geistliche Briefe aus der Wüste, Herder Verlag 1973. ISBN: 978-3451166549 Website: wwwcoaching.ch
Der Einfluss, den die Gedanken des Kirchenvaters Augustinus von Hippo auf die westliche Welt ausübten, ist kaum zu unterschätzen. Durch seine Schriften war und ist er vielen Menschen bekannt. John Piper gibt in diesem Artikel einen Einblick in Gottes Wirken an und durch Augustinus.
Inmitten des Frühlingserwachens im Wald teilt Kim eine dringliche Botschaft: Das Weibliche ist aus unserer Welt weitgehend verschwunden – ersetzt durch Angst, Propaganda und ein maskulines System, das unsere Geschichte umgeschrieben hat. In dieser Folge erfährst du, warum es gerade jetzt deine Aufgabe als Spaceholderin ist, reguliert zu bleiben und dein Herz offen zu halten. Kim spricht über die Prophezeiung von 2027, die verbrannten Schriften der Maria Magdalena und warum wahres weibliches Wissen nicht in Büchern, sondern durch Übermittlung und Verkörperung weitergegeben wird. Es ist Zeit, das Zepter zu übernehmen. Themen der Folge: Venus im Exil: Warum Schönheit, Mitgefühl und Sinnlichkeit gerade weltweit unter Druck stehen und was das mit dem aktuellen Weltgeschehen zu tun hat. Die Angst-Matrix: Wie Fake-News und psychologische Operationen unser Nervensystem in den Überlebensmodus zwingen – und wie du dich im Wald und in der Natur wieder erdest. Umgeschriebene Geschichte: Warum das Wissen von Frauen (von Hebammen bis zu Maria Magdalena) systematisch gelöscht wurde und wie wir uns wieder an unsere wahre Macht erinnern. Prophezeiung 2027: Der Shift vom Verstand zum Schoßraum – warum Frauen beginnen werden zu führen und das Maskuline die Visionen umsetzt. Blutwerte & Körperweisheit: Ein Plädoyer für radikale Selbstfürsorge und warum du dich nicht mit dem „deutschen Durchschnitt“ zufriedengeben solltest. "Weibliches Wissen wird nicht in Büchern übertragen – es wird durch deine Zellen übermittelt, wenn du bereit bist zu empfangen."
Das Losungswort und der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine:Gott, du hast mich von Jugend auf gelehrt, und noch jetzt verkündige ich deine Wunder.Psalm 71,17Paulus schreibt an Timotheus: Du kennst von Kind auf die heiligen Schriften, die dich unterweisen können zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus.2. Timotheus 3,15Titel der Andacht: "Ein besonderer Segen"Nachzulesen in nah-am-leben.de
Gott, du hast mich von Jugend auf gelehrt, und noch jetzt verkündige ich deine Wunder. Psalm 71,17Paulus schreibt an Timotheus: Du kennst von Kind auf die heiligen Schriften, die dich unterweisen können zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. 2. Timotheus 3,15Autorin: Gisela Wichern
Jürgen Habermas (1929 – 2026) gehört zu den bedeutendsten deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Er war ein politischer Philosoph, Forschungsassistent bei Theodor W. Adorno und Max Horckheimer und wird somit der zweiten Generation der sogenannten „Frankfurter Schule“ zugerechnet. Sein bekanntestes Werk ist die „Theorie des kommunikativen Handelns“, er nahm aber häufig auch zur Tagespolitik Stellung. Habermas starb am 14. März 2026. Er hatte eine angeborene Sprachbehinderung. Aufgrund einer angeborenen Gaumenspalte war seine Aussprache sehr nasal. Er blieb deshalb bis zuletzt deshalb vor allem über seine Schriften bekannt, während er in Radio und Fernsehen selten zu hören war. Eine Ausnahme ist der folgende Vortrag über Wissenschaft und Ideologie vom 5. August 1974.
Die Bibel ist ein Buch, das fast alle haben und nur wenige lesen. In dieser Folge laden Andi und Thorsten dazu ein, sich neu über die Bibel zu wundern – über ihre Eigenart, ihre Tiefe und ihre Widerständigkeit. Die Bibel ist kein Buch, sondern eine Bibliothek. Zwischen ihren Deckeln versammeln sich Gedichte und Gesetze, Weisheitsliteratur und Weltgeschichte – geschrieben über Jahrhunderte hinweg von Priestern und Propheten. Sodann erzählen sie von ihrer Lerngeschichte, z.B. dass die erzählte Geschichte und die Geschichte der Erzähler zweierlei sind. Die biblischen Texte berichten von kleinen Anfängen und grossen Niederlagen, oft aus einer viel späteren Perspektive. Geschichte wird erzählt, um Gegenwart zu verstehen. Die Bibel hat keine Verfasser – zumindest nicht im modernen Sinn. Viele Texte sind gewachsen und immer neu überarbeitet worden. Viele biblische Texte sind Traditionsliteratur, nicht Autorenliteratur. Die Bibel ist das Produkt eines langen Ringens um Worte für Gott und die Welt. Wer die Bibel liest, steht in einer langen Geschichte. Nicht alle haben dieselbe Bibel. Jüdische, katholische und evangelische Traditionen unterscheiden sich im Umfang ihrer Schriften. Schon der Kanon ist Ergebnis theologischer Entscheidungen. Aber auch im Aufbau des Kanons unterscheiden sich die Religionsgemeinschaften und Konfessionen Man kann die Bibel nicht nicht auslegen. Jede Lektüre ist schon Interpretation. Wer meint, nur «wörtlich» zu lesen, folgt dennoch bestimmten Voraussetzungen. Die Frage ist nicht, ob wir auslegen – sondern wie bewusst wir es tun. Alles in allem: Wer Gott und dem Glauben treu bleiben möchte, muss sich manchmal auf tiefe Wandlungen einlassen. Die Bibel ist ein zutiefst menschliches Buch, voller Spannungen und Entwicklungen. Gerade so ist sie Spiegel des Göttlichen in dieser Welt.
Gestern, am Montag, hatte ich Dir einen Text von Jörg Nottebaum vorgelesen, der mich sehr inspiriert hat und wir haben die ersten drei Klartextworte angeschaut. Heute möchte ich mit euch die anderen drei Worte anschauen. Sie lauten:"Jetzt mal Asche aufs Haupt und Veränderung wagen: Der alten Zöpfe sind genug.Jetzt mal Asche aufs Haupt und Segen leben: Der göttlichen Kräfte sind genug.Jetzt mal Asche aufs Haupt und Hand aufs Herz: Umkehren geht."Veränderung wagen heißt die vierte Anmerkung. Jede und jeder von uns kennt die Sorge, wenn man etwas Neues in die Spur bringen möchte. Diejenigen, die lieber beim Alten bleiben möchten, scheinen immer die Überhand zu haben mit ihren Bedenken und mit dem "Das haben wir doch immer schon so gemacht". Das ist in innovativen Unternehmen fatal und auch in unserer Kirche. Wir spüren das im Moment sehr stark mit all denen, die wieder gegen die neuen Wege des Synodalen Weges wettern. Dann trotzdem neue Wege zu wagen ist Arbeit.Segen leben ist eine göttliche Zusage. "Ich will euch segnen und auch ihr sollt ein Segen sein" ist immer wieder in den heiligen Schriften zu lesen. Der göttlichen Kräfte sind genug, ist eine starke Aufforderung, nicht zu sparen damit, Segen zu spenden, segensreich zu denken und segensreich zu arbeiten.Hand aufs Herz – Umkehren geht. Hand aufs Herz, kennen viele aus dem Sport. Viele Nationalmannschaften legen bei der Hymne zu Beginn des Spiels ihre Hand aufs Herz. Das soll heißen: Wir werden unser ganzes Herz, unsere ganze Leidenschaft in diese Aufgabe hineingeben. Hand aufs Herz, um mit ganzer Leidenschaft und Hingabe an der eigenen Umkehr zu arbeiten und daran zu glauben, dass es wirklich möglich ist.Also heute: Veränderung wagen, Segen leben und mit der Hand auf dem Herzen umkehren.
Im Jahr 2025 wurde ein junger Mann ermordet, der an Universitäten den offenen Diskurs suchte, um von seinem Glauben zu erzählen. Charlie Kirk war zwar in der politischen Welt bekannt, doch es war sein Glaube, der seine öffentlichen Aktivitäten antrieb. Auf Anfrage setzen sich Aaron und Willi zusammen und sprechen über das Vermächtnis von Charlie Kirk.„Wenn Menschen aufhören zu reden, beginnt die Gewalt.“„Ich glaube, jeder Mensch ist nach dem Ebenbild Gottes geschaffen, heilig und einzigartig. Und wenn wir uns, wie wir es getan haben, von diesem Prinzip entfernen, erleben wir nicht nur einen moralischen Verfall … sondern auch die Einzigartigkeit dieses Wesens selbst. Dieses Wesen hat Rechte.“ „Ich möchte für meinen Mut zum Glauben in Erinnerung bleiben. Das wäre das Wichtigste – das Wichtigste in meinem Leben ist mein Glaube.“ „Jesus hat mein Leben gerettet. Ich bin ein Sünder. Ich habe mein Leben Christus übergeben – die wichtigste Entscheidung meines Lebens.“ „Einer der Gründe, warum wir uns in einer Verfassungskrise befinden, ist, dass wir keine christliche Nation mehr haben, sondern eine christliche Regierungsform, und beides ist unvereinbar. Freiheit ist ohne eine christliche Bevölkerung nicht möglich.“Apg 17:2-3, 17, 22-232 Paulus aber ging nach seiner Gewohnheit zu ihnen hinein und redete an drei Sabbaten mit ihnen aufgrund der Schriften,3 indem er erläuterte und darlegte, dass der Christus leiden und aus den Toten auferstehen musste, und [sprach]: Dieser Jesus, den ich euch verkündige, ist der Christus! 17 Er hatte nun in der Synagoge Unterredungen mit den Juden und den Gottesfürchtigen, und auch täglich auf dem Marktplatz mit denen, die gerade dazukamen. 22 Da stellte sich Paulus in die Mitte des Areopags und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr in allem sehr auf die Verehrung von Gottheiten bedacht seid!23 Denn als ich umherging und eure Heiligtümer besichtigte, fand ich auch einen Altar, auf dem geschrieben stand: »Dem unbekannten Gott«. Nun verkündige ich euch den, welchen ihr verehrt, ohne ihn zu kennen. 1 Petrus 2:13-17 13 Ordnet euch deshalb aller menschlichen Ordnung unter um des Herrn willen, es sei dem König als dem Oberhaupt14 oder den Statthaltern als seinen Gesandten zur Bestrafung der Übeltäter und zum Lob derer, die Gutes tun.15 Denn das ist der Wille Gottes, dass ihr durch Gutestun die Unwissenheit der unverständigen Menschen zum Schweigen bringt;16 als Freie, und nicht als solche, die die Freiheit als Deckmantel für die Bosheit benutzen, sondern als Knechte Gottes.17 Erweist jedermann Achtung, liebt die Bruderschaft, fürchtet Gott, ehrt den König!
Wasserzeichen auf Videos nützen wenig, perfekte Hände auf Bildern sind längst Realität. Die Hinweise auf KI-generierte Inhalte werden subtiler. Doch es gibt sie noch. Bei Videos lohnt sich der Blick auf die Physik: Bewegen sich Menschen, Tiere und Gegenstände so, wie sie es in der echten Welt tun würden? KI hat kein Verständnis für die physikalische Realität und macht deshalb Fehler bei Bewegungsabläufen. Auch Schriften und Beschriftungen bereiten ihr Mühe. Ein weiteres Problem ist die sogenannte Objektpermanenz: Während eine Kamera einfach filmt, was da ist, muss KI jedes Bild neu berechnen. Dabei kann sie vergessen, was im vorherigen Bild noch zu sehen war – Gegenstände verschwinden plötzlich oder tauchen aus dem Nichts auf. Wasserzeichen, die manche KI-Generatoren inzwischen einblenden, helfen nur bedingt. Versuche zeigen: Viele Menschen übersehen sie oder wissen nicht, was sie bedeuten. Bei Bildern ist die Lage noch schwieriger. Während vor zwei, drei Jahren Hände mit der falschen Anzahl Finger sofort auffielen, sind die Systeme heute deutlich besser geworden. Manchmal verraten noch unleserliche Schriften, verschmolzener Schmuck oder verschwommene Zähne die KI-Herkunft. Doch wichtiger als die Inhalte selbst ist meist der Kontext: Wer hat etwas veröffentlicht? Von welchem Konto stammt es? Was sagen andere Quellen dazu? Wer unsicher ist, sollte vor allem eines nicht tun: den Inhalt selbst weiterverbreiten.
Der Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha bleibt weiterhin angespannt. Nun versucht Kambodscha es mit einem neuen Schachzug: Das Land hat den UNO-Sicherheitsrat aufgefordert, sich in den Konflikt einzuschalten. SRF-Korrespondent Martin Aldrovandi erklärt die Strategie dahinter. Weitere Themen: · Die Alternative für Deutschland schickt in diesen Tagen dutzende ihrer Politikerinnen und Politiker nach Washington. Die AfD will dort Kontakte zur republikanischen Partei und zur MAGA-Bewegung pflegen. Was erhofft sich die AfD von dieser Reise? Paula Diehl, Direktorin des Internationalen Netzwerks für Populismusforschung, ordnet ein. · Schriften sind politisch - findet immerhin das US-Aussendepartement. Unter Ex-Präsident Joe Biden hatte das Aussendepartement die Schriftart Calibri eingeführt, weil diese besser lesbar sei. Nun hat Aussenminister Marco Rubio angekündigt, dass die Behörde zurück zur Schriftart Times New Roman wechselt. Der Grund: Der Wechsel zu Calibri sei wegen "radikaler" Diversitätsprogramme geschehen. Über die Lesbarkeit und die Politik von Schrift sprechen wir mit Christine Gertsch, die an der Zürcher Hochschule der Künste Weiterbildungen zur Typographie leitet. · Ein Heizungsausfall bei -30 Grad Celsius. Das ist diese Woche im russischen Angarsk passiert, eine Stadt im Süden Sibiriens. Nach einem Unfall in einem Heizwerk mussten rund 170.000 Menschen ohne Heizung auskommen. SRF-Korrespondent Calum Mackenzie erklärt, wie verbreitet solche Ausfälle in Russland sind.
Spiekermann, Erik www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Overath, 7. Oktober 2003: Ein Rechtsanwalt, seine Frau und seine Tochter werden in ihrer Kanzlei erschossen. Der Täter: Ein 45-jähriger Mann, der seine Tat eine „Exekution“ nennt und seine Schriften als Obersturmbannführer der 39. SS-SD-Division Götterdämmerung unterschreibt. Fast zwanzig Jahre lang gilt das Verbrechen dennoch nicht als politisch. In dieser Live-Episode von "Akte Rheinland" aus dem LVR-Landesmuseum in Bonn rekonstruieren wir die Tat, den Prozess und das, was lange übersehen wurde: Wie aus einem Lebensversager ein dreifacher Mörder wurde – und warum Behörden, Politik und Öffentlichkeit so spät hinsahen. Auf der Bühne: Kriminalpsychologin Lydia Benecke, "Akte Rheinland"-Host Anna Maria Beekes, Online-Redakteurin Lydia Benecke, Regionalressort-Leiter Jörg Manhold, Sprecher Martin Busch. Regie und Produktion: Andreas Dyck. Social Media: Tamara Wegbahn Quellen: Urteil des Landgerichts Köln (104 Ks 19/04) Artikel aus Der Spiegel, taz, Welt, Stern, Lotta – antifaschistische Zeitung aus NRW sowie Gespräche mit Zeitzeugen und Recherchen des General-Anzeiger Bonn. Overath, 7. Oktober 2003: Ein Rechtsanwalt, seine Frau und seine Tochter werden in ihrer Kanzlei erschossen. Der Täter: Ein 45-jähriger Mann, der seine Tat eine „Exekution“ nennt und seine Schriften als Obersturmbannführer der 39. SS-SD-Division Götterdämmerung unterschreibt. Fast zwanzig Jahre lang gilt das Verbrechen dennoch nicht als politisch. In dieser Live-Episode von "Akte Rheinland" aus dem LVR-Landesmuseum in Bonn rekonstruieren wir die Tat, den Prozess und das, was lange übersehen wurde: Wie aus einem Lebensversager ein dreifacher Mörder wurde – und warum Behörden, Politik und Öffentlichkeit so spät hinsahen. Auf der Bühne: Kriminalpsychologin Lydia Benecke, "Akte Rheinland"-Host Anna Maria Beekes, Online-Redakteurin Lydia Benecke, Regionalressort-Leiter Jörg Manhold, Sprecher Martin Busch. Regie und Produktion: Andreas Dyck. Social Media: Tamara Wegbahn Feedback, Themenvorschläge und Fragen an podcast@ga.de oder via Instagram-DM an @akterheinland. Akte Rheinland bei YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLKxR-1mH7nhxNVq2lgMresq3FpSykqAID Unser Podcast zum Fall Michael Winterhoff: https://cdn.audiorella.com/podcasts/1465-akte-winterhoff/feed.rss General-Anzeiger Bonn: https://ga.de
Gutenbergs weltgeschichtliche Erfindung „Mit Gutenberg hat der Buchdruck innerhalb weniger Jahrzehnte fast die gesamte Welt erobert“, erklärt Prof. Gerhard Lauer im Gespräch mit SWR KULTUR und betont damit die einzigartige Wirkung dieser technischen Revolution. Schon früh wurden nicht nur bestätigende, sondern auch „sehr, sehr viele Perspektiven auf die Welt zugelassen und die Verbreitung auch heterodoxer Schriften, also Schriften, die gar nicht in das Weltbild des einen oder der anderen passten, waren eben an der Tagesordnung“. Bücher als Motor gesellschaftlicher Umbrüche Dass Literatur Gesellschaft verändern kann, zeigt für Lauer das Beispiel Onkel Toms Hütte, das den amerikanischen Bürgerkrieg beeinflusste. „Bücher können eine ganze Gesellschaft und auch ganze Nationen prägen“, so der Mainzer Buchwissenschaftler. Von Bestsellern bis BookTok Auch heutige Trends sieht Lauer positiv, denn Social-Media-Plattformen führten „dazu, dass aus kleinen Leuten große Leser werden“. Selbst Klassiker wie Jane Austen oder Dostojewski seien dadurch wieder verstärkt präsent. Bücher als Fundament der Demokratie Für die Demokratie sei entscheidend, dass Leserinnen und Leser erfahren, „meine Perspektive auf die Welt ist nicht die einzige“. Genau diese Fähigkeit zur Auseinandersetzung mache die Stärke des Buches bis heute aus.
Wenn Filmwissenschaftler*innen die bedeutendsten filmtheoretischen Schriften der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zusammentragen, dann fehlt niemals der Name Béla Balázs. Er hatte 1924 das Werk „Der sichtbare Mensch“ geschrieben, das für viele als der Beginn einer modernen Filmtheorie gilt. Zugleich verfasste er aber auch Drehbücher (etwa zu Leni Riefenstahls Filmdebut „Das blaue Licht“), Libretti (etwa für Béla Bartók), Lyrik und Prosa. Geboren als Herbert Bauer in eine deutschsprachige Familie, magyarisierte er seinen Namen und wollte möglichst auf Ungarisch schreiben. Nach seinem Engagement in der Kommunistischen Partei und der Räterepublik in Ungarn musste er aber nach Wien fliehen und wieder vermehrt auf Deutsch schreiben. Dieser Aspekt seiner literarischen Identität war wahrscheinlich den Altonaer Nachrichten nicht bekannt, sie betrachteten ihn in ihrer Ausgabe vom 23. September 1925 als einen ganz großen Prosaisten deutscher Sprache und druckten einen kurzen, sehr poetischen und zugleich philosophischen Text von ihm ab. Frank Riede liest.
Seitdem Martin Thoms zuletzt bei Hossa Talk zu Gast war, um in einer Doppelfolge über sein Buch zur Allversöhnung zu reden ist eine Menge passiert - in der Welt und auch bei Martin. Grund genug, um ihn erneut willkommen zu heißen und darüber zu quatschten. Mit Jay, Marco und Gofi redet Martin aber nicht nur über all die Dinge, die seitdem los gewesen sind, sondern er gibt ihnen Einblick in seine Dissertation, an der er gerade schreibt: Einer Arbeit zum kosmischen Christus. Im Gespräch mit den drei Hossa Talkern geht es um Bäume, die in die Hände klatschen, Sternenhimmel, die von der Schönheit Gottes erzählen, der Figur der Weisheit in den Schriften des Alten Testaments, dem Logos im Johannes-Prolog und das Haupt des ganzen Kosmos in den paulinischen Briefen des Neues Testaments und wie der komische Christus Chiffre und Metapher ist in der ganz großen Erzählung des Christentums und der gesamten Schöpfung. Ein extrem spannender und horizonterweiternder Talk, wie immer, wenn Martin zu Gast ist, der Mut macht und Hoffnung schenkt mit der Bibel in der Hand über den eigenen Tellerrand hinaus zu glauben.
Alte Rätsel lösen, geheimnisvolle Schriften entziffern: Gibt es was Spannenderes? Um das Jahr 1800 wollten Europas Wissenschaftler die ägyptische Bilderschrift entschlüsseln, die Hieroglyphen. Damit kamen sie aber erst weiter, als ihnen der "Stein von Rosetta" in die Hände fiel. In dieses damals etwa 2000 Jahre alte Fragment einer Stele waren drei Textblöcke gemeißelt - in Hieroglyphen, in Altgriechisch und in einer damals noch unbekannten Schrift. Altgriechisch immerhin konnten die Wissenschaftler. In den anderen zwei Texten vermuteten sie den gleichen Inhalt - und so half ihnen dieser legendäre Stein, das Rätsel der Hieroglyphen endlich zu lösen.
Carl Gustav Jung hat als Psychiater Weltruhm erlangt. Sein wissenschaftlicher Eifer galt der Erforschung des Unbewussten, der Seele. Und der Königsweg dahin waren die Träume. Wer war C.G. Jung und was bleibt von ihm? Olivia Röllin im Gespräch mit dem Psychologen und Wissenschaftsautor Steve Ayan. Am 26. Juli 2025 jährt sich der Geburtstag von Carl Gustav Jung zum 150. Mal. Jung, geboren 1875 in Kesswil TG, war ein wegweisender Psychiater und Psychoanalytiker, dessen Theorien und Konzepte die moderne Psychologie tiefgreifend beeinflusst haben. Der langjährige Wegbegleiter von Sigmund Freud und Begründer der analytischen Psychologie entwickelte eine Archetypenlehre und prägte Begriffe wie das «kollektive Unbewusste» oder «Individuation», womit er einen Prozess meint, der einen Menschen zu dem mache, was er eigentlich ist. Wie Sigmund Freud betonte auch Jung die Bedeutung von Träumen. Mit seinen Schriften und seiner Forschung am Burghölzli hat der Schweizer Arzt nicht nur die Psychologie revolutioniert, sondern hat auch die Literatur, Kunst und Philosophie beeinflusst. Im Gespräch mit Olivia Röllin erklärt der Psychologe Steve Ayan, wie die Psychologie zur prägenden Wissenschaft des 20. Jahrhunderts wurde, welche Bedeutung C.G. Jung dabei hatte, wo sein Einfluss heute noch zu finden ist und was es mit dem Boom von Psychologiepodcasts und Selbsterkennungskursen auf sich hat.
Die "Buddenbrooks" machen ihn berühmt, seine politischen Schriften heimatlos. In Jahrhundertbüchern verarbeitet Mann Leben und Zeitgeschichte - und wird dafür lange geächtet. Von Irene Dänzer-Vanotti.
Ende März 1415 flieht Papst Johannes XXIII. verkleidet als Reitknecht aus Konstanz, wo gerade der größte Kongress des europäischen Mittelalters stattfand: das Konzil von Kostanz. Sigismund, der amtierende römisch-deutsche König, lässt ihn ausfindig machen und gefangen nehmen. Der Papst wird eingesperrt und abgesetzt. Wir sprechen in der Folge über das Konzil, das Abendländische Schisma und wie die Absetzung des Papstes, seinen apostolischen Sekretär, Poggio Bracciolini, zum Bücherjäger machte und er in den umliegenden Klöstern zahlreiche Schriften der Antike wiederentdeckte. //Erwähnte Folgen - GAG145: Barbara von Cilli oder Wie eine 100 mal wiederholte Lüge zur Wahrheit wird - https://gadg.fm/145 - GAG83: 100 Jahre vor der Reformation – Jan Hus und die Hussitenkriege - https://gadg.fm/83 - GAG370: Der Kodex des Archimedes - https://gadg.fm/370 - GAG28: Von Appenzellern, Bregenzern und einer Frau namens Guta - https://gadg.fm/28 - GAG451: Eine kleine Geschichte der verlorenen Bücher - https://gadg.fm/451 Literatur - Stephen Greenblatt, Die Wende: Wie die Renaissance, 2012. - Jan Keupp und Jörg Schwarz: Konstanz 1414–1418. Eine Stadt und ihr Konzil, 2013. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer Becher, T-Shirts oder Hoodies erwerben will: Die gibt's unter https://geschichte.shop Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio