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Ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige: Dafür hat sich die SPD Mitte Februar in einem Impulspapier stark gemacht. Auch die CDU hat diese Forderung beim Bundesparteitag in Stuttgart vergangene Woche beschlossen. Es geht darum, junge Menschen vor den Gefahren von Social Media zu schützen. Australien hat ein ähnliches Verbot bereits umgesetzt, viele Plattformen sind dort nun eigentlich erst ab 16 Jahren zugänglich - allerdings gelingt es vielen Jugendlichen, das Verbot zu umgehen. Bringt ein Social-Media-Verbot also überhaupt etwas? Und kann so ein Verbot tatsächlich umgesetzt werden? Auch wenn die Forschungslage noch vergleichsweise dürftig ist, deuten vorliegende Studien darauf hin, dass der Effekt von Social Media auf die psychische und körperliche Gesundheit junger Menschen bei zu starker Nutzung erheblich ist. Muss der Staat Kinder deshalb vor Social Media schützen? Darüber sprechen Anne Will und Alena Buyx in dieser Folge. Alena Buyx ist Ärztin und Professorin für Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien an der TU München. Außerdem war sie während der Coronapandemie Vorsitzende des Deutschen Ethikrates. Buyx hält ein Verbot für richtig, wenn man es nach wissenschaftlichen Empfehlungen ausgestaltet, die Bedürfnisse verschiedener Altersgruppen berücksichtigt - und wenn man parallel auch die Themen Plattformregulierung und Medienpädagogik angeht. Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, der 24.02.2026 um 16:30 Uhr. Sie möchten Werbung in unserem Podcast schalten? Dann schreiben Sie eine Mail an: dirk@mitvergnuegen.com Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/politik-mit-anne-will-podcast-live-2026 06.05.26 Stuttgart 17.06.26 München 06.10.26 Hannover 03.11.26 Berlin WICHTIGE QUELLEN: Barmer: Sinus-Studie: Sorge der Jugendlichen um Deutschlands Zukunft wächst, 24.2.2026 https://www.barmer.de/presse/presseinformationen/pressearchiv/sinus-jugendstudie-sorge-der-jugend-um-deutschlands-zukunft-waechst-1484006 Deutschlandfunk: Bundesschülerkonferenz: Altersgrenze verschiebt das Problem nur, 202.2026 https://www.deutschlandfunk.de/interview-amy-kirchhoff-bsk-zu-social-media-verbot-fuer-jugendliche-100.html Leopoldina Akademie der Wissenschaften: Soziale Medien und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, 2025 https://levana.leopoldina.org/servlets/MCRFileNodeServlet/leopoldina_derivate_01077/2025_Leopoldina_Diskussion_40.pdf SPD: Impulspapier “Sichere Soziale Medien”, 15.2.2026 https://www.spdfraktion.de/system/files/documents/impulspapier-sichere-soziale-medien.pdf Stern: Wie CDU und SPD die Expertenkommission beim Social-Media-Verbot überrumpeln, 24.2.2026 https://www.stern.de/politik/deutschland/social-media--wie-cdu-und-spd-die-expertenkommission-ueberrumpeln-37163282.html Tagesschau: Was die CDU inhaltlich verändern will, 21.2.2026 https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/cdu-parteitag-284.html Tagesschau: Millionen Nutzerkonten in Australien offline, 16.1.2026 https://www.tagesschau.de/ausland/ozeanien/australien-verbot-social-media-100.html Impressum: Redaktion: Gina Enslin, Leon Ueberall Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn Sounddesign: Hannes Husten Wenn ihr Werbung schalten wollt, wendet euch gerne an die Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Der deutsche Staat könnte knapp zehn Milliarden Euro pro Jahr einnehmen, wenn die steuerliche Begünstigung von Kryptowährungen aufgehoben würde. Aktuell profitiert der Kryptomarkt von einer kompletten Steuerbefreiung nach einem Jahr Haltefrist.**********Podcast-TippWir empfehlen euch "11KM: der der tagesschau-Podcast"**********In dieser Folge:00:02:05 - Kryptowährungen und Steuern: Was geht dem Staat durch die Lappen?00:05:24 - Woher kommt diese Regelung für Kryptogewinne?00:11:30 - Welche Regeln für Krypto wären sinnvoll?00:20:50 - Fazit / Wahres für Bares**********An dieser Folge waren beteiligt: Hosts und Autor*innen: Marcus Wolf und Bo Hyun Kim Gesprächspartner: Co-Pierre Georg, Frankfurt School of Finance, Direktor Blockchain-Center Gesprächspartner: Florian Wimmer, CEO der Krypto-Steuersoftware Blockpit Gesprächspartner: Marvin Schulz, CDU-Bundestagsabgeordneter Redaktion: Anne Göbel und Michael Böddeker Produktion: Andi Fulford**********Die Quellen zur Folge:Co-Pierre Georgs Berechnung der Krypto-Steuerlücke (2026)Blockpit-Studie (2025)Steuer-Regeln für Bitcoin (2025)Bitcoin-Echo (2025)**********Weitere Beiträge zum Thema:Kryptowährung: Wie Bitcoin durch Rechenpower entstehen Wirtschaft: Wie Bitcoin das Geldsystem verändern willDigi-Geld: Krypto-Mining und Ressourcenverbrauch**********Habt ihr auch manchmal einen WTF-Moment, wenn es um Wirtschaft und Finanzen geht? Wir freuen uns über eure Themenvorschläge und Feedback an whatthewirtschaft@deutschlandfunknova.de.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Der Staat geht heute strenger gegen Meinungsäußerungen vor als noch vor zehn Jahren. Das behauptet der deutsche Jurist und Journalist Ronen Steinke in seinem neuen Buch.
Schwarz-Rot dreht das Heizungsgesetz deutlich zurück: Öl und Gas bleiben beim Heizungstausch wieder erlaubt – aber die Kostenfrage verschwindet damit nicht. Außerdem: Der Staat rutscht 2025 tiefer ins Minus. Und Verbraucher müssen für ihr Smartphone immer tiefer in die Tasche greifen. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Der Staat als Quell allen Übels, Steuern als Diebstahl: Das sind Überzeugungen in einigen Kreisen der Tech-Szene - und die haben jetzt ihre eigene Stadt. Próspera ist das Spanische Wort für "glücklich" oder "wohlhabend" - und wohlhabend sind die Menschen von Próspera in der Regel schon. Die Siedlung liegt auf der Insel Roatán in Honduras - wobei die Siedlung nicht den Gesetzen des Landes Honduras unterliegt. Es ist eine sogenannte "ZEDE", eine "Zona de empleo y desarrollo económico" oder auf Deutsch "Zone für Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung" - eine Privatstadt. Lukas Wiehler war als Reporter dort und schildert im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex seine Eindrücke: "Die Menschen dort sind sehr stark ideologisch getrieben und in meinen Augen sehr radikal", sagt Wiehler.
Bröckelnde Brücken, eine marode Bahn, langsame Digitalisierung: Die Liste an nötigen Investitionen ist lang. Gleichzeitig klafft im Bundeshaushalt bis 2029 eine Lücke von über 170 Milliarden Euro. Wie soll der Staat das alles finanzieren? Die SPD fordert höhere Steuern für Topverdienende. Die Union warnt vor einer Überlastung der Wirtschaft und setzt eher auf Steuersenkungen für mehr Wachstum. Und die Konflikte gehen weiter: Beim Bürgergeld gibt es schwelende Konflikte, auch bei Rente und Krankenversicherung gibt es keine Einigkeit. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Philipp Amthor (CDU), und der stellvertretende Co-Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen im Bundestag, Andreas Audretsch (Grüne), diskutieren bei Moderatorin Michaela Kolster die Frage: Wie viel Staat kann sich Deutschland noch leisten?
Steuer-Abzocke auf Kapitalerträge: Papiergewinne sollen versteuert werden. In Holland hat gerade ein Gesetz die erste Hürde passiert, das Luftgewinne besteuern will. Hier einige Simulationen zur Wirkung einer solchen Steuer. Spoiler: Sie macht Altersvorsorge praktisch unmöglich. Beispielrechnung zum Gedankenexperiment: https://x.com/BitcoinNewsCom/status/2021978390870347923?s=20 Vereinfachte Berechnung bei Null-Volatilität und mit Freibetrag: https://x.com/EneNoob/status/2014629098518139344?s=20 WEITERE INFORMATIONEN VON TEAM RIECK Das Vermögensteuer-Paradoxon: Strategische Fehlanreize Das deutsche Bundesverfassungsgericht rügte die Vermögensteuer 1997 nicht aus moralischen Gründen, sondern wegen Verstoßes gegen das Gleichheitsprinzip: Die Unterbewertung von Immobilien gegenüber Geldvermögen verzerrte das Spielfeld. Eine Steuer auf unrealisierte Gewinne ist faktisch eine jährliche Vermögensteuer mit variablem Hebel. Frankreichs Erfahrung zeigt das Ergebnis: Die Kapitalflucht war so massiv, dass die Mindereinnahmen bei anderen Steuerarten den Ertrag der neuen Steuer bei weitem übertrafen. Der Staat spielt hier gegen seine eigenen langfristigen Interessen. Das Liquiditäts-Dilemma: Erzwungene Liquidation Wer ein hohes Vermögen auf dem Papier besitzt, aber über wenig Bargeld verfügt – wie ein Startup-Gründer oder ein Landwirt –, wird durch eine Steuer auf fiktive Gewinne zu einem verlustreichen Schritt gezwungen: dem Teilverkauf seiner Substanz. Wer Anteile veräußern muss, um Steuern auf einen theoretischen Buchwert zu zahlen, verliert strategischen Einfluss und die Motivation, das Unternehmen weiter zu skalieren. Internationaler Standortwettbewerb: Bestrafung für den Verbleib Viele Länder kennen eine Wegzugsbesteuerung – eine einmalige Gebühr beim Verlassen des Spielfelds. Der niederländische Vorstoß geht weiter: Er führt eine permanente Gebühr für die bloße Teilnahme am heimischen Markt ein. Wenn ein Land einseitig die Regeln verschärft, während die Nachbarn stabil bleiben, provoziert dies Ausweichreaktionen, die den Standort nachhaltig schwächen. Verhaltensökonomik: Die Gefahr der Panikverkäufe Verluste wiegen in der menschlichen Wahrnehmung etwa doppelt so schwer wie Gewinne. Sinken die Kurse nach einem Steuerstichtag, müssen viele Anleger gleichzeitig verkaufen, um die Steuerschuld für Gewinne zu begleichen, die auf dem Papier längst wieder verschwunden sind. Dies kann Marktabstürze wie eine Lawine beschleunigen. Die Asymmetrie des Verlustvortrags Der Staat partizipiert bei Buchgewinnen sofort durch eine cash-wirksame Zahlung. Verluste hingegen werden meist nur als steuerlicher Vortrag für die Zukunft gewährt. Die sofortige Zahlung entzieht dem Anleger Kapital, das nicht mehr für Zinseszinsen arbeiten kann. Der Staat agiert als Partner, der die Gewinne sofort einstreicht, sich aber bei den Verlusten auf einen Gutschein für später zurückzieht. Hinweis: Die angegebenen Links können Affiliate-Links sein, bei denen ich eine Provision bekomme. Haftungsausschluss: Dies ist ein Bildungskanal, kein Finanz- oder Medizinkanal. Der Inhalt meiner Videos bzw. Podcasts dient ausschließlich zur allgemeinen Information und ist kein finanzieller oder medizinischer Rat oder gar eine persönliche Empfehlung. Instagram: https://www.instagram.com/profrieck/ X/Twitter: https://x.com/profrieck?s=21 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/profrieck
Wer ist schuld? Wem kann ich die Schuld geben? Es gibt immer Schuldige. Ich bin immer wieder erstaunt, wie kreativ Menschen sind, Schuldige zu suchen. Wer ist schuld, dass ich kein Geld habe? Wer ist schuld, dass ich so dick bin? Wer ist schuld, dass ich einen scheiß Job habe? Da gibt es Tausende: Der Staat ist schuld. Die Eltern sind schuld. Der Partner ist schuld. Der Chef ist schuld. Die Wirtschaftslage ist schuld. Der Krieg ist schuld. Krankheiten sind schuld. Einen Schuldigen zu finden, braucht nicht viel Energie. Aber bringt dich das weiter? Jetzt hast du einen Schuldigen, geil. Super. Herzlichen Glückwunsch. Bringt dich das aus deiner Situation raus? Nein. Und jetzt kommt der Moment, einmal mehr Verantwortung zu übernehmen. Übernimm die Verantwortung. Such keine Schuldigen mehr. Wer ist verantwortlich für dein Leben? Du. Schau: In dem Moment, wo du mit dem Finger auf andere zeigst, sind drei Finger auf dich gerichtet. Du bist verantwortlich. Und ja, ich weiß, jetzt kommt: „Du kennst meine Lage nicht. Bei mir ist alles ganz anders." Ich weiß. Bei jedem ist immer alles ganz anders. Aber weißt du was? Es ist immer wieder das Gleiche: Schuld macht dich nicht frei. Verantwortung schon. Es geht niemals um Schuld. Auch nicht um „schuldig fühlen". Wenn ich dich mit meinen Aussagen verletze: Sorry. Das ist nicht meine Absicht. Aber vielleicht triggert es dich, dann geh da mal rein. Denn in dem Moment, wo du niemandem mehr die Schuld gibst, fühlst du dich so viel freier. Ein schönes Gefühl. Ich habe früher auch allen die Schuld gegeben. Allen. Weißt du, wo mich das hingebracht hat? In Unzufriedenheit, Hass, Neid, Missgunst. Gesundheitlich ging es mir schlechter. Ich fühlte mich permanent als Opfer, weil immer die anderen schuld sind. Was für eine Lüge. Wenn ich es gut mit mir meine, dann tue ich etwas dafür, dass es mir gut geht. Verstehst du das? Wenn ich in einer Scheiß-Partnerschaft bin, dann verlasse ich sie. Wenn ich in einem Scheiß-Job bin, dann suche ich mir einen anderen und gebe nicht dem Chef die Schuld, nicht dem Konzern, nicht dem Kunden. Dein Chef ist nicht scheiße. Deine Kunden sind nicht scheiße. Der Konzern ist nicht scheiße. Die Wirtschaftslage ist nicht scheiße. Du bist derjenige, der dumm ist, wenn du bleibst, obwohl du unglücklich bist. Und wenn du das erkennst, sagst du: Okay. In diesem Beruf, in dieser Partnerschaft bin ich nicht mehr glücklich. Was ist die Alternative? „Ich habe keine." Okay, dann such keine Schuldigen. Dann akzeptiere es. Oder du sagst: Ich bleibe noch so lange drin, bis ich eine Alternative habe. Bis ich eine Lösung habe. Was ist deine Lösung? Womit willst du hin? In dem Moment, wo du anfängst, daran zu arbeiten, wirst du Lösungen finden. Und wenn du es alleine nicht schaffst: Lass dir helfen. Genau darum geht es im VIP-Coaching: um dich. Wie schaffst du dir ein cooles Leben? Eine Partnerschaft, die passt? Einen Beruf, der aus der Berufung kommt? Wo du in die Leichtigkeit kommst, in den Flow und wo auch Geld fließt. Aber es ist eine Entscheidung. Und es hat nichts mit Schuld zu tun. „Der Staat nimmt mir zu viel Geld weg." Ja, dann schau, welche Lösungen es gibt. Es gibt für alles Lösungen. Du musst nur bereit sein für Lösungen. Danke, dass du bis hierher zugehört hast. Danke fürs Teilen und Kommentieren. Und entscheide dich heute: Niemand hat mehr die Schuld. Ich übernehme die Verantwortung. Tschüss, bye bye, dein Ernst. #ErnstCrameri #Schuld #Verantwortung #Eigenverantwortung #Mindset #Lösungen #Erfolg #Flow #Entscheidung #Persönlichkeitsentwicklung #VIPCoaching #Ernstcrameri Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Bild: 7. One Million-Mastermind in Catania Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Erfolgs-Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
In Folge 205 des Dachthekenduetts sprechen André F. Lichtschlag und Martin Moczarski über die KI- und Robotik-Revolution (und was sie mit Arbeit, Knappheit und Macht macht), den „Prozess gegen Deutschland“ samt Martenstein/Kemper und AfD-Verbotsdebatte sowie Münchner Sicherheitskonferenz, Merz' Washington-Trip am 03.03. und die Iran- Eskalation.Möchten Sie unsere Arbeit unterstützen?––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––Spenden Sie Werkzeuge für die libertäre GlücksschmiedePayPal (auch Kreditkarte) / Überweisung / Bitcoin / Monero:
Wieso gibt es Streiks? Rationale Spieler könnten doch das Ergebnis des Streiks vorwegnehmen und gleich dorthin springen. Was passiert während eines Streiks aus Sicht der Rationaltheorie? Diese und weitere spieltheoretische Fragen zu Streik und Verhandlung behandelt diese Episode. Zum Webinar über spieltheoretisches Verhandeln: https://www.rieck-verlag.de/verhandlungsinfo WEITERE INFORMATIONEN Das Hicks-Paradoxon: Warum Streiks ökonomisch irrational scheinen Aus Sicht der klassischen Spieltheorie ist ein Streik ein Symptom kollektiver Ineffizienz. Das nach Sir John Hicks benannte Hicks-Paradoxon postuliert: Da ein Streik den zu verteilenden „Kuchen" (die ökonomische Rente) durch Produktionsausfälle verkleinert, müssten rationale Akteure, die das Endergebnis antizipieren, dieses sofort akzeptieren. Man würde die Streikkosten sparen und das identische Resultat ohne Wohlstandsverluste erzielen. Dass Streiks dennoch stattfinden, ist primär auf asymmetrische Informationen zurückzuführen. In einem Szenario unvollständiger Information fungiert der Streik als kostspieliges Signaling-Device. Da Lippenbekenntnisse in Verhandlungen billig sind („Cheap Talk"), nutzen Parteien den Streik, um die „Wahrheit" über die Schmerzgrenze der Gegenseite zu erzwingen. Nur ein wirtschaftlich schwaches Unternehmen gibt schnell nach; nur eine wirklich entschlossene Gewerkschaft hält lange durch. Der ökonomische Verlust ist somit der Preis für die Offenbarung privater Informationen über die tatsächliche Machtverteilung. Externe Effekte und „Parasitäre Kooperation" Ein gravierendes Problem bei Streiks in der kritischen Infrastruktur ist die Divergenz zwischen privaten und sozialen Kosten. Während in der Industrie die Streikkosten weitgehend internalisiert werden (Gewinneinbußen vs. Lohnverzicht), beobachten wir im Transportsektor massive negative externe Effekte. Wenn Akteure eine Einigung erzielen, deren Kosten durch Effizienzverluste der Gesamtwirtschaft getragen werden, sprechen wir spieltheoretisch von einer Kooperation zu Lasten Dritter. Die Beteiligten nutzen ihre strategische Position, um Renten zu extrahieren, die nicht aus eigener Produktivität stammen, sondern aus der „Geiselnahme" gesamtwirtschaftlicher Wertschöpfungsketten. Der Streik wird zum Hebel, um Ressourcen von Unbeteiligten anzuzapfen. Strategische Selektivität: Die Macht des Flaschenhalses Das „Bottleneck-Problem" folgt der Logik der Verhandlungsmacht in komplexen Netzwerken. Besetzt eine kleine Gruppe einen unverzichtbaren Knotenpunkt (z. B. Stellwerker), steigt ihr strategischer Wert massiv an – nicht durch ihre Arbeitsleistung, sondern durch ihre Fähigkeit, den maximalen Stillstand zu erzwingen. Dies führt zu einer Verzerrung der Lohnstrukturen: Nicht Produktivität bestimmt das Gehalt, sondern die „Veto-Macht". Der Beamtenstatus als strategisches Bindemittel Die Forderung nach Verbeamtung ist der Versuch, das Spiel durch ein Commitment-Device zu beenden. Der Staat garantiert lebenslange Sicherheit; im Gegenzug verzichtet der Akteur auf sein strategisches Instrument, das Streikrecht. Auch falls diese Konstruktion juristisch Bestand haben sollte, bleibt die Herausforderung: Wie schafft man Leistungsanreize in einem System ohne Wettbewerb und ohne die Drohkulisse des Arbeitskampfes? Die Verbeamtung tauscht spieltheoretische Instabilität gegen administrative Starrheit. Instagram: https://www.instagram.com/profrieck/ X/Twitter: https://x.com/profrieck?s=21 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/profrieck
Rauchen, Ernährung, Sport: Deutschland gilt im europäischen Vergleich als Präventions-Schlusslicht. Der Staat tut zu wenig, um die Gesundheit der Bürger zu erhalten. Das Gesundheitssystem setze auf Reparatur-Medizin, sagen Forscher. Dazu kommt: Die Deutschen sind Vorsorge-Muffel, jeder vierte geht nie zu ärztlichen Gesundheits-Checks. Entsprechend hoch sind die Todesraten bei Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen. Wie lässt sich das ändern? Und was bringen Maßnahmen wie höhere Tabaksteuern oder eine Zuckersteuer? Marion Theis diskutiert mit Prof. Dr. Ulrike Haug – Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie; Prof. Dr. Christine Joisten – Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention; Nadia Mussa – Techniker Krankenkasse Baden-Württemberg
Alev Doğan präsentiert die Pioneer Briefing Weekend Edition.
Wer 2026 volljährig wird, bekommt Post von der Bundeswehr. Der Staat verlangt, dass die 18-Jährigen einen Fragebogen ausfüllen. Betroffen sind Männer und Frauen, wobei das Ausfüllen des Fragebogens nur für Männer verpflichtend ist. Der WDR wollte nun wissen: Wie gehen die 18-Jährigen damit um? Das Fazit des Senders: „Es gibt viel Ablehnung.“ Das istWeiterlesen
Der Staat will die Elektromobilität weiter fördern – mit einer neu aufgelegten E-Auto-Prämie. Bis zu 6000 Euro gibt es beim Kauf eines Neuwagens dazu. Die Förderung ist allerdings an bestimmte Bedingungen geknüpft.**********In dieser Folge mit: Moderator: Tom Westerholt**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
London, Anfang des 19. Jahrhunderts. Enge Gassen, Armut und ein Rechtssystem, das keine Gnade kennt. In den Gefängnissen herrschen Zustände, die kaum vorstellbar sind: überfüllte Zellen, Schmutz, Gewalt, Frauen und Kinder eingesperrt ohne Schutz, ohne Würde. Ein Ort der Willkür, den kaum jemand betreten will und der doch eine Frau nicht mehr loslässt. In dieser Folge von BRITPOD – England at its best erzählen Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling die Geschichte von Elizabeth Fry. Einer Frau aus gutem Hause, die sich entschloss, nicht wegzusehen. Als Quäkerin, Mutter von elf Kindern und Teil der englischen Oberschicht betritt sie Orte, die damals als Hölle auf Erden galten, und stellt sich offen gegen ein System aus Gewalt, Gleichgültigkeit und Machtmissbrauch. Es geht um das berüchtigte Gefängnis Newgate, um Frauen, die dort schutzlos männlicher Willkür ausgeliefert sind, und um eine Reformbewegung, die aus Mitgefühl und Mut entsteht. Elizabeth Fry kämpft für getrennte Zellen, für Bildung statt Verwahrlosung, für weibliches Wachpersonal und für die Anerkennung von Menschlichkeit selbst hinter Gittern. Ihr Einfluss reicht bis ins britische Parlament, zu Queen Victoria und weit über England hinaus. Katastrophale Situationen gab es auch über England hinaus - in den britischen Strafkolonien in Australien und Tasmanien. Tausende Frauen werden dorthin deportiert, auf monatelangen Schiffsreisen, die viele nicht überleben. In den sogenannten Female Factories erwartet sie ein Leben aus Zwangsarbeit, Gewalt und völliger Entrechtung. Der Staat behandelt sie als austauschbare Arbeitskräfte und als Mittel zur Besiedlung der Kolonien. Auch hier bleibt Elizabeth Fry nicht stumm. Sie begleitet verurteilte Frauen bis zu den Schiffen, schützt sie vor öffentlicher Demütigung und erhebt ihre Stimme gegen eine Praxis, die menschliche Würde systematisch verletzt. Wer war diese Frau, die man den Engel der Gefangenen nannte? Wie konnte eine Einzelne ein ganzes System ins Wanken bringen? Und warum wirkt ihr Kampf für Gerechtigkeit, Bildung und Menschlichkeit bis heute nach? BRITPOD – England at its best. Quellen: - A little bit of History - Penal Colonies WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Zum Webinar über spieltheoretisches Verhandeln: https://www.rieck-verlag.de/verhandlungsinfo Kanalmitglied werden: https://www.youtube.com/channel/UCSExr_QUT6h-4sGW5hGjrCA/join Sorry für die Salbe (falls sie Ihnen aufgefallen ist). STOPP: Bitte schicken Sie keine Mails an meine Uni-Adresse! Diese Adresse ist ausschließlich für dienstliche Angelegenheiten vorgesehen. ► WEITERE INFORMATIONEN VON TEAM RIECK: Aus spieltheoretischer Sicht ist die Erbschaftsteuer ein klassisches Konkurrenzproblem zwischen Staaten. Nationalstaaten agieren als Spieler in einem globalen, nicht-kooperativen Wettbewerb um mobiles Kapital. Unterschiedliche Steuerregime lassen sich daher als strategische Standortentscheidungen interpretieren. 1. Österreich und Schweden – Abschaffung als Signal Durch die komplette Abschaffung der Erbschaftsteuer eliminieren diese Länder administrative Reibungsverluste und vermeiden kostspielige Umgehungsstrategien. Spieltheoretisch positionieren sie sich als „sicherer Hafen“ für Kapital. Die Kalkulation: Langfristige Standortattraktivität und bessere Kapitalallokation überkompensieren kurzfristige fiskalische Verluste – ein Effekt, der empirisch gestützt wird. 2. USA – das Schwellenwert-Problem Mit Freibeträgen von über 13 Mio. Dollar pro Person bleibt die Steuer für rund 99 % der Bevölkerung irrelevant, was politische Stabilität schafft. Für sehr große Vermögen führen Grenzsteuersätze von bis zu 40 % jedoch zu einem strategischen Wettrüsten. Ein erheblicher Teil des ökonomischen Mehrwerts wird in Steuervermeidung und Beratung umgeleitet statt produktiv eingesetzt. 3. Frankreich – das redistributive Hochdruckmodell Niedrige Freibeträge und hohe Progression erhöhen den Anreiz zum Exit. Übersteigt die steuerliche Belastung den wahrgenommenen Nutzen staatlicher Leistungen, werden Abwanderung oder geografische Diversifikation rational. Der Staat reagiert mit immer schärferen Kontrollen, was ein ineffizientes Gleichgewicht erzeugt. Deutschland Der deutsche Mittelweg – Verschonungsregeln für den Mittelstand bei gleichzeitigen Umverteilungszielen – erzeugt strategische Unsicherheit. Ein stabiles Gleichgewicht in der Steuerpolitik erfordert klare, einfache Anreizstrukturen statt komplexer Ausnahmetatbestände. ► WEITERES VON CHRISTIAN RIECK: Instagram: https://www.instagram.com/profrieck/ X/Twitter: https://x.com/profrieck?s=21 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/profrieck #profrieck #erbschaft #steuern Hinweis: Die angegebenen Links können Affiliate-Links sein, bei denen ich eine Provision bekomme. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Haftungsausschluss: Dies ist ein Bildungskanal, kein Finanz- oder Medizinkanal. Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind weder finanzieller noch medizinischer Rat oder persönliche Empfehlung.
Deutschland kann sich sein ausuferndes Sozialsystem nicht länger leisten. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter [t-online.de/tagesanbruch](https://www.t-online.de/tagesanbruch) Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis freitags ab 6 Uhr zum Start in den Tag vorgelesen von einer freundlichen KI-Stimme – am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei [Spotify] https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), [Apple Podcasts](https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), [Amazon Music](https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
In dieser Folge geben Wolfgang Bosbach, Hans-Ulrich Jörges und Christian Rach Antworten auf diese Fragen:Der Fall Wegner: Lässt der Staat in der Not sein Volk im Stich?Macht Trump mit seiner Krawallpolitik vor allem Russland und China stärker?Hat die SPD den Ernst der Lage in Deutschland nicht erkannt?Experte im Gespräch:Peer Steinbrück, ehemaliger Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Aktionen und Rabatte unserer Werbepartner finden Sie hier:https://wonderl.ink/@diewochentesterHören Sie „Dreimal freie Meinung - Der Debatten Podcast“ und unsere Kolumne „Deutschland-Psychogramm“ werbefrei vorab in unserem Club. Infos dazu hier:https://steady.page/de/wochentester-club/aboutVermarktung: Wake Word Network und ARD MEDIAFragen, Anregungen, Kritik: kontakt@diewochentester.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Liebe Zuschauer, herzlich willkommen zur unserer Ausgabe 237! Andi aus München, mit dem ich seit über 35 Jahren befreundet bin, und ich telefonieren. Unsere Ansichten sind selten übereinstimmend, aber wir können das auf humoristische Art und Weise lösen! Viel Vergnügen, Euer Thomas & Andi Alle Videos, die wir veröffentlichen (also auch die, die für YouTube ungeeignet sind) findet Ihr hier: Netzseite: https://www.digitaler-chronist.com https://t.me/DC_Mediathek Bitte abonniert unsere Alternativ-Kanäle odysee, Bitchute, rumble: https://odysee.com/@Digitaler.Chronist:8 https://www.bitchute.com/channel/TIIW... https://rumble.com/user/DigitalerChro... Digitaler Chronist auf Telegram: https://t.me/DigitalChronist Alle unsere Kanäle auf einer Seite, bitte folgt uns auch auf den anderen Plattformen, man weiß nie... https://www.digitaler-chronist.com/al... Wenn Ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet... Neue Bankverbindung, bisheriges Konto wurde mit Hinweis auf die AGBs ohne weitere Begründung gekündigt. Bankverbindung: N26 Thomas Grabinger IBAN: DE76 1001 1001 2624 5985 47 BIC: NTSBDEB1XXX Ko-fi https://ko-fi.com/digitalerchronist Mit Apple Pay oder Kreditkarte bei Stripe https://buy.stripe.com/cN229tfIdb749K... Bitcoin: 3Mq26ouX6QZAQcyyb79hjPjFcrgENBVBec #DigitalerChronist, #DC #CO2istLeben, #WachAuf, #ausGEZahlt Hintergrund: Eigenproduktion Es handelt sich hierbei um Polit-Satire. Falls sich irgendjemand beleidigt fühlt, bitte ich um Entschuldigung! Art. 5 III Satz 1 GG, Kunst- und Wissenschaftsfreiheit
Um die Rente finanzierbar zu halten, sollen Rentner länger arbeiten, so die Idee der Regierung. Doch die bereits jetzt herrschende Altersdiskriminierung macht aus den Plänen eine Rentenkürzung. Besser wären feste Vorgaben, auch Ältere einzustellen. Ein Kommentar von Simone Schmollack www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Im nordwestlichen Bundesstaat Sinaloa eskaliert der Machtkampf innerhalb des Sinaloa-Kartells. Seit der Entführung und Auslieferung eines Mitglieds wurden über 2000 Menschen getötet. Der Staat verliert in immer mehr Regionen Mexikos die Kontrolle. Anne Demmer, Wolf-Dieter Vogel, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Zehn Jahre nach den massenhaften sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht 2015/16 auf der Kölner Domplatte zieht die Journalistin Anabel Schunke im Gespräch mit Maximilian Tichy eine ernüchternde Bilanz. Sie schildert, wie sie damals als Erstes über Hinweise aus der Bevölkerung von den Ereignissen erfuhr, während Polizei und große Medien die Vorfälle zunächst verharmlosten oder verschwiegen. Erst als das Ausmaß nicht mehr zu leugnen war, setzte eine zögerliche Berichterstattung ein, die aus ihrer Sicht bis heute sinnbildlich für den Umgang mit unbequemen Wahrheiten steht. Schunke kritisiert besonders die geringe strafrechtliche Aufarbeitung der Taten. Trotz hunderter ermittelter Tatverdächtiger und weit über tausend Geschädigter kam es nur zu wenigen Verurteilungen, meist mit milden Strafen ohne nachhaltige Konsequenzen. Nur eine Handvoll Haftstrafen wurden verhängt. Dieses Missverhältnis zerstört das Vertrauen in Rechtsstaat und Justiz nachhaltig und sendet ein Signal der Hilflosigkeit, auch an andere potenzielle Verbrecher. Auch in diesem Jahr war die Silvesternacht in deutschen Großstädten gefährlich. Gewalt gegen Polizei, Rettungskräfte und Passanten wurde als „weitgehend friedlich“ dargestellt, obwohl die Realität eine andere ist. Schunke sieht darin eine Fortsetzung der Beschwichtigungspolitik und einen klaren Zusammenhang mit migrationspolitischen Fehlentscheidungen sowie fehlender staatlicher Durchsetzungskraft. Städte unterschieden sich ihrer Ansicht nach vor allem darin, wie konsequent Politik, Polizei und Justiz auftreten. Besonders deutlich sind die gesellschaftlichen Folgen für Frauen. Schunke beschreibt, wie die Ereignisse von Köln eine Zäsur markierten und das Sicherheitsgefühl vieler Frauen nachhaltig veränderten. Große Menschenansammlungen, insbesondere an Silvester, werden nun bewusst gemieden, Frauen sind aus dem öffentlichen Raum, nicht nur an Silvester, weitgehend verschwunden; ohne dass dies eine breite politische oder gesellschaftliche Debatte auslöst.
Der Krieg macht die Armen in der Ukraine noch ärmer. Der Staat gibt den Bedürftigen zwar eine Winterhilfe, aber die ist alles andere als üppig und noch dazu zweckbestimmt. Besonders hart trifft es Binnenflüchtlinge. │ In der Ostsee ist schon wieder ein Telekommunikationskabel beschädigt worden, dieses Mal zwischen den baltischen Staaten Litauen und Lettland. Es ist bereits der zweite Vorfall in der Ostsee innerhalb weniger Tage. │ Bei den Unruhen im Iran sind nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen mehrere Demonstranten getötet worden. Laut Iran Human Rights kamen mindestens 19 Menschen ums Leben. Was sind die Hintergründe der Proteste?
Wie die EU Kritiker einer Sonderbehandlung unterziehtEin Standpunkt von Alvaro Zapata.Man muss sich dieses System wie einen endlosen Flur vorstellen. Türen ohne Beschriftung. Formulare ohne Absender. Entscheidungen ohne Verantwortliche. Niemand sagt „Du bist schuldig“. Niemand sagt „Du darfst das nicht“. Aber alles, was du tust, zerrt dich ins Fadenkreuz eines Staates, der sich hinter willkürlich eingeführten Drillmaßnahmen verschanzt hat.Willkür ist die neue Ordnung in der EU.Und mit ihr die EU-Sonderbehandlung für jene Bürger, die nicht bereit sind, sich jede neue Einschränkung als alternativlos verkaufen zu lassen. Dabei spielt es inzwischen keine Rolle mehr, ob die drangsalierten Bürger aus der EU stammen.Die Europäische Union ist nicht autoritär geworden, weil sie Panzer auffahren lässt oder Parteien verbietet. Sie ist autoritär geworden, weil sie gelernt hat, Kritik administrativ zu erledigen. Leise. Technokratisch.Ohne Urteil.Ohne nachgewiesene Schuld.Ohne Recht, als Beschuldigter gehört zu werden.Was hier entstanden ist, ist keine Diktatur alter Bauart. Es ist eine Verwaltungstyrannei. Ein System, das Abweichung nicht verbietet, sondern durch Behördenschikane versucht, maximal unattraktiv zu machen. Wer kritisiert, landet nicht im Gefängnis. Er landet im Labyrinth nicht enden wollender Verfahren. Er landet in der Kontensperre. In der Ausladung. In der Unsichtbarkeit. Der Staat bleibt sauber, während er die Existenz der Opfer zerstört.Der Kern dieser neuen Ordnung lautet:Nicht was du sagst, ist entscheidend, sondern dass du die Schreibtischtäter störst.Sonderbehandlung statt RechtsgleichheitDemokratie lebt von Gleichbehandlung vor dem Gesetz. Die administrative Tyrannei lebt von Ausnahmen. Kritiker werden nicht angehört, sondern zum Staatsfeind erklärt. Ab diesem Moment gelten andere Regeln. Andere Maßstäbe. Andere Konsequenzen. Und die zur Anwendung kommenden Verfahren sind perfide und bösartig.Keine Anklage.Kein Urteil.Kein Freispruch.Aber volle Wirkung.Konten verschwinden.Auftritte werden verboten.Einladungen bleiben aus.Verfahren laufen „vorsorglich“ in Dauerschleife.Reisen werden so „kompliziert“, dass sie unmöglich werden.Solidarität wird zur Komplizenschaft erklärt.Niemand verbietet dir dein Leben.Aber wer dich unterstützt, wird selbst attackiert.Das ist kein Fehler im System.Das ist das System.Corona als GeneralprobeCorona war nicht der Ursprung, sondern der Beschleuniger dieser administrativen Tyrannei. Die auf einem Labor-Virus basierende Pandemie bot den perfekten Rahmen, um Grundrechte innerhalb der Demokratie abzubauen. Staatlich geförderte Angst ersetzte Argumente. Moral ersetzte Recht.Wer damals sagte, die Impfung schütze weder sicher den Geimpften noch andere vor Ansteckung, wurde nicht widerlegt. Er wurde aus dem Diskurs entfernt.Der Mikrobiologe Sucharit Bhakdi z. B. war einer der Maßnahmenkritiker. Er verwies auf fehlende Evidenz für einen belastbaren Fremdschutz, auf offene Datenlagen, auf bekannte Risiken. Die Antwort war keine wissenschaftliche Auseinandersetzung, sondern öffentliche Diffamierung. Bhakdi wurde nicht widerlegt, sondern zum „Gefährder“ erklärt. Er kam nur noch auf alternativen Presseportalen zu Wort. Diese aber wurden dann schon mal für immer gesperrt.Der Arzt und frühere Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wodarg warnte früh vor Überreaktionen, vor politisch getriebenen Maßnahmen ohne solide Datengrundlage. Auch er wurde nicht widerlegt. Er wurde medial unsichtbar gemacht. Talkshows luden ihn nicht ein, Leitmedien erklärten ihn für erledigt. Ein Schwurbler.Das Ziel war nie Aufklärung.Das Ziel war Einschüchterung.Corona wurde zum Test, wie weit sich Opposition unter Ausnahmebedingungen kontrollieren lässt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Beer, Andrea www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Hoffnung für Deutschland? - TE-Weihnachtsgespräch mit Peter Hahne Taschenmesser verboten, Bahnhöfe Hochsicherheitszonen, Weihnachtsmärkte hinter Beton und Gittern. Der Staat kontrolliert die Falschen – und verschweigt die wahren Ursachen. Im großen Weihnachtsgespräch fragt Holger Douglas: Ist Deutschland noch zu retten? Antwort von Peter Hahne: Alles schlimmer, nichts besser – aber aufgeben ist keine Option. Während in den USA Politik noch Entscheidungen trifft, erstickt Deutschland im Moralisieren, Wegsehen und im betreuten Denken. NGOs werden gepampert, Gewalt relativiert, Kritiker diffamiert. Wer Journalisten angreift, wird entschuldigt. Wer Fragen stellt, wird ausgegrenzt. Die Medien? Mehr Jubelchor als Kontrolle. Öffentlich-rechtliche Sender feiern sich selbst, während Vertrauen verloren geht. Politik wird bejubelt, egal wie absurd die Idee ist – vom Arbeitszwang für Eltern bis zur Gesinnungskontrolle in Kirchen und Kultur. Und doch: Hoffnung entsteht dort, wo Menschen sich nicht mehr einschüchtern lassen. Hier finden Sie das neue Buch von Peter Hahne: https://live.tichyseinblick.shop/produkt/hahne-warum-macht-ihr-uns-kaputt/
Werden Sie JETZT Abonnent unserer Digitalzeitung Weltwoche Deutschland. Nur EUR 5.- im ersten Monat. https://weltwoche.de/abonnemente/Aktuelle Ausgabe von Weltwoche Deutschland: https://weltwoche.de/aktuelle-ausgabe/KOSTENLOS: Täglicher Newsletter https://weltwoche.de/newsletter/App Weltwoche Deutschland http://tosto.re/weltwochedeutschlandDie Weltwoche: Das ist die andere Sicht! Unabhängig, kritisch, gut gelaunt. Wegen Trans-Kritik im Knast: Wie der Staat Emanuel Brünisholz in Angst und Schrecken versetztDie Weltwoche auf Social Media:Instagram: https://www.instagram.com/weltwoche/ Twitter: https://twitter.com/Weltwoche TikTok: https://www.tiktok.com/@weltwoche Telegram: https://t.me/Die_Weltwoche Facebook: https://www.facebook.com/weltwoche Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es ist der größte Steuerbetrug in der deutschen Geschichte: Cum-Ex. Über Jahre ließen sich Banken & Co. Steuern erstatten, die sie nie gezahlt hatten und verursachten damit einen Schaden in Milliardenhöhe. Als Staatsanwältin brachte Anne Brorhilker etliche Täter*innen vor Gericht und wurde so zur prominentesten Kämpferin für Steuergerechtigkeit. Doch dann schmiss sie ihren Job hin, um zu einer NGO zu wechseln. Mit Finanzwende kämpft sie nun gegen die Missstände und Blockaden, die sie selbst während ihrer Zeit im Staatsdienst erlebt hat. Im OMR Podcast erzählt sie ihre Geschichte.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Steht die Große Koalition 2025 für eine Verbesserung? „Ich sehe sogar eine Verschlechterung in Teilbereichen. Mit einem Anti-Merkel-Kurs ist Merz Vorsitzender der CDU geworden. Mittlerweile hat er sich zum Wackel-Dackel der SPD-Politik gemacht. Ich vermisse die komplette Ausrichtung auf Zukunftsfähigkeit. Er hat ja die ein oder andere gute Idee, aber er scheitert in den eigenen Reihen und beim Koalitionspartner. Im Wahlkampf hat er sich ja schon in die blaue Richtung positioniert, aber jetzt haben wir mehr Rot-Grün als vorher. Der Staat verwaltet sich selbst in Sozialleistungen und ist nicht zukunftsorientiert. Und wer muss es bezahlen? Wir haben nur noch 15 Millionen Nettozahler in Deutschland, die das alles bezahlen. Merz ist nicht mit der Wahrheit angetreten. Die Mehrheit der Menschen will das nicht und wird ausgegrenzt. Bei den Umfragen tut sich was. Die FDP ist wieder naher der Fünf-Prozent. Aber ich sehe keinen Kompass. Wir erleben eine große Deindustrialisierung, die Menschen müssen ihre Kredite mit Krediten zurückzahlen und wir haben eine schleichende Inflation”, sagt Rolf B. Pieper. Der CEO der TRI Concept AG schaut auf Anlageklassen: Aktien („Gutes Invest, wenn man gute Nerven hat. Ich sehe eine super hohe Fallhöhe"), Immobilien („Sehr schwierig. Für Privatanleger lohnt sich die vermietete Immobilie aktuell nicht"), Gold („Ein total gutes Investment. Allein dieses Jahr 60 Prozent"), Silber („Dieses Jahr Verdopplung - die Party geht weiter"), Farbedelsteine („Sehr gute Beimischung. Höchste Wert-Konzentration auf kleinstem Raum"). Was tun? „Ich brauche eine Länder-Diversifikation im Ausland. Gold gehört nicht in Deutschland gelagert. Ich muss ein dezentrales Vermögenssicherungssystem haben." Alle Infos und Termine im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://rolf-pieper.com
Die deutsche Wirtschaft soll 2026 wieder wachsen, allerdings nur noch um 0,8 Prozent. Und: Wie die Märkte auf die dritte Zinssenkung der US-Notenbank Fed reagieren.
Boris Rhein fordert eine Neuordnung der Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern. Der hessische Ministerpräsident pocht auf eine strikte Einhaltung der Veranlassungskonnexität bei kostspieligen Bundesgesetzen. Er fordert außerdem eine Neuordnung des Länderfinanzausgleichs. Hessen müsse Schulden aufnehmen, um Leistungen in anderen Bundesländern zu finanzieren: „Das kann doch nicht richtig sein.“Die gewaltsamen Ausschreitungen in Gießen verurteilt Rhein als Angriff auf die Demokratie. Der Staat müsse die Versammlungsfreiheit auch für die AfD gewährleisten. „Der Normalzustand einer normalen Demonstration muss doch sein, dass gar kein Polizist verletzt ist“, stellt Rhein klar.Rhein lobt die „Junge Gruppe“ für die angestoßene Debatte zur Generationengerechtigkeit. Er mahnt dennoch zur Geschlossenheit, um die Regierung nicht zu gefährden. Jeder Abgeordnete trage auch eine Gesamtverantwortung: „Die CDU ist das letzte Bollwerk gegen alles Radikale“, warnt Rhein vor einem Scheitern der Koalition.[08:37]Der Präsident des ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.) beschreibt die Abhängigkeit der deutschen Industrie von internationalen Lieferketten. Gunther Kegel warnt vor der Illusion einer europäischen Autarkie im Halbleitersektor. Stattdessen müsse man ein „Level-Playing-Field“ mit China und den USA durch gezielte Industriepolitik schaffen. Kegel fordert, dass die Bundesregierung mit Subventionen versucht, große Halbleiter-Hersteller nach Deutschland zu holen.[02:30]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Eigentlich will Brasiliens Präsident Lula da Silva die Zerstörung des Regenwalds stoppen. Aber sein Projekt zum Ausbau der Bundesstraße BR-319 mitten im Amazonas könnte das Gegenteil bewirken. Die Strasse droht zu einem Einfallstor für Landräuber zu werden. Die Bundesstrasse BR-319 ist der einzige Landweg, der die Millionenmetropole Manaus im Herzen des Amazonas mit dem Rest Brasiliens verbindet. Die Fahrt auf der BR-319 ist ein Abenteuer: Es gibt keine Tankstellen, keine Werkstätten, keine Handyverbindung. Zudem besteht ein grosser Teil der Strasse nur aus einem Lehmtrassee, das die meiste Zeit des Jahres kaum befahrbar ist. Zum Glück, sagen Umweltschützer und Indigene. Viele von ihnen befürchten, dass eine ausgebaute Strasse den Raubbau am Amazonas-Urwald beschleunigen würde. Sie könnte künftig all denen als Zufahrtsweg dienen, die im Gebiet ihren illegalen Aktivitäten nachgehen wollen: Landräuber und Goldgräber. Die Gefahr ist real. Bereits jetzt ist der Regenwald von der fortschreitenden Abholzung bedroht. Der Staat vermag die illegalen Viehzüchter und Goldschürfer nicht unter Kontrolle zu bringen. Das zeigt die Reportage, die uns über die umstrittene, holprige Verkehrsader mitten durch den Amazonas führt.
Die große Liebe ist unerreichbar fern, hinter der Mauer. Tassilo möchte raus aus der DDR, in den Westen. "Der Staat wollte ihn davon abhalten", sagt Victor Schefé. "Das hat er aber nicht geschafft!" Gespräch und Lesung aus dem Roman.
Eigentlich will Brasiliens Präsident Lula da Silva die Zerstörung des Regenwalds stoppen. Aber sein Projekt zum Ausbau der Bundesstraße BR-319 mitten im Amazonas könnte das Gegenteil bewirken. Die Strasse droht zu einem Einfallstor für Landräuber zu werden. Die Bundesstrasse BR-319 ist der einzige Landweg, der die Millionenmetropole Manaus im Herzen des Amazonas mit dem Rest Brasiliens verbindet. Die Fahrt auf der BR-319 ist ein Abenteuer: Es gibt keine Tankstellen, keine Werkstätten, keine Handyverbindung. Zudem besteht ein grosser Teil der Strasse nur aus einem Lehmtrassee, das die meiste Zeit des Jahres kaum befahrbar ist. Zum Glück, sagen Umweltschützer und Indigene. Viele von ihnen befürchten, dass eine ausgebaute Strasse den Raubbau am Amazonas-Urwald beschleunigen würde. Sie könnte künftig all denen als Zufahrtsweg dienen, die im Gebiet ihren illegalen Aktivitäten nachgehen wollen: Landräuber und Goldgräber. Die Gefahr ist real. Bereits jetzt ist der Regenwald von der fortschreitenden Abholzung bedroht. Der Staat vermag die illegalen Viehzüchter und Goldschürfer nicht unter Kontrolle zu bringen. Das zeigt die Reportage, die uns über die umstrittene, holprige Verkehrsader mitten durch den Amazonas führt.
Nach dem verzweifelten Warten am Flughafen in Bagdad fährt Familie Qasim weiter in ihr Heimatdorf im Nordirak. Ihr Haus wurde im Krieg zerstört. Der Staat übernimmt den Wiederaufbau nicht – und der Familie fehlt das Geld dafür. Vorerst wohnen sie bei Verwandten. Wir treffen sie im Irak, erfahren unter welchen Umständen sie jetzt leben müssen. Wir versuchen zu verstehen, ob ein Neuanfang in einem Land, in dem die Familie nur knapp einen Völkermord überlebt hat, möglich ist. Und wir übergeben der Familie Qasim die zahlreichen Geschenke und Briefe, die die Lychener Freund:innen uns für sie mitgegeben haben. Zurück in Deutschland stellen wir Olaf Jansen, dem Chef der Zentralen Ausländerbehörde von Brandenburg, eine zentrale Frage: Kurz vor der Abschiebung lebten in Brandenburg über 300 irakische Geflüchtete, die rechtlich ausreisepflichtig waren – darunter auch mehrfach Straffällige. Warum also wurde ausgerechnet eine gut integrierte sechsköpfige Familie abgeschoben? Autorinnen: Johanna Sagmeister und Maria Caroline Wölfle Regie: Giuseppe Maio Ton: Benjamin Ihnow Redaktion: Gabriela Hermer Produktion: rbb 2025 Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: https://1.ard.de/mein-mensch
Bundesfinanzminister Klingbeil (SPD) verteidigt die "Haltelinie", die das Rentenniveau sichern soll. Es müsse auch strukturelle Reformen geben, sagt er: Eine Kommission werde Vorschläge machen, wie sich das Rentensystem langfristig aufstellen lässt. Münchenberg, Jörg www.deutschlandfunk.de, Interview der Woche
Kaum eine ist so ein fester Bestandteil der deutschen Kulturbranche wie sie: In der heutigen Folge spricht Thilo mit Katja Riemann – Schauspielerin, Musikerin, Autorin. Gemeinsam mit Thilo, der sich manchmal schwertut ins Theater zu gehen, spricht sie über genau das: Die Faszination, die vom Theater ausgeht und warum auch unangenehme Gefühle vielleicht manchmal gute Gefühle sind. Sind Theater eigentlich die letzten Räume, in denen wir noch konzentriert sind? Betäuben wir uns irgendwann nur noch auf Netflix während die Bühnen leer bleiben? Und: Sind kulturelle Räume für alle da? Wer ist willkommen? Katja nimmt uns mit auf einen Ritt durch die Kulturszene und ins Backstage des Theaters. Es geht um persönliche Erfahrungen und um Einblicke in das große Ganze. Denn: Sie sprechen dabei auch über ein System, das gerade massiv unter Druck steht. Der Staat baut Schulden ab und spart dabei auch – oder vor allem – bei der Kultur. Das geschieht in einer Zeit, in der es rechten Strömungen ohnehin recht wäre, bestimmte Gelder für Kulturarbeit zu streichen. Ist Kultur einfach nice to have, Nebensache, oder eine demokratische Grundversorgung? Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Diese Woche sind gleich zwei politische Entscheidungen gefallen, die das Leben junger Menschen maßgeblich beeinflussen werden: die Wehrpflicht kommt als Ultima Ratio zurück. Der Staat verschuldet sich mit zusätzlich 180 Milliarden Euro. Und dann soll auch noch das Rentenniveau über 2031 hinaus auf 48 Prozent festgeschrieben werden. Von WDR 5.
Die Deutschen sollen sich im Ernstfall neben Weizen auch von Dosenravioli ernähren können, findet Landwirtschaftsminister Alois Rainer. Experten kritisieren die staatlichen Notfallvorräte als unzureichend und schlecht verteilt. Länder wie Finnland könnten Vorbilder für die Krisenvorsorge sein.Mit:Andrea Büttner, Vorsitzende des Fraunhofer-Verbundes Ressourcentechnologien und Bioökonomie, Sprecherin der Fraunhofer-Allianz Ernährungswirtschaft und Institutsleiterin des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und VerpackungFerdinand Gehringer, Referent Innere- und Cybersicherheit bei der Konrad-Adenauer-StiftungText und Moderation: Caroline AmmeSie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.deSie möchten uns unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify.Den Podcast als Text? Einfach hier klicken.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlHinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die Bundeswehr sucht Nachwuchs. Über die Reaktivierung der Wehrpflicht wird diskutiert. Doch die Bedrohung der Sicherheit Deutschlands ist vielschichtig. Auch die Antworten darauf sind verschieden. Schröder, Gerhard www.deutschlandfunkkultur.de, Wortwechsel
von Klemens Patek. Ein grenzüberschreitendes Steuerbetrugssystem in Millionenhöhe führt auch nach Österreich. Steuerfahnder und Wega rückten aus. „Presse“-Wirtschaftsjournalistin Madlen Stottmeyer erklärt, wie viel Geld dem Staat jedes Jahr durch Betrug entgeht und warum es so schwer ist, das Problem in den Griff zu bekommen.
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
Ab Juni 2026 greift die EU in dein Gehaltssystem ein. Du musst Gehaltsspannen offenlegen, darfst Bewerber nicht mehr nach ihrem bisherigen Lohn fragen und Mitarbeiter können künftig erfahren, was ihre Kollegen verdienen. Klingt nach Gerechtigkeit? In der Praxis ist es das Gegenteil. Dieses Gesetz bestraft Leistung, fördert Mittelmaß und macht Unternehmern das Leben schwer. Ich zeige dir, was wirklich auf dich zukommt, warum das zum Eigentor für viele Unternehmen wird und wie du dich jetzt darauf vorbereitest.
Dotan-Dreyfus, Tomer www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
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Will der Staat, dass du finanziell unten bleibst, um dich besser kontrollieren zu können? Viele glauben das, aber die Wahrheit ist komplexer. Vereinbare jetzt dein kostenfreies Strategiegespräch: https://jensrabe.de/Q4Termin25 Trage dich hier in meinen täglichen kostenfreien Newsletter ein https://jensrabe.de/Q4NewsYT25
Der Staat muss die klimafreundliche Sanierung von Miethäusern besser fördern, fordert unser Gast. Außerdem in dieser Ausgabe: Was tun gegen die Altersarmut von Frauen? Und: Wie sauber kann Frieden sein? Von WDR 5.
Der Staat ist ineffizient und schwerfällig, die Privatwirtschaft dagegen effizient und innovativ. So lautet eine weit verbreitete Ansicht. Ihr widerspricht Mariana Mazzucato. Die Ökonomin zeigt, wie innovativ und risikofreudig Staaten sein können. Andreas von Westphalen www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Der Staat lebt über seine Verhältnisse. 2026 soll sich das ändern, kündigt Kanzler Merz an. Wie würden Sie planen, wo soll das Geld hinfließen? Diskussion mit Tobias Hentze, Haushaltsexperte am Institut der deutschen Wirtschaft. Moderation: Ralph Erdenberger Von WDR5.
Das Geschäft mit Online-Glücksspiel und Sportwetten wächst. Seit 2021 sind viele Angebote legal. Die staatliche Aufsicht soll einen Markt schaffen, der sich kontrollieren lässt. Für suchtanfällige Menschen gibt es aber wenig, was sie abhält. Wolf, Marcus www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Während in der Industrie Arbeitsplätze verschwinden, werden sie beim Staat neu geschaffen. Ob das die Servicequalität verbessert, ist fraglich. Steuergeld kostet es trotzdem.