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Christen wurden im Römischen Reich verfolgt und zu Götter-Opfern verpflichtet. Mit Kaiser Konstantin änderte sich ihre Stellung grundlegend. Doch die Konstantinische Wende von 313 war kein plötzlicher Umbruch, sondern Anfang eines langen Prozesses.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":1:03 - Matthias von Hellfeld beschreibt die politische Lage vor Kaiser Konstantin4:43 - Matthis Jungblut schildert die Ereignisse bei der Schlacht an der Milvischen Brücke10:25 - Althistoriker Bruno Bleckmann beschreibt Konstantins Motive, das Christentum zu legalisieren19:47 - Theologin Katharina Heyden beschreibt, wie die christliche Minderheit im Römischen Reich lebte34:36 - Kirchenhistoriker Volker Henning Drecoll zeichnet den Weg der Konstantinischen Wende nach**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:64 n. Chr.: Kaiser Nero und die ChristenverfolgungEvangelikalismus in den USA: Religion verschmilzt mit PolitikSexuelle Selbstbestimmung: Sophias Leben nach dem Ausstieg aus der Freikirche**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderatorin: Steffi Orbach Gesprächspartner: Matthias von Hellfeld Beitragsautor: Matthis Jungblut Gesprächspartner: Bruno Bleckmann, Professor für Alte Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Gesprächspartnerin: Katharina Heyden, Professorin für Ältere Geschichte des Christentums und der interreligiösen Begegnungen am Institut für Historische Theologie der Universität Bern Gesprächspartner: Volker Drecoll, Professor für Kirchengeschichte mit dem Schwerpunkt Patristik an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen Redaktion: Matthias von Hellfeld, Grit Eggerichs**********Kontakt E-Mail: history@deutschlandfunknova.de
War früher alles besser. Oder fanden wir uns einfach nur besser? Zum Beispiel jünger, fitter, unbedarfter. Das zumindest ist die These des Kängurus in der "Känguru Rebellion" von Marc-Uwe Kling. Die Philosophin Dr. Rita Molzberger und die Journalistin Nora Hespers fragen sich, vor diesem Hintergrund, wie wir Kindheiten erleben und vergleichen. Warum wir manches früher besser fanden - und anderes aber auch nicht. Warum Kinder Erwachsene bemitleiden und was das daüber aussagt, wie unsere Welt eingerichtet ist. Und was ist eigentlich mit einem ordentlichen Onboarding fürs Erwachsenenleben?Ritas Literaturliste:El-Mafaalani, Aladin (2025): „Superdiverse Kindheiten“. In: El-Mafaalani, Aladin/ Kurtenbach, Sebastian/ Strohmeier, Klaus Peter: Kinder. Minderheit ohne Schutz. Köln: Kiepenheuer & Witsch, S. 65–86. Hasse, Jürgen; Schreiber, Verena (Hrsg.) (2019): Räume der Kindheit. Ein Glossar. Bielefeld: transcript. Hedderich, Ingeborg; Reppin, Jeanne; Butschi, Corinne (Hrsg.) (2021): Perspektiven auf Vielfalt in der frühen Kindheit. Mit Kindern Diversität erforschen. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt. Kling, Marc-Uwe (2026): Die Känguru-Rebellion. Berlin: ullstein.LVR (Hrsg.) (2025): Superdiversität: Aufwachsen und teilhaben in Vielfalt. Jugendhilfereport 3/2025. Online abrufbar unter https://www.lvr.de/media/wwwlvrde/jugend/service/publikationen/dokumente_97/25.03_JHR_WEB.pdf (Datum des letzten Abrufs: 30.07.2026)Vertovec, Steven (2024): Superdiversität. Migration und soziale Komplexität. Berlin: Suhrkamp.Viernickel, Susanne/ Fuchs-Rechlin, Kirsten (2025): Grundlagen der frühkindlichen Bildung. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt. "Arm sollst du bleiben" - Dokumentation von Monitor (WDR) in der ARD Mediathek (Veröffentlichungsdatum: 18.06.2026, Datum des letzten Abrufs: 01.08.2026)Noras Linkliste:Schönborn, Lea (25.04.2025): Kinder und Bildung - Was, wenn vieles falsch wäre, was wir über Kindheiten wissen? Krautreporter.de (Datum des letzten Abrufs: 01.08.2026) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Hört man auf die Schlagzeilen, könnte man meinen, die Zeiten von Homeoffice und Remote Work wären vorbei. Dabei ist es nur eine laute Minderheit, die das „Zurück ins Büro" fordert. Der große Trend zu hybridem Arbeiten ist derweil ungebrochen. Mehr noch: die vermeintlichen Wirkungen des „Zurück ins Büro" sind meist eine Fata Morgana. Mehr Büropräsenz per Anordnung macht nicht produktiver, sondern erschöpfter. Die Produktivität steigt nicht, die innere Kündigung schon. Und auf dem Arbeitsmarkt verliert massiv an Attraktivität, wer das Rad zurückdrehen will. Die heutige Podcastfolge geht der Diskussion auf den Grund und beleuchtet die Fakten und wichtigsten Aspekte. Die entscheidende Frage: wie vermeidet man stumpfe Reflexe und schafft stattdessen eine starke Strategie für modernes, hybrides Arbeiten. Im Idealfall so, dass alle profitieren: zufriedene, gesunde Mitarbeiter und hohe Produktivität und Identifikation. So können sich gerade mittelständische Arbeitgeber einen starken Vorteil im Wettbewerb um Talente verschaffen. Themen: Alle zurück ins Büro? Warum eine laute Minderheit den Blick verstellt. Hidden Agenda? Warum lautstarke „Zurück-ins-Büro"-Mandate manchmal verdeckte, günstige Personalabbauprogramme sind. Von wegen Produktivität! Return-to-office macht nicht produktiver – aber erschöpfter. Klasse statt Masse: Teamgefühl entsteht nicht durch die Zahl an Bürotagen, sondern durch die Qualität von Erlebnissen. Hybrid – aber richtig! Wie sich Führung, Kultur, Tools und Kommunikationsformate entwickeln dürfen. Alle über einen Kamm? Menschen, Tätigkeiten und Bedürfnisse sind verschieden, stumpfe Regeln passen für keinen richtig. Sog statt Druck: Wie man Büros zum spannenden Treffpunkt macht. Strategie statt Parolen: So entwickeln Sie eine kluge Strategie fürs moderne Arbeiten. Sie wollen in Ihrem Unternehmen modernes Denken zu hybridem Arbeiten fördern oder sich gleich eine zukunftsfähige Strategie entwickeln? Dabei helfe ich mit meinem Team gerne. Sie wissen, wo Sie mich finden. Website von Stefan Dietz www.stefandietz.com mit weiteren Ideen und Ressourcen. Anfragen zu Keynotes, Moderation und Veranstaltungstipps: office@stefandietz.com Stefan Dietz als Redner – online und offline - buchen
(Wiederholung von Dezember-Staffel 2025) Leonie Plaar ("Frau Löwenherz") versucht den Kontakt zu ihrer Familie zu halten. In der Familie ist die AfD stärkste Kraft, Leonie ist in der Minderheit.
Ref.: Abt Nikodemus Schnabel OSB, Jerusalem Das Christentum droht in seinem Ursprungsland zu einer Randerscheinung zu werden. Alte Kirchen und Ruinen zeugen von einstmals blühenden christlichen Landschaften, Städte wie Bethlehem oder Nazareth waren noch bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts überwiegend von Christen bewohnt. Doch seit einigen Jahrzehnten verdunstet das Christentum in der Heimat Jesu mit beängstigender Geschwindigkeit. Über die Ursachen und die zahlreichen Herausforderungen für die christliche Minderheit im Heiligen Land sprechen wir in der Lebenshilfe mit Benediktiner-Abt Nikodemus Schnabel. Pater Nikodemus Claudius Schnabel OSB, geboren 1978 in Stuttgart, ist seit 2023 Abt der deutschsprachigen Dormitio-Abtei in Jerusalem und des Priorats Tabgha am See Genezareth. Sein Buch "Zuhause im Niemandsland. Mein Leben im Kloster zwischen Israel und Palästina" war ein Bestseller. Er ist promovierter Liturgiewissenschaftler und Ostkirchenkundler. Die Benediktiner-Abtei Dormitio auf dem Berg Zion im Herzen Jerusalems liegt völkerrechtlich gesehen im Niemandsland zwischen Israel und Palästina. Sie befindet sich am Ort der Entschlafung Mariens, des Letzten Abendmahls und von Pfingsten. Im israelischen Tabgha wiederum wird der Ort des biblischen Wunders der Brotvermehrung und der Speisung der 5000 verehrt. Beide Klosterkirchen zählen zu den meistbesuchten Pilgerstätten im Heiligen Land. Die Abtei ist bekannt für ihre Kulturarbeit und als Ort des ökumenischen und interreligiösen Dialogs. Das Priorat Tabgha genießt sowohl in Israel als auch in Palästina eine hohe Bekanntheit durch seine Jugend- und Behindertenbegegnungsstätte "Beit Noah".
Kaiser Nero, das Feuer von Rom und die brutale Verfolgung der Christen: Das gehört untrennbar zusammen. Doch der schlimmste Feind der noch jungen religiösen Minderheit in Rom war nicht Nero selbst. Es gab schlimmere römische Kaiser.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":5:11 - Martin Krinner erinnert an den Brand in Rom im Sommer 64 n. Chr.10:13 - Klassische Philologin Verena Schulz beschäftigt sich mit dem Bild Kaiser Neros in der antiken Literatur19:42 - Theologe und Religionswissenschaftler Marco Frenschkowski beschreibt das Leben der Christen in den ersten beiden Jahrhunderten im antiken Rom30:32 - Althistorikerin Karen Piepenbrink erläutert die unterschiedlichen Begründungen für die Verfolgung der Christen zwischen Nero und Diokletian**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Circa 6 v. Chr.: Jesus von Nazareth und das Christentum58 v. Chr. - Julius Caesar und sein Gallischer Krieg2. Jh. v. Chr.: Die Seidenstraße als globaler Handelsweg**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Steffi Orbach, Matthias von Hellfeld Beitragsautor: Martin Krinner, Deutschlandfunk-Nova-Reporter Gesprächspartnerin: Verena Schulz, Professorin für Lateinische Philologie der Antike an der Ludwig-Maximilians-Universität München Gesprächspartner: Marco Frenschkowski, Professor für Neues Testament unter besonderer Berücksichtigung der Religionsgeschichte der Hellenistisch-Römischen Welt an der Universität Leipzig Gesprächspartnerin: Karen Piepenbrink, Professorin für Alte Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen Redaktion: Matthias von Hellfeld, Grit Eggerichs
Es freut mich sehr, dass ich für dieses Gespräch Oliver Gorus gewinnen konnte. Es fügt sich inhaltlich an das kürzliche Gespräch mit Prof. Konrad Paul Liessmann an, gibt aber einen anderen, sehr wesentlichen Blickwinkel wieder, den wir ebenfalls in der breiten Diskussion viel zu wenig hören. Oliver Gorus ist seit einem Vierteljahrhundert Unternehmer in mehreren Branchen. Er ist Gründer und Herausgeber des freiheitlichen Online-Magazins »Der Sandwirt«, Kolumnist und Kommentator bei den »Freiheitsfunken«, bei »eigentümlich frei«, beim Kontrafunk und auf X. Er ist glücklicher Familienvater, Schwabe und ungern auf Reisen. Er lebt in Südtirol und liebt die Freiheit. Es war geradezu erfrischend, mit jemandem zu sprechen, der Freiheit als Konzept und Lebenspraxis ernst und sehr persönlich nimmt. Die meisten Menschen, denen ich heute in Europa begegne, gerade auch formal Gebildete, scheinen mir eher einer Untertanen-Mentalität anzuhängen. Was kann der Staat für mich tun? Oder, noch schlimmer, was sagt mir der Staat oder ein beliebiger Vertreter einer Obrigkeit, was ich tun soll? Und wenn es kein Leitbild von oben oder einer beliebig banalen Bubble gibt, ist man verloren. Dieser Weg in die Sackgasse, in der wir uns in Europa befinden, beschleunigt sich täglich. Darum erscheint es mir so wichtig zu sein, Dinge und vor allem vermeintlich intellektuelle Ideen, die sich aber eher als Glaubenssätze herausstellen, fundamental zu hinterfragen. Wir beginnen mit der Grundfrage: Was ist Freiheit, besonders im Kontext der heutigen Zeit und der Veränderung über die Zeit? Verschiebt sich die Bedeutung »Freiheit von« (negativ) gegenüber »Freiheit zu« (positiv)? Hat sich auch die Bedeutung des Wortes Liberalismus vs. Libertarismus verschoben? Wie stehen Freiheit vs. Kollektivismus heute? Sind »links« und »rechts« noch zeitgemäße Einordnungen? Welche gesellschaftlichen Aspekte fallen überhaupt in diese Betrachtung? Ist Philip Pettits republikanische Definition von Freiheit relevant? Es ginge nicht um das Beherrschtwerden, sondern um das Potenzial, beherrscht zu werden. Was ist der Unterschied? Geht es dem Sklaven, der vom Herrn Champagnerfrühstück serviert bekommt, nicht gut? Was ist das Problem? Warum sind die Corona-Maßnahmen ein bedrohliches Beispiel für den Zustand der Freiheit in Europa und der westlichen Welt? Ein aktuelles Beispiel sind die immer totalitäreren Maßnahmen, die in der EU und Deutschland beschlossen werden, gerne während der Urlaubssaison oder während einer Fußball-WM, in der Hoffnung, dass die Menschen abgelenkt sind und Journalisten noch weniger kritisch arbeiten als sonst. »Ein Geheimdienst, der im Verborgenen arbeitet, bekommt operative Fähigkeiten, damit wird das alte Trennungsgebot — eine der Lehren aus dem Dritten Reich — missachtet. […] Das sind Strukturen, die hier gebaut werden, die an die dunkelsten Zeiten unserer Geschichte erinnern.« Dies ist aber nur eines von zahlreichen Beispielen. Wie sind wir in diese existenzielle Krise geraten, in der wir in Europa stecken, und besteht hier nicht ein Zusammenhang? Sind Menschen, die Freiheit wollen, nicht in der Minderheit? Sind wir Untertanennationen, lieben die meisten Menschen gar das betreute Denken? »Wir Freiheitlichen sind im deutschsprachigen Raum traditionell und schon immer in der Minderheit. […] Ich glaube, dass die Freiheit in Deutschland in den Köpfen der Menschen unterentwickelt ist und es nur eine Minderheit ist, die überhaupt bemerkt, dass hier solche Machtstrukturen aufgebaut werden.« Ist die Situation hoffnungslos, oder kann sich daran etwas ändern? Wird sich genug Druck im Lande für wesentliche Änderungen aufbauen oder werden die Fähigen und Klugen schlicht Deutschland, Österreich und Europa verlassen und damit die Situation wesentlich schlechter machen? Ist eine Zersplitterung der Gesellschaft zu vermeiden, oder erkennen wir gerade einen Trend ins Gegenteil? Ist der Begriff der »Krise« überhaupt anwendbar oder erleben wir eher Zusammenbruch als Krise? Entwickeln sich Gesellschaften in Zyklen? Wie wären diese zu denken? Was ist die Rolle von Kultur? Wer bestimmt, was zur Kultur wird? »Von dem Ich und dem Du geht es über in das Man. […] Da gibt es dann plötzlich dieses kollektive Wir.« Sind Individuen in der heutigen Phase, wenn eine Nation über den Zenit ist, noch eine Wirkmacht? Was oder wer dann? Wie endet der Zyklus aber dann und was geschieht danach? »We gave authority to the people who explained things. Not the people who built them.«, Marc Andreessen Und dazu passend: »The world you see everywhere around you, could never have been built by the people you see now living within it.«, Eric Weinstein Was ist davon zu halten? »Würde heute ein Ludwig Erhard leben, der Vater des Wirtschaftswunders, der würde verzweifeln, der wäre völlig machtlos.« Warum sind die USA trotz aller Probleme, die es dort gibt, deutlich erfolgreicher als Europa? Gibt es einen Technik-Zyklus, den die USA treiben und wir verpassen? Oder ist dies überhaupt ein Phänomen, das gar nicht mehr einzelnen Nationen leicht zuordenbar ist? Wie kann in einem Gemeinwesen überhaupt eine Entscheidungsfindung stattfinden, die zu konstruktiven Ergebnissen führt? Zentral oder dezentral? In welchem Verhältnis? Oder ist Anarchismus eine Variante? »Steckt in der Demokratie immer schon die Saat des Versagens?« Begegnen sich Extremisten im Kollektivismus? Kann man am Wesen des Menschen vorbei theoretisieren? Und was sind die Folgen davon? »In allen menschlichen Kulturen gibt es Strukturen.« Können und dürfen wir Menschen ändern? Auf welcher Ebene und in welcher Skalierung sollten und können Entscheidungen effektiv getroffen werden — was hat das für Konsequenzen? Braucht es die Kleinteiligkeit, den Flickenteppich? Leben wir aktuell gar in einer Fürstenherrschaft? »Diese ›unsere Demokratie‹ ist eine Aristokratie.« Was nun? Gibt es einen Ausweg? Im Grunde gibt es drei Möglichkeiten: Über das Danach nachdenken und entsprechende Konzepte vorbereiten auf emergente Phänomene hoffen Parallelstrukturen schaffen Warum ist der Volkswagen-Konzern ein gutes Spiegelbild für die deutsche Gesellschaft? »Die Leistungsfähigen werden bestraft und die Nicht-Leistungsfähigen oder Nicht-Leistungswilligen werden belohnt. Das führt dazu, dass immer mehr Leute die Seite wählen, wo sie alimentiert werden.« Wie kann es einen Neuanfang geben? Regional? Wenn wir in Europa über den Euro alle Fehler und alles Versagen über Nationen verteilen? Wie soll das funktionieren? Ist das nur eine Phase? Was wird zerbrechen? »Harte Zeiten produzieren gute Leute, gute Leute produzieren gute Zeiten, gute Zeiten produzieren schwache Leute, und schwache Leute führen alles wieder zum Zusammenbruch. […] Wir haben gerade sehr, sehr viele, sehr, sehr schwache Menschen.« Wie kann es aber gelingen, Schwache und Bedürftige weiter zu unterstützen ohne ein Sozialsystem, wie wir es heute haben, das völlig seinen Fokus verloren hat und in keiner Weise nachhaltig ist? Welche Rolle spielt Bildung? Warum ist unser aktuelles Bildungssystem trotz der enormen Kosten, die es verursacht, so dysfunktional? Führt staatliche Wohlfahrt und Bildungswesen zum Gegenteil des erwünschten Effektes? »Kinder lernen schon in den Familien, vom Staat abhängig zu sein. […] Echte professionelle Jugendarbeit und Sozialarbeit ist ein Kampf gegen Windmühlen.« Ein Bonmot, das ich kürzlich gelesen habe sagt: »Most jobs today are adult daycare.« Ist das zu polemisch? Wie ist das zu denken mit aktuellen Entwicklungen in künstlicher Intelligenz und Robotik — einige Jahre in die Zukunft gedacht? »Der Bildungssektor wird sich anpassen, sobald er nicht mehr staatlich ist. […] Es wird sich ein so bunter Strauß an Bildungsformen ausbilden, dass es auch für die unter Anführungszeichen Schwächsten hervorragende Bildungsmöglichkeiten geben wird.« Andere Episoden Episode 155: Freiheit oder Sicherheit? Ein Gespräch mit Prof. Konrad Paul Liessmann Episode 153: Potent Stuff, A Conversation with Prof. Jacob Howland Episode 152: Säkulare Glaubensbekenntnisse Episode 150: Wie kommt Neues in die Welt? Episode 144: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Dr. Daniel Stelter aus ökonomischer Perspektive Episode 141: Passagier oder Steuermann? Ein Gespräch mit Markus Raunig Episode 138: Im Windschatten der Narrative, ein Gespräch mit Ralf M. Ruthardt Episode 136: Future Brunels? Learning from the Generation that Transformed the World. A Conversation with Dr. Helen Doe Episode 131: Wot Se Fack, Deutschland? Ein Gespräch mit Vince Ebert Episode 130: Populismus und (Ordo)liberalismus, ein Gespräch mit Nils Hesse Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 114: Liberty in Our Lifetime 2: Conversations with Lauren Razavi, Grant Romundt and Peter Young Episode 113: Liberty in Our Lifetime 1: Conversations with Massimo Mazzone, Vera Kichanova and Tatiana Butanka Episode 108: Freie Privatstädte Teil 2, ein Gespräch mit Titus Gebel Referenzen Oliver Gorus auf X Der Sandwirt Philip Pettit, Republicanism. A Theory of Freedom and Government, Oxford University Press / Clarendon Press, Reihe Oxford Political Theory (1997) Ben Shapiro, Lions and Scavengers. The True Story of America (and Her Critics), Threshold Editions (2025) Ulf Poschardt, Shitbürgertum, Westend Verlag (2025) Ulf Poschardt, Bückbürgertum. Eine Geschichte verlorener bürgerlicher Kulturkämpfe, Westend Verlag (2026) Marc Andreessen Tweet Karl R. Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (Original: The Open Society and Its Enemies), Routledge (1945) David Graeber, Bullshit Jobs. A Theory, Simon & Schuster (2018) Balaji Srinivasan, The Network State. How to Start a New Country (2022)
Ihre Heimat ist die Lausitz: Die Kultur der etwa 60.000 hier lebenden Sorben ist vielfältig und weit mehr als ihre berühmten Trachten. Vor allem die sorbische Sprache stiftet Identität. Weil sie nur noch wenig gesprochen wird, gilt sie als gefährdet. Richter, Christoph D. www.deutschlandfunk.de, Das Wochenendjournal
In der neuesten Folge unterhalten wir uns mit Julia Taips, Leiterin des Deutschen Hauses in Mukatschewo in der Ukraine. Im Gespräch erzählt Julia von der Geschichte und den Sprachen Transkarpatiens, der humanitären Arbeit des Deutschen Hauses während des Krieges und von den Zukunftsplänen der Deutschen Jugend Transkarpatien. Dazu hört ihr noch eine Kostprobe der transkarpatisch-schwäbischen Mundart.-Der Karpatenfunk ist der Podcast des Karpatenblattes, des Magazins der deutschen Minderheit in der Slowakei. Folgt uns auch auf Facebook, Instagram und TikTok.-Moderation und Redaktion: Carolin Margraf, Katrin Litschko; Studioregie: Carolin Margraf; Komposition Intro/Outro: Juraj Mironov, Cover-Design: Ove Pictures-Ihr wollt gerne mehr über die Karpatendeutschen erfahren, habt Tipps für interessante Themen oder wollt uns Rückmeldung geben? Dann werft einen Blick auf unsere Homepage oder schreibt uns eine Mail an karpatenblatt@gmail.com
Die Slowakei hautnah, Magazin über die Slowakei in deutscher Sprache
Nachrichten, Tagesthema, Magazin: Kultur- und Begegnungsfest der vietnamesischen nationalen Minderheit inm westslowakischen Trnava. Die slowakisch-schweizerische Komponistin Iris Szeghy im Porträt (nicht in der Podcastausgabe enthalten).
In der neuen Folge des Wandelwerker Podcasts spricht Anna Ganzke mit Wolf Fuhrmann, Trainer und Berater bei Wandelwerker und Arbeits- und Organisationspsychologe, darüber, warum Veränderungen im Arbeitsschutz oft nicht bei den Mitarbeitenden ankommen und was Unternehmen dagegen tun können. Anhand von Praxisbeispielen zeigen die beiden, warum gut gemeinte Veränderungen wie neue Begehungskonzepte oder eine neue persönliche Schutzausrüstung ins Leere laufen können, wenn die Kommunikation fehlt oder Betroffene nicht frühzeitig eingebunden werden. Sie ordnen ein, wie unterschiedlich Menschen auf Veränderungen reagieren, warum die kritische Minderheit der Skeptiker eine wichtige Rolle einnehmen kann und wie sich Widerstand oft in Engagement verwandeln lässt, wenn Betroffene zu Beteiligten werden.
2,5% Zinsen p.a. auf ein unbegrenztes Guthaben mit bis zu fünfmal der gesetzlichen Einlagensicherung*. Auch für Kinder. Das gibt's bei Scalable Capital. Mehr Infos hier. SK Hynix hat größten Auslands-IPO der US-Geschichte. Meta steigt 20% in 10 Tagen. Apple verklagt OpenAI. BMW & VW schrumpfen. Apollo kauft easyJet & Minderheit an Bayer-Sparte. Vodafone mit Milliardär. Iran & USA kriegen keinen Deal. CCC kriegt Investor. Capcom (WKN: 886135) lebt von Resident Evil, Monster Hunter und Street Fighter. 80% vom Umsatz kommen aus dem Backkatalog. Saudi-Arabien stockt auf über 10% auf. Wolters Kluwer (WKN: A0J2R1) hat sich halbiert. KI-Startups wie Harvey greifen Rechtsdatenbanken und Steuersoftware an. Aber geprüfte Fachinhalte könnten in der KI-Ära wertvoller werden. KGV von 11 statt 25, Dividende bei 4%. Diesen Podcast vom 13.07.2026, 3:00 Uhr stellt dir die Podstars GmbH (Noah Leidinger) zur Verfügung. *Veränderlicher Zins auf unbegrenztes Guthaben. Konditionen sowie Guthabenverteilung auf scalable.capital/tagesgeld. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Meier, Bettina www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Meier, Bettina www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Ist Gott den Menschen heute gleichgültig? Der Bochumer Theologe Thomas Söding hält wenig von der These einer zurzeit viel diskutierten "religiösen Indifferenz". Zwar zeigten soziologische Studien ein wachsendes Desinteresse an Kirche und Religion. Doch daraus lasse sich nicht schließen, dass die Gottesfrage erledigt sei. Vielmehr komme es darauf an, wie diejenigen ihren Glauben leben, die sich weiterhin für Gott interessieren. Sie seien – im Bild der Bergpredigt – berufen, "Salz der Erde" und "Licht der Welt" zu sein: eine Minderheit mit Ausstrahlung.Zugleich warnt Söding davor, Glauben mit Aberglauben zu verwechseln. Christlicher Glaube befreie und schenke Hoffnung, während Aberglaube aus Angst entstehe und Menschen binde. Das Entzünden einer Kerze oder das Gebet seien Ausdruck von Vertrauen, nicht von magischem Denken.Mit Blick auf das Tagesevangelium vom "jungen Wein in neuen Schläuchen" sieht Söding einen Auftrag zur Erneuerung der Kirche. Jesus habe das Gesetz nicht abgeschafft, sondern erfüllt – und dafür neue Formen eröffnet. Auch heute müsse die Kirche ihre Tradition von innen heraus weiterentwickeln. Reformen seien deshalb kein Bruch mit dem Glauben, sondern könnten Ausdruck seiner Lebendigkeit sein. Entscheidend sei, Altes und Neues miteinander zu verbinden.Aus dem Matthäusevangelium: In jener Zeit kamen die Jünger Johannes' des Täufers zu Jesus und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten? Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein; dann werden sie fasten.Niemand setzt ein Stück neuen Stoff auf ein altes Gewand; denn der neue Stoff reißt doch wieder ab und es entsteht ein noch größerer Riss. Auch füllt man nicht jungen Wein in alte Schläuche. Sonst reißen die Schläuche, der Wein läuft aus und die Schläuche sind unbrauchbar. Jungen Wein füllt man in neue Schläuche, dann bleibt beides erhalten. (Mt 9,14-17)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Vier junge Männer, lange miteinander befreundet und mit Fantasie dabei, wenn es um die Neuinterpretation traditioneller Lieder geht. Sie gehören zur ethnischen Minderheit der burgenländischen Kroaten im Grenzgebiet Österreich, Slowakei und Ungarn. Mitreißender a capella-Gesang voller Klangfarben und Emotionen, mit Einsprengseln aus Jazz und Barbershop - von einer Kultur- und Sprachinsel, die man viel zu selten erlebt. Ein Konzertmitschnitt aus der Stadtkirche Rudolstadt vom Bayerischen Rundfunk
In dieser Folge des Politischen Pausen Podcasts begrüßt PD Dr. Julia Schwanholz Lisa Frerichs, stellvertretende Sprecherin des Berliner Senats und Sprecherin der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Gemeinsam sprechen sie über das Spannungsfeld von Beruf und Familie und damit über die Frage, wie sich Karriere und Familienplanung in Deutschland heute tatsächlich vereinbaren lassen. Vor dem Hintergrund aktueller Zahlen, gibt Lisa Frerichs persönliche Einblicke in ihren Alltag als vollzeitarbeitende Mutter eines Kleinkindes und erklärt, warum sie und ihr Mann damit einer absoluten Minderheit angehören. Im Gespräch geht es um die sogenannte Retraditionalisierungsfalle nach der Geburt des ersten Kindes und um die kontrovers diskutierte „Teilzeitfalle". Beide sprechen außerdem darüber, welche Rolle das Ehegattensplitting und steuerliche Fehlanreize dabei spielen, dass Frauen trotz besserer Bildungsabschlüsse häufiger in Teilzeit arbeiten, wie eigentlich Männer auf das klassische Alleinverdienermodell blicken und was sich ändern könnte, wenn Elterngeld und Kita-Infrastruktur politisch anders gestaltet würden. Eine Folge über Mental Load, Gerechtigkeitssensibilität und die Frage, welche politischen Rahmenbedingungen es jungen Familien tatsächlich leichter machen würden, sich für Kinder und Karriere gleichermaßen zu entscheiden.
Alles zum aktuellen Sponsoring und den aktuellen Rabattcodes und Aktionen [findest du hier.](https://linktr.ee/feuerundbrot) Maxi hat heute einen Hot Take mitgebracht, der auf TikTok gerade heiß diskutiert wird: Niemand ist wirklich "kinderlos". Beziehungsweise gibt einem die Entscheidung, keine eigenen Kinder in die Welt setzen zu wollen, kein Recht auf eine komplett kinderfreie Welt. Gerade in einem solidarischen Miteinander könnte alles so viel schöner sein, wenn jede*r ein bisschen über den eigenen Tellerrand schaut und Kinder nicht zur ungewollten Minderheit gemacht werden. Es ist kein Flex, Kinder scheiße zu finden. Kinder werden politisch vergessen, benachteiligt, und sind besonders vulnerabel angesichts der Krisen, die gerade auf uns alle zukommen. Und gleichzeitig fragt man sich: Warum ist es gefühlt gerade in Deutschland so besonders schlimm? Warum werden Kinder politisch so weit hinten angestellt, sodass Leute logischerweise, auch aus finanzieller Not, keine Lust mehr haben, sie großzuziehen? Es gab schließlich mal so etwas wie den Generationenvertrag. Es braucht Kinder, damit alles weitergeht. Sie sind – so kitschig das klingt – die Zukunft. Und viele scheinen zu vergessen, dass sie selbst mal Kinder waren, und schauen genervt weg, wenn Kinder sich irgendwo bemerkbar machen. Wobei uns natürlich klar ist, wer diese Art von Fürsorge und Mitarbeit meistens schon übernimmt. Nämlich Frauen, na klar. Wer die Hände frei hat und noch Platz im Rucksack, kann jedenfalls gerne mit anpacken.
Manche sprechen vom wichtigsten Gesetz des Jahres - andere kritisieren es als zu weitreichend: Heute soll das neue Polizeigesetz für Sachsen beschlossen werden. Was Kritiker und Befürworter sagen.
Nach langem Hin und Her verhandelten am Sonntag zwei Delegationen aus den USA und dem Iran im Luxushotel auf dem Bürgenstock am Vierwaldstättersee. Ziel war die Umsetzung eines Rahmenabkommens, um die Feindseligkeiten im Nahenosten zu beenden. Wo sind die grössten Knackpunkte? Weitere Themen: Solange die Gespräche auf dem Bürgenstock laufen, herrschen in der Region besondere Umstände. Es gibt Einschränkungen im Alltag für die Bevölkerung, wegen der Sicherheitsvorkehrungen. Wie lange können und wollen der Bund und der Kanton Nidwalden dieses Sondersetting aufrecht halten? Bei Abstimmungen spricht man von Mehrheitsentscheiden. In Basel-Stadt allerdings stimmt das nicht mehr. Es ist der erste Kanton der Schweiz, wo neu eine Minderheit über die Mehrheit entscheidet, wegen des Ausländeranteils und der Minderjährigen.
Wenn es um Energiewende, Mobilitätswende, Erneuerung der Landwirtschaft und damit um die Klimatransformation allgemein geht, fällt oft der Begriff "Verzicht". Eine Mehrheit der Menschen ist zwar für mehr Klimaschutz, jedoch ist nur eine Minderheit bereit, etwas am eigenen Lebensstil zu ändern. Die Klimatransformation wird automatisch mit Verzicht und Wohlstandsverlust gleichgesetzt. Doch tatsächlich ist es andersrum: Zu wenig Klimaschutz und die Ignoranz der Klimatransformation führt zu Wohlstandsverlust. Denn kaum jemand stellt die Frage: Auf was müssen wir heute verzichten? Quellen: 400.000 Tote jährlich durch dreckige Luft https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eureport-umweltverschmutzung-101.html Plastik in Lebensmitteln: Was du darüber wissen solltest https://www.foodwatch.org/at/informieren/schadstoffe-in-lebensmitteln/plastik-in-lebensmitteln-was-du-darueber-wissen-solltest Vergleich unterschiedlicher Flächeninanspruchnahmen nach Verkehrsarten (pro Person) https://www.zukunft-mobilitaet.net/78246/analyse/flaechenbedarf-pkw-fahrrad-bus-strassenbahn-stadtbahn-fussgaenger-metro-bremsverzoegerung-vergleich/ Fehlender Wirtschaftsaufschwung: Was CDU/CSU dringend tun müssen - #RestartThinking Folge 312 https://youtu.be/aV_wPf84At4 Die "Mainzer Erklärung" der CDU: Die Zerstörung des Wirtschaftsstandorts https://youtu.be/YLQbW1jIKII Wie neoliberale Lobbyvereine durch Lügen und Verzerrungen Wirtschaft und Gesellschaft zerstören https://youtu.be/_JZr7l7RGCE Ein Format von und mit Mario Buchinger. Transformationsexperte, Physiker, Autor
Die Aargauer Stimmbevölkerung bewilligt das teuerste Verkehrsprojekt im Kanton. 54 Prozent sagen Ja zu 384 Millionen Franken für das Projekt Veras. Die sogenannte Bildungsinitiative wird abgelehnt. Und in Solothurn können sich Kantonsrätinnen künftig bei Mutterschaft im vertreten lassen. Weiter in der Sendung: · Das Regionale Pflegezentrum Baden kann sein Aktienkapital erhöhen. Die Badener Stimmbevölkerung sagt sehr deutlich Ja. Der Grund dafür sind die aus dem Ruder gelaufenen Kosten beim Ausbau des Zentrums. · In Wettingen kann die Gemeinde an zusätzlichem Schulraum im Gebiet Margeläcker weiter planen. Ein Planungskredit für das 100-Millionen-Projekt wurde bewilligt. · In Möhlin und Herznach kann Tempo 30 in Quartieren nicht eingeführt werden. In beiden Gemeinden wurden entsprechende Kredite abgelehnt. Die Gemeindeversammlungen hatten diese noch angenommen. · Die Oltner Musikschule kann ins Kapuzinerkloster zügeln. Die Stimmenden haben dazu rund sieben Millionen Franken bewilligt. Ab 2028 soll im Kloster Musik unterrichtet werden. · Die Kantone Aargau und Solothurn haben die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» angenommen. Damit gehören sie zu einer Minderheit der Kantone. Die Initiative scheiterte an Stände- und Volksmehr.
Die zweite Staffel des Karpatenfunks eröffnet mit Einblicken in die Welt der Wenden und Sorben, einer westslawischen autochthonen Minderheit in Deutschland. Die neue Kulturmanagerin für den Karpatendeutschen Verein vom Institut für Auslandsbeziehungen unterhält sich mit Marek Slodička, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Sorbischen Instituts. In der Folge erfahrt ihr mehr über linguistische Landschaften im mittleren und östlichen Europa, welche Rolle Sprachen in unserem Verständnis von Identität spielen, und über Mareks Lieblingssnacks aus der Slowakei.-Der Karpatenfunk ist der Podcast des Karpatenblattes, des Magazins der deutschen Minderheit in der Slowakei. Folgt uns auch auf Facebook, Instagram und TikTok.-Moderation und Redaktion: Carolin Margraf, Katrin Litschko; Studioregie: Carolin Margraf; Komposition Intro/Outro: Juraj Mironov, Cover-Design: Ove Pictures-Ihr wollt gerne mehr über die Karpatendeutschen erfahren, habt Tipps für interessante Themen oder wollt uns Rückmeldung geben? Dann werft einen Blick auf unsere Homepage oder schreibt uns eine Mail an karpatenblatt@gmail.com
Die Debatte mit Michael Brenner, Ursula Krechel und Sebastian Schirrmeister Moderation: Natascha Freundel Im deutsch-jüdischen Kontext haben die Begriffe „Heimat“ und „Exil“ ein besonderes Gewicht, ging es doch im Nationalsozialismus darum, der Ermordung zu entkommen. Wer nach 1945 nach Deutschland zurückkehrte – als „Minderheit einer Minderheit“ (Ursula Krechel) – erlebte oft ein zweites Exil, eine doppelte Heimatlosigkeit. Wie offen ist Deutschland heute für Menschen, die ihre Heimat aus verschiedensten Gründen verlassen? Über Exil-Erfahrungen gestern und heute, die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs „Remigration“, die neue europäische Abschottungspolitik und die Vielfalt migrationsgeprägter Literatur sprachen am 10. Juni 2026 in der W. M. Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin die Schriftstellerin Ursula Krechel, der Historiker Michael Brenner und der Literaturwissenschaftler Sebastian Schirrmeister. Eine Kooperation mit dem Leo Baeck Institut: https://fuf-leobaeck.de/ Michael Brenner ist Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie an der American University in Washington, D.C. Seit 2013 ist er Internationaler Präsident des Leo Baeck Instituts für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur. Sein jüngstes Buch heißt "Der lange Schatten der Revolution: Juden und Antisemiten in Hitlers München" (Suhrkamp, 2025). Ursula Krechel schreibt Gedichte, Romane, Essays, Theaterstücke. Ihr Roman „Landgericht“ (Jung und Jung, 2012) wurde mit dem Deutschen Buchpreis prämiert, 2025 erhielt Krechel den Georg-Büchner-Preis. Zuletzt erschienen der Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“ und der Essay „Vom Herzasthma des Exils“ (beide Klett-Cotta, 2025). Sebastian Schirrmeister ist Literaturwissenschaftler und forscht an der Universität Hamburg, Er ist Autor zweier Monografien zum deutsch-jüdischen ‚Exil‘ in Palästina/Israel („Das Gastspiel“, 2012 und „Begegnungen auf fremder Erde“ 2019) sowie vieler Aufsätze über deutsch-hebräische Literaturbeziehungen. Er ist auch aktiv im Jüdischen Salon in Hamburg. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:02:09 Der erste Gedanke: Heute über Exil sprechen 00:05:07 Deutsch-jüdisches Exil nach 1945 00:13:14 Begriff Remigration 00:15:49 Zweite Heimatlosigkeit? 00:23:33 Neues jüdisches Leben in Deutschland? 00:29:43 Jüdisches Leben nach dem 7. Oktober 00:34:33 EU-Asylpolitik heute (GEAS) 00:40:59 Migrationserfahrungen in der Literatur 00:43:51 Weltbürgerrecht? 00:50:26 Deutschland heute verlassen? 00:53:13 Publikumsgespräch (u.a. mit Raphael Gross, Bodo Ramelow) 01:14:40 Humanismus - Wie schaffen wir das? Mehr Infos und eine Fotogalerie s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de.
In der Öffentlichkeit wird das Christentum immer mehr zurückgedrängt. Die Kirche, die früher mitten im Leben stand, ist an den Rand gedrängt. Das ist allerdings kein Grund zur Resignation, zum Rückzug also. Auch in der Geschichte hat die christliche Gemeinschaft in der Regel als Minderheit gelebt und war trotzdem wirkungsvoll – in der entschlossenen Nachfolge von Jesus, wie Salz und Licht.Maike Sachs ist als Studienleiterin am Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen tätig. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich Missionstheologie und Praktische Theologie.
Pickel-Intimitäten, Horror-Mitbewohner & eine verkehrte WeltIn dieser neuen Folge der Dachboden Revue lassen Mitch und Maurice Gajda alle Hüllen fallen – zumindest metaphorisch! Die beiden widmen sich einem Thema, das jede*r kennt, über das aber selten so radikal ehrlich gesprochen wird: Pickel. Freut euch auf einen verdammt intimen und ungeschönten Erfahrungsaustausch, der garantiert unter die Haut geht.Doch das ist längst nicht alles auf dem Dachboden! Außerdem nehmen die beiden das WG-Leben auseinander und verraten, welche Typen von WG-Mitbewohnern das absolute Endgegner-Szenario wären und mit wem sie niemals unter einem Dach leben würden. Danach wird es filmisch: Mitch und Maurice sprechen über den viel diskutierten Amazon Prime Film "Love is Love" – eine Dystopie, die die Welt komplett auf den Kopf stellt, indem heterosexuelle Menschen plötzlich eine verfolgte Minderheit sind. Zu guter Letzt stellen sich die zwei einer ganz lebensnahen Frage: Ist es endlich an der Zeit, sich eine Haushaltshilfe zu engagieren, oder schaffen sie das Chaos noch alleine?Jetzt reinhören und abonnieren!
Endlich wieder WM! 1.248 Fußballer kämpfen in Nordamerika um den Pokal… keiner davon lebt offen schwul. Wie kann das sein? In dieser Folge extra 3 Takeover erklärt Sportmoderatorin Lena Cassel, warum ein Coming-Out für schwule Fußballer auch 2026 noch schwierig ist. (Obwohl sich selbst der FIFA-Präsident ab und zu gay fühlt.) Wir zeigen, warum trotz Pride-Flaggen im Stadion oft ein toxisches Umfeld mit Dusch-Angst herrscht. Wie eine laute Minderheit den Ton auf den Tribünen setzt. Und warum bei den Frauen mal wieder vieles besser ist. Das ist extra 3 Takeover: Ein wichtiges Thema und ein passender Host mit den besten Witzen dazu.
Endlich wieder WM! 1.248 Fußballer kämpfen in Nordamerika um den Pokal… keiner davon lebt offen schwul. Wie kann das sein? In dieser Folge extra 3 Takeover erklärt Sportmoderatorin Lena Cassel, warum ein Coming-Out für schwule Fußballer auch 2026 noch schwierig ist. (Obwohl sich selbst der FIFA-Präsident ab und zu gay fühlt.) Wir zeigen, warum trotz Pride-Flaggen im Stadion oft ein toxisches Umfeld mit Dusch-Angst herrscht. Wie eine laute Minderheit den Ton auf den Tribünen setzt. Und warum bei den Frauen mal wieder vieles besser ist. Das ist extra 3 Takeover: Ein wichtiges Thema und ein passender Host mit den besten Witzen dazu.
Die Staatsoper Stuttgart ist zum Ort einer politischen Debatte geworden: Die bloße Ankündigung der Oper „Atatürk – die Legende von Mustafa Kemal“ für April 2027 ruft kurdische Aktivisten auf den Plan. Sie befürchten eine Heroisierung des ersten Präsidenten der türkischen Republik, unter dessen Regierung die kurdische und die armenische Minderheit unterdrückt und militärisch bekämpft wurden. Der Intendant der Stuttgarter Oper Victor Schoner hat Verständnis, betont aber, dass die Oper gerade erst am Entstehen sei, so dass man über den Inhalt noch nichts sagen könne.
Der Rechtsruck, den wir erleben, ist weniger Ergebnis einer spontanen Revolte der Abgehängten, als ein gezielt vorangetriebenes Klassenprojekt. Der Sammelband "Oben rechts" lenkt den Blick auf extrem rechte Politiker-Unternehmer wie Trump, Berlusconi oder Tino Chrupalla, bei denen sich Hardcore-Neoliberalismus, Autoritarismus und ein gutsherrenartiger Politikstil verbinden. Co-Autor Thomas Biebricher spricht über die elitären Interessen hinter dem Aufstieg der extremen Rechten, Menschenverachtung als Bindeglied zwischen Boss und Beschäftigten und Lehren für Antifaschisten.
Christen sind im Heiligen Land, also in der Region Israel und in Teilen der besetzten Palästinensergebiete, in der Minderheit. Und sie sind dort zunehmend unter Druck.
Europäisches Parlament stoppt Ermittlungen gegen CSU-Frau. Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Tengelmann-Chef. Und Kanzler Merz schwört die Koalition in der SPD-Fraktion auf Einigkeit ein. Das ist die Lage am Dienstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Einflussreiche CSU-Abgeordnete: EU-Parlament blockiert Betrugsermittlungen gegen Angelika Niebler Verschwinden seines Bruders: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Tengelmann-Chef Christian Haub Koalitionskrise: Soll eine Minderheit die Mehrheit regieren? +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
China bezeichnet sich zwar als Vielvölkerstaat, treibt mit einem neuen Gesetz aber nationale Einheit und die Angleichung der Ethnien voran. Mandarin als Standardsprache wird priorisiert. Was bedeutet das – zum Beispiel für die tibetische Minderheit? Bonhage, Antje www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Er ist Unternehmer, Grossrat und seit 2024 Präsident der FDP Graubünden - und er hat ein klares Ziel: Maurizio Michael aus dem Bergell will die italienischsprachige Minderheit zurück in die Bündner Regierung bringen. Dafür kandidiert er jetzt für die FDP.
Blue Alpine Cast - Kryptowährung, News und Analysen (Bitcoin, Ethereum und co)
In einem fensterlosen, feuchten Kellerraum am Güterbahnhof in Thun treffen sich Gläubige in Daunenjacken, um ihre Religion zu feiern. Was wie ein Provisorium klingt, ist die Realität für viele der rund 70.000 Hindus in der Schweiz. Nach einem Brand in ihrem alten Tempel findet die tamilische Gemeinschaft keine neuen Räumlichkeiten mehr. Die Mieten sind zu hoch, die Anforderungen an grosse Feste spezifisch und die Vorurteile bei Vermietern oft gross. Diese Folge von NZZ Akzent beleuchtet die paradoxe Situation einer Minderheit, die so gut integriert und unauffällig lebt, dass ihre Bedürfnisse in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden. NZZ-Redaktorin Corinna Gall berichtet von ihrem Besuch im provisorischen Tempel und erklärt, warum das kulturelle Erbe der tamilischen Diaspora, die seit den 1980er-Jahren ein fester Bestandteil der Schweizer Bevölkerung ist, im Verborgenen zu verblassen droht. Gast: Corina Gall, NZZ-Redaktorin Host: Nadine Landert Produktion: Vera Pache Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Ist Fliegen bald nur noch etwas für Gutverdiener? Der Schweizer Luftwaffenoffizier und SVP-Nationalrat Thomas Hurter erklärt die gegenwärtige Situation im internationalen Luftverkehr angesichts der Turbulenzen durch den Iran-Krieg. Lässt sich das deutsche Gesundheitssystem signifikant kostengünstiger gestalten? Andreas Schöfbeck, ehemaliger Vorstand der Betriebskrankenkasse Provita, analysiert die Sparvorschläge der „Finanzkommission Gesundheit“. Erlebt die deutsche Atomstromproduktion eine Renaissance? Wirtschaftsenergieberater Dr. Björn Peters erläutert das Pro und Kontra der Idee von CDU-Politiker Jens Spahn, deutsche Atomkraftwerke wieder ans Netz zu bringen. Und Markus Vahlefeld kommentiert die immer weiter ausufernde Freude des Staates, einer Minderheit teure Geschenke zu machen, die Lasten aber ungerecht zu verteilen.
"Ech woar ja en der Stoht …" – per Zufall stößt der Autor auf alte Tonaufnahmen in Siebenbürgischer Mundart. Er selbst ist Kind eines Siebenbürger Sachsen und damit eigentlich Teil dieser deutschsprachigen Minderheit, die über 700 Jahre in Rumänien lebte. Doch der Kontakt zum Vater ist lange abgebrochen und die Tonaufnahmen wie auch die gesamte siebenbürgische Kultur erscheinen ihm fremd. Lässt sich das ändern? Eine Suche nach der Vatersprache.
Wenn eine Frau mit einer Frau schläft, denken wir, sie ist lesbisch. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass sie bisexuell ist. Bisexuelle sind die größte sexuelle Minderheit, sagt die Forscherin Julia Shaw. Warum vergessen so viele von uns auf sie?
Die Wiedereinführung der Wehrpflicht ist eines der großen Streitthemen innerhalb der Gesellschaft und der Koalition. Am Ende haben sich Union und SPD auf ein Freiwilligenmodell geeinigt. Diesen Kompromiss hält der Generalleutnant a.D. des Heeres, Jürgen-Joachim von Sandrart, für einen Fehler. Er spricht von einer „Ohrfeige für unsere Gesellschaft." Mit diesem Kompromiss entstehe kein Wir-Gefühl, man habe sich wieder einmal nach einer Minderheit in der SPD gerichtet. „Das müssen wir korrigieren. Dafür haben wir nicht viel Zeit."[14:00]Viktor Orbán hat beim EU-Gipfel in Brüssel erneut die Ukraine-Hilfen blockiert. Alle anderen Staats- und Regierungschefs kritisierten ihn scharf. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte, man werde das nicht hinnehmen: „Das wird auch Konsequenzen haben, die weit über dieses einzelne Ereignis hinausreichen.“[01:37]Der schwarz-rote Koalitionsvertrag sieht eine europäische Medienplattform vor. SWR-Intendant Kai Gniffke ist überzeugt: „Keiner von uns alleine wird in diesem Sturm bestehen, in diesem Wettbewerb mit den großen Tech-Konzernen." Er schlägt vor, die bestehenden Angebote in Europa besser zu vernetzen.[07:38]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Während der Holocaust an den europäischen Juden heute zentraler Teil unserer Erinnerungskultur ist, blieben andere Opfergruppen des Nationalsozialismus jahrzehntelang im Schatten. Diese Folge widmet sich dem systematischen Völkermord an den Sinti und Roma – einem Verbrechen, das 500.000 Menschen das Leben kostete. Wir beleuchten die Hintergründe der rassistischen Verfolgung, von Massakern in besetzten Gebieten bis hin zur Deportation in Vernichtungslager. Dabei stellen wir die unbequeme Frage: Warum mussten Überlebende teilweise Generationen lang um Anerkennung und Wiedergutmachung kämpfen? Der Podcast analysiert, wie tief verwurzelte Stereotypen und Vorurteile die juristische Aufarbeitung nach 1945 verhinderten und warum eine lückenlose Auseinandersetzung mit diesem Kapitel der Geschichte bis heute notwendig ist. Eine Folge über rassistische Ausgrenzung, das Leid einer oft übersehenen Minderheit und die Pflicht zur genauen Erinnerung.
Seid ihr noch in der Kirche? Dann seid ihr in der Minderheit. Zum ersten Mal gibt es in Deutschland mehr Menschen ohne Religionszugehörigkeit als mit. Anfang der 90er waren 22 Prozent konfessionslos, heute sind es 47 Prozent. Von Meike Glass.
Budar, Jan / Orbach, Steffi www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Die Christinnen und Christen im Land von Jesus von Nazareth sind unter Druck: Angriffe und Abwanderung machen ihnen zu schaffen, ebenso fundamentalistische Gruppierungen und die eigene Gespaltenheit. Die christliche Minderheit im Heiligen Land ringt ums Überleben und um Hoffnung. Nur noch ein bis zwei Prozent der Bevölkerung im Heimatland von Jesus von Nazareth sind Christinnen und Christen: schätzungsweise 180'000 in Israel, 40'000 im Westjordanland, und einige Hundert im Gazastreifen. Besonders bedrängt sind die einheimischen Christen in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Taybeh, das letzte christliche Dorf im israelisch besetzten Westjordanland, erlebt stetig mehr Angriffe von radikalen Siedlern. Wer diese Gewalt nicht klar verurteile, mache sich mitschuldig am Leiden und der Vertreibung der Palästinenser, und damit auch palästinensischer Christen, sagt ein einheimischer Pfarrer. Einflussreiche christliche Fundamentalisten widersprechen: Israel besetze kein Land. Gott habe das ganze Land dem jüdischen Volk gegeben, und damit verbunden sei ein messianisches Versprechen: das Wiederkommen von Jesus Christus. Wer sich gegen Gottes Willen wehre, werde bestraft: auch einheimische Christen. Solche Gruppierungen beeinflussen zwar die Politik im Heiligen Land. Aber zu schaffen machen den einheimischen Christinnen und Christen besonders ihre komplett unterschiedlichen, politisch bedingten Lebenswelten.
Die Christinnen und Christen im Land von Jesus von Nazareth sind unter Druck: Angriffe und Abwanderung machen ihnen zu schaffen, ebenso fundamentalistische Gruppierungen und die eigene Gespaltenheit. Die christliche Minderheit im Heiligen Land ringt ums Überleben und um Hoffnung. Nur noch ein bis zwei Prozent der Bevölkerung im Heimatland von Jesus von Nazareth sind Christinnen und Christen: schätzungsweise 180'000 in Israel, 40'000 im Westjordanland, und einige Hundert im Gazastreifen. Besonders bedrängt sind die einheimischen Christen in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Taybeh, das letzte christliche Dorf im israelisch besetzten Westjordanland, erlebt stetig mehr Angriffe von radikalen Siedlern. Wer diese Gewalt nicht klar verurteile, mache sich mitschuldig am Leiden und der Vertreibung der Palästinenser, und damit auch palästinensischer Christen, sagt ein einheimischer Pfarrer. Einflussreiche christliche Fundamentalisten widersprechen: Israel besetze kein Land. Gott habe das ganze Land dem jüdischen Volk gegeben, und damit verbunden sei ein messianisches Versprechen: das Wiederkommen von Jesus Christus. Wer sich gegen Gottes Willen wehre, werde bestraft: auch einheimische Christen. Solche Gruppierungen beeinflussten zwar die Politik im Heiligen Land. Aber seine grösste Sorge seien diese nicht, sagt ein christlicher Politologe. «Wir sind einfach sehr schlecht organisiert.»
Endet gerade der “kurdische Traum” in Syrien? Denn bis vor kurzem wurde das Gebiet Rojava im Nordosten Syriens komplett von den Kurdinnen und Kurden selbst verwaltet und stand für ihren Traum der Selbstbestimmung. Doch jetzt könnte Schluss damit sein: Denn die Truppen der Übergangsregierung in Damaskus sind eingerückt und haben große Teile des Landes eingenommen. Ende Januar kam es zu einem Waffenstillstandsabkommen zwischen beiden Seiten, das die Eingliederung der kurdischen Gebiete unter der Kontrolle von Damaskus vorsieht. Was bedeutet dieser Schritt für die ethnische Minderheit? Welche Pläne verfolgt Syriens Präsident Ahmed al-Scharaa, selbst ehemaliger Dschihadist? Und welche Rolle spielt dabei die Türkei? ARD-Korrespondent Ramin Sina vom Studio Kairo war im Januar zuletzt in Syrien, konnte sich vor Ort einen Eindruck machen und mit vielen Kurdinnen und Kurden sprechen. ARD-Korrespondent Benjamin Weber vom Studio Istanbul ordnet im Gespräch mit Host Natalie Amiri die Machtspiele der Türkei ein. Raman Bilal arbeitet für den kurdischen rote Halbmond, lebt in Rojava und war dort, als syrische Truppen vor wenigen Tagen die Stadt einnahmen. Er schildert die aktuelle Lage. Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Julia Schuster, Nils Kopp, Roman Maruhn Mitarbeit: Caroline Mennerich, Anna Stosch Redaktionsschluss: 05.02.26 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast-Tipp “Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste”: https://www.ardaudiothek.de/sendung/dark-matters-geheimnisse-der-geheimdienste/12449787/ ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Endet gerade der “kurdische Traum” in Syrien? Denn bis vor kurzem wurde das Gebiet Rojava im Nordosten Syriens komplett von den Kurdinnen und Kurden selbst verwaltet und stand für ihren Traum der Selbstbestimmung. Doch jetzt könnte Schluss damit sein: Denn die Truppen der Übergangsregierung in Damaskus sind eingerückt und haben große Teile des Landes eingenommen. Ende Januar kam es zu einem Waffenstillstandsabkommen zwischen beiden Seiten, das die Eingliederung der kurdischen Gebiete unter der Kontrolle von Damaskus vorsieht. Was bedeutet dieser Schritt für die ethnische Minderheit? Welche Pläne verfolgt Syriens Präsident Ahmed al-Scharaa, selbst ehemaliger Dschihadist? Und welche Rolle spielt dabei die Türkei? ARD-Korrespondent Ramin Sina vom Studio Kairo war im Januar zuletzt in Syrien, konnte sich vor Ort einen Eindruck machen und mit vielen Kurdinnen und Kurden sprechen. ARD-Korrespondent Benjamin Weber vom Studio Istanbul ordnet im Gespräch mit Host Natalie Amiri die Machtspiele der Türkei ein. Raman Bilal arbeitet für den kurdischen rote Halbmond, lebt in Rojava und war dort, als syrische Truppen vor wenigen Tagen die Stadt einnahmen. Er schildert die aktuelle Lage. Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Julia Schuster, Nils Kopp, Roman Maruhn Mitarbeit: Caroline Mennerich, Anna Stosch Redaktionsschluss: 05.02.26 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast-Tipp “Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste”: https://www.ardaudiothek.de/sendung/dark-matters-geheimnisse-der-geheimdienste/12449787/ ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Portugal hat gewählt – aber einen neuen Präsidenten hat das Land noch nicht. In die Stichwahl kommen der Sozialist Antonio Jose Seguro und der Rechtspopulist André Ventura. Das ist überraschend, sagt SRF-Auslandredaktor Beat Vogt. Was das für den 2. Wahlgang bedeutet. - In Syrien entscheidet sich wohl gerade die Zukunft der kurdischen Minderheit. Die Truppen der Übergangsregierung bekämpften in den letzten Tagen kurdische Truppen im Norden und Osten des Landes. Nun haben die Regierung und die Kurdenmiliz ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Die Gründe erklärt Bente Scheller, Nahostexpertin bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin. - Das Gebaren der USA im Falle Grönlands macht erneut deutlich: Europas Einfluss scheint auf der Weltbühne deutlich kleiner geworden zu sein. Marina Henke forscht an der Hertie School in Berlin zu Europäischer Sicherheits- und Verteidigungspolitik und schätzt ein, ob der Eindruck stimmt. - Seit einem Monat gilt in Australien das Social Media Verbot für unter-16-jährige. Die australische Regierung spricht von einem Erfolg – stimmt diese Einschätzung? Antworten gibt SRF-Australien-Korrespondent Urs Wälterlin.
Vor einem Jahr endete das über 50-jährige Regime der Assad-Familie in Syrien. Die Autorin und Schauspielerin Lubna Abou Kheir und der Migrationsexperte Ashti Amir flüchteten vor Jahren in die Schweiz. Wie beurteilen sie die Entwicklungen? In die riesige Hoffnung hat sich viel Enttäuschung gemischt. In Syrien haben die militärischen Auseinandersetzungen nie aufgehört. Dies beobachtet Ashti Amir, der im November in Syrien war und der ein kleines Hilfswerk aufgebaut hat. Selbst Hilfslieferungen könnten nicht gefahrenlos transportiert werden. Die Autorin und Schauspielerin Lubna Abou Kheir gehört der Minderheit der Drusen an. Diese Minderheit wurde in Syrien letzten Sommer Opfer von Angriffen. Die Koexistenz der Minderheiten sei die grösste Herausforderung Syriens. Angst haben beide vor der Islamisierung des Landes, sie haben kein Vertrauen in den Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa. Wie haben sie das letzte Jahr erlebt? Welche Probleme und Lösungsansätze sehen sie? Lubna Abou Kheir und Ashti Amir sind nach einem Jahr wieder gemeinsam zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Diese Folge ist ursprünglich am 6. Juni 2025 erschienen. Im Rahmen des aktuellen Highlight-Programms während der Winterpause von »Acht Milliarden« veröffentlichen wir sie hier noch einmal. Immer wieder tauchen Berichte über den Einsatz von Uiguren als Zwangsarbeiter in China auf. Neue Recherchen des SPIEGEL zeigen nun das tatsächliche Ausmaß: Uiguren werden systematisch aus ihrer Heimatprovinz Xinjiang in andere Landesteile gebracht, wo sie unter teils prekären Bedingungen arbeiten müssen. Den Betroffenen drohen willkürliche Inhaftierungen, sie stehen unter ständiger Überwachung und sind oftmals in Wohnheimen untergebracht, die sie kaum verlassen dürfen. In der aktuellen Folge des SPIEGEL-Podcasts »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Christoph Giesen, SPIEGEL-Korrespondent in Peking. In einer langwierigen Recherche in Kooperation mit der »New York Times« und dem Londoner »The Bureau of Investigative Journalism« fanden Giesen und seine Kollegen 75 Werke in elf Provinzen, in denen Angehörige der muslimischen Minderheit arbeiten müssen. Zu den Profiteuren zählen mutmaßlich auch deutsche Unternehmen, da sie direkt oder indirekt von dieser Form der Ausbeutung profitieren könnten. Mehr zum Thema: (S+) Der VW-Konzern wollte beweisen, dass es in seinem umstrittenen Werk in Xinjiang keine Zwangsarbeit gibt. SPIEGEL-Recherchen belegen: Der Prüfbericht enthält Mängel, die Prüfer scheinen zweifelhaft: https://www.spiegel.de/wirtschaft/volkswagens-bluff-mit-den-menschenrechten-fragwuerdige-fabrik-in-xinjiang-a-cf3028b4-6c27-4caf-8277-47603c650a92 (S+) Der chinesische Staat soll in Umerziehungslagern rund eine Million Uiguren interniert haben: Die Xinjiang Police Files geben diesem System nun Namen und Gesichter: https://www.spiegel.de/ausland/xinjiang-police-files-einblick-in-chinas-brutales-lagersystem-a-6e85c81a-43c5-4a7b-85ad-8c70b22179a2 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.