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Seid ihr noch in der Kirche? Dann seid ihr in der Minderheit. Zum ersten Mal gibt es in Deutschland mehr Menschen ohne Religionszugehörigkeit als mit. Anfang der 90er waren 22 Prozent konfessionslos, heute sind es 47 Prozent. Von Meike Glass.
Budar, Jan / Orbach, Steffi www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Mit den Babyboomern geht eine ganze Unternehmergeneration in Rente, viele haben ihr KMU selbst gegründet. Wie lässt sich für das Lebenswerk eine geeignete Nachfolge finden? KMU gelten als Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Allerdings brauchen 90'000 von ihnen in den nächsten Jahren eine passende Nachfolgelösung, sonst droht die Stilllegung oder eine Liquidation. In Zeiten von geopolitischen Spannungen, Digitalisierung, Fachkräftemangel und zunehmender Bürokratie mangelt es nicht an unternehmerischen Herausforderungen. Soll der Betrieb in der Familie bleiben oder verkauft werden? Was braucht es, damit der Generationenwechsel gelingt? Wie früh muss mit der Nachfolgeplanung begonnen werden? Und wieso sind Frauen bei den Firmenübernahmen noch immer in der klaren Minderheit? Darüber spricht Eveline Kobler im «Eco Talk» mit KMU-Berater Frank Halter und den Unternehmer-Geschwistern Christin und Claudio Walser, die das Familienunternehmen übernommen haben.
Die Christinnen und Christen im Land von Jesus von Nazareth sind unter Druck: Angriffe und Abwanderung machen ihnen zu schaffen, ebenso fundamentalistische Gruppierungen und die eigene Gespaltenheit. Die christliche Minderheit im Heiligen Land ringt ums Überleben und um Hoffnung. Nur noch ein bis zwei Prozent der Bevölkerung im Heimatland von Jesus von Nazareth sind Christinnen und Christen: schätzungsweise 180'000 in Israel, 40'000 im Westjordanland, und einige Hundert im Gazastreifen. Besonders bedrängt sind die einheimischen Christen in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Taybeh, das letzte christliche Dorf im israelisch besetzten Westjordanland, erlebt stetig mehr Angriffe von radikalen Siedlern. Wer diese Gewalt nicht klar verurteile, mache sich mitschuldig am Leiden und der Vertreibung der Palästinenser, und damit auch palästinensischer Christen, sagt ein einheimischer Pfarrer. Einflussreiche christliche Fundamentalisten widersprechen: Israel besetze kein Land. Gott habe das ganze Land dem jüdischen Volk gegeben, und damit verbunden sei ein messianisches Versprechen: das Wiederkommen von Jesus Christus. Wer sich gegen Gottes Willen wehre, werde bestraft: auch einheimische Christen. Solche Gruppierungen beeinflussen zwar die Politik im Heiligen Land. Aber zu schaffen machen den einheimischen Christinnen und Christen besonders ihre komplett unterschiedlichen, politisch bedingten Lebenswelten.
Die Christinnen und Christen im Land von Jesus von Nazareth sind unter Druck: Angriffe und Abwanderung machen ihnen zu schaffen, ebenso fundamentalistische Gruppierungen und die eigene Gespaltenheit. Die christliche Minderheit im Heiligen Land ringt ums Überleben und um Hoffnung. Nur noch ein bis zwei Prozent der Bevölkerung im Heimatland von Jesus von Nazareth sind Christinnen und Christen: schätzungsweise 180'000 in Israel, 40'000 im Westjordanland, und einige Hundert im Gazastreifen. Besonders bedrängt sind die einheimischen Christen in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Taybeh, das letzte christliche Dorf im israelisch besetzten Westjordanland, erlebt stetig mehr Angriffe von radikalen Siedlern. Wer diese Gewalt nicht klar verurteile, mache sich mitschuldig am Leiden und der Vertreibung der Palästinenser, und damit auch palästinensischer Christen, sagt ein einheimischer Pfarrer. Einflussreiche christliche Fundamentalisten widersprechen: Israel besetze kein Land. Gott habe das ganze Land dem jüdischen Volk gegeben, und damit verbunden sei ein messianisches Versprechen: das Wiederkommen von Jesus Christus. Wer sich gegen Gottes Willen wehre, werde bestraft: auch einheimische Christen. Solche Gruppierungen beeinflussten zwar die Politik im Heiligen Land. Aber seine grösste Sorge seien diese nicht, sagt ein christlicher Politologe. «Wir sind einfach sehr schlecht organisiert.»
Die Christinnen und Christen im Land von Jesus von Nazareth sind unter Druck: Angriffe und Abwanderung machen ihnen zu schaffen, ebenso fundamentalistische Gruppierungen und die eigene Gespaltenheit. Die christliche Minderheit im Heiligen Land ringt ums Überleben und um Hoffnung. Nur noch ein bis zwei Prozent der Bevölkerung im Heimatland von Jesus von Nazareth sind Christinnen und Christen: schätzungsweise 180'000 in Israel, 40'000 im Westjordanland, und einige Hundert im Gazastreifen. Besonders bedrängt sind die einheimischen Christen in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Taybeh, das letzte christliche Dorf im israelisch besetzten Westjordanland, erlebt stetig mehr Angriffe von radikalen Siedlern. Wer diese Gewalt nicht klar verurteile, mache sich mitschuldig am Leiden und der Vertreibung der Palästinenser, und damit auch palästinensischer Christen, sagt ein einheimischer Pfarrer. Einflussreiche christliche Fundamentalisten widersprechen: Israel besetze kein Land. Gott habe das ganze Land dem jüdischen Volk gegeben, und damit verbunden sei ein messianisches Versprechen: das Wiederkommen von Jesus Christus. Wer sich gegen Gottes Willen wehre, werde bestraft: auch einheimische Christen. Solche Gruppierungen beeinflussten zwar die Politik im Heiligen Land. Aber seine grösste Sorge seien diese nicht, sagt ein christlicher Politologe. «Wir sind einfach sehr schlecht organisiert.»
Evolution Radio Show - Alles was du über Keto, Low Carb und Paleo wissen musst
Schau dir die Episode auf YouTube anAbonniere den YouTube Kanal und verpasse keine neue Folge mehrZusammenfassungDie US-Ernährungsbehörden haben Anfang 2025 eine Sensation präsentiert: Die klassische Ernährungspyramide wurde wörtlich auf den Kopf gestellt. Nach 40 Jahren dominierte die Botschaft "wenig Fett, viele Kohlenhydrate" - eine Ära, die mit einer beispiellosen Epidemie chronischer Erkrankungen einherging. In den USA sind mittlerweile 80% der Bevölkerung metabolisch krank. Die neuen Guidelines stellen einen radikalen Paradigmenwechsel dar: Protein liegt auf der breiten Basis, Vollmilch ist wieder zurück, und tierische Lebensmittel werden ausdrücklich empfohlen.Die wissenschaftliche Fundierung dieser Neuausrichtung ist beeindruckend: Ein 400-seitiger Hintergrundbericht arbeitet mit Umbrella-Meta-Analysen und offenbart erstmals transparent die Evidenzlage - inklusive Forschungslücken und zukünftigem Forschungsbedarf.Ein Meilenstein ist die explizite Erwähnung von kohlenhydratreduzierter Ernährung für Menschen mit Insulinresistenz, Prädiabetes oder Diabetes. Die neuen US-Guidelines richten sich erstmals an die tatsächliche Bevölkerung - nicht nur an eine kleine, metabolisch gesunde Minderheit.Das Oberste Gebot lautet "Real Food" - ein Unterschied, der in einer Welt voller Ultra-Processed Foods immer wieder betont werden muss. Die Lebensmittelmatrix rückt in den Fokus: Nährstoffe werden in ihrem natürlichen Verbund bewertet, nicht isoliert.Die Debatte um Lobbyismus-Folgen ist aufschlussreich: Ultra-Processed Foods geben 1,15 Milliarden Dollar aus, die Getreide- und Landwirtschaftslobby verzeichnet 41% der Ausgaben, während Fleisch und Milchprodukte lediglich 13% ausmachen.Was du lernst
Endet gerade der “kurdische Traum” in Syrien? Denn bis vor kurzem wurde das Gebiet Rojava im Nordosten Syriens komplett von den Kurdinnen und Kurden selbst verwaltet und stand für ihren Traum der Selbstbestimmung. Doch jetzt könnte Schluss damit sein: Denn die Truppen der Übergangsregierung in Damaskus sind eingerückt und haben große Teile des Landes eingenommen. Ende Januar kam es zu einem Waffenstillstandsabkommen zwischen beiden Seiten, das die Eingliederung der kurdischen Gebiete unter der Kontrolle von Damaskus vorsieht. Was bedeutet dieser Schritt für die ethnische Minderheit? Welche Pläne verfolgt Syriens Präsident Ahmed al-Scharaa, selbst ehemaliger Dschihadist? Und welche Rolle spielt dabei die Türkei? ARD-Korrespondent Ramin Sina vom Studio Kairo war im Januar zuletzt in Syrien, konnte sich vor Ort einen Eindruck machen und mit vielen Kurdinnen und Kurden sprechen. ARD-Korrespondent Benjamin Weber vom Studio Istanbul ordnet im Gespräch mit Host Natalie Amiri die Machtspiele der Türkei ein. Raman Bilal arbeitet für den kurdischen rote Halbmond, lebt in Rojava und war dort, als syrische Truppen vor wenigen Tagen die Stadt einnahmen. Er schildert die aktuelle Lage. Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Julia Schuster, Nils Kopp, Roman Maruhn Mitarbeit: Caroline Mennerich, Anna Stosch Redaktionsschluss: 05.02.26 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast-Tipp “Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste”: https://www.ardaudiothek.de/sendung/dark-matters-geheimnisse-der-geheimdienste/12449787/ ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Endet gerade der “kurdische Traum” in Syrien? Denn bis vor kurzem wurde das Gebiet Rojava im Nordosten Syriens komplett von den Kurdinnen und Kurden selbst verwaltet und stand für ihren Traum der Selbstbestimmung. Doch jetzt könnte Schluss damit sein: Denn die Truppen der Übergangsregierung in Damaskus sind eingerückt und haben große Teile des Landes eingenommen. Ende Januar kam es zu einem Waffenstillstandsabkommen zwischen beiden Seiten, das die Eingliederung der kurdischen Gebiete unter der Kontrolle von Damaskus vorsieht. Was bedeutet dieser Schritt für die ethnische Minderheit? Welche Pläne verfolgt Syriens Präsident Ahmed al-Scharaa, selbst ehemaliger Dschihadist? Und welche Rolle spielt dabei die Türkei? ARD-Korrespondent Ramin Sina vom Studio Kairo war im Januar zuletzt in Syrien, konnte sich vor Ort einen Eindruck machen und mit vielen Kurdinnen und Kurden sprechen. ARD-Korrespondent Benjamin Weber vom Studio Istanbul ordnet im Gespräch mit Host Natalie Amiri die Machtspiele der Türkei ein. Raman Bilal arbeitet für den kurdischen rote Halbmond, lebt in Rojava und war dort, als syrische Truppen vor wenigen Tagen die Stadt einnahmen. Er schildert die aktuelle Lage. Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Julia Schuster, Nils Kopp, Roman Maruhn Mitarbeit: Caroline Mennerich, Anna Stosch Redaktionsschluss: 05.02.26 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast-Tipp “Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste”: https://www.ardaudiothek.de/sendung/dark-matters-geheimnisse-der-geheimdienste/12449787/ ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Die kurdisch kontrollierte Region Rojava in Nordsyrien befindet sich in ihrer schwersten Krise seit ihrer Gründung 2012. Nach wochenlangen Kämpfen mit der syrischen Übergangsregierung hat die Demokratische Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien den Großteil ihres Territoriums verloren. Ein nun geschlossenes Abkommen bedeutet faktisch das Ende der kurdischen Autonomie. Die humanitäre Lage ist dramatisch: Die symbolträchtige Stadt Kobane, die 2014 erfolgreich dem IS Widerstand leistete, steht erneut unter Belagerung. Über 400.000 Menschen sind ohne Strom und Wasser, mindestens 134.000 wurden seit Mitte Januar vertrieben. Die Türkei unterstützt die Offensive mit Luftangriffen und Drohnen, während die internationale Gemeinschaft weitgehend schweigt. Gleichzeitig sind bei den Kämpfen Hunderte IS-Kämpfer aus Gefängnissen geflohen. An der Macht in Damaskus steht seit Januar 2025 Ahmed al-Scharaa, der frühere Dschihadist und Gründer der Al-Kaida-nahen Al-Nusra-Front. Unter seiner Herrschaft kam es bereits zu Massakern an religiösen Minderheiten wie Alawiten und Drusen. Dennoch empfangen europäische Regierungen Al-Scharaa als legitimen Partner und haben Millionenhilfen zugesagt. Kurdische Aktivisten werfen dem Westen vor, jene Kämpfer im Stich zu lassen, die jahrelang den IS bekämpften. Was bedeutet der Zusammenbruch Rojavas für die Kurden – und welche Verantwortung trägt Europa? Dilan Gropengiesser spricht darüber mit Raze Baziani, Juristin, Politologin und politische Beraterin für Menschenrechte, die einen besonderen Fokus auf die Situation der Kurdinnen und Kurden als verfolgte Minderheit hat, in der 126. Folge von Was jetzt? – Die Woche.
Eine kleine Minderheit ist für den Grossteil der Falschinformationen verantwortlich. Oft stecken nicht einmal Menschen dahinter. Was lässt sich dagegen tun? Eine Zahl aus einer Studie zu den US-Wahlen 2020 ist bemerkenswert: Nur 0,1 Prozent aller Nutzerinnen und Nutzer sollen für die Verbreitung von etwa 80 Prozent der Fake News verantwortlich gewesen sein. Häufig stehen hinter diesen Konten keine Menschen, sondern Bots, die automatisiert Inhalte verbreiten. Auch wenn niemand ihnen wirklich glaubt, können sie die Stimmung beeinflussen: Etwa indem sie den Eindruck erwecken, man sei mit seiner Meinung in der Minderheit. Anzeichen für Bots sind: immer gleicher Posting-Stil, extrem hohe Posting-Frequenz ohne Unterbruch, generische Nutzernamen mit Zahlenkombinationen. Der wichtigste Tipp: solche Inhalte nicht weiterverbreiten. Gegen orchestrierte Desinformationskampagnen kann man als Einzelperson wenig ausrichten – ausser, es nicht noch schlimmer zu machen. Fake News sind oft bewusst emotional oder reisserisch formuliert, um das kritische Denken auszuschalten. Gerade bei solchen Inhalten lohnt sich besondere Vorsicht. Doch die Verantwortung liegt nicht allein bei den Nutzerinnen und Nutzern. Social-Media-Plattformen könnten weit mehr tun: Sie könnten aufhören, kontroverse und emotionale Inhalte besonders prominent anzuzeigen. Sie könnten die Verbreitungsgeschwindigkeit von Inhalten drosseln, damit Fakten-Checker und -Checkerinnen Zeit zum Überprüfen haben. Oder sie könnten die Reichweite bestimmter Inhalte begrenzen.
Jenische sind heute eine anerkannte Minderheit in der Schweiz. In den 1920er-Jahren jedoch wurden die Mitglieder dieser Gemeinschaft von Fahrenden als unerwünscht betrachtet und gedrängt, sesshaft zu werden. Das Projekt „Kinder der Landstraße“ zielte auf die Beseitigung der jenischen Minderheit: Kinder wurden ihren Familien entrissen und wuchsen in Heimen oder Pflegefamilien auf, entwurzelt von ihrer Kultur. Viele Eltern sahen ihre Kinder nie wieder. Das brachte der Schweiz den Vorwurf des kulturellen Genozids ein. Dorothea Brummerloh erzählt in Camino vom Lebensschicksal einiger dieser Kinder.
Purim ist ein Fest zwischen Verkleidungen und ernsten Fragen: Was passiert, wenn eine Minderheit zur politischen Projektionsfläche wird? Warum ist das Buch Esther bis heute relevant? Und wie kann ein historischer Feiertag etwas über moderne Sichtbarkeit, Antisemitismus und Gemeinschaft erzählen?In dieser MazelCast-Folge nehmen wir Purim von einer anderen Seite in den Blick: historisch, politisch und kulturell. Wir sprechen über das Achämenidenreich, über Esther, Mordechai und Haman, über die Mechanismen von Machtmissbrauch und über jüdisches Leben in Israel und der Diaspora heute. Gleichzeitig geht es um das, was Purim stark macht: Humor, Solidarität und Freude.Eine Folge für alle, die Purim besser verstehen möchten – und für alle, die wissen wollen, was dieser Feiertag bis heute über die Welt erzählt.
Warum entscheiden sich Männer für die Pflege und warum sind sie noch immer in der Minderheit? In dieser Best-of-Folge von Einsatz Gesundheit bündeln wir die eindrücklichsten Aussagen, Erfahrungen und Perspektiven aus mehreren Gesprächen mit Pflegefachmännern. Die Folge zeigt unterschiedliche Wege in die Pflege, persönliche Auslöser, gesellschaftliche Vorurteile und den Berufsalltag zwischen Nähe, Verantwortung und hoher fachlicher Komplexität. Von der Langzeitpflege über den Notfall bis hin zu Anästhesie wird deutlich: Pflege ist kein Frauen- oder Männerberuf, sondern ein Beruf mit enormer menschlicher und fachlicher Tiefe. 00:28 – Männer in der Pflege: Einstieg, Rollenbilder und neue Chancen10:03 – Pflege ohne Klischees: Anspruch, Verantwortung und männliche Perspektiven 16:32 – Über Vorteile und Karrierewege von Männern in der Pflege
Portugal hat gewählt – aber einen neuen Präsidenten hat das Land noch nicht. In die Stichwahl kommen der Sozialist Antonio Jose Seguro und der Rechtspopulist André Ventura. Das ist überraschend, sagt SRF-Auslandredaktor Beat Vogt. Was das für den 2. Wahlgang bedeutet. - In Syrien entscheidet sich wohl gerade die Zukunft der kurdischen Minderheit. Die Truppen der Übergangsregierung bekämpften in den letzten Tagen kurdische Truppen im Norden und Osten des Landes. Nun haben die Regierung und die Kurdenmiliz ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Die Gründe erklärt Bente Scheller, Nahostexpertin bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin. - Das Gebaren der USA im Falle Grönlands macht erneut deutlich: Europas Einfluss scheint auf der Weltbühne deutlich kleiner geworden zu sein. Marina Henke forscht an der Hertie School in Berlin zu Europäischer Sicherheits- und Verteidigungspolitik und schätzt ein, ob der Eindruck stimmt. - Seit einem Monat gilt in Australien das Social Media Verbot für unter-16-jährige. Die australische Regierung spricht von einem Erfolg – stimmt diese Einschätzung? Antworten gibt SRF-Australien-Korrespondent Urs Wälterlin.
Unsere Gästin in Episode 021 ist Bettina, Jahrgang 1969. Nach einer langen und eindrücklichen Karriere – unter anderem als CFO einer grossen Versicherung – befindet sie sich aktuell in einem Sabbatical. Bettina lebt in Zürich und nutzt diese Zeit, um sich neu kennenzulernen, zurückzublicken und neugierig nach vorne zu schauen. Im Gespräch erzählt Bettina von ihrem beruflichen Weg in einer Zeit, in der Frauen in Führungspositionen noch klar in der Minderheit waren. Sie spricht offen darüber, wie sie als Frau in der Chefetage wahrgenommen wurde, über Fragen wie „Was macht die jetzt hier?“ – und über die unausgesprochenen Annahmen, dass ein solcher Job mit Kindern kaum vereinbar sei. Auch thematisiert sie, warum arbeitende Mütter schnell als „Rabenmütter“ gelten, während Väter selten hinterfragt werden. Bettina teilt ihre bewusste Entscheidung, sich gegen Kinder zu entscheiden – aus Klarheit darüber, dass sie Karriere und Mutterschaft nicht verbinden wollte. Sie reflektiert, wie sehr sich Arbeitsmodelle und gesellschaftliche Akzeptanz in den letzten 20 Jahren verändert haben, und wie wichtig Unterstützung und eigene Lösungen waren, die sie gemeinsam mit ihrem Mann gefunden hat. Ein zentrales Thema der Folge ist auch Mentoring. Bettina begleitet seit vielen Jahren Frauen und beobachtet bis heute, wie junge Frauen ihre Entscheidungen aus Rücksicht auf ein mögliches, zukünftiges Muttersein einschränken. Zum Schluss teilt sie eine Haltung, die diese Folge prägt: Wir wissen nicht, was das Leben bringt – deshalb lohnt es sich, offen zu bleiben, im Jetzt zu leben und den eigenen Weg zu gehen. Bettina kannst du via LinkedIn kontaktieren: http://linkedin.com/in/bettina-bornmann-61a4a4317
Christen sind heute in der Minderheit. Was bedeutet das für die, denen der Glaube noch wichtig ist?
Nur eine kleine Minderheit leistete in der NS-Zeit Widerstand. Über sie ist wenig bekannt – ihre Hilfe war oft spontan. Nach 1945 wurde der Widerstand lange diffamiert, denn er zeigte, dass Handeln möglich gewesen wäre, so Politologe Johannes Tuchel. Tuchel, Johannes; Westhof, Ramona www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
In Brandenburg ist die Koalition aus BSW und SPD zerbrochen. Droht Ähnliches in Thüringen? BSW-Fraktionschef Frank Augsten wiegelt ab. Die Fraktion stehe hinter der Koalition, kritische Stimmen seien in der Minderheit.
Vor einem Jahr endete das über 50-jährige Regime der Assad-Familie in Syrien. Die Autorin und Schauspielerin Lubna Abou Kheir und der Migrationsexperte Ashti Amir flüchteten vor Jahren in die Schweiz. Wie beurteilen sie die Entwicklungen? In die riesige Hoffnung hat sich viel Enttäuschung gemischt. In Syrien haben die militärischen Auseinandersetzungen nie aufgehört. Dies beobachtet Ashti Amir, der im November in Syrien war und der ein kleines Hilfswerk aufgebaut hat. Selbst Hilfslieferungen könnten nicht gefahrenlos transportiert werden. Die Autorin und Schauspielerin Lubna Abou Kheir gehört der Minderheit der Drusen an. Diese Minderheit wurde in Syrien letzten Sommer Opfer von Angriffen. Die Koexistenz der Minderheiten sei die grösste Herausforderung Syriens. Angst haben beide vor der Islamisierung des Landes, sie haben kein Vertrauen in den Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa. Wie haben sie das letzte Jahr erlebt? Welche Probleme und Lösungsansätze sehen sie? Lubna Abou Kheir und Ashti Amir sind nach einem Jahr wieder gemeinsam zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Diese Folge ist ursprünglich am 6. Juni 2025 erschienen. Im Rahmen des aktuellen Highlight-Programms während der Winterpause von »Acht Milliarden« veröffentlichen wir sie hier noch einmal. Immer wieder tauchen Berichte über den Einsatz von Uiguren als Zwangsarbeiter in China auf. Neue Recherchen des SPIEGEL zeigen nun das tatsächliche Ausmaß: Uiguren werden systematisch aus ihrer Heimatprovinz Xinjiang in andere Landesteile gebracht, wo sie unter teils prekären Bedingungen arbeiten müssen. Den Betroffenen drohen willkürliche Inhaftierungen, sie stehen unter ständiger Überwachung und sind oftmals in Wohnheimen untergebracht, die sie kaum verlassen dürfen. In der aktuellen Folge des SPIEGEL-Podcasts »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Christoph Giesen, SPIEGEL-Korrespondent in Peking. In einer langwierigen Recherche in Kooperation mit der »New York Times« und dem Londoner »The Bureau of Investigative Journalism« fanden Giesen und seine Kollegen 75 Werke in elf Provinzen, in denen Angehörige der muslimischen Minderheit arbeiten müssen. Zu den Profiteuren zählen mutmaßlich auch deutsche Unternehmen, da sie direkt oder indirekt von dieser Form der Ausbeutung profitieren könnten. Mehr zum Thema: (S+) Der VW-Konzern wollte beweisen, dass es in seinem umstrittenen Werk in Xinjiang keine Zwangsarbeit gibt. SPIEGEL-Recherchen belegen: Der Prüfbericht enthält Mängel, die Prüfer scheinen zweifelhaft: https://www.spiegel.de/wirtschaft/volkswagens-bluff-mit-den-menschenrechten-fragwuerdige-fabrik-in-xinjiang-a-cf3028b4-6c27-4caf-8277-47603c650a92 (S+) Der chinesische Staat soll in Umerziehungslagern rund eine Million Uiguren interniert haben: Die Xinjiang Police Files geben diesem System nun Namen und Gesichter: https://www.spiegel.de/ausland/xinjiang-police-files-einblick-in-chinas-brutales-lagersystem-a-6e85c81a-43c5-4a7b-85ad-8c70b22179a2 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Ein Unternehmen, das rechtsextreme Funktionäre zu seinen Empfängen einlädt, hat sich längst entschieden – nicht für Dialog, sondern für Normalisierung. Franzi von Kempis bringt in ihrer Klarheit auf den Punkt, was viele in diffuse Diskurse verpacken: Haltung beginnt nicht mit der Entscheidung, ob man die AfD „auch mal einladen“ sollte, sondern damit, sich eine rote Linie zu setzen – und ihr treu zu bleiben.Haltung ist kein Selbstgespräch. Sie zeigt sich dort, wo andere zuschauen: im Team, im Unternehmen, auf der Weihnachtsfeier. Wer sich über menschenfeindliche Positionen empört, aber keine Konsequenz folgen lässt, macht Empörung zur Pose. Franzi fordert eine Führungskultur, die sich nicht hinter Unsicherheit versteckt, sondern klar macht: In dieser Organisation gelten Werte – nicht nur in der Schublade, sondern im Alltag.Ihr Blick auf die AfD ist dabei doppelt scharf: als Gefahr und als Symptom. Wer ihre Funktionär*innen einlädt, stellt nicht nur den Stuhl – er stellt auch eine Bühne. Und wer meint, das sei Dialog, verkennt, dass die Gegenseite gar keinen Dialog will. Die Einladung ist kein neutraler Akt, sie ist ein politischer.Die eigentliche Aufgabe liegt bei denen, die sich sicher fühlen dürfen: Haltung zu zeigen, wo andere sich das nicht leisten können. Denn nicht die radikale Minderheit entscheidet über unsere Zukunft, sondern die schweigende Mehrheit – wenn sie endlich aufhört zu schweigen.Zu Gast:Franzi von Kempis, Politik- und KommunikationsberaterinCreate your podcast today! #madeonzencastrMentioned in this episode:The Elephant Festival 2026 – Jetzt Ticket sichern!13. Januar 2026, Leipzig. Wir bringen Menschen zusammen, die Verantwortung tragen – für Unternehmen, für Ideen, für Entwicklung. “The Elephant” ist kein klassischer Kongress. Es ist ein Festival. Für Haltung, Inspiration und echte Veränderung. Create your podcast today! #madeonzencastrThe Elephant Festival 2026
Nach 12 Jahren Krieg hat Syrien 2024 einen neuen Machthaber. Wie sieht es unter al-Scharaa aus, wie geht es weiter? Wird Syrien nun zum Kalifat, wie geht es geschrumpften christlichen Minderheit im Land, den Alawiten, den Kurden? Droht ein neuer Bürgerkrieg? Oder wird es ein stabiles Land, vielleicht eine Föderation der Marke Schweiz, damit Europa nun endlich, wie es sich das schon so lange wünscht, im großen Stil syrische Flüchtlinge abschieben kann? Wie umgehen mit den islamistischen Kämpfern vor Ort, welche Rolle spielen andere Länder in der Region oder die USA und Russland? Darüber und über vieles mehr habe ich mit meinem ehemaligen (Addendum-)Kollegen Christoph Lehermayr gesprochen, der soeben für die päpstlichen Missionswerke in Österreich vor Ort war.
Mit Winfried Gburek, Journalist und Buchautor. Vor 30 Jahren endete der Bosnienkrieg. Dieser war bis zum Krieg in der Ukraine, der blutigste Konflikt in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Grundlage für den Frieden war das Abkommen von Dayton, mit dem auch der Staat Bosnien und Herzegowina gegründet wurde. Aber wie stabil ist Bosnien und Herzegowina heute? Wie gestaltet sich das Zusammenleben der verschiedenen Ethnien und wie ist die Lage der katholischen Minderheit im Land? Antworten bekommen wir von dem Journalisten und Buchautor Winfried Gburek.
Mihhail Stalnuhhin bezeichnet die estnische Regierung als faschistisch und sieht die russische Minderheit unterdrückt – und er gewinnt so Wahlen. Unsere Korrespondentin führte mit ihm ein schräges Interview. Heutiger Gast: Linda Koponen, Korrespondentin Nordeuropa Host: Simon Schaffer Der g[anze Text von Lindas Aufeinandertreffen](https://www.nzz.ch/international/die-russen-in-estland-sind-unzufrieden-mihhail-stalnuhhin-siegt-in-narwa-ld.1910032) mit Mihhail Stalnuhhin gibts zu lesen bei der NZZ. Die neue 5-teilige Podcast-Serie der NZZ und der Brost-Stiftung "250 Dollar - Wie ich einen Menschen freikaufe" findet ihr hier https://open.spotify.com/show/55Js1YIOLAcxvC9qGbfBvC
Moderation Martin Gross / Gesendet in Ö1 am 5.12.2025++Wie geht es weiter mit den drei Salzburger Augustiner Chorfrauen, die gegen den Willen des Propstes aus dem Altersheim wieder in ihr Kloster Goldenstein zurückgekehrt sind? Cornelia Vospernik hat im Vatikan beim zuständigen Dikasterium nachgefragt. ++Kommenden Montag jährt sich der Sturz des Assad-Regimes in Syrien zum ersten Mal. Wie geht es den Menschen im Land, insbesondere der christlichen Minderheit? (Maria Harmer)++Positiv reagiert hat die Katholische Frauenbewegung auf die jüngste Veröffentlichung des Abschlussberichts der vatikanischen Studienkommission zur Frage, ob Frauen zu Diakoninnen geweiht werden können. Erstmals seien sämtliche theologischen, historischen und pastoralen Argumente transparent dargelegt worden und erstmals sei klar dokumentiert, dass noch kein endgültiges Urteil möglich sei.
Olaf Bello verkörpert Europa. Er hat sich schon in Italien, Albanien und Europa für eine bessere Zukunft eingesetzt. Und nebenbei noch als Journalist Zeitungsartikel, Bücher und Dokumentationen erstellt. Heute ist er Spitzenkandidat von Volt Offenbach und erzählt, wie er Europa erlebt hat, warum er sich für Volt engagiert und was er für Offenbach und Europa plant. Ein Gespräch über Identität, Korruption, politische Neuanfänge und warum Europa noch lange nicht fertig ist.Besprochene Themen:Seine Herkunft aus der Arbëreshë-Minderheit in Italien und seine Motivation, politisch aktiv zu werdenWie er Volt über Online-Spiele kennengelernt hatSeine Rolle als HR-Leiter bei Volt ItalienWarum er Volt Albanien mitgegründet hatDie politische Lage in Albanien: Korruption, EU-Beitrittsprozess, Frauen in der PolitikSein Umzug nach Deutschland und wie er in Offenbach politisch aktiv wurdeWarum er Spitzenkandidat wurde und sein Versprechen: „Inklusion statt Integration“Sein Buch über die Mafia in Deutschland und was die Recherche über Macht, Politik und Vertrauen gelehrt hatSeine Vision für Europa in 10 Jahren und warum er eine europäische Föderation fordertWie junge Menschen in die Politik eingebunden werden können und warum Respekt und Ehrlichkeit der Schlüssel sind
Die US-Zölle gegen die Schweiz waren dieses Jahr das dominierende News-Thema – Jury-Chefin Marlies Whitehouse erklärt, warum trotzdem die «Frauen-Nati» das Rennen um das Wort des Jahres gemacht hat. Weitere Themen: · In der Musikindustrie geht es derzeit um die Frage, inwiefern KI beim Lieder schreiben eingesetzt werden darf. Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch über die Zusammenarbeit zwischen KI-Portalen und der Musikindustrie. · Rund 130'000 Deutsche leben in Polen, sie sind als nationale Minderheit anerkannt. Aber immer weniger von ihnen fühlen sich dort wirklich zugehörig. Der freie Journalist Jan Opielka erklärt, was das mit der Politik der langjährigen Pis-Partei zu tun hat. · Kirgistan galt lange als das freiste Land Zentralasiens. Doch diese Zeiten sind vorbei, wie auch die Wahlen vom Wochenende zeigen. SRF-Korrespondent Calum MacKenzie hat eine Oppositionelle getroffen – und zeigt, wie Präsidenten Sadyr Dschaparow den unabhängigen Medien der Protestkultur seines Landes ein Ende bereitet hat.
Broccoli statt Bratwurst: Eine Mehrheit im Zürcher Stadtparlament will das Essen im beliebten Zürcher Kinder- und Jugendlager Fiesch klimafreundlicher gestalten. Neu soll höchstens dreimal pro Woche Fleisch oder Fisch serviert werden. Eine bürgerliche Minderheit wehrte sich vergeblich dagegen. Weitere Themen: - Das Pflegepersonal in der Stadt Zürich soll weniger administrativen Aufwand betreiben müssen. - Das Tiefenlager für radioaktive Abfälle in Stadel hat einen Namen.
Unter der antideutschen Politik der PiS-Regierung in Polen hatte auch die deutsche Minderheit zu leiden. Etwa, weil Deutschunterricht stark reduziert wurde. Doch auch mit der regierenden Mitte-Links-Koalition von Donald Tusk ist sie nicht zufrieden. Peter Sawicki, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Ob in Verwaltung, Justiz, Politik oder Wirtschaft: Eine kleine Upperclass sitzt in Staat und Gesellschaft an den Hebeln der Macht. In seiner jüngsten Studie zeigt der Soziologe Michael Hartmann, dass sich die Zusammensetzung und der Zugang zur Elite in Deutschland seit dem Kaiserreich kaum verändert hat. Eine kleine Minderheit mit reichen und einflussreichen Eltern bestimmt, dem großen Rest bleibt der Weg nach oben versperrt. Ein Gespräch über abgeschlossene Zirkel der Macht, Politik von Reichen für Reiche und die Auflösung von Eliten.
Frauen sind im Gleitschirmflugsport völlig unterrepräsentiert. Jutta Reiser spricht darüber, wie sich das ändern ließe +++ Schaut man an die Startplätze in Deutschland, Schweiz oder Österreich, wird schnell deutlich: Die Gleitschirm-Fliegerszene wird von Männern dominiert, Frauen sind eine Minderheit. Beim DHV zum Beispiel liegt der Frauenanteil unter den Mitgliedern noch immer nur bei 13 Prozent. Das ist deutlich weniger als in anderen alpinen Sportarten. Fragt man Frauen wie Jutta Reiser, woran das liegt, so lautet ein entscheidender Teil der Antwort: Der Kosmos des Gleitschirmfliegens ist stark von männlichen Denk- und Verhaltensmustern geprägt. Darin fühlen sich viele Frauen nicht so wohl. Es mangelt ihnen an Gleichgesinnten, mit denen sie eine weniger leistungs-, dafür mehr emotions-orientierte Herangehensweise an die Fliegerei pflegen und teilen können. Die 56-jährige Jutta Reiser ist Fluglehrerin und die Vorsitzende des von ihr mitgegründeten Vereins Flugliebe. Dieser will den Frauenflugsport fördern – unter anderem indem der Verein Wege aufzeigt, wie sich Pilotinnen vernetzen können. Eine Idee dabei: Wenn Frauen auch mal nur mit Frauen zum Fliegen gehen, kann daraus eine Energie erwachsen, die letztendlich der gesamten Gleitschirmszene zugutekommt. Wenn Du vielleicht ein männlicher Podcast-Zuhörer bist und denkst, so ein Frauenthema ist nichts für Dich: Lass Dich ein und bleib dran! Es lohnt sich mal so eine Pilotinnensicht erzählt zu bekommen. Einige der weiblichen Denk- und Verhaltensmuster sind vielleicht genau das, was wir selbst manchmal am Start- und Landeplatz gerne pflegen würden, es uns aber nicht einzugestehen trauen. Solche besonderen Gespräche kann ich Dir in Podz-Glidz übrigens nur präsentieren, weil es Förderer gibt, die meine Arbeit an Podcast und Blog finanziell unterstützen. Sei auch Du mit dabei. Alle nötigen Infos dazu findest Du im Gleitschirmblog Lu-Glidz, und zwar dort auf der Seite „Fördern“. (Anm.: In der Podcast-Aufnahme heißt es, dies sei die Episode 175. Es ist aber, wie im Titel korrekt benannt, die Nummer 174). +++ Wenn Du Podz-Glidz und den Blog Lu-Glidz fördern möchtest, so findest Du alle zugehörigen Infos unter: https://lu-glidz.blogspot.com/p/fordern.html +++ Musik dieser Folge: Track: Bottle of Something | Künstler: Track Tribe Youtube Audio Library https://www.youtube.com/watch?v=_ynGaQ-SVwk +++ Lu-Glidz Links: + Blog: https://lu-glidz.blogspot.com + Facebook: https://www.facebook.com/luglidz + Instagram: https://www.instagram.com/luglidz/ + Whatsapp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029VaBVs05CHDynzdlJlU34 + Youtube: https://youtube.com/@Lu-Glidz + Soundcloud: https://soundcloud.com/lu-glidz + Spotify: https://open.spotify.com/show/6ZNvk83xxGHHtfgFjiAHyJ + Apple-Podcast: https://itunes.apple.com/de/podcast/podz-glidz-der-lu-glidz-podcast/id1447518310?mt=2 + Linktree: https://linktr.ee/luglidz +++ LINKS zu Jutta Reiser + Flugliebe e.V.: https://www.flugliebe.net/ + Liste mit WhatsApp-Pilotinnengruppen: https://www.flugliebe.net/index.php/de/login/flugliebe-netzwerk + Gemeinsam Fliegen (Flugschule von Jutta Reiser und Thomas Latzel): https://www.gemeinsam-fliegen.de/ + Die Sache mit der Flächenbelastung (Juttas Plädoyer für kleine Schirme): https://www.gemeinsam-fliegen.de/blog/die-sache-mit-der-flaechenbelastung
Lena Georgescu ist ein Aushängeschild des Schweizer Schachs. Aus dem Nationalteam ist Georgescu nun ausgetreten, da sie mit der Politik des Schachbunds im Bereich Spitzensport nicht einverstanden ist. Um Betrugsvorwürfe auf höchstem Niveau zu bekämpfen, fordert sie mehr Kontrollen bei Turnieren. Lena Georgescu ist eine der besten Schachspielerinnen der Schweiz, mehrfache Schweizermeisterin und Frauen Grossmeister. Kürzlich bestritt sie mit ihrem Team aus Winterthur den European Club Cup auf Rhodos – vergleichbar mit der UEFA Champions League. Im Schach sind Frauen eine kleine Minderheit. Auch Spitzenplätze belegen sie in der gemischten Weltrangliste nicht. Georgescu engagiert sich gegen Sexismus im Schach und unterschrieb einen offenen Brief von Schachspielerinnen. Im Sommer ist sie aus dem Schweizer Nationalteam zurückgetreten. Ein ungewöhnlicher Schritt. Was sind die Gründe? Lena Georgescu ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Im Osten Belgiens wird Deutsch gesprochen. Zu Belgien kam das Gebiet vor gut 100 Jahren eher zufällig und nur widerwillig. Aber heute fühlen sich die Deutschsprachigen pudelwohl in Belgien. Eine Reportage über eine unbekannte Minderheit. Die Deutschsprachige Gemeinschaft im Osten Belgiens, an der Grenze zu Deutschland und Luxemburg, ist etwas so gross wie der Kanton Jura; und das Gebiet zählt gerade einmal 80'000 Einwohnerinnen und Einwohner - nicht einmal ein Prozent der belgischen Gesamtbevölkerung. Es überrascht daher kaum, dass sogar viele Belgierinnen und Belgier die Deutschsprachige Gemeinschaft nicht kennen. Das Gebiet war (wie Belgien) ursprünglich Teil der Niederlande. Nach den Napoleonischen Kriegen wurde es am Wiener Kongress 1815 Preussen zugeschlagen und kam 1920 als Entschädigung für deutsche Zerstörung im Ersten Weltkrieg zu Belgien. Viele wurden zu Beginn nicht warm mit der neuen Zugehörigkeit zu Belgien, obwohl die deutsche Sprache in die Verfassung aufgenommen wurde. Im Zweiten Weltkrieg begrüssten daher viele den Einmarsch der Deutschen Wehrmacht. Mittlerweile glücklich in Belgien Nach dem Krieg geriet die deutsche Sprache dann in Verruf. Und trotzdem konnte sie sich halten - im Gegensatz zu anderen ursprünglich deutschsprachigen Gebieten wie dem Elsass oder Lothringen. Das ist wohl ein Nebeneffekt des Streits zwischen niederländischsprachigen Flamen und französischsprachigen Wallonen. Im Zuge dieses Streits wurden immer mehr Kompetenzen vom belgischen Staat an die Sprachgemeinschaften übertragen - auch an die Deutschsprachige Gemeinschaft. So geniessen die deutschsprachigen Belgierinnen und Belgier eine weitreichende Autonomie, die sie als Teil Deutschlands oder Luxemburgs niemals bekämen. Entsprechend zufrieden sind sie mittlerweile mit der Zugehörigkeit zu Belgien - im Gegensatz zu den sich ständig streitenden Flamen und Wallonen. Die Deutschsprachigen gelten daher auch als die «letzten Belgier». In unserer Reportage aus dem ostbelgischen Hauptort Eupen spüren wir der wechselhaften (Sprach-)Geschichte und dem heutigen Selbstverständnis nach. Ausserdem stellen wir darin auch die noch lebendigen Mundarten Ostbelgiens vor und erfahren, wie man in Ostbelgien mit der dominanten Nachbarsprache Französisch umgeht. Wie sagt man «gediegen» auf Schweizerdeutsch? In unserem Mundart-Briefkasten gehen wir der Frage nach, welches schweizerdeutsche Wort eigentlich dem hochdeutschen «gediegen» entspricht. Und wir wollen wissen, ob Verben auf «-le» wie «bäschtele, nöisle, säichele, grümschele» und so weiter immer eine negative Bedeutung tragen. Ausserdem klären wir, was der Familienname Gschwind ursprünglich bedeutet haben könnte. Buch-Tipps: ⦁ Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung (Hg.): Deutsch in Europa. Vielfalt Sprachnormen und Sprachgebrauch. Vierter Bericht zur Lage der deutschen Sprache. Tübingen 2025 (Gratis-Zugriff: https://elibrary.narr.digital/xibrary/start.xav?start=%2F%2F%2A%5B%40node_id%3D%27159318%27%5D#/text/9783381135226?_ts=1762597524176) ⦁ Carlo Lejeune (Hg.): Grenzerfahrungen. Eine Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. 5 Bände. Eupen 2013-2019.
Sawicki, Peter www.deutschlandfunk.de, Europa heute
The Sorbs, also known as Wends, were among the first European settlers to come to Australia in the 19th century. Their origins lay in the Lausitz and they are recognized as a minority in Germany. We spoke to Anna Hotzan and Vera Guttke, two harvest queens from the Spreewald, about their Wendish identity and learned how they are bringing their cultural heritage to Australia. - Die Sorben, von manchen auch Wenden genannt, gehörten zu den ersten europäischen Siedlern, die im 19. Jahrhundert nach Australien kamen. Das Volk stammt ursprünglich aus der Lausitz und ist in Deutschland als Minderheit anerkannt. Wir haben mit zwei Ernteköniginnen aus dem Spreewald, Anna Hotzan und Vera Guttke, über ihre sorbische Identität gesprochen, und erfahren, wie sie ihr kulturelles Erbe nach Down Under bringen.
Ethnische Türken waren in der kommunistischen Zeit in den 1980er-Jahren einer rücksichtlosen "Bulgarisierung" ausgesetzt. Sie mussten ihre Namen aufgeben, dann ihre Sprache und Bräuche und schließlich wurden viele von ihnen aus Bulgarien vertrieben. Breuer, Rayna www.deutschlandfunk.de, Gesichter Europas
US-Präsident Donald Trump hat am Montag zusammen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu seinen sogenannten Friedensplan vorgestellt. Es ist ein 20-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges im Gazastreifen. Doch wie realistisch ist er? Weitere Themen: · Schweizer Bildungs- und Forschungsinstitutionen haben das Netzwerk für wissenschaftliche Beratung gegründet. Es soll ermöglichen, dass sich die Wissenschaft in Krisensituationen über geordnete Bahnen einbringen und mit den Behörden kommunizieren kann. Auslöser sind die vorgängigen Herausforderungen während der Covid-Pandemie. · Heute wird in der UNO über die Zukunft der Rohingya diskutiert. Die Rohingya sind eine muslimische Minderheit, die seit Jahrzehnten in Myanmar verfolgt und unterdrückt wird. Eine Million Rohingya leben in Bangladesch – dem grössten Flüchtlingslager der Welt. Bei der UNO-Konferenz geht es nun um eine mögliche Rückkehr nach Myanmar. · Saudi-Arabien veranstaltet dieses Wochenende ein riesiges Comedy-Festival mit Comedy-Grössen aus aller Welt. Den Comedians winken grosse Gagen, teilweise in Millionenhöhe. Die Meinungsfreiheit in Saudi-Arabien ist stark eingeschränkt. Wie lässt sich dies mit einem solchen Fesitval vereinen?
Ultrakonservative, nationalistische Christen gibt es in den USA schon lange. Doch seit Donald Trump erneut Präsident ist, hat sich ihre Rolle verändert: Sie sind im politischen Mainstream angekommen. Noch nie hatten radikale christliche Nationalisten so viel Einfluss wie heute. Zahlreiche Vertreter dieser Bewegung bekleiden höchste Staatsämter. Ihr Ziel: ein Gottesstaat nach alttestamentarischem Vorbild. Frauen sollen das Wahlrecht verlieren, Homosexualität geächtet, das Patriarchat gestärkt werden. Ihr Heilsbringer: Donald J. Trump. In dieser Folge von »Trumps Amerika« spricht Host Juan Moreno mit SPIEGEL-Redakteur Jörg Schindler über dessen monatelange Recherche in den USA. Schindler beschreibt in seiner SPIEGEL-Titelstory die enge Verflechtung von Religion, Politik und Macht in den USA – von der theokratischen Vision des Predigers Douglas Wilson über Trumps inszenierte Spiritualität bis hin zu den Allianzen ultrarechter Christen mit Silicon-Valley-Milliardären. Formiert sich hier eine neue autoritäre Bewegung oder ist es lediglich das Aufbäumen einer lautstarken Minderheit? Mehr zum Thema: (S+) Ultrarechte christliche Nationalisten waren in den USA oft nah dran an der Macht. Der Selfmade-Heiland Donald Trump hat ihnen nun die Tür geöffnet. Das Ziel der Eiferer: eine amerikanische Theokratie – die SPIEGEL-Titelstory von Jörg Schindler: https://www.spiegel.de/ausland/usa-unter-donald-trump-gotteskrieger-in-der-regierung-a-a4a2d5f4-caae-4cce-8ccb-cf80204ffcf6 (S+) Wer Geld hat, ist in ihren Augen von Gott gesegnet – und die Sklaverei war nicht so schlimm: US-Bibelfanatiker haben so viel Macht wie nie. Religionsexpertin Kobes Du Mez erklärt, was die Eiferer mit Trump verbindet – ein Interview von Jörg Schindler: https://www.spiegel.de/ausland/religion-in-den-usa-so-gross-ist-der-einfluss-christlicher-nationalisten-a-0a05ec6d-c9ba-409f-82ca-029bd7f488f9 Ein als Polizist verkleideter Mann hat die Demokratin Melissa Hortman und ihren Ehemann erschossen, ein weiterer Abgeordneter und seine Frau wurden verletzt. Der Täter ist flüchtig. Veranstaltungen im ganzen Bundesstaat wurden abgesagt – https://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-demokratische-us-politikerin-und-ihr-ehemann-in-den-usa-erschossen-polizei-sucht-57-jaehrigen-a-788d054f-b63e-462f-9166-ce4ebf268097 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Der Bundestag hat neue Bundesverfassungsrichter gewählt. Aber die Nominierung und die Wahl dieser Personen ist ein Politikum. Denn die Auswahl der Verfassungsrichter wird vor allem von SPD und Grünen als Mittel des Machterhalts missbraucht. Das ist ein Trend, den allerdings die CDU in Gang gesetzt hatte: Angela Merkel hatte einst den Wirtschaftsanwalt Stephan Harbarth, einen Wirtschaftsanwalt, ins Gericht geschickt. Im Gericht erwies er sich als höriger Merkel-Vertrauter. Auch die Grünen haben schon in der Vergangenheit Gabriele Britz installiert, die ihre Urteilsbegründungen von ihrem Ehemann, der Grünen-Politiker ist, abgeschrieben hat. Die neu gewählten Verfassungsrichterinnen setzen diesen Trend fort. Sigrid Emmenegger hat im Parteisystem der SPD Karriere gemacht. Sie will einen „Verfassungswandel“ erreichen, nicht indem das Grundgesetz geändert wird – sondern in dem das bestehende Gesetz einfach anders interpretiert wird als bisher. Das Ergebnis ist eine Grundgesetzänderung ohne Abstimmung, ohne Parlament, ohne Bürgerbeteiligung. Ann-Kathrin Kaufhold geht noch weiter. Sie arbeitete schon in der Vergangenheit an der Enteignung von Wohnungskonzernen und bereitet den SPD-Angriff auf das Erbrecht vor. Und mittels Verfassungsgerichtsurteilen sollen radikale Klimaziele am Parlament vorbei umgesetzt werden. Die CDU macht all das mit; zu sehr ist sie auf den kurzfristigen Machterhalt konzentriert. Und dabei sieht sie nicht, dass sie einer links-grünen Minderheit auf Jahre die Macht zementiert.
Nach über 60 Jahren Diktatur und fast 14 Jahren Bürgerkrieg sollen Anfang Oktober in Syrien Parlamentswahlen stattfinden. Mitreden kann die Bevölkerung dabei nicht. Dennoch standen die Chancen auf eine friedlichere Zukunft in Syrien noch nie besser, sagt SRF-Nahostkorrespondent Thomas Gutersohn. Vor 10 Monaten endete überraschend die Langzeitherrschaft der Assad-Familie in Syrien. Nun kündet der Überganspräsident Ahmed al-Sharaa Wahlen für Anfang Oktober an. Sie sind weder demokratisch noch frei, können sie dennoch ein Grund zur Hoffnung sein? Die Gewalteskalationen zwischen der sunnitischen Mehrheit und der alevitischen Minderheit oder zwischen lokalen Beduinen und der Gemeinschaft der Drusen konnte die Regierung nicht verhindern. Gelingt es dem Übergangspräsidenten, mit allen Volksgruppen einen Staat zu bilden? SRF-Nahostkorrespondent Thomas Gutersohn ist in der Hauptstadt Damaskus und zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
In der Westschweizer Politik macht sich ein neues Phänomen breit: Hat eine Regierungsrätin oder ein Regierungsrat im Departement Probleme, lassen Regierungen dies gerne von externen Experten durchleuchten. Der neuste Fall betrifft den jurassischen Regierungsrat Martial Courtet. Weitere Themen: Cox's Bazar im Süden von Bangladesch ist das grösste Flüchtlingslager der Welt. Dorthin flüchteten heute vor acht Jahren Rohingya-Flüchtlinge aus dem benachbarten Myanmar, wo die muslimische Minderheit bis heute bekämpft wird. Im Flüchtlingslager leben inzwischen über eine Million Menschen. Sich selber eine Spritze setzen oder einen Selbsttest machen statt zum Arzt oder zur Ärztin zu gehen? «Do it yourself» im Gesundheitsbereich ist ein Trend, den auch Pharmaunternehmen vorantreiben. Das ist erklärbar, hat aber Risiken und Nebenwirkungen.
[Gernot Danowski im Gespräch mit: Erich Vad, Markus Hammer, Chaim Noll, Kommentar: Roger Letsch] Nach dem Treffen der Präsidenten Trump und Putin in Alaska sind viele Fragen noch offen. Ob wir dem Frieden nähergekommen sind und welche Hürden noch auftreten können, erörtern wir mit Brigadegeneral a. D. Erich Vad. Der CSU-Lokalpolitiker Markus Hammer soll nach 27 Jahren aus der Partei ausgeschlossen werden, weil er eine AfD-Demonstration besucht hat. In unserer Sendung berichtet Hammer über seinen Fall und verrät, warum er die Brandmauer für gefährlich hält. In Syrien muss sich die drusische Minderheit immer wieder gegen Angriffe wehren. Der deutsch-israelische Journalist und Schriftsteller Chaim Noll erläutert, warum die Drusen gerade in Syrien so gefährdet sind. Und Roger Letsch analysiert in seinem Kommentar den historischen Satz „Wir schaffen das“.
“Wir müssen zu jeder Zeit in der Lage sein, die Tatsache zu akzeptieren, dass wir völlig und absolut falsch liegen.” - Terry Pratchett In dieser Folge sprechen Isabel und Lukas über die Wichtigkeit, bei seinen Entscheidungen und Lebenswegen immer Haltung und Geradlinigkeit zu bewahren. Lukas meint, Vertrauen ist der Urstoff in unserer Gesellschaft und glaubt, dass Menschen, die mit ihrer Meinung in der Minderheit sind, vielleicht oft richtiger liegen als die Mehrheit. Die beiden sprechen über Partikularinteressen und die unterschiedlichen Vor- und Nachteile modernen Zusammenlebens. Was sind die Vorteile der Demokratie? Warum wirken hoch entwickelte Demokratien so stagnierend? Abschließend sprechen sie darüber, dass der Wert immer im “Machen” liegt. Werbung: Diese Folge ist in Zusammenarbeit mit Bank Austria entstanden. Das [MegaCard-Jugendkonto](https://www.bankaustria.at/megacard/) ist ein verlässlicher Begleiter für alle zwischen 10 und 20 Jahren, die ihre Leidenschaft entdecken und Verantwortung übernehmen wollen. - kostenloses Jugendkonto (ohne Überziehungsmöglichkeit!) - ideal für den Einstieg ins Banking - mit 40€ Gutschein z.B. für H&M, Zalando, Google Play, MediaMarkt & viele mehr Nur bei erstmaliger Kontoeröffnung bis 30.11.2025!
Trotz Vollzeitjob abends in der Notunterkunft oder gar auf der Straße schlafen – was nach einem unvorstellbaren Widerspruch klingt, ist in Deutschland längst Realität: Tausende Menschen finden trotz Erwerbsarbeit keine eigene Wohnung. Diese Menschen führen ein Leben im permanenten Ausnahmezustand – sichtbar vielleicht für Sozialarbeiter vor Ort, im politischen Berlin jedoch weitgehend unsichtbar. Von DetlefWeiterlesen
Hinweis: In einer früheren Version der Beschreibung dieser Podcastfolge hieß es, die israelische Regierung habe ihren Sitz in Tel Aviv. Tatsächlich befindet sie sich in Jerusalem. Wir haben die entsprechende Textstelle entfernt. Die Kämpfe in Suwaida, Hochburg der syrischen Drusen, brachen überraschend aus und haben sogar viele Syrer geschockt. Binnen kürzester Zeit kam es im Süden Syriens zu Schießereien zwischen Angehörigen der religiösen Minderheit der Drusen und sunnitischen Beduinen. Die syrische Regierung schickte daraufhin Truppen. Israel bombardierte das Verteidigungsministerium in Damaskus. Wie konnte die Lage so schnell eskalieren? In der aktuellen Folge von »Acht Milliarden«, dem Auslands-Podcast des SPIEGEL, spricht Host Juan Moreno mit dem SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter, der die Hintergründe dieser Gewalteskalation recherchiert hat. Reuter sieht vor allem zwei Scharfmacher. Mehr zum Thema: (S+) Die Kämpfe in Suwaida, Hochburg der syrischen Drusen, haben das Land geschockt. Wie konnte es zu Hunderten Toten und zum Eingreifen der israelischen Armee kommen? Die Chronologie der Ereignisse und der Versuch einer Erklärung – von Christoph Reuter und Mohannad Alkhalil Alnajjar: https://www.spiegel.de/ausland/syrien-wie-der-krieg-in-der-drusenprovinz-suwaida-eskalierte-a-05fd0e93-58b6-4e16-8be8-4226f5d7e2c9 (S+) Der neue Präsident Sharaa will Syrien als zentralistischen Staat aufbauen. Doch die Scharmützel der vergangenen Tage zeigen: Das Land ist konfessionell und ethnisch tief gespalten, die Regierung von Kontrolle weit entfernt – von Max Heber und Fritz Schaap: https://www.spiegel.de/ausland/syrien-wer-kaempft-hier-eigentlich-gegen-wen-a-397efc7d-2448-47e5-ac3a-164d10353b16 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In Syrien verüben islamistische Milizen Massaker an der Minderheit der Drusen.
Nach tagelanger Gewalt zwischen syrischen Regierungstruppen und der religiösen Minderheit der Drusen haben sich die Konfliktparteien auf einen erneuten Waffenstillstand geeinigt. Doch die Situation bleibt angespannt – auch wegen Israel. Das Gespräch mit der freien Journalistin Meret Michel. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:26) Brüchige Waffenruhe in Syrien (08:00) Nachrichtenübersicht (12:39) Düstere Aussichten im Kampf gegen Aids (19:23) Ukraine: Steigende Opferzahlen durch Drohnenangriffe (25:49) Ist der Vatikan bald bankrott? (32:06) Diego Garcia – das verlorene «Paradies»
Die Bundesanwaltschaft zieht einen Schlussstrich unter die Affäre um den ehemaligen Kommunikationschef von alt Bundesrat Alain Berset. Sie hat das Strafverfahren gegen Peter Lauener eingestellt. Die Bundesanwaltschaft bestätigt eine entsprechende Meldung des Tagesanzeigers. Weitere Themen: Nach tagelanger Gewalt zwischen syrischen Regierungstruppen und der religiösen Minderheit der Drusen herrscht im Süden Syriens offenbar wieder eine Waffenruhe. Der syrische Machthaber Ahmed Al-Scharaa soll seine Regierungstruppen abgezogen haben. Doch die Situation bleibt unsicher. An der «Women's Euro» berichten Sender aus aller Welt über die Spiele in der Schweiz. So auch das britische Sportradio BBC 5 live. Nebst den Livekommentaren sendet das Radio auch einen Teil seiner Morgensendung aus St. Gallen. Inklusive Eindrücken, wie die Briten die Schweiz erleben.
Immer wieder tauchen Berichte über den Einsatz von Uiguren als Zwangsarbeiter in China auf. Neue Recherchen des SPIEGEL zeigen nun das tatsächliche Ausmaß: Uiguren werden systematisch aus ihrer Heimatprovinz Xinjiang in andere Landesteile gebracht, wo sie unter teils prekären Bedingungen arbeiten müssen. Den Betroffenen drohen willkürliche Inhaftierungen, sie stehen unter ständiger Überwachung und sind oftmals in Wohnheimen untergebracht, die sie kaum verlassen dürfen. In der aktuellen Folge des SPIEGEL-Podcasts »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Christoph Giesen, SPIEGEL-Korrespondent in Peking. In einer langwierigen Recherche in Kooperation mit der »New York Times« und dem Londoner »The Bureau of Investigative Journalism« fanden Giesen und seine Kollegen 75 Werke in elf Provinzen, in denen Angehörige der muslimischen Minderheit arbeiten müssen. Zu den Profiteuren zählen mutmaßlich auch deutsche Unternehmen, da sie direkt oder indirekt von dieser Form der Ausbeutung profitieren könnten. Mehr zum Thema: (S+) Der VW-Konzern wollte beweisen, dass es in seinem umstrittenen Werk in Xinjiang keine Zwangsarbeit gibt. SPIEGEL-Recherchen belegen: Der Prüfbericht enthält Mängel, die Prüfer scheinen zweifelhaft: https://www.spiegel.de/wirtschaft/volkswagens-bluff-mit-den-menschenrechten-fragwuerdige-fabrik-in-xinjiang-a-cf3028b4-6c27-4caf-8277-47603c650a92 (S+) Der chinesische Staat soll in Umerziehungslagern rund eine Million Uiguren interniert haben: Die Xinjiang Police Files geben diesem System nun Namen und Gesichter: https://www.spiegel.de/ausland/xinjiang-police-files-einblick-in-chinas-brutales-lagersystem-a-6e85c81a-43c5-4a7b-85ad-8c70b22179a2 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.