POPULARITY
Categories
Die Aargauer Stimmbevölkerung bewilligt das teuerste Verkehrsprojekt im Kanton. 54 Prozent sagen Ja zu 384 Millionen Franken für das Projekt Veras. Die sogenannte Bildungsinitiative wird abgelehnt. Und in Solothurn können sich Kantonsrätinnen künftig bei Mutterschaft im vertreten lassen. Weiter in der Sendung: · Das Regionale Pflegezentrum Baden kann sein Aktienkapital erhöhen. Die Badener Stimmbevölkerung sagt sehr deutlich Ja. Der Grund dafür sind die aus dem Ruder gelaufenen Kosten beim Ausbau des Zentrums. · In Wettingen kann die Gemeinde an zusätzlichem Schulraum im Gebiet Margeläcker weiter planen. Ein Planungskredit für das 100-Millionen-Projekt wurde bewilligt. · In Möhlin und Herznach kann Tempo 30 in Quartieren nicht eingeführt werden. In beiden Gemeinden wurden entsprechende Kredite abgelehnt. Die Gemeindeversammlungen hatten diese noch angenommen. · Die Oltner Musikschule kann ins Kapuzinerkloster zügeln. Die Stimmenden haben dazu rund sieben Millionen Franken bewilligt. Ab 2028 soll im Kloster Musik unterrichtet werden. · Die Kantone Aargau und Solothurn haben die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» angenommen. Damit gehören sie zu einer Minderheit der Kantone. Die Initiative scheiterte an Stände- und Volksmehr.
Die zweite Staffel des Karpatenfunks eröffnet mit Einblicken in die Welt der Wenden und Sorben, einer westslawischen autochthonen Minderheit in Deutschland. Die neue Kulturmanagerin für den Karpatendeutschen Verein vom Institut für Auslandsbeziehungen unterhält sich mit Marek Slodička, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Sorbischen Instituts. In der Folge erfahrt ihr mehr über linguistische Landschaften im mittleren und östlichen Europa, welche Rolle Sprachen in unserem Verständnis von Identität spielen, und über Mareks Lieblingssnacks aus der Slowakei.-Der Karpatenfunk ist der Podcast des Karpatenblattes, des Magazins der deutschen Minderheit in der Slowakei. Folgt uns auch auf Facebook, Instagram und TikTok.-Moderation und Redaktion: Carolin Margraf, Katrin Litschko; Studioregie: Carolin Margraf; Komposition Intro/Outro: Juraj Mironov, Cover-Design: Ove Pictures-Ihr wollt gerne mehr über die Karpatendeutschen erfahren, habt Tipps für interessante Themen oder wollt uns Rückmeldung geben? Dann werft einen Blick auf unsere Homepage oder schreibt uns eine Mail an karpatenblatt@gmail.com
Die Debatte mit Michael Brenner, Ursula Krechel und Sebastian Schirrmeister Moderation: Natascha Freundel Im deutsch-jüdischen Kontext haben die Begriffe „Heimat“ und „Exil“ ein besonderes Gewicht, ging es doch im Nationalsozialismus darum, der Ermordung zu entkommen. Wer nach 1945 nach Deutschland zurückkehrte – als „Minderheit einer Minderheit“ (Ursula Krechel) – erlebte oft ein zweites Exil, eine doppelte Heimatlosigkeit. Wie offen ist Deutschland heute für Menschen, die ihre Heimat aus verschiedensten Gründen verlassen? Über Exil-Erfahrungen gestern und heute, die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs „Remigration“, die neue europäische Abschottungspolitik und die Vielfalt migrationsgeprägter Literatur sprachen am 10. Juni 2026 in der W. M. Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin die Schriftstellerin Ursula Krechel, der Historiker Michael Brenner und der Literaturwissenschaftler Sebastian Schirrmeister. Eine Kooperation mit dem Leo Baeck Institut: https://fuf-leobaeck.de/ Michael Brenner ist Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie an der American University in Washington, D.C. Seit 2013 ist er Internationaler Präsident des Leo Baeck Instituts für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur. Sein jüngstes Buch heißt "Der lange Schatten der Revolution: Juden und Antisemiten in Hitlers München" (Suhrkamp, 2025). Ursula Krechel schreibt Gedichte, Romane, Essays, Theaterstücke. Ihr Roman „Landgericht“ (Jung und Jung, 2012) wurde mit dem Deutschen Buchpreis prämiert, 2025 erhielt Krechel den Georg-Büchner-Preis. Zuletzt erschienen der Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“ und der Essay „Vom Herzasthma des Exils“ (beide Klett-Cotta, 2025). Sebastian Schirrmeister ist Literaturwissenschaftler und forscht an der Universität Hamburg, Er ist Autor zweier Monografien zum deutsch-jüdischen ‚Exil‘ in Palästina/Israel („Das Gastspiel“, 2012 und „Begegnungen auf fremder Erde“ 2019) sowie vieler Aufsätze über deutsch-hebräische Literaturbeziehungen. Er ist auch aktiv im Jüdischen Salon in Hamburg. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:02:09 Der erste Gedanke: Heute über Exil sprechen 00:05:07 Deutsch-jüdisches Exil nach 1945 00:13:14 Begriff Remigration 00:15:49 Zweite Heimatlosigkeit? 00:23:33 Neues jüdisches Leben in Deutschland? 00:29:43 Jüdisches Leben nach dem 7. Oktober 00:34:33 EU-Asylpolitik heute (GEAS) 00:40:59 Migrationserfahrungen in der Literatur 00:43:51 Weltbürgerrecht? 00:50:26 Deutschland heute verlassen? 00:53:13 Publikumsgespräch (u.a. mit Raphael Gross, Bodo Ramelow) 01:14:40 Humanismus - Wie schaffen wir das? Mehr Infos und eine Fotogalerie s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de.
Pickel-Intimitäten, Horror-Mitbewohner & eine verkehrte WeltIn dieser neuen Folge der Dachboden Revue lassen Mitch und Maurice Gajda alle Hüllen fallen – zumindest metaphorisch! Die beiden widmen sich einem Thema, das jede*r kennt, über das aber selten so radikal ehrlich gesprochen wird: Pickel. Freut euch auf einen verdammt intimen und ungeschönten Erfahrungsaustausch, der garantiert unter die Haut geht.Doch das ist längst nicht alles auf dem Dachboden! Außerdem nehmen die beiden das WG-Leben auseinander und verraten, welche Typen von WG-Mitbewohnern das absolute Endgegner-Szenario wären und mit wem sie niemals unter einem Dach leben würden. Danach wird es filmisch: Mitch und Maurice sprechen über den viel diskutierten Amazon Prime Film "Love is Love" – eine Dystopie, die die Welt komplett auf den Kopf stellt, indem heterosexuelle Menschen plötzlich eine verfolgte Minderheit sind. Zu guter Letzt stellen sich die zwei einer ganz lebensnahen Frage: Ist es endlich an der Zeit, sich eine Haushaltshilfe zu engagieren, oder schaffen sie das Chaos noch alleine?Jetzt reinhören und abonnieren!
In der Öffentlichkeit wird das Christentum immer mehr zurückgedrängt. Die Kirche, die früher mitten im Leben stand, ist an den Rand gedrängt. Das ist allerdings kein Grund zur Resignation, zum Rückzug also. Auch in der Geschichte hat die christliche Gemeinschaft in der Regel als Minderheit gelebt und war trotzdem wirkungsvoll – in der entschlossenen Nachfolge von Jesus, wie Salz und Licht.Maike Sachs ist als Studienleiterin am Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen tätig. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich Missionstheologie und Praktische Theologie.
Endlich wieder WM! 1.248 Fußballer kämpfen in Nordamerika um den Pokal… keiner davon lebt offen schwul. Wie kann das sein? In dieser Folge extra 3 Takeover erklärt Sportmoderatorin Lena Cassel, warum ein Coming-Out für schwule Fußballer auch 2026 noch schwierig ist. (Obwohl sich selbst der FIFA-Präsident ab und zu gay fühlt.) Wir zeigen, warum trotz Pride-Flaggen im Stadion oft ein toxisches Umfeld mit Dusch-Angst herrscht. Wie eine laute Minderheit den Ton auf den Tribünen setzt. Und warum bei den Frauen mal wieder vieles besser ist. Das ist extra 3 Takeover: Ein wichtiges Thema und ein passender Host mit den besten Witzen dazu.
Endlich wieder WM! 1.248 Fußballer kämpfen in Nordamerika um den Pokal… keiner davon lebt offen schwul. Wie kann das sein? In dieser Folge extra 3 Takeover erklärt Sportmoderatorin Lena Cassel, warum ein Coming-Out für schwule Fußballer auch 2026 noch schwierig ist. (Obwohl sich selbst der FIFA-Präsident ab und zu gay fühlt.) Wir zeigen, warum trotz Pride-Flaggen im Stadion oft ein toxisches Umfeld mit Dusch-Angst herrscht. Wie eine laute Minderheit den Ton auf den Tribünen setzt. Und warum bei den Frauen mal wieder vieles besser ist. Das ist extra 3 Takeover: Ein wichtiges Thema und ein passender Host mit den besten Witzen dazu.
Die Staatsoper Stuttgart ist zum Ort einer politischen Debatte geworden: Die bloße Ankündigung der Oper „Atatürk – die Legende von Mustafa Kemal“ für April 2027 ruft kurdische Aktivisten auf den Plan. Sie befürchten eine Heroisierung des ersten Präsidenten der türkischen Republik, unter dessen Regierung die kurdische und die armenische Minderheit unterdrückt und militärisch bekämpft wurden. Der Intendant der Stuttgarter Oper Victor Schoner hat Verständnis, betont aber, dass die Oper gerade erst am Entstehen sei, so dass man über den Inhalt noch nichts sagen könne.
Der Rechtsruck, den wir erleben, ist weniger Ergebnis einer spontanen Revolte der Abgehängten, als ein gezielt vorangetriebenes Klassenprojekt. Der Sammelband "Oben rechts" lenkt den Blick auf extrem rechte Politiker-Unternehmer wie Trump, Berlusconi oder Tino Chrupalla, bei denen sich Hardcore-Neoliberalismus, Autoritarismus und ein gutsherrenartiger Politikstil verbinden. Co-Autor Thomas Biebricher spricht über die elitären Interessen hinter dem Aufstieg der extremen Rechten, Menschenverachtung als Bindeglied zwischen Boss und Beschäftigten und Lehren für Antifaschisten.
An Pfingsten überträgt SRF 1 live den reformierten Gottesdienst aus Muralto. Die Feier macht Geschichte sowie sprachliche und kulturelle Vielfalt der evangelisch-reformierten Kirche im Tessin sichtbar. Im Mittelpunkt steht das Pfingstthema der Freiheit, musikalisch gestaltet von einem Gospelchor. Die Reformation nahm im Tessin im 16. Jahrhundert in Locarno ihren Anfang, konnte jedoch nur eine Minderheit der Bevölkerung erreichen. In den meisten Gebieten südlich der Alpen blieben die Menschen dem Katholizismus treu, und deshalb geriet die kleine reformierte Gemeinschaft unter starken Druck. Viele reformierte Gläubige wanderten deshalb nach Zürich aus, wo die Reformation unter Huldrych Zwingli grossen Rückhalt fand. Erst im 19. Jahrhundert kehrte reformiertes Leben vermehrt ins Tessin zurück – getragen von einer doppelten Migrationsbewegung: durch Arbeiter beim Bau des Gotthardtunnels sowie durch reformierte Italienerinnen und Italiener, die sich in der Schweiz niederliessen. So entstanden reformierte Gemeinden, in denen sich italienische und deutsche Sprache bis heute miteinander verbinden und die religiöse Landschaft des Kantons prägen. Das Pfingstfest lädt dazu ein, über die vielschichtige Bedeutung von Freiheit nachzudenken. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst vom Gospelchor der Accademia Ticinese di Musica Moderna unter der Leitung von Giovanni Bataloni, mit Werken aus dem amerikanischen und zeitgenössischen Gospelrepertoire. Der Gottesdienst wird geleitet von Pfarrer Angelo Cassano.
Christen sind im Heiligen Land, also in der Region Israel und in Teilen der besetzten Palästinensergebiete, in der Minderheit. Und sie sind dort zunehmend unter Druck.
Europäisches Parlament stoppt Ermittlungen gegen CSU-Frau. Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Tengelmann-Chef. Und Kanzler Merz schwört die Koalition in der SPD-Fraktion auf Einigkeit ein. Das ist die Lage am Dienstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Einflussreiche CSU-Abgeordnete: EU-Parlament blockiert Betrugsermittlungen gegen Angelika Niebler Verschwinden seines Bruders: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Tengelmann-Chef Christian Haub Koalitionskrise: Soll eine Minderheit die Mehrheit regieren? +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Der Evolutions-Biologe Prof. Dr. Ulrich Kutschera erforscht seit Jahrzehnten die Biologie des Menschen. Sein Fazit im Gespräch mit Stefan Magnet: Der heutige Mensch will in Frieden leben. Doch 2-3 Prozent der Männer seien „Psychopaten ohne innerartliche Tötungshemmung“. Wenn die „Friedensarbeit“ vernachlässigt wird, stürzt uns diese kleine Minderheit in den Krieg.
China bezeichnet sich zwar als Vielvölkerstaat, treibt mit einem neuen Gesetz aber nationale Einheit und die Angleichung der Ethnien voran. Mandarin als Standardsprache wird priorisiert. Was bedeutet das – zum Beispiel für die tibetische Minderheit? Bonhage, Antje www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Er ist Unternehmer, Grossrat und seit 2024 Präsident der FDP Graubünden - und er hat ein klares Ziel: Maurizio Michael aus dem Bergell will die italienischsprachige Minderheit zurück in die Bündner Regierung bringen. Dafür kandidiert er jetzt für die FDP.
Drei Stockwerke im Wedding für Bildung, Jugendarbeit, Rassismus-Monitoring und mehr: In Berlin hat ein Community-Center für Schwarze eröffnet. An diesem Ort sind sie mal nicht in der Minderheit. Es ist das bundesweit erste seiner Art.**********In dieser Folge mit: Moderation: Diane Hielscher Gesprächspartnerin: Luise Sammann, Dlf-Korrespondentin für das Bundesland Berlin**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Blue Alpine Cast - Kryptowährung, News und Analysen (Bitcoin, Ethereum und co)
In einem fensterlosen, feuchten Kellerraum am Güterbahnhof in Thun treffen sich Gläubige in Daunenjacken, um ihre Religion zu feiern. Was wie ein Provisorium klingt, ist die Realität für viele der rund 70.000 Hindus in der Schweiz. Nach einem Brand in ihrem alten Tempel findet die tamilische Gemeinschaft keine neuen Räumlichkeiten mehr. Die Mieten sind zu hoch, die Anforderungen an grosse Feste spezifisch und die Vorurteile bei Vermietern oft gross. Diese Folge von NZZ Akzent beleuchtet die paradoxe Situation einer Minderheit, die so gut integriert und unauffällig lebt, dass ihre Bedürfnisse in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden. NZZ-Redaktorin Corinna Gall berichtet von ihrem Besuch im provisorischen Tempel und erklärt, warum das kulturelle Erbe der tamilischen Diaspora, die seit den 1980er-Jahren ein fester Bestandteil der Schweizer Bevölkerung ist, im Verborgenen zu verblassen droht. Gast: Corina Gall, NZZ-Redaktorin Host: Nadine Landert Produktion: Vera Pache Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Die Wahlen sind vielerorts gelaufen, und neue Mehrheitsverhältnisse sind entstanden. Sie wollen verantwortungsvoll und strategisch gemanaged werden, und auch die Minderheit im BR fragt sich, wo und wie sie sich einbringen kann.Da sind gerade am Anfang rechtliche, kulturelle und strategische Aspekte zu bedenken, und die Gefahr von Fehlern und Verwerfungen ist groß.Schonungslos gehe ich in dieser Podcast Folge den Fragen auf den Grund, in welcher Weise Mehrheiten mit Powerplay agieren könnten, worauf Minderheiten einen Anspruch haben - und wie man am besten in dieser wichtigen und schwierigen Phase an diese Fragen herangehen sollte. Reinhören!#Betriebsrat #360GradBR #Konstituierung
Linken-Politiker, Bundestagsvizepräsident, Ex-Ministerpräsident von Thüringen: Bodo Ramelow ist als engagierter evangelischer Christ nicht nur in seiner Partei in der Minderheit, sondern genauso als bekennender Gläubiger in Ostdeutschland. Warum er dieser doppelten Diaspora-Situation durchaus etwas abgewinnen kann, warum er schon drei Päpste persönlich getroffen hat und als Gastgeber den Erfurter Katholikentag 2024 in sehr guter Erinnerung behält, erzählt er in der aktuellen Folge von Himmelklar. Weiter geht es um den herausfordernden Umgang mit der AfD und darum, wie der Glaube auch in schweren Entscheidungssituationen Kraft gibt.
Ist Fliegen bald nur noch etwas für Gutverdiener? Der Schweizer Luftwaffenoffizier und SVP-Nationalrat Thomas Hurter erklärt die gegenwärtige Situation im internationalen Luftverkehr angesichts der Turbulenzen durch den Iran-Krieg. Lässt sich das deutsche Gesundheitssystem signifikant kostengünstiger gestalten? Andreas Schöfbeck, ehemaliger Vorstand der Betriebskrankenkasse Provita, analysiert die Sparvorschläge der „Finanzkommission Gesundheit“. Erlebt die deutsche Atomstromproduktion eine Renaissance? Wirtschaftsenergieberater Dr. Björn Peters erläutert das Pro und Kontra der Idee von CDU-Politiker Jens Spahn, deutsche Atomkraftwerke wieder ans Netz zu bringen. Und Markus Vahlefeld kommentiert die immer weiter ausufernde Freude des Staates, einer Minderheit teure Geschenke zu machen, die Lasten aber ungerecht zu verteilen.
"Ech woar ja en der Stoht …" – per Zufall stößt der Autor auf alte Tonaufnahmen in Siebenbürgischer Mundart. Er selbst ist Kind eines Siebenbürger Sachsen und damit eigentlich Teil dieser deutschsprachigen Minderheit, die über 700 Jahre in Rumänien lebte. Doch der Kontakt zum Vater ist lange abgebrochen und die Tonaufnahmen wie auch die gesamte siebenbürgische Kultur erscheinen ihm fremd. Lässt sich das ändern? Eine Suche nach der Vatersprache.
Ein Machtwechsel in Ungarn scheint möglich: Ist ein Kurswechsel der EU gegenüber wahrscheinlich? Interview mit Prof. Ellen Bos, Andrássy Universität in Budapest. Hinter den Karpaten: die ungarische Minderheit in der Ukraine und die Ungarn-Wahl. "Pharmacy First ": Wie England das Gesundheitssystem erfolgreich entlastet. Null-Promille-Hotels in Polen: Kein Alkohol mehr an Hotelbars. "Denk' ich an Europa" mit Achim Steiner: "Europa, ein enormer Faktor für die globale Zukunft". Mod: J.Schulte-Loh. Von WDR 5.
2025 war schon DAS Katastrophenjahr für die deutsche Wirtschaft, 2026 könnte noch schlimmer werden. Laut einer Mittelstands-Analyse ist das einstige Fundament Deutschlands am Ende. Polit-Analystin und Unternehmensberaterin Antje Hermenau sieht einen Kampf ums Überleben. Hauptgrund: die immensen deutschen Energiekosten. „Dabei könnte sich Deutschland sogar unabhängig und günstig selbst versorgen.“ Stattdessen sei das Land inzwischen pleite. Ein Gespräch mit der Direktorin des Landeswirtschaftssenat Sachsen auch über eine Minderheit, die es sich in Deutschland auf Kosten der Mehrheit gut gehen lässt, die Flucht der Wirtschaft ins Ausland und über eine zerfallende EU, bei der am Ende immer Deutschland zahle. Ich würde mich freuen, wenn ihr meine unabhängige journalistische Arbeit unterstützt, damit ich auch in Zukunft weitermachen kann. Vielen Dank! Ich möchte mich auch ganz herzlich bei allen bedanken, die mich bereits unterstützen. Milena Preradovic Name: Milena Preradovic IBAN: AT40 2070 2000 2509 6694 BIC: SPFNAT21XXX oder https://paypal.me/punktpreradovic oder Cryptos Unterstützung in SOL und NAKMAK: 2CaVpf3NJEFdoUZeMAWvTK8aQzxQsMrgTBz5kWiH3Qvy ----------------------------------------------- Website: https://punkt-preradovic.com Odysee: https://odysee.com/@Punkt.PRERADOVIC:f Telegram: https://t.me/punktpreradovic Linkedin: https://www.linkedin.com/in/milena-preradovic-4a2836147/?originalSubdomain=at Twitter: https://twitter.com/punktpreradovic Facebook: https://www.facebook.com/punktpreradovic/ Instagram: https://www.instagram.com/punktpreradovic/ theplattform: https://theplattform.net #wirtschaft #mittelstand #insolvenz #politik #regierung #spritpreise #energiewende #russland #gas
Wenn eine Frau mit einer Frau schläft, denken wir, sie ist lesbisch. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass sie bisexuell ist. Bisexuelle sind die größte sexuelle Minderheit, sagt die Forscherin Julia Shaw. Warum vergessen so viele von uns auf sie?
Wer bin ich – und wo gehöre ich hin? Für Justine Mischewski ist das keine theoretische Frage. Aufgewachsen im Ruhrgebiet mit Wurzeln in mehreren Ländern, erlebt sie früh, wie schwierig Zugehörigkeit sein kann. Und wir bleiben beim Thema Identität und Zugehörigkeit: Denn auch religiöse Vielfalt hat es in Polen nicht leicht. Das Land gilt als fest katholisch geprägt, andere Konfessionen spielen nur eine Nebenrolle. Doch es gibt Bewegung – vor allem bei den Protestanten. Und wir bleiben beim Thema Identität und Zugehörigkeit: Denn religiöse Vielfalt hat es in Polen nicht leicht. Das Land gilt als fest katholisch geprägt, andere Konfessionen spielen nur eine Nebenrolle. Doch es gibt Bewegung – vor allem bei den Protestanten.
Tobias Haberkorn spricht mit Deborah Feldman und Nora Haddada live vor Publikum auf der Leipziger Buchmesse über Minderheiten, Vergleiche und die Tücken der Solidarität. Noras Essay für die Berlin Review untersucht William Gardner Smiths Roman The Stone Face von 1963 — über einen schwarzen Amerikaner, der in Paris dem Rassismus zu entkommen glaubt, bis er sieht, wie die Algerier um ihn herum behandelt werden. Deborahs Essay For the Love of Jews handelt von ihren Jahren in Deutschland und der schleichenden Erkenntnis, nicht geschätzt, sondern konsumiert zu werden. Zusammen fragen sie: Was bedeutet es, wenn die Zuneigung einer Gesellschaft zu einer Minderheit eine andere verdeckt?
Die Wiedereinführung der Wehrpflicht ist eines der großen Streitthemen innerhalb der Gesellschaft und der Koalition. Am Ende haben sich Union und SPD auf ein Freiwilligenmodell geeinigt. Diesen Kompromiss hält der Generalleutnant a.D. des Heeres, Jürgen-Joachim von Sandrart, für einen Fehler. Er spricht von einer „Ohrfeige für unsere Gesellschaft." Mit diesem Kompromiss entstehe kein Wir-Gefühl, man habe sich wieder einmal nach einer Minderheit in der SPD gerichtet. „Das müssen wir korrigieren. Dafür haben wir nicht viel Zeit."[14:00]Viktor Orbán hat beim EU-Gipfel in Brüssel erneut die Ukraine-Hilfen blockiert. Alle anderen Staats- und Regierungschefs kritisierten ihn scharf. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte, man werde das nicht hinnehmen: „Das wird auch Konsequenzen haben, die weit über dieses einzelne Ereignis hinausreichen.“[01:37]Der schwarz-rote Koalitionsvertrag sieht eine europäische Medienplattform vor. SWR-Intendant Kai Gniffke ist überzeugt: „Keiner von uns alleine wird in diesem Sturm bestehen, in diesem Wettbewerb mit den großen Tech-Konzernen." Er schlägt vor, die bestehenden Angebote in Europa besser zu vernetzen.[07:38]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Während der Holocaust an den europäischen Juden heute zentraler Teil unserer Erinnerungskultur ist, blieben andere Opfergruppen des Nationalsozialismus jahrzehntelang im Schatten. Diese Folge widmet sich dem systematischen Völkermord an den Sinti und Roma – einem Verbrechen, das 500.000 Menschen das Leben kostete. Wir beleuchten die Hintergründe der rassistischen Verfolgung, von Massakern in besetzten Gebieten bis hin zur Deportation in Vernichtungslager. Dabei stellen wir die unbequeme Frage: Warum mussten Überlebende teilweise Generationen lang um Anerkennung und Wiedergutmachung kämpfen? Der Podcast analysiert, wie tief verwurzelte Stereotypen und Vorurteile die juristische Aufarbeitung nach 1945 verhinderten und warum eine lückenlose Auseinandersetzung mit diesem Kapitel der Geschichte bis heute notwendig ist. Eine Folge über rassistische Ausgrenzung, das Leid einer oft übersehenen Minderheit und die Pflicht zur genauen Erinnerung.
Sawicki, Peter www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Elli Unruhs „Fische im Trüben“ erzählt von einer deutschen Minderheit in Kasachstan, deren Sprache ihnen zur Heimat geworden ist. Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse.
Max Elmiger führte Caritas Zürich 16 Jahre lang. Vor 100 Jahren gründete die katholische Minderheit im reformierten Kanton den Verband – mit dem Ziel, Armut zu bekämpfen. Dieses Ziel gilt bis heute, auch wenn die Hilfe anders aussieht. Weitere Themen: · Pro-Plästina-Aktivist in Zürich: Gericht rügt Einreiseverbot. · Winterthurer Laufsporttag will Garderoben besser schützen. · Rüti steigt aus Fernwärmeprojekt der Kezo aus.
Wir sprechen mit der Filmregisseurin Narges Kalhor über ihren Blick auf die Eskalation im Nahen Osten.
Seid ihr noch in der Kirche? Dann seid ihr in der Minderheit. Zum ersten Mal gibt es in Deutschland mehr Menschen ohne Religionszugehörigkeit als mit. Anfang der 90er waren 22 Prozent konfessionslos, heute sind es 47 Prozent. Von Meike Glass.
Budar, Jan / Orbach, Steffi www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Die Christinnen und Christen im Land von Jesus von Nazareth sind unter Druck: Angriffe und Abwanderung machen ihnen zu schaffen, ebenso fundamentalistische Gruppierungen und die eigene Gespaltenheit. Die christliche Minderheit im Heiligen Land ringt ums Überleben und um Hoffnung. Nur noch ein bis zwei Prozent der Bevölkerung im Heimatland von Jesus von Nazareth sind Christinnen und Christen: schätzungsweise 180'000 in Israel, 40'000 im Westjordanland, und einige Hundert im Gazastreifen. Besonders bedrängt sind die einheimischen Christen in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Taybeh, das letzte christliche Dorf im israelisch besetzten Westjordanland, erlebt stetig mehr Angriffe von radikalen Siedlern. Wer diese Gewalt nicht klar verurteile, mache sich mitschuldig am Leiden und der Vertreibung der Palästinenser, und damit auch palästinensischer Christen, sagt ein einheimischer Pfarrer. Einflussreiche christliche Fundamentalisten widersprechen: Israel besetze kein Land. Gott habe das ganze Land dem jüdischen Volk gegeben, und damit verbunden sei ein messianisches Versprechen: das Wiederkommen von Jesus Christus. Wer sich gegen Gottes Willen wehre, werde bestraft: auch einheimische Christen. Solche Gruppierungen beeinflussen zwar die Politik im Heiligen Land. Aber zu schaffen machen den einheimischen Christinnen und Christen besonders ihre komplett unterschiedlichen, politisch bedingten Lebenswelten.
Die Christinnen und Christen im Land von Jesus von Nazareth sind unter Druck: Angriffe und Abwanderung machen ihnen zu schaffen, ebenso fundamentalistische Gruppierungen und die eigene Gespaltenheit. Die christliche Minderheit im Heiligen Land ringt ums Überleben und um Hoffnung. Nur noch ein bis zwei Prozent der Bevölkerung im Heimatland von Jesus von Nazareth sind Christinnen und Christen: schätzungsweise 180'000 in Israel, 40'000 im Westjordanland, und einige Hundert im Gazastreifen. Besonders bedrängt sind die einheimischen Christen in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Taybeh, das letzte christliche Dorf im israelisch besetzten Westjordanland, erlebt stetig mehr Angriffe von radikalen Siedlern. Wer diese Gewalt nicht klar verurteile, mache sich mitschuldig am Leiden und der Vertreibung der Palästinenser, und damit auch palästinensischer Christen, sagt ein einheimischer Pfarrer. Einflussreiche christliche Fundamentalisten widersprechen: Israel besetze kein Land. Gott habe das ganze Land dem jüdischen Volk gegeben, und damit verbunden sei ein messianisches Versprechen: das Wiederkommen von Jesus Christus. Wer sich gegen Gottes Willen wehre, werde bestraft: auch einheimische Christen. Solche Gruppierungen beeinflussten zwar die Politik im Heiligen Land. Aber seine grösste Sorge seien diese nicht, sagt ein christlicher Politologe. «Wir sind einfach sehr schlecht organisiert.»
Endet gerade der “kurdische Traum” in Syrien? Denn bis vor kurzem wurde das Gebiet Rojava im Nordosten Syriens komplett von den Kurdinnen und Kurden selbst verwaltet und stand für ihren Traum der Selbstbestimmung. Doch jetzt könnte Schluss damit sein: Denn die Truppen der Übergangsregierung in Damaskus sind eingerückt und haben große Teile des Landes eingenommen. Ende Januar kam es zu einem Waffenstillstandsabkommen zwischen beiden Seiten, das die Eingliederung der kurdischen Gebiete unter der Kontrolle von Damaskus vorsieht. Was bedeutet dieser Schritt für die ethnische Minderheit? Welche Pläne verfolgt Syriens Präsident Ahmed al-Scharaa, selbst ehemaliger Dschihadist? Und welche Rolle spielt dabei die Türkei? ARD-Korrespondent Ramin Sina vom Studio Kairo war im Januar zuletzt in Syrien, konnte sich vor Ort einen Eindruck machen und mit vielen Kurdinnen und Kurden sprechen. ARD-Korrespondent Benjamin Weber vom Studio Istanbul ordnet im Gespräch mit Host Natalie Amiri die Machtspiele der Türkei ein. Raman Bilal arbeitet für den kurdischen rote Halbmond, lebt in Rojava und war dort, als syrische Truppen vor wenigen Tagen die Stadt einnahmen. Er schildert die aktuelle Lage. Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Julia Schuster, Nils Kopp, Roman Maruhn Mitarbeit: Caroline Mennerich, Anna Stosch Redaktionsschluss: 05.02.26 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast-Tipp “Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste”: https://www.ardaudiothek.de/sendung/dark-matters-geheimnisse-der-geheimdienste/12449787/ ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Endet gerade der “kurdische Traum” in Syrien? Denn bis vor kurzem wurde das Gebiet Rojava im Nordosten Syriens komplett von den Kurdinnen und Kurden selbst verwaltet und stand für ihren Traum der Selbstbestimmung. Doch jetzt könnte Schluss damit sein: Denn die Truppen der Übergangsregierung in Damaskus sind eingerückt und haben große Teile des Landes eingenommen. Ende Januar kam es zu einem Waffenstillstandsabkommen zwischen beiden Seiten, das die Eingliederung der kurdischen Gebiete unter der Kontrolle von Damaskus vorsieht. Was bedeutet dieser Schritt für die ethnische Minderheit? Welche Pläne verfolgt Syriens Präsident Ahmed al-Scharaa, selbst ehemaliger Dschihadist? Und welche Rolle spielt dabei die Türkei? ARD-Korrespondent Ramin Sina vom Studio Kairo war im Januar zuletzt in Syrien, konnte sich vor Ort einen Eindruck machen und mit vielen Kurdinnen und Kurden sprechen. ARD-Korrespondent Benjamin Weber vom Studio Istanbul ordnet im Gespräch mit Host Natalie Amiri die Machtspiele der Türkei ein. Raman Bilal arbeitet für den kurdischen rote Halbmond, lebt in Rojava und war dort, als syrische Truppen vor wenigen Tagen die Stadt einnahmen. Er schildert die aktuelle Lage. Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Julia Schuster, Nils Kopp, Roman Maruhn Mitarbeit: Caroline Mennerich, Anna Stosch Redaktionsschluss: 05.02.26 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast-Tipp “Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste”: https://www.ardaudiothek.de/sendung/dark-matters-geheimnisse-der-geheimdienste/12449787/ ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Eine kleine Minderheit ist für den Grossteil der Falschinformationen verantwortlich. Oft stecken nicht einmal Menschen dahinter. Was lässt sich dagegen tun? Eine Zahl aus einer Studie zu den US-Wahlen 2020 ist bemerkenswert: Nur 0,1 Prozent aller Nutzerinnen und Nutzer sollen für die Verbreitung von etwa 80 Prozent der Fake News verantwortlich gewesen sein. Häufig stehen hinter diesen Konten keine Menschen, sondern Bots, die automatisiert Inhalte verbreiten. Auch wenn niemand ihnen wirklich glaubt, können sie die Stimmung beeinflussen: Etwa indem sie den Eindruck erwecken, man sei mit seiner Meinung in der Minderheit. Anzeichen für Bots sind: immer gleicher Posting-Stil, extrem hohe Posting-Frequenz ohne Unterbruch, generische Nutzernamen mit Zahlenkombinationen. Der wichtigste Tipp: solche Inhalte nicht weiterverbreiten. Gegen orchestrierte Desinformationskampagnen kann man als Einzelperson wenig ausrichten – ausser, es nicht noch schlimmer zu machen. Fake News sind oft bewusst emotional oder reisserisch formuliert, um das kritische Denken auszuschalten. Gerade bei solchen Inhalten lohnt sich besondere Vorsicht. Doch die Verantwortung liegt nicht allein bei den Nutzerinnen und Nutzern. Social-Media-Plattformen könnten weit mehr tun: Sie könnten aufhören, kontroverse und emotionale Inhalte besonders prominent anzuzeigen. Sie könnten die Verbreitungsgeschwindigkeit von Inhalten drosseln, damit Fakten-Checker und -Checkerinnen Zeit zum Überprüfen haben. Oder sie könnten die Reichweite bestimmter Inhalte begrenzen.
Portugal hat gewählt – aber einen neuen Präsidenten hat das Land noch nicht. In die Stichwahl kommen der Sozialist Antonio Jose Seguro und der Rechtspopulist André Ventura. Das ist überraschend, sagt SRF-Auslandredaktor Beat Vogt. Was das für den 2. Wahlgang bedeutet. - In Syrien entscheidet sich wohl gerade die Zukunft der kurdischen Minderheit. Die Truppen der Übergangsregierung bekämpften in den letzten Tagen kurdische Truppen im Norden und Osten des Landes. Nun haben die Regierung und die Kurdenmiliz ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Die Gründe erklärt Bente Scheller, Nahostexpertin bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin. - Das Gebaren der USA im Falle Grönlands macht erneut deutlich: Europas Einfluss scheint auf der Weltbühne deutlich kleiner geworden zu sein. Marina Henke forscht an der Hertie School in Berlin zu Europäischer Sicherheits- und Verteidigungspolitik und schätzt ein, ob der Eindruck stimmt. - Seit einem Monat gilt in Australien das Social Media Verbot für unter-16-jährige. Die australische Regierung spricht von einem Erfolg – stimmt diese Einschätzung? Antworten gibt SRF-Australien-Korrespondent Urs Wälterlin.
Christen sind heute in der Minderheit. Was bedeutet das für die, denen der Glaube noch wichtig ist?
Nur eine kleine Minderheit leistete in der NS-Zeit Widerstand. Über sie ist wenig bekannt – ihre Hilfe war oft spontan. Nach 1945 wurde der Widerstand lange diffamiert, denn er zeigte, dass Handeln möglich gewesen wäre, so Politologe Johannes Tuchel. Tuchel, Johannes; Westhof, Ramona www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Vor einem Jahr endete das über 50-jährige Regime der Assad-Familie in Syrien. Die Autorin und Schauspielerin Lubna Abou Kheir und der Migrationsexperte Ashti Amir flüchteten vor Jahren in die Schweiz. Wie beurteilen sie die Entwicklungen? In die riesige Hoffnung hat sich viel Enttäuschung gemischt. In Syrien haben die militärischen Auseinandersetzungen nie aufgehört. Dies beobachtet Ashti Amir, der im November in Syrien war und der ein kleines Hilfswerk aufgebaut hat. Selbst Hilfslieferungen könnten nicht gefahrenlos transportiert werden. Die Autorin und Schauspielerin Lubna Abou Kheir gehört der Minderheit der Drusen an. Diese Minderheit wurde in Syrien letzten Sommer Opfer von Angriffen. Die Koexistenz der Minderheiten sei die grösste Herausforderung Syriens. Angst haben beide vor der Islamisierung des Landes, sie haben kein Vertrauen in den Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa. Wie haben sie das letzte Jahr erlebt? Welche Probleme und Lösungsansätze sehen sie? Lubna Abou Kheir und Ashti Amir sind nach einem Jahr wieder gemeinsam zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Diese Folge ist ursprünglich am 6. Juni 2025 erschienen. Im Rahmen des aktuellen Highlight-Programms während der Winterpause von »Acht Milliarden« veröffentlichen wir sie hier noch einmal. Immer wieder tauchen Berichte über den Einsatz von Uiguren als Zwangsarbeiter in China auf. Neue Recherchen des SPIEGEL zeigen nun das tatsächliche Ausmaß: Uiguren werden systematisch aus ihrer Heimatprovinz Xinjiang in andere Landesteile gebracht, wo sie unter teils prekären Bedingungen arbeiten müssen. Den Betroffenen drohen willkürliche Inhaftierungen, sie stehen unter ständiger Überwachung und sind oftmals in Wohnheimen untergebracht, die sie kaum verlassen dürfen. In der aktuellen Folge des SPIEGEL-Podcasts »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Christoph Giesen, SPIEGEL-Korrespondent in Peking. In einer langwierigen Recherche in Kooperation mit der »New York Times« und dem Londoner »The Bureau of Investigative Journalism« fanden Giesen und seine Kollegen 75 Werke in elf Provinzen, in denen Angehörige der muslimischen Minderheit arbeiten müssen. Zu den Profiteuren zählen mutmaßlich auch deutsche Unternehmen, da sie direkt oder indirekt von dieser Form der Ausbeutung profitieren könnten. Mehr zum Thema: (S+) Der VW-Konzern wollte beweisen, dass es in seinem umstrittenen Werk in Xinjiang keine Zwangsarbeit gibt. SPIEGEL-Recherchen belegen: Der Prüfbericht enthält Mängel, die Prüfer scheinen zweifelhaft: https://www.spiegel.de/wirtschaft/volkswagens-bluff-mit-den-menschenrechten-fragwuerdige-fabrik-in-xinjiang-a-cf3028b4-6c27-4caf-8277-47603c650a92 (S+) Der chinesische Staat soll in Umerziehungslagern rund eine Million Uiguren interniert haben: Die Xinjiang Police Files geben diesem System nun Namen und Gesichter: https://www.spiegel.de/ausland/xinjiang-police-files-einblick-in-chinas-brutales-lagersystem-a-6e85c81a-43c5-4a7b-85ad-8c70b22179a2 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Mihhail Stalnuhhin bezeichnet die estnische Regierung als faschistisch und sieht die russische Minderheit unterdrückt – und er gewinnt so Wahlen. Unsere Korrespondentin führte mit ihm ein schräges Interview. Heutiger Gast: Linda Koponen, Korrespondentin Nordeuropa Host: Simon Schaffer Der g[anze Text von Lindas Aufeinandertreffen](https://www.nzz.ch/international/die-russen-in-estland-sind-unzufrieden-mihhail-stalnuhhin-siegt-in-narwa-ld.1910032) mit Mihhail Stalnuhhin gibts zu lesen bei der NZZ. Die neue 5-teilige Podcast-Serie der NZZ und der Brost-Stiftung "250 Dollar - Wie ich einen Menschen freikaufe" findet ihr hier https://open.spotify.com/show/55Js1YIOLAcxvC9qGbfBvC
Die US-Zölle gegen die Schweiz waren dieses Jahr das dominierende News-Thema – Jury-Chefin Marlies Whitehouse erklärt, warum trotzdem die «Frauen-Nati» das Rennen um das Wort des Jahres gemacht hat. Weitere Themen: · In der Musikindustrie geht es derzeit um die Frage, inwiefern KI beim Lieder schreiben eingesetzt werden darf. Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch über die Zusammenarbeit zwischen KI-Portalen und der Musikindustrie. · Rund 130'000 Deutsche leben in Polen, sie sind als nationale Minderheit anerkannt. Aber immer weniger von ihnen fühlen sich dort wirklich zugehörig. Der freie Journalist Jan Opielka erklärt, was das mit der Politik der langjährigen Pis-Partei zu tun hat. · Kirgistan galt lange als das freiste Land Zentralasiens. Doch diese Zeiten sind vorbei, wie auch die Wahlen vom Wochenende zeigen. SRF-Korrespondent Calum MacKenzie hat eine Oppositionelle getroffen – und zeigt, wie Präsidenten Sadyr Dschaparow den unabhängigen Medien der Protestkultur seines Landes ein Ende bereitet hat.
Lena Georgescu ist ein Aushängeschild des Schweizer Schachs. Aus dem Nationalteam ist Georgescu nun ausgetreten, da sie mit der Politik des Schachbunds im Bereich Spitzensport nicht einverstanden ist. Um Betrugsvorwürfe auf höchstem Niveau zu bekämpfen, fordert sie mehr Kontrollen bei Turnieren. Lena Georgescu ist eine der besten Schachspielerinnen der Schweiz, mehrfache Schweizermeisterin und Frauen Grossmeister. Kürzlich bestritt sie mit ihrem Team aus Winterthur den European Club Cup auf Rhodos – vergleichbar mit der UEFA Champions League. Im Schach sind Frauen eine kleine Minderheit. Auch Spitzenplätze belegen sie in der gemischten Weltrangliste nicht. Georgescu engagiert sich gegen Sexismus im Schach und unterschrieb einen offenen Brief von Schachspielerinnen. Im Sommer ist sie aus dem Schweizer Nationalteam zurückgetreten. Ein ungewöhnlicher Schritt. Was sind die Gründe? Lena Georgescu ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Im Osten Belgiens wird Deutsch gesprochen. Zu Belgien kam das Gebiet vor gut 100 Jahren eher zufällig und nur widerwillig. Aber heute fühlen sich die Deutschsprachigen pudelwohl in Belgien. Eine Reportage über eine unbekannte Minderheit. Die Deutschsprachige Gemeinschaft im Osten Belgiens, an der Grenze zu Deutschland und Luxemburg, ist etwas so gross wie der Kanton Jura; und das Gebiet zählt gerade einmal 80'000 Einwohnerinnen und Einwohner - nicht einmal ein Prozent der belgischen Gesamtbevölkerung. Es überrascht daher kaum, dass sogar viele Belgierinnen und Belgier die Deutschsprachige Gemeinschaft nicht kennen. Das Gebiet war (wie Belgien) ursprünglich Teil der Niederlande. Nach den Napoleonischen Kriegen wurde es am Wiener Kongress 1815 Preussen zugeschlagen und kam 1920 als Entschädigung für deutsche Zerstörung im Ersten Weltkrieg zu Belgien. Viele wurden zu Beginn nicht warm mit der neuen Zugehörigkeit zu Belgien, obwohl die deutsche Sprache in die Verfassung aufgenommen wurde. Im Zweiten Weltkrieg begrüssten daher viele den Einmarsch der Deutschen Wehrmacht. Mittlerweile glücklich in Belgien Nach dem Krieg geriet die deutsche Sprache dann in Verruf. Und trotzdem konnte sie sich halten - im Gegensatz zu anderen ursprünglich deutschsprachigen Gebieten wie dem Elsass oder Lothringen. Das ist wohl ein Nebeneffekt des Streits zwischen niederländischsprachigen Flamen und französischsprachigen Wallonen. Im Zuge dieses Streits wurden immer mehr Kompetenzen vom belgischen Staat an die Sprachgemeinschaften übertragen - auch an die Deutschsprachige Gemeinschaft. So geniessen die deutschsprachigen Belgierinnen und Belgier eine weitreichende Autonomie, die sie als Teil Deutschlands oder Luxemburgs niemals bekämen. Entsprechend zufrieden sind sie mittlerweile mit der Zugehörigkeit zu Belgien - im Gegensatz zu den sich ständig streitenden Flamen und Wallonen. Die Deutschsprachigen gelten daher auch als die «letzten Belgier». In unserer Reportage aus dem ostbelgischen Hauptort Eupen spüren wir der wechselhaften (Sprach-)Geschichte und dem heutigen Selbstverständnis nach. Ausserdem stellen wir darin auch die noch lebendigen Mundarten Ostbelgiens vor und erfahren, wie man in Ostbelgien mit der dominanten Nachbarsprache Französisch umgeht. Wie sagt man «gediegen» auf Schweizerdeutsch? In unserem Mundart-Briefkasten gehen wir der Frage nach, welches schweizerdeutsche Wort eigentlich dem hochdeutschen «gediegen» entspricht. Und wir wollen wissen, ob Verben auf «-le» wie «bäschtele, nöisle, säichele, grümschele» und so weiter immer eine negative Bedeutung tragen. Ausserdem klären wir, was der Familienname Gschwind ursprünglich bedeutet haben könnte. Buch-Tipps: ⦁ Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung (Hg.): Deutsch in Europa. Vielfalt Sprachnormen und Sprachgebrauch. Vierter Bericht zur Lage der deutschen Sprache. Tübingen 2025 (Gratis-Zugriff: https://elibrary.narr.digital/xibrary/start.xav?start=%2F%2F%2A%5B%40node_id%3D%27159318%27%5D#/text/9783381135226?_ts=1762597524176) ⦁ Carlo Lejeune (Hg.): Grenzerfahrungen. Eine Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. 5 Bände. Eupen 2013-2019.
Ultrakonservative, nationalistische Christen gibt es in den USA schon lange. Doch seit Donald Trump erneut Präsident ist, hat sich ihre Rolle verändert: Sie sind im politischen Mainstream angekommen. Noch nie hatten radikale christliche Nationalisten so viel Einfluss wie heute. Zahlreiche Vertreter dieser Bewegung bekleiden höchste Staatsämter. Ihr Ziel: ein Gottesstaat nach alttestamentarischem Vorbild. Frauen sollen das Wahlrecht verlieren, Homosexualität geächtet, das Patriarchat gestärkt werden. Ihr Heilsbringer: Donald J. Trump. In dieser Folge von »Trumps Amerika« spricht Host Juan Moreno mit SPIEGEL-Redakteur Jörg Schindler über dessen monatelange Recherche in den USA. Schindler beschreibt in seiner SPIEGEL-Titelstory die enge Verflechtung von Religion, Politik und Macht in den USA – von der theokratischen Vision des Predigers Douglas Wilson über Trumps inszenierte Spiritualität bis hin zu den Allianzen ultrarechter Christen mit Silicon-Valley-Milliardären. Formiert sich hier eine neue autoritäre Bewegung oder ist es lediglich das Aufbäumen einer lautstarken Minderheit? Mehr zum Thema: (S+) Ultrarechte christliche Nationalisten waren in den USA oft nah dran an der Macht. Der Selfmade-Heiland Donald Trump hat ihnen nun die Tür geöffnet. Das Ziel der Eiferer: eine amerikanische Theokratie – die SPIEGEL-Titelstory von Jörg Schindler: https://www.spiegel.de/ausland/usa-unter-donald-trump-gotteskrieger-in-der-regierung-a-a4a2d5f4-caae-4cce-8ccb-cf80204ffcf6 (S+) Wer Geld hat, ist in ihren Augen von Gott gesegnet – und die Sklaverei war nicht so schlimm: US-Bibelfanatiker haben so viel Macht wie nie. Religionsexpertin Kobes Du Mez erklärt, was die Eiferer mit Trump verbindet – ein Interview von Jörg Schindler: https://www.spiegel.de/ausland/religion-in-den-usa-so-gross-ist-der-einfluss-christlicher-nationalisten-a-0a05ec6d-c9ba-409f-82ca-029bd7f488f9 Ein als Polizist verkleideter Mann hat die Demokratin Melissa Hortman und ihren Ehemann erschossen, ein weiterer Abgeordneter und seine Frau wurden verletzt. Der Täter ist flüchtig. Veranstaltungen im ganzen Bundesstaat wurden abgesagt – https://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-demokratische-us-politikerin-und-ihr-ehemann-in-den-usa-erschossen-polizei-sucht-57-jaehrigen-a-788d054f-b63e-462f-9166-ce4ebf268097 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.