POPULARITY
Categories
Der Iran stand kurz vor dem Sieg. Da wurde eine neue Militärallianz aus dem orientalischen Wüstensand gestampft. Hat jener Dreierbund mit der Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan dauerhaft Bestand?Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Der betrogene IranDer Iran stand kurz vor dem Sieg. Der Iran hatte sowohl die USA wie dessen engsten Verbündeten in Nahost, Saudi-Arabien, fest im Schwitzkasten. Die Meerengen von Hormus und Bab el Mandeb konnten zu jeder Zeit geschlossen werden. Die USA kommen dann nicht mehr an Rohstoffe für Düngemittel heran. Saudi-Arabien kann seine Öltanker nicht durch die beiden Meerengen bringen. Die finanzielle Lage sowohl der USA wie Saudi-Arabiens verschlechtert sich zusehends. Trump steht mit leeren Händen und bis auf die Knochen blamiert vor den Zwischenwahlen im kommenden November. Der Iran steigert seine Forderungen für einen Waffenstillstand immer weiter in astronomische Höhen.Doch plötzlich ist alles ganz anders. Damit hatte außerhalb des inneren Zirkels niemand gerechnet. Am 7. August treffen sich plötzlich der Regierungschef Präsident Recep Erdogan, der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman sowie der pakistanische Ministerpräsident Shebar Sharif in Mekka. Die drei unterzeichnen feierlich einen Militärpakt. Um dem Ganzen ein bisschen die militärstrategische Schärfe zu nehmen, treffen sich die drei sunnitischen Regierungschefs am höchsten muslimischen Heiligtum, Mekka nämlich. Ein Ort, den Ungläubige gar nicht betreten dürfen. Die Drei betonen, der Pakt sei gegen kein Land in der Region gerichtet. Es ginge um reine Selbstverteidigung. Und sie veröffentlichen ein extrem kurzes Pressekommuniqué, dem immerhin eine einzige klare Ansage zu entnehmen ist:Unverkennbar ist diese gegenseitige Beistandsklausel abgekupfert aus Paragraf 5 der Atlantik-Charta der NATO. Also: wer ein Mitgliedsland der NATO angreift, bekommt es mit allen 32 NATO-Staaten zu tun. Und in diesem Falle: wer eine der drei sunnitischen Nationen angreift, bekommt die geballte Macht aller drei Militärkräfte zu spüren. Immerhin sind die drei Nationen durchaus Schwergewichte in ihrem Bereich: Pakistan hat die Atombombe. Saudi-Arabien hat viel Geld und obendrein eine potente Luftwaffe. Und die Türkei verfügt über die zweitgrößte NATO-Streitmacht, mit einem Potential von fast 900.000 Soldaten. Eine türkische Streitmacht, die über Kampferfahrung unter anderem in Syrien verfügt.Die Mitgliedschaft der Türkei in diesem Dreierbund ist besonders delikat. Denn damit ergibt sich die Möglichkeit, aus dem Regionalkrieg im Nahen Osten einen Flächenbrand zu machen, der sich auch auf Europa erstrecken kann. Stellen wir uns einmal vor, die Türkei provoziert den Iran, und der Iran feuert daraufhin Marschflugkörper auf die Türkei, was ohne Weiteres möglich ist. Dann müssten rein theoretisch alle 32 NATO-Staaten dem Iran den Krieg erklären. Nun ist wenig wahrscheinlich, dass die Türkei sich mit dem Iran anlegen möchte. Auch ist der Paragraf 5 der NATO-Charta nicht so stahlhart, wie er gerne erscheinen möchte. Weder lässt sich aus dem Paragrafen ein Zwang zum solidarischen Waffengang aller NATO-Staaten ableiten, noch sieht die Charta eine militärische Option als vorrangig an .Nun gibt es noch eine Merkwürdigkeit: der Vertragstext jenes Dreierpaktes ist nirgendwo auffindbar. Die devoten Damen in schwarzer saudischer Landestracht trugen möglicherweise lederne Aktenordner zu den Tischen der drei Regierungschefs, in denen sich nichts anderes befand als das gemeinsame Pressekommuniqué! Es gibt einen möglichen Grund für die so plötzlich anberaumte Vertragsunterzeichnung. Denn es war den Geheimdiensten Saudi-Arabiens aufgefallen, dass die proiranischen Milizen im Irak mit den jemenitischen Ansar Allah-Milizen gemeinsam eine groß angelegte Attacke gegen sensible Ölfelder und Logistik-Punkte im Scheichtum am 6. August durchführen wollten . https://apolut.net/us-imperialismus-auch-ohne-die-usa-von-hermann-ploppa/
Es waren keine Wünsche, sondern Forderungen: Nach dem Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta wandten sich 22 europäische Staats- und Regierungschefs mit einem Brief an die EU-Kommission. Angesichts der Lage verlangten sie eine außerordentliche Konferenz der Innenminister. Ihr Begehren wurde erfüllt: Am Dienstag tagten die Innenminister. Der Brief der 22 enthielt nicht nur Forderungen, sondern auch Kritik – und zwar an der spanischen Regierung. Allerdings gab es nicht nur eine Fassung des Schreibens. Um die Entstehungsgeschichte eines Briefes, der als Signal der Härte gegen irreguläre Migration gemeint war, dann aber zum Symbol der Uneinigkeit Europas wurde, geht es in dieser Folge von Machtwechsel. Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander sprechen über den Umgang der Bundesregierung mit den Geschehnissen in Ceuta, die Rolle des Kanzlers – und über das Agieren einer politischen Mitte, die zur Getriebenen der Wirkmacht von Bildern geworden ist. –––– Machtwechsel live in Hamburg: Am 1. Oktober 2026 diskutieren Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander im Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Die Veranstaltung ist ausverkauft. Für alle, die keine Tickets mehr bekommen haben: 2027 geht es mit weiteren Live-Shows quer durch Deutschland. –––– Holen Sie sich jetzt den exklusiven NordVPN-Deal inkl. 4 Bonusmonaten mit dem Code Machtwechsel oder unter https://nordvpn.com/machtwechsel Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Tausende Menschen versuchten binnen weniger Tage, über die spanische Exklave Ceuta nach Europa zu gelangen - und lösten einen politischen Sturm in der EU aus. Migrationsforscher Jochen Oltmer analysiert, was das über die europäische Migrationspolitik verrät. "Ich habe den Eindruck, es geht um grundsätzlicheres, insbesondere um innenpolitische Positionierung der verschiedenen Regierungschefs."
22 EU-Staats- und Regierungschefs haben in einem Offenen Brief Spaniens Regierung für die Krisensituation in der Exklave Ceuta verantwortlich gemacht. Die Europaabgeordnete Sippel (SPD) hält den Brief für fatal. Auch an Kanzler Merz übt sie Kritik. Engels, Silvia www.deutschlandfunk.de, Interviews
22 EU-Staats- und Regierungschefs haben in einem Offenen Brief Spaniens Regierung für die Krisensituation in der Exklave Ceuta verantwortlich gemacht. Die Europaabgeordnete Sippel (SPD) hält den Brief für fatal. Auch an Kanzler Merz übt sie Kritik. Engels, Silvia www.deutschlandfunk.de, Interviews
In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» reisen wir mit EU-Korrespondent Charles Liebherr durch das Europa-Quartier in Brüssel. Heute sind wir im EU-Rat. Hier ringen 27 Staaten um Kompromisse. Warum die Fassade aus alten Fensterrahmen aus ganz Europa besteht und was sie über die EU erzählt. Der EU-Rat ist das Machtzentrum der Europäischen Union. Hier treffen sich die Staats- und Regierungschefs sowie die Ministerinnen und Minister der 27 Mitgliedstaaten, um über Europas wichtigste Entscheidungen zu beraten. In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» führt EU-Korrespondent Charles Liebherr durch das Ratsgebäude in Brüssel, vorbei am berühmten roten Teppich und dem riesigen Medienzentrum. Er erklärt, wie die EU mit Kompromissen arbeitet, weshalb die Ratspräsidentschaft so wichtig ist und wie sich selbst die Schweiz in diesem Gebäude einbringt. Zudem zeigt er, weshalb die Fassade aus alten Fensterrahmen aus ganz Europa mehr ist als ein architektonisches Detail: Sie steht sinnbildlich für die Vielfalt und den Zusammenhalt der Europäischen Union. In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» kommen Persönlichkeiten zu Wort, die das «Tagesgespräch» über viele Jahre geprägt haben. Charles Liebherr ist zu Gast bei David Karasek.
Guten Morgen! Gestern, am französischen Nationalfeiertag, lud Frankreichs Präsident Emmanuel Macron 24 Staats- und Regierungschefs auf die Champs-Élysées zur bislang größten Militärparade des Landes. Unter den Gästen waren auch Bundeskanzler Friedrich Merz, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nebst seiner Frau Olena Selenska als auch der noch amtierende britische Premierminister Keir Starmer. Das Elysée kommentierte, Frankreich wolle damit „seine strategische Autonomie und das strategische Erwachen Europas“ würdigen. Um Würdigung ging es auch im Ahrtal. Bei einer Gedenkveranstaltung wurde der Opfer der Flutkatastrophe vor fünf Jahren gedacht. Aber auch der vielen Helfer und Einsatzkräfte, die vielfach freiwillig aus ganz Deutschland kamen und den Betroffenen tätig zur Seite standen. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder bat in diesem Zusammenhang um Entschuldigung für das Versagen des Staates.
Die USA im Krieg mit dem Iran: weder Erfolge noch Verhandlungen in Sicht. Die Straße von Hormus ist laut iranischer Aussage gesperrrt.│Die EU-Außenminister treffen sich in Brüssel - es geht unter anderem um die israelische Siedlungspolitik im Westjordanland.│ "Koalition der Willigen" in Paris: 25 Staats- und Regierungschefs wollen der Ukraine helfen.
260711PC Revolver, Kalaschnikow, KettensägeMensch Mahler am 11.7.2026Tja, manche Geschenke kann man zurückgeben. Oder weiterverschenken. Dieses kann Friedrich Merz nur heimlich verschwinden lassen. Recep Erdogan schenkte einigen Regierungschefs beim Nato-Gipfel in der Türkei jeweils einen Revolver – umtauschsicher. Mit eingraviertem Namen. Mit einer Schachtel Munition. Und eine Ausführgenehmigung noch dazu. Das Problem: in die meisten Nato-Staaten darf man keine scharfen Waffen einführen. Merz war etwas verlegen und beauftragte dann die deutsche Botschaft und das Auswärtige Amt mit dem Transport nach Berlin. Was sagt das über den Schenker aus? Was will er mit dieser Geste bezwecken? Hey Cowboy, ich zeig dir mal, wie man mit Oppositionellen umgeht? Problemlösung auf türkisch? Keineswegs. Auf russisch geht das so: Kreml-Chef Vladimir Putin hat schon mehrfach das legendäre Kampfgewehr Kalaschnikow verschenkt. Einer seiner Vorgänger, Nikita Chruschtschow, überreichte einst Dwight D. Eisenhower ein aufwändig graviertes Jagdgewehr. In der Sammlung des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer entdeckte man unter anderem einen Tomahawk und ein Samuraischwert. Wie so oft schoss den Vogel aber kein anderer als Gerhard Schröder, SPD-Kanzler und Raubein, ab. Dem amerikanischen Präsidenten George W. Bush übergab er eine Kettensäge. Gaz-Prom- Gerd war schon immer ein Mann fürs Grobe. Und um eine Begründung war er auch nie verlegen.O-Ton Schröder: „Auf einer solchen Basis kann man dann auch unterschiedliche Positionen diskutieren.Mit einem Revolver, einer Kalaschnikow oder einer Kettensäge kann man eben auch Diplomatie betreiben. Man nennt das Kahlschlag. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Donald Trump in Love. Er habe im türkischen Präsidentenpalast viel Liebe gespürt, sagte er nach dem Arbeitstreffen der Staats- und Regierungschefs auf dem NATO-Gipfel in Ankara. Dabei war sein Auftreten vor Beginn des Gipfels alles andere als von Liebe geprägt. Was hinter verschlossenen Türen in Ankara passierte, was den deutschen Bundeskanzler euphorisierte und wie stabil das Verteidigungsbündnis nun dasteht, darum geht es in dieser Folge von Machtwechsel. Auch im politischen Berlin liegt etwas in der Luft. Die Regierung verabschiedet sich zwar mit besten Reformabsichten in die Sommerpause, doch schon jetzt zeigt sich: Pläne sind das eine, ihre Umsetzung das andere. So besprechen Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander anhand des Kleinteiligen in der Finanzierung der Steuerreform, warum das große Ganze bislang nur eine halbe Sache ist – trotz einer Regierungserklärung des Bundeskanzlers, die ganz aufs Große geht. –––– Machtwechsel verabschiedet sich in die Sommerpause. Neue Folgen gibt es ab Mittwoch, 5. August. –––– Machtwechsel live in Hamburg: Am 1. Oktober 2026 diskutieren Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander im Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Die Veranstaltung ist ausverkauft. Für alle, die keine Tickets mehr bekommen haben: 2027 geht es mit weiteren Live-Shows quer durch Deutschland. –––– Erhalten Sie einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily Datenpakete! Nutzen Sie den Code Machtwechsel beim Checkout vor Ihrer Reise. Downloaden Sie jetzt die Saily App oder gehen Sie zu https://saily.com/machtwechsel Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Der NATO-Gipfel in Ankara – Viel Applaus, wenig SubstanzWie westliche Regierungen und Medien einen Erfolg feiern, während die Glaubwürdigkeit der Allianz schwindet.Ein Kommentar von Rainer Rupp.Der NATO-Gipfel in Ankara endete mit der einhelligen Einschätzung der Staats- und Regierungschefs, dass das Treffen ein bedeutendes Zeichen für die Geschlossenheit des Bündnisses und einen erneuerten Gestaltungswillen gesetzt habe. Trotz unterschiedlicher nationaler Prioritäten und früherer Sorgen um den transatlantischen Zusammenhalt betonten die Regierungschefs, der Gipfel habe die gemeinsame Entschlossenheit der NATO gestärkt und konkrete Fortschritte bei der Abschreckung Russlands und der Verteidigung und Unterstützung der Ukraine erzielt.NATO-Generalsekretär Mark Rutte, dessen Schleimspur aus Unterwürfigkeit und Huldigungen von Trump sich quer durch den NATO-Gipfel zog, bezeichnete das Treffen als einen „außerordentlich erfolgreichen“ Gipfel. Er hob hervor, dass das Bündnis den Übergang von ehrgeizigen Zielsetzungen zur konkreten Umsetzung geschafft habe. Steigende Verteidigungsausgaben, der Ausbau der Rüstungsproduktion sowie die wachsende Bereitschaft der europäischen Verbündeten und Kanadas, mehr Verantwortung für die gemeinsame Sicherheit für den gemeinsam geplanten Krieg gegen Russland zu übernehmen. So fasste Rutte die Botschaft des Gipfels mit den Worten zusammen:US-Präsident Donald Trump bewertete den Gipfel ebenfalls positiv. Er erklärte, die Gespräche mit den Verbündeten seien von „viel gegenseitiger Wertschätzung“ geprägt gewesen, womit er nur die Huldigungen und Bewunderungsorgien bezüglich seiner Person gemeint haben kann, denn dem größten US-Präsidenten aller Zeiten käme sowas wie eine Wertschätzung seiner Vasallen nicht über die Lippen. Zur unendlichen Erleichterung seiner Vasallen bekräftigte Trump sein Bekenntnis zum Grundsatz von Artikel 5, d.h. der kollektiven Verteidigung der NordAtlantischen TerrorOrganisation (NATO).Besonders hervorgehoben wurden neue Verpflichtungen zum Ausbau militärischer Fähigkeiten und der Rüstungskooperation sowie die Zusage langfristiger militärischer Unterstützung für die Ukraine. An letzterer hat sich Trump jedoch nicht beteiligt. Er hat lediglich zugesichert, dass er, wenn die Europäer bezahlen, Waffen liefern wird, die dann von den Europäern an die Ukraine weitergereicht, bzw. verschenkt werden könnenTrotz fortbestehender Meinungsverschiedenheiten in einzelnen geopolitischen Fragen begrüßte Trump die höheren europäischen Verteidigungsausgaben, die hauptsächlich in die Taschen der US-Rüstungskonzerne fließen, und mit Blick auf die wichtigen Zwischenwahlen für den US-Kongress die Konzerne zu großzügigen Spenden für Trump und seine Republikaner ermuntern. Im Herbst steht ein Drittel der Sitze im US-Senat zur Wiederwahl und hundert Prozent der Sitze des Repräsentantenhauses. Vor diesem Hintergrund bezeichnete auch Trump das Treffen in Ankara als Erfolg, der eine gerechtere Lastenteilung innerhalb des Bündnisses belege.Derweil werden Trumps Stiefellecker unter den europäischen Staats- und Regierungschefs (das sind fast alle) nicht müde, triumphierend das „unerschütterliche Bekenntnis“ der Bündnispartner zur kollektiven Verteidigung auf dem Gipfel in Ankara in den geneigten Medien zu feiern und zu bekräftigen:Zugleich betonen sie weiter die Lüge, dass NATO-Einheit, Solidarität und gemeinsame Stärke weiterhin das Fundament von Frieden und Sicherheit für die rund eine Milliarde Bürgerinnen und Bürger des Bündnisses bilden. Damit wird versucht – allerdings vergeblich - der Welt den Ankara-Gipfel als Beweis für eine geschlossene und entschlossene Allianz zu präsentieren, trotz aller fundamental entgegengesetzter Interessen in vielen Mitgliedstaaten.„Die NATO liefert.“„Ein Angriff auf einen ist ein Angriff auf alle.“...https://apolut.net/der-nato-gipfel-trump-fuhrt-europa-folgt-von-rainer-rupp/
Weiter Waffen und Geld für die Ukraine, eine neue Arbeitsteilung sowie die „russische Gefahr“ – das sind die Hauptthemen des NATO-Gipfels in AnkaraEin Kommentar von Tilo Gräser.Der Gipfel der NATO in Ankara beschäftigt sich mit weit mehr als nur den Fragen der Verteidigung des Bündnisgebietes. Das soll angeblich die einzige Aufgabe der NATO seit ihrer Gründung 1949 sein. Längst ist die Legende, es handele sich bei ihr um ein Verteidigungsbündnis, widerlegt, spätestens mit dem Überfall auf Jugoslawien 1999.Am Dienstag und Mittwoch treffen sich die Staats- und Regierungschefs der inzwischen 32 Mitgliedsländer des westlichen Kriegsbündnisses NATO in der türkischen Hauptstadt Ankara. Der mediale Mainstream ergeht sich in Vermutungen, welche Beschlüsse bei dem insgesamt 36. NATO-Gipfel verabschiedet werden. Die Türkei ist zum zweiten Mal nach 2004 in Istanbul Gastgeber. Wenn dieser Text erscheint, wird in Ankara noch beraten, beschlossen und verkündet.„Im Mittelpunkt der Beratungen stehen die Geschlossenheit des Bündnisses, die Verteidigungsausgaben der Mitgliedstaaten, der Krieg in der Ukraine, die regionale Sicherheit sowie die Zusammenarbeit in der Rüstungsindustrie“, kündigte die türkische Zeitung Hürriyet in ihrer deutschen Online-Ausgabe am Montag an. Am Dienstag kamen zum NATO-Forum zur Verteidigungsindustrie Vertreter der Bündnisstaaten und der internationalen Rüstungsindustrie zusammen. Außerdem trafen sich die Außenminister der NATO mit ihren Amtskollegen aus den Staaten der Istanbul Cooperation Initiative. Dazu gehören neben der Türkei Bahrain, Kuwait, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate. Darüber hinaus veranstaltete laut der Zeitung das türkische Verteidigungsministerium einen Empfang für die Verteidigungsminister der NATO sowie für Vertreter aus Australien, Japan, Neuseeland und Südkorea.Die eigentlichen Beratungen der Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten sollen laut Hürriyet am Mittwoch erfolgen. Mit Spannung wird erwartet, was US-Präsident Donald Trump dabei von sich geben wird. Den Berichten nach stehen auf Trumps Plan ab Dienstag Gespräche mit dem türkishen Präsident Recep Tayyip Erdoğan sowie dem Kiewer Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, außerdem mit dem syrischen Präsidenten und früheren islamistischen Terroristen Ahmad al-Sharaa. Mit Selenskyj will Trump demnach über ein Ende des Krieges in der Ukraine reden.Selenskyj will weiter in die NATODoch das scheint anhaltend in weiter Entfernung beziehungsweise keine Frage von Gesprächen von wem auch immer zu sein. Gerade haben die russischen Truppen die Stadt Konstantinowka eingenommen, eine der wichtigen ukrainischen Festungs- und Verteidigungspunkte im Donbass. Das geschah zu einem Zeitpunkt, als westliche Politiker und Medien wieder einmal von einem möglichen Kiewer Sieg fabulierten. Anlass dafür waren und sind ukrainische Drohnenangriffe auf Ziele in der Tiefe Russlands wie zum Beispiel Raffinerien, die medienwirksam in Brand geraten. Das dient Analytikern zufolge vor allem dazu, die Versorgung der russischen Bevölkerung zu behindern und so Unruhe unter dieser zu schaffen. Zudem würden die Drohnen mit Kerosin gefüllt, um auf jeden Fall medienwirksame Bilder von großen Rauchsäulen zu schaffen, während der eigentliche Schaden gering ausfalle.Nach seiner Ankunft am Dienstag in Ankara traf US-Präsident Trump Erdoğan und erklärte, er wolle die US-Sanktionen gegen die Türkei prüfen und aufheben. Immer wieder kam es in den letzten Jahren zu Spannungen zwischen der Hauptmacht der NATO und dem Mitgliedsland am Bosporus. Gründe dafür lieferte der türkische Präsident, indem er sich unter anderem dem antirussischen Kurs des Westens nicht voll anschloss und immer wieder auch Israel kritisierte. Zudem wollte er russische S-400-Luftabwehrsysteme kaufen, weshalb ihm die USA die bestellten F-35-Kampfjets verweigerten. ...https://apolut.net/kriegsbundnis-nato-russland-weiter-im-visier-von-tilo-graser/
Mit großen Erwartungen sind die Staats- und Regierungschefs zum NATO-Gipfel nach Ankara gereist. Die Verbündetens setzen auf eine überraschende Strategie: viel Lob und demonstrative Wertschätzung für US-Präsident Donald Trump. Während Gastgeber Erdogan ihn mit großem Prunk empfing und die Allianz nach außen hin Geschlossenheit demonstrierte, bröckelt hinter den Kulissen das Fundament der Wertegemeinschaft: Trump attackierte Spanien scharf und parallel eskaliert der Konflikt mit dem Iran. Elmar Theveßen ist direkt im Medienzentrum im türkischen Präsidentenpalast vor Ort, er diskutiert mit Katrin Eigendorf und Ulf Röller über die Ergebnisse des Treffens. Ein Blick hinter die Kulissen eines Gipfels, der zeigt, dass die alte Sicherheitsordnung im Wanken ist und Europa sich völlig neu aufstellen muss. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Mittwoch, 08.07.2026 um 19:30 Uhr. _____________ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF auslandsjournal – der Podcast ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan Schnitt und Sound: Sebastian Schäfer Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Narîn Şevîn Doğan und Christian Hauser Leitung ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Die Galerie im Kanzleramt mit den Porträts der Regierungschefs hat eine lange Tradition. Schon die Anführer der Steinzeithorden wollten ihr Konterfei verewigt sehen - mit gewissen Schwierigkeiten, an die WDR 2 Historiker Friedemann Weise erinnert. Von Friedemann Weise.
Wir beginnen unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Der britische Premierminister ist nur zwei Jahre nach seinem massiven Wahlsieg zurückgetreten. Können westliche Regierungschefs daraus eine Lehre ziehen? Ist Starmers Rücktritt ein Zeichen für eine Krise der westlichen Demokratien? Anschließend sprechen wir über Trumps unaufhörliche Beleidigungen gegenüber den europäischen Regierungschefs. Haben diese nun die Nase voll davon? Markiert die Beleidigung der italienischen Ministerpräsidentin einen Wendepunkt? In unserem Wissenschaftsthema sprechen wir heute über eine faszinierende Studie, die untersucht, warum manche Schmetterlinge 25-mal länger leben als andere. Und zum Schluss sprechen wir über eine Krise in Boston. Den Kneipen der Stadt ist das Bier ausgegangen! Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Adverbs of Manner – Part 2. In Einrichtungen des öffentlichen Lebens wie im Supermarkt ist man einer Vielzahl von Reizen ausgesetzt. Für die meisten Menschen gehört dies zum Alltag und stellt kein Problem dar. Einige Menschen leiden jedoch unter dieser Reizüberflutung und können deshalb nicht immer richtig am öffentlichen Leben teilnehmen. Abhilfe schafft nun die sogenannte „Stille Stunde". Die Redewendung dieser Woche ist seinen Senf dazugeben. In der Schweiz gab es ein Referendum über einen Bevölkerungsdeckel, der die Bevölkerung des Landes bis 2050 auf 10 Millionen Menschen begrenzt hätte. Die Wähler in der Schweiz haben ihren Senf dazugegeben und dieses Vorhaben mit 54,8 % relativ deutlich abgelehnt. Starmers Rücktritt: Westliche Demokratien in der Vertrauenskrise? Bieten Europas Regierungschefs Trump endlich die Stirn? Neue Studie: Warum manche Schmetterlinge 25-mal länger leben als andere Schottische Invasion bringt Boston zum Feiern Die Stille Stunde Schweizer lehnen Bevölkerungsdeckel ab
Guten Morgen! Kanzler Merz hat sich in Berlin mit den Regierungschefs aus Frankreich, Polen, Italien und Großbritannien auf den NATO-Gipfel abgestimmt. Die E5-Staaten setzen dabei auf fünf klare Signale: • Geschlossenheit und Stärke der NATO • Höhere Investitionen in die Verteidigung • Enge Zusammenarbeit innerhalb des Bündnisses • Klare Unterstützung für die Ukraine • Unterstützung des US-Iran-Rahmenabkommens und der weiteren Verhandlungen in der Schweiz In die heiße Phase geht es außerdem für Deutschlands Großstädte, was ihre Wärmeplanung zur Erreichung der gesetzlichen Klimaziele angeht. Erste Veröffentlichungen zeigen, dass viele Städte eine Abkehr von der gewohnten Erdgasversorgung für die Bürger planen. Als letztes stellt sich die Frage, wann die Spritpreise in Deutschland wieder auf Normalniveau sinken. Lesen Sie dazu unsere nachfolgende Analyse.
Wir beginnen unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Der britische Premierminister ist nur zwei Jahre nach seinem massiven Wahlsieg zurückgetreten. Können westliche Regierungschefs daraus eine Lehre ziehen? Ist Starmers Rücktritt ein Zeichen für eine Krise der westlichen Demokratien? Anschließend sprechen wir über Trumps unaufhörliche Beleidigungen gegenüber den europäischen Regierungschefs. Haben diese nun die Nase voll davon? Markiert die Beleidigung der italienischen Ministerpräsidentin einen Wendepunkt? In unserem Wissenschaftsthema sprechen wir heute über eine faszinierende Studie, die untersucht, warum manche Schmetterlinge 25-mal länger leben als andere. Und zum Schluss sprechen wir über eine Krise in Boston. Den Kneipen der Stadt ist das Bier ausgegangen! Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Adverbs of Manner – Part 2. In Einrichtungen des öffentlichen Lebens wie im Supermarkt ist man einer Vielzahl von Reizen ausgesetzt. Für die meisten Menschen gehört dies zum Alltag und stellt kein Problem dar. Einige Menschen leiden jedoch unter dieser Reizüberflutung und können deshalb nicht immer richtig am öffentlichen Leben teilnehmen. Abhilfe schafft nun die sogenannte „Stille Stunde". Die Redewendung dieser Woche ist seinen Senf dazugeben. In der Schweiz gab es ein Referendum über einen Bevölkerungsdeckel, der die Bevölkerung des Landes bis 2050 auf 10 Millionen Menschen begrenzt hätte. Die Wähler in der Schweiz haben ihren Senf dazugegeben und dieses Vorhaben mit 54,8 % relativ deutlich abgelehnt. Starmers Rücktritt: Westliche Demokratien in der Vertrauenskrise? Bieten Europas Regierungschefs Trump endlich die Stirn? Neue Studie: Warum manche Schmetterlinge 25-mal länger leben als andere Schottische Invasion bringt Boston zum Feiern Die Stille Stunde Schweizer lehnen Bevölkerungsdeckel ab
Die Ministerpräsidenten der Länder fordern vom Bund mehr finanzielle Entlastungen für die Kommunen. Bei einem Treffen der Regierungschefs mit Kanzler Merz geht es um Leistungen, über die auf Bundesebene entschieden wird, für die aber die Städte und Gemeinden aufkommen müssen. Dazu zählen etwa Eingliederungshilfen für Menschen mit Handicap und Unterhaltsvorschüsse für Alleinerziehende.
Nato-Generalsekretär Rutte trifft Trump und Kanzler Merz empfängt Staats- und Regierungschefs. Alles im Vorfeld des Nato-Gipfels in Ankara. Nach dem so ziemlich kompletten Zugstillstand in der Nacht geht die genaue Ursachensuche weiter und Forderungen, solche Vorkommnisse zu verhindern, werden laut. Eine Expertenkommission hat heute außerdem von einem strengen pauschalen Social-Media-Verbot abgeraten. Moderation:Julia Barth Von WDR 5.
Das Wichtigste am Mittwoch: Die Staats- und Regierungschefs der fünf führenden Länder Europas beraten über Sicherheitsfragen. In Zweibrücken beginnt der Prozess um den getöteten Zugbegleiter Serkan Çalar. Und in London kommt eine besondere Kunstsammlung unter den Hammer.
Das Wichtigste am Mittwoch: Die Staats- und Regierungschefs der fünf führenden Länder Europas beraten über Sicherheitsfragen. In Zweibrücken beginnt der Prozess um den getöteten Zugbegleiter Serkan Çalar. Und in London kommt eine besondere Kunstsammlung unter den Hammer.
Ein neuer Bericht des Bundesamts für Gesundheit zeigt: Kindern und Jugendlichen geht es in der Schweiz grundsätzlich gut. Vor allem die 11- bis 15-Jährigen aber haben mit wachsenden Belastungen zu kämpfen. Weitere Themen in dieser Sendung: In der EU soll sexueller Missbrauch von Kindern im Internet härter bestraft werden. Dabei geht es auch um den Besitz oder das Verbreiten von Bildmaterial, das von einer künstlichen Intelligenz erstellt worden ist. In Rumänien ist die Bildung einer neuen Regierung gescheitert. Das Parlament hat den Kandidaten für das Amt des Regierungschefs abgelehnt. Ungarn soll eine neue Verfassung bekommen. Unter anderem soll es so möglich werden, hohe Amtsträger zu entlassen.
Beim EU-Gipfel der 27 Staats- und Regierungschefs in Brüssel zeichnet sich ein Streit über den mehrjährigen Haushalt ab.
Weiterhin Thema ist die geplante Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran. Die ausländischen Zeitungen konnten die jüngsten Enwicklungen jedoch nicht berücksichtigen. Kommentiert wird auch das Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen im französischen Evian. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Während die Staats- und Regierungschefs beim G7-Gipfel über die Ukraine beraten, sorgt ein Zwischenfall im Ärmelkanal für Aufsehen: Eine russische Fregatte gibt Warnschüsse ab. Was steckt dahinter? Und verliert Russland gleichzeitig die Kontrolle über den Krieg?
Nach dem Iran-Deal wollen die G7-Staats- und Regierungschefs gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj die stockenden Ukraine-Verhandlungen wieder in Gang bringen. Und: Israel als Spielverderber im Libanon. Armbrüster, Tobias
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 12.6.2026++Eine Woche in Spanien – Papst Leo hat seine erste Pastoralreise in Europa genützt. Er setzte politische Gesten, auch gegenüber der linken Regierung, und wich heiklen Themen nicht aus. (Josef Manola)++Die katholischen Bischofskonferenzen der G7-Staaten haben sich erstmals mit einer gemeinsamen Erklärung an ihre Staats- und Regierungschefs gewandt. Vor dem am kommenden Montag beginnenden G7-Gipfel im französischen Évian-les-Bains fordern sie von der Politik, das Völkerrecht zu stärken und eine faire Politik gegenüber ärmeren Ländern im Globalen Süden. ++Die weltweite Abschaffung von Kinderarbeit fordert heute, am Internationalen Tag gegen Kinderarbeit, die Initiative "Kinderarbeit stoppen", zu der auch die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar und die Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt gehören. Rund 138 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit sind nach wie vor von Kinderarbeit betroffen. (Andreas Mittendorfer)
Wie immer diskutieren wir im ersten Teil unseres Programms aktuelle Ereignisse der Woche. Wir beginnen mit einer Analyse der Verhandlungen im Nahen Osten, wobei wir die unterschiedlichen Interessen der Regierungschefs der USA und Israels näher betrachten. Anschließend sprechen wir über Deutschlands Wiederaufrüstung und Verteidigungsausgaben, die in Frankreich offenbar Besorgnis ausgelöst haben. In unserem Wissenschafts- und Technologiethema sprechen wir über einen Bericht der Universität der Vereinten Nationen, der davor warnt, dass die Umweltauswirkungen von KI-Rechenzentren mittlerweile eine Größenordnung erreicht haben, die mit der von ganzen Ländern vergleichbar ist. Und zum Abschluss des ersten Teils des Programms diskutieren wir über das Finale der French Open. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf The Passive Voice – Part 3. Viele Deutsche lieben ihren Balkon. Er ist eine Wohlfühloase, wo man sich wie zu Hause fühlt – wo man ja auch tatsächlich ist. Meistens wird er gemütlich und individuell eingerichtet. Manche verbringen sogar gerne ihren Sommerurlaub dort. Doch es gibt auch Regeln zu beachten. Außerdem sprechen wir über Hape Kerkeling, einen deutschen Komiker, der seit Jahrzehnten wirklich alles und jeden auf den Arm nimmt. Und genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Auf den Arm nehmen. Unterschiedliche Interessen von Trump und Netanjahu erschweren die Verhandlungen im Nahen Osten Frankreich ist besorgt über die Aufrüstung und die Verteidigungsausgaben Deutschlands KI-Rechenzentren verbrauchen so viel Energie wie ganze Länder Viele Überraschungen bei den French Open 2026 Urlaub auf Balkonien Hape Kerkeling
Wie immer diskutieren wir im ersten Teil unseres Programms aktuelle Ereignisse der Woche. Wir beginnen mit einer Analyse der Verhandlungen im Nahen Osten, wobei wir die unterschiedlichen Interessen der Regierungschefs der USA und Israels näher betrachten. Anschließend sprechen wir über Deutschlands Wiederaufrüstung und Verteidigungsausgaben, die in Frankreich offenbar Besorgnis ausgelöst haben. In unserem Wissenschafts- und Technologiethema sprechen wir über einen Bericht der Universität der Vereinten Nationen, der davor warnt, dass die Umweltauswirkungen von KI-Rechenzentren mittlerweile eine Größenordnung erreicht haben, die mit der von ganzen Ländern vergleichbar ist. Und zum Abschluss des ersten Teils des Programms diskutieren wir über das Finale der French Open. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf The Passive Voice – Part 3. Viele Deutsche lieben ihren Balkon. Er ist eine Wohlfühloase, wo man sich wie zu Hause fühlt – wo man ja auch tatsächlich ist. Meistens wird er gemütlich und individuell eingerichtet. Manche verbringen sogar gerne ihren Sommerurlaub dort. Doch es gibt auch Regeln zu beachten. Außerdem sprechen wir über Hape Kerkeling, einen deutschen Komiker, der seit Jahrzehnten wirklich alles und jeden auf den Arm nimmt. Und genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Auf den Arm nehmen. Unterschiedliche Interessen von Trump und Netanjahu erschweren die Verhandlungen im Nahen Osten Frankreich ist besorgt über die Aufrüstung und die Verteidigungsausgaben Deutschlands KI-Rechenzentren verbrauchen so viel Energie wie ganze Länder Viele Überraschungen bei den French Open 2026 Urlaub auf Balkonien Hape Kerkeling
Ägypten hat infolge des Nahost-Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran deutlich profitiert, beim Tourismus etwa: Der boomt trotz der Krisen im Nahen Osten und ermöglicht einen wirtschaftlichen Aufschwung, Länder wie Dubai oder der Libanon Aber auch politisch nimmt die Bedeutung Ägyptens in der Region zu. Der Nahost-Gipfel im Oktober letzten Jahres in Scharm el Scheich zeugt davon. Mehr als 20 Staats- und Regierungschefs waren vor Ort, US-Präsident Donald Trump traf sich mit Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sissi. Für diesen war das außen- aber auch innenpolitisch gesehen ein großer Erfolg. ARD-Korrespondent Ramin Sina berichtet seit Jahren aus Kairo, Ägypten, aus dem Land, das Nordostafrika und den Nahen Osten verbindet. Die Folgen des Iran-Krieges sind auch hier zu spüren, Stichwort: Energiekrise. Die wochenlange Sperrung der Straße von Hormus führt zu Versorgungsengpässen und teils steigenden, schwankenden Ölpreisen. Ramin Sina erzählt, dass Ägypten politisch im Vergleich zu umliegenden Ländern durchaus stabil dasteht, das würde Präsident al-Sissi inzwischen auch deutliche Anerkennung in der eigenen Bevölkerung bringen. Der ehemalige General ist 2013 an die Macht gekommen. In eigener Sache: Mit dem Blick auf Ägypten starten wir die erste Folge einer Serie über den afrikanischen Kontinent. Wir schauen in drei Folgen, jeden zweiten Dienstag, auf die geopolitische Bedeutung einzelner Länder - und auch darauf, was wir von ihnen lernen können. Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth, Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 02.06.2026 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Ägypten hat infolge des Nahost-Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran deutlich profitiert, beim Tourismus etwa: Der boomt trotz der Krisen im Nahen Osten und ermöglicht einen wirtschaftlichen Aufschwung, Länder wie Dubai oder der Libanon Aber auch politisch nimmt die Bedeutung Ägyptens in der Region zu. Der Nahost-Gipfel im Oktober letzten Jahres in Scharm el Scheich zeugt davon. Mehr als 20 Staats- und Regierungschefs waren vor Ort, US-Präsident Donald Trump traf sich mit Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sissi. Für diesen war das außen- aber auch innenpolitisch gesehen ein großer Erfolg. ARD-Korrespondent Ramin Sina berichtet seit Jahren aus Kairo, Ägypten, aus dem Land, das Nordostafrika und den Nahen Osten verbindet. Die Folgen des Iran-Krieges sind auch hier zu spüren, Stichwort: Energiekrise. Die wochenlange Sperrung der Straße von Hormus führt zu Versorgungsengpässen und teils steigenden, schwankenden Ölpreisen. Ramin Sina erzählt, dass Ägypten politisch im Vergleich zu umliegenden Ländern durchaus stabil dasteht, das würde Präsident al-Sissi inzwischen auch deutliche Anerkennung in der eigenen Bevölkerung bringen. Der ehemalige General ist 2013 an die Macht gekommen. In eigener Sache: Mit dem Blick auf Ägypten starten wir die erste Folge einer Serie über den afrikanischen Kontinent. Wir schauen in drei Folgen, jeden zweiten Dienstag, auf die geopolitische Bedeutung einzelner Länder - und auch darauf, was wir von ihnen lernen können. Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth, Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 02.06.2026 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche ist gerade in China, es geht um die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder. Sie ist nur eine von vielen internationalen staatlichen Vertretern, die sich momentan in China die Klinke reichen. Nicht zuletzt der Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz Ende Februar dieses Jahres, bei dem er auch Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping traf, unterstreicht die Bedeutung Chinas für die Weltwirtschaft. Auch US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin waren in den vergangenen Wochen auf Staatsbesuch in Peking. Strahlende Bilder, doch wie sieht es hinter der Fassade aus: Wir reden mit ARD-Korrespondentin Marie von Mallinckrodt aus dem Studio Peking über sogenannte „Dark Factorys“, roboterbetriebenen Produktionsstätten, die fast ohne Menschen funktionieren. Dort wird vom Smartphone bis hin zum E-Auto nahezu alles hergestellt. Unsere Korrespondentin konnte in so einer Dark Factory drehen und berichtet, was diese Robotik für den chinesischen Arbeitsmarkt bedeutet. Mit der Sinologin Dr. Marina Rudyak von der Universität Heidelberg sprechen wir über die vielen Besuche der Staats- und Regierungschefs, die in China zu Gast waren. Und wir reden über den Machtanspruch, den das Land im internationalen politischen System für sich erhebt – mit dem Ziel, auf Augenhöhe mit den USA zu sein. Ein deutliches Problem Chinas in der Bevölkerungsstruktur thematisieren wir auch: Es handelt sich um eine schnell alternde und schrumpfende Gesellschaft und das bringt besondere Herausforderungen für das Land mit sich. Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth, Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 28.05.2026 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast-Tipp: „Berlin Code - mit Linda Zervakis“: https://www.ardsounds.de/sendung/berlin-code-mit-linda-zervakis/urn:ard:show:7d6b2a6353d8a1a6/ Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de -----
Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche ist gerade in China, es geht um die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder. Sie ist nur eine von vielen internationalen staatlichen Vertretern, die sich momentan in China die Klinke reichen. Nicht zuletzt der Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz Ende Februar dieses Jahres, bei dem er auch Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping traf, unterstreicht die Bedeutung Chinas für die Weltwirtschaft. Auch US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin waren in den vergangenen Wochen auf Staatsbesuch in Peking. Strahlende Bilder, doch wie sieht es hinter der Fassade aus: Wir reden mit ARD-Korrespondentin Marie von Mallinckrodt aus dem Studio Peking über sogenannte „Dark Factorys“, roboterbetriebenen Produktionsstätten, die fast ohne Menschen funktionieren. Dort wird vom Smartphone bis hin zum E-Auto nahezu alles hergestellt. Unsere Korrespondentin konnte in so einer Dark Factory drehen und berichtet, was diese Robotik für den chinesischen Arbeitsmarkt bedeutet. Mit der Sinologin Dr. Marina Rudyak von der Universität Heidelberg sprechen wir über die vielen Besuche der Staats- und Regierungschefs, die in China zu Gast waren. Und wir reden über den Machtanspruch, den das Land im internationalen politischen System für sich erhebt – mit dem Ziel, auf Augenhöhe mit den USA zu sein. Ein deutliches Problem Chinas in der Bevölkerungsstruktur thematisieren wir auch: Es handelt sich um eine schnell alternde und schrumpfende Gesellschaft und das bringt besondere Herausforderungen für das Land mit sich. Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth, Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 28.05.2026 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast-Tipp: „Berlin Code - mit Linda Zervakis“: https://www.ardsounds.de/sendung/berlin-code-mit-linda-zervakis/urn:ard:show:7d6b2a6353d8a1a6/ Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de -----
Ein König als Krisendiplomat für Trump. König Charles reist nach Washington – und soll dort schaffen, woran europäische Regierungschefs immer wieder scheitern: Donald Trump deeskalieren, ohne sich ihm zu unterwerfen. Mit Annette Dittert spricht Paul Ronzheimer über Charles' diplomatische Mission, das belastete Verhältnis zwischen Keir Starmer und Trump, die Epstein-Schatten über dem Königshaus – und eine Rede vor dem US-Kongress, die auf den ersten Blick harmlos wirkte, in Wahrheit aber eine deutliche Botschaft an den Trumpismus war. Außerdem geht es um die Frage, warum Trump das britische Königshaus so fasziniert, wie abhängig Großbritannien nach dem Brexit von den USA ist – und ob Charles wirklich Einfluss auf Trump nehmen kann.
Bundestag und Bundesrat beschließen befristeten Tankrabatt, Deutsche Hersteller im chinesischen Preiskampf bei neuen E-Automodellen, Staats- und Regierungschefs beraten auf EU-Gipfel in Zypern über Lösungsansätze für die Energiekrise, Nach der verlängerten Waffenruhe bleibt die Zukunft im Libanon ungewiss, Offenbar neue Gespräche zwischen USA und Iran, Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen wegen Phishing-Angriffen über den Messenger Signal aufgenommen, Unicef- Kampagne schließt weltweit Impflücken, Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson tritt zurück, Tornado hat im US-Bundesstaat Oklahoma erhebliche Schäden angerichtet, Das Wetter
Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten auf Zypern über die Lage im Iran und die Folgen für die EU. Die WDR 2 Satiriker Jürgen Becker & Didi Jünemann über den Gipfel in Nikosia. Von Becker / Jünemann.
Es ist eine Premiere: Erstmals hat Deutschland eine Militärstrategie. Im Schwerpunkt dieser Ausgabe von Streitkräfte und Strategien analysiert der Militärhistoriker Sönke Neitzel im Gespräch mit Host Kai Küstner das größtenteils geheime Papier. Im Zusammenhang mit dem veröffentlichten Teil spricht Neitzel von Ambitionslosigkeit und er wünscht sich mehr Tempo. Er sei weiterhin skeptisch, was die Reformfähigkeit der Bundeswehr betrifft. „Wir müssen neu denken“, so Neitzel. Das aber falle der militärischen und auch politischen Führungsebene schwer: “Als ob wir im tiefsten Frieden wären.” Der Professor von der Universität Potsdam plädiert erneut für eine Auswahl-Wehrpflicht in Deutschland und erklärt, warum auf europäischer Ebene dringend eine gemeinsame Rüstungsbeschaffung nötig wäre. Er ordnet darüber hinaus die Bedrohung der NATO-Staaten durch Russland ein: Man dürfe das Land nicht unterschätzen – auch wenn die russische Armee in der Ukraine nicht wie geplant vorankomme. Außerdem blickt der Historiker mit Kai auf die Straße von Hormus. Den militärischen Sinn einer deutschen Marine-Mission an der Meerenge stellt Neitzel in Frage. Es sei denn, diese sei absolut notwendig, um Trump in der NATO zu halten Ein Ende der Blockade der Straße von Hormus zeichnet sich genau so wenig ab wie eine neue Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den USA, erklärt Stefan Niemann. US-Präsident Trump greife erneut zu martialischen Drohungen gegenüber dem Regime in Teheran, bei dem man laut Experten allerdings nicht so recht weiß, wer das Sagen hat. Stefan fasst die Lage im Nahen Osten zusammen und geht der Frage nach, wie sich die Bundesregierung in diesem Konflikt positioniert. Er berichtet über die direkten Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und dem Libanon in Washington. Positive Nachrichten kommen für die Ukraine aus Zypern: beim informellen EU-Gipfel haben die Staats- und Regierungschefs endgültig grünes Licht für einen 90-Miliarden-Euro-Kredit gegeben und ein neues Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Die russische Armee setzt ihre Drohnenangriffe auf die Ukraine fort, die wehrt sich mit Angriffen gegen die russische Energieinfrastruktur. Als Vermittler bringt sich derweil die Türkei ins Spiel – und bemüht sich um eine Wiederbelebung der Friedensverhandlungen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Das ganze Interview mit dem Militär-Historiker Sönke Neitzel: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3236590.html Pistorius-Pressekonferenz zur neuen Militärstrategie: https://www.ardmediathek.de/video/phoenix-vor-ort/pistorius-neue-militaerstrategie-der-bundeswehr/phoenix/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvNTE5NDc4NA Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Der KI-Podcast: https://www.ardsounds.de/sendung/der-kipodcast/urn:ard:show:65505255c703e51e/
Im ersten Teil unseres Programms geht es wie immer um aktuelle Ereignisse. Wir beginnen mit einem Gespräch über den Jahresbericht von Amnesty International, in dem die Regierungschefs Israels, Russlands und der USA scharf kritisiert werden. Ihnen wird die Missachtung von Menschenrechten vorgeworfen. Anschließend diskutieren wir über die Energiesituation in China vor dem Hintergrund der weltweiten Energiekrise, die durch den Krieg im Iran ausgelöst wurde. Es scheint, dass China in einer deutlich besseren Situation ist als andere Länder. Unser Wissenschaftsteil ist einer Studie gewidmet, die zu dem Ergebnis kam, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz für einfache kognitive Aufgaben die intellektuellen Fähigkeiten einer Person bereits nach 10 Minuten beeinträchtigen kann. Und zum Schluss unseres ersten Teils sprechen wir darüber, wie eine Flut von KI-generierten Bildern und Memes, die Donald Trump als kulturelle Ikone zeigen, zu einem Markenzeichen seiner Online-Präsenz und seiner politischen Strategie geworden ist. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Word Order (Part 3): Subordinate Clauses. Jedes Jahr findet in einer kleinen Gemeinde in Norddeutschland das größte Metal-Festival der Welt statt. Vor oder während des Festivals kommt es regelmäßig zu starken Regenfällen. Einmal musste es deshalb sogar fast abgesagt werden. Doch dieses Jahr soll das „Wacken Open Air" dem Schlamm trotzen. Eine im März durchgeführte Befragung zur Einstufung der Freundlichkeit und der Höflichkeit der Länder kam zu dem Schluss, dass Deutsche für höflich, aber nicht für herzlich gehalten werden. Wir gehen auf Nummer sicher und diskutieren, ob Studien dieser Art überhaupt etwas wert sind. Auf Nummer sicher gehen ist auch die Redewendung dieser Woche. Amnesty International kritisiert die Regierungschefs der USA, Israels und Russlands Weltweite Ölkrise stellt Chinas Langzeit-Strategie für erneuerbare Energien auf die Probe Generative KI kann zu kognitivem Verfall führen Memes mit Trump als Jesus oder Papst – ein Zeichen für eine neue Ära in der Politik? Wacken wird schlammsicher Die Deutschen, so schlimm wie ihr Ruf?
Im ersten Teil unseres Programms geht es wie immer um aktuelle Ereignisse. Wir beginnen mit einem Gespräch über den Jahresbericht von Amnesty International, in dem die Regierungschefs Israels, Russlands und der USA scharf kritisiert werden. Ihnen wird die Missachtung von Menschenrechten vorgeworfen. Anschließend diskutieren wir über die Energiesituation in China vor dem Hintergrund der weltweiten Energiekrise, die durch den Krieg im Iran ausgelöst wurde. Es scheint, dass China in einer deutlich besseren Situation ist als andere Länder. Unser Wissenschaftsteil ist einer Studie gewidmet, die zu dem Ergebnis kam, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz für einfache kognitive Aufgaben die intellektuellen Fähigkeiten einer Person bereits nach 10 Minuten beeinträchtigen kann. Und zum Schluss unseres ersten Teils sprechen wir darüber, wie eine Flut von KI-generierten Bildern und Memes, die Donald Trump als kulturelle Ikone zeigen, zu einem Markenzeichen seiner Online-Präsenz und seiner politischen Strategie geworden ist. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Word Order (Part 3): Subordinate Clauses. Jedes Jahr findet in einer kleinen Gemeinde in Norddeutschland das größte Metal-Festival der Welt statt. Vor oder während des Festivals kommt es regelmäßig zu starken Regenfällen. Einmal musste es deshalb sogar fast abgesagt werden. Doch dieses Jahr soll das „Wacken Open Air" dem Schlamm trotzen. Eine im März durchgeführte Befragung zur Einstufung der Freundlichkeit und der Höflichkeit der Länder kam zu dem Schluss, dass Deutsche für höflich, aber nicht für herzlich gehalten werden. Wir gehen auf Nummer sicher und diskutieren, ob Studien dieser Art überhaupt etwas wert sind. Auf Nummer sicher gehen ist auch die Redewendung dieser Woche. Amnesty International kritisiert die Regierungschefs der USA, Israels und Russlands Weltweite Ölkrise stellt Chinas Langzeit-Strategie für erneuerbare Energien auf die Probe Generative KI kann zu kognitivem Verfall führen Memes mit Trump als Jesus oder Papst – ein Zeichen für eine neue Ära in der Politik? Wacken wird schlammsicher Die Deutschen, so schlimm wie ihr Ruf?
Die Staats- und Regierungschefs der EU beraten zwei Tage lang auf Zypern über den Umgang mit dem Irankrieg.
Jubel in Beirut über Waffenruhe zwischen Israel und Libanon/ Papst Leo XIV. übt bei seinem Besuch in Kamerun erneut scharfe Kritik an Staats- und Regierungschefs, die Milliarden für Kriege ausgeben/ Slowakei will das geplante 20. EU-Sanktionspaket gegen Russland blockieren/ Schwarzfahren bleibt eine Straftat in Deutschland
Die zweitägige Waffenruhe zwischen den USA, Israel und dem Iran wird weltweit begrüßt, gilt jedoch als fragil. Internationale Staats- und Regierungschefs rufen zu weiteren Verhandlungen auf, um eine dauerhafte Lösung zu erreichen. Die strategische Straße von Hormus ist wieder geöffnet, Rohölpreise sinken, während Israel weiterhin gegen die Hisbollah im Libanon vorgeht.
Europäische und japanische Staats- und Regierungschefs verurteilten die iranischen Angriffe, warnten vor globalen Energieengpässen und sicherten ihre Unterstützung zu, um die lebenswichtige Schifffahrtsroute Hormus offen zu halten.
Mit Kommentaren zum Krieg im Iran und dessen Auswirkungen auf Europa, zum Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel und zur Kritik an Kulturstaatsminister Weimer. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Am 17. März treffen sich in Brüssel die EU-Staats- und Regierungschefs. Zwar sollte es um Russland-Sanktionen und „Made in Europe" gehen – doch die Lage im Nahen Osten und die Kosten an den Tankstellen drängen sich in den Vordergrund. Um was geht es?
Donald Trump gibt sich siegesgewiss. Der Krieg im Nahen Osten könnte aus Sicht des US-Präsidenten bald beendet werden, wie er bei einer Pressekonferenz am Montag mitteilte. Was steckt dahinter? Darüber spricht Host Kai Küstner mit dem Peter Neumann. Aus Sicht des Professors für Sicherheitsstudien am King's College in London bastelt US-Präsident Trump an einem Ausweg, einer "Off Ramp" aus dem Krieg. Im Interview erklärt Neumann, dass es dem US-Präsidenten mit seinem Auftritt vor der Presse auch um eine schnelle Senkung des Ölpreises gegangen sei, aber noch viel mehr dahinterstecke: "Die bekommen seit Tagen Anrufe aus dem Nahen Osten, aber auch aus Europa von Regierungschefs, von wichtigen Leuten, die ihnen sagen: ‚Dieser Krieg ist problematisch.‘ Wenn dieser Krieg tatsächlich noch vier Wochen weitergeht, dann sind die Golfmonarchien im Prinzip am Ende." Dass Trump mit Russlands Machthaber Putin telefoniert habe, sei keine gute Nachricht für die Ukraine. Überhaupt sei Russland insofern ein Gewinner des Konflikts, als der Iran wohl weiter ein Partner Russlands bleibe - weil sich ein Wechsel des Regimes im Iran nicht abzeichne. Astrid Corall berichtet über die US-Überlegungen, die Sanktionen gegen Russland aufzulockern und Berichte, wonach der Kreml wichtiger Informationen über die US-Streitkräfte an den Iran weitergegeben haben soll, Trump dies aber runterspielt. Außerdem beleuchtet sie die aktuellen Entwicklungen in den Golfstaaten, die ebenfalls vom Krieg betroffen sind und erklärt, warum Angriffe auf Entsalzungsanlagen einen sensiblen Punkt treffen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Trumps Pressekonferenz zu Iran und baldigem Kriegsende https://www.youtube.com/watch?v=ViW6wZw8Dn8 Interview mit Sicherheitsexperte Peter Neumann https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-440314.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Die USA und Ungarn beschwören ein "goldenes Zeitalter" der gemeinsamen Zusammenarbeit: Neben Energiefragen steht beim Besuch von US-Außenminister Marco Rubio vor allem die konservative Achse zwischen Washington und Mitteleuropa im Fokus. Kurz vor der Wahl in Ungarn betonen Trumps Minister und Dauer-Premier Viktor Orbán die Gemeinsamkeiten beider Länder - und der Regierungschefs. Um Krieg und Frieden geht es derweil in Genf: Die Ukraine-Gespräche treten auf der Stelle, Russland fordert weiter Gebiete, die Wolodymyr Selenskyj nicht preisgeben will. Und auch beim Thema Iran wächst die Unsicherheit: Während weiter nach diplomatischen Lösungen gesucht wird, rüsten die USA in der Region militärisch auf. Produktion: Serdar Deniz Redaktion: Wim Orth „Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung“ nimmt jede Woche unter die Lupe, wie die USA – und vor allem Donald Trump – die globale Politik neu vermessen. WELT-USA-Korrespondentin Stefanie Bolzen spricht mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth sowie internationalen Korrespondenten über Machtverschiebungen, Allianzen und Konflikte. Ob harte Handelspolitik und neue Zölle, der veränderte Umgang mit NATO-Partnern oder der Druck auf internationale Institutionen – der Podcast zeigt, wie Trumps Kurs bereits konkrete Folgen für Europa, China und den Nahen Osten hat. Analytisch, nah dran und verständlich erklärt, ordnet „Der Amerika-Effekt“ das tägliche Washington-Rauschen ein und macht klar, warum Entscheidungen im Weißen Haus die Welt weit über die USA hinaus verändern. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Letztes Wochenende tagte die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) im Bayerischen Hof. Die MSC zählt, zumindest nach eigener Lesart, zu den wichtigsten sicherheitspolitischen Diskussionsforen der Welt. Rund 50 Staats- und Regierungschefs sowie Außen- und Verteidigungsminister reisten neben Experten und Journalisten an. Ich selbst konnte als Bundestagsabgeordneter für den Fachbereich Außen- und Sicherheitspolitik für meine damalige FraktionWeiterlesen
Staats- und Regierungschefs ringen in München um eine neue Ordnung. Norwegens Eliten versinken im Epstein-Sumpf. Und: Auf Kuba gehen die Lichter aus. Das ist die Lage am Freitagmorgen. Hier die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe hier: Amerikas schleichender Rückzug Mehr Hintergründe hier: »Du bringst mich immer zum Lächeln, weil Du mein Gehirn kitzelst« Mehr Hintergründe hier: Kerosin auf Kuba wird knapp – Air Canada stoppt Flüge+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Bundesverkehrsminister Schnieder will Führerschein günstiger machen, Vorwürfe der Vetternwirtschaft bei der AfD, Kürzungen bei Integrationskursen für Geflüchtete sorgen für scharfe Kritik, Industrie lädt EU-Staats- und Regierungschefs zu Kongress in Antwerpen, Forschungsgutachten der Bundesregierung: Experten empfehlen europaweit engere Zusammenarbeit, Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst, Zusammenstöße zwischen Polizei und Regierungsgegnern in albanischer Hauptstadt Tirana, Mindestens zehn Menschen bei Schüssen an Schule in Kanada getötet, Ergebnisse des fünften Tags der Olympischen Winterspiele, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zu den Olympischen Winterspielen darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.