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Geschichtspolitik ist ein Fundament der Ideologie Wladimir Putins. Der russische Herrscher begründete den Überfall auf die Ukraine mit dem angeblichen Betrug des Westens an Russland – und mit der Vergangenheit. Die Geschichte Russlands lässt er systematisch umschreiben. Rüdiger von Fritsch hat als ehemaliger deutscher Botschafter in Moskau erlebt, wie Putin Geschichtspolitik betreibt. Gleichzeitig hat er sich mit der Vergangenheit seiner eigenen Familie auseinandergesetzt: Sein Vater trat früh der NSDAP bei, war an der deutschen Besatzung Litauens beteiligt und hielt bis zu seinem Tod an seinen Überzeugungen fest. In diesem »Ostcast« sprechen Alice Bota und Michael Thumann mit Rüdiger von Fritsch über den Umgang mit der deutschen Vergangenheit nach dem Zweiten Weltkrieg. In seinem Buch »Die Geschichte in mir« beschreibt von Fritsch die schwierige Auseinandersetzung mit seinem Nazi-Vater und erzählt, wie sie seine Arbeit als Diplomat in Polen und Russland geprägt hat. Was bedeutet es, wenn Geschichte nicht aufgearbeitet wird? Welche Verantwortung ergibt sich daraus für Deutschland? Welche Rolle spielen historische Schuld und Verantwortung im Verhältnis zu Russland, der Ukraine und Belarus? Und wie können wir damit umgehen, wenn Wladimir Putin mit seiner Geschichtspropaganda die deutsche Gesellschaft verunsichert? Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Literatur: - Rüdiger von Fritsch: »Die Geschichte in mir. Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert«. Siedler Verlag, 2026. - Grzegorz Rossoliński-Liebe: »Stepan Bandera. Leben und Kult«. Wallstein Verlag, 2025. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wer sind kurzfristig die Gewinner und Verlierer am Aktienmarkt? - Wie hart traf der Energieschock Osteuropa? - Wo geraten die Gewinnmargen am stärksten unter Druck? - Schon eine Trendumkehr zugunsten erneuerbarer Energien in Sicht? - Wie stark bremst der Ukrainekrieg die Aktienmärkte Osteuropas? - Wir hoch fällt der Risikoabschlag global aus? - Welche lokalen Risiken schlummern noch in Osteuropa? - Wie sollten Anleger auf die zweite Jahreshälfte blicken?
Send us Fan MailIm Osten Europas ticken die Menschen anders als im Westen und das hat historische Gründe, im besonderen durch die Sozialisation im Ostblock und die teilweise traumatischen Erlebnisse der Transformationszeit in den 1990er Jahren.Diese Erfahrungen machen den Osten widerstandsfähiger und teilweise erfolgreicher als den Westen, besonders in den heutigen Zeiten des Umbruchs. Was der Westen vom Osten lernen kann und wie der Westen Europas den selbst verschuldeten Niedergang verhindern kann, erfahrt ihr in der heutigen Folge. Seid gesegnet! Schalom!Music credit for podcast:Epic Cinematic Trailer | ELITE by Alex-Productions | https://onsound.eu/ Music promoted by https://www.free-stock-music.com Creative Commons / Attribution 3.0 Unported License (CC BY 3.0) https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en_USSupport the show
Sie war Anarchistin, Feministin und unterstützte Lebensentwurfe jenseits des Heteronormativen: Emma Goldman stieg von der armen jüdischen Einwanderin zur politischen Aktivistin auf, die vor allem für zwei Dinge eintrat: Freiheit und Gleichheit. Warum sie deshalb bald als "gefährlichste Frau der USA" galt und schließlich abgeschoben wurde, erfahrt ihr in dieser Folge.
Ein Video geht viral: Ein Ex-Soldat aus Russland erhebt schwere Vorwürfe gegen die Armee – kurz darauf landet er im Gefängnis. Unsere Korrespondentin sagt: "So offene Kritik ist extrem ungewöhnlich." Könnte der Fall für Putin gefährlich werden?**********Ihr hört: Moderation: Ilka Knigge Gesprächspartnerin: Gesine Dornblüth, Osteuropa- und Russland-Expertin im Deutschlandfunk Gesprächspartner: Johannes Döbbelt, Deutschlandfunk-Nova-Reporter**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Wie Geopolitik, Inflation und Notenbankpolitik die Märkte bewegen Hinter uns liegt ein turbulentes erstes Halbjahr mit tiefgreifenden geopolitischen Entwicklungen. Was war die größte Überraschung des ersten Halbjahres? Was lässt sich bisher über die politischen Folgen des Irankriegs sagen? Und wie hat sich der Konflikt wirtschaftlich unter anderem in der Eurozone ausgewirkt? – Neben dem Nahen Osten hält der Konflikt in Osteuropa noch immer an. Offenbar ist die Ukraine derzeit weniger unter Druck als vor sechs Monaten. Wie stehen die Chancen auf einen baldigen Waffenstillstand? – Ein genauerer Blick auf die großen globalen Volkswirtschaften zeigt derzeit ein gemischtes Bild. Hat sich die US-Wirtschaft in etwa so entwickelt, wie es zu Jahresbeginn zu erwarten war? Und wie sieht es in China aus? – Der Irankrieg hat weltweit viele Verbraucher hart getroffen. Die Inflation ist nach oben geschnellt, hat aber zuletzt zumindest in Europa wieder etwas nachgelassen. Wie sind die Inflationsgefahren einzuschätzen? Was bedeutet dies für die Notenbanken und den Ausblick auf die Geldpolitik? – In dem ersten halben Jahr ist demnach viel passiert. Gab es in diesem volatilen Umfeld zudem Entwicklungen, die an den Finanzmärkten besonders überrascht haben? – Schließlich ein Blick auf die kommenden sechs Monate: Welche großen Trends sind für die zweite Jahreshälfte zu erwarten, angefangen bei der Politik? Wie könnte sich die Wirtschaft in diesem Zeitraum entwickeln? Und was hieße das letztlich für die Finanzmärkte?
Wie funktioniert das politische System Russlands? Wieso scheitern in Russland Demokratien? Und warum ein Ende des Ukraine-Krieges auch Putins Ende wäre: Ein Interview mit Russland-Expertin Gesine Dornblüth
Send us Fan MailSeit der EU-Osterweiterung haben sich viele Osteuropäer auf den Weg nach Westeuropa gemacht und sind ausgewandert, um mehr Geld zu verdienen und sich ein besseres Leben aufzubauen. Dieser Trend der fast 2 Jahrzehnte anhielt, kehrt sich jetzt langsam um und seit 2024 hat sich das Wanderrungssaldo umgekehrt. Wenn man mit Osteuropäern spricht, kann man die Gründe erfahren, die nur teilweise wirtschaftlicher Natur sind. Der Auszug der Osteuropäer aus Westeuropa ist ein weiterer Indikator für die Dinge, über die wir in diesem Podcast schon seit Jahren gewarnt haben. Was du jetzt tun kannst und mehr, erfährst du in dieser Podcastfolge. Seid gesegnet! Schalom!Music credit for podcast:Epic Cinematic Trailer | ELITE by Alex-Productions | https://onsound.eu/ Music promoted by https://www.free-stock-music.com Creative Commons / Attribution 3.0 Unported License (CC BY 3.0) https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en_USSupport the show
Vortrag von Dr. hab. Sebastian Płóciennik (Warschau) in der Vortragsreihe „Verlieren wir Osteuropa?!“ Polen hat in nur einer Generation einen bemerkenswerten wirtschaftlichen Aufstieg vollzogen. Aus einem der ärmsten Länder Europas wurde eine dynamische Wachstumsökonomie, die heute zu den 20 größten Volkswirtschaften der Welt zählt und deren Markt für deutsche Exporte inzwischen wichtiger ist als China. Der Vortrag zeichnet nach, welche Stärken, Reformen und wirtschaftspolitischen Ideen diesen Erfolg ermöglicht haben. Vielleicht ist es an der Zeit, aus dem polnischen Wirtschaftswunder auch Lehren für den Standort Deutschland zu ziehen? Dr. hab. Sebastian Płóciennik ist Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und Professor für Ökonomie am Institut für Wirtschaft der Akademie für Finanzen und Business Vistula in Warschau. Er studierte Rechtswissenschaften und erwarb einen Doktortitel sowie eine Habilitation in Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Breslau. Seine wissenschaftliche Arbeit begann am Willy Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien in Breslau. An der Universität Breslau leitete er das internationale Masterstudienprogramm Global Studies – a European Perspective. Er hat an Universitäten in Deutschland, Kanada, Südkorea, Südafrika und Indien gelehrt. Seine Spezialisierung liegt in der Erforschung der deutschen Wirtschaft, der wirtschaftlichen Integrationsprozesse in Europa sowie der institutionellen Ökonomie. Die Veranstaltung fand am 16. April 2026 in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart statt. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/vortraege_zur_zeitgeschichte_sebastian_p_ociennik_polen
"Europa hat mein Leben grundsätzlich verändert", sagt der slowakische Journalist und Schriftsteller Michal Hvorecký über die Zeit nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Heute fragt er sich, warum die Europa-Euphorie vielerorts in Mittel- und Osteuropa so gekippt ist. Hvorecký sieht den Autoritarismus und die Desinformation als größte Gefahren: "Eigentlich betrifft das ganz Europa." Von Michael Hvorecký.
Lange Zeit bekam die Bevölkerung in Russlands Metropolen wenig vom Krieg mit. Doch nun fallen Drohnen auf Moskau und St. Petersburg, Behörden schalten das Mobilnetz ab, Lebensmittel werden teurer. Weil die Ukrainer gezielt Ölraffinerien angreifen, fehlt es auf der Krim und in russischen Provinzen an Benzin. Im fünften Jahr des Krieges gegen die Ukraine rutscht Russland in eine tiefe Krise, deren Ende nicht absehbar ist. Im neuen »Ostcast« beschreiben Michael Thumann und Alice Bota das große Unbehagen, das sich in Russland ausbreitet. In Moskau, der Stadt mit der besten Flugabwehr des Landes, stellen die Menschen fest, dass die Armee viele Drohnenangriffe nicht abwehren kann. Sie merken, dass die Regierung ihnen ein ruhiges Leben nicht mehr garantieren kann. Und dass das Geld nicht mehr reicht. Während eine klassische Mittelschichtsfamilie in den teuren Großstädten immer schlechter über die Runden kommt, aber schweigt, überziehen die früher kremlfreundlichen Kriegsblogger ihre Regierung mit teils derber Kritik. Jahrelang ließ Putin die Bevölkerung glauben, Russland werde in der Ukraine siegen. Nun aber spüren viele, dass das nicht stimmt und dass diese Krise nicht einfach vorbeiziehen wird. Doch kann das Unbehagen Putin wirklich gefährden? Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Ein Podcast-Stadtspaziergang durch meine Wahlheimat Krems an der Donau. Irgendwo zwischen Geschichte und Sightseeing.
Wie konnte aus dem Russland der Aufbruchsjahre das System Putin werden? Muschda Sherzada spricht mit der Osteuropa-Expertin Sabine Fischer über Chauvinismus als Machtprinzip – und darüber, wie Nationalismus, Sexismus und Autokratie zusammenwirken. Fischer erklärt, warum sie den Begriff Chauvinismus als Schlüssel zum Verständnis von Russlands Innen- und Außenpolitik nutzt, was Putins System antreibt und welche Parallelen sich in anderen Ländern beobachten lassen. Eine Folge über Macht, Gewalt und die Frage, welche Lehren Europa daraus ziehen muss – und warum Demokratie mehr braucht als militärische Stärke.
Wie konnte aus dem Russland der Aufbruchsjahre das System Putin werden? Muschda Sherzada spricht mit der Osteuropa-Expertin Sabine Fischer über Chauvinismus als Machtprinzip – und darüber, wie Nationalismus, Sexismus und Autokratie zusammenwirken. Fischer erklärt, warum sie den Begriff Chauvinismus als Schlüssel zum Verständnis von Russlands Innen- und Außenpolitik nutzt, was Putins System antreibt und welche Parallelen sich in anderen Ländern beobachten lassen. Eine Folge über Macht, Gewalt und die Frage, welche Lehren Europa daraus ziehen muss – und warum Demokratie mehr braucht als militärische Stärke.
Mitten in Kanada liegt die Kleinstadt Steinbach, in der man immer wieder Deutsch auf der Straße hört. Steinbach hat über 2000 ausdrücklich deutschstämmige Bürger aus Osteuropa eingeladen, mit dem Versprechen auf Arbeit und Wohnung.
Die aktuellen Spannungen zwischen Warschau und Kiew, die Zukunft der amerikanischen Militärpräsenz in Polen sowie die Frage nach Polens Rolle in Mittel- und Osteuropa – das sind die Themen im heutigen Infoteil.
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Genesis präsentiert Magma GT3 Concept in Le Mans Genesis hat die prestigeträchtigen 24 Stunden von Le Mans genutzt, um ein entscheidendes neues Kapitel in seiner globalen Motorsportgeschichte aufzuschlagen und das Magma GT3 Concept vorzustellen, skizzierte auch eine mögliche Zukunftsvision für Genesis und Genesis Magma Racing und gab die Pläne für die europäische Expansion bekannt. Mit dem Einsatz des Genesis GMR-001 Hypercar beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans setzte Genesis Magma Racing einen neuen Meilenstein in der Geschichte des koreanischen Motorsports. Gleichzeitig wird die Wettbewerbsfähigkeit der Marke auf dem globalen Markt unter Beweis gestellt. Das Team belegte am Ende den 13. Platz im Gesamtklassement und in der Hypercar-Klasse. Weiterentwickeltes Magma GT Concept Das Team hat bereits in seiner Debütsaison in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) seine Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis gestellt. Das Team sicherte sich beim 6-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps erste wertvolle Wertungspunkte und bewies damit trotz seiner ersten Saison eine stabile Fahrleistung. Magma GT & Magma GT3 Konzeptfahrzeuge als nächste Evolutionsstufe In Le Mans stellte Genesis das Magma GT Concept und das GT3 Concept vor und skizzierte damit eine klare Vision für die Zukunft der Marke in den Bereichen Luxury Performance und Motorsport. Das weiterentwickelte Magma GT Concept Modell in Le Mans verfügt über ein komplett neues Interieur, das die Weiterentwicklung des Magma-Programms widerspiegelt. Als zweisitziger Luxus-Grand-Tourer konzipiert, verbindet das Magma GT Concept Sportlichkeit und Eleganz auf eine für die Marke unverwechselbare Weise. In Le Mans hat Genesis Motor Europe auch seine Pläne zur Markterweiterung in die vier europäischen Länder Österreich, Dänemark, Polen und Portugal bekannt gegeben. Damit setzt die Marke einen weiteren wichtigen Meilenstein ihrer langfristigen Wachstumsstrategie in Europa.Nach dem Markteintritt in Deutschland, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich in 2021 folgten in diesem Jahr die Länder Frankreich, Italien und die Niederlande. Die Markteinführung in Spanien ist für das vierte Quartal dieses Jahres geplant. Bis 2027 ist der Eintritt in vier weitere Schlüsselmärkte vorgesehen, um die Präsenz in Nord- und Osteuropa zu stärken und die Position in Westeuropa sowie auf der Iberischen Halbinsel weiter auszubauen. Alle Fotos: Genesis Motor Deutschland Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Hantavirus und Ebola kursieren seit Wochen in den Medien. Doch die nächste Gefahr könnte aus anderer Richtung kommen: aus Osteuropa. Eine Untersuchung des US-Geheimdienstes bestätigt eine neue Bedrohung für die gesamte Menschheit. In der Ukraine soll in geheimen US-Laboren an Massenvernichtungswaffen geforscht werden. Von Dieter Reinisch.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Die umstritteneWeiterlesen
Die globale Sicherheitslage bleibt angespannt. Die iranischen Streitkräfte haben ihre Angriffe auf Israel zwar vorerst für beendet erklärt, drohen aber mit weiteren Schlägen. US-Präsident Trump mahnt unterdessen zur Deeskalation. Die Lage im Nahen Osten gilt weiterhin als instabil. Gleichzeitig bleiben die Fronten in Europa verhärtet. Ein europäischer Fünf-Punkte-Plan für die Ukraine, der von Merz, Macron und Starmer unterstützt wird, stößt in Moskau auf Ablehnung. Die unterschiedlichen Vorstellungen zu Grenzverläufen und Sicherheitsgarantien scheinen unüberbrückbar. Die diplomatischen Vorstöße zeigen deutlich, wie verfahren die Situation an beiden geopolitischen Schauplätzen ist. Es bedarf mehr als offener Briefe, um echte Durchbrüche zu erzielen. Ein tragfähiger Friede erfordert von allen Parteien ernsthafte Kompromissbereitschaft – eine Bereitschaft, die derzeit in Nahost und Osteuropa nicht zu erkennen ist.
“Macht keinen Sinn” - so knapp und barsch wies Russlands Präsident Putin das Verhandlungsangebot des ukrainischen Präsident Selenskyj zurück, das der zuvor in einem offenen Brief gemacht hatte. Ein Waffenstillstand ist im Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine weiterhin nicht in Sicht – auch wenn die Russen weiter unter Druck geraten. In der besetzten Ostukraine und auf der Krim geht ihnen der Sprit aus und ukrainische Drohnenangriffe drohen die Landverbindungen der Krim und damit deren Versorgung zu unterbrechen. Host Kai Küstner spricht darüber mit Wilfried Jilge von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. “Ich gehe davon aus, dass Putin zunächst weiter eskaliert”, sagt der Ukraine- und Osteuropa-Experte im Interview. Putin werde erst ernsthaft verhandeln, wenn er keinen Zentimeter mehr vorankomme. Womit aus Sicht Jilges auch klar ist, dass die Europäer die Ukraine stärker unterstützen und eigene Lücken schließen müssen. Eine schlechte Nachricht für den Westen Europas kommt aus Berlin und Paris: Das gemeinsame Rüstungsprojekt FCAS ist Geschichte – und damit die Entwicklung eines neuen Kampfjets. Dieses Scheitern analysiert Streitkräfte- und Strategien-”Neuzugang" Peter Hornung. Der bisherige ARD-Südasien-Korrespondent kennt sich mit Krisen (Afghanistan, Indien, Pakistan) sowie Osteuropa bestens aus. Für Peter ist das FCAS-Scheitern ein Aus mit Ansage: Die beteiligten Firmen Dassault und Airbus stritten sich schon lange über Zuständigkeiten, und auch von den Regierungen angestoßene Vermittlungsversuche blieben erfolglos. Was ein Symbol für enge Zusammenarbeit in der Rüstungsindustrie sein sollte, ist jetzt ein Symbol der Uneinigkeit der Europäer. Zwar wird versucht, Teile des Projektes zu retten. Den europäischen Kampfjet aber wird es nun nicht geben und so werden die Europäer wohl wieder bei den Amerikanern kaufen müssen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Wilfried Jilge: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3289432.html Putins Ablehnung des Selenskij-Briefs: https://edition.cnn.com/2026/06/04/europe/zelensky-putin-meeting-intl-latam Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Link zu Stabile Zeitenlage https://1.ard.de/StabileZeitenlage_Weltall?p=awmr
In den 1990er-Jahren bot Deutschland (Spät-)Aussiedlern aus Osteuropa an, ihre Vornamen einzudeutschen. Kolumnistin Wlada Kolosowa bekam diese Möglichkeit nie - und erfand sich trotzdem neu.
Der Anwalt Carlo Trevisan wird im Zug von Padua nach Venedig erschossen. Wenige Tage später erfährt Commissario Brunetti von einem angeblichen Selbstmord des erfolgreichen Steuerberaters Rino Favero. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass es zwischen beiden eine seltsame Verbindung gab. Warum aber hatte Trevisan regelmäßige telefonische Kontakte nach Osteuropa? Sowohl Avocato Carlo Trevisan als auch Steuerberater Rino Favero besaßen die Telefonnummer einer Bar in Mestre. Dort beschäftigt der heroinabhängige Francesco Silvestri Mädchen als Prostituierte. Geht es um Vendetta, um Blutrache?
Die Trump-Administration setzt auf totale Eskalation: von neuen Angriffen auf den Iran über ukrainische Drohnenattacken auf Russland bis hin zur Ausweitung der nuklearen Teilhabe in Osteuropa. Während Washington einen atomaren Weltkrieg riskiert, leistet die Bundesregierung aktive Beihilfe. Von Sevim Dağdelen.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Je schneller sich der Niedergang der USA vollzieht,Weiterlesen
In den Ländern von Russland bis Iran regiert ein Autokrat neben dem anderen – mit einer Ausnahme. Es gibt ein Land, das am 7. Juni eine echte Wahl hat: Armenien. 2,5 Millionen Wahlberechtigte können über 18 Wahlbündnisse abstimmen. Der jetzige Premierminister Nikol Paschinjan wirbt dabei für eine Annäherung an die EU. Dabei ist Paschinjan innenpolitisch angeschlagen. Denn unter seiner Regierung verlor Armenien 2020 einen Krieg gegen Aserbaidschan, drei Jahre später nahm Aserbaidschan die von Armeniern bewohnte Exklave Bergkarabach ein. Ein nationales Trauma für Armenien – aber auch eine Chance, wie Nikol Paschinjan meint. Seine wichtigsten Herausforderer sind drei einflussreiche Oligarchen mit engen Verbindungen zum Kreml. Laut Recherchen investigativer Medien haben sie ihr Vermögen teils mithilfe von Putins Regierung gemacht. Denn die pumpt viel Geld in den armenischen Wahlkampf, um aus Armenien wieder einen treuen Vasallenstaat zu machen. Und dafür ist diese Wahl entscheidend. Schon warnt Wladimir Putin Paschinjan vor einer Annäherung an die EU und droht ihm offen. Welche Chancen hat Nikol Paschinjan, sich dem russischen Druck zu widersetzen? Wer sind seine schillernden Herausforderer? Und welche Folgen hätte die Wahl für Moskau? Darüber diskutieren Alice Bota und Michael Thumann, der gerade von einer Recherche in Armenien zurückgekehrt ist, in der aktuellen Folge des Ostcasts. Im Ostcast diskutieren wir alle drei Wochen über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Hunderte jüdische Familien flohen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach Kenia. Sie kamen zunächst aus Osteuropa, später vor allem aus Deutschland und den von Hitler-Deutschland besetzten Gebieten. Ausgangspunkt war ein britisches Angebot. Mensing, Birte www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! In den internationalen Konflikten zeichnen sich derzeit unterschiedliche Entwicklungen ab. Während der Irankrieg auf eine diplomatische Lösung zusteuert, eskaliert die Lage im Ukraine-Krieg weiter. Die russischen Angriffe auf Kiew mit Drohnen und Raketen trafen gezielt zivile und historische Einrichtungen. Moskau rechtfertigt dies als Vergeltung für ukrainische Attacken. Diese Spirale der Gewalt fordert auf beiden Seiten zahlreiche Opfer, darunter auch Minderjährige. Auf diplomatischer Ebene im Nahen Osten zeigt sich US-Außenminister Marco Rubio indes optimistisch. Eine Vereinbarung mit dem Iran zur Öffnung der Meerengen scheint in greifbarer Nähe zu sein, was bereits zu einer Entspannung am Ölmarkt geführt hat. Präsident Trump betont jedoch, dass ein Abkommen nur zu US-Bedingungen geschlossen wird. Es bleibt abzuwarten, ob die fragile Waffenruhe im Iran hält, während der Frieden in Osteuropa immer noch in weiter Ferne scheint.
Themen u.a.: Es gibt große Lücken in der Erinnerungskultur, meint unser Gast. Die Historikerin Anke Hilbrenner fordert mehr osteuropäische Perspektiven. Und: Schwarz-Grün ist eine gute Alternative zur aktuellen Regierung. Von WDR 5.
Unser heutiger Gast verbindet zwei Welten, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben und die doch erstaunlich viele Gemeinsamkeiten haben: Hochseesegeln und Führung in der digitalen Wirtschaft. Er war Teil des deutschen Nationalteams im olympischen Segeln, in der 470er Klasse, und Mitglied der Sportfördergruppe der Bundeswehr. Eine Zeit, die geprägt ist von Präzision, Teamarbeit und der Fähigkeit, sich ständig auf verändernde Bedingungen einzustellen. Diese Prinzipien ziehen sich bis heute durch seinen beruflichen Weg. Er hat über viele Jahre bei SAP gearbeitet, zuletzt als Senior Vice President und Leiter des Vertriebs für Customer Experience in Mittel- und Osteuropa, mit Verantwortung für große Teams und signifikante Umsatzvolumina. Seit Anfang 2025 ist er Managing Director für die DACH-Region bei Docusign. In dieser Rolle verantwortet er die strategische Weiterentwicklung des Geschäfts und begleitet Unternehmen dabei, ihre Vertragsprozesse zu digitalisieren – und weiterzudenken. Denn es geht längst nicht mehr nur um elektronische Signaturen, sondern um die Frage, wie Vertragsmanagement durch KI intelligenter, effizienter und integrierter wird, ein Thema, das tief in die Arbeitsrealität vieler Unternehmen eingreift. Parallel dazu engagiert er sich im Hauptvorstand von Bitkom und bringt sich aktiv in die Gestaltung der digitalen Zukunft ein. Seit neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in mehr als 550 Episoden mit über 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat und was weiter ändern wird und muss. Was können Führungskräfte aus dem Hochleistungssport lernen, gerade im Umgang mit Unsicherheit, Druck und permanentem Wandel? Was bedeutet digitale Transformation heute wirklich – jenseits von Buzzwords und Technologieversprechen? Und wie verändert KI ganz konkret die Art, wie Unternehmen zusammenarbeiten, entscheiden und Verträge gestalten? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Kai Stübane. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
Es war das erste Thema, mit dem Alice Bota und Michael Thumann den Ostcast vor drei Jahren starteten: der russische Kinderraub in der Ukraine. Es ist eines der furchtbarsten Verbrechen in diesem mehr als vier Jahre andauernden Krieg. Im Jahr 2023 hat der Internationale Strafgerichtshof Haftbefehl gegen Wladimir Putin und Maria Lwowa-Belowa, die Kinderschutzbeauftragte des Präsidenten, erlassen. Putin und Lwowa-Belowa haben sich mehrfach öffentlich für die organisierten Entführungen gerühmt. Die faktische Selbstbezichtigung war die Grundlage für die Anklage. Russische Besatzer haben die Kinder oft gewaltsam oder unter falschen Vorwänden von ihren leiblichen Eltern getrennt. Doch nun sind einige der Kinder zurückgekehrt. Darüber sprechen Michael Thumann und Alice Bota in dieser Folge mit Olivia Kortas, der ZEIT-Korrespondentin in Kyjiw. Sie hat eine Familie getroffen und begleitet, die ihre entführten Kinder zurück in die Ukraine holen konnte. Kortas erzählt, was die Kinder in Russland erlebt haben, wie die Mutter nach Russland reiste und den Entführern begegnet ist und welche Traumata die Familie davongetragen hat. Im Ostcast diskutieren wir alle drei Wochen über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Am Freitag spricht Renovabis-Hauptgeschäftsführer Thomas Schwartz zunächst über das Motto der diesjährigen Pfingstaktion von Renovabis "Zusammen_wachsen. damit Europa menschlich bleibt": Europa soll trotz Spaltung zusammenhalten. Schwartz beschreibt, wie unterschiedlich Kirche in Osteuropa ist – mal schwächer, mal lebendig, oft getragen von jungen Menschen. Von dort könne man Mut, Kreativität und Glaubensstärke lernen, auch ohne viel (Kirchensteuer-)Geld. Im Evangelium geht es um Liebe bis zur Hingabe. Schwartz erklärt: Im Alltag ist nicht unbedingt das große Opfer gefordert, sondern eher viele kleine – Geduld, Rücksicht und für andere da sein. Liebe zeigt sich im Tun. Eine Folge, die Mut macht und zum Nachdenken anregt – unbedingt anhören!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt. (Joh 15,12-17)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Renovabis-Hauptgeschäftsführer Thomas Schwartz berichtet im ersten Teil des Podcasts "Blick in die Bibel" am Mittwoch aus seinem Alltag bei Renovabis: kein Tag ist gleich, viele Meetings, Reisen und Begegnungen. Besonders bewegt ihn, wie Menschen in Osteuropa mit Hoffnung und Glauben ihre Gesellschaft mitgestalten.Im Evangelium vergleicht Jesus sich mit einem Weinstock. Schwartz erklärt: Wer mit Jesus verbunden bleibt, wächst innerlich. Auch schwierige Phasen wie Scheitern oder Abschiede können helfen, stärker zu werden. Gott "schneidet" nicht, um zu schaden, sondern damit Neues entstehen kann. Beim Beten gehe es weniger ums Fordern, sondern um Vertrauen in eine Beziehung.Eine Folge, die zeigt, wie Glaube im Alltag trägt – und neugierig macht, mehr davon zu hören.Aus dem Johannesevangelium: In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein kraft des Wortes, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so auch ihr, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet. (Joh 15,1-8)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Zum Start in die neue Woche stellt Prof. Dr. Thomas Schwartz zu Beginn des Podcasts "Blick in die Bibel" die Arbeit des Hilfswerkes Renovabis kurz vor, dessen Hauptgeschäftsführer er ist: Es geht um echte Solidarität mit Menschen in Mittel- und Osteuropa, gemeinsam mit Partnern vor Ort. Die kommende Pfingstaktion, die am Sonntag in Augsburg eröffnet wird, will den Zusammenhalt in Europa stärken. Im Evangelium geht es am Montag um die Liebe zu Jesus: Wer liebt, lebt nach seinen Worten. Schwartz, der Priester und Professor für Ethik ist, sagt, das hat nichts mit starren Regeln zu tun, sondern mit echter Beziehung. Gott drängt sich nicht auf, sondern wartet auf Offenheit. Der Heilige Geist wirkt leise im Alltag und gibt Kraft. Eine Folge, die zeigt, wie Glaube konkret wird – unbedingt anhören!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. Judas – nicht der Iskáriot – fragte ihn: Herr, wie kommt es, dass du dich nur uns offenbaren willst und nicht der Welt? Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen. Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. (Joh 14,21-26)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Die habilitierte Osteuropa- und Technikhistorikerin war in ihrer Jugend radikale Atomkraftgegnerin. Nach Forschungsaufenthalten in Kernkraftwerken in der Ukraine, Litauen und Deutschland hat sie das Buch "Atomkraft? Ja bitte!" geschrieben. Wir wiederholen ein Gespräch vom November 2022.
Plötzlich bist du ein »ausländischer Agent« – das bedeutet: Du verlierst die Kontrolle über dein Leben an den russischen Staat. Und das könnte erst der Anfang sein. Ein Gericht könnte deine Organisation für unerwünscht, extremistisch – oder gar terroristisch – erklären. Die Folge: jahrelange Haft. Die Gesetze sind bewusst schwammig gehalten, sodass sie jeden treffen könnten. Das jüngste Opfer: die Menschenrechtsorganisation Memorial. Die Angst geht um in Russland. Der Staat und die Geheimdienste erfinden überall neue Bedrohungen und Gefahren – und bekämpfen sie mit Gewalt und Repression. Viele besinnen sich auf alte sowjetische Regeln: Trau keinem Fremden, sag nicht das Falsche, heb den Kopf nicht aus der Menge. Die Mehrheit flieht in die Passivität, so wie schon ihre Vorfahren zu überleben versucht haben. Über Putins Herrschaft, die auf Angst gebaut ist, sprechen Michael Thumann und Alice Bota in dieser Folge des Ostcasts. Denn die Furcht, die Putin verbreitet, kennt er selbst: Ein zutiefst ängstlicher Mann, der sich hinter Virendetektoren und in Bunkern verbarrikadiert. Aber er und seine Helfer exportieren diese Angst. Und drohen den Europäern immer wieder mit der ultimativen Katastrophe: dem Nuklearschlag. Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
In dieser Episode Florian Heinemann und ichüber eine Vielzahl von aktuellen Themen rund um den E-Commerce-Markt und Investitionen. Wir beginnen mit der Marktplatzstrategie von Shein, das kürzlich eine neue Initiative gestartet hat, um sich mit lokalen Händlern zusammenzuschließen. Dabei diskutieren wir die Vor- und Nachteile dieses Schrittes in Bezug auf das bestehende Geschäftsmodell und die Herausforderungen, die mit der Integration von Partnern aus verschiedenen Ländern verbunden sind. Ich gebe meine Einschätzung ab, dass diese Bewegung sowohl aus einer Schwäche des Unternehmens resultieren könnte als auch die Chance bietet, im Markt sichtbarer zu werden. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf Temu und deren ambitionierten Plänen, eigene Marken zu entwickeln. Wir erörtern, ob dies eine kluge Strategie ist oder ob die Geschichte der Eigenmarken, wie sie bei Zalando gescheitert ist, sich wiederholen könnte. In diesem Zusammenhang ziehen wir Parallelen zu Amazon und dessen Umgang mit Eigenmarken, und welche Risiken und Potenziale damit verbunden sind. Des Weiteren werfen wir einen Blick auf die Auswirkungen des neuen Präsidenten in Ungarn auf die VC-Szene und die Handelslandschaft in Europa. Ich teile meine Gedanken über die Entwicklung in der Region und betone, dass die Marktplatzstrategien in Osteuropa durchaus Potenzial haben, besonders in Märkten wie Polen. Ein weiterer Gesprächspunkt ist der Shareholders-Brief von Amazon's CEO Andy Jassy, den wir kritisch beleuchten. Insbesondere fokussieren wir uns auf die fehlende klare Vision für die Zukunft des Unternehmens und die Herausforderungen, die sich Amazon stellen muss, während sie versuchen, ihre Marktposition weiterhin zu sichern und auszubauen. Alex in Barcelona (9. Juni): https://alex.hamburg/ Kassenzone 100 Party (4. Mai): https://www.kassenzone.de/party/ 15% Code auf die Shoptalks: https://register.visitcloud.com/survey/1gqkzd9ox4298?actioncode=MARKETINGKASSENSZONE Temu 2.0: https://news.futunn.com/en/post/70612040/with-an-investment-of-100-billion-yuan-over-three-years Amazone Shareholder Letter: https://www.aboutamazon.com/news/company-news/amazon-ceo-andy-jassy-2025-letter-to-shareholders Partner in der Folge: https://linktr.ee/kassenzone Community: https://kassenzone.de/discord Feedback zum Podcast? Mail an alex@kassenzone.de Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/ Kassenzone” wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in “Kassenzone” werben? Dann https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_kassenzone Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/ https://twitter.com/supergraf Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/ Blog: https://www.kassenzone.de/ E-Commerce Buch 2019: https://amzn.eu/d/5Adc1ZH Plattformbuch 2024: https://amzn.eu/d/1tAk82E
Binnen 16 Jahren hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán das Land umgebaut. Bei der Wahl am kommenden Sonntag bekommt er dafür nun möglicherweise die Quittung. In vielen europäischen Hauptstädten wächst die Hoffnung, dass die ungarische Parlamentswahl am Sonntag zu einer politischen Zäsur führt. Gestützt wird diese Hoffnung durch Umfragen, die auf einen möglichen Machtverlust von Ministerpräsident und Vorzeigepopulist Viktor Orbán hindeuten. Sein größter Konkurrent bei der anstehenden Wahl ist Oppositionspolitiker Péter Magyar. Er hat realistische Chancen, die Regierung in Budapest zu übernehmen. Ein entsprechender Wahlausgang wäre wohl mehr als ein nationaler Machtwechsel: Er würde als Signal gewertet, dass sich auch illiberale Regierungssysteme auf demokratischem Weg ablösen lassen. In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Jan Puhl, der seit Jahren für den SPIEGEL aus Osteuropa berichtet. Wie wahrscheinlich ist ein Sieg der Opposition? Wie sehr würde sich Brüssel über einen Machtwechsel in Ungarn freuen? Und wie effektiv ist die Wahlkampfhilfe wirklich, die Donald Trump seinem Freund Orbán anbietet? Mehr zum Thema: (S+) So unterstützen Russland und die USA Europas Feindehttps://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/ungarn-wahl-so-unterstuetzen-russland-und-die-usa-europas-feinde-kolumne-a-6db7a2d1-04b3-4f44-b018-981c70634bad (S+) Er kennt Orbáns Apparat von innen. Kann er dieses System sprengen?https://www.spiegel.de/ausland/ungarn-peter-magyar-fordert-viktor-orban-heraus-kann-er-das-autokratische-system-sprengen-a-ca4f0474-457c-4955-ad26-5428b9305254 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Seit 16 Jahren ist Viktor Orbán Regierungschef in Ungarn. Er hat das System auf sich zugeschnitten: Wahlrecht geändert, Medien und Gerichte unter Kontrolle gebracht. Er ergreift offen für Wladimir Putin Partei, lässt seinen Außenminister aus EU-Sitzungen nach Moskau berichten, setzte auf einen anti-ukrainischen Wahlkampf: Nur er, Viktor Orbán, könne den Frieden in Europa gegen Brüssel und die Ukraine verteidigen. Doch das System Orbán wird nun ernsthaft herausgefordert. In den Wahlumfragen führt Orbáns ehemaliger Mitstreiter und heutiger Gegenkandidat Péter Magyar mit einem Vorsprung von über zehn Prozentpunkten. Aber hat der 45-Jährige ernsthaft eine Chance? Und steht Magyar, der aus dem System Orbáns kommt, für eine Wende in Ungarn? In diesem Ostcast sprechen Michael Thumann und Alice Bota mit Ulrich Ladurner, Europa-Korrespondent der ZEIT, über die Wahl und die Folgen, sollte Viktor Orbán tatsächlich scheitern. Ladurner hat den ungarischen Wahlkampf in der Hauptstadt und auf dem Land beobachtet. Er beschreibt die Polarisierung im Land und versucht zu beantworten, wofür Péter Magyar steht und was Ungarn und die EU von ihm zu erwarten hätten. Zugleich beschreibt er Orbáns Versuch, mit allen Mitteln an der Macht zu bleiben und dafür die Nähe zu Wladimir Putin und Donald Trump zu suchen. Hat Ungarn eine Chance, sich aus dem Orbánismus zu befreien? Alle drei Wochen sprechen wir im Ostcast über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Gekürzte Mittel, entzogene Zuständigkeiten: Die rechtskonservativen bis populistischen Regierungen von Ungarn, Bulgarien und Kroatien versuchen, die oppositionellen Oberbürgermeister ihrer Hauptstädte auf Linie zu bringen. Doch diese wehren sich. Soos, Oliver www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Was ist Pilgern eigentlich – und wann wird aus einem Weg mehr als nur eine Wanderung?Christine Thürmer, die meistgewanderte Frau der Welt und Stammgast bei Weltwach, hat das Jahr 2025 zu ihrem ganz persönlichen Pilgerjahr erklärt. Auf historischen, modernen und kaum bekannten Pilgerwegen war sie unterwegs: auf den großen Caminos Spaniens, auf nahezu unbekannten Routen durch Osteuropa, auf katholischen Wallfahrtswegen, aber auch auf buddhistischen und shintoistischen Pilgerpfaden in Asien.In dieser Folge sprechen wir über die Ursprünge des Pilgerns, über Buße, Anstrengung und Glauben – und darüber, warum Pilgern mehr ist als nur Gehen. Christine erzählt von singenden Pilgergruppen in Polen, von Marienwallfahrten in Ungarn und Rumänien, vom fast vergessenen Pilgerziel Wilsnack in Brandenburg und von modernen Wegen wie dem Camino Lituano oder dem Franziskusweg in Italien.Es geht um spirituelle Ernsthaftigkeit und um Kommerzialisierung, um überfüllte Jakobswege und stille Alternativen – und um die Frage, was passiert, wenn religiöse Rituale ihren ursprünglichen Sinn verlieren.Persönlich wird es, wenn Christine erzählt, wie sie über das Wandern wieder zum Glauben gefunden hat, warum Dankbarkeit für sie eine religiöse Dimension hat – und weshalb Kirchen für sie unterwegs oft ein Stück Heimat sind.Eine Folge über Wege und Umwege, über Rituale und Zweifel, über Geschichte, Kultur und Spiritualität – und darüber, was Menschen antreibt, sich auf den Weg zu machen.Verpasst außerdem nicht Christines aktuelles Buch, „Hiking Asia“ über das Wandern in Japan, Südkorea und Taiwan auf Trails, bei denen selbst die meistgewanderte Frau der Welt ins Schwitzen kommt.Christine ist auch 2026 wieder auf Tour – mit ihrer neuen Show „Wandern Total, die Welt zu deinen Füßen“. Die Tour hat schon angefangen, läuft aber noch weiter mit vielen Stationen, schaut dazu auf Christines Website vorbei www.christinethuermer.de----------------------------------Redaktion & Postproduktion: Erik Lorenz----------------------------------Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.----------------------------------WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wer im Nahen Osten oder in Lateinamerika mit Russland verbündet ist, scheint neuerdings gefährlich zu leben: In Syrien führte Wladimir Putin mit Baschar al-Assad Krieg gegen die Bevölkerung, die russische Luftwaffe bombardierte Krankenhäuser und Schulen, zerstörte Aleppo. In Venezuela hatte Moskau einen engen ideologischen Freund, investierte Milliarden und hatte Anteile an Ölfeldern. Und Iran war einer der wichtigsten Verbündeten, der Russland bei seinem Krieg gegen die Ukraine unterstützte. Die ehemaligen Machthaber in den drei Staaten sind inzwischen gestürzt, gefangen oder getötet worden. Folgt daraus, dass die russische Außenpolitik gescheitert ist? Welche Prioritäten verfolgt sie überhaupt, wo kann sie doch noch Erfolge verzeichnen? Wie hat sich Russlands Verhältnis zu den USA und China verändert? Und wie wird der Krieg gegen den Iran Russlands Vorgehen in der Ukraine beeinflussen? Darüber sprechen Alice Bota und Michael Thumann in dieser Ostcast-Folge mit der Russland-Expertin Sabine Fischer. Sie ist Senior Fellow bei der Stiftung Wissenschaft und Politik und Autorin des Buches Die chauvinistische Bedrohung, Russlands Kriege und Europas Antworten. Einer ihrer Schwerpunkte ist die russische Außenpolitik. Eines zeigt sich: Die russische Außenpolitik ist einer Priorität unterworfen, nämlich dem Krieg gegen die Ukraine. Alle drei Wochen sprechen wir im Ostcast über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.