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Früher haben sie Bitcoin geschürft, heute rechnen sie KI-Tokens: Rechenzentrumsbetreiber aus dem Krypto-Mining gehören zu den großen Gewinner:innen des KI-Booms. Einer davon ist der Salzburger Unternehmer Stefan Kern, der mit der Bitkern Group seit 2017 Mining-Infrastruktur an über 20 Standorten weltweit betreibt und zuletzt rund 50 Millionen Euro Umsatz machte. Mit seinem neuen Unternehmen Castellan Intelligence baut er nun Rechenzentren für Hyperscaler und Neoclouds.Der Grund für den Schwenk ist schnell erklärt: Wer seinen Standort „AI ready“ macht, bekommt Abnahmeverträge über 15 bis 20 Jahre statt volatiler Mining-Erlöse. Börsennotierte Miner wie Core Scientific oder Iren haben ihre Bewertung so teils verdreißigfacht. Kritik kommt von Anrainer:innen, etwa rund um das geplante Google-Rechenzentrum in Oberösterreich, und von Klimaschützer:innen, weil der Energiehunger vielerorts mit Gas gestillt wird.Darüber spricht Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, mit Stefan Kern, CEO der Bitkern Group AG und Gründer von Castellan Intelligence. Die Themen:Vom Mining zur KI: Warum Miner ihr Know-how bei Energie und Standorten so gut in den KI-Markt mitnehmen können und warum KI-Washing allein keine höhere Bewertung bringt.Die Nachfrage: Wer die Kapazitäten kauft, von Microsoft, Google und Oracle bis zu Neoclouds wie Lambda, und warum 70 Prozent der Rechenzentrumsleistung bereits in KI und HPC fließen.Gas statt Grünstrom: Warum die Netze ausgelastet sind, in den USA Gaskraftwerke „behind the meter“ direkt neben Gigawatt-Campussen entstehen und SMRs zu langsam kommen.Castellan Intelligence: Was hinter Powered Land, Powered Shell und Turnkey-Rechenzentren steckt und welche Projekte in Nord- und Osteuropa auf dem Tisch liegen.Protest und Gegenleistung: Warum Kern manche Kritik an Rechenzentren für berechtigt hält und Hyperscalern Tech Labs, Ausbildung und lokale Kapazität abverlangen will.Das Kapital: Warum ein Megawatt Mining-Infrastruktur rund 300.000 Euro kostet, ein voll ausgestattetes KI-Rechenzentrum mit GPUs dagegen bis zu 26 Millionen Euro.Chips und Sanktionen: Wie die US-Exportregeln den Hardware-Handel verändern und warum Endkund:innen offengelegt werden müssen.Souveräne KI: Warum Banken und Mittelständler Open-Source-Modelle auf eigener Hardware betreiben wollen, und ab welchem Budget sich das lohnt.
Mittelalterliches mongolisches Steppenreich in Osteuropa... Mach's dir bequem und kuschel dich ein! Dieser Podcast wird durch Werbung finanziert. Weitere Podcasts, Infos und Angebote unserer Werbepartner: https://linktr.ee/EinschlafenMitPodcast Die Episode basiert auf Inhalten von Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Horde Inhalte wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet. CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)
Russland wählt ein neues Parlament. Am kommenden Wochenende sind mehr als 100 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Im Vorfeld hat ein Gericht mit „Jabloko“ die einzige Partei ausgeschlossen, die sich gegen den Angriffskrieg gegen die Ukraine stellt. Während Russlandkenner deshalb keine grundlegenden, politischen Veränderungen in der Duma erwarten, ist die Wahl für Putin ein Gradmesser der aktuellen Lage im Land. Wie wichtig ist die Dumawahl wirklich? Andrea Beer diskutiert mit Inna Hartwich – Journalistin NZZ in Zürich; Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder – Senior Fellow am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) , Bonn; Dr. Félix Krawatzek – Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) in Berlin
In Time for Learning sucht dein Host Nawid Company das Gespräch mit anderen Branchenexperten. Hier erfährst du, wie es im Affiliate Bereich wirklich läuft und was die neusten Trends sind. Machst du also bereits Affiliate Marketing und arbeitest in dem Bereich, bist Merchant und betreibst deinen eigenen Online-Shop oder möchtest dich einfach weiterbilden, dann bist du hier genau richtig. Im zweiten Teil der heutigen Folge 'Time for Learning' sprechen Nawid Company und sein Experten-Gast Tobias Allgeyer, CJ, über Multitouch-Attribution, den Aufstieg von Social Commerce und Live-Shopping sowie die wachsende Bedeutung von TikTok Shop und internationalen Märkten wie Osteuropa für das Affiliate-Marketing. Anhand eines Praxisbeispiels aus dem High-Fashion-Bereich zeigen sie außerdem, warum sich Internationalisierung und der Aufbau eigener Publisher-Beziehungen gerade jetzt auszahlen. Heute geht es um folgende Themen: - AI-Fluency & Berufsbild Affiliate Manager - Connected Commerce - Influencer-Marketing - Internationalisierung - Live-Shopping / Social Commerce - TikTok Shop / LTK (Influencer-Plattform) - Multitouch-Attribution
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Die mögliche Übernahme der Commerzbank durch UniCredit sorgt weiter für Streit. Für Robert Halver geht es dabei um mehr als einen Bankendeal: „Das ist eine Frage der finanziellen Souveränität.“ Der Kapitalmarktanalyst der Baader Bank kritisiert vor allem die deutsche Politik: „Die letzte große Reform in Deutschland war unter Schröder.“ Gleichzeitig hätten die deutschen Banken ihre Hausaufgaben gemacht und seien heute deutlich stabiler. Doch Deutschland müsse wieder attraktiver für Investoren werden. Denn: „Das Kapital geht dahin, wo die Rendite ist.“ Wenn Unternehmen und Anleger in die USA, nach Asien oder Osteuropa ausweichen, gefährde das langfristig Wachstum und Arbeitsplätze. Seine klare Forderung: Deutschland müsse erst wieder für Investitionen sorgen, „bevor wir verteilen können“. Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Wenn die Menschen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern neue Landtage wählen, dann steht auch die Russlandpolitik der Bundesregierung mit zur Abstimmung. Denn gerade in Ostdeutschland scheinen Parteien wie die AfD und das BSW mit einer russlandfreundlichen Politik auf Stimmenfang zu gehen. Und trotz des Anschlagsversuchs auf dem Leipziger Flughafen, den die Bundesregierung dem russischen Regime zuschreibt, scheint das Kalkül zumindest bei einem Teil der Bevölkerung aufzugehen. Die Bedrohung wird abgetan und der Bundesregierung vorgeworfen, Russland ohne Beweise zu beschuldigen. Zumindest ein Teil der Wählerinnen und Wähler scheint sich davon überzeugen zu lassen. Denn noch immer ist im Osten Deutschlands eine große Nähe zu Russland ausgeprägt. Oft kann man in Gesprächen hören, man dürfe das große Land ja nicht reizen, und die Menschen in Ostdeutschland hätten Russland schon immer besser verstanden als jene im Westen. In dieser »Ostcast«-Folge beleuchten Alice Bota und Michael Thumann, was es mit der vermeintlichen Nähe zu Russland im Osten auf sich hat. Warum nutzen Parteien das Thema für Wahlen aus? Wie hat sich das Verhältnis zu Moskau in der Sowjetzeit entwickelt, wie ist daraus bei manchen nach dem Mauerfall Verklärung geworden und was geschah nach dem russischen Überfall auf die Ukraine 2022? Ist das Verständnis für Putin ein ostdeutsches Phänomen oder sind die ostdeutschen Bundesländer nicht eher ein Frühwarnsystem für etwas, das sich in der gesamten Gesellschaft verschiebt? Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Shownotes: Opitz, Friedrich W.: DGAP-Bericht: Seismograph Sachsen. Die (Anti-)Zeitenwende in Transformationsregionen, Berlin, August 2026. Wir freuen uns, wenn Sie an unserer Umfrage zu den ZEIT-Podcasts teilnehmen, die bis Ende September geht. Sie ist zu finden unter www.zeit.de/befragung-podcast. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Als im August das ungarische Atomkraftwerk Paks ausfällt, springen Solaranlagen in die Bresche. Ungarn gehört zur globalen Solarspitze, obwohl sich der abgewählte Ministerpräsident Viktor Orbán nie sonderlich für Klimawandel und Energiewende interessiert hat. Doch die eigene Solaranlage wurde für viele Haushalte durch eine unbedachte Strompreisregelung zum Muss. "Alle wussten: Wenn ich mir eine Solaranlage anschaffe, werde ich de facto von den Systemkosten befreit", sagt Osteuropa-Analystin Maike Kirsch von der Denkfabrik E3G. 2023 zog Orbán die Subventions-Notbremse, doch der Solarboom war vollbracht: Ungarn deckt inzwischen fast ein Drittel seines Strombedarfs mit der Sonne ab. Durch eine Windkraft-Blockade fehlt allerdings der Gegenpol, das Stromsystem ist nicht ausbalanciert. "Das ist dem neuen Ministerpräsidenten Péter Magyar bewusst", sagt Kirsch. Er will bei Netzausbau, Batteriespeichern und Windrädern ranklotzen. Diese Pläne kollidieren jedoch mit der anderen großen ungarischen Stromquelle: Das Atomkraftwerk Paks stellt 45 Prozent des ungarischen Stroms bereit und soll ausgebaut werden - zusammen mit Russland. Gast: Maike Kirsch, Analystin bei der unabhängigen internationalen Denkfabrik E3G. Ihr Schwerpunkt sind politische und regulatorische Fragen der Stromsektordekarbonisierung in Mittel- und Osteuropa. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Das Trauma der deutschen Vertriebenen wirkt bis heute nach. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter [t-online.de/tagesanbruch](https://www.t-online.de/tagesanbruch) Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis freitags ab 6 Uhr zum Start in den Tag vorgelesen von einer freundlichen KI-Stimme – am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei [Spotify] https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), [Apple Podcasts](https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), [Amazon Music](https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Die meisten Männer verstehen erst viel zu spät, was beim Thema Dating wirklich auf dem Spiel steht. Ich habe vor kurzem mit einem Mann gesprochen, der seit über 15 Jahren keine Dates mehr hatte. Über 15 Jahre kein Erfolg bei Frauen. Über 15 Jahre Einsamkeit. Und das Krasse ist, er hat es versucht. Er ist extra nach Osteuropa geflogen, nach Kiew, hat sich auf dubiosen Dating Apps angemeldet, hat Zeit, Geld und Energie investiert, nur um endlich eine Frau kennenzulernen. Und trotzdem ist er gescheitert. Warum? Nicht, weil er ein schlechter Mensch ist. Nicht, weil er keine Chancen hätte. Sondern weil er die falschen Dinge gemacht hat und vor allem, weil seine Angst größer war als sein Wille, etwas zu verändern. Genau das ist der Punkt, an dem die meisten Männer hängen bleiben. Sie haben kein Selbstbewusstsein im Dating. Sie wissen nicht, wie sie Frauen ansprechen sollen. Sie wissen nicht, wie sie flirten sollen. Sie wissen nicht, wie sie eine Frau wirklich für sich gewinnen. Und genau deshalb haben sie keinen Erfolg beim Online Dating, keine Dates, keine Beziehung, keine passende Partnerin. Aber gleichzeitig haben sie so große Angst vor Ablehnung, vor Veränderung, vor dem nächsten Schritt, dass sie sich auch keine Hilfe holen. Und genau da beginnt dieser Teufelskreis. Kein Erfolg bei Frauen führt zu weniger Selbstvertrauen. Weniger Selbstvertrauen führt zu noch weniger Erfolg bei Frauen. Und irgendwann steckst du so tief drin, dass du dich selbst nicht mehr daraus befreien kannst. Das ist dieser mentale Treibsand, in dem so viele Männer über 30, über 40, über 50 gefangen sind. Und das Schlimmste daran ist nicht, dass es schwer ist. Das Schlimmste ist, dass diese Männer irgendwann anfangen, sich damit abzufinden. Keine Dates mehr. Kein Sex. Keine Beziehung. Keine Familie. Kein Leben, das sie sich eigentlich gewünscht haben. Einfach nur funktionieren, arbeiten, nach Hause kommen und alleine sein. Und ja, ich sage es ganz ehrlich, mich hat dieses Gespräch getroffen. Weil ich weiß, dass ich ihm hätte helfen können. Ich habe gesehen, dass er Potenzial hat. Aber er hat sich dagegen entschieden. Aus Angst. Und genau diese Entscheidung wird sein ganzes Leben bestimmen. Wenn du dich hier irgendwo wiedererkennst, dann versteh bitte eine Sache: Das Problem ist nicht, dass du unattraktiv bist. Das Problem ist nicht, dass Frauen heutzutage „unmöglich“ sind. Das Problem ist, dass du aktuell nicht weißt, wie Dating wirklich funktioniert und wie du dich richtig positionierst. Frauen kennenlernen, Frauen ansprechen, Flirten lernen, Dating Psychologie verstehen, Online Dating richtig nutzen, Ansprechangst überwinden, das sind alles Fähigkeiten, die man lernen kann. Aber nur, wenn man bereit ist, ehrlich hinzuschauen und Verantwortung zu übernehmen. Wenn du weiter in dieser Komfortzone bleibst, wird sich nichts ändern. Gar nichts. Dann sieht deine Zukunft genauso aus wie bei diesem Mann. Und das ist die Realität, über die keiner sprechen will. Wenn du es anders willst, dann musst du jetzt anfangen, anders zu handeln. #frauenansprechen #datingcoach #flirtenlernen #ansprechangst #datingtipps #onlinedating #tinder #beziehungfinden #datingpsychologie #hendrikmati
Vier Wochen liegt der Anschlagsversuch mit Sprengstoffdrohnen am Flughafen Leipzig/Halle zurück. Nun reicht die Beweislage offenbar aus, um einen russischen Geheimdienst als verantwortlich zu benennen. Stunden vor der noch für Dienstag erwarteten Erklärung der Bundesregierung besprechen die Hosts Stefan Niemann und Kai Küstner, mit welchen Maßnahmen Deutschland auf die andauernden Bedrohungen durch Russland reagieren könnte.Im Schwerpunkt dieser Folge geht es um Russlands systematische Angriffe auf ukrainische Zivilisten in der Stadt Cherson. Dort harren noch etwa 60.000 Menschen aus obwohl russische Drohnenpiloten von jenseits des Flusses Dnipro aus regelrecht Jagd auf die Bewohner der Stadt machen. In Chatrooms der Angreifer ist zynisch von "Safaris" die Rede - dabei geht es um Kriegsverbrechen. Rebecca Barth hat mit einem Fernsehteam des ARD-Studios Kiew die gefährliche Reise nach Cherson gewagt und schildert Stefan ihre Eindrücke.Kai Küstner spricht in der aktuellen Lage darüber, wie Russland versucht, die Ukraine zu einem nicht mehr lebenswerten Land zu machen - durch den Entzug der wirtschaftlichen Grundlagen und die Zerstörung der Infrastruktur. Massive russische Luftangriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen können von der ukrainischen Armee kaum mehr abgefangen werden, weil ihr die Abfangraketen fehlen. Unterdessen darf Russlands Vertreter erstmals seit langem wieder beim Treffen beim Treffen der G20- Finanzminister mit am Tisch sitzen, weil die Amerikaner ihn eingeladen haben. Angeblich steht diese unerwartete Einladung im Zusammenhang mit den Friedensbemühungen von US-Präsident Trump.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deÄrger über russische Teilnahme an G20-Finanzministertreffenhttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/g20-finanzminister-treffen-100.htmlCherson: Menschenjagd mit Drohnen (ARD Morgenmagazin)https://1.ard.de/MoMa_Cherson_Menschenjagd_mit_DrohnenDrohnen und Sabotage: Wie sicher sind unsere Häfen?https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6b876cba9bf9c30a/Podcast-Tipp: "Stabile Zeitenlage"https://www.youtube.com/playlist?list=PLkKDSXRppVa6ANMoQbWdwcwm0CMpFdoFFhttps://www.tiktok.com/@tagesschauAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Der Eiserne Vorhang ist seit 1989 Geschichte. Wie lange wirkt sein Schatten nach? Osteuropa-Experte Walter Mayr über die ehemaligen Grenzen, Euphorie und Ernüchterung. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema: Vergangenheitsbewältigung ist im Grunde genommen niemals vorbei. Welche Wunde der Eiserne Vorhang zwischen dem Osten und dem Westen Europas schlug, ist das Thema eines bei Zsolnay erschienen Buches mit dem Titel „Grenzfälle“, das die Zeit des Kalten Krieges wieder ins Gedächtnis ruft. An den Grenzen zwischen dem Osten und dem Westen Europas wurden Zäune, Wachtürme, Mauern und Todeszonen errichtet, um all jene Menschen aus dem Osten, die in den Westen wollten, zu erschießen.Walter Mayr, der Autor dieses Buches, hat sich fast 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs auf eine Spurensuche entlang der einstigen Demarkationslinie begeben, um die damals mörderische Zeit wiederaufleben zu lassen. Von Norwegen bis Georgien ergründet er, wie die Menschen die Erinnerung an diese Spaltung bewahren oder überwunden haben und was das für die heutige politische Situation in den ehemaligen Ländern des Warschauer Pakts bedeutet. Klar ist, sagt Mayr, dass auf die Euphorie der Grenzfreiheit längst auch eine Ernüchterung gefolgt ist. Ein Teil der Bevölkerung erlebt die Europäische Union als einen übergeordneten Machtblock, von dem sie sich doch 1989 eigentlich befreit hatten. Insofern führt die Vergangenheit also auch heute zu politischen Überwerfungen. Unser Gast in dieser Folge: Walter Mayr, geboren 1960 im bayerischen Aichach, begann 1990 als Reporter beim deutschen Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Er berichtete über die Kriege am Balkan und leitete die Büros des Spiegel in Wien, Moskau und Rom. Von 2019 bis 2026 war er Österreich-Korrespondent, von hier aus leitete er auch die Berichterstattung aus Südosteuropa. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Henri Nannen-Preis und den Deutschen Reporterpreis.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Der ATX hat kräftig aufgeholt, doch Christian Drastil sieht noch Luft nach oben. Warum Österreichs Banken vom Osteuropa-Wachstum profitieren, weshalb kaum ETF- und Privatanlegergeld im Markt steckt und welche Chancen er bei AT&S, Verbund, EVN, Wienerberger, Porr und Strabag sieht. Dazu: Warum 27,5% Steuer auf Kursgewinne die heimische Aktienkultur ausbremst.
Die Steven Seagal Chroniken gehen weiter! Diesmal verschlägt es uns mit „Born to Raise Hell“ aus dem Jahr 2010 nach Osteuropa.Interpol-Agent Bobby (Steven Seagal) jagt Waffen- und Drogenhändler auf dem Balkan. Als einer seiner Kollegen in einem eskalierenden Bandenkrieg getötet wird, wird aus dem Auftrag eine persönliche Angelegenheit und Bobby startet einen gnadenlosen Rachefeldzug.Wir sprechen über Seagal als Interpol-Agenten, osteuropäischen DTV-Charme, harte Action und natürlich die entscheidende Frage: Wo landet „Born to Raise Hell“ in unserer bisherigen Seagal-Rangliste?Über Actionkult:Dominik stammt aus der Region Basel und hostet seit 2021 mit viel Herzblut den ACTIONKULT-Podcast. Seit 2007 vertieft er sich intensiv in die Welt des Actionfilms, zuerst als Blogger, später zehn Jahre lang als Autor für das Schweizer Filmmagazin KULT. 2023 gewann er mit seinem Fussball-Podcast YYNEDRUGGT den Suisse Podcast Community Award.LinktreeJan stammt aus dem Ruhrgebiet und beschäftigt sich seit über zwanzig Jahren leidenschaftlich mit dem Actionkino. Seine Reise begann als Blogger, wo er auch erstmals digital auf Dominik traf. Seit den Pandemiejahren ist er als Podcaster aktiv. Sein Format GLOTZENDE ZIMBELAFFEN gilt als besonders kreativ und vielseitig.LinktreeDas Actionkult-Intro"Cracked Shell" by Furlong Furlong auf den Sozialen MedienFacebook InstagramFrüher wurde über Filme geschrieben (kult.ch), heute wird darüber gesprochen. Meine Gäste und ich freuen uns immer über Feedback oder sonstige Anmerkungen und Ideen. Kontaktieren könnt ihr uns auf Instagram, Facebook, Bluesky, Threads - oder herrlich old school via E-Mail: actionkult@gmail.com.
Der DAX verteidigt trotz steigender Anleiherenditen die Marke von 26.000 Punkten. Moderna explodiert nach einem Studienerfolg gegen schwarzen Hautkrebs. Merck zieht kräftig mit. Chipwerte leiden unter höheren Finanzierungskosten. Marvell punktet dagegen mit Google. FACC-CFO Florian Heindl erklärt Wachstum und Risiken sehr klar. Martin Weinrauter fordert Disziplin. Gottfried Urban entdeckt Chancen in Osteuropa. Dazu: Samsung, Heidelberger Druck, Hapag-Lloyd und steigende Ölpreise im Nahost-Krieg.
Schwellenländer galten lange als die großen Wachstumshoffnungen der Weltwirtschaft. Aber nichtalle haben geliefert. Das Akronym BRIC, das Jim O´Neill, Chefvolkswirt von Goldman Sachs 2001 für die damaligen Hoffnungsmärkte Brasilen, Russland, China und Indien schuf, greife heute zu kurz betont #KarinKunrath, Chief Investment Officer der #RaiffeisenCapitalManagement. Emerging Markets sind längst kein einheitlicher Block mehr.Während Technologie-Schwergewichte wie Taiwan und Südkorea vom anhaltenden KI-Boom profitieren, leiden ölimportierende Länder wie Indien unter steigendenEnergiepreisen Rohstoffexporteure wiederum wie Peru und Chile ziehen daraus Vorteile, etwa bei Kupfer. Welche Schwellenländer bieten aktuell interessante Chancen? Wo liegen die größten Risiken? Und welche Rolle spielen Aktien, Anleihen und Währungen? Darüber spricht Geldmeisterin Julia Kistner mit RCM-Chefanalystin Karin Kunrath.Sie betont, dass auch Mittel- und Osteuropa teilweise noch zu den Emerging Markets zählt. Besonders interessant erscheint ihr derzeit der Kapitalmarkt in Polen: EU-Infrastrukturmittel, sinkende Zinsen und höhere Verteidigungsausgabenstützen die Wirtschaft. Auch Ungarn könnte bei einer Freigabe bisher blockierter EU-Mittel profitieren. Ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs könnte der gesamten Region zusätzliche wirtschaftliche Impulse und wieder mehr internationale Investoren bringen.Und Österreich? Nach der klassischen Indexdefinition zählt es nicht mehr zu den Emerging Markets. Doch der österreichische Aktienmarkt erhält Rückenwind vom „Aufschwung Ost“ bzw. dass heimische Unternehmen bei einer StabilisierungOsteuropas wirtschaftlich zu den Gewinnern zählen könnten.Bei Emerging-Markets-Anleihen ist das Bild differenzierter. Die absoluten Renditen sind wieder interessant. Gleichzeitig sind die Risikoaufschläge – die sogenannten Spreads – historischniedrig. Steigende US-Zinsen oder eine deutliche Abschwächung der Weltkonjunktur könnten hier zu Belastungen führen.Im Podcast geht es deshalb auch um den Unterschied zwischen Hartwährungs- und Lokalwährungsanleihen. Bei Anleihen in Dollar kann das Wechselkursrisiko für Euro-Anleger abgesichert werden. Bei Lokalwährungsanleihen ist dieEntwicklung der jeweiligen Landeswährung dagegen oft ein wesentlicher Teil der möglichen Rendite.Langfristig hält Karin Kunrath sogar merkliche Aufwertungen etwa des koreanischen Won, des Taiwan-Dollar oder auch des chinesischen Renminbis für möglich. Solche Währungsbewegungen könnten die Rendite für Anleger aus dem Euroraum zusätzlich unterstützen – allerdings mit entsprechend langem Anlagehorizont.Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/Fotos: RCMl/Bearbeitung GELDMEISTERIN
Der OpenAI-Chef im großen Interview. Außerdem: Der Osten Europas wird zum stillen Retter des deutschen Exports und die Dax-Konzerne steuern auf einen Rekordgewinn in diesem Jahr zu.
Die Gegenwart zwischen Polen und der Ukraine wird von der Vergangenheit eingeholt. Ukrainische Nationalisten verübten im Zweiten Weltkrieg Massaker an der polnischen Zivilbevölkerung in Wolhynien und Galizien. Polnische Kämpfer übten ihrerseits Vergeltung an ukrainischen Zivilisten. Diese historischen Traumata wurden nie aufgearbeitet und brechen nun wieder auf. Denn der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Armeeeinheit geehrt, deren Name an eine Organisation erinnert, die für Verbrechen an der polnischen Bevölkerung steht: die Ukrainische Aufständische Armee (UPA). In der Ukraine werden deren Kämpfer als Freiheitshelden verehrt, in Polen gelten sie als Verbrecher. Längst hat der Streit die Politik beider Länder erfasst und greift auf die Gesellschaften über. Im Verhältnis Polens zur Ukraine droht etwas zu kippen. Rechte Politiker befeuern den Konflikt. In diesem »Ostcast« befassen sich Michael Thumann und Alice Bota damit, wie Erinnerungen politisch instrumentalisiert werden, warum historische Traumata bis in die Gegenwart wirken und die Macht haben, die Zukunft zu prägen. Sie beleuchten, warum die Nationalisten des Zweiten Weltkriegs heute ein so hohes Ansehen in der Ukraine genießen und wie die polnische Seite den Ukrainern zu Recht vorwirft, geschichtsvergessen zu sein, sich aber gleichzeitig nicht den eigenen historischen blinden Flecken stellt. Denn Täterschaft und Opferschaft existierten damals oft parallel. Wer Täter war, konnte zum Opfer werden und umgekehrt. Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Literatur: - Andreas Kappeler: Kleine Geschichte der Ukraine. C. H. Beck, 2024. - Martin Schulze Wessel: Die übersehene Nation. Deutschland und die Ukraine seit dem 19. Jahrhundert. C.H. Beck, 2025. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Unterstützt uns auf Steady, damit es uns weiterhin gibt: https://steady.page/de/browserhistory/about Was haben PayPal, YouTube, LinkedIn, Palantir, Tesla, SpaceX und (irgendwie) auch das Weiße Haus gemeinsam? Dieselbe Handvoll Männer. 2007 posiert eine Gruppe ehemaliger PayPal-Mitarbeiter mit Goldketten und Zigarren für ein Fortune-Magazine-Cover – Gangster-Verkleidung, mit Augenzwinkern. Der Spitzname, den sie sich selbst gegeben haben, ist bis heute hängengeblieben: die PayPal Mafia. Was als chaotisches Bezahldienst-Startup begann – mit einer angeblichen 200 Millionen Dollar Burnrate, organisierten Betrügerringen aus Osteuropa und einem heimlichen CEO-Putsch, während der Chef gerade in den Flitterwochen war – wurde zum vielleicht einflussreichsten Netzwerk des Silicon Valley. Heute sitzen oder saßen ehemalige PayPal-Kollegen an echten Schalthebeln der US-Regierung. Wir erzählen, wie es dazu kam – und stellen die eigentlich spannende Frage: Sind das wirklich alles Genies? Unsere wichtigsten Quellen: https://fortune.com/2026/05/06/paypal-mafia-earnings-struggling-apple-pay-elon-musk-peter-thiel/ https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/linkedin-gruender-es-ist-an-der-zeit-mut-zu-beweisen/100178566.html https://www.wiwo.de/politik/deutschland/tech-milliardaere-aufstieg-der-paypal-mafia/30161022.html https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wirtschaft/paypal-musk-thiel-sicherheit-e519538 https://www.wiwo.de/politik/ausland/usa-big-tech-rasiert-big-government-/30158940.html https://www.theguardian.com/technology/2025/jan/26/elon-musk-peter-thiel-apartheid-south-africa Peter Thiel: "The Education of a Libertarian" Jannis Brühl: "Disruption. Die Ideologie der Tech-Oligarchen und das Ende der Demokratie, wie wir sie kennen", DVA, Januar 2026 Clips aus der Folge: Hier findet ihr den originalen Fortune-Artikel und die Fotos: https://fortune.com/article/paypal-mafia/ Browser History ist eine Produktion von Dennis Kogel und Magdalena Pulz in Zusammenarbeit mit Podimo. Folgt uns auch auf Instagram:
Soos, Oliver www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Geschichtspolitik ist ein Fundament der Ideologie Wladimir Putins. Der russische Herrscher begründete den Überfall auf die Ukraine mit dem angeblichen Betrug des Westens an Russland – und mit der Vergangenheit. Die Geschichte Russlands lässt er systematisch umschreiben. Rüdiger von Fritsch hat als ehemaliger deutscher Botschafter in Moskau erlebt, wie Putin Geschichtspolitik betreibt. Gleichzeitig hat er sich mit der Vergangenheit seiner eigenen Familie auseinandergesetzt: Sein Vater trat früh der NSDAP bei, war an der deutschen Besatzung Litauens beteiligt und hielt bis zu seinem Tod an seinen Überzeugungen fest. In diesem »Ostcast« sprechen Alice Bota und Michael Thumann mit Rüdiger von Fritsch über den Umgang mit der deutschen Vergangenheit nach dem Zweiten Weltkrieg. In seinem Buch »Die Geschichte in mir« beschreibt von Fritsch die schwierige Auseinandersetzung mit seinem Nazi-Vater und erzählt, wie sie seine Arbeit als Diplomat in Polen und Russland geprägt hat. Was bedeutet es, wenn Geschichte nicht aufgearbeitet wird? Welche Verantwortung ergibt sich daraus für Deutschland? Welche Rolle spielen historische Schuld und Verantwortung im Verhältnis zu Russland, der Ukraine und Belarus? Und wie können wir damit umgehen, wenn Wladimir Putin mit seiner Geschichtspropaganda die deutsche Gesellschaft verunsichert? Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Literatur: - Rüdiger von Fritsch: »Die Geschichte in mir. Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert«. Siedler Verlag, 2026. - Grzegorz Rossoliński-Liebe: »Stepan Bandera. Leben und Kult«. Wallstein Verlag, 2025. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Sie war Anarchistin, Feministin und unterstützte Lebensentwurfe jenseits des Heteronormativen: Emma Goldman stieg von der armen jüdischen Einwanderin zur politischen Aktivistin auf, die vor allem für zwei Dinge eintrat: Freiheit und Gleichheit. Warum sie deshalb bald als "gefährlichste Frau der USA" galt und schließlich abgeschoben wurde, erfahrt ihr in dieser Folge.
Ein Video geht viral: Ein Ex-Soldat aus Russland erhebt schwere Vorwürfe gegen die Armee – kurz darauf landet er im Gefängnis. Unsere Korrespondentin sagt: "So offene Kritik ist extrem ungewöhnlich." Könnte der Fall für Putin gefährlich werden?**********Ihr hört: Moderation: Ilka Knigge Gesprächspartnerin: Gesine Dornblüth, Osteuropa- und Russland-Expertin im Deutschlandfunk Gesprächspartner: Johannes Döbbelt, Deutschlandfunk-Nova-Reporter**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Wie funktioniert das politische System Russlands? Wieso scheitern in Russland Demokratien? Und warum ein Ende des Ukraine-Krieges auch Putins Ende wäre: Ein Interview mit Russland-Expertin Gesine Dornblüth
Lange Zeit bekam die Bevölkerung in Russlands Metropolen wenig vom Krieg mit. Doch nun fallen Drohnen auf Moskau und St. Petersburg, Behörden schalten das Mobilnetz ab, Lebensmittel werden teurer. Weil die Ukrainer gezielt Ölraffinerien angreifen, fehlt es auf der Krim und in russischen Provinzen an Benzin. Im fünften Jahr des Krieges gegen die Ukraine rutscht Russland in eine tiefe Krise, deren Ende nicht absehbar ist. Im neuen »Ostcast« beschreiben Michael Thumann und Alice Bota das große Unbehagen, das sich in Russland ausbreitet. In Moskau, der Stadt mit der besten Flugabwehr des Landes, stellen die Menschen fest, dass die Armee viele Drohnenangriffe nicht abwehren kann. Sie merken, dass die Regierung ihnen ein ruhiges Leben nicht mehr garantieren kann. Und dass das Geld nicht mehr reicht. Während eine klassische Mittelschichtsfamilie in den teuren Großstädten immer schlechter über die Runden kommt, aber schweigt, überziehen die früher kremlfreundlichen Kriegsblogger ihre Regierung mit teils derber Kritik. Jahrelang ließ Putin die Bevölkerung glauben, Russland werde in der Ukraine siegen. Nun aber spüren viele, dass das nicht stimmt und dass diese Krise nicht einfach vorbeiziehen wird. Doch kann das Unbehagen Putin wirklich gefährden? Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Ein Podcast-Stadtspaziergang durch meine Wahlheimat Krems an der Donau. Irgendwo zwischen Geschichte und Sightseeing.
Mitten in Kanada liegt die Kleinstadt Steinbach, in der man immer wieder Deutsch auf der Straße hört. Steinbach hat über 2000 ausdrücklich deutschstämmige Bürger aus Osteuropa eingeladen, mit dem Versprechen auf Arbeit und Wohnung.
Hantavirus und Ebola kursieren seit Wochen in den Medien. Doch die nächste Gefahr könnte aus anderer Richtung kommen: aus Osteuropa. Eine Untersuchung des US-Geheimdienstes bestätigt eine neue Bedrohung für die gesamte Menschheit. In der Ukraine soll in geheimen US-Laboren an Massenvernichtungswaffen geforscht werden. Von Dieter Reinisch.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Die umstritteneWeiterlesen
Die globale Sicherheitslage bleibt angespannt. Die iranischen Streitkräfte haben ihre Angriffe auf Israel zwar vorerst für beendet erklärt, drohen aber mit weiteren Schlägen. US-Präsident Trump mahnt unterdessen zur Deeskalation. Die Lage im Nahen Osten gilt weiterhin als instabil. Gleichzeitig bleiben die Fronten in Europa verhärtet. Ein europäischer Fünf-Punkte-Plan für die Ukraine, der von Merz, Macron und Starmer unterstützt wird, stößt in Moskau auf Ablehnung. Die unterschiedlichen Vorstellungen zu Grenzverläufen und Sicherheitsgarantien scheinen unüberbrückbar. Die diplomatischen Vorstöße zeigen deutlich, wie verfahren die Situation an beiden geopolitischen Schauplätzen ist. Es bedarf mehr als offener Briefe, um echte Durchbrüche zu erzielen. Ein tragfähiger Friede erfordert von allen Parteien ernsthafte Kompromissbereitschaft – eine Bereitschaft, die derzeit in Nahost und Osteuropa nicht zu erkennen ist.
“Macht keinen Sinn” - so knapp und barsch wies Russlands Präsident Putin das Verhandlungsangebot des ukrainischen Präsident Selenskyj zurück, das der zuvor in einem offenen Brief gemacht hatte. Ein Waffenstillstand ist im Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine weiterhin nicht in Sicht – auch wenn die Russen weiter unter Druck geraten. In der besetzten Ostukraine und auf der Krim geht ihnen der Sprit aus und ukrainische Drohnenangriffe drohen die Landverbindungen der Krim und damit deren Versorgung zu unterbrechen. Host Kai Küstner spricht darüber mit Wilfried Jilge von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. “Ich gehe davon aus, dass Putin zunächst weiter eskaliert”, sagt der Ukraine- und Osteuropa-Experte im Interview. Putin werde erst ernsthaft verhandeln, wenn er keinen Zentimeter mehr vorankomme. Womit aus Sicht Jilges auch klar ist, dass die Europäer die Ukraine stärker unterstützen und eigene Lücken schließen müssen. Eine schlechte Nachricht für den Westen Europas kommt aus Berlin und Paris: Das gemeinsame Rüstungsprojekt FCAS ist Geschichte – und damit die Entwicklung eines neuen Kampfjets. Dieses Scheitern analysiert Streitkräfte- und Strategien-”Neuzugang" Peter Hornung. Der bisherige ARD-Südasien-Korrespondent kennt sich mit Krisen (Afghanistan, Indien, Pakistan) sowie Osteuropa bestens aus. Für Peter ist das FCAS-Scheitern ein Aus mit Ansage: Die beteiligten Firmen Dassault und Airbus stritten sich schon lange über Zuständigkeiten, und auch von den Regierungen angestoßene Vermittlungsversuche blieben erfolglos. Was ein Symbol für enge Zusammenarbeit in der Rüstungsindustrie sein sollte, ist jetzt ein Symbol der Uneinigkeit der Europäer. Zwar wird versucht, Teile des Projektes zu retten. Den europäischen Kampfjet aber wird es nun nicht geben und so werden die Europäer wohl wieder bei den Amerikanern kaufen müssen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Wilfried Jilge: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3289432.html Putins Ablehnung des Selenskij-Briefs: https://edition.cnn.com/2026/06/04/europe/zelensky-putin-meeting-intl-latam Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Link zu Stabile Zeitenlage https://1.ard.de/StabileZeitenlage_Weltall?p=awmr
Die Trump-Administration setzt auf totale Eskalation: von neuen Angriffen auf den Iran über ukrainische Drohnenattacken auf Russland bis hin zur Ausweitung der nuklearen Teilhabe in Osteuropa. Während Washington einen atomaren Weltkrieg riskiert, leistet die Bundesregierung aktive Beihilfe. Von Sevim Dağdelen.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Je schneller sich der Niedergang der USA vollzieht,Weiterlesen
In den Ländern von Russland bis Iran regiert ein Autokrat neben dem anderen – mit einer Ausnahme. Es gibt ein Land, das am 7. Juni eine echte Wahl hat: Armenien. 2,5 Millionen Wahlberechtigte können über 18 Wahlbündnisse abstimmen. Der jetzige Premierminister Nikol Paschinjan wirbt dabei für eine Annäherung an die EU. Dabei ist Paschinjan innenpolitisch angeschlagen. Denn unter seiner Regierung verlor Armenien 2020 einen Krieg gegen Aserbaidschan, drei Jahre später nahm Aserbaidschan die von Armeniern bewohnte Exklave Bergkarabach ein. Ein nationales Trauma für Armenien – aber auch eine Chance, wie Nikol Paschinjan meint. Seine wichtigsten Herausforderer sind drei einflussreiche Oligarchen mit engen Verbindungen zum Kreml. Laut Recherchen investigativer Medien haben sie ihr Vermögen teils mithilfe von Putins Regierung gemacht. Denn die pumpt viel Geld in den armenischen Wahlkampf, um aus Armenien wieder einen treuen Vasallenstaat zu machen. Und dafür ist diese Wahl entscheidend. Schon warnt Wladimir Putin Paschinjan vor einer Annäherung an die EU und droht ihm offen. Welche Chancen hat Nikol Paschinjan, sich dem russischen Druck zu widersetzen? Wer sind seine schillernden Herausforderer? Und welche Folgen hätte die Wahl für Moskau? Darüber diskutieren Alice Bota und Michael Thumann, der gerade von einer Recherche in Armenien zurückgekehrt ist, in der aktuellen Folge des Ostcasts. Im Ostcast diskutieren wir alle drei Wochen über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Hunderte jüdische Familien flohen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach Kenia. Sie kamen zunächst aus Osteuropa, später vor allem aus Deutschland und den von Hitler-Deutschland besetzten Gebieten. Ausgangspunkt war ein britisches Angebot. Mensing, Birte www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! In den internationalen Konflikten zeichnen sich derzeit unterschiedliche Entwicklungen ab. Während der Irankrieg auf eine diplomatische Lösung zusteuert, eskaliert die Lage im Ukraine-Krieg weiter. Die russischen Angriffe auf Kiew mit Drohnen und Raketen trafen gezielt zivile und historische Einrichtungen. Moskau rechtfertigt dies als Vergeltung für ukrainische Attacken. Diese Spirale der Gewalt fordert auf beiden Seiten zahlreiche Opfer, darunter auch Minderjährige. Auf diplomatischer Ebene im Nahen Osten zeigt sich US-Außenminister Marco Rubio indes optimistisch. Eine Vereinbarung mit dem Iran zur Öffnung der Meerengen scheint in greifbarer Nähe zu sein, was bereits zu einer Entspannung am Ölmarkt geführt hat. Präsident Trump betont jedoch, dass ein Abkommen nur zu US-Bedingungen geschlossen wird. Es bleibt abzuwarten, ob die fragile Waffenruhe im Iran hält, während der Frieden in Osteuropa immer noch in weiter Ferne scheint.
Themen u.a.: Es gibt große Lücken in der Erinnerungskultur, meint unser Gast. Die Historikerin Anke Hilbrenner fordert mehr osteuropäische Perspektiven. Und: Schwarz-Grün ist eine gute Alternative zur aktuellen Regierung. Von WDR 5.
Unser heutiger Gast verbindet zwei Welten, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben und die doch erstaunlich viele Gemeinsamkeiten haben: Hochseesegeln und Führung in der digitalen Wirtschaft. Er war Teil des deutschen Nationalteams im olympischen Segeln, in der 470er Klasse, und Mitglied der Sportfördergruppe der Bundeswehr. Eine Zeit, die geprägt ist von Präzision, Teamarbeit und der Fähigkeit, sich ständig auf verändernde Bedingungen einzustellen. Diese Prinzipien ziehen sich bis heute durch seinen beruflichen Weg. Er hat über viele Jahre bei SAP gearbeitet, zuletzt als Senior Vice President und Leiter des Vertriebs für Customer Experience in Mittel- und Osteuropa, mit Verantwortung für große Teams und signifikante Umsatzvolumina. Seit Anfang 2025 ist er Managing Director für die DACH-Region bei Docusign. In dieser Rolle verantwortet er die strategische Weiterentwicklung des Geschäfts und begleitet Unternehmen dabei, ihre Vertragsprozesse zu digitalisieren – und weiterzudenken. Denn es geht längst nicht mehr nur um elektronische Signaturen, sondern um die Frage, wie Vertragsmanagement durch KI intelligenter, effizienter und integrierter wird, ein Thema, das tief in die Arbeitsrealität vieler Unternehmen eingreift. Parallel dazu engagiert er sich im Hauptvorstand von Bitkom und bringt sich aktiv in die Gestaltung der digitalen Zukunft ein. Seit neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in mehr als 550 Episoden mit über 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat und was weiter ändern wird und muss. Was können Führungskräfte aus dem Hochleistungssport lernen, gerade im Umgang mit Unsicherheit, Druck und permanentem Wandel? Was bedeutet digitale Transformation heute wirklich – jenseits von Buzzwords und Technologieversprechen? Und wie verändert KI ganz konkret die Art, wie Unternehmen zusammenarbeiten, entscheiden und Verträge gestalten? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Kai Stübane. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
Es war das erste Thema, mit dem Alice Bota und Michael Thumann den Ostcast vor drei Jahren starteten: der russische Kinderraub in der Ukraine. Es ist eines der furchtbarsten Verbrechen in diesem mehr als vier Jahre andauernden Krieg. Im Jahr 2023 hat der Internationale Strafgerichtshof Haftbefehl gegen Wladimir Putin und Maria Lwowa-Belowa, die Kinderschutzbeauftragte des Präsidenten, erlassen. Putin und Lwowa-Belowa haben sich mehrfach öffentlich für die organisierten Entführungen gerühmt. Die faktische Selbstbezichtigung war die Grundlage für die Anklage. Russische Besatzer haben die Kinder oft gewaltsam oder unter falschen Vorwänden von ihren leiblichen Eltern getrennt. Doch nun sind einige der Kinder zurückgekehrt. Darüber sprechen Michael Thumann und Alice Bota in dieser Folge mit Olivia Kortas, der ZEIT-Korrespondentin in Kyjiw. Sie hat eine Familie getroffen und begleitet, die ihre entführten Kinder zurück in die Ukraine holen konnte. Kortas erzählt, was die Kinder in Russland erlebt haben, wie die Mutter nach Russland reiste und den Entführern begegnet ist und welche Traumata die Familie davongetragen hat. Im Ostcast diskutieren wir alle drei Wochen über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die habilitierte Osteuropa- und Technikhistorikerin war in ihrer Jugend radikale Atomkraftgegnerin. Nach Forschungsaufenthalten in Kernkraftwerken in der Ukraine, Litauen und Deutschland hat sie das Buch "Atomkraft? Ja bitte!" geschrieben. Wir wiederholen ein Gespräch vom November 2022.
Plötzlich bist du ein »ausländischer Agent« – das bedeutet: Du verlierst die Kontrolle über dein Leben an den russischen Staat. Und das könnte erst der Anfang sein. Ein Gericht könnte deine Organisation für unerwünscht, extremistisch – oder gar terroristisch – erklären. Die Folge: jahrelange Haft. Die Gesetze sind bewusst schwammig gehalten, sodass sie jeden treffen könnten. Das jüngste Opfer: die Menschenrechtsorganisation Memorial. Die Angst geht um in Russland. Der Staat und die Geheimdienste erfinden überall neue Bedrohungen und Gefahren – und bekämpfen sie mit Gewalt und Repression. Viele besinnen sich auf alte sowjetische Regeln: Trau keinem Fremden, sag nicht das Falsche, heb den Kopf nicht aus der Menge. Die Mehrheit flieht in die Passivität, so wie schon ihre Vorfahren zu überleben versucht haben. Über Putins Herrschaft, die auf Angst gebaut ist, sprechen Michael Thumann und Alice Bota in dieser Folge des Ostcasts. Denn die Furcht, die Putin verbreitet, kennt er selbst: Ein zutiefst ängstlicher Mann, der sich hinter Virendetektoren und in Bunkern verbarrikadiert. Aber er und seine Helfer exportieren diese Angst. Und drohen den Europäern immer wieder mit der ultimativen Katastrophe: dem Nuklearschlag. Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
In dieser Episode Florian Heinemann und ichüber eine Vielzahl von aktuellen Themen rund um den E-Commerce-Markt und Investitionen. Wir beginnen mit der Marktplatzstrategie von Shein, das kürzlich eine neue Initiative gestartet hat, um sich mit lokalen Händlern zusammenzuschließen. Dabei diskutieren wir die Vor- und Nachteile dieses Schrittes in Bezug auf das bestehende Geschäftsmodell und die Herausforderungen, die mit der Integration von Partnern aus verschiedenen Ländern verbunden sind. Ich gebe meine Einschätzung ab, dass diese Bewegung sowohl aus einer Schwäche des Unternehmens resultieren könnte als auch die Chance bietet, im Markt sichtbarer zu werden. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf Temu und deren ambitionierten Plänen, eigene Marken zu entwickeln. Wir erörtern, ob dies eine kluge Strategie ist oder ob die Geschichte der Eigenmarken, wie sie bei Zalando gescheitert ist, sich wiederholen könnte. In diesem Zusammenhang ziehen wir Parallelen zu Amazon und dessen Umgang mit Eigenmarken, und welche Risiken und Potenziale damit verbunden sind. Des Weiteren werfen wir einen Blick auf die Auswirkungen des neuen Präsidenten in Ungarn auf die VC-Szene und die Handelslandschaft in Europa. Ich teile meine Gedanken über die Entwicklung in der Region und betone, dass die Marktplatzstrategien in Osteuropa durchaus Potenzial haben, besonders in Märkten wie Polen. Ein weiterer Gesprächspunkt ist der Shareholders-Brief von Amazon's CEO Andy Jassy, den wir kritisch beleuchten. Insbesondere fokussieren wir uns auf die fehlende klare Vision für die Zukunft des Unternehmens und die Herausforderungen, die sich Amazon stellen muss, während sie versuchen, ihre Marktposition weiterhin zu sichern und auszubauen. Alex in Barcelona (9. Juni): https://alex.hamburg/ Kassenzone 100 Party (4. Mai): https://www.kassenzone.de/party/ 15% Code auf die Shoptalks: https://register.visitcloud.com/survey/1gqkzd9ox4298?actioncode=MARKETINGKASSENSZONE Temu 2.0: https://news.futunn.com/en/post/70612040/with-an-investment-of-100-billion-yuan-over-three-years Amazone Shareholder Letter: https://www.aboutamazon.com/news/company-news/amazon-ceo-andy-jassy-2025-letter-to-shareholders Partner in der Folge: https://linktr.ee/kassenzone Community: https://kassenzone.de/discord Feedback zum Podcast? Mail an alex@kassenzone.de Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/ Kassenzone” wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in “Kassenzone” werben? Dann https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_kassenzone Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/ https://twitter.com/supergraf Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/ Blog: https://www.kassenzone.de/ E-Commerce Buch 2019: https://amzn.eu/d/5Adc1ZH Plattformbuch 2024: https://amzn.eu/d/1tAk82E
Binnen 16 Jahren hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán das Land umgebaut. Bei der Wahl am kommenden Sonntag bekommt er dafür nun möglicherweise die Quittung. In vielen europäischen Hauptstädten wächst die Hoffnung, dass die ungarische Parlamentswahl am Sonntag zu einer politischen Zäsur führt. Gestützt wird diese Hoffnung durch Umfragen, die auf einen möglichen Machtverlust von Ministerpräsident und Vorzeigepopulist Viktor Orbán hindeuten. Sein größter Konkurrent bei der anstehenden Wahl ist Oppositionspolitiker Péter Magyar. Er hat realistische Chancen, die Regierung in Budapest zu übernehmen. Ein entsprechender Wahlausgang wäre wohl mehr als ein nationaler Machtwechsel: Er würde als Signal gewertet, dass sich auch illiberale Regierungssysteme auf demokratischem Weg ablösen lassen. In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Jan Puhl, der seit Jahren für den SPIEGEL aus Osteuropa berichtet. Wie wahrscheinlich ist ein Sieg der Opposition? Wie sehr würde sich Brüssel über einen Machtwechsel in Ungarn freuen? Und wie effektiv ist die Wahlkampfhilfe wirklich, die Donald Trump seinem Freund Orbán anbietet? Mehr zum Thema: (S+) So unterstützen Russland und die USA Europas Feindehttps://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/ungarn-wahl-so-unterstuetzen-russland-und-die-usa-europas-feinde-kolumne-a-6db7a2d1-04b3-4f44-b018-981c70634bad (S+) Er kennt Orbáns Apparat von innen. Kann er dieses System sprengen?https://www.spiegel.de/ausland/ungarn-peter-magyar-fordert-viktor-orban-heraus-kann-er-das-autokratische-system-sprengen-a-ca4f0474-457c-4955-ad26-5428b9305254 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.