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Ref.: Pastor Ansgar Lammen, Hilter-Borgloh (am Teutoburger Wald)
Mit dem Faltboot findet Matthias Drobinski einen entspannenden Ausgleich zum Alltag. In dieser Woche schauen wir mit dem Chefredakteur von Publik-Forum auf das jeweilige Evangelium vom Tage. Im Vorgespräch zum Evangelium am Mittwoch, den 13.08, erzählt Drobinski, dass er am liebsten auf stillen Flüssen und Seen unterwegs ist – etwa in Masuren oder auf der Peene. Für ihn ist das Paddeln mehr als ein Hobby: Es ist eine persönliche Form der Einkehr. Allein in der Natur, begleitet vom Rauschen des Wassers und dem Anblick von Seeadlern, erlebt er Gottes Schöpfung unmittelbar. Gleichzeitig erfüllt ihn die Klimakrise mit Sorge. Er rechnet damit, dass sich die Erderwärmung nicht mehr vollständig aufhalten lässt. Hoffnung schöpft er dennoch aus der Solidarität der Menschen. Niemand müsse die Welt allein retten, sagt Drobinski, aber jeder könne seinen Beitrag leisten.Im Tagesevangelium vom 13. August sieht Drobinski die Aufforderung, die Spirale der Eskalation zu durchbrechen. Jesus sagt: "nicht siebenmal solle man vergeben, sondern siebzigmal siebenmal". Vergebung bedeute dabei nicht, Unrecht zu verschweigen oder Gewalt hinzunehmen. Barmherzigkeit lade vielmehr dazu ein, dem anderen seine Menschlichkeit nicht abzusprechen. Gerade in einer Zeit, in der Debatten oft unversöhnlich geführt werden, sei Barmherzigkeit kein Zeichen von Schwäche, sondern eine Haltung, die Versöhnung möglich macht.Aus dem MatthäusevangeliumIn jener Zeit trat Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal. Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Knechten Rechenschaft zu verlangen. Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war. Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen. Da fiel der Knecht vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen. Der Herr des Knechtes hatte Mitleid, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld. Als nun der Knecht hinausging, traf er einen Mitknecht, der ihm hundert Denáre schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und sagte: Bezahl, was du schuldig bist! Da fiel der Mitknecht vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen. Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt habe. Als die Mitknechte das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles, was geschehen war. Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich angefleht hast. Hättest nicht auch du mit deinem Mitknecht Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte? Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Peinigern, bis er die ganze Schuld bezahlt habe. Ebenso wird mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergibt. Und es geschah, als Jesus diese Reden beendet hatte, verließ er Galiläa und zog in das Gebiet von Judäa jenseits des Jordan. (Mt 18,21)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Die Predigt bezieht sich auf Psalm 34 und betont, dass dieser Psalm als Akrostichon (jeder Vers beginnt mit einem aufeinanderfolgenden Buchstaben des hebräischen Alphabets) künstlerisch gestaltet ist. Er zeigt, dass Gott in jeder Lebenslage ein hörender, gerechter, helfender und rettender Gott ist. Der Psalm wird als Loblied Davids interpretiert, das nach seiner Rettung aus einer gefährlichen Situation entstand.Punkten:1. Einführung: Psalm 34 als Akrostichon und LebensbegleiterPsalm 34 ist ein künstlerisch gestaltetes Akrostichon, das die Buchstaben des hebräischen Alphabets von A bis Z durchgeht.Er ist einfach in der Botschaft: Gott hört, ist gerecht, hilft und rettet.Der Psalm ist für jede Lebenslage relevant.David schrieb den Psalm, nachdem er sich vor König Saul in das Gebiet der Philister flüchtete (1. Samuel 21).Er gerät in Gefahr, als die Philister ihn erkennen und zum König bringen wollen.David stellt sich wahnsinnig, um zu entkommen – eine verzweifelte Situation, die zeigt, wie Gott ihn trotz menschlicher Schwäche rettet.Gott sieht das Leid und greift ein, auch wenn Menschen es nicht immer erkennen.Vertrauen wächst aus Angst: David erlebt, wie Gott ihn aus der Verzweiflung in die Hoffnung führt.Der Psalm betont, dass Gott nah ist und nicht wegschaut, sondern trägt und treu bleibt.Der Psalm lädt ein, Gott in allen Lebenslagen als Zuflucht zu suchen.Gottes Zusagen (Treue, Gerechtigkeit, Rettung) sind die Grundlage für Vertrauen.Dankbarkeit: Es gibt unzählige Gründe, Gott zu danken – selbst in schwierigen Zeiten.Das Gebet am Ende der Predigt fasst die Dankbarkeit für Gottes Treue zusammen.Es wird betont, dass Gott nicht wegschaut, sondern nah ist und trägt.Der Psalm richtet den Blick auf Gottes Güte, Gnade und Barmherzigkeit.2. Davids Lebensgeschichte und die Entstehung des PsalmsDavid schrieb den Psalm, nachdem er sich vor König Saul in das Gebiet der Philister flüchtete (1. Samuel 21).Er gerät in Gefahr, als die Philister ihn erkennen und zum König bringen wollen.David stellt sich wahnsinnig, um zu entkommen – eine verzweifelte Situation, die zeigt, wie Gott ihn trotz menschlicher Schwäche rettet.3. Gottes Wirken in schwierigen SituationenGott sieht das Leid und greift ein, auch wenn Menschen es nicht immer erkennen.Vertrauen wächst aus Angst: David erlebt, wie Gott ihn aus der Verzweiflung in die Hoffnung führt.Der Psalm betont, dass Gott nah ist und nicht wegschaut, sondern trägt und treu bleibt.4. Die Einladung: Gott als Zuflucht suchenDer Psalm lädt ein, Gott in allen Lebenslagen als Zuflucht zu suchen.Gottes Zusagen (Treue, Gerechtigkeit, Rettung) sind die Grundlage für Vertrauen.Dankbarkeit: Es gibt unzählige Gründe, Gott zu danken – selbst in schwierigen Zeiten.5. Abschluss: Gebet und ReflexionDas Gebet am Ende der Predigt fasst die Dankbarkeit für Gottes Treue zusammen.Es wird betont, dass Gott nicht wegschaut, sondern nah ist und trägt.Der Psalm richtet den Blick auf Gottes Güte, Gnade und Barmherzigkeit.
In Epheser 2,1–10 beschreibt Paulus eine radikale Veränderung: Ohne Christus ist der Mensch geistlich tot, doch Gott schenkt aus Liebe und Barmherzigkeit neues Leben. Unsere Rettung können wir weder verdienen noch selbst bewirken – sie ist ein Geschenk Gottes, das wir im Glauben annehmen.Wichtigste PunkteOhne Christus ist der Mensch geistlich tot und von der Sünde bestimmt.Wir können uns nicht aus eigener Kraft retten.Gott handelt aus großer Liebe und Barmherzigkeit.Durch Christus werden wir vom geistlichen Tod zu neuem Leben erweckt.Die Rettung geschieht allein aus Gnade und wird im Glauben angenommen.Sie ist Gottes Geschenk und kein Ergebnis unserer Leistung.Deshalb gibt es keinen Grund, sich auf eigene Verdienste etwas einzubilden.Gute Werke sind nicht die Voraussetzung für die Rettung, sondern ihre Folge.Gott hat uns als sein Werk neu geschaffen.Das neue Leben in Christus hat einen konkreten Auftrag: in den von Gott vorbereiteten Werken zu leben.
Theologische Fachbegriffe sind wichtig, aber oft sind sie für Jugendliche wie eine unzugängliche Insidersprache. Worte wie Gnade oder Barmherzigkeit werden im Alltag kaum noch verstanden oder mit falschen Vorstellungen besetzt.Im STEPS Leaders Podcast spricht Oliver Last mit Dr. Carsten Ziegert von der FTH Gießen darüber, warum Gott in der Bibel keine komplizierten Fachbegriffe, sondern einfache Alltagswörter nutzt, was uns die Alltagsgeschichte von Ruth und Boas über das wahre, befreiende Konzept von Gottes Gnade verrät, und wie wir in der christlichen Jugendarbeit sprachfähig werden, um Gottes Wesen verständlich zu erklären.Shownotes:Das Buch von Carsten hat den Titel: Der erzählte Gott: Was uns die Alltagssprache im Alten Testament über Gott verrät. (ISBN 3765522082)Wenn du bis zur nächsten Folge des STEPS Leaders Podcast mehr Inhalte rund um Glauben und Leiterschaft suchst, findest du auf www.steps-leaders.de jede Woche Blogbeiträge und Artikel sowie Materialvorlagen und Andachten für die christliche Jugendarbeit. Dort findest du auch unseren monatlichen Newsletter, der dich immer kompakt mit den wichtigsten Infos und Artikeln von STEPS Leaders versorgt.
Warum entschuldigen wir unsere eigenen Fehler so schnell, während wir andere hart beurteilen? Johannes Hartl spricht über Barmherzigkeit, Selbstkritik und die Kraft eines wohlwollenden Blicks. Ein ehrlicher Impuls darüber, wie Vergebung uns menschlich reifer, weitherziger und freier machen kann.__Hier kannst du meine Arbeit unterstützen ➡️ https://johanneshartl.org/speden
Predigtgespräch vom 02.08.2026 Pastor Christoph Otterbach und Team Link zur Predigt: https://1aj5r4k.podcaster.de/predigt/media/20260802.mp3
ZusammenfassungIn Nehemia 9 lesen wir das längste Gebet der Bibel. Darin blickt das Volk Israel auf seine Geschichte zurück und erkennt eine beeindruckende Wahrheit: Immer wieder wurden sie untreu – aber Gott blieb treu.
Das Losungswort und der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine:Ein Vater der Waisen und ein Helfer der Witwen ist Gott in seiner heiligen Wohnung, ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt, der die Gefangenen herausführt, dass es ihnen wohlgehe.Psalm 68,6-7Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes.2. Korinther 1,3Titel der Andacht: "Das Wesen Gottes"Nachzulesen in nah-am-leben.de
Ein Vater der Waisen und ein Helfer der Witwen ist Gott in seiner heiligen Wohnung, ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt, der die Gefangenen herausführt, dass es ihnen wohlgehe. Psalm 68,6-7Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes. 2. Korinther 1,3Autor: Andreas Hannemann
Predigt von C.H.SpurgeonGebet, ein Vorläufer der Barmherzigkeit 28.06.1857Ich möchte euch einen neuen Podcast vorstellen, der den Titel „Die Flamme des Geistes“ trägt. Dieser Podcast entstand aus einer Berufung heraus, die Gott meiner Frau und mir gegeben hat. Ich wünsche mir, dass er ein Segen für dein Leben sein möge, denn ich führte einst ein Leben in der Finsternis, war ein Sklave meiner Begierden, bis Jesus Christus mein Leben veränderte. Denn wenn er es bei mir getan hat, wird er es auch bei dir tun.Ich lade dich ein, mir zuzuhören …Gott segne dich.Spotify: https://open.spotify.com/show/033gI3ZYsLeZLDsfEA2Ckw?si=d685e938acf84eb9Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/us/podcast/die-flamme-des-geistes/id1896663523 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Lorenz Timnik spricht über Matthäus 5,3-12 - Hebräer 2,17f in der Serie "Anders glücklich: Was Glaube (nicht) verspricht".
15. Woche im Jahreskreis von 13. bis 18. Juli 2026 Katharina Renner ist Theologin und Soziologin. Seit 2017 arbeitet sie bei der Caritas. Sie leitet die Abteilung Pfarrcaritas und Nächstenhilfe. Seit 2021 ist außerdem als ehrenamtliche Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich tätig. Sie ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie macht sich in dieser Woche Gedanken zu den durchaus herausfordernden Texten der Evangelien, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Freitag, 17.7. Barmherzigkeit will ich. Mt 12, 1-8
Carolin Hostert-Hack erzählt in dieser Folge des "Blicks in die Bibel", warum die biblische Erzählung der Himmelsleiter von Jakob für sie so wichtig geworden ist: Am Domforum hängt sie als Kunstwerk und erinnert die Theologin daran, dass Gott auch in schwierigen Momenten da ist. Danach geht es im Gespräch mit DOMRADIO.DE-Redakteur Roland Müller um das Tagesevangelium: Jesu Jünger pflücken am Sabbat einige Ähren, weil sie Hunger haben. Die Pharisäer kritisieren das, doch Jesus stellt klar: Barmherzigkeit ist wichtiger als strenge Regeln. Für Hostert-Hack zeigt sich hier ein Jesus, der menschliche Nöte sieht und klare Ansagen macht. Auch der Sonntag als Ruhetag kommt zur Sprache – mit Gottesdienst, Familie, Freunden und manchmal eben auch Arbeit. Eine Folge, die zeigt, warum Glaube im Alltag oft überraschend praktisch wird.Aus dem Matthäusevangelium: In jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Kornfelder. Seine Jünger hatten Hunger; sie rissen Ähren ab und aßen davon. Die Pharisäer sahen es und sagten zu ihm: Sieh her, deine Jünger tun etwas, das am Sabbat verboten ist. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren – wie er in das Haus Gottes ging und wie sie die Schaubrote aßen, die weder er noch seine Begleiter, sondern nur die Priester essen durften? Oder habt ihr nicht im Gesetz gelesen, dass am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entweihen, ohne sich schuldig zu machen? Ich sage euch: Hier ist Größeres als der Tempel. Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer, dann hättet ihr nicht Unschuldige verurteilt; denn der Menschensohn ist Herr über den Sabbat. (Mt 12,1–8)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Das Pfandsystem, das seit geraumer Zeit in Österreich für Plastikflaschen und Dosen gilt, fördert vieles zu Tage, das zuvor im Verborgenen war. Und es sind bei weitem nicht nur Obdachlose oder gestrandete Asylanten, die Pfandflaschen sammeln. Durchaus auch langhaarige Studenten, sportliche Läufer mit Rucksack und äußerlich gepflegt aussehende ältere Damen. Selten sind Not und Mangel so sichtbar geworden. Und die Not muss groß sein, denn keine dieser Personen hat sich in irgendeiner Weise geschämt, im Mülleimer zu wühlen. Und sie wussten, dass sie dabei beobachtet wurden. Es hat ihnen nichts ausgemacht. Sie haben die 25 Cent pro Flasche oder Dose dringend gebraucht. 4 davon sind 1 Euro, dafür bekommt man fast nichts mehr im Supermarkt. 40 sind 10 Euro. Das reicht für das Notwendigste zum Überleben. Aber auch Solidarität wird sichtbar. Ich habe auch schon Menschen gesehen, die ihre Pfandflaschen an offensichtliche Sammler weitergegeben und verschenkt haben. Sie gehören noch zu jenen, die auf 25 Cent verzichten können, zumindest jetzt noch. In der Festival- und Veranstaltungs-Saison im Sommer fallen besonders viele Flaschen an. Gib weiter, was du nicht brauchst. Selbst wenn es nur eine kleine Geste ist. _____________________________________________________________Teilt euer Brot mit den Hungrigen, nehmt Obdachlose bei euch auf, und wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft, gebt ihm Kleider! Helft, wo ihr könnt, und verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen!Jesaja 58,7Glücklich sind, die Hunger und Durst nach Gerechtigkeit haben, denn sie sollen satt werden. Glücklich sind, die Barmherzigkeit üben, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren.Matthäus 5,6+7Da wollten die Leute wissen: „Was sollen wir denn tun?" Johannes antwortete: „Wer zwei Hemden hat, soll dem eins geben, der keins besitzt. Und wer etwas zu essen hat, soll seine Mahlzeit mit den Hungrigen teilen.“Lukas 3,10+11Wer unter euch arm ist und wenig beachtet wird, soll sich darüber freuen, dass er vor Gott hoch angesehen ist. Ein Reicher dagegen soll niemals vergessen, wie wenig sein irdischer Besitz vor Gott zählt.Jakobus 1,9-10Voice over: Scott Lockwood, USA © Veronika Pavlicek, Dipl. Psychosoziale Beraterin, Trauer- und Sterbebegleiterin, praktizierende Christin. Bei der Heilsarmee Österreich im Bereich stationär betreutes Wohnen ehemals Obdachloser tätig.Kontakt: info@veronika-pavlicek.comhttps://heavenandhell-podcast.comThank you for listening and supporting:https://buymeacoffee.com/heavenandhell
Herzlich willkommen zum Gebet am Montag.Hier in Olpe gibt es einen neuen Gedenkort. Mitten in der Stadt, am Kurkölner Platz, ist eine Gedenkstele enthüllt worden. In vielen Monaten Planung und Auseinandersetzung mit dem Thema jüdisches Leben in Olpe haben Schüler aller drei weiterführenden Schulen zusammen mit einer Künstlerin überlegt, geplant, verworfen, neugestaltet und dann angefangen. Schülerinnen haben erzählt, wie das Projekt entstanden ist und wie viel Spaß sie zwischendurch damit hatten, beim Bemühen, Beton zu mischen und aufzutragen, sich dabei gegenseitig zu bekleckern und bei Fehlern von vorn anzufangen.Erinnert wird an das einst so normale Zusammenleben der jüdischen Familien in der Stadt mit allen Stadtbewohnern. Sie waren in Vereinen engagiert, waren Arbeitgeber und Nachbarn, Mitschülerinnen, Kollegen und Freunde. Bis nach 1933 nach und nach aus diesem normalen Zusammenleben Ausgrenzung, vergiftetes Stadtklima, Enteignung und Vertreibung wurden.Und wenn wir denken, dass das heute nicht mehr passieren könnte, sollten wir uns nicht zu sicher sein. Immer wieder gibt es verbale Angriffe, Hass und Hetze gegen jüdische Mitbürger, und es ist notwendiger denn je, wachsam, aufmerksam und couragiert zu sein. Menschen nach ihrer Religion, Weltanschauung oder Herkunft zu diffamieren, ist ein echtes Übel, das immer wieder aufbricht und immer neu Anhänger findet. Aber bitte nicht unter Christen.Im Jakobusbrief steht für heute ein bemerkenswertes Wort:"Redet und handelt wie Menschen, die nach dem Gesetz der Freiheit gerichtet werden!"Dieses Gesetz der Freiheit meint die Freiheit der Kinder Gottes im Umgang miteinander, mit der Schöpfung und mit Gott. Wir sind als freie Menschen geschaffen und alle anderen Mitmenschen auch. Und das gibt uns die unendliche Würde und die Aufgabe, uns einzusetzen für die Würde und Freiheit jedes Einzelnen.Und dass das nicht nur eine freundliche Nebenbemerkung, sondern ein deutliches Wort ist, wird im zweiten Satz dieses Abschnittes aus dem Jakobusbrief noch deutlicher. Da heißt es:"Denn das Gericht ist erbarmungslos gegen den, der kein Erbarmen gezeigt hat. Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht."Barmherzigkeit ist DAS Wort in der Bibel und die dauerhafte Mahnung an uns, sie auch zu geben und jedem Menschen zu geben.
Berufen, wie Jesus zu sein vom 12.07.2026Was bedeutet es, Jesus nicht nur zu kennen, sondern ihm im eigenen Denken, Reden und Handeln immer ähnlicher zu werden?Diese Predigt lädt dazu ein, die Nachfolge Jesu als konkrete Berufung für das tägliche Leben zu verstehen. Christlicher Glaube zeigt sich nicht nur in Worten oder Wissen, sondern in einem Leben, das zunehmend von Jesu Charakter geprägt wird: von Liebe, Demut, Gehorsam, Barmherzigkeit und Vertrauen auf Gott.Dabei geht es nicht darum, aus eigener Kraft perfekt zu werden. Veränderung entsteht in der Beziehung zu Jesus und durch das Wirken des Heiligen Geistes. Wer Jesus nachfolgt, darf sich von ihm formen lassen und seinen Glauben sichtbar im Alltag leben.Die wichtigsten Gedanken:• Wir sind nicht nur dazu berufen, an Jesus zu glauben, sondern ihm nachzufolgen.• Jesus ist das Vorbild für unseren Charakter, unsere Beziehungen und unsere Entscheidungen.• Geistliches Wachstum ist ein Prozess und keine sofortige Veränderung.• Der Heilige Geist verändert uns von innen heraus.• Jesus ähnlicher zu werden zeigt sich besonders in Liebe, Demut, Vergebung und Gehorsam.• Nachfolge wird im Alltag sichtbar – im Umgang mit Familie, Freunden, Kollegen und schwierigen Menschen.• Unser Ziel ist nicht religiöse Perfektion, sondern eine immer tiefere Beziehung zu Jesus.
Andreas Odrich, Journalist, Moderator und langjährige Stimme bei ERF Medien, spricht mit Bertram über Neugier, Wahrheit, Glauben und die Kunst, Übergänge nicht nur auszuhalten, sondern innerlich mitzugestalten.Ausgangspunkt ist ein Satz, der fast wie ein Lebensmotto klingt: „Jetzt bin ich mal neugierig.“Für Andreas ist Neugier mehr als journalistisches Handwerkszeug. Sie ist eine Haltung gegenüber Menschen, Lebenswegen und auch gegenüber dem eigenen Älterwerden. Nicht alles muss glänzen. Nicht jede neue Lebensphase ist Wohnmobil, Alpenpanorama und Dauerenergie. Manchmal ist sie Krankheit, Abschied, Neuordnung. Und trotzdem bleibt die Frage: Was ist jetzt noch möglich?Im Gespräch geht es um:Christlichen Journalismus ohne fromme Verstaubtheit, aber mit Haltung, Barmherzigkeit und Wahrhaftigkeit.Medien, Misstrauen und Empörung, also darum, warum soziale Netzwerke oft lauter machen, statt klüger.Nachrichtenhygiene im Alltag, mit Stille am Morgen, weniger Handy und mehr bewusster Auswahl.Den Lebensteppich als biografisches Werkzeug, um nicht nur auf Brüche zu schauen, sondern auch auf Gaben, Fäden und Möglichkeiten.Depression und Burn-outt kurz vor dem Ruhestand, besonders bei Männern, die gelernt haben: Augen zu und durch.Zufriedenheit als tiefere Form von Glück, weil darin das Wort Frieden steckt.Besonders berührend ist Andreas Blick auf seine Eltern. Der Vater, voller Angst vor dem Sterben, saß nachts vor dem Fernseher. Die Mutter, schwer krank und ans Bett gebunden, sagte dagegen: „Ich blättere im Buch meines Lebens.“ Ein Satz, der bleibt. Vielleicht, weil er so schlicht ist und trotzdem alles enthält: Erinnerung, Annahme, Würde.Auch der Übergang aus dem Beruf bekommt Raum. Andreas erzählt, wie sehr ihm der Lebensteppich geholfen hat, seine beruflichen Gaben nicht einfach abzugeben, sondern in neuer Form weiterzuleben. Weniger Getriebensein, mehr Atem. Weniger als als 8000 Umdrehungen, mehr innere Einkehr. Und zugleich: weiter neugierig bleiben, weiter sprechen, weiter lernen, sogar im Brazilian Jiu Jitsu, mitten unter viel Jüngeren.Zitat der Folge:„Neugierig bleiben. Auf Menschen zugehen, Kontakte pflegen und schauen, wo man sich einbringen kann.“Andreas OdrichLinks und Hinweise:Link zum Beitrag zu Andreas OdrichLink zu ERF Das Gespräch von AndreasOdrich mit Bertram KasperLink zu Brazilian Jiu Jitsu in WetzlarWas nimmst du aus aus dieser Folge mit? Vielleicht den kleinen Satz: Jetzt bin ich mal neugierig. Auf den nächsten Menschen. Auf den eigenen Übergang. Auf das, was noch nicht erzählt ist.Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
In diesem Teil der Shift-Serie ging es um ein besonderes Bild aus der Bergpredigt: Wir sind Salz und Licht - Matthäus 5,1-16.Jesus hielt seine Bergpredigt in einer Zeit der Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Er wollte eine himmlische Revolution des Friedens starten – und zwar nicht mit besonderen Personen, sondern mit ganz normalen Menschen wie uns. Das bedeutet: Jeder von uns ist Teil dieser Revolution.In den Seligpreisungen zeigt Jesus, wie ein Leben mit Gott aussieht: arm vor Gott sein, Barmherzigkeit leben, Frieden stiften, ein reines Herz bewahren – und das auch dann, wenn es schwer wird oder Widerstand kommt.Danach macht Jesus deutlich, wer wir als seine Nachfolger sind: Salz und Licht. Salz gibt Geschmack – wir sollen die Welt besser machen. Salz macht haltbar – wir haben die Kraft, dem Bösen entgegenzutreten und “Stopp” zu sagen. Und als Licht sollen wir Orientierung geben und mit unserem Leben auf Jesus zeigen.#ShiftSerie #SalzUndLicht #Bergpredigt #Piloten #AvaKirche #Glaubensimpuls #Teensarbeit Du hast eine Entscheidung für Jesus getroffen, hast ein Gebetsanliegen oder möchtest mehr über die Ava Kirche erfahren? Nimm Kontakt mit uns auf: hallo@avakirche.de oder avakirche.de/kontakt Instagram: https://www.instagram.com/avakirchewww.avakirche.de
Ein fast vergessenes WortToni Zulauf, Initiator Wort zum Tag, RanflühBarmherzigkeit. Wann hast du dieses Wort zuletzt gehört?Vielleicht ist nicht nur das Wort seltener geworden, sondern auch das, wofür es steht.Barmherzigkeit ist mehr als Mitleid. Sie lässt sich berühren. Sie fragt: Was kann ich tun?Vielleicht beginnt sie heute ganz klein – mit einem offenen Ohr, einem freundlichen Wort oder einer zweiten Chance.Spendenaufruf:„Wort zum Tag“ lebt von Menschen, die zuhören und mittragen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende:https://wortzumtag.ch/unterstuetzenBarmherzigkeit, Erbarmen, Mitgefühl, Hoffnung, Menschlichkeit#wortzumtag #barmherzigkeit #menschlichkeit #hoffnung #mitgefühl
Der muslimische Mann als gewaltbereiter Macho – ein Klischee, das sich hartnäckig hält. Doch was sagt der Koran wirklich über Männlichkeit? Und was denken junge Muslime in der Schweiz? Eine Auseinandersetzung mit Stereotypen in Zeiten der «Manosphere». Geht es um das Geschlechterverhältnis im Islam, ist das Klischee schnell zur Hand: Der muslimische Mann unterdrückt seine Frau, verteidigt die Ehre der Familie wenn nötig mit Gewalt und hält wenig von Gleichberechtigung. Doch stimmen diese Klischees? Welche Vorstellungen von Männlichkeit bietet der Islam? Und welche Alternativen gäbe es? In «Perspektiven» sprechen wir mit Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide über sein neustes Buch «Jenseits der Härte – warum der Koran keine Machos kennt». Er zeigt auf, dass sich muslimische Vorstellungen von dominanter Männlichkeit durchaus auf die Religion beziehen. Etwa, wenn es darum geht, Frauen zu kontrollieren, weil sie sexuelle Versuchung verkörpern. Gleichzeitig, so Khorchide, bietet der Koran auch Alternativen: Männer, die sich verletzlich zeigen, die Verantwortung übernehmen und Demut und Barmherzigkeit in den Vordergrund stellen. Wie sich muslimische Männlichkeit in der Praxis zeigt, wissen Kambez Nuri und Ahmed Ajil. Kambez Nuri bietet als Sozialarbeiter Workshops an unter dem Titel «Männlichkeit, wer ist das?». Ahmed Ajil ist promovierter Kriminologe, forscht zu Radikalisierung und Einwanderung an der Universität Luzern. In ihrem Podcast «Keshmesh» sprechen sie über ihren Alltag als muslimische Männer in der Schweiz. In einer Zeit, in viel diskutiert wird über toxische Männlichkeit und die Faszination von traditionellen Rollenbilder der Mannosphere, schauen wir in «Perspektiven» hinter die Stereotype vom Macho im Islam und fragen, welche Vorbilder junge muslimische Männer haben. Zu Wort kommen: · Prof. Mouhanad Khorchide, Dekan der islamisch-theologischen Fakultät der Universität Münster. · Ahmed Ajil, Kriminologe, Forschungsmitarbeiter am religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Luzern. · Kambez Nuri, Sozialarbeiter und Mitgründer der Fachstelle «Oh boy» Autorin: Nicole Freudiger Angaben zum Buch: Mouhanad Khorchide. Jenseits der Härte. Warum der Koran keine Machos kennt. Herder Verlag, 2026.
Gottes Barmherzigkeit ist vielfältig. Eine seiner Barmherzigkeiten ist göttliche Heilung. Viele, die Jesus um Erbarmen anflehten, wurden geheilt und ganz gemacht.
Die Hindu-Göttin Kamadchi steht für Barmherzigkeit, Schönheit und Frieden. Sie wird vor allem im Süden Indiens von der tamilischen Bevölkerung verehrt - aber auch in Hamm-Uentrop. Dort befindet sich der zweitgrößte Hindu-Tempel Europas. Von Benedikt Schulz.
Die zur Verfügung stehenden Predigten wurden im Gottesdienst der Ecclesia Kirche Göttingen gehalten und sind ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Jede Nutzung und Wiedergabe, die nicht privater Natur ist oder nicht im Kontext einer kirchlichen Veranstaltung geschieht, ist nur nach Zustimmung des jeweiligen Redners möglich, der die Predigt gehalten hat. Durch Download oder Abspielen der Predigten bestätigen Sie diese Nutzungsbedingungen.
Ref.: Pfr. Armin Kögler, Königstein im Taunus
Der Schriftsteller Thomas Medicus hat ein außergewöhnliches Buch geschrieben. Es trägt den Titel „Vaterlos“ und wird von ihm als „Tatsachenroman“ bezeichnet. Darin erzählt Medicus vom Suizid seines Vaters und den Folgen für seine Familie. Lange konnte er sich mit diesen einschneidenden Ereignis seiner Jugend nicht auseinandersetzen. Zu groß waren der Schrecken und die Scham. Nun hat er nach vielen Wegen und Umwegen eine Form gefunden, das Schweigen zu beenden und diese Geschichte zu erzählen. Das eröffnet Wege zum Verstehen dessen, was doch ganz unverständlich ist. So kam ihm der ferne, früh verlorene Vater sehr nah. Aber auch die tief verletzte Mutter konnte er nun besser verstehen. Vor kurzem hat Thomas Medicus in der Berliner St. Matthäuskirche eine beeindruckende Kanzelrede über die Barmherzigkeit gehalten. Wir sprechen darüber, wie man dieses alte, kostbare Wort verstehen und für die Gegenwart aufschlüsseln kann, was sie mit der bildenden Kunst, der Literatur und dem Glauben zu tun hat. Und wir sprechen darüber, inwiefern sein jüngstes Buch ein „geistliches Werk der Barmherzigkeit“ darstellt.
Beschreibung: Viele kennen das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Aber Jesus erzählt hier nicht einfach eine Geschichte über Nettigkeit, Hilfsbereitschaft oder ein bisschen mehr soziale Wärme. Er stellt eine Frage, die tiefer geht: Nicht „Wer ist mein Nächster?“, sondern „Wem werde ich zum Nächsten?“ In dieser Predigt schließt Martin Reichmann die Serie „Offenes Geheimnis“ ab und zeigt, wie Jesus einen Gesetzeslehrer nicht nur zu einer richtigen Antwort führt, sondern an die Grenze seiner Selbstgerechtigkeit. Plötzlich geht es nicht mehr darum, Liebe sauber zu definieren, sondern sie wirklich zu leben — auch dort, wo unser Herz Grenzen zieht. Eine Predigt über Barmherzigkeit, über Ausweichen und Umkehren, über die Frage, wen wir vielleicht längst gesehen haben, aber noch nicht lieben wollten — und darüber, wie Gott uns als Kirche für unsere Stadt formt. Bibelstellen: Lukas 10,25–26 | Lukas 10,27 | 5. Mose 6,4–5 | 3. Mose 19,18 | Lukas 10,28 | Lukas 10,29 | 3. Mose 19,33–34 | Lukas 10,36 | Lukas 10,37 FÜR JESUS ENTSCHIEDEN | Wir wollen mit dir feiern SPENDEN | Vielen Dank für deine Unterstützung GEBET & HILFE | Wir sind für dich da PRAISE REPORT | Wie hat Gott in deinem leben gewirkt?
Vergelt's Gott - mit Kabarettist Wolfgang Krebs und Pfarrer Josef Fegg
Eigentlich wollte Kabarettist Wolfgang Krebs nur ein bisschen runterkühlen: Auf dem Weg zu Pfarrer Josef Fegg nach Rottenbuch war er zu früh dran – und ging kurzerhand in die Kirche. Ruhe, kühle Luft, Stille. Ein Ort, der sofort entschleunigt. Doch genau dort kam ihm eine Frage: Warum werden Kirchen immer leerer, obwohl gleichzeitig so viele Menschen nach Halt, Sinn und Orientierung suchen? In der neuen Folge von „Vergelt's Gott“ sprechen Wolfgang Krebs und Pfarrer Josef Fegg über die besondere Kraft von Kirchenräumen, über Barmherzigkeit, die Rolle der Bibel im Alltag – und darüber, warum viele Menschen spirituell suchen, aber trotzdem Abstand zur Kirche halten. Zwischen persönlichen Erfahrungen, ehrlichen Fragen und einer Prise Kabarett geht's diesmal um Sehnsucht, Stille und die Frage, ob Kirche vielleicht doch moderner ist, als viele denken.
Jesus konnte durch die Gabe der Barmherzigkeit in unser Leben treten. Nimm auch die Gabe an, um das Leben anderer auf übernatürliche Weise zu verändern und lass Gott durch dich zu anderen sprechen. ★ Support this podcast ★
Ref.: Pfr. Norbert Fink, Kirchengemeinde St. Antonius und Benediktus, Düsseldorf
In der Donnerstags-Folge von "Blick in die Bibe" spricht Prof. Dr. Christoph Ohly zunächst über seinen Weg zum Priester. Er beschreibt seine Berufung als ein Mosaik aus vielen kleinen Erfahrungen, Begegnungen und Vorbildern. Familie, Ministrantenzeit, Jugendarbeit, Musik und prägende Menschen im Glauben haben ihn auf diesem Weg begleitet. Wer heute über das Priesteramt nachdenkt, sollte nach seiner Überzeugung Mut haben, auf Gottes Ruf zu hören und auf dessen Führung zu vertrauen.Beim Evangelium steht die Frage im Mittelpunkt, was echte Gerechtigkeit bedeutet. Jesus gehe es vor allem um Liebe, Barmherzigkeit und Versöhnung. Prof. Ohly betont, dass ein glaubwürdiger Glaube immer auch den Umgang mit anderen Menschen einschließt. Sein eindringlicher Appell: Streit nicht einfach stehen lassen, sondern immer wieder den Weg zum Gespräch und zum Frieden suchen. Eine Folge mit persönlichen Einblicken, klaren Gedanken und einem Impuls, der lange nachklingt – und neugierig macht auf die ganze Geschichte dahinter.Aus dem Matthäusevangelium: In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemanden tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein. Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe! Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist! Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben und du wirst ins Gefängnis geworfen. Amen, ich sage dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast. (Mt 5,20-26)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Ich habe eine meiner Mitschwestern im Krankenhaus besucht und dort auch eine andere Schwester angetroffen. So haben wir eine schöne Dreierplauderei gehabt und irgendwann zwischendurch hat sie kurz erwähnt, dass sie mich schon vermisst habe. Automatisch rechtfertigt man sich und ich habe auf die Domradio-Assisifahrt verwiesen und wir hatten rasch ein schönes Thema. Aber sie hat natürlich recht. Wenn Mitschwestern, wenn Angehörige krank und sogar im Krankenhaus sind, ist es eines der wichtigsten Werke der Barmherzigkeit. „Ich war krank und ihr habt mich besucht“ ist eine der zentralen Stellen aus dem Matthäusevangelium, wo es um Nächstenliebe und Barmherzigkeit geht und den Hinweis, dass alles, was wir unserem Nächsten Tun, an IHM – Jesus Christus getan ist. Ich denke, Du und ich und viele andere kennen das auch. Man hat gehört, dass jemand krank ist und nimmt sich echt vor, einen Besuch zu machen. Und dann kommen all die tausend Sachen dazwischen, die den Alltag hektisch und voll machen, und schon hat man es vergessen. Es ist nie böse, es ist aber schade. Eine Möglichkeit ist es, sich den Besuch echt im Kalender einzutragen und die Erinnerungsfunktion einzuschalten, damit man es nicht vergisst. Die klassischen Werke der Barmherzigkeit: Hungrige speisen, Durstige tränken,Fremde beherbergen, Nackte kleiden, Kranke besuchen, Gefangene besuchen und Tote bestatten werden tatsächlich nie unmodern und sind konkrete physische Hilfe in Notlagen also praktische Nächstenliebe und Mitgefühl gegenüber Menschen. Und es geht dabei immer auch um die Förderung sozialer Verantwortung des Einzelnen in der Gesellschaft.Heute werden die Werke der Barmherzigkeit auch in zeitgemäßer Form interpretiert, z. B. durch Zuhören, Anerkennung und positive Kommunikation, um soziale Isolation und emotionale Not zu lindern. Papst Franziskus hat im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit (2016) die Bedeutung die Herzen füreinander zu öffnen und Barmherzigkeit aktiv zu leben betont, und das gefällt mir gut: die Herzen füreinander öffnen.
Was hat das heutige Evangelium mit der KI zu tun? In seiner ersten Enzyklika, seinem Lehrschreiben, spricht Papst Leo ausführlich über das Thema Künstliche Intelligenz (KI), über die großen Herausforderungen, die mit dieser beeindruckenden digitalen Entwicklung verbunden sind. Er sieht darin nicht nur Gefahren, weist aber eindringlich auf sie hin. Nie wird KI das ersetzen können, was Jesus heute im Evangelium sagt: „Geht und lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer!“
Bruder Paulus Jesus will bei Matthäus zu Hause sein, „da wo die normalen Leute sind“, so beginnt Bruder Paulus seinem Impuls zum Evangelium am zehnten Sonntag im Jahreskreis. Jesus will bei denen sein, die für andere als abgeschrieben gelten. [Evangelium: Matthäus, Kapitel 9, Verse 9 bis 13] In jener Zeit sah Jesus einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Und Matthäus stand auf und folgte ihm nach. Und als Jesus in seinem Haus bei Tisch war, siehe, viele Zöllner und Sünder kamen und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern. Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen? Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Geht und lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer! Denn ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder. Abdruck des Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Podcasts auf www.kapuziner.de/podcast
Lorenz Timnik spricht über 2. Mose 33 (in Auszügen) - Johannes 1,14 in der Serie "Auszug aus Ägypten – Von der Befreiung zur Freiheit".
Gottes Barmherzigkeit begegnet Menschen mitten in Schuld, Versagen und Hoffnungslosigkeit. Wer seine eigene Begrenztheit erkennt und sich Gott zuwendet, findet Vergebung, Hilfe und einen neuen Anfang. Sein Erbarmen ist größer als menschliche Fehler und...
Msgr. Christoph Huber, Generalpräses von Kolping International, erzählt am Dienstag im Gespräch beim "Blick in die Bibel" mit Mathias Peter von seinen Reisen und der weltweiten Arbeit von Kolping; von Mikrokrediten in Indien bis zur Unterstützung von Frauen in schwierigen Lebenssituationen. Dabei spricht er auch sehr persönlich über seinen eigenen Weg vom Seelsorger zum Leiter des internationalen Hilfswerks und darüber, warum er sich im Rheinland schnell zuhause gefühlt hat.Im Evangelium geht es um die Heilung des blinden Bartimäus. Msgr. Huber erklärt, warum Wunder in der Bibel mehr sind als nur Geschichten von früher. Für ihn zeigt der Text, dass Glaube Menschen helfen kann, klarer zu sehen und neue Hoffnung zu finden. Besonders bewegt ihn die Botschaft der Barmherzigkeit, die heute wichtiger denn je sei. Eine persönliche und inspirierende Folge, die Mut macht und Lust darauf weckt, weiterzuhören.Aus dem Markusevangelium:In jener Zeit, als Jesus mit seinen Jüngern und einer großen Menschenmenge Jéricho verließ, saß am Weg ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Sobald er hörte, dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir! Viele befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich. Da warf er seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu. Und Jesus fragte ihn: Was willst du, dass ich dir tue? Der Blinde antwortete: Rabbúni, ich möchte sehen können. Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dich gerettet. Im gleichen Augenblick konnte er sehen und er folgte Jesus auf seinem Weg nach. (Mk 10,46b-52)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Andachtstext: „So zieht nun an als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Langmut.“ (Kolosser 3,12) Für besondere Anlässe wählen wir bewusst unsere Kleidung – aber wie sieht es im Alltag aus? Die Bibel fordert Kinder Gottes auf, sich jeden Tag mit Eigenschaften wie Barmherzigkeit, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut und Geduld zu „kleiden“. Jeden Montag veröffentlichen wir „Die Andacht der Woche“, die Pastor Wegert aus seinem Buch „Leben aus Gottes Wort“ vorliest. ❯❯ Das Andachtsbuch ist im Arche-Shop erhältlich: https://shop.arche-gemeinde.de/de/buecher/deutsch/leben-gottes-wort-andachten-tag4 ❯❯ Abonniere jetzt unser kostenloses Magazin „Taube“ - jeden Monat neu: https://www.arche-gemeinde.de/ueber-uns/taube #ArcheTV #WolfgangWegert #Andachten
Rahmen der Barmherzigkeit
Manuel und Stephan diskutieren, warum christliche Apokalyptik nicht Angst schüren oder autoritäre Politik religiös aufladen soll, sondern falsche Heilsversprechen entlarvt und Hoffnung gegen die Macht der Imperien wachhält. Dabei fragen sie, was «Christlicher Glaube als Widerstandskraft» heute heissen kann – und wie öffentliche Theologie demokratische Kultur stärkt, statt sich von Kulturkampf und Ideologie vereinnahmen zu lassen. «Christlicher Glaube als Widerstandskraft» – was lässt sich darunter heute noch verstehen? Manuel und Stephan knüpfen an ihre Gespräche über christliche Apokalyptik im Umfeld von Peter Thiel und den evangelikal-fundamentalistischen, nationalistischen Bewegungen in den USA an und gehen der Frage nach, warum die Verbindung von Religion, Untergangserzählung und Machtpolitik eine solche Anziehungskraft entfaltet. Im Zentrum steht eine andere Lesart der Apokalyptik: nicht als Mittel, um Angst zu bewirtschaften, Feindbilder zu verschärfen oder politische Erlöserfiguren zu legitimieren, sondern als Sprache der Ent-Täuschung. Christliche Apokalyptik deckt falsche Heilsversprechen auf, entzaubert Imperien und hält die Hoffnung wach, dass die Welt nicht den Mächten gehört, die sich absolut setzen. Dafür schauen die beiden auf Stimmen, die dem christlichen Nationalismus etwas entgegensetzen, etwa auf James Talarico und Amanda Tyler. Was verbindet solche Figuren? Wie gelingt es ihnen, religiöse Sprache nicht als Waffe einzusetzen, sondern als Ressource für Menschenwürde, Barmherzigkeit und gesellschaftliche Verantwortung? Und was lässt sich daraus für Westeuropa lernen? Die Folge fragt auch nach der Lage diesseits des Atlantiks: Wo werden christliche Ideen politisch instrumentalisiert? Wo ziehen sich Kirchen aus Angst vor Vereinnahmung zu stark aus der Öffentlichkeit zurück? Und was könnte das Christliche heute überhaupt noch eintragen – zwischen Moralismus, Kulturkampf und Sprachlosigkeit? Im «Halleluja der Woche» erzählt Manu von einem 4D-Cinema-Erlebnis mit seinem Sohn, während Stephan auf einen Montag zurückblickt, dessen Arbeitsfülle locker für eine ganze Woche gereicht hätte…
Viele von uns tragen ein Gottesbild mit sich herum, das ein Verfallsdatum hat: Gott ist lieb und barmherzig, solange wir „mitspielen“. Doch wehe, wir versagen oder stehen im Gericht – dann, so die weitverbreitete Angst, verwandelt sich der liebende Vater in einen gnadenlosen Richter. In dieser Folge schaut Martin Benz auf die berühmten Worte Jesu aus Matthäus 7 und Lukas 11: Brot oder Stein? Fisch oder Schlange? Die Kernthemen der Folge: Die Logik des „Wie viel mehr“: Wenn schon wir – mit all unserer Ungeduld, unseren Fehlern und unserer eigenen Bosheit – es schaffen, unseren Kindern Gutes zu geben, wie kommen wir auf die Idee, dass Gott weniger empathisch wäre? Das toxische Gottesbild: Warum glauben wir eigentlich, dass Gott uns Steine, Schlangen oder Skorpione reicht, wenn wir in unserer Not bei ihm anklopfen? Geduld ohne Limit: Martin Benz reflektiert ehrlich über seine eigenen Grenzen als Vater – den Moment, in dem der Geduldsfaden reißt. Doch genau hier liegt der Punkt: Gott ist kein Spiegelbild unserer menschlichen Unzulänglichkeit. Gott im Gericht: Wir entlarven die Angst, dass Gott im Angesicht unseres Versagens plötzlich sein wahres, hartes Gesicht zeigt. _____________________________________________ Movecast Mini ergänzt Movecast durch kürzere Episoden für kleine Impulse und Aha-Momente. Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank! Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode. GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de
Wie barmherzig gehst du eigentlich mit anderen um? Oder mit dir selbst? Jeder Mensch ist auf Barmherzigkeit angewiesen. Erfahre deshalb, wie du dieses unverdiente Geschenk empfangen kannst, um es dann auch an andere weiterzugeben – ganz im Sinne des biblischen Prinzips von Saat und Ernte. — Für ein erfülltes Leben nutze unsere kostenfreie Angebote als Mutmacher und Tröster: ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/taegliche-andacht-von-joyce-meyer/ – deine tägliche E-Mail-Andacht mit Joyce ✅ https://www.joyce-meyer.de/gebet/brauchst-du-ein-gebet/ – du bist nicht alleine, ruf uns an 040/888841111, wir beten für dich ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/magazin-bestellen/ – das Magazin für dein "Das Leben genießen" ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/infobroschuere-bestellen/ - alle Segensimpulse von Joyce auf einen Broschüren-Blick ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/e-mail-newsletter-abonnieren/ - dein monatlicher Möglichmach-Impulsgeber per E-Mail Möchtest du mit uns und deiner Spende die Welt verändern? Vielen Dank für deine Spende unter:
Kroll, Thomas www.deutschlandfunk.de, Am Sonntagmorgen
Dr. Angela Rinn, Mainz, Evangelische Kirche: Mit Brüchen im Leben leben
Rinn, Angela www.deutschlandfunk.de, Morgenandacht
Im Podcast "Blick in die Bibel" erzählt Kristell Köhler, wie sich die Kirche verändert hat: Früher war man fest an seine Heimatgemeinde gebunden, heute kann man sich freier bewegen – und das ist nicht immer schlecht. Sie berichtet auch, wie sie als Kind für ihren Ministrantinnen-Wunsch den Kirchort wechselte und warum sie Theologie studierte, obwohl sie anfangs keine klare Berufsvorstellung hatte.Im heutigen Bibeltext aus dem Matthäusevangelium geht es um Vergebung: Petrus fragt Jesus, wie oft man verzeihen soll – "siebzigmal siebenmal", antwortet Jesus. Kristell Köhler erklärt, dass es dabei nicht um Rechnerei geht, sondern um Barmherzigkeit, die größer ist als unsere Vorstellung von Gerechtigkeit.Hört rein, um zu verstehen, warum Vergebung manchmal bedeutet, über den eigenen Schatten zu springen!Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit trat Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal.Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Knechten Rechenschaft zu verlangen. Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war. Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen. Da fiel der Knecht vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen. Der Herr des Knechtes hatte Mitleid, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld.Als nun der Knecht hinausging, traf er einen Mitknecht, der ihm hundert Denare schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und sagte: Bezahl, was du schuldig bist! Da fiel der Mitknecht vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen. Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt habe. Als die Mitknechte das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles, was geschehen war.Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich angefleht hast. Hättest nicht auch du mit deinem Mitknecht Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte? Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Peinigern, bis er die ganze Schuld bezahlt habe.Ebenso wird mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergibt. (Mt 18,21-35)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Als ich nachmittags von einem Schuhkauf im Einkaufszentrum zurückkam, rief mein Onkel an. Er sagte, er brauche dringend 3.000 Yuan, und fragte mich, ob ich das Geld hätte... https://de.minghui.org/html/articles/2025/12/29/188941.html
Wir leben in einer Zeit, in der Gefühle oft öffentlich, laut und dramatisch kommuniziert werden. Auf Social Media, im Alltag, sogar in der Kirche. Doch was passiert, wenn unsere Emotionen Mauern statt Brücken bauen? In diesem Video sprechen wir über Konflikte, Vergebung und göttliche Prinzipien, die helfen, Mauern einzureißen und echte Einheit zu leben. Du erfährst, warum wir heute oft übereinander statt miteinander reden – und wie Gottes Sicht auf Vergebung, Barmherzigkeit und Beziehung Heilung bringen kann. Für alle, die sich fragen, wie man mit Konflikten, Enttäuschung und emotionaler Distanz auf eine Weise umgehen kann, die wirklich frei macht. Für alle, die glauben (oder suchen), dass Vergebung stärker ist als Bitterkeit. Wenn Mauern wachsen: Göttliche Prinzipien für KonflikteEine Predigt mit Frauke Teichen & Hannah Vorwerk. Weitere Informationen findest du hier: ICF MünchenDas Smallgroupprogramm zu diesem Podcast findest du hier. FOLGE UNS AUF SOCIAL MEDIA Facebook | Instagram | Telegram | YouTube Um ICF München zu unterstützen, weiterhin Menschen für ein Leben mit Jesus zu begeistern, klicke hier.Bücher von Pastor Tobias Teichen findest du hier.
In dieser Staffel mit Jens Kaldewey geht es um den 1. Korintherbrief – einen leidenschaftlichen Brief des Paulus an die Gemeinde Gottes mitten im moralisch chaotischen Korinth. Jens führt ein in die faszinierende, aber herausfordernde Welt dieser Stadt voller Reichtum, Religion, Macht und Ausschweifung. Er zeigt, wie Paulus mit Klarheit, Barmherzigkeit und Energie die Probleme […]