POPULARITY
Categories
Brandschutz To Go - News, Tipps und Anekdoten aus der Sicherheitstechnik
Genau darüber spricht Stephan Wenzel in der neuen Folge von Brandschutz To Go mit René Kannegießer. René kommt ursprünglich aus der Sicherheitstechnik und wechselte später in die Welt der ERP-Software für Errichter und Dienstleister. Nach mehr als 27 Jahren bei demselben Arbeitgeber hat er Anfang 2026 einen neuen beruflichen Weg eingeschlagen und ist zur Firma Vepos in Nürnberg gewechselt. Im Gespräch erzählt er offen, warum solche Entscheidungen selten von heute auf morgen entstehen. Oft sind es viele kleine Veränderungen, neue Gedanken und die Frage, ob man die kommenden Jahre wirklich genauso weitermachen möchte. Besonders spannend: Es geht nicht darum, Sicherheit leichtfertig aufzugeben. Es geht darum, bewusst hinzuschauen, Chancen und Risiken abzuwägen und sich nicht dauerhaft von Gewohnheiten oder Unsicherheiten bremsen zu lassen.
Die EU-Chatkontrolle durchsucht unsere digitale Kommunikation!Private Nachrichten, geschäftliche E-Mails und sensible Daten in der Cloud: Digitale Kommunikation kann automatisiert nach verdächtigen Inhalten durchsucht werden – ohne konkreten Anfangsverdacht gegen den einzelnen Nutzer und ohne vorherige richterliche Anordnung.Anfang Juli 2026 hat das Europäische Parlament den Weg für die Fortsetzung der sogenannten Chatkontrolle freigemacht. Besonders brisant: Bei der entscheidenden Abstimmung am 9. Juli 2026 stimmten 314 Abgeordnete gegen die Regelung und nur 276 dafür. Dennoch scheiterte die Ablehnung, weil dafür die absolute Mehrheit von 361 Stimmen erforderlich gewesen wäre.Wie kann eine Mehrheit Nein sagen und trotzdem verlieren?In dieser Sonderfolge von „Einfach Recht“ verlässt Rechtsanwalt Sandro Wulf bewusst das klassische Arbeitsrecht. Er spricht über ein Verfahren, das grundlegende Fragen zu Demokratie, Rechtsstaat und digitaler Vertraulichkeit aufwirft.Im Mittelpunkt stehen insbesondere folgende Fragen:Welche Mails, Chats und digitalen Inhalte können automatisiert kontrolliert werden?Weshalb ist dafür kein konkreter Verdacht gegen den einzelnen Nutzer erforderlich?Was geschieht, wenn ein Algorithmus vermeintlich verdächtige Inhalte erkennt?Wie zuverlässig sind solche automatisierten Systeme?Warum können auch unbescholtene Bürger und Unternehmen von Fehlmeldungen betroffen sein?Was bedeutet die Chatkontrolle für geschäftliche Kommunikation, Personalunterlagen und Berufsgeheimnisse?Wie konnte die Regelung trotz einer Mehrheit der abgegebenen Gegenstimmen das Parlament passieren?Welche Bedeutung hat dieses Verfahren für das Vertrauen in die europäischen Institutionen?Der Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt ist ein zwingendes gesellschaftliches Ziel. Aber rechtfertigt dieses Ziel, die digitale Kommunikation von Millionen Menschen ohne individuellen Anlass automatisiert durchsuchen zu lassen?Für Unternehmen stellt sich zusätzlich die Frage, wie vertraulich geschäftliche E-Mails, Personalinformationen, Gesundheitsdaten und andere sensible Dokumente tatsächlich noch sind, wenn sie über große Kommunikations- und Cloudplattformen verarbeitet werden. Besonders betroffen sind Berufsgeheimnisträger wie Rechtsanwälte, Ärzte und Steuerberater, aber auch Arbeitgeber, Geschäftsführer und Personalabteilungen.Sandro Wulf ordnet die Entwicklung juristisch, unternehmerisch und aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen mit staatlicher Überwachung in der DDR ein. Seine zentrale These: Eine technische Überwachungsstruktur bleibt nicht zwangsläufig auf den Zweck beschränkt, für den sie ursprünglich geschaffen wurde. Deshalb müssen wir frühzeitig darüber sprechen, welche Grenzen ein demokratischer Rechtsstaat auch bei einem legitimen und wichtigen Ziel einhalten muss.Rechtsanwälte Wulf & Collegen Ihre Kanzlei für Arbeitsrecht in Magdeburg und Stendal
In dieser Folge spreche ich über den Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 7. Mai 2026 – 8 AZB 25/25. Tenor: „Die Rechtsbeschwerde des Gläubigers gegen den Beschluss des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf vom 27. Oktober 2025 – 13 Ta 199/25 – wird auf seine Kosten zurückgewiesen.“ Leitsatz: „Die Verpflichtung des Arbeitgebers in einem gerichtlichen Vergleich, dem Arbeitnehmer ein Arbeitszeugnis nach dessen Entwurf zu erteilen, von dem der Arbeitgeber nur aus wichtigem Grund abweichen darf, hat einen vollstreckbaren Inhalt.“ Und genau diese Konstellation – Zeugnis nach Arbeitnehmerentwurf, Abweichung „nur aus wichtigem Grund“ und Zwangsvollstreckung nach § 888 ZPO – schauen wir uns in dieser Episode praxisnah an. Artikel:1. Zeugnis- wie lange hat der Arbeitgeber Zeit?2. Vorlage / Muster: einfaches ZeugnisPodcastfolgen:1. BAG und Arbeitszeugnis2. Wohlwollendes Zeugnis - was bedeutet das?3. Warum ist ein sehr gutes Zeugnis schlecht?4. Geheimcode der ArbeitgeberHomepage:Rechtsanwalt Andreas Martin - Arbeitsrecht in MarzahnAnwalt Arbeitsrecht in Berlin
Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Hamburg-News-Podcasts vom Hamburger Abendblatt. Wir blicken heute auf eine brutale Attacke an einer Hamburger S-Bahn-Station, die die Bundespolizei in Atem hält. Außerdem schauen wir auf die Kulturpolitik: In Hamburg regt sich massiver Widerstand gegen die Kürzungspläne für das Reeperbahn-Festival. Und: Der größte Arbeitgeber der Stadt, Airbus, bittet seine Angestellten wieder deutlich häufiger ins Büro – sehr zum Ärger der Belegschaft. Das und mehr jetzt in den News des Tages."
Eine schlechte Immobilienlage erkennst du nicht immer an einer schlechten Umgebung. Oft sieht sie vernünftig aus, ist günstig und besitzt sogar ein starkes Argument: einen großen Arbeitgeber, eine Universität oder ein neues Bauprojekt. Genau das kann jedoch die Falle sein. In dieser Folge zeige ich dir den 60-Sekunden-Lagecheck, mit dem du erkennst, ob ein Standort wirklich dauerhaft gefragt ist – oder ob dein kompletter Deal von einer einzigen Annahme abhängt. Du erfährst, wie du Plan-B-Mieter, echte Nachfrage und den späteren Verkauf bereits vor dem Kauf prüfst.
Ein Urteil des BAG vom 29.1.2026 (8 AZR 49/25) beschäftigte sich wieder einmal mit der Frage, ob und wo religiöse Symbole von Mitarbeitern während der Arbeitszeit sichtbar getragen werden dürfen. Was darf der Arbeitgeber verbieten und wann ist das AGG berührt? Gelegentlich werden hier Dinge vermischt und das sowieso schon emotional aufgeladene Thema droht unübersichtlich zu werden. Mehr zu Arbeit und Arbeitsrecht: https://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de?utm_campaign=Podcast-Backlink1021&utm_source=aua&utm_medium=ig&utm_content=txt
Insolvenzen, Entlassungswellen und weitreichende Umstrukturierungen – in vielen Branchen, die wir jahrelang für absolut krisensicher gehalten haben, wächst der Druck spürbar. Doch diese Folge ist keine Panikmache, sondern ein Weckruf und eine konkrete Orientierungshilfe für dich. Wenn dein Arbeitgeber oder deine gesamte Branche wackelt, ist einfaches Abwarten meist die riskanteste Option. Wir können das wirtschaftliche Wetter zwar nicht ändern, aber wir können sehr wohl bestimmen, was wir anziehen und wie wir uns positionieren. Es ist an der Zeit, die absolute Selbstverantwortung für deinen beruflichen Weg zu übernehmen und die Fäden wieder selbst in die Hand zu nehmen.Ich zeige dir in dieser Folge vier psychologisch fundierte Schritte, um dich in der aktuellen Arbeitswelt zukunftssicher aufzustellen. Wir starten mit einer ehrlichen Standortbestimmung und entmachten deine Existenzängste, indem wir dein persönliches Worst-Case-Szenario einmal bis zum Ende durchdenken. Im Anschluss richten wir den Blick ganz bewusst auf deine Chancen: Wie willst du es eigentlich haben und welcher nächste Schritt bringt dich deinem Idealbild näher? Melde dich hier an zum kostenlosen Workshop "The Future of Success"Bestell dir jetzt mein Buch und direkt für deine Freunde mit ;-) Mehr zu mir: Hol dir den Newsletter kostenloser Traumjob-Workshop - wie du einen Job findest, der dich wirklich erfüllt.Schema Du® Traumjob Coaching - erfolgreich & erfüllt im Job, den du liebst.Schema Du® Confidence Coaching - selbstbewusst & überzeugend - ohne dich zu verbiegen oder aufzuspielen.Schema Du® Membership - Die Membership für mehr Leichtigkeit und Selbstvertrauen im Job.Du hast Fragen, wie ich dich unterstützen kann und möchtest wissen, ob mein Coaching jetzt das richtige für dich ist? Melde dich zu einem kostenfreien Klarheitsgespräch.Oder schreib mir eine DM bei Instagram. Ich freue mich von dir zu lesen! Hier geht's übrigens zu meiner Website.
Mercedes fordert die 40-Stunden-Woche. "Solange die Bedingungen so sind, brauchen wir nicht drüber reden, ob wir irgendwas erhöhen wollen", sagt Arbeitsmarktforscher Prof. Enzo Weber. Den Hebel müsse man bei Themen wie Kinderbetreuung ansetzen. Von WDR 5.
Vera Ivanova und Tobias Gerlach erklären in diesem Podcast der W.A.F., wie die JAV-Wahl 2026 abläuft. Sie erfahren, warum der Betriebsrat die Wahl anstoßen muss, ab wann sie zur Pflicht wird und wer wählen darf oder gewählt werden kann. Außerdem geht es um die Aufgaben des Wahlvorstands und häufige Irrtümer bei der Wahlberechtigung. Themen der Folge: Was ist die JAV eigentlich, und wie unterscheidet sie sich vom Betriebsrat? Wann und wie oft findet die JAV-Wahl statt? Wer darf bei der JAV-Wahl wählen, und wer kann gewählt werden? Wie setzt sich der Wahlvorstand für die JAV-Wahl zusammen? Warum darf der Arbeitgeber die Auskunft nicht mit Datenschutz verweigern? Warum lohnt sich die JAV für den Betriebsrat langfristig? Fundierte Weiterbildung zum Thema: JAV-Wahl 2026 | https://www.waf-seminar.de/BR261
Die unterschätzte Elternzeit-Falle für ArbeitgeberEin Mitarbeiter beantragt Elternzeit – aufgeteilt in mehrere Abschnitte über die nächsten Jahre. Für viele Arbeitgeber klingt das nach reiner Personalplanung. Ein aktuelles Urteil des Bundesarbeitsgerichts zeigt: Es steckt weit mehr dahinter.In dieser Folge geht es um die Entscheidung des BAG vom 18.06.2026 (Az. 2 AZR 213/25) und die Frage, die viele Personalabteilungen unterschätzen: Löst ein einziges, gebündeltes Elternzeitverlangen den besonderen Kündigungsschutz mehrfach aus – auch dann, wenn der Mitarbeiter gerade ganz normal arbeitet?Ich erkläre, warum das Gericht den Wortlaut des § 18 BEEG so auslegt, weshalb die sechsmonatige Wartezeit des Kündigungsschutzgesetzes hier keine Rolle spielt, und ob dadurch faktisch eine Kettenwirkung des Sonderkündigungsschutzes entsteht. Außerdem: der oft unterschätzte Zeitrahmen der Elternzeit – die meisten glauben, es geht nur um zwölf Monate. Tatsächlich kann sich der Anspruch über die ersten acht Lebensjahre eines Kindes erstrecken.Eine Folge für alle, die in Personalverantwortung stehen – ob als Geschäftsführung, HR oder Führungskraft.
Herzlich willkommen zum Gebet am Montag.Hier in Olpe gibt es einen neuen Gedenkort. Mitten in der Stadt, am Kurkölner Platz, ist eine Gedenkstele enthüllt worden. In vielen Monaten Planung und Auseinandersetzung mit dem Thema jüdisches Leben in Olpe haben Schüler aller drei weiterführenden Schulen zusammen mit einer Künstlerin überlegt, geplant, verworfen, neugestaltet und dann angefangen. Schülerinnen haben erzählt, wie das Projekt entstanden ist und wie viel Spaß sie zwischendurch damit hatten, beim Bemühen, Beton zu mischen und aufzutragen, sich dabei gegenseitig zu bekleckern und bei Fehlern von vorn anzufangen.Erinnert wird an das einst so normale Zusammenleben der jüdischen Familien in der Stadt mit allen Stadtbewohnern. Sie waren in Vereinen engagiert, waren Arbeitgeber und Nachbarn, Mitschülerinnen, Kollegen und Freunde. Bis nach 1933 nach und nach aus diesem normalen Zusammenleben Ausgrenzung, vergiftetes Stadtklima, Enteignung und Vertreibung wurden.Und wenn wir denken, dass das heute nicht mehr passieren könnte, sollten wir uns nicht zu sicher sein. Immer wieder gibt es verbale Angriffe, Hass und Hetze gegen jüdische Mitbürger, und es ist notwendiger denn je, wachsam, aufmerksam und couragiert zu sein. Menschen nach ihrer Religion, Weltanschauung oder Herkunft zu diffamieren, ist ein echtes Übel, das immer wieder aufbricht und immer neu Anhänger findet. Aber bitte nicht unter Christen.Im Jakobusbrief steht für heute ein bemerkenswertes Wort:"Redet und handelt wie Menschen, die nach dem Gesetz der Freiheit gerichtet werden!"Dieses Gesetz der Freiheit meint die Freiheit der Kinder Gottes im Umgang miteinander, mit der Schöpfung und mit Gott. Wir sind als freie Menschen geschaffen und alle anderen Mitmenschen auch. Und das gibt uns die unendliche Würde und die Aufgabe, uns einzusetzen für die Würde und Freiheit jedes Einzelnen.Und dass das nicht nur eine freundliche Nebenbemerkung, sondern ein deutliches Wort ist, wird im zweiten Satz dieses Abschnittes aus dem Jakobusbrief noch deutlicher. Da heißt es:"Denn das Gericht ist erbarmungslos gegen den, der kein Erbarmen gezeigt hat. Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht."Barmherzigkeit ist DAS Wort in der Bibel und die dauerhafte Mahnung an uns, sie auch zu geben und jedem Menschen zu geben.
Weniger Schwitzen im Job: Wie viel Hitzeschutz ist nötig und wie viel ist möglich? Gespräch mit der Volkswirtin Katharina Utermöhl ++ Sonnensegel und hitzefrei - ein Dachdecker aus Rheinland-Pfalz macht es vor ++ Frag den Arbeitsrechtler Michael Felser: Was, wenn mein Arbeitgeber auf Hitzeschutz pfeift? ++ Upcycling statt Wertstoffhof: eine 73-jährige Geschäftsfrau gibt alten Poolliegen ein neues Leben
In dieser Folge schaue ich mir das Reformpaket der Bundesregierung zum Arbeitsrecht genauer an. Ich erkläre, was die geplante Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag konkret bedeutet, warum die telefonische Krankschreibung abgeschafft werden soll und welche Auswirkungen das für Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben kann. Außerdem gehe ich auf die geplante Ausweitung der sachgrundlosen Befristung, die Lockerung des Kündigungsschutzes für Hochverdiener sowie die steuerliche Begünstigung von Abfindungen und Zuschlägen ein. Am Ende der Folge ordne ich ein, welche Punkte schon absehbar sind, wo noch vieles offen ist und worauf sich Beschäftigte und Betriebe voraussichtlich einstellen müssen.Podcastfolgen:1. FAQ - ArbeitsunfähigkeitArtikel:1. Kündigung in Probezeit wegen Krankheit2. Krankschreibung nach Kündigung des ArbeitgebersHomepage:Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin im Prenzlauer Berg
Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
Diese Themen haben wir heute für Sie: Der Schmolltalk entfällt, weil Scholle im Urlaub ist. Ab 00:01:21: Bevor er in den Urlaub gedüst ist, hat sich Scholle aber mit Sonja Knorr von der Rating-Agentur Scope Fund Analysis unterhalten. Und zwar über offene Immobilienfonds. Ab 00:21:42: Und in den News der Woche zeigt ein Rating, dass sich die Beitragsstabilität in der PKV verschlechtert hat. Mit bAV und bKV punkten Arbeitgeber bei ihren Mitarbeitenden am ehesten. Die Schadenhöhe durch Cyberangriffe ist im Schnitt gesunken. Und das Finanzwissen der Deutschen scheint besser als gedacht.
Nach der Wahl machen Betriebsräte meist richtigerweise eine Qualifizierungsplanung für ihre Mitglieder. Denn wer sein Betriebsratsamt erfolgreich ausüben will, braucht entsprechendes Fachwissen, das in solchen Seminaren vermittelt wird.Wie sind dazu die Rechtsgrundlagen und was kann man als Betriebsrat tun, wenn der Arbeitgeber diese Schulungen ablehnt? Darum gehts in dieser Podcast Folge. Reinhören!#Betriebsrat #360GradBR #Betriebsratsseminare
Arbeitsrecht im Aufbruch? Was das Reformpaket der Bundesregierung für Arbeitgeber wirklich bedeutetKrankschreibung ab dem ersten Tag, sachgrundlose Befristung bis 48 Monate, weniger Kündigungsschutz für Hochverdiener, Steuerbonus auf Abfindungen: Das Reformpaket „Ein Programm für Aufschwung und Beschäftigung” der Bundesregierung sorgt für Schlagzeilen. Doch was davon ist geltendes Recht? Die klare Antwort: nichts.In dieser Folge ordne ich die 34 Punkte des Koalitionsausschusses ein und erkläre, warum Arbeitgeber, Geschäftsführer und HR-Verantwortliche jetzt nicht abwarten, sondern Einfluss nehmen sollten.Die Themen dieser Folge:Warum das Reformpaket kein Gesetz ist und wie das Gesetzgebungsverfahren wirklich abläuft. Die AU-Pflicht ab Tag 1 als Reform, die keine ist, denn § 5 EFZG erlaubt Arbeitgebern das schon heute. Befristung neu gedacht: 48 Monate, sechs Verlängerungen, gelockertes Vorbeschäftigungsverbot, und warum die Reform selbst ein Verfallsdatum trägt. Kündigungsschutz für Hochverdiener ab rund 177.000 Euro: Systembruch im KSchG? Abfindungen mit Steuervorteil: Warum Sprinterklauseln zum Standard im Aufhebungsvertrag werden.Klar, verständlich und ohne juristisches Fachchinesisch – genau so, wie Sie es von „Einfach Recht” kennen.Kanzlei Rechtsanwälte Wulf & Collegen – Magdeburg und StendalHomepage und Termin online buchen: https://kanzlei-wulf.de/kontakt/Sie haben ein Thema, das Sie gerne in einer der nächsten Folgen besprochen sehen wollen? Schicken Sie mir Ihre Frage oder Ihren Fallvorschlag (anonymisiert) per E-Mail an: sandro.wulf@kanzlei-wulf.deWenn Ihnen diese Folge weitergeholfen hat:Abonnieren Sie „Einfach Recht” auf Spotify, Apple Podcasts oder YouTube.Hinterlassen Sie eine 5-Sterne-Bewertung – das hilft anderen, den Podcast zu finden.Ihr Sandro Wulf, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht und zertifizierter Mediator bei den Rechtsanwälten Wulf & Collegen in Magdeburg und Stendal.#Arbeitsrecht #Reformpaket #Befristung #Kündigungsschutz #KSchG #Abfindung #Krankschreibung #Arbeitsunfähigkeit #Aufhebungsvertrag #Arbeitgeber #HR #Mittelstand #FachanwaltArbeitsrecht #SandroWulf #WulfundCollegen #Magdeburg #Stendal #EinfachRecht #LegalPodcast #Personalrecht
Die Koalition will Krankmeldungen erschweren, aber Befristungen erleichtern - läuft das in eine gute Richtung? ++ Reformpaket der Bundesregierung: Wer profitiert von den Änderungen rund um Unternehmen & Beschäftigte? ++ Roboter im Handwerk: Entlastung oder Konkurrenz? ++ Arbeitsrecht: Wieviele Urlaubstage darf der Arbeitgeber festlegen?
Welche Folgen das Ende der telefonischen Krankschreibung für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Arztpraxen haben könnte. Und: Die Tesla-Aktie fällt trotz Absatz-Plus, denn Anleger achten auf andere Faktoren.
Unterstützen Sie die Weltwoche mit nur einem Klick: https://www.youtube.com/@die.weltwoche?sub_confirmation=1 Und aktivieren Sie die Glocke, damit Sie keine Sendung mehr verpassen. So helfen Sie mit, unser Programm weiter auszubauen. Herzlichen Dank! ⭐️ Weltwoche daily ohne externe Video-Werbung geniessen? Werden Sie Abonnent! ▶️ https://weltwoche.de/abonnemente/ Themen in diesem Video: Deutsche Wirtschaftskrise: Wo bleibt der Protest der Arbeitgeber? Sechsfach-Tötung in Stade: Migrationsberaterin fuhr Fluchtauto. Ukraine-Krieg: Selenskyj führt die EU Kostenlos informiert:
Die Anfragen kommen rein, das Marketing läuft – aber du arbeitest trotzdem 60 Stunden die Woche und weißt nicht, wer das alles mitbärten soll. Das ist kein Marktproblem. Das ist ein Sichtbarkeitsproblem als Arbeitgeber. In dieser Folge sprechen wir über den größten Denkfehler beim Recruiting in Kanzleien – und warum Mitarbeiter finden nichts anderes ist als Mandanten gewinnen. Das lernst du in dieser Folge: - Warum Recruiting 1:1 Marketing ist – und warum du es trotzdem getrennt behandelst - Weshalb die besten Kandidaten schon einen Job haben und wie du sie trotzdem erreichst - Welche 3 Ausreden dich wirklich aufhalten (und was dahintersteckt) - Wie ihr euch als Arbeitgeber positioniert, sodass A-Player zu euch kommen – nicht zur Konkurrenz - Warum ein leerer Stuhl mehr kostet als ein Gehalt Wenn ihr das Thema systematisch anpacken wollt: corominas-consulting.de – unverbindliches Erstgespräch eintragen. Folgt uns auf Spotify und Apple Podcasts und lasst uns eine 5-Sterne-Bewertung da – das hilft uns enorm. Bis zur nächsten Folge. Ciao!
Kaum sind die Kinder in der Kita, sind sie phasenweise jeden Monat krank. Von Magen-Darm über Scharlach bis Hand-Fuß-Mund erwartet Familien ein netter Mix aus Krankheiten. Mal abgesehen davon, dass uns unsere Kinder einfach leidtun, zehrt es an den Nerven und schraubt bei manchen Eltern auch am schlechten Gewissen. Denn: Erklär das mal deinem (kinderlosen) Arbeitgeber (w/m/d). Oft – und ich betone gleichzeitig: NICHT zurecht – fühlen Eltern sich schlecht, schon wieder eine Kindkrankmeldung auf den Tisch zu legen. Aber ich fühle es und bin oft selbst in der Situation. Schließlich ist mit dem Job die eigene Existenz verbunden. Jetzt ist es aber eben so, wie es ist: Kinder werden krank. Oft. Sehr oft. Viele Eltern fragen sich dann auch, ob es denn noch normal ist, dass ihr Kind jeden Monat einen neuen Infekt mit nach Hause schleppt. So viel schon mal vorweg: Ja. Ist normal. 15 bis 16 Infekte im Jahr sind völlig normal. Trotzdem suchen wir Eltern nach Wegen und Mitteln, Infekte vielleicht zu vermeiden oder wenigstens zu verkürzen. Und da landen einige dann auch bei Anbietern von Nahrungsergänzungsmitteln. Was auch daran liegt, dass viele Influencer mit Codes um sich werfen. Sozusagen Longevity bei Kindern. Aber bringt´s was? Ist es rausgeschmissene Kohle? Ist es vielleicht sogar schädlich? Kein Thema: Das klären wir. Zusammen mit Dr. med. Vitor Gatinho, den die meisten Eltern als den Kids.Doc kennen. Hört rein, habt Spaß und meldet euch, wenn noch Fragen offengeblieben sind. Eure Elli
Nachhaltige Führung - Der Leadership Podcast mit Niels Brabandt / NB Networks
Die telefonische Krankschreibung ist abgeschafft. Doch was bedeutet das wirklich für Unternehmen, Führungskräfte, Personalabteilungen, Krankenkassen, Hausarztpraxen und Beschäftigte? In dieser Folge spricht Niels Brabandt mit Prof. Dr. Volker Nürnberg, einem deutschlandweit führenden Experten für Gesundheitsmanagement, Krankenstand, Fehlzeiten und Betriebliches Gesundheitsmanagement. Im Interview ordnet Prof. Dr. Volker Nürnberg die Fakten ein: Telefonische Krankschreibungen machten nur rund vier Prozent aller Krankschreibungen aus. Belastbare Daten für einen besonders hohen Missbrauch liegen nach seiner Einschätzung nicht vor. Gleichzeitig warnt er vor erheblichen Nebenwirkungen: zusätzliche Arztkontakte, steigende Belastung für Hausarztpraxen, höhere Kosten für Krankenkassen und Arbeitgeber sowie die Möglichkeit, dass der Krankenstand durch längere ärztliche Krankschreibungen sogar steigt. Niels Brabandt und Prof. Dr. Volker Nürnberg sprechen darüber, warum Krankenstand nicht durch Symbolpolitik, sondern durch Führungskultur, gesunde Arbeitsbedingungen, Betriebliches Gesundheitsmanagement und Wertschätzung beeinflusst wird. Besonders relevant für Entscheidungstragende im Business: Die eigentlichen Hebel liegen nicht in pauschalem Misstrauen, sondern in professioneller Organisationsentwicklung, wirksamer Führung und einer realistischen Betrachtung von Demografie, Arbeitsbelastung und Psychologie. Diese Folge richtet sich an Geschäftsführungen, Vorstände, HR-Verantwortliche, Führungskräfte, Betriebsräte und alle, die Krankenstand, Gesundheit, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit evidenzbasiert verstehen wollen. Host: Niels Brabandt / NB@NB-Networks.com Kontakt zu Niels Brabandt: https://www.linkedin.com/in/nielsbrabandt/ Niels Brabandts Leadership Letter: https://expert.nb-networks.com/ Niels Brabandts Webseite: https://www.nb-networks.biz/
In dieser Folge steht wieder ein Fall aus der Praxis im Mittelpunkt, entschieden vom ArbG Offenbach im November 2025. Melden sich Whistleblower zu Wort, genügt kein schematisches Vorgehen nach „Schema F“, Qualität ist gefragt und der Einzelfall ist entscheidend. Welche Pflichten treffen die Verantwortlichen und welche Sanktionsmöglichkeiten stehen dem Arbeitgeber bei Pflichtverletzungen zur Seite? Mehr zu Arbeit und Arbeitsrecht: https://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de?utm_campaign=Podcast-Backlink1021&utm_source=aua&utm_medium=ig&utm_content=txt
Wie wird aus einem Praktikum der Start einer langfristigen Karriere? In dieser Episode von Sound of Finance sprechen Laisa Helmers und Julian Schmeing über ihren Weg zu zeb – vom ersten Praktikum über das zeb Talents-Programm bis hin zum Festeinstieg. Während Laisa nach ihrem Praktikum Anfang 2026 als Consultant gestartet ist, blickt Julian inzwischen auf rund zehn Jahre bei zeb zurück und ist heute Partner im Bereich Asset Management & Markets Infrastructure. Im Gespräch mit ihrem Kollegen Dr. Martin Wolfslast geht es darum, wie das zeb Talents-Programm den Kontakt zu ehemaligen Praktikantinnen und Praktikanten hält, welche Rolle Events, Netzwerke und der sogenannte "Career Development Counselor" spielen und warum persönliche Begleitung beim Einstieg einen echten Unterschied machen kann. Außerdem erzählen Laisa und Julian, was sie an zeb überzeugt hat: die Menschen, die Projekte, die Themen und die Möglichkeit, sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln. In dieser Episode erfährst du: • wie der Einstieg bei zeb über Praktikum und das Talents-Programm funktionieren kann • warum Mentoring und persönliche Entwicklung beim Berufseinstieg so wichtig sind • wie Events und Netzwerke den Kontakt zu zeb während des Studiums stärken • was den Übergang vom Praktikum zur Festanstellung erleichtert • welche Skills aus der Beratung auch im Studium und Alltag weiterhelfen • warum Neugier, Offenheit und Eigeninitiative zentrale Erfolgsfaktoren sind
Viele Menschen haben Probleme, sich so anzunehmen, wie sie sind. Sie möchten einfach anders sein. Die Kleinen möchten größer und die Großen kleiner sein. Die Blonden wären lieber dunkelhaarig und umgekehrt. Arbeitnehmer wären gern Chef und der Arbeitgeber, der in seinem eigenen Laden noch kaum was zu sagen hat, seufzt: „Wäre ich den ganzen Schwindel […]
Freunde, Bekannte, Nachbarn und ein ehemaliger Arbeitgeber der Angeklagten haben am Mittwoch in Rostock im Mordprozess zum Fall Fabian ausgesagt, was sie über die Angeklagte Gina H. wissen. Dabei kamen viele Details ans Licht. Besonders bemerkenswert aber war, dass auch Fabians Vater erstmals seit seiner Befragung wieder im Gerichtssaal anwesend war.Host: Annette EwenReporter: Denis Mollenhauer, Andreas FrostRedaktion: Axel Krummenauer, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith GreitschAnregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge.Alle Infos zum 16. Prozesstag gibt es auch hier zum Nachlesen:https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fall-fabian-tieraerztin-berichtet-ueber-verhalten-von-gina-h,fabian-206.htmlUnser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: „Deep Doku" erzählt persönliche Geschichten und taucht alle zwei Wochen in eine andere Lebensrealität ein.https://1.ard.de/deep_doku
Diese Woche wurden in den Realschulen in Bayern die Abschlussprüfungen geschrieben. Die Gymnasiasten haben hingegen schon ihre Zeugnisse bekommen. Doch was kommt danach, also beruflich? Ein Weg das herauszufinden sind Jobmessen. So wie die Vocatium in Ingolstadt hier können sich Schülerinnen und Schüler, die nächstes Jahr ihren Abschluss machen über berufliche Möglichkeiten informieren. Und mittendrin, ein Arbeitgeber, mit dem viele der jungen Leute wahrscheinlich nicht gerechnet haben. Die katholische Kirche. Was macht die bei der Vocatium-Messe? Philipp Bartmann hat es für uns herausgefunden.
Kein Homeoffice-Anspruch – und trotzdem verliert der Arbeitgeber?Warum eine Rückholanordnung ins Büro rechtlich scheitern kann.Viele Arbeitgeber gehen davon aus: Wurde Homeoffice nie vertraglich vereinbart, kann der Mitarbeiter jederzeit wieder ins Büro zurückbeordert werden.So einfach ist es nicht.In dieser Folge von „Einfach Recht“ bespreche ich eine aktuelle Entscheidung des Arbeitsgerichts Düsseldorf (Urteil vom 11.02.2026 – 3 Ca 6587/25). Das Gericht stellt klar: Allein eine jahrelang gelebte Homeoffice-Praxis begründet noch keinen Anspruch auf dauerhaftes Arbeiten von zu Hause. Trotzdem verlor der Arbeitgeber den Prozess.Warum?Weil das Gericht zwei Fragen sauber voneinander trennt:Entsteht durch jahrelanges Homeoffice ein vertraglicher Anspruch?Und wenn nicht: Unter welchen Voraussetzungen darf der Arbeitgeber sein Direktionsrecht ausüben und den Arbeitsort ändern?Ich erläutere, weshalb § 106 GewO in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle spielt, was unter einer Entscheidung nach „billigem Ermessen“ zu verstehen ist und welche Anforderungen Gerichte an die Begründung einer Rückholanordnung stellen.Außerdem ordne ich die Entscheidung kritisch ein und diskutiere die Frage, ob Gerichte unternehmerische Organisationsentscheidungen inzwischen intensiver überprüfen als früher.Wann entsteht durch Homeoffice ein vertraglicher Anspruch?Warum eine jahrelange Praxis allein regelmäßig nicht ausreicht.Die Bedeutung des Direktionsrechts nach § 106 GewO.Was „billiges Ermessen“ in der Praxis bedeutet.Warum der Arbeitgeber trotz fehlenden Homeoffice-Anspruchs den Prozess verlor.Welche Anforderungen künftig an Rückholanordnungen gestellt werden könnten.Konkrete Empfehlungen für Geschäftsführer, Personalabteilungen und Arbeitgeber.Wenn Sie Homeoffice-Regelungen ändern möchten, sollten Sie Ihre Entscheidung nicht nur treffen, sondern auch nachvollziehbar begründen und dokumentieren. Eine sorgfältige Ausübung des Direktionsrechts kann im Streitfall entscheidend sein.ArbG Düsseldorf, Urteil vom 11.02.2026 – 3 Ca 6587/25Aktuelle Urteile, Praxistipps und Hintergrundbeiträge finden Sie im Blog der Rechtsanwälte Wulf & Collegen:
Junge Leute sind kaum belastbar, wollen nix hackeln und benutzen nur noch KI. Mit solchen Vorurteilen sind junge Menschen am Arbeitsmarkt immer wieder konfrontiert. Aber was wünschen sich junge Leute wirklich von ihren zukünftigen Jobs? Und wie können Arbeitgeber*innen darauf reagieren? Alle Antworten bei Start Me Up Gestaltung: Hannah Jutz und Vincent Leb
Was passiert, wenn ein Arbeitgeber einen Mitarbeiter wegen sexueller Belästigung an einen anderen Standort versetzt – die Vorwürfe aber nicht eindeutig bewiesen werden können? Genau mit dieser Frage musste sich das Landesarbeitsgericht Köln in einem Urteil vom 25.02.2025 auseinandersetzen. Und die Antwort überrascht. In dieser Folge von „Betriebsrat heute" analysieren die Fachanwältinnen für Arbeitsrecht Vera Ivanova und Janine Schäfer diesen spannenden Fall – und erklären, warum das Gericht die Versetzung trotzdem für rechtmäßig hielt. Im Mittelpunkt stehen das Direktionsrecht nach § 106 GewO, die Bedeutung des billigen Ermessens und eine wichtige Frage: Was steht eigentlich wirklich verbindlich im Arbeitsvertrag? Themen der Folge: Wann darf der Arbeitgeber einen Arbeitnehmer an einen anderen Standort versetzen? Was gilt, wenn sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz nicht eindeutig bewiesen werden kann? Welche Rolle spielt das billige Ermessen bei einer Versetzungsentscheidung? Was steht im Nachweisgesetz – und ist der genannte Arbeitsort wirklich bindend? Warum muss der Betriebsrat auch dann zustimmen, wenn die Versetzung arbeitsvertraglich zulässig ist? Was passiert, wenn der Arbeitgeber die Zustimmung des Betriebsrats nicht einholt? Seminarempfehlung aus dem Podcast:Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - https://www.waf-seminar.de/527
Die Top-Meldungen am 29. Juni 2026: Depot schließt 66 Filialen. Arbeitgeber bessern Tarifangebot nach. Veganz-Nachfolger stellt Insolvenzantrag.
Urteil nach jahrelanger Finanzaffäre: Nach dem Strafprozess zieht das Bistum Eichstätt Bilanz und blickt nach vorn. Wenn der Glaube mitspielt - Warum Fußball und Religion mehr Gemeinsamkeiten haben, als viele vermuten. Neuer Dekan für Ingolstadt: Clemens Hergenröder spricht über seine neuen Aufgaben und seine Hoffnungen. 15 Jahre Einsatz mit Sinn: Der Bundesfreiwilligendienst prägt Menschen Abschied an Gleis 1: Die Bahnhofsmission Ingolstadt bekommt nach 14 Jahren eine neue Leitung. Brücken statt Grenzen - Ein Jesuitenpater verbindet die Erfahrungen von Flucht damals und Migration heute. Kirche auf der Berufsmesse: Warum sich die Diözese auf der Vocatium als moderner Arbeitgeber präsentiert. Lesestoff für den Sommer: Buchhändlerinnen aus Eichstätt empfehlen ihre Lieblingsbücher für die Ferienzeit. Durch die Sendung führt Bernhard Löhlein
Die Hitze hat uns alle restlichen Gehirnzellen weggebrannt, aber da müssen wir diese Woche zusammen durch. Deswegen wird erstmal geklärt. ob wir auch unseren Pflichten als Arbeitgeber nachkommen, was wir mit einem klaren Ja beantworten. Die dürfen den Pool ja auch gucken. Außerdem gehts um unsere aktuellen Rabbitholes, Abkürzungen, die ihr safe nicht kennt, und die absolute Fiebertraum Storyline von Pinocchio. Hier findest du alle Infos & exklusive Rabatte unserer Werbepartner: https://linktr.ee/podcast_hobbylos Hobbylos ist eine Produktion von Spotify Studios. Für Kooperationsanfragen: hobbylos@youmgmt.de Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
Wie viele Abmahnungen man als Arbeitgeber schreiben sollte, bevor man kuendigen kann, erklaert Rechtsanwalt Arndt Stueckemann in dieser Folge. Den woechentlichen Rechtstipp der Kanzlei am Wall aus Lemgo (www.kanzleiamwall.de), koennen Sie jeweils ab Donnerstags als Podcast ueber iTunes oder das Web herunterladen, oder live auf Radio Lippe hoeren.
Der Arbeitsmarkt ist paradox: in vielen Branchen schlägt die Demografie immer härter zu. Wer Pflegekräfte, Handwerker oder Ingenieure sucht, muss sich jede Menge einfallen lassen, um überhaupt Leute zu finden. In anderen Bereichen scheint alles anders: bekannte Unternehmen können sich vor Bewerbungen kaum retten und wer Arbeit sucht, hat es schwer. In der Recruiting-Branche herrscht Katerstimmung, im Employer Branding und in der Mitarbeitersuche stehen die Unternehmen auf der Bremse. Konjunktur und Unsicherheit belasten, die unklaren Folgen der KI-Adoption schaffen zusätzliche Fragezeichen. In dieser Gesamtsituation fand das diesjährige Embrace-Festival in Berlin statt. Auch in diesem Jahr habe ich jede Menge wichtige Erkenntnisse und Impulse mitgebracht – als Strategien und Denkanstöße für Arbeitgeber, die die Krisenzeiten nutzen wollen, um gewappnet zu sein. Die Demografie ist schließlich nicht außer Kraft gesetzt. Themen: Paradoxer Arbeitsmarkt: Bewerbermangel hier, Bewerbungsflut dort. Worauf es ankommt. KI im Vormarsch: Wie KI-Tools Personalarbeit verändern. Ungleiches Rennen: Auch Bewerber nutzen KI und erzeugen einen Bewerbungs-Tsunami. Testen statt Lesen: Wie Unternehmen mit Online-Assessment-Tools die Spreu vom Weizen trennen. Führung neu gedacht: Warum Führungskräfte ganz andere Dinge tun müssen als bisher. Neue Meta-Kompetenzen: Was Menschen können müssen, wenn KI intellektuelle Leistung zur Massenware macht. States statt Skills: Wichtiger als Fähigkeiten: Zustände und Haltung von Mitarbeitern. Führungskräfte qualifizieren: Sollen Führungskräfte gute Einstellungsentscheidungen treffen, muss das trainiert werden. Nachfolge professionell: Wenn Leistungsträger gehen, brauchen Sie einen Plan B. Mindestens. Website von Stefan Dietz www.stefandietz.com mit weiteren Ideen und Ressourcen. Anfragen zu Keynotes, Moderation und Veranstaltungstipps: office@stefandietz.com Stefan Dietz als Redner – online und offline - buchen
Arbeitgeber sehen sich zunehmend mit Auskunftsansprüchen seitens der Arbeitnehmer konfrontiert und nicht immer geht es um datenschutzrechtliche Fragen. Welche strategischen Erwägungen dahinterstecken können und wie man als Arbeitgeber adäquat reagiert, besprechen wir in dieser Folge. Mehr zu Arbeit und Arbeitsrecht: https://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de?utm_campaign=Podcast-Backlink1021&utm_source=aua&utm_medium=ig&utm_content=txt
Rentenpakt oder Täuschungsmanöver – Das wahre Gesicht der neuen ReformpläneJahrzehntelange Versäumnisse werden nicht aufgearbeitet, stattdessen wachsen die Forderungen an die Beitragszahler. Die Lasten sollen auf kommende Generationen verteilt werden.Ein Kommentar von Janine Beicht.Am 23. Juni 2026 übergab die Rentenkommission unter Vorsitz von Frank-Jürgen Weise und Constanze Janda ihren Bericht mit exakt 33 Empfehlungen an Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas im Kanzleramt. Merz und Bas nahmen das Paket mit sichtbarer Zufriedenheit entgegen und kündigten an, es zügig und unzerpflückt umzusetzen (1). Die Kommission hatte ein halbes Jahr beraten. Das Ergebnis ist kein großer Wurf zur Stabilisierung der Rente für die heutigen Beitragszahler, sondern ein umfassendes Programm aus höheren Abgaben, späterem Renteneintritt und neuen Zwangselementen, das die Bürger noch stärker belastet und die Verantwortung für jahrzehntelange politische Fehlentscheidungen auf die nächste Generation abwälzt.Friedrich Merz erklärte auf der Pressekonferenz unumwunden (2):„Die Kommission hat ein ausgewogenes Paket mit insgesamt 33 Einzelmaßnahmen vorgeschlagen.“Diese Formulierung verschleiert, dass das sogenannte stimmige Paket vor allem aus Belastungen für Arbeitnehmer, Selbstständige und Unternehmen besteht. Die aktuellen Probleme der Rente, zu wenige Beitragszahler durch wirtschaftlichen Niedergang, hohe Abwanderung qualifizierter Kräfte und sinkende Lohnsummen, werden konsequent ignoriert. Stattdessen richtet sich der Blick auf mittel- und langfristige Entwicklungen, für die Merz und Bas später keine Verantwortung mehr tragen müssen.Das Kernstück: Höhere Beiträge und eine neue Zwangskapitalsäule Die Kommission empfiehlt als politische Zielgröße eine Nettoersatzquote von mindestens 70 Prozent nach Steuern. (3) Derzeit liegt die tatsächliche Nettoersatzquote bei etwa 48 Prozent. Um das Ziel zu erreichen, soll eine verpflichtende kapitalmarktgedeckte Zusatzrente nach schwedischem Vorbild eingeführt werden. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollen nach stufenweiser Einführung jeweils ein Prozent des Bruttolohns zusätzlich einzahlen. Die Gelder fließen in einen staatlich gelenkten Fonds. Bis Erträge fließen, soll ein staatlicher Steuerzuschuss das Rentenniveau künftiger Generationen über dem heutigen Wert halten. Die Kommission legt damit ein Maßnahmenpaket vor, das tief in das bestehende Rentensystem eingreift und neue finanzielle Verpflichtungen für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Steuerzahler schafft. Für Bärbel Bas steht hingegen weniger die Diskussion einzelner Maßnahmen als die Zustimmung zum Gesamtpaket im Vordergrund (2):„Aber es ist so: Es gibt jetzt kein Rosinenpicken, sondern das ist ein Gesamtkunstwerk, wie ich bereits gesagt habe. Ich betrachte das auch so, weil alles ineinandergreift und man jetzt nicht das eine oder andere weglassen kann, sondern es ist schon so, dass man jetzt den Mut aufbringen muss, das in der Gesamtheit auch umsetzen zu wollen oder es nicht zu wollen. Das ist jetzt unsere Verantwortung. Ich will hier deutlich sagen: Ich möchte dieses Paket umsetzen.“...https://apolut.net/mehr-zahlen-langer-arbeiten-weniger-bekommen-von-janine-beicht/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was hat das Reform-Treffen im Kanzleramt gebracht? + Die Justizminister:innen sprechen u.a. über Regeln zum Sexualstrafrecht + Fans freuen sich auf den Start der Fußball-WM
FCAS hin oder her – heute startet die Internationale Luft- und Raumfahrmesse. Die Koalition trifft Gewerkschaften und Arbeitgeber, um sich über die geplanten Reformen auszutauschen. Und auf der Krim geht der Sprit aus. Das ist die Lage am Mittwochmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe hier: Warum Merz beim FCAS-Aus richtig entschieden hat Mehr Hintergründe hier: Schwarz-rote Reformen: »An der Baustelle Deutschland arbeiten« – Aber wie? Und in welchem Tempo? Die ganze Geschichte hier: Putins Blamage auf der Krim +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Drei Stunden lang wollen heute Arbeitgeber, Gewerkschaften und Koalitionsspitzen über mögliche Reformen sprechen. Die Erwartungen an das Treffen sind groß, es gibt aber auch Kritik.
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Das Bundesgericht macht den Weg frei für Mindestlöhne in Zürich und Winterthur. Es weist Beschwerden der Arbeitgeber ab und bestätigt die Volksentscheide von 2023. Für Gemeinden bedeutet dies ein wichtiger Leitentscheid. Weitere Themen: - Trotz plagiierten Passagen in der Doktorarbeit: SVP-Nationalrätin Nina Fehr-Düsel darf Doktortitel behalten. - VBZ übergibt weitere 23 Tram in die Ukraine. - Überlandpark in Schwamendingen erhält Biodiversitätspreis.
Viele Beschäftigte halten ihrem Arbeitgeber die Treue. Doch die fehlende emotionale Bindung wird für Unternehmen zum Produktivitätsrisiko, sagen Studien.
Christoph Werner ist Vorsitzender der dm‑Geschäftsführung. Im Podcast geht es um gute Führung in unsicheren Zeiten, gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen — und die Frage, warum Menschen heute überhaupt noch in Unternehmen bleiben. (00:02:07) Selbstwirksamkeit von Mitarbeitenden (00:03:53) Dialogische Führung: Was hinter dem Begriff steckt (00:07:16) Wieso Freiheit Verantwortung erfordert (00:09:11) Wie mehr Teilhabe in großen Unternehmen wie dm funktioniert (00:13:34) Spannungsfeld: Sicherheit und Unbeweglichkeit in Unternehmen (00:16:26) Die gesellschaftliche Rolle von Unternehmerinnen und Unternehmern (00:19:59) Bürokratie: Bremse für Unternehmen? (00:24:02) Werners Zuversicht für den Wirtschaftsstandort Deutschland Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Und hier entlang geht's zum aktuellen brand eins Magazin: https://www.brandeins.de/products/brand-eins-06-2026-07-2026 Hier gelangt ihr zu unseren Streams und Apps: https://detektor.fm/empfang Und hier kommt ihr zu den vier anderen Folgen zum Thema Arbeit: Christian Steiger von Lexware: Der KI Co-CEO: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-christian-steiger-lexware Philipp Schröder: Inside 1KOMMA5° : https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-philipp-schroeder Judith Muster und Susanne Risch: Wie kommt die Organisation zur Transformation? https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-judtih-muster-und-susanne-risch Kira Marie Cremer: Wie New Work zum Klischee wurde: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-kira-marie-cremer-new-work-real-work ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-christoph-werner-dm
AHV auf Taggelder spaltet Arbeitgeber und Gewerkschaften, Schweiz bleibt Pharma-Hotspot, Schweizer in Ungarn beobachten politischen Umbruch, Upcycling – Mode aus alten Segeln
Mehr Umsatz mit Verkaufspsychologie - Online und Offline überzeugen
Hole dir TÜV: https://matthiasniggehoff.de/tuv-zertifizierung Letzte Chance zum September. Dann wird es keine Zertifizierung mehr geben. Für alle Marketing-Profis: Der schnellste Weg zum TÜV‒zertifizierten Experten für Verkaufspsychologie Abschlussrate und Preise erhöhen Direkt maximales Vertrauen und Autorität im Markt Nachhaltig vom Wettbewerb abheben Offizielle Zertifizierung durch TÜV Rheinland ✔ Komplett digital und am Rechner durchführbar ✔ Exklusives Siegel zum Einbinden auf eigenen Websites ✔ Übersichtliches Training für optimale Vorbereitung ✔ Bessere Preise durchsetzen und Topkunden anziehen ✔ Attraktivität als Arbeitgeber gezielt steigern ✔ Wahrgenommene Ergebnisqualität sofort erhöhen ✔ Absolute Alleinstellung zementieren ✔ Vom bekannten Verkaufspsychologen Matthias Niggehoff ✔ Maximales Vertrauen auf den ersten Blick ✔ Expertenstatus objektiv sichtbar machen ✔ Must-have für alle, die Marketing machen
Der Arbeitgeberverband hat rund um den Begriff «Lifestyle-Teilzeit» eine Debatte ausgelöst. Für den Präsidenten Severin Moser geht mit Teilzeit ein Potential von 86 000 Vollzeitstellen verloren. Ist die Wahl von Teilzeitarbeit aber auch der steigenden Arbeitsbelastung geschuldet? In Deutschland prägte der Wirtschaftsflügel der CDU und Teile der Arbeitgeberverbände den Begriff der Lifestyle-Teilzeit. Damit verbunden ist die Forderung nach einer Abschwächung des Gesetzes auf einen Anspruch auf Teilzeitarbeit. In der Schweiz gibt es keinen Anspruch auf Teilzeitarbeit, es sind immer Vereinbarungen zwischen den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern und den Angestellten. Haben es somit die Arbeitgeber in der Hand, wie viel Teilzeit in der Schweiz gearbeitet wird? Der Arbeitgeberverband fürchtet sich vor einem Mangel an Arbeitskräften und möchte diese Lücke mit möglichst vielen möglichst hochprozentig arbeitenden Angestellten füllen. Studien zeigen, dass sich die Arbeitsbelastung und der Stress am Arbeitsplatz ständig erhöhen. Sind hier auch die Arbeitgeber gefordert? Welche Massnahmen könnten Abhilfe bringen? Gewerkschaften und der SAV haben unterschiedliche Vorstellungen. Severin Moser ist Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes und zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Zum ersten Mal seit 54 Jahren waren im April Menschen unterwegs zum Mond. Die Euphorie war riesig. Aber braucht die Menschheit im 21. Jahrhundert wirklich noch Astronauten – oder sind sie teure Symbolfiguren in einem politischen Wettlauf? Olivia Röllin spricht mit dem Astronauten Alexander Gerst. Alexander Gerst, Astronaut und Geophysiker, war zweimal auf der Internationalen Raumstation ISS und verbrachte so knapp ein Jahr im All. Nun ist der 50-jährige Deutsche auf der Shortlist für die Mission «Artemis IV», die ab 2028 Menschen zum Mond schicken möchte. Und diesmal sollen sie länger bleiben. Was genau will sein Arbeitgeber, die Europäische Raumfahrtagentur ESA, zu der auch die Schweiz gehört, auf dem Mond? Und warum will sie gar mit einer eigenen Mission, genannt «Argonaut», zusätzlich dorthin? Und was bedeutet es, wenn das All zunehmend militarisiert und von privaten Akteuren wie Elon Musks Space-X mitkontrolliert wird? Ein Gespräch unter der Leitung von Olivia Röllin über die Faszination für das Unfassbare, die Grenzen des Machbaren – und die Frage, ob wir uns bemannte Raumfahrt in Zeiten von Klimakrise, Kriegen und knappen Budgets noch leisten wollen.
100 Jahre Lufthansa - begleitet von Warnstreiks bei Piloten und Kabinenpersonal, Weitere Kritik an geplanten Entlastungsmaßnahmen angesichts hoher Benzinpreise, Arbeitgeber kritisieren besonders die mögliche steuerfreie Einmalzahlung von Arbeitgebern an Arbeitnehmer, Förderprogramm für Ladestationen in Mehrfamilienhäusern, Linken-Vorstand van Aken will Vorstandsposten im Sommer abgeben, Konferenz nach drei Jahren Krieg im Sudan, EU stellt App zur Altersüberprüfung im Internet vor, Neuer Rettungsversuch für Wal in der Ostsee, Das Wetter