POPULARITY
Jürgen-Joachim von Sandrart war 43 Jahre Soldat, zuletzt Generalleutnant der Bundeswehr, und verantwortlich für vier Länder an der NATO-Ostflanke: Estland, Lettland, Litauen und Polen. Heute ist er Generalleutnant außer Dienst und Experte für NATO-Sicherheitspolitik. Beim Wirtschaftsforum NEU DENKEN der PlattesGroup im Castillo Hotel Son Vida in Palma war er als Referent auf der Bühne zu Gast – und im Willi-pedia Podcast. Im Gespräch mit Podcast Produzentin Timothea Imionidou geht es um die veränderte Bedrohungslage in Europa, hybride Angriffe, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die Frage, warum Europa schneller vom politischen Anspruch in die konkrete Umsetzung kommen muss. Von Sandrart ordnet ein, welche Rolle Deutschland innerhalb der NATO spielt, warum das transatlantische Bündnis aus seiner Sicht weiterhin tragfähig ist und weshalb Verteidigungsfähigkeit nicht nur das Militär betrifft, sondern auch Gesellschaft, Infrastruktur, Wirtschaft und Industrie. Eine Folge über Sicherheitspolitik, Verantwortung und die Rückbesinnung auf das „Wir“.
Hallo. Die Innenminister von Bund und Ländern haben sich ja in Hamburg getroffen – und dort hat der Bundesinnenminister die Bedrohungslage von abstrakt auf hoch hochgestuft. Lässt einen ja erstmal aufhorchen. Was das aber bedeutet und mehr hört ihr dieser Folge. Habt ein schönes Wochenende. LG, TanjaWas war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen, Ole Wackermann und Tanja Richter werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten heute mit Tanja Richter am Freitag, den 19. Juni 2026+++KONFERENZ IN HAMBURG: INNENMINISTER WOLLEN DEUTSCHLAND KRISENFESTER MACHEN+++Am Freitag ist die dreitägige Innenministerkonferenz (IMK) in Hamburg zu Ende gegangen. Im Fokus stand unter anderem das Thema Katastrophen- und Zivilschutz. Was beschlossen wurde, berichtet Reporter Jörn Straehler-Poh. Mehr dazu: https://www.ndr.de/innenministerkonferenz-152.html +++FEUER IM LOKAL IM HAMBURGER SCHANZENVIERTEL+++Die Hamburger Feuerwehr musste in der Nacht zum Freitag ins Schanzenviertel ausrücken. Im Restaurant "Hatari" in der Schanzenstraße war ein Feuer ausgebrochen. Ob es Verletzte gibt und mehr berichtet Polizeireporter Sebastian Vesper. Mehr dazu: https://www.ndr.de/feuer-514.html +++JUGENDCLUBS IN HAMBURG STREICHEN ANGEBOT ZUSAMMEN+++Das Jugendhaus der St. Pauli Kirche am Pinnasberg in Altona-Altstadt muss sogar schließen. Ende September wird dort die Offene Jugendsozialarbeit eingestellt - nach mehr als 45 Jahren. Auch andere haben finanzielle Probleme. Was da los ist, berichtet Reporterin Susanne Röhse. Mehr dazu: https://www.ndr.de/jugendsozialarbeit-100.html Außerdem hat Kulturreporter Danny Marques Marcalo ein paar schöne Unternehmungstipps für das Wochenende für euch. Du hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcast findest du unter www.ndr.de/hamburgheute
Die Hosts von Streitkräfte und Strategien, Stefan Niemann und Kai Küstner, zeichnen den Podcast diesmal im historischen Zeughaus in Wismar auf. Dort informieren sie das Publikum über die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen, das am Freitag besiegelt werden soll. „Alles, was wir hier maximal bekommen, ist eine Atempause“, meint Moritz Brake, der in dieser Ausgabe zu Gast ist. Der Senior Fellow bei CASSIS, einem strategischen Thinktank der Universität Bonn, und Reserve-Offizier der deutschen Marine spricht über mögliche Minen in der Straße von Hormus, außerdem über die Bedrohungslage für Handelsschiffe insgesamt und die maritime Sicherheit im Ostseeraum. Kai und Stefan blicken wie gewohnt auch auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Das Land sah sich am Wochenende erneut massiven Luftangriffen ausgesetzt, die auch vor einem historischen Kloster nicht Halt machten, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Moritz Brake erläutert, welche Rolle in diesem Krieg die Marine und Seedrohnen spielen. Mit den Hosts spricht er über die Nord Stream Pipelines, durch die Gas aus Russland nach Deutschland fließen sollte und die im September 2022 an mehrere Stellen gesprengt wurden, sowie über die russische Schattenflotte. Brake schätzt den Zustand und die Leistungsfähigkeit der deutschen Marine ein. Vor dem Hintergrund fehlenden Personals plädiert der Experte für die Wehrpflicht, auch um ein klares Signal an die Bevölkerung zu senden, dass die Zeiten andere seien als früher. „Der Frieden kommt so schnell nicht zurück,“ so seine Einschätzung.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deUS-Iran-Einigung - Trump versucht, das Abkommen als Sieg zu verkaufenhttps://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-usa-abkommen-adebahr-100.htmlAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlPodcast-Tipp: 2029, so rechnen Experten, könnte Russland ein NATO-Mitglied angreifen. Um vorbereitet zu sein, stärkt Deutschland die zivile Verteidigung - auch in Mecklenburg-Vorpommern"MV IM FOKUS - Rette sich wer kann? Zivile Verteidigung im MV-Check"https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:cd37757bfa589e68/
Bundesrat Martin Pfister hat keine leichte Aufgabe: Er muss die Schweiz sicherer machen und die Verteidigungsfähigkeit stärken – in einem internationalen Umfeld, das Experten für hochexplosiv halten. Die «Rundschau» hat den Verteidigungsminister auf seiner «Mission» begleitet. Die internationalen Konflikte verschärfen die Bedrohungslage in Europa und in der Schweiz. Die Sicherheitslage der Schweiz hat sich gemäss dem Nachrichtendienst des Bundes in den letzten zwölf Monaten erheblich verschlechtert – etwa durch Cyberangriffe, Spionage und Desinformation. Sorgen machen dem Bundesrat mögliche Drohnenangriffe auf kritische Infrastrukturen. Verteidigungsminister Martin Pfister ist unter Druck. Die Schweizer Armee gilt als schlecht ausgerüstet gegen moderne Bedrohungen aus der Luft. Bundesrat und Parlament wollen aufrüsten. Doch die Finanzierung ist ungelöst. Alle mögen den Verteidigungsminister – kaum jemand will ihm aber Geld für seine Rüstungspläne geben. Martin Pfister ist gefordert. Wie will er die Schweiz schützen? Gion-Duri Vincenz hat Bundesrat Pfister eine Woche lang bei seinem Aufrüstungskampf begleitet – quer durch die Schweiz und bis nach Berlin.
Bundesrat Martin Pfister hat keine leichte Aufgabe: Er muss die Schweiz sicherer machen und die Verteidigungsfähigkeit stärken – in einem internationalen Umfeld, das Experten für hochexplosiv halten. Die «Rundschau» hat den Verteidigungsminister auf seiner «Mission» begleitet. Die internationalen Konflikte verschärfen die Bedrohungslage in Europa und in der Schweiz. Die Sicherheitslage der Schweiz hat sich gemäss dem Nachrichtendienst des Bundes in den letzten zwölf Monaten erheblich verschlechtert – etwa durch Cyberangriffe, Spionage und Desinformation. Sorgen machen dem Bundesrat mögliche Drohnenangriffe auf kritische Infrastrukturen. Verteidigungsminister Martin Pfister ist unter Druck. Die Schweizer Armee gilt als schlecht ausgerüstet gegen moderne Bedrohungen aus der Luft. Bundesrat und Parlament wollen aufrüsten. Doch die Finanzierung ist ungelöst. Alle mögen den Verteidigungsminister – kaum jemand will ihm aber Geld für seine Rüstungspläne geben. Martin Pfister ist gefordert. Wie will er die Schweiz schützen? Gion-Duri Vincenz hat Bundesrat Pfister eine Woche lang bei seinem Aufrüstungskampf begleitet – quer durch die Schweiz und bis nach Berlin.
In den vergangenen Wochen schlug Anthropics Mythos hohe Wellen in der Flut aus KI-Nachrichten. Dieses KI-Modell soll so mächtig sein, dass es Sicherheitslücken in Software nicht nur finden, sondern direkt auch ausnutzen kann. Dabei warnen Sicherheitsexpertinnen nicht erst seit Mythos vor einer verschärften Bedrohungslage durch KI. Darum habe ich vergangene Woche mit meinem Kollegen Dr. Christopher Kunz von heise security gesprochen. Ich wollte von ihm wissen, was sich für mich als Privatperson konkret verändert hat, wie sich Unternehmen besser auf Angriffe mithilfe von Künstlicher Intelligenz vorbereiten können und auch wie gut die KI-Modelle selbst gegen Angriffe geschützt sind. === Anzeige / Sponsorenhinweis === Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier. https://wonderl.ink/%40heise-podcasts === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende === Heise+ Abonnent werden: https://www.heiseplus.de/audio Artikel zur Podcastfolge: https://heise.de/-11291193 https://www.heise.de/thema/KI-Update https://pro.heise.de/ki/ https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz https://the-decoder.de/ https://pro.heise.de/security/ https://passwort.podigee.io/
Die Bundesregierung will den Bevölkerungsschutz in Deutschland neu aufstellen, modernisieren und stärker mit der Bundeswehr verzahnen. Dafür werden im Innenministerium eine Stabsstelle "Kommando Zivile Verteidigung" eingerichtet und bis Ende 2029 zehn Milliarden Euro bereitgestellt. Im Gespräch mit Stefan Niemann lobt der frühere Präsident des Technischen Hilfswerks, Albrecht Broemme, dies als "Schritt in die richtige Richtung", das Geld werde dringend gebraucht. Der Experte für Zivil- und Bevölkerungsschutz mahnt jedoch, die Politik müsse künftig mutiger sein und den Menschen mit Blick auf die aktuelle Bedrohungslage auch "unbequeme Wahrheiten zumuten", wie dies die Regierungen von Schweden und Finnland bereits tun. Die Bevölkerung müsse resilienter werden und sich auf einen Spannungs- oder Ernstfall vorbereiten - anstatt nur nach dem Staat zu rufen, meint Broemme.Die aktuellen weltweiten Entwicklungen fasst Astrid Corall zusammen. US-Außenminister Rubio sieht mit Blick auf die Iran-Verhandlungen leichte Fortschritte. Allerdings bleiben besonders strittige Punkte, wie der Umgang mit dem iranischen Atomprogramm, weiterhin ungelöst. Rubio hat am Freitag auch an einem Treffen der NATO-Außenminister in Schweden teilgenommen. Dabei ging es u.a. um die widersprüchlichen Signale aus Washington zu den Truppenverlegungen in Europa. Erst hatte es geheißen, man habe die Entsendung von 4.000 Soldaten nach Polen gestoppt. Dann verkündete US-Präsident Trump, 5.000 zusätzliche Soldaten in das Land schicken zu wollen. Auch europäische Außenminister nannten das "verwirrend". Die Ukraine könnte in der EU einen Sonderstatus als assoziiertes Mitglied bekommen. Das schwebt zumindest Bundeskanzler Merz vor. Was dahinter steckt, erklärt Astrid. Sie blickt außerdem auf die aktuelle Entwicklung in der Ukraine, auf die zunehmenden Spannungen zwischen Russland und den baltischen Staaten sowie auf das Treffen des russischen Machthabers Putin mit dem chinesischen Präsidenten Xi.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit Albrecht Broemme, Experte für Zivil- und Katastrophenschutzhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3264016.htmlBuch von Albrecht Broemme: https://www.m-vg.de/riva/shop/article/25268-deutschland-in-der-krise/NATO-Außenministertreffen in Schwedenhttps://www.tagesschau.de/ausland/europa/nato-eu-aussenminister-treffen-schweden-100.htmlUSA wollen 5.000 Soldaten nach Polen entsendenhttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-soldaten-polen-100.htmlUSA ziehen 5.000 Soldaten aus Deutschland abhttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-truppenabzug-deutschland-104.htmlPodcast-Tipp: punktEU - Der Europa-PodcastFlugreisen in Europa - droht der teuerste Sommer aller Zeiten?https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f512b2f1325bb4c8/Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
BSH-Präsident Helge Heegewaldt warnt im neuen HANSA-Podcast vor den Risiken der Schattenflotte in der Ostsee. "Die Gefahr ist real – insbesondere für Umwelt und Küste", so der Behörden-Chef. Viele dieser Schiffe seien alt, hätten unklare Besitzstrukturen und erfüllten teils nicht mehr die Standards, die deutsche Reeder akzeptieren würden. Rechtlich sei der Umgang schwierig, weil Schiffe die Ausschließliche Wirtschaftszone grundsätzlich passieren dürften. Komme es zu einem Ölaustritt, könne dies vor allem Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein treffen. "Das wäre eine absolute Katastrophe", so der Behördenchef. Das Thema zeigt, wie stark sich die Lage auf Nord- und Ostsee verändert hat. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie sei zwar eine zivile Behörde, Sicherheitsthemen seien aber deutlich stärker in den Fokus gerückt. Dazu zählen der Schutz von Offshore-Infrastruktur, Datenkabeln und Energieanlagen ebenso wie die Zusammenarbeit mit Marine, Bundespolizei und weiteren Sicherheitsbehörden. Das BSH ist die zentrale maritime Fachbehörde Deutschlands. Zuständig ist es unter anderem für Sicherheit auf See, Seevermessung, Seekarten, ozeanographische Daten, Offshore-Genehmigungen und Fragen der deutschen Flagge. Seit März 2023 steht Heegewaldt an der Spitze der Behörde. Im Gespräch geht es außerdem um den Offshore-Ausbau. Bis 2045 sollen in der deutschen AWZ 70 GW Offshore-Windleistung entstehen, aktuell sind es etwas mehr als 10 GW. "Wir wollen in den nächsten 20 Jahren eine Versiebenfachung der Leistung", sagt Heegewaldt. Dafür brauche es Unternehmen, die investieren, und verlässliche Rahmenbedingungen. "Planungssicherheit muss die Verwaltung, muss die Politik geben.“ Auch Cyberangriffe auf maritime Energieinfrastruktur beschäftigen das BSH. Der Jurist verweist auf eine deutlich verschärfte Bedrohungslage. Absolute Sicherheit werde es nicht geben. Entscheidend sei, "vor die Welle" zu kommen und mögliche Angriffsmuster frühzeitig zu erkennen. Das BSH lasse sich dabei unter anderem vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), der Marine und weiteren Sicherheitsbehörden beraten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die eigene Flotte des BSH. Die fünf Schiffe bezeichnet Heegewaldt als "Datensammler des BSH". Rund 80 % der Einsätze entfielen auf Seevermessung, 20 % auf Forschung. Mit zwei Neubauten will die Behörde ältere Einheiten ersetzen. Die Schiffe sollen in Spanien gebaut und perspektivisch mit Methanol beziehungsweise Biomethanol betrieben werden. Auch bei den geplanten BSH-Neubauten wird es politisch und wirtschaftlich interessant: Warum die Schiffe nicht auf einer deutschen Werft gebaut werden, sondern in Spanien, erklärt Heegewaldt im Gespräch mit einem bemerkenswert klaren Kostenvergleich. Am Ende habe es zwei Angebote gegeben: "Mit der einen Werft hätten wir ein Schiff bauen können, mit der anderen zwei.“ Auch die deutsche Flagge kommt zur Sprache. Heegewaldt wirbt für eine moderne, serviceorientierte Flaggenstaatsverwaltung. Die Verfahren seien bereits vereinfacht worden, Zuständigkeiten würden stärker gebündelt. Aus mehreren Einflaggungsanträgen sei ein einziger geworden, zudem gebe es mit deutsche-flagge.de eine zentrale Anlaufstelle. "Wir haben das sehr entbürokratisiert", sagt Heegewaldt. Zum Schluss richtet der BSH-Präsident den Blick auf die maritime Wahrnehmung in Deutschland. Sein Ziel sei es, die Sichtbarkeit maritimer Themen zu erhöhen – nicht nur an der Küste, sondern auch in Süd- und Westdeutschland sowie in Berlin. "Wir sind ein Land, das nicht sehr meeresbewusst ist", so Heegewaldt.
Internationaler Notstand: Eine Forderung, die Erinnerungen an die Corona-Pandemie weckt – denn damit würde der Druck auf Regierungen steigen, Maßnahmen wie die Energiewende voranzutreiben. Dabei hat die Klimaforschung ihr viel beschworenes Worst-Case-Szenario mittlerweile gestrichen, und immer mehr Wirtschaftsexperten warnen vor den verheerenden Folgen einer einseitigen Klimapolitik. Waren die Corona-Maßnahmen nur ein Probelauf für das, was uns bald in punkto Klima erwartet? Rechtfertigt die aktuelle Bedrohungslage erneute Eingriffe in die Grund- und Freiheitsrechte? Und tun wir wirklich zu wenig – oder fürchten wir uns zu viel? Zu diesen Fragen diskutiert Michael Fleischhacker diesmal mit den folgenden Gästen: Gerd Ganteför, Professor für Experimentalphysik Helga Kromp-Kolb, Klimaforscherin Ingwar Perowanowitsch, Filmemacher und Klima-Aktivist Ruth Poglitsch, Medizinerin Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Die Bundesanwaltschaft hat einen mutmaßlichen russischen Spion festnehmen lassen. Nicht der erste Fall in jüngster Zeit. ARD-Terror‑Experte Michael Götschenberg sagt, die Bedrohungslage sei hoch.
Trump setzt auf Druck - doch der Iran-Konflikt ist längst nicht entschieden. Paul Ronzheimer spricht mit Terrorismus- und Sicherheitsexperte Peter Neumann über die fragile Waffenruhe zwischen den USA, Israel und Iran, die Blockade der Straße von Hormus und die Frage, ob Donald Trumps harte Linie tatsächlich Taktik ist - oder gefährliches Spiel mit der Eskalation. Es geht um den wachsenden Druck auf Teheran, mögliche Risse im iranischen Regime, die Rolle der Revolutionsgarden und die Frage, wie lange beide Seiten diesen Konflikt noch durchhalten. Außerdem analysieren Paul und Peter Neumann Friedrich Merz' Kritik an Trump, die deutsche Sicht auf den Krieg - und eine neue Bedrohungslage in Europa durch pro-iranische Extremisten.
Der Grosse Rat des Aargaus hat am Dienstag das Einbürgergungsgesetz in vielen Punkte verschärft, zum Beispiel bei den Sprachkenntnissen. Aber ein Antrag, die Einbürgerung in jedem Fall zu verweigern, wenn jemand ein leichtes Delikt begeht, kam nicht durch. Weiter in der Sendung: · Die Regierung des Kantons Solothurn hat einen Plan vorgelegt, wie sie das neue Raumplanungsgesetz des Bundes umsetzen will. Die Zersiedelung soll gestoppt werden. Im Kanton sind nur noch 226 zusätzliche Gebäude möglich. Deshalb müsse mit dem Land sorgfältiger umgegangen werden, so die Regierung. Neubauten sollen nur möglich sein, wenn zuvor Altbauten saniert worden sind. · Neuendorf: In der Solothurner Gemeinde sind am Mittwochnachmittag rund um die Kreisschule Gäu viele Polizisten und Ambulanzen zu sehen. Die Behörden üben, wie man mit einer Bedrohungslage in der Schule umgehen soll.
Wir sprechen über die aktuelle Bedrohungslage im Nahen Osten, über die Gefahr, die seit vielen Jahren täglich von Russland ausgeht, und über die Frage, wie wehrhaft Deutschland und die Bundeswehr aktuell wirklich sind. Dabei geht es nicht um Panikmache, sondern um Klarheit: Wie ernst ist die Lage? Wie wichtig ist Abschreckung? Und welche Rolle spielt die Bundeswehr in einer Zeit, in der Sicherheit keine Selbstverständlichkeit mehr ist? Gleichzeitig reden wir über ein Thema, das in Deutschland oft viel zu vorsichtig behandelt wird: Nationalstolz. Was darf Heimatliebe heute bedeuten? Wie kann man stolz auf ein Land sein, ohne blind zu werden? Und warum ist unsere Demokratie nicht nur liebenswert, sondern vor allem schützenswert? Besonders persönlich wird diese Folge, wenn Tilo Maedler über seine Krebsdiagnose aus dem vergangenen Jahr spricht — und darüber, wie sehr eine solche Erfahrung den Blick auf das Leben, auf Verantwortung und auf das eigene Land verändert. Ein intensives, ehrliches und hochaktuelles Gespräch über Bedrohung, Haltung, Hoffnung und die Frage, was Deutschland heute verteidigen muss. Mein Podcast-Sponsor: Osmers Rechtsanwälte aus Husum Die Osmers Rechtsanwälte stehen für lösungsorientierte Rechtsberatung mit klaren Zielen und echter Hands-on-Mentalität – an der Küste verwurzelt, in der Beratung bundesweit aktiv. Ob Unternehmen, Kommunen oder Privatpersonen: Das Team bringt dich rechtlich sicher durch stürmische Gewässer. Und wer Lust auf eine Karriere in der Praxis hat – Osmers sucht junge Rechtsanwälte und engagierte Rechtsanwaltsfachangestellte/-fachkräfte (ReNos), die mit anpacken und mitwachsen wollen. Danke an Osmers Rechtsanwälte – gemeinsam klären wir nicht nur Rechtsfragen, sondern gestalten Zukunft!
+++ A 38: Planenschlitzer stehlen Schuhe +++ Ziegenrück: Unbekannte brechen Opferstock auf +++ Mühlhausen: Lautstarker Erotikfilm sorgt für Polizeieinsatz +++ Eisenberg: Polizeieinsatz wegen Bedrohungslage +++
Iran hat zwei ballistische Raketen gegen den britisch-amerikanischen Stützpunkt auf der Insel Diego Garcia im Indischen Ozean abgefeuert. Experten halten den Angriff nicht nur für ein Signal gegenüber den USA, sondern auch für einen Präzedenzfall, der die Bedrohungslage für ganz Europa sowie die Ukraine verändert. Von Andrei Restschikow
Der Kulturstaatsminister lässt linke Buchläden vom Verfassungsschutz durchleuchten, die Bundesfamilienministerin will zivilgesellschaftliche Projekte, die beim Programm "Demokratie leben" gefördert werden, stärker überprüfen, auch mit Hilfe des Verfassungsschutzes. Und in Hamburg soll - der rot-grüne Senat verweist auf die rechtsextreme Bedrohungslage - künftig bei Bewerber:innen für den öffentlichen Dienst abgefragt werden, ob gegen sie etwas beim Verfassungsschutz vorliegt. Im Bund und zahlreichen Länder setzen auf den Verfassungstreue-Check. Das ruft Erinnerungen an den "Radikalenerlass" der 1970er hervor, da wurden Millionen von Menschen routinemäßig überprüft, damals traf vor allem Linke ein Berufsverbot. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat angekündigt, den Verfassungsschutz zu einem "echten Geheimdienst" mit mehr Befugnissen auszubauen. Und wer kontrolliert den Verfassungsschutz? Darüber sprechen Malene Gürgen aus dem Ressort Reportage und Recherche, Gareth Joswig aus dem Inlandsressort und Konrad Litschko, aus dem Ressort Reportage und Recherche.
Das ist nicht unser Krieg, sagen die Europäer an die Adresse von Donald Trump. Vehement hatte der US-Präsident die NATO zur Unterstützung für die Sicherung der Straße von Hormus aufgefordert – doch kaum jemand ist bereit, da mitzugehen. Aber sollte die Absicherung der für die Weltwirtschaft so wichtigen Straße von Hormus nicht auch im Interesse der Europäer und der Exportnation Deutschland sein? Das beleuchten Astrid Corall und Kai Küstner in dieser Folge. Kai erklärt, warum Artikel 5 des NATO-Vertrags nicht zum Tragen kommt und wie (un)abhängig die Europäer von der Straße von Hormus sind und wie risikoreich eine Eskorte für Handelsschiffe wäre. Im Iran sind israelischen Angaben zufolge der Sicherheitschef und der Anführer einer paramilitärischen Miliz getötet wurden. Neben den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten geht es in dieser Folge auch um den Zusammenhang mit dem Krieg gegen die Ukraine und um Russland, das weiterhin nicht bereit zu sein scheint, die Kampfhandlungen und Luftangriffe zu beenden. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges stellt sich immer wieder die Frage: Wie ist Deutschland eigentlich auf den Ernstfall, auf eine militärische Konfrontation, vorbereitet? Diesem Thema widmen sich Astrid Corall und Lennart Banholzer im Schwerpunkt dieser Ausgabe. Lennart erklärt, was hinter dem sogenannten Operationsplan Deutschland steckt, wie die Bundeswehr die Bedrohungslage einschätzt und was jeder selbst tun kann, um sich Ernstfall zu schützen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Selenskij erklärt, Russland versorge den Iran mit Drohnen: https://edition.cnn.com/2026/03/15/world/video/gps-0315-zelensky-on-iran-drones Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html NDR Story in der ARD-Mediathek:https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndrstory/verteidigung-vor-der-haustuer-was-passiert-im-ernstfall,sendung-53410.html
Wie verändert sich eine Spezialeinheit wie die GSG9 der Bundespolizei in einer Welt, die zunehmend von hybriden Bedrohungen, Terrorismus und geopolitischen Spannungen geprägt ist? In dieser Hintergrundfolge von „Dark Matters” spricht Eva-Maria Lemke über die strategische Neuausrichtung der GSG9 mit dem ARD-Geheimdienstexperten Michael Götschenberg. Er sagt: Heute liegt der Schwerpunkt wieder stärker im Inland und im unmittelbaren europäischen Umfeld. Terrorabwehr, Bekämpfung organisierter Kriminalität und der Schutz kritischer Infrastruktur. Doch die Bedrohungslage ist komplexer geworden. Neben islamistischem Terrorismus und Rechtsextremismus rückt vor allem der sogenannte hybride Krieg in den Fokus – Sabotage, Spionage und mögliche Operationen staatlicher Akteure wie Russland. Szenarien reichen von Angriffen auf Untersee-Kabel und LNG-Terminals bis hin zu koordinierten Anschlägen auf Energie- und Verkehrsinfrastruktur. Wenn ihr mehr über die Arbeit der GSG9 und einen Einsatz aus dem Jahr 2004 erfahren wollt, der die Spezialeinheit bis heute beschäftigt, dann hört die Haupt-Folge „Die Spezialeinheit und ihre Höllentour nach Bagdad“. Und ein Tipp zum Weiterhören: Bei „Streitkräfte und Strategien“ sprechen die Hosts über Russlands Krieg gegen die Ukraine und seine weitreichenden Folgen mit ARD-Reportern in der Ukraine und in den Ländern, die sich auch zunehmend bedroht fühlen. Wie lange hält der Frieden an der russischen Grenze und wo ist Europa bereits von einem hybriden Krieg betroffen? Antworten geben im Podcast Militärhistoriker und Sicherheitsexpertinnen. Hört gerne rein, zum Beispiel in der ARD Audiothek. https://1.ard.de/Streitkraefte_und_Strategien
Ob Stromnetze, Krankenhäuser, Logistikzentren oder Rechenzentren – nahezu alle kritischen Infrastrukturen sind heute digital vernetzt und damit unmittelbar vom Internet abhängig. Cyberangriffe, Ransomware, Desinformationskampagnen oder gezielte Angriffe auf Lieferketten zeigen, dass Verwundbarkeit längst nicht mehr nur physisch, sondern vor allem digital entsteht. Mit dem KRITIS-Dachgesetz und der Umsetzung der NIS2-Richtlinie reagiert Deutschland auf diese veränderte Bedrohungslage. Ziel ist es, kritische Einrichtungen systematisch gegen Cyberangriffe, hybride Bedrohungen und systemische IT-Ausfälle abzusichern. Doch stärkt der neue Rechtsrahmen tatsächlich die Resilienz im digitalen Raum oder erhöht er vor allem die regulatorische Komplexität für Unternehmen und Behörden? In dieser Folge von „Das Ohr am Netz“ diskutieren Sidonie Krug und Sven Oswald die sicherheitspolitischen, regulatorischen und operativen Dimensionen des neuen Gesetzes. Klaus Landefeld, Vorstand bei eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., ordnet das Gesetz ordnungspolitisch ein: Handelt es sich um einen Paradigmenwechsel oder primär um einen Ordnungsrahmen? Welche Risiken entstehen durch parallele Compliance-Strukturen mit NIS2? Und droht eine formale Pflichterfüllung statt echter Resilienz? Die operative Perspektive bringt Lisa Fröhlich, Corporate Communications bei Link11, ein. Sie analysiert die aktuelle DDoS-Bedrohungslage und erläutert, warum Webseiten längst geschäfts- und versorgungskritische Infrastruktur sind. Im Fokus stehen Prävention, Reaktionsfähigkeit und die organisatorische Verantwortung für IT-Resilienz. Die sicherheitspolitische Einordnung übernimmt Oberst Guido Schulte, Chief Information Security Officer bei der Bundeswehr. Er erklärt, welche Rolle KRITIS im Kontext gesamtstaatlicher Verteidigungsfähigkeit spielt, wie hybride Bedrohungen „unterhalb der Schwelle“ wirken und wie Bundeswehr, Wirtschaft und Behörden im Ernstfall zusammenarbeiten. Die Folge beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Regulierung und strategischer Resilienz – und fragt, wie belastbar Deutschlands Schutzschild tatsächlich ist. --- Redaktion: Erik Jödicke, Christin Müller, Irmeline Uhlmann, Anja Wittenburg Schnitt: David Grassinger Moderation: Sidonie Krug, Sven Oswald Produktion: eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.
Finance Forward - Der Podcast zu New Finance, Fintech, Crypto, Blockchain & Co.
Vor zehn Jahren machte Vincent Haupert als „N26-Hacker“ Schlagzeilen. Heute warnt der promovierte Informatiker: Viele Fintechs hätten bei der Sicherheit kaum dazu gelernt – manche Systeme seien noch immer „offen wie ein Scheunentor“. In dieser Folge ordnet er die aktuelle Bedrohungslage im Onlinebanking ein, erklärt, welche neuen Angriffsflächen durch KI entstehen – und was das für Kundinnen und Kunden bedeutet. Außerdem spricht er über sein Open-Banking-Fintech Yaxi und seinen Blick auf den Markt für Multibanking-Apps. Hier geht es zu unseren Werbepartnern: https://linktr.ee/ffwdpodcast
Der letzte Atomwaffen-Abrüstungsvertrag zwischen den USA und Russland ist ausgelaufen. Weder Russland noch die USA hätten jedoch ein Interesse an einem neuen Wettrüsten, so schätzt es Fabian Hoffmann im Podcast Streitkräfte und Strategien ein. Der Militärexperte an der Universität Oslo sieht im Gespräch mit Host Kai Küstner nach dem Aus des New-START-Vertrags für Europa keine neue Bedrohungslage. Schon jetzt könne Russland jedes Bevölkerungszentrum in Europa mit seinem Atomwaffenarsenal treffen, so Hoffmann. Weil beiden Ländern aber die finanziellen Mittel und industriellen Kapazitäten fehlen, werde sich vermutlich auch an der Zahl der Sprengköpfe zunächst nichts verändern, so die Einschätzung des Wissenschaftlers, der für das Oslo Nuclear Project forscht. Stefan Niemann bilanziert die zweite Gesprächsrunde in Abu Dhabi, wo die Delegationen beider Kriegsparteien spürbar bemüht sind, die Amerikaner bei Laune zu halten. Die Ukraine wolle den impulsiven Trump nicht provozieren, Russland suche, den US-Präsidenten als Hebel zu benutzen, um auf dem Verhandlungsweg zu erringen, was sich im Donbass bisher militärisch nicht erobern ließ. Einen Durchbruch hat Abu Dhabi nicht gebracht, aber einen größeren Gefangenenaustausch zwischen Kiew und Moskau. Weitere Themen dieser Folge sind Selenskyjs jüngste Äußerungen zur Zahl der ukrainischen Gefallenen und die erneute Unterstützung der russischen Streitkräfte durch nordkoreanische Soldaten, die von Russland aus die Ukraine angreifen.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Militärexperte Fabian Hoffmann https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-409560.html Neues atomares Wettrüsten nach Ende von New Start? https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/atomwaffenvertrag-new-start-endet-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: “Raus aus der Depression” mit Jonathan Hilbert https://1.ard.de/raus-aus-der-depression Podcast-Tipp: Der Sportschau Olympia Podcast https://1.ard.de/sportschau-olympia-podcast
Soll der Wehrdienst auf acht Monate verlängert werden? Diese Frage möchte Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) im Herbst mittels Volksbefragung klären. Auch Deutschlands Regierung hat angesichts der internationalen Bedrohungslage längst reagiert: Der Wehrdienst bleibt zwar freiwillig, doch die verpflichtende Musterung kommt zurück. Männer zu den Waffen – wichtig und richtig, um in einer neuen Weltordnung Stärke zu zeigen? Oder entfernt sich das neutrale Österreich schrittweise von seiner Identität? Ist es unfair, wenn weiterhin nur junge Männer zum staatlichen Zwangsdienst eingezogen werden? Und gegen wen rüsten wir eigentlich auf? Darüber diskutiert Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Otto „Bulletproof“ Karasch, Ex-Elitesoldat und YouTube-Star Rosa Logar, Frauenliga für Frieden und Freiheit Erich Cibulka, Plattform Wehrhaftes Österreich Simon David Dreßler, Anti-Wehrpflicht-Influencer Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
In dieser Folge von „WeTalkSecurity“ geht es um Cyberversicherungen: warum sie für Unternehmen immer relevanter werden, was sie tatsächlich leisten, wo typische Ausschlüsse liegen und weshalb es im Schadenfall häufig zu Streit kommt. Christian Lueg spricht mit Dr. Jens Eckhardt über die aktuelle Bedrohungslage durch Cyberkriminalität, die wirtschaftlichen Risiken von Cyberangriffen, rechtliche Rahmenbedingungen wie BSI-Gesetz, DSGVO und DORA sowie darüber, worauf Unternehmen beim Abschluss und bei der Prüfung bestehender Policen unbedingt achten sollten. Darüber hinaus sprechen die beiden über Anforderungen der Versicherer an die IT-Sicherheit, Erfahrungen aus der Schadenpraxis, Ransomware, Social Engineering und die Frage, wie sich der Markt für Cyberversicherungen weiterentwickeln wird.
Die Ostsee steht im Fokus sicherheitspolitischer Spannungen. Wir sprechen mit Admiral Jan Christian Kaack, Inspekteur der Deutschen Marine, über die aktuelle Bedrohungslage und darüber, wie sich Deutschland maritim auf mögliche Konflikte vorbereitet. Es geht um russische Seestreitkräfte, Sabotage im Ostseeraum und den Schutz kritischer Infrastruktur – von Unterseekabeln bis Windparks. Außerdem: die Zukunft der Flotte mit der F126, internationale Zusammenarbeit mit Partnern wie Kanada und den USA sowie der Einsatz unbemannter Systeme und Seefernaufklärer. Wie sieht moderne See-Kriegsfähigkeit heute aus? Aufzeichnung: 02/2026 Link zur Folge: https://www.bundeswehr.de/de/meldungen/nachgefragt-extra-inspekteur-marine-6063886 Hier geht es zur Playlist auf YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLRoiDADf6lieRZ1mMjZBwMMmFSCrSE5h8
Es ist ein Dämpfer für die grossen ÖV-Projekte in der Region: Der Bundesrat will keines davon in den nächsten Jahren umsetzen. Dies wurde diese Woche bekannt. Damit ist auch die schnellere Verbindung von St. Gallen nach Zürich vom Tisch. Deshalb sucht man jetzt nach einer Alternative. Weitere Themen: · Vergangene Woche war die Schule in Reute wegen einer «akuten Bedrohungslage» für zwei Tage geschlossen. Am Dienstag öffnet sie wieder. Die Lage sei jetzt entschärft. · Der Neckertaler Gemeindepräsident Christian Gertsch tritt auf Ende Jahr zurück. Mit der Kritik an der Gemeinde rund um das Asylzentrum Auboden habe der Rücktritt nichts zu tun. · Das Kaskadenmodell kommt im Fussball in Zukunft auch im Cup zum Einsatz. Auf das Cup-Heimspiel des FC St. Gallen gegen Basel hat das nur indirekt einen Einfluss. · Die St. Galler Sprinterin Salomé Kora könnte bald Schweizer Sportgeschichte schreiben. Sie ist die erste Schweizerin, welche an den Olympischen Sommer- und Winterspielen startet. In Cortina als Bobanschieberin. · In der Rubrik Worte des Monats blicken wir auf den Monat Januar zurück, der ganz im Zeichen der Reichen und Mächtigen stand.
Die Bundeswehr ist erstmals seit Jahren deutlich gewachsen auf 184.200 Männer und Frauen. Das ist ein Zuwachs um rund 3.000 Soldaten gegenüber 2024. Der Grund: die Bedrohung unter anderem durch Russland. Die Truppe ist damit so groß, wie zuletzt vor zwölf Jahren, hat Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärt. Nach Einschätzung von SWR-Hauptstadtkorrespondent Oliver Neuroth liegt das an der veränderten Sicherheitslage: "Es ist so, dass mehr Menschen eine Bedrohungslage erkennen und bereit sind, etwas zu unternehmen. Die Zahl der Einstellungen ist im vergangenen Jahr um etwa ein Viertel gestiegen." Bei den freiwillig Wehrdienstleistenden ist die Entwicklung nicht so positiv. Die Bundesregierung hatte sich als Ziel die Zahl von 15.000 neuen Rekruten gesetzt. Im vergangenen Jahr haben 12.000 junge Menschen freiwillig Wehrdienst angetreten. "Aber der freiwillige Wehrdienst soll attraktiver werden. Die Bundeswehr zahlt künftig mehr Geld und es gibt neue Aufgabenbereiche" Gut möglich, dass die verbesserten Rahmenbedingungen auch hier mehr Menschen dazu bewegen, freiwillig Wehrdienst zu leisten. "Der Minister kann das Projekt mit den neuen Zahlen selbstbewusster angehen", meint Hauptstadt-Korrespondent Oliver Neuroth. Ist das NATO-Ziel erreichbar? Ist die angestrebte Truppenstärke von 260.000 Soldatinnen und Soldaten in zehn Jahren damit realistisch? "Auch wenn die Truppe jetzt so groß ist wie seit 12 Jahren nicht mehr: Es wären mehr als doppelt so viele neue Soldaten jährlich nötig, um das NATO-Ziel bis zur Mitte der 2030er-Jahre zu erreichen." Und dazu soll es ja außerdem noch 200.000 Reservisten geben. "Auch wenn sich der Verteidigungsminister optimistisch zeigt – was wir sehen, ist kein Selbstläufer." Das Thema "Rückkehr zur Wehrpflicht" ist also trotz der positiven Entwicklung nicht vom Tisch, meint Oliver Neuroth im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Gerhard Leitner.
Auf einmal ist alles dunkel: Rund 40.000 Haushalte ohne Strom - von jetzt auf gleich. Am 3. Januar hat ein massiver Stromausfall den Südwesten von Berlin mehr oder weniger lahmgelegt. Inzwischen ist klar: Ursache war ein mutmaßlich linksextremistisch motivierter Anschlag an einer sensiblen Stelle des Berliner Stromnetzes. Die Folgen dieses Anschlags sind weitreichend: Noch bis Donnerstag – also fünf Tage nach dem Ereignis – sollen die Reparaturen andauern. So lange könnten Tausende Stromkunden abgeschnitten bleiben. Kitas und Schulen im betroffenen Bereich sind geschlossen, Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Firmen laufen, wenn überhaupt, mit Notstrom. Der Fall zeigt, wie anfällig die als besonders schützenswert eingestufte Strominfrastruktur ist. Es steht die Frage im Raum: Kann so etwas wie in Berlin auch in Sachsen passieren? Wie sicher ist das Stromnetz im Freistaat? Diese Folge „Thema in Sachsen“ gibt Antworten. Zu hören sind in dieser Folge diese beiden Gäste: - Sachsens Innenminister Armin Schuster. Er sagt: „Täter, die hochprofessionell und auch mit purer krimineller Energie vorgehen, denen wird es schon gelingen, solche Taten zu begehen.“ Er betont, dass Sachsen Schwachstellen bei der Infrastruktur genauer in den Blick nimmt: „Wir werden sachsenweit eine Risikogefahrenanalyse machen.“ Zudem weist er auf eine „hybride Bedrohungslage“ hin, die auch durch das Agieren fremder Staaten oder krimineller Strukturen im Ausland permanent bestehe. - Jens Teuscher, Leiter der Professur für Energie- und Hochspannungstechnik an der TU Chemnitz. Er sagt: „Ein Blackout von der Größenordnung wie in Berlin halte ich in Sachsen nicht für möglich. [...] Mir fällt in Sachsen auch kein Beispiel ein, wo man eine ähnlich große Leitungsbündelung [...] hat.“ Der Experte sieht allerdings auch eine zunehmende Relevanz von Sicherheitsfragen bei der Planung von Netzen.
Cyberangriffe sind längst keine Ausnahme mehr – besonders nicht für den Mittelstand. In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Dr. Marc Atkins von Vodafone Business, der das neue Cyber Security Center leitet. Gemeinsam schauen sie auf typische Risiken, reale Fälle und praktikable Schutzmaßnahmen. Marc erklärt, wie Phishing-Angriffe ablaufen, warum Awareness der erste Schritt ist – und was passiert, wenn man gar nichts merkt. Er bringt konkrete Beispiele mit: von Samstags-Attacken, die nachts erkannt und automatisch isoliert werden, bis hin zu alten Betriebssystemen, die im Onboarding entdeckt werden. Was hilft? Endpoint-Schutz, Firewall-Monitoring, Managed Detection & Response – und vor allem: ein Partner, der mitdenkt. Eine Folge, die zeigt, dass Sicherheit machbar ist – wenn man sie ernst nimmt. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum LinkedIn-Profil von Marc: https://www.linkedin.com/in/dr-marc-atkins-669108a7/ Zur Homepage von Vodafone: https://www.vodafone.de Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi 00:00 Vorstellung & Einstieg 08:00 Bedrohungslage & falsche Wahrnehmung 16:00 Phishing & Faktor Mensch 24:00 Stillstand, Schäden & Reputationsrisiken 30:00 MDR, SIEM, SOAR & Notfallroutinen 40:00 NIS2, Meldepflichten & Prozesse 48:00 Fachkräftemangel & Diversity in Security-Teams
Bundeskanzler Merz reagiert wenig überrascht, dafür deutlich auf Sicherheitstrategie der USA. │ Der Militärische Abschirmdienst warnt vor einer verschärften Bedrohungslage für die Bundeswehr. │ Selenskyj will überarbeitete Version eines Friedensplans heute an die USA weiterleiten. │ Tschechiens neue Regierung könnte negative Folgen für die Ukraine haben. │ Putin will Sowjetunion wiederherstellen? - Kreml weist Aussage von Merz zurück. │ Litauen erklärt den Ausnahmezustand, weil Ballons vom russischen Verbündeten Belarus über die Grenze fliegen. │ Der AfD dürfte die US-Sicherheitsstrategie gefallen - Hintergründe zum Verhältnis zwischen AfD und den USA. │ Nirgends leben Reporterinnen und Reporter im Moment so gefährlich wie in Gaza, sagt der neue Bericht der "Reporter ohne Grenzen".
Schweden ist das jüngste NATO-Mitglied, nach mehr als 200 Jahren Neutralität war das Land im vergangenen Jahr dem Bündnis beigetreten. Bereits seit 2014 - nach der Annexion der Krim durch Russland - kümmert sich Schweden deutlich stärker um die eigene Verteidigung. Was genau das bedeutet und welche Konzepte entwickelt wurden, erklärt der Oberbefehlshaber der schwedischen Streitkräfte, Michael Claesson, im Gespräch mit Host Stefan Niemann. Der General schätzt ein, wie bedrohlich aus seiner Sicht Russland aktuell für Schweden und die anderen NATO-Staaten ist und er weist auf die wichtige Rolle hin, die sein Land in der Allianz und beim Schutz der Ostsee spielt. Während in Deutschland noch darüber diskutiert wird, ob es wirklich ohne Wehrpflicht gehen kann, hat Schweden diese schon vor einigen Jahren wieder eingeführt. Laut Claesson gibt es in der schwedischen Gesellschaft keine große Debatte darüber. Der General plädiert im Podcast außerdem dafür, die Ukraine stärker zu unterstützen, etwa mit gemeinsam produzierten Waffen. Der ukrainische Präsident ist auf Europatour und besucht verschiedene Länder. Von Frankreich will Selenskyj u.a. Rafale-Kampfjets und Flugabwehrsysteme kaufen. Die Hintergründe dazu liefert Kai Küstner. Er berichtet über den Versuch Selenskyjs, die Istanbuler Friedensgespräche wiederzubeleben und vom Druck auf Russland, den die EU und die USA erhöhen wollen. Stimmt Trump doch dem scharfen Kongress-Sanktionspaket gegen Russland zu? Außerdem blickt Kai auf die aktuelle Lage in der umkämpften Stadt Pokrowsk. Und auf zwei Ereignisse, die mit dem Krieg in Verbindung gebracht werden: Das Feuer auf einem türkischen Tankschiff und Sprengstoffanschläge auf eine strategisch wichtige Bahnlinie in Polen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit General Michael Claesson: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-332480.html Folge zu strategischer Bedeutung von Pokrowsk mit Franz-Stefan Gady: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:b86d8124c5d25354/ Interview mit Janis Kluge zur Wirkung von Sanktionen gegen Russland: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3148993811c641ce/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Alles Geschichte - Der History-Podcast https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:fdb83c5530d71150/
Seegras könnte der neue Klimaschützer unserer Meere sein. Denn die Unterwasserwiesen speichern Kohlendioxid, bieten Lebensraum für Meerestiere — und kehren nach Jahrzehnten der Zerstörung langsam zurück. (00:01:42) Was ist Seegras? (00:02:21) Rückkgang der Seegrasbestände (00:04:18) Ökologische Bedeutung des Seegras (00:05:48) Seeegras und Klimaschutz (00:09:49) Bedrohungslage für das Seegras (00:11:20) Wie läuft die Renaturierung ab? (00:13:24) Zukunftsaussichten für das Seegras (00:16:08) Verabschiedung Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-seegras-klimaschutz
Seegras könnte der neue Klimaschützer unserer Meere sein. Denn die Unterwasserwiesen speichern Kohlendioxid, bieten Lebensraum für Meerestiere — und kehren nach Jahrzehnten der Zerstörung langsam zurück. (00:01:42) Was ist Seegras? (00:02:21) Rückkgang der Seegrasbestände (00:04:18) Ökologische Bedeutung des Seegras (00:05:48) Seeegras und Klimaschutz (00:09:49) Bedrohungslage für das Seegras (00:11:20) Wie läuft die Renaturierung ab? (00:13:24) Zukunftsaussichten für das Seegras (00:16:08) Verabschiedung Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-seegras-klimaschutz
Seegras könnte der neue Klimaschützer unserer Meere sein. Denn die Unterwasserwiesen speichern Kohlendioxid, bieten Lebensraum für Meerestiere — und kehren nach Jahrzehnten der Zerstörung langsam zurück. (00:01:42) Was ist Seegras? (00:02:21) Rückkgang der Seegrasbestände (00:04:18) Ökologische Bedeutung des Seegras (00:05:48) Seeegras und Klimaschutz (00:09:49) Bedrohungslage für das Seegras (00:11:20) Wie läuft die Renaturierung ab? (00:13:24) Zukunftsaussichten für das Seegras (00:16:08) Verabschiedung Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-seegras-klimaschutz
Am 13. November 2015 erschüttert eine Serie von Terroranschlägen die französische Hauptstadt Paris. 130 Menschen sterben, als sich Attentäter in der Innenstadt in die Luft sprengen und die Konzerthalle Bataclan stürmen. Wie hat sich die Bedrohung seither verändert? Die Angriffe auf das Fussballstadion Stade de France, auf Cafés und die Konzerthalle Bataclan gelten bis heute als der schlimmste Terroranschlag, den Frankreich je erlebt hat. Seither ist viel passiert. Die Sicherheitsbehörden sind in vielen Belangen wachsamer geworden. Aber auch die Bedrohungslage hat sich verändert. Wie ist Terror heute organisiert? Wäre ein so grosser Anschlag überhaupt noch denkbar? Und warum hätte Frankreich mehr lernen können aus dem Terroranschlag vor zehn Jahren? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Charles Liebherr, ehemaliger Frankreich-Korrespondent Radio SRF - Daniela Pisoiu, Terrorismus-Expertin am Österreichischen Institut für Internationale Politik ____________________ Links - https://www.srf.ch/audio ____________________ Team - Moderation: Dominik Rolli - Produktion: Martina Koch - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Obermann, Kati www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Nach mehreren Drohnensichtungen hat Bundesinnenminister Dobrindt vor einer erhöhten Bedrohungslage in Deutschland gewarnt. Als Konsequenz plant Dobrindt ein Abwehrzentrum und die Änderung des Luftsicherheitsgesetzes. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes bringt es zutage: Knapp ein Drittel der Bevölkerung muss bei unerwartet anfallenden Ausgaben in einer Höhe von 1.250 Euro passen. Eine größere Autoreparatur? Eine dringend notwendige Anschaffung? Bei jedem Dritten in Deutschland ist dann das Ende der finanziellen Fahnenstange erreicht. Das reiche Land sieht in der Realität ziemlich arm aus.Weiterlesen
Dornblüth, Gesine www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Die Welt schaut gespannt nach Tel Aviv und Teheran, aber im Moment nicht nach Kiew. Host Anna Engelke hat den Blick auf beide Kriegsgebiete - den Nahen Osten und die Ukraine. In dieser Folge geht es auch um Deutschland, die NATO und Donald Trump. Kann der US-Präsident strategisch denken, hat er einen Plan für den Krieg im Nahen Osten? Co-Host Stefan Niemann bezweifelt beides. Trump hasse es zwar, schwach oder unentschlossen zu wirken, habe aber gleichzeitig große Angst, in den Krieg zwischen Israel und dem Iran hineingezogen zu werden: Donalds Dilemma. Israel hat seine Luftschläge auf Ziele im Iran am Ende der Woche noch einmal verstärkt. Das Mullah-Regime antwortet mit ballistischen Raketen auf Tel Aviv und andere Städte. Dabei wurde auch ein Krankenhaus getroffen. Parallel laufen diplomatische Bemühungen um eine Deeskalation. So verhandeln Deutschland, Frankreich und Großbritannien in Genf mit Irans Außenminister - in Abstimmung mit den USA. Russlands Sommeroffensive in der Ukraine geht an etlichen Frontabschnitten weiter, wenn auch mit geringen Geländegewinnen. Wladimir Putin scheint sich stärker auf den Verbündeten Nordkorea zu stützen: Kim Jong-un will Pioniere ins russische Kursk schicken und auch Arbeiter für die Drohnenproduktion. Das Thema „Rüstung in Deutschland“ beobachtet Host Anna Engelke in den nächsten Monaten im Podcast immer wieder mit Christian Mölling, Sicherheitsexperte beim European Policy Center. „Wir haben eine Deadline, bis zu der wir fertig sein müssen“, erklärt Mölling den Zeitdruck bei der Beschaffung in der Rüstungsindustrie. Weil sich die Bedrohungslage seit dem Angriffskrieg Russlands in der Ukraine verändert habe, müsse die Bundeswehr bei der Rüstung umstellen im Rahmen einer Abschreckungsstrategie, auch mit Blick auf die Bündnispartner. In der kommenden Woche wird Anna den NATO-Gipfel in Den Haag besuchen. Welche Zukunft das Bündnis hat und was Generalsekretär Marc Rutte US-Präsident Donald Trump anbieten kann, darum geht es abschließend in einem Gespräch mit der ARD-Korrespondentin Kathrin Schmid in Brüssel. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Was bezweckt Trump mit der zweiwöchigen Bedenkzeit? https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-nahost-frist-100.html Newsticker auf tagesschau.de https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-nahost-freitag-254.html Stern-Podcast: Die Lage international mit Christian Mölling https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-lage-international-mit-christian-m%C3%B6lling/id1613173261 Das Interview mit Christian Mölling https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-221964.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast "Krieg und Terror - Die Lage im Nahen Osten und in der Ukraine" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast5342.html Punkt EU - der Europa Podcast mit Kathrin Schmid https://www.ardaudiothek.de/sendung/75833082/
Sicherheitsexpertin Susanne Wiegand erklärt, welchen Beitrag wir alle zur Landesverteidigung leisten müssen. In Europa fehle oft das Bewusstsein für die Dringlichkeit der Bedrohungslage. „Wir müssen uns verabschieden von der Idee, Sicherheit zu delegieren.“ Mit Michael Bröcker spricht Wiegand außerdem über die Bedeutung von Drohnen in der modernen Kriegsführung.Christian Miele, Kuratoriumsvorsitzender des Startup-Verbands und Investor, sieht Europa im Aufbruch – befeuert von Donald Trumps Konfrontationskurs. Auf dem Investorentreffen „SuperReturn“ in Berlin habe sich ein positiver Stimmungswandel bemerkbar gemacht, sagt Miele im Gespräch mit Florian Fischer. Er zitiert einen amerikanischen Investor, der den Stimmungswandel in Europa so auf den Punkt gebracht hat: Europa müsse „in zehn Jahren Donald Trump eine Statue in Brüssel bauen.“Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm warnt trotz positiver Wachstumsprognosen vor Selbstzufriedenheit. Deutschland habe von vorgezogenen Exporten profitiert, was sich so nicht fortsetzen werde. Grimm wiederholt ihre Forderungen nach echten Reformen in Europa. In Deutschland müsse die Bundesregierung nun umsetzen, was sie angekündigt habe. Julia Freudenberg von der Hacker School fordert nicht nur mehr digitale Bildung in Schulen. Sie setzt um: Mit ihren Unterstützern geht sie an die Schulen und begeistert Schülerinnen und Schüler für das Hacken. Informatik an den Schulen als Pflichtfach mit Notendruck einzuführen, sei ein richtiger Schritt. Das allein werde aber wohl wenig Begeisterung wecken: „Es gibt wenig Mittel und Wege, Kinder unbegeisterter zu machen, als immer überall eine Note dran zu kleben.“Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Alle Informationen zum Trade.Table:https://table.media/aktion/tradetableProfessional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Sonderfolge von AMR Recap spricht Thilo Mischke mit dem Sicherheitsexperten Martin Lautwein und der Israel-Korrespondentin der ZEIT, Steffi Hentschke, über die eskalierende Lage im Nahen Osten. Anlass ist der massive israelische Angriff auf iranische Atomanlagen – ein militärischer Schlag, der weitreichende geopolitische Folgen haben könnte. Die Folge erscheint ausnahmsweise öffentlich, da die Ereignisse über das tagespolitische Maß hinausgehen und globale Bedeutung haben. Im Gespräch mit Martin Lautwein wird deutlich, wie gezielt und vorbereitet dieser Angriff war – mit über 200 Kampfflugzeugen, möglichen Sabotageakten auf iranischem Boden und der Tötung führender Akteure der Revolutionsgarden. Es geht um die Motive Israels, um das atomare Wettrüsten, die internationalen Reaktionen und die Risiken einer weiteren Eskalation. Lautwein ordnet ein, wie verletzlich die Region ist – und welche Rolle Sabotage, wirtschaftliche Abhängigkeiten und militärische Symbolik in diesem komplexen Konflikt spielen. Im zweiten Teil schildert Steffi Hentschke aus Tel Aviv, wie die Bevölkerung in Israel mit der neuen Bedrohungslage umgeht. Zwischen nächtlichen Sirenen, Kriegserklärungen und der Routine des Ausnahmezustands herrscht eine Mischung aus Erschöpfung, Pragmatismus und einer tief verwurzelten Mentalität, auf Angriffe mit Entschlossenheit zu reagieren. Hentschke berichtet, wie sich militärisches Kalkül, politische Ziele und emotionale Abstumpfung überlagern – und wie schwer es geworden ist, noch klar zwischen Verteidigung, Eskalation und politischem Machtspiel zu unterscheiden.
Kuhn, Johannes www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Friedrich Merz brauchte zwei Wahlgänge, um neuer Bundeskanzler zu werden. Doch nicht nur die Kanzlerwahl bestimmt diese Woche, sondern auch das Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren. In Russland soll es am 9. Mai eine große Militärparade geben. Moskau hat rund um die Feierlichkeiten eine dreitägige Feuerpause vorgeschlagen, die Ukraine spricht von einem Täuschungsmanöver und verlangt, dass die Waffen mindestens 30 Tage schweigen. Astrid Corall berichtet darüber. Die vergangenen Tage hätten gezeigt, dass man von einer Feuerpause weit entfernt ist. Denn auf beiden Seiten gibt es Angriffe mit Drohnen. Seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine häufen sich auch in Deutschland die Sichtungen von Drohnen über Bundeswehrstandorten und kritischer Infrastruktur. Wie gut sind die deutschen Sicherheitsbehörden eigentlich für die Drohnenabwehr aufgestellt? Diese Frage klärt Host Stefan Niemann im Gespräch mit Julia Weigelt. Die Reporterin hat zur Bedrohungslage recherchiert und berichtet von bedenklichen “Fähigkeitslücken” und hinderlichem Zuständigkeitswirrwarr unterschiedlicher Bundesländer und Behörden. Die Kräfte müssten dringend gebündelt werden, um Deutschlands Abwehrmöglichkeiten zu stärken. Ballung von neuen Drohnensichtungen im Norden https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/drohnen-ueberfluege-102.html Fast 450 Drohnen über Bundeswehrstandorten gesichtet https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/zunahme-drohnensichtungen-100.html Zwei Deutschrussen festgenommen ‒ Ermittlungen zu Sabotageplänen in Deutschland https://www.tagesschau.de/investigativ/russland-sabotage-100.html Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Dr. Ketamin https://www.ardaudiothek.de/episode/14524121/
Unter der Überschrift „Wir brauchen wieder die Wehrpflicht“ spricht sich FAZ-Herausgeber Berthold Kohler für die Pflicht zum Dienst an der Waffe aus. Das ist falsch. So falsch wie seine Prämisse von der „Bedrohungslage“. Erstens gibt es keine reale „Bedrohung“ durch Russland und zweitens braucht ein Staat seine Bürger nicht zur Verteidigung oder zumWeiterlesen
Eine Berghütte auf 3500 Metern: Die Journalistin Inge trifft den Gletscherforscher Franz. Flüsternde Krähenvögel auf dem Eis versprechen eine gute Story. Als das Wetter umschlägt und eine dritte Person auftaucht, führt das zur Katastrophe. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 12.04.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Die Journalistin Inge trifft den Gletscherforscher Franz im Hochgebirge. Franz hat sich provisorisch in einer kleinen Blechhütte einquartiert, er ist hier oben auf etwas Spannendes gestossen: Die Dohlen flüstern auf dem Eis. Imitieren sie Stimmen aus der Tiefe? Inge hofft auf eine gute Story. Doch die Höhe macht ihr zu schaffen. Der Besuch der Aussentoilette erfordert Schwindelfreiheit. Das Wetter schlägt um, ein Sturm zieht auf, es schneit: Lawinengefahr! In ihrer notdürftigen Behausung warten die beiden darauf, dass die Wetterfront vorüberzieht. Dann kommt jemand Drittes zur Tür herein, und die Bedrohungslage verschärft sich noch einmal erheblich. ____________________ Mit: Lina Beckmann, Jeanette Spassova, Andreas Döhler, Claudius Steffens ____________________ Tontechnik: Jean-Boris Szymczak – Dramaturgie: Barbara Gerland – Regie: David Lindemann ____________________ Produktion: DLF Kultur 2024 ____________________ Dauer: 57'
Gestern Abend gab es ein „ARD extra“, vom Bayerischen Rundfunk gefertigt und angereichert mit Meinungsmache der üblich werdenden Art: Wir sind bedroht von Russland. Hier ist der Link zur Sendung. Bedrohung durch Russland wurde als selbstverständlich unterstellt und mehrmals wiederholt. Man müsse deutlicher über die Bedrohungslage sprechen. Es gebe Drohungen Russlands gegen die NATO.Weiterlesen
Ein "Bunkerplan" hat es in den vergangenen Tagen in die Nachrichten geschafft. Angesichts der "sich verschärfenden internationalen Bedrohungslage" soll es wieder mehr Schutzräume für die Bevölkerung geben. Um Schutz geht es auch in der Lage mit Kai Küstner. Schutz der kritischen Infrastruktur, Schutz der Ukraine und Schutz europäischer Staaten. Und um ungemütliche Tage für Verteidigungsminister Pistorius: Die Kanzler-Kandidaten-Frage ist zu seinen Ungunsten geklärt, nun sorgt eine Debatte um teure neue "Ausgehuniformen" für Wirbel. Im Schwerpunkt widmen sich Host Carsten Schmiester und Julia Weigelt dem Thema Verteidigungsdiplomatie. Streitkräfte werden nicht nur zum Kampf eingesetzt, sondern können auch im diplomatischen Auftrag unterwegs sein. So wie zwei deutsche Kriegsschiffe im Indopazifik. Der Podcast beleuchtet diese Reise und fragt, ob die Mission erfolgreich war. Greg Kennedy, Professor für strategische Außenpolitik am Londoner King's College, betont: "Verteidigungsdiplomatie sollte angesichts der anderen Dinge, mit denen Deutschland gerade beschäftigt ist, ziemlich weit unten auf der Prioritätenliste stehen. Es gibt eine ganze Reihe von Voraussetzungen für erfolgreiche Verteidigungsdiplomatie, nämlich militärische Glaubwürdigkeit, Kompetenz und erarbeitete Autorität. Da müssen sie sich also zuerst drum kümmern." Streitkräfte und Strategien zum Zivilschutz in Deutschland https://www.ardaudiothek.de/episode/13063341/ Schwedische Zivilschutzbroschüre "Om krisen eller kriget kommer" https://rib.msb.se/filer/pdf/30874.pdf Machtkampf auf dem Meer: China rüstet auf - und droht den Nachbarn https://www.tagesschau.de/ausland/asien/china-ruestung-104.html Verteidigungspolitische Richtlinien 2023 (Verteidigungsministerium) https://www.bmvg.de/resource/blob/5701724/5ba8d8c460d931164c7b00f49994d41d/verteidigungspolitische-richtlinien-2023-data.pdf Europas Resilienz gegenüber China mit Helena Legarda (Merics) https://merics.org/de/podcast/europas-resilienz-gegenueber-china-mit-grzegorz-stec-und-helena-legarda Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html TV-Tipp: Zeitenwende hautnah https://1.ard.de/doku-zeitenwende-hautnah
Fri, 15 Nov 2024 07:00:00 +0000 https://podcast6de73d.podigee.io/107-ostdetuschland 13d8833e8751bbf9c5f10484c8a6f3c2 Alles zum aktuellen Sponsoring und den aktuellen Rabattcodes und Aktionen findest du hier. Gefühlt liegen die Wahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen bereits eine Ewigkeit zurück – dabei sind sie maximal zweieinhalb Monate her. Wo im September noch alle mit Sorge und Interesse Richtung Ostdeutschland blickten, dominieren inzwischen andere Themen die Schlagzeilen: der Sieg von Trump in den USA und die Auflösung der Ampelkoalition. Selbst das Jubiläum "35 Jahre Mauerfall" am 9. November konnte daran nichts ändern. Gerade in diesen überfordernden Zeiten, die von einem Rechtsruck geprägt sind, ist es jedoch wichtiger denn je, begonnene Diskurse fortzuführen. Statt immer wieder zu versuchen, die Rechten in Ostdeutschland zu verstehen, möchten wir in dieser Folge den Fokus darauf legen, wie Widerstand in Ostdeutschland funktioniert. Wie organisiert man sich bei wachsenden Bedrohungslage? Wo ist der Widerstand erfolgreich? Wie gelingt es, sich gegen Stereotype zu stellen, ohne den Rechtsruck zu verharmlosen? Dazu haben wir mit fünf Menschen gesprochen, die aus Ostdeutschland kommen: der Soziologin Katharina Warda, der Aktivist*in Luna Möbius, der Journalistin Pia Stendera, der Aktivistin Theresa Ertel und der Journalistin Valerie Schönian. Mit ihnen haben wir über ihre Beziehung zu Ost- und Westdeutschland, Protest, Bedrohung, Identität und darüber gesprochen, was die Menschen vor Ort aktuell brauchen. Wir sind unglaublich dankbar für die klugen Stimmen, die wir in dieser Folge zu Wort kommen lassen durften! Hört unbedingt rein! Zivilgesellschaftliche Projekte in Ostdeutschland unterstützen: https://cloud.freiheitswolke.org/apps/forms/s/mC3BcyjMfFg36E5s7BeiSep9 full no Katharina Warda,Luna Möbius,Theresa Ertel,Va
Aufgrund der akuten Bedrohungslage durch mögliche Angriffe durch die Huthis, umfährt die Bundesmarine das Rote Meer.