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Was bedeutet Gottes Gericht wirklich? Ist es Bedrohung – oder Wiederherstellung? In diesem Seminar geht es um ein biblisches Verständnis von Gottes Gerechtigkeit. Am Kreuz wurde ein rechtsgültiges Urteil gesprochen: Wer in Christus ist, lebt nicht mehr unter Anklage, sondern im Freispruch Gottes. Du erfährst: • Warum Gericht und Gerechtigkeit zusammengehören • Den Unterschied zwischen Anklage und Verdammnis • Wie du praktisch aus Gottes Freispruch lebst „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit.“ (Mt 6,33) Weitere Inhalte, das vollständige Seminar, Podcast und Skript findest du auf der Webseite: https://www.torezumhimmel.de/gerechtigkeit.html . Teile den Podcast gern mit Menschen, die sich nach mehr geistlicher Tiefe sehnen. Meine Bücher findet ihr unter https://www.torezumhimmel.de/komm-hoeher-herauf-band1.html. HINWEIS: Podcast enthält Werbung. Podcastproduktion © Markus Herbert (http://www.mhview.de).
Am Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Vorbereitungszeit auf Ostern hin. Seit Ende des 11. Jahrhunderts gibt es die Tradition, sich an diesem Tag in Gottesdiensten ein Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen oder Asche aufs Haupt streuen zu lassen. Die aus gesegneten Palmzweigen vom Vorjahr gewonnene Asche gilt als Symbol der Trauer und Buße.Das Aschenkreuz steht für den Beginn der Bußzeit und zugleich für die Hoffnung der Christen auf Auferstehung. In den vergangenen Pandemiejahren wurde kein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet, sondern Asche auf den Kopf gestreut. Das ist die viel frühere und ursprünglichere Form dieses Startsignals in die Fastenzeit.Manche kennen vielleicht noch die Formulierung: „Oh, Asche auf mein Haupt,“ man einen Fehler zugibt und sich entschuldigen möchte. Ich habe mal nachgeforscht, warum die Asche so das normale Mittel für den Beginn der Fastenzeit ist: Asche ist seit Jahrhunderten ein vielfältig verwendetes Putz- und Scheuermittel. Man kann damit Silber reinigen, Fußböden wischen, Wäsche waschen, Geschirrspülen. Aber man kann Asche auch als Dünger und Schädlingsbekämpfer und Unkrautvernichter einsetzen. Und so in unser Leben übersetzt ist das auch notwendig: wir müssten schon manches Mal abstauben und reinigen und putzen, damit wieder deutlich wird, wozu wir als Christen so da sind: um Jesus Christus nachzufolgen und zu versuchen, nach seinem Evangelium zu leben. Und da ist die Asche als Dünger auch nicht so verkehrt, damit Neues und Gutes wachsen kann und der Auftrag: „Kehr um und glaub an das Evangelium“ durch uns und unser Tun und Beten, Hand und Fuß bekommt und das Reich Gottes unter uns Wachsen und Großwerden kann. Der eigentliche Grund für unsere Mühen steht im Buch Deuteronomium im Alten Testament. Da heißt es: Daran sollst du erkennen: Jahwe, dein Gott, ist der Gott; er ist der treue Gott; noch nach tausend Generationen achtet er auf den Bund und erweist denen seine Huld, die ihn lieben und auf seine Gebote achten. Versuchen wir es. Sieben Wochen sind dafür eine ziemlich gute Zeit.
(Sprecher: Pastor Sebastian Schwoshuber) Wichtig ist, mit seinem Herzen dabei zu sein und nicht nur Rosinenpicker zu sein und das positive eines geretteten Christen haben wollen. Es ist wichtig, sich auch mit dem Leid in Jesus zu verbinden. Sein eigenes Kreuz tagtäglich aufzunehmen und Gott zu dienen um das Evangelium zu verbreiten, um Reich Gottes zu verbreiten damit so viele Menschen wie nur irgendmöglich gerettet werden.Support the show
In der Bibel steht immer wieder, dass das Reich Gottes wächst und sich ausbreitet. Seit Jesus auferstanden ist und auf dem höchsten Thron sitzt, durchdringt und verändert sein Reich die Gesellschaft immer mehr, bis erwiederkommt.The Bible repeatedly describes God's kingdom as growing and expanding. From the moment Jesus wasresurrected and enthroned in the highest places until His return, His Kingdom will continuously infiltrate andchange society.Sprecher/Speaker: Rob ForbesBibeltext/Bible text: Psalm 145,13
Predigt vom 01.02.2026 - Falk Eckhardt
Send us a textGott möchte dass wir das Licht der Welt sind. Dies beinhaltet, dass aus unserer Komfortzone heraustreten und Verantwortung als Leiter in dieser Welt übernehmen. Selbst wenn dein Einflussbereich noch klein ist, solltest du die Prinzipien Gottes für effektive Leiterschaft kennen.Heute geht es um das Fundament jeder Art von Leiterschaft im Reich Gottes: den Thron Gottes und die wichtigsten Eigenschaften um ein guter Leiter zu sein: Mut und Widerstandsfähigkeit.Seid gesegnet! Schalom!Feedback und Anregungen könnt ihr gerne an prophetic.apostolic.ministry@gmail.com schicken. Music credit for podcast:Epic Cinematic Trailer | ELITE by Alex-Productions | https://onsound.eu/ Music promoted by https://www.free-stock-music.com Creative Commons / Attribution 3.0 Unported License (CC BY 3.0) https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en_USSupport the show
Mann Samen auf seinen Acker sät; dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie. Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre. Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da. Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät. Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige, sodass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können. Durch viele solche Gleichnisse verkündete er ihnen das Wort, so wie sie es aufnehmen konnten. Er redete nur in Gleichnissen zu ihnen; seinen Jüngern aber erklärte er alles, wenn er mit ihnen allein war.
Mann Samen auf seinen Acker sät; dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie. Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre. Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da. Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät. Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige, sodass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können. Durch viele solche Gleichnisse verkündete er ihnen das Wort, so wie sie es aufnehmen konnten. Er redete nur in Gleichnissen zu ihnen; seinen Jüngern aber erklärte er alles, wenn er mit ihnen allein war.
Ref.: Prof. Dr. Dorothea Merchiers NDV, Venasque, Frankreich
Mit Aaron tausche ich mich immer wieder mal über Musik aus. Aaron mag das neue Kraftklub Album und gleich zum ersten Song gab es da eine Frage und um die geht es heute.Bei Kraftklub ist Unsterblichkeit an Gefühle, Erlebnisse und an eine einzelne Person geknüpft. Es geht um diesen Moment, der nie vorbeigehen sollte. In einem anderen Song des Albums heißt es: „Wenn ich tot bin, fange ich wieder an zu rauchen“ – und so hat mich dann Aaron gefragt, was für mit Unsterblichkeit und ewiges Leben bedeuten – die Antwort gib es in dieser Folge. Ein kleines bisschen verraten ich schon hier:Jesus verkündet, dass das Reich Gottes „mitten unter euch“ ist. Diese Aussage meint, dass das Reich Gottes nicht nur eine zukünftige Hoffnung darstellt, sondern bereits in der Gegenwart erfahrbar ist. In diesem Sinne könnten die schönen Momente, die wir erleben, Teil dieser gegenwärtigen Realität sein. Sie sind Ausdruck der Liebe und Gemeinschaft, die das Reich Gottes prägen.Der Song spiegelt die Hoffnung wider, die auch in den Lehren Jesu zu finden ist. In einer Welt voller Herausforderungen sind es die kleinen positiven Veränderungen und die Liebe zu anderen, die uns helfen, das Reich Gottes zu erkennen.Ich könnte stundenlang mit dir auf diesem Gehweg steh'nUnd darauf hoffen, dass du mich noch einmal küsst.Diese Hoffnung auf den Kuss, ist wie so ein Senfkorn aus einem Gleichnis von Jesus, denn in dem was da hoffentlich gleich auf dem Gehweg passiert, steckt ja der Wunsch nach viel mehr Von jemand anderen Ansehen geschenkt bekommen - gesehen werden und Zeit füreinander haben – unsterblich verliebt sein. Da steckt ein Gefühl drin, wie schön, wie perfekt, wie paradiesisch dieses Leben sein kann – und das ist dann ein Blick in das Reich Gottes, jetzt und hier – auch auf ´nem Gehweg in Karl-Marx Stadt oder Chemnitz.http://sinnundsegen.deFoto © Phillipp GladsomeHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/58HJ37hcUgEJVEPH7SqIMz?si=ee4b8206d3fa42b7Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Zusammenfassung:Die Predigt trägt den Titel „Bereite dich auf mehr vor“. Sie basiert auf den Kapiteln 7 und 8 aus dem Buch Esra und betont, dass es mehr in der Beziehung zu Jesus zu erleben gibt. Es wird ein Vergleich zwischen der geistlichen Erneuerung der Israeliten unter Esra und der Notwendigkeit einer Erneuerung in der heutigen Kirche gezogen. Dabei wird betont, dass die Erfüllung mit dem Heiligen Geist nicht für den eigenen Nutzen, sondern zur Stärkung und als Zeugnis für Gott geschieht. Die Predigt fordert Gläubige dazu auf, sich auf mehr vorzubereiten, indem sie sich täglich dem Studium und der Praxis von Gottes Wort widmen.Wichtige Punkte:Titel der Predigt: „Bereite dich auf mehr vor“ oder „Sei bereit für mehr“.Biblische Grundlage: Buch Esra, Kapitel 7 und 8.König Artaxerxes: Er schickte Esra nach Jerusalem, um den Tempel wieder in Gebrauch zu nehmen, nachdem er jahrelang ungenutzt geblieben war.Zeitraum zwischen Esra 6 und 7: Etwa 57-58 Jahre, in denen der Tempel zwar fertiggestellt, aber nicht genutzt wurde. In dieser Zeit spielte sich auch die Geschichte des Buches Ester ab.Bezug zum Heiligen Geist: Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist wird als etwas verstanden, das Gläubige für das Reich Gottes befähigt und sie zu Zeugen für Jesus Christus macht.Historische Erweckung: Die Calvary Chapel Bewegung (1968-1975) als Beispiel für eine moderne Ausgießung des Heiligen Geistes.Schlüsselvers: Esra 7:6 – „Denn die Hand des Herrn war über ihm, und der König tat ihm alles, was er erbat.“Vorbereitung für die Erfüllung mit dem Heiligen Geist: Gläubige sollen sich auf Gottes Wort konzentrieren, es studieren, befolgen und lehren, wie Esra es tat.Zweck der Erfüllung mit dem Heiligen Geist: Gläubige sollen befähigt werden, kraftvolle Zeugen für Jesus Christus zu sein.Vorbereitung auf Gottes Segen: Durch tägliches Lesen und Gehorsam gegenüber Gottes Wort sowie das Bereitsein, als Zeuge für Gott zu leben.
(Sprecher: Pastor Johannes Tomaschek) In unserer neuen Identität in Christus sind wir eingeladen, nicht nur Kinder Gottes zu sein, sondern unser Leben in seine Hand zu legen und uns freiwillig zu seinen Knechten zu machen. Aus dieser Herzenshaltung heraus wird überall dort, wo wir leben, arbeiten und unterwegs sind, das Reich Gottes sichtbar.Support the show
Das Reich Gottes durch Jesus Christus
(Sprecher: Pastor Johannes Tomaschek) In unserer neuen Identität in Christus sind wir eingeladen, nicht nur Kinder Gottes zu sein, sondern unser Leben in seine Hand zu legen und uns freiwillig zu seinen Knechten zu machen. Aus dieser Herzenshaltung heraus wird überall dort, wo wir leben, arbeiten und unterwegs sind, das Reich Gottes sichtbar.Support the show
(Sprecher: Pastor Johannes Tomaschek) Wir sind Bürger des Himmels und als Botschafter Gottes in diese Welt gesandt, um Reich Gottes sichtbar zu machen. In dieser Predigt geht es darum, was es bedeutet, „wie im Himmel so auf Erden“ zu leben – und warum neuer Wein neue Schläuche braucht. Eine Einladung, alte Muster loszulassen, sich von Gott verändern zu lassen und mit der Kultur des Himmels die Welt zu verändern.Support the show
Jesus macht immer wieder deutlich, dass es unmöglich ist, durch eigene Anstrengungen, Status, Reichtum oder religiöse Aktivitäten in das Reich Gottes zu gelangen. Nur durch seine Gnade werden wir zu ihm hingezogen,verwandelt, befähigt und getragen.Jesus repeatedly demonstrates that it is impossible to enter the Kingdom through our own efforts, status, wealth, or cleverness. It is only through His grace that we are drawn to Him, transformed, enabled, and sustained.Sprecher/Speaker: Rob ForbesBibeltext/Bible text: Johannes 6,44
(Sprecher: Pastor Johannes Tomaschek) Wir sind Bürger des Himmels und als Botschafter Gottes in diese Welt gesandt, um Reich Gottes sichtbar zu machen. In dieser Predigt geht es darum, was es bedeutet, „wie im Himmel so auf Erden“ zu leben – und warum neuer Wein neue Schläuche braucht. Eine Einladung, alte Muster loszulassen, sich von Gott verändern zu lassen und mit der Kultur des Himmels die Welt zu verändern.Support the show
(Sprecher: Pastor Johannes Tomaschek) Wir sind Bürger des Himmels und als Botschafter Gottes in diese Welt gesandt, um Reich Gottes sichtbar zu machen. In dieser Predigt geht es darum, was es bedeutet, „wie im Himmel so auf Erden“ zu leben – und warum neuer Wein neue Schläuche braucht. Eine Einladung, alte Muster loszulassen, sich von Gott verändern zu lassen und mit der Kultur des Himmels die Welt zu verändern.Support the show
Nachdem Johannes der Täufer ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium! Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach. Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her. Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
Ref.: Kinga von Schierstaedt, Leiterin der Afrika-Abteilung von "Kirche in Not International"
Zu dieser Aussage lese ich uns aus Lukas 6 die Verse 20-26: „Und er hob seine Augen auf über seine Jünger und sprach: Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer. Selig seid ihr, die ihr jetzt hungert; denn ihr sollt satt werden. Selig seid ihr, die ihr jetzt weint; denn ihr werdet lachen. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und euch …“
worum bittet die Kirche mit den worten "dein Reich komme"? Professor Andreas Wollbold über das Reich Gottes.Zur Homepage.Hier die Tagespost 3 Wochen kostenlos Probelesen, das Probeabo endet automatisch.InstagramFacebook
In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes: Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: mein Kind, geh und arbeite heute im Weinberg! Er antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn und er ging hinaus. Da wandte er sich an den zweiten und sagte zu ihm dasselbe. Dieser antwortete: Ja, Herr – und ging nicht hin. Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt? Sie antworteten: Der erste. Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, ich sage euch: Die Zöllner und die Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr. Denn Johannes ist zu euch gekommen auf dem Weg der Gerechtigkeit und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt. (© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes: Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: mein Kind, geh und arbeite heute im Weinberg! Er antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn und er ging hinaus. Da wandte er sich an den zweiten und sagte zu ihm dasselbe. Dieser antwortete: Ja, Herr – und ging nicht hin. Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt? Sie antworteten: Der erste. Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, ich sage euch: Die Zöllner und die Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr. Denn Johannes ist zu euch gekommen auf dem Weg der Gerechtigkeit und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt. (© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Echte Größe zeigt sich nicht im Stolz, sondern in der Demut, die eigenen Gaben als Geschenk Gottes zu erkennen. Pater Philipp lädt dazu ein, einander zu helfen, diese Gaben zu entdecken und für das Reich Gottes fruchtbar zu machen.
Reden wir übereinander – oder miteinander? Pater Philipp lädt ein, sich von Jesu Sprache der Liebe und Wahrheit inspirieren zu lassen. Denn wo wir achtsam sprechen, wo unsere Worte aufbauen statt abreißen, da beginnt das Reich Gottes schon mitten unter uns.
In der vergangenen Woche habe ich viele liebe Genesungswünsche bekommen und mich sehr darüber gefreut. Manchmal sind es die Kleinigkeiten, die einem gut tun und ein Lächeln ins Gesicht zaubern. In einem Brief war ein Kärtchen mit einem Psalmvers, ein weiteres mit einem Segenswunsch als Handyscan und dann noch ein drittes. Auf der Vorderseite ein paar in Folie verpackte Plastikweihnachtsmänner mit der Überschrift: "Jesus, der Weihnachtsmuffel". Und auf der Rückseite dann: "Er machte keinen Bohei um seinen Geburtstag, verlor nirgends ein Wort über Tannenbäume. Und beschenkt lieber täglich als alljährlich." Und daneben etwas kleiner gedruckt eine Bibelstelle, die mich jetzt aber echt neugierig gemacht hat: Matthäus 6, Vers 33. Da steht: "Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch alles andere gegeben werden." Ja, okay. Aber was bedeutet das dann?Spannend ist das, was in den Versen davorsteht: Es geht um all die so alltäglichen Sorgen um Essen und Trinken und Kleidung und Wohnung und Heizung und was wir alle so brauchen. Wenn die Sorge darum uns völlig besetzt, dann sind wir wie die Heiden, wie es hier auch heißt. Wir Christen sollen uns um all das sorgen und kümmern, was die Sorge Gottes ist: um unsere Nächsten und um gerechte Verhältnisse in unserem Umfeld, um Sorge füreinander und nicht ums Kreisen um uns selbst.Den Bohei um den Geburtstag Jesu kann ich aber nutzen, so wie es so viele Menschen hier im Land tun: Sie stellen sich auf Weihnachtsmärkte und verkaufen liebevolle Gaben, um Geld für Bedürftige zu sammeln, singen und spielen auf Adventskonzerten, um Menschen eine Freude zu machen und Geborgenheit und Vorfreude zu schenken und noch Vieles mehr.Da bekommt man Lust, oder?
Kapuzinerkloster Münster 24. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C Manchmal treffen uns Fragen, die wir gern wegschieben würden. Zu schwer. Zu nah. Zu existenziell. Und doch melden sie sich wieder. Meine Predigt erzählt von Menschen, die nicht mehr können. Von jungen Erwachsenen, die aus Erschöpfung im Bett liegen. Von Familien, die um einen letzten Weg ringen. Von der leisen Versuchung, Leid nur noch als Störung zu sehen – und das Leben dann als etwas, das man „beenden“ kann wie einen Vertrag. Am Rand des Lebens steht Christus: nicht über dem Leid, sondern mitten darin. Mit offener Seite. Mit verletzten Händen. Mit einer Liebe, die nicht flieht. Was heißt das für uns heute? Was heißt es für die, die pflegen? Für die, die erschöpft sind? Für die, die Angst haben vor Abhängigkeit? Und: Wie treffen wir Entscheidungen, wenn es um Schmerz, Treue und Lebensmut geht? Ich nehme Sie mit auf diesen Weg. Nicht mit schnellen Antworten. Sondern mit einer Frage, die trägt: Wie kann ein Mensch leben – und sterben –, ohne sich selbst zu verlassen? Vielleicht hören Sie hinein. Vielleicht öffnet sich dabei ein kleiner Raum, in dem Sie Ihre eigene Haltung finden. Einen Gedanken. Einen Trost. Eine Spur Glauben. Am Ende bleibt die Einladung: Christus ist König nicht der Starken, sondern der Verwundeten. Und wir sind gerufen, einander nicht fallen zu lassen – gerade dort, wo das Leben schwer wird. Mit einem herzlichen Gruß Ihr Bruder Paulus *********************** EvangeliumLk 21, 29–33 In jener Zeit 29sagte Jesus seinen Jüngern ein Gleichnis: Seht euch den Feigenbaum und die anderen Bäume an: 30Sobald ihr merkt, dass sie Blätter treiben, erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. 31So erkennt auch ihr, wenn ihr das geschehen seht, dass das Reich Gottes nahe ist. 32Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis alles geschieht. 33Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
In dieser Episode spricht Jens Kaldewey über 1. Korinther 6,9–11 und die klare Warnung des Paulus, dass bestimmte Lebensstile vom Reich Gottes ausschließen. Er betont, dass es dabei nicht um gelegentliche Fehltritte geht, sondern um einen bewussten, dauerhaften Lebensstil, der Gottes grundlegenden Geboten widerspricht. Gleichzeitig erinnert er daran, dass viele der Christen in Korinth genau […]
In jener Zeit sagte Jesus seinen Jüngern ein Gleichnis: Seht euch den Feigenbaum und die anderen Bäume an: Sobald ihr merkt, dass sie Blätter treiben, erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So erkennt auch ihr, wenn ihr das geschehen seht, dass das Reich Gottes nahe ist. Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
In jener Zeit sagte Jesus seinen Jüngern ein Gleichnis: Seht euch den Feigenbaum und die anderen Bäume an: Sobald ihr merkt, dass sie Blätter treiben, erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So erkennt auch ihr, wenn ihr das geschehen seht, dass das Reich Gottes nahe ist. Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um Paulus' eindringlichen Appell an die Christen in Korinth, sich von ihrem geistlichen Hochmut zu lösen. Die Korinther sehen sich bereits als „reich“ und „herrschend“, während Paulus ihnen in Liebe, aber mit klaren Worten, das Beispiel der Apostel vor Augen führt: wahre Nachfolge bedeutet Demut, Leiden und […]
In jener Zeit meinten die Menschen, weil Jesus schon nahe bei Jerusalem war, das Reich Gottes werde sofort erscheinen. Daher erzählte er ihnen ein weiteres Gleichnis. Er sagte: Ein Mann von vornehmer Herkunft wollte in ein fernes Land reisen, um die Königswürde für sich zu erlangen und dann zurückzukehren. Er rief zehn seiner Diener zu sich, verteilte unter sie zehn Minen und sagte: Macht Geschäfte damit, bis ich wiederkomme! Seine Bürger jedoch hassten ihn und schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser Mann über uns König wird. Und es geschah, als er die Königswürde empfangen hatte und zurückkehrte, da ließ er die Diener, denen er das Geld gegeben hatte, zu sich rufen. Er wollte sehen, welchen Gewinn sie bei ihren Geschäften erzielt hatten. Der erste kam und sagte: Herr, deine Mine hat zehn Minen eingebracht. Da sagte der König zu ihm: Sehr gut, du bist ein guter Diener. Weil du im Kleinsten zuverlässig warst, sollst du Herr über zehn Städte werden. Der zweite kam und sagte: Herr, deine Mine hat fünf Minen eingebracht. Zu ihm sagte der König: Du sollst über fünf Städte herrschen. Nun kam ein anderer und sagte: Herr, siehe deine Mine. Ich habe sie in einem Schweißtuch aufbewahrt; denn ich hatte Angst vor dir, weil du ein strenger Mann bist: Du hebst ab, was du nicht eingezahlt hast, und erntest, was du nicht gesät hast. Der König antwortete: Aus deinem eigenen Mund spreche ich dir das Urteil. Du bist ein schlechter Diener. Du hast gewusst, dass ich ein strenger Mann bin? Dass ich abhebe, was ich nicht eingezahlt habe, und ernte, was ich nicht gesät habe? Warum hast du dann mein Geld nicht auf die Bank gebracht? Dann hätte ich es bei der Rückkehr mit Zinsen abheben können. Und zu denen, die dabeistanden, sagte er: Nehmt ihm die Mine weg und gebt sie dem, der die zehn Minen hat! Sie sagten zu ihm: Herr, er hat doch schon zehn. Ich sage euch: Wer hat, dem wird gegeben werden; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde – bringt sie her und macht sie vor meinen Augen nieder! Nach dieser Rede zog Jesus weiter und ging nach Jerusalem hinauf.
In jener Zeit, als Jesus von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte. Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es! oder: Dort ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch. Er sagte zu den Jüngern: Es werden Tage kommen, in denen ihr euch danach sehnt, auch nur einen von den Tagen des Menschensohnes zu sehen; doch ihr werdet ihn nicht sehen. Und man wird zu euch sagen: Siehe, dort ist er! Siehe, hier ist er! Geht nicht hin und lauft nicht hinterher! Denn wie der Blitz von einem Ende des Himmels bis zum andern leuchtet, so wird der Menschensohn an seinem Tag erscheinen. Vorher aber muss er vieles erleiden und von dieser Generation verworfen werden. (© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
10. bis 15. November - 32. Woche im JahreskreisMatthias Beck, Pfarrer von St. Josef in Margareten, Mediziner und Autor spricht über die Evangelien, die in dieser Woche in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Das zuletzt veröffentlichte Buch von Matthias Beck heißt: "Gott finden. Wie geht das?"Donnerstag, 13. NovemberÜber das Reich Gottes in dir.Lk 17, 20-25
Predigt von Pastor Gideon Illner am Sonntag, 09.11.2025.In einer Zeit, in der unsere Gesellschaft gespalten ist und vielesich von Autoritäten entfremden, sollten wir uns mehr denn je fragen: Was sagt Gott darüber? Und was ist unser Auftrag in dieser verrückten Welt?Die deutsche Geschichte zeigt: Autorität kann schützen – oder zerstören. Freiheit kann blühen – oder missbraucht werden. Verantwortung kann getragen – oder verweigert werden.In dieser 3-teiligen Serie schauen wir, was die Bibel über Staat, Freiheit und Verantwortung sagt. Wir entdecken, wie Christen mit Autorität umgehen sollen, wie sie Freiheit verantwortungsvoll leben können – und warum unsere letzte Hoffnung nicht in Politik, sondern im Reich Gottes liegt.Komm mit auf eine spannende Reise zwischen Krone und Kreuz – und entdecke Gottes Perspektive für unser Leben heute.
In jener Zeit sagte einer der Gäste, der zusammen mit Jesus eingeladen worden war, zu ihm: Selig, wer im Reich Gottes am Mahl teilnehmen darf. Jesus sagte zu ihm: Ein Mann veranstaltete ein großes Festmahl und lud viele dazu ein. Zur Stunde des Festmahls schickte er seinen Diener aus und ließ denen, die er eingeladen hatte, sagen: Kommt, alles ist bereit! Aber alle fingen an, einer nach dem anderen, sich zu entschuldigen. Der erste ließ ihm sagen: Ich habe einen Acker gekauft und muss dringend gehen und ihn besichtigen. Bitte, entschuldige mich! Ein anderer sagte: Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft und bin auf dem Weg, um sie zu prüfen. Bitte, entschuldige mich! Wieder ein anderer sagte: Ich habe geheiratet und kann deshalb nicht kommen. Der Diener kehrte zurück und berichtete dies seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sagte zu seinem Diener: Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und hol die Armen und die Verkrüppelten, die Blinden und die Lahmen hierher! Und der Diener meldete: Herr, dein Auftrag ist ausgeführt; und es ist immer noch Platz. Da sagte der Herr zu dem Diener: Geh zu den Wegen und Zäunen und nötige die Leute hereinzukommen, damit mein Haus voll wird. Denn ich sage euch: Keiner von denen, die eingeladen waren, wird an meinem Mahl teilnehmen.
Predigt von Matthias Floreck am Sonntag, 02.11.2025.In einer Zeit, in der unsere Gesellschaft gespalten ist und vielesich von Autoritäten entfremden, sollten wir uns mehr denn je fragen: Was sagt Gott darüber? Und was ist unser Auftrag in dieser verrückten Welt?Die deutsche Geschichte zeigt: Autorität kann schützen – oder zerstören. Freiheit kann blühen – oder missbraucht werden. Verantwortung kann getragen – oder verweigert werden.In dieser 3-teiligen Serie schauen wir, was die Bibel über Staat, Freiheit und Verantwortung sagt. Wir entdecken, wie Christen mit Autorität umgehen sollen, wie sie Freiheit verantwortungsvoll leben können – und warum unsere letzte Hoffnung nicht in Politik, sondern im Reich Gottes liegt.Komm mit auf eine spannende Reise zwischen Krone und Kreuz – und entdecke Gottes Perspektive für unser Leben heute.
3. bis 8. November - 31. Woche im JahreskreisWir wiederholen in dieser Woche Impuls-Sendungen aus den Jahren 2020/2023 und 2024. Gedanken zu den Evangelien des Tages machen Sich Matthias Beck und Christine Hubka.Christine Hubka ist evangelische Pfarrerin im Ruhestand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin. Dienstag, 4. NovemberSelig, wer im Reich Gottes am Mahl teilhaben darf.Lk 14, 15-24
In jener Zeit zog Jesus auf seinem Weg nach Jerusalem von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte. Da fragte ihn einer: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? Er sagte zu ihnen: Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen. Wenn der Herr des Hauses aufsteht und die Tür verschließt und ihr draußen steht, an die Tür klopft und ruft: Herr, mach uns auf!, dann wird er euch antworten: Ich weiß nicht, woher ihr seid. Dann werdet ihr anfangen zu sagen: Wir haben doch in deinem Beisein gegessen und getrunken und du hast auf unseren Straßen gelehrt. Er aber wird euch erwidern: Ich weiß nicht, woher ihr seid. Weg von mir, ihr habt alle Unrecht getan! Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein, wenn ihr seht, dass Abraham, Ísaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sind, ihr selbst aber ausgeschlossen seid. Und sie werden von Osten und Westen und von Norden und Süden kommen und im Reich Gottes zu Tisch sitzen. Und siehe, da sind Letzte, die werden Erste sein, und da sind Erste, die werden Letzte sein. (© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Predigt von Pastor Gideon Illner am Sonntag, 26.10.2025.In einer Zeit, in der unsere Gesellschaft gespalten ist und viele sich von Autoritäten entfremden, sollten wir uns mehr denn je fragen: Was sagt Gott darüber? Und was ist unser Auftrag in dieser verrückten Welt?Die deutsche Geschichte zeigt: Autorität kann schützen – oder zerstören. Freiheit kann blühen – oder missbraucht werden. Verantwortung kann getragen – oder verweigert werden.In dieser 3-teiligen Serie schauen wir, was die Bibel über Staat, Freiheit und Verantwortung sagt. Wir entdecken, wie Christen mit Autorität umgehen sollen, wie sie Freiheit verantwortungsvoll leben können – und warum unsere letzte Hoffnung nicht in Politik, sondern im Reich Gottes liegt.Komm mit auf eine spannende Reise zwischen Krone und Kreuz – und entdecke Gottes Perspektive für unser Leben heute.
Was wird aus dem Glauben in einer Welt, in der jeder sein eigener Sinnstifter ist – und die alten religiösen Gewissheiten bröckeln? Manuel Schmid und Stephan Jütte fragen, ob das Christentum seine Zukunft eher im Ich oder im Wir finden wird – und was das für Kirche, Theologie und Gemeinschaft bedeutet. Wie immer beginnt Ausgeglaubt mit zwei persönlichen Momenten: Manuels «Stossgebet der Woche» gilt seiner eigenen Verplantheit – nach einer RefLab-Veranstaltung hetzt er wie ein Gejagter zum Zug, um pünktlich an ein Geburtstagsfest zu kommen, nur um dort festzustellen: Das Fest findet erst in mehreren Wochen statt. Stephan dagegen jubelt im «Hallelujah der Woche» über eine neue Leidenschaft: Tennis. Er hat erst vor kurzem angefangen zu spielen – und ist schon ziemlich beeindruckt von seinen eigenen Fortschritten. Von dort aus geht's ins eigentliche Thema: die Zukunft der Religion. Stephan und Manuel knüpfen an ihre letzten beiden Gespräche über Individualismus und Kollektivismus an und fragen, wie sich beides im Christentum verschränkt – und vielleicht auch gegenseitig korrigiert. Einerseits hat das Christentum in seiner Geschichte stark individualisierende Kräfte freigesetzt: Der reformatorische Gedanke, dass jeder Mensch unmittelbar vor Gott steht, hat das moderne Selbstbewusstsein, die Gewissensfreiheit und das Ideal persönlicher Verantwortung entscheidend geprägt. Andererseits stammen die biblischen Texte selbst aus ausgesprochen kollektivistischen Kulturen, in denen Familie, Clan und Sippe die Identität bestimmten. Jesus und Paulus stellen genau dieses Primat infrage – und schwören ihre Anhänger auf eine neue Form von Gemeinschaft ein: das Reich Gottes, in dem soziale, ethnische und geschlechtliche Grenzen keine Rolle mehr spielen («Weder Jude noch Grieche, weder Sklave noch Freier…»). Von hier aus spannt das Gespräch einen Bogen in die Gegenwart: Wie hat das Christentum über Jahrhunderte hinweg die westliche Gesellschaft geprägt – und warum verliert es heute seine Selbstverständlichkeit? Was bedeutet die oft zitierte «metaphysische Obdachlosigkeit» des modernen Menschen, der zwischen Selbstverwirklichung und Sinnsuche pendelt? Und wovon darf oder soll man als protestantischer Christ heute noch träumen? Eine Rückkehr zur alten Grösse? Wohl kaum – und sicher nicht auf dem autoritären Weg, auf dem christliche Nationalisten in den USA derzeit Macht zurückerobern wollen. Aber was wäre die Alternative? Einfach «kleinere Brötchen backen»? Und wenn ja – wie könnten die aussehen? Manuel und Stephan diskutieren, ob die basisdemokratische Struktur der reformierten Kirche dabei hilft, Machtmissbrauch zu verhindern – oder ob sie zugleich mutige Initiativen und visionäre Aufbrüche bremst. Ein intensives Gespräch über Glauben zwischen Autonomie und Bindung, und über Kirchenstrukturen zwischen Tradition und Aufbruch.
Jesus und der alttestamentliche Josua tragen exakt denselben Namen. Beide nennen sich auf hebräisch Josua oder auf griechisch Jesus. Auf geniale Art und Weise stellt der Evangelist Matthäus eine Parallele zwischen diesen beiden Männern her und zeigt auf, wie anders das Reich Gottes bei Jesus funktioniert im Vergleich zu Josua. Wo der eine die Königsherrschaft Gottes mit Gewalt, Mord und Blutvergießen durchsetzt, verwirklich der andere das Reich Gottes durch Güte, Leben und Heilung. Movecast Mini ergänzt Movecast durch kürzere Episoden für kleine Impulse und Aha-Momente. Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank! Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode. GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de
Wann kommt das Reich Gottes? – Teil 2 (Lk 17,20.21)
Wann kommt das Reich Gottes? – Teil 1 (Lk 4,43; 17,20.21)