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Wir stellen heute wie jede Woche drei junge Startups vor, die nicht älter als drei Jahre alt sind und bislang Finanzierungen nicht über eine Million Euro erhalten haben. Den Anfang macht Dinah Schmechel, CEO und Co-Founder von Themis. Das Berliner Startup hat eine Offboarding-Lösung entwickelt, die für die neue Generation von Wissensmanagement stehen soll. Dank einer generativen KI und interaktiven Vorlagen wird das Wissen einer Person innerhalb von wenigen Minuten für das gesamte Unternehmen bereitgestellt. So kann Wissen und die über Jahre angereicherte Expertise aktiv in Unternehmen gehalten und weiterentwickelt werden, auch wenn wichtige Personen das Unternehmen verlassen.Als zweites sprechen wir mit Julian Nagel, Co-Founder von Along. Das Berliner Startup hat eine kollaborative Schnittstelle für den Sales Bereich entwickelt. Diese fungiert als Roadmap für das Erledigen der anfallenden Aufgaben während des Verkaufsprozesses, damit beide Seiten schneller eine Einigung erzielen und mit dem Projekt starten können. So müssen die verschiedenen Schritte bis zum Abschluss nicht mehr mit Calls, E-Mails und Anhängen geregelt werden, sondern können an einem zentralen Ort strukturiert aufgerufen und abgehakt werden.Unser letzter Gast der heutigen Folge ist Eva Bodenmüller, Founder und Managing Partner von Dais Group. Das Münchner Startup bietet saugstarke, nahtlose und biozidfreie Unterwäsche für Menschen mit Perioden- und Blasenschwäche an. Der moderne Fit soll dabei helfen, dass die Tragenden selbstbewusst und uneingeschränkt durch den Alltag gehen können. Das Produkt soll zudem Menschen ein nachhaltigeres Handeln ermöglichen, indem keine Einwegprodukte für Menstruation und Inkontinenz verwendet werden.
Laut einer Studie des Naturschutzbundes Deutschland wurden 2017 in Deutschland 350.000 Tonnen Abfall durch Einwegprodukte generiert. Betrachtet man diese Zahl genauer stellt man fest, dass 81% dieses Verpackungsmülls auf Take Away-Verpackungen entfallen. Ich habe heute den Gründer der Ecobrotbox und Tiffin Loop zu Gast: Mustafa Demirtas. Er und die Firma Tiffin Loop möchten das ändern und Take Away- Verpackungsmüll soll der Vergangenheit angehören. Wie DU Teil der Revolution sein kannst, entweder als Gastronom*in oder Kund*in, das erfährst du in dieser Folge. Du erfährst in dieser Folge: Wie viel To Go-Verpackungsmüll produzieren wir in Deutschland ? Was macht To Go-Verpackungen so problematisch? Warum steigt das Müllaufkommen so stark gerade bei uns in D? Was kann jede*r Einzelne tun um weniger Müll zu produzieren? Wie kam es zur Idee Tiffin Loop? Was ändert sich 2023? Wie kann man als Gastronom Teil von Tiffin werden? Shownotes: Webseite | Instagram | Film Lunchbox auf prime | Mehrwegpflicht ab 2023 | Tiffin Loop App ---------------------------------------- Wie immer freuen wir uns, wenn Du nach dieser Folge bei uns auf Instagram vorbei schaust und Deine Gedanken mit uns teilst. Wenn Dir diese Folge gefallen hat, freuen wir uns wenn du den Podcast abonnierst und mit Deinen Freunden teilst.
Während Menstruation ein natürlicher und gesunder Vorgang ist, sind herkömmliche Damenhygieneprodukte nicht gut für Ihren Körper. Herkömmliche Menstruationsprodukte enthalten nicht nur schädliche Chemikalien, sondern sind auch nicht umweltfreundlich. Zum Glück gibt es einige Alternativen, um eine umweltfreundliche Periode zu haben! Sie müssen nicht mehr ständig Damenhygieneprodukte verwenden, die Ihre Haut reizen könnten und die Umwelt verschmutzen . Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten, die aus natürlichen, sicheren und organischen Materialien hergestellt werden und die Ihren Bedürfnissen bei der Körperpflege entsprechen! Wollen Sie das Beste wissen? Wir haben 5 wunderbare, umweltfreundliche Damenhygieneprodukte ausgewählt, die Sie in Großbritannien ausprobieren können. Und wenn Sie noch Zweifel haben, Lesen Sie weiter, um die Vorteile dieser Periodenprodukte zu erfahren! Sind Binden und Tampons für die Periode umweltfreundlich? Leider sind die üblichen Binden und Tampons nicht umweltfreundlich. Da diese Damenhygieneprodukte aus einer Mischung aus Kunststoff und nicht biologisch angebauter Baumwolle hergestellt werden, verursachen ihre Herstellung und Entsorgung mehrere Umweltprobleme. Wussten Sie, dass die durchschnittliche Frau in ihrem Leben etwa 11.000 Einwegprodukte für die Menstruation verwendet? Diese Binden und Tampons werden für immer auf Mülldeponien landen, oder noch schlimmer, Verschmutzung der Ozeane und Strände! Ein Beispiel dafür, wie groß das Problem ist: 2010 wurden bei einer Strandreinigung im Vereinigten Königreich durchschnittlich 30 Damenhygieneprodukte aus Plastik pro Kilometer britischer Küste gefunden! Und das ist noch nicht alles! Sie sollten auch die Treibhausgasemissionen bei der Kunststoffherstellung berücksichtigen. Vorteile von umweltfreundlichen Damenhygieneprodukten Die Lösung für dieses Problem ist jedoch einfach. Sie können Ihre herkömmlichen Binden, Einlagen und Tampons durch andere umweltfreundliche Damenhygieneprodukte ersetzen. Überprüfen Sie die Vorteile dieser wunderbaren Menstruationsprodukte: Sie schützen dich während deiner Periode Wenn Sie sich Sorgen machen, wie wirksam diese umweltfreundlichen Optionen sind, werden Sie froh sein zu hören, dass sie unglaublich saugfähig sind! Umweltfreundliche Damenhygieneprodukte halten Ihr Menstruationsblut zurück und verhindern das Auslaufen der Periode. Sie tragen nicht zur Verunreinigung von Damenbinden bei Eines der Probleme mit herkömmlichen Menstruationsprodukten ist, dass sie zu viel Abfall erzeugen. Bedenken Sie, wie viele Tampons, Binden, Slipeinlagen und Applikatoren weltweit weggeworfen werden. Das sind etwa 200.000 Tonnen Plastikmüll pro Jahr! Andererseits sind umweltfreundliche Damenhygieneprodukte entweder biologisch abbaubar oder wiederverwendbar. Außerdem kommen sie in wiederverwendbar Verpackung. Daher sind sie eine gute Option für eine abfallfreie Zeit! Sie werden Ihre Haut nicht reizen Die meisten Frauen wissen nicht, dass ihre Menstruationsprodukte giftige Chemikalien enthalten können, die ihnen gesundheitliche Probleme wie Hautreizungen oder Krebs verursachen können. Das ist richtig. Konventionelle Menstruationsprodukte enthalten Spuren von Dioxinen, Chlor und Herbiziden wie Glyphosat. Sie wollen doch nicht den empfindlichsten Teil Ihres Körpers diesen giftigen Substanzen aussetzen, oder? dann, umweltfreundliche Produkte sind die beste Wahl. Diese Produkte sind frei von Giftstoffen, Chlor, Pestiziden, Farbstoffen, Kunstfasern und Duftstoffen. Sie sind also gut für deinen Körper! Sie sind kosteneffektiv Egal, ob Sie sich für Bio-Binden, Baumwolltampons, eine Menstruationstasse oder eine andere umweltfreundliche Option entscheiden, Sie werden auf lange Sicht Geld sparen! Und warum? Nun, Baumwolle ist sehr saugfähig, so dass Sie weniger Damenhygieneprodukte verwenden müssen. Ebenso können wiederverwendbare Produkte, wie z. B. eine Menstruationstasse, mehrere Einwegprodukte pro Monat ersetzen! 5 Öko-Hygieneprodukte für die D...
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 23. KW:Bosch will ins Komponentengeschäft für Elektrolyseure einsteigenMehr Wasserstoff bei Bosch:Das Unternehmen will sich stärker für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft engagieren. Bereits jetzt bietet man schon Technik für den Einsatz von Wasserstoff an, und zwar in unterschiedlichen Bereichen: So gibt es die Entwicklung von Brennstoffzellen für mobile und stationäre Anwendungen, man erzeugt Wasserstoff in seinen Werken und stattet Wasserstofftankstellen mit Kompressoren aus. Nun plant Bosch, Komponenten für Elektrolyseure zu entwickeln. Man will in die Industrialisierung und Vermarktung von Stacks investieren- Stacks sind die Kernkomponenten der Wasserstoff-Elektrolyse.https://www.ee-news.ch/de/article/48798/wasserstoffwirtschaft-bosch-steigt-in-komponentengeschaft-fur-elektrolyseure-ein?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=feedP&G mit neuer Strategie gegen globale Wasserkrise Mehr Wasser für die Welt:Der Konsumgüter-Konzern Procter&Gamble meldet, dass er sich künftig stärker für den Schutz und die Rückgewinnung von Wasser engagieren will. Es geht um den Aufbau eines globalen Portfolios von Wasserrestaurierungsprojekten. Diese zielen darauf ab, eine Reihe von Lösungen zum Schutz von Ökosystemen, zur Wiederauffüllung der Grundwasservorräte und zur Verbesserung der Wasserqualität zu entwickeln. Erklärtes Ziel von P&G ist es, insgesamt mehr Wasser zurückzugewinnen, als bei der Verwendung von P&G-Produkten in den Ballungsgebieten von Los Angeles und Mexiko-Stadt verbraucht wird. Beide Städte leiden regelmäßig an kritischem Wassermangel. So soll auch bei der Fertigung der Wasserverbrauch reduziert, auf Wasserprobleme durch Innovation und Partnerschaften reagiert und Projekte in 18 wasserarmen Gebieten auf der ganzen Welt unterstützt werden.https://sustainablebrands.com/read/walking-the-talk/p-g-unveils-new-strategy-to-help-address-global-water-crisisAldi Süd ist wieder Bio-Händler Nummer eins in DeutschlandFast alles Bio bei ALDI Süd: Das Unternehmen hat mittlerweile ein riesiges Bio-Sortiment, welches immer weiterwächst. Über 500 unterschiedliche Produkte werden, über das Jahr verteilt, in den Märkten des Discounters angeboten. Damit bleibt ALDI Süd der Bio-Händler Nummer eins in Deutschland. Besonders die Eigenmarke ‚Gut Bio‘ kann punkten. Sie konnte in diesem Jahr bei der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien den Preis als ‚Beste Eigenmarke‘ abräumen.https://www.umweltdialog.de/de/verbraucher/lebensmittel/2022/ALDI-SUeD-bleibt-Bio-Haendler-Nummer-Eins.phpDell Technologie reduziert Energieverbrauch und CO2-EmissionenNachhaltig im Bereich High Tech:Das Unternehmen Dell will seinen Energieverbrauch und seine CO2-Emissionen weiter reduzieren. So will man sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Kohlenstoff-Emissionen orientieren, um die Reduktionsziele für CO2 zu erreichen. Diese Ziele müssen im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens sein. So hat man bereits 2013 ehrgeizige Vorgaben zur Reduktion im eigenen Geschäftsbetrieb gemacht. Aber auch die indirekten Emissionen aus eingekaufter Energie sollen um den gleichen Betrag reduziert werden. Darüber hinaus wird moderne Technologie wie Drohen oder Systeme zur Verkehrssimulation eigesetzt, um dabei zu helfen, Energie und CO2 zu sparen.https://www.environmentalleader.com/2022/06/dell-technologys-path-to-reducing-energy-intensity-and-carbon-emissions/Temasek mit Plattform zu schnellerer DekarbonisierungStart für eine Plattform für weniger CO2:Gen Zero ist eine Invest-Plattform von Temasek, die die weltweite Dekarbonisierung voranbringen soll. Dabei möchte man mit seiner Fähigkeit, langfristiges und flexibles Kapital einzusetzen, Dekarbonisierungs- Lösungen katalysieren. GenZero möchte sowohl in neue Technologien investieren, als auch natur-basierte Lösungen zum Schutz und zur Wiederherstellung der Ökosysteme unterstützen. Dabei arbeitet man auch mit Climate X Impact zusammen, einem globalen CO2-Markt und -austausch, der darauf abzielt, eine glaubwürdige Kohlenstoffhandelsinfrastruktur mit Sitz in Asien aufzubauen.https://www.environmentalleader.com/2022/06/temasek-launches-investment-platform-aimed-at-accelerating-decarbonization/Bambus-Toilettenpapier von Cloud Paper rettet BäumeKlopapier aus Bambus für besseres Klima:Cloud Paper, ein Hersteller von Bambus-Papier, setzt nicht nur Bambus statt traditioneller Papierprodukte ein. Die Firma kompensiert auch seinen Kohlenstoff-Ausstoß durch Wiederaufforstungsprojekte. Bisher wurden über 15.000 Bäume von Cloud Paper gerettet. In diesem Jahr hat sich das Unternehmen verpflichtet, im Jahr 2022 22.000 Bäume zu retten. Bambus-Produkte gelten als nachhaltiger als Papierprodukte aus herkömmlichem Holz: dieses wächst ca. 75 Jahre, bevor es gefällt wird. Bambus wächst deutlich schneller und schützt so ältere Bäume davor, für Einwegprodukte gefällt zu werden.https://inhabitat.com/cloud-paper-makes-bamboo-toilet-paper-to-save-the-trees/Evonik macht Kunststoff aus Rizinus-ÖlKunststoff aus Rizinus-Öl:Evonik hat ein Polyamid entwickelt, welches aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird. Seit Jahren forscht man an biobasierten und biologisch abbaubaren Polymeren. Dabei wurde die Rizinus-Pflanze als Ausgangstoff identifiziert. Die Pflanze hat einige ökologische Vorteile. So wird sie nicht als Nahrung oder Futtermittel gebraucht, außerdem steht sie auch nicht in Anbau-Konkurrenz zu anderen Nutzpflanzen. Kunststoffe aus Rizinus-Öl können unter anderem in der Textil-Industrie genutzt werden.https://www.umweltdialog.de/de/umwelt/plastik-muell/2022/Evonik-Kunststoff-aus-Rizinusoel.phpUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
[Teamgeflüster mit Christina & Nina] Christina und Nina erklären es ausführlich in einem gemeinsamen Gespräch! Dabei geben sie Informationen zur Handhabung von alternativen Mensprodukten wie Stoffbinden, Tässchen und Schwämmchen und zeigen Nachteile der üblichen Einwegprodukte auf. Schau auf unserem Blog vorbei: www.frauengefluester.net Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/frauengefluester_official/ --- Support this podcast: https://anchor.fm/frauengefluester/support
In unserer Nachmittagsfolge begrüßen wir heute Philipp Silbernagel, CEO und Founder von Wisefood. Wir nehmen die neue Finanzierungsrunde des Cleantechs zum Anlass, um uns die aktuellen Entwicklungen für Alternativen für Einweggeschirr genauer anzuschauen. Während Plastikgeschirr immer mehr aus unserer Gesellschaft verdrängt wird um Abfall zu verringern und so die Umwelt zu schonen, stehen Unternehmen wie Wisefood bereits in den Startlöchern. Das Münchner Startup begann 2017 damit, essbares Geschirr aus Apfelresten und Getreide herzustellen. Nachdem 2020 bereits der Essenslieferdienst Delivery Hero in Wisefood investierte, beteiligen sich nun better ventures (Christoph Behn & Tina Dreimann), Trivago-Gründer Rolf Schrömgens, die Flaconi-Gründer Björn Kolbmüller und Paul Schwarzenholz mit einer siebenstelligen Summe am Startup. Mit den neuen Mitteln möchte Wisefood weitere essbare Einwegprodukte entwickeln und somit sein Sortiment erweitern. Durch die Kooperationen mit der österreichischen Supermarktkette Hofer (Teil des Aldi-Konzerns), der Schweizer Einzelhandelsmarke Migros und einzelnen Rewe- und Edeka-Märkten in Deutschland vertreibt Wisefood seine Produkte nach eigenen Angaben in über 30 Ländern. Nach dem Verbot von Einwegplastik durch die EU, das im Sommer in Kraft getreten ist, hofft das Unternehmen auf einen weiteren Schub bei den Verkaufszahlen.
Die Müllberge wachsen. 40 Kilo Plastikmüll verursacht jeder. Kunststoffrecycling ist selten. Brauchen wir Quoten oder gar Verbote? Strohhalme, Einwegteller und Wattestäbchen aus Kunststoff - das war einmal. Seit Anfang Juli ist Einmalbesteck aus Plastik EU-weit verboten. Auch To-Go-Behälter sowie Getränkebecher aus Styropor dürfen nicht mehr neu auf den Markt kommen. Händler sind jetzt verpflichtet, auf wiederverwendbare Alternativen aus Glas oder Metall zurückzugreifen. Allerdings dürfen Einwegprodukte aus Lagerbeständen noch verkauft werden. Das Ziel ist klar: Die wachsenden Müllberge - vor allem mit Plastikmüll - abzubauen. Das stößt im Alltag noch auf viele Hindernisse. Bei den Einkaufsgewohnheiten im Supermarkt genauso wie beim richtigen Trennen für die gelbe Mülltonne. Vor allem aber, weil sich für Kunststoffe - anders als für Papier, Glas oder Metalle - bislang keine funktionierende Kreislaufwirtschaft in Deutschland entwickelt hat. Derzeit werden nur 13 Prozent aller Plastikartikel aus Rezyklaten, also recycelten Kunststoffen hergestellt. Was läuft falsch beim Plastikmüll? Brauchen wir neue Recyclingquoten und weitere Verbote? Die Shownotes zur Folge: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/wie_geht_das/Wie-ich-auf-Plastik-verzichten-kann,sendung1029346.html https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Plastikmuell-vermeiden-Wie-sinnvoll-ist-Recycling,altplastik100.html
Autor: Mersch, Britta Sendung: Marktplatz Hören bis: 19.01.2038 04:14
Den Alltag etwas grüner gestalten, etwas nachhaltiger leben: Viele von uns möchten das, wissen nur manchmal nicht genau - wie. Claudia Kapfer ist vom Umweltverband Grüne Liga. Mit ihr sprechen wir über Wege, wie wir Dinge clever und nachhaltig nutzen können: Mit welchen Tricks lassen sich Lebensmittel länger haltbar machen, wie können wir Reste verwerten, Einwegprodukte ersetzen oder alten Dingen ein neues Leben geben.
Etwa 12.000 Tampons verwendet eine Frau durchschnittlich in ihrem Leben. Insgesamt werden pro Jahr weltweit etwa 45 Milliarden Hygieneprodukte für die Monatsblutung benutzt. Kati und Kristine, die beiden Gründerinnen von ooshi, haben mit ihren Periodenpanties eine Alternative auf den Markt gebracht, um diese Einwegprodukte zu ersetzten.
Mehr als fünf Millionen Tonnen Plastikmüll landen jährlich im Meer. Außerdem belastet Plastikmüll die CO2-Bilanz. Im Supermarkt müssen wir deswegen inzwischen Geld für Plastiktüten bezahlen, die Europäische Union will Einwegprodukte wie Strohhalme und Plastikgeschirr verbieten und Umweltministerin Svenja Schulze von der SPD hat sogar ein Verbot von Plastiktüten angekündigt. Ole Pflüger spricht mit Alina Schadwinkel aus dem Wissens-Ressort von ZEIT ONLINE über die Wirkung von Plastikverboten und darüber, wie einzelne Verbraucherinnen und Verbraucher Plastikmüll einsparen können. Bei den Fridays-for-Future-Protesten äußern sich junge Menschen immer wieder laut und deutlich. Untersuchungen wie die Shell-Jugendstudie bestätigen: Sie interessieren sich immer mehr für Politik und wollen mitreden. Das Schwerpunkt-Ressort X von ZEIT ONLINE hat Menschen bis 25 Jahre aufgerufen: Schickt uns eure Botschaft an die Welt! Mehr als hundert Jugendliche sind dem Aufruf gefolgt und haben uns ihre Botschaft per Sprachnachricht gesendet. Darin entwerfen sie eine Zukunft mit bedingungslosem Grundeinkommen, reden über die Liebe und kritisieren verstopfte Straßen. Vanessa Vu vom Ressort X erzählt von der Motivation, die hinter der Kampagne steckt und erklärt, wo die jungen Leute politisch stehen. Und sonst so? Drogenbienen statt Drogenhunde. Mitarbeit: Sophia Hofer, Anne Schwedt Moderation: Ole Pflüger Sie erreichen uns per Mail unter wasjetzt@zeit.de.
5 Tipps, um Abfall und Einwegprodukte beim Snacken unterwegs zu vermeiden.
In Hessen wurde gewählt, in den USA wurden Paketbomben verteilt und das EU-Parlament hat gegen Einwegprodukte gestimmt. Hier ist das Video zur Folge: https://youtu.be/6yh-nXmAGjc