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Warum fällt es manchen Menschen so schwer, Dinge wegzuwerfen, obwohl sie längst keinen praktischen Nutzen mehr haben? In dieser Podcastfolge geht es nicht um Ordnungstipps oder Minimalismus-Trends – sondern um die psychologische Bedeutung unserer Besitztümer. Sie erfahren, warum Gegenstände oft viel mehr sind als bloße Dinge: Sie werden zu Erinnerungsankern, Identitätsträgern und emotionalen Beweisstücken unserer Lebensgeschichte. Wer sich von ihnen trennt, verabschiedet sich häufig nicht nur von einem Objekt, sondern von einem Teil seiner Vergangenheit, einer Beziehung, einer Hoffnung oder einem alten Selbstbild. Anhand von Beispielen aus meinen 3-h-Coachings erfahren Sie: • warum Wegwerfen im Gehirn wie Verlust erlebt wird, • was der sogenannte Endowment-Effekt mit Ihrem Kleiderschrank zu tun hat, • weshalb manche Menschen an Dingen festhalten wie an Beziehungen, • wie frühe Erfahrungen von Mangel oder Unsicherheit unser Besitzverhalten prägen, • und warum Aufräumen manchmal der Beginn einer tiefen inneren Veränderung sein kann. Diese Folge lädt Sie dazu ein, einen neuen Blick auf Ihr Zuhause – und auf sich selbst – zu werfen. Denn manchmal zeigt uns das, was wir nicht loslassen können, sehr präzise, woran wir innerlich noch festhalten.
DER Persönlichkeits-Podcast von Roland Kopp-Wichmann | Business-Coach | Life-Coach |
Warum fällt es manchen Menschen so schwer, Dinge wegzuwerfen, obwohl sie längst keinen praktischen Nutzen mehr haben? In dieser Podcastfolge geht es nicht um Ordnungstipps oder Minimalismus-Trends – sondern um die psychologische Bedeutung unserer Besitztümer. Sie erfahren, warum Gegenstände oft viel mehr sind als bloße Dinge: Sie werden zu Erinnerungsankern, Identitätsträgern und emotionalen Beweisstücken unserer Lebensgeschichte. Wer sich von ihnen trennt, verabschiedet sich häufig nicht nur von einem Objekt, sondern von einem Teil seiner Vergangenheit, einer Beziehung, einer Hoffnung oder einem alten Selbstbild. Anhand von Beispielen aus meinen 3-h-Coachings erfahren Sie: • warum Wegwerfen im Gehirn wie Verlust erlebt wird, • was der sogenannte Endowment-Effekt mit Ihrem Kleiderschrank zu tun hat, • weshalb manche Menschen an Dingen festhalten wie an Beziehungen, • wie frühe Erfahrungen von Mangel oder Unsicherheit unser Besitzverhalten prägen, • und warum Aufräumen manchmal der Beginn einer tiefen inneren Veränderung sein kann. Diese Folge lädt Sie dazu ein, einen neuen Blick auf Ihr Zuhause – und auf sich selbst – zu werfen. Denn manchmal zeigt uns das, was wir nicht loslassen können, sehr präzise, woran wir innerlich noch festhalten. Die ganze Folge können Sie [hier nachlesen ...](https://www.persoenlichkeits-blog.de/article/121375/wegwerfen) Haben Sie auch ein persönliches Problem, das Sie bisher nicht lösen konnten? Dann buchen Sie auch ein [3-h-Coaching](https://seminare4you.de/3-h-intensiv-coaching/). Wir finden die Lösung dort, wo Sie noch nie gesucht haben. Versprochen! Sind Sie Coach und wollen auch so coachen? Ich biete eine [Fortbildung](https://seminare4you.de/lebensthemen/) dazu an. Wenn Sie diese Folge gut fanden: Dann abonnieren Sie den Podcast. Und wenn Sie mögen, schreiben Sie mir einen kurzen Kommentar. Danke. Folge direkt herunterladen
Tofu hat den schlechten Ruf, nach „Nichts“ zu schmecken. Unverständlich für Genussforscher Prof. Thomas Vilgis, der mit einem leichten Trick Tofu sehr aufnahmefähig für alle möglichen Geschmacksrichtungen machen kann. Er schätzt ihn vor allem wegen seiner Textur und den wertvollen Proteinen. Dazu passt das Grün von Möhren und anderem Gemüse, das viel zu schade ist zum Wegwerfen.
Warum Teilen besser ist als Wegwerfen? Im Podcast „Ole schaut hin“ erklärt Nachhaltigkeitsexpertin Maja Göpel, wie Teilen statt Wegwerfen die Zukunft positiv beeinflussen kann.
Loslassen, verschenken, verkaufen, wegwerfen. Das ist ein so wichtiger Punkt, dass wir immer wieder loslassen. Die Dinge, die wir seit zwei Monaten nicht angefasst haben, brauchen wir gar nicht. Dieses ständige Sammeln nach dem Motto: Ich könnte es ja mal brauchen, ist doch oft einfach nur Ballast. Ich bin aktuell gerade dabei, rigoros aufzuräumen. Jede Menge Bücher. Ich habe über 4.000 Bücher und bin dabei, die Bibliothek aufzulösen. Wenn du Interesse hast, melde dich. Da sind wunder-, wunder-, wunderbare Schätze darunter. Ich werfe Ballast ab. Warum? Weil jedes Teil, das du besitzt, Energie kostet. Es hängt an dir, es beansprucht Raum, Aufmerksamkeit und Kraft. Das wissen nur die Leute, die es selbst erlebt haben, wenn plötzlich Dinge weg sind. Ich hatte bei mir im Büro eine riesige Deutschlandkarte. Spannend, ja. Aber wie oft habe ich draufgeschaut? Lächerlich, eigentlich nie. 20 Jahre hing sie da. Heute? Wenn ich etwas wissen will, frage ich KI und habe die Antwort sofort. Also habe ich die Karte runtergeholt und kam am nächsten Morgen ins Büro. Ich musste sagen: So viel mehr Luft, so viel mehr Energie. Ich bin absoluter Fan von Italien. Ich hatte auch eine riesige Karte von Italien. Genau das Gleiche gemacht. Boah, Luft. Luft zum Atmen, Luft für das Wesentliche. Schreib dir das bitte auf: Es geht immer nur um das Wesentliche. So bin ich jetzt wirklich rigoros. Ich nehme mir jeden Tag ein bisschen Zeit. Nicht stundenlang, das mag ich nicht. Aber zwischendurch. Einfach mal durch die heiligen Hallen laufen. Genauso auch privat. Alles, was ich nicht mehr brauche: Weg damit. Falle nicht in die Falle: Ja, ich könnte es vielleicht noch gebrauchen. Mein Gott, wenn ich es wirklich brauche, dann kaufe ich es halt wieder. Aber wenn du ganz ehrlich bist: Was brauchst du zum Leben wirklich? Nicht viel. Je mehr du reduzierst, desto leichter wirst du. Das ist ein wunderschönes Gefühl. Diese Leichtigkeit. Auch bei den Büchern. Ja, da sind viele mit persönlicher Widmung drin. Aber auch da muss ich sagen: Wie oft habe ich reingeschaut? Ich habe tatsächlich Bücher in meiner Bibliothek, die noch eingeschweißt sind. Gekauft, weil ich sie cool fand. Vor drei Wochen habe ich sogar noch Bücher gekauft. Eigentlich völlig bescheuert, oder? Ich bin ein absoluter Bücher-Fan. Aber sie stauben ein, nehmen Platz weg, und ich freue mich, wenn andere Menschen Freude daran haben. Mein Lebensziel, meine Richtung ist eine andere. Da darfst du auch mal hinschauen: Was steht bei dir herum? Was darf gehen? Was darf weg? Früher habe ich immer gehört: Wenn du dir ein paar neue Schuhe kaufst, schmeiß ein paar alte weg oder verschenke sie. Damals dachte ich: Was für ein Blödsinn. Warum soll ich das machen? Heute sehe ich das anders. Denn weniger haben heißt: Weniger pflegen, weniger beachten, weniger Energie verlieren. Darum geht es. Um deinen Energiehaushalt. Halte deinen Energiehaushalt hoch für die wirklich wesentlichen Dinge in deinem Leben. Auch die ganzen Fotos: Die wichtigsten fotografiere ich mit meinem iPhone, dann sind sie digital und die physischen Sachen dürfen gehen. Ich habe gerade heute 4.000 bis 5.000 Dias aussortiert. Kennst du noch Dias? Von meinen Vorträgen damals. Das ist 45 bis 50 Jahre her. Dias. Weg. Adios. Schau doch einfach mal in deinen eigenen Hallen: Was belastet dich? Was bindet Energie? Was darf endlich gehen? Freue mich auf deine Meinung. Tschüss, bye-bye, dein Ernst. #Loslassen #Aufräumen #Minimalismus #Energie #BallastLoslassen #Leichtigkeit #Wesentliches #Ordnung #Klarheit #Freiheit #Energiehaushalt #Neuanfang #Lebensqualität #Persönlichkeitsentwicklung #Podcast #Ernstcrameri #Ergebnisorientiert Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Bild: 7. One Million-Mastermind in Catania Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Erfolgs-Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Der Frühling ist für viele die Zeit zum Ausmisten im Kleiderschrank. Vieles ist zu schade zum Wegwerfen. Secondhand-Plattformen scheinen dafür eine einfache und nachhaltige Lösung zu bieten. Doch eine Recherche zeigt: So einfach ist es nicht. Vanessa Materla, Journalistin und Autorin einer Doku für das ARD-Angebot "Team.Recherche", hat die Plattform Sellpy genauer untersucht. Diese gehört mehrheitlich zum Fast-Fashion-Konzern H&M – ein Widerspruch, wie Materla sagt. Denn das Geschäftsmodell des Unternehmens ziele eigentlich auf den Verkauf möglichst vieler neuer Kleidungsstücke ab. ZITAT „Jedes Kleidungsstück, das ich nicht kaufe, ist das beste Kleidungsstück“ Was wirklich mit Kleidung passiert Für ihre Recherche hat Materla zwölf Kleidungsstücke mit Trackern versehen und bei Sellpy eingeschickt. Über mehrere Monate verfolgte sie deren Weg. Einige Teile wurden tatsächlich verkauft und weitergetragen. Andere jedoch, die als "gespendet" oder "recycelt" deklariert waren, nahmen einen anderen Weg. Eine Sporthose etwa landete schließlich in Pakistan. Dort, so die Recherche, werden große Mengen importierter Altkleider weiterverwertet, allerdings häufig durch Verbrennung zur Energiegewinnung. Das habe gravierende Folgen: Die Kleidung enthalte viele Chemikalien, deren Verbrennung Schadstoffe freisetze. Diese gelangen ungefiltert in die Umwelt und seien auch gesundheitsschädlich für die Menschen vor Ort. Kritik am Geschäftsmodell Laut Materla gehen Brancheninsider und Verbraucherschützer davon aus, dass sich das Modell für H&M wirtschaftlich derzeit kaum lohnt. Stattdessen könne es sich um eine Form von "Greenwashing" handeln. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das: Secondhand bleibt grundsätzlich sinnvoller als Neukäufe. Doch nicht jedes Angebot ist automatisch nachhaltig. Materla rät deshalb, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen.
Der Innsbruck Podcast - Typisch Innsbruck, Innsbruck in 10 Minuten & Wie Wird Man..?
Zwischen Leder und Leinen verbringt Helmut Schmarda seine Tage: In seiner Taschnerei in der Maria-Theresien-Straße, im Herzen von Innsbruck. Im Podcast erzählt er über den Familienbetrieb, die Berge und wie die Zukunft seines Handwerks aussieht. Seit 1911 gibt es die Taschner-Werkstatt Schmarda in Innsbruck. Helmut Schmarder führt den Familienbetrieb in dritter Generation – und ist heute einer der letzten Taschner Österreichs. In dieser Folge sprechen wir über ein fast ausgestorbenes Handwerk, über Jagdrucksäcke aus Leder & Leinen, über Swarovski-Aufträge, Reparatur statt Wegwerfen – und über ein Leben zwischen Werkstatt und Bergen. Eine Geschichte über Tradition, Qualität und echte Handarbeit in Innsbruck.
Strike, Dab oder Stir the pot…! Heute sprechen wir über etwas, das wir alle aus dem Sport kennen… etwas, das ständig passiert, aber selten wirklich thematisiert wird. Es geht um Spielgesten. Diese kleinen Handbewegungen, das Wegwerfen der Arme nach einem Fehler, das kurze Abwinken, das Nachmachen einer Bewegung – oft direkt nach einem Punkt, nach nem Fehlpass oder nem verschlagenen Ball. Manche nennen es Emotion. Andere nennen es Körpersprache. Und wieder andere sagen: „Das gehört halt dazu.“ Aber was, wenn diese Gesten mehr sind als bloßer Ausdruck? Was, wenn sie sowas wie eine….ja aktive Funktion haben für Fokus, für Emotionsregulation, vielleicht sogar für Leistung? Darüber sprechen wir mit Dr. Philip Furley vom Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik. Weitere Informationen: www.dshs-koeln.de/einerundemit Redaktion und Produktion: Theresa Templin & Julia Neuburg, Abteilung Presse und Kommunikation, Deutsche Sporthochschule Köln, Moderation: Sandra Pfannebecker
Unser Müll häuft sich an, auf Deponien und in den Ozeanen. Wie sich unser Umgang mit Müll auf unser Selbst auswirkt, analysiert der Philosoph Oliver Schlaudt in seinem Vortrag. Oliver Schlaudt ist Professor für Philosophie und Politische Ökonomie an der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung in Koblenz. Seinen Vortrag "Müll – Nicht die Folge sondern der Spiegel des Konsums" hat Oliver Schlaudt für uns im Studio neu eingesprochen. Ursprünglich hielt er ihn auf der Jahreskonferenz 2025 des Netzwerk Verbraucherforschung am Bundesministerium für Justiz und für Verbraucherschutz. Das Thema der Jahreskonferenz lautete "Zwischen Einverleiben und Entsorgen – Die Materialität des Konsums". Live-Hörsaal mit Aladin El-Mafaalani auf der Didacta: ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Müll +++ Plastik +++ Plastikmüll +++ wegwerfen +++ verschwenden +++ Recycling +++ Konsum +++ Philosophie +++ wiederverwenden +++ Verbraucherforschung +++ Zero-Waste +++ Deponien +++ Abfall +++ Abfallwirtschaft +++ Vortrag +++ Podcast +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Vortragender: Oliver Schlaudt, Philosoph, Hochschule für Gesellschaftsgestaltung in Koblenz**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:19 - Einleitung6:02 - Was bedeutet der Müll?15:30 - Experiment Zero Waste19:55 - Philosophische Bewandnis des Experiments30:52 - Fazit**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Hörsaal: Die Logik des GeldesMeeresbiologin Julia Schnetzer: "Wir dürfen das Meer nicht mehr als Mülleimer benutzen"Müllproblem: Warum Konzerne ihre Plastikprodukte labeln müssten**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften Sendung - Deutschlandfunk
Überquellende Mülleimer, Coffee-to-go-Becher im Gebüsch, wuchernder Sperrmüll: Öffentlicher Müll wird zum Symbol einer Wegwerfmentalität, die viele frustriert. Forschende zeigen, wie Unordnung unser Verhalten prägt - und was man dagegen tun kann. Köster, Bettina; Storost, Ursula www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
Überquellende Mülleimer, Coffee-to-go-Becher im Gebüsch, wuchernder Sperrmüll: Öffentlicher Müll wird zum Symbol einer Wegwerfmentalität, die viele frustriert. Forschende zeigen, wie Unordnung unser Verhalten prägt - und was man dagegen tun kann. Köster, Bettina; Storost, Ursula www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
"Schuhbesohlung mit dem Schraubenzieher" oder "Sparen bei Schnürsenkeln" - Tipps der Nachkriegszeit. Welchen Wert hatten Reparatur, Erfindungsreichtum und die Idee der Nachhaltigkeit damals im Vergleich zu unserer modernen, saturierten Gesellschaft?
Jeden Tag landen zwölf Millionen Pakete aus China in der Europäischen Union. Viele stammen von Billiganbietern wie Temu und Shein und enthalten minderwertige Elektronikgeräte, Spielzeuge oder Kleidung. "Diese Produkte taugen nichts", sagt Umweltminister Carsten Schneider. "Die Altkleidersammlungen gehen wegen dieses Schrotts pleite." Der SPD-Politiker kann sich in den eigenen vier Wänden vom Modemüll überzeugen: "Meine Tochter gehört zur Kernzielgruppe", berichtet er im Podcast. "Bei uns klingeln die Paketboten öfter mal." Jetzt möchte der Minister gemeinsam mit der EU zurückschlagen: Ab Juli wird eine pauschale 3-Euro-Gebühr auf Billigpäckchen fällig. Außerdem möchte er Hersteller an den Entsorgungskosten beteiligen und Händlern das Wegwerfen von nicht verkauften Waren verbieten. Klamottenflut? "Die müssen sich was anderes einfallen lassen." Gast: Carsten Schneider, Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
In dieser besonderen Episode treffen zwei Brüder auf zwei Brüder: Wir sprechen mit Raphael und Benedict Fellmer von SIRPLUS – dem Unternehmen, das mutig gegen Lebensmittelverschwendung antritt. Dabei hat Raphael SIRPLUS ursprünglich allein gegründet, bevor sein Bruder Benedict später dazustieß und das Herzensprojekt mit ihm weiterentwickelte. Im Gespräch teilen die vier ihre Erfahrungen als Brüderpaare, die jeweils eine Firmeninsolvenz erlebt und überstanden haben. Offen geht es um Rückschläge, Neuanfänge und darüber, was solche Krisen mit uns als Menschen und Unternehmern machen. Raphael und Benedict geben Einblicke in die Entwicklung von SIRPLUS, die größten Herausforderungen auf ihrem Weg und die Stärke familiärer Zusammenarbeit. Außerdem werfen wir einen spannenden Blick auf das Mindesthaltbarkeitsdatum – und wie lange viele Lebensmittel tatsächlich noch genießbar sind. Eine ehrliche, inspirierende Folge über Mut, Resilienz und die besondere Energie, die entsteht, wenn Geschwister gemeinsam etwas bewegen.Hier die Links zur Homepage und dem Instagram-Auftritt von SIRPLUS sowie der erwähnten Studie über Äpfel:SIRPLUS l HomepageSIRPLUS InstagramStudie: Das Apfelmikrobiom und sein Potential für die GesundheitGerne könnt ihr mit Benedict und Raphael Fellmer sowie Fritjof und Frederik über LinkedIn in Kontakt treten:Benedict Fellmer LinkedInRaphael Fellmer LinkedInFritjof Nelting LinkedInFrederik Nelting LinkedInWir kommen auch sehr gerne zu euch in die Schule, um mit euch und eurem Kollegium gemeinsam an einer gesunden Schullandschaft zu arbeiten - erfahrt hier mehr darüber.Falls ihr Lehrkraft oder SchulleiterIn seid, könnt ihr euch natürlich auch für den Newsletter anmelden und immer über Neuigkeiten informiert bleiben. Euch beschäftigt aktuell ein Thema, das eurer Meinung nach unbedingt im Rahmen des Podcasts besprochen werden sollte? Super, wir freuen uns jederzeit über euren Input! Schreibt uns euren Themenvorschlag oder eure Fragestellung einfach per Mail an info@neltings-welt.de.Viel Spaß mit der Folge.
Gerade noch rechtzeitig vor der Müllabfuhr hat eine Rentnerin im Bergischen Land im März 2007 ihren Lotto-Gewinn von 13,7 Millionen Euro aus dem Hausmüll gefischt.…
Heute mit Trude und ihrem Tier, Sachen zum Ausmisten und natürlich mit der Maus. Von WDR.
Im Programm "The Only Way is Up" zeigten die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur eine Reihe von Filmen aus dem Wirtschaftswunderland Indien. Im Gespräch mit den Filmschaffenden Amartya Ray ("You in this city - this city inside you") und Aakash Chhabra ("A Winter's Elegy") haben wir versucht herauszufinden, ob in den Grossstädten und Metropolen auch wirklich alle oben ankommen - ein Gespräch über Armut, Migration, Aufstieg und ein Kreislauf aus Wegwerfen und Verwerten. Bild: Kurzfilmtage Winterthur
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Reparaturkosten treffen Verbraucher: Schon 100 Euro für defekte Elektrogeräte bringen viele ans Limit - Studie zeigt große Verunsicherung bei Verbrauchern Reparaturkosten für defekte Elektrogeräte stellen Deutschlands Haushalte vor Herausforderungen: 34 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher können unerwartete Ausgaben nur in Höhe von bis zu 100 Euro problemlos stemmen - mehr aber oft nicht. Für rund ein Viertel (24 %) sind wenigstens 200 Euro noch machbar. Und: Jeder Zweite macht sich derzeit Sorgen um hohe Rechnungen, wenn Fernseher, Kaffeemaschine oder Waschmaschine streiken, das hat eine Studie des Spezialversicherers Wertgarantie ergeben. Die Erwartung ist eindeutig: Fast drei Viertel (72 %) rechnen damit, dass die Reparaturkosten für Elektrogeräte in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Gerade angesichts hoher Inflation und teurer Ersatzteile können somit bereits kleine Defekte zu einem finanziellen Problem werden. Die genannten Zahlen stammen aus einer repräsentativen Studie des Spezialversicherers Wertgarantie: Die Studie "Reparieren statt Wegwerfen" analysiert das Reparaturverhalten der Bevölkerung in Deutschland. Unter dem Motto "Reparieren statt Wegwerfen" will Wertgarantie das Bewusstsein für eine verlängerte Nutzung von Geräten stärken und auf potenzielle Einsparungen beim Elektroschrott aufmerksam machen. Vor diesem Hintergrund hat der Spezialversicherer 2020 die Studie ins Leben gerufen - und über mehrere Erhebungswellen fortlaufend aktualisiert. Elektroschrott - Verbraucher unterschätzen die Dimension Die Angst vor hohen Reparaturkosten hat auch gravierende Folgen für die Umwelt. Laut der aktuellen Studie werden jedes Jahr in Deutschland defekte Elektrogeräte häufig einfach entsorgt statt repariert - insgesamt entstehen dabei 355.871 Tonnen Elektroschrott (8,6 kg pro Haushalt). Reparieren statt Wegwerfen: Ein starker Hebel für den Umweltschutz Als Spezialversicherer für Haushalts- und Konsumelektronik hat Wertgarantie das Ziel, die Kreislaufwirtschaft gemeinsam mit den Partnern auf dem Reparaturmarkt zu fördern und einen Beitrag zu einem nachhaltigeren Umgang mit Elektrogeräten zu leisten. "Die aktuelle Studie zeigt eindringlich, dass Sorgen um ungeplante Reparaturkosten für viele Verbraucher real sind", unterstreicht man bei Wertgarantie. "Doch gerade die gesicherte Möglichkeit zur Reparatur ist der entscheidende Hebel, um unsere Umwelt zu entlasten und den Lebenszyklus von Geräten nachhaltig zu verlängern." Über die Studie "Reparieren statt Wegwerfen" Ziel der empirischen Erhebung ist es, mehr darüber zu erfahren, wie Verbraucherinnen und Verbraucher mit defekten Elektrogeräten umgehen. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Sorgen gibt es - daran führt kein Weg vorbei. Aber es gibt einen Ort, wo sie eine Antwort bekommen und wir Ruhe und Frieden.
Die Schweiz ist zwar eine ausgesprochene Wegwerfgesellschaft. Aber Reparieren wird doch je länger, desto mehr zum Thema. Anders als Repair Cafés, ist die Rep-Statt in Basel nicht nur ein paar Tage im Jahr, sondern fünf Tage die Woche geöffnet. Geflickt werden Unterhaltungselektronik, Lampen, Haushalteräte oder Kleider. Fehlt ein Ersatzteil, wird im Internet nach ihm gesucht oder es wird im 3D-Drucker reproduziert. Hinter der Rep-Statt steht ein gemeinnütziger Verein. Sein Ziel ist es, einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft beizusteuern.
Der Bund will vor allem in den Städten das Wegwerfen von Zigarettenstummeln eindämmen. Unter anderem mit Einweg-Aschenbechern, die nun in der Stadt Zürich getestet werden. Weiter in der Sendung; · AG: Cargo Sous Terrain baut Stellen ab und tritt auf die Bremse. · VS: Die Walliser Regierung will die Polizei mit Bodycams ausrüsten. · GR: Ein Teil der einzigartigen Ulmberg-Sammlung soll nun doch nach Graubünden kommen.
Littering bezeichnet das achtlose Wegwerfen von Abfällen in der Umwelt, anstatt sie korrekt zu entsorgen. Es verursacht nicht nur hohe Reinigungskosten, sondern belastet auch die Natur.
Landauer, Philip www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Am 25. August ist ein besonderer Tag für alle, die Mode lieben und gleichzeitig die Umwelt schützen wollen: Es ist der Tag der gebrauchten Kleidung. Werft mal einen Blick in euren Kleiderschrank. Da findet ihr bestimmt ein paar Stücke, die ihr nicht mehr tragt. Die aber zu schade sind zum Wegwerfen. Redakteur Bernhard Löhlein ging es genauso. Darum har er sich entschieden, Kleidung abzugeben – in der Kleiderkammer des Caritas-Markts in Gaimersheim.
Um unangenehme Gerüche zu eliminieren, ist Kaffee ein toller Helfer. Ab und zu streut man etwas Kaffeesatz in den Abfall. Diesen nimmt man direkt aus dem Filter der Maschine oder drückt alte Kaffeekapseln aus. Die «Trick 77»-Hörerinnen und Hörer sind sich zudem einig: Eine konsequente Abfalltrennung ist das A und O für einen neutral riechenden Abfalleimer. Um den Abfalleimer möglichst geruchsfrei zu halten, sind auch folgende Tricks geeignet: - Geruchsintensive Verpackungen vor dem Wegwerfen auswaschen und trocknen. - Riechenden Abfall in leere Milchpackungen oder kleine Plastiksäcke packen und verschlossen wegwerfen. - Mit ein paar Zeitungsblättern Geruchsbarrieren erstellen. - Abfälle in kleineren Säcken sammeln und auf dem Balkon lagern.
Zuerst war da das tolle Album «My Method Actor» (Sounds! Album der Woche im September 2024), dann kam die Tour... und nun gibt's die Extrarunde: Zusammen mit Produzent Wilma Archer durchkämmte Nilüfer Yanya nochmals den Restestapel vom letzten Album – mit Erfolg! Die neue EP darf sich sehen lassen. +++ PLAYLIST +++ · 20:04 – THE JESUS AND MARY CHAIN «COME ON» · 20:07 – NILÜFER YANYA «LIKE I SAY (I RUNAWAY)» · 20:11 – NILÜFER YANYA «COLD HEART» · 20:14 – NILÜFER YANYA «WHERE TO LOOK» · 20:20 – NILÜFER YANYA «TREASON» · 20:24 – THE CLASH «ROCK THE CASBAH» · 20:28 – DEPECHE MODE «NEVER LET ME DOWN AGAIN» · 20:33 – HOT CHIP «OVER & OVER» · 20:40 – HOT CHIP «DEVOTION» · 20:44 – HOME COUNTIES «HUMDRUM» · 20:48 – JARI ANTTI «REAL» · 20:51 – NEW ORDER «AGE OF CONSENT» · 20:56 – THE BEACHES «TOUCH MYSELF» · 21:04 – NEKO CASE «WRECK» · 21:07 – KAE TEMPEST «DIAGNOSES» · 21:11 – KAE TEMPEST «BREATHE» · 21:18 – YOUNG FATHERS «LOWLY» · 21:21 – ROXY MUSIC «MORE THAN THIS» · 21:25 – IDK FEAT. CORDAE «PRINCE GEORGE» · 21:30 – PINA PALAU «OUTDOOR GUY» · 21:32 – KHRUANGBIN «DERN KALA» · 21:36 – HAIM «ALL OVER ME» · 21:40 – INDIGO DE SOUZA «BE LIKE THE WATER» · 21:43 – WET LEG «DAVINA MCCALL» · 21:48 – GUEDRA GUEDRA «PARADIGM» · 21:51 – MALUMMÍ «KEY» · 21:54 – GEESE «TAXES» · 21:57 – YAYA BEY «DREAM GIRL» · 22:09 – WEEZER «ISLAND IN THE SUN» · 22:12 – LORD HURON «BAG OF BONES» · 22:16 – BRÒGEAL «FRIDAYON MY MIND» · 22:19 – BRÒGEAL «TUESDAY PAPER CLUB» · 22:22 – FEIST «HOW COME YOU NEVER GO THERE» · 22:25 – THE ENGLISH BEAT «SAVE IT FOR LATER» · 22:31 – THE LIGHTNING SEEDS «PURE» · 22:34 – CUT COPY «WHEN THIS IS OVER» · 22:38 – BIG SPECIAL «GOD SAVE THE PONY.» · 22:43 – SHAME «QUIET LIFE» · 22:46 – MAC DEMARCO «HOME» · 22:48 – WARHAUS «OPEN WINDOW» · 22:54 – L'ECLAIR FEAT. GELLI HAHA «RUN» · 22:56 – BLOOD ORANGE FEAT. THE DURUTTI COLUMN & TARIQ AL-SABIR & CAROLINE POLACHEK & DANIEL CAESAR «THE FIELD»
Was tun, wenn die Zucchini im Garten zu groß geriet? Entweder, weil man aus dem Urlaub zurückkommt, oder sie einfach übersah? Klar, der Geschmack leidet, wie auch die Textur, aber zum Wegwerfen viel zu schade! Weich bekommt man sie immer, denn sie lassen sich grillen, braten oder dünsten. In diesem Rezept werden sie in Gemüsebrühe und Olivenöl gedünstet, beide geben Geschmack. Eigentlich ist alles klassisch, nur für die Proteinkomponente, die Linsen, leisten wir uns einen Hauch Extravaganz: Wir schmecken mit Campari und Walnussöl ab. Feine Bitternoten, dezent eingesetzt, mit tollen Orangennoten. Passt prima zu den Riesenzucchini!
00:08:10 Franz nimmt in seiner Freizeit gebrauchte Computer entgegen, prüfte diese, macht diese wieder fit und gibt diese an Menschen weiter, die sich aktuelle Geräte nicht leisten können. Seine Räume hat er in Dreieich-Offenthal. Mehr als die Hälfte der Geräte … Weiterlesen →
Die Oma von Autor Helmut Wöllenstein liebte ihren Garten. Sie baute Obst und Gemüse an. Wegwerfen von Nahrung kam für sie nicht in Frage. Wie ihre Haltung uns auch heute helfen kann, verantwortungsbewusst zu leben, hören Sie hier.
ⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artworkhttps://weekly52.de/weekly/423Im Gespräch über „Nachhaltigkeit im Alltag“ tauschen Dominika, Wolfgang und Thomas ihre Erfahrungen und Überlegungen zu umweltbewusstem Handeln aus. Sie sprechen über alltägliche Themen wie den bewussten Umgang mit Haushaltsgeräten (z. B. Waschmaschine, Trockner), nachhaltige Ernährung (einschließlich Fleischkonsum und Fleischersatzprodukte) und die Bedeutung von Reparatur und Langlebigkeit gegenüber dem Wegwerfen von Geräten. Gleichzeitig wird kritisch auf Konsumfallen, Greenwashing und die Herausforderungen des modernen Konsumverhaltens eingegangen. Neben praktischen Tipps und persönlichen Anekdoten betonen die Teilnehmer, dass jeder – auch mit kleinen Taten – einen Beitrag leisten kann, während gleichzeitig strukturelle Veränderungen durch Industrie und Politik notwendig sind.ⓦ Kapitelmarken und Links00:00 Beim Trockner scheiden sich die Geister?04:31 Lebensweisenheiten und Oma-Tipps06:09 Tägliches Scheitern und trotzdem weitermachen 08:19 Vegane Fleischersatzprodukte und Nutriscore11:16 Burger und Nackensteaks14:18 Bio- und Greenwashing16:20 People have the power: Ins Tun kommen 21:15 Jeder kann einen kleinen Beitrag leisten23:31 Entschleunigung durch bewussten Konsum25:30 Geschenktipp: Die gute Kempener Leberwurst von Thören29:33 Erlebnisse statt materielle Geschenke34:28 Erziehung und Konsumwahn38:18 Aktion: "wahre Preise“ beim Penny42:09 Reparaturfähigkeit, Qualität und Langlebigkeit47:25 Technisches Verständnis und DIY-Reparaturen52:56 Selbermachen und IKEA Effekt54:40 Permanenter technischer Fortschritt, Updates und Upgrades58:26 Ökologischer Fußabdruck und Verantwortung01:01:01 Grünflächen in Städten und Lebensqualität01:04:20 Outtakesⓦ
Da kommt ganz schön was zusammen! Schon mit einem einfachen Heimkino stapeln sich bei dir schnell mal zehn Kartons oder mehr. Die würde man doch eigentlich wegwerfen, oder? Je länger du dich mit deinem Heimkino beschäftigst, um so mehr merkst du, wie sehr es sich lohnt, die Verpackungen noch zu haben. 00:00 Berge von Kartons 01:29 Garantiefall? Einschicken! 02:53 Verkauf wird einfacher 04:53 Ein Lager finden 07:38 Nicht zerlegen! 10:12 Das Wichtigste zuletzt
In der Europäischen Union kommen auf jeden Bürger jährlich rund 131 Kilogramm Lebensmittel-Abfälle. Diese Zahl hat das EU-Parlament im Februar veröffentlicht. Viel davon wäre vermeidbar. Das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten haben sich deshalb auf neue Regeln gegen Lebensmittelverschwendung geeinigt: Haushalte, Restaurants und Supermärkte sollen ihre Lebensmittelabfälle bis 2030 um 30 Prozent reduzieren, Produzenten um zehn Prozent. Beim Kampf gegen Lebensmittelverschwendung ist jeder einzelne gefragt, aber auch Organisationen versuchen, ihren Beitrag zu leisten. Manon Struck vom Lebensmittelverband Deutschland e.V. erklärt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex unter anderem, wie Lebensmittel-Upcycling funktioniert und warum der Verband das sogenannte "Containern" zur Lebensmittelrettung immer noch als problematisch sieht.
"Müll: Eine schmutzige Geschichte der Menschheit" – öffentliche Radio-Aufzeichnung mit Roman Köster und Uwe Kullnick(Hördauer ca. 75 Min.)SHORTLIST FÜR DEN DEUTSCHEN SACHBUCHPREIS 2024Mensch und Müll – das ist eine lange und innige Beziehung. Bereits die Neandertaler haben Dinge für nutzlos befunden, aussortiert und weggeworfen. Das alte Rom kämpfte ebenso mit Müllproblemen wie die Metropolen des 19. Jahrhunderts. Doch alles verblasst hinter den Abfallbergen der Gegenwart. Anhand der Produktion von und dem Umgang mit Müll schreibt Roman Köster eine erhellende Geschichte unserer Spezies und zeigt, wie sich das Leben mit dem Abfall von der Sesshaftwerdung bis heute verändert. Sein Buch bietet die erste durchgehend schmutzige Geschichte der Menschheit, denn weggeworfen wird immer.In der Vormoderne waren Abfälle vor allem ein praktisches Problem. Sie lagen herum, rochen schlecht und behinderten den Verkehr. Im Zuge des starken und weltweiten Städtewachstums seit dem späten 18. Jahrhundert stieg die Aufmerksamkeit für durch Abfälle erzeugte hygienische Probleme, die die Ausbreitung von Typhus oder Cholera begünstigten. Heute hingegen ist der Müll von einer Frage städtischer Sauberkeit zu einem globalen Umweltproblem geworden. In seiner Globalgeschichte des Mülls von der Frühgeschichte bis heute geht Roman Köster den Ursachen dieser Entwicklungen nach und zeigt, wie sich das Wegwerfen, Entsorgen und Wiederverwerten im Lauf der Geschichte verändert hat. Denn der Müll und der Versuch, ihn zu beseitigen, prägten das Gesicht der Siedlungen und Städte sowie das Leben ihrer Bewohner – von der Steinzeit bis heute.Weggeworfen wird immerLeben mit Müll – von der Sesshaftwerdung bis heuteWie der Umgang mit Abfall das Gesicht der Siedlungen und Städte prägte – und das Leben ihrer BewohnerEine Geschichte des Wegwerfens, Entsorgens und RecyclensVon den Abfallproblemen alter Städte zu den Müllbergen der GegenwartVorgeschichte und Ursachen der aktuellen Umweltprobleme …Roman Köster ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und hat sich über die deutsche Abfallwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg habilitiert.Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht in diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
Wer sich umweltfreundlich verhält, führt nicht zwangsläufig ein freudloses Leben. Im Gegenteil: Der wertschätzende Umgang mit Ressourcen stärkt auch das menschliche Miteinander. Reparieren, Verschenken und Gebrauchtkaufen: In Repair-Cafés und auf Nachbarschaftsplattformen treffen sich immer mehr Menschen, die genug haben von der Wegwerfkultur. Sie möchten Ressourcen schonen und setzen sich dafür ein, dass Gegenstände möglichst lange verwendet werden. Ökonomisch rechnet sich ihr Einsatz meist nicht, aber das stört sie nicht. Denn ihre Motivation ist nicht Geld, sondern der Wunsch, sich um die Umwelt und die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen zu kümmern. In ihrer Fürsorglichkeit steckt auch ein politischer Protest - und ein Aufruf, unser Wirtschaftssystem grundsätzlich umzugestalten.
Zum Thema Mülltrennung und Recycling kursieren zahlreiche Fragen und Mythen. Dr. Ines Oehme, Leiterin des Fachgebiets Kunststoffe und Verpackungen beim Umweltbundesamt, räumt mit weitverbreiteten Irrtümern auf und erklärt, worauf es wirklich ankommt – beim Einkaufen, Wegwerfen und im alltäglichen Umgang mit Abfällen. Außerdem beantworten wir die Frage: Kann man sich erneut anstecken, wenn man nach einer Erkältung oder Grippe die gleiche Zahnbürste weiterverwendet? Hier findet Ihr mehr Informationen zum Thema Mülltrennung: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/abfall/muell-richtig-trennen-gelber-sack-restmuell-papier-oder-wohin-sonst-10580 https://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/produktverantwortung-in-der-abfallwirtschaft/verpackungen/fragen-antworten-verpackungen-verpackungsabfaelle#21wer-ist-in-deutschland-fur-die-entsorgung-von-verpackungen-verantwortlich- Und hier geht's zu den Quellen zum Zahnbürsten-Wechsel nach einer Infektion: https://jada.ada.org/article/S0002-8177(14)60924-7/fulltext https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s00784-022-04530-w.pdf https://www.zahnaerztekammernordrhein.de/patienten/patienteninformationen/mundhygiene-zahnpflege/mundhygiene-zahnpflege/?sub=4 "Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de. Redaktion: Juliane Nora Schneider Produktion: Christian Schlaak Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Reparieren statt Wegwerfen oder Neukaufen — das spart häufig nicht nur Geld, sondern ist auch gut für’s Klima. Mit dem „Recht auf Reparatur“ soll das in der Europäischen Union in Zukunft leichter gehen. Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/mission-energiewende-recht-auf-reparatur
Reparieren statt Wegwerfen oder Neukaufen — das spart häufig nicht nur Geld, sondern ist auch gut für’s Klima. Mit dem „Recht auf Reparatur“ soll das in der Europäischen Union in Zukunft leichter gehen. Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/mission-energiewende-recht-auf-reparatur
Reparieren statt Wegwerfen oder Neukaufen — das spart häufig nicht nur Geld, sondern ist auch gut für’s Klima. Mit dem „Recht auf Reparatur“ soll das in der Europäischen Union in Zukunft leichter gehen. Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/mission-energiewende-recht-auf-reparatur
Reparieren statt Wegwerfen schont Ressourcen, ist aber häufig teurer als ein Neukauf. Das soll der Reparatur-Bonus der Stadt Berlin korrigieren: Bis zur Hälfte der Reparaturkosten, maximal 200 Euro, werden erstattet. Von Jonas Waack
Wer Bücher mag, der hat auch schon einmal von BookTok gehört: Auf TikTok gehen seit Jahren immer wieder einige Bücher steil, die dann als Bestseller in allerlei Länder übersetzt werden. Aber manchmal müsst ihr da auch vorsichtig sein.
Ein Neukauf kaputter Geräte ist meist günstiger als eine Reparatur. Damit soll Schluss sein: Die EU plant ein Recht auf Reparatur. Reparieren Sie schon oder kaufen Sie lieber neu? Moderation: Ralph Erdenberger Von WDR 5.
Ich steh auf einem Platz umgeben von alten Dingen. Für manche ist das bloß Müll - für andere - und da zähle ich mich dazu - ist das hier wie ne Schatzsuche. Ich bin einen Tag auf dem Wertstoffhof, weil ich von diesem Ort fasziniert bin. Weil ich dort immer interessante Menschen mit skurrilen Dingen treffe. Und ich habe mich schon häufig gefragt, was ist die Geschichte hinter diesen Gegenständen? Und was sagt unser Müll eigentlich über uns aus? GANZ WICHTIG: Ruft heute Abend (15.2) um 18 Uhr bei mir an, um bei der nächsten Call-in Sendung dabei zu sein. Die Nummer findet ihr ab 18 Uhr auf unserem Insta- und YouTube-Kanal. Das Thema ist „Dein größter Wunsch“. Falls ihr nicht anrufen könnt, dann schickt uns doch gerne eine Sprachnachricht an die 0174/2745065. Dort könnt ihr auch immer gerne Feedback hinschicken oder eine Nachricht, wenn ihr selbst eine spannende Geschichte habt, über die ihr gerne mal im Podcast sprechen möchtet. Hier findet ihr unseren Youtube-Film „Realtalk mit den Großeltern“: https://www.youtube.com/watch?v=uTy4qe23fIs Hier geht's zur Q&A Folge: https://open.spotify.com/episode/73s0J0pgzrnwCe7hGt7omo Hier findet ihr den Podcast „Absolute Mehrheit“: https://open.spotify.com/show/0N4zbxSznxOUlo2HfsWwsy
So kann Landwirtschaft nachhaltig werden ; Reparieren statt Wegwerfen in Singapur ; Was macht heiße Quellen in Ozeanen besonders? ; Erkältungen vorbeugen - was hilft? ; Finanzbildung in der Schule ; So wird Klimaschutz Mainstream ; Kann intuitives Essen beim Abnehmen helfen? ; Wie Glyphosat Hummeln schwächt ; Moderation: Marija Bakker. Von WDR 5.
Die Themen von Lisa und Flo am 21.11.2023 (00:00:00) Steuerhinterziehung: Shakira hat zugegeben, dass sie 14,5 Millionen Euro Steuern hinterzogen hat. (00:01:41) Mafia-Urteil: 200 Angehörige Italiens mächtigster Verbrechergruppe 'Ndrangheta wurden gestern verurteilt. (00:07:01) Recht auf Reparatur: Das EU-Parlament stimmt heute über eine neue Richtlinie ab. (00:11:42) Machtmissbrauch: Laut ARD-Recherchen sind sexuelle Übergriffe beim Yoga keine Seltenheit. (00:17:21) Pleite: Ende März macht die letzte Filiale von real dicht. Hier findet ihr die Vollbild-Recherche vom SWR zu sexuellen Übergriffen: http://www.wdr.de/k/Vollbild-Recherche Betroffen von sexualisierter oder psychologischer Gewalt? Hier könnt ihr euch melden: https://www.hilfetelefon.de/beratung-fuer-frauen.html Habt ihr Fragen, Anmerkungen oder Themenvorschläge? Dann schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0630@wdr.de oder an 0151 15071635. Von 0630.
Unser Verhältnis zu Abfällen hat sich häufig gewandelt. Sie wurden als Störfaktor, Hygienerisiko und schließlich als Umweltproblem wahrgenommen. Der Historiker Roman Köster erläutert die Ursachen dieser Entwicklung.
Summa, Florian; Greb, Julianewww.deutschlandfunkkultur.de, FazitDirekter Link zur Audiodatei
In der Schweiz werden jedes Jahr rund 130'000 Tonnen Elektrogeräte weggeworfen. «Kassensturz» fragt, warum der Handel defekte Geräte nicht repariert – und nimmt auch die Konsumentinnen und Konsumenten in die Pflicht. Weiteres Thema: Action-Cams im Test. Zu viel Elektroschrott – Kaputtes reparieren statt wegwerfen In der Schweiz werden jedes Jahr rund 130'000 Tonnen Elektrogeräte weggeworfen – das sind 247 Kilogramm Elektroschrott pro Minute. «Kassensturz»-Zuschauerinnen und -Zuschauer zeigen live im Studio Produkte, die sie wegwerfen müssen, nur, weil Ersatzteile fehlen. «Kassensturz» fragt, warum Hersteller und Handel defekte Geräte nicht reparieren – und nimmt auch die Konsumentinnen und Konsumenten in die Pflicht. Reparaturfähigkeit als Verkaufsargument – Frankreich machts vor Wie gut lässt sich ein Gerät reparieren? Dies beantwortet in Frankreich der Reparatur-Index auf einer Skala von 1 bis 10. In den Läden werden die Geräte seit zwei Jahren mit diesem Wert gekennzeichnet. «Kassensturz» will wissen, ob das System funktioniert. Action-Cams im Test – Ein Modell fällt hochkant durch Egal, ob am Fahrradlenker, unter Wasser oder auf dem Skihelm: Action Cams filmen auch dann noch, wenn es dem Besitzer vor lauter Action schon schlecht geworden ist. Fünf Modelle unterzieht «Kassensturz» dem Härtetest: Wie gut ist die Bildqualität, auch bei wenig Licht? Wie gut ist der Bildstabilisator, auch bei extremer Bewegung? Und wie lange hält der Akku?
Jeden Tag fallen in Deutschland etwa 4500 Tonnen Elektroschrott an – eine gigantische Verschwendung an Ressourcen und eine erhebliche Umweltbelastung. Dabei verleiht eine Reparatur den Geräten oft ein zweites Leben. Unsere Experten geben Tipps.Hansing, Tom;Jung, Heinrichwww.deutschlandfunkkultur.de, Im GesprächDirekter Link zur Audiodatei
Figarinos Lieblingsschraubendreher ist kaputt. Wegwerfen kommt nicht in Frage. Bloß wohin damit, neben all den anderen "Schätzen", von denen sich Figarino einfach nicht trennen kann? Long John hat eine Idee.
Um ein Smartphone schon nach einem Jahr zu ersetzen, verbraucht die Herstellung zu viele Ressourcen. Aber auch bei Kleidung, Sofa und Weihnachtsdeko ist Wegwerfen keine gute Option. Warum bedeutet es uns so viel, ein Ding „neu“ zu haben?Von Jakob Mainzwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei