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Die Gondel der alten Schilthornbahn schwankt leicht im Wind. Unter mir liegen über 200 Meter Nichts, in der Ferne die schroffen Zacken von Eiger, Mönch und Jungfrau, vor mir der Staubbach-Wasserfall. Mein Herzschlag dröhnt in den Ohren. Eigentlich bin ich hier oben auf dem „Piz Gloria“, um über die schon lange zurück liegenden Dreharbeiten zu „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ zu recherchieren für ein ZDF-Reisefeature über die Schweizer Jungfrau-Region. Ein Sprung wie 007 Doch dann stehe ich plötzlich selbst da, das Bungee-Seil fest um die Knöchel gezurrt, und blicke in die Tiefe. In diesem Moment, kurz vor dem Absprung, ist da kein George Lazenby. Da ist nur dieser eine, irrsinnige Gedanke: Ein bisschen 007 steckt in uns allen. Wir wollen diese Gefahr, diesen Glamour, dieses „Überlebensgroße“… Ich bin gesprungen. Der freie Fall dauerte wahrscheinlich nur Sekunden, aber das Gefühl, ein Teil meiner Jugend-Filmgeschichte zu sein, hielt Tage an. Das ist die Macht des Filmtourismus. Er treibt uns an Orte, die wir ohne die Leinwand-Magie vielleicht nicht so recht gewürdigt hätten. Doch wer so viel reist, wie ich, lernt auch die Schattenseiten der Kinoträume kennen. Wenn der Kinotraum Touristenfalle wird Schnitt. Wechsel in die Andamanensee, Thailand. In meinem Kopf läuft das Duell zwischen Bond und Scaramanga aus „Der Mann mit dem goldenen Colt“. Ich erwarte nach der Bootsfahrt eine massive, majestätische Festung, verborgen in einer einsamen Bucht einer dieser Napfkuchen-Inseln, für die diese Gegend so berühmt ist. Die Realität auf Khao Phing Kan ist dagegen ein Schlag ins Gesicht. Die „James-Bond-Insel“ ist eigentlich nur eine unbedeutende, klobige Felsnase, die aus dem Wasser ragt. Von Einsamkeit keine Spur: Dutzende Ausflugsboote umschwirren den Felsen wie lästige Mücken. Der Lärm der Schiffsmotoren übertönt jedes exotische Gezwitscher. Wo im Film Scaramangas Solarkollektoren glänzten, schwimmt heute Plastikmüll im türkisblauen Wasser. Es gibt keine wohltuende Perspektive mehr, keinen Winkel, in dem man das Handy-Display so halten kann, dass die 500 anderen Touristen im Hintergrund verschwinden. Manchmal ist der Drehort eben nur das: ein Ort, der durch die Linse eines genialen Kameramanns veredelt wurde, in der Wirklichkeit aber an seiner eigenen Berühmtheit erstickt. Warum uns Bond-Orte magisch anziehen Trotzdem lässt uns diese Sucht nicht los. Lange bevor es Instagram-Hotspots und TikTok-Challenges gab, waren es die großen Blockbuster, die uns sagten: „Da musst du hin!“ Bond-Filme waren für meine Generation das, was heute der Algorithmus ist – eine visuelle Verführung, die Weltkarte neu zu zeichnen. Ob es die Serpentinen am Furkapass sind, auf denen der Aston Martin DB5 seine Reifen quietschen ließ, oder die elegante Bar im Hotel Atlantic in Hamburg – wir suchen die Orte auf, um einem Stück von Bonds Souveränität näher zu kommen. Verändert KI den Filmtourismus? Wird das auch in Zukunft so sein? In Zeiten, in denen KI-generierte Film-Welten immer perfekter werden, stellt sich eine radikale Frage: Werden wir in zwanzig Jahren noch nach Jamaika oder in die Schweizer Alpen pilgern, wenn die großen Blockbuster künftig komplett im Studio am Rechner entstehen? Wenn das spektakuläre Bergpanorama nur noch aus Einsen und Nullen besteht und elektronisch in Computer-Farmen gerendert wurde? Verliert ein Ort seine Anziehungskraft, wenn er nie „echt“ war? Ich glaube: Nein. Aber der Film-Tourismus wird sich verändern. Wir werden vielleicht weniger die Kulisse suchen und mehr die Geschichte dahinter. Reiseführer für Bond-Fans und Weltenbummler Genau hier setzt ein neues Kompendium an, das ich jedem Bond-Fan und Weltenbummler ans Herz legen möchte: Der (inoffizielle) James-Bond-Reiseführer von Cornelia Lohs. Das Buch aus dem Bruckmann Verlag liefert nicht nur die Koordinaten der ikonischen Szenen, sondern webt die kulturellen Kontexte und historischen Hintergründe ein. Cornelia zeigt uns, dass Orte wie das „ice Q“-Restaurant in Sölden (die Hofer-Klinik aus Spectre) oder die engen Khlongs in Bangkok mehr sind als nur ein hübsches Bild. Es sind reale Sehenswürdigkeiten mit eigener Seele. Das Buch ist eine Hommage an die Kunst, Orte unsterblich zu machen – und eine Einladung, sie mit eigenen Augen zu sehen, solange sie noch real existieren. „Ohne Krimi geht die Conny nie ins Bett“ Cornelia hat mir erzählt, dass für sie gilt: „Ohne Krimi geht die Conny nie ins Bett“. Expertin im Fall 007 – nicht Miss Moneypenny, sondern Cornelia Lohs, die Autorin des (inoffiziellen) James Bond Reiseführers Meine Kollegin aus der VDRJ, die auch einen Großteil des Jahres in der Welt unterwegs ist – meistens für Buchprojekte – liebt spannende Thriller; egal ob auf Bildschirm oder im Buch. Vor allem Geheimdienst-Vorlagen mit MI5 oder MI6 haben es ihr angetan. Logischerweise kennt sie alle Bond-Filme aus dem Effeff. Lieblings-007? Roger Moore. Die spannendsten Filme? Die mit Daniel Craig. Also eine echte Kennerin der Materie. Filmtourismus, Martini-Bars und VR In diesem WAS-MIT-REISEN-Podcast besprechen wir ihr Buch ausführlich. Wir diskutieren über die Faszination des Filmtourismus, über die besten Martini-Bars der Welt und die Frage, ob wir bald nur noch mit der VR-Brille auf dem Sofa „verreisen“. Hört rein, es wird munter, charmant und sehr überraschend – fast wie ein Sprung aus der Gondel am Piz Gloria. Um den Reiseradio-Podcast zu hören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Link zum Buch Der Beitrag Lohs' 007-Bond-Reiseführer Drehorte, Mythen, Reiseträume für Filmfans erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Letzte Woche war ich mit unserem fünfjährigen Enkel auf dem Wertstoffhof in Böblingen, um Papier- und Plastikmüll zu entsorgen. Dieser Wertstoffhof hat auch ein »Verschenke-Häusle«, in dem man Dinge hinterlegen kann, die noch brauchbar sind, die man selbst aber nicht mehr haben will.Nachdem wir unseren Müll entsorgt hatten, unternahmen wir noch einen Abstecher in dieses Verschenke-Häusle. Die Augen meines Enkels begannen zu glänzen, als er dort ein Spielzeug liegen sah, dass er so cool fand, sich aber nie kaufen durfte. Er begann damit zu spielen und wollte das Häusle gar nicht mehr verlassen. Wir überlegten uns, was wohl seine Eltern dazu sagen würden, wenn wir es mit nach Hause brächten. Vielleicht dann doch eher nicht? Dann fiel ihm ein, wir könnten Schere, Stein, Papier spielen. Wenn er gewinnt, nehmen wir es mit. Er verlor. Wir fuhren ohne Spielzeug vom Gelände. Kurz vor der ersten Kreuzung sagte er: »Wir könnten ja noch umkehren.« Ich sagte »Ja« und fuhr weiter. Zwei Straßen weiter wiederholte er vorsichtig: »Wir könnten ja noch umkehren!« Das war zu viel für mein Großvaterherz. Ich wendete den Wagen, fuhr zurück zum Wertstoffhof, und er bekam sein Spielzeug. Entgegen unserer Erwartungen freuten sich seine Eltern, und er durfte es behalten.Später musste ich daran denken, dass auch wir jederzeit zu Jesus umkehren können. Manchmal dauert es, bis unser Herz sich verändert und weich wird. Vielleicht hatten Sie schon zwei- oder dreimal in Ihrem Leben das Gefühl, dass Gott bei Ihnen anklopft – womöglich sogar beim Lesen dieser Denkanstöße –, aber haben nicht reagiert. Dann möchte ich Sie neu erinnern: Noch können Sie darauf reagieren, noch können Sie umkehren. Jesus selbst lädt Sie dazu ein.Bernd GrünewaldDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Ich spreche mit Marie-Luise über ein Thema, das uns alle betrifft und gleichzeitig massiv unterschätzt wird: die »Plastiklüge«. Plastik ist kein neutrales Alltagsprodukt, sondern zu rund 99 % fossil – es basiert auf Öl, Gas und Kohle. Damit ist jede Plastiktüte, jede Verpackung und sogar ein Großteil unserer Kleidung direkt mit der fossilen Industrie verbunden, was in der öffentlichen Wahrnehmung kaum thematisiert wird. Besonders eindrücklich wird, wie allgegenwärtig Plastik wirklich ist: Wir finden es nicht nur in Verpackungen, sondern auch in Luft, Wasser und inzwischen sogar im menschlichen Körper, wie im Blut, im Gehirn und in der Plazenta. Damit wird aus einem vermeintlichen Müllproblem eine echte Gesundheits- und Systemfrage. Ein zentraler Punkt unseres Gesprächs ist die Machtstruktur dahinter: Die Plastikindustrie ist kein isolierter Sektor, sondern eng mit den großen Öl- und Gaskonzernen verflochten. Gleichzeitig wird die Verantwortung stark auf uns Konsument:innen verlagert, obwohl Recycling bisher nur einen Bruchteil des Problems löst und die Produktion weiter exponentiell wächst. Wir sprechen auch darüber, warum viele vermeintliche Lösungen – wie Recycling oder »Ocean Plastic« oft nur Teil einer größeren Erzählung sind, die das eigentliche Problem verdeckt: die ständig steigende Produktion. Solange diese nicht reduziert wird, bleibt jede individuelle Maßnahme begrenzt wirksam. Kapitel 06:16 Warum Plastik ursprünglich als Lösung galt 07:34 Wo überall Plastik steckt im Alltag 09:25 Explosion der Plastikproduktion seit 2000 11:33 Mikroplastik im Körper: die schockierende Realität 12:29 Die Macht der fossilen Konzerne hinter Plastik 15:51 Fracking & warum Plastikindustrie boomt 22:13 Warum Recycling das Problem nicht löst 26:03 Plastikmüll global: Export, Meere und Realität 35:47 Plastik als Umwelt-, Gesundheits- und Klimakrise 39:58 Greenwashing & falsche Lösungen 43:02 Welche Regulierung wirklich helfen würde 47:50 Blick in die Zukunft: Plastik 2036 49:05 Was sich wirklich ändern muss Empfehlungen Zivilgesellschaftliches Netzwerk zum Ausstieg aus Plastik mit ganz vielen Information https://exit-plastik.de/ Sehr guter wissenschaftlicher Artikel zur Politischen Ökonomie der Plastikindustrie https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S259033222300252X zur Rolle der fossilen Lobby in den Verhandlungen zum Plastikabkommen https://eia-international.org/report/foxes-in-the-henhouse/ Kontakt Marie-Luise Abshagen https://www.linkedin.com/in/marie-luise-abshagen-126789200/ Wandel mit Wirkung Der Newsletter zum Podcasts: https://www.trimpact.net/news/anmelden/ Das Booklet zum Podcast (gratis Download) https://www.trimpact.net/podcast/booklet/ Kooperationen https://www.trimpact.net/beratung/ Mein Gastbeitrag zur nachhaltigen Geldanlage im Buch Green Finance https://fazbuch.de/produkt/green-finance/ref/1485/?utm_campaign=green-finance Social-Media Linkedin: https://www.linkedin.com/in/stella-dombrowsky/ Instagram: https://www.instagram.com/stella_dombrowsky/ YouTube: www.youtube.com/@Podcast-WandelmitWirkung Kooperationsanfragen & Kontakt: Stella Dombrowsky sd@trimpact.net www.trimpact.net
Wie KI beim Kampf gegen Plastikmüll hilft – Seit über zehn Jahren entfernt The Ocean Cleanup Plastikmüll aus den Weltmeeren. Nun macht der Einsatz von KI die Arbeit effizienter. Die Organisation hofft, in den nächsten Jahren noch viel mehr Müll zu sammeln.
Weißt du eigentlich oft glasklar, was in einer bestimmten Situation das Richtige wäre – und tust am Ende doch genau das Gegenteil? Oft finden wir einfach nicht die Kraft für die richtige Entscheidung, schieben die Umstände vor oder haben eine lähmende Angst davor, was die anderen wohl über uns denken könnten.In dieser Predigt zum Karfreitag lädt uns P. Georg Rota dazu ein, nicht nur passive Zuschauer einer fernen, historischen Geschichte zu sein. Vielmehr stellt sich Jesus im Hier und Jetzt vor unser ganz persönliches Gericht und wartet auf unsere eigene, ehrliche Antwort. Die Predigt hält uns dabei auf lebensnahe Weise den Spiegel unserer eigenen Doppelmoral vor: Wir trennen zwar penibel unseren Plastikmüll und achten auf eine perfekte äußere Fassade, scheitern dann aber in der Praxis bei menschlichen Kleinigkeiten und vergessen das Wesentliche. Wir verhalten uns oft wie Pilatus, dem einfach der Mut fehlte, nach seinem Gewissen zu handeln. Oder wir sind wie Herodes und lassen uns in einer modernen Welt voller Reizüberflutung, Hedonismus und ständiger Suche nach Entertainment so sehr gefangen nehmen, dass wir für die echten, tiefen Fragen in unserem Leben völlig taub geworden sind.Doch die Botschaft dieser Predigt ist radikal: Es reichen keine guten Absichten, keine leeren Versprechungen und keine theoretische, fromme Fassade aus. Das Leben und besonders das Angesicht von Krisen und Leid zwingen uns zu einer Entscheidung. Wir müssen die Wahl treffen, ob wir gleichgültige Zuschauer bleiben oder zu aktiven Teilnehmern werden, die aus Überzeugung handeln. Finde heraus, warum uns oberflächliche Unterhaltung am Ende nicht weiterbringt und wie wir den Mut finden können, endlich mutig das umzusetzen, was wir im tiefsten Inneren längst als richtig erkannt haben
Die Biotechnologiebranche trifft sich am Dienstag und Mittwoch in Leipzig. Mit dabei ist auch das Startup Ester Biotech, das Plastik-Recycling revolutionieren will – mit einem Enzym von einem Leipziger Friedhof.
Weißt du eigentlich oft glasklar, was in einer bestimmten Situation das Richtige wäre – und tust am Ende doch genau das Gegenteil? Oft finden wir einfach nicht die Kraft für die richtige Entscheidung, schieben die Umstände vor oder haben eine lähmende Angst davor, was die anderen wohl über uns denken könnten. In dieser Predigt zum Karfreitag lädt uns P. Georg Rota dazu ein, nicht nur passive Zuschauer einer fernen, historischen Geschichte zu sein. Vielmehr stellt sich Jesus im Hier und Jetzt vor unser ganz persönliches Gericht und wartet auf unsere eigene, ehrliche Antwort. Die Predigt hält uns dabei auf lebensnahe Weise den Spiegel unserer eigenen Doppelmoral vor: Wir trennen zwar penibel unseren Plastikmüll und achten auf eine perfekte äußere Fassade, scheitern dann aber in der Praxis bei menschlichen Kleinigkeiten und vergessen das Wesentliche. Wir verhalten uns oft wie Pilatus, dem einfach der Mut fehlte, nach seinem Gewissen zu handeln. Oder wir sind wie Herodes und lassen uns in einer modernen Welt voller Reizüberflutung, Hedonismus und ständiger Suche nach Entertainment so sehr gefangen nehmen, dass wir für die echten, tiefen Fragen in unserem Leben völlig taub geworden sind. Doch die Botschaft dieser Predigt ist radikal: Es reichen keine guten Absichten, keine leeren Versprechungen und keine theoretische, fromme Fassade aus. Das Leben und besonders das Angesicht von Krisen und Leid zwingen uns zu einer Entscheidung. Wir müssen die Wahl treffen, ob wir gleichgültige Zuschauer bleiben oder zu aktiven Teilnehmern werden, die aus Überzeugung handeln. Finde heraus, warum uns oberflächliche Unterhaltung am Ende nicht weiterbringt und wie wir den Mut finden können, endlich mutig das umzusetzen, was wir im tiefsten Inneren längst als richtig erkannt haben
Wellen, Muscheln und Plastikmüll: Auch an dänischen Stränden findet sich viel zu viel Unrat. Angespült vom Meer, teilweise über hunderte Kilometer gereist. Damit es wieder sauberer wird, müssen wir dem Meer helfen. omhu: in Hvide Sande sammelt seit Jahren Müll gemeinsam mit Urlaubern. Ich treffe in dieser Folge Daniel, Co-Gründer dieser Initiative. Wir suchen am Strand Müll und er zeigt uns, was man daraus noch machen kann.
Von der Leinwand aufs Meer: Sigmar Solbachs Engagement für die Ozeane Er ist aus dem Fernsehen und dem Theater bekannt, unter anderem aus der Kultserie „Dr. Stefan Frank“. Doch neben seiner Schauspielkarriere engagiert er sich seit vielen Jahren intensiv für den Schutz der Meere. Als Vorsitzender der „Gesellschaft zur Rettung der Delfine“ setzt er sich aktiv für Meeresschutz, Delfinschutz und Umweltbewusstsein ein. Im Gespräch berichtet er von seinen Erfahrungen als Segler, von Begegnungen mit Delfinen auf hoher See und von konkreten Projekten zum Schutz der Meereswelt. Sie erfahren außerdem, wie stark die Weltmeere heute durch Plastikmüll, Geisternetze oder unkontrollierten Delfintourismus bedroht sind und was jeder Einzelne dagegen tun kann. Und natürlich klären wir auf, warum KERN mit der GRD als Fördermitglied verbunden ist und wir den Delphin in unsere Philosophie der Beratung integriert haben. Rufen Sie uns gerne direkt an oder schreiben Sie uns eine E-Mail unter:
Dingen ein eigenes Leben zu geben – das ist Rogiers Ding. Pommes hat mich vor ein paar Wochen angeschrieben und gefragt, ob ich Rogier De Nijs kennen würde. Nein, sagte ich. Den müsste ich mir ansehen, das sei der Hammer. Und wenn Pommes das sagt, tue ich das natürlich auch. Im ersten Moment war ich etwas irritiert: Kunstinstallationen aus Plastikmüll? Was hat das mit Drums zu tun? Aber ein weiterer Blick enthüllte, dass das Ganze von Rogier kommt – selbst studierter Drummer, Komponist und vor allem: Künstler. Und der Plastikmüll ist für ihn nur das Vehikel, mit dem er seine Ideen zum Leben erweckt. Das Interview brachte noch viel mehr zutage: Nicht nur, dass eine echte Lebenskrise dazu führte, darüber nachzudenken, was er selbst machen will, und dass die erschütternden Bilder von toten Vögeln mit Bäuchen voller Plastik ihn zur Beschäftigung mit Plastikmüll brachten. Vielmehr geht es ihm mittlerweile darum, Dinge, die als Wegwerfprodukt gedacht sind, mit Leben zu füllen und sie zum Star seiner Shows zu machen. Es ist einfach nur spannend, Rogier in seinem gebrochenen Deutsch zuzuhören und sich selbst Gedanken darüber zu machen, wie man vielleicht selbst etwas in den Mittelpunkt rücken kann, das zumindest für einen selbst Bedeutung hat. Klingt alles etwas verkopft. Dann hört euch nicht nur den Podcast an, sondern auch die CDs von Rogier, denn die grooven einfach nur wie Tier. Patreon ist endlich online: https://patreon.com/TrommelTalk_EinfachSchlagzeug?utm_medium=unknown&utm_source=join_link&utm_campaign=creatorshare_creator&utm_content=copyLink Also hoffe ich zumindest. Ihr findet die Seite bei Patreon unter „Trommel Talk – Einfach Schlagzeug“: https://www.patreon.com/posts/hallo-zum-talk-148862844?utm_medium=clipboard_copy&utm_source=copyLink&utm_campaign=postshare_creator&utm_content=join_link Rogier findet ihr bei Instagram hier:https://www.instagram.com/rogierdenijs/ Und im Internet hier: https://www.rogierdenijs.com/nl/ Ich freue mich tierisch, wenn du auf der Seite von Einfach Schlagzeug mal vorbeischaust: https://einfachschlagzeug.de/ Kapitelmarker 00:09 - Start 01:48 - Mal anders anfangen 21:02 - Schnellfragerunde 23:58 - Am Anfang war die Bass Drum 28:05 - Von der Magensäure Band zum Konservatorium 36:06 - Freiheit zur Kunst
Ohne eine klare Kennzeichnung und finanzielle Unterstützung wird sich der Wandel in der Tierhaltung weiter hinziehen, auch weil die Regierung die Einführung des Labels schon wieder verschoben hat. Konsumforscher Achim Spiller von der Universität Göttingen erläutert, welche Maßnahmen nötig sind. Außerdem geht es um Weltraumschrott und Plastikmüll. Eine Sendung von Sabine Schütze, 29.01.2016
Welz, Franka www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Wo ist unsere Aufmerksamkeit geblieben? Warum sind wir immer so abgelenkt? Und was haben Slop und Zirp damit zu tun? Im DeepTalk legen Suse, Paul und Hajo Schumacher ihre digitalen Gewohnheiten offen und debattieren schonungslos, wie unsere analoge Freiheit aus der digitalen Gefangenschaft der Tech-Milliardäre zu befreien ist. Unsere Themen: Heute schon entshitifiziert? Lernen von der Duolingo-Strategie. Unser Leben als Laborratten. Schuld als Dauerzustand, Ruhe als Luxusgut. Warum verschenken wir uns? Digitalmüll ist wie Plastikmüll - überall und manchmal unsichtbar. Viele Samen, keine Blüten. Von Momo lernen. Biohacking und der Kampf um den Augapfel. Brainrot jetzt auch als Musical. Wenn das Denken zerfasert und wir uns dennoch für Stress entscheiden. Empört Euch - nicht schon wieder. Warum Demokratie Aufmerksamkeit braucht, und welche Partei von der ewigen Abgelenktheit profitiert. Mal sehen, was die Amsel macht. Und jetzt auch noch KI. Plus: Laßt uns unsere Aufmerksamkeit einfach mal wie echtes Geld betrachten. Folge 985.Liebe Leute, eine Bitte: Ende November werden wir unsere, tatatataa, 1000. Folge produzieren. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns ein paar Worte zum Jubiläum schickt, als Audiofile über Instagram oder hello@suseschumacher.de - 1000 Dank schon mal.Dem MutMachPodcast auf Instagram folgenWaldcoaching im Herbst – stärken, was dich stark macht Workshop mit Suse im Oktober 2025, Kloster Schwanberg, UnterfrankenPodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoDer Berlin- und Läuferkrimi von Achilles (Meisheit/Schumacher)Lügen haben schnelle Beine – Laufende Ermittlungen, Band 2Droemer Verlag, 2025.Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo Schumacher Nur der Tod ist schneller – Laufende Ermittlungen, Kriminalroman, Droemer Knaur Verlag.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wärmepumpe - Stand der Dinge; Genauer, denn je: Chinesische Forschende haben Dino-Eier neu datiert; Ist regional einkaufen immer besser?; Die Quantenphysik katapultiert Computer in eine neue Dimension; Warum Zugvögel mehr Schutz brauchen; Helfen halluzinogene Drogen gegen Depressionen?; Lieblingsarme der Oktopusse: Was die Armwahl über Kraken verrät; Aktion gegen den Plastikmüll: Clean up an Flussufern; Moderation: Marlis Schaum. Von WDR 5.
In Alaska beginnt das Treffen von Trump und Putin. Ein weltweites Abkommen gegen Plastikmüll scheitert. Und Steakhaus-Erbin Christina Block sagt im Prozess um die Entführung ihrer Kinder Abenteuerliches aus. Das ist die Lage am Freitagabend. Hier die Artikel zum Nachlesen: Vor Alaska-Treffen: Vier Dinge, die ich beim letzten Trump-Putin-Gipfel gelernt habe Gescheiterte Uno-Konferenz: Die Plastiklobby gewinnt, die ganze Welt verliert Vor Entführung in Silvesternacht: Christina Block erwog verschiedene Rückholaktionen für ihre Kinder+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Treffen von US-Präsident Trump und Russlands Staatschef Putin in Alaska, Ukraine in Sorge vor Zugeständnissen an Putin im Ukraine-Krieg bei Treffen mit Trump in Alaska, Bundesregierung kritisiert Israels Siedlungspläne im Westjordanland, Globales Abkommen gegen Plastikmüll vorerst gescheitert, Erneut Gewalt bei Protesten gegen Serbiens Regierung, Intensive Regenfälle verursachen Sturzfluten und Erdrutsche in Pakistan und Indien, Humanoide Roboter kämpfen in Peking um Sport-Medaillen, 1. Runde im DFB-Pokal, Katholiken feiern heute Mariä Himmelfahrt, Das Wetter
Trump und Putin treffen sich zu Gesprächen in Alaska, Ukraine-Krieg: Ein Bericht aus der umkämpften Region rund um die Stadt Pokrowsk, Vorerst keine Einigung auf Plastikmüll-Abkommen, Weitere Nachrichten im Überblick, #mittendrin aus Magdeburg: Die Bahnhofmission, Humanoide Roboter im sportlichen Wettbewerb, Das Wetter Hinweis: Die Sendung wurde nachträglich bearbeitet
Die UN ringen um ein Abkommen, um Plastikmüll zu reduzieren. Ökologin Melanie Bergmann beobachtet die Verhandlungen in Genf. Sie meint: Ein starkes Abkommen wäre nicht nur gut für die Umwelt, sondern würde auch Innovation und Wirtschaft stärken. Fecke, Britta www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Donald Trump und Wladimir Putin rüsten sich für den Alaska-Gipfel. Der Kampf gegen den Plastikmüll droht zu scheitern. Und: der Zombie der deutschen Politik. Das ist die Lage am Donnerstagmorgen. Die Arikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe hier: Putin geht es um mehr als die Ukraine Mehr Hintergründe hier: Die Welt kann sich nicht aus der Plastikkrise herausrecyceln Die ganze Geschichte hier: Überlebt die SPD diese Koalition? +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder entlässt Bahnchef Richard Lutz, Afghanen mit deutschen Aufnahmezusagen in Pakistan festgenommen, Moskau äußert sich positiv zu US-Bemühungen vor Alaska-Gipfel, Abschluss der Plastikmüll-Konferenz in Genf, Mediziner weisen Mikroplastik in den Zellen des menschlichen Körpers nach, Mehr als 80 Millionen Euro für deutsche Grenzkontrollen, AfD in Brandenburg "gesichert rechtsextremistisch", Einkommen bei Mindestlohnbeschäftigung deutlich höher als mit Bürgergeld, In Spanien wüten weiter schwere Waldbrände, Das Wetter
Die Verhandlungen über einen UN-Vertrag gegen Plastikmüll sollen heute enden. Vor dem Treffen von Trump und Putin haben Europäer und Ukrainer ihre Position verdeutlicht. Und: Im Süden Europas brennen die Wälder.
Von der Antarktis bis zur Lunge von Neugeborenen: Plastik ist überall. In Genf versucht sich die Weltgemeinschaft nun dem Problem anzunehmen. Am Donnerstag enden die Beratungen der Vereinten Nationen über ein rechtlich bindendes Abkommen zur Eindämmung der Plastikverschmutzung. Doch was kann wirklich helfen - ein weitreichendes Verbot von Einwegplastik, strenge Recyclingquoten, oder Alternativen zum Kunststoff? Wie groß ist das Plastikproblem eigentlich? Warum ist Plastik so schwer zu vermeiden? Und was bedeutet all das für unsere Gesundheit, für die Artenvielfalt – und für den Alltag? Janina Schreiber diskutiert mit Laura Griestop – World Wildlife Fund (WWF) Deutschland; Prof. Dr. Christian Laforsch –Experte für Mikro- und Nanoplastik, Universität Bayreuth; Giacomo Sebis – Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH
Ein Plastikstrohhalm ist in fünf Sekunden hergestellt und fünf Minuten im Einsatz. Er braucht aber 500 Jahre, um sich zu zersetzen. Auch dass Plastikmüll in den Meeren landet und Schaden anrichtet, ist bekannt. Trotzdem steigt weltweit der Verbrauch. Land, Ulrich www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
In Genf verhandeln die Staaten über ein Abkommen gegen Plastikmüll, aber es gibt mächtige Blockierer. Wo liegt das Problem? Und warum ist Recycling nicht die Lösung? Und: Was bringt der neue Nationale Sicherheitsrat? (20:37) Schulz, Josephine
Heute im Rückblick: Verfassungsrichter, Plastikmüll und König Trump von Wollen-Zollen...
Eigentlich sollte die staatliche Tierhaltungskennzeichnung am 01. August starten. In fünf Stufen von Mindestanforderung bis Bio und zunächst auch nur für frisches Schweinefleisch. Doch die neue schwarz-rote Bundesregierung hat die Einführung auf den 1.März 2026 verschoben. Wie wichtig ist eine Haltungskennzeichnung und wie muss sie gesetzlich geregelt sein? Darüber habe ich mit Prof. Harald Grethe gesprochen. Er ist an der Humboldt-Universität in Berlin Professor für Agarökonomie und Co-Direktor der Denkfabrik Agora-Agrar Außerdem geht es um die Verhandlungen zu einem weltweiten Abkommen gegen noch mehr Plastikmüll und die Frage, ob hungrige Pilze dieses Problem vielleicht lösen können. Eine Sendung von Susanne Henn, 07.08.2025
In Genf verhandelt die internationale Staatengemeinschaft über ein neues Abkommen zur Eindämmung des Plastikmülls. Klimaforscher Latif hält das nicht für zielführend. Er sagt: Abkommen gibt es Zuhauf, sie helfen aber nicht. Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews
Heute mit Stimmen zu den beiden US-amerikanischen Atombombenabwürfen auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945. Auch der sogenannte Freizeit-Monitor sowie die Verhandlungen über ein globales Abkommen zur Reduzierung des Plastikmülls in der Schweiz sind Thema. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Krauter, Ralf www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Der Uno-Sicherheitsrat debattiert über die Lage der Geiseln der Hamas. Die Mieten in deutschen Städten steigen rasant. Und: In Genf startet ein internationaler Versuch zur Eindämmung der Plastikflut. Das ist die Lage am Dienstagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe hier: Netanyahu will Gazakrieg offenbar ausweiten Mehr Hintergründe hier: Hier steigen die Mieten in Deutschland am stärksten Mehr Hintergründe hier: Menschen atmen täglich Zehntausende Mikroplastikteile ein+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
UN ringt in Genf um globales Abkommen zur Eindämmung des Plastikmülls, In Deutschland ist die Plastikflut in den letzten Jahren leicht zurückgegangen, Handwerk übernimmt 79 Prozent der Azubis, Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg: Deutsche Bahn muss Mehrkosten für "Stuttgart 21" allein tragen, War der Ex-Mitarbeiter des AfD-Politikers Krah ein chinesischer Agent?, Telefonverbot und Hausarrest für Brasiliens ehemaligen Präsidenten Bolsonaro, Propaganda in Russlands sozialen Medien - angeblich verüben minderjährige Ukrainer Anschläge auf Ziele im eigenen Land, Charta der Vertriebenen vor 75 Jahren unterzeichnet, Legendärer Fußball-Nationalspieler Frank Mill stirbt mit 67 Jahren, Flamingos machen Zwischenstopp in der Türkei, Das Wetter
Krauter, Ralf www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Die Zeitungen von morgen kommentieren unter anderem die Konferenz in der Schweiz, bei der es um ein UNO-Abkommen zur Reduzierung von Plastikmüll geht. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Noch zwei Tage: Ab dann gilt ein Zollsatz von 39 Prozent auf Schweizer Importe in die USA. Es sei denn, die Schweiz unterbreitet dem US-Präsidenten ein neues Angebot, das ihn davon abbringt. Mit der Konjunkturforschungsstelle der ETH überlegen wir, wie ein solches Angebot aussehen könnte. Und: · In Genf beginnt heute im Rahmen einer UNO-Konferenz eine neue Verhandlungsrunde über ein internationales Abkommen zur Bekämpfung von Plastikmüll. · In Brasilien hat das höchste Gericht entschieden, den ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro unter Hausarrest zu stellen. Hintergrund ist ein Prozess wegen eines mutmasslichen Putschversuchs. · Die Niederlande haben 500 Millionen Euro für ein Militärhilfspaket zugesagt. Damit soll die Ukraine im Krieg gegen Russland unterstützt werden.
Seit 2022 verhandeln die Vereinten Nationen über ein Abkommen zur Bekämpfung von Plastikmüll. Diskutiert werden auch sogenannte "Plastic Credits". Was es damit auf sich hat, weiß Jana Fischer. Von WDR 5.
Trotz Rekord-Steuereinnahmen klafft eine massive Lücke in der Finanzplanung. Die schwarz-rote Koalition muss bis 2029 deutlich mehr Milliarden Euro einsparen als ursprünglich kalkuliert. Kanzleramtschef Thorsten Frei schließt Steuererhöhungen im Gespräch mit Sara Sievert kategorisch aus: "Steuererhöhungen sind mit Sicherheit nicht sinnvoll. Zum einen ist es kaum erklärbar, dass wir die Verschuldung in diesem Maße erhöhen und dann zum anderen von den Menschen auch noch zusätzliche Steuern erwarten." Die Regierung setzt stattdessen auf Ausgabenkürzungen und Strukturreformen – eine Mammutaufgabe für den Herbst.[13:34]Die Koalition diskutier über Kürzungen beim Bürgergeld. CSU-Chef Markus Söder sorgt dabei für zusätzliche Unruhe und geht über den Koalitionsvertrag hinaus – er will auch bereits in Deutschland lebende ukrainische Geflüchtete aus dem System nehmen. Die Zahlen zeigen jedoch: Das Einsparpotenzial ist grundsätzlich begrenzt. Nur etwa 14.000 Menschen verweigerten 2023 Jobangebote, während über 820.000 Beschäftigte ihr niedriges Gehalt mit Bürgergeld aufstocken müssen.[01:40]Heute beginnt die finale Verhandlungsrunde für ein globales Plastikabkommen der Vereinten Nationen. Seit 2022 ringen über 170 Staaten um einen rechtsverbindlichen Vertrag zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung. Nicolas Heronymus vom ESG-Table berichtet, dass der Konflikt zwischen ambitionierten Ländern wie Deutschland und Panama auf der einen und Staaten mit starker Fossilindustrie wie Saudi-Arabien auf der anderen Seite verläuft. Scheitern die Verhandlungen, bleiben weltweit unterschiedliche Standards – trotz einer prognostizierten Verdreifachung des Plastikmülls bis 2060.[07:41]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Alle Informationen zum Trade.Table:https://table.media/aktion/tradetableProfessional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Hammer, Benjamin www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft am Mittag
Reimer, Jule www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Mülltrennung ist wichtig. Um Plastikmüll stark zu reduzieren, reicht das aber nicht, sagt Henning Wilts. Schon beim Produktdesign sollte das Recycling mitgedacht werden, so der Experte für Kreislaufwirtschaft. Dafür brauche es Anreize aus der Politik. Wilts, Henning www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
von Anna Wallner. Ab heute wird in Genf über die Reduktion von Plastik verhandelt. Die Erwartungen an die UN-Konferenz mit 170 Staaten ist groß. Ausgerechnet die Schweiz, das Land, in dem das Abkommen verhandelt wird, zählt zu den größten Plastikmüll-Verbrauchern der Welt, knapp nach USA und Japan. Wieso eigentlich? Ist den Schweizern die Umwelt egal?
Die Idee klingt clever: Wer Plastik kauft, muss zahlen. Und zwar nicht nur für den Kunststoff selbst, sondern auch dafür, dass er nicht in der Umwelt landet. Plastic Credits heißt das Modell. Mit dem Geld aus diesen Plastik-Zertifikaten sollen Recyclinganlagen und Müllsammelsysteme aufgebaut werden - bevorzugt in Ländern, die besonders unter Plastikmüll leiden. Doch funktioniert das wirklich? Oder ist es nur ein grünes Feigenblatt für Unternehmen? Im Rahmen des UN-Plastikabkommens wird weltweit verhandelt, welche Regeln für solche Modelle gelten sollen. Dieser Podcast klärt, ob Plastic Credits die Plastikflut in der Umwelt wirklich eindämmen können - und welche Regeln dafür nötig sind, damit es kein nutzloses Greenwashing wird. Host in dieser Podcast-Folge ist Birgit Magiera Autorin: Renate Ell Produktion: Markus Mähner Unsere GesprächspartnerInnen: Sangcheol Moon, Universty of California: https://ourenvironment.berkeley.edu/users/1652459 Dr. Melanie Bergmann, Alfred-Wegener-Institut: https://www.awi.de/ueber-uns/service/expertendatenbank/melanie-bergmann.html Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Zum Weiterstöbern: Eine Übersicht über die wachsende Menge von Plastikmüll liefert: https://www.statista.com/chart/32385/global-plastic-waste-production-by-application Die Litterbase-Datenbank zu Müll in den Ozeanen findet Ihr hier: https://litterbase.awi.de Die "Scientists Coalition for an Effective Plastics Treaty” stellt sich hier vor: https://ikhapp.org/scientistscoalition Mehr zum weltweiten Anstieg des Plastikmülls findet Ihr im OECD-Report dazu: https://www.oecd.org/en/topics/plastics.html Den "Global Waste Management Outlook 2024" des UN Environment Programmes könnt Ihr hier herunterladen: https://www.unep.org/resources/global-waste-management-outlook-2024 Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft
Fecke, Britta www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Was passiert, wenn Mikroplastik-Partikel in den menschlichen Körper gelangen? Vor allem im Darm und in den Zellen kann dies zu Entzündungen führen; unter anderem wurde Mikroplastik in Tumoren nachgewiesen. Aber noch fehlen eindeutige Erkenntnisse. Wildermuth, Volkart www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
In den Medien war zu lesen, dass E.coli-Bakterien Kunststoff in das Schmerzmittel Paracetamol "verwandeln" können. Das ist deutlich vereinfacht dargestellt. Was ist dran an der Aussage? Jochen Steiner im Gespräch mit Frank Wittig, ARD Wissenschaftsredaktion
Mrasek, Volker www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Proteste gegen Trumps Abschiebungspolitik - Der US-Präsident setzt auf Härte, Gefangenenaustausch zwischen der Ukraine und Russland, Israels Marine setzt Hilfsschiff fest und weist Besatzung aus, Gleichgewicht der Ozeane durch Erderwärmung und Plastikmüll in Gefahr, Hadsch Wallfahrt in Mekka geht zu Ende, Wallfahrt der sorbischen Pfingstreiter nach Rosenthal in der Oberlausitz, Nations League Pokal geht an Portugal, Zuschauer des Nations League Endspiels tödlich verunglückt, 30 Jahre nach der Verhüllung des Berliner Reichstags durch das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Nations League" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
•Kinderhörspiel, ab 8 Jahren• Felix und seine Freundin Senab wollen die Delfine im Meer retten, indem sie den Plastikmüll in ihrer Gegend einsammeln. Sie starten eine Aktion gegen Müll, die für viel Durcheinander sorgt. Von Milena Baisch Deutschlandradio 2020 www.wdrmaus.de Von Milena Baisch.
Millionen Tonnen Müll schwimmen in den Weltmeeren. Abhilfe schaffen soll der globale Handel mit Plastic Credits. Unternehmen können Gutschriften kaufen, für die dann Müll eingesammelt wird. Kritiker warnen vor Greenwashing ohne Kontrolle. Scherer, Katja www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Vorbereitungen laufen für die Suche nach einem Nachfolger für verstorbenen Papst Franziskus, Wie blicken Katholiken in Deutschland auf die Zukunft der Kirche?, IWF senkt Wachstumsprognose, Realitäts-Check: Was bewirken die Koalitionspläne beim Bürgergeld?, Gasbohrungen vor Borkum: Umweltschützer warnen vor neuen Plänen des niederländischen Unternehmens One-Dyas, "Earth Day": Bewohner der Bahía Málaga an der Küste Kolumbiens kämpfen gegen Plastikmüll, Weitere Meldungen im Überblick, 20 Jahre YouTube: Wie die Video-Plattform erfolgreich wurde, Das Wetter Hinweis: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet. Im Beitrag „ 20 Jahre Youtube“ haben wir das erste Video der Plattform falsch zugeordnet. Das erste Youtube-Video wurde im Zoo von San Diego produziert und nicht in San Franciso.
Außerdem: Plastikmüll to go - Warum Mehrweg nicht funktioniert (11:10) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Habt Ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet Euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Ina Plodroch.