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Die hohen Dieselpreise bringen Transportunternehmen ans Limit. Mit E-Antrieben könnten sie sich unabhängiger von fossiler Energie machen. Die Spedition Nanno Jannsen hat das schon erreicht - und drei Viertel seiner Flotte auf E-LKW umgestellt!Astrid Kühn vom NDR hat den Juniorchef der Firma in Leer besucht und war mit einem Mitarbeiter im Elektro-LKW unterwegs. Was gut funktioniert und wo noch Herausforderungen liegen, weiß auchTobias Wagner, der für die Spedition fährt und als "Elektrotrucker" auf youtube bekannt ist.Ob sich das Beispiel aus dem hohen Norden auf die gesamte Transportbranche übertragen lässt, fragt Host Arne Schulz den E-LKW-Forscher Steffen Link vom Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung. Der sieht noch einige Herausforderungen, glaubt aber auch, dass sich der Umstieg auf Elektro-Laster jetzt schnell beschleunigen könnte.HINWEISE:Unsere nächste Folge zeichnen wir live vor Publikum auf. Am 21. Juni um 12 Uhr starten wir auf dem Hexentanzplatz bei Thale im Harz. Wir freuen uns, mit euch ins Gespräch zu kommen! Mehr Infos hier: https://www.mdr.de/unternehmen/mittendrin/ankuendigung-mdr-schwerpunkt-wald-thale-2026-100.htmlHabt ihr Fragen, Themenideen oder Kritik? Schreibt uns gerne an klimaupdate@ard.de.Hier könnt ihr euch für unserem Newsletter anmelden: https://www.mdr.de/klima.Und das ist unser Podcast-Tipp "63 Hektar - der Landwirtschafts-Podcast von NDR Niedersachsen": https://1.ard.de/63hektar3
Immer mehr Jobs in Deutschland haben mit Nachhaltigkeit zu tun. 2025 hatte jede dritte neue Stelle einen Bezug zur Green Economy, also zu Bereichen wie Kreislaufwirtschaft, Umweltschutz oder Verkehrswende. Wir schauen uns den Trend genauer an.**********In dieser Folge:0:00 - Mehr Stellenanzeigen für grüne Jobs5:21 - Regionale Unterschiede und Job-Beispiele9:13 - Was ist Markt, und was ist Politik?11:12 - Sind grüne Jobs sicherer und weiterhin gefragt?13:24 - Was geht: Wale vor Unfällen mit Schiffen schützen15:42 - Deine Minute Natur: Meeresrauschen am Pazifik**********Ihr hört: Moderation: Anne Preger und Ann-Kathrin Horn**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Job-Analyse der Bertelsmann-StiftungKurz-Übersicht des Job-Monitors zur Green EconomyInteraktive Karte mit Walsichtungen vor Kalifornien von WhalesafeGreenTech Atlas 2025, UmweltbundesamtDeutschlandfunk-Beitrag über Strukturwandel in der Lausitz**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Ideen, Themenwünsche? Dann schreibt uns gern unter updateerde@deutschlandfunknova.de.
In der Vergangenheit sind viele Zugstrecken geschlossen worden. Wegen der Verkehrswende geraten stillgelegte Regionalbahnstrecken nun wieder in den Fokus. Reaktivierungen gibt es aber eher im Westen und Süden der Republik. Von Johannes Frewel
Der US-Präsident greift wieder nach Grönland. Der Verkehrsminister verschläft seine Verkehrswende. Und der neue Ebola-Ausbruch ist womöglich bedrohlicher als zunächst gedacht. Das ist die Lage am Montagabend. Hier geht´s zu den Artikeln: Konflikt um Arktisinsel: Trump schickt Sondergesandten nach Grönland, um »Freunde zu finden« Verlagerung auf Schiene und Wasserstraße: Rechnungshof wirft Schnieder Planlosigkeit bei Verkehrswende vor WHO ruft Gesundheitsnotstand aus: Drei Gründe, warum der neue Ebola-Ausbruch besorgniserregend ist +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Es gibt viele gute Gründe, das Fahrrad zu nutzen und das Auto stehen zu lassen: Sei es für die Gesundheit, sei es für das Klima. Doch besonders im ländlichen Raum fehlen oft Radwege. Warum ist das so? Müller, Paulus www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Es gibt viele gute Gründe, das Fahrrad zu nutzen und das Auto stehen zu lassen: Sei es für die Gesundheit, sei es für das Klima. Doch besonders im ländlichen Raum fehlen oft Radwege. Warum ist das so? Müller, Paulus www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Mobilität kostet Unternehmen Milliarden. Wie mehr Transparenz in Flottenprozessen hilft und bares Geld sparen kann, erklärt unser Gast Thomas Regenstein von Visa.
Die E-Scooter-Branche steht an einem Wendepunkt: Zwischen wachsender Nachfrage, hartem Wettbewerb aus China und regulatorischen Vorgaben entscheidet sich gerade, ob Mikromobilität vom Trend zum festen Bestandteil der Verkehrswende wird. In der neuen Folge von eMobility Insights spricht Max Engel, Geschäftsführer von VMAX Deutschland, über genau diesen Balanceakt – und liefert dabei überraschend klare Einblicke in eine oft unterschätzte Branche. Engel zeichnet das Bild eines Marktes, der längst erwachsen geworden ist. E-Scooter sind für ihn keine Spielzeuge, sondern funktionale Mobilitätslösungen – vor allem für Pendler und die sogenannte „Last Mile“. Gleichzeitig zeigt er, wie stark sich das Nutzungsverhalten verändert hat: Private Scooter haben Sharing-Angebote inzwischen überholt, und selbst ländliche Regionen entwickeln sich zu wichtigen Märkten. „Der E-Scooter ist kein Sportgerät – er ist ein Mobilitätsvehikel, um Zeit zu sparen und flexibel unterwegs zu sein.“ Doch mit der steigenden Akzeptanz wächst auch der Druck. Günstige Importware aus China macht den Markt zunehmend kompetitiv. Und technische Unterschiede allein reichen kaum noch aus, um sich abzuheben. Engel beschreibt offen, warum sich der Wettbewerb verschärft hat – und warum sich die Differenzierung verlagert. „Ein Scooter ohne Service ist wie eine Capri-Sonne ohne Strohhalm.“ Die Konsequenz: VMAX setzt gezielt auf After-Sales, Ersatzteile und Kundennähe. Ein Ansatz, der nicht nur im Privatkundengeschäft greift, sondern auch im B2B-Segment immer wichtiger wird – etwa bei Flottenbetreibern, Hotels oder im Messebau. Gleichzeitig wird deutlich, wie groß die Probleme bei vielen Billiganbietern sind. „Oft gibt es gar keinen Ansprechpartner – und selbst Ersatzteile sind nicht verfügbar.“ Damit rückt auch die politische Dimension in den Fokus: Engel fordert mehr Aufmerksamkeit für Mikromobilität und stellt die Frage, ob der Markt ganz ohne Regulierung auskommt – etwa bei Servicepflichten oder Ersatzteilverfügbarkeit. „Es blutet einem das Herz, wenn man sieht, wie viel Schrott importiert wird.“ Trotz aller Herausforderungen positioniert er den E-Scooter bewusst nicht als Konkurrenz zu Auto oder Fahrrad, sondern als sinnvolle Ergänzung im Mobilitätsmix. Gerade im Zusammenspiel mit dem ÖPNV sieht er großes Potenzial – wenn die Rahmenbedingungen stimmen. „Für mich ist der E-Scooter eher das Miteinander – nicht das Gegeneinander.“ Deshalb sei es auch unverständlich, dass viele Betreiber von Bussen und Bahnen die Mitnahme der Scooter verbieten. Diese Episode zeigt: Die Zukunft der Mobilität entscheidet sich nicht nur auf vier Rädern. Wer verstehen will, wie sich urbane und regionale Fortbewegung verändert, sollte die „kleinen Räder“ nicht unterschätzen. Und diesen Podcast mit Max Engel hören!
Die Städte sind überfüllt - aber kann Carsharing dagegen helfen? Wir sprechen mit Cambio-Chef Norbert Jagemann über die Chancen und Grenzen von geteilten Autos und klären, wieso die vermeintlich umweltbewussten Kunden lieber Verbrenner statt E-Auto fahren.
Die Städte sind überfüllt - aber kann Carsharing dagegen helfen? Wir sprechen mit Cambio-Chef Norbert Jagemann über die Chancen und Grenzen von geteilten Autos und klären, wieso die vermeintlich umweltbewussten Kunden lieber Verbrenner statt E-Auto fahren.
DB Cargo ist Europas größtes Schienenfrachtunternehmen. Als Tochter der Deutschen Bahn spielt es eine große Rolle bei der Verkehrswende. Doch es muss gespart und Stellen gestrichen werden. Mit drei Ansätzen will DB Cargo eine Zerschlagung verhindern. Reischke, Martin www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Warum steigen gerade so viele Menschen aufs Fahrrad um – und warum lohnt es sich auch für dich genau jetzt? In dieser Podcast-Episode sprechen wir darüber, wie Radfahren nicht nur ein Fortbewegungsmittel ist, sondern eine echte Lösung für viele aktuelle Herausforderungen im Alltag. Du erfährst, wie du dich trotz wechselhaftem Wetter motivierst, welche einfachen Tricks dir helfen dranzubleiben und warum die Fahrrad-Community gerade stärker wächst als je zuvor. Eine inspirierende Folge für alle, die mehr Bewegung, Freiheit und Leichtigkeit in ihren Alltag bringen wollen.
In dieser Folge tauchen wir in die kontroverse Welt der E-Fuels ein: Wo liegen die realen Potenziale und welche Herausforderungen müssen überwunden werden? Wir diskutieren anhand einer aktuellen Studie des Interessenverbands "eFuel Alliance", ob E-Fuels eine tragfähige Lösung oder nur ein weiterer Hoffnungsträger im Energiemix sind. Auch hier stoßen wir wieder auf die Lücke (diese entsetzliche Lücke!) zwischen Ankündigung und Realität (bzw. zwischen Planung und FID).
Die Finanzierung von Bus und Bahn ist kompliziert und die klimafreundliche Verkehrswende wird immer unrealistischer. Vielleicht, weil nicht alle zur Kasse gebeten werden, die vom öffentlichen Nahverkehr profitieren. Florian Zinner berichtet
Themen dieser Folge: Hochlauf Elektrobusse Deutschland 2026 | Batteriebus vs. Wasserstoffbus | BYD E-Bus | MAN Lion's City E | Daimler eCitaro | E-Bus Kosten & Förderung | Ladeinfrastruktur Bushof | Depotladen | LFP vs. NMC Batterie | ÖPNV Elektrifizierung | EU Clean Vehicles Directive 2030 | Autonome Busse | Busfahrermangel | Total Cost of Ownership | Stadtwerke Elektrobus | Klima- und Transformationsfonds | E-Bus Marktanteile Europa
Diese Woche mit Jonas Waack und Sandra Kirchner. Die Bundesregierung hat ihr Klimaschutzprogramm vorgelegt. Mit klimafreundlicheren Kraftstoffen, mehr Windrädern und Mischwäldern will sie die Klimaziele für 2030 erreichen. Doch mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die Ziele nur auf dem Papier erfüllt, denn zentrale Vorhaben der Merz-Regierung bremsen zugleich den Fortschritt aus. Die Deutsche Umwelthilfe wollte BMW und Mercedes per Gericht zu einem früheren Verbrenner-Aus verpflichten und ist nun damit vor dem Bundesgerichtshof gescheitert. Das Urteil setzt klare Grenzen für Klimaklagen gegen Unternehmen und macht deutlich: Für strengere Vorgaben ist die Politik zuständig. Währenddessen bleibt der Verkehrssektor eines der größten Problemfelder beim Klimaschutz. Der neu gewählte Pariser Bürgermeister Emmanuel Grégoire will den Kurs seiner Vorgängerin fortführen und den Stadtumbau weiter vorantreiben – mit mehr Radwegen, besserem Nahverkehr und Eingriffen in den Wohnungsmarkt. Die französische Hauptstadt bleibt Vorbild für die Transformation von Städten. - Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Rund ein Fünftel mehr E-Autos sind im Januar und Februar verkauft worden als Anfang letzten Jahres. Elektroautos sind verglichen mit Verbrennern deutlich besser für die Umwelt. Autorin: Nele Posthausen Von Daily Good News.
Das hat Kaiser Wilhelm gesagt, als das erste Automobil rollte. Autor Peter Kristen erzählt von Berta Benz - und was ihr Mut damals für die Verkehrswende heute bedeutet
Zum Abschied wird es noch einmal grundsätzlich: Nach 15 Jahren an der Spitze des Verkehrsministeriums in Baden-Württemberg zieht Winfried Hermann eine persönliche und politische Bilanz. Und die fällt differenziert, aber keineswegs leise aus. Zwischen Stolz auf Erreichtes, klarer Kritik an politischen Prozessen und einem ungebrochenen Glauben an die Verkehrswende entsteht ein Gespräch, das weit über die Landespolitik hinausweist. Hermann, der als grüner Verkehrsminister im Autoland lange als Ausnahme galt, beschreibt, wie mühsam und zugleich notwendig langfristige Veränderungen im Verkehrssektor sind. Seine zentrale Botschaft: Transformation braucht Zeit, Konsequenz – und den Mut, auch gegen Widerstände zu handeln. Dabei spart er weder eigene Rückschläge noch strukturelle Probleme aus, etwa die Kurzfristlogik in der quartalsorientierten Wirtschaft. Das Dilemma: Unternehmen müssten eigentlich eine langfristige Orientierung haben, seien aber stets kurzfristig getrieben. Ein Schwerpunkt des Gesprächs liegt (natürlich) auf der Elektromobilität. Hermann betont, deutlich früher ein E-Auto von Mercedes gefahren zu haben, als der damalige Chef des Herstellers. Und Baden-Württemberg habe früh auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur gesetzt und damit eine Grundlage geschaffen, die heute Wirkung zeige. Doch für Hermann ist klar, dass Technik allein nicht reicht: Akzeptanz, klare Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Beteiligung sind entscheidend. Der Noch-Verkehrsminister macht deutlich: „Die Zukunft des Autos ist eine klimafreundliche – sonst hat das Auto keine Zukunft.“ Pragmatismus statt GrabenkämpfeAuch die Bundespolitik bekommt in Hermanns Rückblick ihr Fett weg. Die Ampel-Koalition sei an ihren inneren Widersprüchen gescheitert, wichtige Entscheidungen – etwa bei Förderprogrammen oder der Zusammenarbeit mit den Ländern – seien inkonsequent gewesen. Hermann gesteht: „Im Nachhinein bin ich froh, dass ich mit der Ampel nichts zu tun hatte als Politiker.“ Die Konstruktion aus SPD, Grünen und FDP sei so verkehrt gewesen, dass man eigentlich nur verlieren konnte. Politisch plädiert Hermann dagegen für mehr Pragmatismus statt ideologischer Grabenkämpfe. Den Vorwurf, die Grünen aus Baden-Württemberg hätten das Aus vom Verbrenner-Aus unterstützt, will Hermann nicht gelten lassen. Bei der Verkehrspolitik seien die Grünen die progressivste Partei. Grundsätzlich gelte: „Du musst kompromissfähig sein und kannst nicht nur grüne Politik machen, sondern musst eine Politik machen, wo möglichst viele dabei sind.“ Verschleppte TransformationBesonders deutlich wird der Noch-Verkehrsminister bei der Transformation der Automobilindustrie. Während einige Hersteller (konkret BMW und Volvo) den Wandel aktiv gestalten, hätten andere (darunter auch Mercedes) zu lange gezögert – aus kurzfristigen wirtschaftlichen Überlegungen heraus. Für Hermann ist das ein strukturelles Problem des Systems: „Solange man mit dem Alten noch gutes Geschäft macht, macht man das – und genau das bremst die Transformation.“ Das Gespräch mit electrive-Chefredakteur Peter Schwierz zeigt: Verkehrspolitik ist kein schneller Sprint, sondern ein Marathon mit vielen Zielkonflikten. Hermann bleibt dabei seinem Ruf als „Berufsoptimist“ treu – auch wenn er weiß, wie steinig der Weg ist. Seine klare Empfehlung an seine Nachfolge: Kurs halten, Tempo erhöhen und die Verkehrswende konsequent weiterdenken. Eine Episode über Macht, Märkte und Mobilität – und über die Frage, ob Deutschland den Wandel auf der Straße wirklich will.
Zuhause in Essen - Ein Podcast der Sparkasse Essen - mit Tobias Häusler
ÖPNV ist mehr als nett für die, die kein Auto haben. Der moderne ÖPNV will bis 2040 eine ganz neue Stadt. Zumindest eine neue Art, wie wir in Essen unterwegs sind. Tobias Häusler spricht mit Ruhrbahn-Chefin Dr. Linda Kisabaka über Mobilität, den kleinen Frust im Alltag, die großen Infrastrukturpläne und die Frage, warum transparente Informationen oft wichtiger sind als Perfektion. Dazu: Respekt im Alltag, die Magie der neuen Citybahn, Olympia und die Zukunft des ÖPNV in einer echten, gewachsenen Autostadt. --- In "Zuhause in Essen" spricht die Sparkasse Essen nicht über die gute alte Zeit. Wir sprechen über das, was Essen schon heute besonders attraktiv macht und was nach der Zeit der Ruhrkohle noch Magisches passieren wird. Immer mit Gästen, die Gegenwart und Zukunft auch gestalten. Und wenn WDR Moderator [Tobias Häusler](https://www.tobiashaeusler.de) einmal in den Rückspiegel schaut, dann nur um die Spur wechseln zu können. Jeden zweiten Dienstag im Monat ein spannender Gast - aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Sport, Kultur, Ehrenamt... Und ein ungewöhnlicher Blick auf unsere schöne Stadt.
15 Jahre Elektromobilität in Berlin – vom Experiment zur Realität. Doch wie weit ist die Hauptstadt wirklich? eMO-Chef Gernot Lobenberg zieht Bilanz, spricht über politische Bremsklötze, überraschende Erfolgsgeschichten und erklärt, warum die Verkehrswende oft weniger an Technik als an unseren Gewohnheiten scheitert. In dieser Episode von eMobility Insights spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit Gernot Lobenberg, dem Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität (eMO), über eine Zeitreise durch anderthalb Jahrzehnte elektrischen Aufbruchs – und über die Frage, wie realistisch ein nahezu vollständig elektrischer Verkehr in der Hauptstadt wirklich ist. Als Lobenberg Anfang 2011 zur eMO wechselte, war Elektromobilität noch ein Experiment. Serienfahrzeuge waren rar, Ladeinfrastruktur kaum vorhanden. Heute ist Berlin ein ganzes Stück weiter: Die Zahl der Elektroautos hat sich allein seit 2018 von rund 9.000 auf etwa 90.000 verzehnfacht. Auch bei den Ladepunkten ging es rasant voran – von gut 3.200 auf rund 40.000, wenn man private und öffentlich zugängliche Lademöglichkeiten zusammenrechnet. Doch der Weg dorthin war alles andere als geradlinig. Im Podcast erinnert sich Lobenberg an frühe Pilotprojekte, erste elektrische Buslinien, das inzwischen eingestellte Elektro-Carsharing Multicity und an eine Zeit, in der Elektromobilität vor allem eines war: ein Schaufenster für die Zukunft: „Das Schaufenster Elektromobilität war die Initialzündung. Viele Projekte, die heute selbstverständlich sind, haben damals begonnen“, erinnert sich Lobenberg. Als Leiter der eMO sieht sich Lobenberg bis heute weniger als Entscheider, sondern eher als Motivator: Die Agentur versteht sich als Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Politik – und manchmal auch als sanfter Antreiber: „Wir sind so eine Art Animateure für die Elektromobilität“, beschreibt Lobenberg die Arbeit seines Teams. Tatsächlich ist die Transformation komplexer, als es auf den ersten Blick scheint. Ladeinfrastruktur, Flächenkonflikte, Stromnetze, Verwaltung – viele Zahnräder müssen ineinandergreifen. Und selbst dort, wo die Technik längst funktioniert, bremsen oft Routinen und Gewohnheiten. Menschen für Veränderung zu begeistern, scheitere oft genau daran. „Bei Mobilität geht es um Routinen. Wenn jemand diese Routinen infrage stellt, reagieren Menschen schnell ablehnend.“ In dem Gespräch geht es deshalb auch nicht nur um Zahlen und Infrastruktur, sondern auch um Mentalitäten – und um die politische Realität einer Stadt, die in Verkehrsfragen tief gespalten ist. Während manche europäische Metropolen wie Kopenhagen und Paris längst radikale Schritte gegangen sind, ringt Berlin noch um eine klare Linie. Trotzdem bleibt der Blick nach vorn optimistisch: Wenn Berlin seine eigenen Klimaziele ernst nimmt, führt langfristig kein Weg an einem nahezu emissionsfreien Verkehr vorbei. Für Gernot Lobenberg ist denn auch das Zieldamit klar: „Wenn wir die Klimaziele ernst nehmen, muss Berlin bis 2045 komplett emissionsfrei unterwegs sein.“ Was dafür noch passieren muss, warum elektrische Carsharing-Flotten nicht selbstverständlich sind, welche Rolle Tesla für die Region spielt – und warum Supermarkt-Parkplätze vielleicht zu unterschätzten Lade-Hotspots werden könnten: All das diskutieren Peter Schwierz und Gernot Lobenberg in dieser Episode von eMobility Insights. Eine Folge über Fortschritte, Frustrationen – und über die große Frage, wie aus Visionen tatsächlich Verkehrswende wird.
Verbrenner zu E-Auto in 24 Stunden?!
Kirchgeßner, Kilian www.deutschlandfunk.de, Gesichter Europas
In dieser Episode spricht Julia Peters mit Sylvia Uehlendahl, der Leiterin des Tiefbauamts der Stadt Dortmund. Wir erfahren, wie das Tiefbauamt die Stadt gestaltet, warum technische Berufe auch Frauen begeistern können und wie es gelingt, mit Leidenschaft und Sinnorientierung Führung zu leben. Sylvia berichtet von ihrem ungewöhnlichen Einstieg in die Branche, ihrer Motivation, den Stadtalltag für alle lebenswerter zu machen, und sie teilt persönliche Erfahrungen zum Thema werteorientierte Führung und Gleichberechtigung. Vom Bagger fahren zum Mentoring Was macht eigentlich ein Tiefbauamt? Für viele ein abstraktes Konstrukt, für Sylvia eine tägliche Spielwiese für Veränderung und Innovation. Angefangen bei der Frage, ob sie selbst Bagger fahren kann – "Ja, kann ich!" Sylvia erzählt, dass selbst anpacken immer noch eine große Freude ist. Doch das Amt bewegt viel mehr: Straßen, Signalanlagen, Beleuchtung, Stadtbahntrassen und vieles mehr. Über 480 Menschen arbeiten bei ihr und tragen dazu bei, die Lebensqualität in Dortmund maßgeblich zu verbessern. Frauen in MINT-Berufen: Rollenbilder verändern sich Sylvia war eine von ganz wenigen Frauen im Bauingenieurwesen. Daher ist sie heute auch Mentorin für junge Ingenieurinnen. Ihr Appell: "Nur Mut! Wir haben den besten Job der Welt, weil wir gestalten können und sehen, was wir bewirken." Sie fördert gezielt Nachwuchstalente und setzt sich für echte Gleichberechtigung ein – denn Erfahrung ist wichtig, aber auch die Bereitschaft, Verantwortung zu delegieren und als Team zusammenzuwachsen. Werteorientierte Führung: Vertrauen, Transparenz und Authentizität Ein zentrales Leitmotiv des Gesprächs ist die werteorientierte Führung. In Zeiten von Ressourcenknappheit und rauerem Klima brauche es gerade jetzt Menschen, die Werte nicht nur predigen, sondern sie mit Leben füllen. Sylvia sieht sich als Teil eines Führungsteams, nicht als klassische "Chefin", und lebt das Prinzip, Mitarbeitende zu bestärken und zu schützen: "Wenn sie (die Mitarbeitenden) mich brauchen, stelle ich mich mit breiten Schultern vor sie. Aber sie können und sollen eigenverantwortlich handeln." (Sylvia Uehlendahl) Sie betont, wie wichtig ehrliches Feedback ist und nutzt Instrumente wie das Führungsfeedback, um sich selbst weiterzuentwickeln und ihre Mannschaft mitzunehmen. Wertschätzung, ein ernst gemeintes Dankeschön – und manchmal auch ein Lächeln – sind ihrer Auffassung nach die wahren Treiber von Motivation und Teamgeist. Von der Generationenvielfalt lernen Auch das Thema Generationenmix taucht immer wieder auf. Das oft belächelte Stichwort "Work-Life-Balance" der jüngeren Generation entpuppt sich im Rückblick als zukunftsweisend. Ergebnisorientiert, engagiert und trotzdem selbstsorgsam: Das bringe alle weiter, meint Silvia. "Nur wer gesund bleibt, kann auch langfristig für die Organisation da sein." (Sylvia Uehlendahl) Fazit: Mut, Menschlichkeit und Authentizität verändern Stadt und Arbeitswelt Die wichtigsten Botschaften aus diesem Gespräch sind universell: Wertschätzung kostet nichts und bringt alles. Echtes Interesse, ehrlicher Dank und Authentizität sind die Basis für einen wirksamen Wandel – ob bei der Verkehrswende, in gleichberechtigten Teams oder im täglichen Miteinander. Und manchmal ist der erste Schritt zu großen Veränderungen einfach: anfangen, Türen öffnen und ein Lächeln schenken. Timestamps: 00:00 "Tiefbauamt Dortmund: Aufgabenbereiche" 03:22 Stadt gestalten: Einfluss nutzen 08:50 "Führungsstil: Stärke durch Unterstützung" 12:26 „Sinnvolle Gestaltung im Miteinander“ 13:35 Fachkräftemangel und Verkehrswende-Chancen 16:44 Anonymes Führungsfeedback und Bewertung 21:22 "Arbeitsklima und Wertschätzung" 25:48 Straßen, Verkehrswende und Sicherheit 27:56 „Optimistisch in die Zukunft blicken“ 31:12 "Wertschätzung im Alltag leben"
Im Kommunalwahl-Special sprechen Constanze Elter und Christian Penninger von Volt Nürnberg über ihre Vision für die Stadt: Rückbau des Frankenschnellwegs, digitale Transparenz im Rathaus und klimaresiliente Quartiere. Ein Gespräch über Europa als kommunalen Werkzeugkasten.Noch mehr Podcastserien von The Nuremberg Times auf nbtimes.deUnser Nürnberger Wahlnavigator zur Kommunalwahl am 8. März in Nürnberg: https://wahlnavigator-nuernberg.de/
Titus Schüller, Fraktionsvorsitzender der Linken im Nürnberger Stadtrat, spricht über seine OB-Kandidatur, steigende Mieten, die Verkehrswende, das Sozialticket und die Kritik an Großprojekten. Ein Gespräch über soziale Gerechtigkeit und politische Glaubwürdigkeit.Noch mehr Podcastserien von The Nuremberg Times auf nbtimes.deUnser Nürnberger Wahlnavigator zur Kommunalwahl am 8. März in Nürnberg: https://wahlnavigator-nuernberg.de/
In dieser Folge der Kommunalwahl-Serie spricht Kevin Kienle mit Marion Padua von der Linken Liste Nürnberg über Mietenstopp, Leerstand, Verkehrswende, Antifaschismus und die Prioritäten im städtischen Haushalt. Wie sozial muss Nürnberg werden – und was kostet das?Noch mehr Podcastserien von The Nuremberg Times auf https://www.nbtimes.de/Unser Nürnberger Wahlnavigator zur Kommunalwahl am 8. März in Nürnberg: https://wahlnavigator-nuernberg.de/
Hohe Rabatte, neue Förderung, politische Richtungswechsel – und mittendrin die Städte. Wie gelingt Elektromobilität dort, wo sie am sichtbarsten ist: im urbanen Raum? In der neuen Episode von „eMobility Insights“ spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit Christoph Steinkamp, Geschäftsführer von hySOLUTIONS, über Hamburg als Reallabor der Verkehrswende – und über die Frage, was andere Kommunen daraus lernen können. Hamburg steht beim Hochlauf der Elektromobilität über dem Bundesschnitt. Mehr als 43.000 E-Pkw sind unterwegs, der Anteil wächst kontinuierlich. Für Steinkamp ist das kein Zufall, sondern Ergebnis strategischer Steuerung: frühzeitiger Ausbau der Ladeinfrastruktur, klare politische Zielsetzungen und eine Verwaltung, die nicht nur reguliert, sondern selbst vorangeht. „Wir sind, was die Elektrifizierung des Pkw-Bestands angeht, über dem Bundesschnitt – und das trägt sich seit Jahren“, sagt er. Doch in der „Bubble“ der Elektromobilität ist Geduld Mangelware. Und deshalb hätte auch Steinkamp noch viel mehr erreicht: „Man denkt immer, es könnte alles schneller gehen.“ Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf einzelne Nutzergruppen. Hamburg hat den Taximarkt konsequent elektrifiziert – mit Förderanreizen, Übergangsfristen und klaren Vorgaben. Das Ergebnis: Ein Viertel der Taxis fährt bereits elektrisch. Und das ohne Proteste! „Hättest du mich vor fünf Jahren gefragt, hätte ich mit einer großen Taxidemo gerechnet“, so Steinkamp. „Aber wir haben das kommunikativ gut begleitet – und die Branche kann rechnen.“ Auch bei Bussen, Carsharing, Hafenlogistik und sogar im Fährverkehr auf Elbe und Alster geht Hamburg elektrische Wege. Reine Batteriefähren sind bestellt, die Ladeinfrastruktur für den Schwerlastverkehr wird datenbasiert geplant und Ladehubs entstehen dort, wo sie tatsächlich gebraucht werden. Eine Erkenntnis aus Hamburg gilt für Pkw wie Lkw gleichermaßen: Nicht jede Ladesäule gehört in den öffentlichen Raum. „Wenn wir bei ‚Wünsch dir was‘ wären, würde ich Ladeinfrastruktur am liebsten nur auf halböffentlichen Flächen aufbauen – dann hätten wir den öffentlichen Raum für andere Zwecke.“ Aber das reicht natürlich insbesondere für private E-Autos nicht aus. Deshalb baut auch Hamburg – mit sechs Anbietern – weiterhin kontinuierlich aus. Gleichzeitig zeigt das Gespräch mit Christoph Steinkamp, wie fragil der Fortschritt ist. Politische Signale aus Berlin sorgen für Verunsicherung. „Warum soll ich mir jetzt ein Elektrofahrzeug zulegen, wenn gleichzeitig über Technologieoffenheit im Pkw-Verkehr gesprochen wird?“, fragt Steinkamp. Sein Appell an die Bundespolitik ist deutlich: „Im Pkw-Verkehr noch über Technologieoffenheit zu sprechen, ist nicht hilfreich – auch nicht für die deutsche Automobilwirtschaft.“ Die Hamburger Bevölkerung hat sich unterdessen mit einem erfolgreichen Volksentscheid noch ambitioniertere Klimaziele gesetzt: Klimaneutralität bis 2040. Das erhöht den Druck – und macht deutlich, dass Elektromobilität in der Hansestadt vom „Nice-to-have“ zum „New Normal“ werden muss. Nur so lässt sich der CO2-Ausstoß senken. Wie Städte regulatorisch steuern können, warum Wettbewerb bei Ladeinfrastruktur entscheidend ist, welche Rolle Parkraum spielt – und weshalb selbst Toiletten an Ladepunkten ein Thema sind – all' das beleuchtet diese Episode mit überraschender Offenheit. Eine Folge für alle, die Elektromobilität nicht nur als Technologie, sondern als kommunale Gestaltungsaufgabe verstehen. Und für alle, die wissen wollen, ob Hamburg wirklich einen Schritt voraus ist – oder einfach nur konsequenter handelt. Und darum geht es auch bei der ersten Hamburger E-Mobilitätskonferenz am 18. März, bei der Experten aus ganz Deutschland und Europa ihre Ideen für die Zukunft teilen.
55 Minuten, zwei Kandidaten, eine Richtungsfrage:Wie soll Nürnberg in den kommenden sechs Jahren regiert werden?Im großen Streitgespräch von The Nuremberg Times diskutieren Britta Walthelm (Grüne) und Nasser Ahmed (SPD) über die zentralen Konfliktlinien dieser Kommunalwahl: den Frankenschnellweg und die Verkehrswende, die akute Wohnungskrise, den angespannten Stadthaushalt, Bildung und Ganztagsschulen, Wirtschaftspolitik, Gebühren, soziale Gerechtigkeit und die Frage, wie viel Veränderung diese Stadt verträgt.Wo liegen echte Unterschiede – und wo überraschende Gemeinsamkeiten?Ist diese Wahl eine strukturelle Weichenstellung oder eine Frage des politischen Tempos?Ein Gespräch über Bezahlbarkeit, Verwaltungseffizienz, ökologische Prioritäten – und darüber, was politisches Scheitern in Nürnberg bedeuten würde.Für alle, die mehr wollen als Wahlkampfparolen.Noch mehr Podcastserien von The Nuremberg Times auf www.nbtimes.deUnser Nürnberger Wahlnavigator zur Kommunalwahl am 8. März in Nürnberg:
Der Tag in NRW: NRW will Baustellenmanagement verbessern; Das Warten auf den Polizeibeauftragten; Wie geht es der Papierindustrie in NRW; Der Korruptionsverdacht im Ausländeramt Bielefeld weitet sich aus; Verkehrswende aber wie?; Warum der Kölner Buchhandel der Krise trotzt; In NRW werden immer weniger Eier gelegt. Es moderiert: Benjamin Sartory. Von WDR 5.
Im Podcast diskutieren Andreas Krieglstein (CSU) und Romy Singh (SPD) über den umstrittenen Ausbau des Frankenschnellwegs. Es geht um Kosten, Klimaziele, Lebensqualität, Wirtschaftsstandort und politische Verantwortung. Ein Gespräch über Nürnbergs größtes Infrastrukturprojekt.Noch mehr Podcastserien von The Nuremberg Times auf www.nbtimes.deUnser Nürnberger Wahlnavigator zur Kommunalwahl am 8. März in Nürnberg: https://wahlnavigator-nuernberg.de/
Für eine erfolgreiche Verkehrswende brauchen wir positive Zukunftserzählungen, sagen Katja Diehl und Mario Sixtus. Sie fragen: Wie wollen wir in Zukunft unterwegs sein? Von WDR 5.
Werbung: Diese Episode wird unterstützt von myclimate. Solltest auch du ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Veranstaltung haben, die einem interessierten Publikum vorgestellt werden MUSS, melde dich gern unter backoffice@katja-diehl.de! Susanne Risch, seit 26 Jahren bei brandeins, gibt offen zu: "Als wir gelernt haben, wie komplex das System Mobilität im öffentlichen Schienenverkehr eigentlich gemanagt wird – wenn du dir die Zahlen anguckst, wie viele Aufgabenträger, wie viele Verkehrsverbünde, wie viele regionale, lokale und sonstige Betreiber es gibt: Es ist eigentlich ein Wunder, dass überhaupt irgendwo in diesem Land irgendetwas fährt." Philipp Kühn von der Deutschen Bahn, der die Initiative Zukunft Nahverkehr verantwortet, kennt diese Komplexität natürlich. Aber auch für ihn war die Zusammenarbeit mit brandeins eine Entdeckungsreise. Der Impuls für die ganze Initiative kam, als der damalige Kanzler Scholz zu einem Mobilitätsgipfel lud. Auf den Abschlussfotos: sechs Herren von Automobilkonzernen und ein Kollege vom Fahrradverband. Öffentliche Mobilität? Fehlte komplett. "Da kann man aber keinem zum Vorwurf machen, weil wir dezentral organisiert sind und es lokale Verantwortlichkeiten gibt. Aber es gibt einfach einen Mangel an übergreifender Sichtbarkeit des Themas", erklärt Philipp. Die Autoindustrie macht seit Jahrzehnten erfolgreich Lobbyarbeit. Der ÖPNV hat das nie systematisch gelernt – oder konnte es aufgrund seiner föderalen Struktur nicht. Das Spannende an der Kooperation: brandeins arbeitet journalistisch unabhängig Susanne betont: "In diesem speziellen Fall war es tatsächlich so, dass es an keiner einzigen Stelle auch nur den Hauch des Versuchs einer Einflussnahme gab, etwas zugunsten von ÖPNV oder Schiene oder zu Ungunsten von Auto zu kuratieren. Wirklich nicht ansatzweise." Was dabei herauskam, ist ein Report voller überraschender Zahlen. Philipp nennt eine, die ihm besonders im Gedächtnis blieb: "60 Prozent wissen nicht, dass ÖPNV zur staatlichen Daseinsvorsorge gehört. Und mehr als die Hälfte weiß überhaupt nicht, wie der ÖPNV finanziert wird." Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wir diskutieren ständig über Verkehrswende, aber die Grundlagen sind vielen Menschen gar nicht klar. Noch absurder wird es bei den Widersprüchen, die die repräsentative Umfrage zutage brachte. Susanne lacht, als sie davon erzählt: "62 Prozent wünschen sich, dass die Innenstädte autofrei werden und sind gleichzeitig große Fans und sagen, wir können auf gar keinen Fall aufs Auto verzichten. Wir hatten vorgehabt, eine Seite zu machen mit nur solchen Widersprüchlichkeiten – haben wir aufgegeben, weil es gibt zu viele." Am Ende unseres Gesprächs landet Susanne bei einem Gedanken, der eigentlich banal klingt, aber offenbar schwer umzusetzen ist: "Das sind manchmal Minischritte und es sind vielleicht auch größere Schritte und es hat was mit Geld zu tun, jawohl. Aber es hat schon vor allen Dingen damit zu tun, dass wir aufhören, immer wieder mit dem Finger auf die anderen zu zeigen, weil die bescheuert und blöd sind. Sondern ja, den ersten Schritt macht jeder für sich selbst." Vielleicht ist das der eigentliche Wert solcher Reports. Nicht die pädagogische Belehrung, sondern Fakten, die einen ins Nachdenken bringen. Küchenzurufgeschichten, wie Susanne sie nennt. Zahlen, die man mit ins Büro nimmt, an den Abendbrottisch, in die Diskussion mit Freunden. Die einen vielleicht dazu bringen, einen Moment innezuhalten und zu fragen: Moment mal, warum mache ich das eigentlich so?
Mobilität im Alltag – für viele ist hier das Auto die erste Wahl. Dass es auch anders geht, erzählt Gravel-Langstreckenspezialist Seb Breuer. Seit Anfang 2025 verzichtet er auf das eigene Auto, erledigt Alltagsbesorgungen und Reisen mit dem Rennrad oder Gravelbike. Auch unser Redakteur Felix Krakow hat den eigenen PKW längst abgegeben und schwört auf das muskelbetriebene Zweirad. In dieser Folge erzählen die zwei von ihren Beweggründen, welche Vor- und Nachteile sich für sie ergeben haben und mit welchen Tipps man auf das Auto verzichten kann.
Ich habe mir für das Jahresende eine Folge aufgehoben, in der es um ein wirklich spannendes Thema geht: Nämlich das Recycling von Autobatterien. Umso mehr E-Autos auf deutschen Straßen rollen, umso wichtiger wird es, Infrastrukturen zu schaffen, in denen die Ressourcen, die in den Batterien stecken, auch wieder zurückgewonnen werden. Nicht zuletzt auch, um uns etwas unabhängiger von Importen zu machen. Mein Gast in dieser Folge arbeitet in einem Unternehmen, das sich der Aufbereitung, dem Recycling und der Reparatur von Autobatterien verschrieben hat. Lukas Brandl ist Geschäftsführer der BLC The Battery Lifecycle Company und weiß daher aus erster Hand, vor welchen Herausforderungen die Branche aktuell steht und gibt einen Ausblick in die Zukunft. Wenn ihr dabei helfen wollt, den deutschen Wald aufzuforsten, dann unterstützt die Klima-Initiative "Morgen kann kommen" der Volks- und Raiffeisenbanken! Baumsetzlinge spenden könnt ihr hier: vr.de/baumspende
Kommt das Aus vom Verbrenner-Aus? Die Konservativen im Europaparlament wollen genau das – und setzen auf weniger Verbote. Mit welchen Folgen für den Klimaschutz? Und: Immer mehr ADHS-Diagnosen auch bei Frauen – was dahintersteckt. (18:27) Barbara Schmidt-Mattern
Die Probleme bei der Deutschen Bahn sind groß. Verspätungen, Defekte und Zugausfälle sind ein Dauerärgernis für Bahnkunden. Evelyn Palla ist seit 1. Oktober neue Chefin bei der Deutschen Bahn. Sie soll den Konzern aus der Krise führen. Aber wieviel Entscheidungsmacht hat sie wirklich und kann der verordnete Neuanfang so einfach gelingen? Darüber sprechen wir in dieser 11KM-Folge mit Jan Zimmermann aus dem ARD-Hauptstadtstudio. Wir blicken auf die Herausforderungen, vor denen die Bahn in den kommenden Jahren steht, wie sehr die Politik mitreden will und woher das ganze Geld für die Sanierung kommen soll. Alle Nachrichten und Hintergründe zur Deutschen Bahn: https://www.tagesschau.de/thema/deutsche_bahn Hier geht's zu “Eltern ohne Filter”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/eltern-ohne-filter-1 Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Moritz Fehrle Mitarbeit: Lukas Waschbüsch, Marc Hoffmann Host: Elena Kuch Produktion: Jan Stahlmann, Konrad Winkler, Jürgen Kopp, Marie-Noelle Svihla Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Vorsicht: Vision! In zehn Jahren sollen in der EU fast alle Neuwagen elektrisch fahren. Realistisch ist das nicht, sagt Bundeskanzler Merz. Er will das sogenannte Verbrenner-Aus in der EU ab 2035 wieder streichen. Welche Folgen hätte das für den Klimaschutz? Wie könnte die Politik den Durchbruch der E-Mobilität unterstützen? Wir sprechen darüber mit Professor Felix Creutzig. Vorher nimmt uns NDR Reporterin Susanne Tappe mit ins kleine Sprakebüll. Vor fünf Jahren war sie schon mal dort oben an der dänischen Grenze. Damals hatte das Dorf die höchste E-Autodichte in Deutschland. Wie hat sich die Elektromobilität seitdem dort entwickelt? Was können wir von den Sprakebüllern lernen? Und welche Erkenntnisse hat Susanne noch gewonnen auf ihrer gut 2.000 Kilometer langen Tour im E-Auto, quer durch Deutschland? Das alles erfahrt ihr zum Start unseres “ARD Klima Update”! Die perfekte Ergänzung zu unserem Podcast: “ARD Klima Update” - der Newsletter! Hier könnt ihr euch anmelden: www.mdr.de/klima Hier geht's zu unseren Podcast-Tipp “Politikum”: https://1.ard.de/politikum-der-meinungspodcast Noch mehr Eindrücke von der E-Auto-Tour, vom Kabelklau an der Ladesäule bis zum Ladebordstein als Lösung für Stadtmenschen, gibt es im Podcast “Zehn Minuten Wirtschaft”: https://1.ard.de/10_Minuten_Wirtschaft
Lithium gilt als wichtiger Rohstoff der Energie- und Verkehrswende. Jetzt hat ein Unternehmen in Sachsen-Anhalt ein großes neues Reservoir entdeckt. Das bedeutet zudem einen möglichen Wirtsschaftsschub für die Region und das Land.
Nichts erhitzt die Gemüter im Autoland Deutschland so stark wie das Verbrennerverbot für Neuwagen ab 2035. Die Union will die strikte EU-Vorgabe kippen. Hilft das der kriselnden Autobranche? Was wären die Folgen für die Verkehrswende und für den Klimaschutz? Rahmlow, Axel www.deutschlandfunkkultur.de, Wortwechsel
Klimafreundlich, sicher und für alle zugänglich – so soll die Mobilität der Zukunft aussehen. Eine mögliche Lösung: Anreize statt Verbote. Mit Mobilitäts-Coins will der Münchner Zukunftscluster MCube nachhaltiges Verhalten belohnen.
Die Autoindustrie klagt über das geplante Ende des Verbrenners, das in der EU ab 2035 gelten soll. Auch Bundeskanzler Friedrich Kanzler Merz will die Vorgaben kippen. Für den 9. Oktober hat der Kanzler Vertreter aus der Politik und aus den Unternehmen zum Autogipfel geladen. Kommt jetzt die Rolle rückwärts bei der Verkehrswende? Mit welchen Folgen für Hersteller und Zulieferer im Land? Was kann die Regierung insgesamt tun, die die Autoindustrie zu unterstützen? Und wie kann sich die deutsche Leitindustrie langfristig behaupten gegen die Konkurrenz aus China? Geli Hensolt diskutiert mit Nanja Boenisch – Journalistin, taz; Imelda Labbé –VDIK-Präsidentin; Professor Thomas Koch – Leiter des Instituts für Kolbenmaschinen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Seit fast 150 Jahren hat das Auto unsere Mobilität verändert - radikal, emotional und nachhaltig. Allen Versuchen, zwischen Verkehrswende und Klimaschutz zum Trotz, ist die Liebe der freien Bürger zur freien Fahrt ungebrochen. Viele Männer tun mehr für ihr Auto als für ihre Frauen, ein Familienmitglied ist es schon lange und vollständig abschaffen lässt es sich ohnehin nicht. Komme, was da wolle. Aber wie soll das gehen, wenn wir es mit einer klimafreundlichen Zukunft ernst nehmen? Können wir alle mit Strom fahren und uns keine weiteren Gedanken machen? Oder braucht es ein grundsätzliches Umdenken, das nicht bei mehr Radwegen und einem erweiterten ÖPNV stehen bleibt? Darüber wollen wir heute reden mit Professor Kurt Möser, Historiker am Karlsruher Institut für Technologie, mit Heiko Nickel vom Mobilitätsdezernat der Stadt Frankfurt, mit Professor Andreas Knie, Verkehrsforscher am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und mit Stephan Lina, Reporter auf der heute beginnenden IAA in München. Podcast-Tipp: Die Entscheidung Deutsche Firmen und China - das hat mal richtig gut gepasst, auch in der Autoindustrie. VW war ganz vorne mit dabei und wurde zum Kult in China - es folgt eine Wirtschaftsära, die Deutschland und China reich machen werden. Und heute? Sieht die Welt anders aus: „Made in China 2025“ - so heißt der ganz große Plan der chinesischen Staatsführung. Wie ist diese Entwicklung für jemanden, der von Anfang an hautnah dabei war? „Die Entscheidung“ spricht exklusiv mit Wenpo Lee, der Ende der 70er Jahre der einzige chinesische Mitarbeiter im Werk in Wolfsburg war. Damals stand eines Tages plötzlich und unangekündigt eine Delegation aus China vor den Werkstoren stand. Er wurde gerufen, um zu übersetzen. Aber das war nur der Anfang. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:63a51253cb0c2bfd/
Seit fast 150 Jahren hat das Auto unsere Mobilität verändert - radikal, emotional und nachhaltig. Allen Versuchen, zwischen Verkehrswende und Klimaschutz zum Trotz, ist die Liebe der freien Bürger zur freien Fahrt ungebrochen. Viele Männer tun mehr für ihr Auto als für ihre Frauen, ein Familienmitglied ist es schon lange und vollständig abschaffen lässt es sich ohnehin nicht. Komme, was da wolle. Aber wie soll das gehen, wenn wir es mit einer klimafreundlichen Zukunft ernst nehmen? Können wir alle mit Strom fahren und uns keine weiteren Gedanken machen? Oder braucht es ein grundsätzliches Umdenken, das nicht bei mehr Radwegen und einem erweiterten ÖPNV stehen bleibt? Darüber wollen wir heute reden mit Professor Kurt Möser, Historiker am Karlsruher Institut für Technologie, mit Heiko Nickel vom Mobilitätsdezernat der Stadt Frankfurt, mit Professor Andreas Knie, Verkehrsforscher am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und mit Stephan Lina, Reporter auf der heute beginnenden IAA in München. Podcast-Tipp: Die Entscheidung Deutsche Firmen und China - das hat mal richtig gut gepasst, auch in der Autoindustrie. VW war ganz vorne mit dabei und wurde zum Kult in China - es folgt eine Wirtschaftsära, die Deutschland und China reich machen werden. Und heute? Sieht die Welt anders aus: „Made in China 2025“ - so heißt der ganz große Plan der chinesischen Staatsführung. Wie ist diese Entwicklung für jemanden, der von Anfang an hautnah dabei war? „Die Entscheidung“ spricht exklusiv mit Wenpo Lee, der Ende der 70er Jahre der einzige chinesische Mitarbeiter im Werk in Wolfsburg war. Damals stand eines Tages plötzlich und unangekündigt eine Delegation aus China vor den Werkstoren stand. Er wurde gerufen, um zu übersetzen. Aber das war nur der Anfang. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:63a51253cb0c2bfd/
In dieser Bonus-Episode von Kampf der Unternehmen tauchen wir noch tiefer in die Geschichte und Bedeutung von Uber ein. Gemeinsam mit Professorin Dr. Barbara Lenz, einer der führenden Expertinnen für Mobilitätsforschung, sprechen wir darüber, wie Uber Märkte im Sturm erobert hat, welche Rolle Plattform-Modelle bei der urbanen Mobilität spielen und welche Chancen sowie Grenzen neue Mobilitätsdienste für die Verkehrswende bieten. Von den frühen Expansionserfolgen in den USA und Afrika über Pooling-Modelle bis hin zur Frage, wie Städte der Zukunft gestaltet werden können – hier gibt es den umfassenden Blick hinter das Mobilitätsphänomen Uber.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die Männer und der Autokult. Wieso Männer die Verkehrswende blockieren, bespricht die Leiterin des FALTER-Naturressorts Katharina Kropshofer mit dem Wirtschaftswissenschafter Boris von Heesen, der sich unter anderem mit toxischer Männlichkeit beschäftigt.Eine Textfassung dieses Gesprächs ist im FALTER 30/2025 zu lesen.Dieses Gespräch ist Teil einer Serie von FALTER-Sommergesprächen zum Thema "Wien und die Natur" im Wiener Museumsquartier. Alle weiteren Themen und Termine können Sie hier einsehen.Teil 1 der Serie, Florian Klenk im Gespräch mit FALTER-Tierkolumnist Peter Iwaniewicz, finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Außerdem: E-Scooter - Helfen sie bei der Verkehrswende? (11:35) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Habt Ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet Euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Ina Plodorch.
Merz trifft Trump: Stimmung am Hof? | Grenzpolitik nach Bauchgefühl: Dobrindts Debakel (mit Torsten Sträter) | Realtalk: Was ist bei den Grünen los? | Ehrenamtstourismus: Helfen fürs Like - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
LdN433 Merz kritisiert Israel, Russlands hybrider Krieg, Kretschmer will Nord Stream reaktivieren, Bundeswehr setzt auf Google-Cloud, Microsoft sperrt Mail-Zugang von IStGH-Chefermittler, Verkehrswende in Paris, Ulf auf re:publica
In dieser Folge ist Ingwar Perowanowitsch zu Gast. Er ist Politikwissenschaftler, freier Journalist und leidenschaftlicher Radreisender. Wir reden über sogenannte "Donauschwaben", Politisierung durch Radeln und warum Deutschland sich so schwertut, fahrrad- und umweltgerechtere Städte zu planen. Über sein Gefühl der Bonus-Lebenszeit, überemotionale Männer mit starken Auto-Biografien und was ihm beim Radfahren durch muslimische Länder aufgefallen ist. Ingwars Film "Mit dem FAHRRAD nach ASERBAIDSCHAN 4K" https://www.youtube.com/watch?v=N9ImVqRloWs (03:20) Passkontrolle (09:25) Klischee-Check (25:45) Analoges Aufwachsen, Durchmogeln & Entführt im Sommer (45:40) Tumor im Knie: "Ich bin jeden Tag dankbar" (55:20) Politisierung durch Radwege, Auto-Biografie & Revolution der Städte (1:34:05) Radreise nach Baku: Reiseprivilegien & Gespräche über Gott und die Welt "OUT OF TIBET" PODCAST von Namri Dagyab https://open.spotify.com/show/3qpuT338hjIvOTWbAhq0cv?si=aaff318936b04699 CIVIS-MEDIENPREIS LIVE: https://www.civismedia.eu/medienpreis/medienpreis-2025/livestream/ SUPPORT: Halbe Katoffl unterstützen: https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ Paypal: frank@halbekatoffl.de Steady: https://steadyhq.com/de/halbekatoffl/about Überweisung/ Dauerauftrag: Schreib an frank@halbekatoffl.de | Stichwort: KONTO