POPULARITY
Dekarbonisierung von Gebäuden durch Contracting ist rechtlich komplexer als gedacht!In unserem neuen 3 Minuten Umweltrecht-Video erklärt Rechtsanwalt Gregor Biley, wie Contracting bei der Umstellung auf erneuerbare Energien funktioniert und welche rechtlichen Fallstricke dabei lauern.Contracting ermöglicht es, ohne Eigeninvestition auf nachhaltige Wärme- und Kälteversorgung umzusteigen. Contractoren übernehmen Planung, Finanzierung und Betrieb - doch der Oberste Gerichtshof hat bereits mehrere Verträge für unwirksam erklärt!Erfahren Sie:✅ Wie Contracting-Modelle funktionieren✅ Warum lange Vertragslaufzeiten problematisch sind✅ Welche Absicherungsrechte kritisch sind✅ Was für rechtssichere Verträge beachtet werden mussNiederhuber & Partner Rechtsanwälte GmbH▶ Facebook: https://www.facebook.com/nhplaw/▶ Instagram: https://www.instagram.com/nhprechtsanwaelte▶ Willkommen Umweltrecht Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCLri6BhPpgVeNWW_DC_QgPA▶ 3 Minuten Umweltrecht YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCgx5TojyAZK462SfK-IFmxQ ▶Linkedin:https://www.linkedin.com/company/niederhuber-&-partner-rechtsanwälte-gmbh
Indien ist auf dem Weg zur wirtschaftlichen Weltmacht – mit rasantem Wachstum, gewaltigen Infrastrukturprojekten und einer jungen, technologieaffinen Bevölkerung. Für Hamburg als Hafen- und Handelsstadt ist das Land mit rund 1,5 Milliarden Menschen längst mehr als ein Zukunftsmarkt.Das Hamburger Hafenkonzert begleitet eine große Wirtschaftsdelegation aus der Hansestadt nach Delhi, Mumbai und Bengaluru. Im Mittelpunkt stehen Hafenwirtschaft, Logistik, Fachkräftezuwanderung, Künstliche Intelligenz und neue Chancen durch das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien. Welche Rolle spielt der Hamburger Hafen im Indien-Geschäft? Wie groß ist das Potenzial im Container- und Projektladungsverkehr? Welche Hürden gibt es bei der Anwerbung indischer Fachkräfte? Und was kann Hamburg vom indischen Pragmatismus und Tempo lernen?Eine Sendung über Aufbruch, Partnerschaft – und die Frage, wie eng Elbe und Indischer Ozean künftig miteinander verbunden sein werden.⚓ Themen dieser Ausgabe (in Sendereihenfolge)
Wissenschaft trifft Lebenspraxis: Im DeCarbon Cast erklären zwei Professoren, wie Dekarbonisierung gelingt – und eine Ökodorf-Podcasterin zeigt, wie nachhaltiges Leben heute schon geht. Zwei Welten, ein Ziel: Energiewende machbar machen.
Seit 1966 betreibt Familie Neumann im kleinen niedersächsischen Bramsche eine Tankstelle. Für die Schwestern Maike und Annika, die den Betrieb vor einigen Jahren vom Vater übernommen haben, ist die Tankstelle Arbeitsort und zu Hause gleichzeitig. Noch macht der Verkauf von Diesel und Benzin nach ihren Angaben den größten Teil des Umsatzes aus, doch Familie Neumann will ihren Betrieb zukunftsfähig machen. Auf welche Technologien sie dabei setzen, ist jedoch unklar. Denn die Politik in Deutschland fährt einen Schlingerkurs, was die Zukunft der Mobilität angeht. NDR-Journalistin Oda Lambrecht erzählt uns in dieser 11KM-Folge, warum Deutschland der Abschied vom Verbrennungsmotor so schwerfällt - und welche Zukunft die klassische Tankstelle eigentlich noch hat. Hier geht's zum Panorama-Film von Oda Lambrecht und Christian Baars “Tanken und das Klima – Verbrennen wir die Zukunft?”: https://www.ardmediathek.de/film/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODc4IGFhNzc0NzNhLTRkNzItNDZjOC04OGQ3LWMwMjAzM2RlOTFlZA In dieser früheren 11KM-Folge geht es um „Deutschland und das Verbrenner-Aus: Autoindustrie vor Klimaschutz?“: https://1.ard.de/11KM_E-Autos Hier geht's zu „ARD Klima Update“, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?=cp Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Charlotte Horn Mitarbeit: Hannah Heinzinger, Lukas Waschbüsch Host: Elena Kuch Produktion: Jonas Teichmann, Regina Staerke, Lorenz Kersten, Viktor Fölsner-Veress und Jürgen Kopp Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Zum Redaktionsbesuch lädt die energate-Redaktion regelmäßig Akteure aus dem Energiemarkt nach Essen ein. In der heutigen Folge lässt das energate-Podcast-Team die Visite von Matthias Boxberger, CEO des Netzbetreibers Avacon, Revue passieren. Dabei geht es um die Resilienz kritischer Infrastruktur und die aktuellen Debatten um Netzanschlussverfahren. Zweites großes Thema dieser Folge ist die CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS), die gerade in der Industrie als großer Hoffnungsträger für die Dekarbonisierung gilt. Nachdem die politische Grundlage für den Einsatz von CCS-Technologien gelegt ist, geht es nun um die Frage, wie ein Markthochkauf gelingen kann. In dem Kontext beschäftigen wir uns Klagen von Gasförderunternehmen gegen europäische CCS-Vorgaben. Viel Spaß beim Hören! *"Irgendwas mit Energie" live auf der E-world! 12.02.26, 11 Uhr in der Podcast Lounge in Halle 4!* Im E-world-Live-Podcast von "Irgendwas mit Energie" spricht Host Christian Seelos mit den Initiatoren eines Ukraine-Hilfe-Netzwerks, das Transporte von Energie- und Wassertechnik in vom Krieg betroffene Regionen organisiert. Die Technik hilft dabei, die Wasserversorgung vor Ort aufrechtzuerhalten – oft unter schwierigsten Bedingungen. Die Gäste berichten von ihren Fahrten in die Kriegsregionen, erklären welche Technik vor Ort am meisten hilft und wie Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft unterstützen können.
Horst-Joachim Lüdecke, emeritierter Professor für Informatik und Physik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, befasst sich schon seit langem mit der Auswertung von Klimadaten. In seiner Vorlesung mit dem Titel „Klima und CO₂ – warum Dekarbonisierung keine gute Idee ist“ beschreibt er viele mächtige physikalische Prozesse, von denen CO₂ nur eine – wahrscheinlich eher geringfügige – unter vielen ist, die unser Klima bestimmen. Klima ist gerade wegen der Interaktion so vieler Einflüsse nur auf kurze Sicht modellierbar, was die langfristigen Klimamodelle, auf die sich Politiker berufen, eher fragwürdig erscheinen lassen. Unter diesen Umständen ist es wenig sinnvoll, eine hochentwickelte Volkswirtschaft mit enormen Kosten und um den Preis der Deindustrialisierung zu dekarbonisieren. Denn es gibt keine Beweise für eine bevorstehende katastrophale Erwärmung des Klimas durch die industrielle Tätigkeit der Menschen.
Die CO₂‑Vorgaben der EU für schwere Nutzfahrzeuge sind ambitioniert: Bis 2040 sollen die Emissionen um 90 Prozent gegenüber 2019 sinken. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Hochlauf batterieelektrischer Lkw im Fernverkehr langsamer vorankommt als erwartet – unter anderem wegen fehlender Ladeinfrastruktur, Reichweitenanforderungen und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. In dieser Folge von VerkehrsRundschau Funk spricht Alexander Hiebl mit Christian Feldhaus, verantwortlich für Getriebe‑ und Hybridsysteme bei ZF Friedrichshafen, über die Rolle von Hybridantrieben in der Dekarbonisierung des Nutzfahrzeugsektors. Im Fokus steht der TraXon 2 Hybrid und die Frage, ob Plug‑in‑Hybride als langfristiger Technologiepfad eine realistische Antwort auf die CO₂‑Ziele im Fern‑ und Regionalverkehr sein können.
Der Bund soll künftig deutlich mehr für den Klimaschutz ausgeben − das fordert die Klimafonds-Initiative. Bei einem Ja müsste bis zu einem Prozent des Bruttoinlandprodukts in einen Klimafonds eingezahlt werden. Sozial gerechte Klimapolitik oder ein Angriff auf die finanzielle Stabilität der Schweiz? Die Klimafonds-Initiative von SP, Grünen und Gewerkschaften verlangt einen staatlichen Fonds für Klimaschutzmassnahmen. Das Geld soll etwa in erneuerbare Energien, klimafreundliche Technologien und die Dekarbonisierung des Verkehrs fliessen. Gemäss Initiative müssten jährlich 0,5 bis 1 Prozent des Bruttoinlandprodukts in den Fonds einbezahlt werden – laut Bund vier bis acht Milliarden Franken. Die zusätzlichen Mittel seien nötig, um das Netto-Null-Ziel bis 2050 zu erreichen, sagt das Initiativkomitee. Die Gegnerinnen und Gegner entgegnen, die Schweiz habe bereits genügend Instrumente für den Klimaschutz. Macht die Schweiz genug, um bis 2050 Netto-Null zu erreichen, oder braucht es einen Klimafonds? Umstrittene Finanzierung des Klimafonds Besonders umstritten ist die Finanzierung des Klimafonds, da die Ausgaben gemäss Initiativtext nicht der Schuldenbremse unterstellt werden sollen. Für die Initiantinnen und Initianten ist der Klimaschutz eine unumgängliche Investition in die Zukunft und dürfe deshalb nicht als gewöhnliche Ausgabe behandelt werden. FDP, SVP, GLP und die Mitte warnen hingegen vor neuen Schulden. Zudem sei früher oder später mit Steuererhöhungen zu rechnen, so die Gegnerinnen und Gegner. Mario Grossniklaus begrüsst am 23. Januar 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Lisa Mazzone, Präsidentin Grüne; – Cédric Wermuth, Co-Präsident SP; und – Marc Jost, Nationalrat EVP/BE. Gegen die Vorlage treten an: – Albert Rösti, Bundesrat und Vorsteher UVEK; – Jacqueline de Quattro, Nationalrätin FDP/VD; und – Nicole Barandun, Nationalrätin Die Mitte/ZH.
260119PC Energie maximal ausreizen Mensch Mahler am 19.01.2026Heute kommt unsere neue PV-Anlage. Und ich freue mich riesig darauf. Vor 3 Jahren haben wir ein tolles Haus gebaut. Photovoltaik auf dem Dach, ein großer Speicher und eine Wallbox in der Garage. Eine Luft-Luft-Wärmepumpe heizt und kühlt das Haus. Ganz ohne Wasser und ohne Heizkörper. Besser geht nicht, dachte ich. Bis ich gemerkt habe, dass noch etwas fehlt. Die Autonomie und das Automobil. Heute wird unsere Anlage umgebaut. Ein neuer Wechselrichter, ein kleinerer Speicher und eine bidirektionale Wallbox. Autonom: Die Anlage schaltet selbstständig auf internen Betrieb, wenn die Stromzufuhr von außen – aus welchen Gründen auch immer – nicht klappt. Ganz ohne Einschaltimpuls von außen. Lange haben die Stromerzeuger dagegen gekämpft, dass man sie nicht mehr zwingend braucht. Jetzt haben sie verloren. Wir dürfen unseren eigenen Strom machen. Und da kommt das Auto ins Spiel: 50 KW stehen in der Garage. Die bidirektionale Wallbox sorgt dafür, dass das Auto unser Speicher ist. Und: Das Auto darf sogar Strom ins Netz einspeichern. Es verdient quasi Geld. Und wenn ich fahren will und die Kiste ist leer? hat meine Frau gefragt. Kann nicht passieren. Du sagst deiner Handy-App, dass due morgen früh um 6 losfahren willst und deine 410 Kilometer Reichweite brauchst. Das Management sorgt dafür, dass das Auto als Speicher fungiert, solange es nötig ist und dass der Ladevorgang rechtzeitig beginnt, damit das Auto voll ist, wenn Du es brauchst. Ich frage mich ernsthaft: Warum sollte man diese neue Technik nicht nutzen, wenn sie zur Verfügung steht? Wir sollten alles tun, was möglich ist, um die Dekarbonisierung voranzubringen. Und wie man sieht: es ist gar nicht so schwer und mit keinerlei Komfort-Einbußen verbunden. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
260114PC Trotz-dem Öko Mensch Mahler am 14.01.2026Ich habe 2026 ein Trotzdem-Jahr ausgerufen. Trotz allem – Festhalten an dem, was dem Leben dient. Ich versuche schon seit langem, ökoöogisch vernünftig zu leben. Erste Zweifel bekam ich in den 1980iger Jahren, als ich mit einem Golf mit Katalysator am Kraftwerk Buschhaus in Helmstedt vorbeifuhr. Wenige Tage später las ich in der Zeitung, dass die Schwefelfilter in diesem Kraftwerk ausgebaut worden waren, um die Effektivität bei der Stromgewinnung zu erhöhen. Was nützt da mein kleiner Beitrag?Thema Mülltrennung: Immer wieder Berichte, dass der getrennte Müll wieder zusammengeführt wird und auch tonnenweise im Ausland – vorzugsweise in armen afrikanischen Ländern – verklappt wird – unter übelsten Bedingungen. Wieso sollte ich bei dem Scheißspiel noch mitmachen?Im Moment wird die Dekarbonisierung vermeintlich höheren Zielen geopfert. Kriegswirtschaft und Verbrennermotoren. Und die anderen machen es ja auch nicht – allen voran China und die USA.Woher nehme ich also meine Trotz-Kraft? Will ich mein Gewissen beruhigen? Als wäre ich als Verbraucher in der westlichen Welt nicht schon ein Umwelt-Sünder per se.Ich hoffe darauf, dass der naive Kinderspruch aus der Friedensbewegung der 1980iger Jahre wieder Menschen ansteckt, doch mitzumachen. Viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Erde verändern.“ Ich bin naiv, ich weiß. Ich bin blauäugig, ich weiß. Die Hoffnung stirbt aber zuletzt. Wenn sie tot ist, bin ich es auch. Deshalb Trotz-Kraft. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
"Wir erwarten ein enorm bewegtes Jahr", sagt Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verband Deutscher Reeder (VDR), gleich zu Beginn des Gesprächs. Geopolitische Spannungen, mögliche neue Hafengebühren und offene Weichenstellungen in der internationalen Klimapolitik sorgten für erhebliche Unsicherheit in der Schifffahrt. Auch die Sicherheitslage auf zentralen Seewegen verschärfe sich weiter. Im ersten HANSA Podcast des Jahres 2026 erläutert der seit 2022 amtierende VDR-Hauptgeschäftsführer, warum das Rote Meer, die Straße von Taiwan und zunehmende Navigationsstörungen in der Ostsee für Reedereien zu ernsthaften Risikofaktoren geworden sind. Für deutsche Reeder stehe dabei vor allem eines im Mittelpunkt: die Sicherheit der Seeleute. "Wir können nicht riskieren, dass wir unsere Seeleute durch ein Seegebiet schicken, wo sie möglicherweise ihr Leben verlieren", so der Jurist. Anders als manche Wettbewerber könnten deutsche Reedereien nicht auf eine flächendeckende militärische Begleitung setzen. Auch strukturelle Themen kommen zur Sprache. Der Experte erläutert, wie die deutsche Handelsflotte heute aufgestellt ist, warum Containerschiffe weiterhin dominieren und weshalb das Bulker-Segment keineswegs eine Schwäche darstellt. Gleichzeitig beschreibt er den Bedeutungsverlust Deutschlands als Schiffsfinanzierungsstandort und die Folgen für den maritimen Wirtschaftsstandort insgesamt. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Ohne die Tonnagesteuer, so Kröger, sei der Standort aus seiner Sicht nicht überlebensfähig. Der Wettbewerb finde längst nicht mehr nur global, sondern auch innerhalb Europas statt, etwa mit Dänemark oder den Niederlanden. Ähnlich kritisch bewertet er die Situation der deutschen Flagge: Sie biete klare Vorteile, leide aber unter Bürokratie, Sonderregelungen und mangelnder Attraktivität im internationalen Vergleich. Mit Blick auf die Nationale Maritime Konferenz (NMK) Ende April fordert der VDR-Chef klarere Erwartungen des Staates an die Handelsschifffahrt, gerade in Krisen- und Verteidigungsfällen. Gleichzeitig spricht er über Tarifabschlüsse, Ausbildung, Nachwuchsgewinnung und die Grenzen der Dekarbonisierung angesichts fehlender alternativer Treibstoffe.
Die Immobilie ist längst mehr als ein Ort, an dem Energie verbraucht wird. Sie wird zur Schnittstelle, an der Erzeugung, Nutzung und neue Anforderungen zusammenlaufen. Damit rücken Immobilienwirtschaft und Energiewirtschaft zwangsläufig näher zusammen. Tim Säuberlich und Marc Schuhbauer zeigen, was das konkret heißt. Auf der einen Seite der Asset Manager, der regulatorische Vorgaben und wirtschaftliche Zwänge zusammenbringen muss. Auf der anderen Seite der Energiedienstleister, der Modelle wie Mieterstrom oder On-Site-PPA in den Betrieb übersetzt. Erst im Zusammenspiel dieser Perspektiven entscheidet sich, ob Dekarbonisierung mehr ist als ein ambitioniertes Ziel.
Nachhaltigkeit erfolgreich umsetzen - mit dem Sustainability Podcast für Leader: Gewinne Zukunft.
Du brauchst eine große Portion Motivation in diesen harten Zeiten? Bitte sehr: Höre, wie wir die größten CO2-Senken der Welt aktivieren können. Und wie Nachhaltigkeit zu einer Bewegung wird! Und das in einer Umweltschutz-Story, die - kein Scherz - auf Tinder ihren Ausgang nahm. Als Nachhaligkeitsprofi erwartet Dich in dieser Folge wichtiges Wissen darüber, warum Moore für unsere Klimaziele so entscheidend sind. Wie sie in Deine Nachhaltigkeitsstrategie passen. Und wie Alex und Annie Cornelsen erfolgreich ein Startup gegründet haben, dass genau dieses Problem angeht: Mission to Marsh. Alex erzählt mir, warum er dafür seinen Marketing-Job hinschmiss und sich mit dem "Patagonia-Playbook" auch als Quereinsteiger in so ein komplexes Thema wie Nature-Based Solutions und Biodiversität eingearbeitet hat. Und er verrät, wie man ein Startup baut, das Tausende Menschen für ein Nerd-Thema begeistert und dank des richtigen Geschäftsmodelles Unternehmen einbindet - ganz ohne Compliance-Zwang. Eine superspannende Folge, die zeigt, dass jeder etwas für die Nachhaltigkeitsziele bewegen kann, wenn man es richtig angeht. Und zum Schluss gibts sogar noch ein konkretes Job-Angebot von Alex! [Anzeige] Setze für dein Unternehmen auf 100 % saubere Energie! Polarstern Energie geht mit dir Schritt für Schritt die Transformation von Energie, Wärme und Mobilität an. Starte jetzt ohne Invest mit dem Wechsel zu wirklich grünem Strom oder Gas. Und sobald ein umfassendes Energiekonzept ansteht, bleibt Polarstern an deiner Seite. Mit dem Verweis auf 'Gewinne Zukunft' ist eine 30-minütige Erstberatung kostenlos:
Seit Wochen laufen Verhandlungen für ein Ende des Kriegs in der Ukraine. In Genf, Berlin und seit Samstag in Miami. US-Vertreter sprechen mit einer hochrangigen Delegation aus Russland. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:33) Ringen um Frieden in der Ukraine in Miami (03:18) Nachrichtenübersicht (08:15) Dekarbonisierung in der Schifffahrt (13:46) Forschungserfolg: Malaria-immune Mücke entwickelt (18:55) Dumpinglöhne im Orchestergraben (23:06) Im Lötschental soll es wieder aufwärts gehen
Energiespezial: In Berlin schlummert unter dem Asphalt das größte Fernwärmenetz Westeuropas. Christian Feuerherd ist CEO der Berliner Energie und Wärme GmbH, der BEW. Die steht vor der Mammutaufgabe, ihre Erzeugungsstandorte zu dekarbonisieren. Wie das gelingt, verrät Christian im Podcast! __________________________________________________ Werbepartner der heutigen Folge ist Brüninghoff. Brüninghoff bietet als Lösungspartner für innovative Gebäude alles aus einer Hand – von der ersten Idee bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Einfach auf www.brueninghoff.de gehen und mehr erfahren. __________________________________________________ Die Themen des DW Podcast mit Christian Feuerherd im Überblick: 00:00 – Darum gehts in der Folge 01:22 – Christians Weg vom Bankkaufmann zur Energie 03:55 – Warum Fernwärme so relevant wurde 05:33 – 700.000 Wohnungen & Netzdimensionen 07:17 – Was Fernwärme wirklich ist 09:02 – Die Entstehung der Stadtwärme 15:26 – Dekarbonisierung & Netzausbau 21:12 – Umbau der Kraftwerke & Abwärmenutzung 27:47 – Kommunikation & Herausforderungen 42:39 – Gemeinsame Wärmewende & Abschlussfragen
Nachhaltigkeit erfolgreich umsetzen - mit dem Sustainability Podcast für Leader: Gewinne Zukunft.
Die C-Suite schaut gequält, wenn du durch die Tür kommst? Und in der Kantine traust du dich gar nicht mehr, das Wort „Nachhaltigkeit“ auszusprechen? Kein Problem: In dieser Folge bekommst du als Sustainability Manager:in Tipps, Tricks und Strategien, um das Momentum wieder auf deine Seite zu ziehen! Zum einen bekommst du einen exklusiven Einblick in eine brandneue Studie des WWF zu Positiven Sozialen Kipppunkten (PSKP) in Unternehmen. Moritz Spielberger, Experte für Behavioural Change beim WWF, erklärt das speziell für Nachhaltigkeitsziele entwickelte neue Framework. Zum anderen erklärt Isabel Gebien, erfahrene Coachin und Gründerin von Equality 365, warum Zugehörigkeit und psychologische Sicherheit in Unternehmen unabdingbar sind, um aktuelle Multikrisen zu meistern. Sie gewährt einen Blick in ihre Tool-Kiste für die wirklich kniffligen Themen. Denn Podcast-Host Zackes stellt beiden Gästen mitunter brisante Fragen: 'Wie gewinnst du Fachabteilungen für das proaktive Mitarbeiten an Nachhaltigkeitszielen, wenn dort manche Kolleg:innen privat vielleicht die Umweltpolitik der AfD wählen?' Nach dieser Folge weißt du: ✅ wie gemeinsame Werte helfen, aus Angst Hoffnung zu machen. ✅ was Positive Soziale Kipppunkte (PSKP) von anderen Frameworks unterscheidet. ✅ wie ein Maschinenbauunternehmen mit PSKP am Ausstieg von PFAS arbeitet. Ob Kreislaufwirtschaft, Dekarbonisierung oder Lieferkettenresilienz - löse Widerstände auf und hol dir den Rückenwind zurück! Hol dir den Newsletter zum Podcast! Hier teilt Host Zackes einmal im Monat die wichtigsten Entwicklungen für Sustainability-Profis. Als Moderator und Speaker bekommt er, wie nur wenige andere, Einblicke hinter die Kulissen und sammelt dort spannende Ressourcen und wertvolle Tipps ein. Außerdem erwarten dich die kompakten Zusammenfassungen der aktuellen „Gewinne Zukunft“-Folgen:
Um nachhaltig Lebensmittel zu produzieren, sind gesunde Böden wichtig. Im Gespräch mit der „Presse“ erläutert Mediziner, Biologe und Autor Martin Grassberger, wie man eine Form der Landwirtschaft betreiben kann, die gesundheitsförderliche Lebensmittel hervorbringt.
Österreich ist massiv vom Klimawandel betroffen und doch spielt dieser für nur 28 Prozent der Unternehmen eine Rolle. Wie gelingt es, mehr Bewusstsein zu schaffen und die Auswirkungen des Klimawandels frühzeitig abzufedern?
Nachhaltigkeit erfolgreich umsetzen - mit dem Sustainability Podcast für Leader: Gewinne Zukunft.
Unter dem Radar begegnen deutsche Unternehmen bereits zwei gänzlich neuen Treibern für ihre ESG-Strategien. In dieser Folge berichten gleich zwei Sustainability Manager aus ihrer Praxis und geben Dir gewichtige Argumente an die Hand, die bei der internen Priorisierung helfen. Wie wirken sich Extremwetter jetzt bereits als Kostenfaktor auf Deine Standorte aus? Und welche Nachhaltigkeitsdaten wollen asiatische Kunden plötzlich auditieren? Tina Werner arbeitet für Belfor, einen der weltweit größten Schadensanierer, und unterstreicht die Relevanz von Risikoanalysen direkt mit Berichten aus überschwemmten Industrieparks. Christian Hinse verantwortet die Nachhaltigkeitsstrategie bei einem globalen Zulieferer und erzählt, wie durch asiatische Kunden in Japan, Indien oder China gänzlich neue Anforderungen für ESG-Maßnahmen und Datenstrategien entstehen. Nach dieser Folge weißt Du: ✅ Wie Du Klimarisikoanalysen, Notfallpläne und ESG-Reporting strategisch verbindest. ✅ Wie globale Anforderungen (und Kunden!) jetzt schon mit EU-Regularien gleichziehen – und wie Best-Practices aus Asien und den USA den europäischen Horizont erweitern. ✅ Warum „No-Regret-Maßnahmen“ und vernetztes Datenmanagement trotz Omnibus-Warteschleife keinen Aufschub dulden. Höre, wie Podcast-Host Zackes mit seinen Gästen zwei vermeintlich unterschiedliche Themen auf einen Nenner bringt. Lass dich davon inspirieren, wie Profis aus der Praxis mit Unsicherheiten umgehen und Klimarisiken in echte unternehmerische Chancen verwandeln! NEWSLETTER: Hier teilt Zackes einmal im Monat die wichtigsten Entwicklungen, spannende Ressourcen und wertvolle Tipps, die er als Moderator und Speaker in Gesprächen hinter den Kulissen einsammelt. Außerdem erwarten Dich die kompakten Zusammenfassungen der aktuellen „Gewinne Zukunft“-Folgen:
In dieser Folge nehme ich Sie mit auf eine Reise zu den größten Wärmepumpenprojekten Europas. Im Gespräch mit Tobias Hirsch von Everlands erfahren wir, wie in Esbjerg und Köln neue Maßstäbe für die klimafreundliche Fernwärme gesetzt werden. Ich beleuchte, wie erneuerbarer Strom und flexible Technik das Heizen nachhaltig verändern und welche Herausforderungen der Einsatz in sensiblen Ökosystemen wie dem Wattenmeer mit sich bringt. Gemeinsam diskutieren wir, welche Rolle Großwärmepumpen für die Dekarbonisierung urbaner Wärmenetze spielen können. Hören Sie rein und entdecken Sie, wie innovative Lösungen unsere Städte wärmer und grüner machen!
In der Podcastreihe „Globale Zukünfte“ fragt Michael, ob es Orte auf der Welt gibt, von denen aus sich die großen Krisen unserer Zeit – Klima, Politik, Gesellschaft – neu denken lassen. Fünf Länder auf fünf Kontinenten sollen dafür den Blick weiten. Nach Neuseeland und Estland führt die dritte Etappe der Reise an das sprichwörtliche Ende der Welt: nach Chile.Ein Land, das in seiner Länge von Finnland bis Spanien reichen könnte, doch im Durchschnitt nur 120 Kilometer breit ist – und ebenso schmal scheint manchmal der Grat zwischen Hoffnung und Ernüchterung. Gesprächspartnerin Gitte Cullmann, Leiterin der Heinrich-Böll-Stiftung in Santiago de Chile, beschreibt ein Land voller Gegensätze: stabil und unruhig zugleich, von ungeheurer Energie und tiefen Widersprüchen durchzogen.Chile ist ein Land im Dauerzustand der Transformation. Nach den gewaltigen Protesten von 2019, den sogenannten Estallido Social, träumte die Gesellschaft von einem neuen Gesellschaftsvertrag. Zwei Anläufe für eine neue Verfassung – einer progressiv, einer konservativ – scheiterten. Der Wille zur Veränderung ist groß, die Angst davor ebenso. Zwischen neoliberaler Tradition und sozialer Erneuerung tastet sich das Land an ein neues Gleichgewicht heran.Hinter der Fassade wirtschaftlicher Stärke verbirgt sich eine der größten sozialen Ungleichheiten im OECD-Raum. Renten, Bildung, Gesundheit – alles ist privatisiert. Wer es sich nicht leisten kann, fällt durchs Raster. Das Chile der Chicago Boys war einst das Labor des Neoliberalismus. Heute kämpft es mit dessen Spätfolgen: hoher Verschuldung, schwindender Chancengleichheit und einer tiefen gesellschaftlichen Unzufriedenheit.Gleichzeitig ist Chile eines der rohstoffreichsten Länder der Welt – und könnte damit eine Schlüsselrolle in der globalen Energiewende spielen. Kupfer, Lithium, grüner Wasserstoff: kaum ein Land ist besser aufgestellt, um die Dekarbonisierung voranzutreiben. Doch noch wird zu wenig Wertschöpfung im eigenen Land gehalten. Gitte spricht von einem „Gefühl der ökologischen Kolonie“ – Europa profitiert von den Ressourcen, Chile trägt die ökologischen Kosten. Der Anspruch auf Partnerschaft „auf Augenhöhe“ bleibt oft ein Lippenbekenntnis.Auch die Klimakrise trifft das Land härter als viele andere. Dürren, Waldbrände, Wassermangel – Chile ist eines der verwundbarsten Länder der Erde. Doch die politische Aufmerksamkeit liegt anderswo. „Klimapolitik spielt im Wahlkampf keine Rolle“, sagt Gitte. Und doch zeigt sich in der Anpassungsfähigkeit der Chilenen eine Form der Resilienz, die Hoffnung macht. Katastrophen gehören zum Alltag – Erdbeben, Überschwemmungen, Brände. Die Menschen leben mit der Natur, nicht gegen sie. Diese Haltung teilt die indigene Bevölkerung schon seit Jahrhunderten.Indigene und nicht-indigene Perspektiven prallen aufeinander: hier der extraktivistische Blick des globalen Marktes, dort die Vorstellung von Pachamama, der Erde als Teil des eigenen Lebens. Diese unvereinbaren Weltbilder prägen die gesellschaftliche Debatte – und zeigen, dass Zukunft in Chile mehr ist als technologische Modernisierung. Sie ist ein kulturelles Aushandeln darüber, was Fortschritt bedeutet.Chile könnte ein Zukunftslabor werden – wenn es gelingt, gesellschaftliche Kreativität, ökologische Verantwortung und internationale Kooperation zu verbinden. Schon heute stammt über zwei Drittel der Energie aus erneuerbaren Quellen, Kohle ist fast Geschichte. Doch der Weg bleibt lang. Zukunft entsteht hier nicht aus Reichtum, sondern aus Bewegung.Chile ist dynamisch und divers – in seinen Landschaften, in seinen Ideen, in seinen Konflikten. Wer sich von Widersprüchen nicht abschrecken lässt, sondern von ihnen anregen lässt, wer Wandel nicht fürchtet, sondern sucht, findet hier vielleicht den spannendsten Zukunftsort der Welt: am Ende der Welt, wo die Zukunft schon begonnen hat.Zu Gast:
In der 41. Folge des Podcast zur Energiezukunft spricht Katharina Klein mit Alexandra Decker, Vorstandsmitglied des Baustoffherstellers CEMEX Deutschland, über Carbon Capture Storage (CCS)
In dieser Folge nehmen wir euch mit in die Debatte rund um Michael Liebreichs Aufruf zum "Pragmatic Climate Reset". Wir diskutieren, warum der Wasserstoff-Skeptiker für einen Kurswechsel plädiert, wo er Chancen – und vor allem Grenzen – für Wasserstoff sieht, und welche politischen sowie wirtschaftlichen Fragen damit aufgeworfen werden. Gemeinsam beleuchten wir Liebreichs berühmte Hydrogen Ladder, seine Kritik an grüner Stahlproduktion und den möglichen Siegeszug von blauem Wasserstoff. Außerdem hinterfragen wir, ob ein rein pragmatischer Ansatz bei der Dekarbonisierung tatsächlich ausreicht – oder ob wir mutigere Ziele brauchen.
Wie gelingt CO₂-freier Prozessdampf ohne fossile Brennstoffe? In dieser Folge spreche ich mit Denis Schweizer, Commercial Director Europe bei Atmos Zero, über den „Boiler 2.0“ – eine dampferzeugende Wärmepumpe, die industrielle Prozesse elektrifiziert. Denis erklärt, warum Dampf der „schlafende Riese“ der Dekarbonisierung ist, wo heute 2,25 Gt CO₂ entstehen und wie Atmos Zero genau dort ansetzt: 150 °C Dampf (Roadmap 180–190 °C), ~1 MW thermisch bzw. ca. 1,5 t/h Dampf – modular im 40-Fuß-Container, plug-and-play in rund zwei Wochen installiert. Wir beleuchten COP-Spannen je nach Quelle (Außenluft, Abwärme, Prozesskälte), typische Anwendungen in Brauereien, Food & Beverage, Pharma sowie Nischen wie Kartonage und feine Papierveredelung. Denis teilt Learnings aus den ersten Pilotprojekten (u. a. USA, Deutschland ab 2026), spricht offen über Skalierung, Service-Netzwerke und Hybrid-Setups mit Dampfspeicher für Preisspitzen. Herauskommt: Ein pragmatischer, optimistischer Blick auf echte Emissionshebel – sensibel für Betriebspraxis, entschlossen im Zielbild. Wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich über deine Bewertung im Podcast-Player!
Redispatch - Aktuelles aus Energiewirtschaft und Klimapolitik
Überblick: EU-Ministerrat einigt sich auf 2040-Ziel und ETS2-Verschiebung, Emissions Gap Report 2025 von UNEP veröffentlicht Industriestrompreis für 2026 angekündigt Neues EU-Förderprogramm für Dekarbonisierung industrieller Wärme Rechnungshof stellt Wasserstoff-Strategie in Frage Strom-Netzentgelte stiegen, Gas-Netzentgelte sinken Veranstaltungstipp: Kostenfreies Webinar zu bidirektionalem Laden Lesetipps: Agora (2025): Studie-Innovation für morgen-Chancen für eine klimaneutrale Chemieindustrie.pdf Consentec (2025): Wärmepumpen im Verteilnetz:.pdf Frauenhofer (2025): Heizen mit Wasserstoff Neon (2025): Dynamischer-Stromtarif.pdf Quellen: Bundesrechnungshof (2025): Wasserstoffstrategie des Bundes auf dem Prüfstand DIHK (2025): Dekarbonisierung industrieller Prozesswärme ene't (2025): Erfassungsstand Netznutzungsentgelte 2026 EU-Kommission (2025): Kommission begrüßt verstärkte Klimaziele der EU im Vorfeld der COP 30 ntv.de (2025): EU-Länder einigen sich auf abgeschwächtes Klimaziel 2040 Rat der Europäischen Union (2025): Paris Agreement: the EU submits its updated NDC with an indicative target for 2035 to the UN ahead of COP30 Tagesschau.de (2025): Reiche kündigt Industriestrompreis ab 2026 an UNEP (2025): Emissions Gap Report 2025 Kontakt: X (redispatch_pod), LinkedIn (Redispatch)
Nachhaltigkeit erfolgreich umsetzen - mit dem Sustainability Podcast für Leader: Gewinne Zukunft.
„Wie warm wäre die Welt, wenn alle so wirtschaften würden wie wir?“ Diese provokante Frage steht im Zentrum dieser Episode - und die Antwort wirkt wie ein Realitätscheck für alle C-Level-Entscheider:innen, Sustainability-Manager:innen und ESG-Profis. Hannah Helmke, CEO & Mitgründerin von right°, teilt in diesem Podcast exklusiv die neuesten Ergebnisse des What-if-Reports zum DAX 40. Plötzlich erscheint der Dekarbonisierungspfad deutscher Unternehmen in einem gänzlich neuen Kontext. Denn Hannah und ihr Team haben mit dem sogenannten XDC-Modell frei verfügbare Nachhaltigkeitsdaten in einen neuen Kontext gesetzt. Die Ergebnisse sind höchst relevant für alle, die in ihrer Organisation die Nachhaltigkeitsstrategie vorantreiben wollen – und Argumente suchen, die sofort einleuchten! Nach dieser Folge weißt Du: ✅ Welche fünf DAX-Unternehmen bereits pariskonform performen. ✅ Warum das XDC-Modell aufzeigt, wer Wachstum und CO₂-Emissionen erfolgreich entkoppelt hat. ✅ Warum die Lücke zwischen ambitionierten Klimazielen und realer Umsetzung weniger ein Technologie-, sondern vor allem ein Governance-Problem ist. ✅ Was Sustainability-Profis bei der internen Kommunikation dringend beachten sollten, damit ESG nicht zur Nische, sondern zum Business-Treiber wird. Hannah lässt im Gespräch mit Podcast-Host Zackes Brustik konkrete Beispiele von typischen deutschen Unternehmen wie Dürr oder Phoenix Contact einfließen und erklärt, was deren Nachhaltigkeitsstrategie erfolgreich macht. Und natürlich erklärt sie genau, was das X-Degree-Compatibility-Modell (XDC) so einmalig macht – und warum es einen entscheidenden Schritt weitergeht als die SBTi. Klingt nach Pflichtlektüre für alle, die Nachhaltigkeit im Unternehmen nicht dem Zufall überlassen wollen? Ist es auch! Host Zackes Brustik liefert wie immer Klartext und motivierende Praxisimpulse. Jetzt reinhören – und den eigenen Kurs challengen! NEWSLETTER: Hier teilt Zackes einmal im Monat die wichtigsten Entwicklungen, spannende Ressourcen und wertvolle Tipps, die er als Moderator und Speaker in Gesprächen hinter den Kulissen einsammelt. Außerdem erwarten Dich die kompakten Zusammenfassungen der aktuellen „Gewinne Zukunft“-Folgen:
In der aktuellen Folge unseres Podcasts spreche ich mit Susanne Goetz, Referentin für E-Mobilität bei Transport & Environment (T&E) Deutschland. Die Organisation mit Hauptsitz in Brüssel setzt sich europaweit für die Dekarbonisierung des Verkehrs ein. Mit Susanne habe ich über ein Thema gesprochen, das derzeit in Deutschland stark diskutiert wird: Social Leasing – also ein Programm, das Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen den Zugang zu einem E-Auto ermöglichen soll. Susanne erklärt: „Social Leasing bedeutet, dass man ein E-Auto zu vergünstigten monatlichen Raten bekommt. Damit sollen gezielt diejenigen unterstützt werden, die sich ohne Förderung kein Elektroauto leisten können.“ Im Gegensatz zu früheren Kaufprämien soll die Förderung also gezielter wirken. Besonders Haushalte mit einem Jahreseinkommen unter 40.000 Euro sollen laut Erhebungen von T&E profitieren. Damit würde sich die Bundesregierung am französischen Modell orientieren, das dort innerhalb von sechs Wochen 90.000 Anträge ausgelöst hat – allerdings mit entsprechenden Anpassungen für Deutschland. In Frankreich war die Leasingdauer meist auf drei Jahre begrenzt. T&E schlägt dagegen sechs Jahre vor. Das würde laut Susanne gleich mehrere Vorteile bringen: niedrigere Restwerte, bessere Chancen auf Übernahme des Autos und eine längere Nutzung, die auch dem Klima zugutekommt. Zudem fordert sie eine Abwrackbedingung, damit alte Verbrenner ersetzt und keine Zweitwagen gefördert werden. „Wir wissen, dass einkommensschwache Haushalte besonders alte Autos fahren – genau hier müssen wir ansetzen.“ Ein wichtiger Punkt ist die Bürokratie. Während in Deutschland oft lange Wartezeiten auf Fördergelder entstehen, sieht T&E Lösungsansätze. Das BAFA könne das Programm abwickeln, Leasingfirmen könnten die Anträge prüfen und Gelder direkt beantragen. So ließe sich vermeiden, dass Anträge doppelt geprüft oder Fördermittel falsch verteilt werden. Beim Geld ist Pragmatismus gefragt: In Frankreich lag die staatliche Förderung bei bis zu 7000 Euro pro Fahrzeug. T&E hält in Deutschland geringere Summen für realistisch, vor allem bei längeren Laufzeiten. Gleichzeitig soll die Förderung sozial gestaffelt sein – wer weniger verdient, soll stärker profitieren. Wichtig ist ihr aber auch der industriepolitische Aspekt: „Wenn der Staat fördert, sollte das Geld in europäische Wertschöpfung fließen. Förderfähig sollten also Autos sein, die in der EU produziert werden.“ Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die Zukunft der Mobilität und der steigende CO₂-Preis. Susanne betont, dass insbesondere einkommensschwächere Haushalte frühzeitig über steigende Tankkosten informiert werden müssen. Nur so könne man Akzeptanz schaffen und Menschen den Umstieg erleichtern. „Wir müssen den Menschen helfen, bevor sie in der fossilen Falle stecken. E-Mobilität ist längst kein Randthema mehr.“ Bei der Frage nach der Umsetzung bleibt sie optimistisch. Wenn die Bundesregierung Social Leasing über bestehende EU-Fonds finanziert, könne das Programm bereits 2026 starten. Langfristig brauche es aber mehr als nur dieses Instrument: Steuerreformen, den Abbau von Vorteilen für Verbrenner und Investitionen in alternative Mobilitätsformen. „Social Leasing wird die Antriebswende nicht allein schaffen, aber es kann ein entscheidender Baustein sein“, so Susanne zum Abschluss. Nun aber genug der Vorrede – hört selbst rein in unser Gespräch über Social Leasing, seine Chancen und Grenzen.
Die Probleme bei der Deutschen Bahn sind groß. Verspätungen, Defekte und Zugausfälle sind ein Dauerärgernis für Bahnkunden. Evelyn Palla ist seit 1. Oktober neue Chefin bei der Deutschen Bahn. Sie soll den Konzern aus der Krise führen. Aber wieviel Entscheidungsmacht hat sie wirklich und kann der verordnete Neuanfang so einfach gelingen? Darüber sprechen wir in dieser 11KM-Folge mit Jan Zimmermann aus dem ARD-Hauptstadtstudio. Wir blicken auf die Herausforderungen, vor denen die Bahn in den kommenden Jahren steht, wie sehr die Politik mitreden will und woher das ganze Geld für die Sanierung kommen soll. Alle Nachrichten und Hintergründe zur Deutschen Bahn: https://www.tagesschau.de/thema/deutsche_bahn Hier geht's zu “Eltern ohne Filter”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/eltern-ohne-filter-1 Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Moritz Fehrle Mitarbeit: Lukas Waschbüsch, Marc Hoffmann Host: Elena Kuch Produktion: Jan Stahlmann, Konrad Winkler, Jürgen Kopp, Marie-Noelle Svihla Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Elektrifizierung ist ein entscheidender Hebel für die Dekarbonisierung in Deutschland, und damit wird Strom auch zu einem immer wichtigeren Input-Faktor in der Unternehmens-, Investitions- und Finanzierungsstrategie. Kauft man grünen Strom besser ein oder erzeugt man ihn selbst? Kauft man kurzfristig oder langfristig? Und ist es klug, viel Kapital in Wind- und PV-Anlagen anstatt im Kerngeschäft zu binden? Welche Weg bietet mehr Sicherheit, welcher eine höhere Profitabilität und unternehmerische Agilität? Wichtige Fragen, die sich viele Unternehmen gerade strategisch stellen. Wie das in der Praxis aussieht, das beleuchten wir in dieser Episode anhand des Beispiels eines Unternehmens mit einem sehr hohen Strombedarf und eines Finanzierungsspezialisten, der immer mehr auch zum Stromerzeuger und -vermarkter wird.
Sind Sie bereit für den nächsten Schritt in der Energiewelt? In unserem Podcast sprechen wir über die entscheidenden Fragen rund um Dekarbonisierung, Contracting und innovative Energielösungen – speziell für Industriekunden! Erfahren Sie, weshalb gerade jetzt der proaktive Wandel zum Wettbewerbsvorteil wird, wie Contracting echte Mehrwerte für Ihr Unternehmen schafft und welche praxisnahen Erfolgsgeschichten die Zusammenarbeit mit Iqony ermöglicht. Entdecken Sie vielfältige Entwicklungen und Strategien, die aktuell den Energiemarkt bewegen – direkt aus der Unternehmenspraxis. Lassen Sie sich inspirieren, Ihre Energieversorgung aktiv und nachhaltig zu gestalten. Hören Sie rein und machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft – mit Expertenimpulsen und praxisnahen Antworten auf die Herausforderungen des Energiemarktes! Jetzt reinhören und Ihre Energiezukunft gestalten!
Die Wietersdorfer Gruppe zählt zu Österreichs traditionsreichsten Industrieunternehmen – und gleichzeitig zu den innovativsten: Seit über 130 Jahren in Familienbesitz, erwirtschaftet die Unternehmensgruppe heute über eine Milliarde Euro Umsatz. Im brutkasten Talk sprach Geschäftsführer Michael Junghans über die großen Transformationsfelder der Industrie – von Dekarbonisierung über Digitalisierung bis hin zu Künstlicher Intelligenz – und wie sich Wietersdorfer durch mutige Entscheidungen, gezielte Kooperationen und eine gelebte Innovationskultur strategisch positioniert."Wenn ein Unternehmen über 130 Jahre alt werden möchte, dann muss es sich immer wieder mal neu erfinden", so Junghans im Gespräch. Das Unternehmen beteiligt sich unter anderem am Speedinvest Climate & Industry Opportunity Fund, arbeitet mit Startups und Universitäten zusammen und investiert gezielt in nachhaltige Materialien und Technologien – vom CO₂-armen Zement bis zur Halbleiterproduktion. #sponsored
Hier die zweite Episode der SID-Spezialreihe gemeinsam mit dem House of Energy und m3 Management Consulting. Berlin gilt als Labor der Wärmewende – aber eines mit vielen Stolperfallen. In dieser Folge sprechen wir mit Matthias Trunk (COO, GASAG), Thomas Groth (Geschäftsführer Groth Gruppe) und Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner vom (House of Energy) über Rückkäufe, Quartiere, Konflikte und die Frage: Wie schaffen wir Tempo ohne Vertrauen zu verlieren? Ein ehrliches Gespräch ohne PR-Sprech – dafür mit Haltung, Klarheit und einem Hauch Humor.
In dieser Folge begrüßen wir Christian Scheller, Geschäftsführer der DILO Armaturen & Anlagen GmbH, an der Hydrogen Bar. Wir sprechen mit ihm über die Reise seines Unternehmens vom traditionellen Mittelständler hin zu einem innovativen Player im Wasserstoffmarkt und erfahren, warum DILO ganz bewusst auf Kooperationen mit Start-ups setzt. Christian verrät, was ihn an der Zusammenarbeit mit jungen Teams begeistert und warum er trotz Rückschlägen weiter an die Wasserstoffmobilität glaubt. Sein Aufruf: Nicht reden, sondern machen – Wasserstoff braucht Macher!
In dieser Folge von DeepDive Cleantech spricht David Wortmann mit Achim Hennecke, dem Gründer von Naviki, einer europaweit etablierten Radroutenplattform, die Millionen von Nutzern erreicht, und hinter der eine klare klimapolitische Mission steht. Die App hilft nicht nur beim Planen von Fahrradrouten, sondern liefert auch entscheidende Daten für Städte, Verkehrsplanung und Mobilitätswende. Was als Forschungsprojekt begann, ist heute ein wachsendes Cleantech-Unternehmen mit einem klaren Ziel: mehr Menschen aufs Rad bringen – mit datenbasierter Planung und attraktiven Nutzererlebnissen. Sie sprechen über:
Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
In dieser Episode diskutiert Moderator Marco Herack mit IMK-Direktor Sebastian Dullien und Forscher Sebastian Watzka (IMK) über die aktuellen Klimaziele Deutschlands und die ökonomischen Aspekte von Klimainvestitionen. Sie beleuchten die Methodik und Ergebnisse einer neuen IMK-Studie, die die langfristigen Vorteile von Klimainvestitionen analysiert und die Notwendigkeit einer europäischen Zusammenarbeit im Klimaschutz betont. Zudem werden die emotionale Komponente der Klimadebatte thematisiert und die Herausforderungen bei der Finanzierung von Klimainvestitionen besprochen.
Was verbindet den Hochseesegeln mit nachhaltiger Unternehmensführung? In dieser Folge von KPMG on air trifft Goran Mazar, ESG-Experte bei KPMG, auf Boris Herrmann, Skipper und Gründer von Team Malizia. Gemeinsam sprechen sie über die Bedeutung der Meere für Klima, Wirtschaft und globale Lieferketten – und darüber, wie Unternehmen ihrer Verantwortung gerecht werden können. Im Zentrum stehen nicht nur persönliche Erfahrungen, sondern auch konkrete Ansätze für nachhaltiges Handeln in Wirtschaft und Gesellschaft. KPMG und Team Malizia verbindet eine strategische Partnerschaft mit einem klaren Ziel: den Schutz der Ozeane vorantreiben und nachhaltige Transformation messbar machen – durch technologische Exzellenz, ESG-Kompetenz, Spitzenleistung im Team und gemeinsame Verantwortung. Mehr zur Zusammenarbeit: https://kpmg.com/de/de/home/ueber-kpmg/unsere-verantwortung/unsere-strategische-partnerschaft.html
Der Hype um nachhaltige Geldanlage ist abgeklungen – doch der Klimawandel macht keine Pause. Der scheinbare Rückschlag täuscht: Viele Anlegerinnen und Anleger fragen sich: Wie kann ich investieren, ohne die Erderwärmung weiter anzuheizen? Und: Was bringt eine CO₂-neutrale Anlagestrategie wirklich? Wir sprechen mit Saskia Brysten über genau diese Fragen: Was bedeutet Dekarbonisierung im Depot konkret? Welche Strategien funktionieren – und wie erkenne ich Greenwashing? Wie lässt sich Klimawirkung messbar machen? Börse@home ist deine Lunch-Break für alle Börsenthemen: 30 Minuten konzentrierte Information von wechselnden Börsenkennerinnen und -kennern mit viel Zeit für deine Fragen im Anschluss. Jeden Montag um 12 Uhr.
Bei der IAA Mobility 2025 geht es aktuell um neue Modelle, aber auch um die Zukunft der Industrie: Die europäische Automobilindustrie steht vor dem größten Umbruch ihrer Geschichte. Steigende Energiekosten, neue Wettbewerber und der Übergang zur Elektromobilität setzen die Branche unter Druck. Marktanteile und Wertschöpfung drohen zu schrumpfen – mit weitreichenden Folgen für Wirtschaft und Arbeitsplätze. Wie können Hersteller und Zulieferer ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern? Welche Rolle spielen Innovationen, Lieferketten und Ladeinfrastruktur? Und wie gelingt der Spagat zwischen Dekarbonisierung, Resilienz und Wirtschaftlichkeit? Unser Partner Patrick Schaufuss teilt in der aktuellen Folge des Tomorrow-Podcasts Insights und Lösungsansätze. See www.mckinsey.com/privacy-policy for privacy information
Deutschland hadert mit der Energiewende, wie geht es da anderen in der Welt? Ein Gespräch mit dem Oxforder Energie- und Klimaexperten Jan Rosenow über die großen Trends, die Kippelemente der Strom- und Wärmewende und die Hürden der weltweiten Dekarbonisierung.
Willkommen zur neuen Folge von Choose Germany – dem Business-Punk-Podcast für alle, die dieses Land nicht schlechtreden, sondern neu gestalten wollen. In Partnerschaft mit dem Startup-Verband und powered by BCG holen wir Deutschlands mutigste Macher:innen ans Mikro.Zu Gast: Sebastian Pollok – Mitgründer des Deeptech-Fonds Visionaries Tomorrow, Serienunternehmer und Startup-Vordenker. Warum er überzeugt ist, dass Deeptech gerade seinen „Cloud-Moment“ erlebt, weshalb Familienunternehmen + Industrie der unterschätzte Hebel für Europas Technologieführung sind – und wie KI in der physischen Welt Produktionslinien, Energie und Logistik neu denkt.Sebastian spricht über drei Transformationen, in die sein Fonds investiert:Energie & Dekarbonisierung: von Fusionsenergie bis „Hydrogen Exploration“ – Technologien, die Versorgungssicherheit und CO₂-Bilanz gleichzeitig verbessern.Rohstoff-Resilienz & Zirkularität: neue Verfahren, die aus Abfallströmen Chemieprodukte machen und Abhängigkeiten von kritischen Ressourcen reduzieren.Physical AI & Robotics: KI, die auf der Werkbank wirkt – in Qualitätssicherung, Produktion, Logistik und Materialforschung.Dazu: Wie proprietäre Industriedaten zum Wettbewerbsvorteil werden (statt in fremde Modelle zu fließen), warum tiefere Kapitalmärkte & ein europäisches Exit-System entscheidend sind und weshalb Bürokratie-Fast-Tracks (à la FDA) Gründung und Skalierung spürbar beschleunigen.Es geht um:
In der aktuellen Episode spricht Moderatorin Andrea Greuner mit Andreas Bremen, Mitgründer und CEO von Co-reactive, einem innovativen ClimateTech-Startup, das die Bauindustrie revolutionieren will – mit einer bahnbrechenden CO₂-Mineralisierungstechnologie.
Heute begrüßt unser Host Boris Felgendreher Markus Bangen, den Vorstandsvorsitzenden der Duisburger Hafen AG (Duisport), als Gast im BVL Podcast. Duisport ist, gemessen am Containerumschlag, der größter Binnenhafen der Welt, steht aber vor derzeit vor großen Herausforderungen, für die Markus Bangen und sein Team jetzt die richtigen Weichen stellen muss, um die Konkurrenzfähigkeit des Hafens zu sichern. Welcher Nutzen dadurch für Industrie, Handel und Logistikdienstleister entsteht, das und mehr erklärt uns Markus Bangen in diesem Gespräch. Unter anderem geht es dabei um folgende Themen: Einstieg & Werdegang – Markus Bangen erzählt von seinem Einstieg 1999 bei Duisport, ursprünglich als Jurist, mit Schwerpunkt Seerecht und Logistik. Führungsstil & Nähe zur Basis – Wöchentliche Hafenrundgänge (Gemba Walks), direkter Kontakt zu Mitarbeitern, 15 Jahre Personalverantwortung. Erfolge als CEO seit 2021 – Aufbruchstimmung im Unternehmen, bessere Beziehungen zu Anwohnern und Stadt Duisburg, keine Klagen gegen Genehmigungsverfahren, Inbetriebnahme des klimaneutralen Duisburg Gateway Terminals. Finanzlage 2024 – Alle Geschäftsbereiche über Budget, stabiles Real-Estate-Standbein, Intermodal- und Industrielogistik stark. Herausforderungen – Langwierige Restrukturierung von Hafenflächen, kurzfristige Umsatzeinbußen, Ziel: langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Geschäftsverlauf 2025 – Planniveau erreicht trotz globaler Unsicherheiten; geopolitische Risiken (Iran/USA/Israel, Trump-Zölle, Ukrainekrieg). 4D der Häfen + Defence – Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demografie, Verteidigungsaspekte als neue Priorität. Sicherheitsanforderungen – ISPS-Code, Hafenzugangskontrollen, Kritik an föderaler Umsetzung, notwendige Investitionen in Sicherheit. Globale & regionale Wirtschaftslage – Auswirkungen internationaler Krisen auf Duisburg, Industrie- und Handelsströme, Konkurrenz Mittelmeerhäfen (Triest, Genua), Nearshoring-Trends (Türkei). Neue Seidenstraße – 25 wöchentliche Züge China–Duisburg, Chancen & Kritik, Markt für hochwertige Güter, Maschinenbau, Fast Fashion; Mittelkorridor über Türkei/Istanbul als Alternative zu Russland. Duisburg Gateway Terminal – Brownfield-Projekt auf ehemaliger Kohlefläche, trimodale Anbindung, 6 Gleise, Gefahrgutlager, CO₂-neutrale Energieversorgung, strategischer Wachstumspuffer. Digitalisierung & Automatisierung – Energie-Management mit KI, Reduktion von Schnittstellen, Vorbereitung auf vollautomatische Kräne, Gefahrgut-Handling. Ausblick bis 2030 – Ausbau des Terminalnetzwerks in Europa, stärkere Seehafen-Kooperationen, Investitionen in vorgelagerte Infrastruktur, Unabhängigkeit von einzelnen Kunden oder Investoren als strategisches Ziel. Hilfreiche Links: Duisport: https://duisport.de/ Markus Bangen auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/markus-bangen-b1947a144/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/ BVL: https://www.bvl.de/
Kampagne gegen die Energiewende und eine ehemalige Gas-Lobbyistin als Energieministerin: Die Bundesrepublik hat sich in nur wenigen Jahren vom Klimaschutz verabschiedet. Welchen Anteil an dieser Entwicklung die fossile Lobby aus Konzernen, Politikern und rechten Boulevardmedien hatte, analysieren die Investigativ-Journalistinnen Susanne Götze und Annika Joeres in ihrem Buch "Die Milliarden-Lobby". Ein Gespräch über die Zuspitzung des klimapolitischen Rollbacks unter der Merz-Regierung und die Folgen der fossilen Abhängigkeit für Wohlstand, Sicherheit und unsere Lebensgrundlagen.
Berlin will bis 2045 klimaneutral werden. Ein wichtiger Schritt ist die Dekarbonisierung des Wärme-Sektors. Tabea Schoser hat sich auf die Suche nach den Wärmespeichern der Zukunft gemacht.
Der Trend zu Investitionen in klimaschonende Technologien und Nachhaltigkeit scheint vorerst gestoppt. Energiekonzerne fahren ihre Projekte zurück oder verschieben sie in die Zukunft. Unternehmen lösen sich von den ESG-Kriterien für ökologische, soziale und ethisch vertretbare Unternehmensführung. „Wir sind in einer grünen Depression“, sagt die deutsch-kanadische Unternehmerin Saskia Bruysten, die einst mit Nobelpreisträger Muhammad Yunus daran arbeitete, Geld in sinnstiftende Projekte zu lenken. Trotz der aktuellen Lage aber will Bruysten an der Grundrichtung festhalten, wie sie im Podcast „Die Stunde Null“ erklärt: „Langfristig kommen wir um die Dekarbonisierung nicht herum, wir müssen diesen Weg weitergehen. Für mich sind Climate Tech und Erneuerbare Energien in Europa die Schlüsselindustrien der Zukunft. Wir haben als Europäer auch die Chance, da Marktführer zu sein.“ Bruystens Vehikel ist der Fonds Carbon Equity, mit dem vor allem in Wagniskapital und Private Equity investiert wird, also in Unternehmen, die nicht an der Börse notiert sind. „Ich kann aus unserer Erfahrung sagen, dass man sehr profitabel in Klimalösungen investieren kann“, sagt Bruysten. Von klassischen ESG-Fonds hält die Unternehmerin wenig: „ESG heißt nicht unbedingt etwas Gutes, sondern zunächst einmal zeugt es nur von gutem Reporting.“ // Weitere Themen: Gehört das Habecksche Heizungsgesetz abgeschafft? +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Accelleron spielt eine wichtige Rolle bei der Dekarbonisierung der Schifffahrt. Sie produzieren Turbolader, die Emissionen senken und Effizienz steigern. Eine Elektrifizierung der Schiffe sei nicht möglich, die Zukunft liege in synthetischen Treibstoffen, so Geschäftsführer Daniel Bischofberger. SMI: -0.3%
Mit Rüdiger Bachmann und Christan Bayer. Darin: Dekarbonisierung Anteil am kaufkraftbereinigten globalen Bruttoinlandsprodukt EU, USA Does Unilateral Decarbonization pay for itself Zölle The cost of a global tariff war: A sufficient statistics approach Global Tariff War Risk Heat Map Fejgelbaum et.al: The Return to Protectionism Amity et.al: The Impact of the 2018 Tariffs on Prices […]
#202 Kernfusion in Deutschland | Moritz von der Linden (Marvel Fusion) Elon Musk hält wenig von Kernfusion. Moritz von der Linden widerspricht und will mit Marvel Fusion die Kraft der Sonne auf die Erde holen. Hat er Recht, wie macht er das - und warum macht er das in Deutschland? Eine perfekte Geschäftsidee für dich? Mach das 2-minütige Quiz und finde eine Geschäftsidee, die zu dir passt: digitaleoptimisten.de/quiz Kapitel: (00:00) Intro (03:00) Mehr Energie = schnellere menschliche Entwicklung (xx:xx) Warum ist Kernfusion der Kernspaltung überlegen? (16:44) Elon Musk setzt auf Solar. Hat er Unrecht? (xx:xx) Wann muss Kernfusion an den Markt gehen? (ca. 17:55) (xx:xx) AI braucht viel Energie. Chance für Marvel Fusion? (27:29) Insolvenz von Lilium und Moritz Meinung zum Deeptech-Standort Deutschland (36:15) Wann hat Moritz entschieden, Marvel Fusion zu gründen? (44:09) Klaue Moritz' Geschäftsidee Mehr Infos: In dieser Episode diskutieren Alex und Moritz von der Linden über die bedeutenden Durchbrüche in der Energiegewinnung, insbesondere die Rolle der Fusionsenergie im Vergleich zur Kernspaltung. Sie beleuchten die gesellschaftlichen Auswirkungen von Energieentwicklungen, die Herausforderungen der Solarenergie und die Notwendigkeit einer technologieoffenen Herangehensweise an die Energieversorgung der Zukunft. In diesem Gespräch wird die aktuelle Situation des Deep Tech Standorts Deutschland erörtert, insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen der Finanzierung und die Notwendigkeit struktureller Veränderungen. Moritz, der Gründer eines Fusions-Startups, teilt seine Erfahrungen und Einsichten über die Gründung und die Zukunft der Fusionsenergie. Es wird diskutiert, wie Deutschland seine Stärken in der Ingenieurskunst nutzen kann, um innovative Technologien zu entwickeln und erfolgreich im globalen Wettbewerb zu bestehen. Keywords: Energiegewinnung, Fusionsenergie, Atomenergie, gesellschaftliche Auswirkungen, Elon Musk, Solarenergie, Dekarbonisierung, nachhaltige Energie, technologische Innovation, Energiebedarf, Deep Tech, Deutschland, Finanzierung, Fusionsenergie, Innovation, Startups, Venture Capital, Technologie, Marktbedingungen, Industrie
#200 | 7 Prognosen für 2025 mit Christian Leybold (Founding Partner, Headline) Wie wird 2025? Christian und Alex gucken in die Glaskugel und geben ihren Tipps für das neue Jahr. Akquisitionen von Spotify, Flops von Apple, neue Produkte von OpenAI, Rückkehr von Nachhaltigkeits-Startups und mehr. Kapitel: (00:00) Intro (06:15) Rückblick auf unsere Vorhersagen für 2024 (21:40) Vorhersage 1: Spotify kauft Sport-Rechte (28:14) Vorhersage 2: Iphone Moment für Robotaxis (35:44) Vorhersage 3: Apple stellt Vision Pro ein (39:14) Vorhersage 4: Rückkehr der Klima-Funds (47:12) Vorhersage 5: Funding-Winter für B2C Startups (53:46) Vorhersage 6: Eine europaweite Initiative für mehr Innovation, weniger Datenschutz in Europa entsteht (01:07:40) Vorhersage 7: Open AI launched einen AI Agenten Mehr Kontext In dieser Episode von Digital Optimisten blicken Alexander Mrozek und Christian Leybold (Headline) auf die Entwicklungen und Prognosen für 2025. Sie diskutieren die Auswirkungen von KI auf Investitionen, die Herausforderungen im IPO-Markt und die Konsolidierung im Venture Capital. Zudem werfen sie einen Blick auf die Zukunft von Spotify im Live-Sport und die Möglichkeiten neuer Audiorechte. In dieser Episode diskutieren Alexander Mrozek und Christian über die Zukunft der Robotaxis, die Erfahrungen mit autonomem Fahren, die Herausforderungen von Apples Vision Pro, die Rückkehr der Investitionen in Dekarbonisierung und die Schwierigkeiten, mit denen B2C-Startups konfrontiert sind. Sie beleuchten die Innovationskraft in der Mobilität und die Notwendigkeit, nachhaltige Lösungen zu finden, während sie auch die aktuellen Trends im Investitionsbereich analysieren. In dieser Episode diskutieren Alexander Mrozek und Christian über die Herausforderungen und Chancen, die Künstliche Intelligenz für Unternehmen bietet. Sie beleuchten die Spannungen zwischen Innovation und Datenschutz, die Unterschiede in den Investitionslandschaften zwischen Europa und den USA sowie die demografischen Herausforderungen, die die Produktivität in Deutschland beeinflussen. Zudem wird die zukünftige Produktstrategie von OpenAI thematisiert, insbesondere die Möglichkeit, sich auf vertikale Lösungen zu konzentrieren. Keywords Digital Optimisten, Prognosen 2025, KI, Investitionen, IPO-Markt, Spotify, Live-Sport, Venture Capital, Tech-Entwicklungen, Audiorechte, Robotaxis, autonomes Fahren, Apple Vision Pro, Dekarbonisierung, B2C-Startups, Innovation, Technologie, Investitionen, Nachhaltigkeit, Mobilität, Künstliche Intelligenz, Innovation, Datenschutz, Investitionen, Europa, USA, Demografie, OpenAI, Produktstrategie, Venture Capital
Breitband - Medien und digitale Kultur (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Künstliche Intelligenz soll helfen, die Dekarbonisierung voranzutreiben. Nützt KI also dem Klima – oder schadet sie diesem vielmehr? Außerdem: Warum Donald Trump Bitcoin umgarnt. Und: Warum von KI erstellte Karikaturen kein Spielzeug sind. Vera Linß, Marie Zinkann, Hagen Terschüren, Rainer Rehak www.deutschlandfunkkultur.de, Breitband