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Der BMW Z1 – Der stahlharte Plastikbomber Als BMW 1989 mit dem Z1 auf den Markt kam, spaltete der Roadster die Gemüter: Viele fanden das Auto toll, nahezu ikonisch, besonders wegen der versenkbaren Türen. Anderen gefiel die Keilform gar nicht, das Design wurde als unausgewogen bezeichnet. Hinzu kam, dass die Technik nicht als neu wahrgenommen wurde, weil der Motor und Teile des Fahrwerks vom E30 übernommen wurde. Irritierender Weise zählt der Z1 auch eben zu dieser Baureihe, was fälschlicherweise zu der weitverbreiteten Annahme führte, dass die gesamte Plattform vom Cabrio der Baureihe übernommen worden sei. Das stimmt nicht. Die Innovation lag technisch bei der Hinterachse und dem Türmechanismus. So fand sich die Hinterachse später in der Baureihe E36 wieder. Insbesondere aber der Materialmix und das selbsttragende vollverzinkte Chassis aus Stahlblech zeigten die Münchener Ingenieurskunst: Das Auto war extrem steif. Das war auch wichtig, da die Türen als stabilisierendes Element wegfallen. Der Zweisitzer ist nämlich mit versenkten Türen fahrbar. Auf das Chassis wurde dann die Außenhaut aus thermoplastischem Kunststoff montiert. Die Hauben waren aus GFK und auch der glatte Unterboden aus faserverstärktem Kunststoff. Nur 8.000 Stück des Roadsters wurden per Hand gefertigt und für rund 80.000 DM verkauft. Ron und Fredo finden den Z1 super. Nur in der Farbe sind sie sich nicht einig. Während der zurückhaltende Fredo auf die eher unauffällige Kombination aus Urgrün und grau setzt, will Ron natürlich das auffällige Fungelb. Was das alles mit Jackie Chan, British Leyland und Worthybriden zu tun hat – das erfahrt ihr in diesem Podcast.
Jubiläumsfolge! In der 150. Folge haben wir nicht nur eine Gründergeschichte im Programm sondern auch die Antwort auf die Frage, was Kunststoff mit Nüssen zu tun hat und warum das nachhaltig ist. Zu Gast sind Maren Bohl und Carla Günnewig, die ein spannendes Material entwickelt und das Unternehmen NUTERIALS ApS gegründet haben. Mehr zu NUTERIALS: www.nuterials.com oder auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/nuterials/posts/?feedView=all Mehr zu EPDs: https://www.skz.de/forschung/kreislaufwirtschaft/connie-epd
Von Nano- bis Makroplastik - Kunststoffmüll überschwemmt die Ozeane. Das Ausmaß ist schwer zu erfassen, doch die Wissenschaft arbeitet daran herauszufinden, wie viel Plastik im Meer ist und welchen Schaden er anrichtet. Ein Podcast von Marko Pauli.
Wie lernt die KI, wie Kunststoff fließt? Wozu braucht man noch Ingenieure? Und wie genau funktioniert ein Large Engineering Model? Das wollen wir doch genau wissen!HintergrundSimcon gab Ende März die Markteinführung des Cadmould AI Solver bekannt, des weltweit ersten Large Engineering Models für Spritzgießanwendungen. Die gemeinsam mit Emmi AI entwickelte neue Transformer-basierte Architektur liefert Simulationsergebnisse bis zu 1000-mal schneller als herkömmliche numerische Solver.Host & GastKunststoffe-Redakteur Clemens Doriat begrüßt Dr. Bastiaan Oud, Geschäftsführer der Simcon kunststofftechnische Software GmbH. Oud hat an der Universität Mannheim Wirtschaft studiert und anschließend an der Universität Zürich promoviert, zum Doctor of Philosophy (PhD) im Bereich Behavioral, Experimental and Neuroeconomics. Nach viereinhalb Jahren bei McKinsey (Digital & Analytics) kam er im Oktober 2020 als CSO zu Simcon. Seit Juni 2024 ist er dort CEO.Mehr zum ThemaDie im Lauf des Gesprächs erwähnte Live-Demo des AI Solvers finden Sie hier.
Fassadenverkleidungen aus Photovoltaikmodulen sind teilweise günstiger als aus Holz oder Kunststoff und sie erzeugen zusätzlich Strom. Es werden aber geprüfte und vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassene Photovoltaik-Module benötigt, die selten sind. Im pv magazine Podcast diskutieren wir die Spielregeln dieses besonderen Marktsegmentes mit Experten von Solarwatt und ATB-Becker Photovoltaik aus Österreich und schauen uns auch die Marktaussichten für Parkplatzüberdachungen an.
Durch die Blockade der Straße von Hormus werden einige Produkte in absehbarer Zeit knapp. Es geht um Einweghandschuhe in Krankenhäusern oder auch verschiedene Kunststoffe. Die Forderung: jetzt gegensteuern.
Flachdach-Projekte scheitern nicht auf der Baustelle. Sie scheitern in den ersten Entscheidungen. Direkt von der Swissbau 2026 spreche ich mit Christian Sahli von Soprema über die grössten Hebel – und die teuersten Fehler – bei Flachdachabdichtungen. Die Realität aus der Praxis:
SpiroTrap HPF – wenn Wärmepumpen plötzlich Schmutzprobleme machenLive von der SHK+E 2026 spricht Florian mit Christian Breul von Spirotech über ein Thema, das in der Wärmepumpenwelt gerade immer größer wird: Schmutz, Magnetit und verstopfende Wärmetauscher.Mit dem neuen SpiroTrap HPF (High Performance Filter) bringt Spirotech einen Filter auf den Markt, der speziell für moderne Wärmepumpensysteme entwickelt wurde – mit sechs Neodym-Magneten, großem Schmutzfangvolumen und einer Rückspülfunktion, die den Filter dauerhaft leistungsfähig halten soll.Christian erklärt, warum der neue SpiroTrap HPF überhaupt entwickelt wurde:Nicht aus Langeweile, sondern weil die Industrie selbst auf Spirotech zugekommen ist.Der Grund:moderne Wärmepumpen arbeiten mit sehr feinen, hocheffizienten Plattenwärmetauscherndiese Wärmetauscher sind empfindlich gegen Schmutz und Magnetitalte Öl- und Gassysteme haben vieles noch „weggesteckt“heutige Anlagen verlieren bei kleinsten Ablagerungen schon deutlich an LeistungDer neue Filter bringt einige Besonderheiten mit:6 starke Neodym-Magnetegroßes Magnetfeld im Innerenbis zu 800 g Magnetit-Aufnahme massives Metallgehäusekaum Kunststoff → weniger Sauerstoffdiffusionintegrierte Rückspülfunktionabschieberbar und wartungsfreundlichFlos erster Eindruck:„Das Ding ist schweineschwer.“Ein zentrales Merkmal des HPF ist die permanente innere Freispülung des Filterelements.Dadurch soll verhindert werden, dass sich der Filter zu schnell zusetzt.Christian macht aber auch klar:Wenn das Ding nach kurzer Zeit komplett dicht ist, dann liegt das Problem nicht am Filter, sondern an der Anlage selbst.Flo bringt direkt einen eigenen Fall mit:Wärmepumpeca. 2 Jahre Betriebimmer wieder Hochdruckstörungennach dem Öffnen kam richtig viel Dreck rausBesonders bitter:NeubauFußbodenheizungPufferspeicher als einzige größere Metallkomponentegefüllt nach VDI 2035Trotzdem: Schmutz im System.
Vorerst zwei Wochen sollen die Waffen ruhen: In den USA ist Verteidigungsminister Pete Hegseth vor die Medien getreten. Er betonte, der Krieg sei gewonnen, die USA hätten einen historischen Sieg errungen. Aber man bleibe weiterhin bereit für schnelle militärische Schläge. Weitere Themen: In Israel unterstützt eine grosse Mehrheit den Krieg gegen den Iran. Vor allem bei jüdischen Israeli ist die Zustimmung gross: im linken politischen Lager geben in Umfragen mehr als Dreiviertel der Befragten an, der Krieg gegen den Iran sei richtig, im rechten Lager sind es über 90 Prozent. Trotz Schäden, Verletzten und Getöteten wollen sie durchhalten, bis der Iran für ihr Land keine Gefahr mehr ist. Die Waffenruhe stösst auf weniger Begeisterung. Seit der Brand-Tragödie in Crans-Montana sind Brandschutzvorschriften und Flammschutzmittel vie besprochen worden. Flammschutzmittel sind um uns herum allgegenwärtig: in Smartphones, in Bürostühlen, Teppichen, Radios, aber auch in Flugzeugen, Zügen und Steckdosen. Sprich überall wo viel Kunststoff enthalten ist, der leicht brennt. Doch Flammschutzmittel gelten zunehmend als giftig. Deshalb wird an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa in St. Gallen an Alternativen geforscht.
In dieser Folge geht es um Farben und wie diese in Kunststoffe kommen. Zu Gast sind Marco Meixner und Diana Seidel von der Lifocolor Farben GmbH & Co. KG. Ihr erfahrt, was Masterbatches eigentlich sind, wie nachhaltig Farben in Kunststoffen sind und wie sich dieses Branchenumfeld aktuell entwickelt. Mehr zu Lifocolor: https://www.lifocolor.de/de/ Mehr zur Coloristenausbildung am SKZ: https://www.skz.de/bildung/colorist
Diese Folge ist eine besondere: Matthias Ruff und Alexander Heffner vom Podcast KUNSTSTOFF: nachgefragt sind zu Gast bei Prof. Bonnet im Podcast Welt der Werkstoffe - talk. Die drei Podcaster sprechen über ihre gemeinsamen Schnittmengen: Kunststoffe, Kunststoffindustrie, Wissenschaftskommunikation und ihre Arbeit an den jeweiligen Forschungseinrichtungen SKZ und IMPT. Warum braucht es Pod- und Videocasts zu Kunststoffen? Weil kaum ein Werkstoff so missverstanden ist: Zwischen Umweltproblem und Schlüsseltechnologie für Medizin, Technik und Energiewende bleibt in Schlagzeilen wenig Platz für Differenzierung. Podcasts schaffen genau diesen Raum. Sie sprechen über die Entstehung ihrer Podcasts, typische Vorurteile gegenüber Podcasts und darüber, was sich in der Praxis bewährt hat: Tiefe schlägt Breite, Authentizität schlägt Perfektion, Beständigkeit ist entscheidend. Ein weiterer Schwerpunkt: Humor und Storytelling als Werkzeuge, um komplexe und emotional aufgeladene Themen verständlich zu machen uns das ohne moralischen Zeigefinger. Auch der Blick nach vorn fehlt nicht: Kunststoffe stehen vor einem Wendepunkt: von Greenwashing zu echtem Design for Recycling, vom Dämon zum CO₂-Speicher, vom Abfallproblem zur Systemlösung. Eine Folge für alle, die Technik verstehen wollen, aber nicht in 15 Sekunden, sondern mit Substanz. Mehr aus der Welt der Werkstoffe (auch im Video) hier: https://www.youtube.com/@WeltderWerkstoffe
Diese Folge ist eine besondere: Matthias Ruff und Alexander Heffner vom SKZ Podcast KUNSTSTOFF: nachgefragt sind zu Gast bei Prof. Bonnet im Podcast Welt der Werkstoffe - talk. Die drei Podcaster sprechen über ihre gemeinsamen Schnittmengen: Kunststoffe, Kunststoffindustrie,Wissenschaftskommunikation und ihre Arbeit an den jeweiligen Forschungseinrichtungen SKZ und IMPT.Warum braucht es Pod- und Videocasts zu Kunststoffen? Weil kaum ein Werkstoff so missverstanden ist: ZwischenUmweltproblem und Schlüsseltechnologie für Medizin, Technik und Energiewende bleibt in Schlagzeilen wenig Platz für Differenzierung. Podcasts schaffen genau diesen Raum.Sie sprechen über die Entstehung ihrer Podcasts, typische Vorurteile gegenüber Podcasts und darüber, was sich in derPraxis bewährt hat: Tiefe schlägt Breite, Authentizität schlägt Perfektion, Beständigkeit ist entscheidend.Ein weiterer Schwerpunkt: Humor und Storytelling als Werkzeuge, um komplexe und emotional aufgeladene Themen verständlich zu machen uns das ohne moralischen Zeigefinger.Auch der Blick nach vorn fehlt nicht: Kunststoffe stehen vor einem Wendepunkt: von Greenwashing zu echtem Design forRecycling, vom Dämon zum CO₂-Speicher, vom Abfallproblem zur Systemlösung.Eine Folge für alle, die Technik verstehen wollen, aber nicht in 15 Sekunden, sondern mit Substanz.
Im Kassenzone.de Podcast ist Christoph Jandl, der CIO der Henn-Gruppe, zu Gast. Das Gespräch findet im Rahmen der B2B Tech Days von Towa in Wien statt, in einem Kontext, der die geopolitischen, industriepolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der aktuellen Zeit in den Mittelpunkt rückt. Christoph Jandl stellt die Henn Connector Group vor, ein familiengeführtes Unternehmen, das vor allem Kupplungen produziert, die in einer Vielzahl von Fahrzeugen weltweit zum Einsatz kommen. Die Firmenhistorie reicht bis ins Jahr 1990 zurück, und unter der Leitung von Martin Ohneberg, der das Unternehmen 2011 erwarb, hat sich der Umsatz auf etwa 160 Millionen Euro mit 550 Mitarbeitern weltweit erhöht. Besonders hervorgehoben wird die Rolle der Produkte in der Automobilindustrie, wo Kühlungssysteme zunehmend an Bedeutung gewinnen, insbesondere bei Verbrennern und Elektrofahrzeugen. Hierbei spricht er über verschiedene Innovationsansätze, unter anderem die Prototypenfertigung im Schwarzwald, wo Kleinserien unterschiedlichster Materialien wie Kunststoff und Metall hergestellt werden. In den letzten Jahren hat sich die Henn-Gruppe verstärkt bemüht, die Abhängigkeit von der Automobilindustrie, die inzwischen etwa 80 Prozent des Umsatzes ausmacht, zu reduzieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen, wie beispielsweise Technologielösungen für die Trinkwasser- und Wärmepumpenbranche. Im Gespräch wird auch die wachsende Konkurrenz durch chinesische Automobilhersteller angesprochen. Christoph interpretiert die aktuelle Entwicklungsphase nicht als Krise, sondern als Transformation, die neue Innovationsmöglichkeiten bietet. Besonders das autonome Fahren wird als potenzieller Schlüsselfaktor für die Zukunft der Branche identifiziert. Während Bedenken hinsichtlich der Überlegenheit der europäischen Automobilproduktion geäußert werden, wird deutlich, dass sich die Bedürfnisse der Verbraucher ändern und neue Technologien, wie der Trend zu Elektrofahrzeugen und Smartphones auf Rädern, an Bedeutung gewinnen. Partner in der Folge: https://linktr.ee/kassenzone Community: https://kassenzone.de/discord Feedback zum Podcast? Mail an alex@kassenzone.de Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/ Kassenzone” wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in “Kassenzone” werben? Dann https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_kassenzone Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/ https://twitter.com/supergraf Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/ Blog: https://www.kassenzone.de/ E-Commerce Buch 2019: https://amzn.eu/d/5Adc1ZH Plattformbuch 2024: https://amzn.eu/d/1tAk82E
Die Vögel zwitschern, die Karpfen kommen langsam in Wallung, und die ersten Fangmeldungen rauschen durch die sozialen Medien. Ja, liebe Hörer – es ist Ende März, und der Frühling nimmt richtig Fahrt auf, um den kalten Winter zu verdrängen.Passend dazu steht euch die 120. Folge des Carpy-Podcasts zum Anhören bereit. Die drei Carpytäne starten direkt mit den neuen Cockleads. Manche behaupten, die Form erinnere stark an ein männliches Organ – laut den Carpytänen ist sie jedoch das Ergebnis jahrelanger Forschung in Sachen Stromlinienform und optimalem Hakeffekt.Was gibt es noch Neues? Die Carpyhänger! Neben der Holzedition gibt es jetzt endlich auch eine puristische Version aus Kunststoff – in Schwarz und Weiß.So, jetzt aber genug Werbung. Nach dem Motto „Ehre, wem Ehre gebührt“ haben sich die drei keinen Geringeren als Lukas aka Luki Welschenbach ans Telefon geholt, um ihn zu den Nash Carpolympics auszuquetschen. Schaffen sie es, ihm das Gewinnerteam zu entlocken? Nach der vierten Folge brennen die drei mehr denn je auf diese Info.Von einer Challenge zur nächsten: Die Zig-Rig-Challenge steht in den Startlöchern. Die Regeln sind festgelegt – es kann losgehen! Ob Luki im Laufe des Jahres noch mal bei Carpy anruft, um einen Zwischenstand zu liefern?Wer war angeln? Liverun-Minister und Radlergenießer Peter hat die Saison am Rhein eröffnet – und das erfolgreich. Ob er schon sein Zig Rig platziert hat? Ach, hört selbst!Und schon klopft die Hörerfrage an die Tür – mit einem unverkennbaren „…wie ihr euch sicher alle noch…“ und einem Baitservice-Straubing-Baitpaket im Gepäck. Sagen wir mal so: Ein Hauch von Oldschool-Psychose liegt in der Luft. Lehnt euch zurück, genießt die Frühlingsluft und zieht euch die 120. Folge Carpypodcast rein.Eure CarpytäneMarian, Maurice und Peter
Nele hat die Clesana X1, eine ganz neue mobile Verschweißtoilette, sechs Wochen lang im harten Praxistest unter die Lupe genommen und teilt heute ihre ehrlichen Erfahrungen mit dir. Die Verschweiß-Technologie sorgt schon seit Längerem in der Camping-Community für großes Aufsehen, doch anfangs waren Nele und Sebastian sehr kritisch – vor allem wegen des vermuteten hohen Plastikverbrauchs. Ob die Clesana X1 wirklich hält, was sie verspricht, wie viel Kunststoff wirklich zum Einsatz kommt und für wen die Toilette geeignet ist, erfährst du in dieser Episode!
Auch zum Jahreswechsel hat sich im Lebensmittelrecht wieder einiges getan – von der Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit über neue Höchstgehalte bei Pestizidrückständen bis hin zu brisanten Urteilen rund um alkoholfreien Gin und veganen Eierlikör. In dieser Folge gibt Arno Langbehn (Geschäftsführer, BEHR'S Verlagsgruppe) einen kompakten Überblick über die wichtigsten neuen Rechtsvorschriften und Gerichtsentscheidungen. Die Episode ist ein Auszug aus dem Webinar der BEHR'S Akademie und zeigt, warum es sich lohnt, bei Gesetzgebung und Rechtsprechung am Ball zu bleiben. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit: Änderung der Basisverordnung (EG) Nr. 178/2002 im Rahmen der EU-Chemikalienstrategie für eine schadstofffreie Umwelt. Höchstgehalte an Pestizidrückständen: Aktualisierung der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 über Rückstandshöchstgehalte in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln. Ökologische Produktion: Neue Regelungen zur Zulassung von Erzeugnissen und Stoffen in der ökologisch-biologischen Produktion sowie zur Anerkennung von Kontrollstellen in Drittländern. Bisphenol A und PFAS: Zunehmender regulatorischer Fokus auf Bisphenol A und PFAS – neue Leitlinien der EU-Kommission zur BPA-Verwendung. Alkoholfreier Gin – EuGH-Urteil: Der EuGH stellt klar, dass geschützte Spirituosenbezeichnungen wie „Gin" nicht für alkoholfreie Alternativprodukte verwendet werden dürfen. Veganer Eierlikör – LG Kiel vs. EuGH: Das LG Kiel erlaubte die Bezeichnung „Alternative zu Eierlikör" – doch seit dem EuGH-Urteil dürfte diese Sichtweise keinen Bestand mehr haben. Timestamps für Schnellhörer: 00:36 – Begrüßung und Überblick: Was erwartet die Hörer in dieser Folge? 01:10 – Neue Rechtsvorschriften zum Jahreswechsel: Basisverordnung 178, recycelter Kunststoff, Pestizidrückstände. 02:10 – Ökologische Produktion: Änderungen bei Zulassungen und Kontrollstellen. 02:55 – Neue Richtlinien des Lebensmittelverbands Deutschland: Vanillezucker, Brotbezeichnungen, Backpulver. 03:20 – Bisphenol A und PFAS: Warum diese Stoffe zunehmend in den Fokus rücken. 05:58 – Urteil: Alkoholfreier Gin – EuGH-Entscheidung zum Bezeichnungsschutz. 06:56 – Urteil: Likör ohne Ei – LG Kiel zu veganen Spirituosenbezeichnungen. 07:22 – Widerspruch: Warum das Kieler Urteil nach dem EuGH-Entscheid überholt sein dürfte. Unser Experte: Arno Langbehn Geschäftsführer, BEHR'S Verlagsgruppe E-Mail: podcast@behrs.de
Wieviel Verantwortung für die Eltern haben wir?; Wasserstoffgesetz; Eltern am Spielfeldrand - Zwischen Stolz und Stress; Um die Zukunft des Waldes könnte es schlecht stehen; Bio-Plastiktüten - wirklich umweltfreundlich?; Moderation: Martin Winkelheide. Von WDR 5.
In der heutigen Folge des Experten-Podcasts spricht Isabella Margarethe Haustein, Expertin für biologische Zahnmedizin, darüber, wie Zähne und Mundraum chronische Erkrankungen wie Rheuma, Haut- oder Darmprobleme sowie Bluthochdruck auslösen. Materialbelastungen durch korrodierende Metalle wirken dosisunabhängig, Wurzelkanäle und Funktionsstörungen verstärken das. Keramik ist inert und abriefrei, daher besser als Metall oder Kunststoff. Parodontitis erhöht Herzrisiken. Schniefkinder brauchen Hilfe bei Mundatmung gegen Karies und Zahnspangen. Dentosophie optimiert Zungenlage und Atmung für Heilung. Bei Zähneknirschen Stress und Entzündungen prüfen. Mehr auf www.bio-zm.de in Pirna. Hat dir die Expertin gefallen? Kommentiere, starte und abonniere! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge geht es um Dosierung. Zu Gasi sind Birthe Kolodzey, Lukas Wagner und Ralf Kanter und erklären uns welche Gemeinsamkeiten es in der Kunststoff- und der Nahrungsmittelindustrie gibt. Welche Herausforderungen es bei Unternehmenszusammenschlüssen gibt und natürlich worauf es beim Dosieren ankommt. Unsere Gäste findet ihr auf LInkedIn und mehr zu Kubota Brabender hier: https://www.brabender-technologie.com/ Mehr über Kunststoffverarbeitung lernt ihr beim SKZ: https://www.skz.de/bildung/kurse
In der Schweiz werden erst drei Prozent des Haushaltsplastiks recycelt. Das soll sich ändern, mit einem neuen schweizweiten Sammelsack. Wie sinnvoll ist Recycling von Kunststoffen? Und lohnt es sich wirtschaftlich? «Kassensturz»-Moderator André Ruch verfolgt, was aus seinem Haushaltsplastik wird. Kritik an Plastikrecycling: Lohnt es sich überhaupt? Der neue, gebührenpflichtige Plastikrecycling-Sack «RecyBag» soll in der Schweiz die Plastik-Sammelquote erhöhen. Zurzeit werden erst drei Prozent des Haushaltsplastiks recycelt. Die Umweltorganisation Greenpeace oder auch der Schweizer Konsumentenschutz kritisieren das Plastikrecycling als zu wenig effizient oder als «Greenwashing». Wie effektiv ist die Wiederverwertung von Kunststoff? Die Forschung ist sich in dieser Frage nicht einig. Kunststoffrecycling: Schwierige Wirtschaftslage Billigimporte aus China und den USA machen aktuell Plastikrecycling defizitär. Die Branche hofft jetzt auf Gesetze, die in neuen Produkten die Verwendung von rezykliertem Plastik vorschreiben. «Kassensturz»-Moderator André Ruch ist zu Besuch in der grössten Sortieranlage für Schweizer Plastik in Österreich und bei Innoplastics, Pionierin im Kunststoffrecycling. Intelligente Verpackungen: Design für Recycling Plastikprodukte können besser recycelt werden, wenn sie aus klar definierten einheitlichen Kunststoffen hergestellt werden. Die Bachmann Group versucht, Verpackungen bereits Recycling-fit herzustellen. Doch sie stösst auf Widerstände in der Branche.
In der Schweiz werden erst drei Prozent des Haushaltsplastiks recycelt. Das soll sich ändern, mit einem neuen schweizweiten Sammelsack. Wie sinnvoll ist Recycling von Kunststoffen? Und lohnt es sich wirtschaftlich? «Kassensturz»-Moderator André Ruch verfolgt, was aus seinem Haushaltsplastik wird. Kritik an Plastikrecycling: Lohnt es sich überhaupt? Der neue, gebührenpflichtige Plastikrecycling-Sack «RecyBag» soll in der Schweiz die Plastik-Sammelquote erhöhen. Zurzeit werden erst drei Prozent des Haushaltsplastiks recycelt. Die Umweltorganisation Greenpeace oder auch der Schweizer Konsumentenschutz kritisieren das Plastikrecycling als zu wenig effizient oder als «Greenwashing». Wie effektiv ist die Wiederverwertung von Kunststoff? Die Forschung ist sich in dieser Frage nicht einig. Kunststoffrecycling: Schwierige Wirtschaftslage Billigimporte aus China und den USA machen aktuell Plastikrecycling defizitär. Die Branche hofft jetzt auf Gesetze, die in neuen Produkten die Verwendung von rezykliertem Plastik vorschreiben. «Kassensturz»-Moderator André Ruch ist zu Besuch in der grössten Sortieranlage für Schweizer Plastik in Österreich und bei Innoplastics, Pionierin im Kunststoffrecycling. Intelligente Verpackungen: Design für Recycling Plastikprodukte können besser recycelt werden, wenn sie aus klar definierten einheitlichen Kunststoffen hergestellt werden. Die Bachmann Group versucht, Verpackungen bereits Recycling-fit herzustellen. Doch sie stösst auf Widerstände in der Branche.
Wir können nicht ohne Plastik leben. Mit Plastikmüll aber auch nicht. Kann man das Material ersetzen? Und wie bekommen wir die Umweltverschmutzung wieder in den Griff?
Teflon ist ein hitze- und kältebeständiger Kunststoff, an dem wegen der geringen Reibung nichts kleben bleibt. Im Februar 1941 erhielt der US-amerikanische Chemiker Roy Plunkett das erste Patent auf den Teflon-Kunststoff PTFE. Stang, Michael www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Wie wird ein Kunststoff-Schlitten hergestellt? Das will Clarissa in einer Fabrik in Thüringen herausfinden. Dort werden die Einzelteile des Schlittens aus Granulat gefertigt: In Spritzgussmaschinen wird das Granulat erhitzt und dann mit Druck in die richtige Form gepresst. Heraus kommen Korpus, Lenkrad und Kufen. Aber wie wird daraus ein Schlitten, den man wirklich lenken kann?
So kann Selbsthilfe wirklich helfen; Neue Ideen gegen Adipositas; Plastik - teuflisch oder göttlich?; Kann ein manipulativer Chatbot unsere politische Meinung ändern?; Guter Unterricht schützt - Wie gutes Schulklima die Psyche stärkt; Moderation: Sebastian Sonntag. Von WDR 5.
Die Verwertungsquote unseres Verpackungsmülls ist und bleibt auf einem hohen Niveau. Das zeigen Zahlen der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR). Aber es gibt noch Luft nach oben. Janina Schreiber mit den Hintergründen
Viele unserer Alltagsgegenstände sind aus Kunststoffen: Vorratsdosen, Legosteine — Plastik ist aber auch in Kosmetikprodukten, Putzmitteln, in Tee und Kaugummi und damit auch längst in unseren Körpern. Aber wie wäre es eigentlich, wenn Kunststoff künftig recycelbar und nachhaltig wäre? Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-nachhaltiger-kunststoff
Viele unserer Alltagsgegenstände sind aus Kunststoffen: Vorratsdosen, Legosteine — Plastik ist aber auch in Kosmetikprodukten, Putzmitteln, in Tee und Kaugummi und damit auch längst in unseren Körpern. Aber wie wäre es eigentlich, wenn Kunststoff künftig recycelbar und nachhaltig wäre? Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-nachhaltiger-kunststoff
Viele unserer Alltagsgegenstände sind aus Kunststoffen: Vorratsdosen, Legosteine — Plastik ist aber auch in Kosmetikprodukten, Putzmitteln, in Tee und Kaugummi und damit auch längst in unseren Körpern. Aber wie wäre es eigentlich, wenn Kunststoff künftig recycelbar und nachhaltig wäre? Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-nachhaltiger-kunststoff
Lill, Felix www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Was werden die Archäologen der Zukunft von uns finden? Wir nutzen mehr Kunststoff als Stahl, speichern Informationen digital und rezyklieren den Müll. Für die Überlieferung an die Nachwelt untersuchen Forscher nun die Konservierung von Plastik , die Langzeitarchivierung digitaler Daten und die Alterung neuer Werkstoffe. Ein Podcast von Matthias Hennies.
Was man mit einem 3D Drucker alles machen kann, zeigt das Maus-Team in einem Werk in Donauwörth. Dort werden zum Beispiel die Teile für einen Hubschrauber mit einem 3D-Drucker hergestellt. Aber das ist längst nicht das Einzige, was der 3D-Drucker kann: Aus zwei Kassetten mit Kunststoff entsteht im Nu ein Weihnachtsbaum zum Zusammenstecken. Wie geht das?
Gesundheitsrisiko Spielzeug – Spielzeug, das nicht zu teuer ist und Kindern Spaß macht: Beim Kauf von Weihnachtsgeschenken greifen viele Eltern zu Plastikprodukten. Doch die können mit krankmachenden Chemikalien belastet sein.
Pyritz, Lennart www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
In Ausgabe 117 des Science Busters Podcasts besprechen Kabarettist Martin Puntigam und die Chemikerin & Wissenschaftskommunaktorin Alina Majcen (Uni Graz) u.a. was Volksschulkinder am Meer schätzen, wie lange Chemikerinnen die Luft anhalten können, wie Mikroplastik definiert ist, warum es ab 5mm als mikro gilt, wie Erosion bei der Entstehung von Mikroplastik hilft, wer die Charts in Mikroplastik anführt, wieso Autoverkehr auch in Bezug auf Mikroplastik verheerend ist, warum Mikroplastik auch entsteht, wenn man sauber Müllt trennt, dass man bei der Plastik-Pellets-Verarbeitung besser aufpassen muss, warum das Jammern über an der Flasche befestigte Verschlüsse nicht sehr schlau ist, wieviel Kunststoff jedes Jahr produziert wird, was damit passiert, ob Müllstrudel die Pandabären der Kunststoffverschmutzung sind, wie es durch Lobbying gelingt, das Verbieten von Plastiksackerln zu verbieten, wieso Plastik zu produzieren immer noch billiger ist als zu recyclen, warum wir nicht nur viel weniger, sondern auch ganz neue Kunststoffe brauchen, wieso die Blut-Hirnschranke Mikroplastik durchlässt, was Mikroplastik in der Kläranlage macht, dass Rauchen auch schädlich ist, wenn grad niemand raucht & wann man den Löffel abgibt und doch behält.
Wunderbare Plastik-Welt: Warum wir sie nicht verlassen können; Ein Jahr RSV-Impfung: weniger schwere Atemwegsinfektionen; Widerspruchsregelung bei Organspende; Was gute Wasserqualität ausmacht; Nebenwirkungen von Medikamenten; Mikroplastik überall; Moderation: Marlis Schaum. Von WDR 5.
In Ausgabe 114 des Science Busters Podcasts spricht Martin Puntigam mit Katharina Ehrmann, Chemikerin für angewandte Synthese-Chemie an der TU-Wien, und Peter Weinberger, Prof. für anorganische Chemie, ebenfalls TU-Wien darüber, warum Lehrer:innen ihre Freizeit herschenken, welche Haftkraft Tixo am Ausbruch hindert, wie man als Ursuline nach Teheran kommt, was man sich von einem Erasmus-Semester in Schottland erwarten darf, warum 3D Druck nicht gleich 3D Druck ist, was bei der künstlichen Photosynthese passiert, wieso der Würschtl-Drucker nicht Nudeldrucker heißt, was man unter Frontalpolymerisation versteht, wer Elise Richter war, wann man sich als Forscherin selber bezahlt, wieviel man als Chemikerin verdrucken kann, wie man Bausteine in die richtige Formation zwingt, wieso man mit Wärme Sachen undurchsichtig machen kann, mit welchen Lichtschutzfaktor Chemiker:innen im Labor schmieren müssen, wann man sich sein Handy einfach ausdrucken lassen wird können, ob Menschen in Shape-Memory besser als Kunststoff sind, dass Kunststoff ein wenig altern kann, wenn er seine alte Form zurückerlangt, ob eine Petflasche als Handschuhfach wiedergeboren werden kann, wieso sich Kristalle von Österreicher:innen einsperren lassen, wie man QR-Code warm verschlüsselt, womit man Sommerwärme in den Winter retten kann, wie Kupfersulfat und Ammoniak gegen die Klimakrise helfen können & wie TCM wirklich funktioniert.
Benzin, Kunststoff, Dünger, Medikamente: Produkte aus Erdöl sind in alle Bereiche des modernen Lebens eingesickert. Dabei war von Anfang klar, dass es sich um einen endlichen Rohstoff handelt. Aber Erdöl trug eben entscheidend zu unserem materiellen Wohlstand bei - und war immer wieder entschiedend in Kriege verwickelt. Von Maike Brzoska
In dieser Episode spricht Daniel Müller mit Jendrik Pätsch, Prokurist bei ALPHA-TEX Arbeitsschutz GmbH, über ein Thema, das in der Zeitarbeit oft unterschätzt wird: Arbeitskleidung, Sicherheitsschuhe und Arbeitsschutz.In diesem Gespräch geht es um die Bedeutung von hochwertiger Arbeitskleidung, die neuesten Entwicklungen bei Sicherheitsschuhen, den Einfluss auf Mitarbeiterzufriedenheit und Gesundheit sowie um spannende Einblicke in die Produktionsprozesse.
Üblicherweise kommen performante Axialflussmaschinen in elektrischen und elektrifizierten Hypercars von Ferrari, Koenigsegg oder Mercedes zum Einsatz. Ein Berliner Start-up will die Technik auch für Fahrer der Preisgruppe eines Dacia Spring verfügbar machen. Wie? Sie haben das Motorkonzept komplett neu gedacht und setzen auf Kunststoff statt Eisen. Wie das funktioniert und warum der Antrieb so sogar Lkw motorisieren kann, klären wir mit Lennart Leopold von Vaionic.
Von der Antarktis bis zur Lunge von Neugeborenen: Plastik ist überall. In Genf versucht sich die Weltgemeinschaft nun dem Problem anzunehmen. Am Donnerstag enden die Beratungen der Vereinten Nationen über ein rechtlich bindendes Abkommen zur Eindämmung der Plastikverschmutzung. Doch was kann wirklich helfen - ein weitreichendes Verbot von Einwegplastik, strenge Recyclingquoten, oder Alternativen zum Kunststoff? Wie groß ist das Plastikproblem eigentlich? Warum ist Plastik so schwer zu vermeiden? Und was bedeutet all das für unsere Gesundheit, für die Artenvielfalt – und für den Alltag? Janina Schreiber diskutiert mit Laura Griestop – World Wildlife Fund (WWF) Deutschland; Prof. Dr. Christian Laforsch –Experte für Mikro- und Nanoplastik, Universität Bayreuth; Giacomo Sebis – Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH
In der Schweiz verbrauchen wir pro Kopf und Jahr 120 Kilogramm an Kunststoffen. Davon werden nur 10 Prozent recycelt, zeigen Zahlen des Bundes. Die Plastikforscherin erkärt, wo die Schweiz noch aufholen kann – und warum Recycling allein nicht die Lösung für das weltweite Plastikproblem ist. Mit dem weltweiten Plastikproblem befasst sich ab heute auch die UNO an der Plastikkonferenz in Genf. Dort treffen sich heute 75 Umweltministerinnen und Umweltminister mitsamt ihren Delegationen zur UNO-Plastikkonferenz. Das Ziel: In den kommenden zehn Tagen soll ein internationales Abkommen zur Eindämmung der Plastikflut erreicht werden. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Helene Wiesinger, sie forscht zu Kunststoff und gefährlichen Materialien in Kunststoffen und arbeitet bei der Stiftung Food Packaging Forum. ________________ Links: - Plastikkonferenz in Genf: Die UNO diskutiert über einen nachhaltigen Umgang mit Plastik: https://www.srf.ch/news/international/plastikkonferenz-in-genf-die-uno-diskutiert-ueber-einen-nachhaltigen-umgang-mit-plastik ________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Marielle Gygax - Mitarbeit: Can Külahcigil ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Die Idee klingt clever: Wer Plastik kauft, muss zahlen. Und zwar nicht nur für den Kunststoff selbst, sondern auch dafür, dass er nicht in der Umwelt landet. Plastic Credits heißt das Modell. Mit dem Geld aus diesen Plastik-Zertifikaten sollen Recyclinganlagen und Müllsammelsysteme aufgebaut werden - bevorzugt in Ländern, die besonders unter Plastikmüll leiden. Doch funktioniert das wirklich? Oder ist es nur ein grünes Feigenblatt für Unternehmen? Im Rahmen des UN-Plastikabkommens wird weltweit verhandelt, welche Regeln für solche Modelle gelten sollen. Dieser Podcast klärt, ob Plastic Credits die Plastikflut in der Umwelt wirklich eindämmen können - und welche Regeln dafür nötig sind, damit es kein nutzloses Greenwashing wird. Host in dieser Podcast-Folge ist Birgit Magiera Autorin: Renate Ell Produktion: Markus Mähner Unsere GesprächspartnerInnen: Sangcheol Moon, Universty of California: https://ourenvironment.berkeley.edu/users/1652459 Dr. Melanie Bergmann, Alfred-Wegener-Institut: https://www.awi.de/ueber-uns/service/expertendatenbank/melanie-bergmann.html Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Zum Weiterstöbern: Eine Übersicht über die wachsende Menge von Plastikmüll liefert: https://www.statista.com/chart/32385/global-plastic-waste-production-by-application Die Litterbase-Datenbank zu Müll in den Ozeanen findet Ihr hier: https://litterbase.awi.de Die "Scientists Coalition for an Effective Plastics Treaty” stellt sich hier vor: https://ikhapp.org/scientistscoalition Mehr zum weltweiten Anstieg des Plastikmülls findet Ihr im OECD-Report dazu: https://www.oecd.org/en/topics/plastics.html Den "Global Waste Management Outlook 2024" des UN Environment Programmes könnt Ihr hier herunterladen: https://www.unep.org/resources/global-waste-management-outlook-2024 Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft
Im August verhandeln die Vereinten Nationen erneut über ein globales Plastikabkommen. Es geht darum, Maßnahmen gegen die wachsenden Müllberge zu ergreifen. Gelingt diesmal eine Einigung? Den Nachbericht des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zur vorangegangenen Verhandlungsrunde über ein globales Plastikabkommen in Südkorea lest ihr hier. Und hier findet ihr die Forschungsquartett-Folgen über die Bilanz der UN-Klimakonferenz (COP29) und der UN-Biodiversitätskonferenz (CBD-COP16), über die Gefahren von Mikro- und Nanoplastik im Körper sowie über die weiten Wege, die Mikroplastik zurücklegt – und die Gründe dafür. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/forschungsquartett-globales-plastikabkommen
Im August verhandeln die Vereinten Nationen erneut über ein globales Plastikabkommen. Es geht darum, Maßnahmen gegen die wachsenden Müllberge zu ergreifen. Gelingt diesmal eine Einigung? Den Nachbericht des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zur vorangegangenen Verhandlungsrunde über ein globales Plastikabkommen in Südkorea lest ihr hier. Und hier findet ihr die Forschungsquartett-Folgen über die Bilanz der UN-Klimakonferenz (COP29) und der UN-Biodiversitätskonferenz (CBD-COP16), über die Gefahren von Mikro- und Nanoplastik im Körper sowie über die weiten Wege, die Mikroplastik zurücklegt – und die Gründe dafür. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/forschungsquartett-globales-plastikabkommen
Mini AKWs - Die ehrgeizigen Pläne der Atomkraft-Branche ; PFAS und Plastik ; Spritzen gegen Rückenschmerzen ; Zecken - Wie gefährlich sind sie wirklich? ; Fußball experimental - Wie Regeln den Sport prägen und steuern ; SUVs - Wie gefährlich sind sie? ; Chancen und Krisen in der Lebensmitte ; Moderation: Johannes Döbbelt. Von WDR 5.
Plastik hat unsere Gesellschaften seit dem 20. Jahrhundert tiefgreifend verändert. Doch erst jetzt erkennen wir die Schattenseiten dieser bahnbrechenden Innovation, wenn sich Mikroplastik-Teile in der Natur verbreiten und längst auch in Tieren, Lebensmitteln – und im menschlichen Körper zu finden sind.Die Technik-Forscherin Ulrike Felt erklärt in einer Wiener Vorlesung mit Günter Kaindlstorfer, wie wir die negativen Seiten technischer Erneuerungen besser in den Griff bekommen könnten.Das jüngste Buch von Ulrike Felt, "Welche Wissenschaft für welche Gesellschaft", ist im faltershop erhältlich. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Plastik verursacht große Mengen an Treibhausgasen. Die Industrie verspricht aber, bis 2050 klimaneutral zu werden - und setzt dabei auf neue Recyclingverfahren. Doch die werden das Problem nicht lösen.
Sederteller können aus verschiedensten Materialien hergestellt werden – von eben klassisch Silber über Porzellan und Glas bis hin zu Kunststoff. , erklärt die Journalistin und Autorin Alexia Weiss. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 10.04. 2025
David Vetter starb im Alter von zwölf Jahren, nachdem er sein ganzes Leben in einer Blase verbracht hatte. David, der den Spitznamen „The Bubble Boy“ erhielt, wurde mit einem schweren kombinierten Immundefekt (SCID) geboren. Seine Eltern hatten ihren ersten Sohn durch diese Krankheit verloren und waren entschlossen, ihren Zweitgeborenen zu schützen. Um sein Leben zu verlängern, entwarfen NASA-Ingenieure eine Schutzblase aus Kunststoff und einen Raumanzug, damit seine Eltern David außerhalb der Blase tragen konnten. Oh, wie sehr sehnen wir uns danach, die zu schützen, die wir lieben!