Elternsein Unplugged - Über Leben mit Kindern. Der erste Schweizer Elternpodcast. Wir reden über alles, was der Familienalltag mit sich bringt. Über Leben mit Kindern - mal Freud, mal Leid, mal Humor, mal Tiefgang. Authentisch, leidenschaftlich und inspirierend.
Worüber spricht man in einer allerletzten gemeinsamen Podcastfolge? Nach vier Jahren übers Mamaleben-Austauschen mit Mikrofon gehen wir, Evelyne und Nadine, zurück an den Anfang: Was war bei uns eigentlich los, als wir mit dem Abenteuer Podcast loslegten? Was haben wir in diesen vier Jahren im Begleiten von Kindern gelernt? Wo stehen wir noch am selben Punkt wie damals? Ein Gespräch über das Glück, den Alltag so zu gestalten, dass man sich als Mutter wohl fühlt. Und der Spannung, dass dies nicht immer möglich ist. Übrigens: Mit dieser vorerst letzten Folge, beenden wir zwar unsere gemeinsame Podcastzeit. Den Mamas Unplugged-Podcast aber setzen wir einfach auf Pause. Denn wer weiss: Vielleicht bringt das neue Jahr ja neue Mutter-Gespräche. Und bei Muttern könnt ihr sowieso weiterhin übers Elternsein mithören.
Evelyne hatte kürzlich eine üble Grippe, die sie gezwungen hat, etwas zu machen, was sie sehr ungerne tut: Um Hilfe bitten. Erstaunt hat sie festgestellt: Es ist gar nicht so schlimm wie gedacht und es tut gut, wenn Menschen einem helfen. Warum tun wir uns so schwer, um Hilfe zu bitten und Hilfe anzunehmen? Ausserdem beantworten wir die ZuhörerInnen-Frage: Wie pflegt man die Paarbeziehung, wenn man Familie hat?
«Wie habt ihr das mit Sleepovers?» Diese Frage stellte Nadine auf Instagram. Und war überrascht, wie zurückhaltend viele Eltern sind, wenn es darum geht, dass ein Kind bei ihnen übernachten soll - oder ihr Kind umgekehrt bei anderen übernachtet. War übrigens auch überrascht, dass sie selber diesbezüglich nicht so entspannt ist wie sie gerne wäre. Dazu kommt: Je mehr Zeit das Kind ausserhalb der eigenen Familie verbringt, umso mehr Einflüsse und kreative Ideen bringt es zurück. Und umso mehr muss man sich Gedanken darüber machen, wie man Dinge thematisiert oder damit umgeht. Die HörerInnen-Frage diesmal: Emotionale Ausbrüche nach dem Kindergarten, wie geht ihr damit um? Und zu guter Letzt bisschen traurige News: Wir werden mit dem gemeinsamen Podcasten aufhören. Darum ist das gleichzeitig unsere drittletzte Folge.
Nach ersten womöglich hitzebedingten Stolpersteinen und Ausschweifungen bleiben wir bei einem Thema hängen: Bei Nadine steht der Abschied des jetzigen Au Pairs unmittelbar bevor. Evelyne will wissen: Wie ist das eigentlich, mit einem 'fremden Menschen' Familie zu leben? Und kann jede Familie ein Au Pair anstellen? Und wir sinnieren über die HörerInnne-Frage, wie man mit der alltäglichen Überforderung des Familiehabens gut umgehen kann - wenn überhaupt...
«Ich bin so dumm», sagt das eine Kind von Evelyne häufig. Im Vergleich mit anderen fühlt es sich oft unzulänglich und hat Mühe damit, bei anderen Fehler zu machen. Als Mama leidet Evelyne mit. Und hat einige Ideen entdeckt, wie sie den Selbstwert ihrer Kinder stärken möchte. Beispielsweise, dass es wichtig sein kann, eigene Ängste zu äussern. Oder dass man vieles richtig machen kann, indem man Kinder einfach ernst nimmt. Zudem finden wir zu eurer Frage, ob man an Geburtstagen immer allen etwas schenken sollte oder Geschwisterkinder hemmungslos ignorieren darf: Ja und nein.
Während alle anderen «Arielle» als ersten Kinofilm nennen, ist es bei Nadine «Lion King». Was dieses prägende Kindheitserlebnis mit der Geschwisterfolge zu tun hat. Und dass es so schwierig ist, wenn das eine Kind einen Kindergeburtstag nach dem anderen feiert, während das andere zuhause bleiben muss. Darüber reden wir in dieser Folge. Und die ZuhörerInnen-Frage diesmal: Wie entscheidet man sich für ein nächstes Kind, wenn die Festanstellung auf dem Spiel steht? Antwort vornweg: Wir wissen es auch nicht wirklich...
Ja, wir wissen: Leben bedeutet Veränderung. Und dass wir uns zwangsläufig immer wieder mit neuen Situationen arrangieren und uns anpassen. Aber heinomal verstärkt das Kinderhaben diese Anpassungsleistung!! Grosseltern können nicht mehr hüten, das zweite oder dritte Kind kommt zur Welt, Kind lernt krabbeln, Vereinbarkeit wird unmöglich, man wird krank oder Mann ist krank... und immer stellt sich uns die Frage: Wie gehen wir mit diesen Veränderungen um? Wie gehen wir nicht drauf?
Wir verraten nochmals den besten Tipp für trockene Nächte - nun auch von Evelyne getestet. Ausserdem gesteht Evelyne, sich manchmal einen Minilockdown herbei zu wünschen. Also, eigentlich ja nicht. Aber die Möglichkeit, nichts zu müssen, nichts zu verpassen, die wäre im Moment in Evelynes Leben sehr willkommen. Und Nadine stellt die Frage: Warum nicht einfach so tun als müsste man nichts und als würde kaum etwas verpassen? Schliesslich lebt sie als Homeschooler-Familie bereits etwas an der 'Menschheit' vorbei...
Womit wir die knapp 50 Minuten füllen dieser Folge füllen? Mit den Ausläufern des Minimalismus und warum auch ein aufgeräumter Estrich ohne Licht glücklich machen kann. Nadines Skiferien zu sechst und wie man das überlebt. Evelyne und der Wasserschoppen in der Nacht – dazu ein Gratistipp, der Gold wert ist. Und «Muttern», das neue Podcast-Format bei Mamas Unplugged. Zudem beantworten wir eure Frage: Wann sollte man das Kind einschulen? Und wann nicht?
Erst zu wenig Nerven. Dann zu viel Zeug. Dann zu wenig Zeit. Ungefähr so lässt sich diese erste Podcastfolge 2023 zusammenfassen. Wir starten mit rund zwölf Minuten Ankommen aus dem gerade ziemlich stressigen Alltag. Dann schafft es Evelyne endlich, etwas ausführlicher über Minimalismus zu reden - sie hat kürzlich 1,5 Autovoll Ware entsorgt und will noch weniger. Was das mit ihr macht und ob ihre Kinder ihr Anliegen für 'weniger Zeug' gut finden: Reinhören!
Achtung, wir werden moralisierend! Weil, kann man überhaupt neutral sagen «Schätze die gemeinsame Zeit mit deinen Kindern»? Irgendwie hat diese Aussage immer die Tendenz, ein schlechtes Gewissen auszulösen. Das wäre überhaupt nicht unsere Absicht. Trotzdem wünschen wir uns das ja. Dass wir die gemeinsame Zeit mit unseren Kindern geniessen können. Oder müssen wir das womöglich gar nicht?
Wir sind die Spassbremsen. Gemäss unseren Kindern ist das Zusammenleben mit uns nicht lustig. Warum? Wir sagen immer NEIN! Was unsere Kinder dabei ausblenden: Dass sie uns sehr oft Fragen stellen, die wir bereits klar und deutlich mit Nein beantwortet haben. «Darf ich jetzt gamen?» zum Beispiel. Da ändert auch wiederholtes Fragen nichts an der Antwort - oder vielleicht doch? Eine HörerInnen-Frage, auf die wir ebenfalls NEIN sagen: Kann ich mit kleinen Kindern kochen ohne durchzudrehen? Aber ein paar Ideen, wie man's möglichst lange aushält dabei, haben wir trotzdem.
«Ich bin scheisse sauer», lautete eine Zeile in der Email, die bei Nadine kürzlich im Postfach landete. Die Absenderin: Eine andere Mama. Der Inhalt: Dein Kind hat mein Kind gemein behandelt. Leider kein Missverständnis. Das Kind hat was Saudummes angestellt. Grund dafür, dass sich Nadine so richtig geschämt hat - und sich gezwungen sah, zu handeln. Bloss: Was macht man da? Wie gehe ich jetzt gut mit einer solchen Situation um? Wie schlimm ist es überhaupt? Und warum macht das so viel mit mir?
Das Kind isst zu viel, zu wenig, das Falsche, nicht gesund. Essen mit Kindern oder Kochen für die Familie kann Eltern unheimlich stressen. Wir fragen bei Ernährungsberaterin Beatrice Fischer nach: Wie können wir alles rund um den Esstisch entspannen? Was ist wirklich wichtig und wo darf man getrost auf Stress verzichten? Diese Podcastfolge ist gesponsert von tiptoi Ravensburger. Wo neu bereits Kinder ab zwei Jahren spielerisch die Welt entdecken können und sicher auch das eine oder andere über Lebensmittel und deren Herkunft lernen. Mehr dazu erfahrt ihr auf www.tiptoi.ch
Vier Kinder, eine übervolle Agenda. Evelyne will von Janine wissen: «WIE um alles in der Welt machst du das?» Ihr wächst der Alltag bereits mit drei Kindern und nur einem Hobby über den Kopf. Ist wirklich alles eine Frage der Organisation? Und Janine einfach DAS Mutti-Organisationstalent? Eine Podcastfolge über die Machbarkeit von Familie und was uns wirklich wichtig ist. Zumindest im Moment... Und hier geht's zur Podcastfolge, die Janine mehrmals erwähnt.
Evelynes Kind hat sich einen Tic zugelegt und Nadines Kind beschlossen, Fragen von Unbekannten konsequent zu ignorieren. Wir fragen uns: Müssen wir etwas tun? Wenn ja, was? Oder dürfen wir zuwarten? Wie schlimm ist das alles überhaupt? Zu all den Fragen kommt, dass wir weder Zeit noch Expertise haben, sie zu beantworten. Im Gegenteil. Der Alltag fordert uns und just in dem ruhigen Moment, in dem wir die Kaffeemaschine gestartet haben, klingelt die Mutter eines Kindergartenkinds an der Haustüre mit der Info: «Dein Kind hat mein Kind auf dem Schulweg verhauen!»
Könnten uns jetzt noch ganz lange den Kopf darüber zerbrechen, wie wir diese Podcastfolge hier zusammenfassen sollten. Tun wir aber nicht, sonst wartet ihr noch lange darauf, dass dieser Podcast aus den Sommerferien zurückkommt. Janine und Nadine machen den Kaltstart direkt aus der Pause in den neuen Alltag. Eine Folge voller Gegensätze und einem Anliegen: Alles etwas zu entspannen.
Einmal Mayo zu allem, bitte. Was vor einem Jahr noch undenkbar war, ist im Moment oft Tatsache: Das Kind drückt sich bei jeder Mahlzeit eine Portion Mayo auf den Teller... und die Eltern? Die sind gerade ein wenig diskussionsmüde. Zudem unter Druck, weil: Das Kind sollte eher zu- als abnehmen. Was, wenn man Kinder hat, die kaum etwas mögen? Wie fühlt sich das an und wie gehen Evelyne und Janine damit um? In dieser Podcastfolge geht's um den Familientisch. Status? Es ist kompliziert!
Nach temporärer Stimmlosigkeit wegen Erkältung haben wir den Flow. Reden über lügende Kinder, über lästernde Leute und die Art von Langeweile, die nicht in einem kreativen Erguss endet, sondern in destruktiver Familienstimmung. Und über Vereinbarkeit von Familie und... nein, nicht Beruf. Sondern die Vereinbarkeit von Familie und Gesellschaft. Schon mal darüber nachgedacht, warum man sich als Eltern so gestresst fühlt? Wir tun's in dieser Folge. Zudem ist da noch Frage: Wie damit umgehen, wenn Kinder keine Kleidung mögen, die im Schrank liegt?
Wir sind Motzmütter. Nicht immer, aber an gewissen Tagen hat es uns. Obwohl wir eigentlich gut drauf wären. Was also macht uns zu «Motzmüttern»? Warum es gut tut, über unsere Motztiraden zu sprechen und warum das Motzen sogar einen guten, edlen Grund haben kann... darüber reden Nadine und Evelyne in dieser Podcast-Folge.
Mit dem Kind kamen auch die Ängste. Hat es genug? Mache ich genug - oder gar zu viel? Wann ist es noch Begleiten und wann ist es ein Überbehüten und bin ich eine Helikoptermutter? Angst muss nicht zwingend schlecht sein, sagt Kinder- und Jugendpsychiaterin Susanne Meier. Denn sie macht, dass wir uns ausreichend um unsere Kinder kümmern und so 'deren Überleben sichern'. Trotzdem gibt es Ängste, die uns und den Kindern nicht gut tun. Woran merken wir, wann es zu viel ist? Und wie begleiten wir unsere Kinder in dieser Balance zwischen Fürsorge und Zutrauen? Die und weitere Fragen beantwortet Susanne Meier in dieser Folge.
Wir sitzen zusammen an einen Tisch. Janine, Evelyne und Nadine. Der Tisch ist Teil eines eher ungemütlichen Kaffees. Das Kaffee Teil einer Autobahnraststätte, die sich als perfekter Ort entpuppte, an dem wir uns zu dritt für ein spontanes Redaktionsmeeting treffen konnten. Eingepackt haben wir zudem drei Mikrofone plus ein Glas voller Fragen, aus dem wir nacheinander eine ziehen und sie beantworten. Eine buntes Potpourri mit viel Hintergrundlärm. Eine Podcastfolge von der Autobahnraststätte halt.
Einander ins Mamasein oder ganz allgemein 'ins Leben reinreden'. Darf man das? Soll man das? Muss man das? Oder andersrum gefragt: Muss man das ertragen? Wann uns das Reinreden gut getan hat, und wann nicht. Warum man Müttern nach dem Einkaufen hinterherrennen sollte - und was der Unterschied zwischen 'angestarrt werden' und 'gesehen werden' ist: Darüber reden Evelyne und Nadine in einer unserer Lieblingsfolgen.
Die Helikoptermutter - ein Begriff, der Nadine in dieser Folge grad etwas hässig macht. Sind Helikoptermütter wirklich so schlecht wie ihr Ruf? Ängste gehören zum Mamasein und nicht jede Mutter kann einfach so einen unbeschwerten Umgang damit finden. Wie viel Angst darf man als Mama haben? Was darf oder sollte man Kindern zumuten - und was nicht? Wie gehen wir damit um, dass mit Kindern auch neue Sorgen und eine ungewohnte Form von Ängstlichkeit in unser Sein kamen? Eine Folge über Sorgen und Ängste und darüber, wie wir Loslassen lernen.
Mit den Kindern beginnt als Paar eine neue Ära: Das Elternsein. Die Zeit wird knapp, die Aufgaben werden mehr, entspanntes Zusammensein weniger. Aus Romantik droht der Kampf um mehr Me-Time zu werden. Und doch gibt es sie noch, die Romantik. Etwas verrohter als zuvor. Nicht ganz so offensichtlich wie rote Rosen - eher in den fünf Minuten gemeinsam Küche machen... Was das Kinderhaben mit uns und unserer Paarbeziehung macht. Was uns zusammenhielt bis jetzt und was uns an eben jenem Zusammensein stresst, darüber sprechen wir in dieser Podcast-Folge.
Wer bist du, wenn du Dinge nicht perfekt machst? Reicht das? Und vor allem: Reichst du? Selbstwert ist etwas - wie Janine in der Folge auf den Punkt bringt - was uns immer wieder beschäftigt. Mal mehr, mal weniger. Was ihr dabei wichtig wurde, gerade auch für ihre Kinder. Und warum Vergleichen nicht einfach schlecht sein muss.
«Kinder brauchen Grenzen» Und: Sie brauchen Grenzen nicht nur, sie suchen sie regelrecht. Und haben sie sie dann gefunden, testen sie sie. Reizen die Grenzen aus. Was dazu führt, dass Eltern ihre Aufgabe wahrnehmen müssen und die Grenzen klar (nicht einfach so, sondern klar!) kommunizieren sollen. Ist das wirklich wahr? Fragen wir uns. Denn so unschuldig dieser erste Satz tönt, so viel Druck und Not kann er verursachen. Nadine und Evelyne über das Grenzen suchen und finden und die Art, wie wir mit unseren Kindern Beziehung leben möchten - und wie nicht.
Grosse Emotionen, viele Fragezeichen. Häufig bringen heftige Gefühlsausbrüche oder manchmal auch kleine Unstimmigkeiten Eltern an ihre Grenzen. Evelyne hat bei Erziehungsberaterin Theresa Eberhard nachgefragt, was in solchen Momenten sinnvoll ist. Wie man Kinder in starken Gefühlen begleiten kann und wann es nötig ist, von Prinzipien abzuweichen. Dieser Podcast ist Teil unserer Zusammenarbeit mit Kinderschutz Schweiz und dem Elternkurs Starke Eltern – Starke Kinder®, der auf der anleitenden Erziehung beruht.
Der volle Wäschekorb. Das dritte Mal Fertiggericht in Folge. TV-Zeit über dem Limit. Oder auch Tränen, Schreien, Wut. Gefolgt von der Enttäuschung, doch nicht die Mutter zu sein, die man eigentlich sein wollte. Mit den Kindern doch nicht so umzugehen, wie man das eigentlich sollte. Die Scham und damit die Frage: Bin ich denn eine gute Mutter? Reicht, was ich mache? Wir sprechen mit Kinder- und Jugendpsychiaterin Susanne Meier über hohe Ansprüche, Versagensgefühle und warum das perfekte Muttersein so gar nicht erstrebenswert ist.
Phasen: Bisschen langweilig, darüber zu sprechen, nicht? Vor allem, wenn man gemeinhin aus jedem negativen Vorkommnis gleich eine ganze Phase macht. Nadine und Evelyne fragen sich: Sind Phasen nicht vielleicht doch besser als ihr Ruf? Warum Phasen-Denken durchaus Sinn macht (oder auch nicht). Und worüber man sich auch bei schwierigen Phasen womöglich freuen könnte.
97% haben in unserer Instagram-Umfrage angegeben, dieses Überwältigtsein, welches Janine in der letzten Podcastfolge angesprochen hat, ebenfalls erlebt zu haben oder gerade genau gleich zu fühlen. Dies und auch die daraus entstandenen Interaktionen mit Menschen, die uns lesen und zuhören, haben uns nicht losgelassen. Darum haben wir nochmals über das Thema «Es ist mir zuviel» gesprochen. Über das Versagen, die Scham, die Unsicherheit beim Unterstützen anderer und die Frage: Was ist uns denn wirklich wichtig? Diese Folge ist gesponsert von quitt.ch. quitt. entlastet dich von A bis Z in der Administration der Haushaltshilfe und kümmert sich um Anmeldung, Lohnabrechnung und Versicherung.
Wenn Janine heute erzählt, was sie bis vor kurzem noch alles in ihren Alltag packte, fragt sie sich: «Warum brauchte ich so lange um zu merken, dass das gar nicht geht?» Aber es ging ja auch über lange Zeit gut. Und sie liebte jeden einzelnen Part - bis sie in den letzten Wochen feststellen musste, dass ihr das ganze Leben über den Kopf wächst. Was tun, wenn alles zu viel wird? In dieser Folge redet Evelyne mit Janine über den Sturm, der ihr Leben durchschüttelte. Was aus diesem Sturm entstanden ist und warum wie welche Entscheidungen getroffen hat.
«Ja, da nimmst du die Kinder einfach mit», sagten einige. Bevor wir Kinder hatten. Haben wir gemacht. Als wir Kinder hatten. Und deshalb schon Strandferien abgebrochen und dunkle Stunden (aber auch Sonnenaufgänge in aller Herrgottsfrühe) erlebt. Kinder mit in die Ferien nehmen oder auch: Mit Kindern zuhause Ferien machen. Erfahrungsgemäss nicht 'einfach'. Nadine hat zwei Wochen Projektferien zuhause hinter sich. Evelyne kramt gerade Packwürfel hervor, um die Herbstferien startklar zu machen. Ein Gespräch über Erwartungen und Realität. Darüber, warum Evelyne Bünzli ist, Vorfreude anstrengend sein kann und Google-Streetview zu entspannten Familienferien beitragen kann.
Dürfen sich Menschen wie wir überhaupt über die Hürden der Vereinbarkeit beklagen? Wir, mit Grosseltern, die gratis hüten. Mit dem Luxus, jederzeit weniger arbeiten zu können, wenn die Work-Life-Balance ausser Takt gerät... Nadine und Evelyne sprechen über superprivilegierte Vereinbarkeitsproblematik, das ist ihnen mehr als bewusst. Sie erzählen, wie sie zu ihrer aktuellen Vereinbarkeitslösung gekommen sind, was sie daran schätzen und was es sie kostet. Den Text, auf den sie sich in der Podcastfolge beziehen, lest ihr HIER.
Wie es mir geht? Häufig so, wie den Kindern. Oder so, wie der Schlaf gerade war (oder nicht war). Oder wie angespannt die Lage an der Familienvereinbarkeitsfront. Wie's mir abgesehen davon geht? Schwierig auf den Punkt zu bringen. Oft fehlt die Zeit, mir dazu Gedanken zu machen. Die Lust, auszuholen und alles zu erzählen, was gerade mit meinem Seelenzustand zusammenhängt. Aber eines habe ich bemerkt: Als Mutter fühle ich mich häufig einsam. Evelyne und Nadine über die Frage, wie's geht oder eben nicht.
Zwei Diagnosen, mit denen Simone's Kinder immer auffallen. Ihre Tochter wird überraschend mit dem Down-Syndrom geboren. Bald darauf bestätigt sich, dass die beiden Söhne ADHS haben. Mamasein von Kindern, die sorgsame und intensive Begleitung brauchen. Ein Alltag mit vielen Begrenzungen, aber auch viel Grenzenlosem. Simone erzählt über das Familienleben am Limit. Nicht beschönigend, aber wunderschön.
Wir jammern auf hohem Niveau - vergleichsweise. Wir (Evelyne und Nadine) schlafen zwar wenig, aber alles, was aktuell in der Welt an Unschönem passiert, ist uns maximal auf dem Smartphone nahe. Trotzdem: Es geht uns nahe. Und je länger wir in dieser Podcastfolge miteinander austauschen, umso drängender wird die Frage: Was machen wir damit? Wie belastet ist unser (Familien-)Alltag dadurch und wie sollen wir - mit unserem aktuellen Elternmentalload - denn noch die Welt retten?
Die Familie ist der Ort, an dem Emotionen aufeinanderprallen, wie nirgendwo sonst. Kinder ohne grosse emotionale Kontrollfähigkeit. Erwachsene, die sich darin versuchen - aber immer wieder scheitern. Wie gehen wir um mit Emotionen, die in uns brodeln? Evelyne und Nadine reden in dieser Folge über den Umgang mit Gefühlen in der Familie.
«Mama, du hast nie Zeit für uns!», mit diesem Satz startet Nadine's Kind eine mittelgrosse Emotions- und Gedankenlawine. Denn gemeint ist nicht, dass Mama nie da ist, sondern - so das Kind: Dass sie nie mit ihm spielt. Und das Blöde ist: Das Kind hat recht. Muss man Spielpartner seiner Kinder sein, oder äbe grad nicht? Was vermisst das Kind genau, wenn es diesen Satz äussert? Und: Was ist 'Spielen' überhaupt? Darüber reden wir in dieser Podcastfolge. In den Storyhighlights von Nadine's Instagramaccount findet ihr zudem viele zusammengetragene Inputs, Weblinks und Büchertipps.
«Das erste Jahr mit Baby war das schwierigste von meinem Leben.» Die Schweizer Musikerin Jaël Malli ist seit 2017 Mama von Sohn Eliah. Bei ihrem Auftritt bei «Sing meinen Song» berührte sie mit ihren Worten und vor allem ihrer Interpretation von 'Schlof nome ii'. Darin verpackt: Pure Liebe und pure Verzweiflung, wenn das Kind über Jahre nicht gut schläft und so viel Nähe und Begleitung benötigt, dass alles andere hinten anstehen muss. Was die ersten Mamajahre mit ihr gemacht haben, erzählt Jaël Malli in dieser Podcastfolge.
Me-Time schaffen, auch wenn keine Zeit und Kraft dafür vorhanden sind. Als der Sohn von Sara Satir zur Welt kommt, ändert das ihr Leben grundlegend. Cem hat eine Autismusspektrumsstörung und der Alltag mit ihm braucht so viel von ihr, dass kaum Zeit bleibt, die Frage «Was brauche ICH?» zu beantworten. Wie übersteht man eine Zeit, in der man sich so oft hinten anstellen muss? Was macht man, damit man die Kraft und die Freude am Leben nicht verliert? Sara Satir erzählt, was sie in ihrem Leben mit Cem und im Rahmen ihrer Arbeit als Coach und Supervisorin gelernt und für sich umgesetzt hat.
Warum Nadine die Nase voll hat von den ständigen Me-Time-Forderungen um sie herum. Und wie Janine Dreiviertel-Jahr ohne überlebt hat. «Me-Time ist ein Luxus und offensichtlich liegt der im Moment nicht drin und ich muss mich versöhnen damit, sonst gehe ich drauf.» Was ist überhaupt Me-Time? Ein Weekend, ein Abend, ein Nachmittag? Zwei Minuten auf dem Klo? Ein Gespräch von zwei 4fach-Mamas über den Luxus, Zeit für sich zu haben.
Schlaflose Nächte, endlose Einschlafrituale, unfreiwilliges Familienbett. Nächte mit Kindern können Eltern an ihre Grenzen bringen und irgendwann läuft nur noch Krisenmodus «Hauptsache, es funktioniert!». Doch häufig können kleine Dinge grosse Veränderungen bewirken. Oder, wie Schlafberaterin Susanna Fischer im Gespräch mit Evelyne sagt: «Der Tag rettet die Nacht.
Seit die Kinder da sind, ist der Schlaf weg. Jegliche Tipps hat Rahel bereits ausprobiert. Geholfen hat wenig bis gar nichts. Auch Evelyne leidet an Schlafentzug. Das Gute-Nacht-Ritual zieht sich zuweilen in unendliche Längen. Und kaum eingeschlafen, ist das Kind schon wieder wach. Eine Bestandesaufnahme zum 'Schlafen und Nicht-Schlafen' als Eltern.
Der eine ist frisch Dreifach-Papa, der andere hat die vierfache Kleinkindphase erfolgreich hinter sich gebracht. Für einmal reden hier unsere Männer, genauer, die von Janine und Evelyne. Darüber, wie sie die Schwangerschaft und Geburt ihrer Kinder erlebt haben. Das Wochenbett, Stillen und den Nachgeburts-Körper ihrer Frauen.
Ist das Baby da, kriegt die Paarbeziehung eine neue Komponente. Eine riesige, neue Komponente. Die gemeinsame Verantwortung für einen Menschen.Wo zuvor Spass, Abenteuer und Dynamik herrschten, sind jetzt körperliche Grenzen, neue Identität- und Rollenfindung und 24/7 angesagt. Das rüttelt an der Liebe, verschüttet sie zuweilen auch. Janine und Evelyne reden über die erste Zeit mit Baby und wie sie die Paarbeziehung über Wasser halten.
Gerade hat man dieses unbeschreibliche Geburtserlebnis hinter sich. Doch Zeit, das zu verarbeiten, ist kaum. Das Baby ist da. Muss versorgt werden. Der eigene Körper, die Psyche, die neue Rolle. In der ersten Zeit im Wochenbett ist man so verletzlich wie selten. Und gerade jetzt muss man Dinge tun, von denen man keine Ahnung hat. Stillen zum Beispiel. Nadine und Evelyne über Wochenbett, frisch Mamasein und das flüssige Gold. Und was ist, wenn's eben nicht fliesst.
Die Geburt. Millionenfach getestet, trotzdem gibt es kein Mittel für eine Traumgeburt. Jede ist wieder anders. Zwei Mütter, sechs Geburtsgeschichten und eine weitere steht an: Evelyne und Janine sprechen über ihre geplanten und ungeplanten Kaiserschnitte, über das zwangsläufige Loslassen und das ständige Vergleichen von Geburtsgeschichten. Bei Janine liegt die letzte Geburt über sechs Jahre zurück, Evelyne steht kurz vor der Geburt ihres dritten Kindes.
Wir schaffen es nicht! In der letzten Folge haben Nadine und Evelyne über das ohnmächtige Gefühl erzählt, das sich einem bemächtigt, wenn man im Zusammenleben mit Kindern an die eigenen Grenzen kommt.Doch: Stehenbleiben ist im Muttersein selten eine Option. Darum stellt sich die Frage: WIE gehen wir denn weiter? Wohin, warum, weshalb, wozu?Mutterschaft nötigt einen, sich mit sich selbst, eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten auseinander zu setzen. Wie es uns damit geht, darüber sprechen wir hier.
Wäscheberge, zankende Kinder, Nahrung beschaffen, Geschenke, Weihnachtsbaum und Stress im Job. Manchmal fallen all jene Dinge, die wir noch sollten und müssen wie eine riesige Welle über uns zusammen. Bei Nadine zum Beispiel, als K3 die Maispops statt zu essen (wer kann's ihm verübeln?) im ganzen Büro zerdrückt - und das, obwohl sie erst gestern alles geputzt hat. «Ich schaff' das nicht mehr!» und «Ich halt' das hier nicht mehr aus!» - ein Gefühl, das uns zuweilen im Alltag den Hals abschnürt.
«Mama, was macht ein Virus für ein Geräusch?» solche und ähnliche Fragen muss Rahel täglich beantworten. Seit längerem leben wir und unsere Kinder in dieser sonderbaren Pandemie-Zeit. Was machen wir daraus? Wie gehen wir damit um, dass wir unseren Kindern nicht den klassischen Alltag ermöglichen können? Rahel und Nadine über Dinge, die gut laufen und - falls nicht - wie sie neue Wege für alte Traditionen finden.