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Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe
Disziplin. Willenskraft. Durchhalten. Das sind die Dinge, von denen wir meistens glauben, dass wir sie brauchen, wenn wir etwas verändern wollen. Wenn wir endlich regelmäßig Sport machen möchten. Gesünder leben. Das Buch schreiben, das seit Monaten oder Jahren in der Schublade liegt. Früher ins Bett gehen. Weniger grübeln. Mehr für uns selbst tun. Die Beziehungsthemen lösen. Und natürlich helfen Disziplin und Durchhaltevermögen manchmal. Aber ganz ehrlich? Ziemlich oft kämpfen wir mit diesem Druck des Müssens und der Strenge gegen uns selbst. Wir reden mit uns wie ein genervter Trainer am Spielfeldrand: Jetzt mach doch endlich. Reiß Dich zusammen. Stell Dich nicht so an. Und meistens funktioniert das nicht besonders gut. Im Gegenteil. Wir sabotieren uns damit oft selbst.Denn wenn wir wirklich etwas verändern wollen, dürfen wir uns selbst mitnehmen. Mit unseren Zweifeln. Mit unseren Ängsten. Mit unserem inneren Vermeider, der ständig gute Gründe findet, warum heute vielleicht doch nicht der richtige Tag ist. Warum wir morgen anfangen könnten. Oder nächste Woche. Oder nach dem Urlaub. Oder wenn endlich mehr Ruhe ist.Und da reicht es leider auch nicht, alle Gründe zu kennen, warum wir immer wieder stecken bleiben im Wollen, statt ins Machen zu kommen. Wir können wissen, warum wir aufschieben. Warum wir Angst haben. Warum unser innerer Vermeider die Tür zur Veränderung zuhält, obwohl wir doch eigentlich wirklich wollen. Das ist alles interessant. Nur bringt es uns leider nicht automatisch ins Tun.Manchmal brauchen wir einen konkreten Plan. Machbare Schritte. Eine Brücke zwischen Wollen und Machen.Und genau darum geht es in dieser Folge. Ich habe Dir drei Methoden aus der Motivationspsychologie mitgebracht, die ich selbst ausprobiert und für ziemlich gut befunden habe. Methoden, die mir geholfen haben, ins Handeln zu kommen. Nicht mit mehr Druck. Nicht mit mehr Selbstoptimierung. Sondern indem ich gelernt habe, mich selbst dabei zu unterstützen. Ich erkläre Dir, wie diese Methoden funktionieren, warum sie wirken und wie Du sie ganz einfach in Dein Leben integrieren kannst. Und sie folgen alle einem Gedanken, der mich schon lange begleitet: Mach's einfach. Und mach's Dir einfach. Los geht's.WERBUNGAlle Infos, Partner und Rabatte findest Du hier: https://linktr.ee/leben.lieben.lassen.podcastLINKS AUS DIESER FOLGEgeführte Meditationen von Leben-Lieben-Lassen Playlist (Spotify)CLAUDIA I BERATUNG I SOCIAL & RESSOURCEN I KONTAKTalle Links und Socials Übersicht: https://linktr.ee/Leben_Lieben_LassenLeben Lieben Lassen WhatsApp-Kanal https://whatsapp.com/channel/0029Vb4cgUvLNSa297ConI3iLeben Lieben Lassen-Community auf CampfireFM https://bit.ly/4vmK9gUWeitere Inspiration auf Instagram: https://www.instagram.com/leben_lieben_lassen_podcast/Webseite & Beratungsangebote: https://leben-lieben-lassen.de/Kontakt: WhatsApp 01525 856 72 11, oder hier: https://wa.me/4915258567211HÖRERFRAGEN IM PODCASTStelle mir ganz anonym Deine Frage in der "Leben-Lieben-Lassen"-Sprechstunde und werde Teil der Show. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
„Wir haben es am Ende hinbekommen.“ Erleichtert spricht Marcus Hoffmann am vergangenen Sonntag diese Worte in die Mikrofone von Reportern. Der CDU-Mann und Politik-Neuling hatte da gerade den zweiten Wahlgang der Wahl zum Oberbürgermeister in Aue-Bad Schlema für sich entschieden – mit gerade einmal rund 500 Stimmen Vorsprung vor Stefan Hartung, dem Kandidaten der rechtsextremen Kleinstpartei Freie Sachsen. Das Ergebnis ist denkbar knapp und liefert die Erkenntnis, dass sogar rechts neben der AfD noch Platz ist. Fast die Hälfte der Wahlberechtigten in der kleinen Stadt im Erzgebirge haben Hartung gewählt, einen früheren NPD-Funktionär und Mitgründer der vom Verfassungsschutz beobachteten Freien Sachsen. Nach dieser Wahl stellen sich nun viele Fragen. Angefangen damit, wieso es überhaupt ein solch enges Rennen werden konnte. Was sagt das über die Stimmung in Aue-Bad Schlema aus? Und was lässt sich daraus ableiten? Der Podcast „Thema in Sachsen“ sucht nach Antworten. Zu Gast sind Janek Treiber, Politikwissenschaftler an der TU Dresden, sowie Josa Mania-Schlegel, Investigativreporter von SZ und LVZ. Das Ergebnis zeige, so sagt es der Politologe Treiber, „dass der Bedeutungsverlust der sogenannten etablierten Parteien“ vor allem in ländlichen Gegenden inzwischen so weit fortgeschritten sei, „dass auch solche Kandidaten [wie Hartung] in die Nähe eines Wahlsiegs kommen können“. Für die CDU biete der Wahlsieg daher keinen Grund zum Feiern. Im Gegenteil, warnt der Experte: „Dass die Partei hier auf Augenhöhe fast schon in einem Abwehrkampf mit einer Kleinstpartei war, das sollte der CDU zu denken geben“, sagt Treiber. Sachsens CDU war im Wahlkampf in der Erzgebirgsstadt wenig sichtbar. Hat die Partei das Risiko, dass tatsächlich ein Rechtsextremist die Wahl gewinnen könnte, unterschätzt – oder war das eine bewusste Strategie? In seiner Analyse kommt Treiber zu dem Schluss, dass das eher spärliche Einmischung der Landespolitik auf eine schwindende Bindungskraft führender Politiker zurückzuführen ist. Diese Einschätzung deckt sich mit Aussagen des Wahlsiegers. Marcus Hoffmann, der im Podcast auch mehrmals zu hören ist, betont: „Für uns war es wichtig, dass der Fokus wirklich auf dieser Personenwahl liegt. Deswegen ist es so, wie wir es gemacht haben und wie es lief, eigentlich perfekt gewesen.“ Im zweiten Teil der Podcastfolge berichtet Reporter Josa Mania-Schlegel von seinen Eindrücken aus Aue-Bad Schlema am Wahlabend. Er beschreibt die Stimmung in der politisch gespaltenen Stadt und erzählt, wie er insbesondere das Auftreten des künftigen OB erlebt hat. Hoffmann sei „ein ganz leiser, zurückhaltender Mensch“. Wird es ihm gelingen, die Menschen in Aue-Bad Schlema wieder zusammenzuführen? Der Reporter hat Hoffmann gefragt, wie er das schaffen will.
Wir veröffentlichen hier in den nächsten Wochen 10 ausgewählte Folgen aus dem letzten Jahr. Willst du noch mehr von Steffi und Maren hören? Bei Podimo gibt es inzwischen über 300 "Menschen und Monster" Fälle. Einfach die Podimo App runterladen und loshören. Mit dem Link podimo.de/menschenundmonster kannst du Podimo 30 Tage kostenlos testen. ________________________ Willkommen zurück, liebe Monstis :) Stefanie R. ist eine rebellische Teenagerin. Das ändert sich auch dann nicht, als sie im Frühsommer 2002 aus Deutschland zu ihrer Mutter nach Mallorca zieht. Im Gegenteil, an die meisten Regeln hält sich die 15-jährige nicht, geht feiern und kommt teilweise erst Tage später wieder nach Hause. Als sie Anfang August mal wieder nicht heimkommt, hält sich die Sorge zunächst in Grenzen. Doch knapp eine Woche später wird dann auch die Polizei eingeschaltet. Von Stefanie fehlt jede Spur und das bleibt auch so, bis ein Wachmann anderthalb Monate später bei einer verlassenen Finca eine Leiche findet… Doch wer ist der Täter? Und ist er überhaupt noch auf der Insel? ______________________ Schreibt uns bei Instagram: https://www.instagram.com/menschen_und_monster Spannende Cold Cases hört ihr bei "Kaltblütig - die Spur der Killer" https://share.podimo.com/s/LCeFGJVU Eine neue Folge von Menschen und Monster hört ihr jeden Mittwoch.
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Auf 107,7 FM in Riga ist nur noch Rauschen zu hören. Das russischsprachige Programm des öffentlich-rechtlichen Radios von Lettland wurde abgeschaltet. Obwohl ein Drittel der Bevölkerung in den eigenen vier Wänden russisch spricht. Russische Propaganda versucht die Lücke zu füllen. Die russische Sprache wird in Lettland zunehmend verdrängt. Seit anfangs Jahr gibt es keinen russischsprachigen Unterricht mehr in Lettlands Schulen. Und auf russischsprachige Bücher und Zeitschriften wird neu eine viermal höhere Mehrwertsteuer erhoben. Wer einen russischen Pass besitzt, muss seit Moskaus Angriff auf die Ukraine 2022 Grundkenntnisse in Lettisch nachweisen, eine Sicherheitsüberprüfung bestehen oder das Land verlassen. Lettland war in seiner Geschichte insgesamt nicht einmal 60 Jahre unabhängig, aber Lettisch existiert als eigene Sprache seit über tausend Jahren. Weltweit sprechen vielleicht 1,5 Millionen lettisch, in den Nachbarländern Russland und Belarus sind es 150 Millionen Russischsprachige. Anders als in der Schweiz definiert sich Lettland über die Sprache. Denn für Putin ist überall Russland, wo russisch gesprochen wird. Aber wie gewinnt das Land aber die Köpfe und Herzen der russischsprachigen Bevölkerung? Wie gewinnt der öffentlich-rechtliche Rundfunk LSM den Kampf gegen die russischen Fake News? In Lettland ist Sprache keine Nebensache. Im Gegenteil.
Dr. Hannes Strasser rechnet nicht damit, dass die aktuelle Regierung das Ruder herumreißen wird. Im Gegenteil, es wird eher noch schlimmer. Und die noch immer ausstehende Aufarbeitung der Corona Zeit entwickelt sich zu einer offenen Wunde, die fatale Folgen haben wird. Der sympathische Arzt empfiehlt allen AUF1 Zuschauern eine ganz einfache Regel zu beachten: „Leben Sie gesund!“
Auf 107,7 FM in Riga ist nur noch Rauschen zu hören. Das russischsprachige Programm des öffentlich-rechtlichen Radios von Lettland wurde abgeschaltet. Obwohl ein Drittel der Bevölkerung in den eigenen vier Wänden russisch spricht. Russische Propaganda versucht die Lücke zu füllen. Die russische Sprache wird in Lettland zunehmend verdrängt. Seit anfangs Jahr gibt es keinen russischsprachigen Unterricht mehr in Lettlands Schulen. Und auf russischsprachige Bücher und Zeitschriften wird neu eine viermal höhere Mehrwertsteuer erhoben. Wer einen russischen Pass besitzt, muss seit Moskaus Angriff auf die Ukraine 2022 Grundkenntnisse in Lettisch nachweisen, eine Sicherheitsüberprüfung bestehen oder das Land verlassen. Lettland war in seiner Geschichte insgesamt nicht einmal 60 Jahre unabhängig, aber Lettisch existiert als eigene Sprache seit über tausend Jahren. Weltweit sprechen vielleicht 1,5 Millionen lettisch, in den Nachbarländern Russland und Belarus sind es 150 Millionen Russischsprachige. Anders als in der Schweiz definiert sich Lettland über die Sprache. Denn für Putin ist überall Russland, wo russisch gesprochen wird. Aber wie gewinnt das Land aber die Köpfe und Herzen der russischsprachigen Bevölkerung? Wie gewinnt der öffentlich-rechtliche Rundfunk LSM den Kampf gegen die russischen Fake News? In Lettland ist Sprache keine Nebensache. Im Gegenteil.
Auf 107,7 FM in Riga ist nur noch Rauschen zu hören. Das russischsprachige Programm des öffentlich-rechtlichen Radios von Lettland wurde abgeschaltet. Obwohl ein Drittel der Bevölkerung in den eigenen vier Wänden russisch spricht. Russische Propaganda versucht die Lücke zu füllen. Die russische Sprache wird in Lettland zunehmend verdrängt. Seit anfangs Jahr gibt es keinen russischsprachigen Unterricht mehr in Lettlands Schulen. Und auf russischsprachige Bücher und Zeitschriften wird neu eine viermal höhere Mehrwertsteuer erhoben. Wer einen russischen Pass besitzt, muss seit Moskaus Angriff auf die Ukraine 2022 Grundkenntnisse in Lettisch nachweisen, eine Sicherheitsüberprüfung bestehen oder das Land verlassen. Lettland war in seiner Geschichte insgesamt nicht einmal 60 Jahre unabhängig, aber Lettisch existiert als eigene Sprache seit über tausend Jahren. Weltweit sprechen vielleicht 1,5 Millionen lettisch, in den Nachbarländern Russland und Belarus sind es 150 Millionen Russischsprachige. Anders als in der Schweiz definiert sich Lettland über die Sprache. Denn für Putin ist überall Russland, wo russisch gesprochen wird. Aber wie gewinnt das Land aber die Köpfe und Herzen der russischsprachigen Bevölkerung? Wie gewinnt der öffentlich-rechtliche Rundfunk LSM den Kampf gegen die russischen Fake News? In Lettland ist Sprache keine Nebensache. Im Gegenteil.
Du arbeitest mehr als je zuvor und trotzdem wächst dein Business nicht weiter? Wie kann das sein? Es gibt einen Punkt in der Selbstständigkeit, an dem mehr Arbeit dich nicht weiterbringt. Im Gegenteil. Und genau dort hängen gerade ganz viele fest – ohne zu sehen, was sie eigentlich gerade davon abhält, weiterzukommen.
Mit zehn Jahren gründete der Freiburger Leonard Riesen sein erstes Museum in der älten Käserei Courlevon bei Murten. Mittlerweile ist er 19 Jahre alt und besucht das Gymnasium, doch das Hobby als Museumsdirektor hat er nicht aufgegeben. Im Gegenteil. Ein Besuch. Weiter in der Sendung: · Was hat das Eidgenössische Musikfest Biel und der Region gebracht? Der Tourismusdirektor zieht Bilanz. · Vorischt vor falschen Polizistinnen und Polizisten: Die Freiburger Kantonspolizei warnt vor Betrugsanrufen.
Kennst du das? Du gibst dir wirklich Mühe als Elternteil – und trotzdem passiert es immer wieder: Du reagierst zu scharf, verlierst die Geduld, und danach kommt der innere Kritiker mit voller Kraft. Anne Hackenberger spricht mit Lienhard Valentin, Gründer von Mit Kindern wachsen und Pionier der Achtsamkeit im deutschsprachigen Raum, über einen anderen Weg. Lienhard erklärt, warum wir uns als Eltern so leicht in "Zeitreisegefühle" verlieren, die mit der aktuellen Situation eigentlich gar nichts zu tun haben – und warum es wenig hilft, sich danach auch noch selbst zu geißeln. Verantwortung zu übernehmen und freundlich mit sich zu sein schließen sich dabei nicht aus. Im Gegenteil. Das Gespräch lädt ein, Selbstfreundlichkeit nicht als Luxus, sondern als Fundament zu verstehen. Nicht als Trick, nicht als weiteres Optimierungsprogramm – sondern als etwas, das leise wächst und sich ganz von selbst entfaltet: in uns, und in unseren Beziehungen. Aktuelle Veranstaltungen: Lienhard Valentin bietet am 20. + 27. Mai 2026 ein zweiteiliges Online-Seminar an: „Freundschaft schließen mit uns selbst – Achtsames Selbstmitgefühl für Eltern" – mit praktischen Übungen, die du direkt in deinen Alltag mitnehmen kannst. Du gibst so viel – für deine Kinder, deine Familie, andere. Und wie gehst du mit dir selbst um, wenn mal wieder etwas nicht so gelaufen ist, wie du es dir gewünscht hättest? Viele Eltern sind sich selbst gegenüber der strengste Richter. In diesem zweiteiligen Online-Seminar laden wir dich ein, einen anderen Weg zu entdecken. Bist du schon in unserem Newsletter? Jeden Sonntag – pünktlich zum Wochenende – landet er in deinem Postfach. Kein Druck. Keine To-do-Listen. Nur inspirierende Texte, ehrliche Gedanken und manchmal kleine Überraschungen, die dich durch die Woche tragen. Und wenn du dich jetzt anmeldest, bekommst du als Willkommensgeschenk: ✦ Eine 5-Minuten-Übung für herausfordernde Momente – konkret, sofort nutzbar, wirkungsvoll. ✦ 20 % Rabatt auf eine Veranstaltung deiner Wahl. www.mit-kindern-wachsen.de
Auch in Tschechien gab es so etwas wie die Baseballschlägerjahre. In ganz ähnlicher Weise wie in Ostdeutschland war Rechtsextremismus nach der Wende von 1989 hierzulande ein starkes Phänomen, das mit tödlichen Gewalttaten einherging. Und obwohl im Extremismusbericht des Innenministeriums heute die Rede davon ist, dass die rechtsextremistische Szene atomisiert sei und keine Gefahr darstelle, sind minderheiten- und fremdenfeindliche Äußerungen nicht aus dem öffentlichen Leben verschwunden. Im Gegenteil, sie haben sich auf andere Ebenen verlagert. Welche Einflüsse aus dem Ausland spielten bei der Entstehung rechtsextremistischer Strukturen in Tschechien in den 1990er Jahren eine Rolle? Was hatte der rassistische Brandanschlag von Vítkov 2009 für politische Folgen? Und ist die heutige Regierungspartei „Freiheit und direkte Demokratie“ (SPD) rechtsextrem? Dies sind Fragen für die zweite Folge der dritten Staffel von „Sechsmal Tschechien“, vorbereitet von Daniela Honigmann und Ivo Vacík.Mehr Hintergrundinformationen zu den Gästen und dem Projekt unter: Podcast: Sechsmal Tschechien
Als die Alliierten am Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 Orte wie Auschwitz, Bergen-Belsen oder Buchenwald befreiten, stießen sie auf eine Hölle, die viele nie für möglich gehalten hatten. Soldaten, Kriegsberichterstatter und Mediziner, die als Erste die Lager betraten, sahen die schlimmsten Abgründe der Menschheit: fast verhungerte Überlebende, Leichenberge, die unfassbare Grausamkeit offenbarten.Besonders bekannt ist die Reaktion von Dwight D. Eisenhower, der nach der Befreiung von Ohrdruf zutiefst erschüttert war. Er befahl, die Gräuel zu dokumentieren, und zwang deutsche Zivilisten und Offiziere, die Lager zu besichtigen, um ihnen die grausame Realität ihres Regimes unmissverständlich vor Augen zu führen.So eine Situation erlebte auch der Prophet Hesekiel, als Gott ihm in einer Vision die tiefste Verderbnis seines Volkes offenbarte (Hesekiel 8) – einen Götzendienst, durchtränkt von ritueller Perversion, moralischem Verfall und schamloser Rebellion gegen den heiligen Gott. So ist es auch heute: Nach außen wird ein Stück weit der Schein gewahrt, aber im tiefsten Inneren des Herzens geschieht auf übelste Weise Abgötterei – mit schlimmen Folgen.Wie ermutigend ist es zu wissen, dass Jesus diese Abgründe bereits kennt, dass es nichts in unserem Leben gibt, das ihn abschrecken würde. Er kennt unsere dunkelsten Gedanken, unsere vernarbten Vergangenheiten, unsere geheimen Kammern des Götzendienstes, die niemand sieht. Jesus blickt täglich durch das Schlüsselloch unserer Seele und erschrickt nicht. Im Gegenteil, er bietet uns Vergebung und einen Neuanfang an. Timothy Keller sagte: »Das Evangelium lautet: Wir sind sündiger und fehlerhafter, als wir zu glauben wagten, und doch in Christus mehr geliebt und angenommen, als wir es je hofften.«Simon PaulsDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Mit »Nathan der Weise« feiert die letzte Inszenierung im Großen Haus in der Intendanz von Axel Vornam Premiere. Axel Vornam führt bei Lessings Hauptwerk der Aufklärung Regie, beendet seine Intendanz damit aber auch mit dem Stück, mit dem sie 2008 (in der Regie von Alejandro Quintana) begann. Das Drama um den Juden Nathan, dessen Ziehtochter Recha von einem christlichen Tempelherrn aus einem brennenden Haus gerettet wurde, hat nichts an Brisanz eingebüßt. Im Gegenteil: die Thematik um Toleranz, Vernunft, die Gestaltung von Zusammenleben ... das alles ist aktueller denn je. Podcasterin Katja Schlonski spricht mit Regisseur Axel Vornam über die besondere Stellung des Stücks am Theater Heilbronn und im gesamtgesellschaftlichen Kontext, aber auch mit den Schauspielern Stefan Eichberg, Nils Brück und Cosima Fischlein, die uns ihren Zugang zu ihren Figuren näherbringen.
„Ich mache so viel Content, aber irgendwie bringt das alles nichts.“ Du bist sichtbar, du postest, du nimmst Podcasts auf, schreibst Blogartikel, machst Videos. Du bekommst sogar tolle Rückmeldungen, wie gut dein Content ist, wie viel Mehrwert du rausgibst, aber dann... passiert eher nichts. Oder zumindest nicht viel. Darum geht es in dieser Folge: Warum dein Content nicht das tut, was er eigentlich tun sollte. Und kleiner Spoiler: In den meisten Fällen ist es eigentlich gar kein Content-Problem. In dieser Folge spreche ich außerdem über:warum Content für sich alleine in der Regel nicht verkauft, egal wie viel Mehrwert du reinpackst (und ich gehöre nicht zu denen, die sagen, du darfst nicht zu viel Mehrwert rausgeben. Im Gegenteil.) weshalb „noch besserer Content“ oder "mehr Content" dein Problem oft nicht löst, sondern es sogar verschlimmern kann der Punkt, an dem Content fängt, wirklich zu verkaufen warum viele unglaublich viel Wissen teilen, aber trotzdem die Anfrage auf ihr Angebot nicht steigt was bei meiner Kundin gefehlt hat, obwohl sie richtig richtig guten Content erstellt hat die drei Dinge, die dafür sorgen, dass dein Content nicht mehr nur „da ist“, sondern tatsächlich wirkt und verkauft weshalb dein Content erst dann wirklich für dich arbeitet, wenn er Teil eines Systems ist und warum du höchstwahrscheinlich gar nicht mehr Content brauchst, sondern einen anderen Umgang damit Du bekommst in der Folge konkrete Gedanken dazu, wie du deinen bestehenden Content anders, im Sinne von effizienter nutzen kannst, ohne noch mehr produzieren zu müssen. Wenn du wissen willst, ob es an deinem Content liegt, dass du weniger verkaufst:Dann mach das Self-Audit. Das dauert nur ein paar Minuten und zeigt dir ziemlich klar, ob dein Content wirklich das Problem ist oder ob es doch eher an einer ganz anderen Stelle hängt. Hier geht's zum Self-Audit: ZUM AUDIT Die meisten merken dabei ziemlich schnell, warum ihr Content gerade nicht wirklich dazu beiträgt, mehr zu verkaufen. Enjoy the journey & create your own adventure!
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Der Sozialabgabengedenktag – ein symbolischer Stichtag, der zeigt, bis zu welchem Tag eine durchschnittliche Person in Deutschland rechnerisch für alle Sozialausgaben gearbeitet hat – fiel 2026 auf den 11. April und lag damit zwei Tage später als noch 2025. Deutschland baut den Sozialstaat aus, statt ihn zu reformieren – über eine Billion Euro Sozialausgaben pro Jahr. Nach Umfragen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) scheint das auf Zustimmung zu stoßen. 77 Prozent der Befragten fordern demnach eine gemeinsame Rentenversicherung für alle, eine deutliche Mehrheit will einen „stärkeren und solidarischen“ Sozialstaat. So hat der Bundestag am 5. Dezember 2025 das Rentenpaket mit Mütterrente III und Aktivrente beschlossen. Die Politik liefert also, offenbar in dem Glauben, mit immer mehr Sozialleistungen die eigene Wählerbasis überzeugen zu können. Doch was ist, wenn der Sozialstaat genau das Problem ist, was er zu lösen vorgibt? Die AfD wird nach aktuellen Umfragen immer stärker. Die Regierungsparteien fallen immer mehr zurück. Höhere staatliche Transfers schwächen die AfD nicht. Im Gegenteil – die Erwartungshaltung an den Sozialstaat befeuert den Populismus, weil sie immer enttäuscht werden muss. Das konstatierte der Demokratie-Experte Dr. Knut Bergmann vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln im Gespräch mit Daniel Stelter bereits in Episode #245 vom Juni 2024. In Anbetracht von gegenwärtig 6,6 Prozent Zugewinn der AfD gegenüber der Wahl 2025 ist es Zeit für ein bto REFRESH. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceAufsatzsammlung Wohlstand in Gefahr? – Ursachen und Folgen von Populismus zu den sozialpolitischen Einstellungen der AfD-Wähler veröffentlicht durch das ifo Institut in München: https://is.gd/BAqJty Essay Did Austerity Cause Brexit? von Thiemo Fetzer veröffentlicht im American Economic Review (2019) der American Economic Assoziation: https://is.gd/ffpbgE Umfrage sozialstaatsradar 2026 des DGB, der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Arbeitskammer Saarland: https://is.gd/lUZMOC und https://is.gd/dR0Noj Papier Kurz- und langfristige Kosten des Sozialstaates: Der Sozialabgabengedenktag 2026 der Stiftung Marktwirtschaft: https://is.gd/fYIjph beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Liebe Hörste, unsern Kult-Alex mag zwar lieber Hamburger, aber wir haben ihn diesmal zu Alicia "Lissy" Baum nach Hannover geschickt. Lissy ist Besitzertrainerin, Traumstarterin und jemand, der offenbar den perfekten Mix aus Herz, Stallroutine und einer Prise „läuft bei mir“ gefunden hat. Alex kommt ins Gespräch… und merkt ziemlich schnell: Hier geht's nicht nur um Rennsport, hier geht's um ein ganzes Universum aus familiärer Frauenpower, starken Bindungen zu Pferden und dem täglichen Spagat zwischen Training, Emotion und „bitte heute kein Chaos im Stall“. Spoiler: Chaos kommt trotzdem manchmal vorbei. Lissy erzählt, wie sich dieser Traumstart angefühlt hat, warum manche Pferde erst geschniegelt und geschniegelt wirken und dann plötzlich im Rennen zeigen, dass sie echte Siegertypen sind, und weshalb ein bisschen Kuschelfaktor im Stall absolut kein Karrierekiller ist. Im Gegenteil. Alex gräbt mit seinen Büro-Händchen natürlich tiefer. Es geht um Teamarbeit, bei der jeder Handgriff sitzt, um Empathie im Stall, die manchmal wichtiger ist als jede Stoppuhr, und um die kleinen Rückschläge, die im Rennsport ungefähr so zuverlässig auftauchen wie der nächste Renntag. Zwischendurch sammeln die beiden Erinnerungen ein: große Highlights, Momente zum Durchatmen und diese Augenblicke, in denen man kurz merkt, warum man sich das alles eigentlich antut. Fazit aus der VOLLHORSED-Zentrale: Alex hat wieder eine dieser Geschichten mitgebracht, in der Leidenschaft, Familie und Pferdesport nicht nebeneinander stehen, sondern gemeinsam durchs Ziel gehen.
Be Your Brand - PR und Personal Branding in Zeiten der Digitalisierung by PRleben
In dieser Folge von Be your Brand geht es um Personal Branding, TikTok, Creator Economy, KI, Community-Aufbau und kanalübergreifende Content-Strategie. Zu Gast ist Adil Sbai, Gründer und Geschäftsführer von WeCreate. Mit seinem Team arbeitet er mit Creator:innen, Marken und Unternehmen an Social-Media-Strategien, Creator Marketing, TikTok-Kampagnen, Instagram Reels, YouTube Shorts und Vertical Video Content. Im Gespräch mit Verena Bender erklärt Adil, wie TikTok die Social-Media-Welt verändert hat. Früher wurde Content vor allem an Follower ausgespielt. Heute entscheiden Plattformen immer stärker über Interessen, Watchtime, Relevanz und Content-Qualität. Genau deshalb wird die Frage wichtiger: Wofür stehst du eigentlich? Adil spricht darüber, warum klassische Followerzahlen weniger wichtig werden, welche Rolle organische Reichweite spielt und warum eine echte Community wertvoller ist als reine Reichweite. Außerdem erklärt er, weshalb er kanalübergreifende Content-Strategien für sinnvoll hält: Ein gutes Vertical Video sollte nicht nur für eine Plattform gedacht werden, sondern kann auf TikTok, Instagram Reels, YouTube Shorts, Facebook Reels, Pinterest und Snapchat funktionieren. Für Personal Brands ist diese Folge besonders spannend, weil Adil zeigt, was Menschen von erfolgreichen Creator:innen lernen können: klare Themen, konsequente Umsetzung, Community-Nähe, gute Hooks, Mehrwert und ein Gespür für relevante Entwicklungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema KI und Personal Branding. Adil sagt klar: KI macht Personal Branding nicht überflüssig. Im Gegenteil. Wer eine starke Personenmarke hat, kann aus einer Idee heute viel schneller mehrere Content-Pieces entwickeln. Aber ohne klares Profil, eigene Stimme und Relevanz geht Content schneller unter. Wir sprechen außerdem über: • Adils Weg vom professionellen Pokerspieler zum Unternehmer • den Aufbau von WeCreate • TikTok für Einsteiger:innen • die Unterschiede zwischen TikTok, Instagram, LinkedIn und YouTube • warum Social Media immer weniger „social“ ist • Community Management und Community Building • Content-Ideen und Themenfindung • Creator-Erfolg und die Schattenseiten der Creator Economy • Reichweite, Verantwortung und persönliche Sichtbarkeit • die Zukunft von Personal Branding in Zeiten von KI Diese Episode ist für dich, wenn du deine Sichtbarkeit strategischer aufbauen willst, verstehen möchtest, wie moderne Plattformen funktionieren, oder wissen willst, was Personal Brands von der Creator Economy lernen können.
Jedes Jahr eine Deutschland-Rundumsicht. Auch diesmal wieder eine Stichprobe aus dem Reiseland Deutschland von Nord nach Süd und von Ost nach West: Städte, Inseln, Natur- und Kulturregionen, Berge und Seen. Deutschland – ein Überblick Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD So unterschiedlich wie die Einschätzungen der befragten Reiseregionen zeigte sich der Deutschlandtourismus im Jahr 2025. Trotzdem gilt verhaltene Zufriedenheit. Stagnierung bei Gästen aus dem Ausland? Entwicklung 26: Was so schön hätte sein können, traf dann spätestens mit dem geopolitischen Paukenschlag Anfang März nur noch bedingt zu. Das „Incoming“, also die Zahl der Besucher aus dem Ausland, war ein Hoffnungsträger. Jetzt lässt die Zahl der Auslandstouristen erst mal nach. Es gibt handfeste Probleme für den Deutschlandtourismus und seine Besuchenden aus dem Ausland. Weniger Gäste aus Asien und auch Nordamerika sind absehbar, denn die üblichen Reiseströme sind ins Stocken gekommen. Deutschlandtourismus von Deutschen gerettet? Muss der Deutschland-Tourismus jetzt von uns, im eigenen Land, gerettet werden? Genau genommen sind ja die Inlandsurlauber für viele Regionen die gewaltigste Stütze, die sie bekommen können. Rund die Hälfte der Deutschen machen schließlich Urlaub im eigenen Land. Werden es 2026mehr werden? Anzeichen und dazugehörige Schlagzeilen gibt es einige: Buchungseinbruch in der Türkei, Spanien völlig überlaufen. Flugurlaub wegen Kerosinmangels teurer. Das alles wären gute Argumente für den Inlandsurlaub. Allerdings auch hier ist die wirtschaftliche Situation durchaus herausfordernd. Kaub: Burg Pfalzgrafenstein – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Stadt – Land – Fluss Im Podcast habe ich quasi in Stichproben nachgefragt und es gibt bei gleichen Problemen, durchaus unterschiedliche Ausgangslagen und Herausforderungen. Die Konkurrenz, hab ich gehört, sei ebenfalls größer geworden. Was war, was kommt war die durchgehende Frage an Alle. Für Sie / Euch als Zuhörende ist das Wichtigste natürlich auch dabei: Jedes Ziel hat tolle Reisetipps für dieses Jahr parat. Zum Zug kommen diesmal Bremen, die INSEL Usedom, Brandenburg, Sachsen, der Thüringer Wald, Weimar, Baden Württemberg und der BodenSEE. “Schulschiff Deutschland” in Bremerhaven – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Bremen: Digitale Stadtmusikanten & „Bremen „Pay“ Maike Bialek, Kommunikationschefin der Wirtschaftsförderung Bremen wirkt ziemlich glücklich mit Bremens Bilanz und weist mit Nachdruck auf die neue Tourismusstrategie hin. Sie ist gekennzeichnet von Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Belohnung statt Verbot BremenPay – Foto: Screenshot Bremen.de Im Mai startet „BremenPay“. Das ist weder eine neue Kreditkarte oder Zahlungssystem, sondern eins, das Besuchende belohnt. Vorbild ist das erfolgreiche Programm „COPPAY“ aus der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Umweltgerechtes Verhalten von Touristen wird damit belohnt. Ein Programm, das nichts verbietet, sondern belohnt. Hört, wie's funktioniert. Im Bereich der Digitalisierung gibt es Neues von den Bremer Stadtmusikanten. Die wurden digitalisiert und werben jetzt für die Hansestadt. Zu guter Letzt wären da noch die jährlichen Feierlichkeiten zu deutschen Einheit zu erwähnen. Am 3. Oktober 2026 ist Bremen Gastgeberin, freut sich schon darauf und bastelt an einem interessanten Programm. Insel Usedom: Natur und Infrastruktur Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mal ist es zu voll und manchmal viel zu leer. Das ist das Schicksal von Bade- und Saisondestinationen. Davon wird auch Deutschlands östlichste Insel nicht verschont. In der absoluten Hauptsaison (Juli & August) verliert die vorhandene Infrastruktur regelmäßig gegen den Touristenstrom. In der absoluten Nebensaison (November bis Februar) ist es, von Weihnachten und Silvester abgesehen, mitunter so leer, dass es unrentabel wird, die touristischen Angebote in voller Stärke aufrecht zu erhalten. Der Reiseradio-Podcast 302 vom letzten Dezember versucht das Problem zu analysieren. Usedomer Bäderbahn in Wolgast – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Michael Steuer, Geschäftsführer von Usedom Tourismus berichtet von Planungen und Verbesserung. Er berichtet nicht von seiner größten Hoffnung in Sachen Verkehrsinfrastruktur, denn da haken die Planungen mal wieder. Immerhin ist die Insel immer wieder für eine Überraschung gut, wie beispielsweise der in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindende „Strandmarathon“. In Sachen Kultur tut sich seit vielen Jahren etwas mit den „Usedomer Musiktagen“ und den „Usedomer Literaturtagen“. Zu Letzteren kommt Alt-Kanzlerin Angela Merkel am 10. September zu einer Lesung nach Peenemünde. Zeitnah zu den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern am 20.09. Diese Wahlen und die prognostizierten Mehrheiten sind derzeit nicht nur in M-V selber, sondern auch auf der Insel ein Problem. Hört die Geschichte im Podcast. Usedom bei Zempin – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Und Eins steht für die Touristiker felsenfest: Die besondere Natur der Insel ist ihr Kapital, das man auf keinen Fall verspielen dürfe. Brandenburg: Wir haben auch schöne Seen Erst kommt die Mecklenburgische Seenplatte und dann ist man auch gleich in Brandenburg. Man leidet seit Jahren darunter, dass es dort mindestens genauso schöne Seen gibt, die image- wie umsatzträchtig gegen die berühmten Nachbarn hinten runter fielen. Seit November 25 gibt es dafür eine neue Kooperation zwischen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin. Daraus könnte was draus werden und sinnvoll ist es für alle Beteiligten, denn: Urlauber achten in der Regel nicht auf Bundesländergrenzen! Brandenburger Seenplatte / Deutschlands Seenland – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Gleichwohl haben es die deutschen Geheimtipps leider immer noch etwas schwerer, bestätigt Regina Zibell von Reiseland Brandenburg. Trotzdem sei alles soweit gut, wenn man mal das Sommerwetter 25 außen vor ließe. Neu in Brandenburg ist noch mehr Wasser. Der Verbund des „Lausitzer Seenlands“ wachse und viele Seen würden noch in diesem Sommer miteinander verbunden. Regina verspricht ein Paradies. Nach dem Gespräch, ich war schon am Zusammenpacken, sagt sie noch: „Ups, ich hab ja Prinz Heinrich ganz vergessen, dessen 300. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern“. Nicht so schlimm, denn dazu gibt's ja schon den Reiseradio-Podcast 304 vom Januar. Der Prinz lohnt, genauso wie fast alle Begleiterscheinungen insbesondere rund um sein Schloss in Rheinsberg. Schlossterrasse Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Sachsen: Bewegung und Kultur Ines Nebelung, Sprecherin der Tourismus-Marketinggesellschaft Sachsen, schaut mit gemischten Gefühlen auf den Sommer 26. In Zeiten von wirtschaftlichen Problemen hätten die Leute schon im letzten Jahr weniger Geld für Urlaub ausgegeben. Das könne ein Problem werden für Sachsen als explizites Kurzreiseziel. Sächsische Schweiz – Foto: Frank Richter / TMG Sachsen Gleichzeitig gäbe es aber entsprechende Hoffnungsschimmer. Die Schlagzeile lautet deshalb auch: Kultur- und Städtereisen (z.B. nach Leipzig und Dresden) in Kombination mit Naturerlebnis. Dankbar ist man über den „Nachhall“ zum Kulturhauptstadtjahr in Chemnitz. Fortgeführt werden auch die Programme um das „Jahr der Romantik“ von 2025. Im Mittelpunkt das Elbsandsteingebirge und der Komponist Carl Maria von Weber. Wandern im Erzgebirge – Foto: Erzgebirge-Tourismus Highlight des Jahres werde sicher das „Europäische Wanderfestival“, das im Erzgebirge Station mache. Das geschieht zusammen mit dem Deutschen Wandertag in Oberwiesenthal. Thüringer Wald: Mountainbikes und Tradition Berühmt für die nächste Region ist der Rennsteig für Wanderer und im Zentrum Oberhof für Wintersportler. Das kleine Mittelgebirge zieht sich von Eisenach im Nordwesten bis nach Suhl und Ilmenau im Südosten. Wir haben jede Menge Stärken, sagt Susann Eberlein vom Regionalverbund Thüringer Wald. Thüringer Wald – Foto: Jens Hauspurg / TTG Die Aktivitäten rund um Mountainbike-Strecken und Parcours sollen ausgebaut werden. Nicht ganz einfach, denn man muss mit den Waldbesitzern unter einen Hut kommen. Ansonsten spielt Kultur und Geschichte eine wichtige Rolle von Bach bis zum gläsernen Christbaumschmuck. Hauptargument für den Thüringer Wald sei aber immer noch die Tatsache, dass man beim Wandern und in der Natur nicht mit Hundertschaften von weiteren Urlaubern unterwegs sei. Credo: Ruhe, Entspannung und ursprüngliche Natur in einem Umfeld von Tradition. Mountainbiker auf dem 12-Apostel-Trail von der Hohen Möst (888 m) nach Oberschönau im Thüringer Wald nahe Oberhof. – Foto: Lars Schneider / TTG Weimar: Faust und Anna Amalia Die ehemalige Residenzstadt Weimar ist zweifelsfrei ein Paradebeispiel, wenn es um das Land von Dichtern und Denkern geht. Goethe, Schiller, Bach, Liszt, Richard Strauß, aber auch das Bauhaus stehen für Weimar. Um Vieles an Kultur kümmert sich die Klassik-Stiftung, die aber auch ganz eng mit den Touristikern der Stadt zusammenarbeitet. Themenjahr 2025: Faust – Grafik: Klassik Stiftung Weimar Johannes Wiesel von der Klassik Stiftung zeigt sich im Gespräch zufrieden mit den Aktivitäten des letzten Jahrs rund um Goethes Faust, der in die Gegenwart geholt wurde. Mit Erfolg, denn die Tourismusstatistik kommt positiv rüber. In diesem Jahr warten aber weitere kulturelle Highlights auf die Gäste in der Stadt. Entdecken und Wiederentdecken ist das Hauptmotto, denn es gäbe auch ein umfangreiches Programm für die „Wiederholungstäter, sagt Johannes Wiesel. Das Angebot „Öffnen“ soll hauptsächlich auch intensive Blicke hinter die Kulissen ermöglichen. Im Oktober wird das Weimarer Stadtschloss wieder eröffnet. Heute, am 30. April, eröffnet auch das Wittumspalais wieder. Es war der Witwensitz von Herzogin Anna Amalia, der die Stadt noch viel mehr verdankt, als die weltberühmte Bibliothek. Ilm-Park mit Goethes Sommerhaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wie bei allen Befragten gibt es auch in Weimar wichtige Impulse der Klassik-Stiftung in Sachen KI, Digitalisierung und Literaturgeschichte. Selbst die Frage von Umwelt- und Naturschutz spielt eine gewichtige Rolle. Warum? Hört im Podcast nach. Baden-Württemberg: Schlaglichter in Sachen Auslandstourismus Heidelberg: Schlossbeleuchtung Foto: Heidelberg Marketing Baden-Württemberg repräsentiert, neben dem touristisch allgegenwärtigen Bayern, die Regionen, die insbesondere bei Gästen aus dem Ausland eine große Rolle spielen: Kein US-Tourist verlässt Deutschland ohne den Blick auf Heidelberg, „Black Forest“ und „Lake Constance“. Schwarzwald bei Furtwangen “Fallerhof” – Foto: Erich Spiegelhalter / Schwarzwald-Tourismus Sannah Mattes vom Tourismusmarketing Baden-Württemberg kann dementsprechend selbstbewusst auftreten, auch wenn die Zahl der US Touristen je nach Region teilweise stark nachgelassen hat. Das Jahresmotto 2026 lautet „Sehnsuchtsorte im Süden“ und da könne sich aufgrund der Vielfältigkeit jeder sein Lieblingsziel heraussuchen. Sehnsucht sei ja schließlich höchst emotional und individuell. Bodensee: Deutsch und International Unterwegs mit der “Stuttgart”, Kurs Konstanz – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Lake Constance, im Deutschen schlicht Bodensee. Internationales aus vier Ländern gehört hier eigentlich schon immer zur DNA. Wo aber fängt man an? Deutsch Vielleicht einfach beim internationalen Namensgeber Konstanz. Eric Thiel, Geschäftsführer der Marketing und Tourismus Konstanz GmbH sagte mir, dass der Bodensee im letzten Jahr, ganz gegen die Gewohnheit, mit ziemlich viel Regen und schlechtem Wetter im Juli und August zu kämpfen hatte. Dennoch sei man heil durch die „Wetterkrise“ gekommen. Hier gab es im Übrigen keine Besuchereinbrüche aus den USA. Im Gegenteil. Die Touristen von dort seien besonders interessiert an historischen Orten und hätten noch mehr Spaß, den Bodensee mit E-Bikes zu umrunden. In wenigen Tagen gleich vier Länder zu bereisen, sei eben etwas Besonderes. Imperia – An der Hafeneinfahrt in Konstanz – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Für 2026 verspricht er, neben der wundervollen Stadt und der benachbarten Insel Mainau reichlich Neues. Die lange Jahre gesperrte Marienschlucht sei jetzt wieder geöffnet und über einen Skywalk zugänglich. Zu sehen gäbe es jetzt auch das „Assisi-Panorama“ ein quasi historisches „Wimmelbild“ über Konstanz zu Zeiten des Konzils im Mittelalter. In Sachen Umwelt ist man am Bodensee ohnehin achtsam. 10 Jahre sanfter Tourismus zahlten sich inzwischen aus, schließt Eric Thiel unseren Talk ab. International 24 Stunden Flohmarkt Konstanz / Kreuzlingen – Foto: MTK / Chris Danneffel Die Bodensee-Story ist aber noch nicht zu Ende erzählt, nicht umsonst hat er auch Ufer in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wenn man den ganzen See vermarkten will, geht das nur in internationaler Zusammenarbeit. Dafür ist die Internationale Bodensee Tourismus Gesellschaft gegründet worden. Um die Pressearbeit dort kümmert sich Alina Milz. Sie klärt mich über die bewährte, internationale Zusammenarbeit auf. Es gebe natürlich auch Herausforderungen, schließlich verlaufe an der Grenze zu Liechtenstein und der Schweiz eine EU-Außengrenze. In der Lebenspraxis der Urlauber spiele das aber kaum eine Rolle. Konstanz und Kreuzlingen gingen zum Beispiel ineinander über. Als Fußgänger bemerke man den Wechsel quasi nicht, auch wenn der Autoverkehr kontrolliert werde. 80 Jahre Bregenzer Festspiele: Der Freischütz auf der Seebühne 2024/25 – Foto: Daniel Ammann / Bregenzer Festspiele Bregenzer Festspiele. Alina Milz wartet dann noch mit einigen internationalen Terminen und Attraktionen auf, die sich Bodenseebesucher 2026 nicht entgehen lassen sollten. Dazu gehören die Jubiläen “80 Jahre Bregenzer Festspiele”, “1200 Jahre Radolfzell” oder “50 Jahre Bodensee-Weinfest” in Meersburg. Im Podcast hat sie noch mehr gute Tipps parat, auch was die Bodensee-Plus-Karte betrifft und die, ebenfalls internationalen, Schiffsrouten über den See. Bodenseefähre (Symbolbild) – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Es gäbe sicher noch Vieles über den Deutschland-Tourismus und den Urlaub im Heimatland zu erzählen. Ich persönlich bin immer wieder erstaunt, wie vielfältig, abwechslungsreich und teilweise sogar unentdeckt bestimmte deutsche Regionen sind. Es gibt viel zu entdecken. Verreist also gerne mal im Inland. Es lohnt sich! Information & Links Bremen Usedom Brandenburg Deutschlands Seenland Lausitzer Seenland Sachsen Erzgebirge Chemnitz Thüringer Wald Weimar Klassik-Stiftung Weimar Baden-Württemberg Konstanz Internationale Bodensee Tourismus Gesellschaft Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post Podcast 316 – #visitgermany: Reiseland Deutschland 2026 first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Es gibt Niederlagen, an denen hat man etwas länger zu knabbern und für FC-Reporter Guido Ostrowski gehört das 1:2 gegen Leverkusen definitiv dazu. Chancen für drei Spiele und trotzdem steht der Effzeh am Ende als Verlierer da und der Klassenerhalt ist mindestens bis auf das nächste Wochenende verschoben. Aber jammern hilft ja nix. Wiederaufstehen, weiter machen! Wer wüsste das besser als Timo Hübers. Vor fast auf den Tag genau vor einem halben Jahr hat sich Timo in Dortmund eine schwere Knieverletzung zugezogen, sich davon aber nie unterkriegen lassen. Im Gegenteil! Im Gespräch mit Guido erzählt der 29-Jährige wie er die lange Reha-Zeit meistert, wer und was ihm in schwierigen Momenten hilft und auf welches große Ziel er hinarbeitet. und natürlich gucken die Beiden nochmal auf das kleine Derby gegen Leverkusen und auch die letzten entscheidenden FC-Spiele...
In unserem Garten laufen momentan Baumfällarbeiten. Ein hoher, dicker Baum muss weichen. Wie viele Jahre lang er Hitze und Sturm getrotzt, wie viele Menschenleben er begleitet und wie viele Kinder er durch Kletterpartien glücklich gemacht hat, können wir nur erahnen. Jahrzehnte sind darüber ins Land gegangen – und in nur wenigen Stunden fällt der Baum. Weg ist er. Heute denkt kaum noch jemand an den wohltuenden Schatten in der Sommerhitze, an die vielen Nistplätze für die zwitschernden Vögel. Im Gegenteil, man ist dankbar, dass das Sonnenlicht nun ungehindert auf die Photovoltaikanlage fällt, endlich kein Laub im Herbst mehr zu harken ist und die Kinder nicht mehr vom Baum fallen können.Das gibt mir zu denken: Was empfindet man, wenn ich abtrete? Dankbarkeit, dass ich niemandem mehr im Weg stehe? Erleichterung, dass man endlich keine Mühe mehr mit mir hat? Oder denkt jemand wehmütig an mich und meine Art zurück? Habe ich jemandem wohltuenden Schatten in seinen Wüstenzeiten geschenkt, konnten Menschen sich gern und geborgen bei mir »einnisten«?Wir Menschen erinnern uns leider schnell an das Schlechte und nur schwerfällig an das Gute. Da ist auch die Bibel realistisch: König Joram wurde nicht vermisst, denn seine üblen Machenschaften waren berühmt und berüchtigt. Er ließ alle seine Brüder und andere hochrangige Menschen ermorden und führte ein böses Leben. Außerdem verführte er das Volk dazu, sich vom wahren Gott abzuwenden und Götzenbilder anzubeten. Ob er überhaupt etwas Gutes tat, ist nicht bekannt. Die Bibel überschreibt sein Leben mit der nüchternen Aussage: »Er tat, was dem HERRN missfiel.« Und die Konsequenz seines gottlosen Lebens waren Dankbarkeit und Erleichterung über seinen Tod. Wie traurig!Dina WiensDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Bahnpendler in Südhessen brauchen heute starke Nerven, denn wegen einer Betriebsstörung fallen viele Züge der Odenwaldbahn aus. Das betrifft z.B. Verbindungen zwischen groß-Umstadt und Hanau, zwischen Darmstadst und Pfungstadt oder auch Frankfurt udn ERbach im Odenwald, also die linien RB 66, RE 80, RB 81, 82, 85 und 86. Laut Bahn gibts teilweise Schienenersatzverkehr. einige Verbindungen sind aber auch ersatzlos gestrichen. Die Störung geht voraussichtlich bis heute abend 19 Uhr. Wer heute mit dem Zug unterwegs sein will, sollte also vorher genau gucken, ob die geplante Verbindung überhaupt angeboten wird. Die Blätter treiben aus, bei der stattlichen Spengler-Eiche in Riedstadt. Scheinbar ein gutes Zeichen, nachdem Unbekannte den 200 Jahre alten Baum wahrscheinlich vor etwa einem Jahr im Stadtteil Goddelau vergiftet haben. Aber noch ist keine Entwarnung angesagt, heißt es von Fachleuten der Stadt. Im Gegenteil. Zwar ist es noch schwer zu erkennen, aber die Blätter sehen im Ansatz immer noch gekräuselt aus. Ein Anzeichen für Stress, hat mir die Riedstädter Pressesprecherin gesagt. Und an vielen Stellen wachsen gar keine Blätter. Insgesamt hatten Unbekannte in Riedstadt zehn Bäume vergiftet, einige sind bereits komplett, andere teilweise abgestorben. Von den Tätern fehlt weiter jede Spur. In Bad König gibt es heute Grund zur Freude: Der Neubau der Zeller Brücke startet offiziell. Seit der Sperrung im April 2025 ist Zell ein echtes Nadelöhr: Pendler müssen Umwege fahren, es staut sich sich, Lärm und Stress inklusive. Der Spatenstich heute ist eher symbolisch, denn auf der Baustelle wird schon gearbeitet, die Fundamente für die neuen Pfeiler werden gebaut. Rund elf Millionen Euro steckt der Bund in das Projekt, geplant ist die Freigabe im Juni 2027. Für die Menschen vor Ort heißt das: endlich Licht am Ende des Tunnels. Klar, die Bauzeit bringt nochmal Einschränkungen - aber vor allem wächst jetzt die Zuversicht, dass bald wieder Ruhe einkehrt im Odenwald.
Die Menschen im Land haben genug: politische Fehler, hohe Spritpreise, ständige Rassismus-Vorwürfe, Klima-Jünger, Feminismus-Keule und dann auch noch dieser arme Wal in der Ostsee… es reicht! Aber hat Deutschland überhaupt das Potenzial zur Revolution? Darum geht es heute:Benjamin Gollme und Marcel Joppa, die Jungs von Basta Berlin, blicken heute auf ein enorm gespaltenes Land: Auf der einen Seite stehen Politik, Medien und die so genannte Zivilgesellschaft. Auf der anderen Seite normale Bürger, die einfach ihre Ruhe wollen. Doch man lässt sie nicht. Im Gegenteil. Und langsam kocht die Stimmung über…
Achtung, aufgepasst: Diese Woche ist "Speedweek". Also Fuß aufs Gas? Im Gegenteil. WDR 2 Kabarettist Martin Zingsheim fragt sich: Warum nennt man eine Aktion gegen Raser und Temposünder wie einen Wettbewerb zum Schnellfahren? Von Martin Zingsheim.
Gefühlt fast über Nacht haben die Stressigen eine Diagnose bekommen: ADHS.Und jetzt? Ist eine ADHS-Diagnose sowas wie die Bahncard 100 fürs Dazwischenreden und alles liegenlassen?Eine Ausrede für unbezahlte Rechnungen und die nächste 5 in Mathe?Na, wenn wir das hier so provokant fragen, wahrscheinlich nicht. Eine Diagnose ist schon einmal einer Erleichterung. Viele neurodivergente Menschen fühlen sich ständig fehl am Platz und scheitern beim Versuch sich anzupassen. Leute mit ADHS gelten als faul, Autist:innen als kalt und unempathisch.Turns out: Das Gegenteil ist der Fall. Kaum jemand entspricht den ADHS-Klischees so wenig wie Judith Holofernes: Die „Wir sind Helden“-Sängerin ist so ziemlich der liebenswerteste, unkomplizierteste, bodenständigste Popstar unter Gottes Sonne. Sie hat scheinbar alles im Griff. Aber seit ihrer Kindheit muss sie sich ihr ihr unkompliziertes Auftreten hart erarbeiten, Vor 4 Jahren hat Judith ihre Diagnose bekommen. Seitdem ist sie viel nachsichtiger mit sich selbst und findet: Auch die anderen können sich mal anpassen!Ihre ADHS-Geschichte erzählt sie nah wie selbstironisch in ihrem Roman „Hummelhirn“. Aber beim Schreiben sind auch schon einige Tränen geflossen, erzählt Judith in dieser Flexikonfolge. Mark und Ines Benecke setzen sich für ein Autismus-freundliches Umfeld ein. Der Kriminalbiologe verortet sich selbst im Autismus-Spektrum, seine Frau ist diagnostizierte Autistin. Ines zieht einem Vorurteil schon mal zu Beginn des Gesprächs den Stecker: Autist:innen seien gefühlskalt. Im Gegenteil, sagt sie. Sie sind sogar außergewöhnlich gefühlsbetont. Sie bauen nicht selten sogar Bindung zu einem Gegenstand auf, und kaufen die letzte Dose Tomatenmark damit sie nicht so einsam ist. Prof. Dr. André Frank Zimpel kann diese Einschätzung nur unterschreiben. Autist:innen sind nach dem aktuellen Forschungsstand sehr wohl empathisch, sagt der Leiter des Zentrums für Neurodiversitätsforschung an der Uni Hamburg.Es ist nur diese ständige Reizüberflutung, die viele autistische Menschen dazu zwingt, sich zurückzuziehen.In neurodivergenten Menschen steckt so viel Potential, die meiste Kraft verschwenden sie allerdings dabei, sich an gesellschaftliche Normen anzupassen.Es lohnt sich, mal darüber nachzudenken, ob es nicht deutlich besser wäre, wenn sich die Gesellschaft an die Neurodivergenten anpasst. Auf diesem Wege ist immerhin schon mal die Linkshänderschere erfunden worden. Hier alle Links:https://www.hkk.de/presse/pressemitteilungen/2026-04-01-autismushttps://adhs-deutschland.de/adhs-adhs-ads/haeufigkeithttps://www.adhs-zentrum.de/article/789-statistik-zu-adhs1neudiagnosen1-praevalenz-und-trends-erkla…https://www.white-unicorn.org/https://benecke.com/pdf/wellbeing_praesentation_autismus_kinder_schule_pdf_HU.pdf Und zu Deutschland3000 – jetzt mit Bild: https://youtu.be/VMgAJ5eJk1U?si=3ht_UqHsgN7Ug_44oder ohne:https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:642a6ee1c1a1f871/ flexikon@ndr.de(00:00:00) Intro(00:00:04) Intro: Anne stellt sich als Neurodivergenz-Laiin vor, Steffi als Expertin(00:01:37) Was ist Neurodivergenz? Überblick über ASS, ADHS und weitere Ausprägungen(00:05:32) Zahlen & Fakten: Verbreitung von ADHS und Autismus in Deutschland(00:08:14) Vorstellung der Gesprächspartner: Dr. Zimpel, Beneckes, Judith Holofernes(00:10:17) Interview Judith Holofernes: Späte ADHS-Diagnose & das Leben als Hochfunktionale(00:13:24) Masking & Camouflaging: Wie erschöpfend die ständige Anpassung ist(00:16:07) Was die Diagnose verändert: Judith über Selbstverstehen und neue Strategien(00:19:00) Vorurteile gegenüber ADHS: Der Verdacht auf Faulheit und das „Ausruhen" auf der Diagnose(00:23:20) Gesellschaftliche Normen vs. Neurodivergenz: Wer muss sich anpassen?(00:33:49) Interview Dr. Zimpel: Warum sind plötzlich alle neurodivergent? (Diagnostik, Bewusstsein, Lebensbedingungen)(00:40:06) Autismus neu gedacht: Kein Defizit, sondern anders – Vergleich mit gehörlosen Menschen(00:42:42) Autismus im Alltag: Soziale Wünsche, Reizüberflutung, Stärken (Wiederholungstoleranz, KI-Entwicklung)(00:52:13) Interview Ines & Mark Benecke: Autismus aus Innenperspektive – Kommunikation, Empathie, Spezialinteressen(01:00:58) Gesellschaftliche Situation von Autisten: Fortschritte und noch offene Baustellen(01:03:23) Fazit: Kernbotschaften, Vorurteile aufräumen, Aufruf zur Akzeptanz
Ein Kommentar von Claudia Töpper.Am Montag, den 13. April 2026 erklärte der US-Präsident, Donald J. Trump auf seiner Social-Media Plattform Truth Social, dass er ab Montag 16:00 Uhr deutscher Zeit die Straße von Hormuz sperren will. Wörtlich sagte er:„Die Vereinigten Staaten werden am 13. April um 10:00 Uhr (Eastern Time) Schiffe blockieren, die in iranische Häfen einlaufen oder diese verlassen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit! Präsident DJT.“(1)Die amerikanische Sperrung der Straße von Hormuz soll nur Schiffe betreffen, die an den Häfen in der Islamischen Republik anlegen oder diese verlassen wollen. Alle anderen Schiffe sollen von dieser Sperrung nicht betroffen sein.(2)Geplatzte FriedensverhandlungenDiese Reaktion erfolgte, nachdem die Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA am vergangenen Samstag, den 11. April 2026 in Pakistan fehlschlugen.(3) Bereits am Sonntag, den 12. April 2026 verließ der US Vizepräsident, J.D. Vance die Verhandlungen frühzeitig, obwohl diese ursprünglich für 2 bis 3 Tage angesetzt waren. Die österreichische Nachrichtenplattform, AUF1 berichtete, dass der Iran das vorzeitige Ende mit den folgenden Worten bestätigte:„Nicht erfüllbare Forderungen der USA“hätten ein Friedensabkommen unmöglich gemacht.(4) Doch was genau umfassen diese Forderungen? Konkret sollen die USA den vollständigen Verzicht von Urananreicherungen, die Abgabe von ca. 900 Pfund Uranvorräten, die Öffnung der Straße von Hormuz unter US-Kontrolle und das Ende der iranischen Militäreinsätze von jetzt auf gleich verlangt haben – ohne jedwede Gegenleistung.(5)Reaktion des IransEs stellt sich jedoch die Frage, inwieweit die Sperrung der Straße von Hormuz durch amerikanische Schiffe in der Realität umsetzbar ist. Denn der Iran wird dies nicht einfach über sich ergehen lassen. Im Gegenteil. Der Publizist, Thomas Röper erklärte in einem Gespräch am vergangenen Donnerstag, den 09. April 2026, dass der Iran bereits angekündigt hat, seine Häfen durch Revolutionsgarden zu schützen.(6)Laut der Onlineplattform antispiegel.ru bezeichnete die iranische Botschaft in Thailand die amerikanischen Pläne als „lächerlich“.(7) Zudem werden die Revolutionsgarden jede Annäherung von Kriegsschiffen an die Straße von Hormuz als Bruch des vereinbarten Waffenstillstands verstehen.(8)Nachdem die USA zunächst berichtet hatten, dass US-Marine Schiffe die Straße von Hormuz erfolgreich durchfahren haben, dementierte Press TV dies.(9) Die zwei Zerstörer der US-Marine wurden von iranischen Seestreitkräften abgefangen und zum Rückzug gezwungen, so der Sender.(10)KommentarTrump erhofft sich von seiner Sperrung der Straße von Hormuz, den Iran so unter Druck setzen zu können, dass er einknickt und dem ominösen 15-Punkte Friedensplan der USA zustimmt.(11) Auch, wenn dieser bisher nicht der Öffentlichkeit vollständig mitgeteilt wurde, ist klar, dass die USA nur eine Kapitulation des Irans akzeptieren werden.(12) Diese beinhaltet auch die Macht über die Straße von Hormuz und damit die Macht über Öl und das LNG an die USA abzutreten.(13) Dies würde bedeuten, dass Trump die absolute Kontrolle über Asien, China und den BRICS-Staaten hätte. Und genau diese BRICS-Staaten stellen sich hinter den Iran. China, Russland und Nordkorea erklärten, dass sie einem nuklearen Angriff nicht tatenlos zusehen und an der Seite des Iran kämpfen werden.(14) Damit handelt es sich schon längst nicht mehr um einen regionalen Krieg. ...https://apolut.net/sperrung-der-strasse-von-hormuz-durch-die-usa-von-claudia-topper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Geschieden oder verwitwet und im dritten Lebensabschnitt allein unterwegs. Was, wenn man sich plötzlich nochmals leidenschaftlich verliebt? Die Liebe kennt kein Alter. Im Gegenteil, Sie kann im späteren Leben besonders intensiv werden geprägt von Nähe, Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung. Wie schön ist die späte Liebe und was macht sie manchmal auch schwierig? Die deutsche Autorin Natascha Wodin erzählt in ihrem autobiografischen Buch «Die späten Tage», wie Amors Pfeil auch im hohen Alter treffen kann. Über Höhen und Tiefen und die Erfahrung, sich im Alter zu verlieben erzählen auch unsere Hörerinnen und Hörer.
Julian hatte einen richtig produktiven Sonntag, weshalb Jana gleich mal zum Impulsreferat zum Thema "Steuerrecht" ansetzte. Aber keine Sorge: So theoretisch wird es heute nicht. Im Gegenteil. Am Ende läuft Julian zu Hochform auf und bringt Jana zum Lachen. Womit? Müsst ihr eben hören, ihr Mäuse.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
In der vorangegangenen Episode #377 „FLEXIBEL UND UNDOGMATISCH” sprachen wir mit dem Harvard-Historiker Prof. Dr. Sven Beckert über seine Tausend-Jahre-Geschichte des Kapitalismus. Ein geschätzter Hörer hat daraufhin per Zuschrift eine fundamentale Kritik formuliert: Beckert beschreibe in seinem Buch zwar die Geschichte, würde aber nicht verstehen, was Kapitalismus eigentlich ist. Genau darüber hat Daniel Stelter in Folge #150 „STARKER STAAT” mit dem Frankfurter Wirtschaftshistoriker Prof. Dr. Werner Plumpe gesprochen. Die These: Der Kapitalismus braucht keinen großen Staat. Er braucht einen starken Staat – einen, der Wettbewerb schützt, stabiles Geld garantiert und sich auf Kernaufgaben konzentriert. Die aktuelle Lage beweist: Mehr Staat bedeutet nicht mehr Wachstum. Im Gegenteil. Deshalb ist es Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter, erscheint am 20. April 2026. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal und überall, wo es Bücher gibt.HörerserviceBuch Das kalte Herz – Kapitalismus: Die Geschichte einer andauernden Revolution von Werner Plumpe: https://is.gd/ItC6Zr bto-Episode #150 „STARKER STAAT“ (7. August 2022): Das Originalinterview mit Prof. Werner Plumpe: https://is.gd/eJRbQU bto-Episode #377 „FLEXIBEL UND UNDOGMATISCH“ (6. April 2026): Das Gespräch mit Prof. Sven Beckert: https://is.gd/EJNSqM beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Episode nehme ich Dich mit in die Welt des System Architecture Frameworks – kurz SAF – und zeige Dir, wie Du damit Struktur in komplexe Systeme bringst. Gemeinsam mit Moritz Kirchner schaue ich darauf, wo SAF herkommt und warum es ursprünglich entwickelt wurde: nämlich um Ordnung in komplexe Zusammenhänge zu bringen – weg von reiner IT-Architektur hin zu echtem Systems Engineering. Ich erkläre Dir, warum der zentrale Einstieg immer über Deine Stakeholder erfolgen sollte. Denn ihre Bedarfe – die sogenannten Concerns – bestimmen, welche Sichten auf Dein System überhaupt sinnvoll sind. Genau dafür liefert SAF eine Art Baukasten aus sogenannten Viewpoints. Ein besonders wichtiges Element ist dabei das SAF-Grid. Es hilft Dir, Dein System entlang verschiedener Ebenen – von der operativen Sicht bis hin zur physischen Umsetzung – strukturiert zu betrachten. Dabei wird eines ganz klar: Du musst nicht alles nutzen, was SAF bietet. Im Gegenteil – der wahre Mehrwert entsteht erst dann, wenn Du bewusst auswählst, welche Viewpoints für Dein konkretes Projekt sinnvoll sind. Mein Fazit für Dich: Wenn Du Dich einmal ernsthaft mit Frameworks wie SAF auseinandersetzt, gewinnst Du nicht nur Struktur – sondern vor allem Klarheit in Deinem Denken.
Bitte nicht nichts füttern!Viele pummelige Pferde sind gar nicht fett, sondern leiden unter Lympheinlagerungen. Klassische Diäten helfen hier nicht. Im Gegenteil. Pferde sind Dauerfresser. Futterentzug kann zu Hyperlipidämie (lebensgefährlich!), Stress und Stoffwechselproblemen führen, warnt Tierphysiologin und Neurobiologin Dr Christina Fritz.Lymphatische Pferde erkenne man an harten Halskämmen, "Satteltaschen" an den Flanken, aufgedunsene Erscheinungen, aber auch Schmerzen bei der Massage. Auch gibt es beim Pferd wie beim Menschen den Jojo-Effekt: Bei weniger Futter ohne gleichzeitiger Bewegung fahren die Pferde den Stoffwechsel runter und es kommt später schneller wieder zur Gewichtszunahme.Für das Übergewicht verantwortlich sei oftmals zu viel Zucker im Heu (oft zwölf bis 20 Prozent), zu viel Eiweis, Bewegungsmangel, Insulinresistenz und Stoffwechselerkrankungen, erklärt Christina Fritz. Wahre Zuckerbomben seien Karotten, besser als Leckerlis seien da beispielsweise Leinsamenkekse.Bei Insulinresistenz sei das Weiden tabu. Von den üblichen Fressbremsen hält die Ernährungsspezialistin nichts, wenn, dann würde sie ein Modell mit Schlitzen wählen, wo die Halme auch durchgehen. Mehr Ernährungstipps von Christina Fritz findest Du auf www.sanoanimal.de. Im Appstore findest du unter sanoanimal auch eine sehr nützliche Gratis-App, die Dir hilft, Fett von Lympheinlagerungen zu unterscheiden. Viel Hörvergnügen wünschen DirJulia Kistner und ihre Welshies Dancer, Velvet und Tessa.Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/#abspecken #Pferde #Lypmphe #Fett #Bewegung #Zucker #podcast Foto: Dr. #ChristinaFritz /Bearbeitung AUF TRAB
Ein Dienstgrad macht noch keine Führung. In dieser Folge geht es um einen heiklen, aber wichtigen Unterschied: zwischen Menschen, die ein Führungsamt vor allem wegen Status oder Einfluss anstreben, und denen, die unter Druck wirklich Verantwortung übernehmen. Denn gute Führung zeigt sich nicht auf der Schulter, sondern im Alltag. In Klarheit, Haltung, Kommunikation und Verlässlichkeit. Gerade in Feuerwehr und BOS spüren Teams sehr schnell, ob jemand führen will oder nur die Position haben möchte. Diese Folge ist kein Rundumschlag gegen Führungskräfte. Im Gegenteil. Sie ist eine klare Einladung, genauer hinzusehen, gute Führung zu stärken und denjenigen mehr Rückhalt zu geben, die Verantwortung wirklich tragen.
Es gibt Momente im Leben, die dich ohne Vorwarnung aus der Bahn werfen. Ein einziger Augenblick – und nichts ist mehr wie vorher. Genau darum geht es in dieser Podcastfolge. Ich spreche mit Ralph Guttenberger über seinen Weg zurück ins Leben. Ein tragischer Unfall beim Trampolinspringen, ein gebrochenes Genick, eine Querschnittslähmung – und gleichzeitig wirtschaftliche Probleme sowie später sogar eine Krebsdiagnose. Klingt nach einem absoluten Tiefpunkt. Doch was mich an Ralph fasziniert: Er hat sich nicht aufgegeben. Im Gegenteil. Mit Fokus, Disziplin und klaren Routinen hat er sich Schritt für Schritt zurückgekämpft. Dieses Gespräch ist kein Drama – es ist ein Mutmacher. Und vielleicht genau das, was du brauchst, wenn du gerade selbst vor einer Herausforderung stehst.
Kriege, Covid, Klimakrise - die Welt hält uns in Atem und der Umgang mit all den Unsicherheiten und drohenden Katastrophen ist nicht einfach. Im Gegenteil, globale Krisen können zutiefst verunsichern, ermüden, provozieren oder starke Emotionen auslösen und unsere Psyche belasten. Wie findet man einen gesunden individuellen Umgang mit den Krisen dieser Welt? Was haben unsere Bindungsmuster und unsere Coping-Stile mit unserer Reaktion auf Krisen und Katastrophen zu tun? Wie gehen «grüne Fight», «grüne Flight» und «grüner Freeze»?In dieser Folge des Beziehungspodcast «Beziehungskosmos» besprechen die Journalistin Sabine Meyer und die Psychotherapeutin Felizitas Ambauen was individuelle Schemaprägungen mit unserer Reaktion auf globale Krisen machen, was es mit dem «Activist Burnout» auf sich hat, wie wir uns in Ambiguitätstoleranz üben können und welche Strategien helfen, damit man beim Kampf gegen die Krisen dieser Welt nicht die Hoffnung verliert. Verwandte Folgen: Autoritäre Stimmen 47Neue Autoritäre Stimmen 57Bewältigungsstrategie «Fight» 62Erziehungsstil 63Bewältigungsstrategie «Flight» 64Bewältigungsstrategie «Freeze» 65Schema-Arbeit 72 Buch zur Folge:Chmielewski Fabian: Globale Krisen in der Psychotherapie, Beltz, 2023Buch zum Podcast: Ambauen Felizitas & Meyer Sabine: Beziehungskosmos – eine Anleitung zur Selbsterkenntnis, Aris Verlag, 2023Wir sind ein unabhängiger Podcast und finanzieren uns allein durch den Support unserer Community. Wenn Ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, geht auf www.beziehungskosmos.comUnter «Support us» könnt Ihr mit ein paar Klicks ein Abo einrichten.Einmaliger Support ist auch via Twint 0795553950 möglich. Beziehungskosmos LIVE? Alle Events findet Ihr hier!
Magst Du Pausen? Und machst Du Pausen? Was bewirkt eine Pause in einem Verkaufsgespräch? Ist es nicht verschwendete Zeit, in der man noch mehr Information loswerden könnte? Im Gegenteil. Hier gilt der bekannte Spruch "Weniger ist mehr". Eine Pause bringt Ruhe ins Geschehen und gibt Deinem Gesprächspartner Zeit zum Verstehen und Nachdenken. In dieser Episode von Ins Gespräch kommen beleuchten Christian Holzhausen und unsere Telefonexpertin Renate Witt-Frey dieses Thema, was Pausen ausmachen und welche positiven Auswirkungen sie haben. Und dieser Podcast gibt dabei nicht nur wertvolle Tipps für Vertrauensaufbau und für einen erfolgreichen Verkaufsprozess am Telefon, sondern auch im Videocall und fürs persönliche Gespräch. Renates Kunden erzielen z. T. 4-5 stelligen Umsatz nach den ersten 30 Minuten Training. Info: Was sagen die Kunden von Connextions? Am Ende ist vor allem das individuelle Üben und Ausprobieren im 1-2-1 Training mit Renate Witt-Frey der Erfolgsfaktor Nummer Eins für Leichtigkeit und Erfolg des Gesprächs. Es geht also im Training mit Renate und im Podcast immer um Optimierung der Verkaufskommunikation, nicht nur bei Akquise und Kundenbindung, sondern auch beim Nachfassen von Angeboten, um sie zu Aufträgen zu machen. Beim Üben im Training erlebst Du dann die Wirkung dessen, was Du sagst, vor allem, wenn Renate Witt-Frey mit Dir die Rollen tauscht. Du übernimmst dann die Rolle des Angerufenen. Beispiele und "Trockenübungen" dazu hörst Du übrigens auch in einigen vorherigen Episoden dieses Podcasts. Du wünscht Dir jetzt gleich erste Schritte in Richtung Sicherheit und Leichtigkeit? Dann buche doch jetzt direkt. das Paket zum Start, das EPS, das Erfolgspaket Powercall Soforthilfe Du möchtest alles jederzeit nachlesen und vertiefen, dazu schneller, deutlich erfolgreicher werden? Dann ist der 3-teilige Online-Kurs für Dich richtig. Was ist wichtig vor dm Gespräch, währenddessen und danach? In ausführlichen Schritten erklärt, immer wieder nachzulesen und durch eigene Markierungen zu verdeutlichen. (Mehr Infos und Bestellung hier: https://erfolgreich-telefonieren.produkt-empfehlungen.eu/online-kurs/ ""). Dein kostenloses E-Book mit 3 Basistips und mehr infos gibt es hier: Erfolgreich Telefonieren - Mehr Leichtigkeit & Erfolg bei der Telefonakquise: Der Schlüsssel zum Erfolg Das Gute an einem Nein Dranbleiben Das kostenlose Webinar gibt es am 1. Montag des Monats um 16:00 Uhr bis 16:30 Uhr LIVE mit drei ganz konkreten Tipps und die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Am Ende gibt es ein persönliches Geschenk. https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZYlcO6gqjIjGtS5OcPrhTlS0uQTSUWXMR78 Starte Deine Telefonate mit Leichtigkeit! Generiere schnell erste Erfolge. Erreiche sofort mehr. Mehr Erfolg. Mehr Spaß, mehr Leichtigkeit. Schreib uns, ruf uns an: Was hast Du ausprobiert? Was hat gut funktioniert? Welches Thema fehlt Dir im Podcast noch? Nur wenn wir wissen, was Du brauchst, können wir den Podcast maßschneidern. Am Ende ist es immer das persönliche Üben mit Renate Witt-Frey im 1-2-1 Training. Feedback, Fragen, Themenwünsche und weitere Infos gern per email an podcast@connextions.de _____________________________________________ Weitere Informationen zu Renate Witt-Frey von Connextions findest Du unter Startseite. Erscheint Dir Dein Telefon auch immer wieder gefährlich und schwer und die Verkaufsgespräche per Video oder persönlich sind Dir ein Greuel? Dabei wünscht Du Dir so sehr mit Spaß, Leichtigkeit und Erfolg zu telefonieren und zu verkaufen, so dass Interessenten schnell Vertrauen fassen und zu Kunden werden? Dann mach jetzt den ersten Schritt, nimm den Hörer in die Hand! Wir zeigen Dir wie Du beginnst. In einem ersten Infogespräch gibt es einen ersten Tipp für Deine größte Herausforderung: Online-Terminbuchung von connextions Der Podcast entsteht in Zusammenarbeit mit Corporate Podcast, einer Marke der NEW IMAGINE Werbung GmbH. Mehr Informationen zu diesem Service finden Sie unter Erfolgreiche Corporate Podcasts produzieren
Im Knast gibt es ein interessantes Phänomen zu beobachten. Obwohl alle Gefangenen ein ähnliches Schicksal teilen, gibt es doch einen erheblichen Unterschied in der Hierarchie. So erleben Inhaftierte, die z. B. Sexualstraftaten begangen haben, weitaus größere Schwierigkeiten als Bankräuber oder Drogendealer. Innerhalb der Mauern gibt es eine unerbittlichen »Ehrenkodex«: »Solche Dinge gehen gar nicht!« Ausgrenzung oder Gewalt sind die Folge. Auch wenn jeder eigentlich genug mit den eigenen Taten beschäftigt sein müsste, gibt es immer noch jemanden, auf den man herabschauen kann. Jemanden, der noch schlechter ist als man selbst und für den die Zeit hinter Gittern ruhig die Hölle auf Erden werden darf.Daniel (Name geändert) erzählte mir von seinen Diebstählen. Um seinen Drogenkonsum zu finanzieren, klaute er Parfüm und »vertickte« es auf der Straße. Einbrüche in Apotheken und aufgebrochene Parkautomaten rundeten die Geschichte ab. Es war aber nie jemand zu Schaden gekommen, er hatte nie eine Person verletzt. Eigentlich hatte er ja niemandem geschadet, außer ein paar Unternehmen, die es wohl verkraften würden, so seine Aussage.Wenn sich Daniel so im Gefängnis umschaute, war er bei Weitem nicht der Schlimmste. Im Gegenteil, er hatte ein gutes Ansehen und kam mit den Mitgefangenen bestens aus. Bei ihm bemerkte ich ein Verhaltensmuster, das ich aus meinem eigenen Leben kannte. Der Maßstab, wie wir unser Leben, unser Verhalten und unsere Leistungen beurteilen, sind häufig andere, unvollkommene Menschen. Das Fatale ist jedoch: An Gottes Vollkommenheit scheitern wir alle! Ein Leben in seiner Gegenwart ist nicht möglich, es sei denn, er schenkt uns Vergebung und ein neues Leben aus freier Gnade! Nehmen wir dieses Geschenk an?Thomas BühneDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Eine Diskussion mit Werner Plumpe, Nicola Fuchs-Schündeln und Moritz Schularick. Moderation: Alexander Nützenadel Der Blick in die Geschichte zeigt, dass wirtschaftliche Krisen und Unsicherheit an den Börsen allein nicht zwingend in Diktaturen münden. Im Gegenteil, wirtschaftliche Auf- und Abwärtsbewegungen gehören zur freien Marktwirtschaft, dem Wirtschaftssystem der meisten Demokratien und stellen sie nicht notgedrungen vor existentielle Herausforderungen. Welche Voraussetzungen also müssen gegeben sein, um radikale politische Kräfte zu Nutznießern ökonomischer Krisen werden zu lassen? Wann entstehen Wut und Gegenwehr der Bürger und Bürgerinnen? Ab welchem Punkt werden Gefühle von Ausgrenzung und des „Zukurzkommens“ übermächtig und münden im Hang zu Autoritarismus, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie als vermeintliche Lösungen für die eigene als Misere wahrgenommene Lebenssituation? Auf welche Art verstärken antidemokratische Kräfte diese Tendenzen, befördern sie oder bringen sie gar erst hervor? Impuls: Werner Plumpe, Universität Frankfurt a.M. Gäste: Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft Nicola Fuchs-Schündeln, Leiterin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung Moderation: Alexander Nützenadel, HU Berlin Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/montagsdebatte_wirtschaftskrisen
He, Norderney! In dieser Folge wird schnell klar: Diese Insel steht nicht still. Im Gegenteil – sie ist mittendrin im Umbruch. Und das beginnt gleich mit einer guten Nachricht: Norderney wurde mit dem „Goldenen Leuchtfeuer“, dem Nordsee-Tourismuspreis, ausgezeichnet – für die Tiny Workstation, also das Konzept, Arbeiten und Urlaub intelligent zu verbinden. Vocation statt Nine-to-Five, Meerblick inklusive. Ein Innovationspreis, auf den man stolz sein darf. Doch wie so oft folgt auf die Euphorie die Realität: Fördermittel sind bewilligt, der Preis ist gewonnen – nur die Genehmigung fehlt. Für ein mobiles Mini-Büro mit Rädern soll ernsthaft ein Bauantrag gestellt werden. Bürokratie trifft Innovationsgeist. Ein Sinnbild für vieles, was sich gerade verändert – oder eben nicht. Überhaupt: Veränderung ist das große Thema dieser Episode. Tourismus ist in Niedersachsen inzwischen offiziell Leitökonomie – und keine „Spaßindustrie“, wie es früher gern abgetan wurde. 300.000 Menschen arbeiten im direkten Tourismus. Infrastruktur, Kultur, Denkmalschutz, Logistik – all das hängt daran. Auf einer Insel mit rund 6.500 Einwohnerinnen und Einwohnern bedeutet das: Saisonale Kraftakte, enorme organisatorische Leistung und ein Anspruchsniveau, das stetig wächst. Gleichzeitig spüren die beiden Gesprächspartner, warum Urlaub heute mehr ist als Erholung. In einer Welt voller Unsicherheiten, politischer Spannungen und Dauerbeschallung sehnen sich viele nach einem Schutzraum. Zwei Wochen keine Nachrichten, kein Dauer-Scrollen, kein Meinungsgewitter. Einfach Meer, Wind und Weite. Die Insel als Reset-Knopf – das wird immer wichtiger. Doch auch die Natur ist im Wandel. Die „Weiße Düne“ als Strand ist praktisch verschwunden – nicht durch einzelne Sturmereignisse, sondern durch konstante Wind- und Strömungsverhältnisse. Sandabtragungen, wirtschaftliche Abwägungen, Prognosen über Jahre hinweg. Und als wäre das nicht genug, kommen im Sommer umfangreiche Bauarbeiten für Offshore-Windleitungen hinzu – ausgerechnet in der Hauptsaison, mit spürbaren Einschränkungen an wichtigen Strandabschnitten. Eine Situation, die Entscheidungen verlangt, bei denen es kaum eine perfekte Lösung gibt. Auch das Lebensraumkonzept bleibt ein zentrales Thema: Bezahlbarer Wohnraum, Perspektiven für junge Insulanerinnen und Insulaner, der Umgang mit Investoren, die Frage nach dem Gleichgewicht zwischen Tourismus und Alltagsleben. Norderney will keine reine Kulisse sein – sondern Lebensort bleiben. Und trotz aller Herausforderungen: Der Blick nach vorn bleibt optimistisch. Der Winter war streng und ruhig, doch jetzt kehren die Frühlingsgefühle zurück. Die Insel wird wieder lebendiger, die Tage länger. SUMMERTIME@NORDERNEY steht in den Startlöchern – für einige Konzerte gibt es noch Karten, andere sind bereits ausverkauft. White Sands zu Pfingsten, eine Sommernacht auf dem Kurplatz mit ABBA-Revival – und bald ein spannender Podcast-Gast: Peter Südbeck, der auf 40 Jahre Nationalparkgeschichte zurückblickt. Diese Folge zeigt eindrucksvoll: Norderney ist mehr als Urlaub. Sie ist Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen, Experimentierfeld für neue Ideen – und für viele Menschen ein Ort zum Durchatmen. Und genau darüber sprechen wir.
Markus Gull liest dir seinen Blogartikel "Warum wir viel mehr brauchen als „nur“ Feminismus." vom 06. März 2026 vor. Darum geht's: In Sachen Gleichberechtigung kann man nicht zu viel machen. Im Gegenteil. Dennoch: Wenn wir nicht die Narrative dahinter verbessern, wird's nie gelingen. Wenn doch, nützt es allen – auch den Knaben! Teile diesen Blogcast: #storyinside Blogartikel: www.markusgull.com/blog Newsletteranmeldung: www.markusgull.com/kontakt Folge mir auf: Instagram @markus_gull facebook @the.story.dude Xing @Markus Gull LinkedIn @Markus Gull
Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 2. März 2026! Es ist doch immer wieder schön zu hören, dass Aufrufe zu einer Straftat wie sie im Januar letzten Jahres von einem Kommentator auf der Facebook-Seite der AfD Neumünster verbreitet wurden und schließlich im April des Jahres zum vierten Anschlag auf das Parteibüro der Grünen am Fürsthof führten, hart von der Justiz bestraft werden. Derjenige, der die Grünen und die Antifa mit Buttersäure überschütten wollte, ist nun vom Landgericht Lüneburg zu einer hohen Geldstrafe verknackt worden. Sollte noch einmal etwas dort passieren, wird man wissen, wo zu suchen ist. Dieser Mensch war mit Klarnamen im Netz unterwegs. Auch bei der CDU von Friedrich Merz herrscht die Annahme, dass Menschen „mit offenem Visier“ zurückhaltender kommunizieren würden. Dafür gibt es wenig Belege. Im Gegenteil gibt es Studien, die zeigen, dass anonyme Nutzer:innen weniger aggressiv kommunizieren und solche die zeigen, dass Rassisten ganz offen hetzen. Die Befürworter:innen der Klarnamenpflicht im Internet ignorieren dabei die demokratische Notwendigkeit von Anonymität und Pseudonymität. Merz hat zudem wenig verstanden von der demokratischen Wichtigkeit anonymer Kommunikation, wenn er die Klarnamenpflicht auf sich selbst bezieht und aus seiner privilegierten, mächtigen Rolle als Bundeskanzler eine Zwangsoffenlegung der Namen aller Menschen fordert, die „sich sich kritisch mit unserem Land und unserer Gesellschaft auseinandersetzen.“ Kritik nur noch mit Nummernschild, oder wie ist das zu verstehen? Wer Hass und Hetze im Netz verringern will, der sollte sich selbst mit Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung zurückhalten – und lieber ganz konkret die AfD und ihre Diskurse bekämpfen statt diese in die demokratische Mitte zu heben und zu normalisieren. Das sind unsere Themen im Fleckenhörer heute: +++ Großer Erfolg: Über 450 Besucherinnen und Besucher beim Wärmepumpen-Infotag - Reges Interesse an Heizungstausch +++ Der Igel durch Lebensraumverlust und Umweltgifte schon jetzt auf der Roten Liste. Landtagspetition von BUND und NABU fordert landesweites Nachtfahrverbot von Mährobotern und weitere Maßnahmen zum Schutz von Igeln +++ Interview von Simon mit Folarin Omishade, der ein AfroGospel-Konzert am 24. April veranstaltet Musik: Ausgestorben (Berlin) Night Punch (Hamburg) Draümar (Norwegen)
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz waren die Beziehungen zwischen den USA und Europa das Top-Thema. Die Hosts Anna Engelke und Stefan Niemann schildern in dieser Sonderfolge von Streitkräfte und Strategien ihre Eindrücke und analysieren die Reden. Am ersten Tag hatte Bundeskanzler Merz sich von der US-Politik unter Präsident Trump abgegrenzt und deutlich gemacht, dass es einen starken europäischen Pfeiler innerhalb der NATO braucht. Nach den harschen Aussagen von US-Vizepräsident Vance im vergangenen Jahr war vor allem die Rede des US-Außenministers Rubio mit Spannung erwartet worden. Dieser würdigte zwar die Geschichte des transatlantischen Bündnisses, sprach aber auch von Fehlern, die gemacht worden seien, und stellte sich klar hinter die Politik von US-Präsident Trump.Über die Rede von Rubio sprechen Tina Hassel und Kai Küstner mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas. Sie betont, man wolle weiterhin starke transatlantische Bindungen. Gleichzeitig verweist auch sie auf einen stärkeren europäischen Pfeiler in der NATO. Außerdem äußert sie sich im Interview zur Diskussion über die europäische atomare Abschreckung und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine: „Ich will nicht mehr Nuklearwaffen. Im Gegenteil, das könnte sonst eine sehr, sehr gefährliche Welt werden“, so Kallas im Interview. Den meisten Applaus bei der Sicherheitskonferenz hat Präsident Selenskyj bekommen, berichtet Anna. Er bat die westlichen Verbündeten einmal mehr eindringlich um raschere Waffenlieferungen und erinnerte daran, welchen Preis sein Land bisher für den Krieg bezahlt hat.Eine große Rolle spielte bei der Sicherheitskonferenz auch der Iran. Der Sohn des letzten Schahs von Persien, Reza Pahlavi, erklärte, er strebe im Fall eines erfolgreichen Regierungswechsels im Iran keine Führungsrolle an. Pahlavi nahm an einer Demonstration von mehr als 250.000 Exil-Iranern in München teil, die gegen das Mullah-Regime in Teheran protestierten.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Europas neues Selbstbewusstsein auf der Münchner Sicherheitskonferenz https://www.tagesschau.de/ausland/europa/msc-kallas-eu-usa-102.html Analyse der Rede von US-Außenminister Rubio in München https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/rubio-rede-sicherheitskonferenz-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp “Bosettis Woche” mit Florian Schroeder http://1.ard.de/extra-3-bosettis-Woche-schroeder-sus
Schattenwelten - Unheimliche Horrorgeschichten und Creepypastas von Kati Winter
Unheimliche Creepypasta: Ich hatte viele Jahre lang eine komplizierte Beziehung zu meiner Mutter, aber das machte es nicht einfacher, als ich die Nachricht von ihrem Tod erhielt. Im Gegenteil, dadurch war es nur schwerer damit klarzukommen. Ich hatte sie seit Jahren nicht mehr gesehen und die Schuldgefühle, sie im Stich gelassen zu haben, zusätzlich zu der Trauer über ihren Verlust - der Verlust einer Beziehung, die ich nicht einmal wirklich hatte - waren fast zu viel, um sie zu ertragen.Geschrieben von: HerCreationQuelle: https://reddit.com/r/nosleep/comments/i7qjjh/my_mother_was_a_hoarder_after_cleaning_out_her/Übersetzung: Windprinzessin
Seit über 30 Jahren setzt sich Roger Hackstock für den Klimaschutz ein. Dabei ist er nicht nur motiviert wie am ersten Tag, er lässt sich auch den Spaß an der Arbeit trotz Temperaturextremen, vermehrten Dürren und Starkregenereignissen nicht verderben. Im Gegenteil, Hackstock macht mittlerweile sogar Witze über den Klimawandel. Um auch andere mit seiner Zuversicht anzustecken, hat er das Buch Wie wir die Welt retten, ohne uns dauernd Sorgen zu machen (erschienen bei Kreymayr & Scheriau) geschrieben. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Mit 29 sterilisiert & kein Bedauern: Julia Brandner spricht offen über ihre Entscheidung, keine Kinder zu wollen. Warum regen sich so viele darüber auf? Viele fühlen sich von dieser privaten Wahl scheinbar bedroht. Ein Gespräch über Selbstbestimmung und ein freies Leben.
Der November ist schuld! Dunkelheit, Regen, Kälte. Zwei Monate reichen aus, um am 1. Januar unfit und vielleicht mit ein paar Kilos mehr gute Vorsätze zu planen. Aber das muss nicht sein! In dieser Folge gehen wir vor allem Ingos Routinen durch, mit denen er in den letzten 2-3 Jahren genau das vermieden hat. Im Gegenteil: seine Kraftroutine hat ihn sogar fitter gemacht, als je zuvor in seinem Leben. Wir hoffen, dass vielleicht für Euch auch die ein oder andere Routine dabei ist, die Euch hilft, über den Winter zu kommen. Und immer dran denken: der Kuchen schmeckt besser beim oder nach dem Radfahren :-) Außerdem sprechen wir kurz über ein paar anstehende Events. Wir haben einen WhatsApp-Kanal gegründet, auf dem wir alle Termine posten werden (kein Shop-Newsletter). Wir reißen auch kurz das Thema COROS Apex 4 an. Die neue COROS Outdoor- Trailrunning Uhr wird preislich immer attraktiver. Softwareseitig so stark wie eine Garmin Fenix 8, preislich aber trotz stabilem Gehäuse mit Saphirglas weniger als halb so teuer. Noch attraktiver ist die COROS Nomad. Sie hat zwar kein Saphirglas, ist aber dank des Gehäuses sehr gut geschützt und hält easy einen Monat ohne Aufladen aus.
In Blatten VS wird weiter geräumt, die Notstrasse ist fertig, die Zeichen stehen auf Wiederaufbau. «Einstein» begleiten den Hotelier Lukas Kalbermatten ins Katastrophengebiet, zeigen sein neues Projekt und fragen nach, wie die Bewohnenden anderer bedrohter Bergdörfer, mit Naturkatastrophen umgehen. Notstrasse – Ein wichtiges Lebenszeichen «Einstein»-Moderator Tobias Müller ist unterwegs auf der Notstrasse nach Blatten VS. Es ist ein schmaler, holpriger Waldweg, der symbolhaft für den Wiederaufbau von Blatten VS steht. Nur zwei Tage nach der Katastrophe haben die Arbeiten begonnen. Ohne diese Verbindung ist der Wiederaufbau unmöglich, sagt Bauchef Manfred Ebener. Denn auf dem Luftweg könnten schwere Maschinen nicht transportiert werden und die braucht es, um gegen den meterhohen Schutt anzukommen. Es ist eine Mammutaufgabe, aber entscheidend, damit später die Kantonstrasse im Tal neu gebaut werden kann. Denn ohne diese Kantonsstrasse wird es kein neues Blatten VS geben. Blatten VS ausgraben? Im Katastrophengebiet hat die Absenkung des Sees momentan höchste Priorität. Dann stellt sich die Frage: Soll man Teile des alten Blattens versuchen auszugraben. «Für uns ist es wichtig zu sehen, was unter dem Meter hohen Schutt liegt», sagt Manfred Ebener. «Vielleicht ist die Zerstörung so riesig, dass wir das Kapitel abschliessen müssen, und zwar für immer.» Hotelier Lukas Kalbermatten hat durch die Katastrophe alles verloren. Sein Hotel Edelweiss wurde komplett zerstört. «Drei Generationen haben diesen Familienbetrieb geführt», erzählt Kalbermatten wehmütig, wenige Meter vor der Ruine seines Hotels. «Und nun ist alles weg.» Trotzdem träumt er von einer Rückkehr. «Ich will wieder in Blatten wohnen, aber nicht um jeden Preis». Die Blattenerinnen und Blattener haben noch einen langen Weg vor sich, andere Dörfer, die von Naturkatastrophen getroffen wurden, sind da schon etwas weiter. Zum Beispiel Brienz im Berner Oberland. Brienz BE – Ein Jahr nach der Katastrophe Das Dorf kämpft seit Jahrzehnten gegen die Gewalten seiner Wildbäche. Die Spuren der letzten Katastrophe sind heute noch sichtbar. Was löst die Katastrophe von Blatten VS bei den betroffenen Menschen dort aus, wie sicher ist Brienz BE heute und wie schwierig gestaltet sich der Wiederaufbau ein Jahr nach der Katastrophe? Brienz GR – Zerfall eines Berges und einer Dorfgemeinschaft Soll man ein von Naturgefahren bedrohtes Dorf für immer entvölkern? Diese Frage müssen sich auch die Menschen im bündnerischen Brienz stellen. Das Dorf ist von einer Rutschung und einem Bergsturz bedroht, die Bewohnenden sind momentan evakuiert, eine Umsiedlung steht im Raum. Die letzte Hoffnung einer Rückkehr liegt im Sterben. Gleichzeitig beginnt die Planung der Besiedelung an einem anderen Ort. Was sind die Herausforderungen dabei? Was ist von der Solidarität unter den Betroffenen heute noch übrig? Dass die Dorfgemeinschaft zerbricht, droht auch in Blatten VS. Noch ist es aber nicht so weit. Im Gegenteil. Das betonte Matthias Bellwald an der letzten Gemeindeversammlung: «Ich denke, dass für sehr viele das Herz für Blatten sehr stark schlägt. Ein Indikator ist jetzt gerade, wie aktiv die Vereine sind». Infrastruktur aufbauen sei das eine, aber auch das Soziokulturelle sei ein wichtiger Aspekt, so Bellwald.
Nach den Treffen in Alaska und Washington gibt es Hoffnung auf Frieden in der Ukraine. Doch diese kann trügen. Denn es gibt nichts, was Russland zu einem baldigen Ende des Krieges führen könnte. Im Gegenteil. Goncharenko, Roman www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
In dieser Folge spreche ich über ein Thema, das vielen Selbstständigen im Weg steht, und zwar oft, ohne dass sie es merken: Perfektionismus. Was auf den ersten Blick nach einem Qualitätsanspruch aussieht, entpuppt sich schnell als echter Produktivitätskiller. Denn wer Projekte immer weiter optimiert, verliert nicht nur Zeit, sondern auch Energie und den Fokus auf das Wesentliche. Ich zeige dir, wie du Perfektionismus überwinden kannst, ohne an Qualität zu verlieren. Dabei geht es nicht darum, schludrig zu arbeiten. Im Gegenteil, es geht um strategische Entscheidungen: Wann reichen 80 oder 90 Prozent aus? Wann lohnt sich der Feinschliff wirklich? Und wie erkennst du den Punkt, an dem ein Projekt abgeschlossen werden darf? Du erfährst fünf konkrete Strategien, mit denen du deinen Anspruch an Qualität mit deinem Wunsch nach Umsetzung in Einklang bringst. So kannst du deine Produktivität steigern, ohne dich selbst auszubremsen. Die 80-20-Regel im Zeitmanagement ist dabei nur der Anfang. Wenn du dir mehr Klarheit, mehr Wirkung und mehr Ergebnisse wünschst, dann hör rein. Links: Der Zeitnutzer Premium Podcast