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Nicht immer ist mit einer Schwangerschaft nur Freude verbunden. Gerade wenn das Geld knapp ist oder eine Beziehung kriselt, wachsen mit dem Babybauch auch die Sorgen. Caritas und katholische Fachverbände wie der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) können helfen mit ihren Angeboten der Schwangerschaftsberatung. Die Beratung ist kostenfrei und steht allen offen. „Oft geht es bei uns darum, sich in der neuen Situation erstmal zu ordnen“, sagt Daniela Vogel, Schwangerschaftsberaterin beim SkF Dülmen-Coesfeld. Die Sozialarbeiterin hilft werdenden Eltern beispielsweise dabei, Anträge für finanzielle Unterstützung zu stellen, klärt über Elternzeit und Elterngeld auf und berät auch bei Beziehungsproblemen. Ein besonderes Angebot der Schwangerschaftsberatung in Dülmen-Coesfeld ist der Schwerpunkt der Sexuellen Bildung. Die Mitarbeiterinnen besuchen Schulen und bieten Jugendlichen Raum, um über Sexualität zu sprechen: Menstruation, Verhütung, Selbstbestimmung im Internet. Dass diese besonderen Beratungsangebote, zu denen beispielweise auch die Beratung im Kontext von Pränataldiagnostik gehört, aufrechterhalten und auch ausgeweitet werden, ist für Elena Monin, Referentin für Schwangerschaftsberatung im Caritasverband für die Diözese Münster, eine wichtige Perspektive. Was viele nicht wissen: Auch wenn das Kind da ist, stehen die Beraterinnen den Familien noch bis zum dritten Lebensjahr des Kindes zur Seite. Zum Angebot der Schwangerschaftsberatung Dülmen-Coesfeld gehören Gruppen, bei denen sich regelmäßig Mütter mit Neugeborenen treffen, um Kontakte zu knüpfen und um den Beraterinnen Fragen zum richtigen Umgang mit dem Baby zu stellen. „Werdende Mütter und insbesondere die Kinder benötigen Unterstützung für einen guten Start ins Leben“, betont Elena Monin. Daniela Vogel, Schwangerschaftsberaterin beim SkF Dülmen-Coesfeld, und Elena Monin, Referentin für Schwangerschaftsberatung im Caritasverband für die Diözese Münster im Gespräch mit caritalks Moderatorin Juliane Büker. Mehr zum Thema: Die Schwangerschaftsberatung des SkF Dülmen-Coesfeld: https://www.skf-duelmen.org/dienste/schwangerschaftsberatung Infos „Schwangerschaft und Familie“ des Caritasverbandes für die Diözese Münster: https://www.caritas-bistum-muenster.de/aktuelles/themen/schwangerschaft-und-familie/schwangerschaft-und-familie
Moin aus der KJK! Psychische Erkrankungen können viele Gesichter haben – und manchmal treten sie in Lebensphasen auf, die eigentlich mit Glück und Vorfreude verbunden sind. In dieser Folge sprechen Deborah und Ronja über das Thema Wochenbettdepression. Nach der Geburt ihres zweiten Kindes hatte Ronja früh das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Schnell war ihr klar: Das ist mehr als der bekannte Wochenbettblues. Sie sprach offen mit ihrer Hebamme und ihrem Hausarzt über ihre Sorgen. Doch als weitere Belastungen und Komplikationen hinzukamen, merkte sie, dass sie umfassendere Unterstützung benötigte. Ronja berichtet offen von ihrem Weg durch die Erkrankung und ihre Behandlung – zunächst auf der Depressionsstation A9 und anschließend in der Mutter-Kind-Behandlung. Ihr wichtigstes Anliegen: Wir sollten auf unser Bauchgefühl hören, wenn psychisch etwas nicht stimmt – genauso selbstverständlich, wie wir körperliche Beschwerden ernst nehmen. Danke für das tolle Gespräch, Ronja, und alles Gute für Dich und Deine Familie.
Der Oscar-nominierte Animationsfilm erzählt die bewegende Geschichte eines belgischen Kindes in Japan, das durch die Liebe seines Kindermädchens die Welt neu entdeckt – eine magische Kinoerfahrung.
In vielen Haushalten wachsen Kinder gemeinsam mit Haustieren auf. Das kann die Entwicklung des Kindes positiv beeinflussen, weil u.a. das Verantwortungsgefühl gestärkt wird. Haustiere können aber auch Krankheiten übertragen. Fachärzte informieren in der Sendung darüber, welche Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden sollten.
kraftvollMama Podcast – Emotionsgeladene Kinder achtsam und bedürfnisorientiert begleiten
„Zu Hause rastet mein Kind ständig aus – aber im Kindergarten sagen alle, wie unkompliziert es ist.“ Oder genau andersherum: „Zu Hause läuft es eigentlich gut, aber in der Schule gibt es ständig Probleme.“ Viele Eltern kennen diese Verunsicherung. In dieser Folge schauen wir uns an, warum Kinder sich nicht überall gleich verhalten und was hinter diesen Unterschieden stecken kann. Du erfährst, - warum manche Kinder ihre Anspannung vor allem zu Hause entladen, - warum andere außerhalb der Familie besonders auffällig werden, - weshalb das meist weniger mit „richtiger“ oder „falscher“ Erziehung zu tun hat als viele denken, - und wie ein verständnisvollerer Blick auf das Verhalten deines Kindes helfen kann. Außerdem sprechen wir darüber, warum es wichtig ist, nicht nur das Kind im Blick zu haben, sondern auch die Belastung der Eltern. Denn Familien sind Systeme – und wenn ein Kind mit etwas kämpft, betrifft das oft alle Beteiligten.
Episode 142: Die 10-Millionen-Initiative, Superjachten, Orcas, Aliens und der gute Schlagzeilen-Timmy (oder ist's die gute -Hope? -Fridolin?!) zum Einstieg, dann die grosse Frage an unsere Friends: "Was zur Hölle ist eigentlich los in Deutschland?" und die Gegenfrage von Uta Köbernick "also jetzt nur auf den Wal bezogen?". Zudem: Ausführungen zur kurzweiligsten "Halben Ewigkeit" von Haubi Songs (Nick Furrer), die verhängnisvolle Entscheidung eines Kindes für das Schlagzeug und die verheerenden Folgen daraus (Sekten gründen). Zwischendurch muss sich Renato am elektronischen Drum-Pad zwischen der weissen und der weissen Taste entscheiden (Nervenzusammenbruch), dazu gibt es wieder mal nützliche Gratis-Tipps für den Alltag (Smartphone an die Wand werfen, wenn zu viel Bildschirmzeit) und abgerundet wird das Ganze mit einem musikalischen Migros-Coop-Denner-Snack von Haubi Songs - än Guetä!MUMFORD & KAISER & Friends - LIVE aus dem Kleintheater Luzern!(Teil 1 - der zweite Teil folgt nächste Woche)Recording von Christian Felber.
Jennifer Khakshouri, Adriana Altaras, Philipp Tingler und – als Gast – der Literaturwissenschaftler und Kulturvermittler Rico Valär diskutieren über «Königin der Nacht. Ein kurzes Buch über meine Mutter» von Lukas Bärfuss, «Was nicht gesagt werden kann» von David Szalay, «Erzähl mir alles» von Elizabeth Strout sowie «Tamangur» von Leta Semadeni. Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss geht mit seinem autobiografischen Buch «Königin der Nacht» dahin, wo es schmerzt: Zu seiner Mutter, die ihn einen «Betriebsunfall» nannte, keine Liebe zeigte und alles andere als fürsorglich war. Der Büchner-Preisträger Bärfuss beschreibt, wie die Literatur ihn gerettet hat - und hinterfragt zugleich den Muttermythos in der Gesellschaft. Der Roman «Was nicht gesagt werden kann» gehört zu den bemerkenswertesten Neuerscheinungen des letzten Jahres. Er erzählt das Leben eines Mannes, der in einer ungarischen Plattenbausiedlung aufwächst und in die englische High Society aufsteigt. In kargen Dialogen und fragmentarischen Episoden beschreibt er eine Figur, unter deren Coolness unverarbeitete Traumata liegen. Pulitzerpreisträgerin Elizabeth Strout erschafft seit vielen Jahren in ihren Romanen einen Kosmos. Darin beschreibt sie das Lebensgefühl und die politische Stimmung an der nordamerikanischen Ostküste. Ihre Figuren sind liebenswert, wenn auch nicht immer sympathisch. In «Erzähl mir alles» begegnen sich die Hauptfiguren aus verschiedenen vergangenen Romanen. Leta Semadeni ist eng mit dem Engadin verbunden und schreibt Lyrik und Prosa, auf Deutsch und auf Rätoromanisch. Für ihr Lebenswerk wurde sie mit dem Schweizer Grand Prix Literatur ausgezeichnet. Der Roman «Tamangur» wurde neu aufgelegt. Er handelt vom Leben eines Kindes, seiner Grossmutter und der schmerzvollen Abwesenheit des Grossvaters in einem abgelegenen Bergdorf.
Ich fühle nichts mehr.“ – Warum hinter dem Rückzug des Autonomie-Typs VIEL MEHR steckt. Hinter der kühlen Fassade und der plötzlichen Distanz des Autonomie-Typs verbirgt sich oft ein großes Missverständnis. Wenn Nähe sich plötzlich wie „Sterben“ anfühlt, ist das keine Entscheidung gegen den Partner – es ist ein biologisches Notprogramm. In diesem Video schauen wir tief in den Beziehungsraum, der für viele Autonomie-Typen schlichtweg zur Sperrzone geworden ist. Wir sprechen darüber:
Nehmen wir unserem Kind durch das Leben auf kleinem Raum wirklich wichtige Entwicklungsmöglichkeiten weg? In dieser ganz persönlichen Solofolge teilt Caro einen Moment, der sie tief bewegt hat: Eine Sprachnachricht warf die Frage auf, ob unsere Tochter Pauline im Tiny House genug Raum für Rückzug, Spiel und Freunde hat. Wir setzen uns in dieser Episode mit der Frage auseinander, wer eigentlich definiert, wie viel Platz „genug“ ist, und wie sich unser gesellschaftliches Verständnis von Wohnraum in den letzten Jahrzehnten massiv gewandelt hat. Es geht auch darum, dass viele Räume in herkömmlichen Häusern oft ungenutzt bleiben, während das wahre Leben und die Entwicklung eines Kindes meist dort stattfinden, wo die Bezugspersonen sind. Caro teilt ihre Gedanken darüber, warum aus ihrer Sicht Kinder vor allem „Menschen“ brauchen, die präsent sind und ihnen Zeit schenken, statt immer größerer Kinderzimmer und mehr Spielzeug. Es geht in dieser Folge um Werte wie Bescheidenheit, Wertschätzung und die Fähigkeit, Dinge loszulassen, um inneren Raum zu gewinnen. Wir möchten dich dazu einladen, gemeinsam mit uns zu hinterfragen, ob mehr Quadratmeter automatisch mehr Glück bedeuten oder ob es am Ende des Tages nicht vielmehr auf die Liebe, das Vertrauen und die gemeinsamen Momente ankommt. Alle Infos zu unserem Buch "Vom kleinen Wohntraum zum fertigen Zuhause", die Möglichkeit es vorzubestellen oder uns anderweitig zu unterstützen findest du hier: https://tinyon.de/buch/. Wir freuen uns außerdem immer auf deine Gedanken zum Thema bei Instagram @tinyon.de. Beste Grüße und tinyon! Chris und Caro
Vom 11. bis zum 27. Juni findet in Zürich etwas Besonderes statt: das KIN Festival. Ein Thema beschäftigt Gesamtleiterin Marah Rikli dabei besonders: das Leben mit Behinderung. Sie ist Autorin, Kuratorin und Aktivistin sowie Mutter eines Kindes mit einer kognitiven Entwicklungsstörung. Sie weiss aus eigenem Erleben, was es bedeutet, eine Behinderung zu haben, aber auch was es heisst, behindert zu werden – durch die Ausgrenzung von anderen. Aber Behindertenrechte sind Menschenrechte, und Menschenrechte gehen alle an, auch diejenigen, die meinen, nicht oder noch nicht betroffen zu sein. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen einiges verbessert. Aber diese Fortschritte bedroht – durch Kosten-Debatten und durch Angriffe von rechts aussen. Deshalb ist es wichtig, sich politisch für Behindertenrechte einzusetzen. Eine Grundlage dafür ist ein Menschenbild, das Vielfalt zulässt und begrüsst. Es ist also auch notwendig, neue und bessere Menschen-Bilder zu malen. Was die Kunst dazu beiträgt, darüber kann Marah Rikli begeisternd erzählen. Das hat bei mir so einige theologischen Assoziationen ausgelöst. Das RefLab ist Partnerin des KIN-Festivals, insbesondere für ein Podiumsgespräch: Verbundenheit in Gesellschaft, Kultur- und Glaubensräumen: Gemeinsam sprechen die Autorin Ivna Žic, Geneva Moser (Co-Redaktionsleiterin der Zeitschrift «Neue Wege») und Hannan Salamat. Fr, 19. Juni 2026, 19-20.10 Uhr. Mehr Infos zum KIN-Festival: https://kinshipfestival.ch/
Ins Netz gegangen – Der Jugendfußball-Podcast für Eltern & Trainer
Am achten Verhandlungstag im Prozess um den Mord am achtjährigen Fabian aus Güstrow standen die Spuren an jenem Tümpel im Mittelpunkt, an dem der Leichnam des Kindes gefunden wurde. Eine 3D-Rekonstruktion des Tatortes ersparte allen Prozessbeteiligten einen Vor-Ort-Termin in Klein Upahl. Ermittler, die am Tag des Auffindens von Fabians Leiche im Einsatz waren, schilderten zudem, welche Spuren am Tatort gesichert werden konnten und wie sich die Angeklagte verhielt, als sie die Beamten zur Leiche geführt hatte. Host: Annette EwenReporter: Andreas Frost, Jürn-Jakob GerickeRedaktion: Axel Krummenauer, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith GreitschAnregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge.Alle Infos zum achten prozesstag gibt es auch hier zum Nachlesen:https://preview.prod.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/mordprozess-fabian-junge-kam-offenbar-lebend-am-tatort-an,fabian-180.htmlUnser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: "Verurteilt! Der Gerichtspodcast" bietet die neuesten, spannendsten und skurrilsten Fälle, frisch aus dem Gerichtssaal.https://1.ard.de/verurteilt_gerichtspodcast--------------------------------Hier noch ein Podcast-Veranstaltungstipp für Juni/Juli 2026: Einige unserer beliebtesten NDR Podcasts sind mit Live-Veranstaltungen im Sommer in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs: eat.READ.sleep, die E-Docs, Kunstverbrechen oder auch Streitkräfte und Strategien. Unter anderem in Rostock, Ribnitz-Damgarten, Putbus, Wismar und Parchim. Hier geht's zu den Daten: https://www.ndr.de/podcast/ndr-podcasttour-mv,podcasttourmv-100.html
Sie wollten einfach nur klettern. Im Fels, im Eis, auf Gipfel. Doch ihr Weg führte diese Frauen mitten hinein in gesellschaftliche Rollendebatten – und in die Geschichte des Schweizer Alpinismus. Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft – und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge – bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert. Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück – etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat – und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern – und wie Frauen heute neue Wege gehen. Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht. Der Film blickt zurück – auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten – neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen. Erstausstrahlung SRF: 29.03.2026
Sie wollten einfach nur klettern. Im Fels, im Eis, auf Gipfel. Doch ihr Weg führte diese Frauen mitten hinein in gesellschaftliche Rollendebatten – und in die Geschichte des Schweizer Alpinismus. Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft – und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge – bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert. Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück – etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat – und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern – und wie Frauen heute neue Wege gehen. Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht. Der Film blickt zurück – auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten – neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen. Erstausstrahlung SRF: 29.03.2026
Als Gegensatz zu Helikopter-Eltern, die ihre Kinder überbehüten, gibt es auch U-Boot-Eltern, die ihre Kinder viel zu früh sich selbst überlassen. Lehrkräfte können ein Lied davon singen: Erst wenn in der Schule etwas passiert ist oder die Versetzung in die nächste Jahrgangsstufe gefährdet ist, tauchen diese Eltern plötzlich auf und fahren sofort schweres Geschütz auf. Manchmal beschweren sie sich sogar direkt bei der Schulleitung, obwohl sie sonst auf Tauchstation sind. Sie meiden Sprechstunden, lassen sich bei Elternabenden nie blicken und zeigen kaum Interesse am (schulischen) Alltag der Zöglinge. Leider leiden in erster Linie die Kinder unter diesem Verhalten der Eltern. Hätten diese sich mehr für sie interessiert und sie frühzeitig bei Schwierigkeiten unterstützt, wäre sicher manches Problem vermieden worden.Kinder sind Schutzbefohlene, die bis ins Jugendalter hinein die Begleitung und Führung durch ihre Eltern brauchen. Sie benötigen Fürsorge, Grenzen, Sicherheit, Geborgenheit und den bedingungslosen Rückhalt ihrer Eltern. Eine Erziehung ohne Regeln hilft Kindern hingegen überhaupt nicht, um später im Leben allein zurechtzukommen. Vielmehr sind Kinder, die so aufwachsen, oft seelisch vernachlässigt, kennen keine Werte und kommen nur schwer zu eigenen Vorstellungen für ihre Zukunft.Auf der Suche nach einem guten Eltern-Kind-Verhältnis gibt Gott selbst uns ein Vorbild. Er hat großes Interesse an uns, will für uns sorgen. Er möchte unser Vater sein, der immer Zeit und ein offenes Ohr hat. Dieses Beziehungsverhältnis eines Menschen zu Gott lässt sich mit dem eines Kindes zu seinen Eltern vergleichen. Wir sind eingeladen, Gottes Kinder zu werden, uns entsprechend zu verhalten und anderen unsere Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken.Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Sam Urech und seine Familie erlitten den Verlust ihres ungeborenen Kindes in der 16. Schwangerschaftswoche. Aus dem tiefen Schmerz erwuchs beim Kommunikationsstrategen und ehemaligen Nau.ch-Kolumnisten die Frage: Wie gehen wir mit der Würde des ungeborenen Lebens um? Die stille Geburt ist ein Tabuthema – Trauer wird oft schambehaftet unterdrückt. Es gibt gar solche Stimmen: «Renk dich wieder ein. Das Kind hat doch noch gar nicht richtig gelebt!» Für Sam ist klar: Der Umgang mit einer Fehlgeburt zeigt eindrücklich, ob wir verstanden haben, worum es Gott geht – um unser Sein, nicht um unsere Performance.
Sartori Christina www.deutschlandfunk.de, Sprechstunde
In der caritalks-Episode 116 haben wir schon über das Wellcome-Projekt berichtet. Wir sprachen mit Diane Nottbohm, die die Arbeit in Oberhausen koordiniert. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht hier die praktische Hilfe für Familien nach der Geburt eines Kindes. Diese Hilfe wird von Ehrenamtlichen geleistet, die über die Wellcome-Koordinatorinnen vermittelt und begleitet werden. Eine Ehrenamtliche, die das tut, ist Gabriele Hömig-Kaspar. Die 67-Jährige kümmert sich ein- bis zweimal in der Woche jeweils für ein paar Stunden um die kleine Tilda und entlastet dadurch die junge Familie. Sie ist eine von 15 „Wellcome-Engeln", die in Oberhausen ein- bis mehrmals in der Woche die Sorge um ein neugeborenes Kind übernehmen und so den Eltern Freiräume schaffen. Wie wichtig das ist, erzählt Felix, der Papa der kleinen Tilda, in dieser Episode. Felix ist Ingenieur und gelegentlich zu Auslandsaufenthalten unterwegs, sodass die Sorge um die kleine Tilda für ihre Mama schon sehr fordernd sein kann. Zumal die Großeltern weit entfernt wohnen und nicht „mal eben" unkompliziert einspringen können. Wie gut, dass es Gabriele Hömig-Kaspar gibt, die dann mit der Kleinen auf den Spielplatz geht, Ausflüge unternimmt oder sie mit ihren Enkeln spielen lässt. Hömig-Kaspar ist Rentnerin, hat lange als Krankenschwester und später in der Reisebranche gearbeitet und ist die Arbeit mit Menschen gewohnt. Die dreifache Oma genießt es, außer bei ihren Enkelkindern auch bei der kleinen Tilda zu erleben, wie sie sich entwickelt. Personen: Gabriele Hömig-Kaspar ist dreifache Oma und Mutter zweier Kinder ist vielfach ehrenamtlich engagiert: Sie betreut eine weitere Familie und ist Lese-Oma in einer Schule. Sie hat 18 Jahre als Krankenschwester gearbeitet und als Reisekauffrau ein Reisebüro geleitet. Wellcome: Wellcome bietet neben der praktischen Hilfe nach der Geburt eine Online-Plattform für pädagogische Beratung, Übernachtungsmöglichkeiten für Elternteile, die nach einer Trennung in räumlicher Distanz zu ihren Kindern leben, und in Einzelfällen finanzielle Hilfen für Familien in Not. Weitere Infos: https://www.wellcome-online.de/ Ehrenamt gesucht? www.caritas-ehrenamtsportal.de
Der Sohn einer Hörerin hat einen großen Willen und wechselt diesen manchmal im Sekundentakt. Getrieben von seinem ständigen Unmut über die Situation weiß die Muttereinfach nicht mehr, wie sie auf die vielen verschiedenen Ansprüche ihres Kindes reagieren soll und wendet sich hilfesuchend an Elke und Christine. Was tun, wenn ein Kind mit seinen verschiedenen Wünschen das ganze Familienleben bestimmt? Wieviel Selbstbestimmung braucht es? Und wo braucht es Grenzen, an denen Kinder sich festhalten können? Ihr ahnt es schon: Elke hat dazu eine klare Meinung, die sie ganz sicher auch nicht im Sekundentakt ändert. Mehr von Elke Schicke: Website Mehr von Christine Rickhoff: Instagram Bücher von Christine Rickhoff: Für Geschwister ab 4 Jahren: Das Beste an uns: Eine Geschichte über zwei ziemlich ungleiche Geschwister* Für Mädchen ab 10 Jahren: Du bist 100% richtig* Buch mit Tipps gegen Angst ab 7 Jahre: Keine Angst vor der Angst* Schwangerschaftsbegleiter: Du & ich. Das Mama-Buch* Zum Eintragen und Verschenken: Dein Leben, deine Geschichte: Ein besonderes Erinnerungsalbum* Schwangerschaftskalender: Deine Schwangerschaft Tag für Tag* *https://www.eltern.de/services/affiliate-links-auf-elternde +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/elterngespraech +++ +++++++++++++++++ Habt ihr Lob, Tadel oder Themenvorschläge und Fragen zu den Themen Partnerschaft sowie Erziehung? Schreibt Christine eine persönliche Mail an podcast@eltern.de. Außerdem erreicht ihr uns auf unserem Instagram-Account @elternmagazin oder folgt Christine auf Instagram @christinerickhoff. Wir würden uns freuen, wenn ihr unseren Podcast auf iTunes, Spotify oder Deezer abonniert und bewertet.
Soll freie Fahrt für Opas und Omas gelten – oder sollen sie zu obligatorischen Fahrtauglichkeitstests antreten müssen? Wir machen den Check und setzen uns mit Senioren ins Auto. Und: Eltern, die ihre Kinder nicht mehr sehen können – zwei Geschichten von Entfremdung. Achtung, Alte am Steuer: Braucht es strengere Regeln? 2025 verursachten über 70-Jährige mehr als 5500 Unfälle. Gemessen an den gefahrenen Kilometern provozieren Seniorinnen und Senioren – von allen Alterskategorien – am meisten schwere Verkehrsunfälle. Müssen Pensionäre am Steuer strenger kontrolliert werden? Wir sind unterwegs mit Fahrlehrern und Senioren, die sich auch mit 80 sicher am Steuerrad fühlen. Kampf um Kinder: Wenn Familien zerrissen werden Wenn Eltern sich trennen, ist das immer schmerzhaft für eine Familie. Manchmal bricht dann für den Vater oder die Mutter aber auch der Kontakt zu den Kindern endgültig ab. Gerichtsurteile, die das Besuchsrecht regeln, bleiben oft wirkungslos. Wir zeigen die Geschichten eines Vaters und einer Mutter, die vergeblich versuchen, ihre Kinder wieder zu sehen. Warum gelingt den Behörden in solchen Fällen die Durchsetzung des Besuchsrechts nicht? Im Interview bei Franziska Ramser ist Charlotte Christener, Präsidentin der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Bern.
Soll freie Fahrt für Opas und Omas gelten – oder sollen sie zu obligatorischen Fahrtauglichkeitstests antreten müssen? Wir machen den Check und setzen uns mit Senioren ins Auto. Und: Eltern, die ihre Kinder nicht mehr sehen können – zwei Geschichten von Entfremdung. Achtung, Alte am Steuer: Braucht es strengere Regeln? 2025 verursachten über 70-Jährige mehr als 5500 Unfälle. Gemessen an den gefahrenen Kilometern provozieren Seniorinnen und Senioren – von allen Alterskategorien – am meisten schwere Verkehrsunfälle. Müssen Pensionäre am Steuer strenger kontrolliert werden? Wir sind unterwegs mit Fahrlehrern und Senioren, die sich auch mit 80 sicher am Steuerrad fühlen. Kampf um Kinder: Wenn Familien zerrissen werden Wenn Eltern sich trennen, ist das immer schmerzhaft für eine Familie. Manchmal bricht dann für den Vater oder die Mutter aber auch der Kontakt zu den Kindern endgültig ab. Gerichtsurteile, die das Besuchsrecht regeln, bleiben oft wirkungslos. Wir zeigen die Geschichten eines Vaters und einer Mutter, die vergeblich versuchen, ihre Kinder wieder zu sehen. Warum gelingt den Behörden in solchen Fällen die Durchsetzung des Besuchsrechts nicht? Im Interview bei Franziska Ramser ist Charlotte Christener, Präsidentin der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Bern.
Liminalität ist überall. Aber es gibt fünf Felder, in denen sie ganz besonders sichtbar werden und vor allen Dingen schwer wiegen, wenn sie wegbrechen: Trennung, Elternschaft, Herkunft, Krankheit und Beruf. Heute geb ich dir systemische Einblicke, ehrliche Beispiele aus der Praxis und aus meinem eigenen Leben. Was du aus dieser Folge mitnimmst Trennung — warum die andere Person systemisch immer Teil von dir bleibt Elternschaft — was es heißt, mit jeder Phase des Kindes neu geboren zu werden, und warum Mütter so oft Schuldgefühle tragen, die gar nicht ihre sind Herkunft — wenn du dich auf deinem eigenen Platz fremd fühlst, kann das aus zwei Generationen vor dir kommen. Krankheit — was es heißt, sich selbst neu zu finden, wenn der Körper Grenzen setzt. Und warum gilt: trau der Diagnose, aber nicht der Prognose Beruf — was im Hintergrund wirkt, wenn du gut ausgebildet bist und beruflich trotzdem nicht Fuß fasst Die wichtigste Botschaft ist aber: Alles ist gerade genau richtig, wie es ist. Auch wenn da Trauer ist, Verlust, Sehnsucht. Du musst die Lücke nicht sofort füllen. Erwähnt in dieser Folge F88 Achtsam trennen mit Kindern F77 Aufstellungen und der Körper — Interview mit Johannes Schmidt Mein Systemstarter, ein Selbstcoachingkurs — https://myablefy.com/s/SophieMulla-Gutaufgestellt/herzverbindung-65f110a0/payment Du willst mit mir arbeiten? Schreib mir gern, anfrage@sophiemulla.com Oder auf Instagram: @die_aufstellerin.sophie.mulla Mehr von mir www.sophiemulla.com Mulla Code — Weiterbildung in systemischer Aufstellungsarbeit Start Q1 2027 Präsenz statt Methode. Sonne im Herzen, deine Sophie
Manchmal haben wir Angst, unsere Kinder „nicht genug auf die Realität vorzubereiten“, wenn wir sie ohne Belohnung und Bestrafung begleiten.Werden sie dann später mit der echten Welt klarkommen?Mit Schule, Leistungsdruck, Autoritäten, Konflikten?In dieser sehr persönlichen Folge nehme ich dich mit in meine eigene Kindheit in den 90ern — in eine Familie, in der ich weitestgehend ohne Strafen, Drohungen oder Belohnungssysteme aufwachsen durfte.Ich teile mit dir:warum meine Eltern schon damals ungewöhnlich bewusst begleitet habenweshalb Bedürfnisorientierung NICHT bedeutet, dass Kinder alles dürfenwarum elterliche Führung trotzdem wichtig istwie sich bedingungslose Sicherheit auf das Selbstwertgefühl eines Kindes auswirken kannweshalb ich nie Angst hatte, mit meinen Problemen nach Hause zu kommenund warum genau das heute eines der größten Geschenke meines Lebens istDiese Folge ist für dich, wenn du manchmal zweifelst:✨ „Ist dieser Weg wirklich richtig?“✨ „Brauchen Kinder nicht doch mehr Härte?“✨ „Bereite ich mein Kind genug aufs Leben vor?“Vielleicht darf diese Episode deinen inneren Zweifler ein kleines Stück beruhigen.
Wenn aus einem Paar eine Familie wird, verändern sich manche (oft auch viele) Dinge grundlegend, nicht erst mit der Geburt des Kindes, oftmals bereits in der Schwangerschaft. Eine der größten Herausforderungen ist es wohl, trotz Elternschaft ein Paar zu bleiben, sich emotionale Intimität und körperliche Nähe zu bewahren, offen Ängste und Sorgen zu kommunizieren. Nur allzu häufig verlieren sich Paare über ihre neuen Rollen als Mütter und Väter aus dem Blick. Die Folge: sukzessive Entfremdung, Lust- und Sprachlosigkeit, zunehmende Konflikte - und manchmal steht am Ende sogar eine Trennung. Weil man zwar ein tolles Paar war, aber als Eltern nicht harmonierte. Wie lässt sich dieser Verlauf rechtzeitig bremsen, bzw. was braucht es, damit junge Eltern gar nicht erst in diesen Strudel aus Überlastung und Frustration geraten? Darüber sprechen Ann-Marlene und Caro heute mit der Hebamme und Sexologin Ines Rudolph, die diese vulnerable Lebensphase aus sämtlichen Perspektiven kennt.
In dieser Episode sprechen Martje und Stefan über das Tor 25 im Human Design. Tor 25 sitzt im Selbst (G-Zentrum) und ist eins der Tore der Liebe. Die Liebe zum Universum liebt alle Wesen, Menschen, Dinge gleich, deshalb heißt das Tor auch die Unschuld. Was jemand mit Tor 25 ausspricht, ist oft mit der Unschuld eines Kindes und nicht durchdacht. Das kann natürlich Folgen haben. Mit der Kraft dieses Tores werden Wunden geheilt, beim „Träger“ selbst und bei anderen. Weitere Infos zu Tor 25 findest du hier: https://martje.rocks/64tore-tor25 ICH Podcast bei iTunes: https://podcasts.apple.com/us/podcast/ich/id1606879737 Martje findest du hier: https://martje.rocks Stefan findest du hier: https://stefan-polten.de
HoS: "Kleine Festungen" – Geschichten über arabische Kinder und Jugendliche - aus dem Arabischen. Uwe Kullnick spricht mit Hartmut Fähndrich über sein ÜbersetzenLesung und Gespräch mit Hartmut Fähndrich(Hördauer ca. 76 min)Moderation Uwe KullnickEin besonderer Einblick in die arabische Welt - Ein Kind kann in einer feinen Beiruter Privatklinik zur Welt kommen, in einem Raum in dem zum Wohngebiet umfunktionierten alten Friedhof in Kairo oder auf einem syrischen Acker. Was danach geschieht, „auf dass jedes Kind eine glückliche Kindheit habe“, ist mannigfaltig und steht oft nicht im Einklang mit der Erklärung der Rechte des Kindes von 1959. Die „kleinen Festungen“, die da in die Welt treten, werden in den Kindheits- und Jugendjahren gestaltet, geöffnet, geschlossen oder geschleift. Auf welche Weise das geschehen kann, wie also die „geprägte Form“ unter den vielen und vielfältigen Bedingungen arabischer Länder, Traditionen und Strukturen „lebend sich entwickelt“, zeigen fünfzig der modernen und zeitgenössischen arabischen Literatur entnommene Geschichten – aus einem Dutzend verschiedener arabischer Länder. Eine Textsammlung für Erwachsene, die daraus erfahren können, wie Kinder und Jugendliche in der arabischen Welt (zwischen Irak und Marokko, zwischen Syrien und Jemen) aufwachsen, was sie erleben und empfinden, worüber sie sich freuen und woran sie leiden bzw. wie dieses Erleben, literarisch gebrochen, wiedergegeben wird. Mit Beiträgen von: Sahar Mandur (Libanon), Gamil Atija Ibrahim (Ägypten), Muhammad Safsaf (Marokko), Michaïl Nuaima (Libanon), Samicha Chrais (Jordanien), Salwa Bakr (Ägypten), M. Salach al-Asab (Ägypten), Nadschwa Binschatwan (Libyen), Anwar Scha‘ul (Irak), Wagdi al-Komi (Ägypten), Ibrahim Samauïl (Syrien), Achmad al-Chamissi (Ägypten), Raja Alem (Saudi-Arabien), Achlam Bischarat (Palästina), Badrija al-Bischr (Saudi-Arabien), Buthaina al-Nassiri (Irak), Edwar al-Charrat (Ägypten), Muhammad al-Bissati (Ägypten).Hartmut Fähndrich, geboren 1944 in Tübingen, ist seit 1978 Lehrbeauftragter für Arabisch und Islamwissenschaften an der ETH Zürich. Neben seiner Übersetzertätigkeit arbeitet er auch als Herausgeber und Publizist. Wegen seiner Verdienste um die Übersetzung arabischer Literatur erhielt er bereits zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Hieronymus-Ring des VdÜ, 2004 den Übersetzerpreis der Arabischen Liga, 2005 den Anerkennungspreis des Großen Literaturpreises des Kantons Bern und 2016 den Spezialpreis Übersetzung der Schweizer Literaturpreise. 2018 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Sheikh-Hamad-Preis für Übersetzung und Kulturaustausch ausgezeichnet. Termine Hörbahn on Stage in Schwabing Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht in diese SendungRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
Kinder mit AD(H)S, Autismus oder anderen Formen von Neurodivergenz bringen besondere Sichtweisen, Fähigkeiten und Bedürfnisse mit. Gleichzeitig kann der Familienalltag von Herausforderungen geprägt sein, die für Außenstehende oft nicht sichtbar sind – etwa Reizüberflutung, emotionale Krisen, soziale Unsicherheiten oder ein erhöhter Unterstützungsbedarf im Alltag. Gerade deshalb stehen viele Familien vor der Frage: Wann gilt ein Kind eigentlich als pflegebedürftig – und welche Unterstützung kann beantragt werden? In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Neurodivergenz im Pflegesystem häufig noch missverstanden wird und welche Hürden Familien bei der Anerkennung von Pflegebedürftigkeit erleben. Sie erhalten einen verständlichen Überblick über Voraussetzungen, Antragstellung, Begutachtung und mögliche Leistungen der Pflegeversicherung. Außerdem geben wir praxisnahe Tipps, wie Eltern den Unterstützungsbedarf ihres Kindes sichtbar machen und ihre Chancen auf einen passenden Pflegegrad verbessern können. Ziel dieser Folge ist es, Familien zu stärken, Orientierung zu geben und Wissen zu vermitteln, damit sie die Versorgung und Begleitung ihrer Kinder sicher und selbstbewusst gestalten können. Darüber sprechen wir unter anderem: Was bedeuten AD(H)S, Autismus und Neurodivergenz konkret im Alltag? Welche Vorurteile und Missverständnisse begegnen Familien besonders häufig? Warum ist Neurodivergenz gerade im Pflegesystem ein so wichtiges Thema? Welche Unterstützungsleistungen können Familien erhalten? Wie läuft die Pflegegrad-Begutachtung ab – und worauf sollten Eltern achten? Mit Markus Oppel: Pflegeexperte für pflegebedürftige Kinder und Jugendliche Viktoria Eiden: Pflegeexpertin für pflegebedürftige Kinder und Jugendliche
Ich, BandeleArt, bin die Autorin dieser Geschichte. Hier könnt ihr die Geschichte mitlesen:https://www.fanfiktion.de/s/699d965c000be0e7166c69e9/1/Muttertags-Special-2026Das Fanart ist von mir, BandeleArt, mit Hilfe von verschiedenen AI's und meinen Bearbeitungskünsten angefertigt:https://www.instagram.com/bandeleart/QUELLEN:Gehirn der Mutter verändert sich:- https://www.nih.gov/news-events/nih-research-matters/brain-changes-observed-during-pregnancy- https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/study-shows-how-womans-brain-reorganizes-during-pregnancy-2024-09-16/Pubertäre, neurobiologische Umstrukturierung der Mutter:- https://www.nature.com/articles/s41593-024-01741-0- https://www.news-medical.net/health/Is-e2809cMom-Braine2809d-Real-The-Science-Behind-Memory-Mood-and-Motherhood.aspxDie Milch stammt von dem Blut der Mutter:- https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1521690X17301069- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK539790/Der Speichel des Kindes fliesst die Milchdrüsen zurück:- https://www.sciencenews.org/blog/growth-curve/backwash-nursing-babies-may-trigger-infection-fighters- https://www.milkgenomics.org/?splash=baby-backwash-can-trigger-immune-response-in-milk
„Mein suchtkrankes Kind schafft das alleine nicht.“Ein Satz, den viele Mütter fühlen.Ein Satz, der nach Sorge klingt.Nach Liebe.Nach Verantwortung.Doch bist du dir sicher, dass es nur darum geht?In dieser Folge schauen wir gemeinsam tiefer.Denn oft steckt hinter diesem Gedanken etwas, das kaum ausgesprochen wird:„Wer bin ich, wenn ich nicht mehr gebraucht werde?“Diese Angst kann sich überwältigend anfühlen.Fast wie Todesangst.Und genau in diesem Moment passiert oft etwas ganz Unbewusstes:Diese Angst wird auf dein Kind projiziert.Gedanken wie:„Mein Kind wird untergehen.“„Es schafft das nicht allein.“Doch manchmal liegt darunter eine andere, tiefere Wahrheit:„Ich halte meinen eigenen Verlust kaum aus.“Nicht den Verlust deines Kindes.Sondern den Verlust deiner Rolle.Deiner Bedeutung.Deines Platzes.In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, was wirklich hinter diesem Gedanken steckt –und warum Loslassen nichts mit Aufgeben zu tun hat.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil
Das von dem französischen Psychoanalytiker André Green 1983 in seinem Essay „Die tote Mutter“ (frz. „La mère morte“) beschriebene Konzept bezieht sich nicht auf den physischen Tod der Mutter. Es beschreibt vielmehr eine traumatische Erfahrung des Kindes, dessen Mutter psychisch abwesend oder emotional „erloschen“ ist, obwohl sie physisch anwesend war. ---Kostenlose Ressourcen und Impulse für dich:
Eine schreckliche Vorstellung: Das eigene Kind ist plötzlich weg. Ein Elternteil hat es ohne Zustimmung ins Ausland gebracht oder es ist ohne Zustimmung aus dem Ausland wieder zurück nach Deutschland gezogen. Diese Situation ist tragischer als man denkt – und häufiger als gedacht. Es geht selten um böswillige Verbrecher, sondern um eskalierte Trennungskonflikte zwischen Eltern, die aus dem Ruder laufen. Hier kommt das Haager Kindesentführungsübereinkommen (HKÜ) ins Spiel. Klaus Wille erklärt, wie das HKÜ funktioniert und warum Zeit entscheidend ist. Im Mittelpunkt steht die Frage: Darf ein Elternteil einfach Fakten schaffen und den Lebensmittelpunkt eines Kindes ins Ausland verlagern? In dieser Folge erfahren Sie: wann das HKÜ anwendbar ist, was „widerrechtliches Verbringen“ und „widerrechtliches Zurückhalten“ bedeutet, warum der gewöhnliche Aufenthalt des Kindes so wichtig ist, welche Bedeutung Art. 3, Art. 12 und Art. 13 HKÜ haben, warum schnelles Handeln entscheidend ist, welche typischen Fehler Eltern vermeiden sollten, welche Risiken durch Selbstjustiz, Zögern und falsche Argumentation entstehen, und wann eine Rückführung ausnahmsweise abgelehnt werden kann. Außerdem bespreche ich eine aktuelle Entscheidung des OLG München vom 18.06.2025 – 12 UF 539/25 e, in der es um die Rückführung von Kindern in die Ukraine ging. Wenn Ihr Kind ins Ausland gebracht wurde, nach einer Auslandsreise nicht zurückkommt oder wenn Sie selbst mit Ihrem Kind ins Ausland ziehen möchten, sollten Sie frühzeitig rechtlichen Rat einholen. Gerade bei internationalen Kindschaftskonflikten zählt oft jeder Tag. Abonnieren Sie auch meinen Newsletter, wenn Sie regelmäßig klare und verständliche Informationen zum Familienrecht erhalten möchten. Denn Sie wissen ja: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Folge direkt herunterladen Abo für den Newsletter: https://anwalt-wille.ac-page.com/newsletter Fachbuch: 77 Fragen und Antworten eines Fachanwalts zum Sorgerecht: Rechte und Pflichten der getrenntlebenden Eltern https://amzn.to/4osAym9 Rechtsanwalt Klaus Wille Fachanwalt für Familienrecht Ostheimer Str. 28 51103 Köln www.anwalt-wille.de Tiktok: https://www.tiktok.com/@anwaltwille Instagram: https://www.instagram.com/klaus.wille Newsletter: https://anwalt-wille.ac-page.com/newsletter Impressum: https://www.anwalt-wille.de/impressum/ #anwalt #familienrecht #fachanwalt #koeln #scheidung #trennung #kinder #sorgerecht #umgangsrecht #umgang #vermögen #zugewinn #zugewinnausgleich #amtsgericht #familiengericht #anwaltwille #woeinwilleististaucheinweg #fachanwaltfürfamilienrecht #+#ehevertrag
**„Hätte ich das vorher gewusst…“**, wenn du diesen Satz nach der Geburt deines mal Kindes gedacht oder gesagt hast, bist du nicht alleine! In dieser Folge, die ich bewusst am Muttertag hochlade, spreche ich mit Magdalena, die im Alter von 21 Jahren ihren Sohn geboren zur Welt gebracht hat und seither alleinerziehend ist. Sie hat sich bei mir gemeldet, weil sie ihre Geschichte öffentlich erzählen wollte. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich nach der Geburt des Kindes „falsch“ fühlte und schämte, weil sie zunächst emotional instabil und überfordert war. Sie dachte, sie würde die gleiche bleiben- bloß mit Kind. Es kam anders. Magdalena erlebte **die Mutterschaft als schmerzhaften Einschnitt in ihr Leben** und konnte zunächst erst einmal nur schwer in einen guten emotionalen Kontakt mit dem Baby gehen. Heute ist das Kind 3 Jahre alt und beide haben eine gute Bindung. Der Schlüssel dazu war Mitgefühl für das Baby und auch für sich selber. **Das Bereuen der Mutterschaft ist immer noch ein Tabuthema**. Deshalb sprechen wir darüber, denn das Schweigen und die Scham soll aufhören. Im Jahr 2015 kam bei uns in Deutschland das Buch von Orna Donath „Regretting Motherhood- wenn Mütter bereuen“ heraus und wurde eine Zeit lang medial heftig diskutiert. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass Frauen, die von sich sagen, die Mutterschaft zu bereuen, **nicht ihre Kinder bereuen, sondern die Rolle und die Überforderung, in die sie durch die Mutterschaft gekommen sind.** Mir ist sehr bewusst, dass Frauen und Paare mit unerfülltem Kinderwusch dieses Thema vielleicht mit Kopfschütteln oder Unverständnis aufnehmen werden. Der Adressat für das Bereuen sind aber nicht die Kinder, sondern die Gesellschaft. Mit Magdalena spreche ich deshalb auch darüber, wie eine Welt aussehen könnte, in der Mütter ihre Mutterschaft gut leben und vielleicht sogar genießen könnten und was Frauen und Männer (mit und ohne Kinder) dafür tun können. Ich wünsche dir gute Inspiration beim Hören! Schreib mir gerne, was die Folge in dir ausgelöst hat und was du über das Thema denkst. Herzliche Grüße von Petra Hier ein paar Podcastfolgen, die das Thema ergänzen: „Geburt anders als erhofft“: Teil 1: https://youtu.be/XNibE1FSbxM?si=QyxZ7lQKMyq8feVl Teil 2: https://youtu.be/XNibE1FSbxM?si=mQbbWEYQT0p6d27x Vertrauen einatmen: https://youtu.be/riU3a9BzRRY?si=hOpWZwW2ZypMnYyL Atme- wie sich bewusstes atmen auf dein seelisches Befinden auswirkt: https://youtu.be/Q7PJn-fAWAU?si=3tENI3ilp669u7Ay Gepäck ablegen und Innehalten: https://youtu.be/ELM-hu8U2r8?si=K_mpyZU9WzMlSPtT Mutter werden als heilsame Krise: https://youtu.be/x5goqcOS4XU?si=OgfqFoDiJl_YvAbO Das Bereuen der Mutterschaft: https://youtu.be/XTqB4KdF1Aw?si=Q5opAIIGbXOA4IFn Alles braucht seine Zeit- über Geduld und Langmut: https://youtu.be/l3hIfZR8Zb4?si=gQRm2qdFJeZ5q7pq Babyblues oder postpartale Depression? https://youtu.be/Vmt4aH-7TIY?si=fqLt2zoefnmda81n Radikale Akzeptanz: https://youtu.be/XWu4UuEfUoM?si=7bPuSKMWAhZrsRVj Entdecke deine Wutkraft: https://youtu.be/7ZYX-Hwx9dg?si=-4fE0ov8xrfHvgpo Hilfe nach der Geburt deutschlandweit: https://www.wellcome-online.de/ Hilfe nach der Geburt (in Berlin und Brandenburg) https://www.diakonie-portal.de/ehrenamt/kaenguru-hilft-und-begleitet Die Krankenkasse übernimmt die Haushaltshilfe nach der Geburt, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Dazu gehören Kaiserschnitt, Frühgeburt, starke Beschwerden im Wochenbett, Geburtsverletzungen, Erschöpfung, Bettruhe oder ärztlich empfohlene Schonung. Welche Haushaltshilfe ist nach der Geburt sinnvoll? Infos im Netz, z.B. hier: https://www.wmd-alltagshelden.de/welche-haushaltshilfe-ist-nach-der-geburt-sinnvoll/ Selbsthilfeorganisation „Schatten und Licht“ zu psychischen Erkrankungen/ Krisen rund um die Geburt: https://www.schatten-und-licht.de/index.html#verein Selbsttest für postpartale Depression- Bin ich vielleicht betroffen? https://www.schatten-und-licht.de/index.html#selbstest
Hinweis: Bei dieser Aufnahme gab es technische Schwierigkeiten, weshalb die Tonqualität stellenweise holprig ist.Gesellschaftliche Angst vor dem VerwöhnenIn unserem Kulturkreis ist Autonomie ein hohes Gut. Viele Eltern befürchten, ihr Kind zu verwöhnen oder zur Unselbstständigkeit zu erziehen, zum Beispiel wenn es im Elternbett schläft oder im Tragetuch getragen wird. So werden Kinder oft in eine Selbstständigkeit gedrängt, die ihrer Entwicklung nicht angemessen ist. Elterliche Interaktionen rund um Schlafen, Essen oder körperlicher Nähe entsprechen dabei häufig nicht den individuellen Bedürfnissen, weder jenes des Kindes noch jenen der Eltern. Sie entstehen über Vorstellungen, wie ein Kind sich verhalten sollte, nicht selten aufgrund einer gesellschaftlichen "Norm". Was Autonomie wirklich bedeutetAutonomie bedeutet Selbstbestimmung. Es ist das Erleben, dass ich auf etwas einwirken kann. Das zeigt sich bereits bei der Geburt, vorausgesetzt diese kann sich aus eigener Kraft heraus stärkend entfalten. Es ist ein Grundbedürfnis des Menschen, Dinge aus eigener Kraft zu schaffen. Kinder zwischen dem ersten und zweiten Lebensjahr haben dafür ein klares Lieblingswort: alleine. Sie wollen Dinge 'lleine tun: gehen, Treppen steigen, Schuhe anziehen, essen. Für Eltern ist das ein täglicher Balanceakt: Wann kann ich dem Kind was zutrauen? Wo benötigt es noch Unterstützung? Wo liegen die Grenzen dessen, was noch zu gefährlich ist? Das ist komplex und erfordert in vielen Situationen ein sorgfältiges Abwägen.Was sichere Bindung bedeutetEine hilfreiche Metapher in Bezug auf eine tragende Bindung ist das Bild des Hafens. Es bedeutet, dass das Kind über die Eltern Orientierung und Sicherheit erfährt. Sie sind für das Kind der zentrale Referenzpunkt. Von diesem Zentrum aus erkundet es die Welt. Zunächst entfernt es sich nur wenige Meter. Immer wieder dreht es sich dabei um, sucht den Blickkontakt zur Bindungsperson um sich rück zu versichern und zu entscheiden, geht es weiter hinaus in die Welt oder kehrt es zurück zum vertrauten Hafen. Das Kind bewegt sich weg mit der Gewissheit, dass der Hafen bleibt. Dies können wir bereits bei der Geburt beobachten: In dieser Welt gelandet sucht es die vertraute Andockstelle. Über die mütterliche Stimme, ihren Geruch, ihren Herzschlag und dem Rhythmus ihrer Atmung findet es den Weg und dockt im besten Fall unmittelbar nach dieser abenteuerlichen Reise erneut bei ihr an. Aufgetankt und gerastet erkundet es weiter, bewegt sich zum nächsten vertrauten Elternteil. Es folgt seinem Entdeckungs- und Neugierdedrang, kurzum seinem Autonomiebedürfnis. Dieses Muster wiederholt sich: weg vom Zentrum nach außen, zurück zum Zentrum und im nächsten Moment wieder weiter hinaus in die Welt. Diese Erfahrung von Nähe und Distanz wiederholt es. Immer und immer wieder. Bis es irgendwann mutig sich alleine hinauswagt um die Welt zu umsegeln, immer mit dem Wunsch und dem Vertrauen, irgendwo neu andocken zu können. Was Kinder uns lehrenIn dem Moment, in dem wir uns für die Elternschaft entscheiden, sind wir gefordert neue Sichtweisen zu erfahren. Das ist herausfordernd, weil wir dabei vielem begegnen, mit dem wir nicht gerechnet haben. Es kann uns helfen, dieses Neue als Entwicklungsmöglichkeit zu begreifen, uns zu öffnen für das, was ungeplant über die Kinder in unser Leben kommt. Wir bekommen als Eltern ein breit gefächertes Übungsfeld im Umgang mit Angst, dem Zutrauen und dem Loslassen von Kontrolle. Über diese Auseinandersetzung entsteht Verbundenheit. Wir lernen uns in neuen Facetten kennen, Körpererinnerungen führen uns zu hilfreichen Erkenntnissen, erfahren, dass uns das Leben selbst jenseits unseres Wissens vieles lehrt. Manchmal sind es auch Schicksalsschläge, die uns fordern anzunehmen, was größer ist als wir erfassen können, lassen uns bewusst werden, dass wir das Wesentliche trotz aller Technologie nach wie vor nicht kontrollieren können. Und bei gewissen Ereignissen dürfen wir spüren, dass wir getragen sind von Liebe und Verbundenheit, jenseits von Sichtbarkeit und Messbarkeit.
April, du wilde Maus. In dieser Recap-Folge nehme ich dich mit in unseren vergangenen Monat. Und der hatte wirklich einiges zu bieten. Von allem etwas würd ich sagen ;) Ärger mit dem Jugendamt, Sorgen um die Kindergarten-Eingewöhnung (Ja, immer noch!), Buch-Release-Emotionen und die leicht naive Idee, dass wir „mal eben“ noch einen Pfingsturlaub planen.
Karin Fischer präsidiert die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB Winterthur-Andelfingen seit der Gründung im Jahr 2013. Nun tritt sie ab und erinnert sich als Regionaljournal-Wochengast an gut dreizehn bewegte Jahre. Weitere Themen: · Nach Nachzählung: Roman Walt (GLP) in Kloten definitiv als Stadtrat gewählt · Erfolg mit Rekurs: Gewerkschaft Unia stoppt Sonntagsarbeit in Zürich und Winterthur · IV-Renten bei Jugendlichen: Wie finden sie den Berufseinstieg?
+++ Infos zu unseren Sponsoren, Links zu Rabattaktionen etc.: lnkfi.re/einfachganzleben +++ Parentifizierung bedeutet Rollenumkehr: Kinder übernehmen die Elternrolle und tragen die Verantwortung für sich, ein Elternteil oder Geschwister. Kinder müssen den Haushalt führen, die Mutter trösten, den Vater versorgen oder die kleine Schwester zum Arzt bringen. Je nach Dauer und Ausmaß der emotionalen Verantwortung und Aufgaben entstehen Belastungen, die Spuren fürs Leben hinterlassen. Jana Hauschild, Psychologin und Journalistin, beschäftigt sich mit den Ursachen und Folgen einer parentifizierten Kindheit. Im Gespräch mit Jutta Ribbrock macht sie uns Mut und erklärt, wie wir als Erwachsene die Rolle des ewig hilfreichen Kindes aufgeben können, um Verletzungen zu heilen und selbstbestimmt unser Leben zu leben.Zum Weiterhören und Stöbern:www.jana-hauschild.deJana Hauschild, Das ewig hilfreiche Kind – Wenn Kinder die Elternrolle übernehmen und wie sie sich als Erwachsene von der Last befreien (Buch und Hörbuch)Jana Hauschild, Puderzucker an der Waffel – Wie die Psyche im Gleichgewicht bleibt (Buch)Die Titelmelodie dieses Podcasts findet ihr auf dem Album balance moods – Ein Tag in der Natur.Noch viel mehr Tipps zu einem bewussten Lebensstil findet ihr auf einfachganzleben.de.Besucht uns auch bei Facebook und Instagram.Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: einfachganzleben@argon-verlag.deIhr könnt Jutta auch direkt schreiben: jutta@juttaribbrock.deUnd ihr findet sie bei Instagram: @jutta_ribbrock Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es ist ein gemütlicher Winterabend, und die siebenjährige Anna freut sich auf das Zubettgehen. Als besondere Überraschung gibt es heute noch eine Kugel von ihrem absoluten Lieblingseis: Pistazie. Eigentlich der perfekte Abschluss für einen so schönen Tag. Doch mitten in der Nacht bricht das Mädchen plötzlich zusammen und ein verzweifelter Kampf um ihr Leben beginnt…! TRIGGER-WARNUNG !Gewalt an Kindern / Kindermord, Tod eines Kindes, Vergiftung, Schilderung von starken körperlichen Leiden / medizinischen NotfällenRecherche unterstütz durch Luisa Zeidler.WIR GEHEN LIVE!! CONTRA CREATE präsentiert: Überdosis Crime LIVE 2026
In dieser Folge spreche ich mit Michael, 60, über den Suizid seines 17jährigen Kindes vor 3,5 Jahren. In Folge 139 habe ich mit Michaels Frau Anja gesprochen. www.michael-greven.de Das neue Buch "Jugendsuizid - Das Leben danach" könnt ihr ab sofort hier bestellen: www.waldschnecke-verlag.de/product-pag…ugendsuizid HIER KÖNNT IHR DAS BUCH "SUIZID - DAS LEBEN DANACH" von Elisa Roth bestellen: www.waldschnecke-verlag.de/product-pag…eben-danach Hier findet ihr alles zu den Huggis: www.huggi.shop www.selbstwort.com (hier findet ihr den Spendenlink) „Trauer nach Suizid –Hilfe für Betroffene“ Der Podcast für Suizidbetroffene und alle,die mehr zum Thema wissen möchten. Ein Podcast von AGUS e.V. – Angehörige um Suizid. Ab 10. September wird wöchentlich eine Folge auf Spotify und auf weiteren Podcast-Plattformen veröffentlicht. Robert-Enke-Stiftung: 05105-77-5555-33 www.agus-selbsthilfe.de/ (Für Suizid-Trauernde) www.frnd.de (Freunde fürs Leben)
In dieser März Recap Folge nehme ich dich mit hinter die Kulissen meines neurodivergenten Familien-Alltags. Ganz ehrlich? Der März war leider ein „Ausnahmezustand“-Monat: Ich hatte drei OP's mitten im Gesicht, aus maximal drei Tagen Krankenhaus wurden 1,5 Wochen, der beste Freund meines Sohnes war von einem auf den anderen Tag weg und die Vater-Sohn Beziehung ist aktuell zum davonrennen...+ ich hab mir ein Dankeschön an euch überlegt: ein Gewinnspiel bei dem alle, die teilnehmen gewinnen :PIn dieser Folge erfährst du:✔ warum diese drei Eingriffe mehr in mir und in unserer Familie aufgewühlt haben, als ich erwartet hatte,✔ wie es ist, wenn der beste Freund deines Kindes plötzlich einfach aus dem Leben verschwindet,✔ und was passiert, wenn Vater und Sohn in einer so schlechten Phase feststecken, dass es gefühlt jeden Tag eskaliert – und du dazwischen stehst.
Sie wollten einfach nur klettern. Im Fels, im Eis, auf Gipfel. Doch ihr Weg führte diese Frauen mitten hinein in gesellschaftliche Rollendebatten – und in die Geschichte des Schweizer Alpinismus. Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft – und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge – bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert. Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück – etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat – und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern – und wie Frauen heute neue Wege gehen. Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht. Der Film blickt zurück – auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten – neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen. Erstausstrahlung SRF: 29.03.2026
Mehrfach untenrum ist das Motto der heutigen Folge: Jacko war zur Untersuchung in einer Kinderwunschklinik und Kevin hat zum ersten Mal in seinem Leben einen Gyn-Stuhl gesehen. Sam berichtet, dass auch sie bei der Geburt ihres Kindes dachte: "JA, GUCK DA RUHIG MAL HIN"! Außerdem geht's um die Frage wo Aufklärung aufhört und sich Misogynie in einer neuen Verkleidung zeigt, sowie der Frage aus dem Adel "Wie verhäkt man sich als Freundin einer werdenden Mutter gegenüber?" Hier findet ihr alle Deals unserer Werbepartner: https://linktr.ee/jackundsampodcast
In dieser Folge spreche ich mit Anja, 59, über den Suizid ihres 17jährigen Kindes vor 3,5 Jahren. Das neue Buch "Jugendsuizid - Das Leben danach" könnt ihr ab sofort hier bestellen: www.waldschnecke-verlag.de/product-pag…ugendsuizid HIER KÖNNT IHR DAS BUCH "SUIZID - DAS LEBEN DANACH" von Elisa Roth bestellen: www.waldschnecke-verlag.de/product-pag…eben-danach Hier findet ihr alles zu den Huggis: www.huggi.shop www.selbstwort.com (hier findet ihr den Spendenlink) „Trauer nach Suizid –Hilfe für Betroffene“ Der Podcast für Suizidbetroffene und alle,die mehr zum Thema wissen möchten. Ein Podcast von AGUS e.V. – Angehörige um Suizid. Ab 10. September wird wöchentlich eine Folge auf Spotify und auf weiteren Podcast-Plattformen veröffentlicht. Robert-Enke-Stiftung: 05105-77-5555-33 www.agus-selbsthilfe.de/ (Für Suizid-Trauernde) www.frnd.de (Freunde fürs Leben)
Eine der größten Veränderungen für jede Beziehung ist, wenn aus einem Liebespaar Eltern werden. Und so schön dieser Schritt ist, so selten machen sich Paare bewusst Gedanken darüber, wie sie in diese neue Lebensphase gehen möchten und wie sie trotz To- dos, Alltag und neuem Fokus ein Liebespaar bleiben können. In dieser Podcastfolge erfährst du: • wie ihr euch am besten auf die Transition von Liebespaar zu Eltern vorbereiten könnt • welche Herausforderungen und neuen Rollen bei Geburt des ersten Kindes entstehen • wie ihr trotz Elternschaft Liebespaar bleiben könnt • warum es so wichtig ist die eigenen Bedürfnisse zu kennen und zu kommunizieren Dir hat die Folge gefallen? Dann teile sie gerne mit Menschen, die sie auch unbedingt hören müssen, abonniere den Podcast, um keine Folge mehr zu verpassen und hinterlasse uns eine Bewertung. Damit unterstützt du uns dabei, noch mehr großartige Menschen da draußen zu erreichen und zu ihrem NEXT LEVEL in ihrer Beziehung und ihrem Leben zu begleiten. Von Herzen DANKE! Du möchtest tief in das Thema Partnerschaft eintauchen und von uns lernen? Dann lerne unser großes 100-tägiges Beziehungsprogramm ,Relationships with Ease' kennen. Hier findest du mehr Infos: https://www.annalena-reimo.com/relationships-with-ease?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAafelzGcYsO7978qZXlLSqUeK8NrMlb_jqYyt-8AWoLRNsbNgcRmIAH39niFEw_aem_2qU1bWtz9MAZ5vJIO6nITw Du möchtest den Short-Cut & direkt starten? Trage dich ein für ein kostenfreies Erstgespräch für eine 1:1 Coaching Begleitung: https://www.annalena-reimo.com/erstgespraech Mehr zu uns: • Homepage: https://www.annalena-reimo.com • Instagram: https://www.instagram.com/annalena.reimo • YouTube: https://www.youtube.com/c/annalena-reimo • Facebook: https://www.facebook.com/annalenareimo Alles Liebe, Annalena & Reimo
Kennst du dieses Gefühl, dass dein Kind auf ganz vieles mit massivem Widerstand reagiert – und du innerlich spürst: Das ist mehr als „nur schwierig“.Mehr als stur. Mehr als willensstark. Mehr als „da müssen wir einfach konsequenter sein“.In dieser Hi, Baby! Interviewfolge spreche ich mit Mark Leonard. Er ist Vater eines Kindes mit PDA-Autismus, Elterncoach für PDA-Autismus und Hochbegabung und Autor des Buches „Mein einzigartiges Panda-Kind“ – einer Mischung aus persönlichem Erfahrungsbericht und praktischem Elternratgeber.Gemeinsam sprechen wir über besondere Kinder, besondere Nervensysteme und die ganz besondere Wucht, die dieser Alltag für uns Eltern haben kann.In dieser Folge erfährst du unter anderem:✔ Woran du erkennen kannst, ob dein Kind im PDA-Profil liegen könnte ✔ Warum klassische Erziehung, Druck und Konsequenzen bei diesen Kindern komplett nach hinten losgehen ✔ Welche Dynamiken Eltern im Alltag mit PDA-Autismus besonders herausfordern ✔ Was konkret helfen kann, wenn dein Kind auf Anforderungen mit Widerstand, Kontrolle oder Eskalation reagiert ✔ Warum Verstehen oft der erste riesige Schritt in Richtung Entlastung ist – für dein Kind und für dichHier gehts zu Marks Buch "Mein einzigartiges Panda Kind"Hier kannst du Mark auf Instagram folgen
Ein dritter Junge wird offiziell vermisst! Während Ulrich langsam der Geschichte des aufgetauchten Kindes auf die Schliche kommt, entdeckt Charlotte denn 33 Jahr Zyklus... Kann man per Relativitätstheorie Kinder in die Zukunft schicken? Wer hat Ulrich 1986 falsch beschuldigt? Wieso scheint Noah nicht zu altern? Und warum ist griechische Mythologie so besessen von Mensch-Tierwesen? Wir besprechen heute DARK Staffel 1, Folge 5 & 6. Nächste Woche besprechen DARK Folge 7 & 8. Instagram: @aliciajoe und @cashisclay_attitude Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
(Eigenwerbung)
Die deutsche Schauspielerin und Sängerin Jeanette Biedermann wird mit 46 Jahren erstmals Mutter. Viele gratulieren, einige kritisieren und die Medien berichten ausführlich über ihren Babybauch und die Debatte um späte Elternschaft. Statistiken zeigen: Eltern sind bei der Geburt ihres ersten Kindes im Durchschnitt älter als früher. Was sind Vor- und Nachteile für Kinder älterer Eltern? Und warum dominiert die Diskussion um ältere Mütter, während ältere Väter weniger Beachtung finden? Weiterführende Infos: www.srf.ch/wissen/gesundheit/spaetes-mutterglueck ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Pasqualina Perrig-Chiello, Prof em. Universität Bern - Eric Breitinger, Journalist und Autor ____________________ Team: - Moderation: Salvador Atasoy - Produktion: Corina Heinzmann - Mitarbeit: Amir Ali ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr, rechtzeitig zum
Was passiert im Kopf eines Kindes, wenn Eltern ausrasten?In dieser Folge spreche ich mit Lehrer, Autor & Bildungsinfluencer Bob Blume darüber, warum eine Ohrfeige oder ein Wutausbruch das Vertrauen eines Kindes nachhaltig beschädigen kann, weshalb viele Eltern Disziplin mit Angst verwechseln und welche Rolle emotionale Sicherheit für die Entwicklung von Kindern spielt.Bob Blume unterrichtet seit vielen Jahren an Schulen und erlebt täglich, mit welchen Herausforderungen Jugendliche heute konfrontiert sind. Dabei geht es auch um die Frage, ob die junge Generation wirklich „verweichlicht“ ist – oder ob dieses Narrativ schlicht nicht mehr zur Realität passt.
In dieser AHA! Moment – kurz erklärt, tief entlastet-Folge schauen wir genau hin: Warum ist es bei vielen Kindern mit ADHS und/ oder Autismus so langwierig und mit so vielen Rückschlägen verbunden, bis sie trocken werden? Du erfährst kurz & klar:✔ ab welchem Alter Fachleute Tag- und Nacht-Trockenheit überhaupt erwarten – und was noch völlig normal ist ✔ warum Kinder mit Autismus und ADHS nachweislich häufiger Probleme mit Einnässen & Toilettentraining haben ✔ den Unterschied zwischen tagsüber trocken und nachts trocken – und warum das zwei völlig verschiedene Baustellen im Körper sind ✔ welche Rolle Nervensystem, Körperwahrnehmung, Sensorik (Licht, Geräusche, Klo-Umgebung) und Verstopfung spielen ✔ warum Rückschläge beim Trockenwerden bei neurodivergenten Kids eher die Regel sind als die Ausnahme ✔ konkrete Ideen, wie du euren Alltag entstressen kannst: von festen Pipi-Routinen bis „badfreundlich für Reizhirne“Diese Folge ist ideal für dich, wenn du…ein neurodivergentes Kind hast (oder es vermutest) und das Thema Trockenwerden bei euch Dauerbaustelle istdich schämst, weil „alle anderen Kinder in der Gruppe“ gefühlt schon viel weiter sindendlich verstehen willst, was im Körper deines Kindes passiert – statt dich selbst für „versautes Toilettentraining“ verantwortlich zu machen