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So hart gesellschaftliche Umbrüche für die direkt Betroffenen sind: Kämpfer, Bürger, Mitläufer, Täter, gibt es zusätzlich Kollateralgeschädigte, die wir nicht vergessen wollen: die Connaisseure der im Umbruch unvermeidlich untergehenden Kulturprodukte, der originären Kunst der überwundenen Verhältnisse. Hechelte man als Zoni Prä-89 noch jedem Hauch subversiven Kunstwerks hinterher: das nur im Westen erschienene Buch, der Film, der es gerade so durch die Zensur geschafft hatte und als kompromittiertes und meist ziemlich langweiliges Stück Zelluloid mit den immer gleichen Schauspielern deutlich braver war als erwartet, interessierte all das 1990 niemanden mehr. Dreißig Jahre später bekommt mich selbst ein guter Kundera kaum hinter dem Ofen hervor, sorry, Radim, zu viel Neues, Interessantes ist zu lesen, zu verstehen.Das gleiche Phänomen könnten wir nun, fünfunddreißig Jahre nach dem Mauerfall in den USA beobachten, wo aus einer fehlerhaften Demokratie ein waschechter Polizeistaat gemacht werden soll und keinen Redneck, keine Bluestate-Intellektuelle oder gar oppositionelle Politiker scheint es groß zu interessieren und wenn sie mal den Anschein erwecken, bleiben sie ratlos im Angesicht der Faschisten, als ob es keine Erfahrungen gäbe, wie mit solcherlei Vandalismus umzugehen sei.Das ist furchtbar für alle, die nicht weiß genug sind und von frisch angeheuerten Schergen der Ausländerbehörde ICE auf offener Straße entführt werden, furchtbar für die Angehörigen der Engagierten, die beim Versuch, das zu verhindern, erschossen oder schwer verletzt werden.Wie bekomme ich jetzt bloß die Kurve zur Kunst?Fangen wir noch mal an: War es das mit der liberalen Demokratie in den USA? Kommt jetzt der Polizeistaat von New Hampshire über Minnesota bis San Francisco? Und: war der nicht schon immer? Fing es nicht mit dem Sheriff an, damals, vor zweihundert Jahren, der den Bandenführer eigenhändig aufknüpfte, statt auf den Friedensrichter zu warten, der den Schänder am Ende freispricht? Und ließ zur selben Zeit nicht sein Kollege in den Südstaaten die Rollos runter, weil vor seinem Fenster der Plantagenbesitzer einen Sklaven teeren und federn ließ, weil sich seine Tochter in ihn verknallt hatte und die beiden abhaun wollten? “Was ist neu an Polizeiwillkür?”, kann man fragen.Neu ist die Haltung, vertreten von der amtierenden Regierung, dass das alles genau so in Ordnung war und gerne wieder so sein soll. Selbst im grimmigsten Western der die Geschehnisse verarbeitet, kommt am Ende der Friedensrichter und tadelt den Sheriff, damit der Zuschauer weiß, wo law her- und order hinkommt. Und 1861 wurde vom Norden ein ganzer Bürgerkrieg losgetreten, damit die Lynchjustiz im Süden ein Ende habe. Heute korrumpiert die Regierung die Justiz und erklärt zur Legende, dass es im Amerikanischen Bürgerkrieg um die Abschaffung der Sklaverei ging, erklärt stattdessen in Republikanischen Bundesstaaten eine Mindeheitenmeinung zum Curriculum, die versucht den Bürgerkrieg zum Kampf um die Rechte von Bundesstaaten zu machen.“Ok,” so die Frage, “wir sehen den Umbruch, aber was hat das mit der amerikanischen Kultur zu tun?”Die Antwort: “Rambo I - First Blood.”Der Vietnamrückkehrer Sylvester Stallone wird dort von einer Horde selbstgerechter Dorfbullen mit viel Munition und wenig Skill in Grund und Boden geschossen und es ist von Anfang an klar, auf wessen Seite man steht, wer der Gute ist, wer die Bösen sind. Und das wäre heute anders! Denn da bezeichnen Trump & Co. den auf offener Straße hingerichteten Krankenpfleger im Veteranenkrankenhaus, Alex Pretti, als Aufständigen, als Unruhestifter, als “would-be assassin“ gar. Nichts davon ist wahr. Die dummen Bullen aus Rambo I sind an der Macht. Das versaut den Filmgenuss, zu krass ist das Umkippen der Realität und kein Happy End in Sicht.Nun ist der Spin des ersten Rambo-Films - Hero: gut, Bullen: böse - ja eher ungewöhnlich. Normalerweise sind die FBI-Beamten clever, der Sheriff gutmütig mit Schmerbauch und großem Herz, und der Anwalt gewieft, wie er das Justizopfer raushaut. Aber, leider, auch so herum funktioniert die Kulturverlusttheorie: der ganze s**t ist vor dem Hintergrund von ICE-Konzentrationslagern und dem sinnlosen Erschießen von Bürgern einfach nicht mehr konsumierbar. Zumindest geht mir das so. Denn selbst wenn sich Kunstschaffende nicht dem Diktat der gesellschaftlichen Stimmung beugen (wie sie es im Allgemeinen wenigstens versuchen) und weiterhin die Heldenepen von Law und Order singen, die nötige kognitive Dissonanz, um das vergnügt zu konsumieren, kann ich nicht aufbringen.Ein paar Beispiele:Der letzte Reacher war nicht nur schlecht geschrieben, auch inhaltlich ist er nicht mehr haltbar. Wie kann man dem Buch die Story abnehmen, dass die Korruption im militärisch-industriellen Komplex durch den heldenhaften Einsatz moralisch aufrecht gehender Muskelpakete gestoppt werden kann, im Angesicht von Oracle, einem Privatunternehmen, das über die Jahre fast eine halbe Milliarde Dollar an die aktuelle Regierung spendete und im Gegenzug der US Air Force ihre Cloud verkauft? (Wer denkt, das sei ein Verlustgeschäft, hat das mit dem Technofeudalismus noch nicht verstanden.)Und selbst der letzte Michael Connelly, ein Lincoln Lawyer Thriller, der sich um die Verantwortlichkeit von AI Firmen für ihre Produkte und deren Konsequenzen kümmert und bei dem natürlich der gute Anwalt gewinnt, wirkt unglaubhaft, wenn sich die vorbildgebenden Firmen mit Millionenspenden an ihren Tanzbär passende Gesetze kaufen, die genau das im richtigen Leben verhindern. (Immerhin ist das Buch gut geschrieben und für ein solches Thema exzellent recherchiert).Gefühlt rutschen hier zwei Drittel der amerikanischen Popkultur in die Spalte “unlesbar”. Was bleibt da noch zu konsumieren? Vielleicht sowas:Oberflächlich nicht ganz so Fun wie ein brainless thriller von Lee Child wäre da zum Beispiel dieser Klassiker von Joseph Wambaugh: “Hollywood Station“. Erschienen in 2006, erzählt er als Episodenroman aus dem Alltag im titelgebenden Revier stationierter Streifenpolizisten. Das Ganze spielt Anfang der 2000er und die LAPD steht immer noch unter Beobachtung, nach den Misshandlungen Rodney Kings und den anschließenden Unruhen im Jahr 1992. Wir sagen zunächst “richtig so” und lernen sofort, dass nichts im Leben so eindeutig ist, wie man es auf dem Plenum, respektive am Tresen, postuliert, selbst hier in Germany. Die Lebensrealität so manchen Fußballfans jeglicher Vereinsaffilität ist das zustimmende Hochhalten der A.C.A.B.-Tapete samt obligatorischem Unvergessensgesang, um auf dem Weg vom Auswärtsspiel zum Bahnhof dann doch ganz froh zu sein, dass zwischen ihr und den Hansa-Idioten eine Hundertschaft steht. In dieser Hundertschaft steht dann so mancher gewaltbereite Neonazi, ein einzelnes schwarzes Schaf, keine Frage, absolut, das sagt ja auch die Polizeigewerkschaft, und neben dem faulen Apfel so mancher Idealist, der einfach der Fußballoma den unversehrten Nachhauseweg garantieren will. Dieses Spektrum, in letaler, erlebt die Los Angeleser Streifenpolizistin mit ihrem Partner in den seedy Hinterhöfen des Hollywood Boulevard und wir aufgeklärten Linksversifften müssen ein bisschen hart im Nehmen sein, wenn wir die Meinung der “boots on the ground” so ganz ungefilter zu lesen bekommen: Meinungen, nein: Urteile, man könnte fast sagen: Vorurteile, zu Minderheiten, zu Politikern, zu politischen Aktivistinnen, die wir glattweg als “rassistisch” abtun können, aber wenn die Meinungshabende dann vom schwarzen Pimp ein Auge ausgeschlagen bekommt und wir das alle haben kommen sehen, hinterfragen wir uns dann doch ein bisschen ergebnisoffener und exakt das ist es doch, was Literatur leisten soll. Ich als erklärter Todfeind der Kurzgeschichte bin natürlich gehandicapt ob der Struktur des Buches, aber da sich die Ministories am Ende zusammenfinden, ist das annehmbar. Es war die Zeit von “Smoke” und “Coffee and Cigarettes”, da konnte Joseph Wambaugh gar nicht anders.Deutlich neuer ist das (fast) Erstlingswerk des in den USA lebenden Tschechoslowaken Alexander Boldizar: “The man who saw seconds...”. Es ist noch nicht ins Deutsche übersetzt (er schreibt auf Englisch), aber das wird kommen, das Ding hat Preise gewonnen, es ist prädestiniert dafür, in einen erstklassigen Hollywoodthriller portiert zu werden und es ist frappierend aktuell, beginnt es doch mit einer klassischen Episode von Polizeiwillkür und endet in… man darf nicht spoilern, man darf nie spoilern, aber hier bei diesem Buch ist es noch verbotener als sonst. Nie wurde ein Buch geschrieben, welches von einem unrechtmäßigen Polizeistop in der New Yorker U-Bahn so exponentiell eskaliert. Man fragt sich alle Absätze, wie weit der S**t noch gehen soll, was denkt sich Boldizar als nächste Eskalationsstufe aus und man liegt immer daneben. Es ist ein “blast” in allen Wortsinnen und es ist, wie gesagt, hochaktuell.Hoffen wir, dass diese beiden Beispiele nicht die letzten einer untergegangenen Kultur sein werden. Ja, die, nennen wir sie: “Polizeikultur” in beiden Wortsinnen, als gelebte Handlung und als geschriebene Verarbeitung derselben, war nie frei von Dingen, die man kritisieren konnte, musste und vielleicht haben wir, und, wichtiger, die Amerikaner das nicht getan, was zweifellos zum heutigen Klima in den USA führt. Aber, sie war fun, sie war spannend, sie war interessant und man hatte als Europäer immer den bequemen Platz im Ohrensessel, von dem man aus sagen konnte “Ne... diese Amis, das könnte hier nie passieren!” und vielleicht nehmen wir die Ereignisse im beschriebenen und realen “Dort” zum Anlass, dass das “hier” auch so bleibt. Wenn der Preis dafür ist, dass man mal wieder ein anderes Genre lesen muss, bezahle ich den traurig grummelnd. This is a public episode. 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Unverwechselbar! Unvergleichlich! Unglaublich! So würden Hörende diesen Podcast beschreiben, oder? Das seht ihr doch auch so, liebe Ultras? Komm schon, gebt es zu. Also for real jetzt! That's What He Said ist für die Connaisseure unter den Podcastlauschenden. Folge zweihundertvierundfünfzig bietet hier die besten Auszüge aus dem Repertoire des Donnie Contents: Welche Folge ham wa heute? Wie wichtig ist Age of Empires 2 im Leben unseres Hosts? Was machen mit lauten Nachbarn? Kurzum heute wird einfach mal gechillt gelauscht. Suchen wir den Faden? Vielleicht. Wird es sogar kriminell? Darauf könnt ihr wetten! Für die lieben Leuts, die bis hierhin gelesen haben: Danke euch. Kommentar der Woche ist: Donnies Technikecke. Macht euch eine gute Zeit. Ciao!Codes, Support und Partner:innen von Donnie unter https://linktr.ee/dosullivanMehr von Donnie gibt es auf Twitter, Instagram, Twitch und YouTube: Donnies Hauptkanal und Donnie Uncut.Ihr wollt Donnie unterstützen? Hier geht's zur Patreon-Seite von TWHS: https://www.patreon.com/TWHSBock auf Merch? Hier geht's zu Donnies Supergeek-Shop: https://supergeek.de/de/donnieosullivan/Feedback oder Fragen an Donnie? Schick eine Mail an donnie@poolartists.de! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Alles ist neu! Kommt, wir drehen komplett frei und brechen aus unserem Image raus. Tingeltangel-Bob und Rosalind Franklin nehmen euch mit auf einen Barfußstrampelpfad über Wiesen und Felder. Mit Zwischenstop in unserer neuen Rubrik: "Wir stellen nur Fragen" Wir zünden dem Pinguin-Nutterich sein Kippe an und suchen die Erleuchtung in der Kotze. Dann schämen wir uns für andere in Grund und Boden und sorgen für Zucht und Ordnung im Papiermüll. Wer von euch ist Energieklasse A? Erfahrt in dieser Folge, warum Iris während der Recherche sauer wurde und ihre Schulzeit mit Tagträumen verbracht hat. Und warum Matthias ohne Proben auf die Bühne geht. Wir rennen eine Runde mit Oscar Wilde auf dem Laufband und rufen uns nochmal den besten Prokrastinationstipp ins Gedächtnis. Dann gibt's noch freiwillige soziale Haft – Wie sozial kann Isolation sein? Begegnet sich Söder jemals selber? Kann man (er) ohne Moral in den Spiegel schauen? Dann machen wir noch Digital Detox in der Deutschen Bahn und tragen unsere Gewissenskonflikte aus. Wir könnten heulen, wie schön das ist. Will jemand mit uns Lotos fressen? Du möchtest uns eine Sprachnachricht für den Podcast schicken? Folge uns auf Instagram und nutze dort den Chat: https://www.instagram.com/coupleof_podcast/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos und Rabatte: https://linktr.ee/CoupleOf Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Die Nostalgie ist ein Laster, welchem man sich versagen sollte. Denn für jedes Vergnügen, was uns im “Damals!!” genommen wurde, sagen wir: Rauchen in Flugzeugen, gibt es im Heute Ersatz. Hier: Internet in Flugzeugen! Ja, vorbei sind die Zeiten, in denen man sich in der Flughafenbuchhandlung eine Packung steuerfreie Lucky Strikes und einen dicken Dan Brown holte, um den Transatlantik-Flug zu überstehen. Heute kauft man sich für das gleiche Geld einen Internetpass und kocht sich über den Wolken das Hirn weich mit acht Stunden TikTok-Videos-Swipen. Das ist, zugegeben, deutlich gesundheitsschädigender als eine Schachtel Luckies (für alle Beteiligten), aber irgendwas ist ja immer.Dennoch kann ich nicht umhin, einen Verlust wirklich zu betrauern: den Verlust eines intellektuellen Vergnügens, einer albernen Freiheit, eines ungefährlichen Spaßes. Nein, Axel, Polenböller ist falsch. Es geht um die gute alte Verschwörungstheorie. Noch in den 2000ern habe ich Nächte damit verbracht, mir auf YouTube wilde Vorträge zu 9/11 anzuschauen. Tagelang hatten alte weiße Männer in Hobbykellern CNN-Footage solange zusammengetoastet, bis die Videorealität mit ihrem Weltbild in Kongruenz war und niemand hat sich einen Kopf gemacht, ob man beim Abrufen der Kunstwerke von Youtube getrackt wurde, denn, selbst wenn: Ja, Herr Falschgold kuckt alberne Amateurvideos, big deal. Aber es war auch eine den Kopf erwärmende Übung, sich in die zwei, drei Prozent der Leute reinzuversetzen, die die Filmchen kuckten und sich die Zeit nahmen, absatzweise Kommentare darunter zu schreiben. “Wieviel seines Hirns muss man ausschalten, bis 2+2 tatsächlich 5 ist?”, ist eine faszinierende Frage.Zwanzig Jahre später sind all diese Videos aus dem Normalo-Internet getilgt, zu groß ist der Hirnschwund in großen Teilen der Bevölkerung, sie könnte verunsichert werden, glaubt der Bürger doch heute wirklich jeden Scheiß und außerdem muss Platz gemacht werden im Internet für die wirklich manipulativen Kaliber, damit irgendwann auch der letzte Widerständige fünf Lichter sieht, statt vier.Stimmen uns Connaisseure der Kunstart “Verschwörungstheorie” diese Um- und Zustände traurig, wütend oder, s.o., einfach nur nostalgisch, so kann das für die professionellen Createure ruinös werden. Brachte Dan Brown nach seinem ersten Professor-Langdon-Buch “Illuminati” im Jahr 2000 die Fortsetzungen noch alle drei bis fünf Jahre heraus, brauchte er glatte acht für dessen jüngste Geschichte. Sie heißt “The Secrets of Secrets” und ich habe den Roman tatsächlich gelesen.Wollen wir doch mal spekulieren: Man kann vermuten, dass Dan Brown 2017, nach Veröffentlichung von Teil Fünf der Serie (”Origin”), kurz das Bankkonto gecheckt hat und sich an Teil Sechs machte. Kurz vor Fertigstellung zwang ihn dann Corona ins Homeoffice, wie den Rest der Weltbevölkerung. Für einen Schriftsteller ist das kein Problem, aber seine Zielgruppe, die Transatlantikfliegenden, brach komplett weg. Bummer. Wie er sich nun überrascht und leicht gelangweilt durch Facebook klickerte, wird ihm aufgefallen sein, dass die Menge und Verbreitung seines Markenzeichens, seines f*****g Spezialgebietes, des Dinges, in dem doch er die Koryphäe ist: die gemeine Verschwörungstheorie nämlich, dass diese sich so explosionsartig vergrößerten, dass vielleicht, so spekulieren wir, jemand zufällig auf genau die spinnerte Idee gekommen war, die er gerade in Buchform den Millionen schenken wollte. S**t. Was tun? Wahrscheinlich (wie gesagt, wir spekulieren hier nur) hat er nochmal von vorn angefangen und eine Story ersonnen, die in eine Gedankenlandschaft passt, wie wir sie alle seit dem Jahr 2020 ertragen müssen, eine Landschaft, die man im allgemeinen mit “Es ist eh alles egal” beschreibt. Weiß ist schwarz, gut ist böse, und alles ist erlaubt. Und alles ist egal.Alles? Nun, nicht alles, dachte sich Dan Brown und man muss ihm zugestehen, der Gedanke ist clever: Egal ist, ob sich die Börse von der Wirtschaft abkoppelt und deshalb alle ärmer werden; egal ist, ob sich das Weltklima um 1,5 Grad erhöht, während die USA Windparks verbieten; egal ist, ob Kinder an Masern sterben, weil ein Mann mit Wurm im Kopf Gesundheitsminister der reichsten Nation der Welt ist. Was nicht egal ist, selbst all den Wahnsinnigen, die an den drei vorbenannten Egalismen schuld sind: Ob man den s**t selbst noch erlebt. Einfacher: was niemandem egal ist, ist, dass man früher oder später sterben wird. Und dort setzt Dan Brown an und das ist brillant.Das schöne für diese Rezension ist, dass das gerade kein wirklicher Spoiler war, haut uns der Autor das doch so ziemlich auf den ersten Seiten vor die Füße. Wir wissen nur noch nicht: Warum? „Das entwickelt sich!“, wie Manfred Krug sagte, damals, und zwar gewohnt rasant. Die Story ist, von ein paar Rückblenden unterbrochen, eine, die sich über gerade mal einen Tag und einen halben erstreckt. Sie liest sich, wie man das von moderner Pageturnerware gewohnt ist, wie das Drehbuch für den zu erwartenden Film, in dem der mittlerweile neunundsechzigjährige Tom Hanks als Prof. Langdon definitiv ein Bodydouble brauchen wird, denn nicht nur rennt der Hauptheld mal locker früh halb sieben über die Karlsbrücke, nein, er rennt auch wieder zurück. Kurz danach schwimmt er dann, leicht unfreiwillig, in der Moldau. Im Februar. Zudem hat er sich verliebt, und zwar in seine ehemalige Professorin, ¡Holla! Wir werden im Kino also extrem weichgezeichnete GILFs sehen, bis uns der fade to black erlöst. Das wird hart. Ein Markenzeichen der Serie ist, dass Dan Brown seinen Protagonisten jetsetten lässt, wie seine primäre Zielgruppe. Von Rom, Paris, Florenz geht es diesmal nach, geographisch bewanderte Leserinnen haben es längst punktgenau verortet, ins goldene Prag, in die Stadt der hundert Türme. Wie Beate Baum letztens die Dresdner Neustadt als hyperlokales Setting benutzte, um Morde in deren Künstlerinnenmilieu aufzuklären, präsentiert Dan Brown uns auf der ersten Seite des Buches eine Karte der Prager Innenstadt und gibt den Fremdenführer. Im Schatten von Vyšehrad, Prager Burg und Veitsdom passieren die üblichen internationalen Intrigen, muss der Professor sich nur mithilfe seines genialen, rätsellösenden Kopfes aus brenzlichen Situationen befreien; Schießereien, Morde, Verfolgungsjagden halten uns am Ball, all das geschrieben in den mittlerweile üblichen minusklen Kapiteln von ein paar hundert Worten, über 137 sind es am Ende, auf dass man sich zwischen diesen Lesesnacks den Gargrad des Kopfinhalts mit zwei, drei Instareels auf “sehr soft” stellen kann. So soll das sein in einem Pageturner, so verlangt es der Lektor. Dan Browns real existierender bekommt übrigens in der Prof. Langdon Serie nicht zum ersten mal eine prominente Nebenrolle (was ich wirklich nice finde).Worauf der ganze Quatsch hinausläuft, ist lange unklar und nicht des Spoilerns Wert, denn die Story hat mit der Verschwörungstheorie nicht wirklich viel zu tun, letztere ist eher Mittel zum Zweck, der Hammer, der das Ding irgendwie passend machen soll. Was nicht heißt, dass Dan Brown nicht eine wirklich überraschende Wendung hat zum Schluss, da ist er schon Profi. Oder eben nicht zum Schluss. Irgendwie war der Lektor schon ein bisschen happy über seine Prominenz im Buch, so dass er sich selbst nicht aus den letzten fünfzig Seiten Abspann streichen wollte, die wir, nachdem schon alles klar war, überstehen müssen.Aber vielleicht hat Danny auch darauf bestanden, dass das alles drin bleibt, weil er da nochmal richtig seine Theorien ausbreiten kann. Denn Dan Brown ist, so weit ich das sehe, der einzige Erfolgsautor im Genre, der zu seinen absurden “Entdeckungen” steht und sich nicht dagegen wehrt, wenn Künstler und Werk in einen Topf geworfen werden. Das alles läuft natürlich unter “Anregung, den Status Quo zu überdenken” und ähnlichem Schwurbel (als würden Wissenschaftler das nicht den ganzen f*****g Tag lang machen), und das ist auch OK und war immer harmlos genug, bis es das nicht mehr war, siehe oben. Der zu hinterfragende Status Quo, den er sich in “The Secret of Secrets” herausgesucht hat, ist dankbarerweise ein recht harmloses Stück Pseudoscience. Zusammengefasst lautet seine These: “Die Realität ist nicht wie sie uns erscheint”. No s**t, sherlock. Gefühlt 1/3 aller TED-Talks in den 2010ern drehte sich genau darum. Dan Brown zitiert die üblichen Experimente, nach denen wir z.B. deutlich schneller auf externe Stimuli reagieren, als unser Hirn das eigentlich leisten kann. Er berichtet von den alten Programmen der CIA, in denen man “psychics” für das “remote viewing” züchten wollte, also, ein Medium in Langley verbindet sich mit einem Medium im Kreml und schon weiß LBJ, was Chruschtschow zum Frühstück hat. Er schreckt noch nicht mal vor dem in den 80ern allgegenwärtigen ESP zurück, über das sich schon die brillante TV Serie “The Americans” lustig gemacht hatte. Die Konsequenz aus all dem ist, irgendwie, lest den Humbug bitte selbst, dass wir alle unsterblich sind. Na also!All das wird ausgebreitet hinter einem Vorwort, welches behauptet, das alle im Buch erwähnten Experimente real wären. Nur dass halt die wenigsten davon reproduzierbar sind. Das spielt aber keine Rolle, so Dan Brown, denn die übergreifende Theorie im Buch erkläre ganz wundersam, dass all die Experimente gar nicht nachvollziehbar sein können! In der Wissenschaft nennt man das einen Zirkelschluss. Ich nenne es einen unterhaltsamen, mittelspannenden Pageturner zum Kopfausschalten in schweren, dunklen Zeiten. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Frisch von der Angelmesse ins Studio gibt es diesmal Tipps und Tricks für alle Köder-Connaisseure, denn zu denen gehört unser Defensive Back, Timon Walz. Außerdem verrät der Rookie of the Year, warum ihn sein Hund Cody zum Football gebracht hat, von welchem Sport die Goldmedaillen zu Hause hängen und dass es Friseurbesuche für ihn nur sporadisch gibt. Natürlich geht es aber auch um den Timon auf dem Platz. Der freut sich nämlich schon riesig auf das Spiel im Ostseestadion und hofft auf einen neuen Zuschauerrekord.
Nachdem Jenny und David diese Woche feststellen, dass David serien- und filmtechnisch nichts gesehen hat, wird es, wie letzte Woche, wieder etwas nostalgisch. Außerdem sprechen beide über das Comeback des Jahres dieser Woche. Dann wird es mal wieder etwas politisch mit härterer Kost, bis dann zum Abschluss noch der Absacker in Form von Bodo Bodenleger und ein wenig Balkontent serviert wird. Ein abgerundetes Hörmenü für Connaisseure.
Es ist eine besondere zweite Folge geworden: Wie die Flummies springen die beiden Connaisseure der Albernheit zwischen den Themen: Ob Simis Liebeskummer, oder Joppels Bahnfahrt, da ist für die ganze Familie was dabei! Das Buch heißt übrigens “Sich selbst ernst nehmen” von Harry G. Frankfurt. Unterstützt uns für exklusive Zusatzfolgen gern auf Steady! Das hilft uns, Studio Rot auch langfristig betreiben zu können. Herzlichen Dank!
Halb Deutschland streikt, nur die Boomer Boys schuften wie die Blöden. Die nahezu ganze Nacht oder Teile davon haben die Ollis mit der 96. Oscarverleihung verbracht und diskutieren nun die Show und die Abräumer. Ganz in Geberlaune lassen die beiden Connaisseure noch etliche Filmtipps vom Stapel! Nachschauen sollte man aber auch zwei TV-Weltpremieren made in Germany: Bundeskanzler Scholz als Mensch in der 3 nach 9-Talkshow und Welk als Polit-Experte bei Maischberger. Die Ollis widmen sich außerdem noch den neuesten Ernährungstipps (1 Ei pro Woche), verraten, wie sie sich eigentlich in Topform halten und ihnen die Shrinkflation, also Lebensmittelmogelpackungen, dabei sogar ganz gelegen kommt.
Jahresrückblick 2023 Da ist er, der große Jahresrückblick 2023! Die Gäste und dummen Themen sind wieder zahlreich und es wird ein großes Spektakel in acht Akten. Mit dabei sind diesmal: Lisa, Doc, Dochnad, Plat, Basti, Max, Norman, Kaidan, das Holzspatel/Gedrucktes_Internet, Daniel, Michael und Michael. Das Bild, welches nach und nach enthüllt wird, stammt vom großen Künstler @GammaRayGarrett. Huldigt ihm! Und in Teil 7 geht es um: die Serie des Jahres. Viel Spaß! Podcast herunterladen
X Gon‘ Give It To Ya! Getreu diesem DMX-Hit zog Regisseur Ti West im vergangenen Jahr aus, um euch mit seinem 70er-Slasher X in die Kinosessel zu pressen. Endlich läuft mit Pearl auch hierzulande das Prequel in den Lichtspielhäusern. Zeit, dass sich Simon und Daniel im X & Pearl Podcast Ti Wests Retro-Ausflüge zur Brust nehmen.X & Pearl Podcast: Hat Ti West den X-Faktor?Mit Filmen wie The House of the Devil und The Inkeepers hat sich Regisseur Ti West als Indie-Darling in die Herzen der Genre-Fans gespielt. Als 2022 sein neuester Streich X durch die Festivalsäle tourte, erwarteten viele Connaisseure das nächste große Ding im Horrorbereich.Gesegnet mit dem A24-Stempel präsentierte sich X nicht nur als eine Hommage an die 70er-Jahre, sondern auch an Genre-Klassiker wie das Texas Chainsaw Massacre. Die Erwartungen waren, gemessen am großen Vorbild, dem Namen A24 und dem von Ti West selbst, also hoch.Ob X diese schlussendlich erfüllen konnte, darüber reden wir im X & Pearl Podcast, der neuesten Episode des Filmfrühstücks. Simon und Daniel blicken auf Ti Wests Filmografie, ordnen X darin ein, klären, ob die 70er mehr sind als Nostalgiebait und was das X-Prequel Pearl auf dem Kasten hat.Vom Low-Budget-Streifen zur TrilogieDenn eigentlich bekam Ti West anfänglich nur grünes Licht für einen Film. Mit gerade einmal einer Million Dollar Budget sollte X inszeniert werden. Während der Quarantäne vor den Dreharbeiten in Neuseeland kam West die Idee für ein Prequel: Pearl.Direkt hintereinander abgedreht, feierte Pearls Vorgeschichte bereits im vergangenen Jahr ihre Premiere in den US-Kinos. Nun ist der zweite Teil der X-Trilogie auch hierzulande erschienen – denn mit MaXXXine steht bereits ein finaler Storyabschluss in den Startlöchern.Wie sich Pearl von X unterscheidet, an welcher Epoche sich Ti West diesmal bedient und ob Schauspielerin Mia Goth an ihre Glanzleistung anknüpfen kann, erfahrt ihr ebenfalls in unserem X & Pearl Podcast. Und wenn ihr nach dem Podcast immer noch nicht genug habt, gönnt euch unsere Review zu X auf Filmtoast.de.Timcodes(00:00:00) Intro & Vorstellung(00:01:39) Was haben wir zuletzt geschaut?(00:09:32) Was macht Ty West aus?(00:18:50) Unsere Erwartungen an X(00:21:11) X – Story, Cast & Crew(00:23:55) X – Die Charaktere(00:34:22) X – Voll porno, zu wenig Slasher?(00:48:38) X – Mia Goth, ihre Doppelrolle & der Stellenwert von Sex(00:58:00) Pearl – Infos & Handlung(00:59:31) Pearl – Erwartungen, Probleme & Breaking Points(01:21:22) Pearl – Zurückweisung, Enablement & Mutter-Tochter-Beziehungen(01:34:51) Pearl – Eine audiovisuelle Zeitreise(01:45:35) Unser Fazit zu X & Pearl(01:51:15) Weise Worte zum Schluss
Manuel hat mit Jens und Max von Beltez gesprochen. Sie haben gemeinsam Klarheit in ihre etwas vernebelte Bandgeschichte gebracht, über Entstehungsprozesse in der Musik und einiges mehr gesprochen. Dabei ist ein sehr heiteres und teilweise sehr nerdiges Gespräch herausgekommen, was am Ende hochinformativ geworden ist und so in der Tiefe noch nicht bei uns besprochen wurde. Dabei gab es dann zwischendurch auch ein Wiederhören mit einem "alten" Bekannten... Hartschnack - der Extremmetal Podcast - jeden 2. Sonntag. Gastgeber: Manuel & Gerald - Mitglieder der Kältetod Legion Podcast im Audioformat: https://anchor.fm/hartschnack Webseite: https://www.hartschnack.de Facebook: https://www.facebook.com/Hartschnack Instagram: https://www.instagram.com/hartschnack_official Alles zu Beltez: Homepage: https://beltez.com/ Bandcamp: https://beltez.bandcamp.com/ Facebook: https://www.facebook.com/Beltez Instagram: https://www.instagram.com/beltez_official/ Infos zu Manuel: Instagram: https://www.instagram.com/manuelmortl/ Facebook: https://www.facebook.com/Extremleber/ Infos zu Gerald/Wolfsgrimm Records: Instagram: https://www.instagram.com/wolfsgrimmrecords/ Facebook: https://www.facebook.com/WolfsgrimmRecords Infos zur Kältetod Legion: YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCUImQh3djdg2Gj7p4UR6GDg/ Instagram: https://www.instagram.com/kaeltetod_legion/ Facebook: https://www.facebook.com/kaeltetodlegion Video, mit freundlicher Unterstützung von Frank, Foto & Film: Instagram: https://www.instagram.com/frank_foto_film/ Facebook: https://www.facebook.com/frankfotofilm --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/hartschnack/message
Dass vor allem die veränderte Form der Interaktion und Eingabe die neuen Generative AI-Anwendungen so einflussreich macht, dabei aber die typischen Risiken und Nebenwirkungen von Tech-Enthusiasten nur ungenügend behandelt werden, beschäftigt uns in unserer neuen Folge. Dabei ist der Grad zwischen zuverlässigen Prognosen und einem ausgeprägten Nichtwissen über die Zukunft wie gewohnt schmal. Dennoch sind ein paar spannende Gedanken zu Generative AI dabei herausgekommen. Viel Spaß!
Zur silbernen Zunge? Zum säuselnden Fuß? Nein, zum wilden Auge geht es in dieser fantastischen Folge Edeltalk! Die beiden Köln Connaisseure haben sich auf die Couch gelümmelt und liefern euch backfrisch eine herrliche Episode ab. Viel Spaß! Diese Folge wird unterstützt von WhatsApp. See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
Zur silbernen Zunge? Zum säuselnden Fuß? Nein, zum wilden Auge geht es in dieser fantastischen Folge Edeltalk! Die beiden Köln Connaisseure haben sich auf die Couch gelümmelt und liefern euch backfrisch eine herrliche Episode ab. Viel Spaß! Diese Folge wird unterstützt von WhatsApp. See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
"Alles ohne Würfel" - Der Sportpodcast mit Lukas&Malte Nachdem wir letzte Woche unsere Folge schon Mittwochs veröffentlicht haben und mit dieser die Gründung einer sogenannten "Super League" verhindert haben, sind wir in dieser Woche wieder wie gewohnt zum Freitag für zu hören. Und diesmal geht es der für 2024 beschlossenen Championsleague Reform an den Kragen! Wir reden über die Neuerungen, darüber was sich die Uefa davon angeblich erhofft und welche berechtigten Sorgen und Kritikpunkte wir, als Connaisseure des Spitzenfussballs, haben. Doch nicht nur Kritik wird in dieser Folge an die Uefa verteilt, sondern es gibt auch überraschendes Lob für den europäischen Verband, denn dieser möchte ab der kommenden Spielzeit der Frauen Championsleague endlich einen höheren Stellenwert verpassen, den diese schon längst verdient hat. Nicht zuletzt, weil auch mit den Frauen des FC Bayerns ein deutsches Team im Halbfinale des diesjährigen Turniers steht, haben wir also mal wieder einen Anlass um über den Frauenfussball zu sprechen. Doch in dieser Sendung geht es nicht nur um den Spitzenfussball Europas, sondern auch intensiv um den Abstieg aus der höchsten deutschen Spielklasse. Wir reden über Lukas' Team to watch (Werder Bremen) und geben unsere Prognosen ab, für wen es in den letzten drei Spielen noch besonders brenzlig wird. Außerdem kommen wir nicht drum herum und reden über den Abstieg von S04 und das sich ewig drehende Trainerkarussell. Und weil das mit dem RTL Job nicht geklappt hat - übrigens Glückwunsch Loddar - nennen wir diese Folge nach dem Herzensverein von Spotify Chef Daniel Ek, in der Hoffnung, dass er dafür dann einen Job für uns Experte und Podcaststernchen parat hat. Wer mehr wissen möchte, Fragen, Kritik oder Anregung zur Sendung hat, kann uns per Mail, Twitter und Instagram erreichen. Twitter: AoW_Podcast Insta: allesohnewuerfel Mail: info@allesohnewuerfel.de
Bernhard Moser ist ein kulinarisches Multitalent. Der österreichische Koch und Dipl. Sommelier lebt seit 2002 in der Landeshauptstadt Berlin und gründete eine Wein-Schule. Wie er mir verrät, mit anfänglichen Schwierigkeiten, da die „vinologische Welt“ noch nicht für Weinberatung bzw. Weinaufklärung bereit war. Dennoch hat er sich nicht entmutigen lassen und mit viel Willen sein Konzept durchgesetzt. Moser ist ein Mann der „alten Schule“ und seine Handschlagmentalität ist geschätzt unter seinen Kollegen. Das erklärt auch, warum er heute laut Travelers World eines der 10 besten Gourmetfestivals der Welt ins Leben rufen konnte. Voller Pioniergeist und Tatendrang gründete Bernhard Moser das Feinschmecker-Festival eat!Berlin, das rund 7.000 Besucher aus ganz Deutschland anzieht. In den Betrieben der Spitzengastronomie treffen sich an 10 Tagen Genießer und erleben eine einzigartige Show von Küche & Keller. 2010 wurde Bernhard Moser durch das Land Berlin im Rahmen der Berliner Meisterköche zum Gastronomischen Innovation ausgezeichnet. Seine Maxime lautet: Genuss braucht Kenntnis und jede Kultur braucht auch eine Gnusskultur. https://www.bernhardmoser.de/ https://in-via-gustum.de/ https://bew-genuss.de/
Manchmal, wenn die Gestirne günstig stehen und die Götter wohlgesonnen sind, entsteht ein Podcast von besonders feiner Qualität. Einen solchen Podcast, den Connaisseure auch raunend als "akustische Mini-Wini-Würstchenkette" bezeichnen, hört man wahrscheinlich nur einmal im Leben. Und jetzt kommts: Dieser Tag ist heute! Na, freut ihr euch?
SPOILERWARNUNG: 00:30:00 - 00:31:30 bitte überspringen, wenn ihr Dark Staffel 3 noch unbeeinflusst sehen wollt!!! Toller Typ sitzt eloquent Fuß Spezialisten Dinge zum ersten Mal hören oder sehen SPOILER: DARK S03 zwischen 00:30:00 - 00:31:30 Konzeptausbau von Hannes Auto Podcast Die Top 5 Erotischen Autoteile Unsere liebe für Free-Jazz Philipps Liebe für Techno Selbstironische Marketinggeschenke für die eigene Firma Philipps neue Lieblingsspiele für die Switch Recap animal crossing & Pokémon Go Sonic Forces und die Frage nach dem Warum? Podcastempfehlung reply all Das kleine 1x1 der Rücken-Nasen-Ohren Enthaarung
Ende der Staffel 1: Onkel Alex kredenzt einen Kabuse Sencha vom Teeclub Hamburg, Onkel Sebastian hat offensichtlichen Freitags-Blues und kokettiert mit seinen Popperschlappen.
Aufgemerkt! Es wird seriös! Also sort of! Mal wieder haben sich die beiden Feingeister und Connaisseure des Edlen und Intellektuellen zusammengefunden, um sich der Literatur zu widmen. Ein prasselndes Kaminfeuer und wohltemperierter Cognac ... wären schön gewesen.
Nach längerer Pause melden sich der DoppelSechs Chefredakteur Hendrik von Bültzingslöwen und der DoppelSechs Herausgeber Ole Zeisler in weihnachtlichem Ambiente zurück. Bei Glühwein und Spekulatius besprechen die beiden Connaisseure alles zu der Jahreshauptversammliung des FC Bayern München. Bleibt nur noch eine Frage: Was wird aus dem Schneider von Florian Silbereisen...?
Im einen Fall Kassettendecks dank elterlicher HiFi-Vorlieben und eine ausgeprägte Maxi-Single-Sucht, im anderen Fall die glückliche Entdeckung der UKW-Frequenz von Sunshine Live und der Data Becker Techno Maker: Die Herren Bösser und Wohde sind spätestens seit der Grundschule Mitte der 90er Connaisseure wohlklingender, meist elektronischer Musik. Auf den gemeinsamen Geschmack kamen sie erst 2005, als auch die ersten Plattenspieler angeschafft und das Frankfurter Einzugsgebiet unsicher gemacht wurde. Die gemächlichen Frankfurter haben seitdem einen groove-zentrierten Sound zwischen Deep- und Tech-House ausbaldowert und uns im vergangenen April mit "Of Mountains & Rainbows" ihr Debut auf dem R|Y|M-Label beschert. Tracklist: 01. Black Loops - Suki (Original Mix) 02. Roman - U Don't Smoke What I Smoke (Original Mix) 03. S Jay & Ste E - Don't Know Why (Original Mix) 04. Lunar City Express - Gloria (Supernova Remix) 05. Alvaro Smart - Wonder (Original Mix) 06. Ben Remember - We Got Deeper (Original Mix) 07. Rich Wakley - Lip Service (Hauswerks Remix) 08. Rhad - She (Original Mix) 09. Kobhi - Give It To Me (Original Mix) 10. Black Loops - No Questions (Original Mix) 11. Sidney Charles - Stripped Tease (Original Mix) 12. Pleasurekraft - Troller (Original Mix) Re:Fresh Your Mind-Contact: contact@refreshyourmind.net www.refreshyourmind.net www.facebook.com/refreshyourmind.net
2009 und 2010, Jahre der Weinlosigkeit, irgendwas muss doch da passiert sein... Connaisseure die wir sind versuchen wir dem auf den Grund zu gehen, landen aber über Umwegen doch wieder bei unseren üblichen Themen - Filmen, Serien, und zwei von Dirks Alltime Favourites: M*A*S*H und Star Trek...
Von der Hummel gestochen, wissen die Connaisseure nicht mehr, wo rechts und links ist. Themen: Spielt Nord-Nord-Ost noch eine Rolle im 27-dimensionalen Raum? Teilnehmer: Herb Frankfurter Franz Blum
Über das Ziel hinausgeschossen, tragen die Connaisseure zur ungebremsten Vergrößerung des Universums bei. Themen: Wernher Magnus Maximilian Freiherr von Braun sein Liegefahrrad Teilnehmer: Ede C. Schaarsberg Herb Frankfurter Franz Blum
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