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KI ersetzt Mitarbeitende – und Unternehmen holen sie später zurück? In dieser Folge schauen wir auf Ford, Klarna und die Commonwealth Bank und fragen: Wo stößt KI an ihre Grenzen und warum werden Erfahrungswissen, Urteilsvermögen und menschliche Interaktion wieder wichtiger?Außerdem geht es um die Zukunft der Minijobs. Eine mögliche Reform soll den bisherigen Sonderstatus verändern – mit Folgen für soziale Absicherung, Personalkosten und flexible Beschäftigungsmodelle. Was bedeutet das für Arbeitgeber und HR? Und könnten am Ende sogar weniger Menschen arbeiten? Darüber sprechen Susa und Laura in dieser Folge.Quellen:https://www.theguardian.com/technology/2026/jun/30/ai-backfired-so-ford-had-to-rehire-humans-greybeard-engineers https://www.forbes.com/sites/briansolis/2026/06/30/the-ford-ai-lesson-every-ceo-should-learn-before-replacing-people/ https://techcrunch.com/2026/06/28/ford-rehires-gray-beard-engineers-after-ai-falls-short/ https://www.techradar.com/pro/now-thats-an-embarassing-u-turn-bank-forced-to-rehire-human-workers-after-their-ai-replacement-fail-to-perform?https://www.fastcompany.com/91332763/going-ai-first-appears-to-be-backfiring-on-klarna-and-duolingohttps://www.personalwirtschaft.de/news/hr-organisation/minijob-abschaffung-was-die-rentenkommission-vorschlaegt-und-was-das-fuer-arbeitgeber-bedeutet-205829/“Das HR-Briefing" ist der wöchentliche HR-Podcast für Personaler:innen und Führungskräfte – powered by Personio. Weitere Infos zum Podcast, den Hosts und Personio findest du hier: https://www.personio.de/hr-briefing/Du hast Fragen, Feedback oder spannende Themen-Vorschläge? Kontaktiere uns unter: hr-briefing@personio.de
Wie erreichbar ist ein Autohaus heute wirklich, und worüber sprechen Kundinnen und Kunden, wenn sie ihr Auto oder ihre Beratung bewerten? In dieser Folge des EAN-Podcasts spreche ich mit Philipp Kranich, Senior Manager Automotive bei rpc, The Retail Performance Company. Sein Unternehmen berät Autohäuser und Automobilhersteller europaweit entlang der gesamten Wertschöpfungskette und hat für eine aktuelle Studie, bereits die zweite ihrer Art, rund 19.000 Kundendatenpunkte ausgewertet. Ein Ergebnis überrascht dabei besonders: Themen, die die Branche intensiv diskutiert, etwa das Agenturmodell, spielen für Kundinnen und Kunden kaum eine Rolle. Stattdessen dreht sich fast alles um die persönliche Interaktion mit dem Autohaus. Wir sprechen darüber, warum die telefonische Erreichbarkeit im Branchenschnitt nur bei 60 bis 70 Prozent liegt, welche Folgen das für die Kundenbindung hat und warum Voicebots dieses Problem bislang kaum lösen können. Philipp erklärt außerdem, wie sich das Beratungsgespräch rund ums E-Auto grundlegend verändert hat. Käuferinnen und Käufer kommen heute oft gut informiert ins Autohaus und stellen zunehmend nutzenorientierte statt rein technische Fragen, etwa zum späteren Wert der Batterie oder zur Unterstützung bei Problemen mit dem Laden und der App. Wir sprechen darüber, wie ein Händler mit einer besonders sorgfältigen Übergabe, inklusive gemeinsamem ersten Ladevorgang und Routenplanung, Kundinnen und Kunden langfristig an sich bindet, und warum sich ein solcher Mehraufwand auch im Provisionsmodell der Verkäuferinnen und Verkäufer widerspiegeln sollte. Zum Schluss geht es um die drei größten Hebel, die Philipp aus der Studie für den Handel ableitet: Kommunikation, Freundlichkeit und ein reflektierter Umgang mit Werkstattstundensätzen. Er warnt ausdrücklich davor, die Preisschere zwischen Verbrenner und E-Auto zu weit zu öffnen, weil das Kundinnen und Kunden nach Ablauf der Garantiezeit zur Abwanderung bewegen kann. Auch im After Sales sieht er ungehobenes Potenzial, etwa beim Verkauf von Wallboxen oder bei der Betreuung des Lademanagements für private und gewerbliche Kundschaft. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, was am Ende wirklich über eine gute oder schlechte Kundenerfahrung im Autohaus entscheidet, jenseits von Ladeleistung und Reichweite.
Was verlangt uns Komplexität ab und könnte Gedeihlichkeit hier Hilfestellung bieten? Ein DenkDuett mit Louis Klein und Christoph Quarch Was ist das eigentlich, diese Komplexität, die uns alle vor sich hertreibt? Und was hat gute Governance damit zu tun, Komplexität zu meistern? Um sich politisch und ökonomisch in einer zunehmend komplexen Welt zurechtzufinden braucht es allem voran ein Kriterium, an dem man sich orientieren kann. Der Systemwissenschaftler und Berater Louis Klein wirbt dafür, die Gedeihlichkeit von Mensch und Gesellschaft als ein solches Maß aller Dinge zur Geltung zu bringen. Auf diese Weise könnte es gelingen, den immer deutlicher zutage tretenden Wiederspruch der westlichen Welt aufzulösen: mit der Demokratie ein politisches System zu propagieren, das auf die Mehrung des Gemeinwohls ausgerichtet ist, und gleichzeitig mit dem Liberalismus einer ökonomischen Theorie zu folgen, die dem Eigennutz verschrieben ist. Dabei könnte Europa eine Führungsrolle entnehmen, denn Gedeihlichkeit braucht vor allem das, womit Europa viel Erfahrung hat: Diversität und Interaktion. *** DenkDuett - wir bringen erneut unser wunderbares Gesprächsformat zu euch, denn gemeinsames Denken ist am Wirkreichsten. DenkDuett - ein freies Spiel der Gedanken; nicht vorgefertigt und abgerufen, sondern frisch und freihändig im Augenblick entwickelt. Die Themen variieren. Jedes Mal aber gibt es neuen Stoff zum Mit- und Weiterdenken, wenn der Philosoph Christoph Quarch mit seinem Gast ins Gespräch kommt. Buchempfehlungen - das neue Buch von Louis Klein erscheint am 30.9.26 Realising the Learning Organisation through System Thinking A Cyber-systemic Approach to Human Resource Development (Verlinkung zu Dussmann - Berlin). AGORA42 - das Philosophische Wirtschaftsmagazin Home - European School of Governance
Die Entwicklung von künstlicher Intelligenz in der wissenschaftlichen Forschung – insbesondere in der theoretischen Physik und Mathematik – lässt sich hervorragend durch die in den Quellen beschriebene Analogie der vier Epochen der Schachcomputer erklären. Der Übergang von der Spielzeug-Ära (Toy) zur Werkzeug-Ära (Tool) und die darauffolgenden Phasen stellen sich wie folgt dar:Schach-Analogie: In dieser Phase war es bereits eine Sensation, wenn ein Schachcomputer überhaupt einen regelkonformen und halbwegs sinnvollen Zug ausgeben konnte.LLMs in der Physik und Mathematik: Noch im Jahr 2019 agierten Large Language Models auf dem Niveau eines Vorschulkindes. Die größten Modelle hatten damals etwa eine Milliarde Parameter und konnten kaum kohärente Sätze oder logische Zusammenhänge bilden. Auf dem anspruchsvollen Highschool-Mathematik-Benchmark MATH erreichten die besten Modelle vor vier Jahren gerade einmal eine Genauigkeit von 6 %. Sie scheiterten vor allem daran, die menschliche Formulierung der Aufgaben überhaupt semantisch zu erfassen, und lagen damit auf dem Niveau von blindem Raten.Schach-Analogie: Computer wurden als nützliche, aber hochgradig spezialisierte Werkzeuge für eng umgrenzte Teilbereiche eingesetzt – beispielsweise zur Berechnung von Endspielen oder zum Abrufen von Eröffnungsdatenbanken.LLMs in der Physik und Mathematik: Durch das Entdecken von Skalierungsgesetzen (Scaling Laws) sowie massiven algorithmischen Fortschritt entwickelten sich LLMs rasant zu mächtigen Werkzeugen für Forscher. Als Werkzeuge übernehmen sie heute bereits unverzichtbare Teilaufgaben im wissenschaftlichen Alltag:Der Sprecher macht deutlich, dass wir die reine Werkzeug-Ära bereits hinter uns lassen und uns mitten in der Zentaur-Ära befinden. Das Konzept des Zentauren (halb Mensch, halb Maschine) beschreibt die kollaborative Forschung.Schach-Analogie: Die stärksten Akteure im Schach waren über Jahre hinweg menschliche Großmeister, die in direkter Interaktion mit der tiefen Rechensuche von Computern spielten.LLMs in der Physik und Mathematik: Ein konkretes Beispiel aus dem Jahr 2024 zeigt diesen Übergang: Ein Team aus professionellen Mathematikern, darunter der Präsident der American Mathematical Society, veröffentlichte eine wissenschaftliche Arbeit in Kooperation mit Gemini. Das Modell lieferte dabei völlig neuartige mathematische Argumente und Beweise, die über das bloße Reproduzieren hinausgingen. Der Mensch fungierte hierbei als Guide, der die vom Modell generierten Beweiskandidaten bewertete und die Richtung lenkte.Der finale Schritt der Analogie führt über den reinen Nutzen als Werkzeug hinaus zu autonomen Systemen, die menschliche Spitzenleistungen übertreffen.Benchmarks auf PhD-Niveau wie GPQA wurden innerhalb kürzester Zeit von Modellen gemeistert und sind faktisch „tot“, weil die KI-Systeme nahezu perfekte Scores erzielen.Mit der autonomen Lösung einer berühmten offenen Vermutung des Mathematikers Paul Erdős (der Unit Distance Conjecture) durch ein KI-Modell wurde kürzlich der erste historisch bedeutsame, eigenständige Durchbruch erzielt. Ein renommierter Fields-Medaillenträger bestätigte, dass er diesen Beweis ohne Zögern zur Veröffentlichung in den hoch angesehenen Annals of Mathematics empfohlen hätte.Fazit: Der Wandel vom Spielzeug zum unersetzlichen Werkzeug und hin zum autonomen Entdecker vollzieht sich in einer atemberaubenden Geschwindigkeit – etwa viermal so schnell wie die Lernkurve eines menschlichen Schülers. Selbst ohne zukünftigen technologischen Fortschritt sind die bereits existierenden Modelle mächtig genug, um die Arbeitsweise in der theoretischen Physik fundamental zu revolutionieren.
Die Entwicklung von künstlicher Intelligenz in der wissenschaftlichen Forschung – insbesondere in der theoretischen Physik und Mathematik – lässt sich hervorragend durch die in den Quellen beschriebene Analogie der vier Epochen der Schachcomputer erklären. Der Übergang von der Spielzeug-Ära (Toy) zur Werkzeug-Ära (Tool) und die darauffolgenden Phasen stellen sich wie folgt dar:Schach-Analogie: In dieser Phase war es bereits eine Sensation, wenn ein Schachcomputer überhaupt einen regelkonformen und halbwegs sinnvollen Zug ausgeben konnte.LLMs in der Physik und Mathematik: Noch im Jahr 2019 agierten Large Language Models auf dem Niveau eines Vorschulkindes. Die größten Modelle hatten damals etwa eine Milliarde Parameter und konnten kaum kohärente Sätze oder logische Zusammenhänge bilden. Auf dem anspruchsvollen Highschool-Mathematik-Benchmark MATH erreichten die besten Modelle vor vier Jahren gerade einmal eine Genauigkeit von 6 %. Sie scheiterten vor allem daran, die menschliche Formulierung der Aufgaben überhaupt semantisch zu erfassen, und lagen damit auf dem Niveau von blindem Raten.Schach-Analogie: Computer wurden als nützliche, aber hochgradig spezialisierte Werkzeuge für eng umgrenzte Teilbereiche eingesetzt – beispielsweise zur Berechnung von Endspielen oder zum Abrufen von Eröffnungsdatenbanken.LLMs in der Physik und Mathematik: Durch das Entdecken von Skalierungsgesetzen (Scaling Laws) sowie massiven algorithmischen Fortschritt entwickelten sich LLMs rasant zu mächtigen Werkzeugen für Forscher. Als Werkzeuge übernehmen sie heute bereits unverzichtbare Teilaufgaben im wissenschaftlichen Alltag:Der Sprecher macht deutlich, dass wir die reine Werkzeug-Ära bereits hinter uns lassen und uns mitten in der Zentaur-Ära befinden. Das Konzept des Zentauren (halb Mensch, halb Maschine) beschreibt die kollaborative Forschung.Schach-Analogie: Die stärksten Akteure im Schach waren über Jahre hinweg menschliche Großmeister, die in direkter Interaktion mit der tiefen Rechensuche von Computern spielten.LLMs in der Physik und Mathematik: Ein konkretes Beispiel aus dem Jahr 2024 zeigt diesen Übergang: Ein Team aus professionellen Mathematikern, darunter der Präsident der American Mathematical Society, veröffentlichte eine wissenschaftliche Arbeit in Kooperation mit Gemini. Das Modell lieferte dabei völlig neuartige mathematische Argumente und Beweise, die über das bloße Reproduzieren hinausgingen. Der Mensch fungierte hierbei als Guide, der die vom Modell generierten Beweiskandidaten bewertete und die Richtung lenkte.Der finale Schritt der Analogie führt über den reinen Nutzen als Werkzeug hinaus zu autonomen Systemen, die menschliche Spitzenleistungen übertreffen.Benchmarks auf PhD-Niveau wie GPQA wurden innerhalb kürzester Zeit von Modellen gemeistert und sind faktisch „tot“, weil die KI-Systeme nahezu perfekte Scores erzielen.Mit der autonomen Lösung einer berühmten offenen Vermutung des Mathematikers Paul Erdős (der Unit Distance Conjecture) durch ein KI-Modell wurde kürzlich der erste historisch bedeutsame, eigenständige Durchbruch erzielt. Ein renommierter Fields-Medaillenträger bestätigte, dass er diesen Beweis ohne Zögern zur Veröffentlichung in den hoch angesehenen Annals of Mathematics empfohlen hätte.Fazit: Der Wandel vom Spielzeug zum unersetzlichen Werkzeug und hin zum autonomen Entdecker vollzieht sich in einer atemberaubenden Geschwindigkeit – etwa viermal so schnell wie die Lernkurve eines menschlichen Schülers. Selbst ohne zukünftigen technologischen Fortschritt sind die bereits existierenden Modelle mächtig genug, um die Arbeitsweise in der theoretischen Physik fundamental zu revolutionieren.
Willkommen zu KlarFunk, dem neuen Format für Themen, die zu wichtig für schnelle Antworten sind. In dieser Einsteigerfolge widmen wir uns einem faszinierenden Alltagsparadoxon der Social-Media-Welt: Warum verbringen Menschen Stunden damit, Content von Personen zu konsumieren, die sie eigentlich verabscheuen? Wir werfen einen genauen Blick auf das Phänomen „Hate-Watching“ und die sogenannte parasoziale Hassbeziehung. Dabei analysieren wir, warum sich Anti-Fans strukturell exakt wie Super-Fans verhalten – sie schauen Videos bis zum Ende, abonnieren Benachrichtigungen und kommentieren fleißig. Ihr erfahrt, warum den Algorithmen von YouTube und Co. eure Aufregung völlig egal ist, da jede Form von Interaktion als positiv gewertet wird. Außerdem sprechen wir über In-Group- und Out-Group-Dynamiken und wie gemeinsame Feindbilder ein starkes Wir-Gefühl in Communitys erzeugen. Wenn der Hass auf eine Person zur zentralen Säule der eigenen Identität wird, wohnt diese Person quasi mietfrei im eigenen Kopf. Das wichtigste Learning dieser Folge: Das wahre Gegenteil von Fan-Sein ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit. Der algorithmische und emotionale Tod tritt erst ein, wenn wir aufhören, unsere Zeit und Aufmerksamkeit zu verschenken. Frage an die Community: Ertappt ihr euch selbst beim Hate-Watching? Schreibt es in die Kommentare und lasst uns darüber diskutieren!
Willkommen zu KlarFunk, dem neuen Format für Themen, die zu wichtig für schnelle Antworten sind. In dieser Einsteigerfolge widmen wir uns einem faszinierenden Alltagsparadoxon der Social-Media-Welt: Warum verbringen Menschen Stunden damit, Content von Personen zu konsumieren, die sie eigentlich verabscheuen? Wir werfen einen genauen Blick auf das Phänomen „Hate-Watching“ und die sogenannte parasoziale Hassbeziehung. Dabei analysieren wir, warum sich Anti-Fans strukturell exakt wie Super-Fans verhalten – sie schauen Videos bis zum Ende, abonnieren Benachrichtigungen und kommentieren fleißig. Ihr erfahrt, warum den Algorithmen von YouTube und Co. eure Aufregung völlig egal ist, da jede Form von Interaktion als positiv gewertet wird. Außerdem sprechen wir über In-Group- und Out-Group-Dynamiken und wie gemeinsame Feindbilder ein starkes Wir-Gefühl in Communitys erzeugen. Wenn der Hass auf eine Person zur zentralen Säule der eigenen Identität wird, wohnt diese Person quasi mietfrei im eigenen Kopf. Das wichtigste Learning dieser Folge: Das wahre Gegenteil von Fan-Sein ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit. Der algorithmische und emotionale Tod tritt erst ein, wenn wir aufhören, unsere Zeit und Aufmerksamkeit zu verschenken. Frage an die Community: Ertappt ihr euch selbst beim Hate-Watching? Schreibt es in die Kommentare und lasst uns darüber diskutieren!
277 | Software ist nicht mehr das, was es war. Mein Gast Felix Rahlmeyer weiß, was danach kommt.Partner dieser Folge:PlaudRichtig gute Transkriptionen für Offline Meetings mit Plaud. Geh auf: https://de.plaud.ai/dpt10% Discount code: OPT10Mach das 1-minütige Quiz und finde eine Geschäftsidee, die zu dir passt: digitaleoptimisten.de/quiz. Mich erreichst du unter alexander@digitaleoptimisten.deKapitel(00:00) Intro(02:45) Was ist die SaaSpocalypse - und ist sie schon vorbei?(09:10) Die ersten Toten sind AI-Tools: 80% Traffic weg(17:14) Die Grenzen des Vibecoding(27:55) Airtable und Bending Spoons: Das Produkt lebt, der Preis ist tot(40:08) Neue Chancen nach der SaaSpocalypse(53:46) Felix' beste GeschäftsideeSo erreichst du uns:Sprachnachricht senden: https://www.speakpipe.com/digitaleoptimistenEmail schreiben: alexander@digitaleoptimisten.deLearningsSchichtwechsel bei SaaS-Architektur. Die obere Schicht wird von AI/Chat-Interfaces orchestriert. Die SARS-Pokalypse-Diskussion zeigt, dass klassische CRM/ERP-Systeme als Zulieferer für diese neue Schicht dienen. Für Gründer bedeutet das, dass Pricing-Modelle wie Per-Seat neu bewertet werden müssen, da weniger Lizenzen nötig sein könnten und Interaktion stärker dominiert wird.Agenten-Tools gewinnen, Qualität unsicher. Auf OMR Reviews gibt es Traction für Agenten- und Assistant-Kategorien, aber die Bewertungen sind oft schlecht. Klassische CMOs-Agenten funktionieren noch nicht zuverlässig, und viele Tools liefern nicht die erwartete Qualität. Für Unternehmen bedeutet das, dass Prototyping und klare Nutzungsgrenzen wichtig sind, bevor man in breite Implementierung investiert.Geo-Sovereignty öffnet Chancen. Generative Engine Optimization und Sovereignty-Themen treiben neue Kategorien wie GEO voran; Europas Gründung wird zur Chance. Unternehmen sollten DSGVO-konforme Lösungen suchen und in Europa gründen bzw. operieren, um regulatorische Vorteile zu nutzen.Vertikale Branchenlösungen boomen. Felix nennt Handwerk, Vereine und Vereinssoftware als Bereiche mit starker Nachfrage; Es gibt Potenzial, bestehende Tools zu kaufen oder neu zu strukturieren. Für Gründer bedeutet das: fokussiere auf Branchenexpertise statt generische Tools, erkenne Buy-Playbooks, und nutze Nischen mit vorhandener Kundenbasis.Storytelling bleibt menschliche Stärke. Storytelling bleibt eine menschliche Fähigkeit, auch wenn AI unterstützt; kreative Elemente wie Humor lassen sich nicht zuverlässig von LLMs erzeugen. Unternehmen sollten daher in Markenstorys investieren und Menschen für Narrative einsetzen, auch wenn KI Hilfestellung gibt.KeywordsSaaS-PokalypseKI-AgentenGenerative KIGenerative Engine OptimizationKI-SouveränitätWas bedeutet SaaS-Pokalypse für InvestorenAuswirkungen von KI-Interfaces auf SaaS-PreisstrukturenDSGVO-konforme KI-Tools DeutschlandAirtable Übernahme Bending Spoons BewertungOMR ReviewsVertikale BranchensoftwareOpen-Source KI
Wie kann es sein, dass du mehr Menschen erreichen kannst als jemals zuvor und dich trotzdem einsam fühlst?In Teil 4 meiner Come Alive Serie geht es um eine der 4 Säulen der Lebendigkeit: Verbindung. Meine zentrale These dieser Folge lautet: Verbunden ist nicht dasselbe wie vernetzt. Du kannst hunderte Kontakte im Smartphone haben, ständig Nachrichten bekommen und trotzdem das Gefühl haben, dass dir etwas Entscheidendes fehlt. Genau diesem Unterschied gehe ich in dieser Folge auf den Grund.Ich spreche darüber, warum soziale Beziehungen einen so großen Einfluss auf Gesundheit, Glück und Langlebigkeit haben und warum gute Beziehungen dich sogar vor deinen eigenen schlechten Entscheidungen schützen können. Dabei geht es auch um die berühmte Harvard Study of Adult Development und die Frage, was unsere Beziehungen mit unserer Gesundheit Jahrzehnte später zu tun haben.Außerdem geht es um die Schattenseite unserer digitalen Vernetzung: Online-Dating, Social Media, künstliche Beziehungen und die Gefahr, dass wir immer besser darin werden, miteinander verbunden zu sein, ohne wirklich miteinander in Kontakt zu kommen. Ich spreche darüber, welche sozialen Fähigkeiten uns dabei verloren gehen können und warum echte Begegnungen biologisch etwas anderes auslösen als digitale Interaktion.Viel Spaß beim Zuhören und Go for Flow! ► Diese Folge ist Teil der 5-teiligen Come Alive Serie – Die Wissenschaft der Lebendigkeit.
Von Social Media zu Interest Media: Warum Follower egal werden Reichweite neu gedacht: TJ erklärt, warum die Followerzahl als Erfolgskennzahl ausgedient hat – und was Interest Media stattdessen bedeutet. Aus 20–25 Stunden wöchentlichem Videomaterial baut sein Team automatisiert Podcasts, Workbooks und LinkedIn-Posts. Wer versteht, wie sich das Konsumentenverhalten verschoben hat, kann diesen Hebel sofort nutzen. Der Rohstoff, den du schon hast – aber noch nicht nutzt Wer regelmäßig Calls, Workshops oder Gruppenformate abhält, produziert bereits enormes Content-Volumen. Im Koerting Institute sind es allein im KI-Café zwei Stunden pro Woche; über alle Gruppen-Calls summiert sich das locker auf 20 bis 25 Stunden Videomaterial pro Woche. Das Problem ist selten der fehlende Stoff – es ist die fehlende Pipeline, um daraus mehr zu machen. TJ zeigt, wie sein Team aus diesen Tonspuren und Aufzeichnungen innerhalb eines einzigen Tages fertige Akademie-Videos, Workbooks, Podcast-Episoden und LinkedIn-Beiträge ableitet. Kein zusätzliches Redaktionsteam, kein manuelles Nachbearbeiten jedes Formats – sondern eine automatisierte Weiterverarbeitung, die den vorhandenen Rohstoff endlich vollständig ausschöpft. Warum der Shift plötzlich kommt – und was Facebook 2012 damit zu tun hat TJ erinnert sich an eine Zeit, in der Facebook echte soziale Funktion hatte. Von 2009 bis etwa 2018 verknüpfte er dort Menschen aus New York, Australien und aller Welt – nicht um Umsätze zu generieren, sondern um Verbindungen zu pflegen. Er druckte seine Jahrgänge bei mysocialbook.com als Bücher: Die Bände wurden bis 2015 immer dicker, dann immer dünner, bis er aufhörte. Das Soziale war schlicht verschwunden. Was folgte, war die Follower-Ära: Reichweite aufbauen, Inhalte pushen, Menschen über den Link in der Bio in den Funnel führen. Viele Plattformnutzer klagen heute noch darüber, dass LinkedIn die soziale Komponente verliere. TJ bringt es auf den Punkt: Diese Komponente spielt ohnehin keine Rolle mehr. Interest Media: Was Alex Hormozi in Las Vegas auf den Punkt gebracht hat Der entscheidende Augenöffner kam für TJ auf einer Veranstaltung in Las Vegas, wo Alex Hormozi den Begriff Interest Media prägte. Die Kernthese: Menschen suchen heute nicht mehr nach Beziehungen, wenn sie Plattformen öffnen. Sie suchen nach Informationen, Weiterentwicklung und Antworten auf konkrete Fragen – ähnlich wie bei einer YouTube-Suche. Das verändert die Spielregeln fundamental. Wer Content mit dem Ziel produziert, Follower anzusprechen, die ihn bereits kennen, denkt in der alten Logik. Wer Content produziert, der aktiv gesucht wird, spielt das neue Spiel. Die Konsequenz für Unternehmer: Nicht die Abonnentenzahl entscheidet, sondern wie tief und wie lange Menschen mit den Inhalten interagieren – also echte Konsumtiefe statt oberflächliche Reichweite. Was Unternehmen gerade verpassen – und warum das deine Chance ist Viele Unternehmer optimieren noch auf Follower, Kommentare und sichtbare Interaktionen – Metriken, die aus der Social-Media-Ära stammen. Die Plattformen selbst haben sich längst weiterentwickelt: Algorithmen bevorzugen Inhalte, die Menschen aktiv suchen und lange konsumieren, nicht Inhalte, die nur im bestehenden Netzwerk zirkulieren. Wer das noch nicht eingepreist hat, verliert organische Reichweite an Anbieter, die spezifische Fragen spezifischer Zielgruppen beantworten – egal wie groß deren Community ist. Die Chance liegt darin, jetzt auf suchgetriebene, tiefe Inhalte umzuschwenken: Formate, die echten Wissensbedarf bedienen, und Pipelines, die diesen Content effizient in mehrere Kanäle übersetzen, bevor der Rest des Marktes aufgewacht ist. Fazit: Nicht Follower, sondern Tiefe ist die neue Währung Der Shift von Social Media zu Interest Media ist kein Trend, sondern eine strukturelle Verschiebung im Konsumentenverhalten. TJ fasst es klar zusammen: Follower sind irrelevant, Konsumtiefe entscheidet. Wer gleichzeitig erkennt, dass er bereits auf einem Berg ungenutzten Content-Rohstoffs sitzt, und wer eine KI-gestützte Pipeline aufbaut, die diesen Rohstoff automatisch in mehrere Formate übersetzt, kombiniert beide Erkenntnisse zu einem echten Wettbewerbsvorteil. Das Flywheel dreht sich – die Frage ist nur, ob du es anwirfst. Das nimmst du mit: • Nicht die Followerzahl zählt, sondern wie tief und wie lange Menschen deine Inhalte konsumieren – das ist die Kernmetrik im Zeitalter von Interest Media. • Wer regelmäßig Calls, Workshops oder Gruppenformate abhält, produziert bereits 20–25 Stunden Rohstoff pro Woche – der richtige Aufbau macht daraus Podcasts, Workbooks und Posts, ohne zusätzliches Team. • Der von Alex Hormozi in Las Vegas beschriebene Shift ist real: Menschen öffnen Plattformen heute, um aktiv nach Informationen zu suchen, nicht um Beziehungen zu pflegen – wer Content noch in der alten Logik produziert, verliert Reichweite. • Eine KI-gestützte Content-Pipeline kann aus einer einzigen Aufzeichnung innerhalb eines Tages mehrere fertige Formate erzeugen – das ist der entscheidende Effizienz-Hebel für Unternehmer mit begrenzten Ressourcen. • Die soziale Komponente auf LinkedIn und anderen Plattformen ist nicht verschwunden – sie war schlicht nie der eigentliche Wachstumstreiber für Unternehmer, die suchgetriebene Zielgruppen erreichen wollen. Kapitel: 00:00 Content-Pipeline: Was aus Calls automatisch entsteht 01:24 Die Shift-These: Von Social Media zu Interest Media 01:56 Facebook 2012 – als soziale Verbindung noch der Kern war 04:59 Followerzahl ist irrelevant – Tiefe der Interaktion zählt Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 16:30 bis 18:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 16:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Der neue Grill ist kaputt – und die Kaufberatung startet nicht mehr bei Google oder Amazon, sondern in ChatGPT. Für Händler und Marken heißt das: Die entscheidende Phase der Customer Journey passiert, bevor der Kunde überhaupt auf der eigenen Seite landet. Wer dort mit den falschen Daten antritt, taucht in den KI-Empfehlungen gar nicht erst auf. Burkhard Richter, Director Digital Consulting bei Diconium, beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit E-Commerce. In dieser Money-Monday-Folge nimmt er sich fünf Hypothesen zu Agentic Commerce vor und zeigt, was KI im Handel wirklich verändert – und was Händler jetzt konkret tun sollten. Wir sprechen darüber, warum aus SEO jetzt GEO wird, wieso Datensilos das größte Hindernis sind, warum KI eher Profitabilität als Wachstum bringt, wie sich die Rolle des Online-Shops verändert – und warum sich Kunden trotz aller Automatisierung wieder nach menschlichem Kontakt sehnen. Du erfährst... ...wie KI Kaufentscheidungen beeinflusst und Unternehmen darauf reagieren können. ...welche Rolle der Online-Shop in einer KI-geprägten Zukunft spielt. ...wie menschliche Interaktion trotz KI im Handel relevant bleibt. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Ein Kommentar von Paul Clemente.Dass die deutsche Hauptstadt nicht im Sommerloch versinkt, verdankt sie dem frischgebackenen Intendanten der Berliner Volksbühne: Matthias Lilienthal. Als Ex-Dramaturg von Frank Castorf weiß er, wie man die Werbetrommel strapaziert: Vor zwölf Jahren übertrug man ihm die Intendanz der Münchener Kammerspiele. Startschuss: Im September 2015. Zeitlich parallel zur Grenzöffnung durch die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dem folgte eine mediale Schlammschlacht.Auch Lilienthal beteiligte sich, lud zu einem „Open Border“-Kongress. Besonders brisant: Die „Internationale Schlepper- und Schleusertagung (ISS)“. Gefragt wurde, wie man Schleusen demokratisieren könne. Ein Journalist pries in seinem Vortrag das soziale Netzwerk Facebook. Mit ihm kam nämlich die Preistransparenz. Mit seiner Hilfe könnten Flüchtlinge die Angebote der Schlepper vergleichen und das Preiswerteste aussuchen. - Diese satirische Kunst-Tagung stieß bei der CSU auf wenig Gegenliebe. Dennoch: Sie erzielte Aufmerksamkeit. Die Kammerspiele waren plötzlich im Gespräch.Lilienthal vertritt ein postdramatisches Theater. Gemeint sind Inszenierungen, die keine Vorlagen bebildern, keine Dramentexte als Grundlage nutzen. Stattdessen: Performances, Film und Interaktion. Assoziative Verknüpfung ersetzt traditionelle Handlung. Diese Form führt Lilienthal in der Volksbühne fort. Einem ehemaligen Arbeiter-Theater, belastet mit dem Erbe einer 25-jährigen Castorf-Intendanz. Dieses Haus will Lilienthal neu erfinden. Zum Auftakt: Ein Projekt, das Berlins marode Infrastruktur aufgreift. Um die Schließung zahlreicher Schwimmbäder zu kompensieren, wurde vor der Volksbühne ein „Volksbad“ errichtet. Ein riesiger Pop-up-Swimming Pool mit freiem Eintritt. Und nebenan, im Volksbühnen-Pavillion, gastiert eine Frittenbude.Wie viel der Badespaß kostet? Schlappe 300 000 Euro. Aber keine Sorge: Die Summe wird durch den Haus-Etat gedeckt. Schließlich ist der Pool zum Kunstwerk und die Besucher zu Akteuren einer interaktiven Performance erklärt.Die Ernüchterung kam schnell. Schon drei Tage nach der Eröffnung musste das 25 m lange Pop-Up-Planschbecken schließen. Grund: Die Duschen funktionierten nicht. Baupfusch made in Germany. Man erinnere sich an den Berliner Flughafen oder an die Elbphilharmonie. Nichts Ungewöhnliches also. Am vergangenen Freitag sollte das „Volksbad“ wieder öffnen. Doch dazu kam es nicht.Das Angebot des „Volksbads“ beschränkt sich nicht auf privaten Besuch. Auch Vereine dürfen den Pool für einige Stunden buchen. Für Freitag, den 14. August hatte „Each One Teach One“ das künstlerisch wertvolle Planschbecken gebucht. Dieser Verein, kurz: EOTO, unterstützt Integration und „Empowerment“ (Selbstbefähigung) schwarzer Kinder. Am Dienstag informierte die Volksbühne auf ihrer Webseite: Zwischen 12 bis 18 Uhr sei der Pop-Up-Pool vom EOTO-Verein gebucht. Im Anschluss stehe er wieder allen offen. Für Aufruhr sorgte eine zusätzliche Erklärung:Es dürfte diese „Exklusivität“ gewesen sein, die für Ärger sorgte. Noch am gleichen Nachmittag folgte eine Korrektur. Jetzt hieß es: Das Volksbad sei „für Each One Teach One (EOTO) e.V. reserviert.“ Eine Anpassung an den Sprachgebrauch klassischer Vereinsreservierung. Natürlich zu spät.Medien wie Nius nahmen das Konzept unter Beschuss. Die Mainstream-Nachrichten folgten bei Fuß. Schon tobte eine verbale Schlammschlacht. Auch Politiker mischten sich ein: AfD-Chefin Alice Weidel sprach von „Apartheid". Die Berliner Bezirksverordnete Aileen Weibeler, Mitglied der CDU, überkam ein Gefühl von Diskriminierung. O-Ton:„In diesem Zeitraum ist das VOLKSBAD exklusiv für Schwarze Communities geöffnet.“„Ich darf nicht ins Schwimmbad, weil ich weiß bin“....https://apolut.net/volksbuhnen-desaster-integration-durch-apartheit-von-paul-clemente/“Hier apolut unterstützen: https://apolut.net/unterstuetzen/”
Physician Assistants, Primary Care Manager, VERAH – nichtärztliche Fachkräfte übernehmen immer mehr Aufgaben in der Hausarztpraxis. Was das für Praxisorganisation, Haftung und Honorierung bedeutet, erklärt Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth, Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes in dieser Folge von O-Ton Allgemeinmedizin. Während im EBM die persönliche Leistungserbringung – der Arzt-Patienten-Kontakt – zentral ist, entwickelt der HÄV in seinen HzV-Verträgen dieses Element weiter: zum Praxis-Patienten-Kontakt, bei dem es keine Rolle mehr spielt, wer im Team versorgt oder ob die Interaktion in Präsenz oder digital stattfindet. Interprofessionelle Teamarbeit entlastet nicht nur die Praxisleitung. Sie ist auch – zusammen mit einer cleveren Digitalisierung – die Antwort auf den Ärztemangel. Prof. Buhlinger-Göpfarth plädiert für einen Delegationsrahmen statt starrer Kataloge. „Es ist nicht immer gut, die Dinge bis ins kleinste Detail zu regeln – das nimmt Freiheit und ist bürokratisch.“ Der HÄV arbeitet an SOPs (Standard Operating Procedures), die zeigen, wie eine Sprechstunde anhand von Leitsymptomen organisiert werden kann. https://bit.ly/4hoYfbK
In der neuen Folge des Wandelwerker Podcasts sprechen Stefan und Anna darüber, warum ein gelungener Kulturwandel im Arbeitsschutz eine klare Aufbau- und Ablauforganisation braucht und wie sich diese in der betrieblichen Praxis gestalten lässt. Sie erläutern, warum Sicherheitskultur nicht als zeitlich begrenztes Projekt gedacht werden sollte, und ordnen ein, wie der Arbeitsschutzausschuss als bestehendes Gremium neu gestaltet werden kann, um vom reinen Zuhören hin zu echter Interaktion und Beschlussfähigkeit zu kommen. Sie räumen dabei mit verbreiteten Mythen rund um den ASA auf, etwa dass es eine feste Vorgabe für dessen Ablauf gebe oder dass die Geschäftsführung oder alle Sicherheitsbeauftragten zwingend teilnehmen müssten. Darüber hinaus stellen sie eine mehrstufige Gremienstruktur vor, vom strategisch ausgerichteten Lenkungskreis über den operativen ASA bis zur Siebe-Sitzung als Beteiligungsformat für Sicherheitsbeauftragte, und zeigen auf, wie dadurch echte Multiplikatoren im Unternehmen entstehen können.
275 | Samuel und Alex pitchen sich Geschäftsideen! Diesmal: Ein Oura-Ring, der soziale Interaktion misst, eine App gegen Rückenschmerzen und eine Idee mit Pikachu.Partner dieser Folge:sevdesk.deUpgrade deine Buchhaltung! Rabatt auf den Jahrestarif mit 60% auf die gesamte Vertragslaufzeit bei 12 und 24 Monaten: OPTIMISTEN6060% auf die ersten 3 Monate bei Monatstarifen: OPTIMISTEN3M https://sevdesk.de/digitale-optimisten/?utm_source=podcast&utm_medium=referral&utm_campaign=er_digitale-optimisten_q2_2026_#2 Mach das 1-minütige Quiz und finde eine Geschäftsidee, die zu dir passt: digitaleoptimisten.de/quiz.Kapitel(00:40) Intro(04:21) Bitcoin Bros(12:46) Proseminar Klimawandel(24:46) Geschäftsidee: Oura Ring, der soziale Interaktionen misst(37:55) Y-Combinator Request for Startups(30:25) Was ist eigentlich mit E-Mobilität?(47:22) Geschäftsidee von Samuel: App gegen Rückenschmerzen (55:15) Geschäftsidee von Alex: KartenkurierSo erreichst du uns:Sprachnachricht senden: https://www.speakpipe.com/digitaleoptimistenEmail schreiben: alexander@digitaleoptimisten.deLearningsKlimasysteme ganzheitlich denkenDer Dialog zeigt, dass Albedo-Effekt, OTEC und Aerosole zusammenwirken und dass eine einzelne Maßnahme das Klima nicht zuverlässig steuert. Energie bleibt Energie, und der Gesprächsverlauf betont die Wechselwirkungen sowie die Notwendigkeit von Koordination unter Regierungen und privaten Akteuren. Es wird deutlich, dass private Akteure oder einzelne Staaten zu viel Macht übernehmen könnten, weshalb eine globale Abstimmung erforderlich erscheint. Für Gründer heißt das: Klima-Geschäftsideen müssen systemisch gedacht und Risiken, Nebenwirkungen sowie politische Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.Health-Score als Workplace-AnsatzDie Idee Back Angel orientiert sich an einem Rücken-Health-Score wie Whoop, mit fünf Übungen pro Woche und einem Recovery Score. Dazu kommen konkrete Verbesserungsempfehlungen und der Vergleich mit anderen High Achievers als Motivations- und Messgröße. Die Zielgruppe soll direkt Verbraucher sein (Direct-to-Consumer), während Kaya Health eher Firmenkunden bedient; das eröffnet verschiedene Vertriebswege. Unternehmerischer Nutzen: Ein messbares Health-Produkt kann Markenbildung und Kundenbindung stärken, er braucht klare Positionierung und messbare Outcomes.Y Combinator RFU als GründungsleitfadenIm Gespräch wird deutlich, dass Y Combinator erneut einen Request for Startups veröffentlicht und damit Orientierung bietet. Als Beispiele nennen die Hosts AI for the aging population und New Operating System for the physical world, die als thematische Leitlinien dienen. Die Diskussion sieht RFU als nützliches Instrument, um Ideen zu bewerten und sich stärker auf passende Themen zu fokussieren. Im Unternehmenskontext bedeutet das: Gründer können RFU-Themen nutzen, um Markteintrittsrisiken zu reduzieren und relevante Pitch-Felder zu identifizieren.Ethik und Regulierung bei Plattform-basierter WetteEs werden Multiple Polymarket-Scams und Insider-Trading diskutiert, unter anderem Wetten auf Trump-Zeilen und Maduro-Festnahmen. Die Gespräche werfen Fragen auf, ob solche Aktivitäten legal sind und zeigen eindrücklich, wie leicht Transparenz und Regulierung unterlaufen werden könnten. Das verdeutlicht, dass Produkt- und Plattformdesign Governance-, Compliance- und Ethik-Anforderungen berücksichtigen müssen. Für Unternehmen heißt das: Risikogovernance und klare Regeln sind essenziell, um Missbrauch zu verhindern und Vertrauen zu schaffen.KeywordsAlbedo-EffektOcean Thermal Energy ConversionFeststoffbatterienE-MobilitätPolymarketAlbedo-Effekt Auswirkungen globale TemperaturenOcean Thermal Energy Conversion ErklärungFeststoffbatterien Vorteile ReichweiteE-Mobilität Secondhand-Batterien WertverlustPolymarket Wettmärkte Risiken Insider-TradingRückenschmerzen Startup Back AngelKartenkurier Sammelkarten Grading ConciergeLongevity Arbeitsplatz Wearable
In dieser Episode verbinden wir anlässlich unserer 150. Folge das Angenehme mit dem Praktischen, bzw. einen Bootsausflug mit einer Podcastaufnahme. Denn schon am 02. August 2026 treten die ersten der neuen KI-Kennzeichnungspflichten des AI Acts in Kraft, die wir euch zuvor vorstellen möchten. Es geht um die Kennzeichnung von Deepfakes, KI-Texten und KI-Inhalten im Allgemeinen sowie die Transparenz der Interaktionen mit KI-Systemen. Wir erläutern, wer welche Kennzeichnungspflichten beachten muss, wie sie umsetzbar sind und wann Bußgelder und Abmahnungen drohen. Dabei stoßen wir auch auf Lücken der Gesetzgebung, die uns ein bisschen am Erfolg der neuen Transparenzregelungen zweifeln lassen. Vielmehr klingt es, als ob es eher eine Abmahnquelle denn ein Schutz vor Täuschung durch KI-Inhalte sein wird. Aber überzeugt euch selbst, hört rein und lasst uns eure Meinung zu den neuen Transparenzpflichten als Kommentar da. Ahoi und viel Vergnügen beim Hören! Kapitelmarken 00:00:00 – Begrüßung, Location und Einführung ins Thema. 00:04:00 – Anbieter, Betreiber und Privatpersonen, wer muss KI-Inhalte kennzeichnen und für wen gelten Ausnahmen? 00:12:20 – Welche Arten von KI-Inhalten müssen generell gekennzeichnet werden? 00:16:00 – Welche Kennzeichnungspflichten treffen die KI-Anbieter und wie wird die Interaktion mit der KI gekennzeichnet? 00:28:50 – Kennzeichnungspflichten der Anbieter synthetischer Inhalte, also von KI-Bildern, KI-Videos, KI-Audio und KI-Texten. 00:42:00 – Bestehen Kennzeichnungspflichten für KI-Agenten? 00:50:00 – Welche Kennzeichnungspflichten treffen die Betreiber von KI-Systemen, also geschäftliche Nutzer? 00:53:00 – Was sind Deepfakes und wann müssen KI-Deepfakes gekennzeichnet werden? 01:00:00 – Muss der politisch motivierte Einsatz von Deepfakes gekennzeichnet werden? 01:04:30 – KI-Kennzeichnung von Produktbildern. 01:12:00 – Wann müssen KI-Texte gekennzeichnet werden und wie lässt sich die Kennzeichnung durch redaktionelle Kontrolle vermeiden? 01:19:00 – Erleichterungen bei der Kennzeichnung von künstlerischen, kreativen, satirischen, fiktionalen und analogen Deepfakes. 01:21:20 – Muss jemand, der fremde ungekennzeichnete Deepfakes oder Texte verbreitet, die KI-Kennzeichnung nachholen? Dürfen KI-Kennzeichnungen entfernt werden? 01:27:00 – Wann, wo und mit welchem Inhalt muss die KI-Kennzeichnung umgesetzt werden? Müssen die von der EU vorgeschlagenen Hinweise verwendet werden? 01:34:00 – Bußgelder und Abmahnungen, was droht bei Verstößen gegen die Kennzeichnungspflichten des AI Acts? Weiterführende Links: „Praktischer Ratgeber zum AI Act 2026: Deepfakes und KI-Texte richtig kennzeichnen“ von Dr. Schwenke. Definition Deepfake im Artikel 3 Nr. 60 KI-Verordnung (AI Act). Die besprochnenen Kennezichnungspflichten im Artikel 50 Abs. 1 bis 5 KI-Verordnung (AI Act). Leitlinien der EU zu Transparenzpflichten. Verhaltenskodex der EU zur Transparenz von KI-generierten Inhalten. Icon-Vorschläge der EU. Der Beitrag KI-Kennzeichnungspflichten – Rechtsbelehrung 150 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
ADHS ist eine weit verbreitete psychische Störung mit den Hauptsymptomen der Unaufmerksamkeit und/oder Hyperaktivität und Impulsivität. Doch welche Auswirkungen hat die ADHS auf sprachliche und kommunikative Fähigkeiten eines Menschen?In dieser Folge von Sprachpfade schauen wir uns an, was die Sprachwissenschaft über sprachlich-kommunikative Fähigkeiten bei Menschen mit ADHS weiß. Dabei geht es unter anderem um Gesprächsführung, Redefluss, das Erzählen von Geschichten sowie das Verständnis von Ironie, Metaphern und anderen Formen nicht-wörtlicher Sprache. Wir fragen, ob und in welchen Bereichen Menschen mit ADHS tatsächlich sprachliche oder pragmatische Beeinträchtigungen zeigen, und beschreiben, welche Einflussfaktoren in der aktuellen Forschung diskutiert werden. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen mit ADHS und diskutieren, warum die Forschung zu diesem Thema mitunter schwierig zu interpretieren ist.Ein spannender Sprachpfad an der Schnittstelle von Sprachwissenschaft, Psychologie und Neurodivergenz. Hört gerne rein und teilt uns mit, welche Beobachtungen ihr im Alltag bereits gemacht habt.Ein Podcast von Anton und Jakob.Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ---Literatur:Zur ADHS:Faraone, Stephen V., Tobias Banaschewski, David Coghill, Yi Zheng, Joseph Biederman, Mark A. Bellgrove, Jeffrey H. Newcorn, et al. 2021. The World Federation of ADHD International Consensus Statement: 208 Evidence-based conclusions about the disorder. Neuroscience & Biobehavioral Reviews 128. 789–818. https://doi.org/10.1016/j.neubiorev.2021.01.022.Steinhausen, Hans-Christoph, Manfred Döpfner, Martin Holtmann, Alexandra Philipsen & Aribert Rothenberger. 2024. Handbuch ADHS. W. Kohlhammer GmbH. https://doi.org/10.17433/978-3-17-044010-4.Leitlinie zur ADHS: https://register.awmf.org/assets/guidelines/028-045l_S3_KF_Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivit%C3%A4tsstoerung-ADHS-Kinder-Jugendliche-Erwachsene_205-05.pdf (Die Leitlinie befindet sich aktuell in der Konsultationsphase und ist noch nicht veröffentlicht, Stand: 12.07.2026). Sprachliche und pragmatische Fähigkeiten bei Personen (insbesondere Kindern) mit ADHS: Caillies, Stéphanie, Vincine Bertot, Jacques Motte, Christine Raynaud & Michel Abely. 2014. Social cognition in ADHD: Irony understanding and recursive theory of mind. Research in Developmental Disabilities 35(11). 3191–3198. https://doi.org/10.1016/j.ridd.2014.08.002.Carruthers, Sophie, Lauren Taylor, Hafiza Sadiq & Gail Tripp. 2022. The profile of pragmatic language impairments in children with ADHD: A systematic review. Development and Psychopathology 34(5). 1938–1960. https://doi.org/10.1017/S0954579421000328.Green, Benita C., Katherine A. Johnson & Lesley Bretherton. 2014. Pragmatic language difficulties in children with hyperactivity and attention problems: an integrated review. International Journal of Language & Communication Disorders 49(1). 15–29. https://doi.org/10.1111/1460-6984.12056.Kessler, Paige B. & Toshikazu Ikuta. 2023. Pragmatic Deficits in Attention Deficit/Hyperactivity Disorder: Systematic Review and Meta-Analysis. Journal of Attention Disorders 27(8). 812–821. https://doi.org/10.1177/10870547231161534.Korrel, Hannah, Kathryn L. Mueller, Tim Silk, Vicki Anderson & Emma Sciberras. 2017. Research Review: Language problems in children with Attention-Deficit Hyperactivity Disorder – a systematic meta-analytic review. Journal of Child Psychology and Psychiatry 58(6). 640–654. https://doi.org/10.1111/jcpp.12688.Kyriacou, Marianna, Cecilie Rummelhoff & Franziska Köder. 2025. Irony Processing in Adults with ADHD: Evidence From Eye-Tracking and Executive Attention Tasks. Journal of Attention Disorders 29(9). 724–744. https://doi.org/10.1177/10870547251333819.Kyriacou, Marianna & Franziska Köder. 2023. Exploring the pragmatic competence of adults with ADHD: an eye-tracking reading study on the processing of irony. OSF. https://doi.org/10.17605/OSF.IO/HR2FD.Staikova, Ekaterina, Hilary Gomes, Vivien Tartter, Allyssa McCabe & Jeffrey M. Halperin. 2013. Pragmatic deficits and social impairment in children with ADHD. Journal of Child Psychology and Psychiatry 54(12). 1275–1283. https://doi.org/10.1111/jcpp.12082.Väisänen, Raija, Soile Loukusa, Irma Moilanen & Anneli Yliherva. 2014. Language and pragmatic profile in children with ADHD measured by Children's Communication Checklist 2nd edition. Logopedics Phoniatrics Vocology. Taylor & Francis 39(4). 179–187. https://doi.org/10.3109/14015439.2013.784802.Vassiliu, Chrysoula, Angeliki Mouzaki, Faye Antoniou, Asimina M. Ralli, Vassiliki Diamanti, Sophia Papaioannou & Napoleon Katsos. 2022. Development of Structural and Pragmatic Language Skills in Children With Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder. Communication Disorders Quarterly. SAGE Publications Inc 44(4). 15257401221114062. https://doi.org/10.1177/15257401221114062. Zum kindlichen Spracherwerb siehe Kauschke, Christina. 2012. Kindlicher Spracherwerb im Deutschen: Verläufe, Forschungsmethoden, Erklärungsansätze. De Gruyter. https://doi.org/10.1515/9783110283891. Weitere Links:Informationen zur ADHS im Deutschlandfunk Kultur: https://www.deutschlandfunkkultur.de/adhs-trend-diagnose-therapie-100.html#Modediagnose.Titelthema „ADHS“ im Spiegel: https://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2025-3.htmlWeiterführende Informationen zur ADHS: https://adhs-deutschland.de/ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ---Grafiken und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
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Thomasius Club mit Larissa Schüller am 22. April 2026: Das Telefon kam wie ein Paukenschlag in die Welt. Ab 1900 eröffnete es völlig neue Möglichkeiten, über weite Distanzen hinweg miteinander zu sprechen und Informationen auszutauschen. Doch die Verbindungen zwischen Menschen und den national organisierten Telefonnetzen wurden noch von Hand hergestellt – meist von jungen Frauen. Als Telefonistinnen verbanden sie nicht nur Gesprächspartner und -partnerinnen miteinander. Sie regulierten, optimierten und stabilisierten ein komplexes Dreieck aus Sprache, Technik und Menschen. Die Telefonzentrale wurde zu einem Experimentierfeld: ein Ort, an dem ein pragmatisches Verständnis von Sprache, Kommunikation und menschlicher Interaktion entwickelt wurde. Der Thomasius Club fragt bei Larissa Schüller – Autorin des Buches „Kommunikationsarbeit in Telefonzentralen“– nach, wie diese Frauen der Vermittlung unsere Kommunikationswelt geprägt haben und wie ihre Arbeit bis heute nachwirkt. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_frauen_in_den_schaltzentralen
Unsere Feeds auf Social Media sind voll von AI-Slop. Texte, Bilder und Videos: Alles schreit nach KI und damit oft auch nach Belanglosigkeit. In dieser Misere versteckt sich aber auch DIE Chance, mit authentischem Videocontent herauszustechen. In der aktuellen Folge spricht Franzi Kunz mit Co-Host Sam darüber, was authentischen Videocontent ausmacht und wie er entsteht. Gemeinsam schildern beide ihre eigenen, ganz unterschiedlichen Erfahrungen vor der eigenen Kamera: Vom Struggle mit der Selfie-Kamera am Smartphone bis hinauf auf den Cringe-Mountain nach dem ersten Release auf LinkedIn. Und natürlich gibt es auch praktische Tipps, damit euch der Start nicht so schwerfällt. Von der Auswahl der richtigen Kamera über das Licht- und Tonsetup bis hin zum Release und der Interaktion mit der Community. Diese Fragen werden beantwortet: Warum braucht es für gute Videos keine teure Kamera? Welche Rolle spielt das Smartphone als Hauptkamera für Business-Content? Weshalb ist sauberer Ton wichtiger als ein perfektes Bild? Wie lässt sich natürliches Licht mit einfachen Mitteln optimal nutzen? Welche Vorteile haben Desktop-Schnittprogramme gegenüber Handy-Apps? Was ist eine Hook und wie sorgt sie für mehr Aufmerksamkeit? Wie funktionieren verschiedene Perspektiven und Einstellungsgrößen im Video? Was steckt hinter der 180-Grad-Regel bei Mehrkamera-Setups? Mehr zur 180-Grad-Regel gibt es bei uns auf dem Blog: https://www.handelskraft.de/video-content-distribution-produktion-in-medias-res-teil-3/ Hier gibt es das Safe Space Template zum Download: https://s.dotsource.de/safespace Das Trendbuch könnt ihr hier herunterladen: https://s.dotsource.de/trends Hier geht es zur Podcast-Folge mit Franzi und Stefan: https://open.spotify.com/episode/7wjxWpbor77tCfEHgdwjzT?si=D8d997RcQaS98K_k17Or4g Franzi auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/franzi-kunz/ Sam auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/samuel-stoetzner/
In der neusten Folge vom OMT-Podcast führt Mario Jung (OMT GmbH) ein Interview mit Yara Molthan (Etribes Connect GmbH) darüber, warum der eCommerce-Goldrausch vorbei ist und Unternehmen 2026 radikal anders arbeiten müssen. Yara beschreibt, dass Wachstum nicht mehr automatisch mit dem Markt kommt: Konsument:innen sind preissensibler, Customer Acquisition Costs explodieren und KI-Suchergebnisse verschieben SEO-Traffic massiv Richtung Paid. Gleichzeitig belasten Inflation, geopolitische Krisen und Lieferkettenprobleme das Konsumklima. Erfolgreiche Unternehmen reagieren darauf, indem sie zuerst ihren Maschinenraum modernisieren: saubere Daten, semantisch reiche Produktinformationen, flexible Tech-Stacks und Automatisierung in Bestandsplanung, Kundenservice oder Retourenmanagement. Entscheidend ist ein iterativer Modus, in dem Hypothesen getestet, Ressourcen bewusst priorisiert und eine klare Master-KPI verfolgt wird, statt alles gleichzeitig zu wollen. Beim Thema KI betont Yara, dass 95 % der Projekte scheitern – nicht wegen Technologie, sondern wegen Kultur. Teams müssen verstehen, wofür KI eingesetzt wird, welche Datenqualität nötig ist und wie Leuchtturmprojekte Ängste abbauen. Gleichzeitig entsteht ein spannendes Paradox: Während KI Content vereinheitlicht und Prozesse automatisiert, steigt der Wunsch nach echter Menschlichkeit. Kund:innen sehnen sich nach Beratung, Community und persönlicher Interaktion. Genau hier entsteht Differenzierung: Omni-Channel-Erlebnisse, echte Berater:innen, KI-gestützte Shopping-Advisor und Formate wie Live Shopping oder Social Commerce schaffen Verbindung statt Austauschbarkeit. Die Balance liegt darin, Use-Case-basiert zu entscheiden, wo Automatisierung sinnvoll ist und wo menschliche Interaktion Vertrauen, Emotion und Bindung erzeugt. Für Teams bedeutet das: Fähigkeiten wie kritisches Denken, Trendkompetenz, Storytelling, Community-Building und Experimentierfreude werden wichtiger als operative Routine. Technologie übernimmt repetitive Aufgaben, Menschen schaffen die Momente, die Marken unverwechselbar machen. Yaras Kernbotschaft: Stillstand ist keine Option. Wer jetzt Daten, Tech und Kultur neu ausrichtet, kann trotz Marktveränderungen nachhaltig wachsen. Wenn Du im eCommerce oder Online-Marketing arbeitest, ist diese Podcast-Folge ein Pflicht-Impuls für Deine Agenda 2026. Hör rein, um zu verstehen, wie Du Effizienz, KI und echten Human Touch kombinierst — und warum genau diese Mischung über Deinen Erfolg entscheidet.
Es ist Sommer! Hol dir im Schwimmbad deine Pomes und höre dir dabei deinen Lieblings-Podcast mit diesen sonnigen Themen an: machen oder überlegen, Bewegung, Kleines Fest Teil 2, Fans der Stagehand, Close-up Zauberei, der energetische Tanz, Interaktion mit Publikum, französisches Publikum, Üben auf der Bühne und der Servietten-Penis. HIER KANNST DU UNS ÜBERALL HÖREN: https://linktr.ee/komischegespraeche HIER KANNST DU UNS AUF KAFFEE EINLADEN: https://ko-fi.com/komischegespraechepodcast HIER GEHT ES ZUR KOMISCHE MUSIKE PLAYLIST AUF SPOTIFY: https://tinyurl.com/komischeMusike
Wir leben in einer bizarren Welt. Denn wir verbringen Stunden damit, einer Künstlichen Intelligenz präzise Anweisungen zu geben, damit sie genau das tut, was wir wollen. Doch nicht selten …. wenn wir mit unseren Partnern, Kindern, Kollegen, Mitarbeitern sprechen … regieren Missverständnisse, Frust und auch Sprachlosigkeit. Mein heutiger Gast behauptet etwas Paradoxes: Ausgerechnet die kalte, logische Maschine ist der beste Spiegel unseres menschlichen Versagens und gleichzeitig unser größter Lehrmeister für echte Nähe. Denn ausgerechnet die Interaktion mit künstlicher Intelligenz kann uns Menschen zu einer besseren zwischenmenschlichen Verständigung verhelfen. Mein Podcast Gast ist Prof. Ingo Hamm und wir sprechen über sein Buch „Abenteuer: Kommunikation – Miteinander reden in der KI Realität“, das in diesem Jahr beim Murmann Verlag veröffentlicht wurde. Ingo Hamm ist Professor für Wirtschaftspsychologie und Diplom-Psychologe. Er kennt aus eigener Erfahrung die Vielfalt und Dynamik der Arbeitswelt: als Gründer, Berater bei McKinsey und Konzernmanager. Er verbindet wissenschaftliche Tiefe mit praktischem Blick und zeigt, was Menschen in Unternehmen wirklich antreibt, wie Teams funktionieren und welche Muster die Arbeitskultur prägen. Seine Analysen richten sich an alle, die verstehen wollen, wie Zusammenarbeit, Führung und Motivation in der Praxis wirken und wie sich psychologische Erkenntnisse konkret im Arbeitsalltag umsetzen lassen (könnten?). Folglich tauchen wir im Gespräch in das „Abenteuer Kommunikation“ ein. Und wir sprechen darüber, warum wir uns von Algorithmen die Menschlichkeit zurückholen müssen, warum „Human Prompting“ das Betriebssystem für unsere Beziehungen ist und was es mit den sieben Regeln der Klarheit auf sich hat. Denn letztlich, so Prof. Ingo Hamm, dient die KI als gnadenloser Spiegel, der uns zwingt, erst zu denken und dann zu sprechen, um sowohl im digitalen als auch im analogen Raum wirksamer zu agieren. Also, … lauschen Sie aufmerksam hin, denken Sie über das Gehörte nach … und dann …. ab zum nächsten "Human Prompting" … Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz Interessante Links zu Prof. Dr. Ingo Hamm: https://www.ingohamm.com/ https://de.wikipedia.org/wiki/Ingo_Hamm https://fbgw.h-da.de/fachbereich/personen/professorinnen/prof-dr-ingo-hamm https://www.youtube.com/watch?v=T_dHl4KfQ_8 https://www.linkedin.com/in/ingo-hamm/
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❤️ Fragst du dich auch manchmal, warum manche Kinder Lerninhalte nach nur einem Blick verstehen, während andere in endlosen Wiederholungsschleifen feststecken?
In dieser Folge ist Dr. Amra Havkić zu Gast. Sie hat in ihrer Dissertation untersucht, ob und wie Kinder durch audiovisuelle Medien eine weitere Sprache erwerben können. Ausgangspunkt für ihre Forschung war eine Beobachtung in ihrer eigenen Familie: Ihr Bruder ist in Bosnien aufgewachsen, hat regelmäßig deutschsprachiges Fernsehen geschaut und konnte später Deutsch sprechen, ohne dass Deutsch aktiv in der Familie gesprochen wurde. Gleichzeitig sprechen wir auch über die Grenzen digitaler Medien, über Beziehung, Interaktion und darüber, warum Sprache immer mehr ist als Input.
Die #Futuromondo in Stuttgart nennt sich "Cross Innovation Conference & Festival" - und genau das war sie auch: Für zwei Tage hat sie Menschen zusammengebracht, die in den Schnittmengen von Innovation, Industrie, Gesellschaft und Bildung arbeiten und die Zukunft gestalten möchten. Ein wunderbares Format waren die Clubhouses: Kleine Begleitboote, in denen ein intensiver Austausch möglich wurde. Wir waren eingeladen beim Clubhouse der KI-Allianz Baden-Württemberg und haben einen Live-Folge von #digdeep aufgenommen. Wir kommen immer mehr auf den Geschmack dieser Live-Events - die Interaktion mit Euch Zuhörerinnen und Zuhörern macht Spaß! Aber auch unser Gast hatte viel Spannendes zu erzählen. Dominik Tress ist einer der vier Tress-Brüder, die mit hochwertiger Bio-Essen viele Branchen aufmischen: Verschiedene Restaurants in Süddeutschland, den ersten Bio-Michelin-Stern mit regionaler Küche im "1950" in Ehestetten (gerade wieder verteidigt), hochwertige Convenience-Lebensmittel im Supermarkt, oder auch mehr als 4500 Essen für Kitas und Schulen - jeden Tag. Das braucht jede Menge gut funktionierender Prozesse, Tools und befähigte Mitarbeiter, um hier den täglichen Wahnsinn steuern zu können. Und das frisst jede Menge Geld und Zeit - bislang. Denn in nur drei Monaten haben die Tress-Brüder mit KI Agenten ihre Prozesse komplett in die eigene Hand genommen. Die Steuerung der Warenwirtschaft, die Integration der verschiedenen Prozess-Schritte, die Vorhersage des Gastro-Umsatzes, oder die Auswahl des besten Speiseplans für die Schulen - das alles gelingt mit der Unterstützung von KI viel einfacher als früher. Die Neuerfindung der Abläufe braucht nun kein Lastenheft, keine Ausschreibung, kein Warten aufs Angebot, keine mühsame Implementierung mehr. Ideen werden innerhalb von Stunden zu Prototypen, und direkt danach zum festen Bestandteil. Und so übernimmt nicht die KI, sondern sie spielt Zeit und Konzentration frei für das, was wirklich zählt: Das Produkt und das Kundenerlebnis.
Diesmal geht es in der neuen Ausgabe von Kitaradio um eine der elementarsten Fähigkeiten, die Kinder lernen, ausbauen und trainieren müssen: Sich durch Sprache verständlich zu machen. Erste Ansprechpartner sind dabei die Fachkräfte in den Kitas, die als Vorbilder dienen, den Dialog üben und sich auf die individuelle Sprachentwicklung der Kinder einstellen. Unterstützung bieten dabei Bilderbücher, Reime und Lieder.
Geschätzte Lesedauer: 8 Minuten Es gibt Vertriebsfehler, die Aufträge kosten — und einer davon ist so alltäglich, dass ihn fast jeder täglich begeht. Hunderte Male. Ohne es zu merken. Genauer gesagt: Es ist eine einzige Nachricht. Sie killt mehr Deals als jeder Preiseinwand. Mehr als jeder Wettbewerber. Mehr als jede verpatzte Kaltakquise. Und zwar alle zusammen. Ich spreche konkret vom Autoresponder. Der klassischen „Bin dann mal weg"-Mail. Vielleicht denkst du jetzt: „Christopher, das ist doch Standard. Jeder hat eine Abwesenheitsnotiz." Genau das ist aber das Problem. Weil sie Standard ist, denkt niemand darüber nach. Was sie eigentlich kommuniziert. Und vor allem: was sie kostet. Eine Geschichte, die sich so zugetragen hat Um Ostern herum hat mich ein Kunde um Hilfe gebeten. Es ging um die Auswahl eines CRM-Systems. Wer sowas schon mal gemacht hat, weiß: Das ist nervenaufreibend. Und verdammt wichtig. Schließlich ist das CRM das digitale Rückgrat deines gesamten Vertriebs. Wir hatten zwei Anbieter in der engeren Auswahl. Zwei starke Lösungen. Zwei motivierte Sales-Teams. Vor Ostern liefen die Drähte heiß. Denn es ging auf eine Entscheidung zu. Die Nerven waren blank. Kurz vor dem Finale schickte der Projektleiter noch eine letzte Frage. Gleiche Mail. Gleiche Uhrzeit. An beide Anbieter. Bei Anbieter A kam zurück: ein Autoresponder. „Ich bin bis zum 30. im Urlaub. In dringenden Fällen wenden Sie sich an meinen Kollegen XY." Der Projektleiter war fassungslos. Der Vertriebler war einfach weg. Ohne Vorankündigung. Ohne Übergabe. Er schrieb den Vertriebsleiter an. Auch von dem: Autoresponder. „Bin ebenfalls nicht erreichbar. Meine Assistentin hilft weiter." In diesem Moment klingelte sein Handy. Mitten in die Wut hinein. Anbieter B. Jemand sagte: „Herr Mayer hier. Mein Kollege ist heute leider nicht da — aber ich habe Ihre Nachricht gesehen und bin direkt ins System. Ihre Antwort habe ich vorbereitet. Wollen wir kurz sprechen?" Die Entscheidung war damit gefallen. Nicht wegen des Preises. Nicht wegen der Features. Sondern weil einer einfach da war. Der andere nicht. Ein Autoresponder hat diesen Deal gekillt. Und das in weniger als fünf Sekunden. Daran siehst du also: Es geht nicht um große Strategie — sondern um solche kleinen, alltäglichen Vertriebsfehler die Aufträge kosten. Was dein Kunde wirklich will — und was ihn zum Abbruch bringt McKinsey hat Ende 2025 über 3.600 B2B-Einkäufer befragt. Das Ergebnis ist brutal ehrlich. Die wichtigsten Gründe, warum Einkäufer einen Lieferanten verlassen: 52 %: Verschiedene Teams geben widersprüchliche Informationen zu Preis, Verfügbarkeit oder Lieferzeit. 52 %: Ich kann die Person mit dem richtigen Wissen nicht erreichen. 51 %: Der Lieferant kann nicht kanalübergreifend kommunizieren. 50 %: Keine auf mein Geschäft zugeschnittene Vertriebserfahrung. Merkst du was? Keiner dieser Gründe hat mit Preis oder Produkt zu tun. Es geht ausschließlich um Erreichbarkeit und Reibungslosigkeit. Das nennt man Customer Effort. Der Kunde will nämlich gar nicht „begeistert" werden. Er will einfach keine Steine im Weg. Die Harvard Business Review hat das schon 2010 gezeigt. Nicht Begeisterung treibt Loyalität. Sondern wie einfach der Kunde sein Problem lösen kann. Deshalb bestätigt Gartner das auch: Kunden mit nur einer schwierigen Interaktion haben eine viermal niedrigere Loyalität. Schlimmer noch: 81 Prozent verbreiten danach negative Mundpropaganda. Ein Autoresponder ist die Definition einer schwierigen Interaktion. Vertriebsfehler die Aufträge kosten: Die drei Szenarien, in denen dein Autoresponder zuschlägt 1. Der Neukunde Stell dir vor: Jemand wurde dir empfohlen. „Sprich mal mit dem Account Manager da. Der ist super." Der Interessent schreibt dir eine Mail. Vielleicht der wichtigste Neukunde des Jahres. Und was kommt zurück? „Bin im Urlaub. Melden Sie sich bei..." Glaubst du wirklich, der ruft jetzt einen fremden Kollegen an? Und erklärt dem alles nochmal von vorne? Vergiss es. Der hat nämlich nicht nur dich angeschrieben. Sondern zwei, drei andere auch. Außerdem zeigt die Studie von Drift: Wer zuerst antwortet, hat eine über 50 Prozent höhere Chance auf den Auftrag. Völlig unabhängig von Preis und Leistung. Dein Autoresponder hat dir diesen Vorsprung genommen. Und zwar endgültig. 2. Der Kunde im Angebotsprozess Noch schmerzhafter. Du hast Wochen investiert. Präsentationen gehalten. Referenzen geschickt. Der Kunde ist heiß. Er will abschließen. Und hat noch eine letzte Frage. Du bist im Urlaub. Dein Autoresponder sagt: „Kümmer dich selbst." Zwei Wochen später fragst du dich: „Was ist eigentlich aus dem Angebot geworden? Der Kunde meldet sich einfach nicht mehr." Doch. Hat er. Du hast nur nicht geantwortet. 3. Der treue Bestandskunde Der, der seit Jahren bei dir kauft. Der ein Problem hat und schnell Hilfe braucht. Dein Autoresponder signalisiert ihm: „Meine Freizeit ist wichtiger als dein Problem." Dazu fällt mir Anthony Iannarino ein. Einer der klügsten Sales-Köpfe der USA. Er bringt es auf den Punkt: „Abwesenheit lässt die Zuneigung nicht wachsen. Sie lässt sie abwandern. Mehr Kunden gehen durch Vernachlässigung verloren als durch jede andere Ursache." Vernachlässigung. Genau das tut dein Autoresponder. „Aber ich habe doch ein Recht auf Urlaub!" Ja, hast du. Absolut. Darum geht es aber gar nicht. Es geht nämlich um den Unterschied zwischen Person und Firma. Dein Kunde will etwas von deinem Unternehmen. Und dein Unternehmen muss dafür sorgen, dass seine Customer Experience einfach und schnell ist. Völlig egal, ob du gerade am Strand liegst. Sam Walton, der Gründer von Walmart, hat es einmal so gesagt: „Es gibt nur einen Chef — den Kunden. Und der kann jeden im Unternehmen feuern. Vom Vorstand abwärts. Einfach indem er sein Geld woanders ausgibt." Der Kunde muss sich nicht um deine interne Organisation kümmern. Er muss nicht warten. Und vor allem: Er muss nicht dreimal nachfragen. Im Gegenteil: Seine Aufgabe endet, sobald er auf „Senden" klickt. Ab da ist es deine Bringschuld. Punkt. So machst du es besser: Drei Stufen der Vertriebs-Erreichbarkeit Stufe 1: Proaktiv kommunizieren (kostet nichts) Wenn du länger als zwei, drei Tage weg bist: Informiere deine wichtigsten Kunden. Und zwar vor deiner Abreise. Nicht durch einen Autoresponder — sondern proaktiv. „Hallo Herr Kunde, ich bin von Donnerstag bis Dienstag auf einer Familienfeier. Kein Problem — mein Kollege Peter Mayer übernimmt. Er ist komplett eingearbeitet und kann jede Frage sofort beantworten. Sie erreichen ihn unter [Durchwahl/Mail]." Am besten stellst du den Kollegen vorher schon vor. In einem gemeinsamen Call oder per Mail. Dann kennt der Kunde ihn nämlich. Und fühlt sich nicht abgeschoben. Stufe 2: Echte Übergabe mit Substanz (braucht Struktur) Telefon umstellen. E-Mail-Zugriff für die Vertretung. Und vor allem: Das CRM so pflegen, dass jeder Kollege innerhalb von 30 Sekunden versteht, was Phase ist. Wenn ein Kunde anruft und du nicht da bist, sollte nicht der Praktikant rangehen. Der dann sagt: „Äh, der Herr Müller ist nicht da. Keine Ahnung, worum es geht. Soll er zurückrufen?" Besser so: „Herr Mayer hier, Kollege von Herrn Müller. Ich sehe gerade im System: Es geht um den Projektabschluss Phase 2. Angebot vom 12. Juni. Hier ist Ihre Antwort. Wollen wir's kurz besprechen?" Das ist 2026 übrigens kein Hexenwerk mehr. CRM-Systeme. Cloud-Telefonanlagen. Shared Inboxes. Das kostet nämlich nur ein paar Euro im Monat. Und spart dir hunderttausende an verlorenen Deals. Stufe 3: Hyperpersonalisierung (der echte Wettbewerbsvorteil) Die Top-Performer im B2B-Vertrieb gehen noch weiter. McKinsey zeigt nämlich: Diese Unternehmen wachsen 15 Prozent schneller als der Durchschnitt. Die anderen schaffen nur 7 Prozent. Was heißt das konkret? Ein Dealroom für jeden Kunden. Eine gemeinsame Projektseite. Alle Ansprechpartner sichtbar — inklusive Verfügbarkeitsstatus. Alle Dokumente und der aktuelle Stand an einem Ort. Der Kunde sieht sofort: Wer ist da? Wen spreche ich an? Und für Routinefragen findet er die Antwort vielleicht sogar direkt auf der Seite. Ohne überhaupt jemanden zu kontaktieren. Das ist längst keine Science-Fiction mehr. Es gibt Standardsoftware, die das abbildet. Und Kunden lieben es. Denn sie bekommen damit endlich, was sie wirklich wollen: Kontrolle und Geschwindigkeit. Quick Takeaways Dein Autoresponder tötet Deals. Jeden Tag. Auch wenn du es nicht mitbekommst. Der Kunde will keine Begeisterung — er will keine Hindernisse. Customer Effort ist der Loyalitätstreiber Nr. 1. Jeder Kundenkontakt ist ein „Moment der Wahrheit" (Jan Carlzon). Ein Autoresponder ist immer ein negativer Moment. 50 % der Einkäufer verlassen einen Lieferanten, weil sie die richtige Person nicht erreichen (McKinsey 2025). Proaktive Abwesenheits-Kommunikation kostet dich 2 Minuten. Einen verlorenen Kunden reinzuholen kostet dich dagegen Wochen. Eine echte Urlaubsvertretung braucht CRM-Zugriff und Telefonumstellung. Nicht „ruf doch mal den Soundso an". Dealrooms und Hyperpersonalisierung sind keine Spielerei — sie bringen 15 % mehr Wachstum als der Durchschnitt. FAQ: Häufige Fragen zum Autoresponder Warum ist ein Autoresponder schädlich für den Vertrieb? Er signalisiert: „Meine Abwesenheit ist wichtiger als dein Anliegen." Der Kunde soll einen fremden Kollegen anrufen und alles nochmal erklären. Die meisten tun das nicht. Sie gehen zum Wettbewerber. Schnelle Reaktion ist der wichtigste Conversion-Faktor — ein Autoresponder macht das unmöglich. Was ist die beste Alternative zur klassischen Abwesenheitsnotiz? Die proaktive Kommunikation vor der Abwesenheit. Informiere aktive Kunden und Interessenten, bevor du gehst. Stelle außerdem eine echte Vertretung vor — jemanden, der das CRM kennt und sofort antworten kann. Ideal ist ein Dealroom. Oder eine Projektseite. Dort sehen Kunden, wer verfügbar ist. Und finden direkt Antworten. Wie richte ich eine professionelle Urlaubsvertretung im Vertrieb ein? Erstens: CRM und E-Mail-Zugriff für die Vertretung sicherstellen. Zweitens: Telefon auf den Kollegen umstellen. Drittens: Die Vertretung proaktiv beim Kunden vorstellen — am besten noch vor der Abreise. Außerdem alle offenen Vorgänge dokumentieren. Mit Status und nächsten Schritten. So kann der Vertreter selbstständig antworten. Was kostet ein verlorener Kunde durch schlechte Erreichbarkeit? McKinsey beziffert die Wahrscheinlichkeit eines Lieferantenwechsels bei schlechter Erreichbarkeit auf über 50 Prozent. Dazu kommt nämlich: Negative Kundenerfahrungen führen zu viermal niedrigerer Loyalität. Und 81 Prozent verbreiten danach negative Mundpropaganda. Ein verpasster Anruf kostet also nicht nur den aktuellen Deal. Sondern auch zukünftige — durch Reputationsverlust. Kann ich im Urlaub komplett abschalten, ohne Kunden zu verlieren? Ja — mit dem richtigen System. Der Schlüssel: Das Unternehmen bleibt erreichbar, nicht die Person. Dafür brauchst du drei Dinge. Erstens: einen gut eingearbeiteten Vertreter. Zweitens: ein CRM mit vollständiger Dokumentation. Drittens: eine gemeinsame Projektseite als Dealroom. So bekommen Kunden jederzeit Antworten — während du völlig offline bist. Entscheidend ist die Vorbereitung. Wer im CRM nur Stichworte hinterlässt, kann keine saubere Übergabe erwarten. Anleitung: Bessere Erreichbarkeit in 6 Schritten So verhinderst du ab sofort, dass deine Abwesenheit Kunden kostet. CRM-Check: Sind alle offenen Vorgänge aktuell dokumentiert? Kann ein Kollege innerhalb von 30 Sekunden verstehen, was Phase ist? Wenn nicht: nacharbeiten. Telefonanlage prüfen: Rufumleitung auf Vertretung einrichten. Keine Weiterleitung ins Leere. Idealerweise mit Rufnummernerkennung, die sofort den Kundendatensatz öffnet. Proaktiv informieren: Drei Tage vor Abwesenheit alle aktiven Kontakte per Mail anschreiben. Vertretung namentlich vorstellen. Erreichbarkeit nennen. Übergabestatus bestätigen. Außerdem: ruhig auch anrufen, nicht nur mailen. Vertretung briefen: 30-Minuten-Call mit dem Kollegen. Durchgehen: Welche Deals sind heiß? Welche Kunden brauchen besondere Aufmerksamkeit? Wo liegen die Antworten? Eigene Abwesenheitsnotiz optimieren: Falls du doch eine brauchst: Kein „ich bin nicht da". Sondern konkrete Vertretung mit Namen und Durchwahl. Mit dem Hinweis, dass die Vertretung bereits informiert ist. Rückkehr-Check: Nach dem Urlaub prüfen: Welche Kunden haben sich gemeldet? Wurden alle Anfragen beantwortet? Was kannst du beim nächsten Mal noch besser machen? Schließlich geht es um kontinuierliche Verbesserung.
Warum empfinden wir Mitleid, Wut oder Freude für Figuren aus Programmcode – und wie können wir das gezielt im Design von interaktiven Systemen nutzen? Emotionale virtuelle Charaktere sind computergesteuerte Agenten, die Emotionen ausdrücken und so auch unsere Gefühle und Entscheidungen beeinflussen und manchmal sogar unsere Leistung verändern können.Die Kognitions- und Medienwissenschaftlerin Dr.-Ing. Linda Graf forscht in der Entertainment Computing Group der Universität Duisburg-Essen zu emotionalen virtuellen Charakteren (EVC) und möchte mit menschzentriertem Design und Wissen aus spielerischen Kontexten einen Mehrwert außerhalb von Games erreichen – etwa bei der Vorbereitung von Kindern auf das MRT in Bezug auf Angstvorbeugung, beim Lernen mit dem eigenen Körper oder beim Üben von Diagnosegesprächen mit virtuellen Patient:innen. Sie interessiert sich besonders für die Glaubwürdigkeit und Angemessenheit von EVC in virtuellen Räumen, sowohl bei der Interaktion zwischen Mensch und Agent als auch bei der vermittelten Interaktion zwischen Menschen.Im Gespräch mit Linda erfahren Philip und Ben, was sie motiviert und wie sie HCI und spielerische Aspekte einsetzt, um Menschen zu helfen. Im Hauptteil geht es um die Begriffsabgrenzung von EVC, wie diese gestaltet werden können und in Studien (z. B. als VR-Coach in einem Exergame zur Motivationssteigerung oder als depressive virtuelle Patient:innen zur Diagnoseschulung) eingesetzt werden. Weitere Themen sind u. a. Social VR, Einsatzmöglichkeiten und Entwicklungspotenziale hinsichtlich EVC sowie der Risiken, wenn EVC menschliche Emotionen wirkungsvoll beeinflussen.=== Ausgewählte Links ===Linda Grafs Seite an der UDE: https://www.uni-due.de/informatik/ecg/team_linda-graf.phpGoogle Scholar: https://scholar.google.com/citations?user=204dvYwAAAAJ&hl=deProjekt DEVIA – Depressive virtuelle Agenten: https://www.uni-due.de/informatik/ecg/project-deviaCHI PLAY Paper „Emotional Virtual Characters for Improving Motivation and Performance in VR Exergames“: https://dl.acm.org/doi/abs/10.1145/3611063Frontiers-Artikel „Towards believable and educational conversations with virtual patients“: https://www.frontiersin.org/journals/virtual-reality/articles/10.3389/frvir.2024.1377210/fullPengunaut Trainer – VR-App zur MRT-Vorbereitung bei Kindern: https://dl.acm.org/doi/10.1145/3392063.3394432Dissertation: "Virtual Encounter, Real Emotions: On the Influence of Emotional Virtual Characters on Human Experience": https://duepublico2.uni-due.de/receive/duepublico_mods_00085237Meldet Euch gern bei uns, wenn Ihr bestimmte Links zu in der Folge erwähnten Inhalten vermisst.=======================
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In Asien ist Live-Commerce längst ein Milliardenmarkt – in Europa winken viele Händler:innen noch ab: schon dreimal gehypt, schon dreimal verpufft. Dabei zeigt der Blick nach Osten, wie aus Livestreams echtes Geschäft wird – bis hin zur Rolex, die bei einem Euro startet und für 90.000 Euro den Besitzer wechselt. Saskia Meier-Andrae, Deutschland-Chefin von eBay, baut Live-Shopping gerade mit voller Wucht auf. Tech-Blogger Sascha Pallenberg ordnet aus Taiwan ein, was in den asiatischen Märkten wirklich abgeht. Gemeinsam übersetzen sie die Mechaniken für den deutschen Markt. Wir sprechen darüber, warum Vertrauen, Community und Entertainment zusammenkommen müssen, wieso die Nische der eigentliche Hebel ist, wie Programmdichte und feste Sendeplätze funktionieren – und warum das klassische Shopping-TV gerade in den Sonnenuntergang reitet. Du erfährst... ...wie asiatische Live-Commerce-Strategien den deutschen Markt revolutionieren. ...welche Rolle Vertrauen und Community im erfolgreichen Live-Shopping spielen. ...warum eBay auf Nischenmärkte und authentische Interaktion setzt. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Wie verändert KI die Art, wie wir künftig einkaufen? Und welche Rolle spielen dabei Live-Shopping, Re-Commerce und Agentic Commerce? Darüber spricht Verena Gründel mit Saskia Meier-Andrae, Vice President and General Manager, eBay Germany & Central Europe. Die Art, wie Menschen Produkte suchen und entdecken, steht vor einem grundlegenden Wandel. Für Saskia Meier-Andrae ist klar: Die klassischen Filter auf Websites könnten schon bald Geschichte sein. Statt mühsam Kategorien, Größen und Preise auszuwählen, werden Nutzer künftig in natürlicher Sprache mit intelligenten Systemen interagieren. Die KI kennt Vorlieben, Größen, frühere Käufe und sogar den Inhalt des Kleiderschranks. Produktsuche wird dadurch persönlicher, intuitiver und deutlich komfortabler. Gleichzeitig entstehen neue Herausforderungen für Händler und Plattformen. Denn wenn KI-Agenten den Einkauf übernehmen, stellt sich eine zentrale Frage: Wer besitzt künftig die Kundenbeziehung? Besonders spannend ist Saskias Blick auf Live-Commerce. Während viele Menschen dabei sofort an Teleshopping denken, sieht sie darin vielmehr eine Mischung aus Community, Entertainment und Commerce. Bei eBay stehen nicht austauschbare Massenprodukte im Mittelpunkt, sondern häufig einzigartige Artikel: Luxusuhren, Vintage-Handtaschen, Sammelkarten oder Refurbished-Produkte. Händler präsentieren ihre Ware live, beantworten Fragen der Community und schaffen Vertrauen durch direkte Interaktion. Ein entscheidender Unterschied zu vielen KI-getriebenen Entwicklungen: Live-Commerce lebt von Menschen. Spannende Zahlen aus dieser Episode: Rund 40 Prozent des eBay-Umsatzes stammen bereits aus nicht neuer Ware. In Asien werden bereits etwa 35 Prozent des E-Commerce-Umsatzes über Live-Commerce generiert. Der globale Live-Commerce-Markt soll laut Prognosen von 25,6 Milliarden auf 74,5 Milliarden US-Dollar bis 2030 wachsen. eBay Live ist mittlerweile in sieben Ländern verfügbar. Der weltweite Außenumsatz von eBay Live hat sich gegenüber dem Vorjahr verachtfacht. Einzelne Luxusuhren-Verkäufe erzielen in Livestreams Preise von über 90.000 Euro. Hör jetzt in die Folge rein und entdecke, wie sich das Einkaufen der Zukunft entwickelt.
Vom Kampf ums Frauenstimmrecht bis zur Erlebniswelt «Verkehrshaus»: Beatrix Grüter, ehemalige Lehrerin/Politikerin und Martin Bütikofer, langjähriger Direktor «Verkehrshaus der Schweiz» haben mit Haltung, Herzblut, Mut und Visionen viel erreicht. Beatrix Grüter (82), ehemalige Lehrerin und Politikerin Schon als Schülerin störte sich Beatrix Grüter an der Ungleichbehandlung von Mädchen und Knaben. Während die Buben mehr durften und ihnen mehr zugetraut wurde, sollten die Mädchen still, brav und bescheiden sein. Für sie war früh klar: Das ist ungerecht. Während ihrer Zeit am Lehrerseminar engagierte sie sich bereits für das Frauenstimmrecht. Später, als Ehefrau eines Metzgermeisters, verteilte sie nachts anonym Flyer in Briefkästen. Eine Freundin stand jeweils Wache, damit niemand sie erwischte. Nach ihrer Ausbildung zur Primarlehrerin arbeitete sie nur wenige Jahre im Beruf. Es folgten die Jahre als Familienfrau. Dann wurde sie in den damaligen «Luzerner Grossen Rat» gewählt. Während zwölf Jahren widmete sich die dreifache Mutter der Politik. Erst später kehrte sie in ihren geliebten Beruf zurück. Bis zum 65. Altersjahr arbeitete sie als Primarlehrerin. Später bot sie Förder- und Nachhilfekurse für Jugendliche und Erwachsene an. Sie liebte das Fördern von Talenten und das Weitergeben von Wissen – mit Konsequenz, Humor und viel Herzblut. Beatrix Grüter ist gerne aktiv. Sie fährt weiterhin selbst Auto, ist neugierig auf die Welt geblieben und hat in den letzten Jahren mit einem langjährigen Weggefährten ab und zu Reisen unternommen. ______________________________________________________________ Martin Bütikofer (64), langjähriger Direktor Verkehrshaus der Schweiz Schon als Kind war für Martin Bütikofer das Verkehrshaus in Luzern ein magischer Ort. Als er als Bub einmal eine Jahreskarte des Verkehrshauses geschenkt bekam, war es um ihn geschehen. Stundenlang ist er zwischen Lokomotiven, Flugzeugen und Modellen verschwunden. Eine Faszination, die ihn nie mehr losgelassen hat. Bütikofer wurde Elektro- und Wirtschaftsingenieur und arbeitete eine kurze Zeit lang in den USA und in England. Sein Weg führte ihn in der Schweiz, dann in die Welt des öffentlichen Verkehrs. Er arbeitete für den Kanton Zug, später für die Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee und schliesslich bei den SBB. Überall ging es um Bewegung und darum, Systeme und Menschen zu verstehen und weiterzuentwickeln. 2010 übernahm er die Leitung des Verkehrshauses in Luzern. Unter seiner Führung wurde aus dem klassischen Museum immer mehr ein Erlebnisort: weniger Vitrinen, mehr Geschichten, mehr Interaktion. «Spielend lernen» wurde zum Prinzip – und das Publikum kam in Scharen.Martin Bütikofer hat das Verkehrshaus der Schweiz während sechzehn Jahren geprägt und zu einem der erfolgreichsten Museen des Landes gemacht. Ende Februar 2026 ging er in Pension. ________________________________________________ Moderation: Dani Fohrler
Mit dieser Folge starten RefLab und Fokus Theologie ein kleines KI-Experiment: Sharing Jesus. Es geht um einen Jesus-Bot. Also um ein KI-gestützte Programm, das es den Nutzer:innen ermöglicht, interaktive Gespräche mit einem virtuellen Jesus Christus zu führen. Solche Bots gibt es mittlerweile in Hülle und Fülle. Das Besondere unseres Bots ist: Wir wollen ihn nicht nur einsam im persönlichen Chat erleben, sondern gemeinsam mit unseren Hörer:innen Erfahrungen sammeln und darüber reflektieren. Unser KI-Jesus wurde von Spiro Mavrias erstellt. Du kannst ihn hier ausprobieren und unser Experiment mitgestalten und bereichern: https://udify.app/chat/G3UpA7tXsQjAHbRP Um Jesus-Chatbots geht es in dieser Folge mit Christina Aus der Au und Andi Loos. Beide haben sich anlässlich der «Bibel-Genuss-Tage 2025» in Flims getroffen. Sie spüren der spirituellen Sehnsucht nach, die in den unzähligen Apps und Jesus Bots zum Ausdruck kommt. Und die Frage poppt auf, ob etliche Nutzer:innen die Jesus-KI nicht als den besseren Gott erleben? Ist das eine echte Interaktion, die da zwischen einem Jesus-Bot und uns stattfindet? Oder fühlt sich das nur täuschend echt an? Andi ist hier eher skeptisch, während Christina Aus der Au überraschende Aspekte einspeist, die zeigen, wie eine KI uns tatsächlich als kommunizierendes Du gegenüberstehen kann. Sind wir gerade dabei, etwas ähnliches zu erleben, wie Gott mit uns Menschen? Dass etwas, was wir ursprünglich geschaffen haben, sich von uns emanzipiert und uns in eigener Freiheit gegenübertritt? Wie und mit welchen Daten sollte eine KI trainiert werden, damit sie einigermassen nach Jesus klingt? Das Gespräch macht klar: So einfach ist das gar nicht. Sollte da wirklich alles herangezogen werden, was im Neuen Testament und darüber hinaus in den Jahrtausenden danach über Jesus geschrieben worden ist? Und damit auch alle fragwürdigen Jesusbilder. Ein KI-Jesus mutet uns zu, seine Antworten kritisch zu bedenken und zu fragen, ob darin Jesus zu uns spricht. Und das gelingt wohl nur gemeinsam. Alle Infos zum KI-Experiment «Der gemeinsame Jesus» gibt es hier https://www.reflab.ch/der-gemeinsame-jesus-ein-kleines-ki-experiment/ oder hier https://fokustheologie.ch/sharing-jesus/ Wer Christina Aus der Au ist, erfährst Du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Christina_Aus_der_Au Das Kloster Kappel bietet vom 5. bis 6. Juli 2026 Klostertage zum Thema KI und Spiritualität an: https://www.klosterkappel.ch/de/veranstaltungen/klostertag-theologie-ki-spiritualitaet
Er will immer alles ganz genau von seinem Publikum wissen – Herkunft, Arbeit, Beziehungstand. Nur über sich selbst verrät Stand-Up Comedian Daniel Luis – fast – nichts und macht daraus bewusst ein Mysterium. Bei Social Media geht Luis längst durch die Decke, dank eines besonderen Kunstgriffs, der ihm ein Alleinstellungsmerkmal in der Comedy-Szene einbrachte. Sein Spezialgebiet ist die spontane Interaktion & gnadenlose Crowdwork mit seinen legendären Autotune-Einlagen, die inzwischen Kultstatus erreicht haben. Mit seinem Publikum kommuniziert er überwiegend in einer Art Gesang, verstärkt mit dem sogenannten Autotune-Effekt in seinem Mikrofon, was für Lacher auf beiden Seiten sorgt und die Gäste als Teil seines Programms integriert – freiwillig oder unfreiwillig. Geboren und aufgewachsen in Berlin-Wedding, verarbeitet Luis Themen wie Herkunft, Multikulti-Alltag in Berlin und persönliche Lebenserfahrungen in seinem Solo-Programm "HYPERAKTIV", wo er auch aus seinem ADHS keinen Hehl macht, ganz im Gegenteil, die Kraft reicht für vier Shows wöchentlich in den angesagtesten Comedy Clubs Berlins und auch noch für den 030 Comedy Podcast, den er zusammen mit Philipp Uckel moderiert. Playlist: Will.I.AM Taboo - East L.A. Bud Spencer - Banana Joe Notorious B.I.G - Juicy AK Ausser Kontrolle - Berlin Wailing Souls - Jah Jah give us Life Bob Marley - Three Little Birds PhD - I won’t let you down Eddy Murphy - Party all the time Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Folge 473: Das Buch Ich reflektiere ein wenig über den Hofflohmarkt: Es gibt diese spezielle Interaktion, die es nur an einem Marktstand gibt. Am Ende lese ich zwei Kapitel aus meinem bald erscheinenden Buch "Eigensinn an der Mosel". Das Intermezzo: Der Moseldialkt und Ernst Loosen - Die Winzer-Legende... Das Buch gibt es bald unter dem Link: Eigensinn-an-der-Mosel.de Speichert euch das gerne schonmal. Alle Inhalte und Empfehlungen auf http://www.bensprichtpodcast.de Spotify: https://spoti.fi/2QgN7R9 Exklusive Inhalte: https://www.patreon.com/bensprichtpodcast Schick mir ein Danke via Paypal an: https://www.paypal.me/bensprichtpodcast Geschenkliste: https://amzn.to/36Z7JpM
Er will immer alles ganz genau von seinem Publikum wissen – Herkunft, Arbeit, Beziehungstand. Nur über sich selbst verrät Stand-Up Comedian Daniel Luis – fast – nichts und macht daraus bewusst ein Mysterium. Bei Social Media geht Luis längst durch die Decke, dank eines besonderen Kunstgriffs, der ihm ein Alleinstellungsmerkmal in der Comedy-Szene einbrachte. Sein Spezialgebiet ist die spontane Interaktion & gnadenlose Crowdwork mit seinen legendären Autotune-Einlagen, die inzwischen Kultstatus erreicht haben. Mit seinem Publikum kommuniziert er überwiegend in einer Art Gesang, verstärkt mit dem sogenannten Autotune-Effekt in seinem Mikrofon, was für Lacher auf beiden Seiten sorgt und die Gäste als Teil seines Programms integriert – freiwillig oder unfreiwillig. Geboren und aufgewachsen in Berlin-Wedding, verarbeitet Luis Themen wie Herkunft, Multikulti-Alltag in Berlin und persönliche Lebenserfahrungen in seinem Solo-Programm "HYPERAKTIV", wo er auch aus seinem ADHS keinen Hehl macht, ganz im Gegenteil, die Kraft reicht für vier Shows wöchentlich in den angesagtesten Comedy Clubs Berlins und auch noch für den 030 Comedy Podcast, den er zusammen mit Philipp Uckel moderiert. Playlist: Will.I.AM Taboo - East L.A. Bud Spencer - Banana Joe Notorious B.I.G - Juicy AK Ausser Kontrolle - Berlin Wailing Souls - Jah Jah give us Life Bob Marley - Three Little Birds PhD - I won’t let you down Eddy Murphy - Party all the time Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
In dieser Sitzung steht der Übergang von der Konstruktionsgrammatik zur Konstruktionsdidaktik im Fokus. Im Gegensatz zu traditionellen Ansätzen begreift die Konstruktionsdidaktik Sprache als ein durch soziale Interaktion gelerntes System holistischer Einheiten. Anhand von Frequenzanalysen aus einem eigens erstellen kleinen Untersuchungskorpus (u. a. Doktor Albolit, Hamlet und Faust aus der Weltliteratur für Kinder sowie Das Land ohne Buchstaben) wird demonstriert, wie sich hochfrequente sprachliche Muster für den Unterricht nutzbar machen lassen. Im Zentrum der praktischen Analyse steht das prototypische Transferverb "geben", dessen syntaktische und semantische Eigenschaften über die Valenzgrammatik hinaus bis hin zu semantischen Rollen (wie dem Benefaktiv) und der Frame-Semantik erprobt werden. Die Relevanz und Prototypik spezifischer sprachlicher Muster werden so am Beispiel gelernt.Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2026. Grammatik in der Schule. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.19236685. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik #Konstruktionsdikdatik
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Social Media ist für viele Unternehmen ein notwendiges Übel – aufwendig, unstrukturiert und mit unklarem ROI. Dabei liegt das Problem selten an fehlender Kreativität. Es fehlt die richtige Struktur. Lukas Ottermann, Gründer des Social-Media-Tools Lomavis aus Hannover, kennt dieses Muster aus hunderten Kundenprojekten – vom kleinen Unternehmen bis zur großen Franchise-Struktur. In dieser Folge bricht er das Thema auf fünf konkrete Wege herunter, mit denen du Social Media endlich systematisch für Wachstum nutzt. Wir sprechen darüber, warum „das macht der Azubi" keine Strategie ist, wie du mit KI ein Grundrauschen aufbaust ohne authentisch zu wirken, was Analytics wirklich leisten kann – und warum 2026 das Jahr der Personal Brand wird. Du erfährst... ...wie du Social Media strukturiert für Unternehmenswachstum nutzt. ...welche Rolle KI bei der Content-Erstellung spielt und wie sie richtig eingesetzt wird. ...warum Menschen im Unternehmen die wahren Social Media Stars sind. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Worum geht's? 1984 erscheint mit Seven Cities of Gold ein Spiel, das seiner Zeit weit voraus ist: eine Mischung aus Strategie, Abenteuer und Simulation, in der wir als spanischer Konquistador eine unbekannte Neue Welt erkunden (und ausbeuten). Goldgier, Ruhm und die Begegnung mit indigenen Kulturen stehen im Zentrum – und damit auch die moralisch ambivalente Realität der Kolonisation. Gunnar und Christian sprechen über das für die 8-Bit-Ära erstaunlich offene Design und analysieren, was Seven Cities of Gold so besonders macht: das Gefühl echter Entdeckung, die elegante Reduktion auf wenige, intuitive Systeme und die ungewöhnlich designte Interaktion mit den Ureinwohnern. Sie beleuchten die Entstehungsgeschichte rund um Dani Bunten, die ursprünglich von großen Civilization-Ideen ausging und dann radikal zusammengestrichen wurde, sowie die technischen Meisterleistungen hinter der Weltgenerierung. Außerdem geht es um den nachhaltigen Einfluss des Spiels: von Pirates! bis hin zu Civilization. Und um die Frage, warum dieses leise, oft sperrige Spiel bis heute als Meilenstein gilt. Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Christian Schmidt, Gunnar Lott Audioproduktion: Johannes DuBois, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro & Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik) Thema:The Seven Cities of Gold Erscheinungstermin: 1984 Plattform: Atari 8-Bit, Commodore 64, Apple II (später u.a. IBM PC, Amiga, Macintosh) Entwickler: Ozark Softscape Publisher: Electronic Arts Genre: Strategie / Exploration / Simulation Designer: Danielle Bunten Berry, Jim Rushing, Bill Bunten, Alan Watson
Geschätzte Lesedauer: 6 Minuten Schön, dass du wieder dabei bist! Heute widmen wir uns nämlich einem Thema, das für jeden B2B-Vertrieb ein echter Gamechanger ist: die virtuelle Produktpräsentation. Hast du dich außerdem schon mal dabei erwischt, wie du eine schwere Maschine oder Software nur mit Worten erklärst? Das ist wirklich hartes Brot. Folglich musst du beim abstrakten Verkaufen stark die Fantasie der Kunden wecken. Allerdings ist das oft extrem schwer. Deshalb gibt es im Vertrieb diesen tollen Spruch: Seeing is Believing. Wenn der Kunde deine Lösung nämlich sehen, den Nutzen spüren und die Technik erleben kann, wird der Verkauf schlagartig einfach. Wir müssen also weg vom abstrakten Erklären. Stattdessen müssen wir hin zu echten Erlebnissen. Genau darüber habe ich in der aktuellen Episode mit Stefan Barnewitz gesprochen. Stefan ist schließlich ein alter Bekannter hier im Vertriebsfunk. Er arbeitet seit über 25 Jahren bei Blue Silver, einer Agentur für 2D- und 3D-Animationen. In diesem Artikel zeige ich dir deshalb, wie du eine virtuelle Produktpräsentation optimal nutzt. So steigerst du am Ende deine Erfolge und überzeugst das ganze Buying Center. Warum eine virtuelle Produktpräsentation heute wichtig ist Wir merken es jeden Tag. Der Vertrieb wird nämlich immer schwerer. Kunden trauen sich heute kaum noch, Dinge allein zu entscheiden. Deshalb ist die Angst vor Fehlern ein echtes Problem im B2B. Hinter jedem Kauf steht somit ein ganzes Team, das du überzeugen musst. Wenn du folglich nur mit Worten kommst, hast du es schwer. Die Lösung? Nimm den Kunden stattdessen mit in deine eigene Welt. Durch eine virtuelle Produktpräsentation steht der Kunde nämlich mitten in der Lösung. Er sieht also nicht nur dein Angebot. Er fühlt vielmehr, wie es ist, dein Produkt zu nutzen. Kurzum: Das ist keine Zukunftsmusik, sondern wird bereits sehr aktiv genutzt. Das alte Image-Video hat jedoch ausgedient. Niemand will schließlich lange Filme sehen, die nur die Firma loben. Das ist nämlich langweilig und austauschbar. Im modernen Vertrieb geht es stattdessen sofort um den echten Nutzen für den Kunden. Die Macht der 3D Animation im Maschinenbau und B2B Eine Produktpräsentation B2B ist weit mehr als ein nettes Extra. Sie arbeitet vielmehr wie dein bester Co-Verkäufer. Egal ob du im Maschinenbau, in der Medizin oder der Logistik bist. Komplexe Themen lassen sich dadurch in wenigen Sekunden greifen. Interaktive Produktpräsentation: Der Messe-Hingucker Gerade in Deutschland sind Messen nach wie vor extrem wichtig. Hier liegen schließlich die großen Budgets. Aber wie fällst du überhaupt auf? Eine 3D Animation im Maschinenbau auf einem großen Screen sorgt zuerst dafür, dass die Leute stehen bleiben. Bewegung ist nämlich ein absoluter Hingucker. Und das Beste: Wenn dein Stand voll ist, übernimmt das Video die Vorarbeit. Es weckt also Neugier und erklärt die Basis. Danach ist der Kunde bereits aufgewärmt, wenn du das Gespräch startest. Warum eine interaktive Produktpräsentation besser ist Richtig spannend wird es jedoch, wenn der Kunde selbst steuern darf. Das Schlimmste im Vertrieb ist nämlich ein passiver Kunde, dem du einfach einen Film zeigst. Im Online-Meeting fangen die Leute dann schnell an, heimlich E-Mails zu tippen. Stattdessen brauchst du echte Interaktion. Stefan berichtete zum Beispiel von einem Logistik-Kunden. Der Besucher kann dort mit einem Game-Controller selbst durch das virtuelle Lager fliegen. Folglich erlebt er die Lösung direkt selbst. Das bleibt schließlich sehr lange im Kopf. Produktpräsentation B2B: Kürzere Sales Cycles und mehr ROI Wenn du deine Kunden mit einer guten virtuellen Produktpräsentation begeisterst, hebst du dich außerdem stark vom Wettbewerb ab. Das ist oft genau der Punkt, der den Preis in den Hintergrund rückt. Schließlich zeigt auch eine Studie, dass Einkäufer stark auf den Prozess beim Verkaufen achten. Zusätzlich wird dein Sales Cycle enorm kurz. Teilweise sinkt die Dauer sogar um bis zu 60 Prozent. Stefan erzählte nämlich von einem Kunden, der schon mit einem Entwurf des Videos den Deal gewonnen hat. Dadurch war das Geld sofort wieder drin. Der Kunde versteht die Vorteile also sofort. Folglich machst du dir den Verkauf viel leichter und schneller. So überzeugst du das Buying Center mit der virtuellen Produktpräsentation Wir arbeiten heute fast immer im großen Team beim Kunden. Du sprichst also nicht nur mit einem Experten, sondern auch mit dem Chef und dem Einkauf. Allerdings haben diese Leute selten Zeit für lange Texte. Hier wird die interaktive Produktpräsentation zum perfekten Werkzeug. Du schickst nämlich nach dem Gespräch einfach einen Link zur Anwendung. Dein Kontakt klickt sich dann durch und schickt den Link direkt an den Chef weiter. Plötzlich gibst du deinem Fan im Haus also das beste Material. Dadurch wird das interne Verkaufen für ihn extrem leicht. Künstliche Intelligenz für deine Produktpräsentation im B2B Auch bei der Erstellung von neuen Videos hilft heute Künstliche Intelligenz. Stefan und sein Team nutzen KI nämlich, um schneller und günstiger zu arbeiten. Früher dauerte das Zeichnen von ersten Ideen oft ewig. Heute geht das mit KI dagegen rasend schnell. Auch bei echten Bildern hilft die Technik enorm. Habt ihr zum Beispiel im Winter gedreht, wolltet aber Sommer im Bild? Mit KI lässt sich der Hintergrund heute einfach tauschen. Solche Schritte machen die Arbeit folglich um bis zu 30 Prozent günstiger. So startest du deine erste interaktive Produktpräsentation Du denkst jetzt vielleicht, das ist alles unfassbar teuer. Das ist jedoch oft ein Fehler. Du musst nämlich nicht sofort ein riesiges Budget haben. Ein Projekt startet meist mit einem kurzen Gespräch über eure Ziele. Eine einfache Animation ist oft schon ab 4.000 Euro zu haben. Da du damit schneller verkaufst, lohnt sich das also extrem. Der beste Tipp lautet deshalb: Starte klein. Lass zuerst ein Video für dein Top-Produkt bauen. Teste dieses dann im Vertrieb. Danach sammelst du Feedback von den Kunden und baust die Anwendung einfach weiter aus. Wie du eine virtuelle Produktpräsentation in deinen Verkauf einbaust: 1. Kern-Nutzen klar benennen Überlege zuerst zusammen mit dem Marketing, was dein Kunde wirklich braucht. Was bringt ihm folglich den größten Mehrwert? 2. Altes Material sichten Schau nach, welche Daten ihr schon habt. Agenturen können nämlich oft alte Fotos oder Daten gut als Basis nutzen. 3. Ein kleines Projekt starten Investiere zunächst etwas Budget in eine kleine Animation. Halte das Video kurz und zeige direkt den Nutzen. 4. Aktiv beim Kunden testen Nutze das neue Video dann aktiv im Termin. Zeige zudem kurze Clips auf der Messe oder bei LinkedIn. 5. Die Interaktion weiter ausbauen Sammle am Ende das Feedback deiner Kollegen. Baue das Video danach zu einem interaktiven Tool aus. Quick Takeaways Sofort verstehen: Eine virtuelle Produktpräsentation nimmt dem Kunden die Angst vor Fehlern. Direkt zum Nutzen: Lange Videos über die Firma bringen heute nichts mehr. Der Nutzen für den Kunden muss stattdessen sofort klar sein. Einfach intern verkaufen: Eine interaktive Produktpräsentation lässt sich leicht im Team teilen. So können Käufer deine Lösung intern besser loben. Schneller zum Abschluss: Klare Bilder sparen Zeit. Dein Verkaufsprozess wird dadurch um bis zu 60 Prozent kürzer. Dank KI günstiger: Clevere KI-Tools machen die Videos heute deutlich schneller und billiger in der Produktion. Fazit & Deine Meinung Wenn der Markt hart ist, brauchst du clevere Helfer. Eine virtuelle Produktpräsentation ist genau das. Du bringst dein Produkt nämlich virtuell direkt auf den Tisch des Kunden. Er kann folglich alles selbst testen und erleben – und das ganz ohne Reise. Mach dir also Gedanken, wie du solche Tools in deinen Verkauf einbauen kannst. Und wenn du Hilfe brauchst, melde dich einfach bei den Experten, die das täglich machen. Jetzt bist du dran: Wie oft zeigst du noch trockene Folien im Termin? Hast du vielleicht schon erste Erfahrungen mit einer 3D Animation im Maschinenbau oder IT-Vertrieb gemacht? Schreib es mir deshalb gerne bei LinkedIn oder teile diesen Text mit deinem Team.
In dieser Folge teile ich meine Erlebnisse von der Leipziger Buchmesse 2026 und die Erkenntnisse, die ich daraus gezogen habe mit dir. Hier die wichtigsten Themen, die ich dabei anspreche: 1. Persönliche Eindrücke von der Leipziger Buchmesse 2. Entwicklung und Veränderungen in Leipzig 3. Organisation und Aufteilung der Messehallen 4. Selfpublishing Buchpreis und Preisverleihung 5. Netzwerken und persönliche Begegnungen 6. Kritik am gesellschaftlichen Klima und Meinungsfreiheit 7. Tipps für Messebesuch und Buchverkauf Leipziger Buchmesse 2026: Ein persönlicher Erfahrungsbericht aus der Selfpublishing-Perspektive Warum die Leipziger Buchmesse für Indie-Autoren und Autorinnen ein Highlight bleibt Eindrücke und Bilanz: Die Messe aus Besuchersicht Die Leipziger Buchmesse bleibt für viele unabhängige Autorinnen und Autoren ein zentraler Treffpunkt im Jahr. In dieser Podcast-Folge schildert Autor und Buchmentor Tom Oberbichler, welchen Eindruck er als Besucher – nicht als Standbetreiber – von der Messe 2026 mitgenommen hat. Insbesondere die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und sowohl Geschäftspartnerinnen als auch Freunde zu treffen, sticht für ihn hervor. Nach einer Woche in Leipzig ziehe ich eine positive Bilanz: Die Begegnungen und Gespräche vor Ort machen den Messebesuch wertvoll, die Atmosphäre bleibt trotz wachsender Stadt und steigender Wohnungspreise anziehend. Wandel der Messe: Von Verlagen zu Gastronomieständen In den letzten Jahren hat sich das Messegelände merklich verändert. Immer mehr Gastronomiestände dringen in die Hallen vor und sorgen nicht nur für eine größere Auswahl an Essen, sondern neben den breiteren Gängen für eine neue Dynamik – die Messe vermietet mittlerweile Flächen nicht nur an Verlage, sondern auch an Gastronomieanbieter, was einen wirtschaftlichen Vorteil für das Messemanagement bringen dürfte, nicht nur angesichts der sinkenden Austeller:innenzahlen. Die Buchbranche hat sich von den Corona-Maßnahmen immer noch nicht erholt. Für die Besucher bedeutet das jedoch mehr Sitzgelegenheiten und ein abwechslungsreicheres Angebot. Gleichzeitig bleibt der Messebesuch ein logistisches Abenteuer, denn die Einlassproblematik und die vollen Straßenbahnen und Schnellbahnen sind nach wie vor eine Herausforderung – überhaupt, wenn du gleich in der Früh auf die Messe willst oder vielleicht gar am Messesamstag vor Ort sein willst. Networking und der Wert persönlicher Begegnungen Für mich hat sich ein entspannter Messerhythmus bewährt: Wenige feste Termine pro Tag, immer erst ab 12:00, viel Raum für spontane Begegnungen und Gespräche. Besonders die Selfpublisher:innen profitieren von der Möglichkeit, direkte Kontakte zu Leserinnen sowie anderen Autorinnen und Autoren zu knüpfen. Das Publikum in Leipzig ist auffallend jung – nicht nur am Schultag (Donnerstag), sondern auch am Wochenende – und sorgt stets für lebendige Stände. Ein abendliches Highlight Ein besonderes Highlight war die Selfpublishing Night, organisiert von Autaria, eine neuen Dienstleister für Selfpublishing-Angebote im Auflagendruck. In lockerer Atmosphäre konnten wir Beziehungen auf persönlicher Ebene vertiefen. Solche Veranstaltungen bieten nicht nur Netzwerkpotenzial, sondern auch den sozialen Rückhalt, der im oft einsamen Berufsalltag von Indie-Autoren und Autorinnen essenziell ist. Ich hoffe sehr, dass Autoria diesen tolle Event auch im nächsten Jahr veranstalten wird. Die Bubble der Buchmesse: Isolation von gesellschaftlichen Themen Ein kritischer Punkt, den ich auch ansprechen muss, ist die „Bubble" der Buchmesse: Die Messe scheint von gesellschaftlichen Konflikten und dem politischen Druck, der außerhalb in Deutschland herrscht, weitgehend abgeschnitten zu sein. Wenig bis keine offene Meinungsäußerung zu aktuellen politischen Themen, obwohl außerhalb der Messe Cancel Culture und gesellschaftliche Repression spürbar sind. Die wenigen politischen Verlage zeigen Präsenz, doch die Messe insgesamt wirkt wie ein Elfenbeinturm, in dem getan wird, als ob alles in Ordnung wäre. Tipps für den eigenen Messebesuch Ob extrovertiert oder introvertiert – die Gestaltung des Messebesuchs solltest du individuell planen. Wer viel Energie aus der Interaktion mit anderen zieht, kann sich ins Gewühl stürzen. Wer eher nach Ruhe sucht, sollte bewusst Termine auswählen und die Aufenthaltsdauer begrenzen. Für Selfpublishing-Autoren und Autorinnen lohnt sich die Messe auch wirtschaftlich, wenn sie sich mit anderen zusammentun, um einen Stand zu teilen und ihren Bekanntheitsgrad steigern. Persönliches Fazit und Ausblick Für mich bleibt die Leipziger Buchmesse ein Ort, an dem ich Menschen, Inspiration und Austausch finde. Bücher nehme ich immer weniger mit nach Hause (eBooks und Hörbücher für mich, bitte!!!), sondern fokussiere mich zunehmend auf die Gespräche und den Zugewinn an Beziehungen. Die lebendige Stadt Leipzig, das junge Publikum und das einzigartige Messefeeling machen die Veranstaltung zu einem „kleinen Urlaub" für mich. Ob der nächste Messebesuch wieder eine ganze Woche dauert oder kürzer ausfällt, halte ich mir noch offen halten – für Selfpublisher:innen bleibt Leipzig aber das zentrale Event im Jahr, um sich selbst weiterzuentwickeln und den eigenen Horizont zu erweitern. Und jetzt du! Dein Feedback: Wie hast du die Leipziger Buchmesse erlebt? Was sind deine Highlights oder Kritikpunkte? Teile deine Eindrücke gern in den Kommentaren oder per Mail – die Diskussion bleibt offen und lebendig! Hier findest du alles rund ums Selfpublishing: https://mission-bestseller.com
Vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch: www.andreasbaulig.de/termin In dieser Episode von Die Coaching-Revolution erklärt Andreas Baulig, welcher Marketing-Funnel wirklich für hochpreisige und erklärungsbedürftige Angebote funktioniert. Du erfährst, warum klassische Funnels und Webinare für viele nicht die beste Wahl sind und weshalb Interessenten vor einer Kaufentscheidung deutlich mehr Vertrauen und persönliche Interaktion brauchen. Andreas zeigt dir, worauf es stattdessen ankommt: ein klar strukturierter Funnel rund um das kostenlose Erstgespräch. Du lernst, warum individuelle Beratung der Schlüssel zu höheren Abschlussquoten ist, wie du Interessenten systematisch qualifizierst und weshalb ein persönliches Gespräch oft der entscheidende Schritt ist, um aus Interessenten zahlende Kunden zu machen. kostenloses Erstgespräch: www.andreasbaulig.de/termin Andreas Baulig & Markus Baulig zeigen dir, wie du dich als einer DER Nr.1 Experten in deiner Branche positionieren kannst und hohe Preise ab 2.000 Euro (und mehr) für deine Angebote & Dienstleistungen abrufen kannst. Als Coaches, Berater und Experten automatisiert Kunden im Internet gewinnen. Wie du Online Marketing nutzen kannst, um deine Produkte und Dienstleistungen erfolgreich zu verkaufen.
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digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Entscheidend bleibt die Frage, wann Entwicklung für Mitarbeitende angemessen erscheint und wann der Punkt gekommen ist, Grenzen zu setzen – auch bis hin zur Trennung. Diplompsychologin Vanessa Laszlo zeigt, warum Führungskräfte sich immer auch selbst im Interaktionsmuster spiegeln und warum Ehrlichkeit zur eigenen Kollektivverantwortung zählt. Sechs radikal offene Fragen schaffen Orientierung in Situationen, die unter Emotion, Angst und Unsicherheit stehen. Haltung entsteht, wo Mut die Klarheit sucht. Du erfährst... ...wie du mit klaren Erwartungen und Feedback echte Entwicklung förderst. ...warum emotionale Intelligenz im Team entscheidend für Erfolg bleibt. ...welche sechs Fragen dir helfen, Führungskompetenz zu stärken. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Generative KI verschiebt den Schwerpunkt digitaler Interaktion von Apps hin zu KI-Assistenten, die Aufgaben eigenständig ausführen. Die technische Entwicklung wirft Fragen nach Kontrolle, Haftung und Regulierung auf. Wird das Smartphone bald überflüssig?
Toni & Alex von Plumpe Träume sind zu Gast. Wir reden über viele Dinge, über die man auch einzeln schon eine Stunde hätte reden können. Es geht um Kenny Eichhorn, das Dschungelcamp, Tennis, Praktika, Reeses Instagram-Game und vieles mehr!Kommentiert sehr gern bei Bluesky, Spotify, Discord und Co. - Diese Sendung soll auch von der Interaktion leben. Viel Spaß beim Hören!Interview Jürgen Kliensmann: https://www.youtube.com/watch?v=V25F7lRjoAU&t=3014sPlumpe Träume Podcast: https://plumpe-traeume.podcaster.de/Stimmungsbarometer: https://stimmung.herthabase.de/HIER FINDEST DU ALLE WICHTIGEN HERTHA BASE LINKS:https://linktr.ee/herthabaseModeration: Lukas KlossGast: Toni & Alex von Plumpe TräumeProduktion & Schnitt: Lukas KlossGrafik: Tamina Ade
Liebeskummer oder Familystress besprechen wir mit unseren Best Friends. Aber was, wenn die nicht da sind? Um diese Lücke zu füllen, nutzen manche KI-Bots. Diese können menschlich auf uns wirken – aber wie sehr dürfen wir ihnen vertrauen? (Wiederholung vom 04.08.2025)**********Ihr hört: Gesprächspartnerin: Melody, hat mit einer KI über ihren Liebeskummer gesprochen Gesprächspartnerin: Tanja Schneeberger, arbeitet am deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und kümmert sich dort um die Interaktion von Menschen mit z.B. Chatbots Gesprächspartner: Christian Rauschenberg, Forscher und Forschungsgruppenleiter am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim Autorin und Host: Shalin Rogall Redaktion: Lara Lorenz, Celine Wegert, Neneh Sanneh, Friederike Seeger Produktion: Eugenie Kleesattel**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Sind wir plötzlich alle introvertiert? Im vergangenem Jahr haben wir in einer kurzen Folge darüber gesprochen und die Resonanz war groß. Wir schauen also nochmal hin: Was bedeutet eigentlich "introvertiert sein"? In dieser Folge fragen wir uns, was eigentlich passiert, wenn wir unsere Erschöpfung, das Bedürfnis nach Rückzug nicht mehr als Reaktion auf unsere Lebensumstände lesen, sondern als fest geschriebene Eigenschaft unserer Persönlichkeit. Wenn „Ich bin introvertiert“ zu einer Entschuldigung für das Vermeiden gewisser sozialer Interaktion wird und manchmal auch zu einer Abkürzung für Dinge, die eigentlich mehr Aufmerksamkeit bräuchten. Wir sprechen über die psychologischen Ursprünge von Intro- und Extraversion, über die Rolle von Social Media, Persönlichkeitstests und Selbstdiagnosen, aber auch über eine gesellschaftliche Verschiebung: Weg von permanenter Verfügbarkeit, hin zu Rückzug, Abgrenzung und Ruhe – zumindest für manche. Denn Ruhe ist kein neutraler Zustand. Denn wann heißt "zu laut", "zu viel" nur nicht "nach unseren Regeln"?