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Seit drei Jahren sitzen die Angeklagten im Fall des sogenannten Rollator-Putsches in Haft. Beobachter beschreiben den Prozess als offensichtlich politisch motiviert. Doch eine neue Wendung könnte das Verfahren noch überraschend drehen. AUF1-Nachrichtenleiter Martin Müller-Mertens hat dazu mit der Journalistin Stef Manzini von der Stattzeitung gesprochen.
Ließen sich die zuletzt von mir rezensierten Bücher eher storyorientiert an, ging es vor allem um Effekt und Fortgang, sind wir mit Robert Seethalers “Der Trafikant” endlich wieder beim Gefühl. Wir lesen von der großen Liebe einer alleinerziehenden Mutter zu ihrem Sohn, die völlig ohne inzestiöse Gedanken daherkommt, obwohl die beiden in der tiefen Einsamkeit eines Bergdorfes am Rand der Alpen leben, der Sohn jetzt schon siebzehn Jahre zählt und die Mutter nicht unsexy daherkommt. Letzteres hilft ein bisschen, denn wir sind im Jahr 1937, und da reicht das Einkommen einer alleinstehenden Mutter in einem Dorf im Salzkammergut nie im Leben für einen Zweipersonenhaushalt, egal ob als Bäuerin oder Kellnerin im lokalen Gasthaus. In der Saison ist man auf die Zuwendungen des einen oder anderen Touristen angewiesen, im Winter ist Franzens Mutter froh, dass der Gastwirt, der reichste Mann im Dorf, ein Auge auf sie hat. Zum Glück ist er halbwegs ein Kavalier, zumindest nicht knausrig, er isst gern, trinkt dazu seine 8 Biere und 4 Schnäpse und stinken tut er auch nicht, ist er doch ein leidenschaftlicher Schwimmer im kristallklaren Bergsee, direkt vorm Haus der Kleinstfamilie. Leider isst er gern, trinkt Biere und Schnäpse und hatte, von dem bisschen Sturm, der gerade überm Dorf tobt, unbeeindruckt die Hosen runtergelassen und war mit starken Zügen bis in die Mitte des Sees geschwommen, als aus dem Un- ein Gewitter wurde und nun ist er tot, wie die Mutter ihrem Sohn berichtet, und beiden ist augenblicklich klar, dass es das war mit Franzens Kindheit, bei allen Widrigkeiten wohlbehütet wie sie war. Die Mutter habe da eine alte Bekanntschaft, ein bisschen geheimnisvoll, ein Mann auf alle Fälle, alleinstehend, der sich bereit erklärt hat, den Jungen aufzunehmen, auszubilden gar, in Wien, wo Herr Trsnjek wohnt und von Beruf ein Trafikant sei.Rein sprachlich weiß man instinktiv, dass das im deutschen Deutschen komplett unbekannte Wort “Trafikant” aus dem österreichischen kommen muss. Die zeitlich wie geographisch enorme Ausdehnung der K&K Monarchie macht das Wiener Idiom zum Paradies für die Freunde des Lehnwortes. Sorry, Paradeis, natürlich! Beim “Trafikant”, denkt man Verkehr, denkt an “traffic”, an Eisenbahnen von Reichenbach bis Sarajevo, an Dampflokomotiven, Frauen in Rock und Hut, Männer, die sich noch schnell eine Schachtel Zigarillos holen, um die Reise von Wien bis an die Adria zu überstehen, dazu eine Morgen- oder Abendausgabe, je nachdem, wann der Zug geht - und man liegt ziemlich genau richtig. Der Trafikant ist ein Zeitungs- und Tabakwarenverkäufer und zumindest zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Zeilen, habe ich regelrecht noch drei solcher Läden hier in Laufweite, auch wenn die in Ostdeutschland “Lottoabgabestellen” heißen oder einfach nur “Zeitungsladen” - nicht mehr lange, muss man fürchten.Waren die ersten siebzehn Jahre für Franz von der Liebe zu seiner Mutter und der Alpenlandschaft geprägt, ist der Umzug in das Wien von 1937 durchaus schockierend. Aber man kommt nicht umhin, dem Jungen Respekt zu zollen, er findet sich schnell rein, lernt von Otto, dem Besitzer des Ladens, das Handwerk. Das besteht neben einer Grundbildung Tabakwaren vor allem aus einer Fähigkeit: dem Zeitunglesen. Denn nur so versteht man die Kundschaft, die so vielfältig ist wie die Zeitungslandschaft in der Noch-Österreichischen-Hauptstadt.Während das Vorkriegs-Warschau des letztens hier besprochenen Buches “Der Boxer” geprägt war von tiefem Rassismus, wirtschaftlicher Ungleichheit und (daraus resultierender) extremer Gewalt, erscheint das Wien der neunzehnhundertdreißiger Jahre zivilisiert, anständig und freundlich. Als Hauptstadt eines paneuropäischen Kaiserreiches über die Jahrhunderte hinweg, ist die Gesellschaft immunisiert, denkt man, gegen die Extreme des Nationalismus, es geht einem gut, man kommt aus miteinander. Aber der Wiener Schmäh verklebt einem die Augen und die Ohren - bis wir Franz begleiten, wie er sich auf die Suche begibt nach einer ganz außerordentlich lebensfrohen Böhmin, die ihm auf dem Prater den Kopf verdreht hat und er sie schließlich in einem abgefuckten Wohnhaus findet, eine Etage über einem illegalen Schweinestall, zusammen mit dreißig anderen Tschechinnen hausend, in einer einzigen Wohnung. Bis wir den Fleischemeister aus dem Laden gegenüber des Trafikanten kennenlernen, ein grundlos neidvoller Wutbürger, der Typus, der sich acht Jahrzehnte später über die ganze Welt verbreiten sollte. Bis wir die feineren Damen der Gesellschaft im Laden über die Juden reden hören. Mit diesen Vignetten zieht uns Robert Seethaler ganz nebenbei in den Strudel des Nationalsozialismus, so wie dieser die ganze Welt in den seinen sog, damals und heute. Denn eigentlich begleiten wir Franz doch nur auf seinem Weg und Weh ins Leben, wie er so furchtbar unglücklich verliebt ist, in die Anezka, die Bier liebt und Gulasch und Tanzen und Sex aber halt nicht den Franzl, wie er selbst bald merkt, dass das nicht gut gehen wird, aber, wie das so ist mit siebzehn ist, es geht nich ohne sie, die Welt geht unter ohne sie und er einfach nicht mehr weiter weiß.Da betritt in einem wirklich unerwarteten what-the-f**k Moment Siegmund Freud die Szene: “Ja, klar, Wien, natürlich!”, schlägt man sich die Hand vor die Stirn, natürlich lebte dort Siegmund Freud und zwar gleich die Straße hoch vom Trafikanten und wie Franz lernt, ist der ein berühmter Doktor, der den Leuten den Kopf wieder richtet. Und ein Jud. Aber was es mit denen auf sich hat, war Franz noch nie so recht klar, sind doch ganz normale Leute, was haben alle nur..Was für eine Wendung, waren wir doch bisher nicht ganz klar, worum es im “Trafikanten” gehen soll. Für einen Heimatroman haben wir die Alpen zu schnell verlassen, für ein coming of age Buch gibt es zu viel Kulisse und jetzt steht da auch noch der fast neunzigjährige Freud in der Tür, beziehungsweise geht gerade raus aus ihr und Franz denkt sich, wenn der Mann so viel vom Verrücktwerden versteht, kann er ihm vielleicht helfen, denn er wird doch gerade sehr verrückt wegen seiner Liebe zu Anezka. Also steckt er sich eine Handvoll Zigarren Freuds Lieblingsmarke “Hoyo de Monterrey” ins Jacket, folgt dem berühmten Herrn Doktor und setzt sich auf die Bank vor seinem Haus. Irgendwann muss der ja mal wieder rauskommen und dann kann er ihn vielleicht fragen, was er machen soll mit der Anezka, ist ja sein Job.All diese Szenen sind geschrieben in unaufgeregter wunderschöner Prosa und obwohl wir ahnen, worum es bald gehen wird - worum soll es schon gehen, in Wien, ein Jahr vor dem Anschluss - ist doch alles irgendwie normal. Es ist normal aus der heutigen Sicht auf die Welt, unterscheidet die sich doch leider nicht sehr von der in 1937. Arbeiter, Doktoren, Tagelöhner, reiche Witwen geben sich die Klinke in die Hand, beim Trafikanten, der kennt jeden und alle, sie sich untereinander jedoch nur aus der Zeitung. Jeder lebt in seiner kleinen Blase und die Weisheiten über die Welt stehen im “Volksblatt” für den Arbeiter (die Juden sind schuld), dem “Kleinen Blatt” für die Dame (die Juden sind schuld) und in der “Wiener Zeitung” für den feinen Herrn (die Juden, ditto). Und so braucht es nicht lange bis die Scheiben vom Trafikanten beschmiert werden. Zwar lebt hier gar kein Jude, aber so richtig koscher ist Otto Trsnjek mit seinem einem Bein (das andere blieb im Weltkrieg, dem ersten, logischerweise) auch nicht, man weiß es nicht. Und von hier an lassen wir dem Leser ein bisschen die Story entdecken, denn sie zu lesen ist nicht nur erwartbar traurig, sie ist auch sehr schön und sie ist ein bisschen wichtig.lZu sehr erinnert das seltsame Nebeneinanderherleben aller in diesem Wien, in diesem untergegangenen Kaiserreich an das heutige Deutschland, denn da war so ein Österreicher, der da beeindruckend für Ordnung sorgte in Berlin, wie man schon neidlos anerkennen muss - so die meisten Wiener. Zu sehr erinnert der Gröfaz von damals an so manche Lokalpolitiker heute, einen aus Thüringen zum Beispiel, den man jetzt offiziell einen Nazi nennen darf und dessen Partei in diesem Herbst dennoch mehr als 40% der Leute wählen wollen (in Sachen-Anhalt). In den Zeitungsläden von Magdeburg und Halle liegen vielleicht weniger verschiedene Zeitungen aus als in Wien, 1937, aber gemein ist ihnen, dass diese Zeitungen den gleichen Prinzipien wie damals auf den Leim gehen: es muss laut sein, es muss eine einfache Lösung versprechen und es braucht einen Sündenbock - und ob das ein Jude oder ein Afghane ist, ist dem Nazi wurscht und für beide Opfer ist es jeweils egal, ob sie einen Baseballschläger über den Schädel oder hochoffiziell von einem Polizisten per Flugzeug den staatlich verordneten Totschlag per Abschiebung bekommen.Und keinen kümmert es so recht, hat man das Gefühl, steht ja alles in der Zeitung oder beim Tiktoker und wenn es alle ok finden, isses schon ok. Statt sich kurz zu fragen, wie es der Frisörin, dem Zeitungsverkäufer, dem Geflüchteten heute geht, tun wir das genausowenig wie sich die Leute damals um die Leben und Gefühle der Fleischer oder der Trafikanten oder der weltberühmten Psychologen scherten.Rufen möchte man! Ob man vielleicht mal kurz den Kopf heben kann, bittschön?! Den Spiegel/Freitag/Junge Freiheit weglegen und selbst denken und bedenken, was die Konsequenzen sind, wenn man das so lange nicht tut, bis es zu spät ist!All das tut Robert Seethaler mit seiner Erzählung, vordergründig in einer gelassenen Schönheit, dass man zunächst zweifelt, ob das so angebracht sei und man dann merkt, dass das der Trick ist, nicht nur uns Leserinnen bei der Stange zu halten, sondern die erschreckende banale Schönheit kurz vor der Katastrophe zu malen, auf das wir diesmal vielleicht die Zeichen der Zeit rechtzeitig sehen. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Wer hat in einer Partynacht die Schülerin Zoe vergewaltigt? Und was sind die Folgen? Für das Opfer, die Mitschülerinnen und-schüler, die Lehrerschaft und die Eltern? Wie verarbeitet man eine solche Tat? Sofie gesteht Zoe, dass sie sich in Alex verliebt hat. Zoe ist entsetzt. Die Stimmung in der Klasse wird immer schlechter. Kathrin entgleitet im Unterricht die Situation, sie begeht einen pädagogischen Fehler. Sofie und Alex verabreden sich zu einem Filmabend zu zweit, doch dieser nimmt eine abrupte Wendung. Sofie erzählt Philip, was passiert ist. Er sieht sich in seinem Urteil bestätigt, dass Alex pervers ist. Trotzdem muss Sofie mit Alex den Vortrag für den Deutschunterricht zum Abschluss bringen. Sie verhält sich distanziert und kontrolliert. Aber dann entdeckt sie auf seinem Laptop belastende Fotos. Altersempfehlung: ab 16 Jahren. Das Hörspiel erzählt von traumatisierenden Erlebnissen mit sexualisierter Gewalt. ____________________ Mit: Amélie Luise Hug (Sofie, Schülerin), Rabea Lüthi (Zoe, Schülerin), Sean Douglas (Alex, Schüler), Rino Hosennen (Luca, Schüler), Jonas Julian Niemann (Ben, Schüler), Hannes Schraner (Philip, Schüler), Lou Haltinner (Leonie, Schülerin), Anna Schinz (Kathrin Lienert, Lehrerin), Sebastian Krähenbühl (Martin Brändli, Rektor), Joachim Aeschlimann (Per Anliker, Prorektor), Jeanne Devos (Lisa Petkovic, Polizistin), Anna-Katharina Müller (Susann, Mutter von Zoe), Sophie Angehrn (Mia, Mitschülerin), Jasmin Gloor (Emma, Mitschülerin), Yves Camin (Sämi, Mitschüler), Matthias Kull (Chaschper, Mitschüler), Urs Jucker (Jack, Vater von Alex) u.v.a. ____________________ Übertragung aus dem Dänischen: Andreas Liebmann – Musik: Noah Ferrari (Vocals: Gina Pelosi) – Tontechnik Aufnahmen: Mirjam Emmenegger, Roland Fatzer, Franz Baumann – Tontechnik Postproduktion: Basil Kneubühler – Regieassistenz: Zita Bernet – Dramaturgie und Regie: Reto Ott ____________________ Produktion: SRF 2021 ____________________ Dauer: 45' Folge 3 «Das mit de Zoe»: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/3-5-das-mit-de-zoe-von-julie-budtz-sorensen?id=AUDI20260604_NR_0006 Folge 5 «Das mit de Zoe»: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/5-5-das-mit-de-zoe-von-julie-budtz-sorensen?id=AUDI20260604_NR_0008
Doro ist gerade mal 20, aber in der Kinky-Szene schon längst ein alter Hase. Als ihre Friseurin und Freundin Kinga sie zu einer Kinky-Party in Wien einlädt, ist Doro natürlich sofort dabei. Nach Eiswürfel-Spielchen, Porno-Kino und der Begegnung mit Kingas Chefin Chefanie verlassen die Girls den Club. Doch dann nimmt die Nacht plötzlich nochmal eine ganz andere Wendung ... Spillt euren JUICE! Entweder per Mail an juice@kugelundniere.com oder slidet uns in die DMs bei Instagram @juicederpodcast Du möchtest Werbung im Podcast buchen oder mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: JUICE ist eine Produktion von Kugel und Niere. Mit Lea Dakowski und Lina Kempenich. Zum Team gehören außerdem: Stefanie Buchholz und Hanna Autenrieth Audioproduktion: Joé Fleischhauer Executive Producer: Elisabeth Veh Intromusik: Robert Sladeczek Cover: Philipp Wortmann Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Werte Hörer*innenschaft, es scheint, als habe die Saison eine neue Wendung genommen – eine, die selbst die kühnsten Erwartungen übertrifft. In der neuesten Folge zu Bridgerton: Wie bezaubert man einen Viscount zeigt sich Lady Kate Bridgerton entschlossener denn je und sucht den Viscount Anthony Bridgerton auf, um ihn zurück in die Realität – und vielleicht auch zu sich selbst – zu führen. Doch ach, der ehrenwerte Lord ist gefangen in einem Netz aus Gefühlen, die er weder leugnen noch kontrollieren kann. Statt klarer Entscheidungen erwartet ihn zunächst ein Morgen der Reue, denn wir finden ihn … sagen wir, in weniger als makellosem Zustand in einem Herrenclub wieder. Zum Glück stehen seine Brüder ihm mit eindringlichen Worten zur Seite. Wird der Viscount endlich den Mut finden, seinem Herzen zu folgen? Außerdem sorgt ein Kutschenunfall für Aufruhr – und Kate befindet sich mitten im Geschehen. Wird sie das ganze überstehen? In gespannter Erwartung weiterer Entwicklungen verbleiben wir, Ihre Ladies Whistlemore Schalten Sie ein zu dieser fesselnden Podcast-Folge voller Drama, Romantik und skandalöser Enthüllungen rund um Bridgerton, den Viscount Anthony und Kate Bridgerton. ___ Alle wichtigen Links über uns auf :https://linktr.ee/patmorespotcast Homepage:https://four-voices.de/patmores-potcast/ SozialeMedien: Instagram:@patmorespotcast privat: @monadifender und @dastoedchen Facebook: Patmore's Potcast Kommt auf unserenDiscord Server Supporten könnt ihr uns auf Steady, Ko-Fi oder in unserem Merchshop. Für Fragen und Anregungen: Email: patmorespotcast@four-voices.de Let's Poe: Spotify Board Game Bravery: Spotify -Intro und Outro Musik wurden mit Udio AI beta erstellt https://www.udio.com/home
Strack-ZImmermann kandidiert spontan gegen Kubicki. Außerdem: Weltrekord bei Klimaprotesten in Hamm. Und: 15.000 Zuschauer bei Wildpferdefang in Dülmen. Von Caro Köhler.
Andrea Schwyzer wollte eigentlich Sportlehrerin werden, doch dann führte sie ihre Stimme zum Radio und die Liebe nach Hannover. Heute arbeitet sie als freie Hörfunkjournalistin, Autorin und Moderatorin vor allem für NDR Kultur: «Ich verstehe mich als moderne Geschichtenerzählerin.» Andrea Schwyzer aus Wollerau (SZ) hat ursprünglich Sport an der ETH Zürich studiert. Doch ihr Weg nahm eine überraschende Wendung. Ihre Radiostimme wurde entdeckt und sie moderierte viele Jahre bei einem lokalen Sender am Zürichsee. Ihr journalistischer Weg führte sie weiter ins Ausland mit Praktika bei der Deutschen Presse-Agentur DPA in Washington sowie bei der ARD in New York und London. Über die Musik kam auch die Liebe ins Spiel, sagt die 46-Jährige: «Bei einem A-Cappella Festival in der Schweiz, lernte ich meinen heutigen Partner kennen und zog zu ihm nach Hannover.» Johannes arbeitet als Musik- und Deutschlehrer an einem Gymnasium. Gemeinsam lebt das Paar mit ihrer Tochter und ihrem Sohn mitten im Zentrum «Vahrenwald-List» von der niedersächsischen Landeshauptstadt: «Hier ist man hauptsächlich mit dem Fahrrad unterwegs.» Mehr als nur Durchgangsstadt Hannover wird oft als blosse Durchgangsstadt belächelt. Doch hinter diesem Image verbirgt sich eine überraschend lebendige Metropole mit einer pulsierenden Kulturszene, sagt Andrea Schwyzer: «Es ist nicht nur die grünste Grossstadt Deutschlands, hier wurden schon früh die ersten Langspielplatten produziert.»
Moin, wir sprechen über den Block-Prozess, weil heute eine wichtige Zeugin ausgesagt hat – man könnte sogar sagen: eine Schlüsselfigur aus dem Umfeld der israelischen Sicherheitsleute, die die Kinder von Christina Block in der Silvesternacht 2023 aus Dänemark entführt haben sollen.Sie hat insbesondere Eugen Block belastet – inwiefern, hört ihr hier.Liebe Grüße MaikenWas war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten heute mit Maiken Nielsen am Mittwoch, 20.05.2026+++HAMBURGISCHE BÜRGERSCHAFT DEBATTIERT ÜBER KLIMASCHUTZ+++Auf Antrag der AfD hat die Hamburgische Bürgerschaft am Mittwoch über die Klimapolitik debattiert. Sie berief sich in der Aktuellen Stunde auf eine vermeintliche Entwarnung von Klimaforscherinnen und Wissenschaftlern. Mehr dazu: http://www.ndr.de/buergerschaft-168.html+++BLOCK-PROZESS: MUTMASSLICHE ENTFÜHRERIN BELASTET EUGEN BLOCK+++Im Block-Prozess am Hamburger Landgericht hat am Mittwoch eine der wichtigsten Zeuginnen ausgesagt. Die Israelin belastete vor allem den Hamburger Unternehmer Eugen Block und den Familienanwalt der Blocks. Mehr dazu: http://www.ndr.de/block-304.html+++PUTZAKTION AM HAMBURGER HAUPTBAHNHOF+++Die Deutsche Bahn (DB) macht in diesem Jahr an jedem vierten deutschen Bahnhof eine extra Frühjahrsputzaktion. 1.400 Bahnhöfe sollen so sauberer werden. Am Mittwoch war der Hamburger Hauptbahnhof dran. Mehr dazu: http://www.ndr.de/kurzehh-3248.html Du hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findest du unter www.ndr.de/hamburgheute
Fußball aus aller Welt Die Würfel sind gefallen! Überall an diesem Wochenende flossen die Tränen – vor Freude oder vor Schmerz. Dirk und David analysieren alle Entscheidungen von der Bundesliga bis zur 3. Liga, sprechen zudem über die Abschiede großer Persönlichkeiten, eine überraschende Wendung auf dem Trainermarkt und darüber, warum Real Madrid nur noch eine Lachnummer ist. Tretet mit mir direkt in Kontakt: E-Mail: redaktionfussballfilmundmehr@gmail.com Instagram: @fussballfilmundmehr Twitter: @fussballfilmun1 Hier findet Ihr alle wichtigen Links zum Podcast und Blog: (http://linktr.ee/fussballfilmundmehr)) WERBUNG Wenn du deinem Vierbeiner eine Freude machen willst: Bei Fressnapf sind in teilnehmenden Märkten dauerhaft über 500 Preise reduziert. Klick fressnapf.de/aktionen-angebote/dauerhaft-reduziert/ Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Die Salamischeiben und ihre neuen, unerwarteten Verbündeten von der Bierschinkentruppe kehren für eine Lagebesprechung zurück zum Baumhaus. Dann aber tut sich etwas Gruseliges in Frau Bramftls Garten – und das ist noch lange nicht die seltsamste Wendung.Du hörst die Kerkerkumpels, das Pen & Paper Hörspiel. Die Geschichte, die du hörst, ist live improvisiert. Ob unseren Charakteren eine Aktion gelingt, entscheiden die Würfel!Intro/Outro:Sprecherin: Carolin SabathSound- & Musikquellen:"8bit Dungeon Level" by Kevin MacLeod (incompetech.com) Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 License http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ "Neon Drive" by tabletopaudio.com"Sentient Eye" by tabletopaudio.com"Weirder Things" by tabletopaudio.com"Weirder Things 2" by tabletopaudio.com"Thieves' Guild" by tabletopaudio.comAll sounds from tabletopaudio.com are licensed under Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License (CC BY-NC-ND 4.0).Mehr Infos zu unseren Aktionen und Werbepartnern findest du auf https://kerkerkumpels.de/links/aktionen/Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Wer hat den Krieg zwischen den USA und dem Iran eigentlich begonnen? Die Antwort ist deutlich älter als die aktuellen Schlagzeilen. In dieser Folge ordne ich ein, warum aus meiner Sicht der Iran seit 1979 verbal Krieg gegen die USA und Israel führt – und warum die jetzige Eskalation keine plötzliche Wendung, sondern die Reaktion auf 47 Jahre Staatsdoktrin ist. Der Leitspruch „Tod für Amerika, Tod für Israel" ist kein Randphänomen, sondern ein zentrales Element des Mullah-Regimes seit der Islamischen Revolution. Ich gehe auf die deutsche Position ein, insbesondere auf die Glückwünsche von Bundespräsident Steinmeier zum Bestehen der Islamischen Republik und auf den Umgang mit dem Oppositionellen Reza Pahlavi. Ich frage mich offen: Wenn Israels Sicherheit deutsche Staatsräson ist – warum schweigen wir bei einem Regime, das seit Jahrzehnten genau das Gegenteil propagiert? Außerdem diskutiere ich die Völkerrechtsfrage anhand eines einfachen Nachbarschaftsbeispiels und erkläre, warum ich glaube, dass die Weltgemeinschaft eine Verantwortung gegenüber den Menschen im Iran hat – unabhängig davon, was man von Donald Trumps Eigeninteressen hält. Was du aus dieser Folge mitnimmst: – Eine historische Einordnung des Iran-USA-Konflikts seit 1979 – Eine kritische Perspektive auf die deutsche Iran-Politik – Argumente jenseits der üblichen Pro-Contra-Debatte Shownotes mit Kapiteln findest du weiter unten. Wenn dir solche Einordnungen weiterhelfen: Abonniere den Kanal, lass ein Like da und schreib mir deine Sicht in die Kommentare. Ich lese mit. Shownotes 00:00 – Einstieg: Wer ist eigentlich im Krieg mit wem? 00:17 – Der Leitspruch seit 1979 – „Tod für Amerika, Tod für Israel" 00:43 – Clip-Einordnung: Trump beendet einen Krieg, der 1979 begann 01:41 – Deutsche Staatsräson und das Schweigen zum Mullah-Regime 02:33 – Anekdote aus dem Außenministerium in Teheran (2003/2004) 04:44 – Völkerrecht und das Nachbarschaftsbeispiel 06:25 – Fazit: Warum die Weltgemeinschaft handeln muss HIGHLIGHT-PASSAGEN / ZITATE „Wer heute immer noch denkt, dass die USA im Krieg mit dem Iran seien, liegt vollkommen falsch." – Einstiegsthese der Folge „Stellt euch mal vor, ihr habt einen Nachbarn, der ruft den ganzen Tag euren Tod hinaus." – zur Frage, wer den Konflikt wirklich begonnen hat „Herr Bundespräsident Steinmeier gratuliert dem Mullah-Regime zum Bestehen – das war für mich ein absolutes No-Go." – Kritik an der deutschen Iran-Politik „Der Iran hat diesen Krieg verbal angefangen, und die USA reagieren jetzt nach 47 Jahren darauf." – Kernaussage zur historischen Einordnung „Wenn ein Land unter einem gewaltigen Regime leidet, ist es Pflicht der Weltgemeinschaft, einzugreifen." – ethisches Plädoyer am Schluss Frage: Seit wann ist der Iran offiziell im Konflikt mit den USA? Antwort: Seit der Islamischen Revolution 1979. Seitdem gehört der Leitspruch „Tod für Amerika, Tod für Israel" zur Staatsdoktrin des Mullah-Regimes. Frage: Was bedeutet „Tod für Amerika, Tod für Israel"? Antwort: Es ist ein offizieller Leitspruch der Islamischen Republik Iran, der bei staatlichen Anlässen, in Predigten und auf Demonstrationen seit 1979 wiederholt wird – ein politisches Bekenntnis gegen die USA und Israel. Frage: Wie verhält sich Deutschland zum Mullah-Regime? Antwort: Die deutsche Bundesregierung pflegt diplomatische Beziehungen zur Islamischen Republik. Bundespräsident Steinmeier hat dem Regime zum Bestehen gratuliert – ein Schritt, der von Kritikern als unvereinbar mit der deutschen Staatsräson zum Schutz Israels gesehen wird. Frage: Wer ist Reza Pahlavi? Antwort: Reza Pahlavi ist der älteste Sohn des letzten Schahs des Iran und gilt als prominente Figur der iranischen Opposition im Exil. Er setzt sich öffentlich für einen demokratischen Wandel im Iran ein. Frage: Was bedeutet die deutsche Staatsräson für Israel? Antwort: Sie beschreibt die politische Selbstverpflichtung Deutschlands, die Sicherheit und Existenz Israels zu schützen. Sie wurde unter anderem von Angela Merk
Ein altes Sprichwort sagt: „In Göteborg werden keine Gedichte geschrieben, sondern nur Rechnungen“. Es muss in Stockholm – ganz auf der anderen Seite Schwedens – erfunden worden sein. Denn Reporterin Merle Schaack hat in der zweitgrößten Stadt im Königreich viel mehr Gründe als Volvo, SKF und Co. entdeckt, um mehr als einen Zwischenstopp einzulegen.In der kultigen Straßenbahn fährt sie die Lebensadern der bodenständig bunten Stadt ab: Angefangen an der Mündung des Flusses Göta Älv, der einst Schwedens Tor zur großen Welt war. Jeden Morgen feilschen Händler hier im Hafen bei einer Fischauktion mit ganz eigenen Regeln um den besten Fang des Tages.Mit speziellem Göteborger Humor geht es nach Haga. Und hinter hübschen Holzfassaden dem Ursprung des ehemaligen Arbeiterviertels auf den Grund. Denn dass Einheimische wie Reisende hier in so gemütlichem Ambiente ihre Kaffeepausen einlegen können, verdanken sie dem Pragmatismus einer boomenden Hafenstadt und hartnäckigen Anwohnern.Fernab vom innenstädtischen Trubel lernen wir in dieser Folge von „Zwischen Hamburg und Haiti“ im Schärengarten Johanna Olzon kennen. Ihre Vorfahren arbeiteten zunächst als Fischer auf Hönö, einer der felsigen Inseln vor der Westküste – bis ihr Urgroßvater aus der Not eine Tugend machte und der Familiengeschichte mit seinem Geschäftssinn eine Wendung gab. Johanna und ihr Freund Peter zeigen uns, wie das Inselleben heute aussieht und wie sie es mit einem alten Rezept bereichern wollen.Merle Schaack war für uns dort.
In dieser Folge wird's dramatisch – und zwar auf ganz eigene Weise. Domenik und Sören tauchen tief ein in die Welt des Trash-TV und stellen sich die gar nicht mal so abwegige Frage: Ist das eigentlich das moderne Drama unserer Zeit? Zwischen Rosenvergabe, Eifersuchts-Eklats und eskalierenden Gruppendynamiken entdecken die beiden überraschende Parallelen zu den großen Werken von Goethe und Schiller. Hochkultur oder einfach nur Guilty Pleasure? Die Grenzen verschwimmen schneller als man denkt.Außerdem gibt's ein persönliches Update: Domenik hat endlich seinen Schlaf in den Griff bekommen – und berichtet, was sich verändert hat (Spoiler: einiges).Und dann wäre da noch diese eine Nachricht, die alles überstrahlt: Der Wal ist frei. Was genau dahinter steckt und warum das plötzlich eine emotionale Wendung in die Folge bringt, erfahrt ihr natürlich auch.Eine Episode zwischen Tiefgang, Trash und tierischer Freiheit – wie immer mit einer guten Portion Konsens (oder eben auch nicht).
https://svensagt.blogspot.com/2024/12/die-zerschlagung-der-united-aircraft.html
Bei diesen Umfrage-Zahlen muss Kai Wegner zittern: Im neuen BerlinTrend des rbb rauschen der Regierende Bürgermeister und seine CDU ab. Und verdichtet sich das Feld, mit drei Parteien gleichauf auf Platz 2. In der Spreepolitik analysieren wir die Gründe dafür. Außerdem geht es um die Suche nach einem neuen Kultursenator – mit einem Blick hinter unsere Kulissen, wie wir arbeiten und recherchieren. Denn wie wir von Thomas Heilmann zu Stefan Evers kamen ist erklärungswürdig. In Brandenburg schauen wir auf die politische Debatte zur angekündigten Öl-Blockade Richtung PCK-Raffinerie Schwedt: Was passiert, wenn Moskau die Druschba-Pipeline zudreht? Und wir sprechen über eine erstaunliche Wendung bei der Aufklärung des Anschlags auf den Antisemitismus-Beauftragten. "Spreepolitik" ist der landespolitische Podcast vom rbb für Berlin und Brandenburg: Jede Woche eine neue Folge, immer freitags bei ARD-Sounds, in der rbb24 Inforadio App, Spotify, Amazon Music, RTL+ und Deezer. Jetzt kostenlos abonnieren!
2026 Live Tour: 17.10.26 Mainz, 23.10. und 24.10.26 Berlin - Tickets unter www.wahreverbrechen-podcast.deDer Fall Stephanie Crowe gehört zu den bekanntesten und umstrittensten True-Crime-Fällen der USA.Im Januar 1998 wird die 12-jährige Stephanie Crowe in ihrem Kinderzimmer in Escondido, Kalifornien, brutal ermordet.Schnell geraten Menschen aus ihrem direkten Umfeld ins Visier der Ermittler — doch der Fall nimmt eine dramatische Wendung nach der anderen.In dieser Podcastfolge geht es um den Mordfall Stephanie Crowe, die frühen Ermittlungen, fragwürdige Verhöre, widersprüchliche Spuren und bis heute offene Fragen.Ein Fall über falsche Gewissheiten, Ermittlungsdruck und eine Wahrheit, die nie eindeutig greifbar wurde.Triggerwarnung: Mord an einem Kind, Waffen und psychisch belastende Situationen.*Enthält Werbung*Enthält Affiliate-Links*++++Unser Buch: DIE ZEUGEN - Fiktive Ich-Erzähler berichten über ihre Begegnungen mit der dunklen Seite der Täter.
Willkommen zu Folge 259 – wir haben das Osterfest sacken lassen und „ballern“ heute eine reine Streaming-Folge raus! Da wir den Weg ins Kino diesmal nicht geschafft haben, haben wir die heimischen Mediatheken nach Perlen und Kuriositäten durchforstet. Der absolute Aufreger der Woche: War Machine auf Netflix. Was wie ein typischer US-Army-Ranger-Film mit Muskelberg Alan Ritchson beginnt, nimmt zur Hälfte eine Wendung, die wir so nicht haben kommen sehen – plötzlich jagen 40 Meter hohe Roboter und Laserstrahlen unsere Truppe durch die Wildnis. Wer es lieber „palpig“ und blutig mag, sollte bei They Will Kill You einschalten. Zazie Beetz metzelt sich mit einer brennenden Axt durch ein satanisches Hotel – ein Trip wie „Kill Bill ohne Tiefe“, der uns richtig Spaß gemacht hat. Außerdem im Check: Der hochkarätig besetzte Heist-Krimi Crime 101 auf Amazon Prime. Trotz Chris Hemsworth und Mark Ruffalo bleibt bei uns ein gemischtes Gefühl zurück – zu kurz, zu lang und irgendwie unrund. Für die Trash-Fans unter euch klären wir, ob Jack Blacks Meta-Reboot von Anaconda auf Netflix den Charme der 90er retten kann. Zum krönenden Abschluss feiern wir die Rückkehr nach Westeros: A Knight of the Seven Kingdoms ist die Entdeckung für alle, die Game of Thrones lieben, aber mal eine Pause von Drachen und Weltuntergängen brauchen. Wir diskutieren, warum diese bodenständige Geschichte über Ser Duncan den Großen so fantastisch funktioniert. Viel Spaß beim Hören!
Die deutsche Regierung macht Schulden im Rekordtempo. Was das für Bundeshaushalt und Steuerzahler bedeutet, erklärt der Wirtschaftsjournalist Oliver Stock. Die Zahl der Kriegsdienstverweigerer ist in Deutschland auf einem neuen Rekordhoch, gleichzeitig steigen die globalen Rüstungsausgaben. Wie das zusammenpasst, erläutert der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete und Friedensaktivist Michael Müller. Das Innenministerium in Sachsen will AfD-Unterstützern die Waffenbesitzkarte entziehen – nicht nur Jäger sind entsetzt. Was das in der Praxis bedeutet, sagt der Jurist Matthias Berger, fraktionsloser Abgeordneter für die Freien Wähler im Sächsischen Landtag. Und Prof. Norbert Bolz widmet sich in seinem Kommentar der bürgerlichen Illusionen über eine Wendung zum Guten.
Moin, es ist wirklich eine unglaubliche Fortsetzung im Krimi um den ältesten Paternoster der Welt im Hamburger Flüggerhaus. Der Aufzug wurde offenbar illegal ausgebaut und jetzt scheint er wieder da zu sein! Zumindest Teile davon. Außerdem geht es in dieser Folge darum, welche Behinderungen auf Hamburg zukommen, sobald die U 5 weitergebaut wird. Viel Spaß beim Hören wünscht Ole----------------------------------------------------------------Was war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen, Tanja Richter und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten und Themen mit Ole Wackermann am Montag, 27. April 2026: +++ Verschwundener Paternoster: Offenbar Teile aufgetaucht+++Der Krimi um den verschwundenen Paternoster im Flüggerhaus am Hamburger Rödingsmarkt hat eine neue Wendung genommen: Es gibt Hinweise, dass er gefunden wurde.Mehr dazu: https://www.ndr.de/paternoster-132.html+++ Bau der U5 in Hamburg: Keine Logistikfläche in der Alster+++Für den Bau der neuen Hamburger U-Bahn-Linie 5 waren Flächen in der Alster und auf der Moorweide als Vorbereitungsfläche im Gespräch. Aber das ist jetzt vom Tisch.Mehr dazu: https://www.ndr.de/ubahn-152.html +++ Tumulte bei Urteil nach tödlicher Massenschlägerei in Billstedt+++Zu Tumulten ist es am Montag bei einer Urteilsverkündung im Hamburger Landgericht gekommen. Einer der zwei Angeklagten musste während der Urteilsverkündung aus dem Saal gebracht werden. Das Gericht hat ihn und einen weiteren 25-Jährigen wegen Totschlags zu langen Gefängnisstrafen verurteilt.Mehr dazu: https://www.ndr.de/prozess-billstedt-100.htmlDu hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findet ihr unter www.ndr.de/hamburgheute
Er ist tot! Ach nee, doch nicht.. Nach viel zu langer Zeit (5 Jahre), machen Tom und Tobi den nächsten Schritt in ihrer Besprechung der Final Fantasy Reihe. Der vierte Teil ist dabei ein deutlicher Sprung nach vorne. Vor allem was das Storytelling angeht. Eine dramatische Wendung nach der anderen und deutlich emotionaler, als die ersten drei Teile. Viel Spaß!
Pragmatisch, Praktisch, gut Pragmata ist genau die Art von Spiel, die sofort neugierig macht. Auf der PS5 Pro wirkt Capcoms Sci-Fi-Abenteuer nicht nur technisch stark, sondern vor allem spielerisch frisch. Das Besondere ist die Mischung aus klassischem Third-Person-Actiongefühl und einem cleveren Hack-System, bei dem man in Echtzeit denkt, zielt und reagiert. So wird jeder Gegner nicht einfach nur zur Bedrohung, sondern zu einer kleinen taktischen Aufgabe. Spannend ist auch die Dynamik zwischen Hugh und Diana. Während Hugh sich mit Waffen und Jetpack durch die Station bewegt, übernimmt Diana das Hacken und öffnet damit die Schwachstellen der Roboter. Genau dieser Ansatz gibt den Kämpfen eine neue Idee: nicht nur schießen, sondern gleichzeitig lösen, ausweichen und planen. Das sorgt für Tempo, Spannung und einen spielerischen Dreh, der sich angenehm anders anfühlt als bei vielen anderen Shootern. Auf der PS5 Pro kommt das zusätzlich sehr sauber rüber. Die Technik unterstützt die Mischung aus Action und Übersicht, mit flüssiger Darstellung und starkem Bild, was die futurische Mondstation noch eindrucksvoller macht. Gerade bei einem Spiel, das so stark von Timing und Reaktion lebt, passt diese klare Performance gut zum Design. Unterm Strich wirkt Pragmata wie ein mutiger Neustart für das Genre: eigenständig, taktisch und mit einer Idee, die sofort hängen bleibt. Genau das macht es so spannend. Matze ist nach Skepsis nun sehr begeistert. Steam Machine hängt Xbox ab – obwohl sie noch nicht auf dem Markt ist. Laut dem Artikel wirkt es gerade so, als würde die PC-/Steam-Welt (bis hin zur „Steam Machine“-Idee) für Entwickler wieder attraktiver werden, während die Xbox an Relevanz verliert – und das merkt man auch ganz praktisch an Spielen wie Dune: Awakening, das bisher auf dem PC stattfindet und auf Konsolen (zumindest auf der Xbox) noch nicht angekommen ist. Der Cameron macht es wieder Avatar: Fire & Ash wirkt trotz aller technischen Wucht vor allem wie ein Film, der bekannte Muster sehr groß, sehr laut und sehr aufwendig neu verpackt. Die Bilder sind beeindruckend, die Welt ist detailreich und die Inszenierung bleibt visuell auf hohem Niveau, aber die Handlung selbst fühlt sich oft erstaunlich vertraut, schwer glaubwürdig und bewusst überladen an. Genau darin liegt das Problem: Statt echte Überraschungen zu liefern, setzt der Film auf Konflikte, die man in ähnlicher Form längst aus anderen Blockbustern kennt. Figuren handeln häufig nach sehr klaren Dramaregeln, nicht nach einem Verhalten, das sich natürlich oder überraschend anfühlt. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Geschichte mehr auf Effekt als auf innere Logik ausgelegt ist. Auch die Emotionalität wird stark ausgestellt. Viele Momente wollen groß, dramatisch und bedeutsam wirken, doch gerade dadurch verlieren sie etwas von ihrer Wirkung. Wenn jede Wendung maximal wichtig inszeniert ist, bleibt am Ende wenig Raum für Nuancen oder echte Spannung. Das Ergebnis ist ein Film, der permanent auf Großgefühl schaltet, aber selten wirklich lebendig wirkt. Matze war not amused und eher gelangweilt. Trotzdem muss man die technische Seite klar anerkennen. Avatar: Fire & Ash dürfte wieder mit präziser Bildgestaltung, starkem Produktionsdesign und einem enormen Maß an visueller Kontrolle beeindrucken. Die Kinowelt wirkt so ausgearbeitet, dass man sich ihr kaum entziehen kann. Gerade deshalb fällt die generische und überzogene Handlung umso stärker auf: Die Technik zieht hinein, die Geschichte zieht wieder heraus. Unterm Strich bleibt ein typischer Großfilm mit enormer Oberfläche, aber wenig erzählerischem Risiko. Beeindruckend anzusehen, aber inhaltlich deutlich konventioneller, als es der Aufwand vermuten lässt. WhatsApp als Telefonbuch nutzen? Der taz-Bericht zeigt ziemlich drastisch, wie angreifbar große Plattformen bei Kontakt-/Adressbuchdaten sein können: Forschern ist es offenbar gelungen, praktisch das komplette WhatsApp-Verzeichnis bzw. riesige Mengen an zuordenbaren Handynummern automatisiert abzugreifen – ein Reminder, dass schon die bloße Existenz und Auffindbarkeit von Nummern (auch ohne Chat-Inhalte) ein massives Datenschutz- und Missbrauchsrisiko ist. Zum Glück in die Zukunft III Das neue Marteria-Album ist für Matze, richtig gut geworden, weil es genau die Mischung trifft, die man sich von ihm wünscht: eingängige Beats, klare Bilder und genug Gefühl, ohne sich dabei zu verkünsteln. Es wirkt aufgeräumt, selbstbewusst und trotzdem nahbar, also genau so, dass man beim Hören direkt drin ist. Besonders „9 Leben“ sticht heraus. Der Track hat diese Mischung aus Energie und Melancholie, die sofort hängen bleibt, und er passt perfekt in unseren Podcast, weil er Gesprächsstoff liefert, ohne sich aufzudrängen. Der Song klingt nicht nach Zufallstreffer, sondern nach einem Titel, der bewusst so gebaut ist, dass er lange nachwirkt. Für Matze macht das Album vor allem aus, dass es nicht nur solide ist, sondern wirklich Charakter hat. Die Songs wirken so, als hätten sie eine klare Haltung, und genau dadurch fühlt sich das Ganze persönlicher an. Man merkt, dass hier nicht einfach nur ein weiteres Rap-Album abgeliefert wurde, sondern eines, das man sich mehrmals anhört und bei dem einzelne Tracks mit der Zeit noch besser werden. Man kann über die Produktion sprechen, über die Stimmung, über die Texte und über die Art, wie Marteria hier zwischen Popzugang und eigener Handschrift balanciert. „9 Leben“ ist dabei für Matze der Track, der das am besten auf den Punkt bringt. Es gibt doch noch gute Kinofilme Project Hail Mary ist eine der seltenen Science-Fiction-Verfilmungen, die das Gefühl des Buches sehr gut einfängt: klug, zugänglich und mit einer echten Freude am Entdecken. Der Film setzt nicht auf düstere Härte oder reine Katastrophenstimmung, sondern zeigt, dass Sci-Fi auch optimistisch, menschlich und sogar warmherzig sein kann. Gerade das macht die Geschichte so stark: Sie bleibt spannend, aber sie verliert nie diesen positiven Grundton. Statt nur Bedrohung und Hoffnungslosigkeit zu inszenieren, erzählt Project Hail Mary von Zusammenarbeit, Einfallsreichtum und dem Willen, Probleme Schritt für Schritt zu lösen. Genau dadurch wirkt die Umsetzung nah am Geist des Buches und gleichzeitig eigenständig genug für das Kino. Besonders schön ist, dass der Film seine Ideen nicht trocken präsentiert, sondern mit Neugier und Leichtigkeit. Das macht ihn zugänglich, ohne banal zu werden. Die Science-Fiction-Elemente dienen nicht nur dem Spektakel, sondern tragen die Geschichte wirklich, und das ist bei einer Buchverfilmung ein großer Gewinn. Für Matze ist der Film dabei besonders gelungen, weil er genau die richtige Mischung aus Intelligenz, Emotion und guter Stimmung trifft. Project Hail Mary ist kein kühles Zukunftsszenario, sondern ein Film, der Mut macht und Spaß am Denken weckt. Das passt gut zu einem Publikum, das Sci-Fi nicht nur wegen der Technik mag, sondern wegen der Ideen dahinter. Unterm Strich ist das eine gelungene Umsetzung, die zeigt, wie stark eine positive Science-Fiction funktionieren kann. Matze gefällt der Film deshalb so gut, weil er klug erzählt ist und dabei trotzdem leicht und hoffnungsvoll bleibt. Haben Sie es schon mal aus und wieder ein geschaltet? Bei Notebookcheck geht's um eine ziemlich kuriose „macOS-Zeitbombe“: Nach rund 49 Tagen Laufzeit ohne Neustart können MacBooks spürbar langsamer werden, weil sich im System offenbar Timer/Counter bzw. Prozesse ungünstig aufschaukeln – sprich, der klassischste IT-Tipp („einmal neu starten“) ist hier ausnahmsweise wirklich die Lösung. Neue Welten Zum 35. Jubiläum bringt Plaion mit dem Neo Geo AES+ eine Neuauflage auf den Markt, die sofort nostalgische Gefühle weckt und gleichzeitig erstaunlich aktuell wirkt. Faszinierend ist vor allem, dass eine so ikonische Konsole nach drei Jahrzehnten nicht einfach nur als Erinnerungsstück zurückkommt, sondern wieder als ernst gemeintes Stück Spielkultur. Das zeigt, wie stark der Mythos Neo Geo bis heute geblieben ist. Gerade das AES stand immer für etwas Besonderes: für luxuriöses Arcade-Feeling zu Hause, für auffälliges Design und für Spiele, die schon damals einen eigenen Ruf hatten. Dass ausgerechnet zum runden Jubiläum eine neue Version erscheint, macht den Moment noch interessanter. Es ist nicht bloß ein Retro-Produkt, sondern ein Zeichen dafür, dass klassische Hardware immer noch Begeisterung auslösen kann. Die Neuauflage lebt dabei von genau diesem Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Einerseits ist da der Charme der alten Marke, der sofort wieder Bilder von großen Sprites, präzisem Gameplay und Sammlerleidenschaft wachruft. Andererseits steckt in so einer Rückkehr auch die Frage, wie moderne Technik und klassisches Design zusammenfinden. Gerade diese Verbindung macht das AES+ so spannend. Für Fans ist das eine kleine Zeitreise, für Neugierige ein Blick auf eine der prägendsten Konsolen der 90er. Dass Plaion dieses Erbe zum Jubiläum wieder aufgreift, wirkt nicht wie bloße Nostalgie, sondern wie eine bewusste Würdigung einer Hardware-Legende. Genau deshalb ist die Rückkehr des Neo Geo AES+ so faszinierend: Sie erinnert daran, wie langlebig gute Ideen sein können. Was kostet eigentlich ein GTA? Neue Finanzdokumente deuten darauf hin, dass GTA 6 in einer Budget-Dimension spielt, die selbst bisherige „teuerstes Spiel ever“-Schätzungen alt aussehen lässt – und damit wird's spannend, ob Rockstar/Take-Two das über Verkaufszahlen allein reinholt oder ob wir noch stärker auf Monetarisierung und Langzeit-Content getrimmt werden.
Pragmatisch, Praktisch, gut Pragmata ist genau die Art von Spiel, die sofort neugierig macht. Auf der PS5 Pro wirkt Capcoms Sci-Fi-Abenteuer nicht nur technisch stark, sondern vor allem spielerisch frisch. Das Besondere ist die Mischung aus klassischem Third-Person-Actiongefühl und einem cleveren Hack-System, bei dem man in Echtzeit denkt, zielt und reagiert. So wird jeder Gegner nicht einfach nur zur Bedrohung, sondern zu einer kleinen taktischen Aufgabe. Spannend ist auch die Dynamik zwischen Hugh und Diana. Während Hugh sich mit Waffen und Jetpack durch die Station bewegt, übernimmt Diana das Hacken und öffnet damit die Schwachstellen der Roboter. Genau dieser Ansatz gibt den Kämpfen eine neue Idee: nicht nur schießen, sondern gleichzeitig lösen, ausweichen und planen. Das sorgt für Tempo, Spannung und einen spielerischen Dreh, der sich angenehm anders anfühlt als bei vielen anderen Shootern. Auf der PS5 Pro kommt das zusätzlich sehr sauber rüber. Die Technik unterstützt die Mischung aus Action und Übersicht, mit flüssiger Darstellung und starkem Bild, was die futurische Mondstation noch eindrucksvoller macht. Gerade bei einem Spiel, das so stark von Timing und Reaktion lebt, passt diese klare Performance gut zum Design. Unterm Strich wirkt Pragmata wie ein mutiger Neustart für das Genre: eigenständig, taktisch und mit einer Idee, die sofort hängen bleibt. Genau das macht es so spannend. Matze ist nach Skepsis nun sehr begeistert. Steam Machine hängt Xbox ab – obwohl sie noch nicht auf dem Markt ist. Laut dem Artikel wirkt es gerade so, als würde die PC-/Steam-Welt (bis hin zur „Steam Machine“-Idee) für Entwickler wieder attraktiver werden, während die Xbox an Relevanz verliert – und das merkt man auch ganz praktisch an Spielen wie Dune: Awakening, das bisher auf dem PC stattfindet und auf Konsolen (zumindest auf der Xbox) noch nicht angekommen ist. Der Cameron macht es wieder Avatar: Fire & Ash wirkt trotz aller technischen Wucht vor allem wie ein Film, der bekannte Muster sehr groß, sehr laut und sehr aufwendig neu verpackt. Die Bilder sind beeindruckend, die Welt ist detailreich und die Inszenierung bleibt visuell auf hohem Niveau, aber die Handlung selbst fühlt sich oft erstaunlich vertraut, schwer glaubwürdig und bewusst überladen an. Genau darin liegt das Problem: Statt echte Überraschungen zu liefern, setzt der Film auf Konflikte, die man in ähnlicher Form längst aus anderen Blockbustern kennt. Figuren handeln häufig nach sehr klaren Dramaregeln, nicht nach einem Verhalten, das sich natürlich oder überraschend anfühlt. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Geschichte mehr auf Effekt als auf innere Logik ausgelegt ist. Auch die Emotionalität wird stark ausgestellt. Viele Momente wollen groß, dramatisch und bedeutsam wirken, doch gerade dadurch verlieren sie etwas von ihrer Wirkung. Wenn jede Wendung maximal wichtig inszeniert ist, bleibt am Ende wenig Raum für Nuancen oder echte Spannung. Das Ergebnis ist ein Film, der permanent auf Großgefühl schaltet, aber selten wirklich lebendig wirkt. Matze war not amused und eher gelangweilt. Trotzdem muss man die technische Seite klar anerkennen. Avatar: Fire & Ash dürfte wieder mit präziser Bildgestaltung, starkem Produktionsdesign und einem enormen Maß an visueller Kontrolle beeindrucken. Die Kinowelt wirkt so ausgearbeitet, dass man sich ihr kaum entziehen kann. Gerade deshalb fällt die generische und überzogene Handlung umso stärker auf: Die Technik zieht hinein, die Geschichte zieht wieder heraus. Unterm Strich bleibt ein typischer Großfilm mit enormer Oberfläche, aber wenig erzählerischem Risiko. Beeindruckend anzusehen, aber inhaltlich deutlich konventioneller, als es der Aufwand vermuten lässt. WhatsApp als Telefonbuch nutzen? Der taz-Bericht zeigt ziemlich drastisch, wie angreifbar große Plattformen bei Kontakt-/Adressbuchdaten sein können: Forschern ist es offenbar gelungen, praktisch das komplette WhatsApp-Verzeichnis bzw. riesige Mengen an zuordenbaren Handynummern automatisiert abzugreifen – ein Reminder, dass schon die bloße Existenz und Auffindbarkeit von Nummern (auch ohne Chat-Inhalte) ein massives Datenschutz- und Missbrauchsrisiko ist. Zum Glück in die Zukunft III Das neue Marteria-Album ist für Matze, richtig gut geworden, weil es genau die Mischung trifft, die man sich von ihm wünscht: eingängige Beats, klare Bilder und genug Gefühl, ohne sich dabei zu verkünsteln. Es wirkt aufgeräumt, selbstbewusst und trotzdem nahbar, also genau so, dass man beim Hören direkt drin ist. Besonders „9 Leben“ sticht heraus. Der Track hat diese Mischung aus Energie und Melancholie, die sofort hängen bleibt, und er passt perfekt in unseren Podcast, weil er Gesprächsstoff liefert, ohne sich aufzudrängen. Der Song klingt nicht nach Zufallstreffer, sondern nach einem Titel, der bewusst so gebaut ist, dass er lange nachwirkt. Für Matze macht das Album vor allem aus, dass es nicht nur solide ist, sondern wirklich Charakter hat. Die Songs wirken so, als hätten sie eine klare Haltung, und genau dadurch fühlt sich das Ganze persönlicher an. Man merkt, dass hier nicht einfach nur ein weiteres Rap-Album abgeliefert wurde, sondern eines, das man sich mehrmals anhört und bei dem einzelne Tracks mit der Zeit noch besser werden. Man kann über die Produktion sprechen, über die Stimmung, über die Texte und über die Art, wie Marteria hier zwischen Popzugang und eigener Handschrift balanciert. „9 Leben“ ist dabei für Matze der Track, der das am besten auf den Punkt bringt. Es gibt doch noch gute Kinofilme Project Hail Mary ist eine der seltenen Science-Fiction-Verfilmungen, die das Gefühl des Buches sehr gut einfängt: klug, zugänglich und mit einer echten Freude am Entdecken. Der Film setzt nicht auf düstere Härte oder reine Katastrophenstimmung, sondern zeigt, dass Sci-Fi auch optimistisch, menschlich und sogar warmherzig sein kann. Gerade das macht die Geschichte so stark: Sie bleibt spannend, aber sie verliert nie diesen positiven Grundton. Statt nur Bedrohung und Hoffnungslosigkeit zu inszenieren, erzählt Project Hail Mary von Zusammenarbeit, Einfallsreichtum und dem Willen, Probleme Schritt für Schritt zu lösen. Genau dadurch wirkt die Umsetzung nah am Geist des Buches und gleichzeitig eigenständig genug für das Kino. Besonders schön ist, dass der Film seine Ideen nicht trocken präsentiert, sondern mit Neugier und Leichtigkeit. Das macht ihn zugänglich, ohne banal zu werden. Die Science-Fiction-Elemente dienen nicht nur dem Spektakel, sondern tragen die Geschichte wirklich, und das ist bei einer Buchverfilmung ein großer Gewinn. Für Matze ist der Film dabei besonders gelungen, weil er genau die richtige Mischung aus Intelligenz, Emotion und guter Stimmung trifft. Project Hail Mary ist kein kühles Zukunftsszenario, sondern ein Film, der Mut macht und Spaß am Denken weckt. Das passt gut zu einem Publikum, das Sci-Fi nicht nur wegen der Technik mag, sondern wegen der Ideen dahinter. Unterm Strich ist das eine gelungene Umsetzung, die zeigt, wie stark eine positive Science-Fiction funktionieren kann. Matze gefällt der Film deshalb so gut, weil er klug erzählt ist und dabei trotzdem leicht und hoffnungsvoll bleibt. Haben Sie es schon mal aus und wieder ein geschaltet? Bei Notebookcheck geht's um eine ziemlich kuriose „macOS-Zeitbombe“: Nach rund 49 Tagen Laufzeit ohne Neustart können MacBooks spürbar langsamer werden, weil sich im System offenbar Timer/Counter bzw. Prozesse ungünstig aufschaukeln – sprich, der klassischste IT-Tipp („einmal neu starten“) ist hier ausnahmsweise wirklich die Lösung. Neue Welten Zum 35. Jubiläum bringt Plaion mit dem Neo Geo AES+ eine Neuauflage auf den Markt, die sofort nostalgische Gefühle weckt und gleichzeitig erstaunlich aktuell wirkt. Faszinierend ist vor allem, dass eine so ikonische Konsole nach drei Jahrzehnten nicht einfach nur als Erinnerungsstück zurückkommt, sondern wieder als ernst gemeintes Stück Spielkultur. Das zeigt, wie stark der Mythos Neo Geo bis heute geblieben ist. Gerade das AES stand immer für etwas Besonderes: für luxuriöses Arcade-Feeling zu Hause, für auffälliges Design und für Spiele, die schon damals einen eigenen Ruf hatten. Dass ausgerechnet zum runden Jubiläum eine neue Version erscheint, macht den Moment noch interessanter. Es ist nicht bloß ein Retro-Produkt, sondern ein Zeichen dafür, dass klassische Hardware immer noch Begeisterung auslösen kann. Die Neuauflage lebt dabei von genau diesem Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Einerseits ist da der Charme der alten Marke, der sofort wieder Bilder von großen Sprites, präzisem Gameplay und Sammlerleidenschaft wachruft. Andererseits steckt in so einer Rückkehr auch die Frage, wie moderne Technik und klassisches Design zusammenfinden. Gerade diese Verbindung macht das AES+ so spannend. Für Fans ist das eine kleine Zeitreise, für Neugierige ein Blick auf eine der prägendsten Konsolen der 90er. Dass Plaion dieses Erbe zum Jubiläum wieder aufgreift, wirkt nicht wie bloße Nostalgie, sondern wie eine bewusste Würdigung einer Hardware-Legende. Genau deshalb ist die Rückkehr des Neo Geo AES+ so faszinierend: Sie erinnert daran, wie langlebig gute Ideen sein können. Was kostet eigentlich ein GTA? Neue Finanzdokumente deuten darauf hin, dass GTA 6 in einer Budget-Dimension spielt, die selbst bisherige „teuerstes Spiel ever“-Schätzungen alt aussehen lässt – und damit wird's spannend, ob Rockstar/Take-Two das über Verkaufszahlen allein reinholt oder ob wir noch stärker auf Monetarisierung und Langzeit-Content getrimmt werden.
Pragmatisch, Praktisch, gut Pragmata ist genau die Art von Spiel, die sofort neugierig macht. Auf der PS5 Pro wirkt Capcoms Sci-Fi-Abenteuer nicht nur technisch stark, sondern vor allem spielerisch frisch. Das Besondere ist die Mischung aus klassischem Third-Person-Actiongefühl und einem cleveren Hack-System, bei dem man in Echtzeit denkt, zielt und reagiert. So wird jeder Gegner nicht einfach nur zur Bedrohung, sondern zu einer kleinen taktischen Aufgabe. Spannend ist auch die Dynamik zwischen Hugh und Diana. Während Hugh sich mit Waffen und Jetpack durch die Station bewegt, übernimmt Diana das Hacken und öffnet damit die Schwachstellen der Roboter. Genau dieser Ansatz gibt den Kämpfen eine neue Idee: nicht nur schießen, sondern gleichzeitig lösen, ausweichen und planen. Das sorgt für Tempo, Spannung und einen spielerischen Dreh, der sich angenehm anders anfühlt als bei vielen anderen Shootern. Auf der PS5 Pro kommt das zusätzlich sehr sauber rüber. Die Technik unterstützt die Mischung aus Action und Übersicht, mit flüssiger Darstellung und starkem Bild, was die futurische Mondstation noch eindrucksvoller macht. Gerade bei einem Spiel, das so stark von Timing und Reaktion lebt, passt diese klare Performance gut zum Design. Unterm Strich wirkt Pragmata wie ein mutiger Neustart für das Genre: eigenständig, taktisch und mit einer Idee, die sofort hängen bleibt. Genau das macht es so spannend. Matze ist nach Skepsis nun sehr begeistert. Steam Machine hängt Xbox ab – obwohl sie noch nicht auf dem Markt ist. Laut dem Artikel wirkt es gerade so, als würde die PC-/Steam-Welt (bis hin zur „Steam Machine“-Idee) für Entwickler wieder attraktiver werden, während die Xbox an Relevanz verliert – und das merkt man auch ganz praktisch an Spielen wie Dune: Awakening, das bisher auf dem PC stattfindet und auf Konsolen (zumindest auf der Xbox) noch nicht angekommen ist. Der Cameron macht es wieder Avatar: Fire & Ash wirkt trotz aller technischen Wucht vor allem wie ein Film, der bekannte Muster sehr groß, sehr laut und sehr aufwendig neu verpackt. Die Bilder sind beeindruckend, die Welt ist detailreich und die Inszenierung bleibt visuell auf hohem Niveau, aber die Handlung selbst fühlt sich oft erstaunlich vertraut, schwer glaubwürdig und bewusst überladen an. Genau darin liegt das Problem: Statt echte Überraschungen zu liefern, setzt der Film auf Konflikte, die man in ähnlicher Form längst aus anderen Blockbustern kennt. Figuren handeln häufig nach sehr klaren Dramaregeln, nicht nach einem Verhalten, das sich natürlich oder überraschend anfühlt. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Geschichte mehr auf Effekt als auf innere Logik ausgelegt ist. Auch die Emotionalität wird stark ausgestellt. Viele Momente wollen groß, dramatisch und bedeutsam wirken, doch gerade dadurch verlieren sie etwas von ihrer Wirkung. Wenn jede Wendung maximal wichtig inszeniert ist, bleibt am Ende wenig Raum für Nuancen oder echte Spannung. Das Ergebnis ist ein Film, der permanent auf Großgefühl schaltet, aber selten wirklich lebendig wirkt. Matze war not amused und eher gelangweilt. Trotzdem muss man die technische Seite klar anerkennen. Avatar: Fire & Ash dürfte wieder mit präziser Bildgestaltung, starkem Produktionsdesign und einem enormen Maß an visueller Kontrolle beeindrucken. Die Kinowelt wirkt so ausgearbeitet, dass man sich ihr kaum entziehen kann. Gerade deshalb fällt die generische und überzogene Handlung umso stärker auf: Die Technik zieht hinein, die Geschichte zieht wieder heraus. Unterm Strich bleibt ein typischer Großfilm mit enormer Oberfläche, aber wenig erzählerischem Risiko. Beeindruckend anzusehen, aber inhaltlich deutlich konventioneller, als es der Aufwand vermuten lässt. WhatsApp als Telefonbuch nutzen? Der taz-Bericht zeigt ziemlich drastisch, wie angreifbar große Plattformen bei Kontakt-/Adressbuchdaten sein können: Forschern ist es offenbar gelungen, praktisch das komplette WhatsApp-Verzeichnis bzw. riesige Mengen an zuordenbaren Handynummern automatisiert abzugreifen – ein Reminder, dass schon die bloße Existenz und Auffindbarkeit von Nummern (auch ohne Chat-Inhalte) ein massives Datenschutz- und Missbrauchsrisiko ist. Zum Glück in die Zukunft III Das neue Marteria-Album ist für Matze, richtig gut geworden, weil es genau die Mischung trifft, die man sich von ihm wünscht: eingängige Beats, klare Bilder und genug Gefühl, ohne sich dabei zu verkünsteln. Es wirkt aufgeräumt, selbstbewusst und trotzdem nahbar, also genau so, dass man beim Hören direkt drin ist. Besonders „9 Leben“ sticht heraus. Der Track hat diese Mischung aus Energie und Melancholie, die sofort hängen bleibt, und er passt perfekt in unseren Podcast, weil er Gesprächsstoff liefert, ohne sich aufzudrängen. Der Song klingt nicht nach Zufallstreffer, sondern nach einem Titel, der bewusst so gebaut ist, dass er lange nachwirkt. Für Matze macht das Album vor allem aus, dass es nicht nur solide ist, sondern wirklich Charakter hat. Die Songs wirken so, als hätten sie eine klare Haltung, und genau dadurch fühlt sich das Ganze persönlicher an. Man merkt, dass hier nicht einfach nur ein weiteres Rap-Album abgeliefert wurde, sondern eines, das man sich mehrmals anhört und bei dem einzelne Tracks mit der Zeit noch besser werden. Man kann über die Produktion sprechen, über die Stimmung, über die Texte und über die Art, wie Marteria hier zwischen Popzugang und eigener Handschrift balanciert. „9 Leben“ ist dabei für Matze der Track, der das am besten auf den Punkt bringt. Es gibt doch noch gute Kinofilme Project Hail Mary ist eine der seltenen Science-Fiction-Verfilmungen, die das Gefühl des Buches sehr gut einfängt: klug, zugänglich und mit einer echten Freude am Entdecken. Der Film setzt nicht auf düstere Härte oder reine Katastrophenstimmung, sondern zeigt, dass Sci-Fi auch optimistisch, menschlich und sogar warmherzig sein kann. Gerade das macht die Geschichte so stark: Sie bleibt spannend, aber sie verliert nie diesen positiven Grundton. Statt nur Bedrohung und Hoffnungslosigkeit zu inszenieren, erzählt Project Hail Mary von Zusammenarbeit, Einfallsreichtum und dem Willen, Probleme Schritt für Schritt zu lösen. Genau dadurch wirkt die Umsetzung nah am Geist des Buches und gleichzeitig eigenständig genug für das Kino. Besonders schön ist, dass der Film seine Ideen nicht trocken präsentiert, sondern mit Neugier und Leichtigkeit. Das macht ihn zugänglich, ohne banal zu werden. Die Science-Fiction-Elemente dienen nicht nur dem Spektakel, sondern tragen die Geschichte wirklich, und das ist bei einer Buchverfilmung ein großer Gewinn. Für Matze ist der Film dabei besonders gelungen, weil er genau die richtige Mischung aus Intelligenz, Emotion und guter Stimmung trifft. Project Hail Mary ist kein kühles Zukunftsszenario, sondern ein Film, der Mut macht und Spaß am Denken weckt. Das passt gut zu einem Publikum, das Sci-Fi nicht nur wegen der Technik mag, sondern wegen der Ideen dahinter. Unterm Strich ist das eine gelungene Umsetzung, die zeigt, wie stark eine positive Science-Fiction funktionieren kann. Matze gefällt der Film deshalb so gut, weil er klug erzählt ist und dabei trotzdem leicht und hoffnungsvoll bleibt. Haben Sie es schon mal aus und wieder ein geschaltet? Bei Notebookcheck geht's um eine ziemlich kuriose „macOS-Zeitbombe“: Nach rund 49 Tagen Laufzeit ohne Neustart können MacBooks spürbar langsamer werden, weil sich im System offenbar Timer/Counter bzw. Prozesse ungünstig aufschaukeln – sprich, der klassischste IT-Tipp („einmal neu starten“) ist hier ausnahmsweise wirklich die Lösung. Neue Welten Zum 35. Jubiläum bringt Plaion mit dem Neo Geo AES+ eine Neuauflage auf den Markt, die sofort nostalgische Gefühle weckt und gleichzeitig erstaunlich aktuell wirkt. Faszinierend ist vor allem, dass eine so ikonische Konsole nach drei Jahrzehnten nicht einfach nur als Erinnerungsstück zurückkommt, sondern wieder als ernst gemeintes Stück Spielkultur. Das zeigt, wie stark der Mythos Neo Geo bis heute geblieben ist. Gerade das AES stand immer für etwas Besonderes: für luxuriöses Arcade-Feeling zu Hause, für auffälliges Design und für Spiele, die schon damals einen eigenen Ruf hatten. Dass ausgerechnet zum runden Jubiläum eine neue Version erscheint, macht den Moment noch interessanter. Es ist nicht bloß ein Retro-Produkt, sondern ein Zeichen dafür, dass klassische Hardware immer noch Begeisterung auslösen kann. Die Neuauflage lebt dabei von genau diesem Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Einerseits ist da der Charme der alten Marke, der sofort wieder Bilder von großen Sprites, präzisem Gameplay und Sammlerleidenschaft wachruft. Andererseits steckt in so einer Rückkehr auch die Frage, wie moderne Technik und klassisches Design zusammenfinden. Gerade diese Verbindung macht das AES+ so spannend. Für Fans ist das eine kleine Zeitreise, für Neugierige ein Blick auf eine der prägendsten Konsolen der 90er. Dass Plaion dieses Erbe zum Jubiläum wieder aufgreift, wirkt nicht wie bloße Nostalgie, sondern wie eine bewusste Würdigung einer Hardware-Legende. Genau deshalb ist die Rückkehr des Neo Geo AES+ so faszinierend: Sie erinnert daran, wie langlebig gute Ideen sein können. Was kostet eigentlich ein GTA? Neue Finanzdokumente deuten darauf hin, dass GTA 6 in einer Budget-Dimension spielt, die selbst bisherige „teuerstes Spiel ever“-Schätzungen alt aussehen lässt – und damit wird's spannend, ob Rockstar/Take-Two das über Verkaufszahlen allein reinholt oder ob wir noch stärker auf Monetarisierung und Langzeit-Content getrimmt werden.
Treue Elizabeth Strout Fans sowie Kenner und Liebhaberinnen ihrer Figuren dürften sich gefreut haben, als kürzlich, nämlich im März, endlich ein neuer Roman der amerikanischen Autorin veröffentlicht wurde. Dabei erschien Tell me everything, wie er im englischen Original heißt, bereits im vorangegangenen Jahr in Deutschland im Original, und noch ein Jahr davor bereits auf dem amerikanischen Markt. Somit ist Erzähl mir alles, wie Elizabeth Strouts Roman im Deutschen heißt, also längst nicht mehr ganz neu, aber für die in ihrer Muttersprache lesende Rezensentin eben schon. Nicht neu hingegen sind die der Leserin lieb gewonnenen Figuren, die schon aus diversen vorangegangenen Romanen Strouts geläufig sind und deren Leben wir bereits recht gut kennen. Dabei stechen vor allem Lucy Barton hervor, deren Entwicklung und Lebensweg bereits in vier Romanen beleuchtet wurde, sowie Olive Kitteridge, deren Leben die Autorin zwei Romane gewidmet hat und die ebenfalls als Miniserie verfilmt und bereits in diesem Format von mir besprochen wurden. Nun ist es aber so, dass alle Figuren, die Strout ihrem literarischen Universum zufügt, immer wieder auftauchen, sei es als Randfigur oder Hauptakteur.Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass uns das Personal in Erzähl mir alles reichlich vertraut ist. Die Hauptfiguren sind Lucy Barton, ihres Zeichen erfolgreiche Schriftstellerin aus New York, die seit Corona in Crosby, Maine mit ihrem Exmann William lebt, was von der einheimischen Bevölkerung eher skeptisch betrachtet wird. Außerdem Olive Kitteridge, die ihre ganz eigene und spezielle Art im Umgang mit Menschen pflegt, vor langer Zeit Lehrerin in Crosby war, die aber zum Zeitpunkt der Handlung bereits 90 Jahre alt ist und in einem Altersheim lebt, jedoch nichts von ihrem unvergleichlichen Wesen eingebüßt hat. Als Dritten im Bunde und auch bereits wegen seiner tragischen Familiengeschichte bekannt, ist Bob Burgess. Er ist Anwalt, mit Lucy befreundet und, wie uns die Autorin direkt zu Beginn der Geschichte wissen lässt, der eigentlich Protagonist.Zu Beginn des Romans werden Olive und Lucy durch Bob einander vorgestellt, da sie sich bisher nicht persönlich kannten, Olive Lucy aber aufgrund ihres Berufs als Schriftstellerin ausgewählt hat, um ihr eine Geschichte zu erzählen, von der sie glaubt, dass diese damit vielleicht etwas anfangen kann. Die Erzählung, die anschließend folgt, dreht sich um ihre Eltern, vor allem aber ist es eine tragische Liebesgeschichte. Sie markiert den Ausgangspunkt für die nun regelmäßig stattfindenden Treffen zwischen Olive und Lucy, in denen sie sich gegenseitig Geschichten über Menschen erzählen, Menschen, die Lucy im Verlauf des Romans als „unbeachtete Leben“ bezeichnet und nach deren Lebenssinn sie fragt. Im Fokus stehen aber auch die Gespräche zwischen Bob und Lucy, die eine späte, enge Freundschaft verbindet, die auch deren jeweiligen Partnern insofern recht zu sein scheint, da diese viel mit sich selbst beschäftigt sind. Dass Lucy und Bob im Laufe der Zeit mehr als nur freundschaftliche Gefühle füreinander hegen, offenbaren sie sich gegenseitig nicht, so dass auch ihre Geschichte ein weiteres Zeugnis unerfüllter Liebe im Roman darstellt und die sich – entgegen des Buchtitels – eben nicht alles erzählen und dafür ihre Gründe haben.Letztlich würde es zu weit führen, auf all die Biografien und Lebensläufe einzugehen, von denen uns Elizabeth Strout berichtet und dafür sollte man schließlich den Roman lesen, aber eine thematische Einordnung ist dennoch möglich. Neben bereits erwähnten Liebesgeschichten geht es auch um zwischenmenschliche Beziehungen im Allgemeinen, um Schuldgefühle und Traumata, die unser ganzes Leben beeinflussen und die vielleicht sogar auf Missverständnissen beruhen. Aber auch die Themen Älterwerden und Einsamkeit ziehen sich durch den Roman und führen schließlich zu der Frage, wie wir leben wollen und mit Erlebtem umgehen.„Wir glauben gern, dass wir unser Leben unter Kontrolle haben, aber das stimmt manchmal nur bedingt. Die, die vor uns kamen, haben die Weichen für uns gestellt.“ (S.35)Eine zusätzliche Wendung in der Handlung ist eine Kriminalgeschichte, in der Bob in seiner Rolle als Anwalt tätig wird, in der es aber nicht weniger um Familie, Lebensläufe und Verbundenheit geht. Alles hängt zusammen und wird von Strout fein miteinander verwoben, so dass sie einen liebevollen und wertschätzenden Blick auf die Leben wirft, die unbeachtet zu sein scheinen und nach deren Sinn sie ihre Protagonistinnen immer wieder fragen lässt. Das Tiefgreifende wird bei Strout in das Alltägliche eingebettet, ohne dabei kitschig zu sein. Aktuelle politische Verweise werden dabei fein säuberlich immer wieder eingestreut.Worin sich Elizabeth Strout treu bleibt, ist die Tatsache, dass der Roman für sich steht und auch ohne Kenntnis ihrer vorangegangenen Werke gelesen werden kann. Für diejenigen, die ihr Oeuvre bereits kennen, ist es ein weiterer Ausflug in die komplexe Figurenwelt, die die Autorin über Jahre hinweg geschaffen hat und über die es immer noch etwas zu erfahren gibt. Wie ich bei meiner Recherche außerdem feststellen durfte, erscheint bereits am 05. Mai ihr neuer Roman The things we never say in englischer Sprache in Deutschland und der Titel verweist doch auf einen engen, wenn auch konträren Bezug zu Tell me everything. Je nachdem wie lange wir auf die Übersetzung warten müssen, wird es wohl früher oder später wieder eine Rezension eines Elizabeth Strout Romans geben und bis dahin verbleibe ich mit einer Empfehlung. This is a public episode. 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In Friedrich Dürrenmatts Tragikomödie Die Physiker tarnen sich drei Wissenschaftler in einer psychiatrischen Anstalt als Geisteskranke, um ihre Entdeckungen vor der Welt zu schützen. Das Drama zeigt, wie sich die Situation zuspitzt, nachdem alle drei Männer ihre Krankenschwestern ermordet haben, um ihre Identitäten zu wahren. Während die Physiker glauben, durch ihre Selbstisolation die Menschheit vor der Vernichtung zu bewahren, entpuppt sich die Anstaltsleiterin Dr. von Zahnd als die eigentlich Wahnsinnige. Sie hat die Erkenntnisse längst kopiert, um selbst die Weltherrschaft zu übernehmen. Der Beitrag hebt die Groteske des Stücks hervor, die die ethische Verantwortung der Forschung in einer absurden, unkontrollierbaren Welt thematisiert. Abschließend wird die zeitlose Relevanz des Werkes betont, die sinnlose Suche nach der Weltformel. Dürrenmatt stellt die moralische Verantwortung der Wissenschaft in „Die Physiker“ als ein unlösbares Paradoxon dar, in dem die individuelle Ethik des Wissenschaftlers zwangsläufig an der Unvorhersehbarkeit des Zufalls und den Machtmechanismen der Welt scheitert.Das zentrale Thema des Stücks ist die Frage, ob Wissenschaftler für die (oft tödlichen) Auswirkungen ihrer Entdeckungen verantwortlich sind und ob sie diese Erkenntnisse überhaupt kontrollieren können.Im zweiten Akt des Dramas diskutieren die drei Physiker ihre gegensätzlichen Standpunkte zur wissenschaftlichen Ethik:Kilton (Newton) – Die „reine“ Wissenschaft: Er vertritt die Position der Autonomie der Physik. Der Wissenschaftler hat die Pflicht, Pionierarbeit zu leisten und sein Wissen der Allgemeinheit zu übergeben. Für Newton sind Forscher nicht für die Anwendung ihrer Ergebnisse zuständig; die Verantwortung liegt allein bei der Menschheit.Eisler (Einstein) – Die instrumentalisierte Wissenschaft: Er sieht den Wissenschaftler in der Pflicht, sich für ein politisches System zu entscheiden und diesem zu dienen. Die Verantwortung für die Nutzung der Forschungsergebnisse schiebt er auf die Politiker und den Staat ab.Möbius – Die Ethik des Verzichts: Er verkörpert den verantwortungsbewussten Forscher, der die verheerenden Auswirkungen seiner „Weltformel“ erkennt und beschließt, sein Wissen zurückzunehmen. Seine Lösung ist die Isolation im Irrenhaus und das Vortäuschen von Wahnsinn, um die Menschheit vor der Vernichtung zu schützen.Dürrenmatts Kernaussage, die Möbius am Ende des Stücks formuliert, lautet: „Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden“. Damit entlarvt der Autor die Hoffnung, Wissen geheim zu halten, als Illusion. Sobald eine Erkenntnis existiert, wird sie früher oder später von jemandem genutzt werden – im Falle des Stücks von der wahnsinnigen Chefärztin Dr. Mathilde von Zahnd, die Möbius' Manuskripte heimlich kopiert hat.Dürrenmatt illustriert in seinen „21 Punkten zu den Physikern“, warum Möbius' moralischer Plan scheitern muss:Individuelle vs. kollektive Lösung: Punkt 17 besagt: „Was alle angeht, können nur alle lösen“. Jeder Versuch eines Einzelnen, ein globales Problem im Alleingang zu bewältigen, ist nach Punkt 18 zum Scheitern verurteilt.Die schlimmstmögliche Wendung: Durch den Einbruch des Zufalls nimmt die Geschichte die schlimmstmögliche Wendung. Möbius flüchtet ausgerechnet in das Sanatorium einer Person, die wirklich wahnsinnig ist und nach der Weltherrschaft strebt.Der Kalten Krieg ist Background und die Atombombe war real seit Japan 1945. Dürrenmatt zeigt, dass die Wissenschaft ihre ursprüngliche Unschuld verloren hat und zum Instrument der Apokalypse geworden ist. Diese Thematik wird in modernen Interpretationen oft auf aktuelle wissenschaftliche Herausforderungen wie Künstliche Intelligenz, Gentechnik oder den Klimawandel übertragen.Die moralische Verantwortung der Wissenschaft also eine Last, die der einzelne Forscher nicht allein tragen kann, da er in einer verkehrten Welt lebt, in der die Vernunft machtlos gegenüber dem Wahnsinn und dem Zufall ist. Wie heute noch viel mehr.
In Friedrich Dürrenmatts Tragikomödie Die Physiker tarnen sich drei Wissenschaftler in einer psychiatrischen Anstalt als Geisteskranke, um ihre Entdeckungen vor der Welt zu schützen. Das Drama zeigt, wie sich die Situation zuspitzt, nachdem alle drei Männer ihre Krankenschwestern ermordet haben, um ihre Identitäten zu wahren. Während die Physiker glauben, durch ihre Selbstisolation die Menschheit vor der Vernichtung zu bewahren, entpuppt sich die Anstaltsleiterin Dr. von Zahnd als die eigentlich Wahnsinnige. Sie hat die Erkenntnisse längst kopiert, um selbst die Weltherrschaft zu übernehmen. Der Beitrag hebt die Groteske des Stücks hervor, die die ethische Verantwortung der Forschung in einer absurden, unkontrollierbaren Welt thematisiert. Abschließend wird die zeitlose Relevanz des Werkes betont, die sinnlose Suche nach der Weltformel. Dürrenmatt stellt die moralische Verantwortung der Wissenschaft in „Die Physiker“ als ein unlösbares Paradoxon dar, in dem die individuelle Ethik des Wissenschaftlers zwangsläufig an der Unvorhersehbarkeit des Zufalls und den Machtmechanismen der Welt scheitert.Das zentrale Thema des Stücks ist die Frage, ob Wissenschaftler für die (oft tödlichen) Auswirkungen ihrer Entdeckungen verantwortlich sind und ob sie diese Erkenntnisse überhaupt kontrollieren können.Im zweiten Akt des Dramas diskutieren die drei Physiker ihre gegensätzlichen Standpunkte zur wissenschaftlichen Ethik:Kilton (Newton) – Die „reine“ Wissenschaft: Er vertritt die Position der Autonomie der Physik. Der Wissenschaftler hat die Pflicht, Pionierarbeit zu leisten und sein Wissen der Allgemeinheit zu übergeben. Für Newton sind Forscher nicht für die Anwendung ihrer Ergebnisse zuständig; die Verantwortung liegt allein bei der Menschheit.Eisler (Einstein) – Die instrumentalisierte Wissenschaft: Er sieht den Wissenschaftler in der Pflicht, sich für ein politisches System zu entscheiden und diesem zu dienen. Die Verantwortung für die Nutzung der Forschungsergebnisse schiebt er auf die Politiker und den Staat ab.Möbius – Die Ethik des Verzichts: Er verkörpert den verantwortungsbewussten Forscher, der die verheerenden Auswirkungen seiner „Weltformel“ erkennt und beschließt, sein Wissen zurückzunehmen. Seine Lösung ist die Isolation im Irrenhaus und das Vortäuschen von Wahnsinn, um die Menschheit vor der Vernichtung zu schützen.Dürrenmatts Kernaussage, die Möbius am Ende des Stücks formuliert, lautet: „Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden“. Damit entlarvt der Autor die Hoffnung, Wissen geheim zu halten, als Illusion. Sobald eine Erkenntnis existiert, wird sie früher oder später von jemandem genutzt werden – im Falle des Stücks von der wahnsinnigen Chefärztin Dr. Mathilde von Zahnd, die Möbius' Manuskripte heimlich kopiert hat.Dürrenmatt illustriert in seinen „21 Punkten zu den Physikern“, warum Möbius' moralischer Plan scheitern muss:Individuelle vs. kollektive Lösung: Punkt 17 besagt: „Was alle angeht, können nur alle lösen“. Jeder Versuch eines Einzelnen, ein globales Problem im Alleingang zu bewältigen, ist nach Punkt 18 zum Scheitern verurteilt.Die schlimmstmögliche Wendung: Durch den Einbruch des Zufalls nimmt die Geschichte die schlimmstmögliche Wendung. Möbius flüchtet ausgerechnet in das Sanatorium einer Person, die wirklich wahnsinnig ist und nach der Weltherrschaft strebt.Der Kalten Krieg ist Background und die Atombombe war real seit Japan 1945. Dürrenmatt zeigt, dass die Wissenschaft ihre ursprüngliche Unschuld verloren hat und zum Instrument der Apokalypse geworden ist. Diese Thematik wird in modernen Interpretationen oft auf aktuelle wissenschaftliche Herausforderungen wie Künstliche Intelligenz, Gentechnik oder den Klimawandel übertragen.Die moralische Verantwortung der Wissenschaft also eine Last, die der einzelne Forscher nicht allein tragen kann, da er in einer verkehrten Welt lebt, in der die Vernunft machtlos gegenüber dem Wahnsinn und dem Zufall ist. Wie heute noch mehr.
Russland rollt dem freigekommenen “Tiergartenmörder”, Wadim Krassikow, einen roten Teppich aus. Wladimir Putin begrüßt ihn wie einen Freund. Der Kreml bestätigt einen Tag später: Der Mann, den Deutschland zurückgegeben hat, ist ein Agent vom Geheimdienst FSB, sogar Mitglied einer Spezialeinheit. Für den Sicherheitsexperten Nico Lange ist die Freilassung Krassikows ein schwerwiegender Fehler. Aber wie sieht Ex-Kanzler Olaf Scholz seine Entscheidung heute? Host Franka Hennes trifft ihn in Berlin. Kevin Lick überrascht mit einem Post auf Social Media. Hat er der Redaktion nicht die ganze Wahrheit gesagt? Seine Story nimmt eine überraschende Wendung. Hier geht's zu unserem Podcast-Tipp “Die Entscheidung”: https://1.ard.de/die_entscheidung_kohl_11km Alle Folgen von 11KM Stories immer zuerst in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-stories/urn:ard:show:6bb046d00989db56/ Autor: Lukas Kram Redaktion: Birgit Frank und Till Ottlitz Redaktion 11KM Stories: Jasmin Klofta Regie: Ron Schickler Produktion: Fabian Zweck Sounddesign: Martha Bahr Redaktionelle Mitarbeit: Mariia Fedorova Projektmanagement: Florian Nöhbauer Distribution: Kerstin Ammermann, Nils Kinkel, Pola Nathusius und Doris Fenske Faktencheck: NDR Archiv – Team Faktencheck Recherche: Jannik Höntsch, Lea Hruschka, Franziska Hübl, Phoebe Koppendorfer, Maximilian Kornprobst, Johannes Leininger, Lea Nischelwitzer, Sara Rahnenführer, Mayank Sharma und Marc Tawadrous Angefangen hat die Schattendeals-Recherche als Podcast-Projekt der Klasse 62B der Deutschen Journalistenschule. “Schattendeals” ist eine Produktion des BR StoryTeams für 11KM Stories. 11KM Stories liegt in der redaktionellen Verantwortung des NDR. Hinweis zum Sound: In einzelnen Szenen haben wir Hintergrund-Geräusche nachgestellt. Alle Interview-Töne sind real.
Wie reagieren Investoren auf Krieg, Öl-Schocks und Trumps nächste Wendung? Paul Ronzheimer spricht mit Fondsmanager Jan Beckers darüber, was die Börsen über die Iran-Krise verraten, wie Profianleger in solchen Phasen handeln und warum aus seiner Sicht am Ende vor allem ein anderer Megatrend alles überlagert: Künstliche Intelligenz. Es geht um Prediction Markets, Trumps Einfluss auf Kurse, die Folgen für Deutschland und die Frage, wie man in unsicheren Zeiten überhaupt noch sinnvoll investiert.
Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/spurensuche ++ In Kempten im Allgäu wird ein junges Mädchen getötet. Jahrzehntelang sucht die Polizei nach dem Mörder der 13-jährigen Sonja Hurler. Dann wird auf einmal klar: Der Täter hat nicht nur sie umgebracht, sondern auch die 12-jährige Marion Baier – acht Jahre zuvor und 250 Kilometer entfernt. Spurensuche-Host Bernd Volland spricht mit dem leitenden Ermittler Norbert Bernhard über dessen jahrelange Arbeit an dem mysteriösen Fall und die überraschende Wendung. Hinweise an die Polizei können unter 0831-9909-1991 oder cold-case-kempten@polizei.bayern.de abgegeben werden. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
„Das Sein bestimmt das Bewusstsein!” Wer hat's gesagt? Na? Wieder keiner? Der olle Marx war's!Das wussten natürlich alle Lob und Verriss-Leserinnen aber vor hundert Jahren wusste das so ziemlich jeder, denn Karl Marx war noch ein bestimmender Philosoph und keine versubstantivierte Ideologie. Man baute seine politischen Bewegungen um, gegen oder für seine Schriften. Kommunisten, Sozialisten, Sozialdemokraten gegen Nationalisten, Zentrums- und Volksparteien – das waren nur ein Bruchteil der neuen politischen Bewegungen. Das endete in den Auswüchsen der Weimarer Republik mit ihren siebzehn Parteien im Reichstag und der daraus folgenden Lähmung des Parlamentarismus, aber auch die Nachbarländer kamen in den Strudel dieses Chaos, es war die Zeit. Ins polnische Parlament, den Sejm, kamen und gingen über die jahre gar zweiunddreißig Parteien. Politik, so kommt es einem mit dem Blick von heute vor, war Lebenszweck, war Sport, war Theater. Nach der Erstarrung des Lebens in den immergleichen Kreisläufen des Mittelalters, aufgebrochen durch die industrielle Revolution, die den Reichtum nur vom Adel zum Bürgertum verteilte, gab Marx den Habenichtsen Ideen (und Wege, diese zu verwirklichen!) an die Hand, um die Gesellschaft zu ihren Gunsten zu verändern. Der Erste Weltkrieg hatte zudem die Verkrustungen auf nationaler Ebene brutal aufgebrochen, mit dem Nebeneffekt zwei Dutzend Monarchien zu beenden. Neue Länder entstanden, alte vereinigten sich wieder und all diese Staaten brauchten neue Gesellschaftsmodelle.Die Unordnung war aufregend für alle, die nach vorn wollten, (ver-)störend für alle, die wollten, dass sich nichts verändere oder die einfach keine Chance sahen, am großen Rennen in die Zukunft teilzunehmen. Für alle, die gar nicht durchsahen oder durchsehen wollten, gab es natürlich immer die Alternative, auf die Basics zurückzufallen - der gute alte Rassismus: die dort zu braun, der zu blond, dem seine Nase zu platt und die andere zu hakelig. Das erdet und reduziert die Komplexität und die Juden haben eh schon immer gestört. Da können wir Deutsche mitreden, da sind wir Experten. Weshalb wir da eben eher nicht mitreden sollten und im Gegenteil recht dankbar sind, wenn andere die Stories erzählen vom Leben vor der Shoah: vom Überleben, vom Sterben und vom Töten. Über all das ist intensiv, gewalttätig und unendlich faszinierend zu lesen in “Der Boxer”, einem Roman, im Warschau der dreißiger Jahre spielend, in dem der polnische Autor Szczepan Twardoch uns die schwere Arbeit abnimmt, ein Bild von jüdischem Leben zu zeichnen in und außerhalb dessen, was von den Deutschen nur wenige Jahre später zum “Warschauer Ghetto” gemacht wurde – nicht, dass die polnische Mehrheit in der Stadt viel dagegen gehabt hätte. Aber das Buch hat eben nichts mit solchem Schwarz-Weiß-Holzschnitt zu tun, der herauskommen müssen, wenn das Tätervolk vom Opfervolk berichtet.Die Erzählerstimme im Buch ist Mojżesz, ein zur Handlung 1937 siebzehnjähriger Junge, streng jüdisch erzogen, lebend in Warschau, und da es damals nicht “ein” Warschau gab, braucht es die Qualifizierung: “links der Weichsel”, zwischen Nalewki und Zamenhofstraße, in Mirów und Muranów, dort, wo Warschau nicht wie Paris roch, sondern wie der Orient, wie uns Twardoch erzählt. Wir sind nicht wirklich lange im Buch, als wir erfahren, das Mojżesz Halbwaise ist. Sein Vater Naum Bernstein wurde umgebracht, gerade eben erst, zwei Tage vorm Pessachfest, und eigentlich müsste er in den Tempel, und wer bestellt eigentlich das Kaddisch, seine Mutter weint den ganzen Tag, sein Bruder ist zu klein dafür, also eigentlich sein Job, aber er hat Karten bekommen für den Boxkampf in der Stadt, das Team von Legia vs. dem von Makkabi, und wir lernen bald, wenn wir nicht ganz so firm sind in den ethnischen Hintergründen beider Teamnamen, hier kämpfen Polen gegen Juden, hier ist Prestige im Spiel oder sagen wir einfach: Rassismus. Die Eintrittskarte hat er von seinem Helden bekommen, Jakub Shapiro, dem Boxmeister des Viertels, ein schöner Mann, ein starker, ein reicher zudem, Frauen lieben ihn, Männer beneiden ihn und ausgerechnet der hat dem kleinen Mojżesz ein Ticket geschenkt und er darf mit ihm hinterher im Auto fahren, einem roten Chrysler, der aber nicht dem Boxer selbst gehört (der hat “nur” einen Buick), sondern seinem Chef, der unverholen “Der Pate” genannt wird und genau das ist, ein Pate, Chef der jüdischen Unterwelt: Schutzgeld, Prostitution, Drogen, das ganze Programm, der Boss im Viertel, der vor genau zwei Tagen Jakub, dem Boxer, den Auftrag gab, Mojżesz' Vater umzubringen. Und mit den beiden sitzt Mojżesz jetzt im Auto. Oha. Ok. Jesus… Sorry. Falscher Zungenschlag.Das alles weiß in dem Augenblick nur der erzählende Mojżesz, der das als fast Siebzigjähriger aufschreibt. Wir erfahrne das immer wieder in Zwischensätzen, kurz herausgerissen aus der Geschichte vom jungen Mojżesz, wie der alte kurz von der Schreibmaschine aufsteht und auf die Dizengoff Street in Tel Aviv runterschaut, aus seinem Apartment, das er viel zu selten verlässt.Warum schenkt der Mörder dem Sohn des Opfers Tickets zum Boxkampf? Warum, wie es sich entwickelt, nimmt er ihn in seine Obhut, lässt ihn bei sich leben, trainiert mit ihm, macht ihn zu seiner rechten Hand? Schuldgefühle? Scham? Nach einem Jahrzehnt im Dienst des “Paten” eigentlich unwahrscheinlich, wird uns dieses Rätsel bis zum Ende des Romans begleiten, ja, es ist das zentrale Thema des Buches und am Ende ein Baustein für so manche Wendung.Nicht nur mit dem Mord, sondern mit der Art und Weise desselben setzt das Buch den Ton für eine Gangsterstory, einen politischen Thriller, ein Moralitätenstück angesiedelt im Polen zwischen 1918 und 1939. Denn der Mord war brutal, Naum Bernstein wurde nicht einfach umgebracht, weil er seine Schulden nicht bezahlen konnte, er wurde gevierteilt und in die verschiedenen Seen in und um Warschau verteilt, in Teile zerhackt wie der weiße Hahn, den man zu Pessach über dem Kopf schwenkt und dem man hinterher den Kopf abschlägt auf dass man von allen Sünden erlöst sei. Religion, you know.So brutal ging es in der gesamten zweiten polnischen Republik zu, wie sie genannt wurde. Entstanden war sie aus den Wirren des ersten Weltkrieges und der Oktoberrevolution, nach denen Polen die Chance zur Wiedervereinigung ergriff und verspielte. Wie sich Polen mit wem wiedervereinigte? Frag Chat. Wer sich in Polen politisch mit wem stritt, zoffte, intrigierte, putschte: versuch es zu verstehen, überlies es, lies den hervorragenden Anhang des hervorragenden Übersetzers Olaf Kühl zuerst oder: Frag Chat. Es ist endlos kompoliziert.Derart verworrene politische Chaosjahre künstlerisch zu verarbeiten kann enorm abturnend sein, wie ich kürzlich lernen musste, in einem dreistündigen Theaterstück, geschrieben nur ein paar Jahre vorm Handlungszeitraum des “Boxer” vom doch großen Hans Fallada. Das Stück “Bauern, Bonzen und Bomben” wurde gegeben am Dresdner Staatsschauspiel und es wurde einzig durch die Schauspieler und vor allem das Bühnenbild herausgerissen. Denn ob die Sozis, der Bauernpartei oder den Nationalen gerade im Bürgermeisteramt einer holsteinischen Kleinstadt Demonstrationen erlauben oder verbieten, interessierte die Theatergängerin 1931 sicherlich, eventuell, hundert Jahre später aber eher nicht. Denn so etwas spannend zu erzählen braucht es keinen begnadeten und innovativen Autoren der “Neuen Sachlichkeit” wie Hans Fallada, da braucht es einen Punk, einen atemlosen, rücksichtslosen Schreiber wie Szczepan Twardoch der uns die politischen Wirren des Warschau zwischen den Weltkriegen in einer Brutalität, Schmutzigkeit und oft kaum auszuhalten schmerzevoll in einem Stakkato von Szene zu Szene zu Szene um die Ohren haut - wir kommen oft genug nicht hinterher. Nicht nur wegen der real existierenden polnischen Politikernamen, die wir nur anhand der Diakritika an den Buchstaben ausseinanderhalten können, jeder Ausspracheversuch muss scheitern. Der mit P und durchgestrichen I ist Präsident (Ja, war Józef Piłsudski nicht wirklich, it's complicated), der mit L und durchgestrichenem T der Staatsanwalt, wer war nochmal der mit D und dem Schwänzchen unter dem E?Geschrieben ist das Ganze in einem mir sonst eher unangenehmen wilden Herumgespringe in der Zeit, von 1929 nach 1918 nach 1926 nach 1988 und wieder zurück, dazu die vielen Namen, die nur mit hartem Training bei Ellroy oder Pynchon zu durchsteigen (oder zu ignorieren) sind – es ergibt sich ein Vertigo, wie es die Zeitzeugen der Epoche selbst erlebt haben müssen und welches wir Szczepan Twardoch mal als gewolltes Stilmittel unterstellen. Nach ein paar Seiten Eingewöhnung wandelt sich das leicht verwirrte Lesen in manisches Pageturnen – man legt das Buch nicht mehr weg, man will die nächste Episode, die nächste kleine Backstory eines Charakters (oft im Sinne von “was ein Charakter!”) lesen. Ja, das Buch ist lang, aber es ist brillant und unglaublich gut übersetzt.Und so hangelt man sich also durch den politischen Urwald der 2. polnischen Republik und lernt doch viel, wenn man sich drauf einlässt, und es wird nicht einfacher dadurch, dass praktisch alle handelnden Personen permanent Wodka trinken, koksen, Frauen vergewaltigen, politische Gegner misshandeln, einsperren, umbringen – oder sich im allerbesten Fall nur mit ihnen prügeln. Wir sind nach spätestens hundert Seiten so abgestumpft, dass wir erschrocken Mitleid mit Mördern haben, Sympathie für Rechtsradikale entwickeln, Geldeintreiber als wertvolle Ordnungsmacht der Gesellschaft akzeptieren. Nur Vergewaltiger bleiben geradeso außerhalb unseres Verständnishorizontes, aber auch nur, weil Twardoch sich entscheidet, diese am Ende doch eindeutig als Bösewichte zu belassen. Alle anderen bekommen eine schwere Kindheit, ein Kriegstrauma, eine körperliche Missbildung (und was für eine, Herrgott, wurde mir schlecht!) als mildernde Umstände in die Story geschrieben, damit wir uns ja nicht zu sicher sind in unseren Urteilen.Über allem hängt die Fata Morgana eines jüdischen Staates in Palästina. Manche träumen von einem Neuanfang in Eretz Jisra'el andere warnen davor, denn ist das nicht die endgültige Niederlage, die Viertel in die man verbannt wurde freiwillig zu verlassen? Und was ist, wenn das wieder nur ein Ghetto, diesmal von Brittanias Gnaden ist? "Und was ist eigentlich mit den Palästinensern die dort leben?”, fragen besonders Weitsichtige.Das sind sie also, die berühmten Umstände, dieses “Sein”, das das Bewusstsein prägt, welches Menschen in harten Situationen hart werden lässt und in brutalen brutal. In ihren Vierteln lebend seit Jahrhunderten, chancenlos auszubrechen, entwickeln die Warschauer Juden Codes, Verhaltensmuster, “Coping Mechanisms” würde man heute sagen; es bilden sich brutale Machtstrukturen heraus wie in allen zu engen Gesellschaften, Schutz wird geboten und bezahlt und, wenn nicht, entzogen, es entstehen innerhalb der Unterdrückten Unterdrücker und Unterdrückte, innerhalb der Verlierer Verlierer und Gewinner. Druck von außen, in Warschau der fast prähistorische Antisemitismus, erzeugt kaum Gegendruck nach außen, sondern einen inhumanen solchen nach innen.“Der Boxer” ist eine Betrachtung dieser Mechanismen aus mindestens drei Perspektiven: Da ist die Erfolgsgeschichte des Gangsters Jakub Shapiro, dem Boxer, wie er zurückgekehrt aus dem Krieg der Polen gegen die Sowjetunion, bei dem er als Soldat auf der Siegerseite stand (was eher Zufall war), zu etwas bringt: im Sport, im Leben, in der Unterwelt. Bei all seiner Brutalität fiebern wir mit ihm mit und halten zum Schläger, zum Mörder.Da ist die traurige Geschichte von Mojżesz Bernstein, der seinen Vater verliert und einen Vater gewinnt, in Jakub, der Junge, der, hätte man nicht seinen Vater ermordet, wohl nicht das geworden wäre, was er heute ist.Und da ist die Perspektive des alten Mojżesz, unseres Erzählers mit erfüllter Vergangenheit, Brigadegeneral a.D. in Tel Aviv, Ende der 80er.Alle drei haben ein Leben gelebt, das nicht einfach war und Kompromisse erforderte. Jeder der drei stellt sich moralisch nicht frei. Jakub, der Boxer, der Mörder, leistet Buße, indem er Mojżesz annimmt. Dieser, der Junggangster, hat am Ende keine Wahl. Was soll er machen, fragt er sich? Nicht mit seinem Helden mitrennen, zurück in das ärmliche vaterlose Haus? Er lässt seine Mutter und seinen Bruder im Stich, bewusst. Und derselbe Mojżesz, am Ende seines Lebens, der Brigadegeneral in der israelischen Armee war, hatte doch auch keine Wahl, so sagt er sich immer wieder, was soll man machen als Israeli mit Arabern um einen herum? Die Araber nicht erschießen?Wir entwickeln Verständnis und merken genauso zu spät wie unsere Protagonisten, dass man irgendwann auf dem Weg zum Monsterwerden nicht stehen geblieben ist. Nicht “Neyn! Nie! Lo!” gesagt hat und dass man all seine moralistischen Begründungen in die Tonne treten kann, wenn man sich nicht zeitig genug wiederfindet, sich nicht zeitig genug selbst widerspricht, eine Grenze zieht, nicht mehr jedes Mittel zum Zweck erklärt und sich selbst und andere belügt.P.S. Für eine mildere und differenziertere Geschichte aus dieser Zeit sei (ungelesen) dieses nagelneuer Buch empfohlen: “Here Where We Live Is Our Country: The Story of the Jewish Bund” von Molly Crabapple (klingt wirklich vielversprechend) und dieser Klassiker aus dem Jahr 1941 “Who Goes Nazi?” by Dorothy Thompson. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
This week we're rolling in the deeeeeeeeeeeeeep. Eine Folge mit unerwarteter Wendung. Jacko und Sam starten gut gelaunt in die Folge. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und Sam stellt Jacko lustige entweder-ohne-Fragen (interaktiv, macht mit!). Während noch in der Luft schwingt, ob nie wieder Zähne putzen oder Haare waschen der bessere Deal ist, kickt der Adel Sam aus den Latschen: Ein positiver Zettel lässt die Dämme brechen... Hier findet ihr alle Deals unserer Werbepartner: https://linktr.ee/jackundsampodcast
Zwischen Verzweiflung und Hoffnung – Unser Kind hat Krebs Jan war 17, als er vor fünf Jahren an Leukämie erkrankte, Blutkrebs. Von einer auf die andere Sekunde nahm das Leben für die Familie eine andere Wendung, auch für ihren Glauben.
Ihre Patentante war Alma Mahler-Werfel, ihr Onkel Gustav Mahler: die Geigerin Alma Rosé. Dass ihr Leben während der NS-Diktatur eine sehr tragische Wendung nimmt, konnten die familiären Bande allerdings nicht verhindern.
Raphaelas Kind liegt in Beckenendlage und lässt sich auch mit einer äußeren Wendung nicht drehen. Sie bereitet sich auf eine vaginale Beckenendlagengeburt vor, doch als sie nach Wehenbeginn im Krankenhaus anruft, wird ihr gesagt, dass zurzeit kein Personal für eine vaginale Beckenendlangengeburt zur Verfügung steht. Raphaelas Wochenbetthebamme ruft für sie in einem anderen Krankenhaus an und dort fahren Raphaela und ihr Mann dann hin. Es dauert noch eine Weile, bis dort eine Ärztin eintrifft, die vaginale Beckenendlagen begleitet, aber schließlich bringt Raphaela ihr Baby problemlos auf die Welt. *** Die Spendenaktion für Margarete Wana findest du hier. Hintergrundinformationen zum Fall gibt es in Margaretes Podcast Zuhause Geboren. Zur Schwangerschaftsyoga Online Videothek geht es hier entlang. Das Webinar zum Thema Kaiserschnittnarben & Narbengewebe gibt es hier. Hier kannst du eine Google Review für den Podcast schreiben und damit dazu beitragen, dass mehr Frauen authentische Geburtsgeschichten hören können. Unterstütze den Podcast finanziell auf buymeacoffee.com/geburt. Zum MutterKultur Substack geht es hier entlang. Den Geburtsgeschichten Instagram Kanal findest du hier. Folge direkt herunterladen
Wenn du all die Niederlagen und Absagen nimmst, all die Ungerechtigkeiten und Rückschläge, die deinen Lebensweg pflastern, all die Scheiße, die dir schon passiert ist, und du es trotzdem irgendwie schaffst, dem Ganzen etwas positives abzugewinnen und deinem Leben noch immer eine neue Wendung geben zu wollen, dann ist es genau diese Einstellung, die du mit jedem Helden und jeder Heldin in jeder Geschichte, in jeder Autobiografie, in jedem Hollywood-Blockbuster und mit jedem Superstar gemeinsam hast. Das ist es! Diese eine Sache macht den Unterschied aus und verwandelt eine Raupe in einen Schmetterling. Wenn all der Schmerz, der dich hätte brechen sollen, dich aber nicht gebrochen hat, dann bist du bereit, deiner Geschichte ein neues Ende zu geben. Diese Folge ist für dich. In Liebe, Lars ROCK YOUR LIFE - EINE WOCHE MIT LARS AMEND AUF MADEIRA (09. - 16. April 2026) Alle Infos zum Retreat: https://lars-amend.de/events COMING HOME - EINE WOCHE MIT LARS AMEND AUF KRETA (09. - 16. Oktober 2026) Alle Infos zum Retreat: https://lars-amend.de/events Unser Partner Quantum Upgrade: https://quantumupgrade.io/lars Dein Code: LARS Dieser Code beinhaltet 15 Tage kostenfreies Testen des „Quantum Upgrade for you“ plus das „All in one Frequenzpaket“ mit über 30 Frequenzen zum Ausprobieren. Folge Quantum Upgrade auf Instagram Leela Quantum Tech: leelaq.de/lars Dein Code: LARS Mit diesem Code bekommst du aktuell 10% Rabatt auf alles! Hier geht's zur deutschen Telegram Community Der Instagram Account von Leela Quantum Tech Links zu Lars: Die neue Website: https://lars-amend.de/ Das neue Buch: COMING HOME Lars auf Instagram: www.instagram.com/larsamend/
Manchester City und Galatasaray Istanbul sind raus - wir besprechen die Überraschungen, Dramen und eindeutigen Duelle der Champions League Achtelfinals.Ein Sextupel-Gewinner will es nochmal wissen und das Chaos um das Afrika-Cup Finale nimmt eine neue Wendung!Außerdem: Was Sexpuppen in Argentinien mit dem Rhein-Derby am Wochenende zu tun haben.JETZT ZU PATREON UND KOMPLETTE FOLGE HÖREN:https://patreon.com/derspieltachWERDE TEIL DER COMMUNITY:https://discord.gg/bmsxDkwcqT#Spieltach #Bundesliga #CL #ChampionsLeague #CAF #Rheinderby
Zum Start der Woche ist der Bibeltheologe Dr. Gunther Fleischer zu Gast im Podcast. Fast 25 Jahre leitete er die Bibel- und Liturgieschule im Erzbistum Köln. Er erzählt, warum ihn die Bibel bis heute fasziniert: Obwohl die Texte Jahrtausende alt sind, greifen sie Fragen auf, die Menschen immer noch bewegen. Wenn er einen Bibeltext auslegt, schaut er zuerst in den Urtext in der jeweiligen Sprache. Im Evangelium des Tages bittet ein königlicher Beamter Jesus um Hilfe für seinen sterbenskranken Sohn. Jesus spricht nur ein Wort – und der Junge wird gesund. Für Fleischer zeigt die Geschichte: Ein Wunder ist eine überraschende Wendung zum Guten, die man nicht "machen" kann. Im Johannesevangelium sind solche Wunder "Zeichen" für Gottes Wirken. Eine überraschende Perspektive, die neugierig auf die ganze Podcastfolge macht.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit ging Jesus von Samária nach Galiläa. Er selbst hatte bezeugt: Ein Prophet wird in seiner eigenen Heimat nicht geehrt. Als er nun nach Galiläa kam, nahmen ihn die Galiläer auf, weil sie alles gesehen hatten, was er in Jerusalem auf dem Fest getan hatte; denn auch sie waren zum Fest gekommen. Jesus kam wieder nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser in Wein verwandelt hatte. In Kafárnaum lebte ein königlicher Beamter; dessen Sohn war krank. Als er hörte, dass Jesus von Judäa nach Galiläa gekommen war, suchte er ihn auf und bat ihn, herabzukommen und seinen Sohn zu heilen; denn er lag im Sterben. Da sagte Jesus zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht. Der Beamte bat ihn: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt! Jesus erwiderte ihm: Geh, dein Sohn lebt! Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte, und machte sich auf den Weg. Noch während er hinabging, kamen ihm seine Diener entgegen und sagten: Dein Junge lebt. Da fragte er sie genau nach der Stunde, in der die Besserung eingetreten war. Sie antworteten: Gestern in der siebten Stunde ist das Fieber von ihm gewichen. Da erkannte der Vater, dass es genau zu der Stunde war, als Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er wurde gläubig mit seinem ganzen Haus. So tat Jesus sein zweites Zeichen, nachdem er von Judäa nach Galiläa gekommen war. (Joh 4,43-54)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
ERF Gottesdienst mit Susanne Thyroff aus der Freien Christengemeinde „Die Brücke“ in Bad Kreuznach.
US-Präsident Donald Trump will offenbar kurdische Separatisten gegen das iranische Regime in Stellung bringen. Die Folgen könnten katastrophal sein. Seit gut einer Woche greifen das israelische und das US-amerikanische Militär Ziele in Iran an. Schätzungen zufolge sollen dabei Hunderte Zivilisten ums Leben gekommen sein. Zugleich ist von mehr als tausend zerstörten militärischen Einrichtungen die Rede. Auch jenseits der unmittelbaren Frontlinien ist der Krieg längst angekommen: Dubai, Doha und Riad leiden unter iranischem Beschuss. In dieser ohnehin brandgefährlichen Situation platzt nun eine neue Wendung, die alles noch unberechenbarer macht. US-Präsident Donald Trump soll den Kurden im Irak angeboten haben, sie zu bewaffnen. Das Ziel? Einen Aufstand in Iran entfachen. In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Maximilian Popp, stellvertretender Leiter des SPIEGEL-Auslandsressorts. Allein die Andeutung, man könne eine innere Destabilisierung als Kriegsinstrument nutzen, wirft eine zentrale Frage auf: Wie gefährlich wäre es, einen Bürgerkrieg in Iran bewusst zu befeuern? Mehr zum Thema: (S+) Der Ajatollah ist tot, sein Regime macht weiter https://www.spiegel.de/ausland/iran-der-ajatollah-ist-tot-sein-regime-macht-weiter-a-20db82b2-5dcc-4346-b44c-4d991269aa09 (S+) Das weiße Haus inszeniert den Krieg gegen Iran als Computerspiel https://www.spiegel.de/netzwelt/iran-das-weisse-haus-inszeniert-kriegsszenen-als-computerspiel-a-ed59fedd-ca3e-429e-a485-895aa34ea337+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
"Kein Mucks!" – der Krimi-Podcast mit Bastian Pastewka (Neue Folgen)
Gleich zwei Hörspiel präsentiert Bastian Pastewka in dieser Kein Mucks-Folge, die sich um True Crime-Fälle dreht. Im ersten Fall wurde eine junge Frau brutal ermordet und da die Beweise fehlen, lassen sich die Ermittler auf damals völlig neue Methoden der Spurenanalyse ein – 1908 ein gewagtes Experiment. Im zweiten Hörspiel wird eine Leiche aus einem Fluss gefischt, sie scheint vom Himmel gelfallen zu sein… Dieser wahre Fall hat tatsächlich nach der Hörspielproduktion noch eine interessante Wendung genommen, die Pastewka im Nachgang verrät. Bastian Pastewka präsentiert: Popps Erdspurenanalyse 1908 und Nichts als Indizien Von Nikolai von Michalewsky Mit Gudrun Daube, Herbert Steinmetz, Günter Strack, Josef Dahmen u.a. Regie: Günter Siebert und Till Bergen Radio Bremen 1971/1964 Podcast-Tipp: Das war morgen https://1.ard.de/das_war_morgen_cp
Netflix' Hitserie Bridgerton hält im Finale der 4. Staffel trotz erwartbarem Happy End noch einige Wendungen bereit. Wir schauen im Podcast zu Teil 2 nicht nur auf Benedicts und Sophies Lovestory, sondern wägen auch die Chancen ab, ob Francesca oder doch Eloise Staffel 5 anführen wird. Außerdem haben wir einige Theorien zur neuen Lady Whistledown, die ausdiskutiert werden müssen. Timecodes: 00:03:50 – Sophie & Benedict 00:17:30 – Francesca & der große Tod in Staffel 4 00:28:23 – Lady Danbury, Alice Mondrich & Violet Bridgerton 00:33:53 – Gastauftritte (Kate & Anthony) & Abspannszene 00:40:10 – Penelope & der Lady Whistledown-Twist 00:45:47 – Staffel 4-Fazit 00:51:21 – Theorien zu Staffel 5 01:08:24 – weitere Bridgerton-Serien *** Dieser Podcast wird gesponsert von MagentaTV – dem TV- und Streaming-Angebot der Telekom. Für alle Infos zu MagentaTV und MagentaTV+ folgt diesem Link. Abonniere und bewerte Streamgestöber bei der Podcast-App deines Vertrauens! Wenn du mit deiner Meinung im Podcast landen willst, schick uns eine Sprachnachricht oder einen Kommentar per Mail an podcast@moviepilot.de.
Eine stürmische Liebesgeschichte nimmt eine dunkle, mysteriöse Wendung, als eine unidentifizierbare Leiche gefunden wird. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/was-laeuft-heute ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/was-laeuft-heute-56-days
Eine heitere und leichte Variation des gleichnamigen Märchens der Brüder Grimm Für Erwachsene & Kinder zum Entspannen & Träumen. DIE MÄRCHENTANTE WERBEFREI: https://podcasts.apple.com/de/channel/luft-liebe/id6670569573 INFO in eigener Sache: Ich habe eine kleine Sweatshirt-Kollektion entworfen – handbedruckt & nachhaltig. Du findest sie hier: www.hotel-sunshine.de
✨ Folge 239 | Die Märchentante, Einschlaf-Entspannung (Meditation) und eine fröhliche und sanfte Variation des gleichnamigen Märchens der Brüder Grimm Abendritual & Gute Nacht Geschichte für Erwachsene und Kinder
Hoppe Hoppe Scheitern - Der Eltern Real Talk mit Evelyn Weigert
Alle Zelte abbrechen, um dem eigenen Leben eine mutige Wendung zu geben? Genau das hat Josefine Gauck mit ihrer Familie getan. Ihre kleine Tochter lebt mit einer schweren Sehbehinderung, und ihre Eltern wollten ihr die Welt zeigen, solange es noch geht. Also Wohnung gekündigt, Auto verkauft, drei Kinder geschnappt – und ab auf Weltreise! Unterwegs wurden verschiedene Lebensmodelle ausprobiert und nach dem idealen Wohnort gesucht. Danach ein Jahr auf Bali, mit einer progressiven Schule, die allen Kids gerecht werden sollte. Spannend, welche Dynamiken innerhalb der Familie dort entstanden sind. Und auch die Erkenntnis, dass es zuhause auch recht schön ist... Zurück in Deutschland hieß es dann: neu sortieren nach der Trennung der Eltern. Auch auf Weltreise ist man vor Paar- und Alltagsproblemen nämlich nicht gefeit. Neustart als Patchwork-Familie, Teenager-Chaos und Co-Parenting inklusive. Zwischendurch immer wieder Josefines Herzensthema: Atmung – der Spiegel der Seele. Eine frische, mutige und ehrliche Folge über große Entscheidungen, Abenteuer, Umwege und Neuanfänge – unbedingt reinhören! Josefine bei Instagram? Hier entlang: https://www.instagram.com/josefinegauck/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/AllemeineEltern Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
In einer kleinen Stadt verschwinden mehrere ältere Frauen spurlos. Während ein ambitionierter Journalist akribisch über die Mordserie berichtet, wächst im Dorf die Angst vor weiteren Taten. Als sich die Ermittlungen zuspitzen, nimmt der Fall eine unerwartete Wendung. Was bleibt, ist ein Netz aus offenen Fragen – und eine Geschichte, in der der Täter die ganze Zeit näher ist, als alle glauben. --- Content Hinweis --- In dieser Folge sprechen wir über Mord, sexuellen Missbrauch, Vergewaltigung, sowie Suizid. Wenn du dich mit diesen Themen nicht wohlfühlst, hör dir die Folge bitte nicht alleine an. --- Links --- Foto von Ljubica L: https://t1p.de/44vt9 Foto von Živana T: https://t1p.de/3o5fs Collage der drei Frauen: https://t1p.de/jims5 --- Werbepartner [Werbung] S218--- Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findet ihr unter https://linktr.ee/schwarzeakte --- Social Media & Kontakt --- Instagram: @schwarzeakte YouTube: @SchwarzeAkte TikTok: @schwarzeakte Mail: schwarzeakte@julep.de Website: www.schwarzeakte.de Patrick auf Twitch: www.twitch.tv/thepaetrick --- Credits --- Hosts: Anne Luckmann & Patrick Strobusch Redaktion: Silva Hanekamp Schnitt: Anne Luckmann Intro und Trenner gesprochen von: Pia-Rhona Saxe Producer: Falko Schulte Eine Produktion der Julep Studios Du möchtest Werbung in der Schwarzen Akte schalten? Unsere Kolleg:innen von Julep helfen dir gerne weiter: www.julep.de/advertiser Impressum: www.julep.de/legal/imprint [Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links.] --- SPOILER --- Dieser Fall ist gelöst, aber es wurden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht alle Details geklärt.
Heute ging's um die Nächte, die ihr nie vergesst: die Nacht im Park mit eurem ersten Crush, den Abiball, der völlig eskaliert ist, den spontanen Trip ans Meer oder den Serienmarathon mit euren Friends, der eine unerwartete Wendung hatte. Ihr konntet Melissa und Felix erzählen: Welche Nacht hat euch geprägt – und warum gerade diese?
Nur eine Lampe steht auf dem Tisch am Ende des Raumes. Ihre Birne macht die letzten Atemzüge und flackert ihrem Ende entgegen. Vor mir sitzt im Halbdunkel Klaas Heufer-Umlauf. Mit einer Kreditkarte teilt er einen Berg Kokain in vier Reihen. Die goldene Amex schabt und kratzt dabei über den Tisch. „Nur ein Spinnenbeinchen, Schmitti“…haucht er mit erschöpfter Stimme. Seine Stimmbänder ermattet wie die Glut der Birne, sein Klang nasal und leer. Blut tropft auf das weiße Pulver, färbt es rot. Gegen den Widerstand der zähen Flüssigkeit aus der Nase, zieht der Moderator, das Pulver irgendwie hoch. Über die Schleimhäute gelangt es ins Gehirn und Klarheit legt sich sanft über die Selbstzweifel, alle Unsicherheit wird erstickt. Vakuum für die Gedanken, die Gefühle erfrieren. Während Klaas schwebt, zieht Schmitti das „Spinnenbein“, dazu die roten Reste. Auch er verschwindet in der eigenen Unendlichkeit. Inneres Exil. Wie eine Lupe wirken die Tränen vor meinen Augen. Sie vergrößern das Elend vor mir. Zwei Freunde, zu Eis erstarrt. Aus Klaas Nase tropft das Blut. Schmittis Tätowierungen eitrig. Die Zigarette in seiner Hand glimmt in die Haut seines Zeigefingers. Wo hatte dieser Zerfall begonnen? Ich wühle in meiner Erinnerung. Mein Herz stoppt. Es war die Aufnahme der Folge „Kokstaxi wider Willen“ als wir beschlossen hatten, drogenabhängig zu werden, damit wir unserem langweiligen Leben eine für eine Netflix Dokumentation spannende Wendung verpassen. Eben jene Wendung, die den Zuschauern die Pupillen weiten und den Atem stocken lassen. Der Beifall des geifernden Publikums ist nun gewiss. Potenzierter Voyeurismus. Stunde Null für den Spannungsbogen. Die Asche für den Phoenix. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin