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#317: Fast 30 Jahre nach Ursulas Tod steht ein Zugriffsteam der Polizei in einem idyllischen Fischerstädtchen und klopft an der Tür eines Mannes, der schon kurz nach der Tat verdächtigt worden war. Werner Mazurek öffnet. Als er die Beamten vor sich sieht, sagt er: „Ich habe euch erwartet.“ Er wird wegen der Entführung von Ursula Herrmann angeklagt und später zu lebenslanger Haft verurteilt. Einen eindeutigen Sachbeweis gegen ihn gibt es nicht. Stattdessen stützt sich das Urteil auf eine Kette von Indizien: ein altes Tonbandgerät, widersprüchliche Aussagen und viele kleinere Spuren. Wir haben Werner Mazurek nach 15 Jahren Haft getroffen. Er beteuert bis heute seine Unschuld. Und damit ist er nicht allein: Auch Michael Herrmann, Ursulas Bruder, zweifelt daran, dass der richtige Mann verurteilt wurde. Der Bruder hat eine andere Spur im Kopf. Eine, die wie er sagt, nicht so wirklich verfolgt wurde. Sie führt zu einem Internat. Zu zwei Jungen, die heute Männer sind – und mehr wissen könnten. Das ist die zweite und letzte Folge von „Tiefe Spuren: Unter der Erde“. Danach geht es auf diesem Kanal ganz normal mit Mord auf Ex weiter. Tiefe Spuren sind Spezialfolgen von Mord auf Ex, in denen wir aufwendige Recherchen erzählen. Wir sprechen mit Menschen, die sich intensiv mit den Fällen beschäftigt haben, recherchieren in alten Akten und fahren an die Orte des Geschehens. Auf ihren Spuren. Contentwarnung: Gewalt an Kindern und Tieren Tiefe Spuren ist eine Produktion von Auf Ex Productions. Hosts: Linn Schütze und Leonie Bartsch Skript: Marvin Ku Recherche: Christa von Bernuth, Alexander Chouzanas, Marvin Ku, Linn Schütze, Leonie Bartsch Redaktion: Antonia Fischer Redaktionelle Mitarbeit: Anna Busse Audioproduktion: Alexander Chouzanas Mehr Informationen, Bilder und Videos zum Fall findet ihr auf Social Media unter @mordaufexpodcast Privat könnt ihr uns auch auf Instagram folgen: @leonie_bartsch & @linnschuetze Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/MordaufEx) Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? [**Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!**](https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio)
Wir haben das Telefonat: Hat Diddy den Mord an 2Pac wirklich in Auftrag gegeben?
#316: In einem Waldstück am bayerischen Ammersee ruht eine Holzkiste. Sie ist tief im Erdreich vergraben und gut versteckt. Darin befindet sich eine Sitzbank, Trinkwasser, Kekse, ein paar Comics. Und ein zehnjähriges Mädchen: Ursula Herrmann. Als die Polizei die Kiste im Oktober 1981 entdeckt, ist das Mädchen bereits tot. Knapp drei Wochen zuvor war Ursula auf dem Fahrrad nach Hause gefahren und spurlos verschwunden. 40 Jahre nach Ursulas Tod bekommt die Staatsanwaltschaft einen Brief von jemandem, der behauptet: Ich war es. Der Absender ist nicht derjenige, der jahrelang für das Verschwinden des Mädchens im Gefängnis saß. Für diesen Fall reisen Linn und Leo an den Ammersee und sprechen mit Menschen, die dieser Fall nicht loslässt und bis heute versuchen, die ganze Wahrheit herauszufinden, was damals passiert ist. Und warum. Das ist die erste von zwei Folgen von „Tiefe Spuren: Unter der Erde“. Nächste Woche erscheint die zweite Folge. Danach geht es auf diesem Kanal ganz normal mit Mord auf Ex weiter. Tiefe Spuren sind Spezialfolgen von Mord auf Ex, in denen wir aufwendige Recherchen erzählen. Wir sprechen mit Menschen, die mit den Fällen verbunden sind, recherchieren in alten Akten und fahren an die Orte des Geschehens. Auf ihren Spuren. Contentwarnung: Gewalt an Kindern Tiefe Spuren ist eine Produktion von Auf Ex Productions. Hosts: Linn Schütze und Leonie Bartsch Skript: Marvin Ku Recherche: Christa von Bernuth, Alexander Chouzanas, Marvin Ku, Linn Schütze, Leonie Bartsch Redaktion: Antonia Fischer Redaktionelle Mitarbeit: Anna Busse Audioproduktion: Alexander Chouzanas Tickets für unseren Live Auftritt in Berlin gibt es hier: https://www.eventim.de/event/mord-auf-ex-wine-wednesday-live-ifa-sommergarten-21871809/?srsltid=AfmBOoqeAp7kjGzgPgbMQwXGPca-zLoq4MO7_0y2XaathJglIVNhtTnA Mehr Informationen, Bilder und Videos zum Fall findet ihr auf Social Media unter @mordaufexpodcast Privat könnt ihr uns auch auf Instagram folgen: @leonie_bartsch & @linnschuetze Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/MordaufEx) Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? [**Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!**](https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio)
Gregor Lietz spricht mit Norman Müller darüber, warum die Akte durch KI plötzlich wieder zu einem strategischen Thema wird. Im Zentrum steht die Frage, ob KI-Agenten Organisationen wirklich souveräner machen oder nur die Unordnung automatisieren, die vorher nie gelöst wurde. Es geht um Dokumentenmanagement, Wissensmanagement, digitale Souveränität, demografischen Wandel und die Frage, wie Unternehmen ihr vorhandenes Wissen endlich nutzbar machen. Gregor zeigt, warum KI nicht nur beim Ablegen hilft, sondern zur Grundlage besserer Entscheidungen und wissensbasierter Prozesse werden kann.* 00:00 Warum die Akte durch KI wieder relevant wird* 01:01 Vom Ablageproblem zum neuen Dokumentenmanagement* 05:40 Autonomes Ablegen statt besserer Chatbot* 07:52 Wissen als Machtzentrum in Organisationen* 11:03 Digitale Souveränität und geschützte Unternehmensdaten* 14:14 Warum klassische Systeme das Wissensproblem nicht lösen* 17:57 Von Dokumenten zu wissensbasierter Prozesssteuerung* 20:29 Warum KI Ordnung nicht ersetzt, sondern ermöglicht* 24:03 Demografischer Wandel und der drohende Wissensverlust* 29:45 Warum KI für Menschen arbeiten muss* 36:23 Der konkrete Nutzen für CEOs* 43:19 Haftung, Human in the Loop und Verantwortung* 52:48 Gregors Antwort auf die SchlussfrageEs gibt Begriffe, die klingen nach Kellerregal, Behörde und Faxgerät. Die Akte gehört dazu. Sie riecht nach Verwaltung, nicht nach Zukunft. Nach Vorgang, nicht nach Transformation. Und doch führt ein ernsthaftes Gespräch über künstliche Intelligenz in Organisationen genau dorthin zurück.Nicht zur Akte als Papierstapel. Sondern zur Akte als Struktur. Als Gedächtnis. Als Ort, an dem Entscheidungen, Verträge, Vorgänge, Mails, Fachwissen und Verantwortung zusammenlaufen. Wer über KI-Agenten spricht, ohne über Akten, Dokumente und Wissensbestände zu sprechen, spricht oft über Automatisierung ohne Fundament.Gregor Lietz beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit Dokumenten, Geschäftsprozessen und Verwaltungsdigitalisierung. Sein Ausgangspunkt für Agile Office war erstaunlich unspektakulär: zu viele Dokumente, zu viel tägliche Ablage, zu wenig brauchbare Werkzeuge. Die Aufgabe klang klein. Ein System sollte helfen, Dokumente richtig abzulegen und später wiederzufinden. Doch aus dieser Alltagsfrage wurde eine strategische Frage: Was muss eine Organisation wissen, damit KI sinnvoll in ihr arbeiten kann?Mehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!Ablage ist noch kein WissenDer Unterschied ist entscheidend. Viele Unternehmen setzen KI noch wie einen besseren Assistenten ein. Der Mensch sagt, wohin ein Dokument gehört. Das System nimmt ein paar Klicks ab. Das ist bequem, aber keine Transformation. Der eigentliche Sprung beginnt dort, wo ein System selbst versteht, was ein Dokument ist, in welchen Zusammenhang es gehört und welches Wissen daraus für die Organisation entsteht.Lietz spricht deshalb von autonomer Ablage, autonomem Finden und selbstständigem Arbeiten. Nicht als Showeffekt, sondern als Antwort auf ein sehr reales Problem: Organisationen wissen oft nicht, was sie wissen. Der alte Siemens-Satz fällt im Gespräch: Wenn Siemens wüsste, was Siemens weiß. Er trifft bis heute nicht nur Konzerne, sondern Mittelständler, Verwaltungen, Verbände und gewachsene Institutionen.Das Wissen liegt nicht an einem Ort. Es liegt in Postfächern, DMS-Systemen, ERP-Systemen, Fachverfahren, Laufwerken, Archiven, Tickets, Angeboten, Verträgen und Protokollen. Jeder Bereich hat seine eigenen Töpfe. Jeder Bereich hat seine eigene Suchlogik. Und oft gibt es Personen, deren Macht genau darin liegt, dass nur sie wissen, wo etwas liegt.KI verändert diese Machtstruktur. Nicht automatisch zum Guten, aber grundsätzlich. Wenn ein intelligentes System verteilte Dokumente erschließen, verbinden und befragbar machen kann, wird Wissen weniger abhängig von einzelnen Personen. Das ist kein kleines Effizienzthema. Es berührt Führung, Verantwortung und Souveränität.Demografie macht Wissensmanagement dringendBesonders stark wird das Gespräch dort, wo es um den demografischen Wandel geht. Viele Organisationen verlieren in den nächsten Jahren erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit ihnen verschwindet nicht nur Arbeitszeit. Es verschwindet implizites Wissen, das nie sauber dokumentiert wurde. In Verwaltungen und Unternehmen ist das kein Zukunftsproblem, sondern ein laufender Prozess.KI kann hier helfen, aber nur unter einer Bedingung: Sie muss mit dem richtigen Wissen versorgt werden. Agenten, die Prozesse unterstützen, Angebote vorbereiten, Qualitätssicherung beschleunigen oder Vorgänge einschätzen sollen, brauchen Kontext. Lietz beschreibt Agile Office deshalb auch als eine Art Onboarding-Maschine für KI-Agenten. Neue digitale Mitarbeiter müssen befähigt werden, bevor sie sinnvoll arbeiten können.Das ist eine bemerkenswerte Verschiebung. KI-Agenten werden nicht einfach angeschaltet. Sie werden eingebunden. Sie brauchen Rollen, Regeln, Zugriff, Grenzen und Wissen. Genau hier trennt sich echte KI-Transformation von Spielerei.Wenn erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen, verschwindet nicht nur Arbeitskraft. Es verschwindet Kontext. Es verschwinden Entscheidungslogiken. Es verschwinden informelle Abkürzungen, die nie dokumentiert wurden.Der Mensch bleibt der MaßstabGleichzeitig warnt Lietz vor einer KI-Euphorie, die sich von menschlichen Zielen löst. Nicht alles, was glänzt, ist nützlich. Nicht jeder Agent braucht den nächsten Agenten, der ihm Arbeit liefert. Der Empfänger der KI-Arbeit muss der Mensch bleiben. Sonst entsteht eine absurde Ökonomie aus Systemen, die Angebote schreiben, lesen, ausführen und bewerten, ohne dass klar bleibt, welchem menschlichen Zweck das dient.Die Haftungsfrage zeigt, wie wichtig diese Grenze ist. Wenn ein KI-Agent Dokumente falsch einordnet oder eine Entscheidung auf unvollständiger Aktenlage vorbereitet, wer trägt Verantwortung? Lietz verweist auf Kennzeichnungspflichten und den EU AI Act, bleibt aber pragmatisch: Der Mensch muss in der Verantwortung bleiben. KI soll vorbereiten, beschleunigen und verbessern. Sie soll nicht heimlich die Entscheidung übernehmen.Für CEOs ist die Botschaft unbequem und klar. Wer KI ernsthaft nutzen will, muss nicht zuerst fragen, welches Tool gerade modern ist. Er muss fragen: Wo liegt unser Wissen? Wer kann darauf zugreifen? Welche Systeme sprechen nicht miteinander? Welche Entscheidungen treffen wir heute auf unvollständiger Informationsbasis? Und wie schaffen wir eine Struktur, in der KI-Agenten produktiv arbeiten können, ohne Kontrolle und Verantwortung zu verlieren?Die alte Akte war ein Verwaltungsinstrument. Die neue Akte könnte ein strategischer Wissensraum werden. Nicht, weil Dokumente plötzlich sexy sind. Sondern weil jede Organisation nur so intelligent handeln kann, wie ihr Wissen zugänglich, verlässlich und nutzbar ist.KI macht aus Unordnung keine Strategie. Aber sie kann Organisationen helfen, ihre verborgene Ordnung zu finden. Genau darin liegt die Chance.ShownotesIn dieser Folge des Venture AI Podcasts spricht Norman Müller mit Gregor Lietz über Dokumentenmanagement, Wissensmanagement und die Frage, warum KI-Agenten ohne saubere Informationsgrundlage kaum sinnvoll in Organisationen arbeiten können.Gregor Lietz beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit Dokumenten, Geschäftsprozessen und Verwaltungsdigitalisierung. Aus einem persönlichen Ablageproblem entstand bei ihm die Plattform Agile Office. Im Gespräch geht es darum, wie KI Dokumente nicht nur schneller verarbeitet, sondern verteiltes Organisationswissen erschließen, nutzbar machen und für bessere Entscheidungen verfügbar machen kann.Zentrale Themen der Folge:* Warum Dokumentenmanagement durch KI strategisch neu relevant wird* Der Unterschied zwischen Ablage, Suche und echtem Wissensmanagement* Warum viele Unternehmen zwar Dokumente besitzen, aber ihr Wissen nicht aktiv nutzen* Wie KI-Agenten in Organisationen fachlich onboarded werden müssen* Was demografischer Wandel und Wissensverlust für Unternehmen und Verwaltungen bedeuten* Warum SharePoint, Mailboxen und DMS-Systeme allein noch kein Gesamtbild liefern* Welche Rolle Konnektoren, Prozessplattformen und wissensbasierte Steuerung spielen* Warum der Mensch trotz KI in der Verantwortung bleiben muss* Was CEOs aus alten Dokumentenbeständen für bessere Entscheidungen gewinnen könnenKontakt:* Gregor Lietz bei LinkedIn* A & O Software GmbH: https://a-and-o.comNicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe
Mara ist Anfang 20, träumt von einer Karriere als internationales Model – und gerät in die Fänge von Jeffrey Epstein. Der missbraucht sie ihren Aussagen zufolge über Jahre hinweg. Und Mara ist kein Einzelfall: In dieser 11KM-Folge erzählt NDR-Journalistin Anna Klühspies, wie sich der Sexualstraftäter Epstein mithilfe von Modelscouts systematisch auf die Jagd nach jungen Frauen gemacht hat und wieso die Modelbranche ein idealer Nährboden für seine Machenschaften war. Anna hat sich gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen von NDR, WDR und SZ durch die Epstein-Files gearbeitet und sich auf die Spurensuche nach Komplizen Epsteins begeben. Die Recherche hat sie nach Paris, New York und sogar zu Epsteins Karibikinsel geführt. Diese Folge ist ein 11KM Classic und lief das erste Mal am 2.06.2026. Hier geht's zum Team Recherche-Film “Epstein Files – Jagd nach Models in Europa” von Anna Klühspies, Elena Kuch, Annette Kammerer, Jana Heck und Sebastian Just :https://1.ard.de/Epsteins_Jagd?cp=11kmMehr zum Epstein-Skandal findet ihr hier:https://1.ard.de/11KM_Podcast_EpsteinDiese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds:https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt:Folgenautor : Jonas HelmMitarbeit: Lukas Waschbüsch, Marc HoffmannHost: Nadja MitzkatProduktion: Timo Lindemann, Emilian Grimm, Christine Dreyer und Marie-Noelle Svihla Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy FunkDistribution: Kerstin AmmermannRedaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Zuerts: Sorry für das Fecher Geräusch, es war heiss… Dann: Mujinga Kambundji, bitte melde dich! Dara glaubt nämlich, sie hätte in einem anderen Leben auch Profi Sportlerin werden können. So eine mit geilen Beinen. Karin mags gerade eher frittiert und dann ist da noch die Sache mit dem Strap On. Ein Drama in unzähligen Akten. In dieser Woche stellen wir unbequeme Fragen. Brauchen wir mehr getrennte Schlafzimmer? Soll Dara schnell wieder mit dem Rauchen aufhören? Soll Karin wandern gehen, trotz den Knieproblemen ihrer Freundin? Verlieren Männer ihre Männlichkeit wenn wir Toys brauchen? Die einfachste Frage: Wollt ihr am Freitag bereits wieder einschalten? Wir hoffen, JA! Die erste Folge von DRUGS, unserer allerersten Spezialserie erscheint am 28. August hier. Wir hoffen, euch gefällt dieses neue Projekt und freuen uns wenn ihr reinhört und uns Feedback gebt. Werbung: Und falls ihr schon im Podcaststrudel steckt, hört euch unbedingt den neuen Sommer-Podcast “De Spice isch heiss" von Zweifel mit Anaïs Depasper auf Spotify an. Anaïs und ihre Gäste sprechen über alles, was ein wenig mehr spice hat als Otto Normalverbraucher so zugeben würde. Also wir mussten ein paar mal kichern - deshalb ganz klar unsere Empgehlung diese Woche. “DE SPICE ISCH HEISS” gibt es jetzt hier: https://open.spotify.com/show/033QsUHp4mEx4xz2h2Q0KB
Millionen NSDAP-Akten sind seit einem halben Jahr frei zugänglich. Wer war in Hitlers Partei und was verraten die Akten? Historiker Raphael Gross zieht Bilanz: «Manchmal ist die Enttäuschung gross, wenn sich eine vermutete NS-Vergangenheit nicht bestätigen lässt.» Millionen Datensätze zu ehemaligen NSDAP-Mitgliedern sind seit einem halben Jahr mit wenigen Klicks abrufbar über das US-Nationalarchiv. Was früher aufwendige Archivarbeit war, geht heute bequem von zu Hause aus. Das sorgt für grosses Interesse, wirft aber auch Fragen auf. Historiker Raphael Gross ordnet diese neue Transparenz ein. Der Zürcher ist Präsident des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Wie erfolgreich ist das Tool? Was ist der Erkenntnisgewinn? Und wie steht dieser Recherche-Boom im Zusammenhang mit aktuellen politischen Entwicklungen? Raphael Gross ist zu Gast bei David Karasek.
Im April 2022 wird ein junger Mann tot aufgefunden. Während die Polizei seinen Fall schnell als natürlichen Tod zu den Akten legt, ist seine Familie entsetzt, als sie den Fundort zu Gesicht bekommt. Es beginnt ein jahrelanger Kampf um die Frage: Was ist ihm wirklich zugestoßen?*Let's Connect*YOUTUBE: https://shorturl.at/bV43J INSTAGRAM: https://shorturl.at/tsVqa (@darkcrimes.podcast) *Disclaimer*Alle behandelten Fälle werden intensiv und gewissenhaft recherchiert. Die Informationen stammen in den meisten Fällen aus öffentlich zugänglichen Online-Quellen. In einzelnen Fällen wird auf Akteneinsichten über den Freedom of Information Act (FOIA) zurückgegriffen. Trotz sorgfältiger Prüfung können Informationen unvollständig oder fehlerhaft sein – die Inhalte dieses Podcast dienen der Unterhaltung und Rekonstruktion der Ereignisse und sind nicht als offizielle Nachrichtenquelle anzusehen. Die in diesem Podcast geäußerten Meinungen sind subjektive, persönliche Einschätzungen. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung durch ein Gericht gilt für alle beteiligten Personen die Unschuldsvermutung. Bildmaterial verwendet gemäß Youtube Fair Use & Copyright Policy sowie gemäß Fair Use 17 U.S.C. § 107 | Zitatrecht gemäß § 51 UrhG (DE) | Art. 25 URG (CH) | § 42f UrhG (A) *Quellen für diese Folge*https://wset.com/news/local/johnny-cashman-death-investigation-police-negligence-steven-church-elizabethton-tennessee-gruesome-scene-family-questioning-lynchburg-police-department-murder-medical-emergency-bloody-crime-scene-surveillance-video-virginia-april-2022 https://www.findagrave.com/memorial/281176045/johnny-cashman https://wset.com/news/local/commonwealths-attorney-announces-no-charges-in-death-of-john-cashman https://wset.com/news/local/commonwealths-attorney-announces-no-charges-in-death-of-john-cashman https://www.scribd.com/document/574981154/John-Cashman-Search-Warrant#from_embed https://www.scribd.com/document/574955166/Johnny-Cashman-Medical-Examiner-s-Report https://websleuths.com/threads/va-johnny-cashman-jr-38-death-investigation-lynchburg-apr-2022.636773/?utm_source=chatgpt.com https://www.reddit.com/r/UnresolvedMysteries/comments/14crd5y/in_april_2022_johnny_cashmans_family_were_told_he/?utm_source=chatgpt.com *Intro Musik*© Music by DarkCrimes Podcast *Outro Musik*Please by Wayne Jones (Licensed under Creative Commons: By Attribution 3.0 License - http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/)Dieser True Crime Podcast ist auch auf Youtube verfügbar: DarkCrimesPodcast Podcast-Produktion by Emina & Team© Nightfall Media. All rights reserved.
Beat Stocker erinnert sich vor Obergericht an Aussagen aus der Untersuchungshaft vor Jahren. Er antwortet ruhig und ausführlich – bis er bei Nachfragen der Privatklägerschaft einzelne Antworten verweigert. Duri Bonin und Gregor Münch analysieren, was Aussagekonstanz verlangt und welche Fragen punktuelles Schweigen aufwirft. Die Beobachtung führt über die Causa Vincenz hinaus: Eine Einvernahme mag wie ein Gespräch wirken, ist aber kein Dialog unter Gleichen. Jede Antwort wird an Akten, früheren Protokollen und den Positionen der Parteien gemessen.
Die Fichenaffäre erschütterte Ende der 1980er-Jahre die Schweiz: Der Staatsschutz sammelte jahrzehntelang Daten über Bürgerinnen und Bürger. Nun hat sich gezeigt: Sogar die Regierung wurde überwacht. Betroffen waren unter anderem Christoph Blocher, Moritz Leuenberger, Ruth Dreifuss oder Adolf Ogi. Warum überwachte der Schweizer Staatsschutz auch die eigenen Bundesräte? Wussten sie davon? Was steht in den Akten? Und gibt es solche Fichen heute noch? Redaktor Andreas Tobler hat die Fichen unserer Bundesräte durchforstet – und mit Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger gesprochen. Er war damals Präsident der parlamentarischen Untersuchungskommissionen (PUK), die den Skandal untersuchte. Jetzt redet er erstmals über seine eigene Fiche. Darüber, was er in den Akten der Bundesräte entdeckt und was ihm Moritz Leuenberger aus dieser Zeit erzählt hat, spricht Andreas Tobler in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Hier die exklusive Recherche zum Fichenskandal von Andreas Tobler lesen und hier das Interview mit Moritz Leuenberger Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
How is artificial intelligence shifting from simple data storage into a search and synthesis engine for human consciousness? In this throwback episode of the previous Edge of AI Podcast, Ron Levy sits down with Memo Akten, a multidisciplinary artist, musician, researcher, and computer scientist whose collaborators include U2, Lenny Kravitz, Depeche Mode, Richard Dawkins, Google, and Apple.Memo breaks down his journey from writing software instruments in the early 2000s to pursuing a PhD in machine learning. He shares live demonstrations of his groundbreaking interactive installations, including Learning to See and Distributed Consciousness.Discover why Memo views current AI advancements as the "final decentering of human exceptionalism," drawing parallels to the Copernican trauma and Darwinian evolution. He also tackles the future of creative labor, the historical lessons of the Luddite movement, and how decentralized blockchain technology could redefine digital authorship and IPSupport us through our Sponsors! ☕ Want to make content like ours? Sign up with Castmagic to make your creative process easy: https://bit.ly/CastmagicReferral Work smarter, grow faster. Automate your SEO, get AI insights, and manage all your clients in one place with Helm. Start today 50% off your first month at helmseo.com
BIM BIM BIM...oder eher Bum Bum Bum?
Julian Holzapfel, Leiter des Staatsarchivs München, erklärt, warum derzeit so viele Menschen in Spruchkammer-Akten nach der NS-Vergangenheit ihrer Familien suchen und welche Grenzen diese Quellen haben. "Und wir sehen jetzt durch die Veröffentlichungen, die Sie angesprochen haben, noch mal einen Riesensprung."
Das Obergericht kennt das erstinstanzliche Urteil, die Akten und die bisherigen Plädoyers. Trotzdem muss es die angefochtenen Punkte selbst beurteilen. Vor der Berufungsverhandlung in der Causa Vincenz erklären die Strafverteidiger Duri Bonin und Gregor Münch, weshalb die zweite Instanz weder bei null beginnt noch die erste Instanz einfach bestätigen darf. Die Folge führt durch das Berufungsverfahren: Berufungserklärung, Vorfragen, Beweisabnahme, Befragung, Parteivorträge, letztes Wort und Urteilseröffnung. Im Zentrum steht dabei eine menschliche Frage: Wie erlebt eine beschuldigte Person ein Gericht, das über Freiheit, Ruf und Zukunft nochmals entscheidet?
Warum haben deutsche Politiker jahrzehntelang Warnungen vor Russlands Präsident ausgeblendet, obwohl schon früh klar war, dass Putin auch dunkle Seiten hat. Dass er großrussische Fantasien hegt, das wussten Geheimdienste schon lange und auch, dass er für seine Ziele immer wieder über Leichen gegangen ist. Doch erst der Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 hat die Bundesregierung zu einem Kurswechsel gegenüber Moskau bewegt. In dieser 11KM-Episode erzählt der Investigativjournalist Georg Mascolo, warum es so lange gedauert hat, bis deutsche Spitzenpolitiker das wahre Gesicht Putins sehen wollten. Diese Folge ist ein 11KM Classic und wurde zum ersten Mal am 17.11.2025 veröffentlicht. Alle weiteren 11KM-Folgen zu Putin und Russland findet ihr hier: https://1.ard.de/11KM_Podcast_Russland Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Caspar von Au Mitarbeit: Claudia Schaffer Host: Elena Kuch Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp, Timo Lindemann, Jacqueline Brzeczek und Hanna Brünjes Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Anna Maria Schwegelin hat noch drei Tage zu leben. Ihr Verbrechen? Sie wird zum Tode verurteilt, weil sie gestanden hat, einen Bund mit dem Teufel eingegangen zu sein. Aber wie konnte es sein, dass mehr als hundert Jahre nach den großen Hexenjagden auf deutschem Boden noch immer ein Todesurteil wegen Hexerei gesprochen wurde? Wer war die Frau hinter den Akten? Eine Betrügerin? Eine psychisch schwer belastete Frau? Oder das Opfer eines Systems, das zwischen Aufklärung und Aberglauben hin- und hergerissen war? In dieser Folge von „Früher war mehr Verbrechen“ erzählen Nina und Katharina die Geschichte von Anna Maria Schwegelin – der letzten dokumentiert als Hexe verurteilten Frau Deutschlands. Eine Geschichte über Armut, gesellschaftliche Ausgrenzung, religiöse Schuldgefühle und einen Prozess, der eigentlich längst nicht mehr hätte stattfinden dürfen. // Quellen & Shownotes // - BROCK, E., Anna Maria Schwegelin, In: Onlinedatenbank FemBio. Frauen-Biographieforschung - HUMMEL, K., „Plötzlich steht man als Hexe am Pranger“ Interview mit Schwester Lorena und Jörg Nowak, FAZ Online, 20.08.2022 - MÜLLER, C., „Hexenverfolgung damals und heute“, Interview mit His-toriker Wolfgang Behringer, Deutsche Welle Online, 10.08.2020, https://p.dw.com/p/3gYei - PETZ, W., WDer letzte Hexenprozess im Reich. Der Fall der Anna Ma-ria Schwägelin 1775 in der Fürstabtei Kempten“, In: Behringer, Lorenz, Bauer (Hg.), Späte Hexenprozesse. Der Umgang der Aufklärung mit dem Irrationalen (Hexenforschung Band 14), Verlag für Regionalge-schichte, Bielefeld 2016, S. 67–87 - PETZ, W., Die letzte Hexe. Das Schicksal der Anna Maria Schwägelin, Frankfurt am Main 2007 - LEVACK, B., Hexenjagd. Die Geschichte der Hexenverfolgungen in Eu-ropa, München 2019 - FRENSCHKOWSKI, M., Die Hexen. Eine kulturgeschichtliche Analyse, Wiesbaden 2012 // Folgt uns auf Instagram // https://www.instagram.com/frueher.war.mehr.verbrechen/?hl=de // Karte mit allen „Früher war mehr Verbrechen“-Tatorten // https://bit.ly/2FFyWF6 // Mail //: https://linktr.ee/fwmv // Kaffeekasse //: https://ko-fi.com/fwmvpodcast GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
War Opa in der SS oder SA? In Hitlers Schutzstaffel und Sturmabteilung, die im Namen der NS-Ideologie mordeten? DIE ZEIT hat hunderttausende Personalakten erstmals aufbereitet und eine Suchmaschine veröffentlicht, die Antworten liefern kann. Wenn es um die NS-Vergangenheit geht, wird in vielen Familien bis heute geschwiegen. Oder es werden Geschichten erzählt, wie Widerstand geleistet wurde. Die Zahlen aber zeigen etwas anderes: Allein die SA hatte zwischen 1920 und 1945 4,5 Millionen Mitglieder. Die SS weitere hunderttausende. Im aktiven Widerstand waren dagegen nur 0,2 Prozent der Bevölkerung. Vermutlich waren Opa, Urgroßvater oder der Onkel also doch nicht so unschuldig. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz hat DIE ZEIT Lebensläufe, Briefe, Charakterzeugnisse und viele weitere Originaldokumente aus der NS-Zeit online durchsuchbar gemacht. Name, Geburtsort und Geburtsjahr reichen, um in wenigen Sekunden herausfinden, wer Mitglied oder Anwärter der SA oder SS war. Was bedeutet es, wenn ihr dort ein Familienmitglied findet? Was verraten euch die Akten – was aber auch nicht? Und welche Bedeutung haben diese Unterlagen für uns als Gesellschaft? Darüber spricht Constanze Kainz in der 143. Folge von “Was jetzt? – Die Woche” mit Christian Staas, der das Geschichts-Ressort bei der ZEIT leitet. Unsere Sendung seht ihr immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify. #NSDAP #Nazis #Nationalsozialismus #SS #diezeit
Es wirkt wie ein fanatischer Kampf gegen jeden, der Remigration fordert. Gleich zweimal wurden in dieser Woche Demonstrationen gegen die Masseneinwanderung verboten. Und sogar der Bundestag schränkt die Freiheit der Berichterstattung ein – mit einer Begründung, die wirkt, als stamme sie direkt aus den Akten von Polizei und Geheimdiensten. Was genau geschehen ist, erfahren Sie im Schwerpunkt des Tages. + Außerdem in dieser Sendung: Ursula von der Leyen in Kiew. Wird die Europäische Union jetzt offiziell zur Kriegspartei? + Und: Spitzel lesen mit – immer mehr Details über die Fake-Accounts des Verfassungsschutzes.
Ohne das Informationsfreiheitsgesetz hätten Journalisten und Transparenzplattformen wohl nie die Maskendeals während der Corona-Pandemie aufdecken können. Auch der Skandal um die Einführung der Autobahnmaut kam dank des Informationsfreiheitsgesetzes ans Licht. Seit 20 Jahren ermöglicht es die Einsicht in die Akten der Behörden. Bisher ist jeder berechtigt, einen Antrag zu stellen. Nun will die Bundesregierung diesen Vorgang erschweren. Nur noch “natürliche Personen” sollen antragsberechtigt sein und künftig soll man begründen müssen, warum man welche Akten einsehen will. Außerdem sollen die Kosten nicht mehr gedeckelt werden. Als Grund nennt die Regierung die aktuelle Bedrohungslage. Die Opposition und Journalistenverbände kritisieren die geplanten Änderungen. Sie befürchten die Abschaffung der Informationsfreiheit. Ein breites Bündnis aus mehr als 100 Organisationen fordert in einem offenen Brief: “Hände weg vom IFG!” Darüber diskutieren wir mit dem Journalisten Jost Müller-Neuhof vom Tagesspiegel, mit Arne Semsrott von FragDenStaat und mit dem Rechtswissenschaftler Maximilian Pichl. Isabel Reifenrath moderiert. Podcast-Tipp: MDR Aktuell Das Interview Transparency International Deutschland kritisiert die Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz. Was die Geschäftsführerin Christin Lüttich dazu sagt, hören Sie in diesem Podcast. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:667b41fd57c4e6bd/
Jacques Fromentals Haléys Oper „Die Jüdin“ ist eines der berühmtesten wie folgenreichsten Musiktheaterwerke des 19. Jahrhunderts. Trotzdem gab es erst 1986 die erste Studioeinspielung dieses so aufwändigen wie schwer zu besetzenden Werkes von über drei Stunden Dauer. Anschließend setzte auch eine bis heute voranschreitenden Neubewertung der „Juive“ auf der Bühne ein, für die sich bedeutende Sänger stark machten. Die letzte Halévy-Premiere gab es 2024 an der Oper Frankfurt. Und deren Mitschnitt ist dieses Jahr bei Naxos erschienen. Manuel Brug hat ihn sich angehört und seine Highlights aus fünf Akten zusammengetragen.
Ein Wort mit vier Buchstaben. "Noch." Beim WM-Eröffnungsspiel fällt es scheinbar beiläufig im Fernsehstudio. Drei Wochen später ist der Bundestrainer zurückgetreten, und der Mann, der es gesagt hat, verhandelt über den Job. Zufall? Nein. Handwerk. In dieser Folge zerlege ich drei Wochen deutsche WM-Geschichte in ihre Sprache. Du lernst mein wichtigstes Kommunikationsprinzip kennen: Kommunikation ist ein Raum, und wer ihn nicht selbst bespielt, überlässt ihn anderen. Du siehst in drei Akten, wie ein Weltklasse-Kommunikator Räume besetzt, warum "man muss mir das sagen" ein Amt räumt und "den Schuh ziehe ich mir an" es hält, und warum Dein Abgang von heute schon der erste Satz Deines nächsten Auftritts ist. Mit zwei Beispielen aus Wahlkampf und Kanzlei, damit klar wird, dass das nicht nur für Fußball gilt. Du willst Deinen Raum bewirtschaften, bevor es ein anderer tut? Auf MEandYou.de arbeite ich mit Dir genau daran.
Meldungen wegen Verstössen gegen den Datenschutz nehmen zu: 2025 waren es mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor, so steht es im aktuellen Tätigkeitsbericht. Woran liegt das? Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte Adrian Lobsiger ist zu Gast bei Simone Hulliger. In 156 Fällen hat der oberste Datenschützer der Schweiz interveniert. So fordert er etwa, dass Zugbegleiter Bodycams nur tragen können, wenn die Rechtsgrundlage geklärt ist. Wie wägt er ab, wann wird aus dem Datenschutz ein Täterschutz? Einen Schwerpunkt legt Lobisger bei der Beratung von Ämtern oder Firmen. Dabei stellt er fest, dass bei grossen IT-Projekten die Risiken für den Datenschutz oft vernachlässig werden. Nebst dem Datenschutz ist Lobsiger auch Öffentlichkeitsbeauftragter, er schaut, dass Bürgerinnen und Bürger Zugang zu Informationen der Bundesbehörden erhalten. Hier sieht er eine negative Tendenz: Es werde zunehmend schwierig an Akten zu gelangen, da die Behörden vermehrt versuchen, das Öffentlichkeitsprinzip zu umgehen. Adrian Lobsiger ist seit 10 Jahren Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter der Schweiz.
In der 209. Folge von Lauer und Wehner reden Ulrich und Christopher nicht über Manfred Pentz und seine Ideen zur UNO. Danach geht es um die Fußball-WM in den USA und Mexiko sowie um eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zu geheimen Akten bezüglich Adolf Eichmann.
Der Entwurf für das Iran-Abkommen ist offenbar durchgesickert, der US-Präsident poltert und droht. Und der SPIEGEL hat seine Nazi-Kartei aktualisiert und mit SS-Akten abgeglichen. Das ist die Lage am Mittwochabend. Die Artikel zum Nachlesen: Einigung USA-Iran: Berlin bereitet schnellen Marineeinsatz in Straße von Hormus vor Interaktives Tool zur NS-Vergangenheit: War Ihr Opa in der SS? Recherchieren Sie hier in der aktualisierten Nazi-Kartei Störung bei Microsoft Teams: Warum Ihre Kollegen gerade alle offline waren +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Herzlich willkommen zu deinem Podcast für Souveränität und Gelassenheit. Weil dein Leben leicht sein darf. Ich liebe Menschen und begleite sie in ihr stimmiges Traumleben & durch diese historischen Zeiten. Wir sind in historischen Zeiten, in denen es um die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins geht. Diese Transformation zeigt sich bei jedem Menschen individuell im jeweiligen Leben. Um dir diese historische Zeit und dein individuelles Leben leichter zu machen, schauen wir uns heute wieder ein spezielles Thema an: Selbstverwirklichung erschafft dieses tiefe Gefühl inneren Friedens Der Anlass für das Thema der erfüllenden Tugend der Selbstverwirklichung sind Sätze meiner Kunden, wie zB "wow das fühlt sich so gut an!" "ich bin wie ein neuer Mensch" "Ich habe jetzt seit Tagen Schmetterlinge im Bauch" "ich werde mehrfach angesprochen -du strahlst ja richtig" "andere sagen - irgendwas ist anders mit dir" Diese Äusserungen sind von Kunden, die 1 Schritt für sich gemacht haben. irgendeinen für ihr Leben wichtigen ersten Schritt erste Veröffentlichung auf social Media erster Restaurantbesuch alleine erstes Mal die eigene Wahrheit bzgl der historsichen zeiten sagen erstes mal alleine verreisen endlich Kleiderschrank entrümpelt endlich von der Ex die Sachen entsorgt endlich Büro-Akten entsorgt endlich Ablage im PC aufgeräumt endlich Recherche und Meistern bzgl eines Themas .... Selbstverwirklichung ist kein lautes Schreien nach aussen ist nichts, was Beifall, Erlaubnis, Anerkennung von anderen möchte kein Beweisen kein Statussymbol kein "für andere" Selbstverwirklichung ist die purste Form der Selbstliebe. Das begingungslose schnelle Folgen der leisen eleganten Stimme der Intuition. Es ist eine Entscheidung. Eine Aktion. Ein inneeres Zuhören und machen. Und es ist pure Erfüllung. Stimmigkeit. Innerer Frieden. Verbundenheit. Eins-Sein.Klarheit. Harmonie. Balance. Und genau dazu lade ich heute ein. Trau dich, deiner Intuition zuzuhören. Trau dich, genau diesen einen Schritt zu gehen, den sie dir flüstert. Das ist Selbstverwirklichung in Reinform. Trau dich. Lass dich nicht ablenken. Bleib mit deiner Energie bei dir. Die Welt wartet auf dich. Weil du souverän & gelassen durch dein Leben navigieren darfst. Sei dir wichtig. Du bist unendlich wertvoll. Dein Leben darf leicht sein. Dicke Umarmung & herzliche Grüsse Deine Nadja ❤️✨✨ ***** Klarheitsgespräch für 1:1 Coaching vereinbaren: https://www.nadjalang.com/termin Newsletter abonnieren: https://www.nadjalang.com/newsletter
Ein Heidelberger Konzern will umweltschonend bauen, aber scheitert vorerst. Eine verschwundene Deutsche taucht in den Epstein-Akten auf. Und in England und Nordirland eskaliert rassistische Gewalt. Das ist die Lage am Mittwochabend. Hier die Artikel zum Nachhören: Vermisstenfall Michele: Die verschwundene Deutsche aus den Epstein-Akten Ausschreitungen in Großbritannien: Im Sikh-Tempel geht die Angst um Pilotprojekt Ein Heidelberger Konzern verspricht, eines der größten Klimaprobleme beim Bauen einzudämmen. Die Bilanz nach einem Jahr ist mies +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Barenberg, Jasper www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Barenberg, Jasper www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Nach einer terminbedingten Pause klopfen wir wieder für Euch den Nachrichtenteppich aus und konzentrieren uns nach etwas Feedback und Walabgesang um diverse Themen rund um AI, denn hier geben sowohl der Papst als auch Anthropic bemerkenswerte Statements zu ab, während das Netz von AI-Bots überschwemmt wird und Meta die Sicherheit ihrer Systeme jetzt ganz einfach per Chat umgehen lässt. Die Polizei greift bei illegalen Daten zu und die Politik versetzt DE-Mail den finalen Todesstoß. Zum Schluß sinnieren wir noch über das Wohl und Wehe der Deutschland-App. Wir wünschen gute Unterhaltung
Als Baby wird Sophie aus Südkorea nach Deutschland adoptiert. Sie hat eine glückliche Kindheit und trotzdem begleitet sie eine Frage: Warum wurde ich weggegeben? Mit Anfang 20 reist sie nach Korea und will endlich Antworten finden. Sie durchforstet Akten, besucht ein Krankenhaus und wird beim Anblick eines Fotos auf einer Polizeiwache überraschend emotional. Plötzlich scheint ihre leibliche Familie zum Greifen nah. Es geht um Zugehörigkeit, transnationale Adoptionen nach dem Koreakrieg und um die Frage, ob Auslands-Adoptionen überhaupt erlaubt sein sollten. Sophie erzählt von ihrer Suche nach Herkunft, Identität und Familie. Kann sie ihre leibliche Familie wirklich finden? Von Sarah Zaheer und Linh Tran Regie: Oliver Martin Produktion: Peter Avar und Ulli Hieber Redaktion: Kim Neubauer Wenn euch diese Folge von Deep Doku gefallen hat, könnte euch auch diese Folge gefallen: "Vatersuche in Mosambik – Sandras Papa war Vertragsarbeiter in der DDR" https://1.ard.de/vatersuche_mosambik Zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: "Amerika verstehen" https://www.ardsounds.de/sendung/amerika-verstehen-mit-volker-depkat/urn:ard:show:a237d7fcfddcad5f/
Mara ist Anfang 20, träumt von einer Karriere als internationales Model – und gerät in die Fänge von Jeffrey Epstein. Der missbraucht sie ihren Aussagen zufolge über Jahre hinweg. Und Mara ist kein Einzelfall: In dieser 11KM-Folge erzählt NDR-Journalistin Anna Klühspies, wie sich der Sexualstraftäter Epstein mithilfe von Modelscouts systematisch auf die Jagd nach jungen Frauen gemacht hat und wieso die Modelbranche ein idealer Nährboden für seine Machenschaften war. Anna hat sich gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen von NDR, WDR und SZ durch die Epstein-Files gearbeitet und sich auf die Spurensuche nach Komplizen Epsteins begeben. Die Recherche hat sie nach Paris, New York und sogar zu Epsteins Karibikinsel geführt. Hier geht's zum Team Recherche-Film “Epstein Files – Jagd nach Models in Europa” von Anna Klühspies, Elena Kuch, Annette Kammerer, Jana Heck und Sebastian Just: https://1.ard.de/Epsteins_Jagd?cp=11km Mehr zum Epstein-Skandal findet ihr hier: https://1.ard.de/11KM_Podcast_Epstein Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Jonas Helm Mitarbeit: Lukas Waschbüsch, Marc Hoffmann Host: Nadja Mitzkat Produktion: Timo Lindemann, Emilian Grimm, Christine Dreyer und Marie-Noelle Svihla Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! In den internationalen Konflikten zeichnen sich derzeit unterschiedliche Entwicklungen ab. Während der Irankrieg auf eine diplomatische Lösung zusteuert, eskaliert die Lage im Ukraine-Krieg weiter. Die russischen Angriffe auf Kiew mit Drohnen und Raketen trafen gezielt zivile und historische Einrichtungen. Moskau rechtfertigt dies als Vergeltung für ukrainische Attacken. Diese Spirale der Gewalt fordert auf beiden Seiten zahlreiche Opfer, darunter auch Minderjährige. Auf diplomatischer Ebene im Nahen Osten zeigt sich US-Außenminister Marco Rubio indes optimistisch. Eine Vereinbarung mit dem Iran zur Öffnung der Meerengen scheint in greifbarer Nähe zu sein, was bereits zu einer Entspannung am Ölmarkt geführt hat. Präsident Trump betont jedoch, dass ein Abkommen nur zu US-Bedingungen geschlossen wird. Es bleibt abzuwarten, ob die fragile Waffenruhe im Iran hält, während der Frieden in Osteuropa immer noch in weiter Ferne scheint.
Die neuesten von der US-Regierung veröffentlichter UFO-Akten enthält mehrere Aufnahmen von unbekannten Flugobjekten – unter anderem ein Video, das einen Abschuss eines der Objekte zeigt.
Seit rund zwei Monaten sind die NSDAP-Mitgliederdaten auch mit Hilfe von KI online durchsuchbar. Der Run darauf ist enorm und löst Debatten aus in den Familien, in der Gesellschaft - über 80 Jahren nach Ende des Nationalsozialismus.
Die US-Regierung hat erstmals eine größere Sammlung geheimer Dokumente zu UFOs und UAPs veröffentlicht. Zwar liefern die Unterlagen keine konkreten Beweise für außerirdisches Leben, zahlreiche ungeklärte Beobachtungen werfen jedoch neue Fragen auf.
Zum Gedenktag am 8. Mai als Tag der Befreiung zeigt euch Jessi heute den Podcast "Sprechende Akten", in dem wir unterschiedliche Menschen und ihre Geschichten kennenlernen, die uns aus einer der dunkelsten Zeiten Deutschlands erzählen. Der Podcast des Landesarchiv Baden-Württemberg erzählt, wie Menschen während und/oder nach der NS-Zeit um "Entschädigung" kämpften und lässt uns sehr nah an die Geschehnisse von damals heran. Gegen das Vergessen.
Ombudsstellen helfen bei Konflikten zwischen Bevölkerung und Behörden. Sie vermitteln unabhängig, neutral und unbürokratisch – und stärken so das Vertrauen in den Staat. Konflikte mit Behörden sind belastend – genau hier setzt die Ombudsstelle an. Als unabhängige und neutrale Vermittlungsinstanz hört sie Betroffene an, prüft Akten, spricht mit Behörden und sucht pragmatische Lösungen. Statt Entscheide zu fällen, geht es um Verständigung, Vertrauen und gangbare Kompromisse. Ombudsstellen erklären zudem staatliche Entscheide in verständlicher Sprache und wirken als «Seismograf», der aufzeigt, wo es im System hakt, sagt der kantonale Zürcher Ombudsmann und bisherige Präsident der Verein der parlamentarischen Ombudspersonen in der Schweiz, Jürg Trachsel.
Am Montag trifft sich die «Europäische Politische Gemeinschaft». Ein Teilnehmer sticht dabei besonders heraus: Mark Carney, der kanadische Premierminister. Offensichtlich will Europa politisch heikle und finanziell kostspielige Abhängigkeiten so rasch als möglich hinter sich lassen. Weitere Themen: Der deutsche NS-Kriegsverbrecher und KZ-Arzt Josef Mengele ist als «Todesengel» in die Geschichte eingegangen. Nach dem Krieg hielt er sich zeitweise in der Schweiz auf. Die Schweizer Geheimdienste legten umfangreiche Akten über ihn an. Diese sollen nun öffentlich einsehbar werden. Die Befürworter der Mobilitätsbon-Initiative wollen mit einer Flugticketabgabe die hohe Zahl an Flugreisen senken. Laut einer Umfrage unterstützen das rund zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer. Eine von Aviationsuisse in Auftrag gegebene Studie kommt jedoch zu einem anderen Schluss.
Vor dem Bezirksgericht Rheinfelden AG müssen sich ab heute fünf junge Männer wegen Glasfaserkabelnetz-Sabotagen und weiterer Delikte verantworten. Drei Angeklagten drohen hohe Strafen. Ausserdem: · BS/BL: Gemeinsame Woche der Berufsbildung · Miriam Locher (SP/BL) startet als Nationalrätin
Was werden wir bald alles erfahren, fragen sich alle Alien-Enthusiasten gerade. Vor einigen Wochen kündigte US-Präsident Donald Trump an, bald alle Alien-Akten veröffentlichen zu wollen. Während einige denken, dass das nur ein Ablenkungsmanöver von den Epstein-Files und dem Krieg im Nahen Osten sein könnte, glauben andere, dass der Druck auf die Behörden in Sachen Ufos mittlerweile so groß ist, dass nun gehandelt werden muss. Wann genau wir Einblick in die vermutlich Millionen von Dokumenten bekommen werden, steht noch nicht fest. Die Fake Busters versuchen aber heute schon herauszufinden, was uns die Files offenbaren könnten. Bleibt skeptisch, aber hört uns gut zu...Zur Website von Interviewpartner Hansjürgen Köhler: https://www.hjkc.de/Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo können Sie unsere Arbeit unterstützen.Finde uns auch auf Instagram.Abonniere uns auf Apple Podcasts oder Spotify und hinterlasst uns einen Kommentar oder eine Bewertung.Mehr unserer Podcasts gibt es unter kurier.at/podcasts Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Normalerweise verbringe ich hier jeden 2. Mittwoch so ne gute Stunde mit Menschen aus ganz verschiedenen Bereichen, irgendwo zwischen Pop und Politik. Aber diese Woche machen wir mal was anderes. Mein geplanter Gast ist kurzfristig krank geworden -- und ich hab die Gelegenheit genutzt, um endlich ein Thema anzugehen, das mich schon lange beschäftigt, ohne dass ich je wirklich tief reingeschaut habe: der Fall Jeffrey Epstein. Der Skandal wabert seit Jahren durch die Nachrichten, zuletzt durch die Veröffentlichung der Epstein Files. Aber ich hab immer nur Versatzstücke mitbekommen. Falls es euch auch so geht: Das ändern wir heute. Ich spreche mit zwei Kollegen, die sich intensiv mit dem Fall auseinandersetzen. Annette Kammerer ist Journalistin im Investigativ-Ressort des NDR und recherchiert dort seit Wochen zu und in den Files. Samuel Jackisch ist ARD-Korrespondent in Washington D.C. und liefert uns die amerikanische Perspektive. In dieser Folge klären wir also: Wer war Jeffrey Epstein? Wie konnte er über Jahre einen Ring zur sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen betreiben – mitten in der globalen Elite, und alle sahen weg? Und was sagen uns die nun veröffentlichten Akten darüber, wie Macht wirklich funktioniert? Bevor es los geht noch ein Hinweis: In dieser Folge geht es um sexuellen Missbrauch und um Selbstmord. Wenn es euch mit diesen Themen nicht gut geht, überspringt die Folge lieber. Nächste Woche habe ich wieder einen Gast mit wirklich KOMPLETT anderen Themen – versprochen. ►►► Deutschland3000 Instagram: @deutschland3000 https://www.instagram.com/deutschland3000 Eva Schulz Instagram: @evaschulz https://www.instagram.com/evaschulz/ ►►► Die Folge „Norwegen und die Epstein-Akten: Krone in der Krise“ vom Podcast 11KM findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6fd69e2901acfb64/ ►►► Redaktion: Isabella Huber und Ruby-Ann Schwiethal Gäste-Management: Axel Schöning Produktion: Isabella Huber und Axel Schöning Social Media: Kim Vanessa Schang und das Sounddesign kommt von Soundquadrat. Deutschland3000 mit Eva Schulz ist ein Podcast von N-JOY vom NDR.
1975 werden sechs Männer als IRA-Attentäter verurteilt - trotz erpresster Geständnisse und frisierter Akten. Am 14.3.1991 kommen sie frei. Doch belangt wird für den Justizskandal niemand. Von Herwig Katzer.
Die Kühe in der Schweiz geben derzeit zu viel Milch, die Preise sinken. Warum ist das problematisch für die Bauern? Ausserdem: Weltweit sorgen die Akten rund um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein für Wirbel, mächtige Männer geraten unter Druck. Milch-Schwemme: Bauern unter Druck Sie schlachten Kühe und müssen ihre überschüssige Milch in Biogasanlagen kippen: Unter Schweizer Bauern herrscht Unruhe. Die Kühe geben derzeit sehr viel Milch – zu viel Milch. Die Preise sinken. Gleichzeitig werden immer mehr Milchprodukte importiert. Das stellt viele Bauern vor existenzielle Fragen: Grösser, effizienter werden? Abwarten oder aufhören? Die Reportage. Sex und Macht: Das System Jeffrey Epstein Die Veröffentlichung der Akten zum Fall rund um Jeffrey Epstein sorgt weltweit für Schlagzeilen. Die Reportage dokumentiert das System des verurteilten Sexualstraftäters, zeigt sein Leben in Luxus und den Umgang mit jungen Frauen – und ordnet seine Verbindungen zu mächtigen Männern in Wirtschaft und Politik ein. Ein Einblick in eine Welt zwischen Macht und Missbrauch. Iran-Krieg: Interview mit dem iranischen Botschafter in der Schweiz Der Krieg in Nahost eskaliert weiter, die Menschen im Iran und seinen Nachbarländern sind täglich Angriffen ausgesetzt. Das iranische Regime hält sich an der Macht. Dazu stellt sich Mahmoud Barimani, iranischer Botschafter in Bern, den Fragen von Franziska Ramser.
Alles zum aktuellen Sponsoring und den aktuellen Rabattcodes und Aktionen [findest du hier.](https://linktr.ee/feuerundbrot) Nach der Veröffentlichung der Epstein-Files hört man es immer wieder: Die Schwurbler hätten recht! Sie verdienten eine Entschuldigung. Schließlich würden die Akten ja beweisen, was in dunklen Ecken des Internets schon lange behauptet wird. Waren wir also wirklich Schlafschafe, die die Wahrheit nicht sehen wollten? So einfach ist das nun auch wieder nicht - denn die die großen Verschwörungserzählungen der letzten Jahre steckten voller Antisemitismus und führten wichtige Themen viel mehr ad absurdum, als sie ernsthaft zu behandeln. Gleichzeitig: Ist es nicht angebracht sich nach der Veröffentlichung der Epstein-Files sich zu fragen, ob man zu gutgläubig war? Braucht es mehr Skepsis gegenüber den Reichen und Mächtigen? Und sollte man mehr Dinge für möglich halten, auch wenn sie erst einmal absurd erscheinen? Wie machen wir einen Raum auf, in dem man wild spekulieren darf, ohne direkt in Rabbit Holes mit Radikalisierungspotential zu fallen? In dieser Folge stellt Alice einen Hot Take auf: Vielleicht braucht eine kritische Gesellschaft Verschwörungstheorien - nur müssten sie halt besser sein.
Überraschend viele Spuren in der Affäre um Jeffrey Epstein führen nach Österreich. Da gibt es etwa einen österreichischen Reisepass. Ein geheimes Treffen in Wien. Kontake zu einem österreichischen Mathematiker und zur Heute-Herausgeberin Eva Dichand. In dieser Folge von Inside Austria schlüsseln wir auf, was es mit den Verbindungen von Jeffrey Epstein nach Österreich auf sich hat. Wir fragen, warum sich der Sexualstraftäter für das kleine Land in den Alpen interessiert haben könnte. Und: Warum auch ausgerechnet der Name von Ex-Kanzler Sebastian Kurz in den Akten vorkommt. Die Folge zur Inseratenaffäre rund um Evan Dichand findet ihr hier. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Im Juli 2019 finden FBI-Agenten im Penthouse von Jeffrey Epstein in New York einen alten österreichischen Reisepass. Er ist auf einen Österreicher namens Marius Robert Fortelni ausgestellt - aber mit einem Foto von Epstein verfälscht. Der Pass taucht jetzt auch in den von der US-Regierung veröffentlichten Epstein-Files auf. Und er ist nur eine von mehreren Spuren, die nach Österreich führen. Da gibt es Verbindungen zu einem Think-Tank mit Sitz in Wien. Korrespondenzen mit der Heute-Herausgeberin Eva Dichand. Und: Eine heimliche Reise nach Wien, nur Monate vor Epsteins Tod. In dieser Folge von Inside Austria schlüsseln wir auf, was wir bisher über Jeffrey Epsteins Verbindungen nach Österreich wissen. Wir fragen, warum sich der Sexualstraftäter für das kleine Land in den Alpen interessiert haben könnte. Und: Warum auch ausgerechnet der Name von Ex-Kanzler Sebastian Kurz in den Akten vorkommt. In dieser Folge zu hören: Fabian Schmid (Leitender Redakteur Investigativ beim STANDARD), Oliver Das Gupta (Autor beim STANDARD und beim "Spiegel"); Skript und Moderation: Antonia Rauth und Lucia Heisterkamp; Redigat: Zsolt Wilhelm; Produktion: Christoph Neuwirth
Am 11. September 1993 entdeckt ein Passant auf einem Waldweg in der tschechischen Region Franzensbad, wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, die Leiche einer jungen Frau. Sie wurde erdrosselt. Fast zeitgleich untersucht die Polizei im thüringischen Gera mehrere aufgebrochene Autos, unter anderem einen roten Wartburg. Der Fahrer des Wagens findet darin kurze Zeit später den Ausweis einer jungen Tschechin. Noch ahnt niemand, dass hinter dem routinemäßigen Polizeieinsatz von Sachbeschädigung ein viel größeres Verbrechen steckt. Erst als Monate später klar wird, dass die Taten miteinander in Zusammenhang stehen, beginnen für die Kripo jahrelange, grenzübergreifende Ermittlungen. Die Zusammenarbeit beider Länder verläuft nach der Auflösung des Ostblocks lange schleppend. Dann, im Jahr 2004 – elf Jahre nach dem Mord – ändert sich mit dem Eintritt Tschechiens in die EU die Gesetzeslage und vereinfacht den Austausch zwischen den Behörden. Nun wird jedes kleine Detail in den Akten noch einmal überprüft. Zu Gast im Aufnahmestudio bei Rudi Cerne und Conny Neumeyer ist Kriminalhauptkommissar a. D. Wolfgang Albert, der zunächst als Sachbearbeiter und später als Kommissariatsleiter in Gera für den Fall zuständig war. Er berichtet von einem Täter, der seinen Willen um jeden Preis durchsetzen wollte. Außerdem im Interview: Prof. Dr. Arndt Sinn. Der Strafrechtswissenschaftler der Universität Osnabrück erklärt, warum grenzüberschreitende Ermittlungen damals so herausfordernd waren. Noch mehr spannende Fälle gibt es jetzt auch im Kanal „ZDF Tue Crime“ auf YouTube: https://www.youtube.com/@ZDFTrueCrime *** Moderation: Rudi Cerne, Conny Neumeyer Gast: KHK a. D. Wolfgang Albert, Kriminalpolizeiinspektion Gera Experte: Prof. Dr. Arndt Sinn, Professor für u. a. europäisches Strafrecht, Universität Osnabrück Autor dieser Folge: Jan Vogelgesang Audioproduktion & Technik: Louis Schäffer, Christina Maier Leitung Postproduktion: Stephan Gossen Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Katharina Jakob, Zoë Jungblut Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: David Gromer
Die Verfolgung der Jenischen gilt offiziell als «Verbrechen gegen die Menschlichkeit». Seit Jahrzehnten engagiert sich Uschi Waser für die Jenischen. Nun erscheint ihre Biografie – verfasst von Silvia Süess – und mit ihr wird die Forderung nach einer historischen Aufarbeitung bekräftigt. Vor 100 Jahren begann die «Aktion Kinder der Landstrasse» der Pro Juventute. Vor einem Jahr hat der Bundesrat diese Verfolgung als «Verbrechen gegen die Menschlichkeit» anerkannt. Uschi Waser ist eine der Vertreterinnen und Vertreter jenischer Organisationen in einer Arbeitsgruppe des Bundesamtes für Kultur und der Fachstelle für Rassismusbekämpfung. Diese fordert nun eine systematische Aufarbeitung nach dem sogenannten Joinet-Prinzip. Dieses wendet die Schweiz in konfliktbetroffenen Ländern für die Vergangenheitsarbeit an. Das Prinzip basiert auf vier Schlüsselbereichen: dem Recht auf Wahrheit, dem Recht auf Gerechtigkeit, dem Recht auf Wiedergutmachung und der Garantie der Nicht-Wiederholung. Die Redaktorin der «Wochenzeitung», Silvia Süess, hat für die Biografie «Reden, um nicht zu ersticken» Uschi Wasers jahrzehntelanges Engagement für die Aufarbeitung der Geschichte und die Situation der Jenischen sowie ihre Kindheit in unzähligen Heimen und ihre Akten recherchiert. Uschi Waser und Silvia Süess sind zu Gast bei Karoline Arn.
Täglich gibt es neue Schlagzeilen zu den Epstein-Akten. Es schaut aber oft so aus, als hätten in Europa die Veröffentlichungen zum Mädchenhänder-Ring des verstorbenen Millionärs mehr Folgen als in den USA. Zwischen mehreren Anhörungen im Repräsentantenhaus und der mühseligen Auswertung von mehr als drei Millionen Seiten Ermittlungsdokumenten schauen wir heute, wo genau der Skandal um Jeffrey Epstein steht. Welche konkreten Vorwürfe gibt es gegen US-Prominente und Mächtige wie Donald Trump, die Clintons und Bill Gates? Was lässt sich sicher aus den bisher bekannten Dokumenten ableiten? Wie genau verläuft eigentlich so eine Anhörung und welche Taktik hat Justizministerin Pam Bondi da gezeigt? Außerdem blicken wir kurz auf den Abzug von ICE aus Minneapolis, die Änderungen in der Klimapolitik von Donald Trump und die Super-Bowl-Halbzeitshow von Bad Bunny. Schreibt uns außerdem wie immer gerne eure Fragen und Wünsche für kommende Themen unter: beiburgerundbier@gmail.com
Die Koalition streitet über die Gesundheitskosten. US-Politiker beklagen, das Justizministerium habe mächtige Männer im Epstein-Skandal gedeckt. Und eine Studie zeigt das Ausmaß sexueller Belästigung in Deutschland. Das ist die Lage am Dienstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Krise im Sozialsystem: Eine Gesundheitsabgabe auf Mieten und Kapitalerträge? Vieles spricht dafür Schwärzungen in den Epstein-Akten: Hat das US-Justizministerium mächtige Männer gedeckt? Dunkelfeldstudie: Fast jede zweite Person in Deutschland ist schon einmal sexuell belästigt worden+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.