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Die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der grossen Industrienationen treffen sich Montag bis Mittwoch in Evian-les-Bains. Gastgeber Emmanuel Macron steht vor der schwierigen Aufgabe zu beweisen, dass der Multilateralismus in Krisenzeiten noch funktioniert. Weitere Themen: Obwohl Volk und Stände die Initiative «Keine 10-Mio-Schweiz» abgelehnt haben, verbucht die SVP das Resultat als Erfolg: Immerhin 45 Prozent stimmten für die Vorlage. Die Partei sieht sich damit für die anstehende EU-Debatte gestärkt. Seit Mitte März breiten sich in Bangladesch die Masern aus. Rund 600 Menschen, vor allem kleine Kinder, sind bereits gestorben – und das in einem Land, das lange als Vorzeigebeispiel für die Masernimpfung galt. Doch in den vergangenen Jahren ist die Impfquote gesunken. Wir klären, warum.
In amerikanischen Kliniken werden wieder Kinder mit Krankheiten eingeliefert, die längst als besiegt galten. Masern, Keuchhusten, Rotavirus – Krankheiten, gegen die es längst Impfungen gibt. Der Grund: Immer mehr Eltern lassen ihre Kinder nicht mehr impfen.In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Herdenimmunität kippt, was Robert Kennedy damit zu tun hat und wie aus scheinbar transparenter Aufklärung eine subtile Manipulation werden kann.Es geht um Trittbrettfahrer, faule Tomaten und die Frage, ob wir in Deutschland bald ähnliche Entwicklungen befürchten müssen.01:16 Vermeidbare Krankheiten04:32 Herdenimmunität kippt07:22 Meinungsmacher14:18 Woher kommt die Skepsis
Wenn du dich selbst für 30 Sekunden anrufen könntest – wann würdest du anrufen? Welche Botschaft wäre wichtig genug, um sie durch die Zeit zu schicken? Und was soll das eigentlich mit dieser BlahBlah-Ereigniscard? Vor dem eigentlichen Thema sprechen wir noch kurz über Impfungen gegen Zecken und Masern. Danach stellen wir uns eine scheinbar einfache Frage, die erstaunlich schnell sehr groß wird. Geht es um Lottozahlen, verpasste Chancen oder vielleicht sogar darum, die Welt zu verändern? Die Antworten auf diese und weitere Fragen bekommt ihr in Episode #78 des Podcasts, in dem ihr das Thema bestimmt. Mit dem einzigartigen Airy und dem unverwechselbaren Moerdsch.
In Ausgabe131 des Science Busters Podcasts spricht Kabarettist Martin Puntigam mit der Infektiologin & Fachärztin für Reisemedizin u.a. darüber, seit wann Österreich nicht mehr masernfrei ist, warum Mangelschläue der Hauptgrund dafür ist, welchem Risiko Eltern ihre Kinder aussetzen, wenn sie ihnen die Impfung vorenthalten, wieso man Masern nicht unterschätzen sollte, warum nicht nur Kinder Kinderlähmung bekommen können, weshalb man eine Infektion mit Polio oft nicht merkt, wieso die Eiserne Liunge nur noch selten Dienst versieht, warum Blumen und Obst in der Medizin so beliebt sind, weshalb wir Treue bei Viren nicht schätzen, wo Herpes sein Hauptquartier hat, was Rhagaden können, wie Herpes 1 und 2 jeweils im Revier des anderen wuchern, warum Fieberblasen an der Hüfte möglich sind, aber nicht so häufig wiederkehren, dass Schafblattern die Early Years der Gürtelrose sind, und Windpocken ihren Namen von der extremen Ansteckungsgefahr haben, wieso man sich nicht an alle Kinderkrankheiten erinnern kann, wenn man schon älter ist, wo die Gürtelrose am liebsten blüht, dass man sie immer nur einseitig bekommt, warum sie auch ins Auge gehen kann, wie super eine Super-Infektion ist, warum Pneumokokken auch für Kinder sehr gefährlich sein können, wieso man die kostenlose Impfung gegen Gürtelrose erst ab 60 bekommt, wie man die Grippeimpfung für ältere Menschen verstärkt, warum der erste Impfstoff gegen Gürtelrose noch nicht ideal war, dass häufige Gürtelrosen zwar sehr selten sind, aber ganz andere Ursachen haben können, warujm Flughunde auf Palmenhonig flöiegen und dass es sich bei Nipah nicht um einen Cocktail handelt.
Warum Masern für die Menschheit wieder gefährlicher werden und was einer der wohl größten medizinischen Betrugsfälle der Neuzeit damit zu tun hat, erzählt Andrea Sawatzki in dieser Folge.
Seit 2020 müssen in Deutschland alle Kinder, die eine Kita oder eine Schule besuchen, gegen Masern geimpft sein. Recherchen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung zeigen aber: Impfkritische Eltern und Ärzte unterlaufen das Masernschutzgesetz. NDR-Journalist Markus Grill von der Recherchekooperation NDR, WDR, SZ erzählt in dieser 11KM-Folge von einem Arzt, der in großer Zahl sogenannte Impfunfähigkeitsbescheinigungen ausstellt. Von Eltern, die für solche Bescheinigungen hunderte Kilometer zurücklegen. Und von Gesundheitsämtern, die all das zwar auf dem Schirm haben – aber von der Politik ausgebremst werden. 11KM ist am 9. Mai beim ARD Sounds Festival dabei. Alle Infos und Tickets hier: https://www.ardsoundsfestival.de/#/ Hier geht's zum Panorama-Film von Markus Grill, Timo Robben und Mandy Sarti: https://www.ardmediathek.de/video/panorama/masern-wie-impfgegner-die-impfpflicht-sabotieren/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS9hNzA3MWNhNi01ZGI4LTQwMDgtOWRlOS0zNjY2YWMyYzg1M2U Unser Podcast-Tipp “Die Abnehmspritze – Schlank um jeden Preis?”: https://1.ard.de/ARDGESUND_Die-Abnehmspritze Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Sounds: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Nadja Mitzkat Mitarbeit: Sebastian Schwarzenböck, Lukas Waschbüsch Host: Elena Kuch Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp, Timo Lindemann, Emilian Grimm und Hanna Brünjes Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Wenn kleine Babys sie anlachen – oder auch mal anpinkeln – und Jugendliche am Ende doch noch brummelnd „Danke“ sagen, dann merkt Dr. Nicole Treptau, warum sie ihren Beruf so liebt. In der aktuellen Folge des Podcasts „Essen im Ohr“ wird deutlich, wie viel Freude sie als Kinderärztin an ihrer Arbeit hat. Seit 2011 führt sie ihre Praxis im Essener Stadtteil Bredeney – und fühlt sich dort genau richtig. Aufgewachsen ist Nicole Treptau in Gronau, an der niederländischen Grenze. Ihre Ausbildung machte sie an der Uniklinik Münster. Anschließend blieb sie in der Kinderklinik, wo sie sich unter anderem auf Neonatologie und Kinderdiabetologie spezialisierte. Später zog sie mit ihrem Mann ins Ruhrgebiet, arbeitete im Elisabeth-Krankenhaus in Essen und half dort, die Kinderdiabetologie aufzubauen. 2011 wechselte Nicole Treptau schließlich in eine Praxis im Essener Süden – dort ist sie bis heute tätig. Besonders liebt die Kinderärztin die kleinen und großen Momente mit ihren Patientinnen und Patienten: „Dass man einfach jeden Tag wirklich gerne in die Praxis geht und sagt: Ja, ich hab' da auch Spaß dran. Und das haben Sie als Kinderarzt. Das ist es einfach so. Wenn die kleinen Babys sie anlachen oder auch mal anpinkeln. Wenn die Jugendlichen dann da sitzen und zum Schluss dann doch brummelnd rausgehen und "Danke" sagen. Dann haben Sie viel erreicht," so Treptau. Im Podcast spricht sie außerdem darüber, wie sehr sich das Elternsein verändert hat. Früher war vieles selbstverständlicher, heute sind Eltern oft deutlich verunsicherter. Einen „Elternführerschein“ für bestimmte Themen findet sie deshalb durchaus spannend. Gleichzeitig gibt sie aber Entwarnung: zehn bis zwölf fieberhafte Infekte während der Kindergartenzeit sind völlig normal. Viele Kinderkrankheiten treten außerdem saisonal auf – zum Beispiel Influenza oder die Hand-Mund-Fuß-Krankheit – und gehen regelmäßig durch Kitas und Schulen. Zu den ansteckendsten Krankheiten gehören Masern und Windpocken, gegen beide wird aber konsequent geimpft. Woran erkennen Eltern, dass hinter einem harmlosen Infekt vielleicht doch mehr steckt – und wann sollte man dringend zum Arzt gehen? Welche Warnzeichen sollte man ernst nehmen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Dr. Nicole Treptau in der aktuellen Folge des Podcasts „Essen im Ohr“. Dabei spricht sie auch über eines ihrer Fachgebiete: die Kinderdiabetologie. Immer wieder beeindruckt sie, wie gut Kinder mit einer chronischen Erkrankung umgehen können. „Kinder können sich unglaublich gut anpassen. Und das sehen wir nicht nur im Positiven, das sehen wir ja leider auch im Negativen. Wenn man Missbrauch und so etwas anguckt, wie viel Kinder ertragen und bei diesen Erkrankungen kommen Kinder da sehr schnell gut mit zurecht.“ Außerdem erzählt Treptau im Podcast, wie sich der Praxisalltag in den vergangenen Jahren verändert hat und warum Kinder oft widerstandsfähiger sind als Erwachsene denken. Wer wissen möchte, worauf man bei Infekten achten sollte und wie Kinder mit chronischen Erkrankungen umgehen, findet viele Antworten in dieser Folge. In der Rubrik "Gesundheit" geht es um körperliche und seelische Krankheiten – von der Harnröhre bis zum Ohr, von der Psyche bis zur Bauchspeicheldrüse. Erfahrene Medizinerinnen und Mediziner aus Essen kommen zu Wort. Euch hat die Folge "Essen im Ohr" gefallen? Dann lasst gerne eine Bewertung da und abonniert den Podcast, um keine neue Folge zu verpassen. Unseren Podcast gibt es immer dienstags – zuhören könnt Ihr auf eurer Lieblings-Podcast-Plattform. Ihr wollt selbst mal einen Gast für das neue Format mit den Kategorien Gesundheit, Sport und Mensch vorschlagen? Oder ihr möchtet Lob oder Kritik loswerden? Dann meldet euch gerne per E-Mail an podcast@radioessen.de. In unserer Folge zum Podcast-Jubiläum könnt Ihr sogar selbst zum Gast werden!
Seit 2020 müssen Kinder, die älter als ein Jahr sind, zweifach gegen die Masern geimpft werden. Kontrolliert werden soll das durch Kindergärten und Schulen. Doch dort fehlt es im Zweifel an der Expertise, ein falsche Impfbescheinigung von einer echten zu unterscheiden. Und so unterlaufen impfkritische Mediziner systematisch die Impfpflicht.
Kaum Frauen in der Unfallchirurgie; Ostsee - Schiffsverkehr erzeugt Wirbel bis zum Meeresgrund; Warum Grünflächen für Städte so wichtig sind; Partnerwahl - eine Frage der Mode?; Schüler entwickeln KI-Projekt für mehr Fairness im Schulsport; Wiehern - Warum Pferde echte Kunststücke vollbringen; Faszination Rosen; Können Hightech-Pflanzen ein Beitrag zum Umweltschutz sein?; Betrug und kaum Kontrolle bei Masernimpfung; Moderation: Johannes Döbbelt. Von WDR 5.
Der Bundestag hat ein Gesetz gegen Lohndumping beschlossen ++ Die niedersächsische AfD-Landesgruppe schließt eine Abgeordnete aus ++ Es gibt Betrug bei vorgeschriebenen Masern-Impfungen - zeigen u.a. NDR-Recherchen
Darf der z.B. auch über einen Trockenblut-Test erfolgen?
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Noch nie bekam die Europäische Raumfahrtagentur ESA so viel Geld. Dafür soll sie deutlich mehr tun für die Sicherheit und Verteidigung Europas. Ausserdem: Die Masern kommen zurück. Und: der letzte Teil unseres Rückblicks zum Ende des Wissenschaftsmagazins. (00:36) Paradigmenwechsel in der europäischen Raumfahrt. Noch nie hat die europäische Raumfahrtagentur ESA erhalten, was sie wünschte. Ihre Budgetforderungen wurden immer gestutzt. Diesmal nicht. Mit den jetzt zugesprochenen 22.1 Milliarden soll die ESA eine duetlich grössere Rolle spielen in der Sicherheit Europas (04:51) Die Rhythmen des Gehirns - unser Gehirn macht vier markante Entwicklungsschritte von der Kindheit bis ins Alter. Zu diesem Schluss kommen Forschende in einer neuen Studie. Doch so klar scheint die Sache nicht zu sein (08:02) Masern – sie kommen zurück. Seit dem Jahr 2000 haben die Todesfälle durch Masern weltweit stark abgenommen. Millionen von Menschen sind in diesem Zeitraum vor dem Masernvirus geschützt worden. Doch die Infektionszahlen steigen wieder an.Die Gründe für den Anstieg sind vielschichtig. (13:44) Rückblick auf achtzehn Jahre Wissenschaftsmagazin, letzter Teil: Die Energie, die wir verbrauchen. Woher sie kommt und aus welchen Quellen wir sie in Zukunft beziehen könnten. Links: Rekordbeiträge für die Europäische Raumfahrtagenur ESA: esa.int/Newsroom/Press_Releases/ESA-Mitgliedstaaten_zeichnen_auf_Ministerratstagung_Rekordbeitraege Staatssekretariat für Bildung und Forschung SBFI zum ESA-Budget: news.admin.ch/de/newnsb/nKC0FVbj4loYYOs8koyJB Turningpoints unserer Gehirnentwicklung: nature.com/articles/s41467-025-65974-8 SRF-Artikel zu der Gehirnentwicklung: srf.ch/wissen/gesundheit/hirnforschung-wir-sind-jugendlich-bis-anfang-30-zumindest-im-gehirn Die Zahl der Masereinfektionen steigt wieder: who.int/news/item/28-11-2025-measles-deaths-down-88--since-2000--but-cases-surge
Fieber, Ausschlag, Husten: Wann muss ich zum Arzt und was hilft wirklich? In dieser Folge des Podcasts "Elternsein ist (k)ein Kinderspiel" nimmt dich Frieda Lewin mit in ein aufschlussreiches Gespräch mit Kinderarzt Dr. Vitor Gatinho, besser bekannt als Kids.Doc. Gemeinsam beleuchten wir die typischen Kinderkrankheiten von Masern bis Dreitagefieber, geben dir klare Orientierung bei Symptomen und Warnzeichen und verraten praktische Tipps zu bewährten Hausmitteln und effektiver Vorbeugung. Wir sprechen auch darüber, wie du gute Informationen auf Social Media erkennst und dein Bauchgefühl stärkst, damit du bei ersten Kinderkrankheiten deines Babys entspannter und sicherer handelst. Disclaimer: In dieser Folge sprechen wir über erste Kinderkrankheiten und typische Symptome. Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch Fachpersonal. Bei gesundheitlichen Fragen oder Unsicherheiten wende dich bitte an eine Kinderärztin oder einen Kinderarzt.
Die Nostalgie ist ein Laster, welchem man sich versagen sollte. Denn für jedes Vergnügen, was uns im “Damals!!” genommen wurde, sagen wir: Rauchen in Flugzeugen, gibt es im Heute Ersatz. Hier: Internet in Flugzeugen! Ja, vorbei sind die Zeiten, in denen man sich in der Flughafenbuchhandlung eine Packung steuerfreie Lucky Strikes und einen dicken Dan Brown holte, um den Transatlantik-Flug zu überstehen. Heute kauft man sich für das gleiche Geld einen Internetpass und kocht sich über den Wolken das Hirn weich mit acht Stunden TikTok-Videos-Swipen. Das ist, zugegeben, deutlich gesundheitsschädigender als eine Schachtel Luckies (für alle Beteiligten), aber irgendwas ist ja immer.Dennoch kann ich nicht umhin, einen Verlust wirklich zu betrauern: den Verlust eines intellektuellen Vergnügens, einer albernen Freiheit, eines ungefährlichen Spaßes. Nein, Axel, Polenböller ist falsch. Es geht um die gute alte Verschwörungstheorie. Noch in den 2000ern habe ich Nächte damit verbracht, mir auf YouTube wilde Vorträge zu 9/11 anzuschauen. Tagelang hatten alte weiße Männer in Hobbykellern CNN-Footage solange zusammengetoastet, bis die Videorealität mit ihrem Weltbild in Kongruenz war und niemand hat sich einen Kopf gemacht, ob man beim Abrufen der Kunstwerke von Youtube getrackt wurde, denn, selbst wenn: Ja, Herr Falschgold kuckt alberne Amateurvideos, big deal. Aber es war auch eine den Kopf erwärmende Übung, sich in die zwei, drei Prozent der Leute reinzuversetzen, die die Filmchen kuckten und sich die Zeit nahmen, absatzweise Kommentare darunter zu schreiben. “Wieviel seines Hirns muss man ausschalten, bis 2+2 tatsächlich 5 ist?”, ist eine faszinierende Frage.Zwanzig Jahre später sind all diese Videos aus dem Normalo-Internet getilgt, zu groß ist der Hirnschwund in großen Teilen der Bevölkerung, sie könnte verunsichert werden, glaubt der Bürger doch heute wirklich jeden Scheiß und außerdem muss Platz gemacht werden im Internet für die wirklich manipulativen Kaliber, damit irgendwann auch der letzte Widerständige fünf Lichter sieht, statt vier.Stimmen uns Connaisseure der Kunstart “Verschwörungstheorie” diese Um- und Zustände traurig, wütend oder, s.o., einfach nur nostalgisch, so kann das für die professionellen Createure ruinös werden. Brachte Dan Brown nach seinem ersten Professor-Langdon-Buch “Illuminati” im Jahr 2000 die Fortsetzungen noch alle drei bis fünf Jahre heraus, brauchte er glatte acht für dessen jüngste Geschichte. Sie heißt “The Secrets of Secrets” und ich habe den Roman tatsächlich gelesen.Wollen wir doch mal spekulieren: Man kann vermuten, dass Dan Brown 2017, nach Veröffentlichung von Teil Fünf der Serie (”Origin”), kurz das Bankkonto gecheckt hat und sich an Teil Sechs machte. Kurz vor Fertigstellung zwang ihn dann Corona ins Homeoffice, wie den Rest der Weltbevölkerung. Für einen Schriftsteller ist das kein Problem, aber seine Zielgruppe, die Transatlantikfliegenden, brach komplett weg. Bummer. Wie er sich nun überrascht und leicht gelangweilt durch Facebook klickerte, wird ihm aufgefallen sein, dass die Menge und Verbreitung seines Markenzeichens, seines f*****g Spezialgebietes, des Dinges, in dem doch er die Koryphäe ist: die gemeine Verschwörungstheorie nämlich, dass diese sich so explosionsartig vergrößerten, dass vielleicht, so spekulieren wir, jemand zufällig auf genau die spinnerte Idee gekommen war, die er gerade in Buchform den Millionen schenken wollte. S**t. Was tun? Wahrscheinlich (wie gesagt, wir spekulieren hier nur) hat er nochmal von vorn angefangen und eine Story ersonnen, die in eine Gedankenlandschaft passt, wie wir sie alle seit dem Jahr 2020 ertragen müssen, eine Landschaft, die man im allgemeinen mit “Es ist eh alles egal” beschreibt. Weiß ist schwarz, gut ist böse, und alles ist erlaubt. Und alles ist egal.Alles? Nun, nicht alles, dachte sich Dan Brown und man muss ihm zugestehen, der Gedanke ist clever: Egal ist, ob sich die Börse von der Wirtschaft abkoppelt und deshalb alle ärmer werden; egal ist, ob sich das Weltklima um 1,5 Grad erhöht, während die USA Windparks verbieten; egal ist, ob Kinder an Masern sterben, weil ein Mann mit Wurm im Kopf Gesundheitsminister der reichsten Nation der Welt ist. Was nicht egal ist, selbst all den Wahnsinnigen, die an den drei vorbenannten Egalismen schuld sind: Ob man den s**t selbst noch erlebt. Einfacher: was niemandem egal ist, ist, dass man früher oder später sterben wird. Und dort setzt Dan Brown an und das ist brillant.Das schöne für diese Rezension ist, dass das gerade kein wirklicher Spoiler war, haut uns der Autor das doch so ziemlich auf den ersten Seiten vor die Füße. Wir wissen nur noch nicht: Warum? „Das entwickelt sich!“, wie Manfred Krug sagte, damals, und zwar gewohnt rasant. Die Story ist, von ein paar Rückblenden unterbrochen, eine, die sich über gerade mal einen Tag und einen halben erstreckt. Sie liest sich, wie man das von moderner Pageturnerware gewohnt ist, wie das Drehbuch für den zu erwartenden Film, in dem der mittlerweile neunundsechzigjährige Tom Hanks als Prof. Langdon definitiv ein Bodydouble brauchen wird, denn nicht nur rennt der Hauptheld mal locker früh halb sieben über die Karlsbrücke, nein, er rennt auch wieder zurück. Kurz danach schwimmt er dann, leicht unfreiwillig, in der Moldau. Im Februar. Zudem hat er sich verliebt, und zwar in seine ehemalige Professorin, ¡Holla! Wir werden im Kino also extrem weichgezeichnete GILFs sehen, bis uns der fade to black erlöst. Das wird hart. Ein Markenzeichen der Serie ist, dass Dan Brown seinen Protagonisten jetsetten lässt, wie seine primäre Zielgruppe. Von Rom, Paris, Florenz geht es diesmal nach, geographisch bewanderte Leserinnen haben es längst punktgenau verortet, ins goldene Prag, in die Stadt der hundert Türme. Wie Beate Baum letztens die Dresdner Neustadt als hyperlokales Setting benutzte, um Morde in deren Künstlerinnenmilieu aufzuklären, präsentiert Dan Brown uns auf der ersten Seite des Buches eine Karte der Prager Innenstadt und gibt den Fremdenführer. Im Schatten von Vyšehrad, Prager Burg und Veitsdom passieren die üblichen internationalen Intrigen, muss der Professor sich nur mithilfe seines genialen, rätsellösenden Kopfes aus brenzlichen Situationen befreien; Schießereien, Morde, Verfolgungsjagden halten uns am Ball, all das geschrieben in den mittlerweile üblichen minusklen Kapiteln von ein paar hundert Worten, über 137 sind es am Ende, auf dass man sich zwischen diesen Lesesnacks den Gargrad des Kopfinhalts mit zwei, drei Instareels auf “sehr soft” stellen kann. So soll das sein in einem Pageturner, so verlangt es der Lektor. Dan Browns real existierender bekommt übrigens in der Prof. Langdon Serie nicht zum ersten mal eine prominente Nebenrolle (was ich wirklich nice finde).Worauf der ganze Quatsch hinausläuft, ist lange unklar und nicht des Spoilerns Wert, denn die Story hat mit der Verschwörungstheorie nicht wirklich viel zu tun, letztere ist eher Mittel zum Zweck, der Hammer, der das Ding irgendwie passend machen soll. Was nicht heißt, dass Dan Brown nicht eine wirklich überraschende Wendung hat zum Schluss, da ist er schon Profi. Oder eben nicht zum Schluss. Irgendwie war der Lektor schon ein bisschen happy über seine Prominenz im Buch, so dass er sich selbst nicht aus den letzten fünfzig Seiten Abspann streichen wollte, die wir, nachdem schon alles klar war, überstehen müssen.Aber vielleicht hat Danny auch darauf bestanden, dass das alles drin bleibt, weil er da nochmal richtig seine Theorien ausbreiten kann. Denn Dan Brown ist, so weit ich das sehe, der einzige Erfolgsautor im Genre, der zu seinen absurden “Entdeckungen” steht und sich nicht dagegen wehrt, wenn Künstler und Werk in einen Topf geworfen werden. Das alles läuft natürlich unter “Anregung, den Status Quo zu überdenken” und ähnlichem Schwurbel (als würden Wissenschaftler das nicht den ganzen f*****g Tag lang machen), und das ist auch OK und war immer harmlos genug, bis es das nicht mehr war, siehe oben. Der zu hinterfragende Status Quo, den er sich in “The Secret of Secrets” herausgesucht hat, ist dankbarerweise ein recht harmloses Stück Pseudoscience. Zusammengefasst lautet seine These: “Die Realität ist nicht wie sie uns erscheint”. No s**t, sherlock. Gefühlt 1/3 aller TED-Talks in den 2010ern drehte sich genau darum. Dan Brown zitiert die üblichen Experimente, nach denen wir z.B. deutlich schneller auf externe Stimuli reagieren, als unser Hirn das eigentlich leisten kann. Er berichtet von den alten Programmen der CIA, in denen man “psychics” für das “remote viewing” züchten wollte, also, ein Medium in Langley verbindet sich mit einem Medium im Kreml und schon weiß LBJ, was Chruschtschow zum Frühstück hat. Er schreckt noch nicht mal vor dem in den 80ern allgegenwärtigen ESP zurück, über das sich schon die brillante TV Serie “The Americans” lustig gemacht hatte. Die Konsequenz aus all dem ist, irgendwie, lest den Humbug bitte selbst, dass wir alle unsterblich sind. Na also!All das wird ausgebreitet hinter einem Vorwort, welches behauptet, das alle im Buch erwähnten Experimente real wären. Nur dass halt die wenigsten davon reproduzierbar sind. Das spielt aber keine Rolle, so Dan Brown, denn die übergreifende Theorie im Buch erkläre ganz wundersam, dass all die Experimente gar nicht nachvollziehbar sein können! In der Wissenschaft nennt man das einen Zirkelschluss. Ich nenne es einen unterhaltsamen, mittelspannenden Pageturner zum Kopfausschalten in schweren, dunklen Zeiten. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Heute spreche ich mit Prof. Dunja Bruder, Forschungsgruppenleiterin am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und Professorin für Infektionsimmunologie an der Universität Magdeburg. Seit über 25 Jahren erforscht sie, wie Viren und Bakterien die Lunge angreifen – und was in unserem Körper passiert, wenn diese unsichtbaren Feinde aktiv werden. Im Gespräch mit Nina Ruge erklärt sie eindrucksvoll, warum Grippe-, Pneumokokken- und Masernimpfungen so wichtig sind, wie Infektionen den gesamten Organismus aus dem Gleichgewicht bringen können und weshalb Fieber oft unser Verbündeter ist. Ein Gespräch, das unter die Haut geht – und ermutigt, Prävention ernst zu nehmen. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: - Wie können Viren und Bakterien Alterungsprozesse im Körper beschleunigen? - Warum ist die Grippeimpfung – besonders ab 60 – so entscheidend für die Gesundheit? - Wie wehrt unsere Lunge eindringende Grippeviren ab, bevor sie Schaden anrichten? - Was passiert, wenn das Immunsystem die Grippeviren nicht rechtzeitig stoppt? - Warum führt eine Grippeinfektion oft zu schwerer Erschöpfung und Fieber? - Welche Rolle spielt Fieber bei der Virusbekämpfung und wann sollte man es senken? - Warum dauert es Wochen, bis sich das Immunsystem nach einer Grippe wieder erholt? - Wieso öffnet eine Grippeinfektion die Tür für bakterielle Superinfektionen? - Wie entstehen gefährliche Lungenentzündungen durch Pneumokokken nach einer Grippe? - Warum sind Masernviren besonders gefährlich für unser Immungedächtnis? - Wie können Impfungen – von Grippe bis Masern – lebenswichtige Schutzmechanismen erhalten? Weitere Informationen zu Prof. Dunja Bruder findest du hier: https://www.helmholtz-hzi.de/personen/prof-dr-dunja-bruder/ Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-237
Sind die mediale Berichterstattung und die politischen Maßnahmen zu den Masern angemessen? Diese Fragen hat die Autorin und Medizinrechtlerin Beate Bahner im exklusiven AUF1-Interview beantwortet.
Ein Zahnarztbesuch bereitet mir grundsätzlich keine Sorgen. Vielleicht deshalb, weil ich noch nie große Schwierigkeiten mit meinen Zähnen hatte. Nach meinem letzten Besuch überfielen mich allerdings doch Bedenken. Wegen einer Zahnfleischentzündung durch fortschreitende Parodontose verschrieb mir die Ärztin Penicillin. Wenige Tage nach der Einnahme wachte ich am Morgen mit Juckreiz auf. Als ich in den Spiegel schaute, erschrak ich: Mein ganzer Körper war von Kopf bis Fuß übersät mit einem dunkelroten Ausschlag.Der Hausarzt meinte spaßeshalber, ich könnte mit meinem Aussehen binnen Sekunden ein Schwimmbad voller Menschen leeren. Mittels einer Blutabnahme schloss er Masern aus. Er ist ein guter Diagnostiker und kam zu dem Befund, dass ich auf ein bestimmtes Antibiotikum allergisch reagiere. Es dauerte Wochen, bis der Ausschlag sich verflüchtigte. Penicillin-Allergien können viel schwerere Konsequenzen nach sich ziehen, bis hin zum Tod. Mein juckender Ausschlag war eine relativ harmlose Reaktion.Haben Sie gewusst, dass Gott auch allergisch ist? Jede Lieblosigkeit gegenüber ihm und Menschen, jede Lüge, jeder böse Gedanke, Betrug, Diebstahl oder Ehebruch reizt den heiligen Gott. Bei ihm gibt es zwei entgegengesetzte Reaktionen darauf: Die eine ist Liebe, die andere Zorn. Gottes Zorn hat für den Menschen weitaus schlimmere Konsequenzen als Hautausschlag: ewige Strafe, ewiger Tod; das bedeutet ewige Trennung von ihm. Gottes Liebe allerdings bewirkt, dass er auf Sünder mit großer Barmherzigkeit reagiert und vergeben will. Das Gegenmittel für Sünde ist Jesu Blut, das er am Kreuz vergossen hat. Es ist notwendig, unser ganzes Vertrauen in das vollbrachte Erlösungswerk des Sohnes Gottes zu setzen.Sebastian WeißbacherDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
Wer sich nicht mit dem Coronavirus, Masern, Mumps oder Röteln anstecken möchte, für denjenigen gibt es Impfungen. Die Pockenimpfung etwa wurde vor mehreren Jahrhunderten erfunden. Die Wissenschaft lässt jetzt erneut aufhorchen, und zwar mit einer "Impfung" gegen Krebs. Was es damit genau auf sich hat, erklärt Pia Kruckenhauser, Leiterin des Gesundheitsressorts beim STANDARD. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Ein Standpunkt von Felix Feistel.Die Masern sind zurück! (1) so berichteten die Medien in den ersten Monaten dieses Jahres. Denn die Masern erreichten im März den höchsten Stand seit 25 Jahren. Auch Deutschland sei betroffen, mit ganzen 58 Fällen. Dabei muss man in solchen Fällen eigentlich von einer „sehr seltenen“ Krankheit sprechen. Denn eine Krankheit gilt als „sehr selten“, wenn weniger als einer von 100.000 Menschen diese Erkrankung aufweist. Bei 58 Fällen auf 83 Millionen Einwohner ist das bei den Masern definitiv der Fall. Und auch, wenn diese Zahl seit März auf etwa 170 angestiegen ist, so fallen sie noch immer unter die Definition der seltenen Krankheiten. (2)Dabei ist schon der empörende Ausruf, die Masern seien zurück, irreführend. Denn er insinuiert, dass nach einem langen Verschwinden diese Krankheit plötzlich zurückgekehrt sei. Dies ist aber nicht der Fall, offiziellen Zahlen zufolge waren die Masern in Deutschland immer vorhanden – nur eben in sehr wenigen Fällen. Auch ist im Jahr 2025 lange kein neuer Höchststand erreicht worden. In den vergangenen Jahrzehnten gab es immer wieder Zeiten, in denen die Zahlen der Masernfälle teils um ein vielfaches höher waren, als in diesem Jahr.Doch medial muss immer mal wieder gewarnt werden. Dazu kommen dann vermeintliche Experten zu Wort, die vor der Krankheit warnen. Sie sei nicht ganz ungefährlich weil es in sehr seltenen Fällen zu schweren Verläufen und Langzeitfolgen bis hin zum Tod kommen könne. Es wird also gleich eingeräumt: Diese Fälle sind sehr selten. Wie jede Krankheit bergen auch die Masern ein gewisses Risiko. Das rechtfertigt kaum, sie zu einer großen Bedrohung zu stilisieren. Tatsächlich handelt es sich bei den Masern um eine gewöhnliche, wenngleich auch unangenehme Kinderkrankheit, die bis vor einigen Jahrzehnten beinahe jedes Kind durchgemacht hat. (3) Langzeitfolgen gehen sehr wahrscheinlich in der Regel auf Behandlungsfehler zurück, etwa die Verabreichung von Fiebersenkern, was in der Folge dem Körper das Abtöten der Erreger – denn das ist der Sinn und Zweck von Fieber – erschwert. Und auch die früher im Jahr groß durch die Medien geisternden angeblichen Masern-Todesfälle in den USA entpuppten sich beim näheren Hinsehen als Folge von Behandlungsfehlern. (4) (5) Denn die Kinder starben nicht an den Masern, sondern an zu spät und falsch behandelten Lungenentzündungen – vermeidbare Tode also, die auf nachlässige oder schlichtweg überforderte Ärzte zurückgehen.Dabei sind die den Masern manchmal nachfolgenden Lungenentzündungen eigentlich gut mittels Steroiden zu behandeln. (6) Auch die Masern selbst sind durch die Gabe von Vitamin A gut in den griff zu bekommen, wie mehrere Studien belegen. (7) Genau das hat der neue Gesundheitsminister Robert F. Kennedy junior zur Behandlung von Masern empfohlen – woraufhin Vorwürfe laut wurden, dass solchermaßen behandelte Kinder eine Vitamin-A-Vergiftung erlitten hätten, Vorwürfe, die jedoch bislang ohne Beweise auskommen müssen. (8)In der Vergangenheit waren Masernfälle aufgrund von Mangelernährung, fehlender Hygiene und ausbleibender Erholungsphase schwerwiegend. So gab es Zeiten, in denen Kinder in Fabriken zu arbeiten gezwungen waren, ob sie krank waren oder nicht, und in hygienischen Zuständen lebten, die wir uns heute in Europa nicht mehr vorstellen können. Kein Wunder also, dass selbst eine Krankheit wie die Masern dann tödlich endete. Ähnliches gilt übrigens für alle Krankheiten, die als große Bedrohung aufgebauscht werden, einschließlich der Pocken. Diese Umstände sind heute allerdings zumindest in Europa nicht mehr gegeben und daher als Ursache für die tödlichen Verläufe von Krankheiten weitgehend in Vergessenheit geraten. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sucharit Bhakdi hat „mit vollem Herzen“ Impfungen empfohlen. Welche das sind und ob die tatsächlich sinnvoll sind, schauen wir uns in diesem Video genau an.
Pharmakonzerne, Lebensmittelindustrie und Behörden halten die USA absichtlich krank – daran glaubt US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy. Experten warnen, seine Politik werde die Masern, Keuchhusten und sogar die Kinderlähmung zurückbringen. Weingart, Christopher www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Pharmakonzerne, Lebensmittelindustrie und Behörden halten die USA absichtlich krank – daran glaubt US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy. Experten warnen, seine Politik werde die Masern, Keuchhusten und sogar die Kinderlähmung zurückbringen. Weingart, Christopher www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Masernausbruch in Texas: Sind wirklich zwei Kinder an Masern gestorben, wie es in den Mainstream-Medien behauptet wurde? In der Doku „A Little World“ geht der Macher der Plandemic-Trilogie, Mikki Willis, dieser Frage nach.
Dank einer Impfung hat es seit vielen Jahren praktisch keine Masernfälle mehr gegeben. Aber seit einigen Monaten sind die Masern wieder auf dem Vormarsch – weltweit und auch in der Region. Im Kanton Zürich sind bis Ende Mai schon 21 Masernfälle registriert worden. Weitere Themen: · Zürcher Regierung gibt 500'000 Franken für Blatten VS frei. · Arbeitslosenquote im Kanton Zürich bleibt bei 2,6 Prozent.
Mit Robert F. Kennedy führt ein Impfgegner das US-Gesundheitsministerium: mRNA-Impfstoffe seien nie gründlich getestet worden und Masern solle man mit Fischöl und Vitamin A behandeln. Besonders auf ein Thema hat Kennedy sich eingeschossen: Autismus. Weingart, Christopher www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Die Masern sind eine gefährliche Infektionskrankheit. Hochansteckend. In den USA gibt es einen Ausbruch. Kinder sind gestorben. Eine Gefahr auch für Deutschland? Und: Fünf Jahre Masernimpfpflicht – eine Bilanz.
Im Gesundheitsdiensttag-Podcast kommen die Expert*innen ungefiltert zu Wort. Ziel ist es, komplexe Gesundheitsthemen auf direktem Weg an interessierte Wiener*innen zu vermitteln. In der ersten Folge ist Frau Landessanitätsdirektorin Dr.in Ursula Karnthaler zu Gast, um die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen u.a. im Kampf gegen Masern zu beleuchten. Jetzt reinhören, einfach zugehört und aufgeklärt.Impfservice WienGesundheitsdienst HomepageWenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns, wenn ihr unseren Podcast bewertet und abonniert (falls ihr das noch nicht gemacht habt). Feedback könnt ihr uns auch an podcast(at)ma53.wien.gv.at schicken. Folgt uns auf unseren Social Media Kanälen:https://www.facebook.com/wien.athttps://bsky.app/profile/wien.gv.athttps://twitter.com/Stadt_Wienhttps://www.linkedin.com/company/city-of-vienna/https://www.instagram.com/stadtwien/Und abonniert unseren täglichen Newsletter:http://wien.gv.at/meinwienheute Weitere Stadt Wien Podcasts: Historisches aus den Wiener Bezirken in den Grätzlgeschichten büchereicast der Stadt Wien Büchereien
Wildermuth, Volkart www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
In den USA ist ein Kind an den Masern gestorben und der neue Gesundheitsminister ist Impfskeptiker. Das Pandemia-Team spricht mit dem Kinderarzt Paul Offit darüber, wie sich Robert F. Kennedy jr. bisher äußert und warum Vitamin A keine Alternative zur Masernimpfung ist.
In den USA ist ein Kind an den Masern gestorben und der neue Gesundheitsminister ist Impfskeptiker. Das Pandemia-Team spricht mit dem Kinderarzt Paul Offit darüber, wie sich Robert F. Kennedy jr. bisher äußert und warum Vitamin A keine Alternative zur Masernimpfung ist.
Von Michael Nikbakhsh. Unser Format "Schafft Wissen" erkundet in dieser Ausgabe ein für nicht wenige Menschen unheimliches Wesen: Impfungen. Die Impfskepsis ist so alt wie das Impfen selbst, spätestens mit der Corona-Pandemie ist diese auch zu einem hochpolitischen Thema geworden. In dieser Ausgabe reden Edith Meinhart und ich mit dem Molekularbiologen Matthias Farlik über grundlegende Fragen: Was sind Impfungen überhaupt? Wie wirken sie - und wie nicht? Was unterscheidet eine Nebenwirkung von einem Impfschaden? Und wie sähe eine Welt ganz ohne Impfungen aus? Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du auf mehreren Wegen unterstützen: Mit einem Premium-Abo bei Apple Podcasts https://shorturl.at/uDSTY Mit einer Mitgliedschaft bei Steady https://shorturl.at/guAD7 Mit einer direkten Spende https://shorturl.at/chJM8 Und ganz neu: Mit einem Merch-Artikel aus unserem Shop https://shorturl.at/uyB59 Vielen Dank!
Die Weltgesundheitsorganisation WHO schlägt Alarm: Erneut haben sich die Masern in einigen Ländern stärker verbreitet – auch in der Schweiz. Ein wichtiger Grund: Einige Eltern impfen ihre Kinder nicht. Die weiteren Themen: · In der Türkei soll einer der einflussreichsten Oppositionspolitiker ins Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft sagt, Ekrem Imamoglu habe Beamte beleidigt. Deshalb solle der Präsident der grössten Stadt in der Türkei ins Gefängnis und keine öffentlichen Ämter mehr ausüben dürfen. · Die Stadt Goma im Osten von Kongo-Kinshasa ist im Ausnahmezustand. Die Infrastruktur liegt in Trümmern. Fast 3000 Menschen sind in Kämpfen gestorben. Wie lebt es sich jetzt, unter der Herrschaft der Rebellengruppe M23? Eine Einwohnerin hat für SRF Stimmen gesammelt – anonym, aus Angst vor Repressionen. · Plötzlich sind sie offenbar weg, die nordkoreanischen Soldaten. Weg von der Front in der Ukraine, wo tausende von ihnen für Russland gekämpft haben. Das melden ukrainische und amerikanische Geheimdienste. Heisst das, ihr Einsatz ist gescheitert?
Im Polizei- und Justizzentrum in Zürich ist jüngst eine Person an Masern erkrankt. Ganz generell verzeichnet der Kanton aktuell eine Zunahme von Fällen. Recherchen des Regionaljournals zeigen nun: Die Gesundheitsdirektion warnt die Spitäler vor der Zunahme und meldet sich mit Handlungsanweisungen. Die weiteren Themen: · Neuer Einwohnerrekord: In der Stadt Zürich leben knapp 450'000 Menschen. · Kampf gegen Diabetes: Zürcher Forscher untersuchen Fettzellen von übergewichtigen Menschen. Hinweis: Zahlen der Masernfälle aktualisiert
In den USA steigen Masern- und Keuchhustenfälle und ein Impfgegner soll Gesundheitsminister werden. Forscher Lars Korn nennt fehlendes Vertrauen in Impfstoffe und geringe Risikowahrnehmung von Krankheiten als Gründe für die sinkende Impfbereitschaft. Kühn, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
In Deutschland lassen sich viele Menschen impfen. In bestimmten Regionen und Altersgruppen gibt es laut Robert-Koch-Institut aber Lücken. Bei Kindern werden Impfserien oft nicht abgeschlossen. So fehlt der vollständige Schutz etwa bei Masern oder Keuchhusten. Jochen Steiner im Gespräch mit Prof. Andreas Radbruch, Leiter Arbeitsgruppe Zellbiologie am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin.
Die Themen in den Wissensnachrichten: +++ Uno fordert Staaten zum Stopfen von Methanlecks in Industrie auf +++ Masern breiten sich stark aus +++ KI-Omi nervt Telefonbetrüger +++**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Update ErdeMethane emissions tracking system proves its worth, but action to plug leaks must accelerate/ UN environment programm, 15.11.2024Measles/ WHO, 14.11.2024Phone network employs AI "grandmother" to waste scammers' time with meandering conversations/ Techspot, 14.11.2024Leqembi recommended for treatment of early Alzheimer's disease/ European Medicines Agency, 14.11.2024Alle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .
Schmude, Magdalena www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Gegen Masern gibt es noch keine Therapie. Und Menschen mit geschwächtem Immunsystem dürfen nicht geimpft werden. Deshalb haben sie im Falle einer Infektion ein hohes Sterberisiko. Nun haben Forscher einen vielversprechenden Antikörper entwickelt. Schmude, Magdalena www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Der frühere Chef des Geheimdienstes, Dick Schoof, soll die neue Rechts-Regierung in den Niederlanden anführen. Er übernimmt damit, rund ein halbes Jahr nach den Wahlen, die Nachfolge von Langzeitpremier Mark Rutte. Eine funktionierende Regierung ist in den Niederlanden trotzdem noch immer nicht absehbar. Weitere Themen: (01:23) Niederlande: Ex-Geheimdienstchef soll neuer Premier werden (10:23) Iran: Wer folgt auf den verunglückten Präsidenten? (18:13) Ständerat gegen mehr Transparenz bezüglich Nebeneinkünften (22:52) Schwieriges Jahr für Güterverkehrsfirma Hupac (27:41) Rumänien: Die Rückkehr der Masern (32:41) Papst entschuldigt sich nach homophober Aussage (36:11) Goldene Zeiten für Myanmars Opiumbauern
Röteln, Masern und Keuchhusten: Kinderkrankheiten haben momentan ein auffällig hohes Infektionsgeschehen. Besonders die Ringelröteln sind stark ansteckend und können bei Schwangeren zu Blutarmut beim ungeborenen Kind führen. Einer Ansteckung vorzubeugen, ist kaum möglich.
Heute erfahrt ihr warum Kinder in den USA erst mit 4 Jahren vollständig gegen Masern geimpft sind und was das mit Patricia's Reiseplanung zu tun hat. Janina erzählt von ihrer anstehenden Reise nach Kalifornien und berichtet in der Rubrik “Janina, erzähl doch mal” von einem ihrer größten Abenteuer, während der Dreharbeiten. Weitere Informationen rund um den Podcast findet Ihr auf: www.instagram.com/unterunsmoms
Die Zahl der Maserninfektionen ist stark angestiegen. Eine Folge des Wegfalls der Pandemiemaßnahmen, sagt Dorothea Matysiak-Klose vom Robert-Koch-Institut. Doch auch aktuelle Krisen und Kriege sorgen dafür, dass sich die Masern weiter ausbreiten. Pyritz, Lennartwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Nicht nur in Österreich, in ganz Europa, Zentralasien und den USA steigen die Masernfälle. Obwohl es dagegen eine hochwirksame Impfung gäbe, infizieren sich immer mehr Menschen mit der extrem ansteckenden Krankheit. Die noch dazu alles andere als eine harmlose Kinderkrankheit ist. Warum heute immer noch Menschen an den Masern sterben, welche Risiken eine Infektion mit sich bringt und warum nicht nur Impfgegner an der niedrigen Durchimpfungsquote schuld sind, erklärt Pia Kruckenhauser, die das Gesundheitsressort des STANDARD leitet.
Darin: LISA, Voyager I, PACE, Venusmond Zoozve (Poster), The Line, Wasser auf Mimas, Reisfleisch, CO2 zu Alkohol (Chemie dahinter), Masern, Mehr Masern, Optimisten, Witzigkeit, Frauentränen (Paper), Polarisierung, Calcium-Luft-Batterien, Alzheimer Lesenswert: The Humor Code*, Triggerpunkte* Sciencebusters live Florian direkt unterstützen. *Affiliate-Link: Wer über diesen Link Amazon betritt, lässt mir bei allen Käufen der Session eine Provision […]
Masern sind eine der ansteckendsten Krankheiten überhaupt. Im Jahr 2023 sind weltweit 300.000 Masern-Fälle gemeldet worden – laut WHO 79 Prozent mehr als 2022. Ein Grund: Weniger Menschen sind gegen Masern geimpft. Und die Dunkelziffer dürfte hoch sein. Stefan Troendle im Gespräch mit Prof. Leif Eric Sander, Immunologe Charité Berlin
Sendungshinweis: FM4 Morning Show, 19.2.2024, 6 Uhr
Medien sollten anders mit der AfD umgehen, meint unsere Gesprächspartnerin. Am Küchentisch geht es um Impfungen für Kinder. Und Host Stephanie Rohde beschäftigt die internationale Hilfe für Gaza. Von WDR 5.
Trotz vereinbarter Waffenruhe haben Kämpfer im Sudan ein Biolabor in der Hauptstadt belagert. Darin lagern Proben von gefährlichen Krankheitserregern wie Polio, Cholera und Masern. Die WHO warnt vor einem „enormen biologischen Risiko“.