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Donald Trump und seine Unterhändler haben eine Absichtserklärung mit dem Iran vereinbart. Doch noch bevor der Deal unterschrieben ist, arbeiten beide Seiten schon an der Deutungshoheit über das weitere Vorgehen. Für den US-Präsidenten selbst ist die Übereinkunft ein Triumph – aber wie erfolgreich sind die Verhandlungen wirklich gelaufen? Um die Hintergründe zu der Erklärung, die Ende der Woche unterzeichnet werden soll, geht es in dieser Folge. Außerdem geht es um den G7-Gipfel in Évian, wo ein fast schon vergessener Konflikt wieder in den Fokus rücken soll: der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. "Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung" nimmt jede Woche unter die Lupe, wie die USA – und vor allem Donald Trump – die globale Politik neu vermessen. WELT-USA-Korrespondentin Stefanie Bolzen spricht mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth sowie internationalen Korrespondenten über Machtverschiebungen, Allianzen und Konflikte. Ob harte Handelspolitik und neue Zölle, der veränderte Umgang mit NATO-Partnern oder der Druck auf internationale Institutionen – der Podcast zeigt, wie Trumps Kurs bereits konkrete Folgen für Europa, China und den Nahen Osten hat. Analytisch, nah dran und verständlich erklärt, ordnet „Der Amerika-Effekt“ das tägliche Washington-Rauschen ein und macht klar, warum Entscheidungen im Weißen Haus die Welt weit über die USA hinaus verändern. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Seit Wochen läuft in der Öffentlichkeit ein Kampf um die Deutungshoheit in der Affäre um den ehemaligen Generaldirektor Roland Weißmann. Eine Mitarbeiterin wirft ihm sexuelle Belästigung vor. Roland Weißmann bestreitet die Vorwürfe, spricht von einer einvernehmlichen Beziehung. Und erhebt seinerseits schwere Vorwürfe. Ist der gefallene ORF-Chef Täter oder Opfer einer Intrige? In der zweiten Folge dieser Miniserie nehmen wir einen umstrittenen Compliance-Bericht des ORF unter die Lupe. Der sieht keine sexuelle Belästigung im Fall Weißmann - doch Experten üben harsche Kritik. Wir wollen außerdem verstehen, warum inzwischen Ermittlungen gegen jene Frau laufen, die die Vorwürfe erhoben hat. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Erpressung. Mutmaßlicher Strippenzieher dahinter soll - laut Roland Weißmann - ein mächtiger ORF-Manager sein, der diese Woche dienstfrei gestellt wurde. Welche Vorwürfe sind gegen ihn bekannt und hat er wirklich den Sturz von Roland Weißmann von langer Hand geplant? +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Seit Wochen läuft in der Öffentlichkeit ein Kampf um die Deutungshoheit in der Affäre Weißmann. Eine Mitarbeiterin wirft dem ehemaligen ORF-Generaldirektor sexuelle Belästigung vor. Roland Weißmann selbst spricht von einer einvernehmlichen Beziehung und sieht sich als Opfer einer Intrige. Ist der gefallene ORF-Chef Täter oder Opfer? In dieser Folge von Inside Austria nehmen wir den Compliance-Bericht des ORF unter die Lupe. Der sieht keine sexuelle Belästigung - doch Experten kritisieren diesen Bericht harsch. Wir wollen außerdem verstehen, warum in dem Fall inzwischen Ermittlungen gegen jene Frau und ihren Anwalt laufen, die die Vorwürfe erhoben hat. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Erpressung. Und wir sprechen über die Rolle eines mächtigen ORF-Managers, der diese Woche dienstfrei gestellt wurde. Welche Rolle spielt Pius Strobl in der Causa? In der Folge zu hören: Oliver Das Gupta (Autor bei STANDARD und "Spiegel"), Harald Fidler (Ressortleiter "Etat" beim STANDARD), Roland Gerlach (Rechtsanwalt), Sandra Konstatzky (Leiterin Gleichbehandlungsanwaltschaft), Oliver Scherbaum (Rechtsanwalt), Anna Thalhammer (Chefredakteurin "Profil"); Recherche, Skript und Moderation: Antonia Rauth und Lucia Heisterkamp; Redigat: Johanna Röhr und Zsolt Wilhelm; Produktion: Christoph Neuwirth
Jeder von uns tut es, meistens in Bruchteilen einer Sekunde: Wir ordnen ein, bewerten und sortieren Erlebnisse. Doch was passiert, wenn dieser psychologische Mechanismus ganz gezielt von außen getriggert wird, um Deutungshoheit zu erlangen? In dieser Folge der Abschweifung seziert Sascha das Phänomen des Framings. Warum funktioniert die gezielte Manipulation durch Auslassungen, geänderte Reihenfolgen oder emotionale Begriffe auf Social Media so erschreckend gut? Am konkreten Beispiel aktueller YouTube-Beefs und eigenen Erfahrungen mit dem Kanal Lautfunk wird gezeigt, wie aus ständigen Wiederholungen plötzlich eine gefühlte „Wahrheit“ konstruiert wird, die mit der Realität nichts mehr zu tun hat. Das Wichtigste zum Schluss: Wie wehrt man sich gegen einen untergeschobenen Rahmen, ohne die Spielregeln des Gegners zu übernehmen? Der Wechsel auf die Meta-Ebene und die Kunst des Reframings. „Der gefährlichste Frame ist nicht der, dem man widerspricht. Der gefährlichste Frame ist der, den man erst gar nicht als Frame erkennt.“
Jeder von uns tut es, meistens in Bruchteilen einer Sekunde: Wir ordnen ein, bewerten und sortieren Erlebnisse. Doch was passiert, wenn dieser psychologische Mechanismus ganz gezielt von außen getriggert wird, um Deutungshoheit zu erlangen? In dieser Folge der Abschweifung seziert Sascha das Phänomen des Framings. Warum funktioniert die gezielte Manipulation durch Auslassungen, geänderte Reihenfolgen oder emotionale Begriffe auf Social Media so erschreckend gut? Am konkreten Beispiel aktueller YouTube-Beefs und eigenen Erfahrungen mit dem Kanal Lautfunk wird gezeigt, wie aus ständigen Wiederholungen plötzlich eine gefühlte „Wahrheit“ konstruiert wird, die mit der Realität nichts mehr zu tun hat. Das Wichtigste zum Schluss: Wie wehrt man sich gegen einen untergeschobenen Rahmen, ohne die Spielregeln des Gegners zu übernehmen? Der Wechsel auf die Meta-Ebene und die Kunst des Reframings. „Der gefährlichste Frame ist nicht der, dem man widerspricht. Der gefährlichste Frame ist der, den man erst gar nicht als Frame erkennt.“
Jeder von uns tut es, meistens in Bruchteilen einer Sekunde: Wir ordnen ein, bewerten und sortieren Erlebnisse. Doch was passiert, wenn dieser psychologische Mechanismus ganz gezielt von außen getriggert wird, um Deutungshoheit zu erlangen? In dieser Folge der Abschweifung seziert Sascha das Phänomen des Framings. Warum funktioniert die gezielte Manipulation durch Auslassungen, geänderte Reihenfolgen oder emotionale Begriffe auf Social Media so erschreckend gut? Am konkreten Beispiel aktueller YouTube-Beefs und eigenen Erfahrungen mit dem Kanal Lautfunk wird gezeigt, wie aus ständigen Wiederholungen plötzlich eine gefühlte „Wahrheit“ konstruiert wird, die mit der Realität nichts mehr zu tun hat. Das Wichtigste zum Schluss: Wie wehrt man sich gegen einen untergeschobenen Rahmen, ohne die Spielregeln des Gegners zu übernehmen? Der Wechsel auf die Meta-Ebene und die Kunst des Reframings. „Der gefährlichste Frame ist nicht der, dem man widerspricht. Der gefährlichste Frame ist der, den man erst gar nicht als Frame erkennt.“
Jede Gesellschaft bringt eine herrschende Elite hervor. Aber je nach gesellschaftlicher Formation und historischer Situation gestalten sich die Elitenrekrutierung, die Elitenherrschaft und die Elitendiskussion sehr unterschiedlich. In der Umbruchsituation nach dem Zweiten Weltkrieg erscheinen die Eliten anders als in der DDR und der frühen Bundesrepublik. Um die Jahrtausendwende hat sich das neue Phänomen einer „globalen Elite“ ausgebildet, deren Anmaßung einer kuratischen Deutungshoheit über „das Volk“ zunehmend auf Widerstand stößt. Der Autor Peter J. Brenner war von 1991 bis 2009 Professor für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität zu Köln und anschließend bis 2019 an der Technischen Universität München beschäftigt.
Die ersten F-35-Kampfjets sollen in den kommenden Stunden auf dem Luftwaffenstützpunkt Łask eintreffen. Die offizielle Begrüßung der Maschinen ist für Mitte Juni geplant. Mehr dazu in den Nachrichten. Auch die Sicherheitspolitik und die Beziehungen zu den USA bleiben in Polen ein beherrschendes Thema. Nach der Aussetzung der Verlegung von 4.000 amerikanischen Soldaten nach Polen ringen Regierung und Opposition weiter um die politische Deutungshoheit. Ein General mahnt indes, Polen müsse aufhören, sich Illusionen über Amerika hinzugeben. Die Einzelheiten und Reaktionen aus den Medien hören Sie in unserer Presseschau. Außerdem sprechen wir heute mit der Schriftstellerin und Kulturmanagerin Dorota Danielewicz. Seit mehr als vierzig Jahren lebt sie in Berlin. Als 16-Jährige kam sie mit ihren Eltern nach Westberlin. Wie hat sie die Stadt damals erlebt? Und wie blickt sie heute auf die deutsche Hauptstadt?
Mit Merkels Auszeichnung feiert die EU Kontrolle statt Demokratie.Die Ehrung steht nicht nur für eine einzelne Politikerin, sondern für ein System moralischer Alternativlosigkeit, das Kritik über Jahre delegitimierte und gesellschaftliche Spannungen mit wachsender Arroganz beantwortete.Ein Kommentar von Janine Beicht.Im Europäischen Parlament wurde Angela Merkel ausgezeichnet. Nicht mit irgendeiner Ehrung, sondern mit dem neu geschaffenen Europäischen Verdienstorden, jenem Brüsseler Ehrenabzeichen für Politiker, Funktionäre und ideologische Verwalter des europäischen Machtapparates. Ausgerechnet Merkel, die Frau der Grenzöffnung, der Alternativlosigkeit, der politischen Entkernung demokratischer Prozesse, wurde dort zur moralischen Instanz verklärt.Die Jury sprach von „konstanter Führungsautorität“ (1) und lobte ihren Einsatz für europäische Integration, Stabilität und Kohäsion. Der frühere EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso würdigte ihr„unermüdliches Engagement für die europäische Integration und für gemeinsame Werte“. (2)Nominiert wurde Merkel ausgerechnet vom Bremer SPD Politiker Andreas Bovenschulte. Es war eine jener selbstreferenziellen Machtveranstaltungen, bei denen sich ein politischer Apparat gegenseitig bestätigt, dass er trotz wachsender Ablehnung weiterhin moralisch überlegen sei (3).Geehrt wurde nicht nur eine ehemalige Kanzlerin, sondern ein gesamtes politisches Zeitalter, das Europa in einen seelenlos-effizienten Verwaltungsraum verwandelt hat, in dem demokratische Prozesse zunehmend nur noch akzeptiert werden, solange sie die gewünschten Ergebnisse produzieren.Die digitale Öffentlichkeit als Feindbild der MachtMerkel nutzte die Bühne nicht für Rückblick oder Altersmilde, vielmehr wurde sie zur politischen Kampfansage. In ihrer Botschaft sprach sie sich für eine noch stärkere Kontrolle sozialer Netzwerke sowie künstlicher Intelligenz aus. Die Europäische Union müsse den bisherigen Kurs konsequent weiterverfolgen. Plattformen im Internet würden ihrer Darstellung nach die Errungenschaften der europäischen Aufklärung bedrohen, sobald Tatsachen ihre Verbindlichkeit verlieren und Wahrheit zur bloßen Auslegungssache werde. Zugleich warnte sie davor, dass demokratische Strukturen Schaden nähmen, wenn Falschbehauptungen ohne Konsequenzen blieben und niemand dafür verantwortlich gemacht werde. Besonders deutlich formulierte Merkel diese Position in folgender Passage ihrer Rede (3):„Und auch die Demokratie steht unter Druck. Und hier will ich nur einen Bereich nennen, bei dem die Europäische Union heute für mich Vorreiter ist. Das ist die Entwicklung der sogenannten sozialen Medien, in denen plötzlich Fakten nicht mehr Fakten sind. Wahrheiten Lügen genannt werden können, Lügen Wahrheiten, in denen Gefühle und Fakten vermischt werden und damit die grundlegenden Grundlagen der europäischen Aufklärung in Gefahr geraten. Und dies alles, dies alles wird noch einmal verstärkt durch die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz. Und ich kann Sie alle nur ermutigen: Gehen Sie weiter auf dem Weg der Regulierung.“Der Satz klingt auf den ersten Blick vielleicht harmlos. Tatsächlich steckt darin das gesamte autoritäre Denken eines politischen Milieus, das seit Jahren die Kontrolle über den öffentlichen Diskurs verliert. Die klassische Medienlandschaft funktioniert nicht mehr wie früher. Bürger formulieren eigene Ansichten. Informationen verbreiten sich außerhalb der etablierten Filterblasen. Die politische Deutungshoheit bröckelt. Und genau dort beginnt das Problem für jene Kreise, die jahrzehntelang bestimmen konnten, welche Meinung akzeptabel ist und welche gesellschaftlich vernichtet werden muss....https://apolut.net/brussel-ehrt-muttis-versagen-von-janine-beicht/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die ersten F-35-Kampfjets sollen in den kommenden Stunden auf dem Luftwaffenstützpunkt Łask eintreffen. Die offizielle Begrüßung der Maschinen ist für Mitte Juni geplant. Mehr dazu in den Nachrichten. Auch die Sicherheitspolitik und die Beziehungen zu den USA bleiben in Polen ein beherrschendes Thema. Nach der Aussetzung der Verlegung von 4.000 amerikanischen Soldaten nach Polen ringen Regierung und Opposition weiter um die politische Deutungshoheit. Ein General mahnt indes, Polen müsse aufhören, sich Illusionen über Amerika hinzugeben. Die Einzelheiten und Reaktionen aus den Medien hören Sie in unserer Presseschau. Außerdem sprechen wir heute mit der Schriftstellerin und Kulturmanagerin Dorota Danielewicz. Seit mehr als vierzig Jahren lebt sie in Berlin. Als 16-Jährige kam sie mit ihren Eltern nach Westberlin. Wie hat sie die Stadt damals erlebt? Und wie blickt sie heute auf die deutsche Hauptstadt?
Eine Absage von einer PR-Agentur verunsichert dich und du fragst dich, ob du überempfindlich bist? Bist du nicht. Diese Mail verrät mehr über die Agentur als über deine Musik. Und genau darum geht es in dieser Folge. Wenn du als Musikerin über PR und Promotion nachdenkst, hast du diese Frage vielleicht schon gestellt: »Ist das normal? Bin ich zu empfindlich?« Ich sage dir ganz klar: Nein. Das bildest du dir nicht ein. Solche Mails kosten Musikerinnen Zeit, Deutungshoheit und Entscheidungsfähigkeit. Sie verschieben das Machtverhältnis. Plötzlich denkst du, dass du falsch liegst, statt zu sehen, was die Mail über die Person auf der anderen Seite sagt. In dieser Folge lese ich dir eine echte E-Mail aus meiner Community vor, anonymisiert und Satz für Satz analysiert. Ich zeige dir die 5 Red Flags, die du in PR-, Promoter- und Label-Mails erkennen kannst, bevor du einen Vertrag unterschreibst. Und warum die Art, wie jemand absagt, oft mehr über die spätere Zusammenarbeit verrät als das Angebot selbst. Das sind deine 3 Learnings aus der Folge: ✓ Die Art, wie jemand absagt, verrät mehr als das Angebot selbst → an Ton, Haltung und Kommunikation erkennst du, wie die Zusammenarbeit geworden wäre ✓ Nicht jede Absage ist ein Qualitätsurteil über deine Musik → sie ist oft ein früher Hinweis darauf, mit wem du besser nicht arbeiten solltest ✓ Hör auf dein Gefühl und handle aus Klarheit → die Deutungshoheit gehört dir, nicht der Agentur Mein Record Release Mentoring startet bald wieder. Schreib mir an imke@raketerei.com und wir schauen gemeinsam auf deinen nächsten Schritt.
• Psychogramm • Eine Patientin lotet die Grenzen ihres Psychoanalytikers aus. Mal hält sie ihn hin, mal liefert sie ihm bereitwillig Träume, Erlebnisse, Widersprüchlichkeiten. Was davon ist wahr? Und bei wem liegt letztendlich die Deutungshoheit? Von Katrin Pitz www.deutschlandfunkkultur.de, Hörspiel
Diese Folge ist für euch, Männer. Ob ihr es wollt oder nicht. Patrick trägt lila. Nicht als Style-Statement – sondern als Haltung. Feminismus als Mann, und genau damit eckt er an: Bei Männern, und manchmal auch bei Frauen. Patrick macht Content, der Dinge ausspricht, die viele lieber nicht hören wollen. Damit auch der Letzte versteht: Gleichberechtigung geht uns alle an. Wir sprechen darüber, ⚡ warum Männer Wut kennen – aber selten für Frauenrechte
Wenn ein Gerichtsprozess zum Rabbithole wird - Musk und Altman kämpfen um die Deutungshoheit und wir mischen mit. Außerdem macht Meta Metasachen, kämpft gegen Aggregator-Accounts und entlässt reihenweise Menschen. So wie Snap. Beide wegen KI, aber beide unterschiedlich. Und was geht eigentlich mit Christian Wolf und seinem TikTok-Game? ➡️ Gavin schreibt n Newsletter: http://[www.omgwtflol.de](http://www.omgwtflol.de) ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: [http://hakendran.org](http://www.hakendran.org)
Mein Gast Norbert Häring ist einer der bekanntesten freien und regierungskritischen Journalisten Deutschlands. In seinem neuen, sehr umfangreichen und sorgfältig recherchierten Buch beschäftigt er sich mit dem sogenannten «Wahrheitskomplex». Dabei handelt es sich laut Verlagsbeschreibung um «ein größtenteils staatlich finanziertes, zentral gesteuertes und digital hochgerüstetes Netzwerk, das das tut, was der demokratische Staat selbst nicht darf: Zensur, Propaganda, Diffamierung und politische Einflussnahme». Dieser global vernetzte und mit dem Militär verbundene Apparat hat es sich zur Aufgabe gemacht, über Wahrheit zu bestimmen und abweichende Interpretationen der Realität zu bekämpfen oder zum Schweigen zu bringen. Unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Rechts, Desinformation, Wahlbeeinflussung oder Hass und Hetze arbeitet er daran, regierungskritische Stimmen aus dem Debattenraum zu entfernen. Von Kontokündigungen, Framingversuchen und tendenziösen Faktencheckern über Shadowbanning und Online-Zensur bis hin zu existenzbedrohenden EU-Sanktionen gegenüber freien Journalisten umfasst das Instrumentarium dieser hybriden Kriegsführung etliche wirksame Werkzeuge im Kampf um die Köpfe der Menschen. Häring formuliert diesen Angriff auf die Meinungsfreiheit als These so: «Der Staat lässt das, was er selbst nicht tun darf, durch Organisationen erledigen, die er finanziert, beeinflusst oder reguliert – mit dem gleichen verfassungswidrigen Ergebnis, dass Kritik am Regierungshandeln unterdrückt wird.» Auf dem Spiel steht einer der wichtigsten Grundpfeiler eines freiheitlichen und demokratischen Zusammenlebens: die im Grundgesetz verankerte und vom Bundesverfassungsgericht in ständiger Rechtsprechung hochgehaltene Meinungsfreiheit. Insbesondere bei globalen geopolitischen und mit dem militärisch-industriellen Komplex verknüpften Agendapunkten wird diese massiv eingeschränkt, wenn der Wahrheitskomplex auf der Klaviatur seines Instrumentariums zu spielen beginnt. Die Macht dieses Apparats ist spätestens seit dem Kampf um die Deutungshoheit der Verhältnismäßigkeit der Pandemiepolitik offensichtlich geworden. Die Akteure der kognitiven Kriegsführung, die die von den Herrschenden vorbestimmte «Wahrheit» an die Bürger bringen sollen, reichen von den Vereinten Nationen über die Russische Föderation, die NATO und die Europäische Union. Laut den Recherchen von Norbert Häring spielte Deutschland dabei für den europäischen Raum seit 2014 eine Vorreiterrolle. Unter anderem bespreche ich mit ihm, welche Verknüpfungen der Wahrheitskomplex zum Militär hat, inwiefern die Pandemiepolitik mehrheitlich eine Militäroperation war und wie dieser Komplex, der die Meinungsfreiheit gefährdet, abgewickelt werden könnte. Artikel und Video: https://www.barucker.press/p/der-wahrheitskomplex-haering Weitere Gespräche ermöglichen: Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung PayPal: info@bastian-barucker.de
Wir sind zurück mit einer weiteren Folge Geschnatter! Dieses Mal geht's um weibliches Schreiben und die Hürden, die sich auftuen, wenn nicht cis männliche Autor*innen einfach nur existieren wollen und dann auch noch die Frechheit besitzen mit ihren Texten Geld und Ansehen zu verdienen. Ist Denis Scheck möglicherweise nichts weiter als das geschwülstige Symptom einer tieferliegenden, uralten Struktur über die Deutungshoheit von Literatur? Welche Abgründe tuen sich auf, wenn wir von dem Einzelfall auf das Ganze schauen? Haben wir bessere Literaturkritik und auch bessere Verrisse verdient?Wo besser darüber schnattern als vor Publikum in Annette von Droste Hülshoffs Zuhause, über den Gemächern wo sie einst ihre Feder in Tinte tunkte und den deutschen Kanon penetrierte.Danke an das Center for Literature für die Einladung und den Support!Quellen:Nicole Seifert : Frauen Literatur - Abgewertet, vergessen, wiederentdeckt, KiWi 2020Waslat Hazrat-Nazimi: The Female Gaze und warum migrantische Autorinnen nur Trauma-Pornos schreiben dürfenJasmina Kuhnke: Ich möchte nicht, dass Kritiker wie Denis Scheck mein Buch rezensierenJohannes Franzen: Warum lesen wir VerrisseAnh Tran/Deutschlandfunk Kultur: Gittersee - EineMängelliste mit Folgen
Was passiert, wenn Engagement im Netz plötzlich politische Sprengkraft bekommt? In der 153. Episode des Goodcast spricht Anna Lena Hodenberg von HateAid über eine Realität, die viele lieber ausblenden. HateAid ist eine gemeinnützige Organisation aus Berlin, gegründet 2018, die Menschen unterstützt, die online angegriffen werden. Sie beraten Betroffene, stabilisieren sie emotional und gehen für sie vor Gericht, oft inklusive Finanzierung der Prozesskosten. Allein im Jahr 2024 haben sie tausende Fälle begleitet und Hunderte Anzeigen und Klagen ermöglicht. Doch genau diese Arbeit sorgt für Konflikte. Wenn eine Organisation beginnt, Plattformen juristisch herauszufordern und politische Regeln im Netz mitzugestalten, wird sie selbst zur Zielscheibe. Es geht um Macht, um Deutungshoheit und um die Frage, wer im digitalen Raum die Grenzen setzt. Und dann ist da noch ihre persönliche Geschichte: ein Einreiseverbot in die USA, Vorwürfe der Zensur und eine NGO, die plötzlich im Zentrum internationaler Spannungen steht. Ein Gespräch über Hass, Verantwortung und darüber, warum der Kampf um ein sicheres Internet längst kein rein digitales Thema mehr ist. Eine Produktion von MAKIKO* für die Viva Equality gemeinnützige UG Gastgeber: Julius Bertram Mitarbeit: Tilman Perez Produktion: MAKIKO*
Corona, geopolitische Spannungen, steigende Preise – und das Vertrauen in Politik und Mainstream-Medien: Beim Veranstaltungsabend der „Gesellschaft Zukunft Salzburg“ im Ort Wallersee trafen die großen Streitfragen unserer Zeit gebündelt aufeinander. Die Referenten schlugen dabei einen deutlich kritischeren Ton an, als er im öffentlichen Diskurs üblich ist – und stellten Narrative infrage, die vielerorts als gesetzt gelten. Im Mittelpunkt standen Fragen nach Macht, Einfluss – und danach, wer die Deutungshoheit über die aktuellen Krisen hat.
Vor 500 Jahren disputierten Altgläubige und Reformierte in der Badener Stadtkirche. Es ging um theologische Fragen wie die Realpräsenz Christi in der Messe. Es ging um Macht und Deutungshoheit. Heute wollen wir nicht zurück in konfessionelle Grabenkämpfe. Aber diskutieren? Disputieren? Dialog führen? Wir tun es zu wenig, findet Veronika Jehle. Felix Reich widerspricht. Worüber es sich zu reden lohnt, worüber gesprochen werden muss und wie das gehen könnte.
Die neue Rechte kapert Begriffe und deutet sie um. Im Buch "Raubzug von rechts" macht Historikerin Ruth Hoffmann dies anhand von fünf Schlagworten sichtbar. Moderation: Anja Backhaus Von WDR 5.
Es ist wieder Leipziger Buchmesse. Alles blickt auf die neuen Bücher. Doch geht es in diesem Jahr um mehr als das Literarische. Im Vorfeld der Messe hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer erneut eine neue Debatte über staatliche Eingriffe in den Kulturbetrieb ausgelöst. Wegen “verfassungsschutz-relevanter Erkenntnisse" strich er drei linke Buchläden von der Liste für den Deutschen Buchhandlungspreis, der inzwischen abgesagt wurde. Die Branche ist sauer und die betroffenen Buchhandlungen wollen vor Gericht ziehen. Kurz nach der Aufregung um die Berlinale geht es in der Kritik am parteilosen Minister erneut um die Frage, wie sich Institutionen politisch positionieren dürfen, wenn sie staatliche Unterstützung bekommen? Wer darf wie sprechen, bestimmt, was gesagt werden darf und welche Kultur gefördert wird? Und inwieweit darf der Verfassungsschutz Kulturschaffende durchleuchten? Auch in dieser Debatte geht es um einen vieldiskutierten “Kulturkampf”. Also Streitereien um Werte, Sprache und Deutungshoheit. Doch geht es dabei längst nicht mehr nur um Kunst und Kultur. Kritisiert wird ein politisches Muster - auch eines der Empörung - und dem will “Der Tag” nachgehen. Im Gespräch mit dem Vorsteher des Börsenvereins des deutschen Buchhandels Sebastian Guggolz, der Politologin und Autorin Saba-Nur Cheema, dem Staatsrechtler Alexander Thiele und dem Literaturwissenschaftler der German Studies an der Stanford University in Kalifornien, Adrian Daub. Podcast-Tipp: Was passiert gerade in der Welt der Kultur? Die Antwort liefert das Kultur-Update. Wir berichten von Ausstellungen, Büchern, Filmen oder Serien, aber auch vom neuesten Tiktok-Trend. Sie finden den Podcast bei ARD Sounds. https://www.ardsounds.de/sendung/kultur-update/urn:ard:show:86322a6e5cc92d05/ Podcast-Tipp: Kultur-Update Was passiert gerade in der Welt der Kultur? Die Antwort liefert das Kultur-Update. Dieser Podcast berichtet von Ausstellungen, Büchern, Filmen oder Serien, aber auch vom neuesten Tiktok-Trend. https://www.ardsounds.de/sendung/kultur-update/urn:ard:show:86322a6e5cc92d05/
Duri Bonin legt Nina Langner ein Buch auf den Tisch: Letters to a Young Lawyer. 37 kurze Kapitel, jedes eine Frage. Keine Theorie, kein Lehrbuch, sondern eine Sammlung unbequemer Berufsfragen: Wen bewunderst du? Wen verteidigst du? Und was macht der Beruf mit dir, wenn Öffentlichkeit, Geld, Angst und Eitelkeit an dir zerren? Nina blättert. Die Kapitelüberschriften wirken wie Provokationen: „Pick Your Heroes Carefully.“ „Have a Good Enemies' List.“ „Should Good Lawyers Defend Bad People?“ Fast so, als wäre das Buch fürs Streiten geschrieben. Dazu kommt der zusätzliche Haken: Der Autor ist Alan Dershowitz. Duri erzählt Nina, wer das ist und warum genau das die Lektüre heikel – und vielleicht gerade deshalb interessant – macht: Harvard-Professor mit 28. „Devil's advocate“ als Selbstbild. Konfrontativ, medienfest, arena-tauglich. Einer, der Hassbriefe sammelt und an die Bürotür hängt, als Beweis, dass Strafverteidigung nicht nach Sympathie funktioniert, sondern nach Prinzipien und nach Konflikt. Damit Nina versteht, wie Dershowitz tickt, sprechen sie über die Fälle, die ihn berühmt (und berüchtigt) gemacht haben: - O. J. Simpson: Ein Prozess, der als Mordfall beginnt, endet als Vertrauenskrise. Die Verteidigung findet den Punkt, an dem Ermittler und Beweisführung unglaubwürdig werden. Dershowitz' Appellationsarbeit ist die Kunst, das Spiel im Spiel zu lesen. - Mike Tyson: In der Berufung wird nicht nur um Beweise gestritten, sondern um Deutungshoheit. Und genau dort wird es heikel: Wo endet legitimes Angreifen von Beweisen, und wo beginnt das Opfer-Bashing? - Harvey Weinstein: Der Fall ist so berühmt, dass viele Leute schon eine Meinung haben, bevor ein Gericht entscheidet. Wenn Dershowitz als Berater auftaucht, sehen viele das nicht als „normale Verteidigung“, sondern als Zeichen: Ein Star-Anwalt hilft einem mächtigen Mann. Dadurch werden selbst technische Fragen zu Beweisen sofort moralisch bewertet. - Donald Trump: Impeachment als Bühne für Grenzargumente. Dershowitz' Linie ist provokativ schlicht: Ein Präsident darf Handlungen setzen, die ihm politisch nützen, solange er sie als „Staatsinteresse“ rahmen kann. Das ist juristisch clever und politisch toxisch zugleich, weil es die Grenze weit verschiebt: Wenn der Massstab „er behauptet Staatsinteresse“ genügt, wird Kontrolle fast unmöglich. Der Preis dieser Argumentation ist, dass sie nicht nur den konkreten Fall betrifft, sondern das gesamte System der Checks and Balances und damit genau jene Institutionen, die Macht begrenzen sollen. - Epstein: Statt einer grossen Bundesanklage kommt 2007 eine Non-Prosecution Agreement zustande: Epstein bekennt sich auf Staatsebene schuldig, erhält eine vergleichsweise milde Haftlösung – teils sogar mit Schutzwirkung für mögliche Mitbeteiligte. Brisant ist nicht nur das Ergebnis, sondern das Verfahren. Der Fall erscheint damit als Musterbeispiel, wie ein mächtiger Beschuldigter mit einem starken Team einen Rahmen aushandeln kann, der juristisch funktioniert, gesellschaftlich aber wie eine Umgehung von Verantwortung wirkt. Am Ende steht nicht „Dershowitz ist gut“ oder „Dershowitz ist schlecht“. Sondern die Frage, ob dieses Buch als Spiegel taugt – für Handwerk, Haltung und die eigenen Reflexe. Duri und Nina machen es pragmatisch: Nina liest nächste Woche die Einleitung. Dann entscheiden sie, ob sie weiterlesen. Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
In Deutschland lebt die größte iranische Diaspora Europas. Sie protestiert vereint gegen das Mullah-Regime – und bleibt doch tief gespalten über die Zukunft ihres Landes. Monarchisten, Volksmudschahedin und Liberale ringen im Exil um Deutungshoheit. Sammann, Luise www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Episode 143 ist da: Super Bowl LX Review mit Dominik
Der Auftritt von Latino-Popstar Bad Bunny versetzt Donald Trump in Rage. Anhänger des US-Präsidenten versuchten sich an einer Alternativshow. Doch den Kampf um die Deutungshoheit gewinnen sie so nicht. SPIEGEL-Autor Arno Frank ordnet in dieser Folge ein, was beim womöglich letzten kulturellen Lagerfeuer der USA passiert ist. ►►► Lob, Kritik, Themenvorschläge? Schreibt uns: hallo.shortcut@spiegel.de »SPIEGEL Shortcut« – Schneller mehr verstehen. Wir erklären euch jeden Tag ein wichtiges Thema – kurz und verständlich. Für alle, die informiert mitreden wollen. Neue Folgen von Shortcut gibt es von Montag bis Freitag auf Spiegel.de, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Links zur Folge: Er ist der Musiker der Stunde – und der Albtraum Donald Trumps: https://www.spiegel.de/kultur/bad-bunny-wie-der-popstar-zum-feindbild-der-us-rechten-wurde-a-425a7121-9ca2-45c4-9659-614ca5666334 Er trinkt darauf, wie toll und wie grausam es ist, ein Latino zu sein: https://www.spiegel.de/kultur/musik/bad-bunny-politische-botschaften-in-der-super-bowl-halbzeitshow-a-2ae6535b-93e2-4d44-b798-fc7413224271 ►►► ► Host: Ilyass Alaoui ► Gast: Arno Frank ► Redaktion & Regie: Kim Ly Lam, Natascha Gmür, Lena Plischke ► Redaktionelle Leitung: Marius Mestermann ► Produktion: Jerrit Schmidtke ► Postproduktion: Kim Ly Lam, Philipp Fackler ► Social Media: Christina Koppenhöfer ► Musik: Above Zero +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Folge 42: Der Kampf um die Deutungshoheit. 250 Jahre USA – Ein Gespräch mit Dr. Thomas Zimmer (aufgenommen am 5. Februar 2026) Housekeeping Veranstaltungen der Atlantischen Akademie Alle Shownotes findet Ihr hier auf unserer Website.
In dieser Folge befassen wir uns mit Kriegsstrategien, dem Verschleiern von Kriegszielen, dem Massaker von Butscha und der Deutungshoheit der Bilder. Außerdem fragen wir, inwiefern Terror gegen die Zivilbevölkerung eine Kriegstaktik ist. Diese Folge wurde am 30.4.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Bundesbildungsministerin Karin Prien hat der taz ein Interview gegeben – herausgekommen ist dabei ein Blick in das Innenleben einer Politik, die im Kampf um die Deutungshoheit zu immer härteren Bandagen greift. Da spricht die CDU-Politikerin von „Zersetzung“, von „Delegitimierung“ und den „Feinden der Demokratie“. Damit sind allerdings jene gemeint, die – bei Lichte betrachtetWeiterlesen
Ich habe mich mit dem Thema »Fortschritt« — also was konstituiert Fortschritt in unserer Gesellschaft, wie können wir ihn beschreiben, wie wird Fortschritt kritisiert, wie unterscheidet sich Fortschritt von Innovation usw. — schon des Öfteren in diesem Podcast auseinandergesetzt. Dies ist im Kern eines der wichtigsten Themen, vielleicht sogar ein roter Faden, der durch die sechs Jahre des Podcasts läuft. Mein neues Buch: Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise ist verfügbar! Schon gelesen? In dieser Episode freue ich mich besonders, Ihnen meinen heutigen Gast vorstellen zu dürfen: Dr. Daniel Stelter. Er ist Ökonom und daher betrachten wir das Thema Fortschritt aus der Brille der Ökonomie. Dr. Stelter ist nicht nur einer der führenden deutschen Ökonomen, er ist außerdem häufiger Gast in politischen Talkshows, schreibt regelmäßig für verschiedene Medien wie etwa die Wirtschaftswoche, Cicero, Handelsblatt und andere. Er ist Autor mehrerer Bücher und hat außerdem eigene Podcasts wie Beyond the Obvious und Make Economy Great Again, letzterer gemeinsam mit dem Herausgeber der Welt, Ulf Poschardt. Links dazu wie immer in den Shownotes. Da er sich über seine Artikel sowie die eigenen Podcasts sehr ausführlich mit dem aktuellen Geschehen beschäftigt, werden wir in dieser Episode einen anderen Blickwinkel wählen. Aber steigen wir gleich direkt in das Thema ein, sozusagen: keine Details — was ist Fortschritt? »Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.«, Soren Kierkegaard Wie aber gestalten wir unser Leben vorwärts? Dazu ergänzt Milan Kundera einen wichtigen Aspekt: »Der Mensch schreitet im Nebel voran. Aber wenn er zurückblickt, um die Menschen der Vergangenheit zu beurteilen, sieht er keinen Nebel auf ihrem Weg. Von seiner Gegenwart aus, die ihre ferne Zukunft war, sieht ihr Weg für ihn völlig klar aus, gute Sicht auf dem ganzen Weg. Wenn er zurückblickt, sieht er den Weg, er sieht die Menschen, die voranschreiten, er sieht ihre Fehler, aber nicht den Nebel.« In der Rückschau wirken die Dinge oftmals klar und einfach oder werden so dargestellt. Der richtige Pfad und die Irrtümer sind doch so offensichtlich! Was bedeutet das für die Ökonomie? Dr. Stelter erläutert dies am Beispiel von Geldmenge, Inflation und Zinsen. Wie würden Ökonomen Fortschritt beschreiben, oder an welchen Indikatoren würden Sie Fortschritt festmachen? »Es gibt eine ganz eindeutige Korrelation zwischen wachsendem Einkommen und zunehmendem Glück.« Und wie ist es uns hier (global) in den vergangenen Jahren ergangen? »Eigentlich, wenn man mal guckt: die letzten 20, 30 Jahre haben wir einen unglaublichen Zuwachs an Wohlstand gesehen — weltweit — wir haben einen Rekord-Rückgang der Armut. Das ist ein ganz großer Erfolg. Wir haben einen Rückgang der Kindersterblichkeit usw.« Auch wenn es immer wieder Rückschritte gibt: »Die Menschheitsgeschichte ist eine Geschichte des Fortschritts.« Wie ist Fortschritt zu beschreiben, vor allem auch gegen den Begriff der Innovation? Wer trifft die gesellschaftlich wichtige Bewertung? Außerdem: Was wird eigentlich von den Menschen als »Neu« wahrgenommen? »Es gibt keinen Fall in der Weltgeschichte, wo geringerer Wohlstand zu mehr Glücksgefühl geführt hat.« Was aber ist schlicht »Hintergrund«, Normalität? »Wir sind zum Fortschritt verdammt.« Kann das aber gelingen? Stetiger Fortschritt, wenn auch mit kleinen Tälern, die zu durchschreiten sind? »Der Kreativität und der Intelligenz der Menschen ist keine Grenze gesetzt.« Warum haben aber unter diesen Voraussetzungen Vertreter von Kriegswirtschaft, De-Growth und anderen autoritären und destruktiven Ideen heute in der Gesellschaft dennoch eine Deutungshoheit? Oder jedenfalls scheint es so zu sein, dass diese Deutungshoheit gegeben ist? Kann der Konflikt Freiheit vs. Kollektivismus überhaupt aufgelöst werden? »Show me the incentives and I show you the outcome«, Charlie Munger Wir diskutieren dann weiter grundsätzlichere Fragen der Ökonomie, vor allem auch die Rolle, die Energie in ökonomischen Betrachtungen spielt. »Die klassische Definition der Ökonomie ist, dass sie die Lehre von der Allokation knapper Ressourcen ist, die alternative Verwendungen haben.«, Thomas Sowell und »the economic system is essentially a system for extracting, processing and transforming energy as resources into energy embodied in products and services. Simply put, energy is the only truly universal currency«, Robert Ayres, zitiert in Vaclav Smil, How the World Really Works Warum sind Preissignale ein wesentlicher Mechanismus freier Märkte und warum ist es so problematisch, wenn diese verzerrt werden? Welche Rolle spielt die Energie also für Fortschritt und Wohlstand? Die vormaligen Entwicklungsländer holen auf — was hat dies für Folgen? Bleiben wir stehen? Gehen wir voran oder fallen wir gar zurück? Im Augenblick trifft eindeutig Letzteres zu, aber wie kommen wir aus dieser Krise heraus? »Die Zukunft der Welt wird immer energiehaltiger sein.« Dr. Stelter erwähnt die UN-Entwicklungsziele: Es gibt 17 UN-Nachhaltigkeitsziele, aber nur eines davon betrifft den Klimawandel. Auch in weltweiten Umfragen rangiert der Klimawandel meist eher auf den hinteren Plätzen in der Beurteilung der Menschen. So ergibt etwa die globale IPSOS Umfrage vom Dezember 2025, das nur rund 13% der Menschen den Klimawandel als größtes Problem sehen. Er kommt damit auf den 10. Platz, der niedrigste Wert seit 2021. Manche für die Menschen lebensbedrohliche Probleme bleiben im Westen sogar völlig unbekannt, obwohl sie ähnlich viele Opfer wie die Covid-Pandemie verursacht haben und weiter verursachen — Luftverschmutzung in Innenräumen durch mangelnde Verfügbarkeit sauberer Energie wie Gas etwa. Wie sollen wir also mit dem Klimawandel umgehen, vor allem unter der Betrachtung, dass es sich dabei nur um eine von vielen Herausforderungen handelt? Fortschritt ist auch die Abwesenheit von Krieg — wie spielt diese Einschätzung mit den anderen genannten Faktoren und der Demographie zusammen? »Sie sehen mich — was Leute, die mich sonst hören, überraschen wird — prinzipiell optimistisch.« Was aber für die Welt gilt, muss auf absehbare Zeit nicht für Deutschland oder Europa gelten. Warum ist das so? »... weil wir freiwillig gesagt haben, dass wir uns von diesem Fortschritt verabschieden.« Das lässt ein gemischtes Bild für uns zurück: »Ich persönlich bin extrem optimistisch, was die Menschheit betrifft, ich bin leider nicht so optimistisch, was Deutschland und Europa betrifft.« Warum brauchen wir viel mehr dezentrale Entscheidungen und viel weniger Top-Down-»Management« und vermeintliche politische Lösungen von oben herab? »Dezentrale Entscheidungen sind einfach immer zentralen überlegen.« Innovation und Fortschritt sind nur mit Risiko zu haben — wir sind aber eine geradezu panische und von vermeintlicher (!) Sicherheit faszinierte Gesellschaft geworden. Dies ist eine Situation, die aber tatsächlich wesentliche Risiken nicht reduziert, sondern vielmehr dramatisch erhöht. Wie können wir das in Europa verändern? Kann ein Blick in die Geschichte dabei helfen? »Darwin was a landmark, not only in the history of biology, but in the history of intellectual development in general. He showed how-with sufficient time-nonpurposeful activity could lead to nonrandom results: he divorced order from "design." Yet the animistic fallacy would say that the absence of "planning" must lead to chaos-and the economic and political consequences of that belief are still powerful today.«, Tom Sowell Es gibt wohl die großen drei Wellen der Evolution, von denen wir aber bisher nur die erste verinnerlicht haben? Biologie (19. Jahrhundert) Ökonomie (theoretisch im 20. Jahrhundert mehrfach ausgedrückt, bis heute dennoch nicht verinnerlicht) Wissenschaft (bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts teilweise verstanden, dann wieder vergessen) »Ich bin immer fasziniert, wenn in der öffentlichen Diskussion von Neoliberalismus, der bei uns herrschen würde, gesprochen wird — und ich frage mich: bei Staatsanteilen von über 50 % wo ist da dieser Neoliberalismus.« Deckt sich die Meinung in der Bevölkerung eigentlich mit der veröffentlichten Meinung der Legacy-Medien? »Es wird immer gerne vom Marktversagen gesprochen, bei Dingen, wo man aber sagen muss, eigentlich ist es kein Marktversagen, sondern die Folgen von vorherigen Eingriffen der Politik.« Wie können wir von hier in die Zukunft blicken? Wie gehen wir mit Anreizsystemen in der Politik um? Das nicht ganz ernst gemeinte Parkinson's Law sagt: Arbeit füllt immer die verfügbare Zeit aus. Meine provokante Frage: Gilt dasselbe für Budget und Schulden? Was folgt daraus? Wie lange überlebt eine Nation, ein System, das immer weniger produktive und innovative Menschen und immer mehr Menschen hervorbringt, die im Kern von diesen produktiven Menschen leben? Das knüpft an ein früheres Buch von Dr. Stelter an und an ein neues Projekt: Acht Jahre nach dem »Märchen vom reichen Land« — wo stehen wir eigentlich? »Es ist einfach traurig. Wir sind einfach in jeder Hinsicht so viel schlechter geworden.« Warum ist die Hoffnung, dass eine Reform wie vor rund zwanzig Jahren unter Schröder wieder stattfinden und auch erfolgreich sein könnte, trügerisch? Auch die Hoffnung, die man durch einen Blick Richtung Argentinien haben könnte, ist für uns nur bedingt vergleichbar. »Argentinien ist energiereich, hat Rohstoffe und großes Potenzial in der Landwirtschaft. Die haben etwas, auf das sie aufsetzen können. Wir hingegen haben eigentlich nur das Bildungsniveau, das wir haben, und den Fleiß der Bevölkerung... […] Es kann sein, dass es irgendwann den Milei gibt, nur dieser Milei wird es dann ungleich schwerer haben, Deutschland und Europa voranzubringen, weil er eben nicht über ein paar gute Assets verfügt wie Argentinien.« Was sollen wir jungen Menschen raten, die jetzt vor der Wahl stehen, wie sie ihr Leben ausrichten? »Wir alle haben zwei Möglichkeiten, wir haben die Möglichkeit zu kämpfen oder zu gehen.« Referenzen Andere Episoden Episode 141: Passagier oder Steuermann? Ein Gespräch mit Markus Raunig Episode 139: Komfortable Disruption Episode 138: Im Windschatten der Narrative, ein Gespräch mit Ralf M. Ruthardt Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 131: Wot Se Fack, Deutschland? Ein Gespräch mit Vince Ebert Episode 130: Populismus und (Ordo)liberalismus, ein Gespräch mit Nils Hesse Episode 128: Aufbruch in die Moderne — Der Mann, der die Welt erfindet! Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 120: All In: Energie, Wohlstand und die Zukunft der Welt: Ein Gespräch mit Prof. Franz Josef Radermacher Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 107: How to Organise Complex Societies? A Conversation with Johan Norberg Episode 44: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Philipp Blom Dr. Daniel Stelter (eine Auswahl): Leading Minds Handelsblatt Artikel Cicero Artikel Think Beyond the Obvious Podcast Make Economy Great Again Podcast (mit Ulf Poschardt) Ausgewählte Bücher: Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert, Finanzbuch Verlag (2018) Ein Traum von einem Land: Deutschland 2040, Campus Verlag (2021) Fachliche Referenzen Milan Kundera, Testament Betrayed, Harper (2023) Charlie Munger on Incentives: Video 1, Video 2 Thomas Sowell, Knowledge and Decision, Basic Books (1996) Vaclav Smil, How the World Really Works, Penguin (2022) UN-Nachhaltigkeits-Ziele (SDGs) https://www.ipsos.com/en/what-worries-world
Folgen von Wintersturm "Elli", Welche spielt Sohn des gestürzten Schahs bei den Protesten im Iran?, Kampf um Deutungshoheit nach tödlichen Schüssen auf Frau durch Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE, Polens Präsident Nawrocki begleitet Fußballfans nach Tschenstochau, Ergebnisse des 16. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Bronze für die deutsche Biathlon-Staffel, Das Wetter
Der Bundesrat errichtet unter dem Vorwand der Desinformationsbekämpfung eine neue Wahrheitsinstanz. Als "Schutz der Demokratie" verkauft, bedeutet sie einen gefährlichen Machtanspruch über Denken, Bildung und öffentliche Meinungsbildung. Ausgerechnet ein Staat, der selbst Vertrauen verspielt hat, beansprucht Deutungshoheit. Die Schweiz entfernt sich leise von ihrem freiheitlichen Fundament. Von Hans-Ueli Läppli
Im «Hallelujah der Woche» ist Manuel noch immer ein bisschen verzaubert: Ein spontaner Rückblick auf Back to the Future hat ihn direkt in die 80er katapultiert – dorthin, wo die Welt (zumindest im eigenen Rückblick) noch einfacher wirkte. Stephan hingegen bringt ein genervtes «Stossgebet» mit: Beim Tennisspielen wurde er von verzweifelten Mitspielern vom Nebenplatz ausgebremst, die ausgerechnet auf seinem Court unermüdlich nach ihren neu gekauften Bällen suchten… Das «Thema der Woche» stellt dann die große Frage: Braucht es im 21. Jahrhundert wirklich noch Glaubensbekenntnisse? Oder sind Apostolicum und Nicänum nur kirchliche Relikte aus einer anderen Epoche? Manuel und Stephan zeichnen nach, wie diese Bekenntnisse entstanden, welche Konflikte sie beantworten wollten und warum sie immer auch Fragen von Macht und Identität berühren: Wer entscheidet, was «recht» zu glauben ist? Wo stiften Bekenntnisse Orientierung – und wann werden sie zur Waffe, die ausgrenzt und diszipliniert? Der Blick geht aber auch in die Gegenwart: Während Kirchen ihr Verhältnis zu alten Bekenntnissen verhandeln, entstehen überall neue Credos – bei Influencer:innen, Coaches, Motivationsgurus. Von «Manifestieren» über Selbstoptimierung bis hin zu spirituellen Life-Hacks: Auch heute leben Menschen mit Glaubenssätzen, die Halt bieten, Zugehörigkeit schaffen und Verhalten normieren. Wie unterscheiden sich diese modernen Bekenntnisse von den klassischen? Und sind sie ihnen vielleicht ähnlicher, als wir gerne denken würden? Eine Folge für alle, die ahnen: Ganz ohne Bekenntnisse kommt niemand durchs Leben. Die Frage ist nur, welche wir wählen – und wer darüber die Deutungshoheit behält.
Vosgerau: Hausdurchsuchungen als „erzieherische Maßnahmen“ „Deutschland: Wer widerspricht, wird besucht!“ Der Staatsrechtler Ulrich Vosgerau sieht Deutschland auf dem Weg in eine Postdemokratie. Im TE-Wecker Gespräch erklärt er, warum Hausdurchsuchungen in Meinungsdelikten – wie im Fall Norbert Bolz – rechtswidrig sind und nur noch der Einschüchterung dienen. Nicht neue Gesetze, sondern eine veränderte Mentalität in Justiz, Medien und Politik verforme den Rechtsstaat: Opposition werde moralisch abgewertet, kritische Stimmen verdrängt. Doch gleichzeitig verliert der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine Deutungshoheit, unabhängige Medien wie TE gewinnen an Einfluss. Vosgerau spricht über die Selbstgleichschaltung der „Eliten“, die Gefahren für Demokratie und Rechtsstaat – und darüber, ob die Bürger ihr Land kampflos aufgeben oder sich wehren: „Auswandern oder Aufstehen? – Was den Bürgern jetzt bleibt.“ Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Im Nahost-Konflikt beschuldigen sich die Kriegsparteien gegenseitig der Desinformation. Eine Recherche zeigt, wie Israel mit 3D-Videos um Deutungshoheit kämpft. Ausserdem: die Kantone und die Prämienverbilligungen. Und: die Reportage von der mexikanischen Grenze. Krieg um die Wahrheit: Israels 3D-Videos Seit zwei Jahren veröffentlicht das israelische Militär 3D-Videos zu seinen Angriffszielen: Spitäler und Wohngebäude, unter denen sich eine terroristische Kommandozentrale oder ein Waffenlager befinden sollen. Sie sollen belegen, dass die Angriffe auf zivile Infrastruktur gerechtfertigt sind. Die 3D-Videos gehen um die Welt: verbreitet in den sozialen Medien, von TV-Stationen und Nachrichtenagenturen. Obwohl sie als «Illustrationen» gekennzeichnet sind, werden die 3D-Modelle als Visualisierungen der Realität präsentiert. Eine Recherche. Kantone unter Druck: Kostenschub bei den Prämienverbilligungen Die steigenden Krankenkassenprämien sind für viele Menschen in der Schweiz eine Belastung. Parallel dazu steigen auch die Ausgaben für die Prämienverbilligungen an. Wie stark die Bürgerinnen und Bürger entlastet werden, ist von Kanton zu Kanton sehr unterschiedlich. Das soll sich ändern: Ab 2026 müssen sich die Kantone stärker an der Finanzierung der Prämienverbilligung beteiligen. Doch für einige Kantone ist das eine grosse finanzielle Last. Die «Rundschau» fragt nach. Kartelle und Fentanyl: Reportage von der mexikanischen Grenze An der mexikanischen Grenze sind Tausende mexikanische Soldaten im Einsatz, um Produktion und Export der tödlichen Droge Fentanyl zu stoppen. Auf der US-amerikanischen Seite patrouillieren an der Grenzmauer hochmoderne amerikanische Panzer und Drohnen. Sie setzen das von Präsident Trump versprochene harte Vorgehen gegen den Drogen- und Menschenschmuggel um. Die Reportage zeigt die Spannungen in der Grenzregion – denn das berüchtigte Sinaloa-Kartell wird nun von beiden Seiten angegriffen.
Im Nahost-Konflikt beschuldigen sich die Kriegsparteien gegenseitig der Desinformation. Eine Recherche zeigt, wie Israel mit 3D-Videos um Deutungshoheit kämpft. Ausserdem: die Kantone und die Prämienverbilligungen. Und: die Reportage von der mexikanischen Grenze. Krieg um die Wahrheit: Israels 3D-Videos Seit zwei Jahren veröffentlicht das israelische Militär 3D-Videos zu seinen Angriffszielen: Spitäler und Wohngebäude, unter denen sich eine terroristische Kommandozentrale oder ein Waffenlager befinden sollen. Sie sollen belegen, dass die Angriffe auf zivile Infrastruktur gerechtfertigt sind. Die 3D-Videos gehen um die Welt: verbreitet in den sozialen Medien, von TV-Stationen und Nachrichtenagenturen. Obwohl sie als «Illustrationen» gekennzeichnet sind, werden die 3D-Modelle als Visualisierungen der Realität präsentiert. Eine Recherche. Kantone unter Druck: Kostenschub bei den Prämienverbilligungen Die steigenden Krankenkassenprämien sind für viele Menschen in der Schweiz eine Belastung. Parallel dazu steigen auch die Ausgaben für die Prämienverbilligungen an. Wie stark die Bürgerinnen und Bürger entlastet werden, ist von Kanton zu Kanton sehr unterschiedlich. Das soll sich ändern: Ab 2026 müssen sich die Kantone stärker an der Finanzierung der Prämienverbilligung beteiligen. Doch für einige Kantone ist das eine grosse finanzielle Last. Die «Rundschau» fragt nach. Kartelle und Fentanyl: Reportage von der mexikanischen Grenze An der mexikanischen Grenze sind Tausende mexikanische Soldaten im Einsatz, um Produktion und Export der tödlichen Droge Fentanyl zu stoppen. Auf der US-amerikanischen Seite patrouillieren an der Grenzmauer hochmoderne amerikanische Panzer und Drohnen. Sie setzen das von Präsident Trump versprochene harte Vorgehen gegen den Drogen- und Menschenschmuggel um. Die Reportage zeigt die Spannungen in der Grenzregion – denn das berüchtigte Sinaloa-Kartell wird nun von beiden Seiten angegriffen.
Dornblüth, Gesine www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Eine Woche nach dem Attentat auf Charlie Kirk ringen die USA um eines ihrer höchsten Güter: Das Recht auf freie Meinungsäußerung. Während einige Konservative mäßigende Töne anschlagen, wird das Recht laut Trumps Regierung von der „extremen Linken“ missbraucht und muss eingeschränkt werden. Über den Kampf um die Deutungshoheit nicht nur zwischen Demokraten und Republikanern, sondern auch innerhalb der konservativen Regierungspartei, sprechen Antonia Beckermann und Wim Orth mit US-Korrespondentin Stefanie Bolzen. Außerdem blicken sie auf den Staatsbesuch von Donald Trump im Vereinigten Königreich - und auf Wege für Trump, im Krieg gegen die Ukraine auf Wladimir Putin einzuwirken. US-Korrespondentin Stefanie Bolzen ordnet jede Woche im Gespräch mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth die aktuellen Nachrichten aus den USA ein – mal aus Washington, mal aus Florida oder den Flyover-States. "This is America" ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article104636888/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Kurz vor dem Gipfeltreffen zwischen den USA und Russland in Alaska dreht der Berliner Hauptstadtjournalismus noch einmal so richtig auf. Die eigene Deutungshoheit in der Ukrainepolitik befindet sich im freien Fall und man sieht seine Felle davonschwimmen. Nun übt man sich auch noch in Küchenpsychologie und feiert Merz' „Krisendiplomatie“. Das lädt zum Fremdschämen ein. EinenWeiterlesen
Schicha, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
(00:00) INTRO: Vor 10 Jahren - Landesverrat - Markus Beckedahl - Marcus Bensmann | (03:12) USA: Kampf um Deutungshoheit beim Aus von Latenight-Talker Stephen Colbert - Martin Ganslmeier | (15:11) SLOWAKEI: Der Medienerfolg von “Dennik N” durch Mitarbeiterbeteiligung und Paywall - Marianne Allweiss | (29:40) SCOBEL: Wechsel aus dem ÖRR-Kosmos in den Unruhestand - Gert Scobel - Babyboomer | (35:18) Theologie/Philosophie | (46:55): Weisheit | (54:02) Sinn des Lebens | (1:00:40) Sinn des Journalisten-Lebens | (1:07:25) Seitenwechsel | (1:25:13) Nach Brandanschlag auf die WDR-Mausfigur - Matthias Körnich || Jörg Wagner
Aus Frauke Brosius-Gersdorf, einer anerkannten Rechtswissenschaftlerin, wurde in kürzester Zeit eine linksradikale Aktivistin. Zumindest in einigen Medien. Ihre geplante Richterwahl im Bundestag fand daher nicht statt – ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik. In der Sendung „Markus Lanz“ versuchte Brosius-Gersdorf, sich die eigene Deutungshoheit zurückzuholen. Markus Lanz berichtet in dieser Folge, wie er die Rechtsprofessorin persönlich erlebt hat und fragt sich, was passiert, wenn wir als Gesellschaft derart mit „exzellenten Köpfen“ umgeht? Richard David Precht wirft die Frage auf, ob die Wahl der Richter am BVerfG nicht generell anders organisiert werden könnte? Welchen Sinn macht es Richter von der Politik zu ernennen, die später die Entscheidungen der Politik beurteilen müssen?
(00:00) INTRO: Barbara Massing zur Intendantin der Deutschen Welle gewählt | (02:52) IRAN: Der Kampf um die Deutungshoheit im Nahostkonflikt - Kai Ludwig | (07:30) USA: Kahlschlag beim Öffentlichen Rundfunk und Staatsfunk (VoA, RFE/RL, Alhurra) - Jeff Gedmin | (19:28) Ergänzungen - Kai Ludwig | (25:10) NAHOST: Deutsche Medien und ihr Dilemma mit der Objektivität - Nadia Zaboura | (44:29) BONUS: SERBIEN: Der Krieg und die Medien - Klaus Below (1999) | (57:00) BONUS: IRAN: Radio Farda (Stationsporträt, 2005) | (1:04:21) BONUS: Doku-Tipp “Töte zuerst” (2013) || Jörg Wagner
Gefeiert wird mit gigantischer Lichtshow und Mega-Feuerwerk über der Stadt Ho-Chi-Minh. 50 Jahre Ende des Vietnamkrieges, der heute aus verschiedenen Perspektiven ganz unterschiedlich erzählt wird. Dokumentarfilme, Bücher und die Erinnerungen von Zeitzeug*innen erzählen von einem brutalen Krieg. Ein Krieg, der kurz nach der Unabhängigkeit Vietnams von der Kolonialmacht Frankreich begann - als Bürgerkrieg zwischen dem kommunistischen Norden gegen den so genannten amerikafreundlichen Süden. Damals schickten die USA Truppen, um den Kommunismus zu besiegen. Sie setzten die Brandwaffe Napalm und hochgiftige Chemikalien wie das Pflanzengift Agent Orange ein, was noch bei den folgenden Generationen zu schweren Erkrankungen führte. 1973 ging dieser Krieg zu Ende. Aber er hat Spuren hinterlassen im Land und seinen Nachkommen, die heute überall in der Welt leben - auch in der deutschen Diaspora. Wie erinnern sie die Vergangenheit? Wer hat die Deutungshoheit über die Geschichte Vietnams und die Bilder von damals? Aber vor allem: Wie geht es Vietnam heute? Darüber sprechen die Autorin und Journalistin Khuê Phạm, Jennifer Johnston aus dem ARD-Studio Singapur, Lewe Paul, Referent der Konrad-Adenauer-Stiftung für Südostasien, und Charlotte Klonk, Professorin für Kunst und Neue Medien an der HU Berlin. Podcast-Tipp: Deutschlandfunk Kultur Feature Vietnam Tapes - Die Kriegsaufzeichnungen des Michael A. Baronowski Ein junger Soldat im Vietnamkrieg macht Tonbandaufnahmen, es sind akustische Briefe an seine Familie. Sie dokumentieren eindrücklich das Leben in Schützengräben, die Freundschaft mit Kameraden und Gefechtshandlungen. https://www.ardaudiothek.de/episode/feature-deutschlandfunk-kultur/vietnam-tapes-die-kriegsaufzeichnungen-des-michael-a-baronowski/deutschlandfunk-kultur/57648754/
Gefeiert wird mit gigantischer Lichtshow und Mega-Feuerwerk über der Stadt Ho-Chi-Minh. 50 Jahre Ende des Vietnamkrieges, der heute aus verschiedenen Perspektiven ganz unterschiedlich erzählt wird. Dokumentarfilme, Bücher und die Erinnerungen von Zeitzeug*innen erzählen von einem brutalen Krieg. Ein Krieg, der kurz nach der Unabhängigkeit Vietnams von der Kolonialmacht Frankreich begann - als Bürgerkrieg zwischen dem kommunistischen Norden gegen den so genannten amerikafreundlichen Süden. Damals schickten die USA Truppen, um den Kommunismus zu besiegen. Sie setzten die Brandwaffe Napalm und hochgiftige Chemikalien wie das Pflanzengift Agent Orange ein, was noch bei den folgenden Generationen zu schweren Erkrankungen führte. 1973 ging dieser Krieg zu Ende. Aber er hat Spuren hinterlassen im Land und seinen Nachkommen, die heute überall in der Welt leben - auch in der deutschen Diaspora. Wie erinnern sie die Vergangenheit? Wer hat die Deutungshoheit über die Geschichte Vietnams und die Bilder von damals? Aber vor allem: Wie geht es Vietnam heute? Darüber sprechen die Autorin und Journalistin Khuê Phạm, Jennifer Johnston aus dem ARD-Studio Singapur, Lewe Paul, Referent der Konrad-Adenauer-Stiftung für Südostasien, und Charlotte Klonk, Professorin für Kunst und Neue Medien an der HU Berlin. Podcast-Tipp: Deutschlandfunk Kultur Feature Vietnam Tapes - Die Kriegsaufzeichnungen des Michael A. Baronowski Ein junger Soldat im Vietnamkrieg macht Tonbandaufnahmen, es sind akustische Briefe an seine Familie. Sie dokumentieren eindrücklich das Leben in Schützengräben, die Freundschaft mit Kameraden und Gefechtshandlungen. https://www.ardaudiothek.de/episode/feature-deutschlandfunk-kultur/vietnam-tapes-die-kriegsaufzeichnungen-des-michael-a-baronowski/deutschlandfunk-kultur/57648754/
In der Union wachsen die Zweifel am Sinn der Ausgrenzungspolitik gegenüber der AfD. Wir sprechen darüber mit Hauptstadtkorrespondent Frank Wahlig. Der Politikwechsel in Washington ist auch eine Aufforderung an die Europäer, sich zu emanzipieren von Amerika. Aber hat das in Berlin schon jemand verstanden? Hören Sie dazu den Kommentar von Cora Stephan. In der Ukraine würden auch unsere europäischen Werte verteidigt, heißt es immer wieder. Aber wie demokratisch geht es zu in diesem Land? Dazu die Einschätzung des Schweizer Journalisten und Unternehmers Alexander Peske. Wie linksliberale Moraleliten um die Deutungshoheit kämpfen, auch wenn sie mit ihren Ansichten in der Minderheit sind, darüber gibt der Historiker, Journalist und Buchautor Hans-Dieter Rieveler Auskunft.
Wenige Tage vor dem Machtwechsel in Washington hat Noch-Präsident Joe Biden sich bereits von den Amerikanern verabschiedet. Im Senat laufen derweil die Kabinettsanhörungen von Trumps Kandidaten weiter - und das teils weit unter der Gürtellinie. Warum es beim Verteidigungsminister mehr um seine Liebschaften als internationale Konflikte geht, darüber sprechen Antonia Beckermann und Wim Orth mit WELT-US-Korrespondentin Stefanie Bolzen. Außerdem geht es in „This is America“ darum, wie Biden und Trump um die Deutungshoheit rund um den Waffenstillstand zwischen Israel und Hamas kämpfen. US-Experten ordnen jede Woche im Gespräch mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth die aktuellen Nachrichten aus den USA ein – mal aus Washington, mal aus Florida oder den Flyover-States. "This is America" ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Feedback gern an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Seit dem Terrorangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 gibt es auch einen Krieg um die Deutungshoheit. Wer ist Täter, wer Opfer? Israelische und arabische Medien stellen den Gaza-Konflikt und seine Hintergründe oft völlig unterschiedlich dar – und betreiben damit nicht selten Propaganda. Im Gespräch mit Johannes Döbbelt erzählt der Journalist Marc Thörner, welche Narrative über den Konflikt verbreitet werden und wie wirkmächtig sie sind. Von Johannes Döbbelt.
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Vertragswerk zwischen Schweiz und EU auf der Zielgeraden, Kriegsbilder und der mediale Kampf um Deutungshoheit, 25 Jahre «20 Minuten», «Invisible Cities» gibt Randständigen zweite Chance
„Rechercheverbünde wie OCCRP und ICIJ gehören zum Propaganda-Apparat und die Faktenchecker zum Zensurregime“ – das sagt Michael Meyen im Interview mit den NachDenkSeiten. Die NDS haben die aktuellen Entwicklungen zu dem OCCRP (Organized Crime and Corruption Reporting Project) zum Anlass genommen, über die Hintergründe und die Bedeutung großer Rechercheorganisationen und Faktenchecker zu sprechen. DeutungshoheitWeiterlesen