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Für einen historischen Knall sorgte sie, die kürzlich erfolgte Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount. Eigentlich wollte Netflix den Produktionsriesen übernehmen, doch Paramount-Boss David Ellison fuhr derart schwere (finanzielle) Geschütze auf, dass der Streamer klein beigab. Unter den Nagel reißen wollte sich der Oracle-Sohn den Traditions-Konzern wohl nicht nur zur Erhöhung seines Film-Kontingents, sondern auch zur Steigerung seiner Nachrichtenmacht – schließlich gehört CNN ebenfalls zur Kaufmasse. Was mit dem News-Channel in Zukunft passieren könnte, zeigt der Blick auf einen anderen von Paramount übernommenen Sender: CBS. Dort installierte die Ellison-Familie die ihnen (auch politisch) nahestehende Journalistin Bari Weiss als Chefredakteurin der Nachrichtenredaktion – sie kennzeichnete sich in der Vergangenheit vor allem durch eine kompromisslose Pro-Israelische Haltung mit rigoroser Unterbindung israel-kritischer Aspekte. Weiss war es auch, die Anfang 2026 eine Umbesetzung des Primetime-Nachrichten-Flaggschiffs «CBS Evening News» vornahm. Als neuen Anchorman setzte sie Tony Dokoupil ein, den die Chefredakteurin von den «Morning News» in die Hauptsendung am Abend beförderte. Doch welcher Linie folgt die Besetzung Dokoupils, und wohin soll sie führen? Darüber gesprochen hat Quotenmeter-Redakteur und Moderator Mario Thunert mit „FAZ“-Autorin Nina Rehfeld. Sie ist als Journalistin vor Ort in den USA und hat zum Thema mehrere Artikel verfasst. Bezug nimmt einer ihrer Beiträge zum einen auf Dokoupils populistisch anbiedernde Publikumsansprache, die den Bürgern verspricht, endlich ernst genommen zu werden (im Gegensatz zu den scheinbar blinden anderen Medien). Zum anderen macht Rehfeld aber auch eine zum Teil servil unkritische Haltung aus, die Trump nicht zu sehr angreift und seine Minister Hegseth und Rubio idealisiert.
Zwei tödliche Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE haben jüngst Empörung ausgelöst. Lothar Riemer und Philipp Böckmann sprechen über die Hintergründe dieser umstrittenen Behörde, ihre Wurzeln nach dem 11. September und ihre Rolle unter der Trump-Regierung. Dabei geht es auch um rechtliche Grenzen, Ausbildung und die Frage, warum solche Zustände in Deutschland undenkbar wären. Ein Vergleich zwischen amerikanischem und deutschem Polizeisystem – sachlich, kritisch und nachdenklich.
Mrasek, Volker www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
OpenAI korrigiert seine Umsatzerwartungen erneut nach oben: $284 Mrd. bis 2030, davon $150 Mrd. aus dem Consumer-Geschäft . Anthropic meldet massive Destillationsangriffe chinesischer Modellbetreiber mit bis zu 24.000 Fake-Accounts, während DeepSeek laut Reuters auf Nvidias Blackwell-Chips trainiert – angeblich in Data Centern in der Mongolei. Bernie Sanders fordert nach Gesprächen mit KI-CEOs ein Moratorium. Der virale Citrini-Research-Artikel "The 2028 Global Intelligence Crisis" beschreibt ein Doom-Szenario für SaaS und löst einen realen Kursrutsch bei ServiceNow, DoorDash und Cloudflare aus. Das DHS baut eine behördenübergreifende biometrische Datenbank. OpenAI-Mitarbeiter erkannten Warnsignale in der Chat-Historie einer kanadischen Amokläuferin, meldeten sie aber nicht an Behörden. Open-Source-Projekte kämpfen mit AI-Slop-Commits, Cerebras wagt einen zweiten IPO-Anlauf. Trump bedroht Netflix wegen Board-Mitglied Susan Rice, Musks Super PAC verstößt gegen das Wahlrecht in Georgia. Das Pentagon arbeitet mit Google, OpenAI und XAI ohne Guardrails. Unterstütze unseren Podcast und entdecke die Angebote unserer Werbepartner auf doppelgaenger.io/werbung. Vielen Dank! Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über: (00:00:00) Intro (00:09:15) OpenAI Umsatzziel Anpassung (00:23:15) China destilliert Claude mit 24.000 Fake-Accounts (00:35:13) Citrini Research: The 2028 Global Intelligence Crisis (00:57:40) LinkedIn-Verifizierung: Was Persona mit deinen Daten macht (01:04:20) DHS baut biometrische Mega-Datenbank (01:08:50) OpenAI: Warnsignale vor Amoklauf nicht gemeldet (01:13:30) AI-Slop in Open Source und Cerebras IPO (01:19:07) Trump droht Netflix und Musks Wahlrechtsverstoß in Georgia (01:25:00) Waymo vs. Tesla und Pentagon ohne Guardrails (01:30:30) Trump-Regierung gegen europäische NGOs und DMA (01:32:57) Binance: $1,7 Mrd. Iran-Transaktionen, Whistleblower gefeuert (01:37:37) Steven Bartlett und Christian Angermayer (01:44:04) DJI-Saugroboter-Hack Shownotes OpenAI resets spending expectations, tells investors compute target is around $600 billion by 2030 - cnbc.com Anthropic beschuldigt chinesische Firmen, Daten von Claude zu stehlen. - wsj.com China nutzte Nvidia-Chip für KI-Modell trotz US-Verbot. - reuters.com Sanders warnt vor unkontrollierter Geschwindigkeit der KI-Revolution. - theguardian.com Post von pitdesi - x.com LinkedIn-Identität verifiziert - thelocalstack.eu DHS Search Engine - wired OpenAI-Mitarbeiter warnten Monate zuvor vor Kanadaschützen. - wsj.com Für Open-Source-Programme sind KI-Codierungswerkzeuge ein zweischneidiges Schwert. - techcrunch.com Cerebras Files Confidentially For a U.S. IPO - theinformation.com Trump droht Netflix wegen Rice im Vorstand Konsequenzen an. - bloomberg.com Trump sagt, Netflix wird 'Konsequenzen tragen', wenn Susan Rice bleibt. - theverge.com Georgia sagt, Elon Musks America PAC verletzte Wahlgesetz. - theverge.com Tesla Waymo - wired Musks xAI und Pentagon vereinbaren Nutzung von Grok in Geheimdiensten - axios.com Trump-Verbündete zielen auf europäische NGOs wegen Big-Tech-Regeln. - ftm.eu Binance Employees Find $1.7 Billion in Crypto Was Sent to Iranian Entities - nytimes.com Von Dragons' Den zu Disney: Steven Bartlett sammelt achtstellige Summe. - eu-startups.com Meta-Direktorin für KI-Sicherheit gab OpenClaw-Bot vollen Zugriff. - x.com DJI Romo mit Xbox-Controller. - x.com
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Heute geht es um die Schlüsselthemen zu Beginn der Sicherheitskonferenz in München, über das Redeverbot von Björn Höcke in Oberfranken und über die „größte Deregulierungsmaßnahme“ der Trump-Regierung.
Vor der Münchner Sicherheitskonferenz analysieren Anna Engelke und Kai Küstner die Probleme der transatlantischen Beziehungen. Der ehemalige US-Botschafter Wolfgang Ischinger spricht von einer „erheblichen Vertrauens- und Glaubwürdigkeitskrise“ zwischen Europa und den USA durch die unberechenbare Politik der Trump-Regierung. Der Leiter der MSC wünscht sich als Konferenzleiter, dass die Europäer in Zukunft mit Selbstbewusstsein und Selbstachtung ihre eigene Zukunft gestalten. Die Politologin Constanze Stelzenmüller gibt im Interview den Europäern einen praktischen Tipp im Umgang mit Trump: „Mach es wie die Ente – oben ganz ruhig, unten stark rudern.“ Kühl, ruhig und gefasst müssten sie sich auf allen möglichen Irrsinn einlassen und gleichzeitig sehr energisch dafür sorgen, sich nicht angreifbar und verwundbar zu machen, so die Direktorin des Center on the United States and Europe und erste Inhaberin des Fritz-Stern-Chair bei der Brookings Institution, einem Washingtoner Think Tank. Das bedeute auch, dass sich Europa gegenüber Eingriffen, Angriffen, Interventionen, Sabotage und Propaganda wehren muss – nicht nur aus China und Russland, sondern leider auch aus Amerika. Insgesamt wollen zur Sicherheitskonferenz mehr als 60 Staats- und Regierungschefs nach München kommen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Reparaturarbeiten am transatlantischen Verhältnis https://www.tagesschau.de/inland/muenchner-sicherheitskonferenz-erwartungen-100.html NATO startet Arktik-Mission zur Abschreckung und Verteidigung https://www.tagesschau.de/ausland/nato-arktis-mission-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Synapsen über personalisierte Medizin https://1.ard.de/Synapsen- ein Wissenschaftspodcast von NDR Info
Waymo hat doch Menschen im Hintergrund: Remote-Operatoren auf den Philippinen übernehmen, wenn ein Fahrzeug nicht weiterkommt – inklusive Infinite-Money-Glitch über DoorDash. Anthropic sammelt weitere $30 Mrd. ein bei $380 Mrd. Bewertung – praktisch jeder große Investor ist dabei. Bloomberg berichtet vom Tabubruch, in OpenAI und Anthropic gleichzeitig zu investieren. X erreicht $1 Mrd. Subscription-ARR, lag als Twitter aber mal bei $5 Mrd. Werbeumsatz. Spotify behauptet, die besten Entwickler hätten seit Dezember keine Zeile Code geschrieben – die R&D-Kosten sind aber tatsächlich um fast 40% gesunken. OpenAI und Google warnen US-Abgeordnete vor chinesischer Modell-Destillation. Die EU eröffnet ein neues Antitrust-Verfahren gegen Googles Werbeauktionen, während AI Overviews das offene Web weiter austrocknen. Die FTC attackiert Apple News wegen angeblichem Links-Bias. Robinhood enttäuscht mit schwachem Krypto-Geschäft, Cloudflare glänzt mit 34% Umsatzwachstum und 40% Kundenwachstum. Die EPA streicht unter Trump die wissenschaftliche Basis für die Schädlichkeit von Treibhausgasen. Eine Juniper-Research-Studie zeigt: Jede 10. Social-Media-Anzeige in Europa ist ein Scam. Unterstütze unseren Podcast und entdecke die Angebote unserer Werbepartner auf doppelgaenger.io/werbung. Vielen Dank! Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über: (00:00:00) Waymo (00:08:59) Anthropic $30 Mrd. Funding (00:15:11) X erreicht $1 Mrd. Subscription ARR (00:18:02) Spotify: Beste Entwickler schreiben keinen Code mehr (00:21:07) Jonas Andrulis und Roland Berger Joint Venture (00:26:55) ai.com Domain für $70 Mio. verkauft (00:30:01) China destilliert OpenAI und Google Modelle (00:40:24) Distillation Attacks: Die Debatte um Content-Klau (00:41:59) Google Antitrust: EU untersucht Werbeauktionen (00:46:07) AI Overviews und das Sterben des Open Web (00:51:49) FTC vs. Apple News (01:07:34) Robinhood und Coinbase Earnings (01:13:12) Cloudflare Earnings (01:19:55) Verbraucherschutz: Elster Phishing und Scam Ads Studie (01:25:41) EPA streicht Klimaschutz-Grundlage Shownotes Waymo setzt menschliche Agenten im Ausland ein - cybernews.com Waymo stellt DoorDash-Fahrer ein, um Autotüren zu schließen. - x.com Anthropic schließt $30 Milliarden Finanzierungsrunde für KI-Startups ab. - cnbc.com Anthropic erhält $30 Milliarden in Serie-G-Finanzierung. - anthropic.com VCs brechen Tabu: Unterstützung für Anthropic und OpenAI. - bloomberg.com 1. X Subscriptions - theinformation.com Elon Musks xAI verliert zweiten Mitgründer in 48 Stunden. - businessinsider.com Spotify: Beste Entwickler schreiben seit Dezember keinen Code dank KI - techcrunch.com Roland Berger and Jonas Andrulis start start-up - handelsblatt.com AI domain - x.com OpenAI beschuldigt DeepSeek, US-Modelle zur Vorteilsgewinnung zu destillieren. - bloomberg.com Google says attackers used 100,000+ prompts to try to clone AI chatbot Gemini - nbcnews.com EU untersucht Google wegen Suchanzeigen-Preisen erneut auf Kartellverstöße - bloomberg.com Apple steht vor neuen Spannungen mit Trump-Regierung - ft.com FTC Apple - x.com Apple News bevorzugt linke Medien, schließt konservative aus: Studie - nypost.com Tech companies pressured to share data on Trump critics, according to reports - msn.com ‘What Oligarchy Looks Like' - commondreams.org Google übermittelte persönliche und finanzielle Daten eines Studentenjournalisten an ICE - techcrunch.com EPA - nbcnews.com Scam Ads - juniperresearch.com
Die US-Regierung wendet sich gänzlich vom Klimaschutz ab. Sie stimmt der wissenschaftlich weltweit anerkannten Einschätzung nicht mehr zu, dass Treibhausgase dem Klima schaden. Eine Entscheidung, die möglicherweise weitreichende Konsequenzen hat. Ausserdem: Bei der ersten Parlamentswahl in Bangladesch hat sich die Nationalistische Partei von Tarique Rahman zur Siegerin erklärt. Es war die erste Wahl nach dem Fall von Regierungschefin Sheikh Hasina vor anderthalb Jahren. Hasina hatte das muslimische Land zunehmend autoritär regiert.
Ein Kommentar von Rainer Rupp.Es war mehr als nur Real-Satire als die amerikanische Delegation vor wenigen Tagen bei dem Treffen in Oman Iran beschuldigt, bei der Niederschlagung der von Israel und Washington angefeuerten Demonstranten, die den iranischen Ordnungskräfte nach Kiewer Maidan-Vorbild stundenlange Feuergefechte lieferten, die Menschenrechte missachtet zu haben. Das muss man sich vor Augen halten, ausgerechnet die Amerikaner, die den israelischen Genozid in Gaza mit Waffen, Geld und politischem Wohlwollen unterstützen, machen den Iranern Vorhaltungen, weil sie bei der Unterdrückung der laut Westmedien „friedlichen Demonstranten“ deren Menschenrechte verletzt hätten.Diese Real-Satire wird noch irrer, wenn man bedenkt, dass es israelische, amerikanische und andere westliche Geheimdienste waren, die für die Organisation, die Finanzierung und für die mediale Choreografie der Aufstände der gewalt-extremistischen, „Revolutionäre“ verantwortlich waren. Deren Friedfertigkeit kann an den hunderten Toten, namentlich genannten Ordnungskräften gemessen werden. Diese jüngsten amerikanischen Menschenrechtsvorwürfe, die von Washington auch als weiterer Grund für den Aufbau der militärischen Drohkulisse gegen Iran genannt wird, ist zweifellos ein neuer Gipfelrekord westlicher Heuchelei. Der wird nur noch übertroffen durch die Tatsache, dass sich Mitglieder der Trump-Regierung in aller Öffentlichkeit rühmen, auch noch die Ursachen der Krise in Iran absichtlich herbeigeführt zu haben, um durch Chaos einen gewaltsamen Umsturz und einen Regimewechsel in Teheran herbeizuführen.Vor dem Bankenausschuss des US-Senats erklärte US-Finanzminister Scott Bessent am Donnerstag letzte Woche ausdrücklich, dass die USA gezielt eine Finanzkrise im Iran verursacht hätten, um Unruhen im Land zu schüren. Auf die Frage von Senatorin Katie Britt, was die USA noch tun könnten, um Druck auf den Ayatollah und den Iran auszuüben, erklärte Bessent, dass das Finanzministerium eine "Strategie" umgesetzt habe, die darauf abzielte,„die iranische Währung zu untergraben, die die Wirtschaft zum Absturz brachte und die gewalttätigen Proteste auslöste, die wir im ganzen Land gesehen haben.“ Weiter führte Bessent aus, dass er bei einer Rede im Wirtschaftsclub im März letzten Jahres „die Strategie bereits skizziert“ habe.„Es kam zu einem schnellen und ich würde sagen großartigem Höhepunkt im Dezember 2025, als eine der größten Banken im Iran unterging. Es gab einen Run auf die Bank, die Zentralbank musste Geld drucken, die iranische Währung ging in den freien Fall, die Inflation explodierte, und daher haben wir das iranische Volk auf der Straße gesehen.”Es ist nicht das erste Mal, dass Bessent solche Aussagen machte. Bei seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im vergangenen Monat sagte der US-Finanzminister folgendes:„Präsident Trump hat das Finanzministerium und unsere OFAC-Abteilung, das Amt für die Kontrolle ausländischer Vermögenswerte, angewiesen, maximalen Druck auf den Iran auszuüben. Und das hat funktioniert, denn im Dezember ist deren Wirtschaft zusammengebrochen. Es herrscht Dollarmangel. Sie sind nicht in der Lage, Importe zu tätigen, und deshalb sind die Menschen auf die Straße gegangen. …. Das ist unsere wirtschaftliche Staatskunst. Ohne dass ein (amerikanischer) Schuss gefallen ist, und die Dinge entwickeln sich dort sehr positiv.“Nach diesen Äußerungen schrieb Professor Jeffrey Sachs auf common dreams unter dem Titel: "Wirtschaftsstaatskunst entlarvt: Eine wichtige Säule der hybriden Kriegsführung der USA, jetzt für alle sichtbar“. Im Untertitel heißt es:„Es ist sicherlich keine Diplomatie und es ist kein Zwang. Es ist ein Krieg, der mit wirtschaftlichen Mitteln geführt wird, um eine Wirtschaftskrise und soziale Unruhen hervorzurufen, die zum Sturz der Regierung führen.“...https://apolut.net/neuer-gipfelrekord-westlicher-heuchelei-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kühntopp, Carsten www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Jiffer und Ingo haben für diese Folge die Nacht zum Tag gemacht und den Super Bowl live im Fernsehen verfolgt. Selten in der Geschichte der nordamerikanischen Footballliga NFL war die Halbzeit-Show des Saison-Finales so politisch wie diesmal. Der Latino-Superstar Bad Bunny zog nicht nur eine bunte, elektrisierende Tanzshow ab, sondern er hatte auch eine klare politische Message: "Gemeinsam sind wir Amerika" stand auf dem Football, den er in die Kamera hielt. Für Jiffer war die Show eine "Feier von puerto-ricanischer Kultur, von Vielfalt und Toleranz" - inklusive einer echten Hochzeit. Gemeinsam analysieren Jiffer und Ingo die Show und beschäftigen sich mit der Frage, warum sich die NFL ausrechnet für den umstrittenen Musiker Bad Bunny entschieden hat. Wenn so ein Protest gegen die Trump-Regierung mit Tanz, Freude und einem Augenzwinkern rüberkommt, hat das gleich eine andere Wucht, findet Ingo. Am Ende sprechen die beiden Hosts mit der USA-Korrespondentin Nina Barth, die ihre persönlichen Eindrücke aus dem Football Stadion im kalifornischen Santa Clara schildert. Und Trump? Der blieb, anders als im vergangenen Jahr, dem Finale fern. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete er die Halbzeitshow als einen "Schlag ins Gesicht" für die USA - und als eine der schlechtesten Shows, die er je gesehen habe.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt uns an podcast@ndr.de! Bad Bunny beim Super Bowl https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/superbowl-bad-bunny-trump-100.html Seahawks feiern Super-Bowl-Triumph gegen Patriots https://www.sportschau.de/american-football/nfl/seahawks-feiern-super-bowl-triumph-gegen-patriots,nfl-super-bowl-seahawks-patriots-100.html 11KM: der tagesschau-Podcast über Super Bowl https://1.ard.de/11KM_SuperBowl_BadBunny Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen https://1.ard.de/15Minuten
Ein Kommentar von Paul Clemente.Das hatte man sich anders vorgestellt. Noch vor wenigen Wochen hofften US-Demokraten, dass eine Publikation der Epstein-Akten das Ende der Trump-Regierung einleiten würde. Dass dieses Leaking zum politischen Super-GAU ausarten würde: Unvorstellbar. Und dann geschah es. Vor knapp zwei Wochen öffneten das Department of Justice und die CIA die Büchse der Pandora: 300 Gigabyte an Dokumenten, Videos und Fotos wurden freigeschaltet. Der Inhalt versetzte den Mainstream in Schock-Starre. Die hielt eine ganze Woche. Die Files enthielten nämlich nicht bloß Namen von US-Politikern und britischen Aristokraten. Nein, zahllose Promis aus aller Welt – aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Entertainment – sind hier gelistet. Auf drei Millionen Seiten. Und das ist bloß die Hälfte. Laut dem demokratischen Abgeordneten Ro Khanna hat das Department of Justice weitere drei Millionen Dokumente gebunkert. Da gibt's noch eine Menge zu enthüllen.Die ersten Reaktionen? Schock und Desillusionierung. Sogar der Investigativ-Journalist Boris Reitschuster schrieb:„Meine ausländischen Freunde überhäufen mich mit Nachrichten in Sachen Epstein, sind völlig entsetzt, einige sagen, ihr Weltbild sei zusammengebrochen.“Ja, was haben die denn erwartet? Dass Menschen, die Macht besitzen, diese nicht missbrauchen? Wann gab es das jemals? Die Konfusion ging so weit, dass die linksgrüne Taz und Springers Welt sogar eine Rehabilitierung der QAnon-Anhänger erwogen. Unter der ironischen Schlagzeile „Mr. Epstein und die Guten, Wahren und Schönen“ fragt die Welt:Könnte es sein, dass die Irren, die an die QAnon-Verschwörungsreligion glaubten,„von Anfang an einfach recht hatten?“ Denn es „gab tatsächlich ein weltweites Netzwerk von Wirtschaftsmagnaten, Prinzen, Prinzessinnen, Politikern; ein gewisser Jeffrey Epstein hatte es geknüpft. Dabei ging es zwar nicht um Kinderblut, aber es ging um minderjährige Mädchen.“Der letzte Satz stimmt leider nicht. In dem Taz-Artikel „Akten des Grauens“ heißt es:„Tatsächlich beinhalten die neusten Veröffentlichungen unter anderem bizarr wirkende Aussagen aus einem angeblichen FBI-Interview mit einem mutmaßlichen Opfer, in denen es um ,zerstückelte Babys' und ,rituelle Opfer' auf einer Jacht Epsteins im Jahr 2000 geht.“Sogar Ex-Präsident George Bush Senior soll daran beteiligt gewesen sein. Natürlich beeilt sich die Taz, ihre Leserschaft zu beruhigen: Diese Aussagen deckten sich bislang nicht mit anderen Hinweisen... Zugegeben: Baby-Kannibalismus ist schon sehr extrem. Anderseits: Gibt es für Upper Class-Mitglieder bessere Machtdemonstrationen als das Überschreiten sämtlicher Grenzen? Man tut das Scheußlichste, begeht den maximalen Tabubruch, weil man es sich leisten kann. Man erinnere sich an die Romane des radikalsten Aufklärers, des Marquis de Sade: Selber Sprössling der französischen Upper Class, schilderte er in dem Roman „Die 120 Tage von Sodom“ den Machtrausch von vier Würdenträgern des Absolutismus: Sie vergewaltigen und morden Minderjährige, sogar die eigenen Töchter. Ein neueres Beispiel liefert Chinas Star-Autor Mo Yang. In seinem Roman „Die Schnapsstadt“ recherchiert ein Kommissar, ob neureiche Parteikader tatsächlich Kinder kochen und verspeisen. Auch hier steht das Verspeisen von Kinderfleisch als Symbol absoluter Macht....https://apolut.net/epstein-files-die-buchse-der-pandora-ist-geoffnet-von-paul-clemente/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Beben erschüttert Evangelikalien. Mal wieder! Oder besser gesagt: Schon wieder! In einem aufsehenerregenden Fall werden gegen mehrere prominenten Figuren der charismatischen Bewegung in den USA schwere Vorwürfe erhoben, die von nachweislich gefälschten Prophetien bis hin zu geistlichem und sexuellem Missbrauch reichen und die jahrelang trotz Beweisen und Aussagen Betroffener systematisch unter Verschluss gehalten und verschleiert wurden. Ausgehend von diesem jüngsten Beispiel reden Jay, Marco und Gofi über ein System der Dominanz, das solche Verhaltensweisen nicht nur begünstigt, sondern in Kauf nimmt, über Cover-Up-Culture, Megachurches, Prophetie und den Umgang mit den Opfern dieser Systeme. Und es geht darum, dass es sich hierbei keineswegs um ein Randthema einer speziellen charismatischen Gruppe handelt. Denn deren Einfluss reicht mittlerweile bis in die höchsten Kreise der Trump-Regierung einerseits und hat besonders durch ihr Liedgut Einfluss auf nahezu alle evangelikalen Gemeinden weltweit, also auch im deutschsprachigen Raum. Ein Gespräch über Macht, Missbrauch, Vertuschung und der Frage wer oder was geschützt werden soll. SHOWNOTES: Hossa-Con-Anmeldung: https://www.ec-altenau.de/veranstaltungen/veranstaltungen-details/veranstaltungen_3#leitung Zum Video von Mike Winger: https://www.youtube.com/watch?v=GH05S53QlY0
Die Olympischen Winterspiele in Italien sind durch die Politik der Regierung Trump politisch aufgeladen. Wie positionieren sich die Athleten? Und leidet darunter die Faszination Olympia?
Zu faul und zu oft krank? Merz kritisiert Deutsche | Deutschlands Gold liegt bei Trump: was kann schon schiefgehen? | Deutsche Autoindustrie: Zwischen Benzin-Romantik und E-Autos - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Zu faul und zu oft krank? Merz kritisiert Deutsche | Deutschlands Gold liegt bei Trump: was kann schon schiefgehen? | Deutsche Autoindustrie: Zwischen Benzin-Romantik und E-Autos - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Bruuuuuce! Der Boss bezieht mit dem Song „Streets of Minneapolis“ laut und deutlich Stellung gegen die Tötung von Renee Good und Alex Pretti durch ICE-Agenten in den Straßen von Minneapolis. Auch andere Künstler beschwören den firiedlichen Widerstand gegen die Vorgehensweise der Trump-Regierung. Manche Protest-Songs wie „For what it´s worth“ haben über 61 Jahre auf dem Buckel und sind wieder brandaktuell. Henning & Till reden über ihre Gefühle in diesen aufwühlenden Zeiten. Die Songs der Sendung: 1) Streets of Minneapolis / Bruce Springsteen2) Kristallnaach / BAP3) Ja und!? / Udo Lindenberg4) Smile / Madsen5) He got game / Public Enemy6) For what it´s worth / Buffalo Springfield7) Menschenfresser / Rio Reiser8) Get up, stand up / Bob Marley & The Wailers9) Hengstin / Jennifer Rostock10) Slippin´ into darkness / War Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Wort taucht derzeit immer wieder auf: "Weckruf". Ex-US-Präsident Barack Obama hat das, was auf den Straßen von Minneapolis passiert ist, einen Weckruf für jeden Amerikaner genannt. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die nach wie vor ungeklärte Lage in Grönland als Weckruf für ganz Europa bezeichnet. Und die USA-Expertin Cathryn Clüver Ashbrook hat ein Buch geschrieben, das das Wort ebenfalls im Titel trägt: "Der amerikanische Weckruf". Im Gespräch beschreibt die Politikwissenschaftlerin, was sie am Demokratie-Abbau der Trump-Regierung besonders schockiert. Und sie warnt: schon jetzt sind in Deutschland Vorläufer ähnlicher Entwicklungen zu sehen: Geld aus USA für die AfD, eine neue Denunziationskultur an Schulen etwa. "'Wir müssen diesen Weckruf annehmen", sagt sie. "Wenn es in den USA möglich ist, kann es auch hier passieren." Außerdem geht es um Bundeswehr-Familien, die nach Litauen umziehen sollen. Und wussten Sie, dass es eine deutsche Arktis-Strategie gibt? Es gibt sie, wenn auch noch nicht der neuen Realität unter Trump angepasst.
Trumps Board of PeaceTrumps Friedensrat stellt eine Revolution von oben dar. Trump regiert wie ein König und verquickt dabei Politik und private Geschäfte. Die ganze Welt lässt sich das klaglos bieten. Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Die Staatengemeinschaft auf diesem Globus gibt gerade ein extrem erbärmliches Bild ab.Das war recht gut zu erkennen am 17. November 2025. Da wollte die Regierung der USA unter Donald Trump gerne die Genehmigung und Unterstützung eines Friedensrates für den Gazastreifen vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erhalten. Nach Darstellung der US-Delegation sollte dieser Friedensrat als Subunternehmen der Vereinten Nationen einen Frieden im Gazastreifen aushandeln und langfristig für Frieden in der erschütterten Region sorgen. Es wurde von einzelnen Delegierten Skepsis geäußert. China bemängelte, dass der Text der Resolution sehr schwammig ausgefallen war. Anderen Delegierten fiel auf, dass die Palästinenser in Trumps Entwurf gar nicht vorkamen. Schließlich aber nickten dreizehn Mitglieder des Weltsicherheitsrats den Entwurf von Trump ab. China und Russland hätten den Text mit einem Veto durchfallen lassen können. Sie taten es aber nicht. Sie enthielten sich lediglich der Stimme. Die Resolution 2803 beauftragte die Trump-Regierung, den Board of Peace ins Leben zu rufen.Die ehrenwerten Damen und Herren des Weltsicherheitsrats haben ein Blinde-Kuh-Spiel veranstaltet. Kollektive Amnesie erfasste am 17. November 2025 alle Delegierten. Denn die UNO hatte seit 1949 immer wieder in Resolutionen die Einrichtung eines vollwertigen Staates der Palästinenser gefordert. Besonders nachdrücklich wurde die Zweistaatenlösung in der Resolution 1397 im Jahre 2002 angemahnt. Davon war jedoch im letzten Herbst gar nicht mehr die Rede. Kein Wunder. Die energischen Anwälte der Palästinenser wie Muammar Al Ghaddafi oder Bashar al Assad sind von der Bildfläche verschwunden. Viele arabische Staaten im Nahen Osten sind jetzt zerrüttet und destabilisiert.Doch auch ein anderer Tatbestand verwundert. Denn die Regierung der USA und besonders die Trump-Sippe mit ihrem Anhang Jared Kushner, sowie der frühere britische Premierminister Tony Blair und Außenminister Marco Rubio hatten im August letzten Jahres im Weißen Haus den Entwurf einer israelischen Investorengruppe unterstützt und zur eigenen Agenda gemacht. Der Plan mit dem Namen GREAT (Gaza Reconstitution, Economic Acceleration and Transformation) sieht vor, die Palästinenser zur Auswanderung zu bewegen und dann auf dem ethnisch „gesäuberten“ Gelände eine hochmoderne Sonderwirtschaftszone mit acht Smart Cities sowie Autofertigungshallen für Tesla zu errichten. Dieser Plan war öffentlich zugänglich und ich habe den Plan ausführlich an dieser Stelle im September letzten Jahres dargelegt (1). Keiner kann sagen, er habe nichts gewusst. Allein die Unverschämtheit, auf dem Leichenberg von etwa 70.000 ermordeten Zivilisten eine Sonderwirtschaftszone zu planen, kann kaum noch in Worte gefasst werden.Trumps Board of Peace ist in Davos am Rande des Weltwirtschaftsgipfels konstituiert worden. Die Struktur des Trump'schen „Friedensrats“ ist ein Witz. Alleiniger Vorsitzender dieses Gremiums ist US-Präsident Donald Trump. Trump alleine bestimmt, welche Länder in diesem Friedensrat sitzen dürfen. Trump alleine entscheidet, welche Länder auch wieder rausfliegen. ...https://apolut.net/fuchse-verwalten-den-huhnerstall-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser "Hot Take"-Folge von "Bei Burger und Bier" sprechen wir über die Tötung des US-Bürgers Alex Pretti durch Bundesbeamte in Minneapolis. Was viele im Land als brutale Hinrichtung sehen, versucht die Regierung als legitime Notwehr gegen einen „Terroristen“ darzustellen. Was bedeutet die Tat für die USA und die Macht Donald Trumps? In dieser Folge: Der Vorfall in Minneapolis: Was ist genau passiert? Video-Beweise vs. Regierungs-Statements: Wie Handyvideos die offizielle Version (Notwehr) als Lüge entlarven. Politische Reaktionen: Wie die Trump-Regierung und Sicherheitsbehörden versuchen, das Opfer als "Terroristen" zu framen und wie sich die US-Bevölkerung gegen die Übergriffe der Behörden wehrt. Ausblick: Eskaliert die Lage weiter oder rudert die Trump-Regierung zurück, zumindest für den Moment? Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zur Folge? Schreibt uns! beiburgerundbier@gmail.com
Minneapolis: Nach zwei tödlichen Schussabgaben innerhalb weniger Wochen – die Erschiessung der Amerikaner Renée Goode und Alex Pretti – wächst die Angst in der Bevölkerung vor der Grenzpolizei ICE. Aber auch Wut und Widerstand flammen auf: Tausende demonstrieren gegen das Vorgehen der Behörden: Anwohner organisieren sich in Netzwerken, beobachten Einsätze und warnen Migranten vor Razzien. USA-Korrespondent Christian Weisflog war vor Ort und schildert, wie sich selbst konservative Bürger mit Migranten solidarisieren und wie die Trump-Regierung mit einem aggressiven Narrativ reagiert. Gast: Christian Weisflog, Korrespondent USA Host: Alice Grosjean [Christians Reportage](https://www.nzz.ch/international/minneapolis-zwischen-furcht-und-widerstand-ich-bin-eingebuergert-aber-habe-echt-angst-ld.1921845) in Minneapolis, kurz bevor Alex Prettis Tod noch mehr Chaos auslöste. Und falls du noch kein Abo hast - [hier ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)findest du das Probe-Abo zum Testen.
Nach erneut tödlichen Schüssen von ICE-Einsatzkräften in Minneapolis herrscht in der US-Stadt Entsetzen und Wut. Stößt Donald Trump bei der Umsetzung seiner Migrationspolitik an Grenzen? Oder sind die Razzien ein Zeichen für das Wanken des Rechtsstaats? Gorgis, Elena www.deutschlandfunk.de, Zur Diskussion
Ingo und Jiffer sprechen über den jüngsten ICE-Einsatz in Minneapolis, bei dem schon wieder ein unbeteiligter US-Bürger von Beamten der US-Einwanderungsbehörde erschossen wurde. Zehntausende Demonstranten protestierten daraufhin gegen die brutale und willkürliche Gewalt der Bundespolizisten. Jiffer bemerkt: "Es geht hier nicht mehr um Einwanderung, sondern um Einschüchterung, um einen ideologischen Krieg zwischen MAGA gegen WOKE". Die beiden diskutieren die Frage, ob es vor den Zwischenwahlen im November zu "bürgerkriegsähnlichen Zuständen" kommen könnte - mit Demonstrationen, Ausschreitungen und weiteren tödlichen Schüssen. Überspannt Trump da gerade den Bogen? Oder könnte das Ganze gar eine Strategie der Trump-Regierung sein, um US-Bürger einzuschüchtern und vom Wählen abzuhalten? Nach den erneuten tödlichen Schüssen fordern auch immer mehr Republikaner die Aufklärung des ICE-Einsatzes. Und die Demokraten drohen mit der Blockade des Haushaltsgesetzes - damit wachsen die Chancen für einen neuen Shutdown. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de! Druck auf die Trump-Regierung wächst https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/proteste-ice-minneapolis-100.html Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
Herzlich willkommen zum Gründer-Podcast! In dieser Folge wagen Yannick und Ole einen Blick in die Zukunft: Welche Entwicklungen erwarten uns in den Bereichen Tech, KI, Wirtschaft, Marketing und Politik? Die beiden Hosts diskutieren offen über die Herausforderungen von Prognosen in einer Welt, die zunehmend komplexer und unvorhersehbarer wird – von der Trump-Regierung bis zu disruptiven Technologien wie KI und Robotics. Mit viel Augenzwinkern, Mut zur Konfrontation und hoffnungsvollen wie kritischen Analysen erleben wir, wie sie sich gegenseitig die Stirn bieten, gewagte Thesen aufstellen und auch mal nachdenklich-optimistisch in das kommende Jahr blicken. Egal ob KI-Blase, Wirtschaftswachstum oder politische Überraschungen – die Gründer liefern Denkanstöße, Einschätzungen und die perfekte Portion Streitlust für alle, die wissen wollen, was 2026 wirklich auf uns zukommen könnte. Viel Spaß beim Zuhören!Timestamps:00:00 Zweifel an Vorhersagen und Wandel03:55 KI-Bewertungen könnten deutlich fallen09:33 Warnung vor Gründungs-Scam12:56 Zukunft Robotik: Noch Frühphase14:15 Apple Vision: Günstigere Version 202619:26 Verhaltenes Wirtschaftswachstum prognostiziert22:47 Unabhängigkeit der FED diskutiert24:26 SpaceX, Marketing und KI-Inhalte27:08 KI-Kampagnen: Fortschritt mit Herausforderungen32:19 Krypto-Märkte gewinnen externe Relevanz37:02 AfD-Regierungsverantwortung 2026?38:19 AfD-Dominanz in Ostdeutschland
Nach dem Mord an Rene Good zeigt die US-Antimigrationsbehörde ICE keine Reue oder Zurückhaltung, im Gegenteil: Die volle Rückendeckung der Trump-Regierung bestärkt sie in ihrem rechtlosen Gewaltrausch gegen alle, die nicht auf ihrer Seite sind. Artikel vom 16. Januar 2026: https://jacobin.de/artikel/trump-usa-ice-migration-rassismus-deportation Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
In Minneapolis wird Renee Nicole Good von einem Beamten der Einwanderungsbehörde ICE erschossen. Videos von dem Vorfall gehen sofort um die Welt. Die Trump-Regierung spricht von “Notwehr” des Beamten, von einem “act of domestic terrorism” des Opfers. Ermittlungen gegen den Beamten werden offenbar behindert, stattdessen spricht der Vizepräsident von “absoluter Immunität” für den Schützen. Nicht zum ersten Mal fragen wir uns: was ist da los? Wie weit eskaliert die Politik der Gewalt? Zum einen innerhalb der USA, zum anderen aber auch außenpolitisch, wo Trump immer aggressiver gegenüber Dänemark und Grönland auftritt. Kennt Trumps Politik noch Grenzen? Anne Will spricht in dieser Folge mit Rieke Havertz, der Internationalen Korrespondentin der Zeit. Sie hat viele Jahre aus Washington berichtet und auch die Trump-Regierung journalistisch begleitet. Gemeinsam diskutieren sie die innenpolitischen Spannungen nach dem Tod von Renee Good, die außenpolitische Machtlosigkeit der Bundesregierung gegenüber dem (noch?) Verbündeten und sie machen auch einen Ausflug nach Grönland. Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, der 14.01.26 um 16 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Sie möchten Werbung in unserem Podcast schalten? Dann schreiben Sie eine Mail an: dirk@mitvergnuegen.com Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/politik-mit-anne-will-podcast-live-2026 06.05.26 Stuttgart 17.06.26 München 06.10.26 Hannover 03.11.26 Berlin WICHTIGE QUELLEN: New York Times: “Two Hours, Scores of Questions, 23,000 Words: Our Interview With President Trump”, 11.01.2026 New York TImes: Videos Contradict Trump Administration Account of ICE Shooting in Minneapolis, 08.01.2026 CNN: Stephen Miller says US is using military threat to maintain control of Venezuela, 05.01.2026 Die Zeit: Grönlands Kriegerinnen, 26.12.2025 Die Zeit: Gast zweiter Klasse, 13.01.2026 Die Zeit: Der Alltag, ein Glücksrad, 01.12.2025 Joe Rogan Experience: #2437 - Rand Paul, 13.01.2026 EMPFEHLUNGEN: Ok,America? ZEIT-Podcast: "She was good" – Renee Nicole Good, erschossen von einem ICE-Beamten, 09.01.2026 Rieke Havertz: Goodbye, Amerika? Die USA und wir – eine Neuvermessung. Aufbau Verlag, 2025. Impressum: Redaktion: Sven Knobloch, Leon Ueberall Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Alex Stößlein, Patrick Zahn Sounddesign: Hannes Husten Wenn ihr Werbung schalten wollt, wendet euch gerne an die: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Anders als die anderen besprochenen Autor*innen des tl;dr-Podcasts, die an Marx oder die materialistische Tradition anknüpfen, geht es in dieser Folge um Thomas Paine – ein „radikaldemokratischer Reformer“ (E.P. Thompson) des 18. Jahrhunderts. Paine war sowohl an der Unabhängigkeit der heutigen USA beteiligt, als auch an der Französischen Revolution – wo er mit Robespierre und den Jakobinern in Konflikt geriet. In seinem ungewöhnlich auflagenstarken Buch „Die Rechte des Menschen“ positionierte sich Thomas Paine bereits 1791 entschieden gegen die Monarchie und jegliche Art von Erbfolge im Bereich der Politik. Auch der Adel tue nach Paine nichts anderes, als sich Länder und Menschen durch Raub anzueignen – auch durch Steuern. Während die USA in diesem Jahr den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeitserklärung feiern, drohen sie unter der Trump-Regierung in jene Machtkonzentration zurückzufallen, gegen die sich die Amerikaner*innen einst auflehnten. Die aktuellen „No Kings“-Proteste rufen in Erinnerung, was Paine bereits vor 250 Jahren proklamierte. Paine plädierte dafür, dass das Volk der Souverän sein muss. In dieser Auffassung unterscheidet Paine sich von Montesquieu und dessen Forderung nach Gewaltenteilung. Es brauche demnach keine Trennung von Exekutive und Legislative und auch kein Zwei-Kammern-System, sondern allein die Durchsetzung der Volkssouveränität. Ein Parlament darf nach Paine nicht die Partikularinteressen einiger weniger vertreten, sondern muss der Volkssouveränität folgen und für das Glück aller sorgen. Damit einher geht auch, dass Institutionen und Verfassungen immer überprüft und verändert werden können, genau genommen sogar von jeder Generation von neuem. Zu Gast bei Alex Demirović ist in dieser Folge Axel Rüdiger, Lehrbeauftragter an der FU Berlin für u.a. politische Theorie und Ideengeschichte. Kontakt, Kritik, Feedback: theoriepodcast@rosalux.org
Donald Trump weiß, was er will. Er will Grönland. Die größte Insel der Welt soll Teil der USA werden. Für die nationale Sicherheit, sagt er. Aber auch für die Bodenschätze, die dort vermutet werden? Für Trump ist klar: es reicht kein Abkommen, keine Militärstützpunkte, kein Investment. Er will Grönland “besitzen”. Und wie? Laut US-Regierung liegt von kaufen bis zu militärischen Optionen alles auf dem Tisch. Aber: Grönland will gar nicht Teil der USA werden, sondern unabhängig. Das Königreich Dänemark, zu dem Grönland gehört, will die Insel nicht verkaufen. Und die EU müsste Grönland im Zweifel auch militärisch verteidigen. Was würde also passieren, wenn Trump Grönland wirklich angreift? Anne Will spricht in dieser Folge mit Julian Heißler, dem Internationalen Korrespondenten der Wirtschaftswoche. Er hat viele Jahre aus Washington berichtet und auch die Trump-Regierung journalistisch begleitet. Gemeinsam diskutieren sie das Szenario durch: Was würde das für Europa, die NATO und die USA bedeuten? Und wie wahrscheinlich ist eine Auseinandersetzung wirklich? Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, der 13.01.26 um 15 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Sie möchten Werbung in unserem Podcast schalten? Dann schreiben Sie eine Mail an: dirk@mitvergnuegen.com Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/politik-mit-anne-will-podcast-live-2026 06.05.26 Stuttgart 17.06.26 München 06.10.26 Hannover 03.11.26 Berlin WICHTIGE QUELLEN: New York Times: “Two Hours, Scores of Questions, 23,000 Words: Our Interview With President Trump”, 11.01.2026 CNN: Stephen Miller says US is using military threat to maintain control of Venezuela, 05.01.2026 Wirtschaftswoche: „Natürlich können wir mit den USA sprechen“, 12.01.2026 Deutschlandfunk: Bei Grönland muss Europa eine rote Linie ziehen, 10.01.2026 Die Zeit: Gast zweiter Klasse, 13.01.2026 EMPFEHLUNGEN: Julian Heißler: Amerikas Oligarchen Geld, Macht und der Zerfall der Demokratie. Piper, 2025. Impressum: Redaktion: Sven Knobloch, Leon Ueberall Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Alex Stößlein, Patrick Zahn Sounddesign: Hannes Husten Wenn ihr Werbung schalten wollt, wendet euch gerne an die: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Wer Trumps Pläne verstehen will, muss seine Sicherheitsstrategie lesen.Ein Standpunkt von Thomas Röper.Die Aufregung um Trumps Aktionen ist groß und sie wächst fast täglich, dabei kommen sie nicht überraschend. Wer seine Sicherheitsstrategie vom November verstanden hat, der kann nicht überrascht sein - und kann sich denken, was noch kommen dürfte.Viele glauben immer noch, Trump habe keine Strategie, gehe chaotisch vor, ändere ständig seine Meinung und so weiter. Ich habe das nie gedacht und auch oft gesagt, dass ich der Meinung bin, dass Trump sehr genau weiß, was er tut, und dass er einer festgelegten Strategie folgt. Man darf nicht allen seinen Erklärungen vor der Presse und Posts auf TruthSocial allzu viel Bedeutung beimessen, denn seine Erklärungen und Posts wirken in der Tat chaotisch.Aber das ist seine Verhandlungsstrategie: Er will seine Gegner und Verhandlungspartner verunsichern und ihnen auch Angst machen, weil er dann in Verhandlungen mehr erreichen kann. Viele seiner Erklärungen und Posts sind eher als Psychoterror gegen seine Gegner und Verhandlungspartner zu verstehen.Wer diese, oft wirr erscheinenden Erklärungen und Posts aber ausblendet und nur auf das schaut, was Trump tatsächlich tut, der kann eine recht klare Linie in seiner Politik erkennen.Es steht alles in Trumps SicherheitsstrategieUnd diese Linie hat Trump in seiner Nationalen Sicherheitsstrategie vom November zu Papier bringen lassen. Ich habe bereits in einem Artikel erklärt, dass weder Trumps Vorgehen bei Venezuela noch seine Sanktionen gegen EU-Bürger wegen Zensur von amerikanischen Internetplattformen überraschend kamen, denn beides konnte man Wochen vorher mehr oder weniger deutlich in seiner Sicherheitsstrategie nachlesen.Bei Europa war Trump in der Sicherheitsstrategie besonders deutlich, denn darin hieß es unmissverständlich:„Die USA werden ihre Souveränität unmissverständlich verteidigen. Dies schließt ein, deren Aushöhlung durch transnationale und internationale Organisationen sowie Versuche ausländischer Mächte oder Akteure zu verhindern, unsere Meinungsäußerung zu zensieren oder die Meinungsfreiheit unserer Bürger einzuschränken.“Da Trump die EU in der Sicherheitsstrategie als eine der „größeren Herausforderungen für Europa“ bezeichnet hat, weil sie „die politische Freiheit und Souveränität“ unter anderem durch „die Zensur der Meinungsfreiheit und die Unterdrückung der politischen Opposition“ untergrabe, konnte wahrlich niemand überrascht sein, als die Trump-Regierung Ende Dezember die ersten EU-Bürger wegen „Zensur der Meinungsfreiheit“ zensiert hat. Das wurde in der Sicherheitsstrategie mehr als offen angekündigt.Auch bei Venezuela brauchte niemand überrascht sein, denn Nord- und Südamerika, die in den USA als „westliche Hemisphäre“ bezeichnet werden, wurde in der Sicherheitsstrategie als die für die Trump-Regierung wichtigste Region der Welt genannt, die Trump wieder unter die Kontrolle der USA zu bringen will, weshalb er sich ausdrücklich auf die Monroe-Doktrin beruft. In der Sicherheitsstrategie konnte man nachlesen, dass Trump die Monroe-Doktrin wieder aufleben lassen will, in der die USA vor 200 Jahren festgeschrieben haben, dass die beiden Amerikas ihr Hinterhof sind, in dem sie schalten und walten, wie sie wollen, und aus dem sich alle anderen Länder der Welt fernzuhalten haben....https://apolut.net/ist-die-nato-schon-tot-von-thomas-roper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es dauert keine 20 Sekunden, dann fallen die Schüsse: In Minnesota eskaliert eine Kontrolle der Einwanderungsbehörde ICE ziemlich schnell – dann ist die 37-jährige Renee Nicole Good tot. Die Art und Weise, wie es zu diesen tödlichen Schüssen kam, hat sofort zu politischen Verwerfungen geführt.Für die Trump-Regierung war es ein Akt des Terrors. Trump schreibt auf seiner Onlineplattform Truth Social, der Beamte habe in einer lebensbedrohlichen Situation gehandelt. Die Behörden und viele Menschen im Bundesstaat Minnesota sehen das anders. Der Gouverneur Tim Walz spricht von einem Akt einer feindseligen Regierung, ausgeführt von einer menschenverachtenden Behörde.Klar ist: Renee Nicole Good ist nicht die erste Person, die bei einem ICE-Einsatz stirbt. Das immer härtere Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE ist schon lange umstritten. Nun, nach dem Tod von Renee Nicole Good, könnte die Debatte eine neue Eskalationsstufe erreichen.Was macht die Einwanderungsbehörde ICE genau? Was ist ihr Auftrag? Wie hat sie sich unter Trump entwickelt? Und ist der Tod von Renee Nicole Good ein Kipppunkt in den tief gespaltenen USA?In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet US-Korrespondentin Charlotte Walser die neusten Ereignisse in den USA ein.Host: Philipp LoserProduktion: Sara SpreiterArtikel zum Thema:Der ICE-Beamte schiesst sofort – und Amerika steht vor der ZerreissprobeVon ICE erschossen: Wer war Renee Nicole Good?ICE-Beamter tötet Frau – das ist bislang bekanntICE-Beamter erschiesst Frau in Auto – Proteste brechen ausWann darf die Polizei zur Waffe greifen – und wann nicht? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Eine 37-jährige US-Amerikanerin stirbt durch Schüsse eines Beamten der Einwanderungsbehörde ICE. Der Mann feuert aus kurzer Distanz durch die Frontscheibe des Autos und trifft die Fahrerin tödlich. Während die Trump-Regierung den Beamten in Schutz nimmt, gibt es wütende Worte aus Minneapolis. ICE verursache nur Chaos und helfe niemandem, sagte der demokratische Politiker und Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey. Aus der Trump-Regierung kommen dagegen Vorwürfe gegen die getötete Frau: Die Heimatschutzministerin spricht gar von «Terror». Aus dem Video, das online kursiert, könne man das nicht schliessen, sagt USA-Expertin Julia Simon. «Deshalb finde ich es sehr schwierig, dass die Regierung diese Beurteilung trifft, die Handlung rechtfertigt und nicht prüft, wie überhaupt diese Situation zustandegekommen ist», so Simon. News Plus fragt die Expertin auch, ob mit dem Tod der US-Amerikanerin eine neue Eskalationsstufe erreicht ist und wo das noch hinführen könnte. ____________________ Habt ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Julia Simon, USA-Expertin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen ____________________ Links: Unsere Folge zur Behörde ICE vom 10. Juni 2025: https://www.srf.ch/audio/news-plus/ice-proteste-in-los-angeles-was-steckt-hinter-dieser-us-behoerde?id=AUDI20250610_NR_0032 ____________________ Team: - Moderation: Dominik Brand - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Reena Thelly ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr,I rechtzeitig zum Feierabend.
Was wird nun in Venezuela passieren? Es scheint, als wisse das nicht einmal die Trump-Regierung.
Alle fünf großen US-Offshore-Windprojekte, die sich derzeit im Bau befinden, sind ausgesetzt. Hintergrund ist eine umfassende Überprüfung der Windenergie durch die Trump-Regierung. Das Pentagon warnt, dass militärische Radarsysteme gestört werden können.
Und plötzlich sind wir allein: Dass Wladimir Putin Europa verachtet, war bekannt. Doch unter der Trump-Regierung wendet sich jetzt auch unser engster Verbündeter ab. In der neuen Nationale Sicherheitsstrategie der USA ist die Rede vom „Widerstand gegen Europas derzeitige Entwicklung“. Manche, wie der Sicherheitsexperte Carlo Masala sagen, Trump wolle die EU zerstören. Der Schock sitzt tief. Wird der alte Kontinent jetzt endgültig zum Spielball autoritärer Mächte? Wie soll, wie kann die EU auf die Kampfansage aus Washington reagieren? Und welchen Platz hat Europa künftig in der Welt? Michael Risel diskutiert mit Prof. Dr. Gerlinde Groitl – Politikwissenschaftlerin an der Universität Regensburg und Leiterin des Institut für Sicherheit und Strategie; Jörg Lau – außenpolitischer Korrespondent "DIE ZEIT"; Prof. Dr. Andreas Rödder – Historiker an der Universität Mainz und Leiter der Denkfabrik "R21"
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Geldnot, Bildungslücken und Grenzpolitik: Stuttgart droht die Zahlungsunfähigkeit, während Bestseller-Autor Kiyosaki unser Schulsystem hart kritisiert. In den USA vermeldet die Trump-Regierung einen historischen Stopp illegaler Einreisen. Drei Perspektiven auf eine Welt im Wandel – lesen Sie jetzt die Hintergründe.
In Europa hat sie ein Beben ausgelöst, in den USA immerhin ein Grollen: Die Nationale Sicherheitsstrategie der zweiten Trump-Regierung behandelt alte Feinde wie Russland und China gnädig und geht mit den aktuellen Regierungen in der EU hart ins Gericht. Viel Sympathie zeigt der innere Kreis rund um Donald Trump dagegen für Europas Rechte. In der heutigen Folge blicken wir darauf, wie wichtig diese Nationalen Sicherheitsstrategien sind, warum wir glauben, dass die Europäer im ersten Amtsjahr von Trump 2.0 taktische Fehler gemacht haben und was die neue Ausrichtung der USA für Europa bedeutet. Bitte macht weiter mit bei unserer Umfrage unter https://bit.ly/burgerundbier Und schreibt uns gerne unter beiburgerundbier@gmail.com
Die Auslosung der Fußball-WM 2026 haben Jiffer Bourguignon und Ingo Zamperoni live im Fernsehen verfolgt. „Das wirkte wie ein Eurovision Song Contest – eine Mischung aus Show, Unterhaltung und Werbemesse“, beschreibt sie die extravagante Zeremonie im Kennedy Center in Washington. Dass US-Präsident Trump den neu geschaffenen FIFA-Friedenspreis erhalten hat, fand Jiffer peinlich für jemanden, der die Nationalgarde auf US-Bürger ansetzt und sie zu Staatsfeinden erklärt. Außerdem sprechen die beiden über die neue Sicherheitsstrategie der USA. Der Kurswechsel sei zwar nicht überraschend, aber so ausformuliert dann doch schockierend, denn das Papier liest sich wie ein Frontalangriff auf Europa, sagt Ingo, denn die US-Regierung wolle Widerstand gegen Regierungen in EU-Staaten nun sogar kultivieren, man wolle sich einmischen. „Das ist nicht nur übergriffig, sondern eine Kampfansage.“ Im Prinzip habe die Trump-Regierung es jetzt noch einmal schriftlich abgegeben, dass Europa künftig militärisch und strategisch nicht mit den USA rechnen könne. Ingo sieht in der neuen Strategie den bislang deutlichsten Weckruf für Europa. „Andererseits, ganz überspitzt gesagt, könnte man Trump für diese Klarheit fast dankbar sein, weil er uns zu echten Entscheidungen zwingt.“ Für Jiffer ist die neue Strategie der Gipfel der „America First“-Politik von Trump. Am Ende gehe es Trump um knallharte wirtschaftliche Interessen: „Nicht nur America first, sondern Amerika allein. Das ist ein neuer, einsamer Kurs, weit weg von früherem Goodwill.“ Wir wollen Eure Fragen für die Sonderfolge zum Jahresende im Podcast beantworten. Schickt uns eine Sprachnachricht oder Frage bitte bis zum 11.12. an podcast@ndr.de Reaktionen auf US-Sicherheitsstrategie https://www.tagesschau.de/ausland/europa/us-sicherheitsstrategie-reaktionen-100.html So lief die Auslosung zur Fußball-WM 2026 in Amerika https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/auslosung-fussball-wm-usa-100.html Alle Folgen des Podcasts „Amerika, wir müssen reden!“ https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Die 100 – was Deutschland bewegt – TV Diskussion mit Ingo Zamperoni https://www.ardmediathek.de/tv-programm/6900c73d79fef7a6bc17fcbc Hier könnt ihr den Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: Der Fall Vuskovic – Opfer oder Täter - ab 10.12.2025 https://www.ardaudiothek.de/sendung/geheimsache-doping-der-podcast/urn:ard:show:6c554cec39f52bab/
Juan Orlando Hernández sass in einem Gefängnis im US-Bundesstaat Virginia. Der Ex-Präsident von Honduras (2014 bis 2022) war wegen Drogenhandels im grossen Stil zu mehr als 40 Jahren Haft verurteilt worden. Er soll Schmugglern geholfen haben, Kokain in Richtung USA zu schleusen. Nun ist er aus der Haft entlassen worden. Hernández ist einer von vielen Verurteilten, die Trump begnadigt hat. 236 waren es in der ersten Amtszeit, jetzt nach einem Jahr schon fast 2000. Aus dem Gefängnis heraus hatte er Donald Trump um Gnade gebeten: «Ihre Widerstandsfähigkeit, trotz der Verfolgung und Strafverfolgung, der Sie ausgesetzt waren, liess Sie in dieses grossartige Amt zurückzukehren – und das alles nur, weil Sie Ihr Land wieder gross machen wollten», schrieb Hernández in einem Brief an Trump. Worte, die den US-Präsidenten nicht unbeeindruckt liessen.Dazu kommt, dass Präsident Trump keine Berührungsängste hat, wenn ein lukratives Geschäft lockt. Das zeigt auch sein entspannter Umgang mit Geschenken, sei es ein Jumbojet aus Katar oder ein Goldbarren aus der Schweiz. All das wirft ein Licht auf den delikaten Umgang der Trump-Regierung mit Korruption, Bestechlichkeit und Bereicherung.Nutzt Trump sein Amt, um sich und die Seinen zu bereichern? Ist das alles noch legal oder schon korrupt? Und wie steht es um den amerikanischen Rechtsstaat? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Martin Kilian. Kilian war während Jahren USA-Korrespondent und lebt in Charlottesville, Virginia.Produzent: Noah Fend Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Mit einem geheimen "Friedensplan in 28 Punkten" sucht die US-Regierung von Präsident Donald Trump offenbar den seit fast vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg in der Ukraine zu beenden. In der aktuellen Ausgabe sprechen Anna Engelke und Stefan Niemann über diesen an amerikanische Medien durchgestochenen "Friedensplan", der seinen Namen kaum verdient, weitgehend die Handschrift des Kremls trägt und Europa sowie die Ukraine kalt erwischt. Während Washington und Moskau das Papier noch herunterspielen, wächst in Europa die Sorge: Wurde über die Köpfe Kiews und Brüssels hinweg verhandelt - und werden am Ende Russlands Maximalforderungen bedient, der von Putin befohlene Angriffskrieg belohnt? Die Ukraine Korrespondentin Rebecca Barth analysiert im Gespräch, was bislang zum 28-Punkte-Plan bekannt ist. Sie bezeichnet das Schriftstück als "wirres Papier", das an der Dynamik des Krieges zum aktuellen Zeitpunkt nichts ändere. Stefan beleuchtet Russlands anhaltenden Terror aus der Luft, der die ukrainische Bevölkerung schwer belastet. Allein bei einem Raketenangriff auf die westukrainische Stadt Ternopil wurden 28 Menschen getötet, darunter drei Kinder. Außerdem spricht Anna Engelke in dieser Ausgabe mit dem Investigativ-Reporter und Buchautor Christian Schweppe über den neuen Digitalfunk der Bundesweher. Der Journalist beobachtet die deutsche Sicherheitspolitik bereits seit Jahren, war mit der Bundeswehr selbst in Afghanistan, Mali und Niger. Die aktuelle Technik sei laut Schweppe aus dem Jahr 1982 - mit der Erneuerung werde sie auf eine ganz neue Stufe gesetzt. Die Bundeswehr will mit dem Projekt "Digitalisierung landbasierter Operationen" alle Soldatinnen, Soldaten und Fahrzeuge in Echtzeit vernetzen. Es geht um eine "vernetzte Operationsführung, da werden Daten in Echtzeit getauscht, da geht es um einen richtigen Informations- und Kommunikationsverbund”, so Schweppe. Doch die Software hakt, Zeitplan und Kosten laufen aus dem Ruder. Wer trägt die Verantwortung - Industrie, Beschaffungsamt oder Minister Pistorius selbst? Auch über die Rolle von Pistorius spricht Schweppe in dieser Ausgabe. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Interview mit dem Journalisten und Autor Christian Scheppe https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-335664.html Abc-News: Der 28-Punkte-Friedensplan der Trump-Regierung für Ukraine und Russland https://abcnews.go.com/International/trump-administrations-28-point-ukraine-russia-peace-plan/story?id=127735249 tagesschau.de: Viele Zugeständnisse - und nur vage Garantie https://www.tagesschau.de/ausland/europa/us-plan-ukraine-100.html Podcast-Tipp: "Seweryna und die unsichtbaren Nazis" https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:fdb83c5530d71150/ ARD History: “Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen” (TV-Dokudrama) https://1.ard.de/Nuernberg45
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Kurz vor Ende der Amtszeit Joe Bidens hatte dessen Regierung ein Gesetzespaket vorbereitet, das Passagieren in den USA bei Flugverspätungen feste Entschädigungen zusichern sollte. Nach dem Regierungswechsel in Washington hat die Trump-Administration das Vorhaben nun vollständig eingestellt – mit Verweis auf Bürokratie, Kosten und ihr Deregulierungsprogramm.
In einem ungewöhnlichen Schritt stuft die Trump-Regierung vier linksextreme Organisationen als Terrorgruppen ein - in Europa. Betroffen ist auch eine Gruppierung in Deutschland.
Zwei prominente US-Abgeordnete fordern die Trump-Regierung auf, die Klage von Falun-Gong-Praktizierenden gegen Cisco zu unterstützen. Die Kläger werfen dem Unternehmen vor, die Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden in China erleichtert zu haben.
Bei den Zwischenwahlen in Argentinien am 26. Oktober fuhr die Partei „La Libertad Avanza“ von Präsident Javier Milei, der sich selbst als „Anarcho-Kapitalist“ bezeichnet, einen vielbeachteten Sieg ein. Einen Wahlsieg von über 40 Prozent, den in dieser Höhe keine Umfrage vorhergesagt und selbst enge Parteigänger nicht erwartet hatten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Doch nebenWeiterlesen
Die EU verhängt ihr 19. Sanktionspaket, auch die Trump-Regierung geht gegen russische Ölkonzerne vor. Wir sprechen mit Militärexperte Nico Lange und unserem EU-Korrespondenten Thomas Gutschker.
Trump klagt beim höchsten US-Gericht, um trotz eines Gerichtsbeschlusses die Nationalgarde nach Chicago zu entsenden.
Deutschland verlegt Kampfjets nach Polen. Die USA entziehen Ausländern das Visum, die sich aus Sicht der Trump-Regierung unanständig über das Kirk-Attentat äußern. Und der an Krebs erkrankte Thriller-Autor Jussi Adler-Olsen spricht über den Tod. Die Artikel zum Nachlesen: Widerstand gegen Wehrpflicht: Die SPD wiederholt ihre alten Fehler Ranking der Reisefreiheit: USA fallen aus den Top Ten der »mächtigsten« Pässe der Welt Erfolgsautor Jussi Adler-Olsen über das Sterben: »Ich muss dem Zoll erklären, warum ich eine Tüte voll mit Drogen dabeihabe«+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
An Tag 1314 des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine beleuchtet der Podcast “Streitkräfte und Strategien” zwei Themen. Es geht um Drohnenabwehr und Trumps Friedensplan für Gaza analysiert. Diesen hat der US-Präsident im Beisein von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu in Washington vorgelegt. Viele westliche und auch etliche arabische Länder begrüßen den 20-Punkte-Plan. Ob auch die islamistische Hamas zustimmt, ihre Waffen niederzulegen und sich zurückzuziehen, ist aber noch völlig offen. Der langjährige Nahost- und USA-Korrespondent Torsten Teichmann hat noch viele Fragen. Er vergleicht im Gespräch mit Host Stefan Niemann den bereits detaillierte Vorschläge für einen Wiederaufbau enthaltenden Text mit einem Investmentplan: “Das eine ist das Papier, das andere ist die Praxis”. Da Deutsche Journalisten nach wie vor nicht in den Gazastreifen dürfen, sei es sehr schwer abzusehen, wie Hamas-Anhänger auf Trumps Friedensplan reagieren werden. “Es sind bei der Einschätzung Gazas ja viele Fehler gemacht worden in den letzten Jahren.” Deshalb ist Teichmann eher skeptisch. “Was wir in den letzten Jahren an Leid gesehen haben, glaube ich, dass die Hamas sich nicht darauf einlassen wird.” So sehr man den leidenden Menschen einen Frieden wünschen würde, müsse man auch mit einer Fortdauer des Krieges rechnen – falls Trumps Plan scheitere. “Und das ist schon sehr traurig”, so das Fazit des Nahost-Kenners. Kai Küstner blickt voraus auf den EU-Gipfel in Kopenhagen, bei dem es auch um den von EU-Kommissionschefin von der Leyen geforderten “Drohnenwall” gehen wird. Vorerst aber sind die Europäer damit beschäftigt, es nicht zu weiteren Störungen im dänischen Luftraum durch Drohnen kommen zu lassen – dabei hilft auch die Bundeswehr. Hintergründe liefert Kai auch zu Andeutungen aus der Trump-Regierung, die USA könnten der Ukraine – via Europa – Tomahawk-Cruise-Missiles liefern. Dies wäre ein mächtiges Druckmittel, weil die Ukraine damit auch Luftwaffen-Stützpunkte, Energie-Infrastruktur und Waffendepots tief im russischen Hinterland treffen könnte. Ob Trump aber – frustriert wegen seiner bislang erfolglosen Bemühungen um einen Frieden zwischen Russland und der Ukraine – diese weitreichende Entscheidung wirklich trifft, ist fraglich. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Was sieht der Gaza-Friedensplan vor? https://www.tagesschau.de/ausland/asien/friedensplan-usa-gazastreifen-israel-100.html Liefern die USA der Ukraine Tomahawk-Marschflugkörper? https://www.washingtonpost.com/world/2025/09/29/ukraine-tomahawks-russia-kellogg-vance/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Vassili Golod zum Thema Wehrpflicht im Machiavelli-Podcast über Rap und Politik https://www.ardaudiothek.de/sendung/cosmo-machiavelli-rap-und-politik/urn:ard:show:2f5e3441cb1f18ec/
Barenberg, Jasper www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Das Thema unserer ersten Diskussion ist die Umbenennung des US-Verteidigungsministeriums in „Kriegsministerium“. Anschließend sprechen wir über einen seit langem bestehenden historischen Streit zwischen der Ukraine und Polen, der nun endlich beigelegt wird. Danach geht es um ein Dokument, das von 85 Klimawissenschaftlern als Reaktion auf den Klimawandel-Bericht der Trump-Regierung verfasst wurde. Und zum Schluss sprechen wir über den Kulturkanon der schwedischen Regierung, der aus 100 Werken, Marken und Ideen besteht, die die schwedische Identität definieren sollen. Überraschenderweise hat es ABBA nicht auf die Liste geschafft. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Coordinating Conjunctions. Wir sprechen über den Schrebergarten. Das ist ein kleines Stück Land, dass man in Deutschland pachten kann, um Obst und Gemüse anzubauen und sich eine Auszeit vom städtischen Trubel zu gönnen. Für einige ist der Schrebergarten eine persönliche Oase, für andere der Inbegriff von Spießigkeit. (Pause, Themawechsel) Wenn man eigene Hühner und täglich frische Eier haben will, gibt es viel zu beachten. Jeder sollte sich über die Anfangskosten und Unterhaltskosten im Klaren sein. Auf jeden Fall muss man von zäher Natur sein, und genau das ist die Redewendung dieser Woche. Trump ordnet Umbenennung des Verteidigungsministeriums in Kriegsministerium an Die Ukraine und Polen legen einen Streit aus dem Zweiten Weltkrieg bei Klimaforscher kritisieren den Klimawandel-Bericht der Trump-Regierung Kritik am Kulturkanon der rechtsgerichteten schwedischen Regierung Der Schrebergarten Eigene Hühner