15 Minuten Ethik. Führung. Vorurteile. INTERESSEN:Konflikt ist ein Podcast, der alle 14 Tage erscheint. Die beiden Sprecherinnen Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert diskutieren in jeder Folge einen ethisch konnotierten Begriff und dessen unterschiedliche, meist kontroverse Facetten. Wer Lust auf Anregung, Inspiration und Denkanstöße hat, ist hier richtig!
Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert

Die Rechtsprechung differenziert zwischen Fahrlässigkeit, grober Fahrlässigkeit und Vorsatz und signalisiert damit, dass es unterschiedliche Stufen der Verantwortungsübernahme gibt. Die Moral hingegen kennt nur schwarz oder weiß - sie urteilt binär - jemand ist schuld oder nicht. Beim Indizienurteil bewerten wir, obwohl wir gar nicht sicher wissen, wer Schuld ist. Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert in einem Gedankenexperiment über Schuld - und die unvermeidliche Frage, was eigentlich daraus folgen würde, wenn wir Schuld gänzlich abschaffen würden.

Haben wir uns noch im Griff? Muss das sein? Was? Kein dry January? Genuss wird in einer zunehmend moralisierenden Gesellschaft zum Rechtfertigungsproblem. Damit ist Genuss vor allem eins nicht mehr: privat. Das lustvolle Erlebnis im Sternerestaurant wird sekundär in Anbetracht dessen, wem wir damit alles schaden oder was wir alles stattdessen tun sollten. Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert über den Spagat zwischen Genuss und schlechtem Gewissen.

Müssen wir alleine sein, um einsam zu sein? Sind soziale Medien Symptom oder Ursache von Einsamkeit oder können neue Technologien sogar helfen, Einsamkeit (fast) verschwinden zu lassen? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert sprechen über ein Phänomen, zu dessen Bekämpfung Großbritannien 2018 sogar eine nationale Loneliness-Strategie eingeführt und einen eigenen Minister eingesetzt hat.

Neugier wird regelmäßig auch als Grenzüberschreitung gewertet. Übersehen wir dabei, dass wir nur wissen können, was hinter der Grenze ist, wenn wir sie überschreiten? Wer bestimmt eigentlich die moralische Grenze ab der Neugier übergriffig ist und wie kommt es, dass uns regelmäßig genau das interessiert, was sich niemand zu fragen traut? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über ein Phänomen, das mindestens so alt ist wie die Welt.

Feiern als Phänomen ist ein hochkomplexes Konzept: Es hat gleichzeitig mit Kontrolle und Kontrollverlust zu tun, es schafft Identität und zeigt, wer dazu gehört und wer nicht. Wie im Unternehmenskontext gefeiert wird, sagt etwas über die Unternehmenskultur, über Hierarchien und Vertrauen aus. Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über das Feiern. Was die Eifel damit zu tun hat? Einfach mal reinhören....

Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen Neid und Eifersucht? Wodurch entsteht Eifersucht und was macht sie mit uns? Mit unserer Gesellschaft? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über jede Menge mögliche Anlässe zum Vergleich - mehr oder weniger ratsame.

"Die da oben machen doch sowieso, was sie wollen". Wer so oder so ähnlich schon einmal gedacht hat, der kennt das Ressentiment – ein oft übersehenes, aber wirkmächtiges Gefühl, das Konflikte verschärft, Vorurteile stabilisiert und politische Dynamiken antreibt. Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch darüber, wie Ressentiment entsteht, wie es wirkt – und wie man ihm begegnen kann.

Nicht jede Hilfe ist gut. Manche entlastet, andere entmündigt. Manche rettet – andere stabilisiert genau das, was sie vorgibt zu bekämpfen. Diese Session ist kein moralischer Appell, sondern eine Einladung, Hilfe als das zu betrachten, was sie auch sein kann: ein Eingriff aus Machtverhältnissen heraus mit Nebenwirkungen. Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über die oft übersehene Frage, wann Hilfe problematisch wird – und das manchmal gerade dort, wo sie gut gemeint ist.

Wer ein "Glaubwürdigkeitsproblem" hat, ist nicht selten in der öffentlichen Wahrnehmung so gut wie erledigt. Bedeutet Glaubwürdigkeit wirklich, dass wir unfehlbar sein müssen und wie kann es gelingen, einem Glaubwürdigkeitsverlust entgegenzuwirken, wenn wir dabei erwischt werden, dass wir es nicht sind? Wofür brauchen wir das Konzept der Glaubwürdigkeit überhaupt und warum ist es uns so wichtig? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert über ein Phänomen, an dem wir als Menschen scheitern müssen - und wie es gelingen kann, aus diesem Scheitern vielleicht sogar einen Gewinn zu machen.

Muss Harmonie unbedingt Einigkeit, Übereinstimmung und Konfliktfreiheit bedeuten? Oder kann sie auch dafür stehen, dass die Kommunikation nicht abbricht obwohl wir uns uneinig sind? Wie sieht Harmonie aus, wenn sie für die Funktionsfähigkeit von Kommunikation unter Dissens steht? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert über ein moralisches Ideal, das gar keinen moralischen Anspruch braucht, um zu funktionieren.

Warum Ordnung nicht trotz, sondern aus Chaos entsteht, lebende und soziale Systeme ihre Ordnung selbst erzeugen – insbesondere dadurch, wie sie mit Störungen umgehen. Weshalb Chaos kein End-, sondern ein Übergangszustand ist, eine Art Stress-Test, der verborgene Strukturen sichtbar und Erneuerung möglich macht. Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über Chaos - und Kindergeburtstage.

Verändert Mode Epochen oder ist Mode ein Ergebnis von gesellschaftlichen Reflexen? Welche Rolle spielt Mode für Identität und Lebensgefühl, kann sie auch Ausdruck von Unternehmenskultur sein und warum war der Minirock viel mehr als nur ein Kleidungsstück? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über Stilikonen wie David Bowie, Audrey Hepburn und einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor.

Was ist eigentlich wichtiger: die Stimme oder die Substanz dessen, was gesagt wird und was passiert, wenn der Inhalt stark, aber die Stimme schwach oder sogar unangenehmen ist? Werden Stimmen eigentlich kulturell übergreifend als angenehm oder unangenehm empfunden und welche Rolle spielt die Stimme bei der Partnerwahl? Diese und andere Fragen diskutieren Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert mit der Moderatorin von Antenne Düsseldorf, Claudia Monreal.

Der Satz stammt aus einer Werbung des Magazins Handelsblatt. Er löst bei der Hälfte der Menschen Sorgen, bei der anderen Hälfte Freude aus. Letzteres passiert bei Katharina Schüller. In diesem Podcast sprechen Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert mit ihrem Gast u.a. über den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität, über die Wahrheit von Zahlen, die Relevanz von Interessen, die Konstituierung von Machtverhältnissen durch Statistiken und wir erfahren, was für eine Statistikerin die verlässlichere Entscheidungsgrundlage ist: Gefühle oder Zahlen. Auch dieser Take: Prädikat wertvoll!

Der Biologe Peter Turchin versucht, über Mustererkennung mit mathematischen Methoden Geschichte vorherzusagen, während ein Teil von uns glaubt, Geschichte passiere einfach. Während für Michel Foucault und Karl Marx Geschichte eine Geschichte der Machtverhältnisse ist, ist sie für Hegel in erster Linie ein dialektischer Prozess. Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch – unter anderem darüber, wie ein Vater seiner kleinen Tochter eine Geschichte über eine Geschichte erzählt....

Warum verstehen wir eigentlich in der Politik eine konservative Haltung oft als Eingriff in unsere demokratischen Prinzipien während wir in der Medizin gerade auf einen Eingriff in die bestehende Struktur verzichten wenn wir konservativ behandeln? Verändert sich das, was aus unserer Sicht bewahrt werden sollte und was der Veränderung weichen darf und wenn ja warum? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über das Konzept des Konservativismus.

Die Bilder in unseren Köpfen, also unsere Vorstellungen davon, wie jemand oder etwas ist, bezeichnen wir als Stereotype – und sind schnell dabei, Stereotype blöd, weil eindimensional zu finden. KI-Systeme beruhen allerdings auch auf Mustern und Verallgemeinerungen – funktionieren also recht ähnlich wie Stereotype. Ist das Erfolgsrezept von KI im Grunde vergleichbar mit unseren Vorurteilen? Und wenn ja, was bedeutet das für unseren Umgang damit? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert in einem wieder inspirierenden Gespräch mit der Speakerin und Beraterin Claudia Feiner.

Karin Barthelmes Wehr und Irina Kummert sprechen mit dem Gründer der 25hours Hotels Christoph Hoffmann über Gastfreundschaft. Was bedeutet Gastfreundschaft für den Gründer eines modernen Hotelerlebnisses? Wie gelingt es, die Sehnsucht, die wir empfinden wenn wir reisen in ein Konzept zu gießen, für den Gast fühlbar zu machen und wie geht man als Hotelier mit Trends wie Virtual Reality um, mit denen es künftig möglich sein wird, ein Hotelzimmer zu beziehen, ohne die eigenen vier Wände zu verlassen?

Selbstdisziplin gilt in der modernen Forschung als maßgebliches Erfolgskriterium – und das nicht nur im Sport. Wer sich selbst beherrschen kann, der ist besonnen und souverän. Ist glücklicher, wer statt mit dem Spatz in der Hand zufrieden zu sein, diszipliniert die Taube auf dem Dach anpeilt? Wo endet unsere Selbstdisziplin und kann man sie lernen oder ist sie angeboren? Gedeiht sie da am besten, wo sie vorgelebt wurde oder gerade da, wo sie nie eine Rolle spielte – als eine Form von Rebellion ? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über Selbstdisziplin.

Gibt es eigentlich Unterschiede zwischen dem, was wir hier in Europa cool finden und was in anderen Kulturen als cool gilt? Woher kommt der Begriff, den wir regelmäßig so selbstverständlich verwenden und was hat Coolness mit James Bond und Barack Obama zu tun? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über das, was genau die Person nicht ist, die es unbedingt sein möchte: cool.

Wenn sich eine ESG-Expertin im konkreten Fall entscheiden muss für E, S oder G – wofür entscheidet sie sich? Wie ist es zu bewerten, dass im Vergleich mit objektiven Kennzahlen zur finanziellen Stabilität ESG-Ratings gelegentlich als inkonsistent, intransparent oder gar subjektiv wahrgenommen werden und was macht Stella mit 100 T€, die sie für nichts "Vernünftiges" ausgeben darf? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch mit Stella Ureta-Dombrowsky, Gründerin, Speakerin und Podcasterin.

Was ist eigentlich das Gegenteil von Leistung und geht Leistung ohne Kompetenz? Was ist wichtiger: Leistungsfähigkeit oder Leistungsbereitschaft? Über diese und andere Fragen sprechen Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert in diesem temporeichen Take mit dem CEO und Aufsichtsrat Dr. Jörg Ehmer.

Wer könnte Fragen nach der Gen Z, was sie ausmacht, was ihr wichtig ist und was sie von anderen Generationen unterscheidet, besser beantworten als ein Vertreter der Gen Z selbst? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch mit Nicolas Wehr über Generationen – ein Take mit überraschenden und sehr interessanten Antworten. Mindestens für die Boomer Generation.

Obwohl Demokratie ein permanenter Aushandlungsprozess ist, ist sie mehr als temporärer Konsens. Wenn sich Recht aus gesellschaftlicher Vernunft entwickelt – wie bei Hegel – dann stellt sich die Frage: Wer bestimmt eigentlich, was vernünftig ist? Und in wessen Interesse wird diese Vernunft definiert? Ist das nicht letztlich eine Machtfrage? Über diese und weitere interessante Aspekte sprechen Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert mit dem "Grundgesetz-Ultra" Alois Fischer, der auf LinkedIn über 30.000 Follower hat und ein bekennender Fan des Dude aus dem großartigen Film The Big Lebowski ist.

Hypes befördern einerseits Konformismus, andererseits braucht Innovation schöpferische Abweichung, um wirksam zu werden. Hypes können eine Innovationskultur gleichzeitig beflügeln und aus dem Gleichgewicht bringen – und mit welcher Strategie letzteres verhindert werden kann. Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über Hypes – und dabei geht es bei weitem nicht nur um Schokolade.

Seriöse Studien behaupten, dass ideologisches Denken angeboren ist. In diesem Podcast wird zusätzlich die steile These aufgestellt, dass es überhaupt kein ideologiefreies Denken gibt. Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über eine Zumutung, die eigentlich ganz einfach aufzulösen ist: Ideologie.

Ist Anstand Auslegungssache, inzwischen gar Zufall oder immer noch eine Selbstverständlichkeit und wer entscheidet, was noch anständig ist und was nicht mehr? Brauchen wir ein neues Label für mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz eines eher altmodisch wirkenden Konzepts? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Austausch über ein Phänomen, bei dem Asymmetrie eine entscheidende Rolle spielt.

Auf den ersten Blick denken wir, dass in allen sicherheitskritischen Prozessen und Situationen Spontaneität fehl am Platze ist. Regeln sind Regeln. Aber ist es nicht auch so, dass Spontaneität selbst da Vorteile hat? Und worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen Spontaneität und Flexibilität? Warum glauben wir, dass in der Medizin Spontaneität fehl am Platze sei? Zumal wir gleichzeitig dem menschlichen Chirurgen gegenüber dem Roboter mehrheitlich u.a. genau deshalb den Vorzug geben, weil wir es für vorteilhaft halten, dass der Mensch sich flexibler einstellen kann? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über ein rundum spannendes Phänomen, das selbst in Führungsetagen seinen Platz haben sollte, wenn wir Innovation fördern wollen: Spontaneität.

Was ist eigentlich wichtiger wenn man sein Ziele erreichen will: Disziplin oder Motivation? Was ist denn das Gegenteil von Motivation und kann man Motivation lernen? Funktioniert Motivation bei jungen Menschen anders als bei älteren? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert in einem wieder inspirierenden und motivierenden Gespräch mit Ingo Froböse, der am 04.04.25 sein neuestes Ratgeberbuch veröffentlicht hat.

Wie geht ein Mensch mit traumatischen Erfahrungen in seiner Kindheit um? Ein möglicher Weg ist der von Marc Sinan. Er komponiert ein europäisches Friedensoratorium für ein internationales Orchester, unter Einbindung von Solisten und Solistinnen, Chören, Laiensängern und Laiensängerinnen und gibt diesem beeindruckenden Großprojekt den Namen "Befreiung". Er schafft Gemeinsamkeit durch Singen, Sprechen und Zuhören und denkt darüber hinaus über Erneuerung – zum Beispiel der Oper – nach. Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch mit Marc Sinan unter anderem darüber, ob man Befreiung nicht nur fühlen, sondern auch hören kann. Das Oratorium wird in Berlin (02. Mai), Augsburg (08. Mai) und Hamburg (10. Mai) aufgeführt.

Wenn es um Leben und Tod geht – zum Beispiel während einer Operation – dann wünschen wir uns, dass ein Mensch den Hut auf hat und die Command-and-Control-Struktur widerspruchslos funktioniert. Dass wir in der Situation selbst vielleicht auf Widerspruch verzichtet haben, bedeutet nicht, dass auch künftig alles beim Alten bleibt. Wenn das Team nach der Operation reflektiert und jemand sich traut zu widersprechen – genau da beginnt Innovation, die sich eben aus dem Widerspruch ergibt. Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über ein notwendiges Konzept, wenn wir nicht bleiben wollen wer und wie wir sind: Widerspruch.

Wie wichtig sind Waffen für den Frieden? Und ist Frieden nicht viel mehr als die Abwesenheit von Krieg? Was verstehen wir eigentlich unter einem gerechten Frieden und kann Frieden auch negative Konnotationen haben? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über ein weltumspannendes Herzensthema.

Gibt es eigentlich vollkommene Autonomie und welchen Preis müssten wir dafür bezahlen? Wie kann Autonomie mit Führung zusammengehen und was ist wichtiger: das individuelle Glück oder das Gemeinwohl? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über ein Thema, das von einer regelmäßigen Hörerin des Podcasts vorgeschlagen wurde: Die Macherinnen des Podcasts sind offen für Themenwünsche!

Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen Chancen und Möglichkeiten? Welche drei Eigenschaften sind maßgeblich wenn es darum geht, Chancen zu nutzen und kann man es lernen, Chancen als solche zu erkennen? Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch mit der Zukunftsforscherin und Keynote-Speakerin Anabel Ternès von Hattburg über Chancen.

Je gleicher die Menschen werden, desto mehr streiten sie. Es gibt Gesellschaften, die Streit explizit vermeiden und spezielle Strategien entwickelt haben, um Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen oder wenn das nicht funktioniert hat, wenigstens spielerisch zu lösen. Auch das hat wesentlich mit den eigenen Interessen zu tun. Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über ein hochinteressantes Phänomen, von dem nicht ganz klar ist, ob wir es unbedingt brauchen oder nicht.

Wenn Menschen anders als vielleicht Maschinen ohnehin nicht zu objektiven Entscheidungen fähig sind, was spricht dann gegen Freundschaften im Arbeitsumfeld und ab wann wird Freundschaft eher zu Belastung? Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert über ein Konzept, über das es wie so häufig keine einheitliche Auffassung gibt.

Wann hattest Du schon einmal das Gefühl, Dich nur zwischen Fehlern entscheiden zu können? Wenn Du Bundeskanzlerin wärst - welche drei Aspekte stünden bei Dir ganz oben auf der Agenda? Sollte Sport als politische Bühne genutzt werden - und wirst Du lieber verführt oder verführst Du lieber? Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert in einer neuen Episode unter der Überschrift: Was ich Dich schon immer mal fragen wollte.

Was ist ein Erfolgsrezept charismatischer Persönlichkeiten? Ist es eher ihre Leidenschaft für das, was sie tun oder eher ihre Fähigkeit, auch hinsichtlich ihrer Emotionen ausgewogen zu sein? Ist Leidenschaft wie Kant sagt eine "krankhafte Neigung" oder wie Nietzsche glaubt ein Ausdruck von Lebensbejahung, Kreativität und Vitalität? Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert über Besessenheit, Fanatismus, Pathos und Begeisterung - alles Facetten eines starken Gefühls, das uns zwingt, bei uns selbst und zugleich außer uns zu sein.

Aus dem Erlebnis von Langeweile kann sowohl Innovation als auch ein Defizit in der kognitiven Kontrolle resultieren. Langeweile kann konstruktiv umgesetzt werden oder maximal destruktiv. In Vorstellungsgesprächen die Frage zu stellen, wie jemand mit Langeweile umgeht, kann Aufschluss über die Persönlichkeit geben, mit der man gerade spricht. Wodurch stellt sich ein Gefühl wie Langeweile überhaupt ein und wie kanalisieren wir es? Ist gelegentliche Langeweile vielleicht sogar unverzichtbar für ein gelingendes Leben? Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert im Gespräch über ein nur auf den ersten flüchtigen Blick langweiliges Thema.

Warum reisen wir und welche unterschiedlichen Ziele verbinden wir damit? Für Jean-Paul Sartre ist das Leben eine Reise, während derer wir ständig Entscheidungen treffen und unser Leben entsprechend gestalten. Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert im Gespräch über Zeitreisen, Reisen zum Mond und alles, was damit zu tun hat, auf dem Weg zu sein.

Das Konzept der Sünde diente dazu, menschliches Verhalten in Richtung eines gewünschten Verhaltens zu steuern und funktionierte über Schuld, schlechtes Gewissen und Verdammnis. Wie aktuell ist das Konzept eigentlich noch und spielen die 7 Todsünden noch eine Rolle in unserer Gesellschaft? Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert im Gespräch über ein Phänomen, das so alt ist wie die Menschheit und gleichzeitig sehr aktuell.

Joe Biden ist zu alt. Bernard Arnault nicht. Mit 60 ist man zu alt für Miniröcke und Löcher in den Jeans. Mit 15 ist man zu jung für die Disco und zu alt, um kindisch zu sein. Wir sind ein ganzes Leben lang zu jung oder zu alt für irgendetwas – und in neun von 10 Fällen entscheiden das Andere, nicht wir selbst. Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert im Gespräch über das Alter und die Freiheit, die damit einhergehen kann.

Joe Biden ist zu alt. Bernard Arnault nicht. Mit 60 ist man zu alt für Miniröcke und Löcher in den Jeans. Mit 15 ist man zu jung für die Disco und zu alt, um kindisch zu sein. Wir sind ein ganzes Leben lang zu jung oder zu alt für irgendetwas – und in neun von 10 Fällen entscheiden das Andere, nicht wir selbst. Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert im Gespräch über das Alter und die Freiheit, die damit einhergehen kann.

Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert reden in dieser Episode des Podcasts darüber, wie unterschiedlich Antworten je nach kulturellem Kontext ausfallen können und erwartet werden, warum in der Philosophie Fragen relevanter sind als Antworten, dass wir manche Antworten nicht mehr geben dürfen, obwohl wir es manchmal vielleicht gerne tun würden - und in dem Zusammenhang auch über eine ungewöhnliche Antwort auf die Frage nach den Frühstückseiern.

Was ist ein sehr gutes Ergebnis wert, das ohne Anstrengung zustande gekommen ist und welche Rolle spielt der Erfolg bei einer Anstrengung? Welche gesellschaftlichen Implikationen haben eigentlich Anstrengungen und wer entscheidet, wann etwas schon eine Anstrengung oder noch ein netter Versuch ist? Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert im Gespräch mit Prof. Dr. Ingo Froböse - wem es an Motivation mangelt, der steht spätestens nach diesem Podcast vom Sofa auf.

Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert über die Frage, welche Mittel eingesetzt werden, um andere zu entwerten oder abzuwerten, worin der der Unterschied zwischen Verachtung und Hass besteht sowie die kulturellen und gesellschaftlichen Implikationen eines Gefühls, das auch in der so genannten Oikophobie zum Ausdruck kommt, der Verachtung der eigenen Kultur.

Wie Vorurteile und kulturelle Unterschiede die Art und Weise beeinflussen wie und was wir fragen, was den Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigkontext-Kulturen diesbezüglich ausmacht, welche Bedeutung Fragen in Führungsetagen haben und was unter der Sokratischen Methode zu verstehen ist. Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert sprechen über einen möglichen Weg, an Informationen zu gelangen: Fragen zu stellen.

Wer definiert eigentlich, was eine Leistung ist und was nicht? Stimmt es, dass wir heute keine Leistungsgesellschaft mehr sind oder müssen wir vielmehr eine Leistungsgesellschaft heute anders definieren als noch vor 10 Jahren? Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert im Gespräch über ein Konzept, das viel mit Konvention zu tun hat.

Stolz. Wer kennt ihn nicht, den Pridemonth – er steht für Vielfalt, Inklusion und die Rechte queerer Menschen. Sobald der Pridemonth wörtlich ins Deutsche übersetzt wird, handelt es sich laut dem niedersächsischen Verfassungsschutz um einen "rechtsextremistischen Kampfbegriff". Nationalstolz wird kritisch bewertet, stolz zu sein auf eigene Leistungen ist mehr als legitim, darf aber auch nicht in Hochmut, Überheblichkeit und Arroganz ausarten. Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert im Gespräch über ein Phänomen, das zunehmend zum Politikum geworden ist.

Es gibt bereits eine KI, mit der Spieler und Spielerinnen anderer Mannschaften sowie deren Spielstrategie analysiert werden kann und mit der es möglich ist, geeignete Transferspieler und -spielerinnen auszuwählen, die ein bestehendes Team ideal ergänzen würden - und die diese auch ausfindig machen kann. Aber eine KI als Trainer? Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert sprechen über die schönste Nebensache der Welt, bei der sich Strukturen hartnäckig halten, die überall sonst kaum noch denkbar sind.

Spätestens seit Bill Clinton wissen wir, dass Sex, Führung und Politik durchaus etwas miteinander zu tun haben können. Aber auch die Philosophen haben sehr interessante, durchaus divergierende Perspektiven auf ein Phänomen, das am liebsten im privaten bleiben möchte, obwohl es schon lange nicht mehr im privaten ist. Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert sprechen über Sex - und in dieser Episode des Podcasts wird sogar gesungen...