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„Kultur verändert sich erst dann, wenn Führungskräfte das gewünschte Verhalten selbst vorleben.“ In dieser Folge von Behind the C spricht Franz Kubbillum mit Dr. Kirsten Weerda, Chief People Officer von Yunex Traffic. Die ehemalige Siemens-Einheit entwickelt mit rund 3.500 Mitarbeitenden in 25 Ländern intelligente Mobilitätslösungen – von Lichtsignalanlagen und Verkehrsmanagementsystemen bis hin zu Tunneltechnik, Mautsystemen und digitalen Anwendungen. Kirsten beschreibt, wie sich das Unternehmen zunehmend in Richtung Software und KI entwickelt und warum erfolgreiche Transformation immer bei den Menschen beginnt. Am Beispiel eines neuen Performance- und Entwicklungssystems zeigt sie, wie Fokus, frühzeitige Einbindung und gelebte Vorbilder bessere Gespräche zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden ermöglichen. Die promovierte Psychologin verbrachte 24 Jahre bei McKinsey, wurde dort Partnerin und leitete zuletzt die europäische Organization- und People-Practice für Industriekunden. Nach zahlreichen Transformationsprojekten wollte sie nicht länger nur Empfehlungen aussprechen, sondern selbst entscheiden und Veränderungen aktiv umsetzen. Dieser Wunsch führte sie zu Yunex Traffic, wo sie neben People auch Sustainability und Marketing verantwortet. Im Gespräch erklärt die dreifache Mutter, warum Leidenschaft, ein starkes Netzwerk und die richtigen Mentoren entscheidend für ihren Werdegang waren. Besonders wichtig ist ihr die Erkenntnis, dass nachhaltiger Erfolg leichter wird, sobald man keine berufliche Rolle mehr spielt, sondern die eigenen Stärken und Schwächen authentisch einbringt. Drei Fragen, die in dieser Folge besprochen werden: - Welche Technologien und Dienstleistungen stecken hinter modernen Verkehrsmanagementsystemen? - Wie lassen sich Veränderungsprozesse durch Fokus, Beteiligung und konsequentes Role Modeling wirksam umsetzen? - Warum wechselte Kirsten Weerda nach 24 Jahren Beratung in eine operative Führungsrolle? Themen: - Mobilität - People Management - Role Modeling ----- Über Atreus – A Heidrick & Struggles Company Atreus garantiert die perfekte Interim-Ressource (m/w/d) für Missionen, die nur eine einzige Option erlauben: nachhaltigen Erfolg! Unser globales Netzwerk aus erfahrenen Managern auf Zeit zählt weltweit zu den besten. In engem Schulterschluss mit den Atreus Direktoren setzen unsere Interim Manager vor Ort Kräfte frei, die Ihr Unternehmen zukunftssicher auf das nächste Level katapultieren. ▶️ Besuchen Sie unsere Website: https://www.atreus.de/ ▶️ Interim Management: https://www.atreus.de/kompetenzen/service/interim-management/ ▶️ Für Interim Manager: https://www.atreus.de/interim-manager/ ▶️ LinkedIn-Profil von Dr. Kirsten Weerda: https://www.linkedin.com/in/kirsten-weerda/ ▶️ Profil von Franz Kubbillum: https://www.atreus.de/team/franz-kubbillum/
In dieser neuen Folge von CULTiTALK begrüßt Georg die erfahrene Führungskraft Kathrina, Managing Director International und Global Head of Customer Projects bei secunet Security Networks AG. Das Gespräch dreht sich rund um die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren von Führung in technologisch geprägten Unternehmen und nimmt dabei insbesondere die Themen Mergers & Acquisitions (M&A), Post-Merge-Integration und den Aufbau einer leistungsfähigen Unternehmenskultur in den Blick. Kathrina schildert ihren Werdegang von der Juristin mit Fokus auf M&A hin zur Führung von internationalen Teams, gibt Einblicke in die Komplexität von Unternehmensübernahmen und wie der echte Integrationsprozess weit über das reine Zusammenführen von Strukturen hinausgeht. Ein zentrales Thema ist dabei für beide: Kultur und psychologische Sicherheit. Sie diskutieren, warum oft der „Best of Both Worlds“-Ansatz in der Integration scheitert, wenn kulturelle Differenzen unterschätzt werden, und weshalb Kommunikation sowie authentische Einbindung der Mitarbeiter erfolgsentscheidend sind. Das Gespräch beleuchtet außerdem Kathrinas gelebtes Führungsverständnis – von ihrer bewussten Entscheidung für den Karriereweg „People Leader“ bis zum Selbstverständnis, als Führungskraft kontinuierlich an sich zu arbeiten und nie auszulernen. Sie verrät, wieso sie sich regelmäßig Coachings sucht, was sie von Leistungssportlern wie Rafael Nadal lernt und warum für sie Klarheit, Echtheit und verantwortungsvolles Erwartungsmanagement im Führungskontext essentiell sind. Zum Abschluss zeigen Georg und Kathrina, dass Leidenschaft für Führung, ein reflektierter Umgang mit unterschiedlichen Persönlichkeiten im Team und psychologische Sicherheit Voraussetzungen für Erfolg und Weiterentwicklung im Unternehmen sind. Wer tiefe Einblicke in modernes Leadership, Teamdynamik und kulturelle Integration sucht, ist in dieser Folge goldrichtig. Alle Links zu Kathrina Meisl: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kathrina-meisl/ Unternehmen: https://www.linkedin.com/company/secunet-security-networks-ag/ Alle Links zu Georg und dem Culturizer: Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang Culturizer: https://culturizer.app CULTiTALK: https://cultitalk.de
Folge 100 bündelt, was Entscheider*innen über Data Science wissen sollten – aufgeteilt in vier Blöcke: Begriffsklärung, Datenqualität, Modellgüte und Erfolgsfaktoren. Mira und Amit ordnen ein, wie KI, Machine Learning und Statistik zusammenhängen, was supervised von unsupervised Learning unterscheidet und welche der vier Stufen der Datenanalyse für welche Fragestellung überhaupt nötig ist. Beim Thema Daten geht es um Validierung vor der eigentlichen Analyse, fehlende Zielvariablen und typische Formatprobleme, bei der Modellgüte um passende Gütemaße, Benchmarks, Overfitting, Explainability und die Evaluation von GenAI. Der letzte Teil behandelt die Frage, warum Datenprojekte in der Schublade landen: Auswahl des Use Cases, der Aufwandssprung von PoC zu MVP und Produkt sowie der eigene Data-Maturity-Level. Zum Abschluss stehen die fünf häufigsten Fehler. **Zusammenfassung** Begriffe sortieren: KI ist als Überbegriff meist unscharf gemeint, zwischen Statistik und ML gibt es einen fließenden Übergang – entscheidend ist, ob Zusammenhänge verstanden oder Prognosen erstellt werden sollen. Vier Stufen der Datenanalyse: deskriptiv, diagnostisch, prädiktiv, präskriptiv – oft liefert schon die erste Stufe den Großteil der Erkenntnisse, Stufen lassen sich schlecht überspringen. Datenqualität vor Datenquantität: viele korrekte, aber irrelevante Spalten verbessern keine Prognose; fehlerhafte Daten sind das größere Problem – gilt für tabulare Daten wie für RAG-Dokumente. Validierung zuerst: explorative Analysen, Verteilungen und Ausreißerprüfung deckt Datenprobleme auf und erzeugt selbst schon Erkenntnisse. Das Gütemaß hängt vom Use Case ab: Kosten von False Positives und False Negatives unterscheiden sich, ein einfaches Benchmark-Modell zeigt, ob der Aufwand sich lohnt. Overfitting vermeiden: immer out-of-sample auf einem Testdatensatz evaluieren und zeitliche Struktur berücksichtigen – sonst sind Prognosen ungenauer als erwartet und man sieht Zusammenhänge, die es nicht gibt. GenAI-Evaluation ist der Engpass: ein PoC entsteht schnell, das MVP wird durch Bewertungsfragen (LLM as a Judge, User Testing) deutlich aufwändiger. Erfolgsfaktoren: konkreter Use Case mit messbarem Hebel, frühe Einbindung der Nutzer*innen, Implementierung von Anfang an mitdenken und Projekte zum eigenen Reifegrad wählen. **Links** Blogartikel zu Erfolgsfaktoren für Data-Science-Projekte https://www.inwt-statistics.de/blog/erfolgsfaktoren-fuer-data-science-projekte Folge #6: Statistik vs. Machine Learning https://www.podbean.com/ew/pb-ewip2-128c6f8 Folge #83: Wie gut ist gut genug? Modellgütemaße richtig verstehen https://www.podbean.com/eas/pb-8q2a8-19a0252 Folge #89: ROC around the clock – Alles rund um Gütemaße für Klassifikationsmodelle https://www.podbean.com/eas/pb-6jfj7-1a6a8ba Folge #43: Damit es im Live-Betrieb nicht kracht: Vermeidung von Overfitting & Data Leakage https://www.podbean.com/ew/pb-vw736-15baac0 Folge #86: "Garbage In, Garbage Out" verhindern: Datenvalidierung richtig gemacht https://www.podbean.com/eas/pb-5kyzq-1a305ed Folge #2: Erfolgsfaktoren für Predictive Analytics Projekte https://www.podbean.com/ew/pb-kdcmd-12460ab Folge #78: Der Use-Case-Guide: Navigationshilfe für echten Mehrwert https://www.podbean.com/ew/pb-s5e2r-1928b4f Folge #21: Machine Learning Operations (MLOps) https://www.podbean.com/ew/pb-taen7-13ce0fa Folge #23: Unsexy aber wichtig: Tests und Monitoring https://www.podbean.com/ew/pb-vxp58-13f311a Folge #24: Explainable AI: Entscheidungen von Black-Box-Modellen verstehen https://www.podbean.com/ew/pb-kn67b-1403089 Folge #47: Von Prognosen und Prompts: Data Science trifft generative KI mit Tobias Sterbak https://www.podbean.com/ew/pb-dkyex-1613842 Folge #70: Der Aufstieg zur Datenreife – Stufe für Stufe zur Data Maturity https://www.podbean.com/ew/pb-a7663-1882b25 Folge #32: Brauche ich Data-Science-Berater*innen und wenn ja wie viele? https://www.podbean.com/ew/pb-eaekc-14a6bbe Folge #69: AI Agents verstehen und evaluieren mit Matthäus Deutsch https://www.podbean.com/ew/pb-cq7xp-186d96d Folge #80: Willkommen an Bord: Wie wir neue Kolleg*innen begleiten https://www.podbean.com/ew/pb-232sr-1953fe6 Folge #51: Wer rastet, rostet: Die Rolle von Weiterbildung in Data Science https://www.podbean.com/ew/pb-czpd3-16716c0 Folge #97: Die Güte von Gen-AI-Projekten bewerten mit Tobias Sterbak https://www.podbean.com/eas/pb-7fhem-1b0096c
„Die Marke in ein neues Zeitalter zu führen war ein sehr umfassender Prozess, der nicht ganz reibungslos war, aber Reibung braucht es. Die erzeugt auch Energie.“ - Dr. Viktoria Veider-WalserGanzjahresstrategien sind für alpine Destinationen alternativlos. Seit über 10 Jahren wird in Kitzbühel ganz spezifisch an der ganzjährigen Attraktivierung des Produktportfolios gefeilt. In dieser Folge von „Be/rgegnungen“ spricht Dr. Viktoria Veider-Walser, Geschäftsführerin von Kitzbühel Tourismus, darüber. Zudem zieht sie Bilanz über das damit verbundene und viel diskutierte Rebranding vor rund zwei Jahren und berichtet über die Strahlkraft neuer Events wie den Austrian Alpine Open im Rahmen der DP World Tour. Das Golfturnier feierte vor Kurzem seine Premiere und brachte viele Besucher und unbezahlbare Werbung. Dr. Veider-Walser erklärt auch, warum der Dialog mit allen im Lebensraum für eine zukunftsfähige Destination von essenzieller Bedeutung ist.Es geht um zentrale Fragen:Wie gelingt es, Tradition und Innovation miteinander zu verbinden?Welche Rolle übernehmen Tourismusorganisationen künftig im Lebensraum? Wie können alpine Regionen ihre Marke stärken, ohne dabei ihre Identität zu verlieren?
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
Alexander Stahmann, Medizinischer Informatiker und Geschäftsführer der MS Forschungs- und Projektentwicklungs-gGmbH, gibt Einblicke in eine wichtige Grundlage der Versorgungsforschung. Er erklärt, wie langfristige Beobachtungen aus neurologischen Praxen, Kliniken und Rehaeinrichtungen ausgewertet werden und warum sie klinische Studien sinnvoll ergänzen. Im Gespräch geht es auch darum, wie die Angaben der Teilnehmenden geschützt werden, welche Rolle Lebensqualität und Alltagseinschränkungen spielen und wie Betroffene künftig stärker selbst eingebunden werden können. Weitere Schwerpunkte sind Therapiepräferenzen, Biomarker, internationale Zusammenarbeit und die langfristige Finanzierung solcher Forschungsstrukturen. Den ausführlichen Beitrag mit zusätzlichen Erklärungen und weiterführenden Links findest du zum Nachlesen auf https://ms-perspektive.de/373-ms-register/ Diese Themen erwarten dich: Unterschiede zwischen klinischen Studien, Abrechnungsinformationen und langfristigen Beobachtungen Erhebung in Praxen, Kliniken und Rehaeinrichtungen Einwilligung, Pseudonymisierung und geregelter Zugang Symptome, Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe Patient-Reported Outcomes und digitale Selbstdokumentation Wünsche und Prioritäten bei Behandlungsentscheidungen sNfL, GFAP und Forschung zu progredienten Verläufen verständliche Rückmeldung wissenschaftlicher Ergebnisse Zusammenarbeit mit internationalen Forschungsnetzwerken Datenqualität, Weiterentwicklung und nachhaltige Finanzierung Perspektiven für stärker individualisierte Behandlungskonzepte Ressourcenliste Beitrag zu dieser Podcastfolge: MS-Register: Wie Daten Forschung, Therapie und Versorgung verbessern Deutsches MS-Register: Informationen zum Register, zur Teilnahme, zu Projekten und Veröffentlichungen Podcastfolge mit Prof. Dr. Katja Akgün: MS-Biomarker im Verlauf: Was wirklich zählt Podcastfolge zur Arzneimittelsicherheit: Wie Pharmakovigilanz MS-Medikamente sicherer macht MS-PAVED: Pilotstudie zur stärkeren Einbindung der Erfahrungen und Bedürfnisse von Menschen mit MS Grafiken und Auswertungen der DMSG: Aktuelle Darstellungen zu Symptomen, Versorgung und Teilhabe Fazit Registerdaten können nur entstehen, wenn Menschen mit MS bereit sind, ihre Gesundheitsinformationen für Forschung und eine bessere Versorgung zur Verfügung zu stellen. Ebenso wichtig sind die Teams in neurologischen Praxen, Kliniken und Rehaeinrichtungen, die diese Angaben dokumentieren und damit langfristige Auswertungen ermöglichen. Jede Teilnahme kann dazu beitragen, Krankheitsverläufe, Versorgungslücken und die Auswirkungen der MS auf den Alltag besser zu verstehen. --- Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.
In der neuen Folge des Wandelwerker Podcasts spricht Anna mit Martina Ostfechtel, Geschäftsführerin von safefellows, Gesundheitswissenschaftlerin und Fachkraft für Arbeitssicherheit, über ein strukturiertes Onboarding für Sicherheitsbeauftragte. Martina erklärt, warum Sicherheitsbeauftragte aus ihrer Erfahrung oft ohne klaren Rollenkodex und ohne Vorbereitung ins kalte Wasser geworfen werden und welche Elemente ein wirksames Onboarding stattdessen braucht: eine klare Definition der Aufgaben und Grenzen, eine explizite Erwartungshaltung der direkten Führungskraft, transparente Kommunikationswege sowie die praktische Einbindung, etwa durch gemeinsame Begehungen mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit oder die Teilnahme an Unfalluntersuchungen. Sie ordnet zudem ein, welche kommunikativen und sozialen Kompetenzen Sicherheitsbeauftragte für ihre Rolle benötigen, etwa Gesprächstechniken, Empathie und ein selbstbewusstes Auftreten.
In dieser Podcastfolge besprechen wir viele Themen rund um den FC Bayern. Wir starten bei der Einbindung von Talenten, schauen dann auf Klopps potenziellen Einfluss auf den FCB und anschließend auf Dinge, die man von Spanien lernen kann. Am Ende diskutieren wir die Probleme des deutschen Fußballs der Frauen.
In dieser Folge sprechen wir über den Kriminalroman „Erbarmen“ von Jussi Adler-Olsen, den ersten Band der Reihe um Carl Mørck und das Sonderdezernat Q. Im Mittelpunkt steht der Fall der verschwundenen Politikerin Merete Lynggaard, die 2002 auf einer Fährfahrt spurlos verschwindet. Wir schildern, dass Merete nicht tot ist, sondern über Jahre in einem betonierten Raum gefangen gehalten wird. Dabei geht es um die Frage, wer sie festhält, was die Täter von ihr wollen und wie ein Mensch ein solches Martyrium überleben kann. Der Roman verbindet die Ermittlungen mit den bedrückenden Bedingungen ihrer Gefangenschaft. Außerdem behandeln wir die Einführung von Carl Mørck und seinem Assistenten Hafez el-Assad, die im neu gegründeten Sonderdezernat Q arbeiten. Wir erwähnen, dass Mørck zunächst widerwillig in den Fall gerät und später auf Fehler in den bisherigen Ermittlungen stößt. Assad bringt mit seiner unkonventionellen Art Bewegung in die Arbeit des Teams. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Einbindung von Meretes Bruder Ulle, der nach einem Unfall geistig beeinträchtigt ist. Wir heben hervor, dass sein Wissen für die Ermittlungen wichtig wird und dass der Roman mit mehreren Erzählsträngen arbeitet. Insgesamt beschreiben wir das Buch als spannenden, emotionalen Thriller und als gelungenen Auftakt einer Reihe.
In der neuen Folge des Wandelwerker Podcasts spricht Stefan darüber, warum reine Regeln, Unterweisungen und ständige Kontrollen im Arbeitsschutz selten zu dauerhaft sicherem Verhalten führen. Er beleuchtet, dass dicke Ordner voller Unterschriften noch lange kein wirksames Sicherheitsklima schaffen. Vielmehr kommt es darauf an, welche tatsächliche Priorität die Arbeitssicherheit im betrieblichen Alltag genießt – besonders dann, wenn der Produktionsdruck steigt. Ein zentraler Hebel für diesen Kulturwandel ist das Management. Stefan erklärt wissenschaftlich fundiert den Unterschied zwischen reiner Regelbefolgung (Safety Compliance) und der aktiven Einbindung der Belegschaft (Safety Participation). Praxisnah wird aufgezeigt, wie durch vorbildhaftes Verhalten der Führungskräfte, aktives Zuhören und systematische Methoden wie Behavior-Based Safety (BBS) eine nachhaltige Sicherheitskultur gestaltet werden kann, bei der Mitarbeitende Gefahren proaktiv melden und sich gegenseitig schützen.
In dieser Folge von CULTiTALK spricht Host Georg mit Christina Pallmann, einer erfahrenen Führungskraft und Expertin für Employer Branding, Recruiting und Change Management. Christina gibt wertvolle Einblicke in ihre über 15-jährige Berufserfahrung in verschiedenen Rollen im Personalbereich sowie ihre Tätigkeit als Dozentin an Hochschulen. Im Zentrum des Gesprächs steht das Thema Transformation und Wandel in Organisationen, ein Bereich, der für Christina nicht nur eine Herausforderung, sondern vor allem eine Herzensangelegenheit ist. Gemeinsam analysieren Georg und Christina, warum Veränderungen in Unternehmen oft als anstrengend empfunden werden und wie sich der Anspruch auf Sicherheit angesichts einer zunehmend volatilen und komplexen Welt verändert hat. Christina betont, dass Change längst zum Daily Business geworden ist und der Wandel dauerhaft zur Normalität gehört, weshalb Organisationen neue Wege der Begleitung und Führung finden müssen. Zentral ist für sie dabei der Umgang mit Unsicherheit, das Bedürfnis nach Mikrosicherheiten und die Bedeutung von Haltung – sowohl bei Führungskräften als auch im Unternehmen insgesamt. Im weiteren Verlauf diskutieren die beiden eindrücklich, wie entscheidend eine wertschätzende Kommunikation und die Einbindung der Mitarbeitenden für nachhaltigen Change sind. Christina mahnt, wie wichtig es ist, Projekte nicht mit dem technischen Go-Live enden zu lassen, sondern langfristig auf kulturelle und menschliche Aspekte zu achten. Besondere Aufmerksamkeit erhält auch das Thema Employer Branding, das für Christina weit über schöne Kampagnen hinausgeht und vor allem durch Authentizität und einen glaubwürdigen Umgang mit Veränderungen überzeugt. Die Folge endet mit dem Appell, Employer Branding und Change messbar zu machen sowie Menschen nicht nur bei Kostendruck, Krisen oder Transformation, sondern kontinuierlich als zentralen Erfolgsfaktor zu sehen. Ein inspirierender Talk für alle, die Transformation ganzheitlich gestalten wollen. Alle Links zu Christina Pallmann: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christinapallmann/ Unternehmen: https://www.linkedin.com/company/globus-markthallen-holding-gmbh-co-kg/ Alle Links zu Georg und dem Culturizer: Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang Culturizer: https://culturizer.app CULTiTALK: https://cultitalk.de
Compliance im Fintech: Enabler statt Geschäftsverhinderer Wie baut man Compliance in einem schnell wachsenden Fintech auf, ohne Innovation auszubremsen? In dieser Folge von Sound of Finance spricht Dr. Saskia Hohe, Partnerin im zeb, mit René Hofer, CRO und CCO bei Holvi. Gemeinsam diskutieren sie, wie eine risikoorientierte Compliance-Organisation entsteht, warum Kommunikation wichtiger ist als perfekte Frameworks und was etablierte Banken von Fintechs lernen können. Darum geht's in dieser Folge • Warum Compliance nicht mit dem perfekten Rahmenwerk beginnt, sondern mit dem Verständnis des Geschäftsmodells. • Wie Holvi Prioritäten entlang konkreter Risiken statt regulatorischer Idealbilder setzt. • Weshalb Akzeptanz im Unternehmen entscheidend für wirksame Compliance ist. • Warum der offene Dialog mit Aufsichtsbehörden ein Erfolgsfaktor sein kann. • Welche Herausforderungen durch AMLA, AMLR, FiDA und PSD3 auf Institute zukommen. • Was große Banken von Fintechs beim Thema Compliance lernen können. Drei zentrale Erkenntnisse: 1. Compliance sollte aus den tatsächlichen Risiken des Geschäftsmodells abgeleitet werden – nicht aus theoretischen Idealbildern. 2. Kulturarbeit ist keine einmalige Aufgabe. Vertrauen entsteht durch kontinuierlichen Austausch und frühe Einbindung aller Beteiligten. 3. Erfolgreiche Compliance braucht Empathie, Kommunikationsstärke und ein tiefes Verständnis für das eigene Geschäft.
Rund ein Jahr nach der Publikation des Sammelbandes „Gütersloh - Geschichte einer Stadt (1945–2025)“ blicken wir zurück auf drei Jahre Stadtgeschichtsforschung. In der siebten und letzten Folge der Reihe „Zum Beispiel Gütersloh“ sprechen Projektleiter PD Dr. Christoph Lorke und Host Dr. Greta Civis darüber, was partizipative Stadtgeschichtsforschung ermöglicht und wie die Einbindung der Bevölkerung einen Forschungsprozess prägen kann. Begleitet wird die Folge von O-Tönen und Einblicken in zentrale Stationen des Projekts – ein Rückblick auf Forschung, Austausch und neue Perspektiven auf Stadtgeschichte.Links und Hinweise:Audiowalk „Zeit:Punkte“: Stadtarchiv GüterslohInstagram: Stadtgeschichten GTBegleitprojekt: ErzählcafésBuch zur Reihe:Gütersloh – Geschichte einer Stadt (1945–2025), herausgegeben von Christoph Lorke, Verlag für Regionalgeschichte, 2025, 603 Seiten, ISBN 978-3-7395-1527-4
Hedgework-Talk rund um alternative, digitale und nachhaltige Investments
European Long-Term Investment Funds (ELTIFs) sollen Privatanlegern systematisch den Zugang zu Private Equity, Private Debt, Infrastruktur und anderen illiquiden Anlageklassen eröffnen – mit Regulierung „made in EU“. Im 94. Hedgework-Talk spricht Uwe Lill mit Hosna Houbani, Director Alternative Investments bei Scope, über den Boom von ELTIF 2.0, die Hintergründe der Studie „Massenstart geglückt – Überblick über den ELTIF-Markt 2025/26“ und die Frage, ob der politische Anspruch der Regulierung schon an der Realität der Vertriebspraxis und der Anlegerbedürfnisse angekommen ist. Im Gespräch geht es um die rasante Zunahme der Fondsanzahl und -volumina, die wichtigsten Produktstrukturen (Evergreen vs. geschlossene ELTIFs), Unterschiede zwischen Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien sowie die Rolle von Multi-Asset-Ansätzen. Houbani erläutert, warum ELTIFs für Privatanleger einerseits Diversifikation und Renditekicker bieten können, andererseits aber mit höheren Management- und Performance-Gebühren, komplexen Rückgabemechanismen und sehr langfristigen Horizonten einhergehen. Zudem diskutiert sie Erfolgsfaktoren wie Transparenz, Einbindung in Altersvorsorge- und Versicherungsprodukte, funktionierende Abwicklungs- und Vertriebsprozesse sowie den bislang kurzen Track Record – und ordnet ein, wo der Hype berechtigt ist und wo Anleger bei der neuen „Long-Term“-Welt noch genau hinschauen sollten.
Diesmal ohne die Ähhs. In dieser Folge sprechen wir über das Haus Davion und die frühe Geschichte seiner Machtbasis in BattleTech, beginnend mit der Herkunft des Namens und dem Aufstieg auf New Avalon durch Heirat, Einfluss und politische Bündnisse. Wir behandeln die Entstehung der Vereinigten Sonnen, die Rolle von Lucien Davion sowie die Entwicklung von Konzil und dezentraleren Herrschaftsformen. Außerdem gehen wir auf die frühen First Princes und die innerfamiliären Konflikte ein, darunter Nachfolgefragen, Machtkämpfe zwischen Davion-Linien und die Rollen von Richard Varney und späteren Regenten. Abschließend sprechen wir über die Konsolidierung der föderierten Sonnen, die Einbindung in den Sternenbund und die wachsenden Spannungen mit anderen Mächten, insbesondere mit Kurita. Wir sind jetzt auf Patreon und Steady https://steadyhq.com/de/derdickepreusse https://www.patreon.com/derdickepreusse
Diesmal ohne die Ähhs. In dieser Folge sprechen wir über das Haus Davion und die frühe Geschichte seiner Machtbasis in BattleTech, beginnend mit der Herkunft des Namens und dem Aufstieg auf New Avalon durch Heirat, Einfluss und politische Bündnisse. Wir behandeln die Entstehung der Vereinigten Sonnen, die Rolle von Lucien Davion sowie die Entwicklung von Konzil und dezentraleren Herrschaftsformen. Außerdem gehen wir auf die frühen First Princes und die innerfamiliären Konflikte ein, darunter Nachfolgefragen, Machtkämpfe zwischen Davion-Linien und die Rollen von Richard Varney und späteren Regenten. Abschließend sprechen wir über die Konsolidierung der föderierten Sonnen, die Einbindung in den Sternenbund und die wachsenden Spannungen mit anderen Mächten, insbesondere mit Kurita. Wir sind jetzt auf Patreon und Steady https://steadyhq.com/de/derdickepreusse https://www.patreon.com/derdickepreusse
Entwickeln wir die Pflege von morgen richtig? Wie wir über das Alter denken, entscheidet darüber, wie wir morgen gepflegt werden! In dieser Folge sprechen Claudia Schwab und Marc Brandstätter über den Einfluss von Altersbildern auf unsere Versorgungsstrukturen – und warum unsere Haltung gegenüber dem Älterwerden entscheidend für Pflegequalität, Teilhabe und gesundes Altern ist. Wie können wir bedarfsgerechte, zukunftsfähige Pflege gestalten – im urbanen wie im ländlichen Raum? Und welche Rolle spielt die aktive Einbindung der Bevölkerung dabei? Ein Impuls für alle, die Pflege neu denken wollen …
In dieser Episode spricht Dr. Zeliha Dagdepen - Expertin und Gründerin eines eigenen Vaginismuszentrums - am Wunschbaby Institut Feichtinger in Wien über ein oft verschwiegenes Thema: Vaginismus, das unwillkürliche Blockieren der Beckenbodenmuskulatur, das eine Penetration verhindert. Rund 1 bis 2 % der Frauen sind betroffen, doch aus Scham und dem Gefühl des Versagens dauert es oft Monate oder Jahre bis zum ersten Schritt. Dr. Dagdepen erklärt, wie Vaginismus eine Schwangerschaft auf natürlichem Weg erschweren oder verhindern kann, welche körperlichen und psychischen Ursachen dahinterstecken (von anatomischen Faktoren bis zu Traumata, Erziehung und Erwartungsdruck) und woran Betroffene das Problem erkennen. Sie beschreibt den Ablauf von Anamnese und einfühlsamer gynäkologischer Untersuchung, die Behandlungsmöglichkeiten - von Atem-, Dehn- und Dilatatorenübungen über die Einbindung des Partners bis hin zu Botox - und wie eine Kinderwunschbehandlung (IVF, Punktion und Ultraschall in Sedierung) auch dann gelingt, wenn Geschlechtsverkehr nicht möglich ist. Ihre ermutigende Botschaft: Vaginismus ist zu nahezu 100 % heilbar - entscheidend sind Erkennen, darüber reden und sich Unterstützung holen. ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Gast: https://www.linkedin.com/in/christophschittny/Host: https://www.linkedin.com/in/christophkarger/Podcast: https://www.linkedin.com/company/gotonetworkIn dieser Episode diskutieren Christoph Karger und Christoph Schittney die Herausforderungen und Wahrheiten im Sales, insbesondere im Umgang mit dem Einkauf. Sie beleuchten die Rolle des Einkaufs, die Notwendigkeit der Kundenorientierung und die Bedeutung von Ablehnung im Verkaufsprozess. Zudem wird die Organisation des Einkaufs und die Dynamik zwischen Sales und Einkauf thematisiert, einschließlich Preisverhandlungen und Auktionen. Abschließend wird die Wichtigkeit der Neugier und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit im Sales hervorgehoben.takeawaysSales ist erfolgreiches Management von Ablehnung.Der Einkauf hat sich von Paper Pushers zu strategischen Partnern entwickelt.Einkäufer sind oft chronisch pleite und haben keine Budgets.Kunden wollen Probleme gelöst bekommen, nicht einfach nur kaufen.Die natürliche Neugier ist entscheidend für den Erfolg im Sales.Einkauf muss sich nach innen verkaufen, um erfolgreich zu sein.Einkäufer haben keinen direkten Einfluss auf die P&L, sondern auf Einsparungen.Einkaufsorganisationen sind unterschiedlich entwickelt und erfordern unterschiedliche Ansätze.Frühzeitige Einbindung des Einkaufs kann den Verkaufsprozess erleichtern.Einkäufer sind oft die Gatekeeper für größere Deals."Einkauf ist nicht nur Paper Pushers.""Einkäufer sind chronisch pleite.""Sales ist ein Peoples Business."00:00 Einführung und Vorstellung von Christoph Schittney06:25Die Rolle des Einkaufs im Sales-Prozess12:10Einkaufsorganisation und ihre Herausforderungen22:06Zusammenarbeit mit dem Einkauf und Einsparungen28:28Die Bedeutung der Kommunikation im Einkauf34:50Die Rolle der persönlichen Kommunikation im Sales42:50Mindset im Sales: Vom Verkäufer zum Problemlöser
Was passiert, wenn Meetings von Avataren übernommen werden und Zusammenarbeit zunehmend virtuell stattfindet? In dieser Folge von GMS to go sprechen die KPMG-Experten Sebastian Gagsch, Ingo Todesco und Prof. Dr. Heiko von der Gracht über die Ergebnisse unserer Studie „Global Mobility 2040“. Grundlage ist eine Szenarioanalyse, die zeigt, wie unterschiedlich sich Arbeit zwischen globaler Mobilität, virtueller Kollaboration und digitalen Plattformwelten entwickeln kann. Viele der beschriebenen Technologien – von virtueller Zusammenarbeit bis zu KI gestützten Prozessen – sind bereits im Einsatz. In vielen Unternehmen fehlen jedoch noch passende Strukturen, klare Steuerung und strategische Einbindung von Global Mobility. Die Folge zeigt, welche Szenarien realistisch sind und wo jetzt Anpassungen notwendig werden. Die vollständige Studie “Global Mobility 2040” können Sie hier herunterladen: Global Mobility 2040Plus: Ein Blick in die Zukunft: https://kpmg.com/de/de/themen/digital-transformation/global-mobility-2040-plus.html
In dieser Folge gibt Joachim Müller Einblick in ein Projekt, bei dem ein Architekt erstmals eigenständig einen Brandschutznachweis und einen Brandschutzplan erstellt hat – und von Anfang an gezielt die Abstimmung mit dem Prüfsachverständigen gesucht hat. Du erfährst, wie durch frühzeitige Klärung der Randbedingungen, eine saubere Strukturierung der Nachweisdokumente und die Einbindung der Brandschutzdienststelle ein hochwertiger, effizient prüfbarer Nachweis entstanden ist. So siehst Du konkret, wie Architekturbüros mit einem standardisierten System prüffähige Brandschutznachweise selbst erstellen können und dabei Nacharbeiten, Zeitverluste und unnötige Abstimmungsrunden vermeiden. Schau rein ins Video, bleib dran und vergiss nicht, den Kanal zu abonnieren! Brauchst Du einen zuverlässigen Prüfsachverständigen für Brandschutz? Oder brauchst Du einen hervorragenden Brandschutzplaner für die Planung des Brandschutzes für Dein Gebäude? Dann sichere Dir JETZT Dein kostenloses Erstgespräch unter: https://www.tub-brandschutz.com/ Vernetze Dich mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/joachim-m%C3%BCller-a28a7b86/ Disclaimer: Die Inhalte und Aussagen in den Videos dieses Kanals sind keine Rechtsberatung und ersetzen auch keine individuelle Planung / Prüfung des Brandschutzes für ein Gebäude. #Brandschutz #VorbeugenderBrandschutz #Brandschutzkonzept #Pruefsachverstaendiger #TuBBrandschutz #PruefSVBrandschutz #Brandschutznachweis #Brandschutzplanung
In dieser Folge gibt Joachim Müller Einblick in ein Projekt, bei dem ein Architekt erstmals eigenständig einen Brandschutznachweis und einen Brandschutzplan erstellt hat – und von Anfang an gezielt die Abstimmung mit dem Prüfsachverständigen gesucht hat. Du erfährst, wie durch frühzeitige Klärung der Randbedingungen, eine saubere Strukturierung der Nachweisdokumente und die Einbindung der Brandschutzdienststelle ein hochwertiger, effizient prüfbarer Nachweis entstanden ist. So siehst Du konkret, wie Architekturbüros mit einem standardisierten System prüffähige Brandschutznachweise selbst erstellen können und dabei Nacharbeiten, Zeitverluste und unnötige Abstimmungsrunden vermeiden. Schau rein ins Video, bleib dran und vergiss nicht, den Kanal zu abonnieren! Brauchst Du einen zuverlässigen Prüfsachverständigen für Brandschutz? Oder brauchst Du einen hervorragenden Brandschutzplaner für die Planung des Brandschutzes für Dein Gebäude? Dann sichere Dir JETZT Dein kostenloses Erstgespräch unter: https://www.tub-brandschutz.com/ Vernetze Dich mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/joachim-m%C3%BCller-a28a7b86/ Disclaimer: Die Inhalte und Aussagen in den Videos dieses Kanals sind keine Rechtsberatung und ersetzen auch keine individuelle Planung / Prüfung des Brandschutzes für ein Gebäude. #Brandschutz #VorbeugenderBrandschutz #Brandschutzkonzept #Pruefsachverstaendiger #TuBBrandschutz #PruefSVBrandschutz #Brandschutznachweis #Brandschutzplanung
Warum scheitert die Integration internationaler Fachkräfte so oft – obwohl das Recruiting erfolgreich war? Warum verlassen viele Talente Unternehmen nicht wegen des Jobs, sondern wegen fehlender Zugehörigkeit?Und was müssen Unternehmen endlich verstehen, wenn sie internationale Fachkräfte wirklich langfristig binden wollen?In dieser Folge spreche ich mit Cornelia Walter, Expertin für internationale Fachkräfteintegration. Sie ist Organisationsberaterin, Executive Coach und HR-Expertin – und beschäftigt sich seit über zwei Jahrzehnten mit interkultureller Kommunikation, Führung und internationalem Talentmanagement. Gemeinsam schauen wir auf den Teil, den viele Unternehmen massiv unterschätzen: nicht das Recruiting – sondern das Ankommen.Wir sprechen darüber:Warum Integration vor dem ersten Arbeitstag beginnt: Wie Unternehmen sich frühzeitig mit kulturellen Besonderheiten beschäftigen können – von Kommunikation über Feedback bis hin zu sozialen Erwartungen.Die häufigsten Integrations-Fails: Warum kleine Dinge wie Sprachwechsel in Meetings oder fehlende Erklärungen im Alltag schnell zu Ausgrenzung führen können.Buddy-Programme, die wirklich helfen: Weshalb tägliche Check-ins, feste Ansprechpartner und proaktive Unterstützung oft entscheidender sind als jeder Onboarding-Prozess.Sprache als Schlüssel zur Zugehörigkeit: Warum Englisch am Anfang Pflicht sein kann – und wie Unternehmen unbewusst Barrieren schaffen, wenn sie ständig zurück ins Deutsche wechseln.Integration endet nicht an der Bürotür: Warum Hilfe bei Behördengängen, soziale Einbindung und echtes Interesse am Menschen entscheidend dafür sind, ob jemand bleibt oder innerlich aussteigt.Dranbleiben statt zurückziehen: Warum Zurückhaltung oft nichts mit Ablehnung zu tun hat – und weshalb Unternehmen Geduld und Initiative zeigen müssen.Diese Folge zeigt:Internationale Fachkräfte zu gewinnen ist der einfache Teil.Die eigentliche Herausforderung beginnt danach – wenn Menschen sich in einer neuen Kultur wirklich sicher, verstanden und willkommen fühlen sollen.Jetzt reinhören – und verstehen, warum echte Integration nicht nebenbei passiert.Und hier ist der Kontakt zu Cornelia:➡️ Webpage: https://www.bag.at/cornelia-walter➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/cornelia-walter/➡️ Buch: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-41417-7Unser Werbepartner: UniwunderDiese Folge wird unterstützt von Uniwunder – Deutschlands größter StudierendenplattformÜber 80.000 Absolvent:innen suchen dort aktuell nach ihrem ersten JobFür Unternehmen: direkter Zugang zu jungen akademischen Talenten, Sichtbarkeit bei der Gen Z, Employer Branding über Social Media und ein passgenaues Recruiting-PaketKeine Streuverluste, keine UmwegeAngebot für unsere Hörer:innen: einen Monat kostenlos eine Stelle schalten auf
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Beim G7-Gipfel wurden Anpassungen und Geschenke gemacht, um Trump für gemeinsame Politik zu gewinnen. Strategieberater Christoph Heusgen hält das für die falsche Taktik: "Dadurch steigt nicht seine Achtung vor den anderen." Von WDR5.
Wer ein Target aus einem Konzern herauslöst, übernimmt mit dem operativen Geschäft auch eine über Jahre gewachsene IT-Landschaft, die sortiert, getrennt und neu aufgestellt werden muss. Allein die SAP-Trennung verschlingt schnell sechs bis neun Monate Vorbereitung, und ein erheblicher Teil der Probleme ist häufig selbst dem Verkäufer unbekannt.Mein Gast ist Dr. Gunther Kemény, Gründer und Managing Director von bluekey solutions. Mit ihm spreche ich über die drei Kategorien von Überraschungen, die in praktisch jedem Carve-out auftauchen, warum die SAP-Trennung das Herzstück und zugleich der Endpunkt jeder Herauslösung ist und weshalb das Mandat trotz Käuferfokus rechtlich immer über das Target läuft,Wir beleuchten in dieser Episode:wie Gunther zum Carve-out-Profi wurde,warum bluekey nur die Käuferseite begleitet,welche drei Überraschungen jeden Carve-out prägen,warum die SAP-Trennung das Herzstück jedes Deals ist,weshalb KI zwar unterstützt, Erfahrung aber unersetzlich bleibt,und vieles mehr...Viel Spaß beim Hören!***Timestamps(00:00:00) Intro(00:02:40) Begrüßung und Werdegang(00:07:22) Von Chemie zu SAP(00:15:22) Weg zur Gründung von bluekey(00:18:28) Unternehmerisches Denken(00:23:00) Leistungsspektrum bluekey(00:25:00) Einbindung im Carve-out-Prozess(00:27:24) Kernkunden und Investorenkreis(00:30:48) Vertragsstruktur mit Target(00:32:34) Vorleistung und Risiko(00:34:27) Post-Merger Integration(00:36:31) Entwicklung von bluekey(00:38:45) IT als unterschätztes Backbone(00:40:45) Baustellen aus DD ableiten(00:42:10) Häufigste Überraschungen(00:47:00) SLA und Day-One-Themen(00:48:31) Warum SAP-Trennung so komplex(00:52:58) Carve-out im Carve-out(00:55:56) Carve-out als Chance zum Aufräumen(00:59:36) KI und Zukunft der Carve-outs***Alle Links zur Folge:Kai Hesselmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kai-hesselmann-dealcircle/CLOSE THE DEAL auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/closethedeal-podcastDr. Gunther Kemény auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/gunther-kemeny-0a09a53/bluekey solutions auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/bluekey-solutions/Website CLOSE THE DEAL: https://dealcircle.com/ClosetheDeal/***DUB.de und AMBER sind die Plattformen für sichere Unternehmensnachfolgen. Schaut vorbei, wenn ihr euer Unternehmen schnell, sicher und kostenfrei zum Verkauf inserieren wollt oder als Käufer auf der Suche nach passenden Deals seid:www.dub.dewww.amber.deals***Du bist M&A-Berater im Small- oder Midcap-Segment und suchst einen Überblick über alle relevanten Deals? Jetzt schnell den
In der neuen Folge des Wandelwerker Podcasts sprechen Anna und Stefan darüber, warum Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Sicherheitskultur häufig scheitern. Was passiert, wenn erste Projekte nicht die gewünschte Wirkung erzielen? Welche Rolle spielen das passende Werkzeug, klare Kommunikation, Befähigung und die Einbindung der Geschäftsführung? Die beiden zeigen praxisnah, warum einzelne Maßnahmen selten ausreichen und wie Unternehmen nach einem gescheiterten Projekt strukturiert neu starten können. Erfahre, warum eine ehrliche Ursachenanalyse, ein klares Lastenheft für externe Unterstützung und eine konsequente Projektsteuerung entscheidend sind, um Arbeitsschutz wirksam und nachhaltig weiterzuentwickeln.
"[...] ich habe eher gemischte Gefühle bei dem ganzen Vorgang", sagt Historiker Jens-Christian Wagner, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Er begrüßt zwar die Stärkung der Holocaust-Bildung, kritisiert aber die mangelnde Transparenz und fehlende Einbindung bestehender Gedenkstätten bei der Planung der neuen Yad-Vashem-Außenstelle in München.
In dieser Folge unsere Soundshot-Podcasts sprechen Zeno Grabmayr und Markus Aigner aus den Bereichen Corporate sowie Banking & Finance über die rechtlichen Rahmenbedingungen von Cash Pooling im Konzern.Im Mittelpunkt steht die Funktion von Cash Pooling als Instrument des konzerninternen Liquiditätsmanagements. Dabei erläutern sie die Unterschiede zwischen effektivem und fiktivem Cash Pooling und zeigen auf, wie sich diese Modelle in der Praxis auf Liquiditätsflüsse, Risikoverteilung und Finanzierungsstrukturen innerhalb von Unternehmensgruppen auswirken.Ein besonderer Fokus liegt auf der gesellschaftsrechtlichen Zulässigkeit, insbesondere im Spannungsfeld der Kapitalerhaltungsvorschriften. Dabei wird hervorgehoben, dass stets das Interesse der einzelnen Gesellschaft maßgeblich ist und das Konzerninteresse allein nicht ausreicht.Darüber hinaus diskutieren Zeno Grabmayr und Markus Aigner zentrale Voraussetzungen für zulässige Cash-Pooling-Strukturen: etwa eine angemessene Verzinsung, die Einräumung von Kündigungs-, Kontroll- und Informationsrechten sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Liquiditätsnachteilen oder einer Existenzgefährdung einzelner Gesellschaften. Auch Fragen der Haftung, Organpflichten sowie der Einbindung von Gesellschafter:innen und Aufsichtsorganen werden beleuchtet.Erfahren Sie, worauf es bei der rechtssicheren Gestaltung von Cash-Pooling-Vereinbarungen ankommt – und welche Herausforderungen und Risiken in der Praxis besonders relevant sind.Die Episode ist auf Deutsch verfügbar – auf unserer Website sowie bei Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music unter dem Titel Wolf Theiss Soundshot.Für weitere Informationen oder individuelle Rückfragen erreichen Sie uns unter soundshot@wolftheiss.com.
Im großen Finale der Interviewreihe mit IT-Experte Philipp Ghirardini, Geschäftsführer WOTAN Monitoring | GH-Informatik GmbH, werfen Markus Reitshammer und sein Gast einen Blick auf die strategische Ebene des Monitorings. Es geht um die Einbindung externer Partner, die wachsende Bedeutung digitaler Resilienz für unsere Gesellschaft und warum eine Lösung „Made in Austria“ ein entscheidender Faktor für digitale Souveränität ist.
Dlubal Podcast: Digitales und Innovatives aus dem Ingenieurbau
Wenn Tragwerksplanung ins Spiel kommt, sind die größten Entscheidungen längst getroffen. Statische Nachbesserungen kosten allerdings Zeit und Geld. Wie Bauprojekte von einer frühen Einbindung der Tragwerksplanung profitieren können, besprechen wir mit unserem heutigen Gast Aleksander Braun. Schreibt uns in die Kommentare: Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Und folgt uns gerne, um keine zukünftigen Episoden zu verpassen. Viel Spaß beim Zuhören!
Gute Führung bedeutet mehr als Aufgaben verteilen: Sie schafft Klarheit, Vertrauen und realistische Zeitplanung – gemeinsam mit dem Team. Wir erklären, welche Führungsprinzipien wirklich helfen und wie die aktive Einbindung deiner Mitarbeiter nicht nur Stress reduziert, sondern auch die Qualität der Ergebnisse steigert.
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens Eigene Praxis oder Anstellung? Wie sich die ambulante Versorgung in Berlin verändert Fachjournalist und Einblick-Redakteur Christoph Nitz im Gespräch mit einem Vertreter des Heilberufe-Centers der Berliner Sparkasse über Herausforderungen im Berliner Praxismarkt. Die Hürden bei der Praxisnachfolge und neue Modelle zwischen Niederlassung und Anstellung. Das Heilberufe-Center begleitet Ärztinnen und Ärzte in allen Phasen ihrer beruflichen Entwicklung. Von der ersten Orientierung über Praxisübernahmen bis hin zu neuen Versorgungs- und Niederlassungsmodellen. Durch die enge Einbindung in die Netzwerke der ambulanten Versorgung entsteht dort ein umfassender Blick auf Versorgungsstrukturen, Nachfolgeprozesse und die Erwartungen einer neuen Generation der Ärzteschaft. Unser Gesprächspartner heute ist Steffen Lehmann. Er ist von Beginn an im Heilberufe-Center dabei und berät seit mehr als 10 Jahren niedergelassene Heilberufler:innen in Berlin.
Der Podcast beleuchtet das außergewöhnliche Leben und Wirken von Alexander Kluge, der als radikaler Universalgelehrter die Kulturlandschaft der Bundesrepublik maßgeblich prägte. Ausgehend von seinen traumatischen Kriegserfahrungen entwickelte er ein tiefes Misstrauen gegenüber festen Ordnungen, was ihn zu einer vielschichtigen Karriere als Jurist, Filmemacher, Autor und Medienstratege führte. Besonders hervorgehoben wird sein strategisches Geschick, anspruchsvolle intellektuelle Inhalte durch juristische Kniffe als „Kulturfenster“ im kommerziellen Privatfernsehen zu platzieren. Die Quellen beschreiben ihn als einen Meister der Montage, der es verstand, gegensätzliche Disziplinen wie Rechtswissenschaft und Kunst produktiv zu vereinen. Letztlich wird Kluge als Vorbild für geistige Unabhängigkeit und unermüdliche Neugier gewürdigt, der sich konsequent jeder fachlichen Einengung widersetzte. Sein Vermächtnis liegt in der Überzeugung, dass komplexes Denken und Massenmedien kein Widerspruch sein müssen.Der Zusammenhang zwischen Alexander Kluges Studium der Rechtswissenschaften, der Kirchenmusik und seiner kritischen Gesellschaftsanalyse liegt in der Verbindung von analytischer Präzision, struktureller Vielstimmigkeit und dem strategischen Einsatz dieser Werkzeuge zur Aufdeckung von Machtverhältnissen. Kluge nutzte die Instrumente dieser scheinbar gegensätzlichen Disziplinen, um ein integrales System der „Zusammenhangsarbeit“ zu schaffen, das den menschlichen Eigensinn gegen gesellschaftliche Zwänge verteidigt.Analytisches Skalpell: Die Rechtswissenschaft lieferte ihm das Werkzeug, um die Gesellschaft wie einen Vertrag zu lesen und aufzudecken, wo ihre Strukturen fehlerhaft, absurd oder ungerecht sind. Er analysierte gesellschaftliche Institutionen mit der „eiskalten“ Präzision eines Anwalts.Strategisches Instrument: Seine juristische Expertise nutzte er zeitlebens praktisch, etwa bei der Mitgestaltung von Filmförderungsgesetzen oder beim Erkämpfen von „Kulturfenstern“ im Privatfernsehen durch geschickte Nutzung des Rundfunkrechts.Realitätsprinzip: Jura repräsentierte für ihn die „realistische Seite“, die Fähigkeit zu entscheiden und sich auf dem Boden der Tatsachen zu bewegen, was er als notwendiges Gegengewicht zum bloßen Erzählen sah.Das Studium der Kirchenmusik vermittelte Kluge ein tiefes Verständnis für Strukturen und Mehrstimmigkeit (Polyphonie), die er auf die Gesellschaft übertrug.Mehrstimmigkeit statt Einseitigkeit: In der Kirchenmusik laufen verschiedene, oft gegensätzliche Stimmen gleichzeitig ab, die dennoch ein komplexes Ganzes bilden. Kluge begriff die Gesellschaft analog dazu als ein vielstimmiges Konstrukt, das nicht durch eine einzige, lineare Erzählung erklärt werden kann.Ästhetik der Montage: Dieses musikalische Prinzip der Polyphonie wurde zum Kern seiner Montagetechnik in Film und Literatur. Er komponierte seine Werke aus disparaten Elementen – Bildern, Texten, Musik –, um durch deren Reibung neue Erkenntnisse im Kopf des Zuschauers zu erzeugen.Aufdeckung von Blockierungszusammenhängen: Er untersuchte, wie die „Kulturindustrie“ und bürokratische Apparate die menschliche Erfahrung enteignen. In seinem Werk Schlachtbeschreibung etwa analysierte er den Krieg nicht heroisch, sondern als ein mörderisches „Organisationsversagen“ einer starr gewordenen Bürokratie.Gegenöffentlichkeit und Eigensinn: Sein Ziel war die Schaffung einer „proletarischen Gegenöffentlichkeit“, in der die unterdrückten Erfahrungen und Wünsche der Menschen Raum finden. Der Begriff des Eigensinns bildet hierbei die „dunkle Energie“ der menschlichen Arbeitskraft, die sich der totalen funktionalen Einbindung widersetzt.Sinnliche Vermittlung von Theorie: Durch die Montage von „harten“ Fakten (Jura/Geschichte) und emotionalen, polyphonen Elementen (Musik/Erzählung) versuchte Kluge, abstraktes gesellschaftliches Denken sinnlich erfahrbar zu machen.
Der Podcast beleuchtet das außergewöhnliche Leben und Wirken von Alexander Kluge, der als radikaler Universalgelehrter die Kulturlandschaft der Bundesrepublik maßgeblich prägte. Ausgehend von seinen traumatischen Kriegserfahrungen entwickelte er ein tiefes Misstrauen gegenüber festen Ordnungen, was ihn zu einer vielschichtigen Karriere als Jurist, Filmemacher, Autor und Medienstratege führte. Besonders hervorgehoben wird sein strategisches Geschick, anspruchsvolle intellektuelle Inhalte durch juristische Kniffe als „Kulturfenster“ im kommerziellen Privatfernsehen zu platzieren. Die Quellen beschreiben ihn als einen Meister der Montage, der es verstand, gegensätzliche Disziplinen wie Rechtswissenschaft und Kunst produktiv zu vereinen. Letztlich wird Kluge als Vorbild für geistige Unabhängigkeit und unermüdliche Neugier gewürdigt, der sich konsequent jeder fachlichen Einengung widersetzte. Sein Vermächtnis liegt in der Überzeugung, dass komplexes Denken und Massenmedien kein Widerspruch sein müssen.Der Zusammenhang zwischen Alexander Kluges Studium der Rechtswissenschaften, der Kirchenmusik und seiner kritischen Gesellschaftsanalyse liegt in der Verbindung von analytischer Präzision, struktureller Vielstimmigkeit und dem strategischen Einsatz dieser Werkzeuge zur Aufdeckung von Machtverhältnissen. Kluge nutzte die Instrumente dieser scheinbar gegensätzlichen Disziplinen, um ein integrales System der „Zusammenhangsarbeit“ zu schaffen, das den menschlichen Eigensinn gegen gesellschaftliche Zwänge verteidigt.Analytisches Skalpell: Die Rechtswissenschaft lieferte ihm das Werkzeug, um die Gesellschaft wie einen Vertrag zu lesen und aufzudecken, wo ihre Strukturen fehlerhaft, absurd oder ungerecht sind. Er analysierte gesellschaftliche Institutionen mit der „eiskalten“ Präzision eines Anwalts.Strategisches Instrument: Seine juristische Expertise nutzte er zeitlebens praktisch, etwa bei der Mitgestaltung von Filmförderungsgesetzen oder beim Erkämpfen von „Kulturfenstern“ im Privatfernsehen durch geschickte Nutzung des Rundfunkrechts.Realitätsprinzip: Jura repräsentierte für ihn die „realistische Seite“, die Fähigkeit zu entscheiden und sich auf dem Boden der Tatsachen zu bewegen, was er als notwendiges Gegengewicht zum bloßen Erzählen sah.Das Studium der Kirchenmusik vermittelte Kluge ein tiefes Verständnis für Strukturen und Mehrstimmigkeit (Polyphonie), die er auf die Gesellschaft übertrug.Mehrstimmigkeit statt Einseitigkeit: In der Kirchenmusik laufen verschiedene, oft gegensätzliche Stimmen gleichzeitig ab, die dennoch ein komplexes Ganzes bilden. Kluge begriff die Gesellschaft analog dazu als ein vielstimmiges Konstrukt, das nicht durch eine einzige, lineare Erzählung erklärt werden kann.Ästhetik der Montage: Dieses musikalische Prinzip der Polyphonie wurde zum Kern seiner Montagetechnik in Film und Literatur. Er komponierte seine Werke aus disparaten Elementen – Bildern, Texten, Musik –, um durch deren Reibung neue Erkenntnisse im Kopf des Zuschauers zu erzeugen.Aufdeckung von Blockierungszusammenhängen: Er untersuchte, wie die „Kulturindustrie“ und bürokratische Apparate die menschliche Erfahrung enteignen. In seinem Werk Schlachtbeschreibung etwa analysierte er den Krieg nicht heroisch, sondern als ein mörderisches „Organisationsversagen“ einer starr gewordenen Bürokratie.Gegenöffentlichkeit und Eigensinn: Sein Ziel war die Schaffung einer „proletarischen Gegenöffentlichkeit“, in der die unterdrückten Erfahrungen und Wünsche der Menschen Raum finden. Der Begriff des Eigensinns bildet hierbei die „dunkle Energie“ der menschlichen Arbeitskraft, die sich der totalen funktionalen Einbindung widersetzt.Sinnliche Vermittlung von Theorie: Durch die Montage von „harten“ Fakten (Jura/Geschichte) und emotionalen, polyphonen Elementen (Musik/Erzählung) versuchte Kluge, abstraktes gesellschaftliches Denken sinnlich erfahrbar zu machen.
In dieser Folge spricht unser Andreas mit Conny und Christian Hörl über das Thema Crowdinvesting und wie Fitnessstudios ihre eigenen Mitglieder zu Investoren machen können. Gemeinsam beleuchten sie, wie sich das Modell vom klassischen Crowdfunding unterscheidet, warum alternative Finanzierungswege zunehmend an Bedeutung gewinnen und welchen Mehrwert ein solcher Ansatz über die reine Kapitalbeschaffung hinaus bietet. Anhand der MyGym-Kampagne zeigen sie praxisnah, wie ein Investmentmodell mit klaren Nutzenversprechen - „Zinsen zahlen dein Training“ - funktioniert und welche Rolle verständliche Kommunikation, passende Kanäle und die Einbindung des Teams für den Erfolg spielen. Gleichzeitig wird deutlich, welcher psychologische Effekt entsteht, wenn Mitglieder zu echten Partnern werden: stärkere Bindung, höhere Loyalität und neue Impulse für Wachstum und Community-Building. Wir bedanken uns bei unserem Werbepartner, der IST-Hochschule für Management, für die Unterstützung bei dieser Folge. Mehr Infos zum dualen Studium erhaltet Ihr unter https://cutt.ly/ltXvkd5f Weiterführende Infos und Links Abonniere den Podcast auf Apple Podcasts, Deezer, Google Podcasts, SoundCloud und Spotify: https://linktr.ee/hashtagfitnessindustrie Folge uns auf Facebook, Instagram, LinkedIn und Threads. Kontakt zu Andreas: https://www.linkedin.com/in/andreasmbechler/ Tritt der Hashtag Fitnessindustrie-Community auf Facebook bei und diskutiere über die Fitnessbranche mit: https://www.facebook.com/groups/309945713288355 Kontakt zu Conny: https://www.linkedin.com/in/conny-hoerl/ Kontakt zu Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-hoerl-8b3434a0/ DSB-ONE: https://one.dsb.digital MYGYM: https://www.mygym.at MYGYM 2.0 - Anleihe bei Conda: https://conda-capital.com/campaign/mygym-2-0-anleihe/ Disclaimer Dieser Podcast und die zugehörigen Show Notes enthalten lediglich allgemeine Informationen, die nicht als Finanzberatung, Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf spezifischer Wertpapiere, insbesondere der genannten MYGYM 2.0-Anleihe, interpretiert werden dürfen. Die Erwähnung von Unternehmen oder Finanzprodukten dient ausschließlich redaktionellen und informativen Zwecken. Jeder Hörer ist selbst für seine Anlageentscheidungen verantwortlich und sollte vor Investitionen eine individuelle Beratung durch einen unabhängigen, qualifizierten Finanzberater in Anspruch nehmen. Wir übernehmen keine Haftung für Verluste, die aufgrund von Informationen aus diesem Podcast entstehen.
Die Energiekrise schien überwunden, die Versorgung stabiler als noch 2022. Doch die aktuellen geopolitischen Spannungen zeigen, wie schnell sich die Lage wieder verändern kann. Im Podcast spricht Fridolin Pflugmann darüber, wie sich die Gasversorgung in Deutschland entwickelt hat und wo weiterhin Risiken bestehen. Während physische Engpässe heute deutlich besser beherrschbar sind, rücken Preisrisiken stärker in den Vordergrund. Grund dafür ist die stärkere Einbindung in globale Energiemärkte und die wachsende Bedeutung von LNG-Importen. Das Gespräch macht deutlich, dass Deutschland heute robuster aufgestellt ist, aber gleichzeitig stärker von globalen Marktbewegungen abhängt. Die zentrale Herausforderung liegt damit weniger in der Verfügbarkeit, sondern in der Volatilität und den Auswirkungen auf Wirtschaft und Verbraucher. See www.mckinsey.com/privacy-policy for privacy information
Bett ja – Beziehung nein. Und das Gemeine ist: Oft wird es nicht klar gesagt. In dieser Folge sprechen Uschi und ich über ein Ü50-Datingmuster, das viele emotional zermürbt: Nähe und Sex gibt's – aber keine Verbindlichkeit, keine Planung, keine klare Ansage. Stattdessen kommen Sätze wie „Lass mal schauen“, „Ich hab grad so viel Stress“, „Ich will's locker“ – und du hängst in warm/kalt fest: mal Nähe, mal Abstand, mal süß, dann wieder funkstill. Wir schauen uns an, was dahinter wirklich passieren kann – ohne Männer-Bashing, aber mit Klartext: • Bindungsangst vs. Bequemlichkeit: Wann ist es Angst vor Nähe – und wann ist es einfach Verantwortungslosigkeit? • Warum manche Menschen Sex „können“, aber Beziehung nicht: Kontrolle, Autonomie, Scham, Angst vor Erwartungen • Was bei der anderen Seite passiert: Hoffnung, Selbstzweifel, „bin ich nicht genug?“, auf Eierschalen laufen • Warum „Bett ja – Beziehung nein“ nicht per se toxisch ist – toxisch wird es, wenn es im Nebel bleibt und niemand Verantwortung übernimmt • Woran du früh erkennst, ob jemand wirklich verfügbar ist: keine konkreten Dates, nur spontan, nur nachts, keine Einbindung ins echte Leben, gereizt bei Klarheit Und ganz praktisch bekommst du von uns: • 3 Klarheitsfragen, die du nach 2–3 Dates stellen darfst (ohne zu betteln) • 3 Würde-Sätze, die Wischiwaschi sofort beenden • eine einfache Exit-Regel, damit du dich nicht monatelang in Hoffnung verlierst Kommentarfrage: Was war der schlimmste Ü50-Dating-Satz, den du je gehört hast? („Lass mal schauen“, „Ich bin nicht bereit“, „Ich will nichts Festes“, „Melde mich“ …) Und: Was würdest du heute anders machen? ```
Kann eine Führungsposition wirklich auf zwei Personen aufgeteilt werden – und funktioniert das auch im anspruchsvollen Klinikalltag? In dieser Folge von O-Ton Innere Medizin beleuchtet Redakteurin Anouschka Wasner im Gespräch mit zwei Expertinnen das Konzept des Top Sharings aus Theorie und Praxis. Dr. Katrina Scholl, Hämatologin, Onkologin sowie Beraterin und Dozentin mit Schwerpunkt New Work, erklärt, was Top Sharing von klassischer Teilzeit unterscheidet – und das ist sehr viel. Denn bei einer Doppelspitze wird die Funktion von zwei gleichwertigen Personen erfüllt, die beide Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen und füreinander einstehen. Maren Godde, Oberärztin am Deutschen Herzzentrum der Charité, berichtet aus eigener Erfahrung: Seit über vier Jahren führt sie gemeinsam mit ihrem Kollegen eine Oberarztstelle in der Doppelspitze – ein Modell, das sie selbst initiiert und ihrem Klinikdirektor aktiv vorgeschlagen haben. Die Folge geht der Frage nach, wie Top Sharing im Alltag konkret organisiert wird, welche Synergien entstehen, wenn zwei Menschen mit unterschiedlichen Charakteren und Stärken gemeinsam führen, und welche Vorbehalte es im System noch zu überwinden gilt. Diskutiert werden auch strukturelle Aspekte: Was der Fachkräftemangel mit dem Führungsmodel zu tun hat, wie er sich auf die gläserne Decke für Frauen in Führungspositionen auswirkt und ob Top Sharing ein Modell der Zukunft für die gesamte Medizin sein kann. Weiterführende Informationen: - Bericht über die konkrete Doppelspitze am Deutschen Herzzentrum der Charité mit Maren Godde und Dr. Laurenz Kopp Fernandes https://karriere.charite.de/karrieremagazin/top-sharing-aerztliche-doppelspitze - Fachbeitrag im Ärzteblatt mit Erfahrungsberichten aus Kliniken verschiedener Versorgungsstufen: https://www.aerzteblatt.de/archiv/237891/Top-Sharing-Arbeitsmodell-der-Zukunft - Praxisnahe Einblicke in gelebtes Top Sharing, inkl. Aussagen zu Arbeitszeit und Einbindung: https://magazin.aekb.de/alltag-praxis/topsharing-geteilte-fuehrung-doppelte-erfahrung - Ergebnisse einer Meinungsumfrage unter habilitierten Internistinnen an deutschen Universitätskliniken zum Thema Doppelspitze: https://oberarzt-heute.de/topsharing-work-life-balance-und-klinik-ja-mit-doppelspitzen-medizin - Überblick über rechtliche und organisatorische Aspekte geteilter Führung im Krankenhaus und in der Niederlassung: https://www.aerzteblatt.de/archiv/geteilte-fuehrungspositionen-gemeinsam-fuehren-verantwortung-teilen-9e03f88f-98c4-4381-a244-7064ab73aec0 https://dr-scholl-onko.de/topsharing-in-der-medizin/
Mehr Zukunft wagen – mit Zeitstruktur und externer Schlagkraft – das sind die Themen, die der Unternehmensberater und Dozent Peter Schaaf im heutigen Beitrag anspricht. Bereits im letzten Beitrag führte er aus, welchen Mehrwert Sie für Ihr Unternehmen durch ein professionelles Coaching erzielen können. Mit seinem heutigen Beitrag knüpft er genau hieran an. Wenn es Ihnen gelingt, einen externen Sparringspartner zu finden, den Sie als „verlängerte Werkbank“ Ihres Unternehmens nutzen können, dann können Sie hieraus für Ihr Unternehmen einen hohen Mehrwert erreichen. Sie erfahren zudem, wie die Einbindung eines solchen Partners – vom Erstgespräch zur nachhaltigen Entlastung am Beispiel seines eigenen Unternehmens erfolgreich gelingen kann. Weitere Informationen über mich und meine Arbeit zum Thema BWL finden Sie hier: [Website](https://schaaf-office.de/) [Newsletter](https://schaaf-office.de/newsletter) [Blog](https://schaaf-office.de/blog/) [Facebook](https://www.facebook.com/PeterSchaafManagementpartner) [Instagram](https://www.instagram.com/peter.schaaf.managementpartner) [YouTube](https://www.youtube.com/channel/UChoOuqTgE1hiqC3aMZQpdlw/featured) [Seminarprogramm](https://schaaf-office.de/seminarprogramm)
In dieser Folge des Podcasts zeigen wir ein Interview mit der tiefenpsychologisch fundierten Kinder- und Jugendlichentherapeutin Sandra Vohl aus dem MVZ der Psychoonkologie der Uniklinik Köln. Vohl macht seit 16 Jahren Gruppentherapie, zunächst in der Tagesklinik für Jugendliche mit Persönlichkeitsentwicklungsstörungen der Uniklinik Köln mit der Methode der übertragungsfokussierten Psychotherapie nach Otto Kernberg und seit einigen Jahren mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die einen Elternteil durch Krebs verloren haben und solche, die selbst an Krebs erkrankt waren oder sind. Vohl beschreibt, den Weg der Patient:innen in ihre Gruppen, den Ablauf ihrer Gruppensitzungen, die Einbindung der verwitweten Eltern in einer parallelen Elterngruppe und welche Vorteile Gruppentherapie bei ihrer Zielgruppe im Vergleich zur Einzeltherapie hat. Hierbei ist ein wichtiger Faktor die Erfahrung, mit dem Thema nicht alleine zu sein, und sich mit anderen, die Ähnliches erlebt haben, austauschen zu können. Durch das gemeinsame Thema sprechen die Jugendlichen dabei sehr schnell mit einer großen Offenheit über ihre Gedanken und Gefühle. Aber auch alle anderen jugendspezifischen Themen werden in den Gruppen thematisiert. Weitere Themen sind Vohls therapeutische Haltung, der Umgang der Gruppe mit bewegenden Gefühlen und traumatischen Erlebnissen, Supervision und Intervision, was Vohl motiviert, Gruppentherapie zu machen, und warum sie von der Wirksamkeit der Gruppentherapie überzeugt ist. Vohl berichtet, wie sie mit herausfordernden gruppendynamischen Situationen umgeht, und welche Rolle Einsamkeit und soziale Schwierigkeiten bei ihren Patient:innen spielen. Ein weiteres Thema ist, was es bräuchte, damit sich mehr Psychotherapeut:innen dazu entschließen, Gruppentherapie anzubieten. Zum Schluss ermutigt Vohl dazu, Gruppen anzubieten für Patient:innen mit körperlichen Erkrankungen, wie beispielsweise Diabetes mellitus, die psychische Belastungen zur Folge haben. _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2 (bearbeitet)
Es ist ein historischer Schritt: Israel und Libanon haben sich auf einen Waffenstillstand geeinigt. Allerdings ist unklar, ob der lang hält und wie sich die Terrormiliz Hisbollah verhalten wird. Über die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten berichtet in dieser Ausgabe von “Streitkräfte und Strategien” Kai Küstner. Im Fokus steht ein mögliches Abkommen mit dem Iran – vor allem über sein Atomprogramm – und die Straße von Hormus. Iran hat mittlerweile angekündigt, die Meerenge wieder zu öffnen und Handelsschiffen die Durchfahrt während der derzeit geltenden Waffenruhe zu erlauben. Die USA halten aber an der Blockade für Schiffe, die iranische Häfen verlassen oder anlaufen wollen, fest. Die Diskussion über die Sicherung der Straße von Hormus geht in Europa weiter. Dabei konkretisiert sich nicht nur, wie eine deutsche Beteiligung aussehen könnte, sondern es treten einmal mehr Differenzen zwischen Deutschland und Frankreich bei der Frage nach der Einbindung der USA zu Tage. Der Angriffskrieg gegen die Ukraine hinterlässt in Russland immer tiefere wirtschaftliche Spuren. Auch muss der Kreml damit leben, dass er nach der Abwahl des ungarischen Regierungschefs Orbán einen wichtigen Verbündeten verloren hat, der weitere Hilfe für die Ukraine blockiert bzw. neue Sanktionen gegen Russland verhindert hat. Trotzdem, so Kai, gibt es bislang kein Anzeichen, dass Putin diesen grausamen Abnutzungskrieg zu beenden gedenkt. Anna Engelke spricht im Interview mit der Topmanagerin im Rüstungsbereich, Susanne Wiegand, über die bemerkenswerte Entwicklung der ukrainischen Verteidigungsindustrie. Die Aufsichtsrätin bei u.a. dem Drohnenhersteller Quantum Systems erklärt, was in der Ukraine unter dem Eindruck des andauernden russischen Angriffskrieges anders läuft als in Deutschland. Das Land produziere mehr als es brauche. Diese Fähigkeit habe der Westen in 30 Jahren Friedensdividende verloren. Wiegand analysiert, warum die Beschaffung neuer Rüstungsgüter trotz des Sondervermögens eher langsam vorangeht und welche Probleme damit einhergehen. Sie beleuchtet das Vorgehen der Politik, aber auch der Industrie, die ebenfalls eine Verantwortung trägt. Man müsse aus alten Verhaltensmustern rauskommen, rät die Managerin. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Susanne Wiegand: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3229316.html USA wollen Ölsanktionen gegen Russland wieder in Kraft setzen: https://kyivindependent.com/moscow-walks-away-with-billions-as-trumps-russian-oil-waiver-expires/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Being The Beatles – Staffel 2 https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:5d933a937bf865a2/
Bundeskanzler Friedrich Merz traf US-Präsident Donald Trump zu Gesprächen über Iran, Ukraine und Handel. Trotz inhaltlicher Differenzen zeigten beide ein konstruktives Verhältnis. Entscheidungen zu Zöllen, militärischer Beteiligung und europäischer Einbindung bleiben offen.
Altkanzler Olaf Scholz im Gespräch mit Sebastian Turner bei den Zeughausgesprächen des Deutschen Historischen Museums – über den Krieg in der Ukraine, die Zukunft Europas und seinen Weg in die Politik.Vier Jahre Vollinvasion: Scholz ist überzeugt, dass Putin den Krieg mindestens zwei Jahre im Voraus geplant hatte und niemand ihn davon hätte abbringen können. Deutschland sei unter seiner Führung der größte europäische Unterstützer der Ukraine geworden – mit doppelt so viel Hilfe wie Frankreich und Großbritannien zusammen: „Wir haben dieses hochriskante und gefährliche Manöver vorgetragen, in enger Abstimmung mit unseren Verbündeten und ohne Alleingänge."Für die Zukunft Europas fordert Scholz vier Schritte: Abschaffung der Einstimmigkeit in der Außenpolitik, eine echte Kapitalmarktunion, schnellere Genehmigungsverfahren und gemeinsame Schulden für Verteidigung. „Wir müssen erreichen, dass wir an der Front derjenigen mit den größten technologischen Errungenschaften dabei sind."Den Blick zurück auf seinen Werdegang nutzt Scholz für eine überraschende Selbstkritik: Als Juso-Aktivist in der Friedensbewegung hatte er Helmut Schmidts Nachrüstungsargument abgelehnt – heute räumt er ein, dass Schmidt recht hatte, die Einbindung der USA in Europa niemals aufzugeben. Sein Bundestagsmandat in Potsdam nimmt er weiter wahr, an einem Buch arbeitet er – auf die Frage nach einer erneuten Kandidatur sagt er nur: „Nein."Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kurz bevor Bundeskanzler Friedrich Merz seine China-Reise antritt, wurde ein Bericht der US-amerikanischen Denkfabrik Jamestown Foundation öffentlich. Dieser zeichnet ein detailliertes Bild der globalen Einheitsfrontstrategie der Kommunistischen Partei Chinas. Demnach zählt Deutschland zu den vier wichtigsten Zielstaaten – mit 347 identifizierten Organisationen. Das Netzwerk reicht von Wirtschafts- und Akademikerverbänden über Kulturvereine bis hin zu Bildungs- und Medienstrukturen. Das Ziel ist nicht die offene Konfrontation, sondern die strukturelle Einbindung.
Der Januar ist der Monat der Klarheit. Plötzlich wissen wir genau, wie das Leben eigentlich laufen sollte: weniger Bildschirm, mehr Bewegung. Weniger Stress, mehr Sinn. Weniger Zucker, mehr Achtsamkeit. Das Wissen ist da – die Einsicht auch. Und trotzdem zeigt die Erfahrung jedes Jahr aufs Neue: Wissen allein verändert erstaunlich wenig. In dieser Folge fragen Manu und Stephan, warum Neujahrsvorsätze so oft scheitern – und was das mit unserem Verständnis von Veränderung, Freiheit und Spiritualität zu tun hat. Vielleicht liegt das Problem gar nicht darin, dass wir zu wenig wissen, sondern dass wir Veränderung als Frage von Information und Willenskraft missverstehen. Genau hier wird es spirituell interessant: Denn auch im Evangelium geht es nicht zuerst um ein Mehr an Wissen, sondern um Praxis. Um Wege, die gegangen werden. Um Haltungen, die eingeübt werden. Um ein Leben, das sich nicht aus Vorsätzen speist, sondern aus Beziehungen, Rhythmen – und manchmal auch aus Scheitern. Im Stossgebet berichtet Manu von seinem ganz alltäglichen Ärger mit der örtlichen Grünabfuhr. Und im Halleluja erzählt Stephan von einer unerwarteten Erfahrung von Gemeinschaft beim Apéro in seiner Lieblingsbar. Im Hauptteil des Gesprächs geht es unter anderem um diese Fragen: Warum Wissen nicht dasselbe ist wie Veränderung. Warum Vorsätze das Ich oft überfordern. Warum das Evangelium weniger Botschaft als Übungsraum ist. Warum Rhythmen wichtiger sind als Ziele. Warum Scheitern kein Gegenargument gegen Praxis ist. Und warum Freiheit nicht durch Selbstoptimierung entsteht, sondern durch Einbindung. Eine Folge über Neujahrsvorsätze – und über die tiefere Frage dahinter: Wer will ich eigentlich sein?
ZusammenfassungIn der ersten Ausgabe des Jahres 2026 werfen Stefan Ponitz und Andreas einen detaillierten Blick in ihre "Glaskugel" für das kommende Marketing- und Beratungsjahr. Ein zentrales Thema ist der Wandel des Beraterbildes hin zu einer tieferen Einbindung in strategische Unternehmensprozesse und die Befähigung von Kunden zur "Hilfe zur Selbsthilfe". Stefan prognostiziert einen massiven Umbruch im Online-Marketing, da organischer Traffic über klassische SEO-Strategien zunehmend wegbricht und durch neue KI-Strukturen kompensiert werden muss. Während KI im Vertrieb durch standardisierte Produkte wie Voicebots greifbarer wird, bleibt die Integration in KMU-Prozesse oft noch eine individuelle Herausforderung. Die Diskussion beleuchtet zudem kritische gesellschaftliche Aspekte, wie die wachsende soziale Bindung junger Menschen an KI-Systeme und die drohende Polarisierung der Gesellschaft. Auch die regulatorischen Hürden in Deutschland, insbesondere durch die DSGVO, werden als potenzielles Hindernis für die technologische Anschlussfähigkeit thematisiert. Trotz dieser Bedenken plädieren beide für eine lösungsorientierte Herangehensweise, die den Menschen und seine Werte ins Zentrum stellt. Die Episode schließt mit dem Appell, das neue Jahr mutig zu nutzen, um echte unternehmerische Mehrwerte durch intelligente Automatisierung zu schaffen. Picks - Tipps/Tricks & EmpfehlungenMI (Menschliche Intelligenz): Eine Plattform und Bewegung von Christa Goede, die sich kritisch und philosophisch mit dem Einsatz von KI und dem Wert menschlicher Intelligenz auseinandersetzt. URL: https://www.christagoede.de (Stichwort: MI-Siegel) ezgif.com: Das "Schweizer Taschenmesser" für animierte GIFs – ein hilfreiches Online-Tool zum Erstellen, Bearbeiten und Optimieren von GIFs ohne komplexe Grafiksoftware. URL: https://ezgif.com Buchtipp: "KI-Strategien für Entscheider: Der 7-Schritte-Plan" von Christian Klämer und Hannes Stelzer. Ein praxisorientierter Leitfaden für die Prozessanalyse und KI-Implementierung in Unternehmen. Verfügbar in allen gängigen Buchläden und Online-Plattformen. KontaktAndreas PfeiferLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/andreaspfeifer/ Homepage: https://www.die-heldenhelfer.com/ Norbert SchusterLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/norbertschuster/ Homepage: https://www.strike2.de/ Stefan PonitzLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefan-ponitz/ Homepage: https://www.fokus-ki.de
Everyone Counts by Dr. Jürgen Weimann - Der Podcast über Transformation mit Begeisterung
In dieser inspirierenden Folge spricht Michael Wellershaus, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid, über die beeindruckende Transformationsreise seines Instituts. Die Sparkasse hat vor vier Jahren einen mutigen Weg eingeschlagen, um sich aus einer schwierigen wirtschaftlichen Lage neu zu erfinden. Dabei standen Kundenzentrierung, interne Prozessoptimierung und eine hierarchiefreie Zusammenarbeit im Fokus. Ein Highlight der Transformation war die Open House Woche, bei der in über 50 Workshops mehr als 1000 Ideen generiert wurden, die jetzt priorisiert und umgesetzt werden. Highlights der Episode: Einführung und Hintergrund (00:07 - 08:29): Michael Wellershaus schildert die Ausgangslage der Sparkasse Remscheid vor vier Jahren. Überblick über die Open House Woche mit über 1500 Gästen und mehr als 50 Workshops. Der Transformationsprozess als strategische Antwort auf wirtschaftliche Herausforderungen. Transformationsprozess (08:29 - 18:57): Einbindung von 60 Mitarbeitern in Workshops zu Kundenzentrierung und Prozessoptimierung. Abbau von Hierarchien und Förderung von Eigenverantwortung. Kommunikation und Stakeholder-Einbeziehung als Erfolgsfaktoren. Positive Ergebnisse trotz laufender Transformation. Open House Woche (18:58 - 30:43): Fünftägiges Event mit Zielgruppen wie Privatkunden, Firmenkunden und Ehrenamtlichen. Themenvielfalt der Workshops: Kundenreise, Auslandsgeschäft, Cybercrime und mehr. Ziel: Kunden in die Weiterentwicklung der Sparkasse aktiv einbinden. Ergebnisse und Auswirkungen (30:43 - 40:30): Über 1000 Ideen aus den Workshops identifiziert, die jetzt priorisiert werden. Positive Resonanz von Kunden und Mitarbeitern. Stärkung der Eigenverantwortung und des Gemeinschaftsgefühls. Zukunftsausblick und Learnings (40:30 - 48:31): Fokus auf Haltung und Mindset bei Neueinstellungen. Transformation als kontinuierlicher Prozess mit ganzheitlichem Ansatz. Authentizität und Glaubwürdigkeit als Schlüssel zum Erfolg. Einladung zum Austausch mit anderen Instituten. Hier kannst Du Dich mit Michael Wellershaus verbinden. LinkedIN. Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich über Deine Bewertung mit 5 Sternen bei Apple Podcasts und wenn Du meinen Podcast weiterempfiehlst. Mail mir gerne Deine Gedanken zur Folge unter jw@juergenweimann.com. Liebe Grüße, Jürgen Abonnier hier meinen Newsletter: https://juergenweimann.com/juergen-weimann-newsletter/
Mit dem Übersetzen osmanischer Truppen über den Hellespont beginnt im 14. Jahrhundert eine Entwicklung, die den Balkan dauerhaft umformt. Gemeinsam mit dem Historiker Ralf Grabuschnig vom Déjà-vu Geschichte-Podcast zeigen wir wie aus ersten Stützpunkten ein stabiles Herrschaftsgefüge entsteht: durch die Einbindung lokaler Eliten, neue Verwaltungs- und Militärstrukturen sowie tiefgreifende soziale und religiöse Veränderungen. So entsteht ein vielschichtiger politischer Raum, in dem alte und neue Ordnungen ineinandergreifen – eine Dynamik, die die Region bis in die Neuzeit prägt.Ralf und Déjà-vu Geschichte findet ihr unter: https://ralfgrabuschnig.com/deja-vu-geschichte-podcast/Die aktuelle Staffel "Pulverfass Balkan" findet mit der Folge: Nicht West nicht Ost. Die Balkanhalbinsel an der Grenze (Spotify)Unterstützt Epochentrotter via Steady oder Paypal!Epochentrotter Steady: https://steady.page/de/epochentrotter/aboutEpochentrotter PaypalEpochentrotter WebseiteEpochentrotter DiscordEpochentrotter InstagramEpochentrotter FacebookEpochentrotter Twitch#europa #asien #osteuropa #balkan #mittelalterBild: WikiCommons, gemeinfrei Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kanzler Merz hat die Einbindung der Ukraine in weitere Verhandlungen nach dem Gipfel zwischen US-Präsident Trump und dem russischen Präsidenten Putin am Freitag in Alaska gefordert. Nach dem virtuellen Treffen mit US-Präsident Trump verkündete er: „Es gibt Hoffnung auf einen Frieden in der Ukraine“.
Videokonferenz mit Trump: Bundeskanzler Friedrich Merz hat nach Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump die Einbindung der Ukraine in künftige Verhandlungen gefordert. Nach dem Gipfel mit Russland am Freitag in Alaska müsse die Ukraine mit am Tisch sitzen, betonte Merz. Der erste Schritt sei ein Waffenstillstand. Auch Trump betont, er wolle in Alaska eine Waffenruhe mit Putin erreichen. Meinungsfreiheit: Die Bundesregierung widerspricht einem Bericht des US-Außenministeriums, der die Meinungsfreiheit in Deutschland als eingeschränkt darstellt. Der stellvertretende Regierungssprecher betonte, dass es keine Zensur gebe. Unionsfraktionschef Jens Spahn erklärte, jeder könne frei seine Meinung äußern. Der US-Bericht kritisiert unter anderem die Löschung von Hassbotschaften auf Internet-Plattformen. Laut dem Bundesdigitalministerium sei dies jedoch notwendig. Krisenrunde im Kanzleramt: Die CDU-Spitze hat bis nach Mitternacht getagt, um über den Teilstopp der Waffenlieferungen an Israel und die Zusammenarbeit mit der SPD zu beraten. Kanzler Friedrich Merz erhielt Rückendeckung von Unionsfraktionschef Jens Spahn und Geschäftsführer Steffen Bilger. Letzer betonte, dass die Entscheidung im Koalitionskontext akzeptiert werden müsse. Schärferer Kurs gegenüber China Die EU-Kommission will wettbewerbsverzerrende Subventionen für chinesische Anbieter überprüfen. Dazu bittet sie Wirtschaft, Bürger und Whistleblower um Mithilfe. Ziel ist es, Beweise zu sammeln, die europäische Anbieter im Wettbewerb benachteiligen. E-Mails löschen wegen Dürre: England kämpft mit Trockenheit. Um Wasser zu sparen ruft die britische Umweltbehörde Bürger dazu auf, alte E-Mails und Bilder von ihren Geräten zu löschen. Dahinter steckt, dass Rechenzentren große Mengen an Wasser zur Kühlung ihrer Systeme benötigen. Gibt es weniger Daten zu verarbeiten, muss auch weniger gekühlt werden.