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58 % von KI-Nicht-Nutzenden wollen lieber in einer Welt von KI leben. Das ist eine Erkenntnis der aktuellen Bitkom-Studie. Insgesamt gibt es eine tiefe Kluft zwischen KI- und Nicht-KI-Nutzenden. Zur Punchline der aktuellen Folge "Neu erfinden oder treu bleiben" oder auch selbstähnliche Erneuerung vs. fremdähnliche Erneuerung:1. Dr. Oetker und die selbstähnliche Erneuerung: Es gibt eine neue Kampagne für die TK-Pizza Ristorante von Dr. Oetker. Colin lobt, dass die von früher bekannte Kampagne behutsam weiterentwickelt wurde: Die Grundmechanik der Marke bleibt erhalten mit einer Übersetzung in neuere Lebensrealitäten.2. Capri Sun und die fremdähnliche ErneuerungCapri Sun war auf dem Laufsteg der Berlin Fashion Week zu sehen. Kein Scherz. Hintergrund: Sie wollen das Thema Elektrolyte besetzen. Colins Einordnung: Glaubwürdigkeit schwierig, markenstrategisch fragwürdig, aber mutig.Außerdem in dieser Folge:3. Bio und Discounter: Neue Lidl-Kampagne mit Wigald Boning Der Discounter Lidl greift Bio-Märkte und den Bio-Fachhandel weiter an und nutzt mit Wigald Boning ein bekanntes Werbegesicht. Wigald erklärt in der neuen Kampagne, wie gut Bio zu Lidl passt.4. Deutsche Bahn will besser kommunizierenBahn-Chefin Palla investiert 50 Millionen Euro in KI und moderne IT, um die notorisch schlechte Kundenkommunikation der Bahn zu reparieren. Colin findet es eine gute Idee, um Vertrauen zurückzugewinnen.Fundstücke der Woche zum Thema Hydration:Milk Man Hydration Calendar von MilkPEPMaximilian Knabe ("HandOfBlood") kapert die Hydration Break bei der Fußball-WM__________✨
Während der türkische Präsident Erdogan hunderte Kritiker verhaften lässt, feiert die NATO in der Türkei die US-Angriffe auf den Iran und stellt die Weichen für den direkten Krieg gegen Russland. Unter US-Präsident Trumps offener Erpressung liefern sich die europäischen Vasallen gehorsam ans Messer – finanziell, militärisch und existenziell. Von Sevim Dagdelen.Dieser Beitrag ist auch alsWeiterlesen
Nach dem erneuten frühen WM-Aus fordert Didi Hamann den Rücktritt von Joshua Kimmich aus der Nationalmannschaft, während Lothar Matthäus den DFB-Kapitän halten will. Oliver Helbig sieht im Fever Pit'ch Podcast aktuell keine Alternative zu Kimmich. Jeden Morgen die Fußball-Analyse per Newsletter – kostenlos: https://www.feverpitch.de/newsletter-anmeldungDiese Episode wird präsentiert von bet365 Sportwetten. 18+ | Erlaubt (White-List) | Suchtrisiken | Hilfe unter buwei.de▶️ Warum das wichtig ist: Nach dem erneuten frühen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft ist Joshua Kimmich zur Projektionsfläche einer ganzen Debatte geworden. Didi Hamann fordert seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft, Lothar Matthäus will den Kapitän dagegen unbedingt halten. Oliver Helbig, Journalist von 90min.de und DFB-lizenzierter Trainer, ordnet die Diskussion im Fever Pit'ch Podcast ein und sieht aktuell keine Alternative zu Kimmich. Dabei geht es weniger um die Fehler eines einzelnen Spielers als um das Führungsproblem der Nationalmannschaft insgesamt. Deutschland verfügt über Weltklassespieler wie Florian Wirtz oder Jamal Musiala, aber kaum über Führungsspieler, die Verantwortung übernehmen. Auch das System spielt eine Rolle: Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann machte Kimmich zum Rechtsverteidiger und entzog dem Mittelfeld damit seinen Taktgeber, während die Rückkehr von Manuel Neuer die Hierarchie erneut veränderte. Die eigentliche Frage lautet daher nicht, ob Deutschland mit oder ohne Joshua Kimmich neu anfangen sollte, sondern warum der deutsche Fußball überhaupt in diese Situation geraten ist. Warum produziert Deutschland technisch hervorragend ausgebildete Fußballer, aber zu wenige Persönlichkeiten, die eine Mannschaft führen? Im Zentrum steht die Frage, ob der DFB nach diesem WM-Aus wieder eine Führungsachse aus mehreren verantwortungsvollen Persönlichkeiten entwickeln kann.⚽️ TAKEAWAYS- Joshua Kimmich ist nach dem erneuten frühen WM-Aus zur Projektionsfläche einer Debatte um die Führung der deutschen Nationalmannschaft geworden. - Didi Hamann fordert Kimmichs Rücktritt aus der Nationalmannschaft, während Lothar Matthäus den Kapitän unbedingt halten will. - Oliver Helbig sieht aktuell keine Alternative zu Kimmich, weil Deutschland zwar über Weltklassespieler wie Florian Wirtz oder Jamal Musiala verfügt, aber kaum über Führungsspieler. - Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann machte Kimmich zum Rechtsverteidiger und entzog dem deutschen Mittelfeld damit seinen Taktgeber. - Die Rückkehr von Manuel Neuer veränderte die Hierarchie innerhalb der Mannschaft erneut. - Die zentrale Frage ist nicht ein Neuanfang mit oder ohne Kimmich, sondern warum der deutsche Fußball zu wenige Persönlichkeiten mit Führungsverantwortung hervorbringt. - Entscheidend für Deutschlands Zukunft ist laut der Diskussion, ob der DFB wieder eine Führungsachse aus mehreren verantwortungsvollen Persönlichkeiten entwickelt. KAPITEL00:00 Debatte um Joshua Kimmich und die deutsche Nationalmannschaft 03:01 Führungsspieler und Kapitänsrolle im Umbruch 05:58 Kimmichs Einfluss und Verantwortung im Team 10:08 Einsatz von Kimmich: Position und Rolle 12:58 Probleme der deutschen Nationalmannschaft und Kaderstruktur 16:08 Führungskompetenz im Nachwuchsbereich und Verantwortungstraining 19:35 Die Bedeutung von Typen im Fußball 21:06 Führungsspieler und ihre Rolle 22:56 Die Herausforderungen der Nationalmannschaft 25:19 Trainer und ihre Philosophie 27:09 Die Zukunft der deutschen Nationalmannschaft 29:04 Führungspersönlichkeiten und ihre Verantwortung 31:18 Der Weg zur Erneuerung im deutschen Fußball▶️ Mehr Analysen & Talks auf https://www.feverpitch.de#FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga
Ist Gott den Menschen heute gleichgültig? Der Bochumer Theologe Thomas Söding hält wenig von der These einer zurzeit viel diskutierten "religiösen Indifferenz". Zwar zeigten soziologische Studien ein wachsendes Desinteresse an Kirche und Religion. Doch daraus lasse sich nicht schließen, dass die Gottesfrage erledigt sei. Vielmehr komme es darauf an, wie diejenigen ihren Glauben leben, die sich weiterhin für Gott interessieren. Sie seien – im Bild der Bergpredigt – berufen, "Salz der Erde" und "Licht der Welt" zu sein: eine Minderheit mit Ausstrahlung.Zugleich warnt Söding davor, Glauben mit Aberglauben zu verwechseln. Christlicher Glaube befreie und schenke Hoffnung, während Aberglaube aus Angst entstehe und Menschen binde. Das Entzünden einer Kerze oder das Gebet seien Ausdruck von Vertrauen, nicht von magischem Denken.Mit Blick auf das Tagesevangelium vom "jungen Wein in neuen Schläuchen" sieht Söding einen Auftrag zur Erneuerung der Kirche. Jesus habe das Gesetz nicht abgeschafft, sondern erfüllt – und dafür neue Formen eröffnet. Auch heute müsse die Kirche ihre Tradition von innen heraus weiterentwickeln. Reformen seien deshalb kein Bruch mit dem Glauben, sondern könnten Ausdruck seiner Lebendigkeit sein. Entscheidend sei, Altes und Neues miteinander zu verbinden.Aus dem Matthäusevangelium: In jener Zeit kamen die Jünger Johannes' des Täufers zu Jesus und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten? Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein; dann werden sie fasten.Niemand setzt ein Stück neuen Stoff auf ein altes Gewand; denn der neue Stoff reißt doch wieder ab und es entsteht ein noch größerer Riss. Auch füllt man nicht jungen Wein in alte Schläuche. Sonst reißen die Schläuche, der Wein läuft aus und die Schläuche sind unbrauchbar. Jungen Wein füllt man in neue Schläuche, dann bleibt beides erhalten. (Mt 9,14-17)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Wenn es um Energiewende, Mobilitätswende, Erneuerung der Landwirtschaft und damit um die Klimatransformation allgemein geht, fällt oft der Begriff "Verzicht". Eine Mehrheit der Menschen ist zwar für mehr Klimaschutz, jedoch ist nur eine Minderheit bereit, etwas am eigenen Lebensstil zu ändern. Die Klimatransformation wird automatisch mit Verzicht und Wohlstandsverlust gleichgesetzt. Doch tatsächlich ist es andersrum: Zu wenig Klimaschutz und die Ignoranz der Klimatransformation führt zu Wohlstandsverlust. Denn kaum jemand stellt die Frage: Auf was müssen wir heute verzichten? Quellen: 400.000 Tote jährlich durch dreckige Luft https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eureport-umweltverschmutzung-101.html Plastik in Lebensmitteln: Was du darüber wissen solltest https://www.foodwatch.org/at/informieren/schadstoffe-in-lebensmitteln/plastik-in-lebensmitteln-was-du-darueber-wissen-solltest Vergleich unterschiedlicher Flächeninanspruchnahmen nach Verkehrsarten (pro Person) https://www.zukunft-mobilitaet.net/78246/analyse/flaechenbedarf-pkw-fahrrad-bus-strassenbahn-stadtbahn-fussgaenger-metro-bremsverzoegerung-vergleich/ Fehlender Wirtschaftsaufschwung: Was CDU/CSU dringend tun müssen - #RestartThinking Folge 312 https://youtu.be/aV_wPf84At4 Die "Mainzer Erklärung" der CDU: Die Zerstörung des Wirtschaftsstandorts https://youtu.be/YLQbW1jIKII Wie neoliberale Lobbyvereine durch Lügen und Verzerrungen Wirtschaft und Gesellschaft zerstören https://youtu.be/_JZr7l7RGCE Ein Format von und mit Mario Buchinger. Transformationsexperte, Physiker, Autor
Acima Knitz
Markus Söder sucht mit einem Zehn-Punkte-Plan die Erneuerung der CSU - und gerät dabei zwischen Gottesplan, Pfingstgeist und parteiinterner Rebellion. Eine politische Metamorphose zwischen Kalk und Marmor, Denkmal und "Denk mal!", während es in Oberbayern bereits gewaltig brodelt. Eine Glosse von Helmut Schleich.
Übertr: Kongress am Park, AugsburgRef.: Bischof Dr. Meier Bertram, Augsburg Ref.: Georgios Vlantis, orthodoxer Theologe Ref.: Dr. Thomas Schlegel, evangelischer Theologe MISSION:IS:POSSIBLE Augsburg
Die bisherigen sechs Maturitätsprofile werden an den Zürcher Kantonsschulen durch zwölf Schwerpunktfächer ersetzt. Das neue Angebot wird ab dem Schuljahr 2029/2030 eingeführt. Weitere Themen: · Winterthurer Stadtrat beantragt vier Millionen Franken für die Erneuerung des Technoramas · Mittelstand wird im Kanton Zürich moderat besteuert · Ostschweizer Kantone wollen beim Thema Künstliche Intelligenz zusammenarbeiten
0:12 Einleitung zur Wolllust1:22 Sinnlichkeit der Sinne3:07 Hellsinne und Wahrnehmung4:45 Grenzen und Körperform6:15 Frequenzarbeit und Wandlung9:06 Verkörperung und Erneuerung______www.stephanie-korn.comInstagram: stephaniekorn_humanflowTikTok: @stephaniekornYouTube: stephaniekorn_humanflow______Hier findest du immer alle Termine im Überblickab 15.6. | Power - in deiner Kraft. MachtDein erster Schritt? Empfange das Grace Integrity Soul Embodiment by Patricia St. Clair für 369€ - hier für Erwachsene | für KinderSTART JEDERZEIT MÖGLICH | Werde Master der energetischen Wirbelsäulenaufrichtung nach Patricia St. Clair Manchmal reicht eine kleine Frequenzverschiebung – und plötzlich verändert sich alles. In meiner Human Flow Begleitung tauchen wir tief ein in dein System, klären Blockaden und öffnen Räume für Klarheit, Freiheit und Leichtigkeit. Magst du herausfinden, wie sich das für dich anfühlt? Hier erfährst du mehr.Hier geht's zu den Infos und Buchung des 48h Grace Integrity Clearings by Patricia St. Clair als Do., / Fr., 4./ 5.6. von Wollust → verkörperte Liebe, PräsenzDie Grace Integrity® Planetenübertragungen bei Patricia St. Clair sind hochfrequente Energieschlüssel, die kosmische Prinzipien in dir aktivieren und verschiedenen Lebensbereiche deines SEINs berühren – und dich in diesen in die Klarheit, Präsenz & innere Freiheit führen. Erfahre hier mehr zu den Planeten-Übertragungen
In dieser Folge sprechen Mathias und Markus über Disruption - ein Begriff, der gleichzeitig verheißungsvoll und ziemlich gefährlich ist. Folgende Fragen werden beantwortet: • Was ist kreative Disruption – und woran erkennt ihr sie? • Was ist destruktive Disruption – und welche Muster stecken dahinter? • Welche Führungswerkzeuge helfen euch, Disruption in Entwicklung zu verwandeln – statt in Trauma? Shownotes: - Veröffentlichungen - https://m19-organisationsberatung.de/bibliothek/ - Kontakt – wir freuen uns jederzeit über Feedback, Nachrichten oder Fragen: podcast@m19-organisationsberatung.de
Mehr Heiliger Geist bedeutet nicht mehr Show – sondern mehr das Herz Jesu für Menschen. Von der Frucht des Geistes bis zu seinen Gaben: Was bewirkt er in dir, und warum ist das immer „zum Nutzen“ anderer? Eine Einladung, sich neu zu öffnen: für Erneuerung, Mut und echte Hoffnung.
Stell dir vor, Menschen folgen dir nicht, weil sie müssen, sondern weil sie es wollen. Nicht aus Zwang, sondern aus einer tiefen, freiwilligen Anerkennung heraus. In dieser Kompaktfolge beleuchten Susanne Maria Zaninelli und der Autoritätsforscher Frank Baumann-Habersack, wie transformative Autorität als „dritter Weg“ eine neue Kultur der Gleichwertigkeit und Wirksamkeit schafft. Es wird deutlich: Transformative Autorität ist weit mehr als ein theoretisches Konzept; sie ist eine praktische Einladung zur Erneuerung unserer Führungskultur. Indem wir Führung als Beziehungsarbeit auf Augenhöhe begreifen, schaffen wir Organisationen, in denen Macht nicht mehr trennt, sondern als verbindende Kraft für das gemeinsame Ganze wirkt.
Die Kantone Bern und Solothurn haben sich geeinigt: Sechzig Prozent der Fahrten zum Logistikstandort Emmepark Landshut sollen über bernisches Gebiet erfolgen. Vierzig Prozent über solothurnischen Boden. Das teilt der Bundesrat heute mit. Weiter in der Sendung: · Rechnung des Kantons Freiburg: Wie gut steht es um die Finanzen? · Historisches Museum Bern: Der Kanton soll sich mit 37.5 Millionen Franken an der Erneuerung beteiligen. · Burgdorfer Medizinaltechnik-Unternehmen: Ypsomed hat seinen Gewinn mehr als verdoppelt.
Der VfL Wolfsburg kämpft am letzten Bundesliga-Spieltag beim FC St. Pauli um die Relegation. Trainer Dieter Hecking hat dem Klub wieder Ordnung gegeben – doch die Krise ist Ergebnis jahrelanger Fehlentwicklungen. Jeden Morgen die Fußball-Analyse per Newsletter – kostenlos: https://www.feverpitch.de/newsletter-anmeldung Diese Episode wird präsentiert von bet365 Sportwetten. 18+ | Erlaubt (White-List) | Suchtrisiken | Hilfe unter buwei.de ▶️ Warum das wichtig ist: Der VfL Wolfsburg steht vor dem entscheidenden Bundesliga-Finale beim FC St. Pauli. Der Klub, der vor wenigen Wochen noch wie ein sicherer Absteiger wirkte, hat unter Trainer Dieter Hecking wieder Hoffnung geschöpft. Lars Vollmering alias Lenny Nero vom Wölferadio analysiert im Fever Pit'ch Podcast, warum die Relegation für Wolfsburg bereits ein Erfolg wäre. Hecking hat dem VfL Wolfsburg vor allem eines zurückgegeben: Ordnung. Die Mannschaft wirkt kompakter und weniger kopflos als noch unter seinen Vorgängern. Vollmering sieht die aktuelle Krise jedoch nicht als Ausrutscher einer einzelnen Saison, sondern als Ergebnis jahrelanger struktureller Probleme. Zu viele Trainerwechsel – von Mark van Bommel über Ralph Hasenhüttl bis Niko Kovac – hätten für fehlende Kontinuität gesorgt. Trotz eines Kaders mit Spielern wie Christian Eriksen, Maximilian Arnold und Mo Amoura sei keine echte Mannschaft entstanden. Vollmering kritisiert das fehlende Charakterscouting beim VfL Wolfsburg und sieht 80 Prozent Chance auf den Klassenerhalt in der Bundesliga. ⚽️ TAKEAWAYS- Der VfL Wolfsburg braucht beim FC St. Pauli am letzten Bundesliga-Spieltag einen Sieg für die Relegation. - Trainer Dieter Hecking hat dem VfL Wolfsburg wieder Ordnung und Struktur gegeben. - Lars Vollmering sieht die Krise als Ergebnis jahrelanger Fehlentwicklungen und nicht als Ausrutscher einer Saison. - Häufige Trainerwechsel und wechselnde Spielideen haben beim VfL Wolfsburg für fehlende Kontinuität gesorgt. - Trotz eines qualitativ hochwertigen Kaders sei beim VfL Wolfsburg keine echte Mannschaft entstanden. - Vollmering schätzt die Chancen auf den Klassenerhalt auf 80 Prozent. KAPITEL00:00 Saisonfinale der Bundesliga und Abstiegskampf 03:05 Die Situation des VfL Wolfsburg 05:48 Ursachen für die Krise des VfL Wolfsburg 11:03 Spieler und Kaderzusammenstellung 13:59 Jugendarbeit und Vereinsstruktur 16:54 Führung und Identität des Vereins 20:45 Strukturelle Herausforderungen im Fußball 22:22 Die Rolle von Volkswagen und der VfL Wolfsburg 27:06 Erneuerung des VfL Wolfsburg 32:43 Zukunftsperspektiven und Chancen für den Klassenerhalt ▶️ Mehr Analysen & Talks auf https://www.feverpitch.de #FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga
„Ihr seid fast wie Familie“, sagt Dr. Paul Brandenburg anlässlich des 5ten Geburtstages von AUF1. Und an dieser schätzt er insbesondere die Unabhängigkeit von AUF1, die bei vielen anderen freien Medien nicht gegeben bzw. nicht transparent ist. Brandenburgs Antrieb ist zum einen das Streben nach demokratischer Erneuerung sowie seine grenzenlose Wut aus mittlerweile 150 ihm vorgeworfenen Straftaten.
Seine Markenzeichen sind Hut und Sonnenbrille. Er hat eine schnodderige Aussprache, singt auf Deutsch und seine Texte sind auch ein Stück deutsche Geschichte. Seit 1973 tourt er mit seinem Panikorchester, er wohnt seit Jahrzehnten im Hotel Atlantic in Hamburg und sein erster kommerziell erfolgreicher Hit war „Alles klar auf der Andrea Doria“. Diese Beschreibung dürfte mehr als ausreichen, um erkennbar zu machen, dass es um Udo Lindenberg geht, der jetzt 80 Jahre alt wird. Über diesen außergewöhnlichen Musiker sprechen wir mit der Radio-Ikone Werner Reinke, mit Cornelia Quast, die eine Doku über Udo gemacht hat, mit Marco Schimpke, der schon als kleiner Junge in der DDR ein Fan von Udo war und mit Christoph Jürgensen der sich als Literaturprofessor an der Uni Bamberg mit Protestpop und Krautrock beschäftigt hat. Podcast-Tipp: NDR2 - Udo. Ein Leben an der Grenze Ein kleiner Junge mit großen Träumen bricht aus. Raus aus der grauen Provinz, will er die Musikwelt verändern. Er träumt von Ruhm, Reichtum und den großen Bühnen. Er feiert große Erfolge. Und stürzt immer wieder ab. Begleitet von Ängsten und Alkohol. Und dann gelingt Udo Lindenberg etwas, das ihm niemand mehr zugetraut hätte. Dieser Podcast erzählt von einem Künstler, der Grenzen sprengt: körperlich, seelisch, politisch. Wie wurde Udo zu Udo? Wie wurde aus dem kleinen Jungen mit Ängsten der größte Rockstar Deutschlands? Und wie lebt man ein Leben zwischen Exzess und Erneuerung? https://www.ardsounds.de/sendung/udo-ein-leben-an-der-grenze/urn:ard:show:2c0e4a243b0dd157/
Janina Mütze ist Gründerin und CEO von Civey.Mit Olli & Martin spricht sie über unternehmerischen Zukunftsmut, digitale Meinungsforschung und die Kunst, Entscheidungen besser zu informieren – ohne sie an Daten oder KI auszulagern.Civey hat die Meinungsforschung in Deutschland schneller, digitaler und gegenwartsnäher gemacht. Janina Mütze kennt die Perspektive der Herausforderin ebenso wie die Verantwortung eines etablierten Unternehmens. In dieser Folge geht es deshalb nicht nur um Disruption, sondern um die Frage, wie man beweglich bleibt, wenn aus Aufbruch Alltag wird. Und um Deutschland: um verkanntes Talent, fehlende Zukunftserzählungen, politische Mitte, Aufstiegssorgen – und die Verantwortung von Unternehmer:innen, Zuversicht und die Freude am Gestalten nach außen zu tragen.KEY TAKEAWAYS:Zuversicht und Freude am Gestalten nach außen zu tragen, ist für Unternehmer:innen Teil der VerantwortungFortschritt braucht Daten, Erfahrung und den Mut zur menschlichen, informierten EntscheidungPioniergeist bleibt nur lebendig, wenn Unternehmen auch Ruhe, Energie und Erneuerung mitdenken können LinkedIn:→ Janina Mütze→ Olli Busch→ Martin Boeing-MessingKeywords: Meinungsforschung, Synthetic Respondents, Agenten, Echtzeitumfragen, politische Mitte, Aufstiegschancen, Leistungsversprechen, digitale Souveränität, Wachstumsanreize, Wirkungsanalyse, Entscheidungsqualität, Führungskomplexität, Mittelstand. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Gestern haben wir eine Mitschwester zu Grabe getragen und im Gottesdienst, bei der Beerdigung und beim anschließenden Kaffee an sie gedacht. Mit dabei waren Schwestern aus den verschiedenen Konventen und Menschen, die die verstorbene Schwester auf ihren verschiedenen Stationen erlebt und mit ihr gelebt, gearbeitet, gebetet und gefeiert haben.Unter anderem waren vier Mitglieder einer Wallfahrergemeinschaft aus dem Eichsfeld, aus dem die verstorbene Schwester stammte, gekommen. Sie sind mit ihr unglaubliche 28mal von Küllstedt nach Walldürn gewallfahrtet und sie wollten ihr gern mit ihrer Anwesenheit, ihrem Gebet und der Wallfahrerfahne die letzte Ehre erweisen. Und weil ich diese Leidenschaft des Wallfahrens als gebürtige Eichsfelderin auch teile, aber diese Wallfahrt selbst nicht kannte, habe ich mal auf der Internetseite dazu nachgesehen. Was bewegt Menschen, einen anstrengenden Weg voller Entbehrungen und körperlicher Strapazen auf sich zu nehmen - in einer Zeit bitterer Armut, körperlich schwerer Arbeit und Not? Wohl jeder kennt den Ausspruch "etwas hassen wir die Pest" - die wütende Pest auf dem Eichsfeld und das unermessliche Gottvertrauen unserer Vorfahren brachte die Menschen 1682 dazu, um Verschonung vor der Seuche mit diesem Bußgang zu bitten. Am 8. Juni 1683 machten sich 132 Männer und 61 Frauen auf den Weg nach Walldürn. Diese Wallfahrt dauerte, laut einer Chronik, 18 Tage. Das Gelübde aus dem Jahre 1682 war damit erfüllt, doch auch in den folgenden Jahren und Jahrhunderten wurde die Wallfahrt durchgeführt. Darin steht aber auch, dass sie seit 1990 nun wieder in Freiheit den Weg nach Walldürn - gemeinsam mit den Wallfahrern aus Fulda, Baunatal und Unterfranken gehen - ganz bewusst: aus Dankbarkeit für die erlangte Freiheit nach der friedlichen Grenzöffnung, in Einhaltung des Gelöbnisses der Vorfahren mit der Bitte um die Erneuerung des Glaubens im Eichsfelder Land. Etwas hassen wie die Pest und dann nicht dagegen hetzen, tönen und lamentieren, sondern auf Wallfahrt gehen, miteinander singen und beten und alle Sorgen und Nöte Gott anvertrauen und sich gegenseitig stützen und stärken: Diese Art und Weise veraltet nie und sie braucht Menschen, die ein unglaubliches Gottvertrauen haben und einen Glauben, der über den kleinen Alltag hinausgeht. Diese Beerdigung und die Gespräche mit den Mitgliedern der Wallfahrergemeinschaft haben mich beeindruckt und sehr erfreut.
Die bleibende Botschaft des Buches Deuteronomium (5. Mose)Warum ist ein uraltes Buch aus der Zeit der Wüstenwanderung heute noch so aktuell? Weil es nicht nur Gesetze aufzählt, sondern uns zeigt, wie ein Leben unter Gottes Bund wirklich funktioniert – mitten in einer fremden, verführerischen Welt. In diesem Artikel von Boris Giesbrecht aus der Bekennenden Kirche geht es genau darum.Drei zentrale Erkenntnisse aus dem Artikel: • Der Bund gründet nicht auf unserer Leistung, sondern auf Gottes vorausgehender Gnade und Treue – Indikativ vor Imperativ. • Liebe zu Gott mit ganzem Herzen, Seele und Kraft ist keine fromme Formel, sondern durchdringt den ganzen Alltag: Anbetung, Familie, Gerechtigkeit und Schutz der Schwachen. • Segen und Fluch erinnern uns: Gehorsam bringt Leben, Ungehorsam Zerstreuung – doch selbst nach Versagen schenkt Gott Herzbeschneidung und Erneuerung durch seinen Geist.Boris Giesbrecht zeigt mit biblischer Klarheit und reformatorischer Tiefe:Deuteronomium ist wie eine geistliche Verfassung für Israel – und auch für uns.Es ruft zur Erinnerung, zur täglichen Wahl und zur Hoffnung, dass Gottes Wort„nahe bei dir, in deinem Mund und in deinem Herzen“ ist, auf.Hör rein und lass dich neu begeistern von einem Gott, der seinen Bund über Generationen trägt – und der uns heute noch zur Liebe und zum Gehorsam aus Gnade einlädt.
Diese Quellen bieten eine umfassende Analyse des Lebens und Wirkens von Thomas Mann, wobei sein Weg vom Lübecker Bürgersohn zum weltberühmten Nobelpreisträger und politischen Mahner nachgezeichnet wird. Im Zentrum steht seine Entwicklung vom konservativen Patrioten zum leidenschaftlichen Verteidiger der Demokratie, der aus seinem kalifornischen Exil heraus das „deutsche Gewissen“ gegen das NS-Regime verkörperte. Die Texte beleuchten Meisterwerke wie Buddenbrooks, Der Zauberberg und Doktor Faustus, welche die Spannungen zwischen Kunst, bürgerlicher Disziplin und gesellschaftlichem Verfall thematisieren. Zudem wird Manns disziplinierter Arbeitsstil sowie sein komplexes Privatleben untersucht, das von familiären Tragödien und unterdrückten Sehnsüchten geprägt war. Schließlich reflektieren die Quellen seine zeitlose literarische Bedeutung und die anhaltende Relevanz seiner moralischen Haltung in der heutigen Zeit.Thomas Manns politische Wandlung vom kaisertreuen Nationalisten zum engagierten Verteidiger der Demokratie war ein jahrzehntelanger Prozess der Selbstrevision, der durch die Katastrophen des 20. Jahrhunderts vorangetrieben wurde.Anfängliche Position und Erster WeltkriegZu Beginn des Ersten Weltkriegs vertrat Mann eine nationalkonservative Haltung. Er begrüßte den Kriegsausbruch 1914 als notwendige Verteidigung der deutschen „Kultur“ (die er als tief, musikalisch und irrational verstand) gegen die westliche „Zivilisation“ (die er als flach und rationalistisch ablehnte). In seinem monumentalen Essay Betrachtungen eines Unpolitischen (1918) rechtfertigte er das deutsche Kaisertum und wandte sich gegen demokratische Ideen. Diese Position führte zu einem jahrelangen tiefen Bruch mit seinem Bruder Heinrich Mann, der bereits ein erklärter Demokrat war.Der Wendepunkt in der Weimarer RepublikNach der deutschen Niederlage 1918 und dem Sturz des Kaiserreichs vollzog Thomas Mann eine bemerkenswerte geistige Kehrtwende. Wesentliche Impulse hierfür waren:Einsicht in die Realität: Er erkannte zunehmend, dass die Demokratie die einzige gangbare Alternative zur Barbarei darstellte.Der Mord an Walther Rathenau: Die Ermordung des Reichsaußenministers durch Rechtsextremisten im Jahr 1922 erschütterte Mann tief und war ein Mitauslöser für sein öffentliches Eintreten für die Republik.Öffentliches Bekenntnis: Mit seiner Rede „Von deutscher Republik“ (1922) trat er erstmals als politischer Mahner und Befürworter der Weimarer Demokratie hervor. Er argumentierte nun, dass Demokratie und Humanität eine Einheit bildeten.Der Kampf gegen den NationalsozialismusIn den 1920er und frühen 1930er Jahren wurde Mann zu einer zentralen moralischen Instanz gegen den aufkommenden Faschismus.Appell an die Vernunft: In seiner Berliner Rede „Deutsche Ansprache“ (1930) warnte er nachdrücklich vor der NSDAP und bezeichnete den Nationalsozialismus als eine „Riesenwelle exzentrischer Barbarei“.Literarische Warnung: Seine Novelle Mario und der Zauberer (1930) diente als unheilvolle Parabel über die Verführungskraft totalitärer Demagogen.Der Weltbürger im ExilNach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 kehrte Mann von einer Auslandsreise nicht mehr zurück und wurde im Exil zum „Sprachrohr der deutschen Freiheit“.Deutsche Hörer!: In insgesamt 55 Radioansprachen über die BBC verurteilte er das NS-Regime scharf und rief die deutsche Bevölkerung zur moralischen Umkehr auf.The Coming Victory of Democracy: Auf Vortragsreisen in den USA setzte er sich leidenschaftlich für die Erneuerung demokratischer Werte ein.Am Ende seines Lebens blickte Mann kritisch auf seine frühere „unpolitische“ Phase zurück und gestand ein, dass die Trennung von Geist und Politik ein gefährlicher deutscher Denkfehler gewesen sei. Sein Weg führte ihn so von der hanseatischen Kontorstube über die Verteidigung des Kaisertums bis hin zur Rolle eines Weltbürgers und politischen Moralisten.
Diese Quellen bieten eine umfassende Analyse des Lebens und Wirkens von Thomas Mann, wobei sein Weg vom Lübecker Bürgersohn zum weltberühmten Nobelpreisträger und politischen Mahner nachgezeichnet wird. Im Zentrum steht seine Entwicklung vom konservativen Patrioten zum leidenschaftlichen Verteidiger der Demokratie, der aus seinem kalifornischen Exil heraus das „deutsche Gewissen“ gegen das NS-Regime verkörperte. Die Texte beleuchten Meisterwerke wie Buddenbrooks, Der Zauberberg und Doktor Faustus, welche die Spannungen zwischen Kunst, bürgerlicher Disziplin und gesellschaftlichem Verfall thematisieren. Zudem wird Manns disziplinierter Arbeitsstil sowie sein komplexes Privatleben untersucht, das von familiären Tragödien und unterdrückten Sehnsüchten geprägt war. Schließlich reflektieren die Quellen seine zeitlose literarische Bedeutung und die anhaltende Relevanz seiner moralischen Haltung in der heutigen Zeit.Thomas Manns politische Wandlung vom kaisertreuen Nationalisten zum engagierten Verteidiger der Demokratie war ein jahrzehntelanger Prozess der Selbstrevision, der durch die Katastrophen des 20. Jahrhunderts vorangetrieben wurde.Anfängliche Position und Erster WeltkriegZu Beginn des Ersten Weltkriegs vertrat Mann eine nationalkonservative Haltung. Er begrüßte den Kriegsausbruch 1914 als notwendige Verteidigung der deutschen „Kultur“ (die er als tief, musikalisch und irrational verstand) gegen die westliche „Zivilisation“ (die er als flach und rationalistisch ablehnte). In seinem monumentalen Essay Betrachtungen eines Unpolitischen (1918) rechtfertigte er das deutsche Kaisertum und wandte sich gegen demokratische Ideen. Diese Position führte zu einem jahrelangen tiefen Bruch mit seinem Bruder Heinrich Mann, der bereits ein erklärter Demokrat war.Der Wendepunkt in der Weimarer RepublikNach der deutschen Niederlage 1918 und dem Sturz des Kaiserreichs vollzog Thomas Mann eine bemerkenswerte geistige Kehrtwende. Wesentliche Impulse hierfür waren:Einsicht in die Realität: Er erkannte zunehmend, dass die Demokratie die einzige gangbare Alternative zur Barbarei darstellte.Der Mord an Walther Rathenau: Die Ermordung des Reichsaußenministers durch Rechtsextremisten im Jahr 1922 erschütterte Mann tief und war ein Mitauslöser für sein öffentliches Eintreten für die Republik.Öffentliches Bekenntnis: Mit seiner Rede „Von deutscher Republik“ (1922) trat er erstmals als politischer Mahner und Befürworter der Weimarer Demokratie hervor. Er argumentierte nun, dass Demokratie und Humanität eine Einheit bildeten.Der Kampf gegen den NationalsozialismusIn den 1920er und frühen 1930er Jahren wurde Mann zu einer zentralen moralischen Instanz gegen den aufkommenden Faschismus.Appell an die Vernunft: In seiner Berliner Rede „Deutsche Ansprache“ (1930) warnte er nachdrücklich vor der NSDAP und bezeichnete den Nationalsozialismus als eine „Riesenwelle exzentrischer Barbarei“.Literarische Warnung: Seine Novelle Mario und der Zauberer (1930) diente als unheilvolle Parabel über die Verführungskraft totalitärer Demagogen.Der Weltbürger im ExilNach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 kehrte Mann von einer Auslandsreise nicht mehr zurück und wurde im Exil zum „Sprachrohr der deutschen Freiheit“.Deutsche Hörer!: In insgesamt 55 Radioansprachen über die BBC verurteilte er das NS-Regime scharf und rief die deutsche Bevölkerung zur moralischen Umkehr auf.The Coming Victory of Democracy: Auf Vortragsreisen in den USA setzte er sich leidenschaftlich für die Erneuerung demokratischer Werte ein.Am Ende seines Lebens blickte Mann kritisch auf seine frühere „unpolitische“ Phase zurück und gestand ein, dass die Trennung von Geist und Politik ein gefährlicher deutscher Denkfehler gewesen sei. Sein Weg führte ihn so von der hanseatischen Kontorstube über die Verteidigung des Kaisertums bis hin zur Rolle eines Weltbürgers und politischen Moralisten.
-Christoph Staub
Die Staustunden nehmen zu, das Bahnnetz ist am Anschlag und die Zahl der Flugpassagiere erreicht einen Höchstwert. Wie steht es um die Schweizer Verkehrspolitik? Im Rahmen der Jugendmedienwoche fühlen vier Jugendliche den Politikerinnen und Politikern auf den Zahn. Es war eine herbe Niederlage für Verkehrsminister Albert Rösti: Im November 2024 lehnte die Stimmbevölkerung den geplanten Ausbau von sechs Autobahnabschnitten mit knapp 53 Prozent Nein-Stimmen ab. Dennoch schliesst Rösti nicht aus, dass einige der abgelehnten Projekte in einem späteren Ausbauschritt erneut verfolgt werden. Missachtet der Bundesrat damit den Volkswillen? Oder sind die Ausbauten zwingend nötig, um Engpässe zu beseitigen? Parallel zur Strasse will der Bundesrat den Ausbau der Bahn weiter vorantreiben. Derweil warnen die SBB: «Die hohe Belastung des Netzes und gleichzeitig zu wenig Mittel für die Erneuerung führen dazu, dass die Anlagen überaltern.» Mittelfristig drohten gar Verhältnisse wie in anderen Ländern. Wie steht es um das Bahnland Schweiz? Fliesst zu viel oder zu wenig Geld in den öffentlichen Verkehr? Zu reden gibt ausserdem die sogenannte Mobilitätsbon-Initiative: Sie verlangt eine Flugticketabgabe. Das Geld soll anschliessend mehrheitlich in Form von ÖV-Gutschriften an die Bevölkerung zurückfliessen. Ist eine Flugticketabgabe sinnvoll? Oder bringt das dem Klima nichts? Darüber diskutieren die Gäste von Sandro Brotz am 8. Mai 2026: – Benjamin Giezendanner, Nationalrat SVP/AG; – David Roth, Vizepräsident SP; – Andri Silberschmidt, Vizepräsident FDP; und – Marionna Schlatter, Vizepräsidentin Grüne. Ihre Positionen und Argumente werden im Rahmen der Jugendmedienwoche von vier Jugendlichen kritisch hinterfragt: Lena Wittwer (17) aus dem Kanton Bern, Lukas Richard (16) aus dem Kanton Freiburg, Celine Furrer (19) aus dem Kanton Luzern und Mariss Hof aus dem Kanton Appenzell-Ausserrhoden (19) fühlen den anwesenden Politikerinnen und Politikern in Interviews auf den Zahn.
- Prediger Christoph Staub
Vom Widerstand gegen Abschiebe-Razzien bis zum Ausweis für alle: Lokale Kämpfe für Bleibefreiheit gewinnen angesichts der brutalen Migrationsabwehr auf nationalstaatlicher Ebene an Bedeutung. In seinem Buch „Sichere Häfen" blickt Volker Heins darauf, wie in solidarischen Städten die Rechte und Freiheiten von Menschen ohne Aufenthaltsstatus verteidigt und erweitert werden. Ein Gespräch über Städte als Zuflucht, eine notwendige Erneuerung der Seebrücke-Bewegung in Deutschland und Hoffnung in Zeiten von Abschottung.
In this episode of OPERA Road Trip, host Sebastian F. Schwarz turns to France—one of the historic strongholds of the European operatic tradition—shaped by a dense network of public institutions, a strong culture of state support, and a long-standing belief in opera as a public good. From the court of Louis XIV and the founding of the Académie Royale de Musique to the grand opéra tradition of the 19th century and the decentralisation policies of the post-war period, the episode traces how France developed a uniquely structured and highly institutionalised operatic ecosystem. It is a system built on stability and public investment, yet increasingly confronted with financial pressures, evolving audience expectations, and the need for renewal. At the heart of the episode are conversations with two leading figures of today's French opera landscape: Valérie Chevalier, General Director of Opéra Orchestre National Montpellier Occitanie, reflecting on regional opera, decentralisation, and the realities of leading a major house outside Paris; and Stéphane Degout, one of France's most internationally acclaimed baritones, offering a performer's perspective on the French repertoire, artistic identity, and the relationship between national tradition and global careers. Together, their voices reveal a system negotiating continuity and change—raising questions about how a deeply rooted cultural model can adapt to the demands of the present while preserving its artistic core. Opera Road Trip is hosted by Sebastian F. Schwarz who is Casting Director of Milan's Teatro alla Scala and whose curriculum as an opera manager includes CEO and Artistic Director and Administrator positions at Theater an der Wien, Glyndebourne, Teatro Regio Torino, Festival della Valle d'Itria, Hamburgische Staatsoper and Wexford Festival Opera. He is Vice-president of the International Richard Strauss Society, member of the board of the European Musical Theatre Academy and co-founder of the Cesti Competition for Baroque Opera. All episodes: https://operavision.eu/features/opera-road-trip Music extracts for this episode: Introduction: Fidelio (Beethoven): Overture, op. 72 Ecerpts from Herculanum (Félicien David): Véronique Gens, Edgaras Montvidas, Brussels Philharmonic, Hervé Niquet Ecerpts from L'île du rêve (Reynaldo Hahn): Hélène Guilmette, Cyrill Dubois, Munich Radio Orchestra, Hervé Niquet Ecerpts from Werther (Jules Massenet): Marie-Nicole Lemieux, Orchestre del'Opéra Orchestre National Montpellier-Occitanie, Jean-Marie Zeitouni Excerpt from Le Nozze di Figaro (Wolfgang Amadeus Mozart): Stéphane Degout, Dutch National Opera, Netherlands Chamber Orchestra, Ivor Bolton Bonus Music: Excerpt from Mazeppa (Clémence Grandval): Julien Dran, Munich Radio Orchestra, Mihhail Gerts Link to the recorded catalogue of rediscovered works published by Palazzetto Bru Zane: https://bru-zane.com/en/dischi/ OperaVision is a freeview opera streaming platform, supported by the European Union's Creative Europe programme. Watch live streams as the performances themselves unfold in the opera house. Enjoy a variety of shows - including opera, operetta, musical theatre, dance, ballet and concerts. Opera connaisseur or curious newcomer, there is something for everyone on OperaVision. In dieser Episode von OPERA Road Trip richtet Gastgeber Sebastian F. Schwarz den Blick auf Frankreich – eines der historischen Zentren der europäischen Operntradition, geprägt von einem dichten Netz öffentlicher Institutionen, einer ausgeprägten Kultur staatlicher Förderung und dem tief verwurzelten Verständnis von Oper als öffentliches Gut. Vom Hof Ludwigs XIV. und der Gründung der Académie Royale de Musique über die Grand opéra des 19. Jahrhunderts bis hin zu den Dezentralisierungspolitiken der Nachkriegszeit zeichnet die Episode nach, wie sich in Frankreich ein einzigartig strukturiertes und stark institutionalisiertes Opernsystem entwickelt hat. Es ist ein System, das auf Stabilität und öffentlicher Finanzierung beruht, zugleich jedoch zunehmend mit finanziellem Druck, sich wandelnden Publikumserwartungen und dem Bedarf nach Erneuerung konfrontiert ist. Im Zentrum der Episode stehen Gespräche mit zwei prägenden Persönlichkeiten der heutigen französischen Opernlandschaft: Valérie Chevalier, Generaldirektorin des Opéra Orchestre National Montpellier Occitanie, die über regionale Oper, Dezentralisierung und die Realität der Leitung eines großen Hauses außerhalb von Paris spricht; sowie Stéphane Degout, einer der international renommiertesten französischen Baritone, der eine künstlerische Perspektive auf das französische Repertoire, Fragen der Identität und das Spannungsverhältnis zwischen nationaler Tradition und internationaler Karriere einbringt. Gemeinsam zeichnen ihre Stimmen das Bild eines Systems im Spannungsfeld von Kontinuität und Wandel – und werfen die Frage auf, wie sich ein tief verwurzeltes kulturelles Modell an die Anforderungen der Gegenwart anpassen kann, ohne seinen künstlerischen Kern zu verlieren. Opera Road Trip wird moderiert von Sebastian F. Schwarz, Casting Director des Mailänder Teatro alla Scala, dessen Laufbahn als Opernmanager Positionen als CEO, Künstlerischer Leiter und Administrator am Theater an der Wien, bei Glyndebourne, am Teatro Regio Torino, beim Festival della Valle d'Itria, an der Hamburgischen Staatsoper und beim Wexford Festival Opera umfasst. Er ist Vizepräsident der Internationalen Richard-Strauss-Gesellschaft, Mitglied des Vorstands der European Musical Theatre Academy und Mitbegründer des Cesti Competition for Baroque Opera. Alle Episoden: https://operavision.eu/features/opera-road-trip Musikbeispiele dieser Episode: Einleitung: Fidelio (Beethoven): Ouvertüre op. 72 Auszüge aus Herculanum (Félicien David): Véronique Gens, Edgaras Montvidas, Brussels Philharmonic, Hervé Niquet Auszüge aus L'île du rêve (Reynaldo Hahn): Hélène Guilmette, Cyrill Dubois, Münchner Rundfunkorchester, Hervé Niquet Auszüge aus Werther (Jules Massenet): Marie-Nicole Lemieux, Orchestre de l'Opéra Orchestre National Montpellier-Occitanie, Jean-Marie Zeitouni Auszug aus Le Nozze di Figaro (Wolfgang Amadeus Mozart): Stéphane Degout, Dutch National Opera, Netherlands Chamber Orchestra, Ivor Bolton Bonusmusik: Auszug aus Mazeppa (Clémence de Grandval): Julien Dran, Münchner Rundfunkorchester, Mihhail Gerts Link zum Aufnahmen-Katalog wiederentdeckter Werke, herausgegeben vom Palazzetto Bru Zane: https://bru-zane.com/en/dischi/ OperaVision ist eine frei zugängliche Streaming-Plattform für Oper, unterstützt durch das Programm Creative Europe der Europäischen Union. Erleben Sie Live-Streams, während die Aufführungen direkt im Opernhaus stattfinden. Entdecken Sie eine Vielfalt an Formaten – darunter Oper, Operette, Musiktheater, Tanz, Ballett und Konzerte. Ob Opernkenner oder neugieriger Neueinsteiger – bei OperaVision findet jeder etwas. Dans cet épisode d'OPERA Road Trip, l'animateur Sebastian F. Schwarz se tourne vers la France — l'un des bastions historiques de la tradition lyrique européenne — façonnée par un dense réseau d'institutions publiques, une forte culture de soutien étatique et une conviction durable de l'opéra comme bien public. De la cour de Louis XIV et de la fondation de l'Académie Royale de Musique à la tradition du grand opéra au XIXe siècle, jusqu'aux politiques de décentralisation de l'après-guerre, l'épisode retrace la manière dont la France a développé un écosystème lyrique à la fois fortement structuré et hautement institutionnalisé. Un système fondé sur la stabilité et l'investissement public, mais aujourd'hui confronté à des pressions financières croissantes, à l'évolution des attentes du public et à la nécessité de se renouveler. Au cœur de l'épisode, des entretiens avec deux figures majeures du paysage lyrique français actuel : Valérie Chevalier, directrice générale de l'Opéra Orchestre National Montpellier Occitanie, qui revient sur l'opéra en région, la décentralisation et les réalités de la direction d'une grande maison en dehors de Paris ; et Stéphane Degout, l'un des barytons français les plus acclamés à l'international, qui apporte le point de vue de l'interprète sur le répertoire français, l'identité artistique et le lien entre tradition nationale et carrière internationale. Ensemble, leurs regards dessinent un système en équilibre entre continuité et transformation — et interrogent la capacité d'un modèle culturel profondément ancré à s'adapter aux exigences du présent tout en préservant son essence artistique. Opera Road Trip est présenté par Sebastian F. Schwarz, directeur de casting du Teatro alla Scala de Milan, dont le parcours de directeur d'opéra comprend des fonctions de CEO, directeur artistique et administrateur au Theater an der Wien, à Glyndebourne, au Teatro Regio de Turin, au Festival della Valle d'Itria, à l'Opéra d'État de Hambourg et au Wexford Festival Opera. Il est vice-président de l'International Richard Strauss Society, membre du conseil de l'European Musical Theatre Academy et cofondateur du Cesti Competition for Baroque Opera. Tous les épisodes : https://operavision.eu/features/opera-road-trip Extraits musicaux de cet épisode : Introduction : Fidelio (Beethoven) : Ouverture, op. 72 Extraits de Herculanum (Félicien David) : Véronique Gens, Edgaras Montvidas, Brussels Philharmonic, Hervé Niquet Extraits de L'île du rêve (Reynaldo Hahn) : Hélène Guilmette, Cyrill Dubois, Orchestre de la Radio de Munich, Hervé Niquet Extraits de Werther (Jules Massenet) : Marie-Nicole Lemieux, Orchestre de l'Opéra Orchestre National Montpellier-Occitanie, Jean-Marie Zeitouni Extrait de Le Nozze di Figaro (Wolfgang Amadeus Mozart) : Stéphane Degout, Dutch National Opera, Netherlands Chamber Orchestra, Ivor Bolton Musique bonus : Extrait de Mazeppa (Clémence de Grandval) : Julien Dran, Orchestre de la Radio de Munich, Mihhail Gerts Lien vers le catalogue enregistré des œuvres redécouvertes publié par le Palazzetto Bru Zane : https://bru-zane.com/en/dischi/ OperaVision est une plateforme gratuite de streaming d'opéra, soutenue par le programme Europe créative de l'Union européenne. Regardez des diffusions en direct au moment même où les représentations se déroulent à l'opéra. Profitez d'une grande variété de spectacles — opéra, opérette, théâtre musical, danse, ballet et concerts. Que vous soyez mélomane averti ou simple curieux, OperaVision propose une offre pour tous.
Die Hafenstadt Grindavik wurde wegen eines drohenden Vulkanausbruchs evakuiert. Ein Lehrstück im Umgang mit der Natur. Die Reportage. Grindavik ist eine der wichtigsten Hafenstädte Islands. Ganz in der Nähe liegt die Blaue Lagune, eine berühmte Touristenattraktion. In den letzten zweieinhalb Jahren haben Lava-Ströme grosse Teile des Gemeindegebietes verschüttet. Die Bevölkerung wurde evakuiert. Nun kämpfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt langsam zurück. Was in Grindavik passiert, könnte für andere Weltregionen lehrreich sein, die ebenfalls mit Naturgewalten zu kämpfen haben. Nach der Evakuierung der Hafenstadt ersetzte der Staat den Gemeinderat durch ein Technokraten-Gremium und kaufte den Evakuierten ihre Häuser zum Marktwert ab: damit sie sich anderswo etwas kaufen konnten. Und der isländische Staat investierte viel Geld in die Erneuerung der beschädigten Infrastruktur in die Hafenstadt, um sie am Leben zu erhalten. Kann die Rückkehr der Bevölkerung nach Grindavik verantwortet werden? Vom Vulkan geht weiterhin Gefahr aus. Die Stadt aufzugeben, würde eine Gemeinschaft für immer zerstören. Noch nie musste in Island eine ganze Stadt evakuiert werden. Der Umgang mit der vulkanischen Gefahr ist deshalb ein Lehrstück für das Land selbst, das sich die Frage stellen muss: Was ist ein akzeptables Risiko?
Bürgermeister Volker Becker und Bauamtsleiter Lothar Lemberg informieren über zwei wichtige Straßenbauprojekte in der Gemeinde. Die Bredelarer Straße zwischen Adorf und Padberg ist bis in den Herbst wegen der Erneuerung der Rhenebrücke, des Viehtrift-Durchlasses und der Fahrbahnsanierung voll gesperrt. Dies betrifft Pendler, Landwirtschaft, Tourismus und den Diemelradweg erheblich. Zudem beginnt im September die abschnittsweise Sperrung der Ortsdurchfahrt Stormbruch für mindestens drei Monate. Beide Maßnahmen sind technisch anspruchsvoll und langfristig geplant, mit umfassenden Auswirkungen auf Anwohner, Betriebe und Besucher.
Neue Kraft für müde HerzenPfarrer Didier Meyer, Kirchgemeinde Samedan, GRMüdigkeit ist allgegenwärtig – nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Viele fühlen sich ausgelaugt, ohne Hoffnung, ohne Kraft. Genau in eine solche Zeit hinein spricht der Prophet Jesaja: „Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft.“ Ein Volk im Exil, müde und resigniert, hört diese Worte – und bekommt eine neue Perspektive. Nicht aus eigener Stärke, sondern aus dem Vertrauen auf Gott. Auch Paulus, selbst im Gefängnis, lebt aus dieser Hoffnung. Vielleicht liegt darin ein Schlüssel für uns heute: nicht alles allein tragen zu wollen, sondern neu zu vertrauen. Gott kann neue Kraft schenken – leise, aber nachhaltig. Und vielleicht dürfen auch wir erleben, dass wir wieder aufatmen, weitergehen und sogar neue Höhen erreichen.Spendenaufruf:Wenn dich „Wort zum Tag“ stärkt und begleitet, unterstütze diese Arbeit:???? https://wortzumtag.ch/unterstuetzenMüdigkeit, Hoffnung, Kraft, Vertrauen, Glaube, Jesaja, Erneuerung#hoffnung #glaube #vertrauen #kraft #ermutigung #leben #zuversicht #bibel #neubeginn #wortzumtag
Die Hafenstadt Grindavik wurde wegen eines drohenden Vulkanausbruchs evakuiert. Ein Lehrstück im Umgang mit der Natur. Die Reportage. Grindavik ist eine der wichtigsten Hafenstädte Islands. Ganz in der Nähe liegt die Blaue Lagune, eine berühmte Touristenattraktion. In den letzten zweieinhalb Jahren haben Lava-Ströme grosse Teile des Gemeindegebietes verschüttet. Die Bevölkerung wurde evakuiert. Nun kämpfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt langsam zurück. Was in Grindavik passiert, könnte für andere Weltregionen lehrreich sein, die ebenfalls mit Naturgewalten zu kämpfen haben. Nach der Evakuierung der Hafenstadt ersetzte der Staat den Gemeinderat durch ein Technokraten-Gremium und kaufte den Evakuierten ihre Häuser zum Marktwert ab: damit sie sich anderswo etwas kaufen konnten. Und der isländische Staat investierte viel Geld in die Erneuerung der beschädigten Infrastruktur in die Hafenstadt, um sie am Leben zu erhalten. Kann die Rückkehr der Bevölkerung nach Grindavik verantwortet werden? Vom Vulkan geht weiterhin Gefahr aus. Die Stadt aufzugeben, würde eine Gemeinschaft für immer zerstören. Noch nie musste in Island eine ganze Stadt evakuiert werden. Der Umgang mit der vulkanischen Gefahr ist deshalb ein Lehrstück für das Land selbst, das sich die Frage stellen muss: Was ist ein akzeptables Risiko?
Die Hafenstadt Grindavik wurde wegen eines drohenden Vulkanausbruchs evakuiert. Ein Lehrstück im Umgang mit der Natur. Die Reportage. Grindavik ist eine der wichtigsten Hafenstädte Islands. Ganz in der Nähe liegt die Blaue Lagune, eine berühmte Touristenattraktion. In den letzten zweieinhalb Jahren haben Lava-Ströme grosse Teile des Gemeindegebietes verschüttet. Die Bevölkerung wurde evakuiert. Nun kämpfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt langsam zurück. Was in Grindavik passiert, könnte für andere Weltregionen lehrreich sein, die ebenfalls mit Naturgewalten zu kämpfen haben. Nach der Evakuierung der Hafenstadt ersetzte der Staat den Gemeinderat durch ein Technokraten-Gremium und kaufte den Evakuierten ihre Häuser zum Marktwert ab: damit sie sich anderswo etwas kaufen konnten. Und der isländische Staat investierte viel Geld in die Erneuerung der beschädigten Infrastruktur in die Hafenstadt, um sie am Leben zu erhalten. Kann die Rückkehr der Bevölkerung nach Grindavik verantwortet werden? Vom Vulkan geht weiterhin Gefahr aus. Die Stadt aufzugeben, würde eine Gemeinschaft für immer zerstören. Noch nie musste in Island eine ganze Stadt evakuiert werden. Der Umgang mit der vulkanischen Gefahr ist deshalb ein Lehrstück für das Land selbst, das sich die Frage stellen muss: Was ist ein akzeptables Risiko?
Deutschland steckt tiefer in der Krise, als viele wahrhaben wollen.In dieser Folge spricht Paul Ronzheimer mit der Medienmanagerin und Aufsichtsrätin Julia Jäkel darüber, warum Deutschlands wahre Probleme nicht nur bei einzelnen Reformen liegen, sondern im System selbst. Es geht um Bürokratie, fehlende Staatsmodernisierung, Innovationsschwäche, wirtschaftliche Lähmung und die Frage, warum das Vertrauen vieler Bürger in den Staat schwindet. Jäkel erklärt, welche strukturellen Veränderungen es jetzt braucht, warum das Zeitfenster für echte Reformen klein ist – und weshalb sie trotz aller Defizite weiter an Deutschlands Fähigkeit zur Erneuerung glaubt.Der Abschlussbericht der Initiative für einen handlungsfähigen Staat (PDF) wurde am 14. Juli 2025 durch die vier Initiatoren Julia Jäkel, Thomas de Maizière, Peer Steinbrück und Andreas Voßkuhle an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übergeben, den Schirmherren der Initiative.Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!Unsere Community: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov u. Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat zu einer Erneuerung des transatlantischen Verhältnisses aufgerufen. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz sagte er, zwischen Europa und den Vereinigten Staaten habe sich eine Kluft aufgetan, ein tiefer Graben. Das gegenseitige Vertrauen müsse deshalb erst repariert werden. In diesem Zusammenhang warb Merz für eine größere europäische Eigenständigkeit. Der Ausstieg aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit sei die Voraussetzung für eine gesündere Partnerschaft. Zwischen den USA und der EU hatte es zuletzt mehrere Konflikte gegeben, unter anderem mit Blick auf Handel, Sicherheit und Klimapolitik.
Vom vergangenen Donnerstag bis Samstag nahm Bischof Stefan Oster an der sechsten und letzten Versammlung des Synodalen Weges in Deutschland teil. Bereits seit Beginn hat er die Grundausrichtung sowie das Zustandekommen der Beschlüsse kritisch begleitet. Auch nach der abschließenden Versammlung bleibt er bei seiner Einschätzung: Die problematischen Auswirkungen des Synodalen Weges für die Kirche in Deutschland und weltweit überwiegen aus seiner Sicht deutlich die positiven Aspekte. Aus diesem Grund hat Bischof Oster seine persönlichen Überlegungen in einem ausführlichen Beitrag veröffentlicht. Darin setzt er sich unter anderem mit den gefassten Beschlüssen, dem vorgestellten Monitoring und der zentralen Frage auseinander, wie Reform, kirchliche Lehre und geistliche Erneuerung miteinander in Beziehung stehen. Den vollständigen Text sowie alle Quellenverweise finden Sie auf seinem Blog: https://stefan-oster.de/die-selbstsaekularisierung-setzt-sich-fort/
Neptun im Widder – Wenn das Verborgene in die Welt drängtIn der ersten Astropod-Folge des kalendarischen Jahres 2026 richtet sich der Blick nicht nach vorn im Sinne von Vorsätzen, sondern zurück – und von oben. Die Wassermannzeit eröffnet eine Vogelperspektive auf das, was sich in den letzten Monaten aufgebaut hat und nun beginnt, sichtbar zu werden.Am 26. Januar 2026 ist Neptun nach 14 Jahren im Zeichen Fische in den Widder gewechselt. Eine Konstellation, die weniger einen sanften Neubeginn markiert als vielmehr das leibhaftige Auftreten bislang verborgener Wirklichkeiten. Neptun steht für das Unsichtbare, das Verbindende, das nur zeitweise enthüllt wird – Widder für Geburt, Durchsetzung und das Schlachtfeld der Realität.In dieser Folge wird eingeordnet, warum Neptun im Widder kein Beginn einer neuen Epoche ist, sondern eine Zuspitzung innerhalb der bereits laufenden Luftepoche. Historische Parallelen, insbesondere zum letzten Neptun-Widder-Transit während des amerikanischen Bürgerkriegs, helfen dabei, die Dynamik zwischen Tradition, Erneuerung, Kontrolle und Aufstand besser zu verstehen.Mehr Astrologie mit unsWenn Du Astrologie fundiert und praxisnah lernen möchtest, findest Du alle Informationen zur Astrologischen Grundausbildung der Art of Astrology hier:
Nicolás Maduro entmachtet: Nun befürchten Venezolanerinnen und Venezolaner Chaos, Unsicherheit und Stillstand statt demokratischer Erneuerung. Das sagt Anja Dargatz, sie ist die Leiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Caracas. Wie begegnen die Menschen in Venezuela dem Ende der Maduro-Herrschaft? Im Land dominiert Angst und Unsicherheit. Der Alltag zwischen Armut und Drogenbanden ist sowieso schon hart genug. Anja Dargatz ist die Leiterin des Landesbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Caracas. Sie hat Zeitgeschichte und Politikwissenschaft studiert. Anja Dargatz ist zu Gast bei David Karasek.
Zwischen Erschöpfung und Orientierungslosigkeit suchen wir nach Neuem – doch wirkliche Erneuerung entsteht nicht im Lärm der Trends, sondern in der Tiefe. Das Video erinnert daran: Nicht alles Neue ist gut, nicht alles Alte schlecht. Echte Kraft entsteht dort, wo wir uns öffnen, wahrnehmen, unterscheiden – und Gott zulassen, der Leben von innen her erneuert.
Die Ukraine lebt seit Jahren im Kriegszustand. Nun rückt die Frage nach politischer Erneuerung in den Fokus. Doch freie Wahlen erfordern Sicherheit, Vertrauen und Infrastruktur. All das ist derzeit fraglich. Die Frage ist nicht nur, ob Wahlen möglich sind, sondern ob sie klug wären.
In dieser Auftaktfolge zur Buch-Serie MATCH spricht Jones über Beziehung als liminalen Raum: einen Übergangszustand, in dem alte Identitäten, Bindungsmuster und Masken nicht mehr tragen – und neue noch nicht greifbar sind. Statt Konflikte zu reparieren oder zu vermeiden, lädt diese Folge dazu ein, sie als Bewusstseinsbewegung zu verstehen: als Signal für emotionale Reifung, innere Transformation und echte Beziehung.
Das Friedensabkommen von Dayton beendete 1995 den Krieg in Bosnien-Herzegowina, zementierte aber eine politische Struktur, die bis heute jede Erneuerung erschwert. Zum Glück gibt es Menschen, die das nicht einfach hinnehmen. Margarete Wohlan, Stefan Wolff, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Spürst du in dir die steigende Unruhe, den Druck und die Spannung, die gerade in der dunklen Winterzeit besonders spürbar werden?Das ist kein Zufall – genau jetzt ist die beste Zeit zum Loslassen!
Mit einem geheimen "Friedensplan in 28 Punkten" sucht die US-Regierung von Präsident Donald Trump offenbar den seit fast vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg in der Ukraine zu beenden. In der aktuellen Ausgabe sprechen Anna Engelke und Stefan Niemann über diesen an amerikanische Medien durchgestochenen "Friedensplan", der seinen Namen kaum verdient, weitgehend die Handschrift des Kremls trägt und Europa sowie die Ukraine kalt erwischt. Während Washington und Moskau das Papier noch herunterspielen, wächst in Europa die Sorge: Wurde über die Köpfe Kiews und Brüssels hinweg verhandelt - und werden am Ende Russlands Maximalforderungen bedient, der von Putin befohlene Angriffskrieg belohnt? Die Ukraine Korrespondentin Rebecca Barth analysiert im Gespräch, was bislang zum 28-Punkte-Plan bekannt ist. Sie bezeichnet das Schriftstück als "wirres Papier", das an der Dynamik des Krieges zum aktuellen Zeitpunkt nichts ändere. Stefan beleuchtet Russlands anhaltenden Terror aus der Luft, der die ukrainische Bevölkerung schwer belastet. Allein bei einem Raketenangriff auf die westukrainische Stadt Ternopil wurden 28 Menschen getötet, darunter drei Kinder. Außerdem spricht Anna Engelke in dieser Ausgabe mit dem Investigativ-Reporter und Buchautor Christian Schweppe über den neuen Digitalfunk der Bundesweher. Der Journalist beobachtet die deutsche Sicherheitspolitik bereits seit Jahren, war mit der Bundeswehr selbst in Afghanistan, Mali und Niger. Die aktuelle Technik sei laut Schweppe aus dem Jahr 1982 - mit der Erneuerung werde sie auf eine ganz neue Stufe gesetzt. Die Bundeswehr will mit dem Projekt "Digitalisierung landbasierter Operationen" alle Soldatinnen, Soldaten und Fahrzeuge in Echtzeit vernetzen. Es geht um eine "vernetzte Operationsführung, da werden Daten in Echtzeit getauscht, da geht es um einen richtigen Informations- und Kommunikationsverbund”, so Schweppe. Doch die Software hakt, Zeitplan und Kosten laufen aus dem Ruder. Wer trägt die Verantwortung - Industrie, Beschaffungsamt oder Minister Pistorius selbst? Auch über die Rolle von Pistorius spricht Schweppe in dieser Ausgabe. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Interview mit dem Journalisten und Autor Christian Scheppe https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-335664.html Abc-News: Der 28-Punkte-Friedensplan der Trump-Regierung für Ukraine und Russland https://abcnews.go.com/International/trump-administrations-28-point-ukraine-russia-peace-plan/story?id=127735249 tagesschau.de: Viele Zugeständnisse - und nur vage Garantie https://www.tagesschau.de/ausland/europa/us-plan-ukraine-100.html Podcast-Tipp: "Seweryna und die unsichtbaren Nazis" https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:fdb83c5530d71150/ ARD History: “Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen” (TV-Dokudrama) https://1.ard.de/Nuernberg45
Leuchtfeuer - Podcast für Spiritualität, Liebe und Bestimmung
Fühlst du dich auch manchmal wie in einer Engstelle, wo alles um dich herum chaotisch ist und gleichzeitig deine tiefsten inneren Wunden an die Oberfläche kommen? In dieser Folge teile ich mit dir, warum wir gerade durch eine Zeit der Bedrängnis gehen und wie wir sie als Chance zur Erneuerung nutzen können, statt uns davon überwältigen zu lassen. Ich erkläre, warum diese herausfordernde Phase ein Geschenk sein kann, das uns auf etwas Neues vorbereitet – wenn wir bereit sind, uns darauf einzulassen. Lass uns gemeinsam entdecken, wie wir in dieser Zeit der Bedrängnis nicht nur überleben, sondern innerlich wachsen können.
Es geht weiter! In dieser Podcast Folge der Flowgrade Show nehme ich dich mit auf eine sehr persönliche Reise durch Leere, Zweifel, Rückzug und Erneuerung. Nach unserem absoluten Highlight, dem FlowFest 2025 bin ich erstmal in ein Loch gefallen. Nicht plötzlich aber schleichend. Ich hatte einfach keinen Drive mehr vor die Kamera zu treten.Ich erzähle dir, was in den letzten zwei Monaten bei mir los war und warum genau diese Phasen, in denen man alles auf einmal hinterfragt, für uns so wichtig sind. Es geht um Transformation, Wachstumsschmerzen, kreative Leere und um neue Energie, Krafttraining, Hobbys, Technologie und Glaubenssätze, die mir in dieser Zeit geholfen haben.Vielleicht bist du gerade selbst in so einer Phase, dann ist diese Folge FÜR DICH. Es gibt immer einen Weg, und der beste ich der dadurch!Viel Spaß beim Zuhören & GO FOR FLOW!Dein Max