SWR2 Impuls. Das Magazin für Neugierige und Wissensdurstige. SWR2 Impuls möchte täglich Denkanstöße geben mit Wissenswertem, Außergewöhnlichem und Skurrilem aus allen Bereichen des Alltags. Impuls will unterhalten mit Musik und Beiträgen, die sich wohltuend vom Mainstream abheben.

Schon lange messen Experten der Unfallforschung der Versicherer die Entwicklung der Aggression auf deutschen Straßen. Jetzt liegen die Ergebnisse der aktuellen Studie „Verkehrsklima in Deutschland 2026“ vor – haben die steigenden Verkehrstotenzahlen mit zunehmenden Aggressionen zu tun? Stefan Troendle im Gespräch mit Kirstin Zeidler, Leiterin der Unfallforschung der Versicherer im GDV

Jede Woche neu: Skurrile und witzige Meldungen aus der Wissenschaft.

Ein deutsch-türkisches Team war im Juli zwei Wochen lang auf dem Ararat unterwegs. Das ist der höchste Berg der Türkei, mehr als 5.000 Meter hoch. Das Forschungsteam hat dort zum ersten Mal die Eiskappe des Berges wissenschaftlich vermessen. Wenn es gelingt einen Bohrkern zu bekommen, könnte das Eis viel über die Vergangenheit verraten. Stefan Troendle im Gespräch mit dem Archäologen Prof. Achim Lichtenberger, Uni Münster

Die Regierung will sparen. Das betrifft auch Sprachschulen, die Deutsch als Fremdsprache anbieten. Die Schulen stellt das vor verschiedene Herausforderungen. Stefan Troendle im Gespräch mit Dr. Matthias Jung, Fachverband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache

Viele fiebern ihr entgegen: am Abend des 12. August 2026 ist die Sonnenfinsternis bei uns teilweise zu sehen. Doch was passiert genau am Himmel? Stefan Troendle im Gespräch mit Uwe Gradwohl, ARD Wissenschaftsredaktion

Sie können unscheinbar aussehen – die Gegenstände, die man als Archäologe im ägyptischen Athribis ausgräbt. Es ist zwar oft eine staubige Angelegenheit – ein trockener Job ist das aber ganz und gar nicht. Stefan Troendle im Gespräch mit Dr. Marcus Müller, Institut für die Kulturen des Alten Orients (IANES), Universität Tübingen

Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo zählt zu den bisher schwersten Ebola-Epidemien – und die Zahlen steigen weiter. Die Helfer kämpfen dabei nicht nur gegen das Virus. Stefan Troendle im Gespräch mit Dr. Christiane Piepel, Ärzte ohne Grenzen

Kläranlagen können unser Abwasser nicht vollständig reinigen, aber sauber genug machen, um es dann in Flüsse und Bäche einzuleiten. Die geringen Rückstände von Nährstoffen wie Phosphor und Stickstoff, Fäkalkeimen und Medikamenten gelten als unbedenklich, solange sie in den Gewässern weiter verdünnt werden. Aber bei großer Trockenheit und Niedrigwasser wird das geklärte Wasser immer weniger verdünnt. Martin Gramlich im Gespräch mit Porf. Dietrich Borchardt, Leitender Wissenschaftler Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Leipzig

Jede Woche neu: Skurrile und witzige Meldungen aus der Wissenschaft.

In Spanien, Frankreich und Griechenland brennen riesige Waldgebiete. Die Brände befördern viele Aerosole – winzige Partikel – in die Atmosphäre, die dann bis zu uns nach Mitteleuropa kommen können. Das kann Auswirkungen haben auf Luftqualität, Klima und unsere Gesundheit. Martin Gramlich im Gespräch mit Dr. Benjamin Brem, Zentrum für Energie- und Umweltwissenschaften des Paul-Scherrer-Instituts in Villigen in der Schweiz

An vielen Küsten gibt es Mikroalgen, die Toxine produzieren und Umweltschäden verursachen. Zuletzt wurden solche Algen häufiger im Arktischen Ozean beobachtet. Unter welchen Bedingungen passiert sowas? Ein Forschungsteam aus Konstanz hat das in einem Container in der Diskobucht in Grönland untersucht. Martin Gramlich im Gespräch mit Dr. Domiziana Cristini, Universität Konstanz

Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, bekommen seltener Allergien, Heuschnupfen und Asthma als Stadtkinder. Dieser sogenannte Bauernhofeffekt ist höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass Bakterien aus der Stallluft überschießende Entzündungsreaktionen des Immunsystems verhindern. Ein Forschungsteam aus München hat jetzt herausgefunden, welche Stoffe der Bakterien für den Bauernhofeffekt sorgen und an welchen Rezeptoren im Körper diese Stoffe andocken. Martin Gramlich im Gespräch mit Professor Markus Ege, LMU Klinikum München

Ein österreichisches Forschungsteam hat die Conturineshöhle im Gadertal in Südtirol zur ältesten bekannten Höhle der Alpen gekürt. Aber wie bestimmt man eigentlich das Alter einer Höhle? Und was machen Knochen in einer Höhle so interessant? Martin Gramlich im Gespräch mit Höhlenforscher Prof. Christoph Spötl, Universität Innsbruck

Lebensmittel mit extra Protein sind überall zu finden: von Joghurt, Müsli und Kaffee bis hin zu Proteinwasser. Eine neue Übersichtsstudie, die mehr als 350 Arbeiten auswertet, legt jedoch nahe, dass es gesünder ist weniger Protein über die Nahrung aufzunehmen – und in manchen Fällen sogar unser Leben verlängern kann. Martin Gramlich im Gespräch mit Franziska Müller-Ehrenfeld, ARD Wissenschaftsredaktion

Forschungsreise Ecuador: Geheimnisse der Regenwälder lüften Ein Ökosystem aus dichten grünen Blättern: Der Amazonas-Regenwald ist für unser Weltklima enorm wichtig. Die Artenvielfalt ist riesig. Sie zu erforschen kann schon mal abenteuerlich werden. Christoph König im Gespräch mit Prof. Nico Blüthgen, TU Darmstadt

Jede Woche neu: Skurrile und witzige Meldungen aus der Wissenschaft.

Badeurlaub am Meer: Wie gefährlich sind Vibrionen? Bei warmen Wassertemperaturen an Nord- und Ostsee können sich Vibrionen stark vermehren. Geht man mit offenen Wunden oder Hautverletzungen baden, können die Bakterien ernste Folgen haben. Christine Langer im Gespräch mit Ulrike Till, SWR-Wissenschaftsredaktion

Karten lesen – im Zeitalter von Navis ist diese Fähigkeit kaum noch nötig. Aber macht uns das schlechter beim Navigieren? Dabei kommt es erst mal darauf an, wie Orientierung in unserem Gehirn funktioniert. Christine Langer im Gespräch mit Katharina Ditschke, SWR-Wissenschaftsredaktion

Hyänen haben einen schlechten Ruf: hinterlistig, böse und gemein. Aber stimmt das? In den Tieren steckt deutlich mehr. Das zeigt sich auch, wenn man sie in ihrem Lebensraum erforscht. Christine Langer im Gespräch mit Dr. Oliver Höner, Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW)

Evakuierte Bewohnerinnen und Bewohner, Einsatzkräfte am Limit und viel Zerstörung – die Waldbrände in Europa sind verehrend. Was müssen wir tun – auch mit Blick auf die Zukunft? Christine Langer im Gespräch mit Alexander Held, Feuerökologe, European Forest Institute

Am Meeresgrund schlummern Bodenschätze: Mangan, Kobalt und weitere Mineralien. Doch zum Abbau gibt es bislang keine Regeln – obwohl der Tiefseebergbau enormen Einfluss auf die Umwelt hat. Christine Langer im Gespräch mit Janina Schreiber, ARD-Klimaredaktion

Jede Woche neu: Skurrile und witzige Meldungen aus der Wissenschaft

Hitzewellen kommen mit dem Klimawandel immer häufiger und setzen unsere Wälder unter Stress. Welche Bäume kommen mit den veränderten Umweltbedingungen besser klar als andere? In einem Versuchswald bei Ettenheim im Ortenaukreis wird gemessen, wie Bäume auf den Klimawandel reagieren – mithilfe modernster Sensoren. Jochen Steiner im Gespräch mit Prof. Christiane Werner, Ökosystemphysiologin an der Universität Freiburg

Jens Spahn hat mit seiner Entscheidung, eine Leihmutter in den USA zu beauftragen, eine große Debatte entfacht. Gerade weil Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist und Spahn sich früher selbst kritisch dazu geäußert hat, stellt sich nun die Frage, was hier ethisch vertretbar ist und was nicht. Jochen Steiner im Gespräch mit Prof. Urban Wiesing, Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Tübingen

Przewalski-Pferde gelten als die letzten Wildpferde der Welt. In der Natur galten sie lange als ausgestorben, doch Zuchtprogramme in Zoos waren erfolgreich. Inzwischen werden die Pferde nach und nach ausgewildert – in die Steppen von Kasachstan. Jochen Steiner im Gespräch mit Tierärztin Anne Dohrmann, Zoologische Gesellschaft Frankfurt

Die Haut - das unterschätze Organ. Welche Funktion hat sie für den Körper und wir halte ich sie gesund? Sonnenbrand - wie schlimm ist er? Hautkrebs - wie läuft die Hautkrebsvorsorge ab? Personalisierte Medizin - Was ist der Forschungsstand in Sachen Heilung und Impfung?

Sie klettert 600 Meter tief in einen aktiven Vulkan hinab – näher an 1200 Grad heiße Lava geht kaum jemand heran. Ulla Lohmann erzählt von Ihrer Leidenschaft für Vulkane – und wie man es schafft, ihre Urgewalt mit der Kamera einzufangen. Jochen Steiner im Gespräch mit der Fotojournalistin und Dokumentarfilmerin Ulla Lohmann

Jede Woche neu: Skurrile und witzige Meldungen aus der Wissenschaft.

In allen europäischen Meeren liegen große Mengen Munition. Das ist nicht nur für die Natur ein Problem, sondern auch für uns Menschen. Bringt ein neues Projekt die Lösung? Martin Gramlich im Gespräch mit Prof. Jens Greinert, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung

Eine Nacktmull-Königin führt ein hartes Regime: Solange sie da ist, können die anderen Weibchen keine Nachkommen haben. Wie sie das macht? Ein bestimmter Duftstoff spielt eine entscheidende Rolle.

Auch bei Tieren können Medikamente Nebenwirkungen haben. 2025 haben Tierhalter fast 4.900 unerwünschte Folgen gemeldet, vor allem bei Hunden und Katzen. Wie werden Tierarzneimittel getestet und worauf können Tierhalter achten? Astrid Meisoll im Gespräch mit Prof. Thomas Heberer, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Kläranlagen sollen künftig mehr Phosphor und Stickstoff wiederverwerten müssen. Doch wie genau funktioniert Recycling mit unseren organischen Hinterlassenschaften? Jochen Steiner im Gespräch mit Prof. Thomas Grützner, Universität Ulm

Die Wassermassen im Juli 2021 brachten pure Zerstörung. Viele Menschen verloren ihr Zuhause, ihre Lebensgrundlage, ihren gesamten Besitz. Wie geht es ihnen heute – fünf Jahre nach der Flut? Jochen Steiner im Gespräch mit Frank Rost, Traumahilfezentrum Grafschaft-Lantershofen

Der Fryxellsee ist ein eisbedeckter See in der Antarktis. Und Elisa Merz erforscht ihn als Taucherin. Tauchen bei 4 Grad Wassertemperatur und -20 Grad Lufttemperatur. Wie fühlt sich das an und was will die Wissenschaft herausfinden? Martin Gramlich im Gespräch mit Biogeochemikerin Dr. Elisa Merz, Uni Konstanz

Für die Menschen im Ahrtal steht ein trauriger Jahrestag an. Vor fünf Jahren kam es nach Dauerregen zu einem katastrophalen Hochwasser mit 134 Toten. Die Datalab-Redaktion des SWR hat nun ausgewertet, was sich inzwischen bei den Landkreisen in Sachen Hochwasserschutz getan hat.

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In Mittelbaden kam durch Untersuchungen ans Licht, dass auf einer Fläche von 127 Quadratkilometern Böden und Grundwasser durch PFAS verseucht sind. Die Ursache ist PFAS-haltiger Kompost, der auf den Feldern verteilt wurde. Nun testen Forschende der Uni Stuttgart dort neue Methoden, um die hartnäckigen Ewigkeits-Chemikalien im Boden zu reduzieren. Astrid Meisoll im Gespräch mit Professor Claus Haslauer, Universität Stuttgart, Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung

Die Kältetherapie in sogenannten Kryokammern kann laut Herstellern viel: Beispielsweise gegen Müdigkeit, Erschöpfung, Depression, beginnende Demenz, schwindende Libido und beim Abnehmen helfen. Auch das Immunsystem soll sie stärken, für straffere Haut sorgen und die Leistung von Sportlern steigern. Aber was sagt die Wissenschaft zu diesem angeblichen Wundermittel? Astrid Meisoll im Gespräch mit Frank Wittig, ARD-Wissenschaftsredaktion

Der Feldherr Hannibal zog in der Antike mit zehntausenden Soldaten, Pferden und Kriegselefanten über die Alpen. Aber wie er das genau geschafft hat und welchen Weg er genommen hat – darüber diskutieren Forscher bis heute. Jetzt haben zwei Wissenschaftler erstmals den Energiebedarf der gewaltigen Armee berechnet. Astrid Meisoll im Gespräch mit Professor Fritz Vollrath von der Universität Oxford

Baden-Baden, Ludwigshafen, Pirmasens oder Ettlingen: An einigen Orten im Südwesten gab es in den letzten Tagen und Wochen Stromausfälle – gefühlt gehäuft und während oder kurz nachdem es hier so extrem heiß war. Welche Rolle spielen Klimawandel und Extremwetter wie Hitzewellen für unsere Stromversorgung? Astrid Meisoll im Gespräch mit Katha Jansen, SWR-Umweltredaktion

Sie frisst, sie wächst, sie pflanzt sich fort – US-amerikanische Forschende haben eine komplett synthetische Zelle entwickelt, die vieles von dem kann, was „echte“ Zellen auch schon können. Trotzdem sagen sie noch nicht, die Zelle lebt – aber sie sagen es auch nicht nicht. Jochen Steiner im Gespräch mit Franziska Müller-Ehrenfeld, ARD Wissenschaftsredaktion

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