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Das Spiegel-Cover und der Fall SiegmundDrei Wochen vor der Wahl in Sachsen-Anhalt macht Der Spiegel den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zum „gefährlichsten Mann Deutschlands" - im Stil eines Fahndungsplakats. Der Kandidat bedankt sich für die „sehr gute Werbung" und signiert das Heft. Und quer durch das Spektrum, von der Linkspartei bis zur Welt, fällt derselbe Vorwurf: Die Warnung nütze genau dem, vor dem sie warnt. Wann kippt journalistische Zuspitzung zur Wahlkampfhilfe - und was verrät ein solches Titelbild über den, der es druckt.Ein Kommentar von Michael Hollister.Ein Nachrichtenmagazin warnt vor einem Politiker - und der Politiker bedankt sich. Er nennt die Warnung „sehr gute Werbung", stellt sich vor die Kamera und signiert die Ausgabe, die ihn zum gefährlichsten Mann des Landes erklärt. Was auf den ersten Blick wie eine Panne aussieht, ist der eigentliche Vorgang, über den zu reden lohnt. Denn die Frage ist nicht, ob die Warnung inhaltlich berechtigt war. Die Frage ist, was sie bewirkt - und wann journalistische Zuspitzung genau dem nützt, vor dem sie warnen will.Der AnlassAm 14. August 2026 zeigt Der Spiegel auf dem Titel seiner Ausgabe Nr. 34 den AfD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund. Das Porträt ist im Stil eines Fahndungsplakats gehalten, ein Passbild auf dunklem Grund, darunter in großen roten Lettern: „Der gefährlichste Mann Deutschlands". Gewählt wird am 06. September 2026. In den Umfragen liegt die AfD zu diesem Zeitpunkt zwischen 41 und 43 Prozent - in einer Erhebung des Instituts pollytix erreicht sie mit 43 Prozent einen neuen Höchststand, fast doppelt so viel wie die CDU, die bei rund 23 Prozent verharrt. Siegmund könnte damit der erste Ministerpräsident werden, dessen Landesverband vom Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ eingestuft wird. Auf Koalitionspartner setzt er dabei nicht: Er hat erklärt, allein regieren zu wollen, und eine Zusammenarbeit mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht ausgeschlossen.Zur präzisen Einordnung: Der Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt - organisatorisch eine Abteilung des Landesinnenministeriums - stuft den AfD-Landesverband seit Oktober 2023 als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ ein; zuvor galt er seit Januar 2021 als Verdachtsfall. Die AfD weist diese Einstufung zurück. Ihre dagegen gerichtete Klage ist beim Verwaltungsgericht Magdeburg weiterhin anhängig, das Verfahren derzeit jedoch ausgesetzt. Die Bezeichnung gibt damit die institutionelle Bewertung der Verfassungsschutzbehörde in deren eigener Terminologie wieder - sie ist keine Bewertung dieses Textes.Die Begründung des SpiegelNach der Veröffentlichung wächst die Kritik, und der Spiegel erklärt sich. Chefredakteur Dirk Kurbjuweit verteidigt das Cover in seinem Sonntags-Newsletter. Siegmund gebe sich freundlich und wirke gewinnend, erreiche damit auch Bürger, die nicht rechtsextrem dächten, sich aber große Veränderungen wünschten; im Hintergrund aber trage ihn ein Netzwerk rechter Extremisten. Das Umgängliche und das Extreme zusammen machten ihn „aus Sicht liberaler Demokraten" zum gefährlichsten Mann des Landes; seine Pläne für Sachsen-Anhalt seien ein „Anschlag auf die liberale Demokratie", unter dem Minderheiten zuerst litten. Kurbjuweit benennt auch das Prinzip dahinter: „Relevanz ist unser oberstes Kriterium, nicht die Frage, wem eine Titelgeschichte nützt oder schadet." Er beruft sich auf das Motto des früheren Herausgebers Rudolf Augstein, „Sagen, was ist", das auch für die Titelseite gelte. Zur Begründung der besonderen Gefährlichkeit greift er weit aus: Wenn ein Politiker böse Absichten habe, könne das böse Folgen für Hunderttausende haben, vielleicht für Millionen....https://apolut.net/wann-wird-die-warnung-zur-wahlkampfhilfe-von-michael-hollister/“Hier apolut unterstützen: https://apolut.net/unterstuetzen/”
Der Drohnen-Vorfall am Leipziger Flughafen Anfang August hat in Deutschland für Aufregung und Besorgnis gesorgt und eine Diskussion über die Abwehr solcher und hybrider Angriffe ausgelöst. Im Interview mit Host Stefan Niemann spricht der Sicherheitsexperte Nico Lange über die aus seiner Sicht immer noch mangelhafte Drohnenabwehr an deutschen Flughäfen. Man sei “an einer Katastrophe knapp vorbeigeschlittert, aber nicht, weil wir sie verhindert hätten oder abgewehrt hätten, sondern nur durch zufällige Umstände, möglicherweise einen technischen Defekt.” Der Gründer des Instituts für Risikoanalyse und Internationale Sicherheit (IRIS) bemängelt, die notwendige Sensorentechnik sei längst vorhanden, aber die Politik hinke hinterher. Daran ändere auch der neugeschaffene Nationale Sicherheitsrat wenig. Laut Lange passt die Sprengstoffdrohne zu Russlands gezielter hybrider Kriegführung gegen Staaten, die die Ukraine unterstützen. Deutschland müsse da deutlich wehrhafter werden. Man müsse damit rechnen, dass Russlands Machthaber möglicherweise noch in diesem Jahr testen will, ob die NATO wirklich zusammenhält, und zwar “nicht mit dem Angriff einer riesigen russischen Streitmacht, sondern mit einer Kombination aus hybriden und versteckten Angriffen und vielleicht kleinen, kurzen Vorstößen auf NATO-Gebiet.” Derweil geht der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine unvermindert weiter. Die ukrainische Armee wehrt sich mit Attacken im russischen Hinterland auf Ölraffinieren und Lager des Versandhändlers Wildberries. Zugenommen haben in den vergangenen Wochen auch gegenseitige Angriffe auf Schiffe und Häfen, berichtet Astrid Corall. Dadurch leide der wichtige Export von Getreide. Ukraines Präsident Selenskyj hat nach eigenen Angaben den US-Amerikanern Vorschläge zur Beendigung des Krieges vorgelegt, Details sind bislang nicht bekannt. Er fordert aber erneut mehr Unterstützung bei der Flugabwehr – und bittet die USA, der Ukraine mindestens fünf Prozent ihrer Raketenbestände zu verkaufen. Astrid berichtet auch über Berichte, wonach Russland nach der Parlamentswahl im September eine Mobilmachung plant, über die gestiegene Zahl der im Krieg getöteten Zivilisten und sie wirft einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und in der Straße von Hormus.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Nico Langehttps://www.ndr.de/audio-3417806.htmlAlle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp : REICH - Das Geschäft mit dem Zweifel:https://1.ard.de/REICH
In diesem Interview spricht Lisa Schuster über ihre Reise vom Medizinstudium zur Klangtherapie, ihre Erfahrungen mit Soundhealing und wie Klänge tiefgreifende Heilungsprozesse unterstützen können. Wir tauschen in unserem Gespräch tief in die Welt des klänge ein und erkunden die Entstehung ihres Instituts, die wissenschaftlichen Hintergründe und die vielfältigen Möglichkeiten, Sound für Heilung und persönliche Entwicklung zu nutzen.
Deutschland steht vor wichtigen Reformen – doch warum entsteht daraus nicht automatisch Aufbruchsstimmung? Kapitalmarktstratege Carsten Roemheld spricht mit Prof. Dr. Miriam Landes, Wirtschaftspsychologin und Leiterin des Instituts für Unternehmenssteuerung und Veränderungsmanagement in München, über die psychologischen Hürden von Veränderung. Es geht um Reformen bei Rente, Pflege, Steuern und Wachstum, um die Rolle von Vertrauen, Kommunikation und Zukunftsbildern – und darum, warum gesellschaftlicher Wandel oft mehr Zeit braucht, als politische Wahlzyklen erlauben.Hören Sie hier Teil 2. Folgen Sie Carsten Roemheld auf LinkedIn. Disclaimer: Marketing-Information. Für die in der vorliegenden Aufzeichnung gemachten Aussagen ist der jeweils benannte Gesprächspartner verantwortlich. Der Inhalt spiegelt nicht zwangsläufig die Meinung von Fidelity International wider. Alle hier bereitgestellten Informationen dienen lediglich Informationszwecken sowie dem Zweck der Meinungsbildung. Eine Rechtsberatung findet nicht statt. Fidelity International übernimmt keine Gewähr für die Korrektheit, Aktualität, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Sichtweisen können sich jederzeit ohne Vorankündigung ändern. Fidelity International übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus der Verwendung dieser Informationen herrühren. Diese Aufzeichnung stellt keine Vermarktung, Angebot oder Aufforderung zur Inanspruchnahme der Investmentmanagement-Dienstleistungen von Fidelity dar und ist auch kein Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Investmentprodukten. Fidelity, Fidelity International, das Fidelity International Logo und das F-Symbol sind Markenzeichen von FIL Limited. Sollten im Text Unternehmen genannt werden, dienen diese nur der Illustration und sind nicht als Kaufs- oder Verkaufsempfehlung zu verstehen. Weitere Informationen finden Sie unter www.fidelity.de See omnystudio.com/listener for privacy information.
Anmerkung: Der Ton wird ab Minute 03:45:00 besser. Was hat die uns die Evolutionsbiologie tatsächlich über Geschlecht zu sagen? Wo stoßen populäre Vorstellungen davon an ihre Grenzen? Andreas Hejnol ist Evolutionsbiologe und leitet als Professor das Institut für Zoologie und Evolutionsforschung der Friedrich-Schiller-Universität Jena. In seinem Vortrag fragt er, was die Evolutionsbiologie über Geschlecht weiß – und wie vielfältig, fluide und überraschend die „Lösungen" sind, die das Tierreich im Laufe der Evolution hervorgebracht hat. Er zeigt, warum verbreitete Vorstellungen einer klaren biologischen Zweigeschlechtlichkeit dem aktuellen Forschungsstand nicht standhalten. Referent: Prof. Dr. Andreas Hejnol (Direktor des Instituts für Zoologie und Evolution am Phyletischen Museum Jena) Moderation: Inga Jacobsen (Umweltwissenschaftlerin)
durée : 00:05:06 - Les Matins de France Culture - par : Marie Sorbier - Au Maroc, haut lieu de la francophonie, l'Institut français déploie un vaste réseau et répond à un fort engouement pour le français en proposant à plus de soixante mille apprenants un enseignement allant du périscolaire à l'âge adulte dans ses centres de langues. - invités : Flora Boillot Directrice de l'institut français du Maroc à Marrakech Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France
Er sei ein notorischer Nachhaltigkeitstransformationsoptimist, sagt Dirk Messner, der Präsident des Umweltbundesamtes. Derzeit durchaus im Steßzustand, fügt er an. Wegen der Wirtschaftskrise würde häufig beim Klima- und Umweltschutz gekürzt. Das sei nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch fatal. Auch jüngste Ergebnisse aus der Studienreihe „Zukunft? Jugend fragen!“ des Umweltbundesamtes weisen auf, daß der Umwelt- und Klimaschutz bei den 14- bis 22-Jährigen in Deutschland weiter an Bedeutung verliert. Der Anteil der jungen Menschen, die das Thema als sehr wichtig einstufen, ist seit 2021 von 50 auf 30 Prozent gesunken. Das politische Interesse aber ist insgesamt hoch. 88 Prozent der Befragten ist es sehr wichtig in einer Demokratie zu leben. Dirk Messner glaubt fest daran, daß man Dinge zum Besseren wenden kann und auf die Frage nach der Lebensmaxime antwortet er: „Kooperation ist die Mutter der menschlichen Zivilisationsgeschichte“. In einer Diskussion jüngst im historischen Bauhausgebäude in Dessau unter der Fragestellung „Kultur - Fundament der Demokratie?“, organisiert vom Deutschen Kulturrat, der Stiftung Bauhaus Dessau und dem Umweltbundesamt, führte Dirk Messner u.a. aus, daß es beispielsweise bei Veränderungsprozessen zur Klimaneutralität wichtig sei, Kulturschaffende für dieses Thema zu mobilisieren. Kultur helfe die Welt in ihrer Diversität zu verstehen. Die Lösung der Umweltfrage sei nicht nur Technologie, nicht nur Ökonomie, sondern habe auch mit einem kulturellen Wandel zu tun. In Bünde, in Nordrhein-Westfalen wurde Dirk Messner 1962 geboren. Von 1982 bis 1988 studierte er Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin und der Sogang University in Seoul. Ab 1989 arbeitete er am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik in West-Berlin, Abteilung Industrialisierung und Schwellenländer mit dem Schwerpunkt Lateinamerika. 1995 wurde er an der FU Berlin bei Elmar Altvater „summa cum laude“ promoviert. 1995 bis 2002 war Dirk Messner wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für Entwicklung und Frieden an der Universität Duisburg-Essen. 2002 habilitierte er sich an der FU Berlin und hatte anschließend eine Professur für Internationale politische Ökonomie am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilins-Universität München inne. Von 2003 bis 2018 war Dirk Messner Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik und ist seit 2006 außerplanmäßiger Professor für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen. Von 2018 bis 2019 war er Direktor des Instituts für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen in Bonn und Vize-Rektor der United Nations University. Von 2004 bis 2019 wirkte Dirk Messner u.a. als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen, ab 2009 als stellvertretender Vorsitzender, ab 2013 als Co-Vorsitzender. Moderation Carsten TeschRedaktion: Angelika Zapf
Meike Jipp, Direktorin des Instituts für Verkehrsforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), erklärt, warum wir trotz Navi noch im Stau stehen. "Wenn die Alternative nur kleine Landstraßen sind, ist es in der Regel besser, auf der Autobahn zu bleiben."
"Europa ist unter Druck - von innen wie von außen", sagt Professor Markus Ogorek, Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre an der Universität zu Köln. Er setzt auf Rechtsstaatlichkeit, wehrhafte Demokratien und gemeinsame Strukturen, die sich über die Jahre etabliert haben. Ein Beispiel: Der deutsch-französische Jura-Studiengang, den Markus Ogorek mitbetreut. Von Prof Markus Ogorek.
***Mein neues Buch „Alles wird gut – aber nicht von alleine" erscheint bald und kann jetzt schon vorbestellt werden. Darin teile ich meine wichtigsten Erkenntnisse rund um ein langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben. Hier kannst du es vorbestellen: https://link.stayoung.de/alleswirdgut *** In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, Hautärztin, Allergologin und Professorin für Umweltmedizin an der Universität Augsburg sowie Direktorin des Instituts für Umweltmedizin am Helmholtz-Zentrum München. Ihr Ansatz gehört für mich zu den hoffnungsvollsten in der Longevity-Debatte: Wir bestimmen die Halbwertszeit unserer Gesundheit zu einem großen Teil selbst, wenn wir verstehen, wie unsere Umwelt auf uns wirkt. Sie erklärt, was das Exposom ist, warum Allergien und Neurodermitis seit Jahrzehnten zunehmen und weshalb der Unterschied zwischen echter Allergie und Intoleranz so entscheidend ist. Wir sprechen darüber, wie unsere Barrieren, Haut, Darm und Lunge, durch Chemikalien, Mikroplastik und PFAS geschwächt werden, und wie wir sie schützen. Vor allem aber geht es um Prävention: von vielfältiger Ernährung im ersten Lebensjahr über die spezifische Immuntherapie bis zu mehr Natur im Alltag. Ihre Botschaft ist so einfach wie kraftvoll: Prävention ist die freundlichste Form der Medizin, und eine gesunde Umwelt hält uns gesund. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: Warum bezeichnet Claudia Traidl-Hoffmann Prävention als die freundlichste und zugleich kostengünstigste Form der Medizin? Was verbirgt sich hinter dem Begriff Exposom, und warum betrifft er unsere Gesundheit so umfassend? Warum glaubt rund ein Drittel der Menschen, eine Lebensmittelallergie zu haben, obwohl nur wenige Prozent wirklich betroffen sind? Was ist der entscheidende Unterschied zwischen einer echten Allergie und einer Nahrungsmittelintoleranz? Weshalb haben Allergien seit den 1950er Jahren so stark zugenommen, dass sie heute als Volkskrankheit Nummer eins gelten? Wie kann früher, vielfältiger Kontakt mit Nahrungsmitteln im ersten und zweiten Lebensjahr Allergien vorbeugen? Warum ist bei Allergien der richtige Kontakt so wichtig, und wann führt Kontakt stattdessen zur Erkrankung? Wie funktioniert die spezifische Immuntherapie, und bei welchen Allergien lässt sich damit die Allergie heilen? Was passiert bei Neurodermitis in der Hautbarriere, und welche Rolle spielen Umweltschadstoffe dabei? Wie schädigen Waschmittel, Tenside, Mikroplastik und PFAS unsere Barrieren, und wie können wir das reduzieren? Weshalb kann sich aus Heuschnupfen ein Asthma entwickeln, und wie lässt sich das verhindern? Was können wir vom finnischen Allergieprogramm lernen, und warum sind mehr Natur und Biodiversität so wirksam? Weitere Informationen zu Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann findest du hier: https://www.uni-augsburg.de/de/fakultaet/med/profs/umweltmedizin/prof-dr-claudia-traidl-hoffmann/ Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer:Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-302
Jens Spahn hat mit seiner Entscheidung, eine Leihmutter in den USA zu beauftragen, eine große Debatte entfacht. Gerade weil Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist und Spahn sich früher selbst kritisch dazu geäußert hat, stellt sich nun die Frage, was hier ethisch vertretbar ist und was nicht. Jochen Steiner im Gespräch mit Prof. Urban Wiesing, Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Tübingen
Wenn es um Leben und Tod geht, zählt jede Sekunde. Deshalb gibt es Experten, Studien und Register. Zugleich ist es aber auch ein Thema für Laien. Prof. Jan-Thorsten Gräsner hat beides im Blick: Der Direktor des Instituts für Rettungs- und Notfallmedizin (IRuN) am UKSH tauscht sich international darüber aus, wie Reanimationsregister verbessert werden könnten. Er macht sich aber auch Gedanken, wie das Thema Wiederbelebung in die Schulen getragen werden könnte.
Die Türkei und Erdoğan zeigen vor, wie man eine Demokratie nach und nach wie eine Salami zerstückelt. Eine Warnung für alle Demokraten im Rest der Welt. Cengiz Günay hat mir erklärt, wie Erdoğan vorgegangen ist und wie er die Türkei zur Autokratie umgemodelt hat. Und: Was ihm in der Türkei sehr viel Hoffnung macht.
274 | Jakob und Alex nehmen sich Geschäftsideen und besprechen, wie sie von Idee zum ersten Euro kommen.Mach das 1-minütige Quiz und finde eine Geschäftsidee, die zu dir passt: digitaleoptimisten.de/quiz.Kapitel(00:52) Intro(06:45) Die Idee hinter diesem Format(08:12) Entnahme Radar: (xx:xx) Flughöhe(xx:xx) Erster Kunde als Agentur / Freelancer - PersönlichSo erreichst du uns:Sprachnachricht senden: https://www.speakpipe.com/digitaleoptimistenEmail schreiben: alexander@digitaleoptimisten.deLearningsErster Euro durch persönliche AnspracheDer erste Euro entstand, weil Jakob sich persönlich vor Ort vorstellte und ein klares Paket aus Instagram-Ads, Social Media-Management und Google-Reviews anbot. Im Deal wurde zusätzlich gratis Essen als Bonus verhandelt. Das Beispiel zeigt, dass direkte, persönliche Ansprache oft der schnellste Weg zum ersten Kunden ist.Vertrauenssignale früh setzenFür Finanzsoftware ist Vertrauen der zentrale Erfolgsfaktor; bloße Erklärungen reichen oft nicht. Signale wie Logo, TÜV-Siegel, DIN-Norm und Stiftung Warentest erhöhen das Vertrauen; Partnerschaften mit etablierten Instituts können helfen. Unternehmen sollten solche Vertrauenssignale früh prüfen oder integrieren, um den Go-to-Market zu erleichtern.Erste Kunden mit Beta-HeuristikEs wird eine Beta-Phase mit 100 Nutzern empfohlen, die das Produkt kostenlos testen. Dazu gehört ein klares Angebot und aktives Feedback-Sammeln. Dieses Muster dient als Heuristik, um Product-Market-Fit zu validieren, bevor größere Marketingausgaben erfolgen.Menschliche Komponente zählt im VerkaufDie Diskussion betont, dass Nicht AI-Features, sondern menschliche Faktoren wie Zuverlässigkeit, Kommunikation und Persönlichkeit den Verkauf antreiben. Ein persönlicher Pitch, z.B. ein kurzes Video in der Insta-DM, erhöht die Reaktionschance. Damit lassen sich schneller Vertrauen aufbauen und erste Kunden gewinnen.Keywordserster kunde gewinnenerster euro verdienengo-to-market strategiewie gewinne ich den ersten kunden als selbstständigerwie vermögen steueroptimiert auszahlen lassenwie starte ich beta-nutzer akquise für finanzsoftwarewie finde ich die richtigen Kanäle für B2B-Software-Rolloutwie baue ich vertrauen bei finanzsoftware aufleadgenerierungsocial adscontent marketingchange managementTÜV-Siegel
Europa will bei für die Energiewende wichtigen Rohstoffen unabhängiger werden. Doch laut einer Studie des ifo-Instituts sind die EU-Ziele bis 2030 kaum noch erreichbar. Hoffnung macht ein Bergbauprojekt im Erzgebirge.
C.S. Lewis prägte das Argument des Trilemmas um Jesus. Entweder er war ein Lügner, ein Verrückter oder er war tatsächlich der, der er behauptete zu sein: Gott. Wie gut dieses Argument ist und ob es auch heutiger Kritik standhält, darum geht es in dieser Folge.
Sie produzieren Nahrungsmittel, bewirtschaften das Land und sind gut organisiert. Doch die Bauern blockieren immer wieder den Handel. Warum machen sie das? Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Ohne Bauern kein Essen. Ohne Bauern keine Kulturlandschaft. Ohne Bauern kein Erholungsraum. Und trotzdem wissen die wenigsten über die Lebensrealitäten der Bauern und Bäuerinnen in der Europäischen Union Bescheid. Vor allem: Gibt es den prototypischen Bauern in dieser Form überhaupt?Das ist eine der zentralen Fragen, die Franz Fischler, ehemaliger Agrarkommissär der Europäischen Union, beantworten wird. Er analysiert das Image, dröselt die Agrarförderungen im Detail auf und zeigt, wie hochkomplex das Zusammenspiel mit anderen Wirtschaftszweigen – allen voran dem Handel – ist.Die kurze Version: Bauer ist nicht gleich Bauer. Nicht im eigenen Land und EU-weit schon gar nicht. Fischler plädiert dringend für Reformen, auch deshalb, weil er den Blick in die Zukunft gerichtet hat. Wenn alles so bleibt, wie bisher, dann wird sich das alles nicht mehr ausgehen, prognostiziert er mit Blick auf die EU-Erweiterung Richtung Osten, dort, wo es – noch aus kommunistischen Zeiten – riesige Landwirtschaftsbetriebe gibt. Seine Forderung: Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU müsse von Grund auf reformiert werden.Unser Gast in dieser Folge: Franz Fischler ist aktuell Präsident des Instituts für Höhere Studien. Der Tiroler ÖVP-Politiker hat eine lange berufliche Karriere hinter sich. Er studierte Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien und begann dann, in der Landwirtschaftskammer Tirol zu arbeiten. Von 1989 bis 1994 war er Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft. 1995 wechselte er nach Brüssel und war von 1995 bis 2004 Europäischer Kommissar, zuständig für die Ressorts Landwirtschaft und die Entwicklung des ländlichen Raums. Danach leitete er den Thinktank Ökosoziales Forum. Von 2012 bis 2020 war er Präsident des Europäischen Forum Alpbach.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Nachhaltigkeit erfolgreich umsetzen - mit dem Sustainability Podcast für Leader: Gewinne Zukunft.
100% Kreislauf? Vergiss es! Der Wissenschaftler Prof. Thomas Gries räumt im Gespräch mit Moderator Zackes Brustik mit einer der größten Mythen der Kreislaufwirtschaft auf: Den perfekten Closed Loop wird es nie geben – er hat das Maximum des Möglichen sogar genau berechnet. Doch er sagt auch: Auf dem Weg zu dieser Grenze gibt es noch riesiges, ungenutztes Potenzial. Das sieht auch die EU so. Daher kommt auf Unternehmen in Deutschland einiges an zirkulären Anforderungen zu. Stichwort Circular Economy Act oder die erweiterte Herstellerverpflichtung (EPR). Was müssen zukunftsorientierte Mittelständler für die Umsetzung jetzt wissen? Als Leiter des Instituts für Textiltechnik (ITA) bringt Prof. Gries besonders umsetzungsnahe Einblicke aus der Forschung mit - unter anderem aus der ersten Modellfabrik für mechanisches Textilrecycling weltweit. Am Beispiel der Textilindustrie spricht er mit Zackes grundlegende Themen zirkulärer Geschäftsmodelle durch. Und er erklärt, was hinter den 'drei Hauptsätzen' der unternehmerischen Kreislaufwirtschaft steckt. Nach dieser Folge weißt du: ✅ Welche drei Faktoren die maximale Recycling-Quote bestimmen. ✅ Was es mit 'Mülltonnengängigkeit', 'Hosenpfand' oder Sektorenkopplung fürs Recycling auf sich hat. ✅ Warum neue Formen der Kollaboration entscheidend sind, damit die Extended Producer Responsibility Regulation (EPR) & der Circular Economy Act nicht zum Rohrkrepierer werden. Freue Dich auf eine Folge in der ein Systemblick auf unternehmerische Praxisnähe trifft. Und aus der Du branchenübergreifendes Wissen für die Umsetzung von zirkulären Geschäftsmodellen bekommst. *** Dies ist eine Wiederholung während der Sommerpause. Ab dem 11. August startet die neue Staffel mit Folgen rund um ein Scope 3 Update, ETS & C-BAM, VSME, ESRS & Nachhaltigkeitsmanagement und vielem mehr! *** GEWINNE ZUKUNFT NEWSLETTER Hier gehts zu den im Podcast versprochenen Ressourcen! Im Newsletter zum Podcast gibt es von Podcast-Host Zackes Brustik persönliche Einblicke aus der Community, Trends und wertvolle Ressourcen kurz und knapp direkt in Dein Postfach.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Deutschland investiert immer weniger. Die produktiven Netto-Investitionen liegen bei 0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – vor der Finanzkrise waren es zwei Prozent. China erreicht 23 Prozent, Indien 14, die USA vier, die EU im Schnitt zwei. Unser Land ist offenbar nicht mehr der Ort, an dem Wohlstand entsteht.Diese Fakten dokumentiert die McKinsey-Standortstudie „Catalyzing Competitiveness: Where Investment Happens and Why“. In allen untersuchten Industrien ist Deutschland der teuerste oder fast der teuerste Standort der Welt. Der Kostennachteil zum jeweils besten Standort liegt je nach Branche bei 40 bis 250 Prozent.Das ist kein gutes Umfeld für Investitionen. Deutschland befindet sich in einer Abwärtsspirale. Wie kann diese Entwicklung durchbrochen werden? Daniel Stelter spricht mit Jan Mischke, Partner am McKinsey Global Institute in Zürich und Mitautor dieser Studie. Themen des Expertengesprächs sind die zentrale Diagnose und die sechs Hebel, mit denen 30 bis 80 Prozent der Kostenlücke des Standorts Deutschland gegenüber den Besten geschlossen werden könnten. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceStudie Catalyzing Competitiveness – Where Investment Happens and Why (Juni 2026) von McKinsey Global Institute, Zürich: https://tinyurl.com/wx7ckjp6 Analyse Nuclear Energy Outlook: Global Installed Capacity to 2050 and Beyond der Nuclear Energy Agency, Paris: https://tinyurl.com/3bpz4cta Analyse Bundesregierung verschiebt Investitionen zwischen Schuldentöpfen des ifo Instituts, München (8. Juli 2026): https://tinyurl.com/mujpp4c8 beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Entstehung der Seidenstraße zog sich über mehrere Jahrhunderte hinweg. Zwischen China und Europa entwickelte sich eine Handelsroute, auf der unter anderem Seide, Pelze, Gewürze, Porzellan, Glaswaren und Gold transportiert wurden. **********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":6:06 - Deutschlandfunk Nova-Reporterin Luisa Filip begleitet eine Karawane auf dem Weg nach Samarkand.11:58 - Der Sinologe Thomas Höllmann von der Ludwig-Maximilians-Universität München erläutert Sinn und Zweck der historischen Seidenstraße.24:33 - Die Sinologin Mayke Wagner, Leiterin der Außenstelle Peking des Deutschen Archäologischen Instituts, beschreibt die Bedeutung der Seidenstraße und welche archäologischen Funde gemacht werden konnten.35:01 - Der österreichische Reiseschriftsteller Bruno Baumann hat die Seidenstraße bereist und schildert einige seiner Eindrücke.46:32 - Der ARD-Korrespondent Maximilian Seib erklärt, was hinter dem Projekt Seidenstraße im 21. Jahrhundert steckt.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Zentralasien: Durch Kirgistan, Usbekistan und Turkmenistan reisenSeidenstraßen-Gipfel in Peking: Treffen sich Xi, Orban und Putin333 v. Chr.: Alexander der Große und das griechische Weltreich**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Gesprächspartner: Thomas O. Höllmann, Professor für Sinologie und Ethnologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München Gesprächspartnerin: Mayke Wagner, Leiterin der Außenstelle Peking des Deutschen Archäologischen Instituts Gespärchspartner: Bruno Baumann, Reiseschriftsteller Gesprächspartner: Maximilian Seib, ARD-Korrespondent im Studio Peking Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Moderator: Markus Dichmann
In diesem C! Podcast spricht Corinne Flick mit Ursula Schröder, seit 2017 Wissenschaftliche Direktorin des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik. Außerdem ist sie Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Hamburg.
Höher, weiter, schneller – das will Lotte für ihren Sommerurlaub nicht mehr. Sie will nachhaltige Erlebnisse zu Hause erschaffen. "Was reizt mich an einem Fernziel – und kann ich Ähnliches vor Ort erleben?" Diese Frage empfiehlt eine Trendforscherin.**********Ihr hört: Gesprächspartnerin : Lotte, hat Bock auf Staycation Gesprächspartnerin: Anja Kirig, Sozialwissenschaftlerin, Zukunfts- und Trendforscherin mit dem Schwerpunkt Tourismus- und Freizeitkultur Gesprächspartner: Harald Zeiss, Leiter des Instituts für Tourismusforschung und des Studiengangs International Tourism Studies (ITS) an der Hochschule Harz (ITF) Autorin und Host: Shalin Rogall Redaktion: Betti Brecke, Sarah Brendel, Anton Stanislawski, Friederike Seeger Produktion: Gunda Herke **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Urlaub mit Freunden: Wie wird es harmonisch?Mikroabenteuer: Mit kleinen Auszeiten ein wenig Urlaub in den Alltag holenMikroabenteuer: Raus aus der Komfortzone**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Stella Leder ist die Leiterin des Instituts für Neue Soziale Plastik und entwickelt künstlerische Projekte aus jüdischer Perspektive.
Medien spielen eine entscheidende Rolle in der Art und Weise, wie Klima- und Energiepolitik in der Bevölkerung wahrgenommen werden. Zusammen mit Kolleg*innen der TU Dortmund und des Öko-Instituts hat Jan Rosenow von der University of Oxford untersucht, wie die BILD die Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) von 2023 in eine der polarisierendsten politischen Kontroversen der jüngeren deutschen Geschichte verwandelte. Das Team analysierte 333 BILD-Artikel und wie sich der Begriff "Heizungshammer" in der breiteren Presse von dort aus verbreitete. Diese Berichterstattung führte zur Verwässerung und der schlussendlichen Abschaffung des GEG im Jahr 2026. Der Fall zeigt wie Boulevard-Framing messbar in Gesetzgebungsverfahren einfließen.
Zeitgeschichte erleben. Der Podcast der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
Buchpräsentation und Diskussion Hören und Sprechen im Krieg. Alltagskommunikation im Nationalsozialismus 1939–1945 23. Juni 2026 im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Im Januar 1942 schlug der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS Alarm: Die Bevölkerung baue sich „ihr Bild“ zusammen und übernehme „die unsinnigsten Gerüchte“ kritiklos. Was der SD als ein Problem wahrnahm, bildet den Ansatzpunkt für das Buch „Hören und Sprechen im Krieg“ (2025) von Felix Berge. Auf breiter Quellenbasis untersucht er die Alltagskommunikation in der deutschen Gesellschaft im Zweiten Weltkrieg als Sammlung, Aneignung und Verbreitung von Informationen. Wie tauschten sich Menschen unter den Herrschaftsbedingungen des Nationalsozialismus aus? Wie veränderte sich Kommunikation im Krieg, als das Vertrauen in die Medien zerfiel und die Wahrheit von allen Seiten unter Beschuss geriet? Informelle Kommunikation konnte die Gesellschaft in der Krise strukturieren, verlieh Individuen Souveränität und war ein Überlebensmittel. Wer mehr wusste, besaß Vorteile. Doch die Deutschen artikulierten auch Ängste und Gewalt, sie sprachen über Verbrechen und Holocaust. Das NS-Regime bekämpfte diese „Gerüchtemacherei“ nicht nur, es nutzte informelle Kommunikation in der „Mundpropaganda“ auch selbst. Auf die Vorstellung des Buches durch Felix Berge folgt ein Kommentar von Andrea Riedle (Topographie des Terrors). Die anschließende Diskussion wird von Dierk Hoffmann (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin) moderiert. Eine Kooperationsveranstaltung der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin und des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors . . . Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung online: Webseite: www.willy-brandt.de/ Newsletter: www.willy-brandt.de/newsletter/ Instagram: www.instagram.com/bwbstiftung/ Facebook: www.facebook.com/BundeskanzlerWillyBrandtStiftung/ YouTube: www.youtube.com/@BWBStiftung
Ist schon alles gedruckt, gezeigt und gesagt? Oder etwa doch nicht? Was macht ein Fotobuch im Jahr 2026 relevant, wenn Bilder zunehmend digital und durch KI generiert werden? Und brauchen wir ein nationales Institut für gedruckte Fotobücher? Ein LIVE-Gespräch im neuen Format des Podcasts »Fotografie Neu Denken« aus der Bibliothek des Instituts für Kunstgeschichte der Ludwigs Maximilians Universität München. Zwischen geschichtsträchtigen Regalen und den Gold-Gewinnern des Deutschen Fotobuchpreises des Jahrganges 25/26 geht es zum Beispiel um die Frage: Erleben wir einen Backslash zur klassischen analogen Ästhetik oder blickt die nächste Generation ganz neu auf das Medium? Drei Generationen, drei Perspektiven – von der Theorie über die Lehre bis hin zu über 10.000 gesammelten Büchern in der eigenen Wohnung. Ein Gespräch über Papier, Pixel und Identität. Mit dabei: Dr. Helene Roth ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstgeschichte der LMU und frisch gebackene Goldmedaillen-Gewinnerin des Fotobuchpreises in der Kategorie »Fototheorie und Essayistik«. Zudem wird sie im nächsten Jahr die Fotobuchpreis-Jury verstärken. https://www.lmu.de/kunstwissenschaften/de/faecher/kunstgeschichte/ Lotte Reimann hat seit 2025 die Professur für »Fotografie und Identität« an der Hochschule München inne und ist in diesem Jahr Teil der Jury vom Deutschen Fotobuchpreis. https://design.hm.edu/kontakte_de/phonebook_detailseite_103947.de.html https://www.lottereimann.de https://www.instagram.com/lotte.reimann/ https://femxphotographers.org Hans Michael Koetzle. Er begleitet das Fotobuch seit Jahrzehnten wie kaum ein anderer, ist Kulturpreisträger der DGPh und besitzt weit über 10.000 Fotobücher in seiner Münchner Wohnung. Er ist auch dieses Jahr Teil der Jury vom Deutschen Fotobuchpreis. Moderation: Andy Scholz und Martin Rosner - - - Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto/Grafik: Andy Scholz - - - Link zu unserem Newsletter: https://deutscherfotobuchpreis.de/newsletter/ - - - Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2026. Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. 2016 wurde er in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen (Ruhrgebiet). https://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/ https://deutscherfotobuchpreis.de/ https://www.instagram.com/deutscher_fotobuchpreis/ https://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/
Leonie (29) und ihre besten Freundinnen Antonia und Johanna kennen sich schon ewig aus dem Skisportverein. Je älter sie werden, desto bunter dreht sich das Beziehungs-Karussell: Johanna outet sich als lesbisch, weil sie den männlichen Geruch und die Bartstoppeln ihres Freundes Tom nicht mehr erträgt, und kommt mit Jasmin zusammen. Leonie schnappt sich daraufhin den wieder freien Tom, während Antonia den Investmentbanker Raik heiratet. Alles scheint gut, bis Johannas Mutter massiven emotionalen Druck ausübt, weil sie unbedingt ein biologisches Enkelkind will. Bei einem gemeinsamen Abend haben Tom und Raik dann in Weinlaune eine völlig absurde Idee: Sie wollen beide ihr Sperma in einen Becher spenden und der lesbischen Freundin einen "Samen-Cocktail" anbieten, damit am Ende niemand weiß, wer der echte Vater ist. Die Ehefrauen sind von diesem unüberlegten Eingriff in ihre Beziehungen völlig entsetzt. Wird Johanna das Angebot annehmen? Die Freundesgruppe steht vor einer lebensentscheidenden Belastungsprobe … -------------- Unser Special Guest: Barbara Blaha ✨ Ein riesengroßes Dankeschön an die wundervolle Barbara Blaha! Sie leitet das Momentum Institut und bereichert das Land mit wichtigen und mutigen politischen Perspektiven auf Social Media. In ihrem brandneuen Buch "Funkenschwestern – Wie Feminismus alles besser macht" zeigt sie verständlich und klar auf, wie es um die Gleichberechtigung steht und warum eine echte "Schwesternschaft" unsere stärkste Waffe für Veränderungen ist,. Holt euch ihr großartiges Buch und lasst ganz viel Liebe da:
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Am 27. März 2026 hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) auf Vorschlag von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) den Freihandelsbefürworter und Leiter des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO), Gabriel Felbermayr, in den Sachverständigenrat zur Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen. Felbermayr ist damit einer der fünf „Wirtschaftsweisen” und folgt auf die Finanzmarktökonomin Ulrike Malmendier.In seinem Buch „Der Freihandel hat fertig – wie die neue Welt(un)ordnung unseren Wohlstand gefährdet“ hat Felbermayr gemeinsam mit Martin Braml ausgearbeitet, wofür er steht: nicht für Vergeltungszölle, sondern für eine eigenständige europäische Freihandels-Agenda. Dafür stehen die Freihandelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten, Indien und Indonesien. Diese bereits abgeschlossenen oder vorbereiteten Abkommen sollen Schranken öffnen statt politische Gegen-Zölle zu verhängen. Diese Position vertrat er auch schon im Expertengespräch mit Daniel Stelter in Episode #289 vom März 2025. Zeit für ein bto REFRESH!Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBuch Der Freihandel hat fertig – Wie die neue Welt(un)ordnung unseren Wohlstand gefährdet von Prof. Gabriel Felbermayr und Martin Braml: https://tinyurl.com/ky8ftn94 Frühjahrsgutachten 2026 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: https://tinyurl.com/mumdz7jj bto-Episode #289 Schranken öffnen statt Gegenzölle vom März 2025: https://tinyurl.com/33n58ey6beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
How does Ramesses II stack up to his predecessors? Why did ancient writers connect him with the Trojan War? In this episode we explore tales of Ramesses, told in antiquity, and consider his legacy in the modern world. Music: Keith Zizza and Luke Chaos. Bibliography Brand, P. (2010a). Reuse and Restoration. In W. Wendrich (Ed.), UCLA Encyclopedia of Egyptology. https://escholarship.org/uc/item/2vp6065d Brand, P. (2010b). Usurpation of Monuments. In W. Wendrich (Ed.), UCLA Encyclopedia of Egyptology. https://escholarship.org/uc/item/5gj996k5 Brand, P. J. (2023). Ramesses II: Egypt's Ultimate Pharaoh. Breasted, J. H. (1912). A History of Egypt. Bunsen, C. C. J. von. (1848). Egypt's place in universal history: An historical investigation in five books (C. H. Cottrell, Trans.; Vols. 1–5). https://hdl.handle.net/2027/mdp.39015050932519 Cooney, K. M. (2022). The New Kingdom of Egypt Under the Ramesside Dynasty. In D. T. Potts, N. Moeller, & K. Radner (Eds.), The Oxford History of the Ancient Near East, Volume III: From the Hyksos to the Late Second Millennium BC (pp. 251--366). https://doi.org/10.1093/oso/9780190687601.003.0027 Davies, B. G. (1997). Egyptian Historical Inscriptions of the Nineteenth Dynasty. Edwards, A. B. (1899). A Thousand Miles up the Nile (2nd edn). https://archive.org/details/thousandmilesupn0000edwa_e0y7/page/n9/mode/2up Kelly, B. (2010). Tacitus, Germanicus and the Kings of Egypt (tac. Ann. 2.59–61). The Classical Quarterly, 60(1), 221–237. https://www.jstor.org/stable/40984750 Kitchen, K. A. (1982). Pharaoh Triumphant: The Life and Times of Ramesses II, King of Egypt. Lietzelman, H. (2014). Pharaonism: Decolonizing Historical Identity. Prized Writing 2014-2015, 46–51. Neville, J. W. (1977). Herodotus on the Trojan War. Greece & Rome, 24(1), 3–12. https://www.jstor.org/stable/642683 Said, S. (2012). 2 Herodotus and the ‘Myth' of the Trojan War. In E. Baragwanath & M. de Bakker (Eds.), Myth, Truth, and Narrative in Herodotus (pp. 87--106). https://doi.org/10.1093/acprof:oso/9780199693979.003.0003 Sourouzian, H. (1988). Standing Royal Colossi of the Middle Kingdom Reused by Ramesses II. Mitteilungen Des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Kairo, 44, 229--254. Sourouzian, H. (2019a). Catalogue de la statuaire royale de la XIXe dynastie [Database]. https://www.ifao.egnet.net/bases/publications/bietud177/ Sourouzian, H. (2019b). Catalogue de la statuaire royale de la XIXe dynastie. https://www.ifao.egnet.net/publications/catalogue/9782724707571/ Tyldesley, J. (2001). Ramesses: Egypt's Greatest Pharaoh. Wilkinson, T. (2023). Ramesses the Great: Egypt's King of Kings. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Prof. Dr. Andreas Draguhn ist Neurowissenschaftler und Leiter des Instituts für Physiologie und Pathophysiologie an der Universität Heidelberg. Er erforscht die elektrischen Signale und Synchronisationsmuster im Gehirn, die für Wahrnehmung, Gedächtnis und Bewusstsein entscheidend sind. Neben seiner experimentellen Forschung engagiert er sich in interdisziplinären Debatten über das Verständnis der Neurowissenschaften und deren gesellschaftliche Auswirkungen. Im Gespräch mit Helmut Fink geht es um fundamentale Fragen. Wie speichert das Gehirn Erinnerungen? Wie erkennt es Muster und was bedeutet neuronale Synchronisation für unser Denken? Weitere Themen sind die Grenzen der Hirnforschung, das Verständnis von Intelligenz und die ethischen Konsequenzen der Neurowissenschaften bis hin zur Frage, ob und welche Tiere Schmerz und Bewusstsein empfinden. Ein faszinierender Einblick in die Welt der Hirnforschung. Der Beitrag Podcast-Gespräch • Andreas Draguhn • Wie bewusst empfinden Tiere? Können Bäume leiden? erschien zuerst auf Kortizes-Podcast.
Die USA verschärfen ihren Kurs gegenüber wichtigen Handelspartnern. Auch die Schweiz sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, zu wenig gegen Waren aus Zwangsarbeit zu unternehmen. Über die Hintergründe und die möglichen Folgen für die laufenden Handelsgespräche sprechen wir mit dem SVP-Nationalrat Franz Grüter.Außerdem blicken wir nach Armenien. Nach dem Wahlsieg von Ministerpräsident Nikol Paschinjan steht das Land vor der Frage, wie weit die Annäherung an den Westen gehen kann und welche Folgen dies für das Verhältnis zu Russland und den Konflikt mit Aserbaidschan hat. Einschätzungen dazu liefert der Journalist und Kaukasus-Kenner Ramon Schack.Ein weiteres Thema ist das sogenannte Klima-Nudging. Werden politische Ziele zunehmend über psychologische Lenkungsmechanismen durchgesetzt? Darüber sprechen wir mit Dr. Holger Thuss, Präsident des Europäischen Instituts für Klima und Energie.Im Kommentar des Tages beschäftigt sich Markus Vahlefeld mit den millionenteuren Altlasten der Coronapolitik: den ungenutzten Schutzmasken und den Kosten ihrer Entsorgung.00:16 Moderation Gernot Danowski03:26 Franz Grüter: Vorwurf der Zwangsarbeit seitens der USA16:58 Ramon Schack: Wahlen in Armenien31:12 Dr. Holger Thuss: Nudging/Umerziehung der Bevölkerung unter dem Etikett Klima-Schutz45:24 Kommentar: Markus Vahlefeld - Milliardenverschwendung bei Maskenentsorgung51:55 Verabschiedung Gernot Danowski
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Die EU steht nicht gut da. Der Draghi-Report warnt. Der Letta-Report kritisiert. Die Deindustrialisierung schreitet voran. Die Wachstumslücke zu den USA wächst und der Binnenmarkt hat Handelshürden von 45 Prozent auf Waren und 110 Prozent auf Dienstleistungen – ein Vielfaches der Trump-Zölle – nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF). Die Antwort auf die Probleme? Wie immer: Geld. Nach Vorstellung der EU-Kommission soll das Budget im Zeitraum von 2028 bis 2034 erstaunliche 1,763 Billionen Euro betragen. Das ist ein Plus von 45 Prozent gegenüber dem laufenden Rahmen. Das EU-Parlament geht noch weiter und fordert gar 2,2 Billionen Euro. Während Deutschland, Schweden und andere als „frugal“ eingeordnete Staaten diese Forderungen für überzogen halten, finden 16 Staaten Süd- und Osteuropas, es müsse eigentlich noch mehr sein.Dabei dürfte es nicht am Geld liegen, dass die EU immer weiter zurückfällt, sondern an fehlenden Reformen, die weitaus mehr bewirken würden. Wie könnten derartige Reformen aussehen? Diese Frage diskutiert Daniel Stelter mit Dr. Daniel Gros, Direktor des Instituts für Europäische Politik an der Universität Bocconi. Gros, ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler und früherer Leiter der Denkfabrik Centre for European Policy Studies in Brüssel, legt seinen Forschungsschwerpunkt auf die EU-Wirtschaftspolitik und gilt als einer der renommiertesten EU-Ökonomen. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceIEP@BU Policy Brief Nr. 41 INCREASING EUROPEAN PRODUCTIVITY, RESILIENCY AND DEFENCE PRODUCTION (AND HOW TO PAY FOR IT) von Daniel Gros und Jacob Funk Kirkegaard (Mai 2025): https://tinyurl.com/3xkcpj32 EPICENTER-Studie An Alternative EU Budget (Mai 2026): https://tinyurl.com/mrrfr7bs Draghi-Report-Followup Need for speed - the Draghi report one year on von Marion Mühlberger und Ursula Walther (Deutsche Bank Research, 10.9.2025): https://tinyurl.com/3pxxsr3p beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt wird 80 – und Sie sind eingeladen mitzufeiern! Wir schenken Ihnen vier Wochen lang kostenlosen Zugriff auf alle H+ Inhalte. Seit 80 Jahren steht das Handelsblatt für unabhängigen Wirtschaftsjournalismus – ordnet Entwicklungen ein, begleitet Umbrüche, macht Fortschritt sichtbar und liefert neue Perspektiven. Sichern Sie sich unser Aktionsangebot und damit Ihren Wissensvorsprung unter handelsblatt.com/80.Werbepartner – Das Angebot von Allianz Trade finden Sie unter: allianz-trade.de/bto.Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt: Die Unzufriedenheit mit der Daseinsvorsorge in Deutschland folgt keiner geografischen Logik – sondern einer politischen. Bert Rürup und Michael Hüther ziehen daraus eine unbequeme Schlussfolgerung.
Wie entstand das Königreich Israel? Welche Rolle spielten Tempel, Exil und König David? Eine Spurensuche zwischen Altem Testament und Archäologie. Zwei Theologen, ein Historiker und eine Archäologin blicken auf dieses historische Kapitel.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":00:05:19 - Deutschlandfunk-Nova-Reporterin Veronika von Borries fasst zusammen, was über den Tempelbau durch Davids Sohn Salomo in der Bibel steht.00:10:43 - Die deutsch-israelische Archäologin Katharina Galor beschäftigt sich mit Mythos und Wahrheit beim ersten Tempelbau.00:20:45 - Der Tübinger Theologe und Leiter des Instituts für antikes Judentum, Michael Tilly, erläutert den Beginn des Judentums.00:31:37 - Der Berliner Theologe Bernd Schipper erklärt wesentliche Aspekte der vorchristlichen Geschichte Israels.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:4.000 vor Christus: Die Hochkultur der Sumerer und die Erfindung der Keilschrift40.000 v. Chr.: Moderne Menschen hinterlassen Bilder in der Chauvet-HöhleKonflikt um Tibet: Die britisch-chinesische Tibetkonvention von 1906**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Steffi Orbach Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte
Das Grundgesetz feiert seinen 77. Geburtstag und die Demokratie verliert ihren Rückhalt. Oder doch nicht? Studien zeigen ein ambivalentes Bild: Einerseits gibt es eine Unzufriedenheit mit dem System Demokratie, den Wunsch nach autoritärer Führung. Und auf der anderen Seite werden die Werte der liberalen Demokratie mehrheitlich geschätzt. Wie passt das zusammen? Wo liegen die Missverständnisse im Miteinander, wo klafft die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit? Und welche Unterschiede zeigen sich im Demokratieverständnis der Menschen in West- und Ostdeutschland? In jedem Fall sind es keine einfachen Zeiten für die Demokratie, die von Dialog und Auseinandersetzung lebt. Und die Menschen braucht, die sie praktisch umsetzen und jetzt auch Ideen, um ihre Krise zu überstehen. Diese Ideen sucht Moderatorin Hadija Haruna-Oelker mit Andreas Zick, Sozialpsychologe und Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld, mit dem Journalisten und Autor Arnd Henze, mit Anna-Lena von Hodenberg von HateAid und Robert Vehrkamp vom Programm „Demokratie und Zusammenhalt“ der Bertelsmann Stiftung. Podcast-Tipp: BR24 - Politik und Hintergrund: Wie repariert man eine Demokratie? In Polen versucht Donald Tusk, eine von Rechtsnationalen beschädigte Demokratie zu reparieren - ein langer Weg, den Ungarns neuer Ministerpräsident Péter Magyar genau studieren dürfte. Was lässt sich aus Polens Rückweg zum Rechtsstaat lernen - und wo lauern die Fallstricke? Darüber spricht Jasmin Brock mit Martin Adam, dem ehemaligem ARD-Korrespondenten in Warschau, der kürzlich ein Buch zu genau diesen Fragen veröffentlicht hat. Außerdem: Die FDP in der Krise (Gespräch mit Politikwissenschaftler Thorsten Holzhauser) und politisch äußerst turbulente Zeiten in Großbritannien (Gespräch mit Christoph Prössl, ARD London). https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ced530f6e9eea812/
Wer hat's erfunden? Die Sumerer! Jedenfalls gelten sie als die ersten, die eine Schrift entwickelt haben. Ihre Keilschrift soll das älteste Schriftsystem der Welt sein. Auch Bürokratie und Sesshaftigkeit sollen wir ihnen zu verdanken haben.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":4:45 - Beitrag von Esther Körfgen10:20 - Interview mit Annette Zgoll22:18 - Interview mit Ingo Schrakamp37:00 - Interview mit Margarete van Ess**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:40.000 v. Chr.: Moderne Menschen hinterlassen Bilder in der Chauvet-HöhleDer Große Antonius: 251 wird der Vater aller Mönche geborenKonflikt um Tibet: Die britisch-chinesische Tibetkonvention von 1906**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderator: Markus Dichmann Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Gesprächspartnerin: Prof. Dr. Annette Zgoll, Professorin für Altorientalistik und Geschäftsführende Direktorin des Seminars für Altorientalistik, Georg-August-Universität Göttingen Gesprächspartner: PD Dr. Ingo Schrakamp, Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Daueraufgaben am Institut für Altorientalistik der FU Berlin und bis Juli 2027 Professor für Altorientalistik in Vertretung, Universität Würzburg Gesprächspartnerin: Dr. Dr. h.c. Margarete van Ess, Leitende Direktorin der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin Beitragsautorin: Esther Körfgen
Vergleichsweise am größten ist der Anteil der „modern Überforderten“ in Unternehmen – das stellt Wirtschaftsprofessorin Heike Bruch basierend auf einer Längsschnittstudie fest. Diese verantwortet sie als Direktorin des Instituts für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen seit zehn Jahren. Bruch erforscht seit Jahren, wie sich Organisationen entwickeln, und schaut, was von den Erfolgreichen zu lernen ist. Was sich andere abschauen sollten, bespricht sie in dieser Episode mit Host Stella-Sophie Wojtczak. In der Episode geht Bruch auch darauf ein, wie New Work missverstanden wurde und wie unterschiedlich Generationen mit der Arbeit verbunden sind. _Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du [hier](https://linktr.ee/t3npodcast)_.
Was sollte jeder über Geld wissen? Das habe ich die Wirtschaftspädagogin Bettina Fuhrmann gefragt. Was man sinnvoll über Kredite finanziert – und was nicht. Die sinnvollsten Investitionen und wo man sich die Finger verbrennt. Von Krypto bis ETFs, Sparen, Ausbildung & Co.
SPRIND – der Podcast der Bundesagentur für Sprunginnovationen
Gibt es künstliche Kreativität? Wie verändert KI den Innovationsprozess? Und wie lässt sich das Innovationsmanagement selbst innovieren? Unser Host Thomas Ramge spricht mit dem Innovationsforscher Prof. Dr. Frank Piller, Professor für Management und Co-Leiter des Instituts für Technologie- und Innovationsmanagement an der RWTH Aachen.
Der österreischische Olympiasieger Benjamin Karl hat in einem Podcast über seine Ehe gesprochen. Die Aussagen des Snowboarders über Aufgabenverteilung und Geschlechterrollen in der Familie haben einen Shitstorm ausgelöst. Eine Geschlechterforscherin sieht in den Aussagen alte Machtmuster. Im Mindgames-Podcast hat der Snowboarder Benjamin Karl gesagt, seine Frau habe mehr Zeit für sich eingefordert, nachdem sie rund 20 Jahre lang seine Karriere mitgetragen hatte. Er habe ihr dann gesagt, das gehe nicht. Er sei finanziell für die Familie verantwortlich und da müsse sie zurückstecken. Dies hat auf Social Media zu einem Sturm der Entrüstung gefürht. Bei vielen schwingt die Frage mit, ob ein traditionelles Rollenverständnis verbreiteter ist als gedacht. Darüber sprechen wir bei News Plus mit der Geschlechterforscherin Elli Scambor. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Elli Scambor, Geschlechterforscherin, Leiterin des Instituts für Männer und Geschlechterforschung in Graz, stellvertretende Vorsitzende im Dachverband der Männerarbeit Österreich ____________________ Links zur Podcastserie «Alpha Boys» von News Plus Hintergründe: - Folge 1: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/alpha-boys-1-4-willkommen-in-der-manosphere?id=AUDI20251119_NR_0005 - Folge 2: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/alpha-boys-2-4-schweizer-bros-in-andrew-tates-welt?id=AUDI20251126_NR_0005 - Folge 3: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/alpha-boys-3-4-radikalisierungsmaschine-tiktok?id=AUDI20251203_NR_0006 - Folge 4: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/alpha-boys-4-4-das-erste-incel-attentat-der-schweiz?id=AUDI20251210_NR_0005 - Q&A-Folge: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/alpha-boys-q-a-was-tun-gegen-radikalisierung-und-frauenhass?id=AUDI20260128_NR_0136 ____________________ Team: - Moderation: Raphaël Günther - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Marc Allemann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Zschoch, Gitte www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um sexualisierte Gewalt an Frauen und Kindern Eigentlich will Susanne an diesem Abend im Februar 1984 nur tanzen gehen, in ihre Stamm-Diskothek. Doch dort kommt sie nie an. Kurze Zeit später wird sie tot aufgefunden. Der Täter bleibt jahrzehntelang unerkannt. Erst neue DNA-Techniken bringen Bewegung in den Fall. Aus alten Spuren wird plötzlich ein konkreter Ansatz, aus einem Cold Case ein Fall, der sich doch noch aufklären lässt. Doch was dabei ans Licht kommt, geht weit über Susannes Geschichte hinaus: Die Ermittlungen führen zu einem Mann, der über Jahre hinweg im Norden von Hamburg unentdeckt töten konnte. In dieser Folge „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ geht es darum, welche Rolle moderne DNA-Analyse bei der Aufklärung von Cold Cases spielt und was passiert, wenn ein Täter jahrzehntelang mit einem dunklen Geheimnis lebt. Expert:innen in dieser Folge: Vorsitzender und heute pensionierter Richter, Jörg Brommann, Abteilungsleiter Wirtschaftsstrafsachen Staatsanwaltschaft Kiel und damaliger Staatsanwalt , Matthias Daxenberger, Abteilungsleiterin des DNA-Labors des Instituts der Rechtsmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Dipl. Biologin Prof Dr. Katja Anslinger **Credit** Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Producer: Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Sina Lea Riebe Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Empfehlung** Billion Dollar Babies: https://t1p.de/apl9i **Quellen (Auswahl)** Urteil von 8. Februar 2012, Landgericht Kiel - liegt vor Spiegel: https://t1p.de/g8bxb Lübecker Nachrichten: https://t1p.de/37b3y HRR-Strafrecht: https://t1p.de/zh301 **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Im Frühjahr 1956 schockierte der Hüftschwung von Elvis Presley das konservative Amerika – und elektrisierte die Jugend. Es folgte der Siegeszug eines Stils, der die populäre Musik über Jahrzehnte prägte und der Jugendliche - Teenager - als neue Zielgruppe etablierte. Wie entstand aus Rhythm & Blues, Gospel und Country dieser neue Sound? Warum war Mitte der Fünfzigerjahre die Zeit reif dafür? Wie reagierte Nachkriegsdeutschland auf die Welle aus Amerika? Und was ist heute davon übrig? Bernd Lechler diskutiert mit Mathias Häußler – Historiker, Universität Regensburg; Bodo Mrozek – Historiker am Berliner Kolleg Kalter Krieg des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin; Jenni Zylka – Kulturjournalistin
Empathie und Mitgefühl sind wichtig in Freundschaften und Beziehungen. Doch es kann auch zu viel werden und belasten. Nina kennt das. Eine Systemische Therapeutin gibt Tipps, um sich besser abzugrenzen.**********Ihr hört: Gesprächspartnerin: Nina, ist sehr empathisch und musste lernen, damit umzugehen, ohne zu viele fremde Gefühle zu übernehmen und darunter zu leiden Gesprächspartnerin: Veronika Engert, Neurowissenschaftlerin und Psychologin, Leiterin des Instituts für Psychosoziale Medizin an der Uniklinik Jena Gesprächspartnerin: Katharina Eder, Systemische Therapeutin und Heilpraktikerin Autor und Host: Przemek Żuk Redaktion: Ivy Nortey, Lara Lorenz, Christian Schmitt, Anton Stanislawski, Friederike Seeger Produktion: Alex Stojanoff**********Quellen:Gallistl, M., Handke, L., Kungl, M. et al. (2025). Securely stressed: association between attachment and empathic stress in romantic couples. Scientific Reports 15.Marheinecke, R., Blasberg, J,, Heilmann, K. et al. (2025). Measuring empathic stress – A systematic review of methodology and practical considerations for future research. Psychoneuroendocrinology, 171, 107051.Heilmann, K., Müller, T. H., Walter, M., & Engert, V. (2024). Empathic stress is decreased by prior stressor experience and increased in a position of power. Hormones and behavior, 165, 105617.Huang, W., Zifeng, W., Sha, S. et al. (2024). The Dark Side of Empathy: The Role of Excessive Affective Empathy in Mental Health Disorders. Biological Psychiatry, 98(5), 404-415.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Empathie: So fühlen wir uns in andere hineinEmpathie: Mitgefühl und AchtsamkeitAchtsames Miteinander: Wege zu mehr Verbundenheit**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Die politischen Traditionen der Vergangenheit verschwinden unwiderruflich inmitten schwerer Umbrüche und Krisen. Staatliche Macht ist nicht mehr durch Versprechen für die Zukunft oder demokratische Vorgaben legitimiert, sondern allein durch die Macht selbst, analysiert der renommierte Mitarbeiter des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (IWM), Ivan Krastev. Das liberale Zeitalter ist vorbei, sagt er, und auch Europa verändert sich damit nachhaltig. Eine Aufzeichnung der Presidential Lecture der Central European University. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Fusion von Militär und Zivilem (junmin ronghe), Englisch Military Civil Fusion, ist eine zentrale Strategie der Kommunistischen Partei Chinas. Die Führung unter Staats- und Parteichef Xi Jinping fördert gezielt die Integration von Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen mit Chinas Militär. Das Ziel: Chinas Volksbefreiungsarmee, die PLA, schlagkräftiger zu machen. China ist gleichzeitig ein wichtiger wissenschaftlicher Partner für Deutschland und die EU. Können in ziviler Zusammenarbeit gewonnene Forschungsergebnisse womöglich in China für militärische Zwecke genutzt werden? Wie lassen sich hier die Risiken definieren und reduzieren?Sarah Kirchberger, Direktorin des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISPK), und Antonia Hmaidi, Senior Analyst im MERICS-Forschungsteam für Wissenschaft, sprechen dazu mit Claudia Wessling, Leiterin Kommunikation und Publikationen am Mercator Institute for China Studies.Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) werden MERICS und das ISPK in den kommenden 2,5 Jahren im Projekt „Nutzung ziviler Forschung für Chinas Militär: Auswirkungen auf Europa“ – Teil der Förderlinie “Moderne Chinastudien II” – zusammen das Thema weiter auslooten.
Spiritualität beginnt im Zweifel an der eigenen Wahrnehmung. Christina Sacken zeigt, wie Unsicherheit, Intuition und Verstand miteinander ringen, wenn das Leben Kräfte zehrt. Was passiert, wenn Herz und Ratio für den Kurs streiten, Sehnsucht nach Klarheit wächst und Alltagsglück abhanden kommt? Wer durch Atem, Achtsamkeit und das leise Spüren seines Herzens in sich selbst ankommt, gewinnt Standfestigkeit – mitten im Ungefähren. Ein Gespräch über das unaufgeregte Finden der eigenen Richtung. Du erfährst... ...wie Spiritualität die innere Stärke und Resilienz fördert. ...warum Herz, Verstand und Körper gemeinsam Entscheidungen lenken. ...wie kulturelle Unterschiede Spiritualität beeinflussen. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Der mittlerweile verstorbene Universalgelehrte Bert Fragner hat uns den Iran und seine Faszination für ihn erklärt. Die Folge ist erstmals im März 2020 erschienen. Bert Fragner war einer der renommiertesten österreichischen Iranologen und Direktor des Instituts für Iranistik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. ***Hilf wie 400+ andere Hörer:innen mit, den Podcast zu finanzieren. Danke an alle Unterstützer:innen. ***MACH DEN PODCAST BESSERSchick uns deine Fragen und Wünsche für EpisodenErzähl uns von dir! Mach bei der Hörer:innen-Befragung mit ***NÜTZLICHE LINKS Hier geht's zu unserem Partner paper republicBewirb dich als Hörer:in des MonatsHol dir Updates zum Podcast per E-Mail, Signal, WhatsApp oder TelegramFolge uns bei Instagram, Tiktok und FacebookAlle Folgen ab Mai 2023 gibt es mit Video auf YouTubeSchau im Merch-Shop vorbeiHier kannst du Werbung im Podcast buchenAndreas' Buch "Alles gut?!" darüber, was er im Kampf gegen Armut auf der Welt beitragen kann ***DAS TEAMMitarbeit: Valentina Pfattner und Thomas PelkmannVermarktung: Therese Illiasch und Stefan Lassnig (Missing Link)Audio- und Video: Andreas Fischer (Sisigrant)Logo und CI: Florian HalbmayrMusik: Something Elated by Broke For Free, CC BYBeatbox am Ende: Azad Arslantas
Einseitige Berichterstattung wird dem Journalismus, insbesondere dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, immer wieder vorgeworfen. Heute spreche ich mit jemandem, der genau das seit vielen Jahren im Detail untersucht. Er analysiert auch, inwiefern einseitige Berichterstattung Einfluss auf die gefühlte Meinungsfreiheit und die politische Stimmung im Land insgesamt hat. Zudem sprechen wir – angelehnt an jüngste politische Äußerungen – darüber, ob Medien zu Feinden der Demokratie werden können. Und vielleicht machen wir auch einen Schlenker zum Fall Jacques Baud. Hierzu spreche ich heute mit Roland Schatz. Er ist Gründer und geschäftsführender Chefredakteur des Instituts für Medienwirkungsforschung Media Tenor. Als Journalist in fünfter Generation ist er zudem Herausgeber des Buches „Staat im Staate statt Service public?“, in dem es um die Verflechtungen zwischen Politik und Medien geht.