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In dieser Folge von „Ganz offen gesagt“ spricht Host Stefan Lassnig mit dem steirischen Landwirt und Unternehmer Manfred Hohensinner, Mitgründer von Frutura, dem größten Obst- und Gemüsevermarkter Österreichs. Hohensinner schildert seinen Weg vom kleinen Bergbauernhof und LKW-Fahrer zum Leitbetrieb, der täglich rund 1,3 Millionen Haushalte mit Obst und Gemüse versorgt, und erklärt, wie ihn seine Erfahrungen in Russland und der Ukraine für Umweltthemen sensibilisiert haben. Ein Schwerpunkt ist sein Geothermie-Projekt, mit dem Gewächshäuser klimafreundlich beheizt werden – gegen massiven Widerstand, jahrelange Verfahren und ohne passende Förderinstrumente, weil Geothermie in der landwirtschaftlichen Urproduktion rechtlich nicht vorgesehen ist. Hohensinner kritisiert die versteinerten Agrarstrukturen, warnt vor der rasch schrumpfenden Zahl von Bäuerinnen und Bauern und fordert eine ehrliche Debatte darüber, wie wir in Zukunft produzieren und essen wollen. Im Gespräch über den Lebensmittelhandel erzählt er von harten Verhandlungen mit fast monopolartigen Handelsketten, der Rolle von Flugblättern und Aktionen und seiner Idee der „gläsernen Produktion“, bei der Konsument:innen sehen können, wie Lebensmittel entstehen. Zur umstrittenen Umsatzsteuersenkung auf Lebensmittel meint er, dass sie strukturelle Probleme nicht löst, und erklärt detailliert, wie sich etwa der Preis eines Apfels aus Produktions-, Logistik- und Handelskosten zusammensetzt. Beim Lieferkettengesetz betont er, dass der Ansatz der Transparenz richtig, die bisherige Ausgestaltung aber praxisfern sei – insbesondere bei globalen Rohstoffen und Gewürzen – und kritisiert mangelnde Transparenz etwa in der Gastronomie. Abschließend ruft Hohensinner Konsument:innen dazu auf, ihre Macht bewusster zu nutzen, unrealistische Dumpingpreise zu hinterfragen und gemeinsam mit Landwirtschaft und Handel für resiliente, faire und klimafitte Ernährungssysteme zu sorgen.Links zur Folge:Futura Podcastempfehlung der Woche:Cash or Crash - der Wirtschaftspodcast mit Wolfgang Unterhuber Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Die EU will Naturschutzgesetze „überarbeiten“ – doch dahinter steckt eine massive Abschwächung von Umweltstandards Sauberes Trinkwasser, gesunde Wälder, Artenvielfalt und Natura-2000-Gebiete stehen auf dem Spiel. Während Politik und Wirtschaft über Wettbewerbsfähigkeit sprechen, geraten zentrale Umweltgesetze in Europa unter Druck. Unter dem Motto „Hands off Nature“ formiert sich Widerstand. In dieser Folge sprechen wir mit Ska Keller (Programmleitung Europapolitik, WWF Deutschland) über die drohende Aufweichung der Wasserrahmenrichtlinie, die Abschwächung der EU-Waldschutzverordnung und den angekündigten „Stresstest“ der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH). Was bedeuten die angedachten Gesetzesänderungen der EU für unser Klima und unseren Alltag? Und was können wir tun, um die Aushöhlung wichtiger Umweltgesetze zu verhindern? Darauf gehen wir in dieser Folge ein. Redaktion & Moderation: Eileen Wegner
„Die gängige These, dass die ‚böse Stadt das gute Land frisst‘, ist nicht mehr haltbar“, befindet der Stadtökologe Josef H. Reichholf 2023 in seinem Buch „Stadtnatur“, um dort weiter auszuführen: „In einem Umland der Monotonie, geschaffen durch die moderne Land- und Forstwirtschaft, sind Städte zu Inseln der Vielfalt geworden.“ Die heutige Expedition führt zu den „Wiener Wäldchen“ – einem Projekt, das die Artenvielfalt in Wien weiter fördern soll. Quer über die Stadt verteilt gibt es mittlerweile 15 dieser tiny forests. Sie sind nicht viel größer als ein oder zwei Tennisplätze und sehen aus guten Gründen ziemlich wild aus. Andreas Schindler und Karl Schmoll erkunden die „Wiener Wäldchen“ mit dem Stadtökologen Dr. Manfred Schönwälder von der MA22 Umweltschutz und Florian Schmid vom Kompetenzzentrum grüne und umweltbezogene Infrastruktur, Umwelt der Stadt Wien. Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns, wenn ihr unseren Podcast bewertet und abonniert (falls ihr das noch nicht gemacht habt). Feedback könnt ihr uns auch an podcast(at)ma53.wien.gv.at schicken. Folgt uns auf unseren Social Media Kanälen:https://www.facebook.com/wien.athttps://bsky.app/profile/wien.gv.athttps://twitter.com/Stadt_Wienhttps://www.linkedin.com/company/city-of-vienna/https://www.instagram.com/stadtwien/Und abonniert unseren täglichen Newsletter:http://wien.gv.at/meinwienheute Weitere Stadt Wien Podcasts: Historisches aus den Wiener Bezirken in den Grätzlgeschichten büchereicast der Stadt Wien Büchereien
Eine neue Studie aus Wuhan zeigt: es gibt doppelt so viel Fischmasse im Jangtse-Fluss wie vor fünf Jahren. Auch die Artenvielfalt insgesamt ist größer geworden. Autor:in: Nele Posthausen Von Daily Good News.
Schickt uns eine Nachricht In der aktuellen Podcastfolge spricht Vanessa Gabel mit dem Biodiversitätsexperten Lukas Pfiffner und dem Ernährungs- und Landnutzungsmodellierer Adrian Müller vom FiBL über die kontrovers diskutierten Konzepte von Landsharing und Landsparing, um der Frage nachzugehen, was am besten für den Schutz der Biodiversität ist. Landwirtschaft ist ein Haupttreiber des weltweiten Biodiversitätsverlusts. Immer wieder wird diskutiert, was für die Biodiversität besser ist: eine nachhaltige, agrarökologisch ausgerichtete Landwirtschaft, die zwar mehr Fläche braucht, auf der aber auch Artenvielfalt möglich ist - oder eine intensive, konventionell-industrielle Landwirtschaft, die weniger Fläche benötigt und dadurch mehr ungenutzten Raum schafft, der gezielt für den Schutz der Biodiversität eingesetzt werden kann. Auch der Biolandbau muss sich wegen der niedrigeren Erträge oft den Vorwurf des höheren Flächenverbrauchs machen lassen. Oder ist es vielleicht eher so, dass «Die Erträge im Biolandbau gar nicht zu tief sind, um Ernährungssicherheit zu gewährleisten, sondern die Erträge in der konventionellen Landwirtschaft vielmehr zu hoch sind, um die notwendige Nachhaltigkeit zu ermöglichen?» Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.Folge 112/Deutsch/Länge in 54Min. und 06Sek. Gäste/FiBL-Forschungsteam: Adrian Müller und Lukas Pfiffner, FiBLModeration Gespräch/Gelesen von: Vanessa Gabel, FiBLAn- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBLWeiterführende Informationen:https://www.fibl.org/de/infothek/meldung/biodiversitaet-nachhaltige-landwirtschaft-geeignete-habitateE-Mailpodcast@fibl.orgInstagram@fibl_focusWebsitewww.fibl.orgFiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
Dänemark. Das Delta der Artenvielfalt. Mekka aller Viehcher mit mehr als 4 Beinen. Alptraum für alle Arachnophoben. Wir reden drüber. Philina schuppst Kinder vom Rad und zermalmt in ihrer Freizeit Hummeln. Nicht mit Absicht. Sagt sie. Es geht um Dänemark, um Urlaub dort und um ein Trauma, dass uns seit einem Jahr begleitet. Wir hoffen, ihr kommt besser durch die Folge als wir durch den Urlaub. Aber keine Sorge, notfalls saugt Philina Euch weg. Habt Spaß mit dieser Episode. Wir hatten ihn auch.
In dieser Episode dreht sich alles um extensive Beweidung und ihre Bedeutung für Artenvielfalt und Vogelschutz. Viele Vogelarten sind auf offene Landschaften angewiesen – doch ist Beweidung vielleicht sogar die bessere Alternative zur Mahd? Wir sprechen darüber, warum diese Form der Bewirtschaftung für den Naturschutz eine wichtige Rolle spielen kann und wo ihr Potenzial liegt. Diese Podcastfolge ist im Rahmen von WIN #landwirtschaft entstanden. Das Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt von BirdLife Österreich, Blühendes Österreich – BILLA gemeinnützige Privatstiftung und Impact Hub Vienna durchgeführt und wird im Rahmen des Biodiversitäts-Calls 77-02 der Ländlichen Entwicklung umgesetzt.
Zum Welttag der Feuchtgebiete hat Stephan Hübner das südhessische Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue, das größte Feuchtgebiet in Hessen, besucht. Auch im Winter gibt es hier viel Leben zu entdecken
Das Rebhuhn ist Vogel des Jahres 2026 und ein Beispiel wie aus einem einstigen Kulturfolger ein Verfolgter werden kann. In Ausgabe 19 haben wir ausführlich über die Bedrohungen gesprochen, in dieser Episode begrüßen wir Biologin Carolin Bäuml vom Projekt „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern” . Mit ganz einfachen und konkreten Ansätzen arbeitet sie mit Landwirten, Jägern und anderen Freiwilligen an der Erhaltung des ikonischen Feldhuhns. Erfahren Sie, was genau getan wird, wie erfolgreich die ersten Jahre bereits verlaufen sind und welche Hoffnung Bäuml für die Zukunft des Rebhuhn hat.Wenn Sie über mehr über das Projekt und die verschiedenen Projektstandorte erfahren wollen, selbst Landwirtin/Landwird oder Jägerin/Jäger sind und dem Rebhuhn und der Artenvielfalt unter die Arme greifen wollen, bevor es zu spät ist – dann schauen Sie mal auf die Webseite von „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern” – hier finden Sie die wichtigsten Infos und ganz praktische Tipps. Jedes Jahr werden zudem Freiwillige bei der Zählung der Rebhühner benötigt. In der DDA-Mitmachbörse gibt es alle Infos dazu. Viele weitere spannende Berichte zu diesem und vielen anderen interessanten Themen finden Sie außerdem in der aktuellem Ausgabe 02/2026. Die aktuelle Ausgabe und tolle Abo-Angebote erhalten Sie ganz bequem in unserem Online-Shop. Viel Spaß beim Reinhören – wir freuen uns über jedes Feedback unter info@voegel-magazin.de , sowie positive Bewertungen und Kommentare auf den Podcast-Plattformen. So helfen Sie uns im Ranking zu steigen und noch mehr Vogelbegeisterte zu erreichen. Wenn auch Sie Ihre Zielgruppe zielsicher und ohne Streuverluste erreichen wollen, ist ein Werbespot in unserem Podcast genau das Richtige. Infos und ein maßgeschneidertes Angebot erhalten Sie unter: anzeigen@voegel-magazin.de Aktuelle Bilder finden Sie auf unserem Instagram-Profil (https://www.instagram.com/voegel_magazin_/) und in der Ausgabe 02/2026.
Wölfe polarisieren – zwischen Faszination, Furcht und politischem Streit. Doch was leisten sie wirklich für unsere Ökosysteme? Und warum entfacht ihre Rückkehr solche Debatten? In dieser Folge spricht Sabine erneut mit Hanno Pilartz, Weidetierhalter aus Rheinland-Pfalz, der vielen Hörerinnen und Hörern aus Folge 72 und 80 bekannt sein dürfte. Gemeinsam werfen die beiden einen klaren, sachlichen Blick auf die aktuelle Situation: Wo steht der Gesetzgebungsprozess – und welche Folgen haben das neue Jagdgesetz und die Änderung des BNatSchG für Weidetierhaltende, Naturschutz und unsere Demokratie? Hanno hinterfragt kritisch Begriffe wie Regulierung, Naturschutz und den günstigen Erhaltungszustand. Dabei zeigt sich, wie eng ökologische Zusammenhänge, politische Interessen und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verwoben sind. Außerdem geht es um den oft unterschätzten Einfluss der Wölfe auf Wälder, Wildbestände und die Artenvielfalt – und darum, was dieser Konflikt über unseren Umgang mit Demokratie und Natur verrät. Am Ende steht die große Frage: Wie schaffen wir einen Umgang mit Landschaft und Wildtieren, der vernünftig, naturverträglich und zukunftsfähig ist – für uns und die Generationen nach uns? Eine Episode für alle, die sich fundiert, offen und ohne Ideologie dem Thema Wolf nähern wollen.
Das riesige Moorgebiet Viiankiaapa im Norden Finnlands gilt als Ort der Stille, der Artenvielfalt und des Schutzes. Doch unter der scheinbar unberührten Landschaft lagern wertvolle Rohstoffe wie Kupfer, Nickel und Kobalt – Metalle, die für Batterien, Solarpanels und die Rüstungsindustrie zentral sind. Ein britischer Bergbaukonzern plant den Abbau, unterstützt von wirtschaftlichen Interessen auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene. Im Zentrum der Episode steht Rika Karpinen, die seit ihrer Kindheit mit diesem Moor verbunden ist und sich seit Jahren gegen das Bergbauprojekt wehrt. Gast: Linda Koponen, Korrespondentin für Nordeuropa und das Baltikum Host: Nadine Landert Die Reportage von Linda [gibts zu lesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/international/mineralien-fuer-europa-zerstoert-eine-mine-das-moor-in-lappland-ld.1896860). Und falls du noch kein Abo hast - [hier ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)findest du das Probe-Abo zum Testen.
Die Grube Messel südlich von Frankfurt ist eine weltweit einzigartige Ausgrabungsstelle. Wirbeltiere, Insekten und Pflanzen sind dort außergewöhnlich gut erhalten und geben Forschenden einen tiefen Einblick in das Leben und Ökosystem vor vielen Millionen Jahren. Darüber sprechen wir in dieser Folge von "Erdfrequenz" mit Krister Smith, dem Leiter der Abteilung Messelforschung und Paläobiologie bei Senckenberg. Er erzählt von den spektakulärsten Funden (darunter vieräugige Echsen und ein Fossil im Fossil im Fossil), der Forschungsarbeit vor Ort und erklärt, was wir von der Grube Messel heute über Artenvielfalt und ihren Schutz lernen können. Ihr wollt mehr über Messel erfahren? Dann kommt doch vorbei im Museum und schaut euch die neue Sonderausstellung "Ganz schön warm hier! Leben und Sterben in Messel" an. Die Ausstellung läuft noch bis Ende August 2026. Folgt uns auch aufFacebookInstagramTikTokYouTube
Im Zentrum des Romans ist eine Insel. Dort gibt es hängende Gärten und botanische Zeichnungen. So versucht eine Gemeinschaft von Lehrern und Schülern die Artenvielfalt zu retten. Um sie herum sind die Elemente außer Rand und Band: Feuer, Überschwemmungen, vom Menschen gemachte Umweltverschmutzung setzen dem Planeten zu. Und auch die Inselbewohner tragen ihr persönliches Päckchen mit sich herum. Sarah Kuratles Roman wurde das Label "Climate Fiction" aufgeklebt. Stephan Ozsváth hat sie inmitten von Pflanzen und Lieblingstieren im Wiener Botanischen Garten getroffen und mit ihr über Literatur, Sprachspiele, Inspiration durch Malerei und ihr Lesepublikum gesprochen. Das Buch von Sarah Kuratle, über das wir im Podcast reden Sarah Kuratle: "Chimäre", Otto-Müller-Verlag, 23 Euro, 160 Seiten. Stephan Ozsváth empfiehlt José Lezama Lima: "Paradiso", Suhrkamp Taschenbuch. 648 Seiten. Antiquarisch. Marie-Luise Kaschnitz: "Der alte Garten", Suhrkamp Taschenbuch, Antiquarisch Maria Bidian: "Das Pfauengemälde", Zsolnay, 320 Seiten, 24 Euro. Sarah Kuratle empfiehlt Andreas Unterweger: "Das gelbe Buch", Literaturverlag Droschl, 240 Seiten. 20 Euro Leta Semadeni: "Amur, großer Fluss", Atlantis Literatur, 192 Seiten, 26 Euro Der Ort Botanischer Garten Wien Die Autorin Sarah Kuratle ist 1989 in Bad Ischl geboren. Sie wuchs diesseits und jenseits der Schweizer Grenze auf. Sie studierte in Graz Germanistik und Philosophie, arbeitet heute in einer Bibliothek in Dornbirn (Vorarlberg), wo sie auch mit ihrer Familie lebt. Ihre Lyrik und Prosa wurden vielfach ausgezeichnet. Mit ihrem Romandebüt "Greta und Jannis. Vor acht oder in einhundert Jahren" stand sie auf der Shortlist für den Literaturpreis Text & Sprache 2022. "Chimäre" ist ihr zweiter Roman. Er stand monatelang auf der ORF-Bestenliste. Sie habe das "Nature Writing" neu erfunden, schrieb die NZZ über "Chimäre".
Klimaschutz muss nicht laut, angstgetrieben oder polarisierend sein. In dieser Folge von Green Voices spricht Nike mit dem Bundesumweltminister Carsten Schneider über pragmatische Lösungen, die Umwelt, Wirtschaft und Lebensqualität zusammenbringen. Von Elektromobilität und Wärmepumpen über Artenvielfalt bis hin zur Verantwortung für kommende Generationen – ein Gespräch, das Mut macht und zeigt, wie nachhaltige Politik konkret wirken kann.Green Voices ist der Podcast von Studio36 für nachhaltiges Leben, gesellschaftlichen Wandel und starke Ideen. Alle News & Infos zum Podcast: Website Studio36: https://studio36.berlin/podcasts/green-voices/Instagram Studio36: https://www.instagram.com/studio36.berlin/LinkedIN Studio36: https://de.linkedin.com/company/studio36berlinInstagram Nike Wessel: https://www.instagram.com/nike_wessel/ Website des Bundesumweltministeriums: https://www.bundesumweltministerium.de/ Carsten Schneider: https://www.carsten-schneider.de/ Danke, dass du bei dieser Folge zugehört hast!Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast teilt und uns eine Bewertung gebt. Um keine der neuen Folgen zu verpassen, aktiviert die Glocke und folgt uns auf Instagram. Schickt uns Liebesbriefe, Feedback und Anfragen an: info@studio36.berlin Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was lange währt, könnte endlich gut werden - am Samstag, 17.01., wird das erste globale Hochseeschutzabkommen in Kraft treten. Bisher sind nur 1 % der Hohen See Schutzgebiete. Seit über zwei Jahrzehnten laufen schon die Verhandlungen dazu, das zu ändern. Jetzt haben genügend Staaten das Abkommen ratifziert und es kann umgesetzt werden. Susanne Papawassiliu spricht im radio3 Klimagespräch mit der Meeresbiologin Franziska Saalmann von Greenpeace Deutschland über die Chancen und Hürden des UN-Hochseeschutzabkommens.
Ob im "Bayerischen Urwald" oder auf Madagaskar - Forscher:innen entdecken immer mehr neue Spezies. Das kleinste Chamäleon der Welt beispielsweise, kaum größer als ein Daumennagel. Biodiversitätsforschung hat dank Hightech-Laboren mehr Möglichkeiten.
Der WWF zieht für 2025 eine gemischte Bilanz zum Zustand der Artenvielfalt und kürt die Gewinner und Verlierer im Tierreich. Nadine Gode berichtet
Tamara blickt gemeinsam mit Robert auf die Umgestaltung eines in die Jahre gekommenen Gartens zurück – und sammelt dabei Inspiration für 2026. Dabei geht es um die zentralen Fragen: Was darf im Garten bleiben, was sollte gehen und wie lässt sich der Garten klimafitter gestalten? Robert gibt praxisnahe Tipps und zeigt, wie sich alte Elemente integrieren oder sinnvoll ersetzen lassen. In vielen kleinen Projekten zeigt sich der Spagat zwischen Idee, Budget und Umsetzung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung der Artenvielfalt und Pflanzenauswahl, um den Garten in ein ökologisches Kleinod zu verwandeln. Von Regenbeet über Drachenburg bis hin zum pflegeleichten Dauergemüsebeet liefert die Folge viele konkrete Anregungen für die eigene Gartenplanung. Als weitere Ideenquelle hier noch folgender Lesetipp: broschüren-und-infoblätter.html Eine Folge die Lust macht, den eigenen Garten neu zu denken. Ihr habt eine Frage? Das „Natur im Garten“ Team hilft gerne weiter. „Natur im Garten“ Telefon: +43 (0) 2742 / 74 333; E-Mail: gartentelefon@naturimgarten.at
Vom Artensterben sind auch Nutztiere betroffen. 60 Prozent sind bei uns gefährdet. Dabei wird der Gen-Pool dieser Tiere für künftige Züchtungen dringend benötigt. Warum ist es so schwer, diese Rassen zu erhalten? Von Michael Kraa
Citizen Science - Wenn Bürgerinnen und Bürger mitforschen; E-Scooter: Hilfreich oder zu gefährlich?; Was hilft gegen Hassrede im Netz?; Abnehmspritzen - Effektiver als Diät oder riskant?; Die Physik des Backens; Aliens! Gibt es außerirdisches Leben?; "Polarstern" erforscht Artenvielfalt in der Antarktir; Moderation: Johannes Döbbelt. Von WDR 5.
Welche Fische schwimmen in der Donau? Das lässt sich heute durch die Analyse von DNA im Flusswasser ermitteln. Und Luftproben verraten, welche Pflanzen im Wald wachsen. So können Forschende die Artenvielfalt eines Ökosystems präzise ermitteln, ohne es zu stören und etwa Tiere zu fangen. Engagierte Laien können sie dabei unterstützen. Ein Podcast von Renate Ell.
Die Zeiten des Durch-Regierens von Koalitionen sind vorbei, meint unser Gast. Gesetze sollten nicht mehr durch die Regierung, sondern vom gesamten Bundestag ausgehandelt werden. Außerdem: Strebt Trump einen hybriden Krieg gegen Europa wie Putin an? Von WDR 5.
Die Gesundheit unseres Planeten ist untrennbar mit der Gesundheit von uns Menschen verbunden. Warum Biodiversität unser wichtigster Gesundheitsfaktor ist, darüber unterhalten wir uns im tierisch!-Podcast mit Dr. med. Eckart von Hirschhausen. Gemeinsam beleuchten wir warum Artenvielfalt weit mehr ist als ein schönes „Nice to have“. Wir zeigen, wie stabile Ökosysteme Infektionskrankheiten verhindern können und welche politischen wie persönlichen Entscheidungen notwendig sind, um Biodiversität wirksam zu schützen.Eine inspirierende, wissenschaftlich fundierte und zugleich motivierende Episode für alle, die wissen wollen, wo Gesundheit wirklich beginnt: bei einer lebendigen, vielfältigen Erde.Es gibt ein Video von dieser Podcast-Folge! Hier: https://youtu.be/uKkDvGw48yQ Weiterführende Links:Website Dr. med. Eckart von Hirschhausen: https://www.hirschhausen.com/Stiftung Gesunde Erde Gesunde Menschen: https://stiftung-gegm.de/Echte Leistungsträger: https://echte-leistungstraeger.de/Der Pinguin der fliegen lernte: https://www.dtv.de/buch/der-pinguin-der-fliegen-lernte-40078MaLisa Stiftung: https://www.malisastiftung.org/Geierfolge bei tierisch!: https://open.spotify.com/episode/6efwfptLTkHuIy4OF8fZMG„Tolle Tiere die keiner kennt“ bei tierisch!: https://open.spotify.com/episode/686pOrykov2ceUSbqgWyQGPinguinfolge bei tierisch!: https://open.spotify.com/episode/7GT2mDice5YYEB9wRejAbDZusammenhang Biodiversität und Krankheiten: https://fzs.org/en/news/the-leap-of-pathogens-from-animals-to-humans-is-getting-easier/Unser Partner, die Biodiversity Foundation: https://biodiversity-foundation.com/Studie zu Fledermäusen und Pestiziden: https://www.science.org/doi/10.1126/science.adg0344 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Vom Erholungs- und Wassersportgebiet zum Ursprung für Extremwetterereignisse: Wie beeinflussen die Ozeane unsere Gesundheit? Die Ozeane bedecken etwa 70 Prozent der Erdoberfläche und trotzdem geraten sie zu oft in Vergessenheit. Denn: Geht es den Meeren schlecht, hat das auch teils dramatische Folgen für uns Menschen. Dabei denken wir vor allem an Inselstaaten wie Kiribati, die durch den Klimawandel existenziell bedroht sind, da sie wenige Meter über dem Meeresspiegel liegen und dadurch extrem anfällig sind für Überflutungen. Doch auch tiefergelegene Gebiete in Europa sind bedroht - und nicht nur das: Die Meere sind in großen Gebieten krank. Im Gespräch mit Host Beke Schulmann erklärt Synapsen-Autorin Yasmin Appelhans, woran der Patient Ozean leidet: Was machen beispielsweise Überfischung und Munitionsreste in der Ostsee mit dem Wasser - und wie wirken sie sich auf unsere Gesundheit aus? Auf welche Extremwetterereignisse müssen wir uns künftig einstellen? Wie steht es um die Artenvielfalt? Und gibt es überhaupt Hoffnung auf Besserung? HINTERGRUNDINFORMATIONEN Naturgeräusche helfen bei der Entspannung: https://doi.org/10.1038/srep45273 Fan L, Baharum MR. The effect of exposure to natural sounds on stress reduction: a systematic review and meta-analysis. Stress. 2024;27(1): 2402519. https://doi.org/10.1080/10253890.2024.2402519 Ozeangeräusche helfen gegen Tinnitus, nach Bypass-OP oder mit Verkehrslärm klarzukommen: https://doi.org/10.1016/j.ctim.2019.05.005 The effects of ocean sounds on sleep after coronary artery bypass graft surgery - PubMed https://doi.org/10.1121/10.0012222 Buch zum "Blue Mind": https://www.hirzel.de/blue-mind/9783777628417 Menschen, die am Meer leben, leben länger: https://doi.org/10.1016/j.envres.2025.121981 Der Ocean Health Index: https://oceanhealthindex.org/ Aufruf von Deutscher Physikalischer und Deutscher Meteorolologischer Gesellschaft zum Klimaschutz: https://www.dpg-physik.de/veroeffentlichungen/aktuell/2025/klimaforschende-wenden-sich-an-die-deutsche-politik Ozeanversauerung beeinflusst menschliche Gesundheit: https://doi.org/10.3390/ijerph17124563. Polar Engineering: https://doi.org/10.3389/fsci.2025.1527393. Hier geht's zum neuen Podcast ARD Klima Update: https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?cp=synapsen Hier geht's zur Synapsenseite: https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.html Hier geht's zu ARD Gesund: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit Habt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns gerne an synapsen@ndr.de.
Vom Erholungs- und Wassersportgebiet zum Ursprung für Extremwetterereignisse: Wie beeinflussen die Ozeane unsere Gesundheit? Die Ozeane bedecken etwa 70 Prozent der Erdoberfläche und trotzdem geraten sie zu oft in Vergessenheit. Denn: Geht es den Meeren schlecht, hat das auch teils dramatische Folgen für uns Menschen. Dabei denken wir vor allem an Inselstaaten wie Kiribati, die durch den Klimawandel existenziell bedroht sind, da sie wenige Meter über dem Meeresspiegel liegen und dadurch extrem anfällig sind für Überflutungen. Doch auch tiefergelegene Gebiete in Europa sind bedroht - und nicht nur das: Die Meere sind in großen Gebieten krank. Im Gespräch mit Host Beke Schulmann erklärt Synapsen-Autorin Yasmin Appelhans, woran der Patient Ozean leidet: Was machen beispielsweise Überfischung und Munitionsreste in der Ostsee mit dem Wasser - und wie wirken sie sich auf unsere Gesundheit aus? Auf welche Extremwetterereignisse müssen wir uns künftig einstellen? Wie steht es um die Artenvielfalt? Und gibt es überhaupt Hoffnung auf Besserung? HINTERGRUNDINFORMATIONEN Naturgeräusche helfen bei der Entspannung: https://doi.org/10.1038/srep45273 Fan L, Baharum MR. The effect of exposure to natural sounds on stress reduction: a systematic review and meta-analysis. Stress. 2024;27(1): 2402519. https://doi.org/10.1080/10253890.2024.2402519 Ozeangeräusche helfen gegen Tinnitus, nach Bypass-OP oder mit Verkehrslärm klarzukommen: https://doi.org/10.1016/j.ctim.2019.05.005 The effects of ocean sounds on sleep after coronary artery bypass graft surgery - PubMed https://doi.org/10.1121/10.0012222 Buch zum "Blue Mind": https://www.hirzel.de/blue-mind/9783777628417 Menschen, die am Meer leben, leben länger: https://doi.org/10.1016/j.envres.2025.121981 Der Ocean Health Index: https://oceanhealthindex.org/ Aufruf von Deutscher Physikalischer und Deutscher Meteorolologischer Gesellschaft zum Klimaschutz: https://www.dpg-physik.de/veroeffentlichungen/aktuell/2025/klimaforschende-wenden-sich-an-die-deutsche-politik Ozeanversauerung beeinflusst menschliche Gesundheit: https://doi.org/10.3390/ijerph17124563. Polar Engineering: https://doi.org/10.3389/fsci.2025.1527393. Hier geht's zum neuen Podcast ARD Klima Update: https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?cp=synapsen Hier geht's zur Synapsenseite: https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.html Hier geht's zu ARD Gesund: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit Habt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns gerne an synapsen@ndr.de.
Viele heimische Wildpflanzen sind bedroht. Forschende versuchen in botanischen Gärten, die Artenvielfalt zu retten. Können wir auch im heimischen Garten dazu beitragen? (00:01:53) Wildpflanzen – Was verstehen wir darunter? (00:03:56) Wieso sind viele Blütenpflanzen gefährdet? (00:05:45) Deine Gartenexpertise? (00:06:27) Hast du schon eine bedrote Pflanze gezogen? Wie lief das? (00:08:11) Wieso ist es oft schwierig Wildpflanzen zu züchten? (00:09:34) Welches Wissen um Wildpflanzen fehlt uns noch? (00:10:55) Warum ist das alles ein Problem? (00:12:53) Besonders Projekt in Osnabrück: Was passiert da? (00:14:05) Wie sieht die Arbeit dort aus? (00:15:30) Wie kann beim Shcutz heimischer Wildpflanzen geholfen werden? (00:17:43) Warum fehlen Menschen oft botanisches Wissen? (00:19:30) Werden Wildpflanzen auc gesetzlich geschützt? (00:22:23) Was nimmst du dir mit für deinen eigenen garten? Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-wildpflanzen-garten-artenvielfalt
Tiere sind für ein funktionierendes Ökosystem lebenswichtig und auch für den Menschen sind sie auf viele Arten nützlich. Einige bestäuben Blüten, andere schützen vor Schädlingen. Wildbienen sind unabdingbar im Garten: Sie bestäuben Obstgehölze und Beeren. Und Schwebfliegen, Marienkäfer und Florfliegen legen ihre Eier in Blattlauskolonien, die geschlüpften Larven fressen bis zu 100 Blattläuse pro Tag. Auch das Grüne Heupferd, die grösste Heuschrecke der Schweiz, ist ein wichtiger Nützling: Sie frisst verschiedene Insekten, mit Vorliebe die beiden eingeschleppten Wanzenarten Grüne Reiswanze und Marmorierte Baumwanze, die grosse Schäden an Gemüsen und Früchten anrichten. Das Grüne Heupferd mag sonnige, warme Gartenteile, eine Strauchgruppe, eine Blumenwiese oder eine Gründüngung mit Getreide. Mit einer Strauchgruppe und passenden Begleitpflanzen lassen sich auch verschiedene andere verschiedenen Nützlinge in den Garten locken. · Geeignete Sträucher: Weissdorn, Gemeiner Schneeball, Gemeiner Liguster. · Geeignete Blütenstauden: Schafgarbe, Zitronenmelisse, Wildes Rüebli, Dost, Bergminze.
Viele heimische Wildpflanzen sind bedroht. Forschende versuchen in botanischen Gärten, die Artenvielfalt zu retten. Können wir auch im heimischen Garten dazu beitragen? (00:01:53) Wildpflanzen – Was verstehen wir darunter? (00:03:56) Wieso sind viele Blütenpflanzen gefährdet? (00:05:45) Deine Gartenexpertise? (00:06:27) Hast du schon eine bedrote Pflanze gezogen? Wie lief das? (00:08:11) Wieso ist es oft schwierig Wildpflanzen zu züchten? (00:09:34) Welches Wissen um Wildpflanzen fehlt uns noch? (00:10:55) Warum ist das alles ein Problem? (00:12:53) Besonders Projekt in Osnabrück: Was passiert da? (00:14:05) Wie sieht die Arbeit dort aus? (00:15:30) Wie kann beim Shcutz heimischer Wildpflanzen geholfen werden? (00:17:43) Warum fehlen Menschen oft botanisches Wissen? (00:19:30) Werden Wildpflanzen auc gesetzlich geschützt? (00:22:23) Was nimmst du dir mit für deinen eigenen garten? Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-wildpflanzen-garten-artenvielfalt
Die in Deutschland und Europa grassierende Vogelgrippe steuert auf eine neue Rekordsaison zu. Einmal mehr gibt es das große Sterben in der Natur und in den Großställen der Geflügelindustrie. Über die Ursachen des Desasters herrscht weitgehend Konsens, über die Konsequenzen ebenso. Die Politik lässt dem Kommerz trotzdem freien Lauf. Union und SPD wollen sogar mehrWeiterlesen
In diesem Podcast erfahrt ihr, warum das Aussterben von Conus lugubris mehr als eine Randnotiz ist, warum Artenvielfalt uns alle betrifft und was "Aussterben" eigentlich bedeutet. Wir befinden uns mitten im größten Massenaussterben seit den Dinosauriern.
Wie schön muss ich sein?; E-Fuels - Stand der Dinge; Wie Software-Updates uns das Leben schwer machen; Wie nah sind wir an den Klima-Kipppunkten?; Migräne - Was hilft wirklich?; Artenvielfalt auf dem Friedhof; Tabakerhitzer oder Snus - was ist besser, wenn man nicht mehr "normal" rauchen will?; Fossile Blutegel; Was tun, wenn die Eltern älter werden; Moderation: Sebastian Sonntag. Von WDR 5.
Rund 20'000 Stimmen haben bei der Abstimmung über die E-ID den Ausschlag für ein Ja gegeben. Das Resultat wird als Misstrauensvotum der Schweizer Bevölkerung gegenüber dem Bund interpretiert. Doch Wirtschaft und Politik sehen noch andere Gründe für das knappe Ergebnis. Weitere Meldungen: · Ja zur Abschaffung des Eigenmietwerts: Warum war das Ergebnis so deutlich? · Die Europäische Umweltagentur lobt die Schweiz für die Verbesserung bei Artenvielfalt und Luftqualität. · Parlamentswahlen in Moldau: Das Volk bestätigt den proeuropäischen Kurs.
Weichmacher - Fluch oder Segen?; Mobile Herz-Lungen-Maschine als Lebensretter; Sport im Alter - Geht da noch was?; Jugendliche wünschen sich Unterstützung bei Social-Media-Nutzung; Raus aus der Komfortzone - Was bringt mir das?; Große Fragen: Ist der Klimawandel menschengemacht?; BeeVision - Mit KI die Artenvielfalt schützen; Mühsame Kleinarbeit: Wiederansiedelung von Austern und Korallen; Moderation: Marija Bakker. Von WDR 5.
Heute gibt es eine Gemeinschaftsfolge mit Peter Wohlleben, Deutschlands bekanntestem Förster, und seinem Podcast „Peter und der Wald“! Gemeinsam tauschen wir unsere Erfahrungen über Scheu und Zutraulichkeit bei Wildtieren aus, und finden heraus welchen Einfluss tierische und menschliche Jäger darauf haben. Wir nehmen euch mit zu unseren schönsten Walderlebnissen. Wir schauen uns an, was der Wald hier in Deutschland, aber auch in den Tropen zum Überleben braucht und welche Rolle Tiere dabei spielen. Und dann reisen wir noch hierhin und dorthin und plaudern schön aus dem Nähkästchen.Wer jetzt noch mehr Lust auf Peter hat: Seinen Podcast „Peter und der Wald“ gibt es auf allen Podcast-Apps und auf RTL+. Dort spricht Peter mit Experten, Wissenschaftlern, Aktivisten und Prominenten über Wege, wie wir das Klima und den Wald besser schützen können, warum Artenvielfalt so wichtig ist – und was jeder von uns tun kann, damit die grüne Wende in Deutschland gelingt.Hier geht's zum Podcast:Website: https://www.peter-wohlleben.de/podcastRTL+: https://plus.rtl.de/podcast/peter-und-der-wald-ein-geo-podcast-2ae7uu5moew5lSpotify: https://open.spotify.com/show/7moDzbXIWVRMbM6zqEbX2W?si=b277332ca2554b38Weiterführende Links:Peters Website: https://www.peter-wohlleben.de/Tiere und ihr Einfluss auf den Wald: https://www.mpg.de/19560696/1125-ornr-animals-are-key-to-restoring-the-world-s-forests-987453-x Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Über 40 Jahre lang war Deutschland geteilt. Berliner Mauer und innerdeutsche Grenze trennten Familien, Freunde, S- und U-Bahnnetze, Dörfer und ganze Landschaften. Bis heute spüren wir die Folgen der Teilung in Politik und Gesellschaft. Doch was bedeuteten Stacheldraht und Todesstreifen eigentlich für die Tierwelt rund um Mauer und Grenze? Vom »Grünen Band« über Ost-West-Waschbären bis hin zu den berühmten Mauerhasen nehmen wir die Bedeutung der Teilung für Wildtierpopulationen und Artenvielfalt in den Blick. Und erfahren Überraschendes darüber, wie sie auch bei Waschbär, Hase und Co. bis heute nachwirkt. Die Wissenschaftsjournalistin Julia Vismann spricht mit Berlins Wildtierreferenten Derk Ehlert, der früheren Bundesumweltministerin Steffi Lemke sowie dem Zeithistoriker Dr. Clemens Maier-Wolthausen auf der Veranstaltung „Tierisch geteilt?! Waschbär, Hase und Co. und die innerdeutsche Grenze“, die am 16.09.2025 im Tierpark Berlin statt fand. Sie wurde in Kooperation zwischen der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Tierpark Berlin und dem Zoo Berlin organisiert.
Mehr als ein Drittel der globalen Landfläche wird landwirtschaftlich genutzt für Nahrungsmittel- und Kraftstoffproduktion, und das wiederum führt zu Zielkonflikten zwischen Ernährungssicherheit, ökologischer Nachhaltigkeit und Geopolitik. Darum forscht Richard Fuchs am Campus Alpin des KIT interdisziplinär zu Landbedeckung, Landnutzung, und wie Mensch und Klimawandel unsere Böden und unsere Ernährung beeinflussen.
Die Artenvielfalt zu retten, heißt uns selbst zu retten, sagt Evolutionsforscher Matthias Glaubrecht. Der Biologe forscht an der Uni Hamburg und leitet das Naturkundemuseum "Evolutioneum" des Leibniz-Instituts.
Eichler, Stephanie www.deutschlandfunk.de, Dlf-Magazin
LdN443 Warum bekommen Bauern ein bedingungsloses Grundeinkommen - und zerstören die Artenvielfalt? (Christine Chemnitz, Agora Agrar)
Ein internationales Forschungsteam hat vor Tuvalu eine große Gruppe seltener Napoleon-Lippfische gesichtet – ein Hinweis auf die Widerstandsfähigkeit des dortigen Lebensraums. Die Expedition war Teil des Projekts Pristine Seas der National Geographic Society, das sich für den weltweiten Meeresschutz einsetzt. Lokale Schutzzonen, die von den Gemeinden getragen werden, gelten dabei als Schlüssel zum Erhalt der Artenvielfalt.
In den kommenden fünf Jahren wird in Frankreich die Hälfte der Landwirte und Landwirtinnen in Rente gehen. Doch nicht in jedem Fall ist garantiert, dass Sohn oder Tochter das Anwesen übernehmen werden. Dafür wächst seit einigen Jahren die Zahl von Quereinsteigern - zumeist junge Städter, die ihren alten Beruf an den Nagel hängen und auf bäuerliche Landwirtschaft umsatteln. Häufig beseelt vom Wunsch, ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben. Im Interesse der Gesellschaft. Diese 'Neobauern' gründen vielfach 'kollektive Bauernhöfe'; sie setzen auf die gemeinschaftliche Bewirtschaftung eines Anwesens. Ihr Credo: Große Vielfalt bei der landwirtschaftlichen Produktion, Ökoanbau, Direktverkauf, Erhalt der Artenvielfalt, Arbeitsteilung. Und: Offene Türen für die Nachbarschaft, nicht nur dank Hofläden, sondern teils auch mittels Kulturangeboten und Workshops. Als Paradebeispiel gilt 'Les Volonteux', eine gemeinnützige Hofgenossenschaft nahe der südfranzösischen Kleinstadt Valence, Speerspitze der Bewegung der 'kollektiven Bauernhöfe', die sich seit gut einem Jahrzehnt in Frankreich entwickelt. Zwar reicht sie nicht aus, um die Krise im landwirtschaftlichen Sektor zu beheben - aber sie setzt positive Zeichen und vermittelt Lösungsansätze. Eine Reportage von Suzanne Krause.
Bienen, Blumenwiesen oder Wälder sind wohl die ersten Bilder, die den meisten bei dem Wort Biodiversität in den Kopf schießen. An Städte, dicht besiedelte Wohngebiete und asphaltierte Straßen denkt wohl kaum jemand – allerdings zu Unrecht. Denn obwohl Städte und eine Tier- und Pflanzenvielfalt auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, bieten urbane Räume eine Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten. Was muss in einer Stadt getan werden, damit sich Insekten, Vögel, Säugetiere sowie Sträucher und Bäume dort wohlfühlen? Wo hinken österreichische Städte hinterher, und in welchen Bereichen sind sie schon Vorreiter? Darüber diskutieren Biodiversitätsforscher Franz Essl und die Direktorin des MuseumsQuartiers Wien, Bettina Leidl, in dieser Live-Aufnahme. Dieser Podcast ist eine entgeltliche Einschaltung in Form einer Medienkooperation mit dem MuseumsQuartier Wien. Die redaktionelle Verantwortung liegt beim STANDARD.
: CBAM -Ein Weg in einen klimagerechten Welthandel?; Baustart für das höchste Windrad der Welt, Alternativen zu Tierleder - Was ist nachhaltig?; Ernährung in der Schwangerschaft - Was ist wichtig und sinnvoll?; Artenvielfalt auf Golfplätzen fördern; Gut schlafen - Welche Rolle spielt die Schlafposition?; Moderation: Sebastian Sonntag. Von WDR 5.
„The Herds“: Eine Herde zieht durch die Welt – Riesige Elefanten, Giraffen und Affen ziehen durch London: Die Kunstaktion „The Herds“ entfaltet eine magische Wirkung – und hat eine klare Botschaft: Der Mensch muss endlich etwas gegen die Klimakrise tun.
Robert Hofrichter ist Meeresbiologe, Umweltschützer und Pädagoge. Seit Jahrzehnten spricht er mit jungen Menschen über Klima und Artenvielfalt. Jetzt entwickelt er Bioplastik und deckt Greenwashing auf.
Immer weiter haben wir Menschen uns in die Natur hineingedrängt. Über Jahrhunderte haben wir Tiere und Pflanzen - nicht nur ein Stück weit - aus ihrem Lebensraum hinausgedrängt. Aber erstaunlicherweise: Dort, wo wir uns zurückziehen, kommt die Natur zurück. Bäume wachsen, wilde Blumen blühen und Tiere werden wieder heimisch. Zum Beispiel auf dem ehemaligen Gelände eines Flughafens oder dort, wo vor Jahrzehnten noch die innerdeutsche Grenze verlief. Was ist damit gewonnen - auch für uns Menschen? Geht da noch mehr? An welche Grenzen stößt Renaturierung? Zum Beispiel in Wald und Feld, wo Menschen auf ihrem Besitz Forst- und Landwirtschaft betreiben? Ist es also wirklich so leicht, unsere Natur zu retten? Oder ist ein bloßes Zurückholen oder Zurückkehren-lassen der Natur nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein? In einem Wort: Sollen wir mehr Natur, mehr Renaturierung wagen? Hören wir dazu Franzisca Haffner von der Frankfurter Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung, Carl Anton Fürst zu Waldeck und Pyrmont, Präsident des Hessischen Waldbesitzerverbands und Kathrin Meyer vom Museum Sinclair-Haus für Kunst und Natur in Bad Homburg. Podcast-Tipp: SWR Kultur - Das Wissen Biodiversität in Städten - Ungeahnte Vielfalt in Parks und Mauerritzen Allein in Berlin gibt es über 20.000 Tier- und Pflanzenarten. Doch zunehmende Versiegelung bedroht die Vielfalt. Tierfreundliche Architektur und mehr ökologisches Bewusstsein könnten sie bewahren. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:8643e69ac8befd79/
Immer weiter haben wir Menschen uns in die Natur hineingedrängt. Über Jahrhunderte haben wir Tiere und Pflanzen - nicht nur ein Stück weit - aus ihrem Lebensraum hinausgedrängt. Aber erstaunlicherweise: Dort, wo wir uns zurückziehen, kommt die Natur zurück. Bäume wachsen, wilde Blumen blühen und Tiere werden wieder heimisch. Zum Beispiel auf dem ehemaligen Gelände eines Flughafens oder dort, wo vor Jahrzehnten noch die innerdeutsche Grenze verlief. Was ist damit gewonnen - auch für uns Menschen? Geht da noch mehr? An welche Grenzen stößt Renaturierung? Zum Beispiel in Wald und Feld, wo Menschen auf ihrem Besitz Forst- und Landwirtschaft betreiben? Ist es also wirklich so leicht, unsere Natur zu retten? Oder ist ein bloßes Zurückholen oder Zurückkehren-lassen der Natur nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein? In einem Wort: Sollen wir mehr Natur, mehr Renaturierung wagen? Hören wir dazu Franzisca Haffner von der Frankfurter Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung, Carl Anton Fürst zu Waldeck und Pyrmont, Präsident des Hessischen Waldbesitzerverbands und Kathrin Meyer vom Museum Sinclair-Haus für Kunst und Natur in Bad Homburg. Podcast-Tipp: SWR Kultur - Das Wissen Biodiversität in Städten - Ungeahnte Vielfalt in Parks und Mauerritzen Allein in Berlin gibt es über 20.000 Tier- und Pflanzenarten. Doch zunehmende Versiegelung bedroht die Vielfalt. Tierfreundliche Architektur und mehr ökologisches Bewusstsein könnten sie bewahren. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:8643e69ac8befd79/
Außerdem: Kriege und Krisen - Ist Klimaschutz jetzt noch wichtig? (09:51) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Habt Ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftliche ineordnen sollen? Dann meldet Euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Ina Plodroch.
Robin König regt sich auf. Regelmäßig, quasi beruflich – und zwar über Pflanzen. Er steht dann in seinem Garten und redet sich so richtig in Rage, über Kirschlorbeer oder die Kanadische Goldrute, und fordert voller Wut, dass die ausgerottet gehören. Diese Wut ist aber nicht ansteckend, in dem Sinne, dass sie einen schlecht gelaunt machen würde. Vielmehr hab ich Robins Wutanfall-Videos auf Insta gesehen und fand sie gleichzeitig lustig und lehrreich – das muss man ja erstmal schaffen. Rund 400.000 Leute folgen ihm inzwischen auf den verschiedenen Plattformen, und er hat mehrere Preise für seine Aufklärungsarbeit zu Pflanzen und Artenvielfalt bekommen - den Umweltmedienpreis zum Beispiel und dem Grimme Online Award. Wer so engagiert für Wildbienen, heimische Pflanzen und generell unsere Umwelt kämpft, kann doch kein schlechter Mensch sein, dachte ich, und bin da mal hingefahren: in Robins Garten im Norden von Berlin. Der sah so gar nicht aus, wie das, was ihr euch jetzt gerade vermutlich unter einem Garten vorstellt - aber das hört ihr gleich. Robin hat mir erzählt, wie alles angefangen hat: Dass er Orang-Utans retten wollte und deshalb eine Bankausbildung begann – klingt jetzt wild, hat aber eine Logik, glaubt mir! Dass er die Schule richtig schlimm fand, aber auf eigene Faust zu lernen ihn glücklich macht. Und warum er der Politik nichts zutraut, aber in Sachen Umweltschutz trotzdem noch Hoffnung hat. Ich hab in dieser Folge viel gekichert und viel gelernt. Und dann war ich auch noch zufällig dabei, als Robin ganz besonderen Besuch bekommen hat. Also lasst sie euch nicht entgehen - diese gute Stunde mit Robinga Schnögelrögel. ►►► Deutschland3000 Instagram: @deutschland3000 https://www.instagram.com/deutschland3000 Robinga Schnögelrögel Instagram: @robinga_schnoegelroegel/ https://www.instagram.com/robinga_schnoegelroegel/ Youtube: Robinga Schnögelrögel https://www.youtube.com/@robingaschnogelrogel2351 Eva Schulz Instagram: @evaschulz https://www.instagram.com/evaschulz/ ►►► Die passende Pflanze findest du hier: https://www.naturadb.de/ FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić kannst du hier hören: https://www.ardaudiothek.de/sendung/freiheit-deluxe-mit-jagoda-marinic/88868694/ ►►► Redaktion: Sabine Lebek, Merle Hömberg und Ruby-Ann Schwiethal Gäste-Management: Axel Schöning Produktion: Merle Hömberg und Axel Schöning Social Media: Kim Vanessa Schang und das Sounddesign kommt von Soundquadrat. Deutschland3000 – ‘ne gute Stunde mit Eva Schulz" ist ein Podcast von N-JOY vom NDR.
Das Reich der Pilze ist in Gefahr – Sie leben im Boden, auf Bäumen, in Seen und Meeren. Trotzdem hat man Pilze lange Zeit kaum beachtet. Doch das ändert sich gerade, denn das Reich der Pilze ist gefährdet – und mit ihm ganze Ökosysteme.