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Psilocybin ist der Wirkstoff der sogenannten Zauberpilze - und in der Forschung das meist untersuchte Psychedelikum. Für schwere Depressionen sind erste Medikamente kurz vor der Zulassung. Psilocybin ist ein Hoffnungsträger in der Medizin. Der Wirkstoff der Zauberpilze hat es in sich, die Behandlung psychischer Erkrankungen grundlegend zu verbessern. Grosse klinische Studien sind erfolgreich abgeschlossen, Experten wie der Pharmakologe und Psychedelika-Forscher Matthias Liechti von der Universität Basel rechnen damit, dass erste Medikamente gegen schwere Depressionen und Angststörungen bald auf den Markt kommen. Derweil untersuchen Forschende, ob Psilocyin möglicherweise auch bei anderen Erkrankungen wirkt. Demenz zum Beispiel, oder chronischem Schmerz.
Wo sind PFAS enthalten, wer ist gesundheitlich gefährdet und wie lassen sich die Ewigkeitschemikalien vermeiden? Ein nationaler Aktionsplan soll sich mit diesen Fragen befassen. Wo das Vorhaben steht und wie es weitergeht. Weitere Themen: In der Schweiz leben rund 166'300 Menschen mit Demenz, zwei Drittel davon sind Frauen. Die höhere Lebenserwartung erklärt das nur teilweise. Forschung zeigt: Auch Bildung, Care-Arbeit, Stress, Krankheiten und finanzielle Ungleichheit beeinflussen das Risiko. Erstmals seit 23 Jahren ist kein Schweizer Klub in der Champions League oder Europa League vertreten. Einzig Thun und Lugano spielen in der drittklassigen Conference League. Was bedeutet das für den Schweizer Fussball?
Düzel, Emrah www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Ein Mensch ist mehr als seine Erinnerungen und von Gott geliebt, sagt Pastor Mathias Benckert in der Woche der Demenz.
Unsere Themen der Woche 00:33 Auf den Spuren der Tigermücke, Echo Wissen +++ Die invasive Tigermücke hat inzwischen fast die ganze Schweiz erreicht. Um ihre Ausbreitung und die Gefahr neuer Krankheiten besser zu verstehen, züchten Forschende Tausende der Insekten in einem Biosicherheitslabor. Ein Besuch an einem Ort, den sonst kaum jemand betreten darf. Echo Wissen. (Barbara Reye) 07:22 Malaria ohne Fernreise, Echo Wissen +++ Mehrere Malaria-Fälle nahe des Frankfurter Flughafens sorgen für Aufsehen. Auch in der Schweiz gab es bereits Flughafen-Malaria, zuletzt 1989 in Genf. Wie gross ist das Risiko heute? (Barbara Reye) 10:12 Demenz +++ Von den rund 160'000 Menschen in der Schweiz mit Demenz sind 2/3 Frauen. Was die Forschung heute darüber weiss, warum Frauen mehr betroffen sind und warum die Gesunheit unsers Gehirns nicht erst im Alter geprägt wird. (Felicitas Erzinger) 14:50 Hitzetote 2026 +++ Hitze belastet uns alle. Der Kreislauf, der Schlaf, die Konzentration – das merken die meisten irgendwie. Doch bei manchen Menschen geht diese Belastung weiter, bis hin zum Tod. Wie oft das diesen Sommer der Fall war, zeigen die wöchentlichen Zahlen des Bundesamts für Statistik. Wie lautet die Bilanz nach diesem Hitzesommer? (Gina Buhl) 19:31 Neue Katzenart +++ Der Tilcayo, eine kleine Katze, die weniger als die Hälfte einer durchschnittlichen Hauskatze wiegt, ist in den Bergwäldern von Bolivien als neue Art entdeckt worden. Es ist die erste Entdeckung einer neuen lebenden Katzenart seit mehr als einem Jahrhundert. (Christian von Burg)
Sophie Rosentreter ist Demenz-Aktivistin, Buchautorin und Keynote-Speakerin. Ihr Ziel: eine Enttabuisierung der Krankheit.
Diese Woche trifft Nora auf Susanne, deren 15-jährige Tochter Coco an NCL, auch Kinderdemenz genannt, erkrankt ist. Die seltene genetische Erkrankung führt dazu, dass Coco nach und nach Fähigkeiten verliert, die sie längst erlernt hatte. Susanne erzählt von den ersten Anzeichen, dem langen Weg bis zur Diagnose und davon, wie sehr die Erkrankung den Alltag der ganzen Familie bestimmt. Sie spricht über Pflege und Krankenhausbesuche, über ihren Sohn Clemens und darüber, wie wichtig es ist, bei all der Sorge auch die eigenen Bedürfnisse nicht völlig aus den Augen zu verlieren. Außerdem geht es um Kinderhospize und darum, warum sie für Familien wie Susannes nicht nur Orte des Abschieds sind, sondern vor allem Orte der Entlastung, Gemeinschaft und wertvoller gemeinsamer Zeit. Ein sehr persönliches Gespräch über Kinderdemenz, Familienzusammenhalt und einen Alltag, den Außenstehende oft kaum sehen. Familie Corban / (Gast): ➡️ https://www.instagram.com/crazyyy_twinss_official NCL Stiftung / Eine Zukunft ohne Kinderdemenz ➡️ https://www.ncl-stiftung.de/ Nora Becker (Host): ➡️ https://www.instagram.com/norabeckervocals/ Ihr habt Fragen zu unseren Werbepartner, Gewinnspiele oder Codes? Hier entlang: ➡️ https://www.echtemamas.de/podcast-shownotes/
"Musik bleibt!" ist eine Konzertreihe des SWR Symphonieorchesters für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Wie läuft ein solches Konzert ab?
Die Lebenserwartung in Deutschland steigt - und mit ihr auch die Zahl der Menschen mit Demenz. Eine Diagnose, die nicht nur das Leben der Betroffenen radikal verändert, sondern auch das ihrer Angehörigen. Von Marlis Schaum.
Klimakrise - können Mensch und Natur sich noch anpassen; Warum tut lachen so gut?; Welt-Alzheimer Tag: Warum Prävention so wichtig ist; Die Zukunft der offenen Suchthilfe; Telefon-Phobie: Die Generation Z und die Angst vorm Klingeln; Alle Wege führen nach Rom? Nicht wirklich - Ein Blick ins antike Straßennetz; Routinen - wann geben sie uns Sicherheit, und wann können sie schaden?; Moderation: Sebastian Sonntag. Von WDR 5.
Musik weckt Erinnerungen und kann bei Demenz besondere Verbindungen schaffen. Im Augsburger Chor "Grenzenlos" singen Menschen mit und ohne Demenz gemeinsam. Larissa Bothor hat den Chor zum Welt-Alzheimer-Tag besucht.
MOD: Andreas Mittendorfer, Gesendet in Ö1, am 21.9.2026 In Österreich sind schätzungsweise 170.000 Menschen von einer demenziellen Erkrankung betroffen. Der heutige "Welt-Alzheimer-Tag" (21.9.2026) soll mithelfen, diese Erkrankungen zu enttabuisieren.Gestaltung: Maria Harmer x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x Nach fast drei Jahren Krieg hat die katholische Schule "Heilige Familie" in Gaza-Stadt, die einzige christliche Bildungseinrichtung im Gazastreifen, ihren Schulbetrieb wieder aufgenommen. Geboten wird künftig auch psychosoziale Betreuung. Gestaltung: Martin Gross
Anlässlich des heutigen Welt-Alzheimertags blicken wir auf ein Thema, das in der öffentlichen Debatte meist zu kurz kommt: Demenz ist nicht nur eine medizinische Herausforderung, sondern eine Frage der Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit. Rund zwei Drittel der Betroffenen sind Frauen – und sie leisten auch den Bärenanteil der oft unsichtbaren, unbezahlten Pflegearbeit zu Hause. Gemeinsam mit Agnes Henry, Fachberaterin Demenz bei Alzheimer Schweiz, sprechen wir über Vorurteile bei der Diagnosestellung, die Folgen verpasster Bildungschancen früherer Generationen und notwendige Reformen, um pflegende Angehörige endlich besser abzusichern.
Alzheimer ist die häufigste Form einer Demenz-Erkrankung in Deutschland. Eine Antikörper-Therapie macht jetzt Hoffnung, die Krankheit bremsen zu können. "Ein immens wichtiger Schritt", sagt Alzheimer-Forscher Klaus Fließbach. Von WDR5.
.„Wenn Erinnerungen aufleuchten“ erscheint zum Welt-Alzheimertag
.„Wenn Erinnerungen aufleuchten“ erscheint zum Welt-Alzheimertag
In dieser Folge tauchen wir tief ein in die packende und hochgradig ambivalente Biografie eines Mannes, dessen Name wie kaum ein anderer für das Spannungsfeld zwischen medizinischem Genie und moralischer Verstrickung steht: Ferdinand Sauerbruch. Wir beleuchten wir das Leben des weltberühmten Chirurgen der Berliner Charité. Einerseits gilt er als unumstrittener Pionier, der mit der Erfindung der Unterdruckkammer die moderne Brustraumchirurgie begründete und durch den legendären „Sauerbruch-Arm“ das Leben tausender Kriegsversehrter revolutionierte. Andererseits offenbart sein Wirken im Dritten Reich tiefe Schatten: Als Nationalpreisträger, Generalarzt und medizinischer Fachgutachter im Reichsforschungsrat bewegte er sich in den obersten Machtzirkeln des NS-Regimes, tolerierte die Ausgrenzung jüdischer Kollegen und schwieg nachweislich zu grausamen Menschenversuchen in den Konzentrationslagern. Wir hinterfragen in dieser Episode kritisch den popkulturellen Mythos des unpolitischen „Halbgottes in Weiß“ und zeigen, wie stark Nachkriegserzählungen seine Anpassung und die tragischen, von Demenz gezeichneten Spätjahre beschönigt haben. Eine faszinierende Analyse über die schmale Linie zwischen medizinischer Koryphäe und politischer Mitläuferschaft, die zum Nachdenken über die Verantwortung der Wissenschaft anregt.
„Alzheimer ist ein riesiger Schwindel“, sagt die Diplom-Biologin und Wissenschafts-Journalistin Cornelia Stolze. „Natürlich gibt es Demenz, aber Alzheimer ist von Pharma und Forschung als Verkaufsmasche aufgebaut worden.“ Die sogenannte Beweislage halte keiner Überprüfung stand. Die Autorin des Buchs „Vergiss Alzheimer“ berichtet über mangelhafte Diagnostik, leere Versprechungen und Angstmache, die auch Gesunde in die Pillen-Falle locken soll. Und mittendrin – mal wieder – Pfizer. Ich würde mich freuen, wenn ihr meine unabhängige journalistische Arbeit unterstützt, damit ich auch in Zukunft weitermachen kann. Vielen Dank! Ich möchte mich auch ganz herzlich bei allen bedanken, die mich bereits unterstützen. Milena Preradovic Name: Milena Preradovic IBAN: AT40 2070 2000 2509 6694 BIC: SPFNAT21XXX oder https://paypal.me/punktpreradovic oder Cryptos Unterstützung in SOL und NAKMAK: 2CaVpf3NJEFdoUZeMAWvTK8aQzxQsMrgTBz5kWiH3Qvy Buchkauf „Vergiss Alzheimer“: https://www.amazon.de/Vergiss-Alzheimer-HERDER-spektrum-Cornelia/dp/3451065258 Website Cornelia Stolze: https://www.corneliastolze.de/ Priscus-Liste: https://www.aok.de/gp/fileadmin/user_upload/Arzt_Praxis/Wirtschaftliche_Verordnung/priscus_tischvorlage.pdf Medikamente im Alter: https://www.gesundheitsforschung-bmftr.de/de/hilfreich-oder-schadlich-broschure-informiert-uber-medikamente-im-alter-16616.php ----------------------------------------- Website: https://punkt-preradovic.com Odysee: https://odysee.com/@Punkt.PRERADOVIC:f Telegram: https://t.me/punktpreradovic Linkedin: https://www.linkedin.com/in/milena-preradovic-4a2836147/?originalSubdomain=at Twitter: https://twitter.com/punktpreradovic Facebook: https://www.facebook.com/punktpreradovic/ Instagram: https://www.instagram.com/punktpreradovic/ theplattform: https://theplattform.net #medizin #alzheimer #pharma #medikamente #korruption #wissenschaft #demenz #pfizer
Forschende der Uni Cambridge sagen, dass Lesen gut ist für die Gesundheit. Wer liest, bleibt psychisch gesund und erkrankt weniger oft an Demenz. Autorin: Lisa Bühren Von Daily Good News.
Demenzerkrankungen sind gefürchtet. Deshalb arbeitet die Wissenschaft fieberhaft an Medikamenten. Aber parallel muss auch die Früherkennung besser werden. Hilft da die KI? Wir sprechen mit Dr. Katharina Bürger der LMU München.
"Auf ein gesundes Gehirn muss niemand hoffen – wir können jeden Tag selbst etwas dafür tun." - das meint Prof. Dr. Anke Lührs, Neurologin aus Düsseldorf. - Warum Gehirngesundheit lange vor dem Alter beginnt. - Was jede und jeder von uns täglich für das eigene Gehirn tun kann. - Wie moderne Prävention Demenz und Schlaganfall vorbeugen hilft.
Am 21. September ist Welt-Alzheimertag. Er dreht sich um eines unserer wichtigsten Organe und seine Leistungsfähigkeit: das Gehirn. Die eigene Gehirngesundheit aktiv zu schützen, kann die Lebensqualität erhöhen, die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter sichern und das Risiko für Erkrankungen wie Demenz verringern. Darüber informiert die jetzt startende Aufklärungskampagne „Bevor Du es vergisst“.
Kotulek, Maria www.deutschlandfunk.de, Am Sonntagmorgen
Demenz ist für die Betroffenen und deren Angehörige eine niederschmetternde Diagnose. Das stetige Vergessen verändert den Alltag und stellt alle Beziehungen vor Herausforderungen. Wie gelingt es trotzdem, Nähe und Verbundenheit zu bewahren? Buthut, Maria; Teich, Silvia www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
In einer älter werdenden Gesellschaft erkranken immer mehr Menschen an Demenz. Teil der Erkrankung ist, dass diese Personen häufig weglaufen. Eine Herausforderung für Heime, Polizei, Angehörige. Autorin: Tini von Poser Von Tini von Poser.
“Ich habe meine Mama verloren, aber anders zurückbekommen” - Das sagt Lea-Sophie König. Als sie 21 Jahre alt war, erkrankte ihr Mutter mit 49 Jahren an Demenz. Seither hat sich das Familienleben verändert. Ihre Beziehung habe sich verändert, aber sei nicht verschwunden, sagt Lea-Sophie. “Ich habe die Mama verloren, die sich um mich gekümmert und meine Geschwister unterstützt hat, aber ich habe sie einfach anders wieder zurückbekommen.” Das diesjährige Motto des Welt-Alzheimertags lautet „Demenz – (k)eine Frage des Alters“. Darum geht es in dieser Episode von „Leben. Lieben. Pflegen.“: um junge Menschen, die einen Elternteil mit Demenz pflegen und begleiten – sogenannte Young Carer. Zu Gast sind Lea-Sophie König, die gemeinsam mit ihren beiden Schwestern ihre an Demenz erkrankte Mutter begleitet und Anja Kälin, Familientherapeutin, Mitgründerin von Desideria und Gründerin der Demenz-Buddies, einer Gruppe für junge pflegende Angehörige.
Lithium gilt seit Jahrzehnten als wirksames Medikament in der Psychiatrie. Nun weckt das Spurenelement niedrig dosiert auch Hoffnungen auf Schutz vor Alzheimer, weniger Suizide und bessere Stimmung. «Puls» zeigt, was wissenschaftlich belegt ist und wo der Hype zu viel verspricht. Lithium als Demenz-Prophylaxe? Eine neue Studie deutet darauf hin, dass Lithium bei Alzheimer eine schützende Rolle spielen könnte. Anton Gietl, Leiter des Zentrums für Alterspsychiatrische Versorgung an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, ordnet ein, wie aussagekräftig die Resultate sind und ob Menschen mit erhöhtem Alzheimer-Risiko bereits heute von einer vorsorglichen Einnahme profitieren könnten. Mehr Lithium, weniger Suizide? Frühere Studien deuteten darauf hin, dass Regionen mit höheren Lithiumkonzentrationen im Trinkwasser tiefere Suizidraten aufweisen. Daraus entstanden Forderungen, dem Trinkwasser zur Suizidprävention gezielt Lithium beizumischen. Lässt sich dieser Ansatz wissenschaftlich stützen? Eine aktuelle Schweizer Studie hat den Zusammenhang untersucht. Tägliches Lithium für einen positiveren Alltag? In den USA sind Nahrungsergänzungsmittel frei erhältlich, die mit besserem Wohlbefinden und psychischer Gesundheit werben. Ob die Minidosen Lithium die Stimmung tatsächlich verbessern und welche langfristigen Auswirkungen die dauerhafte Einnahme hat, ist umstritten. Professor Gregor Hasler von der Universität Fribourg ordnet ein. Hochdosiertes Lithium: Wirksam mit Nebenwirkungen Seit Jahrzehnten wird das Medikament zur Behandlung bipolarer Störungen und therapieresistenter Depressionen eingesetzt. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören Nieren- und Schilddrüsenprobleme, Zittern, Gewichtszunahme und in seltenen Fällen schwere Vergiftungen. Zwei Patientinnen schildern «Puls», wie hochdosiertes Lithium ihr Leben verändert hat – im Guten wie im Schlechten. «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «Lithium» Nehmen Sie bereits Lithium als Nahrungsergänzungsmittel ein und fragen sich, ob das gesundheitliche Risiken birgt? Oder ist ein Elternteil von Demenz betroffen und Sie möchten wissen, ob Lithium als vorbeugende Massnahme sinnvoll sein könnte? Welchen Versprechungen darf man Glauben schenken, und wo ist die Faktenlage dünn? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Rund 460.000 Menschen in Wien sind über 60 Jahre alt, das sind jede und jeder Fünfte. Wien hat eine Senior*innenstrategie, ein Team für Senior*innen und 23 Bezirkssenior*innenbeauftragte. Zwei dieser Bezirkssenior*innenbeauftragten Anna Bolovich und Gottfried Wolfgang Sommer sind bei Christine Oberdorfer im Podcast zu Gast. Ein Gespräch über ihre vielfältigen Aufgaben als Schnittstelle im Bezirk und sprechen über drängende Themen älterer Menschen: von niederschwelliger Hilfe im Alltag über Hürden bei der Digitalisierung bis hin zu Altersarmut, Barrierefreiheit und Demenz. Außerdem blicken wir auf das kostenlose Programm des Wiener „Monats der Senior*innen“ im Oktober.Für die Veranstaltungen im Monat der Senior*innen kann man sich ab 7. September hier anmelden: https://kalender.seniorinnen.wien/Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns, wenn ihr unseren Podcast bewertet und abonniert (falls ihr das noch nicht gemacht habt).Feedback könnt ihr uns auch an podcast(at)ma53.wien.gv.at schicken.Folgt uns auf unseren Social Media Kanälen:https://www.facebook.com/wien.athttps://bsky.app/profile/wien.gv.athttps://twitter.com/Stadt_Wienhttps://www.linkedin.com/company/city-of-vienna/https://www.instagram.com/stadtwien/Und abonniert unseren täglichen Newsletter:http://wien.gv.at/meinwienheuteWeitere Stadt Wien Podcasts:Historisches aus den Wiener Bezirken in den Grätzlgeschichtenbüchereicast der Stadt Wien Büchereien
In den drei Kantonen St. Gallen und beiden Appenzell gibt es seit Februar 2025 das neue Angebot der «Zugehenden Beratung» für Demenz-Betroffene. Laut der Fachhochschule OST hilft das Angebot und ist verhältnismässig günstig. Die Weiterführung ist finanziell aktuell aber nicht gesichert. Weitere Themen in dieser Sendung: · Neuer Lösungsansatz für die ehemalige Wunderbar in Arbon? · Pläne für mehr Sicherheit an den Ostschweizer Grenzen · Kein Quellrock-Openair in Bad Ragaz 2027 · Vorschauen auf die Abstimmungen am 27. September in Schmerikon und Wil
In dieser und der nächsten Sendung geht es um die Frage, was es bedeutet, Künstliche Intelligenz im Bereich Demenz einzusetzen: Kann KI Angehörige entlasten? Kann sie Menschen mit Demenz dabei unterstützen, möglichst lange selbstständig zu bleiben? Und wo liegen die Grenzen – etwa dann, wenn die Technik menschliche Nähe zu ersetzen droht? Im ersten von zwei Teilen zum Thema schauen wir auf die Grundlagen: Was ist Künstliche Intelligenz im medizinischen Bereich? Und woran wird derzeit geforscht, wenn es um KI und Demenz geht? Wir stellen verschiedene Forschungs- und Praxisprojekte vor: die europäische Forschungsstudie PREDICTOM zur Früherkennung, ein Projekt, das sich mit Sprachmarkern bei kognitiven Beeinträchtigungen und der Früherkennung von Demenz beschäftigt, sowie das H3O-Training, ein digitales Aktivierungsprogramm für Menschen mit Demenz. Außerdem fragen wir, welche Möglichkeiten Künstliche Intelligenz in der Pflege bietet und wie sie Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Pflegekräfte künftig unterstützen könnte. **Zu Gast in dieser Folge:** • Franziska Braun, Zentrum für Künstliche Intelligenz, Technische Hochschule Nürnberg • Prof. Dr. Gregor Hohenberg • Prof. Dr. Holger Fröhlich • Dr. Simon Eggert Der Demenz-Podcast wird gefördert von Cogthera und der Cogthera-App.
Kann Kaffee das Risiko für Diabetes, Demenz und Herzerkrankungen senken? Um das Getränk und die Auswirkungen auf die Gesundheit wird immer wieder heiß diskutiert. Was stimmt und was nicht? Ein Überblick über den derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand zu gesundheitlichen Auswirkungen von Kaffeekonsum. Christine Langer im Gespräch mit Prof. Philipp Wild, Universitätsmedizin Mainz
Gehirnakrobatik Ü80 - Wie halten wir unser Gehirn auch noch im hohen Alter fit? ; Uni Stuttgart erforscht verglühenden Weltraumschrott ; Waldbrandfrüherkennung mit KI und Sensoren ; Lucy - Ein überraschender Dinosaurierfund ; Mückenstich ignorieren? Mit Aufmerksamkeit Entzündung bremsen ; Wie ein Kehlkopfmodell bei Stimmstörungen hilft ; Moderation: Johannes Döbbelt. Von WDR 5.
SPRIND – der Podcast der Bundesagentur für Sprunginnovationen
Wie können DNA-Nanopartikel die medizinische Diagnostik radikal besser machen? Was hieße das für die Früherkennung von Krebs oder Demenz? Und wie können Biotech-Startups und Big Pharma gut zusammenarbeiten? Unser Host Thomas Ramge spricht mit Dr. Jonas Funke, Co-Gründer und CTO von Ulrabright Biotech.
Verschwörungserzählungen - Warum Menschen daran glauben; Warum KI mit alten Fachbüchern trainiert wird; Studie zu mRNA-Impfstoff gegen Hautkrebs; Demenz - Der Wert der eigenen Lebensgeschichte; Wie gesund ist Kaffee wirklich?; Moderation: Johannes Döbbelt. Von WDR 5.
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 18.8.2026++Laut GeoSphere Austria waren die vergangenen zwölf Monate hierzulande die trockensten der Messgeschichte. Für die Katholische Aktion Österreich macht die anhaltenden Trockenheit deutlich, dass die Klimakrise "keine Bedrohung der Zukunft, sondern Realität im Hier und Jetzt" sei. Die jüngsten Niederschläge dürften nicht dazu führen, die Ursachen der Krise aus dem Blick zu verlieren. Und zur Unterstützung der von der Trockenheit besonders betroffenen Bäuerinnen und Bauern appelliert die KAÖ zudem an Banken und Kreditinstitute, bestehende Schulden vorübergehend zu stunden. ++Mehr als 174.000 Menschen in Österreich sind von einer demenziellen Erkrankung betroffen. Bei einem kleinen Teil davon, nämlich zwei bis zehn Prozent, beginnt sie bereits vor dem 65. Lebensjahr.Von der Caritas der Erzdiözese Salzburg wurde die österreichweit derzeit einzige spezialisierte Anlaufstelle geschaffen.(Maria Harmer)
(00:59) Noch bis Samstag steht Locarno ganz im Zeichen des Leoparden: Beim Internationalen Filmfestival werden Filme aus aller Welt gezeigt. Gestern Abend war das Schweizer Kino an der Reihe - gezeigt wurde «Frank & Louis», der neue Film von Regisseurin Petra Volpe. Weitere Themen: (05:27) Wie Grafik unseren Blick auf die Welt prägt – eine Ausstellung im Landesmuseum Zürich zeigt, dass visuelle Gestaltung viel erzählt über die gesellschaftlichen Werte und Normen einer Zeit. (10:36) Comic über toxische Männlichkeit – Meikel Mathias kritisiert in «Strong Men» zeichnerisch das Weltbild der Manosphere. (15:12) Luxushotel statt Morgarten-Denkmal – dieses Szenario entwirft Regisseurin Annette Windlin in ihrer Theaterinszenierung «Spatenstich. Das zweite Morgarten-Spektakel». (20:08) Rücktritt von britischem Starsoziologen nach Plagiatsvorwürfen – Historiker Caspar Hirschi ordnet ein, welche Fehler passiert sind im Fall Jason Arday an der Elite-Universität Cambridge.
Tausende junge Menschen haben heute Papst Leo XIV. beim Jugendtreffen in Assisi empfangen ++ 170.000 Menschen leben in Österreich mit einer Form von Demenz. Hilfe brauchen nicht nur die Betroffenen sondern auch die Angehörigen ++ Vor einer neuen atomaren Eskalation und einer zunehmenden Geringschätzung des Völkerrechts hat der Wiener evangelische Superintendent Matthias Geist gewarnt ++Moderation: Susanne Krischkegesendet in Ö1 am 06.08.2026
Außerdem: Fittes Hirn - Solltest du jetzt schon was gegen Demenz tun? (11:05) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Sebastian Sonntag.
Ein Ball mit 130 Stundenkilometern ins Gesicht – und der Spieler steht einfach wieder auf. Was dabei im Gehirn passiert, ist weniger harmlos als es aussieht.In dieser Folge sprechen wir über eine neue Studie, die Blutproben von Amateurfußballern vor und nach dem Spiel verglichen hat – mit überraschenden Ergebnissen. Und darüber, warum Torhüter dabei besser wegkommen als Abwehrspieler.Es geht um Gliazellen, die schottische Feldstudie und Ronaldo beim Abendessen.01:35 130 km/h 03:45 Was das Blut uns verrät07:00 Die schottische Studie10:25 Feel-Good Beauftragter12:07 Andere Faktoren
Fecke, Britta www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Die richtige Ernährung schützt dein Gehirn – und kann dein Demenz-Risiko messbar senken. Auch Parkinson gilt heute nicht mehr nur als Gehirnkrankheit. In dieser Folge zur gehirngesunden Ernährung erfährst du, was du wissen musst: von der MIND-Diät über Krafttraining bis zur Rolle von Vitamin B12 und Homocystein bei der Demenz-Prävention.Besonders relevant, wenn du die ApoE4-Genvariante trägst oder in den Wechseljahren bist – hier erfährst du, warum diese Lebensphase für dein Gehirn ein besonders sensibles Zeitfenster ist. Auch Alzheimer-Prävention spielt dabei eine Rolle.+++++(Ernährung, Demenz, Gehirngesundheit, Parkinson, Wechseljahre, Alzheimer, ApoE4, Demenzprävention, Hormonersatztherapie, Muskelaufbau, Schlaf, Gehirn)+++Werbepartner: Glow 25: HIER VERLINKT: CODE: fitnessmimi3030% auf alles und Gratis Bag ab einer MBW von 79 Euro, aber nur so langer der Vorrat reicht. Aktion ist zeitlich begrenzt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Support the showNEUES BUCH: ICH HABE ALLES IM GRIFF und GENAU DAS IST DAS PROBLEMHier lang zu Thalia & Hier lang zu AmazonEASY FIT -6 Wochen, die wirken: HIER LANGweitere Bücher:PLATZ 1 SPIEGEL BESTSELLER: Mein Buch: WENN NICHT JETZT, WANN DANN?! HIER lang zu Thalia Hier zu AmazonInstagram @mimilawrencefitnessINSTAGRAM- NEUER KANAL: @mimilawrencegesundheitYoutube...
Bei rund 200 000 Menschen in Deutschland wurde eine leichte kognitive Störung diagnostiziert - sie kann Vorstufe einer Demenz sein. Ein Berliner Unternehmen hat eine App zur Vorbeugung entwickelt. Von Anja Dobrodinsky
Tanja Valérien spricht in ihrer 97. Podcastfolge mit dem Regisseur und Drehbuchautor MARCUS O. ROSENMÜLLER, Jahrgang 1963, in dem 1912 erbauten Bauernhaus in Rottach-Egern am Tegernsee, wo er die Kindheit und Jugend verbrachte, heute wieder lebt und Tanja ihn dort auch fotografiert hat, über seine Filme MÜNTER & KANDINSKY und BLOCK 10, der im November 2026 voraussichtlich in die Kinos kommt, wenn diese den Mut dazu haben. Das tief bewegende und wichtige Drama basiert auf historischen Dokumenten und Zeugenaussagen und thematisiert die medizinischen Experimente an jüdischen Frauen im Konzentrationslager Auschwitz…Würde, Moral, Anstand und Vertrauen…die vertrauensvolle und inspirierende Zusammenarbeit mit der Produzentin und Autorin Dr. Alice Brauner...die Kriegstragödie seiner Großmutter…seine frühe Kindheit in Duisburg und der Umzug an den Tegernsee, weil seine Mutter mit ihm und einem neuen Mann durchbrannte…Empörung, Ausgrenzung, Haltung...den verlassenen, konfliktscheuen Vater und die Größe seiner Eltern, nach der Trennung nie ein schlechtes Wort übereinander verloren zu haben…die wenigen Momente, die er mit seinem Vater verbringen konnte...die Schwierigkeit, als Junge aus dem Ruhrpott bei den tief bayerischen Mitschülern akzeptiert zu werden…Kulturschock, Tränen, Heimweh, Sprache und Prägung…die Abenteuerreisen mit dem Stiefvater und sein Unfalltod in den Bergen, als seine Mutter erst 38 Jahre alt war…warum er dessen Kinder erstmals nach seinem Tod traf...Zäsur, Trauer, Vakuum…die frühe Leidenschaft für das Kino…Listen, Tabellen, Bewertungen und Kritiken, die er über Kunst und Filme akribisch schrieb…seine großzügige, organisierte und weitsichtige Mutter, die ihm und seinem geschäftstüchtigen Freund Werner König den ersten Kredit über 10.000 Euro für eine Profikamera gab, so dass sie mit ihrer neu gegründeten Filmproduktion MME richtig loslegen konnten…erste Erfahrungen mit Videoproduktionen für lokale Firmen, Hochzeiten und BOGNER-Modenschauen…Wehrdienst…das Scheinstudium der Kommunikationswissenschaften…die erste große Liebe…Hochzeit, Trennung und Scheidung nach nur 2 Jahren…warum sein Beruf Beziehungsgift ist…die großen Erfolge seiner Produktionsfirma als Wegbereiter für Musiksendungen und Musikvideos für Viva und Bravo TV…das Glück, genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein...warum er vor dem Börsengang seine Anteile verkaufte…das Loslassen und Fokussierung auf seinen ersten Spielfilm „Der tote Taucher im Wald“…Wandlung, Träume, Tränen…der Lawinentod von Werner König…berufliche Herausforderungen und Niederlagen...der Umzug nach Berlin…eine neue Liebe, die zweite Heirat und die Geburt seines Sohnes Henry 2004, der heute Gastro-Management in Berlin studiert und eine Bar eröffnen will…bedingungslose Liebe und Vaterglück...das erneute Verlassenwerden…den schweren Weg und Umgang mit dem bereits verstorbenen alkoholkranken Vater…Scham, Wut, Hilflosigkeit und das Annehmen…die Demenz und Depressionen der Mutter im Pflegeheim, ihren Tod und den damit verbundenen Schmerz, der nicht vergeht.
Die Kältetherapie in sogenannten Kryokammern kann laut Herstellern viel: Beispielsweise gegen Müdigkeit, Erschöpfung, Depression, beginnende Demenz, schwindende Libido und beim Abnehmen helfen. Auch das Immunsystem soll sie stärken, für straffere Haut sorgen und die Leistung von Sportlern steigern. Aber was sagt die Wissenschaft zu diesem angeblichen Wundermittel? Astrid Meisoll im Gespräch mit Frank Wittig, ARD-Wissenschaftsredaktion
Wegen ihrer Oma ist sie Psychologin geworden, um deren Demenz zu verstehen. Aber eigentlich wollte Sarah Straub schon immer nur eines: Musik machen. Jetzt ist sie einfach beides: Neuropsychologin und Liedermacherin. "Lebensmut trotz (t) Demenz" heißt ihr zweites Buch, mit dem sie Angehörigen Mut machen will.
Tatort Niedersachsen - der Crime-Podcast der Braunschweiger Zeitung
4. Dezember 2025. Eine Nachricht an diesem Morgen verändert alles. "Guten Morgen – Mutti ist tot. 110, 112." Als der Sohn diese Worte von seinem Vater auf seinem Handy liest, ruft er sofort den Notruf und fährt los.
Ihre Arbeit veränderte den Umgang mit dem Tod grundlegend: Die Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross. Diese Tage hätte sie ihren 100. Geburtstag gefeiert. Und heute, in einer zunehmend alternden Gesellschaft, stellt sich dringlicher denn je die Frage: Wie werden wir in Zukunft sterben? Mit «Interviews mit Sterbenden» leistete die schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross 1969 Epochemachendes: Sie brach das Schweigen über den Tod und verschob ihn aus der Tabuzone in den gesellschaftlichen Diskurs. Ihre kulturelle Leistung liegt darin, das Sterben als Teil des Lebens sichtbar gemacht zu haben – eine Voraussetzung für die moderne Palliativmedizin. Gleichzeitig stellt die demografische Entwicklung diese Errungenschaften infrage. Immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter – häufig verbunden mit langen Phasen von Krankheit und Demenz. Der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio spricht von einem «Tsunami von hochaltrigen Sterbenden», der auf uns zukomme und grundlegende Fragen nach Würde, Autonomie und Fürsorge neu aufwirft. Ein auf Effizienz getrimmtes Gesundheitssystem gelangt damit an seine Grenzen. Braucht es neue Formen der Solidarität, «Caring Communities», und eine stärkere Vergesellschaftung von Sorgearbeit? Welche Rolle kann Palliative Care als Modell für ein menschlicheres System spielen – und was heisst das für uns alle? Olivia Röllin fragt nach bei Gian Domenico Borasio, eine der prägenden Stimmen in der Debatte um ein würdiges Lebensende.
Ihre Arbeit veränderte den Umgang mit dem Tod grundlegend: Die Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross. Diese Tage hätte sie ihren 100. Geburtstag gefeiert. Und heute, in einer zunehmend alternden Gesellschaft, stellt sich dringlicher denn je die Frage: Wie werden wir in Zukunft sterben? Mit «Interviews mit Sterbenden» leistete die schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross 1969 Epochemachendes: Sie brach das Schweigen über den Tod und verschob ihn aus der Tabuzone in den gesellschaftlichen Diskurs. Ihre kulturelle Leistung liegt darin, das Sterben als Teil des Lebens sichtbar gemacht zu haben – eine Voraussetzung für die moderne Palliativmedizin. Gleichzeitig stellt die demografische Entwicklung diese Errungenschaften infrage. Immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter – häufig verbunden mit langen Phasen von Krankheit und Demenz. Der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio spricht von einem «Tsunami von hochaltrigen Sterbenden», der auf uns zukomme und grundlegende Fragen nach Würde, Autonomie und Fürsorge neu aufwirft. Ein auf Effizienz getrimmtes Gesundheitssystem gelangt damit an seine Grenzen. Braucht es neue Formen der Solidarität, «Caring Communities», und eine stärkere Vergesellschaftung von Sorgearbeit? Welche Rolle kann Palliative Care als Modell für ein menschlicheres System spielen – und was heisst das für uns alle? Olivia Röllin fragt nach bei Gian Domenico Borasio, eine der prägenden Stimmen in der Debatte um ein würdiges Lebensende.
Dietrich Grönemeyer ist Arzt, Medizinprofessor und Autor. Er hat vier Menschen seiner Familie durch Demenz begleitet, zwei Motorradunfälle überlebt, einen freien Fall in einem spanischen Canyon und eine Herzmuskelentzündung. Heute ist er 73 – und voller Pläne und Lebenslust. Wir sprechen über Demenz als gesellschaftliches Phänomen, über das Vergeben eines prügelnden Vaters, über den Unterschied zwischen Krankheitssystem und Gesundheitsgesellschaft. Und darüber, warum Liebe keine Esoterik ist, sondern vielleicht das wirksamste Elixier, das wir haben. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://dietrich-groenemeyer.com/ DINGE: Seine Bücher https://dietrich-groenemeyer.com/buecher/ Fakten: The Lancet Commission on dementia prevention, intervention, and care, 2024 – Basis für die Aussage zu den 14 beeinflussbaren Risikofaktoren; die Kommission beziffert den potenziell vermeid- oder verzögerbaren Anteil auf etwa 45%. https://bit.ly/4g6OVuV Deutsche Alzheimer Gesellschaft / Alzheimer-Hilfen für Angehörige https://bit.ly/4ezDgSH Lukas Hambach - Produktion Annie Hoffmann - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN GAST: Meine Fragensets: beherzt.net/hotel-matze Hotel Matze live - https://eventim.de/artist/hotel-matze/ Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Meine Bücher: https://bit.ly/4w3MGx1
Bratwurst und Baklava - mit Özcan Cosar und Bastian Bielendorfer
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