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Unser digitaler Alltag wird bestimmt durch digitale Technologien, Dienste und Prozesse, die wir selbstverständlich im täglichen Leben nutzen. Damit auch Menschen mit Behinderung am digitalen Alltag teilhaben können, müssen digitale Angebote wie Webseiten und Apps barrierefrei gestaltet werden. Raúl Krauthausen von den Sozialheld:innen fordert daher, dass digitale Barrierefreiheit von Anfang mitgedacht und nicht als ein nachträgliches "Add-on" betrachtet wird. In dieser Folge sprechen wir mit ihm über seinen digitalen Alltag und an welcher Stelle ihm digitale Technik hilft und wo sie ihm vielleicht im Weg ist. Wir sprechen darüber, • warum Barrierefreiheit bei der Gestaltung digitaler Angebote am Anfang und nicht am Ende stehen muss • welche Hürden für Menschen mit Behinderung entstehen, wenn bei digitalen Produkten die „Customer Journey“ nicht von Anfang bis Ende gedacht wird • warum die Perspektive von Menschen mit Behinderungen ein echter Innovationstreiber für alle ist • warum Technologie nur dann für alle ein Gewinn ist, wenn sie niemanden am „digitalen Katzentisch“ sitzen lässt • warum digitale Sicherheitsmaßnahmen kein Argument dafür sein dürfen, warum Barrierefreiheit nicht möglich ist Eine Folge über das Recht an digitaler Teilhabe und dem Ziel, dass Menschen mit Behinderung im digitalen Raum berücksichtigt und als Zielgruppe wahrgenommen werden.
In dieser Folge ist Kirsi Konola zu Gast, Geschäftsführerin der finnischen Tukena-Stiftung – einer der wichtigsten Organisationen in Finnland, wenn es um Unterstützung, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen geht. Tukena entwickelt individuelle Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien und setzt sich für ein menschenrechtsbasiertes Verständnis von Betreuung und Inklusion ein. Kirsi Konola engagiert sich seit Jahren dafür, dass Inklusion nicht nur ein Schlagwort bleibt, sondern konkret gelebt wird – in Strukturen, in der Politik und im Alltag. Warum ihr das so wichtig ist und was echte Teilhabe bedeutet, darüber sprechen wir jetzt. Das Gespräch hat Udo Seelhofer mit ihr auf Englisch geführt.
Weitere Themen: Bilanz Niki-Ausstellung im Sprengel Museum // Vogelgrippe-Ausbruch im Vogelpark Walsrode // Klein Venedig Börry verliert seine Brücken
Der starke Schneefall und zahlreiche Lawinen führen zu Behinderungen im Schienen- und Strassenverkehr. Wer sich in höheren Lagen aufhält, soll laut der Walliser Kantonspolizei möglichst zu Hause bleiben. Weiter in der Sendung: · Im Wallis wurden zahlreiche Lawinen mit einer Sprengung ausgelöst. · Wahlen Kanton Bern: Evi Allemann (SP und Daniel Bichsel (SVP) im Gespräch
Von Schnupfen bis Einnässen - Wie ist das mit Spielen und uns, euch, Gehandicapten? Ein Versuch, das Außen zu skizzieren und das Innen zu erklären. Mensch ist Mensch, quoi?Teile uns gern deine Gedanken per Mail an podcast@videospielgeschichten.de mit, oder gebe uns Feedback im Forum bei VideospielgeschichtenUnser Podcast ist verschwistert mit unserer Webseite Videospielgeschichten.de
Über tausend Menschen mit Behinderungen flüchten jedes Jahr in die Schweiz. Ohne fremde Hilfe können sie ihr Leben nicht meistern. In der Schweiz stossen sie auf viele Hürden, oft bekommen sie die nötige Versorgung nicht. Die christliche Stiftung David Dienst Schweiz will unterstützen. Dmytro Zharyi floh, kurz nachdem Russland die Ukraine angegriffen hatte, mit seinen alten Eltern in die Schweiz. Der 41-jährige Menschenrechtsanwalt sitzt im Elektrorollstuhl, ist auf viel Unterstützung angewiesen. Weil er behindert in die Schweiz geflüchtet ist, hat er keinen Anspruch auf Hilfe der Invalidenversicherung: Er bekommt den minimalen Support von der Spitex und kann nur hier leben, weil ihn seine alten Eltern tagsüber unterstützen. Marco Jörg von der Stiftung David Dienst Schweiz gründete kurz nach Kriegsbeginn in der Ukraine die nationale Koordinationsstelle für Flüchtlinge mit Handicap. Er macht die Erfahrung, dass geflüchtete Menschen mit Behinderung in der Schweiz auf vielerlei Barrieren stossen und grosse Mühe haben, ihren Platz zu finden. Die Schweiz hat zwar die UNO-Behindertenrechtskonvention unterschrieben. Doch mit der Umsetzung hapert es, gerade auch bei geflüchteten Personen mit Behinderung. Für «Perspektiven» haben wir beim Staatssekretariat für Migration nachgefragt. Autorin: Yvonn Scherrer
Am Hauptstadtflughafen hat überfrierende Nässe einmal mehr für große Probleme gesorgt. Zwar sind die ersten Flieger wieder abgehoben. Aber Sprecherin Sabine Deckwert erklärt, warum es noch zu Verzögerungen kommt.
Burghard Schunkert bringt Israelis und Palästinenser zusammen – im Gespräch mit Elif Senel berichtet er über die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen im Westjordanland. Von WDR 5.
Ja, Hallöchen, auf dem Weg in die TV-Erfolgssendung. Neues Jahr, zwölf Drehtage im Fernsehstudio mit hochkarätigen Gästen. Menschen, die viel bewegt haben. Menschen, die viel zu sagen haben. Außergewöhnliche Menschen. Ich freue mich riesig, dass ich mir diesen Traum erfüllt habe. Und das kann ich dir nur ans Herz legen: Erfüll du dir auch deine Träume. Das ist ganz, ganz wichtig. Einige haben mich gewarnt wegen des Wetters. Alarm in den Medien, Weltuntergang, Schneechaos. Und deswegen soll ich absagen? Nein. Warum? Es ist vielleicht ein bisschen trübe, aber es läuft doch. Diese ständige Panikmache verstehe ich nicht. Früher war es einfach Winter. Heute ist alles Krise und Katastrophe. Was ist das für ein krankes Mindset? Das ist doch das Schlimmste, was man haben kann. Dann fährt man halt langsamer, und kommt trotzdem an. Diese Schwarzmalerei, dieser negative Schrott, macht die Menschen im Kopf völlig verrückt. Sieh es doch positiv. Sei er dankbar, für dein Leben, für alles, was du hast. Ich freue mich heute wieder auf wundervolle Gäste, Menschen, die unglaublich viel bewegt haben. Und wenn du denkst: „So eine TV-Erfolgssendung, das wäre auch was für mich", dann denk es nicht nur. Schreib mich an. Wer bist du? Was hast du zu sagen? Was hast du bewegt? Viele sagen: „Ich habe Angst vor der Kamera." Das ist Blödsinn hoch zwei. Du hast doch sonst auch keine Angst zu reden. Übe. Komm raus aus dem Drama. Verändere es. Heute gibt es ein Novum: Wir machen eine Charity. Nicht nur über Erfolg sprechen, sondern Menschen helfen, die unverschuldet mit Behinderungen leben. Während weltweit Millionen verteilt werden, ist für diese Menschen oft kein Geld da. Das ist traurig. Dazu habe ich heute einen sehr spannenden Gast: den Leiter einer großen Lebenshilfe. Was dort täglich passiert, ist ein riesiger Kampf. Außerdem mit dabei: eine Ärztin, eine Finanzexpertin, ehemalige Bankdirektorin, eine Ganzkörperspezialistin für Gesundheit, ein Mega-Bauunternehmer, eine Markenexpertin und ein internationaler KI-Spezialist. Alles Hochkaräter. Das wird richtig spannend. Du kannst beim nächsten Mal auch dabei sein. Ein Platz im TV-Expertenrat ist noch frei. Ein ganzes Jahr Teil der TV-Erfolgssendung. Warum habe ich diese Sendung gemacht? Um einen Gegenpol zur Negativität zu schaffen. Eine Plattform, auf der coole Menschen zusammenkommen und einen Unterschied machen. Denn darum geht es: Einen Unterschied in dieser Welt zu machen. Wenn wir auch nur einem einzigen Menschen helfen, seinen Weg zu finden und sein Leben zu leben, dann hat sich alles gelohnt. In diesem Sinne: Bis gleich im TV-Studio. Allen Teilnehmern eine wunderbare Anreise. Und für dich: Lass dich überraschen. Vielleicht bist du bald selbst dabei. Aber: Du musst dich melden. #TVErfolgssendung #TräumeLeben #Mindset #Dankbarkeit #Charity #Erfolg #Persönlichkeitsentwicklung #Inspiration #UnterschiedMachen #Dr.med.IvonneMackert #UlrikeHocke #MilenaKostiv #Ernstcrameri Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Erfolgs-Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Ski-Ikone Maria Walliser und Sport-Stimme Sascha Ruefer geben bei Gastgeber Christian Zeugin Einblicke in ihr Leben: Zwei prägende Köpfe im Gespräch über Lebenswenden und neue Prioritäten. Maria Walliser: Vom Rampenlicht zur Herzensmission In den 1980er-Jahren war sie der Liebling der Nation: Dreifache Weltmeisterin und zweifache Gesamtweltcupsiegerin. Doch mit nur 27 Jahren kehrte sie dem Skizirkus den Rücken. Ein entscheidender Wendepunkt war die Geburt ihrer ersten Tochter Siri, die mit Spina bifida (offener Rücken) zur Welt kam. Seit 25 Jahren engagiert sich Walliser als Präsidentin der «Stiftung Folsäure Schweiz» für die Prävention pränataler Behinderungen – eine Aufgabe, die sie als anspruchsvoller und wichtiger empfunden hat als jede Rennstrecke. In Malans GR geniesst sie heute die Ruhe in ihrem eigenen Rebberg. ________________________________________ Sascha Ruefer: Zwischen Nationalmannschaft und Babyglück Er ist die Stimme der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft und moderiert mit Leidenschaft grosse Unterhaltungsshows wie das «VolksSchlager OpenAir». Doch neben dem Mikrofon zeigt Sascha Ruefer eine neue, private Seite. Seit März 2025 ist er Vater der kleinen Elisa und bildet mit seiner Partnerin, der Sängerin Eliane Müller, ein eingespieltes Team. Neben dem Sportjournalismus hat sich Ruefer ein zweites Standbein aufgebaut: In Geuensee betreibt er gemeinsam mit Eliane eine Weinbar.________________________________________ Moderation: Christian Zeugin ________________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Jahrelang bildeten Menschen mit Mobilitätseinschränkungen einen kleinen Teil der Gesellschaft in Gaza. Nach zwei Jahren Krieg mit beispielloser Gewalt sind sie zu einer großen und wachsenden Gruppe geworden. Eine angemessene Betreuung kann aufgrund des Zusammenbruchs der medizinischen Versorgung und des Mangels an technischen und klinischen Kapazitäten nicht geleistet werden. Von Youssef Fares. Dieser Beitrag istWeiterlesen
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Peter Herrfurth, Landesjugendpfarrer in Magdeburg.
«Viele haben gezweifelt, ob ich eine gute Mutter bin», sagt Tamara, blind und Mutter einer Tochter. «Input»-Host Yves Kilchör besucht sie und einen sehbehinderten Vater. Sie sprechen über Herausforderungen als Eltern mit Sehbehinderung und darüber, wie dies ihre Kinder selbstständiger macht. Lars Stötzel ist Papa von drei Jungs zwischen 5- und 15-jährig. «Früher bin ich noch mit ihnen Velo gefahren. Heute ist mir das mit meiner Sehbehinderung zu gefährlich», sagt er. Die Sehbehinderung ihres Vaters mache seine Kinder selbstständiger ist er überzeugt. «Sie helfen mir den richtigen Bus zu finden und sind deshalb heute echte Zahlengenies». Psychotherapeutin Eva-Maria Glofke-Schulz ist selbst blind und berät sehbehinderte Menschen. Sie sagt: «Als Person mit Sehbehinderung muss ich mich fragen, bin ich genügend belastbar, dass ich diese zusätzliche Herausforderung tragen kann?» ____________________ habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ (00:00): Intro: Lars sucht sein Kind (01:35): Kaum Eltern mit Sehbehinderung im Umfeld von Host Yves Kilchör (02:13): Besuch bei Lars Stötzel, Vater mit Sehbehinderung (04:03): Welche Rolle spielte bei Lars die Sehbehinderung bei der Kinderfrage? (09:15): Sohn Maxim versteckt sich (12:30): Tamara De Icco spürt immer wieder Zweifel von ihrem Umfeld (21:55): Vorurteile gegenüber Eltern mit Behinderungen – die Psychotherapeutin ordnet ein (27:55): Mittagessen bei Lars: Bewusste Aufgabenaufteilung zwischen Lars und seiner Frau, Yvonne (31:00): Autoquartett mit Lupe: Lars und Maxim spielen zusammen (33:05): Vorteile für Kinder von Eltern mit Behinderungen (35:00): Fazit der Sendung ____________________ In dieser Episode zu hören - Tamara De Icco aus Münchenbuchsee, blind, Berufsmasseurin und Mutter von der 9-jährigen Marie-Lou - Lars Stötzel aus Emmenbrücke, sehbehindert, Vater von den 3 Jungs Maxim Yanick und Michel - Eva-Maria Glofke-Schulz, Psychotherapeutin, selbst blind, berät Menschen mit Behinderungen, Autorin des Buchs «Löwin im Dschungel» zu Menschen mit Sehbehinderungen sowie Stigmatisierungen und Diskriminierungen. ____________________ - Autor: Yves Kilchör - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Neue Folge mit Tom Traufetter:Haltung, Verantwortung und Herz:Während viele Studierende ihre Samstage in der Bibliothek verbringen, beginnt für uns Kliniker ein ganz anderer Uni-Alltag.In der BOZ-Samstagsbehandlung der Uniklinik engagieren wir uns zusätzlich zum regulären Wochendienst in der behindertenorientierten Zahnmedizin.An ausgewählten Samstagen behandeln wir Menschen mit Behinderungen und lernen dabei weit mehr als nur zahnmedizinische Fertigkeiten.Es geht um Empathie, Geduld und den sensiblen Umgang mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen. Um Kommunikation ohne Worte, Vertrauen und echte Begegnungen.Diese Samstage fordern uns fachlich und menschlich zugleich.Sie zeigen uns, warum wir diesen Beruf gewählt haben und erinnern uns daran, dass gute Zahnmedizin mehr ist als perfekte Technik.Jetzt reinhören!Überall wo es Podcasts gibtHost: René PiekarskiGast: Tom TraufetterAudionachbearbeitung: René PiekarskiMarketing und Kommunikation: René PiekarskiSocial Media: René PiekarskiMusik: John Sib
In Teil 2 dreht sich bei Q&A mit Martin M. Lintner alles um die Themen KI, Heimat, Freude, Pflege und Wohnkosten. Und um Aberglaube.Was ist Q&A? Wie war Teil 1?Im Dezember geht es bei SALTO change um das Thema „Die Ethik des Wandels““. Bei Q&A werden Fragen der LeserInnen und Leser zum Monatsthema gesammelt und sortiert. Einige Tage später schalten wir uns online mit dem Experten des Monats zusammen und er beantwortet die ausgewählten Fragen. In Teil 1 beantwortet Experte Martin M. Lintner komplexe Fragen zu Gentechnik beim Menschen, spricht über Zwei-Klassen-Medizin, Formen der Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen, zu künstlicher Befruchtung mit Samen- oder Eizellspenden sowie die Leihmutterschaft. Thematisiert wird auch das Thema Schwangerschaftsabbruch.Mehr zum Thema:Martin M. Lintner„Egoistisch und unmoralisch?“Q&A: Die Serie SALTO change Zu den SALTO PodcastsSALTO abonnieren
35 Plätze hat es im Wohnhaus der Stiftung Zeka in Baden-Dättwil für Erwachsene mit Behinderungen. Deren Pflegebedarf ist in den letzten Jahren gestiegen. Für die Stiftung ist es ein Verlustgeschäft. Im April 2026 geht das Wohnhaus darum an das Regionale Pflegezentrum Baden über. Weiter in der Sendung: · Hitachi und die allfällige Ansiedlung in Wettingen: Wie wichtig ist es, die Landschaftsspange Sulpberg-Rüsler freizuhalten? · Aargau: Die Regierung will den Richtplan in den Teilen Siedlung und Landschaft anpassen. Aber der Gegenwind ist gross. SVP und FDP sagen deutlich Nein, der Vorschlag der Regierung sei zu überladen.
In dieser Folge sprechen wir mit Valerie Schmeiser – Mutter eines Sohnes mit Down-Syndrom –, die in den vergangenen Wochen mit ihrer Geschichte medial sehr präsent war. Valerie teilt offen ihre persönlichen Erfahrungen mit öffentlicher Aufmerksamkeit und den Herausforderungen, die das Leben mit einem Kind mit Behinderung in Wien mit sich bringt, vor allem, wenn es um die Suche nach einem Kindergartenplatz geht.Im Zentrum des Gesprächs steht die Inklusion im Bildungssystem, strukturelle Hürden für Familien, - meist vor allem Frauen - und die Frage, wo Politik, Institutionen und Medien versagen bzw. was es jetzt bräuchte. Folgt Emil und Valerie auf Instagram: emilunddasblauehaus -------------Wir sind Julia Malle und Felix Stadler, selbst Lehrer:innen und Bildungssprecher:innen der Grünen Wien. Im Podcast zeigen wir Kuriositäten und Probleme des Wiener Bildungssystems auf. Diese kleinen alltäglichen Geschichten zeigen, woran das Bildungssystem im Großen krankt und scheitert: soziale Ungerechtigkeit, mangelnde Wertschätzung, überbordende Bürokratie; wenig Autonomie, Innovationsfeindlichkeit und vieles mehr.Du hast Anregungen, deine eigene Geschichte oder Feedback? Schreib uns: julia.malle@gruene.at und felix.stadler@gruene.atWenn du mehr über unsere Arbeit wissen magst, folge uns auf unserem Telegram-KanalZusätzliche Infos findest du außerdem hier: https://wien.gruene.at/bildung/Du findest uns auch auf:Instagram: Julia und FelixTwitter: Julia und Felix
Für Menschen mit Behinderungen sind E-Roller gefährliche Barrieren auf den Gehwegen. Der Allgemeine Blinden und Sehbehindertenverein Berlin 1874 e. V (ABSV) hat deshalb in Berlin gegen das Abstellen von E-Scootern auf dem Gehweg geklagt. Obwohl das Verfahren aus formellen Gründen zurückgezogen werden musste, machte das Gericht deutlich: es gibt ein offensichtliches Problem mit E-Rollern auf den Berliner Gehwegen. Der DBSV setzt sich weiter für eine Änderung der Gesetzeslage ein.
Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 15. Dezember 2025. In einem Meinungsbeitrag für die WELT warnt die frühere Bundesfamilienministerin Kristina Schröder vor einer finanziellen Überforderung des deutschen Sozialstaats. Ausgangspunkt ist die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen. Behindertenverbände und Teile der kritischen Zivilgesellschaft sehen die Debatte um die Kosten der Eingliederungshilfe mit großer Sorge. Aus ihrer Sicht geht es nicht um Luxusleistungen, sondern um die Umsetzung grundlegender Menschenrechte, wie sie in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben sind. Das Bundesteilhabegesetz hat erstmals verbindlich klargestellt, dass Menschen mit Behinderungen ein Recht auf selbstbestimmte Teilhabe an Bildung, Arbeit, Wohnen und Freizeit haben – unabhängig vom Schweregrad ihrer Beeinträchtigung. Kristina Schröder stört sich vor allem an die Aufnahme von psychosozialen Behinderungen wie das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS), Autismus, Depressionen, Traumafolgen oder Verhaltensstörungen und ist der Meinung, Anträge für Schulbegleitungen würden oft durchgewinkt. Woher hat sie diese Information? In der Kommunalpolitik ist das Thema „Schulbegleiter“ schon seit einigen Monaten Dauerbrenner. Die Bürgerfraktion, dessen Vorsitzender Joost in der teilweise extrem rechten EKR-Fraktion des EU-Parlaments mitmischt, spricht in diesem Zusammenhang von „Haushaltssprengsatz Schulbegleitung“ und „Schadensbegrenzung, die zu leisten sei“. Ich sehe es schon kommen: Die Prechts und Lanz und Palmers werden bald den Diskurs dazu eröffnen, weil sie sich nun neben Flüchtlingen und Bürgergeldempfänger*innen an einer weiteren -dazu schutzlosen- Gruppe – den Menschen mit Behinderungen – abarbeiten können. Die Themen heute: +++ Zentrale Entwicklungen im Northvolt-Verfahren +++ Mehr Zwangsräumungen im Norden +++ Bundeskabinett stimmt hoch umstrittenem EU-Mercosur-Handelsabkommen zu Musik: Le Tigre (USA) Leistungsgruppe Maulich (Hamburg) The Hatepinks (Frankreich)
Barbara Fuß hat sich umgeschaut, bei Werkstätten, Firmen und Betroffenen, was sich bei der Inklusion von Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Markt tut. Ob sich überhaupt etwas tut.
In dieser Episode von *IGEL – Inklusion ganz einfach leben* spricht Sascha „Inklusator“ Lang über das zehnjährige Jubiläum der Liga Selbstvertretung, das am 2. Dezember gefeiert wurde. Die Veranstaltung wurde von Ottmar Miles-Paul moderiert und bot einen umfassenden Blick auf die Geschichte, Bedeutung und aktuellen Herausforderungen der Selbstvertretung in Deutschland. Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, erinnerte in seinem Grußwort daran, dass echte Behindertenpolitik nur mit konsequenter Partizipation möglich ist. Prof. Dr. Sigrid Arnade zeichnete die Entwicklung der Selbstvertretung nach und erläuterte den Übergang vom medizinischen zum menschenrechtlichen Modell der Behinderung. Sie betonte die Rolle der UN-Behindertenrechtskonvention und erklärte, welche Kriterien eine echte Selbstvertretungsorganisation – eine DPO – erfüllen muss. Dr. Leander Palleit von der Monitoring-Stelle UN-BRK stellte die Allgemeine Bemerkung Nr. 7 vor, die die Bedeutung von Beteiligung und die Pflichten des Staates gegenüber Selbstvertretungsorganisationen beschreibt. Er machte deutlich, dass Deutschland noch weit von echten Beteiligungsstandards entfernt ist und insbesondere strukturelle, finanzielle und zeitliche Rahmenbedingungen verbessern muss. In der anschließenden Gesprächsrunde diskutierten Ellen Kubica, Nancy Frindt, Thomas Kühnecke und Beatrice Gommes über Selbstvertretung in der Praxis. Themen waren unter anderem Werkstätten und Alternativen, das Budget für Arbeit, der Schutz von Frauen mit Behinderung, psychische Beeinträchtigungen und der Umgang mit Zwangsmaßnahmen. Die Teilnehmenden gaben Einblicke in ihre Arbeit, sprachen über Empowerment, Peer-Beratung und Nachwuchsförderung und formulierten klare Erwartungen an Politik und Gesellschaft: mehr Ressourcen, echte Einflussmöglichkeiten und einen konsequent menschenrechtsbasierten Ansatz.Die Veranstaltung hatte den Titel 10 Jahre LIGA Selbstvertretung: Selbstvertretung und Partizipation – Schlüssel zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Sie wurde durchgeführt von der LIGA Selbstvertretung in Kooperation mit der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte. Der Link zur LIGA Selbstvertretung lautet: www.liga-selbstvertretung.de Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com
Sowohl die moderne als auch die postmoderne Sichtweise auf Behinderungen sind fehlgeleitet. Doch wie sieht die biblische Denkweise aus und was sagt sie zu dem Umgang mit Menschen mit Behinderungen? Darum geht es in dem Artikel.
Viele Menschen mit Behinderungen leben nicht mitten in der Gesellschaft, sondern in Parallelstrukturen. Aufgrund zahlreicher Barrieren können sie nicht im selben Masse am öffentlichen Leben teilnehmen, wie andere Menschen. Darum werden sie im Alltag von vielen Menschen nicht wahrgenommen. Der 3. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen. Das betrifft einen grossen Teil der Bevölkerung. Zum einen lebt gemäss Bundesamt für Statistik rund ein Fünftel der Menschen in der Schweiz mit einer Behinderung. Das sind rund 1,8 Mio. Personen (ab 16 Jahren, Stand 2024). Zum anderen haben viele eine Person mit Behinderungen im Umfeld. Wir möchten herausfinden, wie wir richtig mit Menschen mit Behinderungen umgehen und wie wir Barrieren abbauen können. Gast im Studio ist Camilla Bischofberger. Sie arbeitet bei Pro Informis als Mediensprecherin und sitz selber im Rollstuhl.
MOD: Andreas Mittendorfer, Gesendet in Ö1, am 2. 12.2025 Caritas und Diakonie weisen anlässlich des morgigen (3.12.) Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen auf erhebliche Defizite Österreichs bei der Umsetzung der 2008 unterzeichneten UN-Behindertenkonvention hin.Gestaltung: Andreas Mittendorferx x x x x x x x x x x x Mit einem leidenschaftlichen Friedensappell für den gesamten Nahen Osten hat Papst Leo XIV. Dienstagmittag (2.12.) seine Reise in die Türkei und in den Libanon beendet. Gestaltung: Bernt Koschuh
Das Tauchen begeistert - die Stille, die Schwerelosigkeit, alles passiert ein bisschen langsamer und entspannter, da wäre es doch wunderbar, diese Erfahrung und diese Freiheit auch denjenigen zu ermöglichen, die sie in ihrem Alltag oft eingeschränkt erleben.In dieser Folge sprechen wir mit Tanja Odermatt und Nicole Schlemmer von der Handicapped Scuba Association (HSA) Switzerland über das Tauchen mit Behinderungen.Links:Instagram Tanja OdermattInstagram HSA SwitzerlandHSA Switzerland bei Facebook HSA Switzerland WebsiteDisclaimer:
Mit dem gestrigen Ja zur Mobilitätsinitiative haben Gemeinden die Hoheit über die Einführung von Tempo 30 auf Hauptstrassen verloren. Der Kanton Zürich hat in dieser Sache künftig das letzte Wort. Das trifft die Städte Zürich und Winterthur besonders. Zürich will nun rechtlich dagegen vorgehen. Die weiteren Themen: - E-Voting in Bischofszell. - Online-Steuererklärung ab 2026 nun auch im Kanton Aargau. - Erkennung unsichtbarer Behinderungen im Basler ÖV. - Kontrollschild SO 1 kommt unter den Hammer.
Triage-Schock & Gesetzeschaos: Der härteste Inklusions-Monat 2025 Im Gespräch: Sascha Lang (Inklusator) und Ottmar Miles-Paul von den Kobinet Nachrichten im Monatsrückblick November 2025 In dieser Episode blicken wir auf einen besonders intensiven November 2025 zurück – politisch, gesellschaftlich und emotional. Im Zentrum steht der Referentenentwurf zum Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), der statt Fortschritten eine deutliche Verschlechterung bringen könnte. Besonders kritisch sehen wir die geplanten Ausnahmen, die Barrierefreiheit für viele Anbieter zu einer „unverhältnismäßigen Belastung“ erklären würden. Das würde für viele Menschen mit Behinderungen im Alltag mehr Hindernisse schaffen als abbauen und widerspricht dem Anspruch der UN-Behindertenrechtskonvention.Ein weiteres wichtiges Thema ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Triage. Die bisherige Gesetzesregelung wurde gekippt, und die Verantwortung liegt nun bei den Bundesländern. Das Risiko: ein Flickenteppich mit unterschiedlichen Standards und Unsicherheiten für alle, die in Krisensituationen besonderen Schutz brauchen. Wir sprechen darüber, wie wichtig ein starker föderaler Rahmen wäre – und warum Gesundheitsgerechtigkeit nicht verhandelbar ist.Große Sorgen bereitet auch die Lage der Persönlichen Assistenz in Berlin. Rund 150 Assistenznehmerinnen kämpfen um angemessene Bezahlung ihrer Assistentinnen im Arbeitgebermodell. Die Situation ist angespannt, bürokratisch blockiert und gefährdet die Selbstbestimmung vieler Menschen. Gleichzeitig zeigen die Proteste, wie viel Kraft und Zusammenhalt die Selbstvertretungsbewegung hat.Auch der Arbeitsmarkt bereitet Anlass zur Kritik: Schwerbehinderte Menschen sind weiterhin überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen, obwohl Unternehmen über Fachkräftemangel klagen und vielfältige Fördermöglichkeiten bestehen. Wir beleuchten die strukturellen Barrieren, die hier weiterhin spürbar sind.Neben all den schwierigen Entwicklungen gibt es aber auch positive Impulse. Die Lebenshilfe verabschiedet sich vom Begriff „geistig behindert“, und die Heilerziehungspflege orientiert sich sprachlich und konzeptionell in Richtung „Teilhabe-Pädagogik“. Eine neue Genossenschaft behinderter Arbeitgeber*innen entsteht, die das Arbeitgebermodell stärken und professionalisieren soll. Wir sprechen über deren Potenzial und Bedeutung.Aus Luxemburg gibt es ermutigende Initiativen zu barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum: Bei Neubauten sollen mindestens zehn Prozent der Wohnungen barrierefrei gestaltet werden – ein wichtiger Schritt gegen Wohnungsnot und für echte Teilhabe. Gleichzeitig arbeiten Verbände und Politik verstärkt zusammen, um inklusive Strukturen im Sport und im Alltag weiter voranzubringen.Zum Abschluss blicken wir auf den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember, der mit zahlreichen Aktionen, Forderungen und Diskussionen verbunden ist. Gerade nach einem Monat voller Rückschläge zeigt sich, wie entscheidend gesellschaftlicher Zusammenhalt, politische Verantwortung und kontinuierliches Engagement sind.Alle Nachrichten in Schriftform gibt es unter:www.kobinet-nachrichten.org Hier der Link zur in der Episode angesprochenen folge vom 10.11.2022"Mehr als die Hälfte der Bundestagsabgeordneten geben den Ärzten einen Freifahrtschein für Triage" (https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/episode/mehr-als-die-haelfte-der-bundestagsabgeordneten-geben-den-aerzten-einen-freifahrtschein-fuer-triage) Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com
Seit 15 Jahren lebt Ursula Schläppi in der Hafenstadt Cartagena in Kolumbien. Als Direktorin einer gemeinnützigen Organisation setzt sie sich für Kinder und Erwachsene mit kognitiven und mehrfachen Behinderungen ein. Mitten in einer Stadt, in der die soziale Kluft besonders sichtbar ist. Vor 19 Jahren entdeckte Ursula Schläppi ein Stelleninserat, in dem eine Fachperson gesucht wurde, um die heilpädagogische Früherziehung in einem Zentrum in Cartagena, Kolumbien, aufzubauen: «Ich kannte die Stadt von einer früheren Reise und habe mich auf das Inserat gemeldet.» Am Anfang waren es jeweils ein paar Monate, daraus wurden viele Jahre. Ursula Schläppi hat das Zentrum mit viel Herzblut mit aufgebaut. Mittlerweile werden dort über 1400 Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen betreut, gefördert und geschult. Besonders wichtig sei die Arbeit mit den Familien: «Wir bilden Mütter aus, damit sie ihren Kindern im Alltag Unterstützung in deren Entwicklung geben können.» Gemeinsam mit ihrem Team besucht Ursula Schläppi regelmässig Familien in den Armenvierteln Cartagenas: «Viele Familien können sich eine Reise zu uns ins Zentrum nicht leisten. Umso wichtiger ist es, dass die Hilfe direkt zu ihnen nach Hause kommt.» «Die Menschen sind offen für Inklusion» Tief beeindruckt ist Ursula Schläppi von der Haltung der Menschen, die trotz Armut und schwieriger Lebensumstände mit dem Thema Behinderung konfrontiert sind: «Gerade sie sind es, die eine grosse Offenheit für Inklusion zeigen. Trotz ihrer schwierigen Lebensumstände bewahren die Menschen ihre Fröhlichkeit und schöpfen das Beste daraus.»
Ungewöhnliche Aktionen scheinen das Spezialgebiet des Historikers und Schriftstellers Karsten Krampitz zu sein: Er hat z.B. als Obdachlosen-Aktivist Berliner Luxushotels besetzt und eine "Trinker-Klappe" zur Rettung von Alkoholikern miterfunden. In seinem neuen Roman "Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung" schreibt Karsten Krampitz über Menschen mit Behinderungen, die in der DDR eine Pflege-WG aufmachen und damit eine Anlaufstelle für Aussteiger und Dissidenten schaffen. Frank Meyer hat mit Karsten Krampitz gesprochen.
Forschung von und mit behinderten Menschen. Was genau sind Disability Studies eigentlich? Und welchen ganz konkreten Unterschied machen sie im Alltag von Menschen mit Behinderungen? Diese Fragen klären Jonas, Karina und Raúl in der aktuellen Folge gemeinsam mit Prof. Dr. Siegfried Saerberg, einer der zentralen Stimmen der Disability Studies in Deutschland.
Menschen mit Behinderungen sind in der Forschung und am Arbeitsplatz oft unsichtbar – obwohl die Mehrheit von Beeinträchtigungen nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. In dieser Tonspur erklären wir, warum Offenlegung so schwierig ist und wie Barrieren Karrieren beeinflussen.
- Freie (Daten-)Bahn: Google führt eigenmächtig AirDrop ein - Mehr Design-Zubehör: Apple bringt speziellen iPhone-Halter heraus - (Zu)viel versprochen: Apple wirbt nicht mehr mit Klimaneutralität - Aufgegangen: Apple-Verkäufe auch ohne KI gut - Von wegen Ruhestand: Tim Cook kocht weiterhin sein Süppchen - Umfrage der Woche - Zuschriften unserer Hörer === Anzeige / Sponsorenhinweis === Sichere dir 4 EXTRA-Monate auf einen 2-Jahresplan über https://nordvpn.com/apfelfunk Teste NordVPN jetzt risikofrei mit der 30 Tage Geld-Zurück-Garantie. === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende === Links zur Sendung: - Apfelfunk News: Apple und Google ermöglichen AirDrop-Dateifreigabe zwischen iPhone und Android - https://apfelfunk.com/apple-und-google-ermoeglichen-airdrop-dateifreigabe-zwischen-iphone-und-android/ - Apfelfunk News: Apple veröffentlicht limitierten iPhone-Halter für Nutzer mit Behinderungen - https://apfelfunk.com/apple-veroeffentlicht-limitierten-iphone-halter-fuer-nutzer-mit-behinderungen/ - Mac & i: Apple zieht Klimaneutralitäts-Claim zurück - https://www.heise.de/news/Wegen-EU-Regeln-Apple-zieht-Klimaneutralitaets-Claim-zurueck-10711532.html - Mac & i: Apple hat die riskante KI-Wette gewonnen - https://www.heise.de/meinung/Gute-iPhone-Verkaeufe-Apple-hat-die-riskante-KI-Wette-gewonnen-vorerst-11092966.html - Apfelfunk News: Tim Cook bleibt weiterhin CEO - https://apfelfunk.com/tim-cook-bleibt-vorerst-ceo-ruhestandsgeruechte-widerlegt/ Kapitelmarken: (00:00:00) Begrüßung (00:20:54) Werbung (00:25:18) Wetter (00:27:07) Themen (00:28:05) Freie (Daten-)Bahn: Google führt eigenmächtig AirDrop ein (00:45:25) Mehr Design-Zubehör: Apple bringt speziellen iPhone-Halter heraus (00:50:43) (Zu)viel versprochen: Apple wirbt nicht mehr mit Klimaneutralität (00:56:45) Aufgegangen: Apple-Verkäufe auch ohne KI gut (01:15:11) Von wegen Ruhestand: Tim Cook kocht weiterhin sein Süppchen (01:22:16) Umfrage der Woche (01:24:35) Zuschriften unserer Hörer
Sprechen wir über Laptops, Smartphones und Tablets. Denn Refurbished geht in die zweite Runde. In der neuen Folge von „5 Tassen täglich“ erklären die „Digital Workplace“ - Experten Carsten Grafmann und Sven Rudolph, was mit den Notebooks und anderen technischen Geräten der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen passiert, wenn sie bei Tchibo ausgedient haben. Außerdem zu Gast: Jurij Deperschmidt vom Tchibo Partnershop AfB social & green. Wir erfahren, warum jedes einzelne Gerät zählt, wie lange Tchibo-Hardware im Einsatz bleibt (5 Jahre!) und was Mitarbeitende tun können, um Elektroschrott zu vermeiden (kurzer Spoiler: …auf Aufkleber verzichten und Kaffeetassen anderswo umkippen.) Außerdem erklärt Jurij, wie ausrangierte Geräte geprüft, gelöscht und mit neuer Garantie wieder in den Kreislauf gebracht werden – mit einer beeindruckenden Wiederverwendungsquote von 69 %. Ein echter Schritt zur Circular Economy. Dazu erfahrt ihr, wie AfB als Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen arbeitet, welche Bedeutung Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen dort haben und welche Wirkung jeder einzelne refurbished Laptop entfalten kann. Jetzt reinhören und entdecken, wie spannend ein zweites digitales Leben sein kann.
Heute: Von winterlichen Behinderungen auf den Straßen bis hin zu einem Großeinsatz der Feuerwehr bei einem Hochhausbrand. Außerdem: Ein brutaler Kriminalfall beschäftigt das Landgericht. Wir fassen für Sie die wichtigsten Meldungen des Tages zusammen.
Sabrina Lorenz ist Autorin, Aktivistin und Sozialarbeiterin – und eine der wichtigsten Stimmen, wenn es um nicht-ersichtliche Behinderungen geht. Wir sprechen über wildfremde Personen, die ein Heilungsversprechen aufzwingen wollen und darüber, wie schnell andere Menschen glauben, besser zu wissen, was für deinen Körper gut sei.Und wir tauchen tief in die Materie ein: in Ableismus, Diagnostik, Leistungsdruck, den Kampf um Pflegegrade und die Frage, warum Menschen mit nicht-ersichtlichen Behinderungen oft doppelt beweisen müssen, dass ihre Lebens-Realität wahr ist. Sabrina erklärt mir, wie Sprache unsere Körper prägt und warum „geheilt werden wollen“ manchmal mehr über die Gesellschaft verrät als über uns.Und natürlich reden wir auch über Sonnenblumen, gute Restaurants, Guilty Pleasures und die Magie von Access Intimacy – diesen Moment, in dem Freundschaft ganz automatisch barrierefrei wird. Aufzugtür auf für Sabrina Lorenz!Sabrinas Empfehlungen: Finns kunterbuntes Leben, Tag der pflegenden Eltern, Podcast "Inklusiv UNS" mit Raúl und TarekSabrinas InstagramDiese Folge wurde dir präsentiert von Schindler Aufzüge. Willst du noch mehr über Aufzüge erfahren und vielleicht mit uns ganz nach oben fahren, dann steig gern ein. Unter schindler.de/karriere findest du viele Möglichkeiten für Einsteiger und Senkrechtstarter.Steady: So kannst du meine Arbeit unterstützenHier findest du mehr über mich: WebsiteInstagramTwitterLinkedInDieser Podcast ist eine Produktion von Schønlein MediaProduktion und Schnitt: Tim RodenkirchenCoverart: Amadeus Fronk Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kaum eine Woche vergeht, in der nicht eine neue Idee durch die Arena getrieben wird, wie wir den Sozialstaat zusammen kürzen müssen. Zu teuer, nicht mehr finanzierbar, wir müssen alle mehr Eigenverantwortung zeigen, heißt es. Aber sind die Ausgaben für den Sozialstaat wirklich explodiert? Und was soll das eigentlich konkret heißen, mehr Eigenverantwortung, wenn wir krank werden, in Rente gehen oder wenn wir im Alter auf Pflege angewiesen sind? Und warum stehen auch Ausgaben für Kinder, Jugendliche oder Menschen mit Behinderungen auf dem Prüfstand? Der Angriff auf den Sozialstaat ist ein Kernprojekt der Merz-Regierung, das zeigt aktuell auch die Grundsatzrede von Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (die sie allerdings nach unserem Redaktionsschluss gehalten hat). Höchste Zeit, mal genauer auf die Debatte und mögliche Antworten zu schauen. Nachtrag: Die Sozialleistungsquote 2024 liegt sogar etwas niedriger, als von uns im Podcast genannt, nämlich bei 31 Prozent (statt 31,2 Prozent). Das liegt an revidierten BIP-Zahlen. Siehe in den Quellen Dullien/Rietzler (2025).
Die SBB und der Flughafen Zürich wollen mit den Sunflower-Bändeln einen Beitrag zur Inklusion leisten. Der Bändel macht auf unsichtbare Behinderungen aufmerksam. Weitere Themen: · Winterthurer Stadtparlament kritisiert Bund · Ex-Lehrkräfte kritisieren Schulleitung des Bildungszentrums Careum
Ruth Firmenich (BSW), Abgeordnete des Europaparlaments, war als Wahlbeobachterin der Parlamentswahlen in der Republik Moldawien vor Ort. Im Interview mit den NachDenkSeiten berichtet sie von massiven Behinderungen der Wähler aus Transnistrien, Russland und Belarus, ihre Stimmen abzugeben. Während die in der Wahl bestätigte Regierungspartei sowie die Leitung der Wahlbeobachtungskommission die Wahl trotz russischer Manipulationsversuche alsWeiterlesen
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
05.09.2025 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
Karl Brandt – einst dem ärztlichen Eid verpflichtet, wurde er zu einem der zentralen Täter im medizinischen Apparat des NS-Regimes. Als Hitlers persönlicher Arzt und führender Organisator des sogenannten „Euthanasie“-Programms war er maßgeblich an der Ermordung Zehntausender Menschen beteiligt – darunter Kinder, Kranke und Menschen mit Behinderungen. Später trug er Verantwortung für grausame Menschenversuche in Konzentrationslagern. Brandts Karriere zeigt auf erschreckende Weise, wie medizinisches Wissen pervertiert und in den Dienst einer mörderischen Ideologie gestellt werden konnte. Sein Handeln markiert den radikalen Verrat an jedem ethischen Anspruch, den die Heilberufe verkörpern. Diese Folge ist keine Täterbiografie, sondern ein Erinnern an seine Opfer. Es geht darum, ihre Stimmen – die oft verstummt sind – hörbar zu machen und Brandts Schuld nicht dem Vergessen zu überlassen. Denn wer die Grenze zwischen Heilen und Vernichten überschreitet, darf in der Geschichte nicht als bloßer Funktionär erscheinen, sondern muss als das benannt werden, was er war: ein Verbrecher in ärztlichem Gewand.
Kinder mit Behinderungen haben ein Recht drauf, gemeinsam mit allen anderen Kindern zu lernen. Und trotzdem finden ihre Eltern oft keine Regel-Schule, die das Kind aufnimmt. Was Inklusion in der Schule angeht, hapert es also. Aber besonders schlecht läuft es anscheinend in Baden-Württemberg. Woran liegt das? Was muss sich ändern? Christine Langer im Gespräch mit Prof. Kerstin Merz-Atalik, PH Ludwigsburg
Die Zentralwohlfahrtstelle der Juden in Deutschland (ZWST) ist der kleinste Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege mit 120 Angestellten. Seit 1917 unterstützt sie das jüdische Leben in Deutschland. In Berlin betreibt ZWST das Kunstatelier "Omanút", das Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen kostenlos berät. Von Jens Rosbach
Eine gute Mutter - die wäre Natacha gerne geworden, erzählt sie. Doch schwanger zu werden, ist für die 39-jährige Belgierin schon lange nicht mehr auf natürlichem Weg möglich. Und zwar, weil andere das so entschieden haben. Mit Mitte zwanzig wurde Natacha zwangssterilisiert - weil sie eine geistige Behinderung hat. Mittlerweile sind Zwangssterilisationen bei Menschen mit Behinderungen in Belgien verboten, in zwölf EU-Ländern jedoch noch immer erlaubt. Die Journalistin Katrin Kleemann taucht in dieser 11KM Folge ein in Natachas Schicksal und hinterfragt, was Betroffene und brauchen - rechtlich und gesellschaftlich. Katrins Film für ARTE “Kein Recht, Mutter zu sein?” findet ihr unter diesem Link: https://www.arte.tv/de/videos/120880-005-A/re-kein-recht-mutter-zu-sein/ In Kanada werden bis heute indigene Frauen zwangssterilisiert. Unsere 11KM Folge dazu findet ihr hier in der ARD Audiothek: https://1.ard.de/11KM_Zwangssterilisierung Hier geht's zu “Die Neue Norm” - unserem heutigen Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-neue-norm/70153468/ Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Balthasar Hümbs Mitarbeit: Nadja Mitzkat und Lisa Hentschel Host: David Krause Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp, Regina Staerke und Jürgen Kopp Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Janis Mc David ist ein Inklusionsvorreiter, der ohne Arme und Beine zur Welt kam. Er ist Vortragsredner und liebt es, Menschen zum Nachdenken anzuregen. Er setzt sich für eine Gesellschaft ein, die ermutigt und ermöglicht – statt auszubremsen. In seinem neuen Buch „All Inclusive“ zeigt er, wie Menschen mit Behinderungen gerade in Zeiten des Fachkräftemangels eine wertvolle Bereicherung für das Arbeitsumfeld sein können – und warum in ihnen viel ungenutztes Potenzial steckt. In diesem Podcast erzählt er, warum ihn das „Realistische“ nicht interessiert. Denn alles, was er erreicht hat, galt als unrealistisch: ein Schwimmrekord, eine Rennlizenz oder der Aufstieg zum Kilimandscharo. Hier geht's zu unserem Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/sendung/based-on-a-true-story-die-koenige-von-malle/14579351/
Anlässlich des Global Accessibility Awareness Day sprechen wir mit Ediz Kiratli, UX-Experte und Leiter des Arbeitskreises Barrierefreiheit bei der German UPA, über die Auswirkungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG), das ab dem 28. Juni 2025 in Kraft tritt. Im Zentrum steht, welche Verantwortung UX-Professionals bei der Umsetzung digitaler Barrierefreiheit tragen – konzeptionell, strategisch und operativ. Es geht um häufige Missverständnisse, rechtliche Anforderungen, branchenspezifische Implikationen und konkrete Handlungsempfehlungen für UX-Teams. Ergänzt wird das Gespräch durch einen Ausblick auf KI-gestützte Unterstützung, Tipps für inklusive Usability-Tests sowie persönliche Erfahrungen aus der Praxis. Ein unverzichtbarer Deep Dive für alle, die Barrierefreiheit nicht nur als Pflicht, sondern als UX-Kernkompetenz verstehen. | ZEITSTEMPEL [00:00] Einführung & Vorstellung von Ediz Kiratli | [01:45] Bedeutung des Global Accessibility Awareness Day | [03:00] Entwicklung digitaler Barrierefreiheit | [04:30] Häufige Missverständnisse und Irrtümer | [06:00] Was regelt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG)? | [08:30] Branchen & Produkte, die besonders betroffen sind | [12:00] Die Rolle von UX bei der Umsetzung des BFSG | [14:45] Interface-Gestaltung: Herausforderungen & Perspektiven | [16:30] Von Anfang an mitdenken: Accessibility im Projektprozess | [19:30] Tools & Methoden zur Prüfung auf Barrierefreiheit | [21:00] Inklusive Usability-Tests mit Menschen mit Behinderungen | [23:00] Einfluss von Designsystemen und Komponentenbibliotheken | [25:00] Wie Developer & Teams motiviert werden können | [27:45] Kritische Reflexion zu Übergangsfristen | [30:30] Wirtschaftliche Hürden & Lösungsstrategien | [34:00] Argumentationshilfe für Entscheider | [37:00] Gesetz als Mindeststandard – was jetzt zählt | [40:30] Wünsche für die UX-Community | [41:30] KI & Automatisierung als Unterstützer | [44:00] Erste Schritte für Accessibility-Einsteiger | [45:45] Strukturelle Veränderungen in Organisationen | [48:00] Mitwirken im AK Barrierefreiheit | | INFORMATIONEN ZUM GAST Ediz Kiratli ist seit über 15 Jahren in der UX-Branche tätig und aktuell als Referent für Usability bei der VBG aktiv. Zudem leitet er seit zwei Jahren den Arbeitskreis Barrierefreiheit der German UPA. Er steht für praxisnahe Aufklärung, strategische UX-Integration und die Weiterentwicklung barrierefreier Standards. LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ediz-kiratli-42000b5/ German UPA Arbeitskreis Barrierefreiheit: https://germanupa.de/arbeitskreise/arbeitskreis-barrierefreiheit | LINKS UND RESSOURCEN Gesetzestext BFSG: bmas.de/DE/Service/Gesetze/barrierefreiheitsstaerkungsgesetz.html | Color Contrast Analyzer: https://developer.paciellogroup.com/color-contrast-checker/ | WCAG 2.1 Standards: w3.org/WAI/WCAG21/quickref/ | BITV-Test: bitv-test.de | Frontally-Artikel zum GAAD: germanupa.de/magazin/frontally | | DANKE FÜR DEIN FEEDBACK UND SUPPORT Wenn dir diese Episode gefallen hat, freuen wir uns über dein Feedback! Abonniere unseren Podcast, teile die Folge mit deinem Team und hinterlasse uns gerne eine Bewertung auf deiner Plattform. Du willst selbst aktiv werden? Dann werde Teil des Arbeitskreises Barrierefreiheit – wir freuen uns über neue Perspektiven und engagierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter. www.germanupa.de |
In dieser Episode ist Mag.a Christine Steger, Behindertenanwältin der Republik Österreich, zu Gast. Sie erklärt, wie Behinderung im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention verstanden werden sollte, nämlich als Ergebnis gesellschaftlicher Barrieren, nicht individueller Defizite.Außerdem spricht sie im Gespräch mit Mimi Gstaltner über rechtliche Hürden, föderale Unterschiede, die Herausforderungen rund um Assistenz und Barrierefreiheit und die ungleiche Repräsentation von Menschen mit Behinderungen in Medien und Gesellschaft. Ein besonderer Fokus liegt auf den spezifischen Herausforderungen, mit denen Mädchen und Frauen mit Behinderungen konfrontiert sind von fehlender Barrierefreiheit in Gewaltschutzstrukturen bis hin zur mangelnden Sichtbarkeit in politischen und gesellschaftlichen Debatten. Christine Steger spricht darüber, warum Gewaltprävention in diesem Bereich nur mit intersektionalen Ansätzen gelingen kann.Links zur Folge:BehindertenanwaltschaftVerein Ninlil: Empowerment und Beratung für Frauen mit BehinderungInterview: Wie Österreich Menschen mit Behinderungen aussondertPodcastempfehlung der Woche:Gewalt – Die Neue Norm Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at
Kriminalstatistik vorgestellt: Zahl der Gewalttaten gestiegen - dafür weniger Straftaten, Fahndern gelingt ein Schlag gegen weltweites pädokriminelles Netzwerk: 79 Festnahmen und 1400 Verdächtige identifiziert, Laut Medienberichten zieht sich Elon Musk angeblich als Trump-Berater zurück, US-Präsident Trump will weitere Zölle bekanntgeben, Die Börse, Neue Einreiseregeln für EU-Bürger nach Großbritannien, 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beraten auf einem Gipfeltreffen in Berlin über mehr Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen, Arminia Bielefeld besiegt Bayer Leverkusen mit 2:1 im DFB-Pokal-Halbfinale, Schauspieler Val Kilmer gestorben, Das Wetter
In Paris haben sich Vertreter von rund 30 Staaten getroffen, die sich uneingeschränkt hinter die Ukraine stellen. Es war das dritte Gipfeltreffen der «Koalition der Willigen». Themen waren Sanktionen, militärische Unterstützung und eine europäische Schutztruppe. Mit dabei waren auch weniger Willige. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:23) In der «Koalition der Willigen» gibt es auch weniger Willige (04:48) Nachrichtenübersicht (09:33) Ukraine: Besatzung ist kein Frieden (15:43) Ostkongo: «Die, die geblieben sind, wirken tief traumatisiert» (21:32) Aufsichtsbehörde des NDB ist besorgt (25:05) Unglück am Sustenpass: Kampfjetpiloten erneut vor Gericht (29:46) Fall Dittli: Fragen stellen muss sich auch das Kantonsparlament (33:23) Wie denkt die künstliche Intelligenz? (38:42) Lehrstellensuche für Jugendliche mit Behinderungen
„Was machen Sie so?“ Als Autistin mit ADHS rasten Naomis Gedanken. Wie sollte sie antworten? Zehn Minuten lang leidenschaftlich von ihren Forschungen über „Behinderungen und Kirche“ erzählen? Oder war das nur eine höfliche Frage, die Leute stellen, wenn sie die Antwort nicht wirklich wissen wollen? Da es sich um eine christliche Einkehrtagung handelte, ging Naomi das Risiko ein und erzählte freimütig – doch dann wurde sie von einem anderen Christen beiseitegenommen und beschuldigt, egoistisch zu sein, weil sie zu lange geredet hatte. Das Ergebnis? Tiefe Traurigkeit, die Naomi dazu veranlasste, die Einkehrtage abrupt und vorzeitig zu verlassen.
Im Jahr 1967, im Alter von nur siebzehn Jahren, brach sich Joni Eareckson bei einem Badeunfall das Genick, was dazu führte, dass sie von den Schultern abwärts querschnittsgelähmt war. Sie flehte Gott an, sie zu heilen. Aber es sollte nicht sein. Gott hatte allerdings nach dieser menschlichen Tragödie erlösungsreiche Pläne für sein Kind: Joni würde das Leben von Millionen von Menschen mit Behinderungen verändern und vielen Gottes Liebe und Gnade zeigen, die in dieser zerbrochenen Welt leiden.