Der Literaturpodcast von Hamburger Abendblatt und dem Literaturhaus Hamburg mit Literaturhaus-Chef Rainer Moritz und Abendblatt-Kulturredakteur Thomas Andre.
Rainer Moritz und Thomas Andre

Der Österreicher Michael Köhlmeier legt sein persönliches Buch „Mein privates Glück“ vor. Kurz vor der Veröffentlichung starb seine Frau Monika Helfer.

Die Norwegerin Vigdis Hjorth legt ein schmales Werk über Glück und Unglück vor. Alkohol ist keine Lösung, ein Lottogewinn aber auch nicht.

Der Bestsellerautor aus Skandinavien ruft in „Jetzt beginnt das Leben“ in seiner Kindheit an. Das ist wieder absolut berührend.

Sonya Walger („Lost“) legt ihr Debüt vor. Es hat handelt von einem abwesenden Vater und hat viele gute Kritiken bekommen. Was sagt der Podcast?

Die Erfolgsautorin ist mit „Broder“ zurück. Es geht um Brüder. Und Kühe. Es geht um die pure Land-Härte in dieser neuen Folge.

Der Literaturpodcast ist jetzt eine Dreier-Party. Auch Buchhändlerin Can Mayaoglu hat eine Meinung zu Dana Vowinckels „Anton und Alma“.

Simone Buchholz kennt man als Thrillerkönigin. Ihr Essay „Über Söhne“ handelt nun von einem Teenager, seinen „Brüdern“ – und der Rettung einer Mutter.

Annette Dittert auf die Eins: „Dear Britain“ kommt gut an bei Leserinnen und Lesern. Gibt es aber gerade nicht wichtigere Themen? Oder tatsächlich ein Must-read?

Douglas Stuart ist seit seinem Debüt „Shuggie Bain“ ein Literaturstar. Sehr zu recht, findet zumindest Podcaster Thomas Andre. Für ihn ist der Mann ein großer, ein grandioser Autor. Der einen betörenden Realismus schreibt. Ohne Experimente und Postmodernismen. Letztere kann und darf man mögen, klar. Aber so eine Schwarte mit Dickens-Vibes ist halt gerne mal das Mittel der Wahl.

Statt Michael nun Michaela: Einer der berühmtesten Texte der deutschen Literatur erfährt ein Update. Wie soll man das verstehen?

Matthias Nawrat erzählt in "Das glückliche Schicksal" konzentriert von einem Jahrhundert voller Brüche. Außergewöhnlich!

Iryna Fingerovas grandioser Roman "Zugwind" handelt vom Verlust der Heimat. Und Deutschland. Er ist witzig und traurig.

Die Elsässerin Pascale Hugues setzt in "So voller Leben" ihrer Mutter ein Denkmal. Es ist die Geschichte eines Scheiterns - und noch vieles mehr.

Die beiden Podcaster wollten endlich mal einen Comic besprechen. Dabei sind sie an Alison Bechdels grandiose Amerikakomödie geraten.

An Karine Tuils Roman „Die Liebeshungrigen“ kommt man nicht vorbei. Die Erzählerin seziert Politik, Medien und Kultur im Nachbarland. Ein Pageturner!

Lena Gorelik setzt in ihrem neuen Buch allen Müttern ein Denkmal. Ist das aber wirklich ein Roman? Oder ist das eigentlich egal?

Die Debütantin Clara Leinemann erzählt in „Gelbe Monster“ von Charlie, die gegenüber ihrem Partner gewalttätig wird. Uff. Fesselnd und hart.

Lukas Rietzschel legt mit „Sanditz“ ein Opus magnum vor. Fast fünf Jahrzehnte und eine Familie namens Wenzel: Warum das jeder lesen sollte.

Nefeli Kavouras legt ihr Debüt vor - und alle sind begeistert. Dabei handelt der Roman von einem Tabuthema.

Der US-Pageturner der Saison kommt von Rachel Khong. Wie gut ist ihr Roman "Real Americans"?

Safae el Khannoussi ist ein Name, den man sich unbedingt merken muss, findet der Podcaster. Und was sagt die Podcasterin zu dem Roman "Oroppa"?

Kristof Magnusson und "Die Reise ans Ende der Geschichte": Ein BND-Mann stümpert sich nach der Wende durch den Osten. Wäre er doch in Rom geblieben!

Victor Schefés Debüt handelt von einem jungen Leben hinter der Mauer. Von einem Mann, der das Leben ohne Kompromisse leben will. Ein schnelles Buch

Der Roman "Trag das Feuer weiter" beschließt das autobiografisch inspirierte Projekt der Franco-Marokkanerin. Er ist ein Leseerlebnis.

Ozan Zakariya Keskinkılıç hat eines der sexuell explizitesten Bücher des Jahres geschrieben. Sind wir dafür etwa zu spießig?

Als DDR-Autorin erlangte sie Statur, veröffentlichte später 20 Jahre lang nichts – und schreibt ganz tolle Texte, wie sich jetzt wieder zeigt.

Karl Ove Knausgård und Helga Schubert, Wolf Haas und Ocean Vuong: Wir stellen die Roman-Hits 2025 vor. Nicht verpassen!

Linn Ullmann zählt zu den bedeutenden Autorinnen Skandinaviens. Ihr Buch „Mädchen, 1983“ ist autobiografisch, empörend und gut.

Dorothee Elmiger hat 2025 eins der prominentesten Bücher veröffentlicht. Für " Die Holländerinnen" gab's den Deutschen Buchpreis. Zu Recht?

Nelio Biedermann und sein Familienepos „Lázár“: Ist der Hype um den 22-Jährigen gerechtfertigt? Und was ist mit dem Sex?

Die deutsche Übersetzung erscheint vor dem amerikanischen Original. Hoppla! Wie gut ist "Long Way Home"?

Ein besonderes Buch von einer der arriviertesten skandinavischen Autorinnen. Hört rein in diese Folge von eurem Bücherpodcast. Wir wünschen gutes Hören und Lesen!

Niemand schreibt so akkurat über den Zeitgeist wie Leif Randt. Will man das aber lesen? Spoiler: Es herrscht Uneinigkeit bei den Podcastern.

Der Österreicherin Anna Maschik gelingt mit ihrem Debüt ein magischer Familienroman, den man so selten liest. Das muss gewürdigt werden!

Liliana Rivera Garza wurde ermordet, sie war 20 Jahre alt. Jahrzehnte später schrieb ihre Schwester ein bewegendes Buch über ihr Leben.

Den Namen Jegana Dschabbarowa haben die meisten vermutlich noch nicht gehört. Das neue Buch in Russland geborenen Schriftstellerin ist ungewöhnlich schon im Titel.

„Die Schwestern“ ist der neue, vielgelobte Roman von Jonas Hassen Khemiri. Der in New York lebende Schwede hat das Zeug zum Literaturstar, keine Frage.

„Gym“ ist der neue Roman Verena Keßlers – er spielt da, wo es um maximale Leibesertüchtigung geht. Originell!

Als Wein-Influencer auf Instagram und Youtube hat Johannes Quernheim bereits ein breites Publikum. Nun macht der durstige Marketing-Experte mit seiner neuen App "Grape Guru" dem Platzhirsch "Vivino" Konkurrenz.

Ayelet Gundar-Goshen erzählt in "Ungebetene Gäste" ein Geschichte über Schuld und Verdrängen. Ist das ein guter Thriller?

Antonia leidet unter einem unerfülltem Kinderwunsch. In Anne Sauers Debütroman geht es gleich mit einer Fehlgeburt los. Aber auch darüberhinaus ist die Lebensphase, in der sich die junge Frau befindet, mit viel Schmerz verbunden, emotionalem Dauerstress.

Jede Menge los beim Bücher-Podcast von Literaturhaus Hamburg und Hamburger Abendblatt! Der Ex-Literaturhaus-Chef Rainer Moritz ist jetzt auch Ex-Podcaster bei Next Book Please. Seine Nachfolgerin am Schwanenwik heißt Antje Flemming und sitzt ab sofort gemeinsam mit Abendblatt-Redakteur Thomas Andre gemeinsam am Mikrofon. Was ist noch neu? Der Name. Freut euch künftig auf frische Folgen des Literaturpodcasts Jetzt lass mich doch mal auslesen!

Ihr wollt wissen, welche Bücher für Podcaster Rainer Moritz die besten aller Zeiten sind? Dann hört diese Folge, die auch aus anderen Gründen eine besondere ist.

Next Book Please mag alberne Überschriften. Ihr auch? Die Frage ist überdies, ob Rainer Moritz Christian Krachts neuen Roman „Air“ mag. Er hat für diese Folge genau wie sein Podcastkollege Thomas Andre außerdem Kristine Bilkau und Ásta Sigurðardóttir gelesen. Es ist die letzte reguläre Podcast-Folge mit Rainer Moritz. Nicht verpassen!

Ist ein Buch über einen Ehebruch, in der der Autor autobiografisch schreibt, möglicherweise peinlich? Podcaster Rainer Moritz sieht dies zwiespältig. Thomas Andre hat wie Moritz für diese Ausgabe außerdem Steffen Kopetzky und Katja Petrowskaja gelesen.

Rainer Moritz prophezeit Tommie Goertz und seinem Roman „Im Schnee“ viele Fans. Thomas Andre erinnert sich angesichts der Lektüre von Helene Brachts „Das Lieben danach“ an die Bücher von Annie Ernaux und Neige Sinno. Beeindruckt sind beide Kritiker von den Kurzgeschichten des Rahlstedter Literaturgiganten Alexander Posch.

Diesmal sprechen die Next-Book-Please-Podcaster über die Nummer eins der Bestsellerliste: Takis Würgers neuen Roman „Für Polina“. Über die Qualität dieses Buchs kann man trefflich streiten.

Alan Murrin erzählt in „Coast Road“ vom Irland der Neunzigerjahre. Es war eine Zeit, in der Frauen in Ehen unglücklich sein mussten. Die Dichterin Colette Crowley brach aus ihrem Familienleben aus und bezahlt dafür einen hohen Preis. Vom Ausbruch aus der Ehe handelt auch Julia Schochs autofiktionales Buch „Wild nach einem wilden Traum“. Hätte ein Mann dieses so schreiben können? Darüber sprechen die Podcaster. Der dritte Titel dieser Ausgabe ist Sara Gmuers rasanter Berlin-Roman „18. Stock“. Auch dort will eine Frau ausbrechen: aus dem Plattenbau im Ostteil der Hauptstadt.

Zwei Österreicher dominieren gerade die Bestsellerliste. Wolf Haas versucht sich mit seinem neuen Roman „Wackelkontakt“ an einem intertextuellen Hyperspiel. Einen Todesfall gibt es auch. Daniel Glattauer legt mit seinem Dialog-Werk „In einem Zug“ einen Antiliebesroman vor. Zentrale Frage: Gibt es sie, die exklusive romantische Liebe? Samantha Harveys extraterrestrischer, mit dem Booker Prize ausgezeichneter Roman „Umlaufbahnen“ berichtet von Raumfahrern und ihrem Blick auf die Idee – ein außergewöhnliches Setting, Tatsache.

Zum Jahres-Kehraus gibt's die jeweilige Kritiker-Top-Ten mit jeder Menge Geschenketipps, bald wartet ja wieder der Baum. Spoiler: Überschneidungen ließen sich nicht vermeiden. Und: Dabei sind unter anderem Clemens Meyer, Daniela Krien, Sally Rooney und André Kubiczek.

Charles Lewinsky, der mächtig unerschrockene Schweizer Autor, legt mit „Täuschend echt“ einen raffinierten Roman über von Künstlicher Intelligenz geschriebene Texte vor. Im Mittelpunkt der Frau steht ein armer Tropf, der von seiner tatsächlich unsympathischen Gefährtin verlassen wurde. Was ihn zu einigen gemeinen, auch KI-generierten Sätzen veranlasst. Ein Buch im Buch, kann das gut gehen? Außerdem sprechen die Podcaster über Amor Towles‘ historischen Hollywood-Roman „Eve“ und Maria Messinas wiederentdecktes Kleinod „Das Haus in der Gasse“.