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In „Anton und Alma“ erzählt Dana Vowinckel von der Liebe zwischen einem Juden und einer Nicht-Jüdin vor dem Hintergrund des 7. Oktober 2023. Der Roman ist für den Deutschen Buchpreis nominiert. Im Gespräch zeigt sich die Autorin überrascht darüber. Vowinckel, Dana www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
In „Anton und Alma“ erzählt Dana Vowinckel von der Liebe zwischen einem Juden und einer Nicht-Jüdin vor dem Hintergrund des 7. Oktober 2023. Der Roman ist für den Deutschen Buchpreis nominiert. Im Gespräch zeigt sich die Autorin überrascht darüber. Vowinckel, Dana www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
In „Anton und Alma“ erzählt Dana Vowinckel von der Liebe zwischen einem Juden und einer Nicht-Jüdin vor dem Hintergrund des 7. Oktober 2023. Der Roman ist für den Deutschen Buchpreis nominiert. Im Gespräch zeigt sich die Autorin überrascht darüber. Vowinckel, Dana www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Bücher der Sendung:Shida Bazyar: "Die Lücken"Gerade wurde bekannt, dass dieser Roman auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis steht: als Anwärter für einen der fünf besten Romane des Jahres. Er spielt in dem fiktiven Dorf Heimesbach im Hunsrück. Es ist kein Geheimnis, dass Hermeskeil, Shida Bayzars Heimatstadt, dafür Pate gestanden hat. Es geht um das Schweigen nach den Verbrechen im Nationalsozialismus, die im Titel erwähnten "Lücken", die dieses Schweigen produziert und die Verantwortung, die es bedeutet, an einem solchen Ort zu leben. Leonie Berger hat das Buch gelesen und die Autorin getroffen.Hans Woller: "Thomas Mann. Ein politisches Leben." Der Film "Vaterland" sorgt derzeit für volle Kinosäle. Das Interesse an deutscher Geschichte, an Identität und an der Frage, wie Intellektuelle auf politische Krisen reagieren, scheint ungebrochen. Passend dazu ist eine neue Thomas-Mann-Biografie erschienen: "Thomas Mann. Ein politisches Leben" von dem Historiker Hans Woller. Jan Schönfelder hat das Buch gelesen und auch auf die Frage geantwortet: Brauchen wir wirklich noch eine weitere Thomas-Mann-Biografie?Monika Maron: "Vier Minuten"Die Autorin wurde in den 90er-Jahren durch ihren Roman "Flugasche" bekannt – das Buch über Umweltzerstörungen durfte in der DDR nicht erscheinen. Seitdem war sie Autorin des S. Fischer Verlags in Frankfurt am Main. Der beendete vor einigen Jahren die Zusammenarbeit mit ihr wegen vermeintlich politisch unkorrekter Aussagen zu Migration und Islam – was zu einer heftigen Feuilleton-Debatte führte. Die Autorin wurde im Juni dieses Jahres 85 Jahre alt. Vor Kurzem sind ihre Tagebücher erschienen. Und nun ein neuer Roman. Dirk Fuhrig stellt ihn vor.Marcus Andreas Mohr: "#verhaftet. Eine Ortsbegehung"Marcus Andreas Mohr ist Fotograf und Medienkünstler, Autor, Lyriker und arbeitet der Schnittstelle zwischen Bild, Text und Erinnerung: "Vielleicht ist Kunst nichts anderes als die Verwandlung von Verhaftung in Freiheit – und das Erzählen nichts anderes als der Versuch, diese Freiheit zu teilen." Dieser Erkenntnis liegt seine eigene Geschichte zugrunde, die ihn 1987 mit 15 Jahren für acht Wochen in eine Untersuchungshaftanstalt in Halle (Saale) brachte. Nun hat er diesen Ort noch einmal in Fotografien festgehalten und mit Texten kompiliert zu einem beeindruckenden Band. Im Gespräch erzählt er von dem künstlerischen Gang in die Vergangenheit. Books by People – Ein Siegel für menschengemachte Literatur Wie sollen wir in Zukunft wissen, ob wir ein menschengemachtes oder ein mit KI generiertes Buch lesen? Ein Siegel, das in Großbritannien entwickelt wird, soll Abhilfe schaffen. Lisa-Maria Röhling berichtet aus London.
Drees, Jan; Fuhrig, Dirk www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Fünf Autorinnen und ein Autor dürfen weiter auf den Deutschen Buchpreis 2026 hoffen. Ihre Romane haben es auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis geschafft. Auch das Debüt von Valeria Gordeev ist dabei. Drees, Jan www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Fünf Autorinnen und ein Autor dürfen weiter auf den Deutschen Buchpreis 2026 hoffen. Ihre Romane haben es auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis geschafft. Auch das Debüt von Valeria Gordeev ist dabei. Drees, Jan www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Es geht um "den wichtigsten Roman des Jahres", so jedenfalls der Anspruch bei der Verleihung des Deutschen Buchpreis 2026.
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Fünf Autorinnen und ein Autor dürfen weiter auf den Deutschen Buchpreis 2026 hoffen. Ihre Romane haben es auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis geschafft. Auch das Debüt von Valeria Gordeev ist dabei. Drees, Jan www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die Literaturagenten feiern mit auf dem Sommerfest des Literarischen Colloquiums Berlin und sammeln dabei viele Wirkungstreffer ein. Mit Bachmann-Preisträgerin Valeria Gordeev sprechen wir über ihren Debütroman "Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“, der für den Deutschen Buchpreis nominiert ist. Die norwegische Bestseller-Autorin Vigdis Hjorth fragen wir, warum Sie so gerne in Kneipen schreibt - mit Bier, Stift und Papier - genau wie die Erzählerin in ihrem neuen Roman "Der gute Mensch von Sandvika". Und Ingo Schulze verrät uns seinen literarischen Wirkungstreffer.
Bücher der Sendung:Eva Menasse: "Alleinruhelage"Ein Wochenendhaus am Waldsee – die aus Österreich stammende, meistens in Berlin lebende Schriftstellerin Eva Menasse war viele Jahre lang Mit- und später Alleinbesitzerin so einer Zuflucht und ihr neuer Roman knüpft daran an. Gelesen von Judith Heitkamp. Ingo Schulze: "Das Wasser im August"In Ingo Schulzes neuem Roman steht ein Schriftsteller im Mittelpunkt. Bettina Baltschev hat das Buch, das auf der Longlist den Deutschen Buchpreis steht, gelesen. Jaroslav Rudiš: "Wo die Toten sprechen"Der neue Roman von Jaroslav Rudiš erscheint pünktlich zum Gastlandauftritt Tschechiens auf der Buchmesse in Frankfurt. Tino Dallmann stellt die famose Roadnovel vor und hat dazu den Autor auf einem Friedhof getroffen.Michael Pedersen: "Der letzte Leuchtturm"Der Sommer geht zu Ende, und wer dieser Zeit und diesem Gefühl noch ein wenig nachhängen möchte, dem sei dieser Roman empfohlen. Es ist das Debüt des schottischen Autors, Sabine Frank hat es gelesen.Paula Fürstenberg: "Niewiedervereinigung. 100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit"Die Autorin erzählt in ihrem Buch, weshalb sich das Versprechen der Vereinigung von Ost und West für sie nicht eingelöst hat: Weil es seit 89/90 eine kontinuierliche Geschichte rechter Gewalt in Ostdeutschland gibt. Ludwig Lohmann stellt das Buch und seine Thesen im Gespräch vor.
Die Autorin Valeria Gordeev hat man 2023 beim Ingeborg-Bachmann-Preis kennengelernt. Spätestens seitdem weiß man, dass die 1986 in Tübingen geborene Berlinerin an ihrem Debütroman arbeitet, denn mit einem Auszug daraus, dem Text "Er putzt", hat sie den Preis in Klagenfurt gewonnen. Gerade ist das Buch erschienen und steht prompt auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis und wurde mit dem Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung für das beste Debüt des Jahres ausgezeichnet. "Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle" heißt der Roman. Unsere Kritikerin Corinne Orlowski hat ihn gelesen.
Dass ein Roman schon vor seinem Erscheinen für den Deutschen Buchpreis nominiert wird, spricht für dessen literarische Qualität. Aber nominierungs- und preiswürdig waren Ingo Schulzes Bücher schon öfter. Wie sieht es beim neuen mit dem Titel "Das Wasser im August" aus? Darüber diskutieren in unserer Reihe "Ein Buch, zwei Stimmen" unsere radio3-Literaturredakteurin Anne-Dore Krohn und der Kritiker Jörg Magenau.
In dieser Folge mit Meike, Anika, Robin und Clemens J. Setz: „Mein Leben als Noiseband“ von Clemens J. Setz, „Simsalabim, Simon Brenner“ von Luca Kieser und „Das Herz im Winter“ von Kevin Barry (Übersetzer: Thomas Überhoff). Ruckzuck ist die Lippe dick: Hinter den Kulissen des Bachmannpreises droht offenbar ein Pflasternotstand, weil all die verletzten Eitelkeiten rund um die Rückkehr von Insa Wilke als Juryvorsitzende zu tiefen Egowunden und einem veritablen Juror*innen-Exodus geführt haben. Wer hier bei wem am Schellenbaum gerüttelt hat – wir haben den Gossip! Apropos Schellenbaum: Wir sprechen auch über den Deutschen Buchpreis. Ein bisschen zumindest.
Anton Weyrothers Literaturpodcast, Episode 86:In Heinz Strunks Roman "Memories of Heidelberg" geht das Ehepaar Bertram und Isolde während ihres Heidelberg-Urlaubs jeden Abend im selben Restaurant essen und begibt sich damit aus Trägheit in eine Abwärtsspirale, die für ihre Ehe und ihr ganzes Leben symptomatisch ist. Der Roman wurde gerade für den Deutschen Buchpreis 2026 nominiert.Shoutout:Peggy Marchs offizieller Youtube-Kanal:https://www.youtube.com/watch?v=GdVyu7koyx8Bücher:"Memories of Heidelberg" auf Amazon: https://amzn.to/4xeDXsRni - mit natürlicher Intelligenz hergestellt: https://weyrother.net/ni/Meine Website "Anton Weyrothers Literaturbetrieb":https://weyrother.netAktuelle Podcast-Folgen:https://anchor.fm/anton-weyrotherMein Instagram: https://www.instagram.com/antonweyrother/?hl=de#strunk #heidelberg #buchpreis
«Manchmal wache ich auf und denke, es sei nur ein Traum gewesen.» Mit seinem Roman «Aus anderem Holz» ist der Berner Schriftsteller Giuliano Musio für den Deutschen Buchpreis 2026 nominiert - als einziger Schweizer. Weiter in dieser Sendung: · Sport und Spiel - das Open Air Gampel bietet mehr als Musik. Es zieht bezüglich Neuerungen ein positives Fazit.
Ihr Roman «Die Holländerinnen» hat Dorothee Elmiger zur Bestsellerautorin gemacht. Das Werk wurde mit dem Schweizer und dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Bei «Kulturplatz» gewährt die preisgekrönte Schriftstellerin seltene Einblicke in ihr Leben zwischen Appenzell und New York. Dorothee Elmiger verbringt ihre Zeit viel lieber schreibend am Pult statt im Licht der Öffentlichkeit. Für «Kulturplatz» macht sie eine Ausnahme. Sie zeigt Host Nino Gadient die Orte ihrer Kindheit in Appenzell und erzählt von ihrem Alltag in New York. Die Autorin schreibt keine klassischen Geschichten, sondern verwebt unterschiedliche Themen, Gedanken und Ebenen miteinander. Ihre Bücher gelten als anspruchsvoll und sorgen immer wieder für Diskussionen. Trotzdem erreicht die Schriftstellerin das grosse Publikum. Wie schafft sie das? Und wie verändert der Erfolg ihr Leben und ihre Literatur?
Die Bücher der Sendung:Miriam Carbe: "Unerwünschte Töchter" Die Autorin, die mit ihrem Debüt für den Deutschen Buchpreis nominiert ist, wurde 1967 als Kind einer deutschen Mutter und eines nigerianischen Vaters geboren. Wolfgang Schilling stellt das Buch vor.Emma Cline: "In die Schweiz""The Girls" hieß das Debüt der Amerikanerin, ihr zweiter Roman "Die Einladung" über eine Hochstaplerin war ein Bestseller und bekam glänzende Kritiken. Holger Heimann hat ihren neuen Roman gelesen.Veronika Peters: "Mehr Leben als geplant"Die Schriftstellerin schrieb u. a. einen Roman über ihre Jahre als Nonne in einer Abtei der Benediktinerinnen. Mit Anfang 30 trat sie aus dem Orden aus und heiratete den Schriftsteller Christoph Peters. Claudia Ingenhoven stellt ihr neues Buch vor.Andrew O'Hagan: "Maifliegen"Die 80er-Jahre in Schottland – den Sound zu einer Freundschaft zweier Jungs bieten New Order, The Smiths und Joy Division. Ein Roman über die Euphorie der Jugend und die Kraft der Musik. Eine absolute Empfehlung von MDR-Musikredakteur Hendryk Proske.Alex Capus: "Querfeldein"Den größten Erfolg hatte Alex Capus mit dem Buch "Leon und Louise", 2011 war er damit für den Deutschen Buchpreis nominiert. Jetzt hat der Schweizer einen neuen Roman vorgelegt. Ulf Heise hat ihn gelesen.
Franziska Gänslers Roman über zwei Jugendliche, die sich radikalisieren, steht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis.
Katharina und Jan machen eine Longlist-Gartenparty. Wer darf sich Hoffnung machen auf den Deutschen Buchpreis und hat man keine Ahnung von Literatur, wenn man kaum ein Buch von der Liste kennt? Bei einem Glas Paperback Punch ganz ohne Alkohol geben die beiden Tipps für Sommerbücher und dann gehts zurück in die Vergangenheit. Der All-Time-Favorite-Gast unserer Community darf in einer alten Lieblingsfolge nochmal über Lesebändchen und die Schönheit von Vorsatzpapier schwärmen..Alle Infos zum Podcast: https://ndr.de/eatreadsleep Mail gern an: eatreadsleep@ndr.de Alle Lesekreise: https://ndr.de/eatreadsleep-lesekreise Unseren Newsletter gibt es hier: https://ndr.de/eatreadsleep-newsletter Alle Infos zur Buchladen-Expedition: https://ndr.de/eatreadsleep-expeditionAlle Termine für die nächsten Live-Shows: http://ndr.de/eatreadsleep-livePodcast-Tipp: „Die Odyssee“https://1.ard.de/die_odyssee?cp=eatreadsleep Die Bücher der Folge:(00:17:38) Dita Zipfel „Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“, Suhrkamp (Tipp von Jan)(00:22:09) Anna Katharina Scheidemantel „Statt aus dem Fenster zu schauen“, Pola (Tipp von Katharina)(00:28:44) Nicola Denis „Wo die Kaffeekirschen leuchten“, Friedenauer Presse (Tipp von Jan)(00:30:46) Abby Jimenez „The Night we met“, dtv (Tipp von Katharina) (00:36:02) Klüpfel und Kobr: „Die Unverbesserlichen“, Ullstein (Bestseller-Challenge)(00:41:37) Prinz Harry: „Reserve“, Penguin(00:51:53) Raphaela Edelbauer: “Die Inkommensurablen”, btb (Tipp von Jan)(00:54:11) Pippa Curnick: "Indigo Wild", dtv (Tipp von Katharina)(01:14:43) Katherine Mansfield: „In einer deutschen Pension“, Hopfenberg und Katherine Mansfield: „Die Gartenparty“, Manesse (All time favourite)Ausgelost für die Bestseller-Challenge der nächsten Folge: Miriam Burdelski "Ist doch schön hier", Karl Blessing VerlagRezept für den Paperback Punch: www.ndr.de/kultur/buch/eatreadsleep-buechercocktail-fuer-sommer-2-2,ersbuechercocktail-100.htmleat.READ.sleep. ist der Bücherpodcast, der das Lesen feiert. Jan Ehlert, Daniel Kaiser und Katharina Mahrenholtz diskutieren über Bestseller, stellen aktuelle Romane vor und präsentieren die All Time Favorites der Community. Egal ob Krimis, Klassiker, Fantasy, Science Fiction, Kinder- und Jugendbücher, Urlaubsbücher, Gesellschafts- und Familienromane - hier hat jedes Buch seinen Platz. Und auch kulinarisch (literarische Vorspeise!) wird etwas geboten und beim Quiz am Ende können alle ihr Buch-Wissen testen und Fun Facts für den nächsten Smalltalk mitnehmen.
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat heute bekannt gegeben, welche Bücher im Rennen um den Deutschen Buchpreis 2026 sind. Auf der Longlist stehen zwanzig Titel. Was sich an dieser Auswahl ablesen lässt und welche Bücher zu den Favoriten für den mit 25.000 Euro dotierten Preis für den besten deutschsprachigen Roman gehören, darüber sprechen wir mit unserer Literaturkritikerin Nadine Kreuzahler.
Es ist ein schicksalhaftes Wiedersehen: 1920, die Malerin Baladine Klossowska begegnet dem Dichter Rainer Maria Rilke, sie verliebt sich leidenschaftlich, Rilke hingegen entfernt sich von ihr, sucht und braucht Rückzug und Ruhe zum Schreiben. Im Jahr von Rilkes 100. Todestag erzählt die Schriftstellerin Julia Franck die Geschichte der vergessenen Malerin Klossowska, von ihren Gefühlen und einer starken Liebe. "Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe" schreibt die liebestrunkene Baladine Klossowska an Rilke. Ihrer ungleichen Liebe ist die Malerin sich sehr bewusst. Julia Franck hat ihr Buch, frisch erschienen im Verlag Pfaueninsel, nach diesem Satz benannt.Für ihr schriftstellerisches Werk wurde Julia Franck vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet, erhielt 2007 den Deutschen Buchpreis für ihren Roman "Die Mittagsfrau", der in Bühnenbearbeitungen aufgeführt oder, wie auch ihr Roman "Lagerfeuer", verfilmt wurde.Über eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, über das Schreiben und die dazugehörige Recherche spricht Julia Franck bei NDR Kultur à la carte mit Andrea Schwyzer.(00:00:00) Intro(04:37) La vie en rose(16:05) Tosca (Oper) - "E lucevan le stelle"(24:45) Orpheus singt. 3 Sonette von Rainer Maria Rilke für gemischten Chor a cappella -(29:41) Sonate für Violine und Violoncello a-Moll - Allegro (1. Satz)(39:29) La bohème(47:39) Avalon
Lutz Seiler begann seine literarische Karriere mit Gedichtbänden. Richtig bekannt wurde er durch seine beiden Romane "Kruso" und "Stern 111", die jeweils den Deutschen Buchpreis sowie den Preis der Leipziger Buchmesse gewannen. Lutz Seiler lebt in Wilhelmshorst bei Potsdam, wo er für das literarische Programm der Peter-Huchel-Gedenkstätte verantwortlich ist. In diesen Tagen liest Lutz Seiler für den rbb seinen neuen Roman "Das tickende Herz" als Hörbuch ein. Tomas Fitzel hat ihn dabei getroffen.
Die Debatte mit Michael Brenner, Ursula Krechel und Sebastian Schirrmeister Moderation: Natascha Freundel Im deutsch-jüdischen Kontext haben die Begriffe „Heimat“ und „Exil“ ein besonderes Gewicht, ging es doch im Nationalsozialismus darum, der Ermordung zu entkommen. Wer nach 1945 nach Deutschland zurückkehrte – als „Minderheit einer Minderheit“ (Ursula Krechel) – erlebte oft ein zweites Exil, eine doppelte Heimatlosigkeit. Wie offen ist Deutschland heute für Menschen, die ihre Heimat aus verschiedensten Gründen verlassen? Über Exil-Erfahrungen gestern und heute, die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs „Remigration“, die neue europäische Abschottungspolitik und die Vielfalt migrationsgeprägter Literatur sprachen am 10. Juni 2026 in der W. M. Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin die Schriftstellerin Ursula Krechel, der Historiker Michael Brenner und der Literaturwissenschaftler Sebastian Schirrmeister. Eine Kooperation mit dem Leo Baeck Institut: https://fuf-leobaeck.de/ Michael Brenner ist Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie an der American University in Washington, D.C. Seit 2013 ist er Internationaler Präsident des Leo Baeck Instituts für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur. Sein jüngstes Buch heißt "Der lange Schatten der Revolution: Juden und Antisemiten in Hitlers München" (Suhrkamp, 2025). Ursula Krechel schreibt Gedichte, Romane, Essays, Theaterstücke. Ihr Roman „Landgericht“ (Jung und Jung, 2012) wurde mit dem Deutschen Buchpreis prämiert, 2025 erhielt Krechel den Georg-Büchner-Preis. Zuletzt erschienen der Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“ und der Essay „Vom Herzasthma des Exils“ (beide Klett-Cotta, 2025). Sebastian Schirrmeister ist Literaturwissenschaftler und forscht an der Universität Hamburg, Er ist Autor zweier Monografien zum deutsch-jüdischen ‚Exil‘ in Palästina/Israel („Das Gastspiel“, 2012 und „Begegnungen auf fremder Erde“ 2019) sowie vieler Aufsätze über deutsch-hebräische Literaturbeziehungen. Er ist auch aktiv im Jüdischen Salon in Hamburg. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:02:09 Der erste Gedanke: Heute über Exil sprechen 00:05:07 Deutsch-jüdisches Exil nach 1945 00:13:14 Begriff Remigration 00:15:49 Zweite Heimatlosigkeit? 00:23:33 Neues jüdisches Leben in Deutschland? 00:29:43 Jüdisches Leben nach dem 7. Oktober 00:34:33 EU-Asylpolitik heute (GEAS) 00:40:59 Migrationserfahrungen in der Literatur 00:43:51 Weltbürgerrecht? 00:50:26 Deutschland heute verlassen? 00:53:13 Publikumsgespräch (u.a. mit Raphael Gross, Bodo Ramelow) 01:14:40 Humanismus - Wie schaffen wir das? Mehr Infos und eine Fotogalerie s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de.
Die junge polnische Wissenschaftlerin Wanda bekommt 1983 die Erlaubnis, von Krakau nach Venedig zu reisen, um den Systemtheoretiker Mrugalski für ihre Forschung zu befragen. Aber schon bald wird klar, dass es um mehr geht. Sie scheint eine persönliche Rechnung mit dem Landsmann im Exil offen zu haben, die weit in die brutale europäische Vergangenheit führt, in den Zweiten Weltkrieg, sowjetische Gulags und Foltergefängnisse im sowjetisch kontrollierten Nachkriegs-Krakau und ins westeuropäische Exil. Gleichzeitig spürt Wanda im Polen der 80er Jahre, wie die Politik auch in ihr eigenes Leben eindringt. "Das glückliche Schicksal" stellt Fragen nach Schuld, Moral und Verantwortung. Darüber haben Nadine und Matthias gesprochen, als sie sich an der Freien Universität Berlin getroffen haben. Hier hat Matthias gerade eine Gastprofessur, während bei Nadine Erinnerungen an ihre Studienzeit hochkommen. Das Buch Matthias Nawrat: "Das glückliche Schicksal", Rowohlt, 272 Seiten. Die Bücher, über die Nadine und Matthias sonst noch sprechen: Matthias empfiehlt Anna Maria Ortese: "Neapel liegt nicht am Meer", Friedenauer Presse, 231 Seiten. Nadine empfiehlt Peggy Mädler: "Selbstregulierung des Herzens", Galiani Berlin, 304 Seiten. Der Autor Matthias Nawrat wurde 1979 im polnischen Opole geboren. Im Alter von zehn Jahren emigrierte er mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Biologie in Heidelberg und Freiburg im Breisgau, danach Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel/Bienne und lebt heute in Berlin. Er hat als Wissenschaftsjournalist gearbeitet, Erzählungen und Essays veröffentlicht, er schreibt Romane und Gedichte. Er wurde mit dem Fontane Literaturpreis und mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet und war sowohl für den Deutschen Buchpreis als auch für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Der Ort "Rostlaube" der Freien Universität in Berlin Dahlem.
Die Debatte mit Lukasz Tomaszewski, Martin Adam und Terézia Mora „Wir müssen bei Null anfangen.“ (Terézia Mora) Ungarn hat einen neuen Ministerpräsidenten: Péter Magyar hat den Rechtspopulisten Viktor Orbán besiegt und verspricht, das korrupte System seines Vorgängers zu beseitigen und Ungarn zu liberalisieren. Ähnlich wie schon drei Jahre zuvor Donald Tusk in Polen. Dessen Bürgerkoalition gewann 2023 gegen die PiS-Partei. Ist der Rechtspopulismus in Polen und Ungarn damit besiegt? Oder sind die Schäden am Rechtsstaat irreparabel? Weder Magyar noch Tusk sind links, doch bei allen Ähnlichkeiten gibt es deutliche Unterschiede zwischen Ungarn und Polen auf dem Weg zurück zu liberalen demokratischen Strukturen. Die deutsch-ungarische Schriftstellerin Terézia Mora nennt Magyar einen Populisten, der aber sehr inklusive Inhalte vertrete. Der ehemalige Warschau-Korrespondent Martin Adam beobachtet eine Schädigung des politischen Systems durch Illiberale, die nur mit eigenen, liberalen Ideen zu besiegen seien. Der ungarische Historiker Krisztián Ungváry zieht Parallelen zum Mauerfall 1989. Martin Adam ist freier Journalist und war bis September 2025 ARD-Korrespondent in Warschau und Host des Podcasts „In Polen“. Im Quadriga-Verlag ist sein Buch erschienen: „Experyment - Was wir aus Polens Kampf gegen den Rechtspopulismus lernen können“. Terézia Mora ist Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Übersetzerin. Für ihr literarisches Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis, dem Deutschen Buchpreis sowie dem Georg-Büchner-Preis für ihr Gesamtwerk. Kapitel: 00:00:00 Intro/ Der erste Gedanke 00:02:31 Aktuelle Aufbruchstimmung in Ungarn 00:06:49 Die Wende in Polen 2023 00:10:37 Lebensrealität unter FIDESZ und PiS 00:15:55 It´s the economy stupid- Es geht um Geld 00:22:38 Schreckgespenst EU-Austritt 00:29:40 Unterschiede Ungarn und Polen 00:31:16 Kann der Wandel schnell kommen? 00:36:40 Stolpersteine Gerichte und Präsident 00:40:23 Herausforderer sind keine Linken 00:48:45 Was kann Deutschland lernen? 00:54:57 Der Zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
2023 kann sich Charlotte Gneuß mit ihrem Debüt "Gittersee" Hoffnungen auf den Deutschen Buchpreis machen: Dann erreicht eine „Mängelliste“ von Autor Ingo Schulze die Jury - und das Buch kommt nicht auf die Shortlist. Zufall? Gezielte Beeinflussung? Von Anh Tran (Recherche) und Max Kuball (Text)
Für ihren Roman "Die nicht sterben" war Dana Grigorcea 2021 für den Deutschen Buchpreis nominiert. In ihrem neuen Buch "Tanzende Frau, blauer Hahn" erzählt die rumänisch-schweizerische Autorin Liebesgeschichten aus einem kleinen Ort in den Karpaten, der jeden Sommer vom Tourismus überrollt wird. Im Zentrum stehen ungleiche Paare und die Bedingungen, unter denen Liebe gelingen kann. Das Buch ist im Penguin Verlag erschienen. Sofie Czilwik hat es gelesen.
Ende der 1990er-Jahre wütet im Kosovo ein Krieg, Familien verlieren ihre Heimat, es wird gemordet, Leichen verscharrt, bis heute sind Menschen verschollen. Jehona Kicaj erlebte die Geschichte des Kosovo als Kind aus der Ferne. 1991 im Kosovo geboren, flüchten ihre Eltern nach Deutschland. Doch auch in der Diaspora sind der Krieg und seine Folgen spürbar und präsent.Jehona Kicaj hat darüber in ihrem Roman "ë" geschrieben. Sie thematisiert darin die Nachwehen, die Erinnerungen an Gewalt und Vertreibung, auch die Sprachlosigkeit. Mit "ë" stand Jehona Kicaj im Herbst auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und wurde jetzt mit dem Literaturpreis HANNA der Landeshauptstadt Hannover ausgezeichnet. Jehona Kicaj kennt Niedersachsen gut: in Göttingen hat sie studiert, arbeitet als Lektorin im Göttinger Wissenschaftsverlag De Gruyter Brill, hat in Hannover, zusammen mit Carl Philipp Roth, den Re:sonar Verlag gegründet.Zu Gast bei NDR Kultur à la carte spricht sie mit Martina Kothe über das Schreiben und ihre Arbeit.
Die Literaturagenten begeben sich mit einer neuen Krimireihe zurück in die "Stunde Null" in Berlin, bekommen eine eindringliche Buchempfehlung von Ilija Trojanow, erkunden die Hörspielfassung des Romans, den Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek als "das größte Leseerlebnis" ihres Lebens bezeichnete, stellen das Buch vor, das den alternativen Deutschen Buchpreis bekommen hat (den Preis der "Hotlist") und lassen sich ein ungewöhnliches Kochbuch vorstellen.
Zum zweiten Mal wird Baden-Baden Gastgeber des Bücherfestivals, das vom 06.11. bis 09.11. zahlreiche Autoren und Autorinnen präsentiert. SWR Kultur Literaturredakteur Carsten Otte spricht unter anderem mit Kaleb Erdmann, Autor des Buchs „Die Ausweichschule“. Als „heiteres Trauerbuch“ beschreibt Otte den Roman, der in diesem Jahr auch auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand. Dieser handelt vom Amoklauf am Erfurter Gutenberggymnasium 2002, den Autor Kaleb Erdmann selbst miterlebt hat. Für Carsten Otte ist „Die Ausweichschule“ deshalb auch ein autofiktionaler Roman über die Grenzen des Schreibens. Einer in dem die Tat aus Sicht des elfjährigen Erzählers geschildert wird. Der Amoklauf habe in den Schülerinnen und Schülern lange nachgewirkt, „in ihnen gegärt“, aber Kaleb Erdmann habe auch „diesen wunderbaren Roman geschrieben“, so Carsten Otte.
Die Krise der Buchbranche prägte auch die Frankfurter Buchmesse: Das mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Werk "Die Holländerinnen" war nicht lieferbar – ein Zeichen des Druckereisterbens. Zudem sank die Zahl der Aussteller gegenüber 2019. Albath, Maike; Aguigah, René; Porombka, Wiebke; von Oppen, Stephanie www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die Krise der Buchbranche prägte auch die Frankfurter Buchmesse: Das mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Werk "Die Holländerinnen" war nicht lieferbar – ein Zeichen des Druckereisterbens. Zudem sank die Zahl der Aussteller gegenüber 2019. Albath, Maike; Aguigah, René; Porombka, Wiebke; von Oppen, Stephanie www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Nach Melinda Nadji Aboni 2010 und Kim de l'Horizon im Jahr 2022 geht der Deutsche Buchpreis dieses Jahr wieder in die Schweiz: Mit ihrem Roman «Die Holländerinnen» gewinnt Dorothee Elmiger den Deutschen Buchpreis. Der Roman sei «ein Ereignis» und ein «faszinierender Trip ins Herz der Finsternis», begründet die Jury ihre Wahl.Warum ist dieses Buch so aussergewöhnlich? Was macht Dorothee Elmiger zu einer der aktuell aufregendsten Schweizer Schriftstellerinnen? Und was bedeutet dieser Preis?Darüber spricht Literaturredaktorin Nora Zukker in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Philipp LoserGast. Nora ZukkerProduktion: Sibylle Hartmann und Noah FendMehr über Dorothee Elmiger:Dorothee Elmiger gewinnt Deutschen Buchpreis mit «Die Holländerinnen»Sie spürt der Gewalt nach, und wir fragen uns: Dürfen wir das sehen? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Als erst dritte Schweizer Autorin überhaupt gewinnt Elmiger den renommierten Preis. Sie bekommt die Auszeichnung für ihr Buch «Die Holländerinnen». Dieses sei ein faszinierender Trip ins Herz der Finsternis, so die Jury. Weitere Themen in dieser Sendung: · Nach wochenlangen Demonstrationen hat der Präsident Madagaskar verlassen. Die Menschen protestieren etwa gegen die Armut im Land. · Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy wird am 21. Oktober seine Gefängnisstrafe antreten. Er wurde wegen dubioser Wahlkampffinanzierung verurteilt. · Die Schweizer Fussballnationalmannschaft der Männer hat im WM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien 0:0 gespielt. Damit ist die Qualifikation für die WM noch nicht fix.
In der Schweiz wohnen junge Erwachsene heute länger bei ihren Eltern als noch vor 20 Jahren. Das zeigt eine neue Erhebung des Bundesamtes für Statistik. Im Alter von 22 Jahren lebt die Hälfte der jungen Erwachsenen nicht mehr im Elternhaus – Frauen ziehen dabei im Schnitt früher aus als Männer. Weitere Themen: Die Schweizer Autorin Dorothee Elmiger gewinnt den diesjährigen Deutschen Buchpreis für ihren Roman "Die Holländerinnen". Der Preis gilt als einer der wichtigsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum und ist mit 25'000 Franken dotiert. Das Interview mit der Gewinnerin. Junge Männer in gelben Westen patrouillieren als selbst ernannte Sittenwächter auf Polens Strassen und suchen nach Frauen und Mädchen, die sie als «provokativ» empfinden, filmen sie und stellen sie auf Social Media an den Pranger. Frauenfeindliche Narrative würden in Polen auch von mächtigen Organisationen vorangetrieben, sagt der Investigativjournalist Tobias Ginsburg. Der US-amerikanische Kunstsammler Thomas Kaplan will seine Gemälde "fragmentieren", wie er es nennt. Mit Anteilsscheinen sollen so Werke von Rembrandt und co. auch für Normalverdienende erschwinglich werden. Dirk Boll, Kunsthändler und Vorstandsmitglied beim Auktionshaus Christie's, erklärt, warum das Angebot für Interessierte spannend ist - obwohl sie das Bild ja nie bei sich zu Hause aufhängen können.
Porombka, Wiebke www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
(00:55) Mit ihrem Roman «Die Holänderinnen» gewinnt die Schweizerin den Deutschen Buchpreis. Sie ist auch für den Schweizer Buchpreis nominiert. Weitere Themen: (05:45) «De l'Ombre à la Lumière »: Die Ausstellung im Photoforum Pasquart in Biel rückt die Westschweizer Fotografin Peggy Kleiber aus dem Schatten ins Licht. (10:28) Nach «Bleeding Edge» 2013 erscheint nun Thomas Pynchons «Shadow Ticket» – Ein Roman, der amüsiert, aber einen mit einer Spur Unbehagen zurücklässt. (14:42) Farben hören, Töne sehen: Das Phänomen der Synästhesie und Wassily Kandinsky.
Der mit 25.000 Euro dotierte Deutsche Buchpreis geht an die 1985 geborene Schweizer Schriftstellerin Dorothee Elmiger und ihren Roman „Die Holländerinnen“. Es ist die Entscheidung für eine literarische Kunst, die dunklen Ecken des Lebens zu erkunden und den Konjunktiv zu feiern.
Erleichterung in Israel nach Freilassung der letzten 20 lebenden Geiseln der Hamas, Rede von US-Präsident Trump im israelischen Parlament, Friedenserklärung zwischen Israel und Hamas in Ägypten unterzeichnet, Frankreichs wiederernannter Premier Lecornu benennt sein neues Kabinett, Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften, Dorothee Elmiger gewinnt Deutschen Buchpreis,Tropische Korallenriffe erreichen Kipppunkt, Das Wetter
Erleichterung in Israel nach Freilassung der letzten 20 lebenden Geiseln der Hamas, Rede von US-Präsident Trump im israelischen Parlament, Friedenserklärung zwischen Israel und Hamas in Ägypten unterzeichnet, Frankreichs wiederernannter Premier Lecornu benennt sein neues Kabinett, Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften, Dorothee Elmiger gewinnt Deutschen Buchpreis,Tropische Korallenriffe erreichen Kipppunkt, Das Wetter
Jubel in Israel: Die letzten noch lebenden 20 Geiseln sind frei, Rede von US-Präsident in der Knesset, Feierliche Unterzeichnung der Friedensvereinbarung zwischen Israel und der Hamas in Ägypten, Die Meinung, #mittendrin aus Nagold: Wehrdienst ja oder nein?, Weitere Meldungen im Überblick, Schweizer Schriftstellerin Dorothee Elmiger bekommt den Deutschen Buchpreis, Das Wetter
Zwei Touristinnen kommen in Regenwald ums Leben - auf dieser wahren Geschichte basiert der mit dem Deutschen Buchpreis prämierte Roman "Die Holländerinnen". Das Verschwinden der Frauen ist dabei gar nicht so zentral, sagt Autorin Dorothee Elmiger. Elmiger, Dorothee www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Jubel in Israel: Die letzten noch lebenden 20 Geiseln sind frei, Rede von US-Präsident in der Knesset, Feierliche Unterzeichnung der Friedensvereinbarung zwischen Israel und der Hamas in Ägypten, Die Meinung, #mittendrin aus Nagold: Wehrdienst ja oder nein?, Weitere Meldungen im Überblick, Schweizer Schriftstellerin Dorothee Elmiger bekommt den Deutschen Buchpreis, Das Wetter
Die Schweizer Autorin Dorothee Elmiger hat für ihren Roman "Die Holländerinnen" den Deutschen Buchpreis erhalten. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und zeichnet den besten deutschsprachigen Roman des Jahres aus. SWR Kultur-Literaturredakteur Carsten Otte stellt das Buch vor und bewertet die Jury-Entscheidung.
(00:39) Der neue Ballettdirektor am Theater Basel Marco Goecke feiert in Basel Premiere: Das Tanzstück «Der Liebhaber» ist eine gelungene Adaption der gleichnamigen Erzählung von Marguerite Duras. Weitere Themen: (05:10) Schwerpunkt Biodiversität und Stadtökologie am Basler Festival «Interfinity». (10:02) Wie die verstorbene Schauspielerin Diane Keaton in den 1970er Jahren das Frauenbild in romantischen Komödien umgekrempelt hat. (14:17) Auf den Punkt gebracht: Fondation Beyeler zeigt erste grosse Retrospektive zu japanischer Künstlerin Yayoi Kusama in der Schweiz. (18:37) Auseinandersetzung mit der Bipolarität: Deutscher Dramatiker Thomas Melle ist mit «Haus der Sonne» für Deutschen Buchpreis nominiert.
Das Wichtigste für Sie am Montag: Die letzten lebenden Geiseln aus dem Gazastreifen sollen nach zwei Jahren nach Hause zurückkehren. Herkulesaufgabe Haushalt: Gelingt Lecornus zweiter Anlauf? Und: Wer erhält den Deutschen Buchpreis?
An Caroline Wahl führt gerade kein Weg vorbei: Ihr neuer Roman „Die Assistentin“ liegt in nahezu jeder Buchhandlung und die Verfilmung ihres Bestsellers „22 Bahnen“ läuft erfolgreich in den Kinos. In Feuilletons und den sozialen Medien wird zeitgleich hitzig über die Qualität ihrer Bücher diskutiert, die die Bestsellerlisten anführen. Und über die Autorin selbst. Darf sie schreiben, was sie nicht selbst erlebt hat? Ist es vermessen, noch dazu für eine junge Autorin, den Deutschen Buchpreis bekommen zu wollen? Bei Freiheit Deluxe mit Jagoda Marinić spricht Caroline Wahl über all die Diskussionen, die der Begleitsound ihres großen Erfolgs geworden sind. Einige davon machen Caroline Wahl Angst. Sie sieht ihre neue Freiheit bedroht, die sie durch das Schreiben und Erfinden ihrer Figuren gewonnen hat. Die beiden sprechen darüber, wie es sich für Caroline Wahl anfühlt, frei von den Erwartungen anderer zu werden und warum sie aus ihrer Rolle als Assistentin ausbrechen musste. Beide denken, dass es Zeit für den Literaturbetrieb ist, sich der Gegenwart zu öffnen, die eben auch bestimmt wird von selbstbewussten jungen Autorinnen. Denn eines will Caroline Wahl nicht mehr: Stillschweigend aushalten, wenn andere über sie reden. Hier hört ihr… warum Freiheit für Caroline Wahl etwas komplett Neues ist (6:43) warum ihr früheres Leben ein Kompromiss war (9:42) dass sie sich nie zugehörig gefühlt hat (16:40) dass sie lange in einer Parallelwelt gelebt hat (22:03) dass sie auf ihren Lesungen auch mal Mist erzählt (26:17) warum sie jetzt über Kritik lächelt (31:20) warum sie zurückbeleidigen will (41:50) warum der Literaturbetrieb schön ist und schlimm (49:56) dass sie sich nicht mehr zurückhalten will (53:13) dass sie immer für etwas kämpfen möchte (59:10) dass sie auch mal einen Kack-Roman schreiben will (1:03:33) dass Kunst alles kann, darf und soll (1:15:35) was sie bei Vollgas auf der Autobahn empfindet (1:26:10) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Andrea Geißler, Juliane Orth und Christoph Scheffer Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Wollt Ihr noch mehr hören und erfahren? Hier unser Podcast-Tipp: extra3 - Bosettis Woche -extra 3 Bosettis Woche · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören!
An Caroline Wahl führt gerade kein Weg vorbei: Ihr neuer Roman „Die Assistentin“ liegt in nahezu jeder Buchhandlung und die Verfilmung ihres Bestsellers „22 Bahnen“ läuft erfolgreich in den Kinos. In Feuilletons und den sozialen Medien wird zeitgleich hitzig über die Qualität ihrer Bücher diskutiert, die die Bestsellerlisten anführen. Und über die Autorin selbst. Darf sie schreiben, was sie nicht selbst erlebt hat? Ist es vermessen, noch dazu für eine junge Autorin, den Deutschen Buchpreis bekommen zu wollen? Bei Freiheit Deluxe mit Jagoda Marinić spricht Caroline Wahl über all die Diskussionen, die der Begleitsound ihres großen Erfolgs geworden sind. Einige davon machen Caroline Wahl Angst. Sie sieht ihre neue Freiheit bedroht, die sie durch das Schreiben und Erfinden ihrer Figuren gewonnen hat. Die beiden sprechen darüber, wie es sich für Caroline Wahl anfühlt, frei von den Erwartungen anderer zu werden und warum sie aus ihrer Rolle als Assistentin ausbrechen musste. Beide denken, dass es Zeit für den Literaturbetrieb ist, sich der Gegenwart zu öffnen, die eben auch bestimmt wird von selbstbewussten jungen Autorinnen. Denn eines will Caroline Wahl nicht mehr: Stillschweigend aushalten, wenn andere über sie reden. Hier hört ihr… warum Freiheit für Caroline Wahl etwas komplett Neues ist (6:43) warum ihr früheres Leben ein Kompromiss war (9:42) dass sie sich nie zugehörig gefühlt hat (16:40) dass sie lange in einer Parallelwelt gelebt hat (22:03) dass sie auf ihren Lesungen auch mal Mist erzählt (26:17) warum sie jetzt über Kritik lächelt (31:20) warum sie zurückbeleidigen will (41:50) warum der Literaturbetrieb schön ist und schlimm (49:56) dass sie sich nicht mehr zurückhalten will (53:13) dass sie immer für etwas kämpfen möchte (59:10) dass sie auch mal einen Kack-Roman schreiben will (1:03:33) dass Kunst alles kann, darf und soll (1:15:35) was sie bei Vollgas auf der Autobahn empfindet (1:26:10) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Andrea Geißler, Juliane Orth und Christoph Scheffer Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Wollt Ihr noch mehr hören und erfahren? Hier unser Podcast-Tipp: extra3 - Bosettis Woche -extra 3 Bosettis Woche · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören!
Ihr Buch "Single Mom Supper Club" ist auf der Longlist des Deutschen Buchpreis und sie bei uns zu Gast: Jacinta Nandi spricht mit Katrin über Fiktion und Autofiktion in ihrem Roman, das Leben in Berlin und London und sehr sehr viel über Amber Heard.Nominiert für den Deutschen Buchpreis: Single Mom Supper ClubLustig und unterhaltsam ist das Buch - so viel steht fest. Aber ist es auch politisch? Jacinta dachte, sie hätte ein krass unpolitisches Buch geschrieben, aber am Ende kann sie wohl nicht anders, als politisch zu sein. In ihren Figuren stecken viele Widersprüche, ihre "Supper Club Moms" haben auch nicht wenig kriminelle Energie. Dennoch basieren einige der Geschichten, etwa wenn es um Rassismus im Alltag geht, auf echten Ereignissen in Jacintas Leben. Welche das sind - das erfahrt ihr in dieser Episode.Amber Heard vs. Johnny DeppIn Deutschland gibt es vermutlich niemanden, der 2022 so viel über die Hintergründe zum viral gegangenen Gerichtsprozess zwischen Amber Heard und Johnny Depp aufgeklärt hat, wie Jacinta. Als Katrin sie darauf anspricht, gerät sie - wie sie selbst sagt - sofort in den "TED-Talk-Modus". Uns ist das nur recht, denn wir haben es 2022 nicht geschafft, das Thema so umfänglich zu berichten, wie es das verdient hätte. Da es auch um Fälle sexualisierter Gewalt geht: Triggerwarnung (kommt aber auch im Podcast).Wir haben auch ein Buch geschrieben!Am 9. September erscheint „Resist! Weich bleiben in harten Zeiten“ beim Leykam-Verlag. Das Buch könnt ihr jetzt schon vorbestellen.Außerdem wollen wir am 12. September mit euch die Buchpremiere im Pfefferberg Theater in Berlin feiern. Wenn ihr dabei sein wollt, könnt ihr hier Tickets bestellen.Danke an alle, die den Lila Podcast unterstützenNoch immer hört ihr Feminismus auf Sparflamme. Darum freuen wir uns weiterhin über jede Unterstützung.Links und HintergründeWikipedia: Jacinta NandiInstagran: Jacinta NandiRowohlt: Single Mom Supper ClubAlle weiteren Links und Hintergründe findet ihr auf der Webseite zur Folge. Dort könnt ihr auch eure Kommentare hinterlassen. Und ihr findet dort auch ein Transkript zur Sendung als PDF. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.