POPULARITY
Categories
Livepodcast am 1. April um 19 Uhr im Sous Soul in Bern: Wer geht denn heute noch aus? Das Berner Nachtleben in der Krise Hier gehts zu den Tickets «Im Eriz hatte ich eher das Gefühl, dass ich schräg angeschaut werde, wenn ich nicht so bin, wie man es sich vorstellt.» Andrina Wälti ist 27 Jahre alt, arbeitet als Architektin in Zürich und wohnt an der Langstrasse. Sie gehört zur Mehrheit der jungen Menschen, die aus dem Eriz wegziehen. Im Bergdorf, gelegen am Fusse des Hohgant zwischen Thun und dem Emmental, leben heute 480 Personen, früher waren es deren 663. «Mein Grossvater hat den Betrieb in den 60er-Jahren gegründet. Nach meiner Lehre als Landmaschinenmechaniker haben mich meine Eltern angestellt. Über kurz oder lang werde ich die Schmitte übernehmen.» Remo Bühlmann arbeitet nicht nur mit seinen beiden Eltern zusammen, er wohnt auch immer noch im Elternhaus. Der 25-Jährige kann sich zwar durchaus vorstellen, auch mal wegzuziehen – wenn auch nicht weiter als nach Steffisburg – aber von Berufes wegen bloss für eine Weile. Zurück ins Eriz «Mit dem Töffli in den Ausgang war einfach nicht so cool. Ich war immer auf meine älteren Brüder angewiesen. Und so fing ich mit 15 Jahren in Bern eine Ausbildung an und habe das Eriz verlassen.» Dass Anita Spring wieder ländlich wohnen möchte, wenn sie Kinder hat, war für die 35-Jährige zwar klar. Aber dass sie ausgerechnet wieder ins Eriz zurückkehren würde, hätte sie nicht gedacht. Heute schätzt sie die Verbundenheit mit der Natur, die Tiere, den Fluss und den Skilift. Warum ziehen immer mehr Junge weg aus dem Dörfli? Was kann einen dazu bewegen, an einen Ort zurückzukehren, an dem man sich als Kind total unwohl gefühlt hat? Und wie verändert sich das Dorfleben, wenn die Gemeinde immer stiller wird? Darüber spricht Redaktorin Jasmin Jaun. Sie hat eine grosse Reportage über das Eriz geschrieben. Es ist eine von vielen kleinen Gemeinden in Randregionen im Kanton Bern, in denen es immer stiller wird und die Bevölkerungszahl schrumpft. Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann Zu Gast: Jasmin Jaun Sounds: Ane Hebeisen und Tobi Holz Der Text zum Podcast ist als Abschlussarbeit der Diplomausbildung Journalismus am MAZ entstanden. Die Autorin ist selbst im Eriz aufgewachsen und bis heute Wochenaufenthalterin. Hier gehts zum Artikel Die Zukunft eines Berner Bergdorfs: «Gott, wie habe ich das Eriz gehasst» – heute lebt Anita Spring wieder dort 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Weltweit verschlechtert sich die Lage der Frau dramatisch: Abtreibungsverbote, Bildungsverbote, brutales Vorgehen gegen Demonstrantinnen. Ausgerechnet in dem Moment, in dem Frauen besser ausgebildet sind und mehr Rechte einfordern, droht der antifeministische und autoritäre Backlash. Ob auf den Barrikaden, in geheimen Netzwerken oder mit leiser Beharrlichkeit – Frauen prägen weltweit Revolutionen. Und aktuell kämpfen sie vielerorts im Umfeld autoritärer, antifeministischer Gesellschaften: gegen Abtreibungsverbote in Teilen der USA und in Polen, gegen Bildungsverbote und massive Einschränkungen für Frauen in Afghanistan oder brutales Vorgehen gegen Demonstrierende im Iran. Zum Internationalen Frauentag rückt ihr oft übersehener Einfluss ins Zentrum. Die Frauen sind laut, vernetzt und unaufhaltsam. Die Autorin und Journalistin Shila Behjat («Frauen und Revolution») vermutet trotzdem einen Übergang in ein neues, ein weibliches Zeitalter. Überall dort, wo heute um Demokratie gerungen wird, sind Frauen an der Front. Und Autokraten scheinen die Freiheit der Frauen ebenso zu fürchten wie die Freiheit selbst. Die Historikerin, Journalistin und Autorin Leonie Schöler («Beklaute Frauen – Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen: Die unsichtbaren Heldinnen der Geschichte») zeigt zugleich, wie systematisch weibliche Geschichte verdrängt wurde. Wäre überliefert, was Frauen in Revolutionen, Wissenschaft, Kunst und Alltag tatsächlich geleistet haben, wäre das alte Bild vom überlegenen Mann und natürlichem Hausherrn so mächtig geblieben? Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März spricht Olivia Röllin mit den beiden darüber, was dieses weibliche Zeitalter sein soll, wie die Welt aussehen kann, wenn diese Freiheitsbewegungen erfolgreich wären, wo die solidarischen Männer sind und wie sich die Zukunft verändern würde, wenn Frauen sichtbarer wären.
Weltweit verschlechtert sich die Lage der Frau dramatisch: Abtreibungsverbote, Bildungsverbote, brutales Vorgehen gegen Demonstrantinnen. Ausgerechnet in dem Moment, in dem Frauen besser ausgebildet sind und mehr Rechte einfordern, droht der antifeministische und autoritäre Backlash. Ob auf den Barrikaden, in geheimen Netzwerken oder mit leiser Beharrlichkeit – Frauen prägen weltweit Revolutionen. Und aktuell kämpfen sie vielerorts im Umfeld autoritärer, antifeministischer Gesellschaften: gegen Abtreibungsverbote in Teilen der USA und in Polen, gegen Bildungsverbote und massive Einschränkungen für Frauen in Afghanistan oder brutales Vorgehen gegen Demonstrierende im Iran. Zum Internationalen Frauentag rückt ihr oft übersehener Einfluss ins Zentrum. Die Frauen sind laut, vernetzt und unaufhaltsam. Die Autorin und Journalistin Shila Behjat («Frauen und Revolution») vermutet trotzdem einen Übergang in ein neues, ein weibliches Zeitalter. Überall dort, wo heute um Demokratie gerungen wird, sind Frauen an der Front. Und Autokraten scheinen die Freiheit der Frauen ebenso zu fürchten wie die Freiheit selbst. Die Historikerin, Journalistin und Autorin Leonie Schöler («Beklaute Frauen – Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen: Die unsichtbaren Heldinnen der Geschichte») zeigt zugleich, wie systematisch weibliche Geschichte verdrängt wurde. Wäre überliefert, was Frauen in Revolutionen, Wissenschaft, Kunst und Alltag tatsächlich geleistet haben, wäre das alte Bild vom überlegenen Mann und natürlichem Hausherrn so mächtig geblieben? Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März spricht Olivia Röllin mit den beiden darüber, was dieses weibliche Zeitalter sein soll, wie die Welt aussehen kann, wenn diese Freiheitsbewegungen erfolgreich wären, wo die solidarischen Männer sind und wie sich die Zukunft verändern würde, wenn Frauen sichtbarer wären.
Die Autorin Claudia Rossbacher im Gespräch mit Alice Herzog.
Als Russland angreift, sind sich die Expert*innen sicher: Die Ukraine wird innerhalb weniger Tagen erobert. Es kommt anders: Land und Leute leisten bis heute erbitterten Widerstand. Die Autorin hielt sich kurz vor Beginn des Angriffskriegs 2022 in Kyiv auf. Sie beschreibt die letzten Tage vor dem russischen Überfall, und die ersten Stunden des Krieges, spricht mit Familien und Freund*innen in Kyiv. Manche müssen fliehen, andere entscheiden sich, zur Waffe zu greifen. Und sie schaut zurück, wie sich das Selbstbewusstsein der Ukrainer*innen seit der Annexion der Krim 2014 gewandelt hat. Von Inga Lizengevic DLF/ORF 2023
Die Autorin, Sexualpädagogin und Kulturwissenschaftlerin Madita Oeming hat es sich zur Aufgabe gemacht, unseren Blick auf digitale Sexualitäten zu verändern. Was das bedeutet, vor allem in Bezug auf die digitale Pubertät Heranwachsender, darüber sprechen wir in der aktuellen Podcast Folge. https://www.maditaoeming.de
„Der Bundestag ist eine reine Showveranstaltung. Redeschlachten und Abstimmungen sind nur Schauspiel für den Bürger.“ Für die ehemalige Bundestagsabgeordnete Joana Cotar sind Parteien und Raffgier elementare Probleme „unserer Demokratie“. Die Autorin von „Inside Bundestag“ schildert das politische Berlin als Selbstbedienungsladen und beschreibt die Macht der sogenannten Zivilgesellschaft - staatlich finanzierte NGOs, die als politisches Vorfeld dem Bürger gesellschaftliche Mehrheiten vorgaukeln sollen. Mit einem 15-Punkte-Plan plädiert Cotar für einen Neustart für Demokratie und Bürgerstaat. Ich würde mich freuen, wenn ihr meine unabhängige journalistische Arbeit unterstützt, damit ich auch in Zukunft weitermachen kann. Vielen Dank! Ich möchte mich auch ganz herzlich bei allen bedanken, die mich bereits unterstützen. Milena Preradovic Name: Milena Preradovic IBAN: AT40 2070 2000 2509 6694 BIC: SPFNAT21XXX oder https://paypal.me/punktpreradovic oder Cryptos Unterstützung in SOL und NAKMAK: 2CaVpf3NJEFdoUZeMAWvTK8aQzxQsMrgTBz5kWiH3Qvy Buchbestellung „Inside Bundestag“: https://www.buchkomplizen.de/inside-bundestag.html?listtype=search&searchparam=cotar Website Joana Cotar: https://joanacotar.de/ ----------------------------------------------- Website: https://punkt-preradovic.com Odysee: https://odysee.com/@Punkt.PRERADOVIC:f Telegram: https://t.me/punktpreradovic Linkedin: https://www.linkedin.com/in/milena-preradovic-4a2836147/?originalSubdomain=at Twitter: https://twitter.com/punktpreradovic Facebook: https://www.facebook.com/punktpreradovic/ Instagram: https://www.instagram.com/punktpreradovic/ theplattform: https://theplattform.net #politik #bundestag #parteien #cdu #spd #grüne #afd #steuergeld #ngo #zivilgesellschaft
Ohne Frauensolidarität, Frauennetzwerke und Räume nur für Frauen hätte es wohl kaum Emanzipation gegeben. Doch haben solche Veranstaltungen auch heute noch Sinn? Die Autorin und Künstler-Agentin Heike-Melba Fendel findet: eher nicht. Von Heike-Melba Fendel www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Ein Mitschnitt der Jour Fixe-Reihe „Kritische Gesellschaftsforschung“ vom 11. Februar 2026. Noch nie gab es so viel Reichtum – und das ist ein Problem für uns alle! In kaum einem anderen westlichen Land ist Vermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland – und die Schere geht immer weiter auf. In ihrem Buch „Unverdiente Ungleichheit. Wie der Weg aus der Erbengesellschaft gelingen kann“ zeigt Martyna Linartas das schockierende Ausmaß der Ungleichheit in der Bundesrepublik. Dass die Vermögen der Reichen von Generation zu Generation immer weiterwachsen, während jede sechste Person in Armut lebt, ist gesellschaftliches Dynamit. Die Autorin zeigt, dass es von unserem politischen Willen abhängt, daran etwas zu ändern, und wie eine gerechte Lösung aussehen könnte. In der heutigen Folge des mosaik-Podcast hört ihr einen Beitrag von und mit der Politikwissenschaftlerin Martyna Linartas, die zu Themen der Ungleichheit in der Vermögensverteilung sowie Umverteilung und Reichtum forscht. Im Rahmen der Jour Fixe-Reihe „Kritische Gesellschaftsforschung" hat sie ihr Buch, das 2025 bei rowohlt erschienen ist, vorgestellt. Seid also gespannt, wie der Weg aus der Erbengesellschaft – die wir auch in Österreich so gut kennen – gelingen kann. Foto: Norman Konrad
Nele ist leider krank, aber die liebe Juliane Streich springt erfreulicherweise ein: Die Autorin der Musikerinnen-Buchreihe "These Girls" kennt sich bestens aus im Popkosmos - und bringt eine Indierock-Expertise ein, bei der Tim mal ganz ordentlich die Lauscher spitzen muss.
Linden, Thomas www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Dass sich die Europäer nicht mehr auf die USA verlassen können, ist spätestens seit dem Wiedereinzug von Donald Trump ins Weiße Haus klar. In der aktuellen Ausgabe von Streitkräfte und Strategien spricht Host Anna Engelke mit Jana Puglierin über ihr neues Buch "Wer verteidigt Europa?". Die Autorin leitet das Berliner Büro der Denkfabrik European Council on Foreign Relations. Puglierins Kernthese: die Europäer müssen sich auf eine Zukunft einrichten, in der die Amerikaner nicht die Rollen spielen, die sie bislang gespielt haben. Die Sicherheitsanalystin erklärt, was das für die NATO bedeutet, wie sich das Bündnis verändert hat bzw. ändern muss und welche Aufgaben sie für die Europäer sieht. Weitere Themen im Gespräch sind die nukleare Abschreckung in Europa sowie das Verhältnis zu China und Russland. Das Land, so Puglierin, werde immer autokratischer, militaristischer und verschlossener und sehe inzwischen vor allem Europas Demokratien als Hauptgegner. Derweil hat Russland in den vergangenen Tagen die Ukraine weiter aus der Luft angegriffen. Stefan Niemann fasst die Lage zusammen. Er berichtet von zehntausenden Bewohnern in Kiew, die weiterhin unter Kälte und Dunkelheit leiden. Im Fokus steht auch die Stadt Odessa, wo wichtige Häfen in jüngster Zeit unter verstärktem Beschuss der russischen Angreifer stehen. US-Präsident Trump hatte verkündet, Machthaber Putin habe zugestimmt, eine Woche lang die Waffen ruhen zu lassen. Der Kreml will sich darauf aber offenbar nicht festlegen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Sicherheits-Analystin Jana Puglierinhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-402402.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Dark Matters - Geheimnisse der Geheimdienste https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:870aeeecdf31b1b9/
Im Landestheater Neuss ist aktuell das Stück Toxic #FreeBritney zu sehen. Generationen sind mit Britney aufgewachsen. Sie erlebte ihren Aufstieg zur Princess of Pop aus der amerikanischen Provinz – später wurde ihr Körper, ihre Persönlichkeit und ihr Privatleben in sämtlichen Medien auseinandergenommen und kommentiert. Zuletzt konnte sie sich erfolgreich aus der dreizehn Jahre dauernden, unzulässigen Vormundschaft ihres Vaters befreien, die ihr jeglichen Aspekt ihres täglichen Lebens bis in Kleinste diktiert hatte.Dazu passt der Song „Stronger“ von Britney Spears besonders gut. Die Autorin des Theaterstücks Jette Büschel sagt, dass Britney im Laufe der Zeit immer stärker wird – von Tag zu Tag. Genau dieses Wachsen, dieses Sich-Befreien, hört man auch im Song. Stronger steht für den Moment, in dem Britney anfängt, ihre eigene Stimme zu finden und sich aus Fremdbestimmung zu lösen.Das Theaterstück und der Song zeigen: Irgendwann ist Britney nicht mehr das kleine Mädchen ist, das sich herumschubsen lässt. Stronger markiert genau diesen Punkt: Britney emanzipiert sich von dem Bild, das andere von ihr haben, und übernimmt Verantwortung für ihr eigenes Leben. Daraus kann man lernen, dass Stärke bedeutet, sich nicht länger definieren zu lassen – sondern selbst zu entscheiden, wer man ist und wofür man steht. Und so ist #freeBritney zu einer Bewegung geworden, sich gegen die toxische Übergriffigkeit der Medien insbesondere gegenüber jungen Frauen zu wehren.Neben der Autorin des Stücks Jette Büshel sind in dieser Folge auch die Schauspielerinnen Kati Hintzen und Annalisa Hohl zu hören, die die Britney in dem Theaterstück spielen.Foto © Mark SeligerHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/5QhBKPqsnX1uY9fZNaAtZg?si=b000c85ca7514070Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
123 – Nemsis Töchter: Wenn sie wüsste! In der ersten Folge 2026 sprechen wir über zwei Bücher, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten – und doch perfekt miteinander korrespondieren. Es geht um weibliche Wut, systemische Unterdrückung, toxische Beziehungen, alte Rollenbilder und überraschende Thriller-Twists. Der perfekte Einstieg ins neue Jahr – zwischen Theorie und Praxis, zwischen Empowerment und Nervenkitzel. 1. Tara Louise Wittwer – Nemesis Töchter Der Titel ist Programm: „Nemesis Töchter – 3000 Jahre zwischen Female Rage und Zusammenhalt“ ist ein mitreißendes Sachbuch mit radikalem Blick auf die Geschichte weiblicher Unterdrückung. Tara Louise Wittwer analysiert, warum Frauen bis heute so selten solidarisch miteinander umgehen, zeigt die historischen Wurzeln von patriarchaler Macht und benennt die Systemfehler. Die Autorin zieht eine Linie von der griechischen Mythologie bis zur Popkultur, vom Patriarchat über Pick-Me-Girls bis hin zu toxischer Weiblichkeit – mit jeder Menge konkreter Begriffe, feministischem Klartext und inspirierenden Literaturempfehlungen. Absoluter Lesetipp für alle, die besser verstehen wollen, wie Unterdrückung funktioniert – und wie man sie aufbrechen kann. 2. Freida McFadden – Wenn sie wüsste Ein Thriller, der unter die Haut geht: Millie wird aus dem Gefängnis entlassen und bekommt überraschend den Job als Hausmädchen bei einer scheinbar perfekten Familie. Doch schon bald macht Hausherrin Nina ihr das Leben zur Hölle. Oder ist es andersrum? Freida McFadden erzählt diesen Psychothriller mit starken Wendungen, wechselnden Perspektiven und einem Twist auf der letzten Seite, der alles verändert. Was als klassischer Thriller beginnt, wird zur hochspannenden Geschichte über Macht, Manipulation und weibliche Rache. Wer Tara-Louise Wittwers Analyse gelesen hat, wird sich bei diesem Roman bestens mit dem „System“ auskennen. Und bekommt dazu einen verdammt cleveren Pageturner. Für wen ist diese Folge? Für alle, die gerne feministische Debatten führen – oder endlich mal verstehen wollen, worum es dabei eigentlich geht. Für Thriller-Fans, die eine starke Heldin nicht nur ertragen, sondern feiern. Für Leser*innen, die sich fragen, warum Sprache, Macht und Sichtbarkeit so eng zusammenhängen. Und für alle, die Bücher lieben, die etwas in Bewegung setzen.
Im heutigen Infomagazin erklären wir, wie das Dreikönigsfest in Polen gefeiert wird. Wir sprechen auch über die sogenannte „Second Generation“ – Menschen mit polnischem Migrationshintergrund, die ihre Kindheit und Jugend in Deutschland verbracht haben oder als Kinder gemeinsam mit ihren Eltern dorthin migriert sind. Ausserdem: Im Rahmen unserer Sendereihe „Aus dem Archiv der Deutschen Redaktion“, bringen wir Fragmente eines epischen Werks der polnischen Literatur: „Noce i dnie“ – „Nächte und Tage“ (1932) von Maria Dąbrowska. Die Autorin erhielt den Nobelpreis zwar nie, war jedoch gleich viermal für diese Auszeichnung nominiert. Was steckt hinter dem anhaltenden Erfolg dieses Romans?
Vor einem Jahr endete das über 50-jährige Regime der Assad-Familie in Syrien. Die Autorin und Schauspielerin Lubna Abou Kheir und der Migrationsexperte Ashti Amir flüchteten vor Jahren in die Schweiz. Wie beurteilen sie die Entwicklungen? In die riesige Hoffnung hat sich viel Enttäuschung gemischt. In Syrien haben die militärischen Auseinandersetzungen nie aufgehört. Dies beobachtet Ashti Amir, der im November in Syrien war und der ein kleines Hilfswerk aufgebaut hat. Selbst Hilfslieferungen könnten nicht gefahrenlos transportiert werden. Die Autorin und Schauspielerin Lubna Abou Kheir gehört der Minderheit der Drusen an. Diese Minderheit wurde in Syrien letzten Sommer Opfer von Angriffen. Die Koexistenz der Minderheiten sei die grösste Herausforderung Syriens. Angst haben beide vor der Islamisierung des Landes, sie haben kein Vertrauen in den Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa. Wie haben sie das letzte Jahr erlebt? Welche Probleme und Lösungsansätze sehen sie? Lubna Abou Kheir und Ashti Amir sind nach einem Jahr wieder gemeinsam zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Die Autorin und Ärztin Dr. Ronja Lutz fasst die umfangreichen gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Fabrikzucker zusammen und zeichnet sechs Jahrzehnte lobbyfinanzierte Desinformation und Korruption nach. «Zucker ist die Einstiegsdroge.»Diesen Satz hörte ich zum ersten Mal, als ich im Rahmen einer einjährigen Wildnisausbildung permanent in der nordamerikanischen Wildnis lebte. Eine Gruppe von sieben Menschen wollte lernen, sich auf indigene Art und Weise in der Wildnis zurechtzufinden. Ein den gesamten Lebensstil beeinflussender Faktor war die Ernährung. Es gab keinen Zucker, kein Mehl, keine Nudeln und keinerlei verarbeitete Produkte. Nie zuvor habe ich so viel über Nahrung und ihre Auswirkungen auf meinen Körper gelernt. Dabei spielte Fabrikzucker eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund hatte ich die Ärztin, Mutter und zweite Vorsitzende der Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB e. V. zu einem Gespräch über ihr aktuelles Buch «Der Welt-Zucker-Betrug» eingeladen. In diesem Buch beschreibt sie „sechs Jahrzehnte zwischen Desinformation und Korruption” rund um Fabrikzucker. Sie fasst die seit 1962 gut belegten gesundheitsschädlichen Wirkungen von Zucker zusammen und beschreibt die von der Zuckerlobby finanzierten „Strategien zur Verteidigung des Fabrikzuckers”. Dazu zählen die Erzeugung von Verwirrung sowie die Beeinflussung von Forschung, Öffentlichkeit und Politik. Angesichts der immensen Schäden und Krankheiten, die durch den übermäßigen Konsum von verarbeitetem Zucker und Auszugsmehl entstehen, wird deutlich, wie viel «Überzeugungsarbeit» in den letzten sechs Jahrzehnten geleistet werden musste, damit Zucker weiterhin als Nahrungsmittel akzeptiert und teilweise sogar empfohlen wird. Ich bespreche mit Dr. med. Ronja Lutz, wie eine Ernährung aussehen kann, die relevante Mengen von Fabrikzucker vermeidet und wie sich diese in einer «Gesellschaft auf Zucker» integrieren lässt. Zum Ende ihres Buches schreibt sie diesbezüglich: «Wir entscheiden, wie wir leben und uns ernähren wollen, nicht die Industrien, deren potenzielle Kunden wir sind und die versuchen, uns über Werbekampagnen zu suggerieren, wir bräuchten ihre Produkte, um glücklicher, zufriedener oder gesünder zu sein.» Artikel und Video: https://www.barucker.press/p/welt-zucker-betrug-lutz Das Buch von Dr. Lutz: https://emu-verlag.de/Der-Welt-Zucker-Betrug/65479 Produktionskosten: ca. 1700 € Eine Screen-Talk-Produktion: https://www.screen-talk.de Weitere Produktionen ermöglichen: https://www.barucker.press/p/meine-arbeit-ermoglichen
Sie ist vielleicht die bekannteste Amerikanerin in Deutschland, die Entertainerin Gayle Tufts. Aufgewachsen in Brockton/Massachusetts, die Mutter ist Supermarktkassiererin, der Vater Barkeeper, erlebt sie ihren ersten großen Bühnenmoment schon als Kind. Später verliebt sie sich in Berlin, mittlerweile lebt sie seit mehr als 30 Jahren dort. Nicht nur, aber auch wegen der ersten Amtszeit des US-Präsidenten Donald Trump, beantragt sie 2017 zusätzlich die deutsche Staatsangehörigkeit. Die Autorin, Sängerin und Entertainerin blickt bei 3nach9 auch auf das vergangene Jahr zurück. Ob die zweite Amtszeit von "The Orange Monster" – so nennt sie Donald Trump bei ihren Bühnenshows –, der Tod des Papstes oder die Bundesregierung ihr mehr Kopfzerbrechen bereitet, wie gefährlich es tatsächlich für sie sein kann, sich politisch zu äußern, wenn sie auch künftig in die USA einreisen möchte und von welcher amerikanischen Weihnachtstradition sie nicht lassen kann, berichtet das Multitalent bei 3nach9.
Jane Austen wird 250 und bleibt erstaunlich aktuell. Warum ihre Liebesgeschichten, Heldinnen und Beziehungsmodelle bis heute Leserinnen und Leser faszinieren.
Brendel, Gerd www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Brendel, Gerd www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Brendel, Gerd www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Hempel, Berit www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Fast jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. 104 waren es im letzten Jahr. Die Autorin und Filmemacherin Julia Friedrichs hat mit ihrem Team zu den Fällen recherchiert, mit Freundinnen und Angehörigen der Opfer gesprochen, mit Kriminologen und Politikern - immer mit der Frage: Wie kann es sein, dass Frauen in Deutschland immer noch nicht ausreichend geschützt werden? In der ZDF-Dokumentation “Weil du mir gehörst! Wenn Männer ihre Frauen töten” zeigt Friedrichs die Schicksale von ermordeten Frauen auf. “Mir ist ganz selten eine Recherche so nahegegangen”, sagt die Journalistin im Gespräch mit Anne Will.
Die Autorin ist selbst ehemalige Hautpflege-Bloggerin, kennt sich also in dieser Welt gut aus. Ein unterhaltsamer Thriller aus der Welt von Social Media und Co.: »Belladonnas« von Liann Zhang ist bei Suhrkamp erschienen.
Wenn eine Feministin gecancelt wirdDer Feminismus ist im Wandel. Die Deutungshoheit, besonders an Unis, liegt mittlerweile beim Queerfeminismus. Dieser versteht Geschlecht nicht als biologische, sondern nur als frei wählbare Kategorie.Dem widerspricht die Autorin Sigi Lieb und musste Konsequenzen erleiden. Sie fordert einen Interessenausgleich zwischen allen Minderheiten und Frauen, wurde dafür jedoch mehrfach von Veranstaltungen ausgeladen und als „transfeindlich“ diffamiert.Für ihren Einsatz für „geschlechtergerechte Sprache“ traf Lieb auch Hass von rechts. Die Autorin fordert, dass die Menschen wieder normal miteinander diskutieren und die Polarisierung aus dem Thema Gender herausgenommen wird.*Es gab eine neue Entwicklung und Sigi Lieb hat für das zweite Canceln eine Erklärung vom Veranstalter bekommen. Lest die Vorwürfe und ihre Antwort hier: https://www.gespraechswert.de/debattenkultur-darum-wurde-ich-gecancelt/Der besprochene LinkedIn-Post: https://www.linkedin.com/posts/sigi-lieb_gecancelt-reaktionen-auf-x-activity-7363100056977035264-o65K?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAADyJjw8B9i1D-4Cdt75ESP2KnuhdBYW0v3sSigi Liebs Buch: Alle(s) Gender: Wie kommt das Geschlecht in den Kopf? https://amzn.eu/d/7IHIakDUnterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!basedpodcast.deWerbung: Lest hier "mitmenschenreden" - inklusive unserer Kolumne "Zwischen Fronten".
Es weihnachtet sehr in Uschs leidenschaftlichem Literaturpodcast, denn erstens ist gerade ihr erzählender Reiseführer erschienen – Glücksorte rund um Weihnachten, ein Buch über Traditionen und zauberhafte Orte: https://www.droste-verlag.de/buecher/titel/gluecksorte-rund-um-weihnachten.html Schon nach 2 Wochen ging die 2. Auflage in Druck, wow! Danke an alle! Zweitens gibt es wieder jede Menge guter Lese- und Geschenketipps. Die Autorin und Buchliebhaberin begrüßt einen großartigen Gast: Stefan Maiwald. Der Autor, Blogger und Podcaster lebt und schreibt auf der Adriainsel Grado. Frisch von Stefan erschienen: Alle weg – Mein Winter an der Adria, Molden Verlag https://www.styriabooks.at/shop/gesellschaft-geschichte/alle-weg/?srsltid=AfmBOoq76lZbTK2y7iQRGgzhPqVn_cxH0cfAo3uC3MggVQbLR8a6hc0S Zu Gast in Rom – mit Fotos von Andrea Di Lorenzo, Callwey https://www.callwey.de/buecher/zu-gast-in-rom/ Mein Leben am Strand. Warum zwischen Sonne und Meer die Leichtigkeit liegt. https://www.penguin.de/buecher/stefan-maiwald-mein-leben-am-strand/buch/9783442394418 Stefan findet Ihr hier: Blog: Postausitalien: https://postausitalien.com/ Podcast: https://radioadria.podigee.io/ Facebook: Stefan Maiwald Instagram: buch_und_wein Bücher: Alt: John Steinbecks: Die Straße der Ölsardinen https://www.dtv.de/buch/die-strasse-der-oelsardinen-10625 Katja Petrowskaja: Vielleicht Esther https://www.suhrkamp.de/buch/katja-petrowskaja-vielleicht-esther-t-9783518465967 Außerdem nebenbei: Giuseppe Tomasi di Lampedusa: Der Leopard https://www.piper.de/buecher/der-leopard-isbn-978-3-492-05984-8 Herman Melville: Moby Dick https://www.suhrkamp.de/buch/herman-melville-moby-dick-t-9783458362395 Thomas Mann: Mario und der Zauberer https://www.fischerverlage.de/buch/thomas-mann-mario-und-der-zauberer-9783104025452 Mary Ann Shaffner, Annie Barrows: Deine Juliet https://www.penguin.de/buecher/mary-ann-shaffer-deine-juliet/taschenbuch/9783442713844 dazu die wundervolle Verfilmung, Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=yCLGkRtv3EM Neu: Sarah Brooks: Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland https://www.penguin.de/buecher/sarah-brooks-handbuch-fuer-den-vorsichtigen-reisenden-durch-das-/buch/9783570105009 Florian Illies: Wenn die Sonne untergeht https://www.fischerverlage.de/buch/florian-illies-wenn-die-sonne-untergeht-9783103971927 Geliehen/Auf Umwegen entdeckt: Claudio Magris: Die Welt en gros und en détail https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/claudio-magris-die-welt-en-gros-und-en-detail-9783446194922-t-526 Sebastian Haffner: Abschied https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/sebastian-haffner-abschied-9783446284821-t-5717 Blau: Neil MacGregor: Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten https://www.chbeck.de/macgregor-geschichte-welt-100-objekten/product/8514885 Nancy Campell: Fünfzig Wörter für Schnee https://hoffmann-und-campe.de/products/57653-fuenfzig-woerter-fuer-schnee Alle weiteren Tipps und Links: Wim Wenders: Der liebevolle Blick: https://www.youtube.com/watch?v=hswH-I-Kg90 Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2025 https://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/alle-preistraeger-seit-1950/2020-2029/karl-schloegel Der Schneeflockensammler: https://snowflakebentley.com/ Lesungen: Usch: 15.11. Antiquitäten Kemp, Bonn, Anmeldungen im Laden 21.11. Maria Laach, Tickets: https://laacherforum.de/veranstaltung/usch-kollritsch/ 25.11. Historisches Rathaus, Goslar https://www.goslar.de/veranstaltungen/6612-lesung-gluecksorte-rund-um-weihnachten/2025-11-25-183000 2.12. Dollendorfer Bücherstube https://dollendorferbuecherstube.buchhandlung.de/shop/magazine/140259/veranstaltungen.htm Beginn: 19 h, Goslar 18.30 h! Stefan: 3.12. St. Veit – Buchhandlung Besold, Signierstunde 16-17 Uhr 4.12. Salzburg – Buchhandlung Höllrigl – Eintritt frei, Prosecco gibt's auch. DANKE an Max Kollritsch für den Schnitt! Usch findet Ihr auf Instagram & Facebook unter: Ursula Kollritsch und www.sommer-frisch.de
Die Autorin und Influencerin Tara-Louise Wittwer hat ein Buch über Female Rage - weibliche Wut – geschrieben mit wenig Lösungen für den Ausbruch aus patriarchaler Ungerechtigkeit. Rezension von Eva Marburg
Die Autorin und Influencerin Tara-Louise Wittwer hat ein Buch über Female Rage - weibliche Wut – geschrieben mit wenig Lösungen für den Ausbruch aus patriarchaler Ungerechtigkeit. Rezension von Eva Marburg
Sprachlosigkeit in Literatur übersetzen – das war Jehona Kicajs Impuls, um diesen Roman zu schreiben. Sprachlosigkeit über die Gräuel des Kosovo-Krieges. Den wollte sie aus der Perspektive einer Kosovarin im Exil erzählen. Der Roman beginnt mit einer Szene beim Zahnarzt – Er findet heraus, dass die Protagonistin mit den Zähnen knirscht. Die Traumata der eigenen Familie, eines ganzen Landes arbeiten in ihrem Mund in der Nacht. Sie beginnt zu forschen: Was ist damals passiert? Stephan Ozsváth war als Südosteuropa-Korrespondent selbst viel im Kosovo. Er sprach mit Jehona Kicaj über Literatur als Erinnerungsarbeit, den Widerstand der Kosovaren gegen die serbische Unterdrückung und den Buchstaben Ë – der ihr als Titel "perfekt" vorkommt, um die vererbten Traumata zu beschreiben. Das Buch Jehona Kicaj: "Ë", Wallstein-Verlag, 176 Seiten, 22 Euro Stephan Ozsváth empfiehlt – mit Abstrichen Nelio Biedermann: "Lázár", 336 Seiten, Rowohlt Berlin, 24 Euro Jehona Kicaj empfiehlt Lukas Bärfuss: "Die Krume Brot", 224 Seiten, Rowohlt Taschenbuch, 14 Euro Der Ort Universität Hannover und der Weg vom Hauptbahnhof dorthin Die Autorin Jehona Kicaj, 1991 in Suhareka im Kosovo geboren, in Göttingen aufgewachsen. Hat Germanistik, Philosophie und Literaturwissenschaft studiert. Hat den Verlag re:sonar mitgegründet, der "junge Literatur" herausbringt, darunter auch von Deutschen mit Migrationsbiographie. "Ë" ist Jehona Kicajs Debütroman. Sie hat dafür den Hanna-Preis der Stadt Hannover bekommen. Nominiert war sie auch für den Deutschen Buchpreis und den ZDF Aspekte Literaturpreis.
Zwei Tage später erhielt die Autorin bei der Community-Abstimmung den TikTok Book Award als »BookTok Autorin des Jahres 2025« – herzlichen Glückwunsch! Hören Sie das ganze Gespräch mit Lilly Lucas im Podcast und erfahren Sie mehr über ihre Erfolgsgeschichte. Lilly Lucas über das Schreiben, Hawaii und ihre Bücher Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de traf Lilly Lucas am Messe-Donnerstag auf der Frankfurter Buchmesse 2025 zum Interview. Ein besonderes Jubiläum für das literaturcafe.de, denn genau vor 20 Jahren startete hier der erste Buchmesse-Podcast überhaupt. 2005 erklärte Wolfgang Tischer sogar auf der morgendlichen Pressekonferenz, was Podcasting ist. Im aktuellen Gespräch geht es um Lilly Lucas' aktuelle Hawaii-Love-Trilogie, deren dritter Band »This could be forever« gerade erschienen ist. Die Autorin erzählt von ihrer Arbeitsweise, der Recherche auf Hawaii, dem Planen mehrbändiger Werke und der besonderen Verbindung zu ihrer Community. Lilly Lucas gibt Einblicke in die Entstehung ihrer Buchreihen – von der Green-Valley-Serie über die Cherry-Hill-Reihe bis zur aktuellen Hawaii-Trilogie. Die Autorin erklärt, warum manche Reihen für sie abgeschlossen sind, während andere möglicherweise noch eine Fortsetzung bekommen könnten. Zur Person Lilly Lucas ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die Bücher im Genre New Adult bzw. Cosy Romance schreibt. Die studierte Germanistin hat bereits zwölf Spiegel-Bestseller geschrieben. Der BookTok Award Zwei Tag nach dem Gespräch, am Samstag, dem 19. Oktober 2025, wurde Lilly Lucas mit dem TikTok Book Award als »BookTok Autorin des Jahres« ausgezeichnet, übe die Gewinnerin stimmt die Community ab. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotiert. Hören Sie das ganze Gespräch im Podcast des literaturcafe.de Das vollständige Gespräch mit vielen weiteren Details zu Lilly Lucas' Schreibprozess, ihrer Beziehung zu den Fans und ihren Zukunftsplänen gibt es im Podcast des literaturcafe.de. Der Podcast kann über alle gängigen Podcast-Plattformen abonniert werden.
Warum können Geister schweben? Ole spricht im Kinderpodcast „Ole schaut hin“ mit der Kinderbuchautorin Andrea Schomburg.
Ex-Grünen-Bundestagsabgeordnete und Transsexuelle Dr. Valerie Wilms warnt: „Das Selbstbestimmungsgesetz ist verheerend, wir sollten unbedingt zum alten Transsexuellengesetz zurückkehren.“ Die Autorin des Buchs „Meine zwei Leben“ spricht über schwindende Akzeptanz von echten Transsexuellen, Pubertätsblocker, Transsexualität als „psychische Erkrankung“ und die Grünen, bei denen keine Hoffnung bestünde, dass sie wieder zu „vernunftbezogener Politik zurückkehren“. Ich würde mich freuen, wenn ihr meine unabhängige journalistische Arbeit unterstützt, damit ich auch in Zukunft weitermachen kann. Vielen Dank! Ich möchte mich auch ganz herzlich bei allen bedanken, die mich bereits unterstützen. Milena Preradovic Name: Milena Preradovic IBAN: AT40 2070 2000 2509 6694 BIC: SPFNAT21XXX oder https://paypal.me/punktpreradovic oder Cryptos Unterstützung in SOL und NAKMAK: 2CaVpf3NJEFdoUZeMAWvTK8aQzxQsMrgTBz5kWiH3Qvy Buchbestellung „Meine zwei Leben“: https://www.langenmueller.de/de/meine-zwei-leben_4037439_9783784437439 ------------------------------------------------- Website: https://punkt-preradovic.com Odysee: https://odysee.com/@Punkt.PRERADOVIC:f Telegram: https://t.me/punktpreradovic Linkedin: https://www.linkedin.com/in/milena-preradovic-4a2836147/?originalSubdomain=at Twitter: https://twitter.com/punktpreradovic Facebook: https://www.facebook.com/punktpreradovic/ Instagram: https://www.instagram.com/punktpreradovic/ theplattform: https://theplattform.net #selbstbestimmungsgesetz #transgender #transbewegung #wokeness #grüne #bundestag #politik #pubertätsblocker
Wie prägen Erlebnisse der Eltern das eigene Leben? Die Autorin und Moderatorin Caro Matzko hat sich auf Spurensuche gemacht in die Kindheit ihres Vaters im ehemaligen Ostpreußen. Moderation: Julia Schöning Von WDR 5.
Warum sollte man Frischs berühmten Roman heute noch lesen? Anlässlich seiner Verfilmung diskutiert Laura de Weck mit Elke Heidenreich, Thomas Strässle und dem deutschen Schauspielstar Albrecht Schuch. Ebenfalls im Gespräch: der gefeierte Roman «Die Holländerinnen» von Dorothee Elmiger. «Stiller» war 1954 der literarische Durchbruch für Max Frisch. Ein dichter Roman, der wenig äussere Handlung beschreibt, dafür umso mehr innere Konflikte um die Identität. Lange galt der Stoff als unverfilmbar. In einer SRF-Koproduktion hat es Regisseur Stefan Haupt nun erstmals gewagt. Anlässlich der Verfilmung hat der «Literaturclub» das Buch neu gelesen. «Botanik des Wahnsinns» ist ein zärtlicher Roman um ein hartes Thema. Er.kreist um einen jungen Mann, dessen Eltern und Großeltern psychisch krank waren. Nun befürchtet er, selber depressiv zu werden. Es ist das Debüt des Theaterautors und Psychotherapeuten Leon Engler. Dieser verbindet sein literarisches Talent mit grossem Wissen über psychische Erkrankungen. Mit ihrem Roman «Die Holländerin» ist die Schweizer Autorin Dorothee Elmiger für den deutschen und den Schweizer Buchpreis nominiert. Das Buch kreist um einen realen Fall, bei dem zwei junge Touristinnen im Urwald von Panama verschwunden sind. Eine erfolgreiche Schriftstellerin berichtet, wie sie als Chronistin eine Rekonstruktion dieses Falls durch einen manischen Theatermacher begleitete. «Das Schwarz an den Händen meines Vaters» beschreibt das Aufwachsen in einer Familie, die geprägt ist von Alkohol. Es ist, als hätte Motte zwei Väter: einen, der liebevoll ist und mit ihr spielt. Und einen Vater, der sich volltrunken die Hand absägt. Die Autorin des bewegenden Romans, Lena Schätte, arbeitet als Krankenschwester und hat literarisches Schreiben studiert.
In der neuen Folge unseres Literaturpodcasts "Was liest du gerade?" diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski über das neue Buch von Caroline Wahl und den Streit, der im deutschen Feuilleton und im Netz über die Bestsellerautorin ausgebrochen ist. Außerdem geht es um ein echtes Meisterwerk: Ian McEwans neuer Roman "Was wir wissen können". Es spielt in der Zukunft: Großbritannien ist ein Inselmeer, Hamburg und London sind nach einem Atomunfall untergegangen, Deutschland gehört zu Russland. Warum, fragen sich die jungen Leute im Jahr 2119, war die vergangene Zivilisation so bescheuert, einfach unterzugehen? Für sie sind wir nicht weniger beschränkt als die Menschen, die sich im Dreißigjährigen Krieg gegenseitig abgeschlachtet haben. Aber sie bewundern auch unsere Freiheit und unseren Luxus, denn ihre Lebenserwartung liegt nur noch bei 62 Jahren. Und leckeres Essen gibt es auch nicht mehr. Außerdem geht es um Dorothee Elmigers Roman "Die Holländerinnen", der es auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis geschafft hat. Eine Theatergruppe reist auf den Spuren eines echten Kriminalfalls durch Panama, wo im Jahr 2014 zwei Holländerinnen im Urwald verschwunden sind. Es wird eine Expedition ins "Herz der Finsternis", auch wenn es nur eine Kunstaktion ist, ein Reenactment. Die Autorin erzählt besonders kunstvoll und mit vielen literarischen und philosophischen Anspielungen von der Faszination des Menschen für das abgrundtief Entsetzliche. Unser Klassiker ist Goethes Longseller "Die Leiden des jungen Werther", das schönste und traurigste Buch über die erste ganz große Liebe eines jungen Mannes. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Caroline Wahl: Die Assistentin. Roman. Rowohlt Verlag. 368 S., 24 Euro. - Ian McEwan: Was wir wissen können. Roman. Diogenes Verlag. Aus dem Englischen übersetzt von Bernhard Robben. 480 S., 28 Euro. - Dorothee Elminger: Die Holländerinnen. Roman. Hanser Verlag. 160 S., 23 Euro. - Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Im Buch „Kein anderes Land" schildert die jüdische Journalistin und Autorin Sarah Levy ihr Leben in Israel zwischen Alltag und Ausnahmezustand. Die Autorin ist in Mainz zu Gast.
In "Alles, was du wolltest" erzählt Christina König die Geschichte zweier Frauen in einer toxischen Beziehung und welche Folgen diese hat. Die Autorin zeigt verschiedene Auswege – oder auch nicht. **********Weitere BeiträgeLiteratur: "Unheimlich nah" von Johann ScheererLiteratur: "Das zweite Zimmer" von Magda KalandadseLiteratur: "Der Himmel ist so laut" von Andrej Murašov**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
An einem Sonntagabend am Springbrunnen im Gewitterpark begegnen die Autorin und ihre nach 30 Jahren wiedergefundene Freundin zunächst einem jungen Fuchs und dann einem kleinen, wirren Greis. Dieser stellt sich ihnen als Schriftsteller Mak Meerkatzer vor. Die Autorin genießt die Situation, als sei sie frisch verliebt, wenn auch rein platonisch. Sie liest seinen Erstling über ein verlorenes Kind und ersehnt eine weitere Begegnung mit dem lebhaften Schriftsteller. Doch die Bank am Springbrunnen bleibt leer. Ein schriftstellerisches Sehnsuchtshörspiel von Bettie I. Alfred Mit: Bettie I. Alfred, Mariana Kunica, Jens Harzer, Axel Grube, Leopold von Verschuer, Cordula Heiland, Jan Christ Sounddesign und Regie: Die Autorin SWR 2023
In "Rebellinnen zu Fuß" porträtiert Anneke Lubkowitz elf Frauen, die wandernd ihre eigenen Geschichten geschrieben haben. Die Autorin zeigt, welche literarischen Wanderinnen Vorbilder sind - und wie sie Landschaft, Autonomie und Abenteuer erfuhren. Lubkowitz, Anneke www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
In "Rebellinnen zu Fuß" porträtiert Anneke Lubkowitz elf Frauen, die wandernd ihre eigenen Geschichten geschrieben haben. Die Autorin zeigt, welche literarischen Wanderinnen Vorbilder sind - und wie sie Landschaft, Autonomie und Abenteuer erfuhren. Lubkowitz, Anneke www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Eglau, Victoria www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Eglau, Victoria www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Am 30. Juli wird der "Internationale Tag gegen den Menschenhandel" begangen. Was viele für ein Problem rückständiger Länder halten, findet aber tagtäglich auch in Deutschland statt. Die Autorin und Journalistin Barbara Schmid bezeichnet den Frauenhandel als moderne Sklaverei und fordert, dass Freier rechtlich verfolgt werden sollen. Moderation: Ralph Erdenberger Von WDR 5.
Es war eine Sensation, als am 29. November 1971 erstmals zehn Nationalrätinnen und eine Ständerätin ins eidgenössische Parlament einzogen. Wie es ihnen auf dem politischen Parkett erging, hat die Historikerin Fabienne Amlinger in zahlreichen Gesprächen mit den Pionierinnen in Bundesbern erfahren. 1971 zogen die ersten gewählten Frauen ins eidgenössische Parlament ein. Die Historikerin Fabienne Amlinger gibt in ihrem Buch «Unerhört. Die ersten Politikerinnen im Bundeshaus» Einblick in ein helvetisches Bollwerk der Ablehnung von Frauen in der Politik. Dies reichte vom Auslachen in der Debatte, über Beschimpfungen als «Landesverräterin», bis hin zum Berufsverbot für den Ehemann und Bedrohungen an Leib und Leben. Die Autorin zeigt auf, was die ersten National- und Ständerätinnen diesen Widerständen entgegenhielten und was sie für die nächsten Frauengenerationen im Land erreichten. Literaturhinweis Amlinger, Fabienne: Unerhört. Die ersten Politikerinnen im Bundeshaus. Baden 2025. (Hier+Jetzt Verlag)
Heute beginnen die Solothurner Literaturtage. Die Autorin Çiğdem Akyol stellt ihren neuen Roman vor: die Geschichte einer türkischstämmigen Familie in Deutschland, die durch eine Zwangsehe zusammengehalten wird. Nach mehreren Sachbüchern über die Türkei ist «Geliebte Mutter» Akyols erster Roman. Die Journalistin und Autorin Çiğdem Akyol hat eine kritische Erdogan-Biografie geschrieben und nun ihren ersten Roman. In «Geliebte Mutter» erzählt sie die Geschichte einer Familie zwischen Istanbul, dem Ruhrgebiet und den prägenden Erfahrungen der Gastarbeit. Im «Tagesgespräch» spricht sie über die Suche nach Zugehörigkeit, Migrationserfahrungen und über die aktuelle Lage in der Türkei. Akyol ist zu Gast bei David Karasek im mobilen SRF Studio an den Solothurner Literaturtagen.
Die Autorin und Filmemacherin Anne Siegel pendelt zwischen Deutschland und Island - und legt nun ihr fünftes Buch über die Insel vor: 'Wo Islands wilde Seele wohnt'. Mit dabei: Eine Schafzüchterin, die als Selbstversorgerin in den unwirtlichen Bergen lebt, ein Gletscher-Ranger, der Wasserfälle und Wanderwege kontrolliert oder eine Eisschwimmerin, die ein Rabenmuseum unterhält.
Die Autorin und Filmemacherin Anne Siegel pendelt zwischen Deutschland und Island - und legt nun ihr fünftes Buch über die Insel vor: 'Wo Islands wilde Seele wohnt'. Mit dabei: Eine Schafzüchterin, die als Selbstversorgerin in den unwirtlichen Bergen lebt, ein Gletscher-Ranger, der Wasserfälle und Wanderwege kontrolliert oder eine Eisschwimmerin, die ein Rabenmuseum unterhält.
Lena Schätte hat 15 Jahre gebraucht, bis ihr autofiktionaler Roman fertig war. Das Besondere: In "Das Schwarze an den Händen meines Vaters" geht es nicht um ihre eigene Familiengeschichte. Die Autorin erzählt, was sie zum Schreiben bewogen hat. Schätte, Lena www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die Autorin und Schauspielerin Peggy Parnass verfolgte als Gerichtsreporterin Nazi-Prozesse, wollte Aufklärung. Sie war eine Legende mit riesiger Strahlkraft, sagt Kampnagel-Intendantin Amelie Deuflhart. Wo sie war, sprach niemand abwertend über andere Menschen. Deuflhard, Amelie www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit