POPULARITY
Categories
Elke Schmidt ist durch und durch eine idealisierte Form einer Sommelière der alten Schule mit modernem Geist. Sie ist nicht nur die gute Seele, sondern die Weinseele einer gastronomischen Institution, die die deutsche Restaurant- und Gastronomielandschaft über Jahrzehnte geprägt hat. Unglaublich weinbewandert und -erfahren, mit einer Aufmerksamkeit gegenüber ihren Gästen, aber auch gegenüber ihren Weinen, die ihresgleichen sucht: diskret und mit jener natürlichen Autorität, die niemals laut werden muss. Dabei drängt sie sich nie in den Vordergrund. Ihre Stärke liegt gerade darin, dass vieles durch ihre Anwesenheit leichter wird, ohne dass man immer bemerkt, warum. Elke Schmidt hat ihre neue Weinleidenschaft nach 30 Jahren Dienst am Gast vor allem im Lehren, „Erziehen“ und Betreuen gefunden. Geduldig, aber konsequent; herzlich, aber nicht nachlässig. Sie versteht, dass Weinbildung nicht nur aus reinem Weinwissen besteht, sondern auch aus Aufmerksamkeit und Respekt gegenüber den Winzern und vor allem gegenüber dem Wein. Denn eine Flasche Wein ist für sie niemals nur ein Produkt. Sie erzählt von Herkunft, Handwerk, Tradition und Menschen – und wird im Restaurant gemeinsam mit gutem Essen und dem richtigen Gegenüber zu einem Teil von Genuss, Gefühl und Erinnerung. Dabei ist Elke Schmidt keine „Frau für alles“ im Sinne einer beliebigen Hilfskraft. Sie ist vielmehr die tiefe Seele eines Hauses, das die deutsche Gastronomielandschaft über viele Jahrzehnte geprägt hat. Eine Persönlichkeit, die mitdenkt, vorausschauend handelt und dafür sorgt, dass sich andere ganz auf das Wesentliche konzentrieren können. Sie ist gerade aufgrund ihrer eigenen Größe dafür da, dass andere – Kollegen, Gäste und sogar ihre Winzer mit ihren Weinen – brillieren können. Darin steckt ihre besondere Form von Liebe zum Wein, zum Menschen und zum Handwerk. Und vielleicht auch ihr ganz eigenes Verständnis von Business: Nicht das eigene Ich in den Mittelpunkt zu stellen, sondern einen Ort zu schaffen, an dem Menschen, Wein, Essen und Genuss zusammenfinden. Ihre einzigartige Präsenz verbindet Tradition und Moderne, Erfahrung und Neugier, Disziplin und Herz. Und vielleicht ist genau das die besondere Qualität einer Sommelière wie Elke Schmidt: Sie sorgt nicht dafür, dass man sie wahrnimmt. Sie sorgt dafür, dass man den Wein, das Essen, das Restaurant und den Moment in Erinnerung behält.
Bundeskartellamt! Geht es Deutscher? Kaum! Muss man über das Amt diskutieren? Unbedingt. Der Tegut-Krimi fesselt die #eimat mehr als jeder Berlin-Marathon. Riesenfreude für den Welt-Stadtteil Brendlorenzen, dafür hängt Oberelsbach weiter in dein Seilen. Uncool! Cool dagegen: Mittelalter auf der Burg, Fisch und Wein in der Stadt. Apropos Stadt: Feiern? Und wenn ja, wie oft noch pro Jahr? Wie viel ist zumutbar? Macht euch ein Bild, in der neuesten Ausgabe des Heimatpodcasts mit Tim und Christian. Viel Spaß - auch mit der "Never-Forget"-Playlist auf Spotify und auf Insta: heimatpodcast_rhoen.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Anzeige | Es gibt Zuwachs in der Terroir und Adiletten Familie: Willkommen zu ungefiltert! In unserem neuen Sidekick-Format nehmen TundA-Boss Willi und Anna Esser ab sofort gemeinsam die junge Weinwelt ins Visier. Anna ist in der Hamburger Gastro-Szene längst eine absolute Bank: Nach starken Stationen wie dem XO oder Kinfelts schenkt sie heute als Sommelière im Restaurant „Klinker“ ein. Zusammen suchen die beiden für euch die spannendsten Nachwuchstalente, die mit mutigen Ideen und ehrlichem Handwerk die Weinwelt aufmischen. Genau diese jungen Gesichter könnt ihr live in der Discovery Zone der ProWein 2027 antreffen. In diesem Format erwartet euch eine neue Generation der Weinwelt mit echten Innovationen und neuem Drive. Als allererstes Versuchskaninchen sitzt in dieser Premiere Benny Lanz am Mikrofon. Benny macht Wein am Bayerischen Bodensee und setzt zu 100 Prozent auf pilzwiderstandsfähige Rebsorten. Für ihn gilt dabei ganz klar: Don't call it Piwi! Er nennt sie viel lieber „Pioneer Wines“. Auf seinen Etiketten sucht man Rebsorten vergebens, hier zählt einzig und allein die Herkunft. Die Rebe ist für ihn nämlich bloß das Vehikel, um das kühle, voralpine Terroir, die kalkigen Böden und das einzigartige Klima des Bodensees ungeschminkt ins Glas zu bringen. Im Keller arbeitet er extrem naturnah und beweist eindrucksvoll, was in seinen Pioneer Wines steckt: genialer Trinkfluss, straffe Säure, salzige Präzision und meilenweit weg von allen alten Vorurteilen. Überzeugt euch selbst! Hier über dieses Reel auf eine Podcsatfolge und den Stand der Discovery Zone auf der Prowein '27 bewerben: https://www.instagram.com/p/Dd08-UxsPG6/ Folgt Weingut Lanz auf Instagram: https://www.instagram.com/lanz.wein Website: https://www.lanzwein.de/ Folgt der ProWein auf Instagram: https://www.instagram.com/prowein_duesseldorf Discovery Zone: https://www.prowein.com/en/Exhibit/Trade_Fair_Participation/Discovery_Zone Folgt Terroir und Adiletten auf Instagram: https://www.instagram.com/terroirundadiletten/ Folgt Anna auf Instagram: https://www.instagram.com/esserundtrinken Folgt Willi auf Instagram: https://www.instagram.com/willi_drinks Produzent: pleasure* Instagram: https://www.instagram.com/pleasure_berlin TikTok: https://www.tiktok.com/@pleasure_berlin Website: https://www.pleasure-berlin.com/ Magazin: https://www.thisispleasure.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pleasureberlin
Diese Folge kommt nicht aus dem Studio, sondern aus dem Frühstücksraum eines Hotels an der Mosel. Klaus und Patrick blicken zurück auf den OMT Agency Day und den OMT - Online Marketing Tag in Mainz. Wem gehört die Zeit, die KI spart? Warum sehen KI-Websites alle gleich aus? Und warum nennt dich eine KI nur, wenn andere über dich sprechen? Dazu hörst du Michael Weckerlin im Gespräch aus seinem Wohnmobil. Und am Ende erfährst du, warum punk.tuell jetzt einen eigenen Wein hat.
John Kosar, chief market strategist at Asbury Research, says this is "one of the oddest markets" he's seen, with stocks nearly at record highs, two-decade highs in the yield of long-term Treasury bonds, a war, tariffs, oil priced at over $100 per barrel, and yet less stocks are making fresh highs and the Magnificent Seven stocks are carrying the load for the entire market. If the "big gorilla stocks" falter — which Kosar says is likely at some point — the market could topple like a Jenga tower. Kosar isn't out of stocks yet, but he's watching volatility and more, prepping to play defense soon. Josh Wein, portfolio manager at the Hennessy Funds, says that oil prices -- rather than Federal Reserve rate hikes — are "the big wildcard for the market" right now, noting that he expects the market to easily absorb the first two increases, and maybe more. One reason for that, Wein says, is that it's now earnings — rather than the Fed -- that are driving the market and investor sentiment. Wein, who manages 10 funds at Hennessy, says he expects a small rally as third-quarter earnings come out, getting better into the end of the year. Jeff Muhlenkamp, portfolio manager for the Muhlenkamp Fund, explains in the Market Call why his fund is holding a larger allocation to gold and gold miners than ever before in its long history, discusses valuation concerns around earnings and talks about why the "hold" decision is as important as the buys and sells.
Wein macht man, in dem man Trauben kontrolliert verderben lässt. Wie viel Einfluss der Jahrgang und wie viel der Bauer hat, wie man guten Wein von schlechtem unterscheidet – und über die Liebe Österreichs zum Grünen Veltliner. Winzer Franz Weninger erklärt. Die Folge ist 2021 erstmals ausgespielt worden.Franz Weninger ist Bio-Weinbauer. Franz auf Instagram. ***Hilf wie 400+ andere Hörer:innen mit, den Podcast zu finanzieren. Danke an alle Unterstützer:innen. ***MACH DEN PODCAST BESSERSchick uns deine Fragen und Wünsche für EpisodenErzähl uns von dir! Mach bei der Hörer:innen-Befragung mit ***NÜTZLICHE LINKS Hier geht's zu unserem Partner paper republicBewirb dich als Hörer:in des MonatsHol dir Updates zum Podcast per E-Mail, Signal, WhatsApp oder TelegramFolge uns bei Instagram, Tiktok und FacebookAlle Folgen ab Mai 2023 gibt es mit Video auf YouTubeSchau im Merch-Shop vorbeiHier kannst du Werbung im Podcast buchenAndreas' Buch "Alles gut?!" darüber, was er im Kampf gegen Armut auf der Welt beitragen kann ***DAS TEAMMitarbeit: Valentina Pfattner und Thomas PelkmannVermarktung: Therese Illiasch und Stefan Lassnig (Missing Link)Audio- und Video: Andreas Fischer (Sisigrant)Logo und CI: Florian HalbmayrMusik: Something Elated by Broke For Free, CC BYBeatbox am Ende: Azad Arslantas
Happy Birthday, Cheers! Zweihundert Folgen, zweihundert Mal ein Glas Wein – und dazu kommt heute sogar eine Torte mit Kerzen ins Studio. Zum Jubiläum gleich zu Beginn eine kleine Quizfrage: Was haben Brad Pitt, Snoop Dogg, Kylie Minogue und Günther Jauch gemeinsam? Sie alle haben ihren Namen auf einer Weinflasche. Und damit sind wir mittendrin im Thema: Promis und Wein. Lou und Jonas gehen heute der spannendsten Frage nach, die hinter jedem dieser Weine steht – steckt echtes Herzblut drin, oder zahlt ihr am Ende nur für einen berühmten Namen? Ihr erfahrt, aus welchen vier Gründen Stars überhaupt in den Wein drängen, warum ein bekanntes Gesicht auf dem Etikett die Hemmschwelle senkt und so gerade jüngere Menschen zum Wein bringt – und wie aus einer Branche mit inzwischen über 150 Promi-Marken ein Milliardengeschäft wurde. Losgetreten hat den Boom George Clooney, der für den Verkauf seiner Tequila-Marke eine Milliarde Dollar bekam. Lou sortiert das Promi-Regal in drei Typen – vom echten Winzer über den Investor bis zum reinen Marketingwein – und am Ende gibt es eine praktische Einkaufshilfe für den nächsten Supermarktbesuch. Spoiler: Bei manchen Promi-Weinen zahlt ihr das Promigesicht mit. Wein der Woche III Freunde Grauburgunder 2025 – Rheinhessen, Deutschland | III Freunde GmbH, Bernkastel-Kues Passend zur Folge steht heute ein echter Promi-Wein im Glas – und zwar der bestverkaufte der Marke. 2017 haben Joko Winterscheidt, Matthias Schweighöfer und die rheinhessische Winzerin Juliane Eller III Freunde gegründet; streng genommen müsste es heute „Zwei Freunde" heißen, denn Juliane Eller ist inzwischen ausgestiegen. Im Glas bleibt trotzdem Deutschlands Liebling: ein Easy-Drinking-Grauburgunder, fruchtig und angenehm frisch, mit feiner Birne und Apfel – ein Wein, den man einfach gut ausschenken kann. Lou sagt es ganz offen: Für die Flasche zahlt ihr vier, fünf Euro mehr als bei einem vergleichbaren Grauburgunder direkt vom Familienweingut in Rheinhessen oder in der Pfalz. Dafür ist er solide, macht nichts verkehrt und ist genau das, was draufsteht: unkomplizierter Genuss. Erhältlich bei EDEKA und edeka24.de. Die Frage der Woche – von Stefan aus Hamburg: „Ich stehe im Supermarkt vor einem Promi-Wein und frage mich: Lohnt sich der überhaupt – oder zahle ich nur für den Namen?" „Ein Prominame ist kein Qualitätssiegel, aber auch kein Warn- oder Stoppschild. Nehmt die Flasche mal aus dem Regal und schaut aufs Vorder- und aufs Rückenetikett. Je mehr Information ihr dort findet, desto besser: Ist es ein echtes Weingut? Ein ernsthafter Partner? Oder reines Marketing? Und lässt sich herausfinden, wer hinter dem Wein steht und woher die Trauben kommen? Beim III Freunde Grauburgunder steht auf dem Rückenetikett nur „Abfüller: III Freunde GmbH, abgefüllt in Bernkastel-Kues" und „Deutscher Qualitätswein, Rheinhessen" – ihr wisst also, dass der Wein aus Rheinhessen kommt, aber nicht, woher genau. Findet ihr auch per Handy kaum Informationen, lasst die Flasche lieber stehen. Findet ihr aber heraus, dass sich die Marke mit einem konkreten Weingut zusammengetan hat, ist das ein gutes Zeichen. Und bei Weinen wie denen von Othegraven wisst ihr ohnehin, woher sie kommen – da steht kein Günther Jauch auf dem Etikett, dafür ein Weingut mit Namen und Geschichte. Mein Tipp: immer mal die Suchmaschine anwerfen. Und Etiketten lesen – ein Etikett verrät euch sehr viel darüber, wie ein Wein gemacht wurde und woher er kommt, egal ob viel oder wenig draufsteht. Nicht nur die schicken bunten Bilder vorne."
Wie viel von dem, was wir als großen Wein wahrnehmen, lässt sich wissenschaftlich erklären? Prof. Dr. Jochen Vestner, Professor für Önologie an der Hochschule Geisenheim, spricht mit Wolfgang Staudt über die Entwicklung moderner Weinbereitung – von Pasteur und Reinzuchthefen bis zu kontinuierlichem Monitoring und künstlicher Intelligenz. Es geht um die Frage, was ein Aromaprofil tatsächlich über einen Wein verrät, warum Intensität noch keine aromatische Qualität bedeutet und weshalb Begriffe wie Eleganz, Harmonie, Feinheit oder Länge wissenschaftlich so schwer zu fassen sind. Vestner und Staudt sprechen außerdem über Mineralität und Herkunft, die Grenzen von Weinkritik und analytischer Qualitätsbestimmung, klimatisch gestresstes Lesegut sowie die emotional aufgeladene Debatte um Low Intervention. Dabei entsteht ein überraschender Gedanke: Gerade mehr Wissen und präzisere Analytik können es Winzern ermöglichen, weniger einzugreifen. Und schließlich geht es um KI: Was kann sie im Keller heute tatsächlich leisten? Wo liegen Unterschiede zwischen kleinen Spitzenbetrieben und großen Kellereien? Und nach welchem Ziel soll ein datengetriebenes System überhaupt entscheiden, wenn schon der Mensch kaum eindeutig definieren kann, was einen großen Wein ausmacht?
Wenn Carsten Henn eine Buchhandlung wäre, könnte er die komplett mit eigenen Werken bestücken: Seit Jahren schreibt er erfolgreich Krimis und Kinderbücher, Fachbücher über Wein und Genuss, Romane wie den Geschichtenbäcker oder Sonnenaufgang Nr. 5 und Welterfolge wie den Buchspazierer. Warum wir Bücher und Geschichten brauchen, erzählt Carsten Henn in den Sonntagsfragen. Von Gisela Steinhauer.
Kurz vor ihrem letzten Konzert vor 52.000 Zuschauern im Hamburger Volksparkstadion sitzen Präsident Flemming Pinck und Seppo von den Hamburger Goldkirchen bei uns am Tisch. Wir sprechen über den Weg vom kleinen Chor in der Thai-Oase auf St. Pauli bis zur ausverkauften Elbphilharmonie und dem HSV-Stadion. Wir sprechen über Castings, ihren größten Hit „Moin Moin Hamburg“, das Leben nach dem letzten Konzert – und natürlich über guten Wein rund ums Thema "Gold". Verkostet werden ein Riesling Großes Gewächs Goldloch vom Weingut Dr. Bürklin-Wolf, ein Grüner Veltliner „Grünes Gold“, ein Ried Goldberg vom Weingut Zahel aus Wien sowie ein Goldmuskateller aus Südtirol.
Gerhard Retter gehört zu jenen Charakteren der deutschsprachigen Gastronomie und Weinwelt, deren Werdegang und Schaffen eine seltene Kombination aus innovativen Visionen, internationaler Prägung und unaufgeregter Bodenständigkeit verkörpern. Geboren 1973 in Hartberg in der Steiermark und aufgewachsen im elterlichen Gasthof, hat er die Welt der Gastlichkeit von klein auf erlebt – nicht als theoretisches Konzept, sondern als gelebte Praxis. Nach der Ausbildung zum Koch und Kellner in der Landesberufsschule für Tourismus in Bad Gleichenberg führte ihn sein Weg rasch in die absolute Spitze der europäischen Gastronomie: zu Eckart Witzigmann ins Aubergine in München, zu Frédy Girardet nach Lausanne, zu Gordon Ramsay nach London und als Maître ins Hotel Adlon in Berlin. Später prägte er als Patron die legendäre Weinbar Cordobar, später Cordo (Michelin-Stern) und die Fischerklause am Lütjensee. Seine Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet – unter anderem als Wine Legend von Rolling Pin, als Deutscher Weinfluencer des Jahres 2023 von Vinum und mit der Wine List of the Year vom Gault&Millau. Gerhard Retter ist kein Lautsprecher, sondern ein präziser Beobachter und Vermittler. Mit der von ihm 2024 ins Leben gerufenen „Wöschmeisterschaft“ setzt er sich zudem gezielt für den Welschriesling ein – eine Rebsorte, die viele unterschätzen und die er mit der ihm eigenen Mischung aus Expertise, Humor und Respekt vor dem Eigenen wieder ins Rampenlicht rückt. Wenn jemand die Steiermark nicht nur als Herkunft, sondern als kulturelles und sensorisches System versteht, dann ist es Gerhard Retter. Und genau deshalb widmet er sich mit uns einer Region, die wie kaum eine andere steile Hänge, vielfältige Böden, klimatisches Grenzland und eine kompromisslose Qualitätskultur in sich vereint.
#ItalianSecrets #ElkeHeselmeyer #DNEWS24 #Törggelen #SüdtirolErlebe, wie sich das Eisacktal im Herbst verwandelt: goldene Weinreben, duftende Kastanien, traditionelle Törggele-Gerichte und ein Aufenthalt im Weingut & Genusshotel Spitalerhof. Die Kombination aus Törggelewanderung von Klausen nach Pardell, regionaler Küche und Südtiroler Wein macht dieses Wochenende zu einem authentischen Stück gelebter Kultur.Dieses Italian‑Secrets‑Kapitel nimmt Dich mit zu einem Herbstwochenende im Eisacktal, das zeigt, warum Törggelen in Südtirol weit mehr ist als ein kulinarischer Brauch. Zwischen goldenen Weinbergen, duftenden Kastanienhainen und traditionellen Buschenschänken entsteht ein Erlebnis, das man nicht nur erklärt, sondern fühlt.Der Weg führt nach Klausen, einem charmanten Künstlerstädtchen, und weiter zum Weingut & Genusshotel Spitalerhof, wo Wein, Küche und Gastfreundschaft eng miteinander verbunden sind. Die Törggelewanderung von Klausen nach Pardell kombiniert Natur, Bewegung und Genuss — vorbei an Höfen, Rebzeilen und historischen Orten wie dem Kloster Säben.Kulinarisch stehen klassische Gerichte wie Schlutzkrapfen mit Spinat und Topfen, Gerstensuppe, Käsenocken, Hauswürste und gebratene Kastanien im Mittelpunkt. Das Rezept der Woche zeigt, wie man die traditionellen Südtiroler Schlutzkrapfen zu Hause nachkochen kann — ein Stück Herbstgefühl für die eigene Küche.Der Spitalerhof bietet zudem eigene Weine wie Sylvaner und Gewürztraminer, saisonale Küche im Restaurant Muga und besondere Angebote wie die Törggele‑Woche Deluxe 7=6. Dieses Wochenende zeigt, warum Törggelen ein authentisches Südtiroler Herbst-Erlebnis ist: Natur, Tradition, Wein und das Gefühl, für ein paar Tage wirklich angekommen zu sein.#ItalianSecrets #Törggelen #Eisacktal #Klausen #Südtirol #Herbstgenuss #Weinberge #Spitalerhof #Schlutzkrapfen #SüdtirolerKüche #Herbstreise #Weingenuss #Törggelewanderung #Kastanienzeit
Die Wein WG meldet sich zurück! Zum Auftakt der neuen Staffel haben sich Mathias, Pauline und Nitya einen alten Hasen eingeladen: Willis Better Half Schelli ist zu Gast. Mathias hat dafür natürlich wieder ein fantastisches Buffet aufgetischt, unter anderem mit deftigem Krammelschmalz und wilder Käsewurst aus dem Waldviertel. Passend zum Motto „Wild & Wahnsinn“ räumt die Runde beim Thema Wild mit alten Klischees auf: Es muss nämlich keineswegs immer nur der wuchtige Rotwein sein, um Wildschwein, Reh und Co. perfekt zu begleiten. Was stattdessen blind ins Glas kommt, bringt so viel Trinkfluss, Handwerk und Charakter mit, dass man kaum glaubt, in der Zehn-Euro-Kategorie zu stecken. Da staunt selbst Schelli, der ja sonst in völlig anderen Sphären unterwegs ist. Und mal ehrlich: Wenn man bedenkt, dass in Berlin schon zwei Flat White gefühlt einen Zehner kosten, ist richtig guter Wein hier eigentlich spottbillig. Natürlich wäre es aber keine echte Folge mit Schelli, wenn es am Tisch nicht direkt wieder komplett ausarten würde: Von wilden Diskussionen über 60-Dollar-Sauerteigbrot in New York über Schellis schmerzhafte Kindheitserinnerungen an frisch ausgelassenes Schweinefett bis hin zu bizarren YouTube-Exkursen über das Paarungsverhalten des Racklhahns wird es am Ende noch viel wilder, als es der Titel verspricht. Achtung: FSK 18! Schellis Spirit Animal: https://www.youtube.com/watch?v=1LNUCEcPS40 Folgt Schelli auf Instagram https://www.instagram.com/derschellhorn/ Folgt DIE WEIN-WG auf Instagram: https://www.instagram.com/terroirundadiletten/ Folgt Pauline auf Instagram: https://www.instagram.com/paulineperou/ Folgt Mathias auf Instagram: https://www.instagram.com/wein_hias/ Folgt Nitya auf Instagram: https://www.instagram.com/nitya__k/ Produzent: pleasure* Instagram: https://www.instagram.com/pleasure_berlin TikTok: https://www.tiktok.com/@pleasure_berlin Website: https://www.pleasure-berlin.com/ Magazin: https://www.thisispleasure.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pleasureberlin
Was passiert eigentlich, wenn Mama eine Woche weg ist und Papa plötzlich Haushalt, Kinder und Mental Load komplett alleine jongliert? Felix zieht Bilanz – inklusive Staubsaugerroboter, Wäschemanagement und der Erkenntnis, dass man für Spaghetti tatsächlich kein Raketenwissenschaftler sein muss.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Weinberge auf einem Vulkan, mitten im Atlantik, näher an Afrika als an Europa – und aus uralten Reben, die es so fast nirgends sonst auf der Welt gibt. Willkommen auf den Kanaren! Klar kennt ihr die Inseln als Urlaubsziel. Aber Wein? Und was für einer. Lou und Jonas klären heute alles: Wo liegen die Kanaren, welche Inseln gehören dazu, welche davon machen Wein – und welche Rebsorten und Stile erwarten euch dort? Von der Mondlandschaft La Geria auf Lanzarote, wo jede Rebe einzeln in einem Vulkanasche-Trichter wächst, bis zu den höchsten Weinbergen Spaniens auf Teneriffa. Und am Ende kommt das Wein-ABC mit einem echten Schatz der Weingeschichte – Stichwort: wurzelechte Reben. Wein der Woche grey Grauburgunder – Rheinhessen, Deutschland | Rheinberg Kellerei Alles andere als grau – der „grey" ist ein lebendiger, trockener Grauburgunder aus Rheinhessen, ausgezeichnet mit 88 Punkten beim Falstaff-Tasting und der Silbernen Kammerpreismünze Rheinland-Pfalz. In der Nase fein duftend nach Birne, Apfel und würzigen Kräuternoten. Am Gaumen frisch, vollmundig, gut ausbalanciert mit kräftiger Säure und einer langen Frucht. Sortentypisch und alltagstauglich – perfekt zu hellem Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten. Erhältlich bei EDEKA und edeka24.de Weinlexikon: W wie Wurzelechte Reben (Pie Franco) Ende des 19. Jahrhunderts vernichtete die Reblaus – ein winziger Schädling aus Amerika – fast den gesamten europäischen Weinbau. Die Lösung, bis heute weltweit Standard: europäische Edelreben werden auf widerstandsfähige amerikanische Wurzeln gepfropft. Rund 80 Prozent aller Reben der Welt stehen heute auf einer solchen „fremden" Unterlage. Die Kanaren aber hat die Reblaus nie erreicht – der sandige Vulkanboden und die Insellage haben die Reben geschützt. Heißt: Sie stehen bis heute auf ihren eigenen Wurzeln, „wurzelecht" – manche Stöcke über 200 Jahre alt. Hier haben Rebsorten überlebt, die anderswo längst ausgestorben sind, und genau das erklärt die einzigartige Sortenvielfalt der Inseln. Ein ehrlicher Nachtrag: Ganz ungestört ist dieser Schatz seit Kurzem nicht mehr. Im August 2025 wurde erstmals die Reblaus auf Teneriffa entdeckt – bislang nur an wenigen Reben in aufgegebenen Weinbergen. Die Insel kämpft jetzt um den Erhalt dieses einzigartigen Erbes.
In der heutigen Folge von Spotlight Oberösterreich sind Margit Steinmetz-Tomala, Geschäftsführerin Gastro und Kulinarik im Genussland Oberösterreich, und Evelyn Nimmervoll, Stabsstellenleiterin des Genusslandes, zu Gast. Im Gespräch geht es um regionale Esskultur, Kulinarik als Erlebnis und darum, wie Produkte, Betriebe und die Menschen dahinter sichtbar gemacht werden sollen. Ein Schwerpunkt ist das Jahresthema des Genusslandes: Kulinarik nicht nur zu konsumieren, sondern bewusst zu erleben. Dafür sollen Betriebe besucht, Produktionsweisen kennengelernt und die Geschichten hinter den Lebensmitteln vermittelt werden. Auch die Gastronomie wird dabei als Botschafterin verstanden, die Empfehlungen gibt und Produzenten mit Gästen verbindet. Besprochen wird außerdem das Veranstaltungskonzept „Aperitivo Ahoi“, das oberösterreichisch interpretiert werden soll. Ziel ist es, passende Getränke und Snacks aus der Region miteinander zu kombinieren und damit eine regionale Aperitivo-Kultur zu zeigen. Genannt werden dafür unter anderem Nüsse, Popcorn, Chips, Brotchips, Speck, Käse, Brot sowie Getränke wie Apfelwein, Wein, Bier und Spirituosen. Am 2. Oktober findet „Aperitivo Ahoi“ direkt am Mondsee im Salzkammergut beim Genusslandpartner Apollo statt. Geplant sind eine Schifffahrt mit Getränken und kleinen Köstlichkeiten sowie anschließend eine Party am Steg. Eingeladen sind sowohl Gastronominnen und Gastronomen als auch Konsumentinnen und Konsumenten, um die Aperitivo-Kultur in Oberösterreich kennenzulernen.
n dieser Speedtasting-Folge verkosten wir den Le Volte dell'Ornellaia 2024 aus Bolgheri in der Toskana. Ist der bekannte Einstiegswein von Ornellaia ein massentauglicher „Everybody's Darling“ – oder bietet er genügend Charakter und Anspruch für rund 26 Euro? Wir sprechen über Frucht, Balance, Tannin und den Einfluss von Cabernet Sauvignon, Merlot und Petit Verdot. Außerdem klären wir, ob der große Name auf dem Etikett den Preis rechtfertigt und ob Le Volte sogar als Wein für eine große Geburtstagsfeier taugt.
Krone, Tobias www.deutschlandfunkkultur.de, Länderreport
#ItalianSecrets #ElkeHeselmeyer #DNEWS24 #UmbriaSummer #Montefalco #Sagrantino #StrangozziWenn die Weinberge rund um Montefalco in warmen Herbstfarben leuchten, zeigt sich Umbrien von seiner besonders stimmungsvollen Seite. Begleite Elke Heselmeyer auf eine Reise durch die Weinregion Montefalco und entdecke italienische Lebensart, Landschaft, Genuss und die besonderen Geschichten hinter dem Wein.Italian Secrets mit Elke Heselmeyer – authentische Einblicke in eine faszinierende Region Italiens.Das Video nimmt die Zuschauer mit nach Montefalco in Umbrien, wo sich die Weinberge im Herbst von ihrer farbenprächtigen Seite zeigen. Im Mittelpunkt stehen die besondere Landschaft, die Weintradition und das italienische Lebensgefühl der Region. Elke Heselmeyer vermittelt dabei persönliche und atmosphärische Eindrücke und macht Lust darauf, Montefalco und seine kulinarischen sowie kulturellen Besonderheiten selbst zu entdecken.
Es ist ein seltener Moment: Ein junger Weinverrückter steht genau an dem Punkt, an dem sich das Sprungbrett spannt, um ihn in die Weinwelt zu schleudern. Linh Nguyen klopft nicht vorsichtig an ihre Tür und wartet, bis jemand öffnet. Bei ihm entscheidet die Tür selbst, keine Tür mehr sein zu wollen. Wo andere einen Karriereweg sahen, sah er eine Startbahn – von null auf hundert. Denn hundert war für ihn nie das Ende, sondern der Beginn der nächsten Skala. Aus dem kaum bekannten Sommelier-Youngster wurde 2024 der Sommelier im Jellyfish, einem der angesagtesten Sternelokale Hamburgs – einem Restaurant, in dem Essen und Trinken längst mehr sind als Nahrungsaufnahme: Genuss, Erlebnis, Gefühl und die Kunst, Menschen für einen Moment aus dem Alltag zu holen. Seine Mischung aus Instinkt, Ehrgeiz, Neugier und der Bereitschaft, ins Unbekannte zu springen, trieb diesen Aufstieg an. Linh hat verstanden: Wein ist mehr als eine Flasche mit gutem Namen. Wein ist Landschaft, Handwerk, Tradition, Persönlichkeit. Hinter jeder Flasche steht ein Winzer mit einer Geschichte, ein Stück Erde, eine Idee. Genau darin liegt seine Faszination: Wein verbindet Menschen, Reisen, Lifestyle, Genuss – manchmal auch Business und Freundschaft. Die Weinwelt ist längst modern, international, in Bewegung. Man reist zu Winzern, entdeckt Regionen, erlebt, wie aus Reben, Boden und Zeit etwas entsteht, das Menschen wieder an einen Tisch bringt. Für Linh ist Wein eine Sprache – eine, die Geschichten erzählt und Gefühle weckt. Eine Sprache aus Genuss, Wissen, Leidenschaft und manchmal auch Geld. Denn eine teure Flasche kann bedeutungslos bleiben, wenn das Herz fehlt. Ihr wahrer Wert entsteht erst, wenn sie einen Moment besonders macht. Darum geht es am Ende: um das Gefühl. Linh Nguyen hat früh begriffen, was viele erst spät verstehen: Aufstieg ist nicht nur Talent, sondern Mut – im richtigen Moment so zu handeln, als wäre man bereits dort, wo man erst hinwill. Er lebte seinem künftigen Ich entgegen, während die Welt noch seine Gegenwart prüfte. Wir sind gespannt, was aus ihm wird: vielleicht zu großen Winzern, in spannende Weinregionen, an bedeutende Restauranttische. Vielleicht wird aus dem Sommelier ein Unternehmer, Weinhändler oder Gastgeber. Sicher ist nur: Vorsichtig wird sein Weg nicht. Begonnen hat die offizielle Weinreise 2024 im Jellyfish in Hamburg. Und du darfst ihn begleiten – vielleicht erleben wir gerade, wie aus einem Weinbesessenen jemand wird, dessen Name in der Weinwelt noch lange zählt. Linh Nguyen Restaurant Jellyfish by Stefan Fäth Weidenallee 12 20357 Hamburg E-Mail: info@jellyfish-restaurant.de Telefon : 040 – 410 54 14
Seit rund 30 Jahren gehört das Pilgern zu den Leidenschaften von Pater Maximilian Krenn. Besonders fasziniert ihn daran die Freiheit: "Das Leben ist nicht einfach nur die Wiederholung desselben, sondern jeder Tag ist anders." Auch im Kloster gehe es darum, offen zu bleiben für Gottes Führung.Im Evangelium vergleicht Jesus die Menschen seiner Zeit mit Kindern, die mit nichts zufrieden sind: Zu Johannes dem Täufer ist er ihnen zu streng, Jesus selbst ist ihnen zu gesellig. Pater Maximilian kennt dieses Verhalten auch aus der Benediktsregel: "Das Murren" könne die Begegnung mit Jesus verhindern. Stattdessen gehe es darum, sich auf Gott einzulassen und seine Stimme zu hören. Denn Christentum sei "nicht ein Programm in erster Linie zu befolgen", sondern bedeute, "mich der persönlichen Liebe Gottes zu öffnen".Wie gelingt es, aus dem eigenen Murren herauszufinden und Gottes Stimme wahrzunehmen? Jetzt reinhören!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit wem soll ich die Menschen dieser Generation vergleichen? Wem gleichen sie? Sie gleichen Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen und einander zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte gespielt und ihr habt nicht getanzt; wir haben die Totenklage angestimmt und ihr habt nicht geweint.Denn Johannes der Täufer ist gekommen, er isst kein Brot und trinkt keinen Wein und ihr sagt: Er hat einen Dämon. Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt und ihr sagt: Siehe, ein Fresser und Säufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit durch alle ihre Kinder Recht bekommen. (Lk 7,31-35)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Anzeige | Willi und Curly sind auf Tour! Erster Stopp unserer großen Steiermark-Reise: Graz. Wir sitzen in einer spektakulären James-Bond-Villa direkt am Kehlberg, schauen auf die Flutlichter des Sturm-Graz-Stadions und haben... Grazer Stadtwein im Glas? Ja, richtig gehört! Zu Gast sind Gabriele Blaschitz und Hannes Sabathi, die gemeinsam das herausragende Projekt „Falter Ego“ ins Leben gerufen haben. Zusammen mit Gabrielas Mann Michi haben sie eine 900 Jahre alte, fast vergessene Weinbauhistorie mitten in der Stadt wieder aus der Taufe gehoben. Hannes kennen wir bereits als steirische Winzerkoryphäe, aber hier am Kehlberg zeigt er sein zweites weinmachendes Ich: Kombiniert mit dem heimischen, streng geschützten Osterluzeifalter entstand so der geniale Name „Falter Ego“. In dieser Folge klären wir, wie man Rebhänge mit bis zu 45 Grad Neigung direkt in der Stadt bewirtschaftet und warum urbane Weinberge viel mehr sind als nur ein romantisches Hobby. Es geht tief in die Geologie des 400 Millionen Jahre alten Grazer Paläozoikums, das Weine mit einer unverkennbaren, kühlen und kräutrigen Präzision hervorbringt. Genau solche Geschütze müssen Gabi und Hannes auch auffahren, um Willi bei der Stange zu halten, wenn unten im Stadion zeitgleich Sturm Graz auf dem Platz steht! Hört selbst rein! Folgt Falter Ego auf Instagram: https://www.instagram.com/falter__ego/ Website: https://www.falterego.at/ Folgt Hannes Sabathi auf Instagram: https://www.instagram.com/sabathihannes/ Folgt Gabriele Blaschnitz auf Instagram: https://www.instagram.com/gablaprim/ Folgt Terroir und Adiletten auf Instagram: https://www.instagram.com/terroirundadiletten/ Folgt Willi auf Instagram: https://www.instagram.com/willi_drinks Folgt Curly auf Instagram: https://www.instagram.com/thelifeofcurly Produzent: pleasure* Instagram: https://www.instagram.com/pleasure_berlin TikTok: https://www.tiktok.com/@pleasure_berlin Website: https://www.pleasure-berlin.com/ Magazin: https://www.thisispleasure.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pleasureberlin
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Man muß auch mal Wein sagen können.
Mitte des 19. Jahrhunderts zerstört die Reblaus in Europa komplette Weinberge. Winzer verzweifeln, die Menschen in den Weinregionen verarmen. Bis ein Botaniker eine Lösung findet, der den europäischen Wein für immer verändert. Ein Podcast von Stefan Foag (BR 2026)
„Gaumarjos!" – auf euch, auf's Leben, Prost! Georgien ist das älteste Weinland der Welt: über 8.000 Jahre Weingeschichte, mehr als 525 einheimische Rebsorten, Tonkrüge im Boden und Festmähler, die kein Ende nehmen. Lou war 2025 eine Woche vor Ort – zwischen Weinbergen, Qvevri-Kellern und einer Supra, die sie so schnell nicht vergisst. Heute nimmt sie euch mit: Ihr lernt drei georgische Weine kennen, die ihr direkt nachkaufen könnt, versteht was ein Amber Wine ist, warum ein Qvevri viel mehr ist als ein Tontopf – und bekommt Lous persönliche Reisetipps für Tiflis. Georgische Weine sind zugänglich, qualitativ stark und voller Charakter. Traut euch ran! Mehr Infos, Wein-Entdeckungen und Tipps zur georgischen Weinwelt unter weine-aus-georgien.de und auf Instagram unter @weineausgeorgien. Weine der Folge 8K Ancient Red halbtrocken – Teliani Valley, Kachetien | Wein der Woche 100 % Saperavi – Georgiens bedeutendste rote Rebsorte, vergleichbar mit Cabernet Sauvignon in Stärke und Charakter. 8K steht für die 8.000 Jahre Weingeschichte dieses Landes. Im Qvevri ausgebaut, mit dunklem Rubinrot im Glas, Aromen von wilden Beeren, Zuckerpflaume und reifer Kirsche. Viel Grip, wuchtiges Aroma, angenehme Säure, ein samtiger Hauch und ein langer Abgang – mit einer Spur ungezähmter Qvevri-Wildheit. Halbtrocken, 12,5 % vol. Ideal zu Geflügel, Rinderschmorbraten und cremigen Pastagerichten. Tbilvino Rkatsiteli 2024, trocken – Kachetien 100 % Rkatsiteli (sprich: „Rkats-i-téli") – die meistangebaute weiße Rebsorte Georgiens, eine der ältesten autochthonen Trauben der Welt. Klassisch europäisch im Stahltank ausgebaut, also ganz ohne Qvevri. Im Glas hellgelb, in der Nase Zitrusfrüchte und grüner Apfel, am Gaumen frisch, knackig, schön trocken. 11,5 % vol. Ein idealer Einstieg, wenn ihr georgischen Wein zum ersten Mal probiert. Vazisubani Estate „Kisi Qvevri" – Kachetien | Amber Wine 100 % Kisi (sprich: „Kie-ssi") – eine alte einheimische Sorte, die sich besonders gut für den traditionellen Qvevri-Ausbau eignet. Der Most verblieb mitsamt Traubenschalen und Kernen monatelang im Qvevri im Boden – das Ergebnis ist kein Weißwein mehr im klassischen Sinne, sondern ein Amber Wine. Im Glas schimmert er strohgold bis bernstein. In der Nase reife und getrocknete Früchte – Aprikose und Quitte – dazu eine feine Honignote. Am Gaumen viel Struktur, sanfte Tannine, trocken und lang. Vazisubani Estate ist eines der Aushängeschilder der georgischen Qvevri-Renaissance, naturnah auf rund 35 Hektar bewirtschaftet. Ideal zu würzigem Essen, weißem Fleisch oder kräftigem Käse. Die Frage der Woche – von Tina aus Bayreuth: „Welche Tipps hast du für eine Reise nach Georgien?" „Unbedingt der Mother of Georgia einen Besuch abstatten und den Blick über Tiflis genießen. Ein Glas Wein am Wine Window trinken – Tiflisis Antwort auf Florenz! Die Wine School besuchen und sich durch Georgiens Rebsorten verkosten. Für Weinbars empfehle ich Warehouse im Stamba Hotel, Sadzvele, Wine Merchants und G.Vino. Zum Essen unbedingt ins Barbarestan oder ins Littera."
Die Weinhandlung Martel in St. Gallen wird 150-jährig. Anlässlich des Jubiläums liess das Unternehmen seine Geschichte aufarbeiten. Dabei kamen einige kuriose und schon fast vergessene Wein-Geschichten zum Vorschein, wie Geschäftsführer Jan Martel im Interview erzählt. Weitere Themen: · St. Galler Regierung präsentiert ihren Entwurf für das neue Bewegungs- und Sportförderungsgesetz. · Car-Unfall in Susch mit 5 Toten: Polizei geht von Selbstunfall aus. · Die Kantone Thurgau und Schaffhausen verlängern das Fangverbot für Äschen im Rhein um drei Jahre. · St. Galler SVP reicht ihre Petition gegen die geplante neue Moschee in St. Gallen ein. · Referendum gegen den Gestaltungsplan «Feldhof West» in Weinfelden kommt zustande.
Katharina Sichla sammelt die schönen Momente ihres Lebens – auf kleinen Zetteln in einem Glas. Ob eine kühle Cola, ein gutes Gespräch oder eine kleine Begegnung im Alltag: Für die leitende Redakteurin des St. Michaelsbundes in München ist Dankbarkeit ein Weg, den Blick immer wieder auf das Positive zu richten. Gleichzeitig weiß sie: Zum Leben gehören auch die traurigen Dinge. Im Evangelium geht es an diesem Freitag um neuen Wein und neue Schläuche – und damit um die Frage, was passiert, wenn Neues auf Bewährtes trifft und wie wir mit dieser Herausforderung im Sinne Jesu umgehen sollten.Katharina Sichla erzählt, warum sie bei Veränderungen zunächst einmal neugierig bleiben und nicht sofort bewerten möchte. Und sie spricht darüber, was das für die Kirche bedeutet – auch mit Blick auf ihre Erfahrungen mit dem Synodalen Weg der Katholischen Kirche. Einander zuzuhören, ist aus ihrer Sicht schon ein erster, wichtiger Schritt.Was kann bleiben – und was muss sich verändern? Reinhören und mitdenken!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit sagten die Pharisäer und ihre Schriftgelehrten zu Jesus: Die Jünger des Johannes fasten und beten viel, ebenso die Jünger der Pharisäer; deine Jünger aber essen und trinken. Jesus erwiderte ihnen: Könnt ihr denn die Hochzeitsgäste fasten lassen, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein; in jenen Tagen werden sie fasten. Und er erzählte ihnen auch noch ein Gleichnis: Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Kleid ab und setzt es auf ein altes Kleid; denn das neue Kleid wäre zerschnitten, und zu dem alten Kleid würde das Stück von dem neuen nicht passen. Auch füllt niemand neuen Wein in alte Schläuche; er läuft aus, und die Schläuche sind unbrauchbar. Neuen Wein muss man in neue Schläuche füllen. Und niemand, der alten Wein getrunken hat, will neuen; denn er sagt: Der alte Wein ist besser. (Lk 5,33-39)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Feinschmeckertouren – Der Reise- und Genusspodcast mit Betina Fischer und Burkhard Siebert
Seit 1850 reift hier Wein. Und die Fässer? Die trinken dabei selbst ein kleines Schlückchen mit – so hat es Baptiste erklärt, unser Gastgeber in der historischen Kellerei Moillard im Burgund. Was hier passiert, ist Leidenschaft mit System. Von der Mazeration über die malolaktische Gärung bis zum Reifen im Vogesenholz – wir bekommen den kompletten Einblick. Und lernen nebenbei, warum ein Burgunder-Barrique drei Liter mehr fasst als eines aus Bordeaux. Dann die Verkostung. Zwei Chardonnays aus dem goldenen Dreieck – elegant, fruchtig, mit Holz als schönem Rahmen. Zwei Pinot Noirs, einer davon Napoleons erklärter Lieblingswein. Und zum Abschluss ein Premier Cru, der bei 12,5 Prozent Alkohol eine Präsenz entwickelt, die man schlicht nicht erwartet.
Wie wird aus einem einzigen Produkt ein Unternehmen mit mehr als 16.000 Artikeln?
Heute darf geweint werden, denn das vielleicht beliebteste Paar Deutschlands geht ab sofort getrennte Wege: Carsten Maschmeyer und seine Gartenschürze. Um die Laune trotzdem oben zu halten unterbricht Giulia extra ihren Urlaub im Stanglwirt, um für Chris einen Toaster beim Live Nachlasshandel zu ersteigern. Eine Flasche 8000€ Wein und eine Schauspielschülerin namens Wendula gibt es auch, wer da nicht reinhört, den wird der DRINNIES Newsletter heimsuchen mit Minimum 10 Emails pro Tag. Olé!Besuche Giulia und Chris auf Instagram: @giuliabeckerdasoriginal und @chris.sommerHier findest du alle Infos und Rabatte unserer Werbepartner: linktr.ee/drinniesUnser Intro stammt von Sam Wilkes. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Alkohol gehört oft dazu. Wer nicht trinkt, gilt schnell als Spaßbremse. Dabei weiß man ja eigentlich, dass Wein, Bier und Schnaps dem Körper nicht gut tun. Warum trinken wir trotzdem und was passiert, wenn wir damit aufhören? // Alle Quellen und weiteren Spezials findest Du hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial/ Von Sebastian Sonntag.
Ep 375: Women & Crime: Reconsidered is where we revisit our episode catalog and bring new insights, behind the scenes or updates. Brand new episodes are STILL every Tuesday! Original Airdate: 05/31/22 From dating to home buying, many people nowadays turn to strangers on the internet to solve some of their biggest life problems. But as this woman found out, you can't always trust someone you met online. This is the Wendy Wein Story Sources for Today's Episode: Rolling Stone CNN The Guardian Crawl Space interview with Bob Innes LawandCrime.com sfgate.com dailymail.co.uk vice.com Credits: Written and Hosted by Amy Shlosberg and Meghan Sacks Produced & Edited by James Varga Music by Dessert Media Help is Available: If you or someone you know is in a crisis situation, or a victim of domestic, or other violence, there are many organizations that can offer support or help you in your specific situation. For direct links to these organizations please visit https://womenandcrimepodcast.com/resources/ Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
.
Unter den Handwerken, die fest in den Traditionen der deutschen Minderheiten des östlichen Europas verankert sind, erfährt kaum eines gerade eine solche Renaissance wie der Weinbau. In Rumänien und in der Slowakei begeistern sich junge Winzereien für die Herstellung von Naturwein. ifa-Kulturmanagerin Elisa Vaughan spricht mit Edgar Brutler, einem Winzer mit schwäbischen Wurzeln aus dem rumänischen Kreis Sathmar. Der Karpatenfunk besucht das Naturwein-Festival „Naturalista" und unterhält sich mit Nadja und Andrej Miklušičák über dessen Gründung, ihr Weingut „Naboso" und die deutschen Spuren des Weinbaus in der Slowakei. -Der Karpatenfunk ist der Podcast des Karpatenblattes, des Magazins der deutschen Minderheit in der Slowakei. Folgt uns auch auf Facebook, Instagram und TikTok.-Moderation und Redaktion: Carolin Margraf, Katrin Litschko; Studioregie: Carolin Margraf; Komposition Intro/Outro: Juraj Mironov, Cover-Design: Ove Pictures-Ihr wollt gerne mehr über die Karpatendeutschen erfahren, habt Tipps für interessante Themen oder wollt uns Rückmeldung geben? Dann werft einen Blick auf unsere Homepage oder schreibt uns eine Mail an karpatenblatt@gmail.com
Littger, Peter www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Klimakrise, steigende Kosten, Billigkonkurrenz und sinkender Konsum: Der deutsche Wein steckt in der Krise. Droht der Wandel vom Kultur- zum Luxusgut? Oder handelt es sich nur um eine Marktkorrektur nach langen fetten Jahrzehnten? Sollich, Robert; Riede, Frank www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
In Deutschland wird immer weniger Wein getrunken. Der Konsum sank im letzten Jahr statistisch gesehen um 1 Flasche pro Kopf. Auf diese sinkende Nachfrage müssen sich die Winzer einstellen. Dazu kommt die Konkurrenz mit den Discountern, die massenhaft billigen Wein aus ganz Europa anbieten. Viele Winzer können da nicht mehr mithalten und geben auf. Unter diesen Vorzeichen beginnt die Weinlese 2026 und sie beginnt außergewöhnlich früh. Da zeigt sich ein weiteres Problem für die Produzenten: die Folgen des Klimawandels, extreme Hitze, extreme Trockenheit. Wird es in Zukunft noch Riesling geben bei uns? Die Rebsorte liebt kühlere Temperaturen… Klar ist, die Deutschen trinken nicht nur Wasser. Was die Menschen zurzeit gerne im Glas haben, und wie die Winzer mit den Herausforderungen umgehen können, darüber spricht Moderatorin Doris Renck mit Christine Müller von den Hessischen Staatsweingütern Kloster Eberbach, mit Frank Schulz vom Deutschen Weininstitut, mit der Sommeliere Natalie Lumpp und mit Manuela Rimbach-Sator von der Winzerseelsorge Rheinhessen. Podcast-Tipp: ARD Klima Update E-Auto, Wärmepumpe, Hitzeanpassung - Klimaschutz erhitzt die Gemüter. Im ARD Klima Update erfahrt ihr, was sich hinter den aktuellen Debatten verbirgt. Bei uns bekommt ihr Recherchen zum Klimawandel aus Deutschland und der Welt, neue Einblicke und innovative Lösungen, mit fundierten wissenschaftlichen Analysen. Immer mit dem Blick nach vorn: vom Problem zur Perspektive! https://www.ardsounds.de/sendung/ard-klima-update/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/
Die Funkstille ist vorbei und der Imagewechsel vollzogen. Oder doch eher der Imagetausch? Nach mehreren Henkersmahlzeiten im Orientexpress, ist unsere Ex-Partymaus Bill in ihre Health Bubble abgetaucht, gewöhnt die Wodka-Leber an trockenes Dinkelbrot, genießt zur Abwechslung mal ein paar Darmreinigungen ohne Happy End, und liest endlich sein erstes Buch. Umgekehrt switcht Tom, Wasser predigend und Wein trinkend, kurzerhand vom Projekt Waschbrettbauch zum Projekt Käsebrett und ergibt sich der eingeschränkten Bewegungsfreiheit während der Hurrikansaison. Aber seid unbesorgt! Die zweiwöchige Sonnenfinsternis ist vorüber und die Perseiden haben eure Wünsche erhört: Die Typen aus der Werbung sind endlich zurück! Macht euch bereit für Kaulitz Hills Staffel 7! Cheers, ihr Mäuse! Alle weiteren Infos rund um den Podcast, Updates und Werbepartner findet ihr hier: https://www.instagram.com/kaulitzhills.podcast/ Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Zwei Männer mit Metalldetektoren stehen 1999 auf einem flachen Hügel in Mitteldeutschland. Das Ding schlägt aus. Was sie ausgraben, verkaufen sie für 31.000 Mark. Sie ahnen nicht, dass sie gerade eine Weltsensation in der Hand halten. Unbezahlbar. Und älter als fast alles, was wir über dieses Europa zu wissen glaubten.Jochen war in Saale-Unstrut. Einer Region, die ihn komplett umgehauen hat. Er sitzt in einem winzigen Café in Naumburg vor Patisserie, die aussieht wie aus Japan. Er steht im tausende Jahre alten Naumburger Dom vor Uta, die Umberto Eco die schönste Frau des Mittelalters nannte und die bei Disney zur bösen Königin wurde. Er sitzt abends in den Weinbergen und schaut auf rote Dächer und ein Tal, das sich langsam entschleiert als grandioses Reiseziel.Und dann ist da diese goldene Scheibe. Die Himmelsscheibe von Nebra. 3700 Jahre alt, die älteste konkrete Darstellung des Himmels, die die Menschheit kennt. Gefunden genau hier - mitten in Deutschland.Kommt mit nach Saale-Unstrut, nach Thüringen und Sachsen-Anhalt. In Folge zwei geht es weiter nach Jena.—
Deutsche in Georgien? Diese überraschende Verbindung reicht mehr als 200 Jahre zurück. Damals verlassen deutsche Familien ihre Heimat und gründen im heutigen Georgien und in Aserbaidschan 23 Siedlungen. Sie machen karges Land fruchtbar, bauen Wein an, stellen Käse und Wurst her und bringen sogar ihre Musikvereine, Sportclubs und Traditionen mit in den Kaukasus.Doch mit dem 2.Weltkrieg nimmt die Geschichte eine brutale Wendung.Reporterin Tatjana Montik reist nach Bolnissi und Assureti, früher Katharinenfeld und Elisabethtal. Dort trifft sie Menschen, die alte Gebäude retten und sich neu mit der deutschen Vergangenheit ihrer Orte beschäftigen. Was hat die Schwaben damals ausgerechnet in den Kaukasus gezogen – und warum wird ihre Geschichte heute in Georgien wiederentdeckt? Jetzt reinhören------Podcast-Tipp: Heilige Orte. Unterwegs in Deutschland https://www.ardsounds.de/sendung/heilige-orte-unterwegs-in-deutschland/urn:ard:show:a33b4133e31163e8/------Alle Folgen von Zwischen Hamburg und Haiti findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/-----Moderation: Philipp AbreschAutor:in: Tatjana MontikRedaktion: Philipp AbreschMitarbeit: Angelika Penz, Patricia Batlle, Sebastian von HenningProduktion: Wolfgang Seesko, Jacqueline BrzeczekRedaktionsschluss: 31.07.2026
Bierernst – Wenn jemand zu viel Bier getrunken hat, dann sollte man das, was und wie er es sagt, nicht so bierernst nehmen.
Payton, Allen and Matt are back to talk some OU football. We get Allen's OU record prediction, home game themes and who OU is sending to SEC Media Day.