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Werte Hörer*innenschaft, die Ereignisse rund um den Viscount und seine widerspenstige Herzensdame erreichen in Folge 22 unseres Bridgerton Podcasts zu -Wie bezaubert man einen Viscount einen wahrhaft bewegenden Höhepunkt. Nach dem folgenschweren Kutschenunfall liegt Lady Kate Bridgerton – verletzt darnieder, ihr Bein gebrochen, doch ihr Geist ungebrochen. Der Viscount Anthony Bridgerton zeigt sich dabei von einer Seite, die selbst die kritischsten Beobachter überraschen dürfte: In seiner Verzweiflung lässt er nichts unversucht und bestellt eine ganze Schar von Ärzten, um das Wohlergehen seiner Angebeteten zu sichern. Doch, geschätzte Leserschaft, es ist nicht allein die Medizin, die hier Heilung verspricht. In einem Moment von außergewöhnlicher Offenheit gesteht der sonst so kontrollierte Lord endlich seine Liebe. Eine Zukunft voller Glück, Leidenschaft und – man wagt es kaum zu schreiben – wahrer Zuneigung scheint greifbar nah. In gespannter Erwartung weiterer Skandale verbleiben wir, Ihre ergebenen Ladies Whistlemore Schalten Sie ein zu dieser fesselnden Podcast-Folge voller Drama, Romantik und skandalöser Enthüllungen rund um Bridgerton, den Viscount Anthony und Kate Bridgerton ___ Alle wichtigen Links über uns auf :https://linktr.ee/patmorespotcast Homepage:https://four-voices.de/patmores-potcast/ SozialeMedien: Instagram:@patmorespotcast privat: @monadifender und @dastoedchen Facebook: Patmore's Potcast Kommt auf unserenDiscord Server Supporten könnt ihr uns auf Steady, Ko-Fi oder in unserem Merchshop. Für Fragen und Anregungen: Email: patmorespotcast@four-voices.de Let's Poe: Spotify Board Game Bravery: Spotify -Intro und Outro Musik wurden mit Udio AI beta erstellt https://www.udio.com/home
Warum dein Newsletter auch 2026 noch dein wichtigstes Buchmarketing-Tool ist In dieser Episode spreche ich über das Thema Newsletter und E-Mail-Marketing für Autorinnen und Autoren. Ich führe aus, warum ein eigener Newsletter auch im Jahr 2026 ein unverzichtbares Werkzeug für alle Schreibenden bleibt, wie du Abonnent:innen gewinnst und welche technischen Tools sinnvoll sind. Auf dich warten praxisnahe Tipps, ein Überblick über verschiedene Wege, mit Leserinnen und Lesern in Kontakt zu bleiben und Vorschläge wie du deinen Newsletter spannend und gewinnbringend gestaltest. Egal, ob du gerade erst mit dem Thema startest oder schon Erfahrungen gesammelt hast – in dieser Folge findest du wertvolle Anregungen, wie du mit deinem eigenen Newsletter als Autor oder Autorin langfristig erfolgreich sein kannst. Hier die wichtigsten Aspekte, die ich in dieser Folge anspreche: 1. Einführung in das Thema Newsletter-Marketing für Autor:innen Vorstellung des Themas und Verweis auf einen vertiefenden Artikel https://mission-bestseller.com/newsletter-marketing-fuer-autoren-und-autorinnen-aufbau-nutzen-fallstricke/ Überblick über Inhalte und Zielsetzung der Folge 2. Bedeutung von E-Mail-Marketing für Autor:innen Relevanz des Newsletters 2026 und darüber hinaus Ziele: Leser:innen erreichen und Buchverkäufe unterstützen Vergleich der Kommunikationswege: Offline, Social Media, Newsletter 3. Vor- und Nachteile von Offline- und Social-Media-Kontakten Möglichkeiten über Buchmessen, Lesungen und lokale Netzwerke Social Media: Vorprogrammieren, Unverbindlichkeit, besonders für Introvertierte vorteilhaft Nachteile von Social Media: Eigentum der Kontakte bei den Plattformen ([Facebook, Instagram, TikTok, etc.]) Gefahr von Kontosperrungen Organische Reichweite sinkt ständig 4. Vorteile des eigenen Newsletters Kontrolle und Eigentum über die eigenen Kontakte Direktkontakt zu Interessierten Wichtigkeit von Double Opt-in auch bei Offline-Kontakten Datenminimierung (nur Vorname und E-Mail) 5. Aufbau und Nutzen von E-Mail-Listen Möglichkeiten zur Sammlung von Adressen Nutzen der Liste bei Buchveröffentlichungen Beispielhafte Quoten (10% Kaufquote als realistisch) Motivation, einfach zu starten, egal wie viele Adressen vorhanden sind 6. Newsletter als Produkt: Nutzen und Anreize für Abonnent:innen Newsletter als zu bewerbendes Produkt verstehen Emotionale und praktische Argumente für den Mehrwert Spezielle Anreize: Bonuskapitel, Zusatzgeschichten, Materialien (Lesezeichen, Karten, Übungsblätter, Bilder) Notwendigkeit zur DSGVO-konformen Anmeldung Abgrenzung zu alten „Tauschgeschäften" ohne echte Einwilligung 7. Technische Grundlagen: Die eigene Autor:innen-Webseite Zweck der eigenen Webseite: Integration von Anmeldeformularen und Bereitstellung von Materialien Baukastensysteme oder WordPress als Grundlage Aspekte von Investition und Amortisation 8. Optimale Struktur einer Autor:innen-Webseite Wichtige Seiten: Startseite, Über-mich, Bücher, Datenschutzerklärung Empfehlung: Eigene Verkaufs-/Infoseite nur für den Newsletter Angebotsgestaltung: Darstellung der Newsletter-Inhalte und Werbegeschenke 9. Inhaltliche Gestaltung des Newsletters Inhalte: Alltagsschilderungen, Recherchereisen, Buchempfehlungen, Fortschrittsberichte Ziel: Beziehung zu Leser:innen halten, auch wenn zwischen Veröffentlichungen längere Pausen liegen Nutzen für regelmäßige Sichtbarkeit 10. Versandfrequenz und Umgang mit Feedback Kein starres Dogma zur Versandfrequenz (zwischen 2 und 4 Wochen empfohlen) Achten auf Feedback der Leser:innen und Anpassung der Häufigkeit Erwartungen an Rückmeldungen realistisch halten (meist Konsum, weniger direkte Reaktionen) 11. Technische Umsetzung: Auswahl der Newsletter-Software Notwendigkeit professioneller Tools (bei mehr als ca. 30 Kontakten) Empfohlene Anbieter: GetResponse (EU-Server, Datenschutz), Erwähnung von Active Campaign & ConvertKit (USA, zu komplex), Clicktip (deutschsprachig, teuer, zu umfangreich) Relevante Features: Adressorganisation, automatisierter Versand, Segmentierung 12. Anwendungsmöglichkeiten und Zielsetzung des Newsletters Direktvertrieb der Bücher über abgestufte Versandaktionen Langfristige Beziehungspflege als gleichwertiges Ziel neben dem Verkauf Aufbau eines „fernfreundschaftlichen" Kontaktnetzwerks 13. Abschluss und Handlungsaufruf Einladung, mit dem Newsletter zu beginnen oder die eigene Strategie zu optimieren Hinweis auf ein 7-Tage-Programm im Blogartikel für Einsteiger und Fortgeschrittene https://mission-bestseller.com/newsletter-marketing-fuer-autoren-und-autorinnen-aufbau-nutzen-fallstricke/ Aufforderung zu Rückmeldungen und Austausch per E-Mail oder Kommentar # Newsletter und E-Mail-Marketing für Autor:innen: Deine Community, deine Regeln Newsletter und E-Mail-Marketing sind für dich als Autor:in wichtiger denn je. Vielleicht schiebst du das Thema schon länger vor dir her, vielleicht hast du schon einen Newsletter, nutzt ihn aber noch nicht voll aus – oder du bist ganz neu dabei und möchtest wissen, wie du starten sollst. In dieser Podcastfolge erfährst du von mir, warum gerade jetzt ein eigener Newsletter das beste Mittel ist, um mit deinen Leser:innen in Kontakt zu treten und zu bleiben. ## Warum solltest du als Autor:in einen Newsletter haben? Zuerst einmal: Deine Leser:innen wollen von dir hören! Sie wollen wissen, wann dein nächstes Buch erscheint, ob es gerade eine coole Aktion gibt oder einfach ein bisserln mehr über dich und deine Buchwelt erfahren. Aber warum reicht nicht einfach Social Media? 1. Du hast die Kontrolle über deine Kontakte: Bei Facebook, Instagram & Co. gehören die Daten alle der Plattform. Accounts können ohne Vorwarnung gesperrt werden, die Reichweite deiner Beiträge ist begrenzt und abhängig vom Algorithmus. Selbst in Gruppen sehen viele die Beiträge nicht, wenn sie nicht täglich aktiv sind. 2. Nachhaltige Beziehungen aufbauen: Bei einem eigenen Newsletter entscheidest du, wann und was du verschickst – und erreichst die Lesenden direkt. Die E-Mail-Adressen gehören dir, und niemand kann dir den Zugang dazu wegnehmen. Offline-Events, Lesungen und Buchmessen sind wichtig, aber sie bieten keine langfristige Möglichkeit, den Kontakt zu halten. Deshalb ist der Newsletter das wertvollste Werkzeug für dich als Autor:in. ## Wie gewinnst du Newsletter-Abonnent:innen? Die wenigsten Menschen tragen sich »einfach so« für deinen Newsletter ein. Ich empfehle deshalb, deinen Newsletter wie ein Produkt zu behandeln, das du »verkaufst« – und das bedeutet, du musst überzeugende Argumente liefern, warum sich jemand eintragen soll. Am besten funktioniert das mit einem Gratis-Mehrwert: - Bonuskapitel - Exklusive Kurzgeschichte (z. B. zu einer beliebten Nebenfigur) - Leseproben, Lesezeichen, Kartenmaterial oder Illustrationen als Download - Im Sachbuchbereich: Checklisten, Arbeitsblätter oder ergänzende Materialien Wichtig: Frag möglichst wenige Daten ab – Vorname und E-Mail-Adresse reichen. Je niedriger die Hürde, desto eher werden sich Menschen eintragen. Technischer Hinweis: Aufgrund der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) brauchst du Double Opt-in: Die Leute müssen ihre Anmeldung aktiv bestätigen. ## Die richtige Basis: Deine Autor:innen-Webseite Neben dem Newsletter brauchst du eine eigene Website. Hier kannst du das Anmeldeformular einbinden und z. B. auch deine Gratis-Extras zum Download bereitstellen. Ob du dafür WordPress, Jimdo oder ein anderes Baukastensystem nutzt, bleibt dir überlassen. Mein Tipp: Lege zusätzlich zu Startseite, Über-mich, Bücherseite und Datenschutzerklärung eine eigene Newsletter-Verkaufsseite an. Dort erklärst du genau, was deine Abonnent:innen erwartet, was sie bekommen und wie oft du schreibst. Das steigert die Eintragungen deutlich, weil Interessierte hier gezielt angesprochen werden. ## Was gehört in deinen Newsletter? Natürlich ist der wichtigste Anlass der nächste Buchlaunch oder eine Preisaktion. Doch echte Beziehungen entstehen darüber hinaus. Einige Ideen für den Inhalt: - Einblicke in deinen Schreibprozess oder Alltag - Berichte von Recherchereisen oder aus deiner Umgebung - Empfehlungen von befreundeten Autor:innen - »Making-of« zum nächsten Buch, Updates zum Fortschritt - Geschichten hinter den Kulissen und Inspirationen Du musst nicht befürchten, dass du zu viel von dir preisgibst: Die meisten Leser:innen finden es spannend, ein bisschen mehr über den Menschen hinter den Büchern zu erfahren. ## Wie oft solltest du schreiben? Ein zu häufiger Versand schreckt ab – aber zu selten ist auch nicht optimal, sonst vergessen deine Abonnent:innen dich. Ich empfehle einen Rhythmus von alle zwei bis vier Wochen. Das ist genug, um präsent zu bleiben, aber nicht aufdringlich. Natürlich kannst du auch nach Feedback fragen und die Rückmeldungen berücksichtigen. ## Welche Tools eignen sich? Für kleinere Newsletter-Listen reicht es am Anfang, wenn du bei etwa 20–30 Leuten noch manuell mailst – aber sobald deine E-Mail-Liste wächst und du DSGVO-konform arbeiten willst, ist eine Newsletter-Software nötig. Meine Empfehlungen: - GetResponse: datenschutzkonform, preislich fair, einfacher Einstieg - Brevo ebenfalls beliebt im deutschsprachigen Raum - Finger weg von zu teuren oder komplizierten US-Anbietern (datenschutzrechtlich schwierig, unnötig komplex für unsere Zwecke) Wichtig sind: automatische Anmeldebestätigungen (Double Opt-In), einfaches Versand- und Listentool und die Möglichkeit, Willkommensmails bzw. kleine »Freebies« zu verschicken. ##Nutze den direkten Draht zu deinen Fans! Mit einem eigenen Newsletter baust du dir eine treue Leserschaft auf, die wirklich an dir und deinen Büchern interessiert ist. Nutze die Chance, Beziehungen zu pflegen, tolle Inhalte zu teilen und vor allem deine Veröffentlichungen erfolgreich zu begleiten. Trends kommen und gehen – aber deine eigene Community bleibt dir erhalten. Wenn du noch keinen Newsletter hast, fang heute an. Und wenn du schon einen hast, prüfe, wo du ihn noch besser gestalten kannst, um mehr Freude – und mehr Verkäufe – herauszuholen. Ran an die Tasten! Hier die Links, die ich im Podcast anspreche, und weiterführende Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte rund um Bücher, eBooks und deinen Erfolg: Hier kannst du meinen ausführlichen Blogartikel zu diesem Thema nachlesen: https://mission-bestseller.com/newsletter-marketing-fuer-autoren-und-autorinnen-aufbau-nutzen-fallstricke/ Und wenn du trotz alledem wie ich weiterhin über Amazon KDP (Kindle Direct Publishing) veröffentlichst, dann brauchst du diesen Kurs, um deinem Buch mehr Sichtbarkeit zu verschaffen: https://mission-bestseller.com/keywords Hier kommst du zum Mission Bestseller Schreib-Bootcamp: https://mission-bestseller.com/bootcamp Hier findest du alles rund ums Selfpublishing: https://mission-bestseller.com Einige der Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links und ich erhalte eine Provision, wenn du über sie kaufst, die sich nicht auf deinen Kaufpreis auswirkt.
Ciao a tutti! In seinen ersten beiden Italien-Bestsellern hat Eric Pfeil der staunenden Leserschaft je 100 italienische Songs vorgestellt. Wir lieben die Bücher, wir lieben die Songs und hatten vor zwei Jahren die Ehre, Eric zu Gast zu haben und mit ihm über unsere Lieblingsstücke zu sprechen. Jetzt hat Eric ein neues Italien-Buch am Start. Es heißt Hotel Celentano und darin protokolliert er eine dreimonatige Italienreise, im Zuge derer er die mythischen Stätten seines Italiens besucht hat - es ist das Italien von Adriano Celentano, Fabrizio De André, Pino Daniele, Ennio Morricone, Dario Argento, Federico Fellini und, und, und. Kurz gesagt: Das Italien der Kunst. Und wieder hat er uns mit seiner Begsieterung angesteckt. Side A des Mixtapes: Francesco De Gregori - Viva l´Italia Adriano Celentano - Il ragazzo della via Gluck Rino Gaetano - Aida Gino Paoli - Il cielo in una stanza Gino Paoli - Sapore di sale Pino Daniele - Napule È Pino Daniele - Sara non piangere Pino Daniele - Anna verrà Fabrizio De Andrè - Andrea Fabrizio De André - Crêuza de mä ericpfeil.de
Schreib herausragende Bücher und bau dir eine treue Leserschaft auf! Ich helfe dir dabei in meiner Email-Liste "Inspiration für Autoren" | Wie wird man Romance-Autorin? Was solltest du dabei vermeiden? Und was solltest du unbedingt tun? Das bespreche ich mit Yvonne Kraus! Hier findest du ihr neues Buch Story Spark. | music: https://www.purple-planet.com/ Folge direkt herunterladen
In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gibt es noch viele lokale Zeitungen. Und trotzdem ist der Anzeiger aus dem Heimatort eine aussterbende Spezies. Wo sonst, wenn nicht hier erfahren wir noch, was der Gemeinderat beschlossen hat, wie das Handballteam in der Kreisliga gespielt hat und wie die Waldfreizeit der Pfadfindergruppe war? "Der lokale Journalismus greift Themen auf, die von der Leserschaft unmittelbar erlebbar und überprüfbar sind. Ob die Umgehungsstraße gebaut oder der Kindergarten geschlossen wird", sagt Christof Seeger. Er ist Professor für Zeitungsthemen an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Doch trotz seiner wichtigen Funktion fürs Zusammenleben erfahre der Lokaljournalismus zu wenig Liebe. "Wir haben einen Strukturwandel in der Medienbranche, so dass die meisten Menschen die lokalen Nachrichten gar nicht mehr in der klassischen Form wahrnehmen, sondern sie digital konsumieren." Also weg von der Zeitungslektüre am Frühstückstisch, hin zur App auf dem Smartphone. Durch die sinkende Auflage werden Zeitungen zusammengelegt und lokale Berichterstattung zusammengestrichen. Was es bedeuten würde, wenn es keine lokale Berichterstattung mehr gebe, darüber hat SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex mit Christof Seeger gesprochen.
Histothek: "Die frühen Völker Eurasiens" – Hermann Parzinger spricht mit Uwe Kullnick über Eurasiens Völker vom Neolithikum bis zum MittelalterEinführung von Hermann Parzinger (Hördauer ca. 16 min) und Gespräch zwischen Hermann Parsinger, Steven Lundström und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 66 min)Moderation Uwe Kullnick, Ko.-Moderation Steven LundströmDer international renommierte Vor- und Frühgeschichtsforscher Hermann Parzinger legt mit diesem höchst informativen, reich bebilderten Band ein Grundlagenwerk über Geschichte und Kultur der frühen Völker zwischen Ural und Pazifik vor.Die Ausstellungen über Skythen und Mongolen haben das Interesse von Hunderttausenden Besuchern auf sich gezogen, und doch stellen diese beiden Völker nur einen kleinen Ausschnitt der zahlreichen Kulturen dar, die in dem gewaltigen Territorium zwischen Ural und Pazifik von der Jungsteinzeit bis zum Mittelalter entstanden sind. Den Völkern in diesem Gebiet kommt eine entscheidende Bedeutung für die Frühgeschichte der Alten Welt insgesamt zu, und so erscheinen sie als ein fester Bestandteil unseres gemeinsamen kulturellen Erbes. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs konnte der Austausch zwischen westlichen Wissenschaftlern und den Forschern auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion intensiviert werden, so daß mit dem Werk von Hermann Parzinger erstmals eine große Synthese des heutigen Wissensstandes über die archäologische Erforschung dieses Gebiets vorgelegt werden kann. Im Zentrum der Darstellung stehen die Verbreitungsgeschichte der Völker, ihre materielle Kultur, ihre Siedlungs- und Wirtschaftsweise, ihre Bestattungsbräuche und ihre künstlerischen Ausdrucksformen. All dies wird systematisch erschlossen und in enger Verbindung von Text und Bildern präsentiert. Auf diese Weise ist eine differenzierte und zugleich anschauliche Darstellung eines bedeutenden Kulturraums der Menschheitsgeschichte entstanden.Prof. Dr. Hermann Parzinger ist Prähistoriker und seit 2008 Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Bis heute leitet er Forschungsprojekte und veröffentlicht regelmäßig zu wissenschaftlichen und auch kulturpolitischen Themen. Parzinger ist Träger zahlreicher Preise (Kurzvita, Werdegang, weiteres)Die Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung…wurde gemeinsam mit dem Verlag C.H. Beck gegründet. Ihr Ziel ist es, ausgewiesenen Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, grundlegende Erkenntnisse aus dem Bereich der Historischen Geisteswissenschaften einer interessierten Öffentlichkeit näher zu bringen. Die Stiftung unterstreicht damit ihr Anliegen, herausragende geisteswissenschaftliche Forschungsleistungen zu fördern – in diesem Fall in Form eines Buches, das höchsten Ansprüchen genügt und eine große Leserschaft findet.Im Juni 2022 hat das Literatur Radio Hörbahn, in enger Kooperation mit dem Verlag C.H.Beck und der Gerda Henkel Stiftung, die Histothek on Stage ins Leben gerufen. Sie wird im Rahmen der Sendung Hörbahn on Stage deren Format übernehmen. Histothek on Stage wird im ersten Teil aus einer ca. 30-minütigen Lesung aus, oder der Einführung in eines der Werke der Historischen Bibliothek durch die Autor*innen bestehen. Anschließend wird Uwe Kullnick ein ca. 60-minütiges Gespräch mit der Autorin bzw. dem Autor führen, in dem das Thema des Buches beleuchtet wird. Auch werden Motive, Hintergründe, wissenschaftliche Aspekte und natürlich die Autor*inen selbst angesprochen. Es ist geplant, jeden Monat eines der bisher 27 erschienen Bücher dieser Reihe in eine Sendung zu nehmen. Monatlich alternierend wird dabei jeweils ein Buch vom Beginn der Reihe und eines, ausgehend vom neuesten Stand der Reihe in die Sendung kommen.Termine Hörbahn on Stage in Schwabing Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht diese SendungRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
Christoph Poschenrieder veröffentlichte mit 46 Jahren sein literarisches Debüt "Die Welt ist im Kopf". Nach dem Erfolg folgten weitere sieben Werke, die von der Kritik und Leserschaft durchweg positiv aufgenommen wurden. Und doch hat der in München lebende Poschenrieder beschlossen, die Schriftstellerei an den Nagel zu hängen.
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Plattformen ändern ständig ihre Regeln, Algorithmen verändern Reichweiten und KI verändert derzeit die gesamte Discovery im Internet. Und deshalb wird es für Marken immer wichtiger, eine Audience aufzubauen, die ihnen wirklich gehört – und Newsletter sind ein Schlüssel dazu. E-Mail-Newsletter schaffen echte Verbindungen mit einer eigenen Audience. HubSpot-Marketer Justin Pohl teilt mit uns sein Wissen über die Praxis zwischen Corporate Marketing und eigenem Newsletter. Er zeigt, wie Creator gegen Marken gewinnen und warum Messbarkeit und Vertrauen gerade alles entscheiden. Ein Gespräch über Kontrolle, echte Beziehungen und digitale Eigenständigkeit. Du erfährst... ...warum Newsletter ein unschätzbares Werkzeug für den Aufbau einer eigenen Audience darstellen. ...wie Social Media als Sprungbrett für die Entwicklung einer loyalen Leserschaft dient. ...welche Strategien Creator nutzen, um im Marketing gegen große Marken zu gewinnen. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
In einem fesselnden Interview zwischen Markus Eggert von LiteraturLounge.eu und der Autorin Romy Fölck geht es um ihren neuesten Thriller "Fünf Fremde". Fölck, die zuvor für ihre Kriminalromane bekannt war, beschreibt ihren Ansatz, einen psychologischen Thriller zu schreiben, und erklärt, dass es höchste Zeit war, etwas Neues auszuprobieren. Sie hat über zwei Jahrzehnte lang klassische Krimis geschrieben und verspürte den Wunsch, in die Welt der Thriller einzutauchen, insbesondere um die Spannung und die psychologischen Aspekte stärker zu betonen. Eggert äußert seine Bewunderung für die Erzählweise von Fölck und stellt Fragen zur Inspiration hinter dem Setting der Geschichte, das auf der kleinen, wenig bekannten Insel Neuwerk spielt. Fölck erzählt, dass sie die Insel durch eine Freundin entdeckte und sofort von der Idee eines "Locked-Room"-Szenarios begeistert war, da sie nur begrenzten Zugang zur Außenwelt hat, insbesondere während eines herannahenden Orkans. Fölck nutzt die Geografie und das Wetter als zusätzliche Elemente des Unheimlichen und als antagonistische Kräfte, die die Isolation der Charaktere verstärken. Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist das verschwundene Kind, ein Ereignis, das als Albtraum für jeden Jugendgruppenleiter oder Lehrer gilt. Fölck reflektiert über die Verantwortung von Lehrern und die emotionalen Belastungen, die damit verbunden sind, wenn etwas Schreckliches passiert. Die Rückkehr der Lehrerin Charlotte, die in die Ereignisse involviert war, stellt eine wichtige Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart her. Während des Interviews wird deutlich, wie sehr solche Traumata das Leben der Protagonisten geprägt haben und sie auch in ihren aktuellen Entscheidungen beeinflussen. Romy Fölck erzählt, wie die Demenz von Annikas Mutter Hedda, die sich oft in der Vergangenheit verliert, ein weiterer emotionaler Anker in der Erzählung ist. Fölck beschreibt, wie zutiefst schmerzhaft es für Angehörige ist, jemanden zu sehen, der in eine andere Welt abtaucht, und behandelt dieses sensible Thema mit viel Empathie. Diese emotionalen Themen sind nicht nur wichtig für die Entwicklung der Charaktere, sondern auch für die Leserschaft, da sie Nachvollziehbarkeit und Mitgefühl schaffen. Eggert und Fölck diskutieren auch die Dynamiken zwischen den fünf zentralen Charakteren, die geheimnisvolle Verbindungen zueinander haben und deren gemeinsame Geschichte in der Vergangenheit sie verbindet. Fölck erklärt, dass die Charaktere nicht nur gemeinsam Kinder waren, sondern auch Geheimnisse und Narben tragen, die ihre Beziehung zueinander komplex machen. Es wird betont, wie die Rückkehr zu früheren Bekanntschaften sowohl Vertrautheit als auch Angst vor dem Entblößen ihrer Geheimnisse mit sich bringt. Ein weiterer interessanter Aspekt des Interviews ist der erzählerische Aufbau des Buches. Fölck nutzt verschiedene Perspektiven, um die Handlung voranzutreiben und den Leser in die Gedanken und Emotionen der Charaktere einzuführen. Diese Technik sorgt dafür, dass die Spannung kontinuierlich steigt, da jede Perspektive neue Informationen und Fragestellungen bringt. Eggert zeigt Interesse an der Herausforderung, verschiedene Perspektiven zu beschreiben und wie es gelingt, die Leser hierdurch in die Geschichte zu ziehen. Zusammenfassend verbindet Fölck in "Fünf Fremde" psychologischen Thriller mit emotionalen und nostalgischen Elementen, die sowohl die Charaktere als auch die Leser ansprechen. Das Interview verdeutlicht die Leidenschaft der Autorin für das Schreiben und ihre besten Wünsche an die Leser, nicht nur ein fesselndes Buch zu erleben, sondern auch sich mit der eigenen Jugend und den damit verbundenen Erinnerungen auseinanderzusetzen.
Das Video versucht dir den deutschen Schriftsteller W. G. Sebald nahezubringen, der in England Professor fuer deutsche Literatur war und leider sehr frueh durch einen Herzinfarkt starb.Meine Quellen bieten einen tiefen Einblick in sein Leben, das Werk und die weltweite Wirkung von W.G. Sebald sowie die Arbeit der nach ihm benannten Gesellschaft. Um deinen Lernprozess bestmöglich zu gestalten, wäre es hilfreich zu wissen: Wie vertraut bist du schon mit Sebalds Werk, und gibt es einen bestimmten Aspekt (z. B. seinen Schreibstil, seine Biografie oder die Arbeit der Gesellschaft), der Sie besonders interessiert?Basierend auf den Unterlagen schlage ich folgenden Plan vor, um die Inhalte zu erschließen:Biografie und "Sebaldianismus": Wir schauen uns an, wie Sebald von seiner Kindheit im Allgäu zur Professur in England gelangte und warum sein Stil aus Text und Fotografie als neues Genre gilt.Die Deutsche Sebald Gesellschaft: Wir besprechen ihre Gründung im Jahr 2019, ihre Mission in "Sebald-Land" und den renommierten Literaturpreis.Das literarische Archiv und Erbe: Wir erkunden die Bedeutung seines Nachlasses im Deutschen Literaturarchiv Marbach (DLA) und seinen Einfluss auf die heutige Weltliteratur.Kontroversen und Rezeption: Wir analysieren die paradoxe Situation, dass Sebald im Ausland früh als Genie gefeiert wurde, während er in Deutschland oft umstritten (alles ist dort umstritten) bzw. gar nicht gelesen wird. Hier ist ein kurzer Überblick zu den wichtigsten Punkten der Quellen:Der Autor: W.G. "Max" Sebald (1944–2001) wanderte 1966 nach England aus und schrieb dort seine bedeutendsten Werke wie Die Ausgewanderten und Austerlitz auf Deutsch.Der Stil: Sein Werk wird oft als "Dokumentarfiktion" bezeichnet, da es historische Fakten, autobiografische Elemente und unscharfe Schwarz-Weiß-Fotografien kunstvoll miteinander verwebt. Daraus habe ich dann meinen Wordpress Blog Wonderweaver gemacht.Die Gesellschaft: Die Deutsche Sebald Gesellschaft e.V. wurde gegründet, um Sebalds Werk in Deutschland wieder präsenter zu machen und eine neue, junge Leserschaft zu gewinnen.Das Archiv: Sein physisches Erbe (Manuskripte, Fotos, Bibliothek) wird heute im DLA Marbach als nationales Kulturerbe bewahrt und erforscht.
Die russische Gefahr, sie ist real und sie lauert – zumindest in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ). Unter der Überschrift Im Schatten des Iran-Kriegs: Wie gross ist die Gefahr eines russischen Angriffs auf Europa? findet sich eine Fotomontage, die propagandistisch eine angeblich gigantische Bedrohung Europas durch Russland visualisiert. Das Blatt zeigt der Leserschaft eineWeiterlesen
In dieser Folge sprechen wir mit Harry Schaack, FIDE-Meister, Journalist und Herausgeber der Kult-Schachzeitschrift KARL. Wie kam es eigentlich zum Namen – und warum versteht sich KARL eher als Themenmagazin denn als klassische Turnierzeitschrift? Wir ordnen das Heft zwischen Schach, Rochade & Co. ein, sprechen über Autoren wie Stefan Löffler und Johannes Fischer und darüber, wie die ungewöhnlichen Schwerpunktthemen entstehen – von Persönlichkeiten wie Robert Hübner bis zu abstrakten Themen wie „Außenseiter“. Außerdem: Überalterung der Leserschaft, Digitalisierung, Freestyle-Chess, Schaack als Spieler oder Journalist beim grenke-Festival – und Anekdoten aus Interviews mit großen Namen der Schachgeschichte. Natürlich geht es auch um aktuelle Themen: ...Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
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Ich zeige dir die 5. größten Fehler beim 1. Buch und wie du sie vermeidest! | Möchtest du herausragende Bücher schreiben und eine treue Leserschaft aufbauen? Dann komm in meine Email-Liste "Inspiration für Autoren" | music: https://www.purple-planet.com/ | Bücherschreiben, Buch schreiben, Roman schreiben, Schriftsteller werden Folge direkt herunterladen
Ein Kommentar von Paul Clemente.Das hatte man sich anders vorgestellt. Noch vor wenigen Wochen hofften US-Demokraten, dass eine Publikation der Epstein-Akten das Ende der Trump-Regierung einleiten würde. Dass dieses Leaking zum politischen Super-GAU ausarten würde: Unvorstellbar. Und dann geschah es. Vor knapp zwei Wochen öffneten das Department of Justice und die CIA die Büchse der Pandora: 300 Gigabyte an Dokumenten, Videos und Fotos wurden freigeschaltet. Der Inhalt versetzte den Mainstream in Schock-Starre. Die hielt eine ganze Woche. Die Files enthielten nämlich nicht bloß Namen von US-Politikern und britischen Aristokraten. Nein, zahllose Promis aus aller Welt – aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Entertainment – sind hier gelistet. Auf drei Millionen Seiten. Und das ist bloß die Hälfte. Laut dem demokratischen Abgeordneten Ro Khanna hat das Department of Justice weitere drei Millionen Dokumente gebunkert. Da gibt's noch eine Menge zu enthüllen.Die ersten Reaktionen? Schock und Desillusionierung. Sogar der Investigativ-Journalist Boris Reitschuster schrieb:„Meine ausländischen Freunde überhäufen mich mit Nachrichten in Sachen Epstein, sind völlig entsetzt, einige sagen, ihr Weltbild sei zusammengebrochen.“Ja, was haben die denn erwartet? Dass Menschen, die Macht besitzen, diese nicht missbrauchen? Wann gab es das jemals? Die Konfusion ging so weit, dass die linksgrüne Taz und Springers Welt sogar eine Rehabilitierung der QAnon-Anhänger erwogen. Unter der ironischen Schlagzeile „Mr. Epstein und die Guten, Wahren und Schönen“ fragt die Welt:Könnte es sein, dass die Irren, die an die QAnon-Verschwörungsreligion glaubten,„von Anfang an einfach recht hatten?“ Denn es „gab tatsächlich ein weltweites Netzwerk von Wirtschaftsmagnaten, Prinzen, Prinzessinnen, Politikern; ein gewisser Jeffrey Epstein hatte es geknüpft. Dabei ging es zwar nicht um Kinderblut, aber es ging um minderjährige Mädchen.“Der letzte Satz stimmt leider nicht. In dem Taz-Artikel „Akten des Grauens“ heißt es:„Tatsächlich beinhalten die neusten Veröffentlichungen unter anderem bizarr wirkende Aussagen aus einem angeblichen FBI-Interview mit einem mutmaßlichen Opfer, in denen es um ,zerstückelte Babys' und ,rituelle Opfer' auf einer Jacht Epsteins im Jahr 2000 geht.“Sogar Ex-Präsident George Bush Senior soll daran beteiligt gewesen sein. Natürlich beeilt sich die Taz, ihre Leserschaft zu beruhigen: Diese Aussagen deckten sich bislang nicht mit anderen Hinweisen... Zugegeben: Baby-Kannibalismus ist schon sehr extrem. Anderseits: Gibt es für Upper Class-Mitglieder bessere Machtdemonstrationen als das Überschreiten sämtlicher Grenzen? Man tut das Scheußlichste, begeht den maximalen Tabubruch, weil man es sich leisten kann. Man erinnere sich an die Romane des radikalsten Aufklärers, des Marquis de Sade: Selber Sprössling der französischen Upper Class, schilderte er in dem Roman „Die 120 Tage von Sodom“ den Machtrausch von vier Würdenträgern des Absolutismus: Sie vergewaltigen und morden Minderjährige, sogar die eigenen Töchter. Ein neueres Beispiel liefert Chinas Star-Autor Mo Yang. In seinem Roman „Die Schnapsstadt“ recherchiert ein Kommissar, ob neureiche Parteikader tatsächlich Kinder kochen und verspeisen. Auch hier steht das Verspeisen von Kinderfleisch als Symbol absoluter Macht....https://apolut.net/epstein-files-die-buchse-der-pandora-ist-geoffnet-von-paul-clemente/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Am 19. Januar ist Julian Barnes 80 Jahre alt geworden, und „Abschied(e)“ soll sein letztes Buch sein. Behauptet der Autor und verabschiedet sich auf das Eleganteste von seiner Leserschaft: mit einem klugen, fein ironisch gewürzten Text.
Was sind die aktuellen Chancen im Selfpublishing? Und wo liegen die Herausforderungen? Und was ist mit aktuellen Trends wie KI? Im Gespräch mit Matthias Matting suche ich nach Antworten. | Möchtest du herausragende Bücher schreiben und eine treue Leserschaft aufbauen? Komm in meine Email-Liste "Inspiration für Autoren"! | music: https://www.purple-planet.com/ Folge direkt herunterladen
„Das Teufelshorn“ der britischen Autorin Anna Nicholas ist ein echter Feel-Good Krimi. Als profunde Malllorca-Kennerin, die seit Jahren auf der Baleareninsel lebt, weiß die Autorin ihre Leserschaft für das mallorquinische Lebensgefühl zu begeistern. Anna NicholasDas TeufelshornAus dem Englischen von Eva Regul undAlexandra BerlinaDiogenes VerlagZürich 2025bei amazonbei ThaliaRezension lesen
Booker-Preisträger Julian Barnes wird 80 und legt mit «Abschied(e)» sein letztes Buch vor. Er erzählt von Liebe und Tod, Erinnerung und Endlichkeit – und davon, was geschieht, wenn eine Jugendliebe nach 40 Jahren fortgesetzt wird. Ein letztes Buch, eine Liebesgeschichte, ein Hund und grosse Gedanken: In «Abschied(e)» blickt Julian Barnes zu seinem 80. Geburtstag noch einmal auf die Themen, die sein Werk geprägt haben: Erinnerung, Vergänglichkeit, Liebe und Tod. An seiner Seite: Jimmy, ein Hund, der den Erzähler über Bewusstsein bei Mensch und Tier nachdenken lässt. Julian Barnes spricht über das Schreiben und seine Leserschaft sowie über seine Bewunderung für Roger Federer, der für ihn der beste Tennisspieler aller Zeiten ist. Wer «Abschied(e)» liest, begegnet nicht nur einem Autor am Ende seines Schreibens, sondern erfährt, wie sehr seine früheren Bücher Teil eines grossen, zusammenhängenden Ganzen sind. _______________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Julian Barnes. «Abschied(e)». 256 Seiten. Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Kiepenheuer & Witsch, 2026. _______________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch _______________________ In dieser Episode zu hören - Julian Barnes, Schriftsteller _______________________ Weiterführende Informationen - Das ganze Gespräch auf englisch gibt es zu hören unter srf.ch/audio/literaturclub-interview _______________________ - Host: Jennifer Khakshouri _______________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.
Warum Väter in ihrer Rolle immer noch ganz anders netzwerken als Frauen – von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim - Kolumne(Hördauer ca. 23 Minuten)Rätsel des Lebens. Wie, um Himmels willen, geschieht es, dass ein Buch, ein Artikel, ein Aufsatz zu leben beginnt? Worte, die wir geschrieben haben, trafen auf Menschen wie ein magischer Bumerang, der eben diese Menschen zu uns zurückholt?Es ist doch so: Wir schreiben ein Buch, einen Aufsatz, eine Kolumne. Der Text wird „publiziert“, dem lesenden Publikum ausgeliefert. Fremde und vertraute Menschen lesen jene Worte und Sätze, die uns Autorin oder Autor in den Sinn kamen, als wir geschrieben haben. Wir haben keine Kontrolle darüber, was unsere Leserschaft mit unseren Gedanken, Einfällen und Formulierungen anfängt. Meistens erfahren wir das nicht, manchmal aber doch.Den Text der Kolumne finden Sie hierDirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band "Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise".2009 bis 2014 sind in "literaturkritik.de" regelmäßig seine Glossen "Abstimmungen mit der Welt" erschienen.Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.Sprecher: Matthias PöhlmannAufnahme, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
Neues Jahr, neues Glück. Andreas und Emu beginnen das neue Jahr mit der neusten Panini Vorschau, die der Verlag erst jüngst auf die Leserschaft losgelassen hat. Die obligatorischen Abschweifungen der beiden gibt es natürlich oben drauf. 00:00:00 Intro 00:00:26 Begrüßung 00:07:44 DC Absolute Update 00:14:31 Avengers - Grossangriff der Vampire (Bd.3) 00:18:50 Panini Vorschau 120 00:22:54 Panini Vorschau: DC Comics 00:45:22 Panini Vorschau: Marvel 01:10:26 Panini Vorschau: Alben & Graphic Novels 01:12:03 Medienempfehlung 01:13:41 Verabschiedung 01:13:58 Outro Panini Vorschau: https://www.panini.de/media/paniniFiles/panini-vorschau-120.pdf Folge direkt herunterladen Werbefrei auf Steady: https://steadyhq.com/de/pow-ein-comicpodcast/ Link zu unserem Discord-Server: https://discord.gg/8hE9Nt4 Social Links: POW! bei Instagram: https://www.instagram.com/pow_comic_podcast POW! bei YouTube: https://youtube.com/@pow-eincomicpodcast Andreas bei Instagram: https://www.instagram.com/and_wolf Emu bei Instagram: https://www.instagram.com/emu.bizzaro Emu bei YouTube: https://www.youtube.com/@emu_bizzaro Emu bei TikTok: https://www.tiktok.com/@emu_bizzaro
Seit jeher erzählen Menschen Geschichten über den Ursprung und das Ende der Welt. Die Wissenschaft liefert heute viele Erkenntnisse dazu. Der deutsche Astrophysiker Heino Falcke beschreibt diese «grosse Geschichte» in seinem neuen Buch «Zwischen Urknall und Apokalypse». Vor sechs Jahren war Heino Falcke massgeblich an der ersten Fotografie eines Schwarzen Loches beteiligt. Nun nimmt er die Leserschaft mit auf eine atemberaubende Reise durch Raum und Zeit, in der für ihn das göttliche in all den kleinen und grossen Wundern des Kosmos immer wieder aufblitzt. Denn: Heino Falcke ist nicht nur Forscher, er ist auch gläubiger Christ. Für ihn stehen Wissenschaft und Glaube nicht im Widerspruch – im Gegenteil. Wer sich mit dem Anfang und einem möglichen Ende unseres Universums auseinandersetzt, stösst zwangsläufig an die Grenzen des Wissbaren: Was war vor dem Urknall? Woher kommen die Naturgesetze? Hört das Universum irgendwann auf zu existieren? Kulturredaktor Igor Basic sucht in dieser Perspektiven-Sendung Antworten auf diese Fragen. Autor: Igor Basic
Am 24.11.25 hatten wir wieder Expert:innen und euch, unsere liebe Leserschaft, ins Publix nach Berlin eingeladen, um über Innovation zu sprechen. Was ist eigentlich eine Innovation, wie entsteht sie – und was hat ein start-up-mäßiges Büro auf einer Industriebrache in Leipzig mit einer Bundesbehörde damit zu tun? Hört rein! „Good Impact – der Podcast“ ist ein Podcast von Good Impact. Aufnahme und Redaktion: Anja Dilk & Bianca Kriel Dir gefällt, was wir tun? Werde Good Member! Für 5 Euro im Monat bekommst du die geballte Ladung gute Nachrichten und konstruktive Geschichten. https://steadyhq.com/de/good-membership/about?utm_medium=podcast&utm_source=link&utm_campaign=shownotes&utm_content=good-impact Hier findest du das aktuelle Good Impact Magazin “Jetzt erst recht”: https://www.goodbuy.eu/products/16-jetzt-erst-recht Wenn dir dieser Podcast gefallen, kannst du uns hier unterstützen, Vermerk “Podcast”: https://donorbox.org/good-news-app Mehr konstruktiven Journalismus bekommst du hier: https://goodimpact.eu/ Kontakt: redaktion@goodimpact.eu
Jane Austen stellt in ihren Romanen wahre christliche Werte in den Vordergrund. In der Figur der Jane Bennet führt Jane Austen ihrer Leserschaft eine aufrechte Christin vor Augen.
Woher weißt Du, was ich lesen wollte?Warum die KI unheimlich schlau istvon Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim - Kolumne(Hördauer ca. 13 Minuten)Rätsel des Lebens. Wie, um Himmels willen, geschieht es, dass ein Buch, ein Artikel, ein Aufsatz zu leben beginnt? Worte, die wir geschrieben haben, trafen auf Menschen wie ein magischer Bumerang, der eben diese Menschen zu uns zurückholt?Es ist doch so: Wir schreiben ein Buch, einen Aufsatz, eine Kolumne. Der Text wird „publiziert“, dem lesenden Publikum ausgeliefert. Fremde und vertraute Menschen lesen jene Worte und Sätze, die uns Autorin oder Autor in den Sinn kamen, als wir geschrieben haben. Wir haben keine Kontrolle darüber, was unsere Leserschaft mit unseren Gedanken, Einfällen und Formulierungen anfängt. Meistens erfahren wir das nicht, manchmal aber doch.Den Text der Kolumne finden Sie hierDirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band "Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise".2009 bis 2014 sind in "literaturkritik.de" regelmäßig seine Glossen "Abstimmungen mit der Welt" erschienen.Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.Sprecher: Matthias PöhlmannAufnahme, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
Der Aufschwung des alpinen Skisports zu einem Massenvergnügen wird gemeinhin in den Nachkriegsjahrzehnten verortet; zwischen 1950 und 1975 soll die Zahl der Skifahrer weltweit von 5 Millionen auf 35 Millionen hochgeschnellt sein. Wie so vieles hatte indes auch diese Entwicklung offensichtlich eine Vorgeschichte in den 1920er Jahren, die, scheint es, sogar bis in norddeutsche Tieflande ausstrahlte. Warum sonst hätte der Hamburger Anzeiger vom 9. Dezember 1925 sonst seine Leserschaft so ausführlich über neue Trends des Skikurs- und Skischulwesens in den Alpen informieren sollen? Auch schon damals, erfahren wir, scheinen soziale Gesichtspunkte beim Ausflug in die verschneiten Berge nicht völlig nachrangig gewesen zu sein, und auch schon damals sehnte sich manch Snob nach den ruhigeren früheren Zeiten auf den Hängen und Pisten zurück. Rosa Leu hat sich für uns auf die Bretter gestellt.
Die Tageszeitungen des Jahres 1925 berichteten ihrer Leserschaft nicht nur von den Neuigkeiten auf den Konzert-, Theater-, Opern- und Operettenbühnen und von den aktuellen „Streifen“ in Lichtspielhäusern, sie besuchten außerdem regelmäßig die Varietébühnen, denn nicht selten waren die dortigen Attraktionen das Gespräch der Stadt. So sorgte im Herbst 1925 der dressierte Seelöwe „Jackie“ mit seinen Auftritten im Berliner Wintergarten für Furore. Er konnte zum großen Erstaunen des Publikums beim balancieren und jonglieren auch noch singen und lachen. Als er bei seinem Gastspiel im Hansa Theater Hamburg das Militärlied „So leben wir, so leben wir“ zum Besten gab, schrieb der wahrscheinlich männliche Kolumnist mit dem Pseudonym „Nemo“ für die Harburger Anzeigen und Nachrichten vom 4. Dezember einen launigen Erfahrungsbericht zum Seelöwengesang. Seine Eindrücke übermittelt uns Frank Riede.
Im Herbst des Jahres 1925 herrschte in vielen europäischen Staaten eine politische Instabilität. Im Deutschen Reich ließ die DNVP die Regierung platzen, das Kabinett Painleve wurde in Frankreich gestürzt – aber auch im Osten konnten Regierungen sich nicht behaupten. Die Schiffbeker Zeitung vom 19. November informierte ihrer Leserschaft über die Lage in der Tschechoslowakei und in Polen – und liefert durchaus treffende Prognosen zur weiten Entwicklung. Die Krise des Kabinetts Švehla (Schwehla) in der Folge der tschechoslowakischen Parlamentswahl des 15. Novembers will sie nicht allzu hoch hängen. Und tatsächlich folgte im Dezember auf das Kabinett Švehla 1, das Kabinett Švehla 2. Gravierender schätzt die Zeitung die Situation in Polen ein, wo der Ministerpräsident Grabski am 13. November sein Amt niederlegte. Die Rolle, die Marschall Piłsudski spielen sollte, der zwar kein Amt bekleidete, aber enormen Einfluss beim Militär und in der Politik besaß, deutet der Artikel ebenfalls an. Im Mai 1926 würde er einen Putsch führen und die Macht an sich reißen. Frank Riede ist für uns am Mikro.
Woche für Woche dreht sich dieser Podcast um ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade umtreibt. Anders in dieser Woche: Zum zehnten Geburtstag des Hamburg-Newsletters "Elbvertiefung" gewährt die Redaktion in dieser Folge einen Blick hinter die Kulissen. Wer hatte die Idee zur Gründung? Warum heißt die "Elbvertiefung", wie sie heißt? Und wie viel Aufwand steckt hinter einer Ausgabe? Darüber sprechen die beiden Podcast-Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker, die auch das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit Mark Spörrle, der im CvD-Büro der ZEIT tätig ist und den Newsletter nicht nur gegründet, sondern auch drei Jahre lang koordiniert hat. Er verrät in der Folge auch, welche Ausgabe ihm besonders in Erinnerung geblieben ist. Außerdem zu Gast ist Gesa Woltjen, die als Community-Managerin das Leserpostfach verwaltet und dafür sorgt, dass alle Nachrichten beantwortet werden. Welche Zuschriften sie besonders freuen, welcher Hinweis aus der Leserschaft am häufigsten kommt und wie die Arbeit in der Redaktion ihren Blick auf die Stadt verändert hat – auch darüber berichtet sie im Podcast. Der Podcast "Elbvertiefung" erscheint immer freitags und ist persönlich und pointiert – und in dieser Woche ausnahmsweise länger als eine halbe Stunde. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
"Womanizer für Alle"– Warum Sextoys für Frauen viel über den Stand der Emanzipation sagen und als Geschäftsmodell boomen.(Hördauer ca. 13 Minuten)Rätsel des Lebens. Wie, um Himmels willen, geschieht es, dass ein Buch, ein Artikel, ein Aufsatz zu leben beginnt? Worte, die wir geschrieben haben, trafen auf Menschen wie ein magischer Bumerang, der eben diese Menschen zu uns zurückholt?Es ist doch so: Wir schreiben ein Buch, einen Aufsatz, eine Kolumne. Der Text wird „publiziert“, dem lesenden Publikum ausgeliefert. Fremde und vertraute Menschen lesen jene Worte und Sätze, die uns Autorin oder Autor in den Sinn kamen, als wir geschrieben haben. Wir haben keine Kontrolle darüber, was unsere Leserschaft mit unseren Gedanken, Einfällen und Formulierungen anfängt. Meistens erfahren wir das nicht, manchmal aber doch.Den Text der Kolumne finden Sie hierDirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band "Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise".2009 bis 2014 sind in "literaturkritik.de" regelmäßig seine Glossen "Abstimmungen mit der Welt" erschienen.Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise. Sprecher: Matthias PöhlmannAufnahme, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
Wenn Fremde deine Kinder anfassen und Mütter mit Maschinengewehren auf Spielplätzen sitzen… Hochverehrte Gesellschaft, welch groteskes Schauspiel sich doch in den Straßen, auf Märkten und Spielplätzen unserer Zeit zuträgt. Frau Alina berichtet von einer greisen Dame, die in einem Anfall von ungebetener Zuneigung die Hand ihres tobenden Kindes packte – als wäre es eine Porzellanpuppe aus längst vergangenen Tagen. Welch Übergriffigkeit, welch Skandal! Doch damit nicht genug. Die Leisadaleschen Chroniken halten weitere Erschütterungen parat: Maschinengewehre (jawohl, verehrte Leserschaft, Maschinengewehre!) aus Plastik, die mit infernalischem Rattern über Großstadtspielplätze hallen. Mütter, die lästern, während die Urheberin des Spektakels nur wenige Schritte entfernt auf der Bank ihr Baby wiegt. Ein kollektives Drama, das nach Aufklärung, Urteil und – ja, wir gestehen es – nach reichlich Spott schreit. Schließlich erreichen uns noch erlesene Einsendungen aus der Community: von Bananen im Dreirad, die zu öffentlichen Empörungen führen, bis hin zur angeknabberten Waffel, die zurück aufs Kita-Buffet wandert. Man kann kaum atmen vor Entrüstung – und vor Lachen. Lady Leisadale verkündet daher: Dies ist die große Momsplaining-Folge. Chaos, Skandälchen, urkomische Zwischenfälle – und mittendrin die ewige Frage: Wann darf man sich einmischen und wann sollte man schlicht die Klappe halten? Du bist schwanger und fühlst dich gerade überfordert, unsicher oder allein? Das Hilfetelefon „Schwangere in Not“ ist jederzeit für dich da – anonym, kostenlos und in 19 Sprachen. Du bist nicht allein: www.hilfetelefon-schwangere.de Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/mama_leisa Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
„Blitz-Angriff auf die EU? Insider schlagen Alarm“ und „Putin hat nur engen Zeitkorridor“ – mit dieser Schlagzeile tritt das Portal „Der Westen“ an seine Leserschaft heran. Ein Stück Propaganda in Reinform: Substanzlos, inhaltlich und journalistisch entkernt, aber dafür alarmistisch, manipulativ und propagandistisch kontaminiert. Eine Kurzanalyse. Von Marcus Klöckner. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
Victor Auburtin führte ein Journalistenleben, für das ihn das Gros seiner Berufskollegen in den 1920er Jahren aufrichtig beneidet haben dürfte. Monatelang reiste er durch die verschiedensten Ecken Europas und schickte von jeder neuen Station alle paar Tage einen Reisebericht in die Heimat, wo gleich mehrere Tageszeitungen in unterschiedlichen Städten ihm seine Texte gerne abkauften – und seine Trips so finanziert haben dürften. Wer im Frühjahr 1925 regelmäßig den Hamburger Anzeiger las, konnte auf diese Weise an einer ganzen Rundreise über die iberische Halbinsel teilhaben, die Auburtin nach längeren Aufenthalten im Baskenland und in Kastilien, in Andalusien und in Lissabon nun in den Norden Portugals geführt hatte. Seine Postkarte aus Porto erreichte die hanseatische Leserschaft am 1. Juli und dokumentierte, dass der Autor dort nicht nur Portwein getrunken hatte. Unser Mann in Portugal heißt Frank Riede.
Am 11. Dezember 1911 hatte der Norweger Roald Amundsen mit vier Begleitern als erster Mensch den geographischen Südpol erreicht. Gleiches hatte er nun, knapp anderthalb Jahrzehnte später, auch mit dem Nordpol vor. Doch der Versuch, gemeinsam mit dem das Unterfangen finanzierenden US-amerikanischen Millionär Lincoln Ellsworth per Flugzeug den Pol zu erreichen, scheiterte. Zwar kam die insgesamt sechs Mann umfassende Crew dem nördlichsten Punkt der Erde so nahe wie noch niemand vor ihnen, nämlich bis auf ca. 255 Kilometer. Dort strandeten ihre Flugboote jedoch und ließen sich drei Wochen lang nicht mehr flottmachen, so dass man in Norwegen und dem Rest der Welt schon das Schlimmste fürchtete und auch die deutschen Zeitungen sich an entsprechenden Spekulationen beteiligten. Umso größer war die Erleichterung, als die Vermissten nach fast einem Monat und einem abenteuerlichen Rettungsmanöver doch wohlbehalten wieder das Spitzbergen-Archipel erreichten. Auch der Hamburger Anzeiger teilte diese frohe Kunde nur zu gern mit seiner Leserinnen- und Leserschaft und collagierte seinen Artikel aus allerlei Berichten, die nun aus Norwegen eintrafen. Ins ewige Eis wagt sich für uns Rosa Leu.
Die großstädtischen Verkehrsbetriebe hatten während des Ersten Weltkrieges gelitten und ehe sie sich wirtschaftliche festigen konnten, wurden sie durch die Wirtschaftskrise weiter belastet. Die Folge war das Streichen von Verbindungen bei gleichzeitiger Erhöhung der Fahrkartenpreise. In Hamburg stand im Frühling 1925 eine weitere Anhebung der Verkehrstarife an und der Hamburger Anzeiger teilte dies ihrer Leserschaft in der Ausgabe vom 22. Mai mit, zeigte aber auch Verständnis für diese Maßnahme und wies darauf hin, dass sich der Hamburger Öffentliche Nahverkehr noch verhältnismäßig gut gehalten hat. Frank Riede teilt uns die Beschlüsse der Hamburgischen Bürgerschaft mit.
In dieser Folge von "Mission Bestseller" begrüße ich erneut meine Freundin und Kollegin, die Autorin Freya von Korff, die bereits zum zweiten Mal im Podcast zu Gast ist. Im Mittelpunkt steht ihr mutiger Schritt vom klassischen Urban Fantasy Genre hin zur gefragten Romantasy – eine Mischung aus Romance und Fantasy, die derzeit große Begeisterung bei jungen Leserinnen und auch Lesern weckt. Freya teilt ihre Erfahrungen und Learnings aus dem Genrewechsel, berichtet offen von ihren Erwartungen, Erfolgen und Herausforderungen sowie von ihren persönlichen Sichtweisen zum Thema "Writing to Market". Außerdem lässt sie uns an der Entwicklung und dem Launch ihrer neuen Pharaonensaga teilhaben, verrät Insights zur Buchvermarktung, dem Messeerfolg und wie sie den Balanceakt zwischen Markttrend und künstlerischer Authentizität meistert. Du suchst Einblicke ins Selfpublishing, aktuelle Buchtrends und Freyas Autorinnenreise? Dann bist du bei dieser Episode genau richtig! In dieser Podcast-Folge sprechen wir unter anderem folgende Aspekte an: Was waren für Freya von Korff die wichtigsten Gründe, den Schritt von Urban Fantasy in Richtung Romantasy zu wagen? Welche Rolle spielt „Writing to Market“ für Freya und wie schafft sie es, dabei authentisch zu bleiben? Wie hat Freya den Launch ihres neuen Buches auf der Leipziger Buchmesse erlebt und was war dabei für sie besonders überraschend? Inwiefern unterscheidet sich Freyas neue Pharaonen-Saga von klassischen Romantasy-Büchern – sowohl inhaltlich als auch stilistisch? Was war laut Freya besonders erfolgreich an ihrer Marketing-Strategie, speziell auf TikTok und der Buchmesse? Wie bewertet Freya den aktuellen Romantasy-Trend und den damit verbundenen „Hype“ im Selfpublishing-Bereich? Welche Balance sucht Freya zwischen eigenen künstlerischen Ansprüchen und den Erwartungen des Marktes? Wie hat Freya das Feedback bzw. die Reaktion ihrer bestehenden Leserschaft auf den Genrewechsel erlebt? Worauf legt Freya besonders Wert bei der Gestaltung und Produktion ihrer Bücher (z.B. Farbschnitt, Hardcover, Charakterkarten)? Wie steht Freya dazu, Bücher in schnellem Veröffentlichungsrhythmus herauszubringen, wie es manche im Selfpublishing erfolgreich praktizieren? Hier die Links, die ich im Podcast anspreche, und weiterführende Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte rund um Bücher, eBooks und deinen Erfolg: Hier findest du Freya von Korffs Internetseite: https://freyavonkorff.com/ Hier findest du Freya auf Instagram: https://www.instagram.com/freya_von_korff Hier kommst du zum „Pharaonenblut“ auf Amazon: https://amzn.to/3GJNQte Hier unsere Podcast-Folge vor Freyas Genrewechsel zu Romantasy: https://mission-bestseller.com/folge-317-romantasy-die-mischung-von-romance-und-fantasy-im-selfpublishing/ Hier geht es zu den Mission Bestseller Buchmarketing-Bootcamps: https://mission-bestseller.com/buchmarketingcamp Unter diesem Link kannst du dich zu meinen aktuellen kostenlosen Online-Trainings anmelden: https://mission-bestseller.com/onlinetraining Hier kommst du zum Mission Bestseller Schreib-Bootcamp: https://mission-bestseller.com/bootcamp Hier findest du alles rund ums Selfpublishing: https://mission-bestseller.com Einige der Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links und ich erhalte eine Provision, wenn du über sie kaufst, die sich nicht auf deinen Kaufpreis auswirkt.
Nein, wir haben uns nicht im Datum geirrt, und, nein, der 1. April fiel auch 1925 nicht auf den 31. März, nicht einmal in Pinneberg. Vielmehr wollte das dort ansässige Tageblatt seine geneigte Leserschaft seinerzeit offenbar sehr rechtzeitig in Stimmung und auf lustige Gedanken bringen, wie man seine Nächsten am Folgetag in den April schicken könnte. Wie wir aus dem Artikel vom, ja, 31.3. erfahren, reichte dieses Brauchtum weit über Südholstein hinaus, hatte global jedoch je eigene landestypische Traditionen ausgeprägt. Und seinem Ursprung nach erstreckten sich die Foppereien dereinst wohl auf die gesamte letzte Märzwoche. Ob das vielleicht ein Aprilscherz ist – kann uns Frank Riede auch nicht sagen.
Vom autobiografischen Roman bis zum Ratgeber: Bücher über das Altern finden eine große Leserschaft. Unsere Buchempfehlungen im März beleuchten das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Dazu zählt auch das Buch "Das Lieben danach" von Helene Bracht. Kindermann, Kim; Zeh, Miriam www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Vom autobiografischen Roman bis zum Ratgeber: Bücher über das Altern finden eine große Leserschaft. Unsere Buchempfehlungen im März beleuchten das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Dazu zählt auch das Buch "Das Lieben danach" von Helene Bracht. Kindermann, Kim; Zeh, Miriam www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Erinnerungen an den Schriftsteller Heinrich Mann Der Ruhm ist oft nichts anderes als "ein weit verbreiteter Irrtum über unsere Person", schrieb Heinrich Mann 1905. Da war er 34 Jahre alt, hatte bereits vier Romane und zahlreiche Novellen veröffentlicht und soeben sein neues Buch "Professor Unrat" fertiggestellt. Bei der Leserschaft blieb seine erstaunliche Produktivität jedoch weitgehend unbemerkt. Sie kümmerte sich derweilen mit größerer Aufmerksamkeit um den Debütroman seines um vier Jahre jüngeren Bruders Thomas. "Die Buddenbrooks" brachten eine frühe Entscheidung in dem brüderlichen Konkurrenzkampf, zumindest auf literarischem Feld. Das hat sich bis heute nicht verändert. In diesem Jahr jährt sich am 6. Juni zum 150. Mal der Geburtstag von Thomas Mann und am 11. März der 75. Todestag von Heinrich Mann. Viel ist die Rede von Thomas. Was aber ist mit Heinrich? Von Joachim Dicks Produktion: NDR 2000
Es war die große Reichspolitik, die die Zeitungen vor einhundert Jahren, nach dem Tod von Reichspräsident Ebert, in Atem hielt. Aber auch in den Ländern und Kommunen standen natürlich weiterhin Entscheidungen, und eben dorthin lenkt das Hamburger Echo in seiner Ausgabe vom 5. März 1925 den Fokus. Bereits im Oktober 1924 war in der Hansestadt eine neue Bürgerschaft gewählt worden, in der die alte Koalition aus SPD und DDP seine Mehrheit knapp verloren hatte. Nach langen Verhandlungen hatte man deshalb getan, was auf Reichsebene nicht geklappt hatte, nämlich die rechtsliberale DVP mit ins ansonsten linksliberale Boot zu holen. Weshalb man in Hamburg als recht gutheißen sollte, was in Berlin nicht billig war, erläutert das Echo seiner sozialdemokratischen Leserschaft – und uns Rosa Leu.
Hochverehrte Leserschaft, man sagt, Gegensätze ziehen sich an – doch in dieser Folge zeigt sich, dass sie vor allem für allerfeinste Unterhaltung sorgen. Während Alina bereits beim ersten Hüsteln Desinfektionsmittel in der Hand hat, lässt Fanny die Kinder auch mal beherzt in den Matsch fallen. Germophob trifft auf laissez-faire, Angstschweiß auf Schulterzucken – und mittendrin die Frage: Wer von beiden ist eigentlich die echte Vollblutmutter? Wir sprechen über Kinderkrankheiten, Impfen, Schwangerschaftsübelkeit und die hohe Kunst, sich über jede Keimquelle wahlweise furchtlos oder panisch aufzuregen. Doch keine Sorge, geneigte Leserschaft, auch philosophische Fragen kommen nicht zu kurz: Was macht eine gute Mutter wirklich aus? Und wie viel Desinfektionsmittel sollte man eigentlich nuckeln, um für das Leben gewappnet zu sein? Zu guter Letzt erklärt Fanny, warum wir mit euch längst in einer parasozialen Beziehung stecken – ob wir wollen oder nicht. Willkommen zur großen Mutfolge – Krankheiten ausmerzen, Ängste verlieren und dabei gepflegt durchdrehen. Hochachtungsvoll, Lady Lauderdale Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/mama_lauda Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Leo Heller zählte zu den großen Feuilletonisten Im Berlin der Weimarer Republik. Seine Spezialität lag freilich nicht im Bereich des Hochkulturellen, sondern in Reportagen und Glossen aus der hauptstädtischen Halb- und Unterwelt. In Berlin textete er, wie sich langjährige Hörerinnen und Hörer von Auf den Tag genau vielleicht noch erinnern, vor allem für das 8-Uhr-Abendblatt, hin und wieder schafften es seine Artikel, vermutlich in Zweitverwertung, aber auch in auswärtige, etwa Hamburger Zeitungen. So geschehen unter anderem am 27. Februar 1925. Dass der Hamburger Anzeiger hier die Eindrücke abdruckte, die Heller auf einer Revierwache gesammelt hatte, zeugt von überraschend großem Vertrauen der Blattmacher in die Kenntnisse des Berlinischen Idioms seitens seiner hanseatischen Leserschaft. Rosa Leu ist mit diesem qua Geburt bestens vertraut.
Hamburg war und ist so wenig wie Berlin eine Karnevals-, Faschings- oder Fastnachtmetropole, weshalb der Hamburgische Correspondent am 23. Februar 1925 sich selbstredend extra muros umtun muss, um seiner Leserschaft ein wenig fünfte Jahreszeit ins Haus flattern zu lassen. Die Autorin Liesbet Dill stammt immerhin von der Saar, weshalb sie entsprechend Expertise mitbringt, zu erläutern, was am Karneval spezifisch rheinisch sei und warum sie die Norddeutschen und interessanterweise auch die Süddeutschen diesbezüglich für wenig talentiert hält. Das meiste, was sie zu berichten weiß, kommt dem rheinischen Straßenkarneval, wie man ihn von heute kennt oder zu kennen meint, relativ nahe. Nur vom 11.11. ist noch nicht die Rede, als Beginn des bunten Treibens markiert der Text noch nach alter Sitte den 6. Januar. Für uns ins närrische Getümmel gestürzt hat sich, nein, nicht der Rheinländer Frank Riede, sondern die Berlinerin Rosa Leu.
Das Barometer, abgeleitete vom altgriechischen „schwer“ und „Maß“, bestimmt den statischen Luftdruck und wird in der Meteorologie bei Wettervorhersagen benutzt. Der Begriff Barometer wurde aber auch im übertragenen Sinn auf andere Prognoseinstrumente übertragen. 1925 muss das Konzept eines wirtschaftlichen Konjunkturbarometers noch recht neu gewesen sein, da das Hamburger Echo in der Ausgabe vom 22. Februar diesen Begriff ihrer Leserschaft zu erläutern versucht. Der monatlich aktualisierte Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung basiert auf der Wachstumsrate des realen Bruttoinlandsprodukts. Wie das Hamburger Echo das Konzept vermittelte, vermittelt uns Frank Riede.
Im Herbst 2025 erscheint der neue Roman des amerikanischen Autors T.C. Boyle, und diesmal wird die übliche Veröffentlichungsreihenfolge auf den Kopf gestellt. Zuerst erscheint das Buch als Weltpremiere in der deuschen Übersetzung von Dirk van Gunsteren im Hanser Verlag - und erst ein halbes Jahr später kommt das Buch auch in der Sprache heraus, in der es geschrieben worden ist. Zudem hat der Hanser Verlag auch die Vertriebsrechte der englischen Originalausgabe für Europa, denn, so Verleger Jo Lendle, auch hierzulande werden viele Titel zunehmend im Original statt der Übersetzung gelesen. Ein verlegerisches Experiment, das die Buchbranche mit großem Interesse beobachtet. Aber was bedeutet das für die Leserschaft? Ist die Zeit der günstigen Originalausgaben vorbei, wenn deutsche Verlagshäuser auch die Originalsausgaben verlegen und vertreiben? Wir können Stand jetzt nur vermuten und prognostizieren - und tun genau das. Viel Spaß mit der neuen Folge! Timecodes und Kapitelmarken 00:00:00 - Einleitung 00:03:53 - Übersetzungen und Originalausgaben 01:02:52 - Ein Besuch bei Thalia 01:09:52 - Teaser Shownotes Börsenblatt-Meldung zu Hanser "Zeit"-Interview mit Jo Lendle Jo Lendle im Gespräch beim BR Foto auf der Teaser-Kachel von Clarissa Watson auf Unsplash Ausblick Wer immer auf dem Laufenden über aktuelle und kommende Folgen sein will - einfach Newsletter abonnieren. Bücher, die bald besprochen werden (kurzfristige Änderungen möglich): Freie Folgen: Falko spricht mit Felix Pietsch über: Rebecca Yarros: Fourth Wing dtv, 719 Seiten, 2023 Originalausgabe: Fourth Wing Piatkus, 646 Seiten, 2023 Bonusfolgen: M.R. Carey: Die Berufene Übersetzt von Charlotte Lungstraß-Kapfer, Momo Evers Knaur, 512 Seiten, 2014 Nur noch antiquarisch erhältlich Originalausgabe: The Girl With All The Gifts Orbit, 420 Seiten, 2014 Neben der monatlichen Bonus-Buchbesprechung erhalten Abonnent*innen eine Bonusfolge von Falko, in der er mit anderen Leuten aus der Buchbranche ein Gespräch führt oder andere Themen behandelt. 10-Euro-Abonnent*innen erhalten exklusive Goodies, meist weitere Texte von Falko.
Bedeutende Menschen schreiben gern Bücher, die sie für wichtig halten. Jetzt tat das auch die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel, die über eine sehr lange Zeit, von 2005 bis 2021, die Macht innehatte und nun meinte, ihre geneigte Leserschaft endlich umfassend zu informieren, was sie alles geleistet hat und warum das damals alles so war, wieWeiterlesen
Wie wurde bei BILD über die FTI Pleite berichtet? Warum hat BILD keine klassische Reiseredaktion? Und warum befindet sich die zweitgrößte Leserschaft der BILD im Reiseziel Mallorca? Michael Quandt ist leitender Redakteur bei der BILD und der erste HIN & WEG Podcast Gast der zum dritten Mal dabei ist! In der neuen Folge von Deutschlands meistgehörtem Touristik Podcast erzählt er von seiner Arbeit als Reise- und Kulinarikjournalist, wie sich die FIT Insolvenz bei der BILD entfaltet hat und was diese für die BILD Leserschaft bedeutet hat. Außerdem erzählt er über seinen Werdegang bei Deutschlands größter Zeitung und was ihn als Reise- und Luftfahrtliebhaber umtreibt. Im Vorspann sprechen Sven und Andy über den neuen, erneut Frauen-freien BTW-Vorstand, neue Flugverbindungen nach Asien und ob Ulli Schultz (wer immer das auch ist) vielleicht nicht doch eine eigene Reisesendung bekommen sollte. Jetzt online. Jetzt hören!
Verleger Mark Horyna entführt uns in die faszinierende Welt von "Depeche Golf", einem Magazin, das Golfkultur, hochwertigen Journalismus und ästhetische Fotografie auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Gemeinsam sprechen sie über die Vision hinter dem Magazin und dessen Philosophie, sich bewusst Zeit zu nehmen, um die Vielfalt des Golfsports in Europa zu erkunden und in ausführlichen Geschichten zu erzählen. Dabei betonen sie auch die besondere Ästhetik, visuelle und inhaltliche Qualität gleichermaßen in den Mittelpunkt zu stellen. Ein zentraler Aspekt des Gesprächs ist der zweisprachige Ansatz des Magazins, der es ermöglicht, eine breite europäische Leserschaft anzusprechen und Golf als kulturelles Phänomen in verschiedenen Kontexten zu beleuchten. Alex und Mark diskutieren außerdem die Renaissance des Golfsports unter jungen Menschen und beleuchten, wie neue Initiativen dazu beitragen, den Zugang zum Sport zu erleichtern und Barrieren abzubauen. Mark gibt persönliche Einblicke in seine Erfahrungen mit Golf und beschreibt, wie diese Leidenschaft ihn geprägt hat. Dabei wird deutlich, dass "Depeche Golf" mehr ist als nur ein Magazin über den Sport – es ist ein Lifestyle-Magazin, das die kulturellen und ästhetischen Dimensionen des Golfsports transportiert. Ein inspirierendes Gespräch, das nicht nur Golfbegeisterte anspricht, sondern auch zeigt, wie ein traditionsreicher Sport durch frische Perspektiven und kreativen Journalismus neu interpretiert werden kann.Und hier könnt ihr das Heft bekommen: https://depeche-golf.com/shop/Mark auf Insta: https://www.instagram.com/thenewgentlemangolfer/Wenn Dir der "Tage wie diese" Podcast gefällt, abonniere uns gerne und/oder hinterlasse einen Kommentar :) Wir freuen uns! Fragen oder Feedback? Kontaktiere uns gerne oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir wünschen viel Freude beim Zuhören und hoffen, dass dich diese Episode inspiriert und bereichert!Instagram:https://www.instagram.com/alexbroicher/Facebook: https://www.facebook.com/alex.b.berlinhttps://www.facebook.com/BroicherAlexander/TikTok:https://www.tiktok.com/@alexbroicher#tagewiediesepodcast Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.