Die Informationssendung «Rendez-vous» berichtet über das aktuelle Geschehen in Politik und Wirtschaft und liefert zu ausgewählten Ereignissen Hintergründe und fundierte Analysen. Tagesgespräch Das Tagesgespräch befragt Akteure oder Betroffene zu tagesaktuellen Themen, wichtigen Entwicklungen oder…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Der Gewerkschaftsdachverband Travail Suisse fordert für 2027 generelle Lohnerhöhungen von zwei Prozent. Trotz zuletzt gestiegener Reallöhne sieht er weiteren Handlungsbedarf. Wie begründet er seine Forderung, wie reagieren die Arbeitgeber und wo liegen die grössten Streitpunkte?

Swissmedic hat vergangenes Jahr 28 Spitäler auf ihre Hygienestandards überprüft. Die Bilanz fällt insgesamt positiv aus: Die Spitäler haben Fortschritte gemacht. Gleichzeitig zeigt die Aufsicht auf, dass beim Schutz vor Keimen, Bakterien und Viren weiterhin Handlungsbedarf besteht.

Die Kompass-Initiative sei unklar formuliert und nicht zielführend, heisst es seitens des Bundesrats. Die Initianten fordern, dass für ein Ja zum Vertragspaket mit der EU ein Mehr von Volk und Ständen nötig ist. Die Forderung wird aber unabhängig von der Initiative bald im Parlament diskutiert.

Will eine Stadt oder eine Gemeinde auf einer Durchfahrtsstrasse Tempo 30 einführen, braucht sie dafür in Zukunft ein Gutachten. Das hat der Bundesrat so beschlossen. Das Gutachten muss aufzeigen, welche Auswirkungen die Temporeduktion auf die betroffene Strasse hat.

Die sogenannte Neutralitätsinitiative, die aus dem Umfeld der SVP stammt, will den Begriff der Neutralität enger definieren. Am 27. September entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung über diese Initiative. Am Dienstag hat Ignazio Cassis über die Haltung des Bundesrats informiert.

Zuletzt hiess es, eine Einigung zwichen den USA und dem Iran stehe kurz bevor. Nun scheint ein Abkommen erneut weit entfernt, die Meerenge bei Hormus bleibt blockiert. Warum der Iran bei Verhandlungen im Vorteil ist und was die USA noch bieten können.

Die Bäume leiden aktuell extrem unter der Trockenheit. Ihr Laub ist bereits verdorrt und fällt zu Boden. Experten gehen davon aus, dass sich viele Bäume nicht mehr erholen werden. Der Klimawandel verändert den Wald grundlegend; vor allem Buchen scheinen keine Zukunft mehr zu haben in der Schweiz.

Die Aufregung in Deutschland ist gross. Am Mittwochabend wurde am Flughafen Leipzig/Halle eine Drohne mit einer Sprengladung neben einem ukrainischen Frachtflugzeug gefunden. Ferdinand Gehringer ist Spezialist für Sicherheitsfragen. Er erläutert, als wie bedrohlich er diesen Vorfall einschätzt.

Wegen der anhaltenden Hitze sind die Pegelstände von Flüssen und Seen in der Schweiz teils drastisch gesunken. Wasser droht knapp zu werden, mancherorts wird zum Wassersparen aufgerufen. Klimaforscher Mojib Latif ist von der aktuellen Trockenheit und den sinkenden Pegelständen nicht überrascht.

Palantir verzeichnet ein Umsatzwachstum von 93 Prozent. Die Datenanalyse-Firma entwickelt in den USA den grössten Überwachungs- und Fahndungsapparat der Welt. Unteranderem deswegen ist das Unternehmen hoch umstritten. Was genau liefert Palantir seinen Auftraggebern?

Die Bilder der spanischen Exklave Ceuta gingen um die Welt: Zehntausende Migranten versuchten, in die Stadt zu gelangen. Die politische Deutung machen sich verschiedene Seiten zu Nutzen. Einzelne Experten sehen Marokko hinter dem Ansturm. Die Einschätzung der Migrationsexpertin Judith Kohlenberger.

Es scheint Bewegung in den Gaza-Konflikt zu kommen. Der von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufene Friedensrat hat angeblich ein Abkommen zur vollständigen Entwaffnung der radikal-islamischen Hamas erzielt. Israel werde seine Truppen aus dem Gazastreifen abziehen. Wie ist das einzuschätzen?

Wegen der Waldbrände an der französischen Atlantikküste wurden zeitweise rund 240'000 Einheimische und Feriengäste in Notunterkünften untergebracht. Inzwischen durften einige wieder nach Hause, allgemein herrscht eine grosse Solidarität.

Der Weltfussballverband um Präsident Gianni Infantino will einen Teil der kommerziellen Rechte seiner Turniere an Investoren verkaufen. Die Europäische Fussball-Union UEFA teilte mit, mit den Plänen werde eine Grenze überschritten. Sportjournalist Johannes Aumüller ordnet ein.

Die Waldbrandgefahr ist in weiten Teilen des Landes gross bis sehr gross. Es herrscht ein grossflächiges Feuer- und Feuerwerksverbot. Mit Blick auf Frankreich und Spanien stellt sich die Frage: Wie gut ist die Schweiz auf solche Brände vorbereitet?

Rund um die spanische Hauptstadt Madrid mussten aufgrund der Waldbrände in den vergangenen Tagen mehr als 75'000 Menschen evakuiert werden. Der Katastrophenschutz spricht von einer «massiven Krise». Der Freie Journalist Hans-Günter Kellner beschreibt die Situation vor Ort.

Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz stellt nach dem Rücktritt von Unions-Fraktionschef Jens Spahn sein Regierungsteam neu auf. Wer neu in die Regierung kommt und welche politischen Überlegungen hinter dem Umbau stehen.

Die USA helfen Saudi-Arabien beim Aufbau eines zivilen Atomprogramms. Doch den genauen Inhalt des Milliardenabkommens hat die US-Regierung nicht publik gemacht. Nun wachsen die Sorgen wegen eines atomaren Wettrüstens im Nahen Osten. Denn, wer gewährleistet, dass es bei der zivilen Nutzung bleibt?

Der Schweizer Pharmazulieferer Lonza hat im ersten Halbjahr sowohl den Gewinn als auch den Umsatz gesteigert. Wirtschaftsredaktorin Lucia Theiler erklärt, warum Lonza so erfolgreich unterwegs ist, obwohl es nach der Corona-Pandemie um das Unternehmen ruhig geworden war.

In verschiedenen italienischen Städten sind am Montag tausende Menschen auf die Strasse gegangen, um gegen Polizeigewalt zu protestieren. Auslöser ist ein Polizeieinsatz in Bologna, bei dem ein Einwanderer ums Leben kam. Der Fall erinnert an jenen von George Floyd in den USA.

Mit dem Final zwischen Spanien und Argentinien ist die grösste Fussball-WM der Geschichte zu Ende gegangen. 104 Partien wurden in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. Neben den sportlichen Leistungen prägten auch politische Nebengeräusche das Turnier, etwa um US-Präsident Donald Trump.

Parkplätze in Städten sind knapp und oft teuer. Deshalb werden Gratis-Besucherparkplätze immer wieder zweckentfremdet, was zu Streit führt. Nun hat das Bundesgericht in einem wegweisenden Entscheid präzisiert, wer als Besucherin oder Besucher gilt. (BG-Urteil: 6B_829/2025)

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski will die Regierung umbauen. Mehrere Ministerinnen und Minister werden ausgetauscht. Nicht mehr Teil der neuen Regierung ist Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Er hat gestern seinen Rücktritt angekündigt.

Die Geldspielaufsicht hat zum ersten Mal Testkäufe gemacht bei Sportwetten der Landeslotterie. Es zeigt sich, der Jugendschutz funktioniert mehr schlecht als recht. In fast der Hälfte der Testkäufe konnten Minderjährige Wetten abschliessen, obwohl das verboten ist.

Die Schweiz ist gegen Angriffe mit Raketen, Marschflugkörpern oder Drohnen praktisch ungeschützt. Darum wollte Verteidigungsminister Martin Pfister Ende Juni im Eiltempo zu Geld für ein zusätzliches Luftverteidigungssystem kommen. Doch der Gesamtbundesrat hat den Verteidigungsminister ausgebremst.

Nach dem gescheiterten Anlauf vor einigen Jahren ist die Konzernverantwortungsinitiative zurück auf der politischen Agenda. Der Bundesrat hat einen indirekten Gegenvorschlag vorgelegt. Dieser kommt bei den Initiantinnen und Initianten nicht gut an.

Bei einem Waldbrand in der Gegend um Almeria sind bei einem Waldbrand mindestens 11 Personen gestorben. Der regionale Gesundheitsminister sprach von einer Tragödie. ARD-Korrespondentin Franka Welz erläutert, wie gut die Behörden der beliebten Tourismusregion auf die Extremsituation vorbereitet sind.

Im Iran wird am Donnerstag Ajatollah Ali Chamenei beigesetzt. Der ehemalige oberste geistliche Führer des Landes wurde Ende Februar bei einem Luftangriff der USA und Israels getötet. Die symbolträchtige Trauerfeier wird vom Wiederaufflammen des Kriegs mit den USA beeinflusst.

Der US-Präsident hat am Vormittag seinem Ärger Luft gemacht: In einem Rundumschlag hat er auch über den Iran gesprochen, die Regierung als «Abschaum» bezeichnet und kryptisch erklärt, mit Verhandlungen sei nun Schluss, das Rahmenabkommen mit dem Iran sei nicht mehr gültig.

Um neue AKW zu betreiben, sei staatliche Förderung nötig, sagen Studien des Energiekonzerns Axpo und der ETH Zürich. Laut dem Economiesuisse ist pro Kilowattstunde Strom ungefähr gleich viel Bundesgeld nötig, wie bei Wasser-, Sonnen- und Windstrom. Die Berechnungen sind jedoch umstritten.

Offenbar hat US-Präsident Donald Trump Fifa-Chef Gianni Infantino angerufen und verlangt, dass ein Stürmer des US-Teams trotz roter Karte nicht gesperrt wird. Es sei zwar aussergewöhnlich, dass so etwas passiere, aber nicht neu, sagt Sportjournalist Ronny Blaschke.

Bereits kurz nach 5 Uhr durften die Frühaufsteherinnen und Frühaufsteher ein erstes Mal jubeln: Die Schweiz erzielte das Führungstor bereits nach zehn Minuten Spielzeit. Am Ende gewinnt die Nati 2:0 - und damit zum ersten Mal seit 1938 ein K.O.-Spiel an einer Weltmeisterschaft.

Das US-Abwehrsystem Patriot könnte bis zu dreimal so teuer werden wie geplant. Das heisst, allein die Flugabwehr auf grössere Distanzen könnte die Schweiz bis zu 11 Milliarden Franken kosten. Hinzu kommen weitere Milliardenausgaben für die Flugabwehr auf kleinere Distanzen.

Der Jugendliche, der in Zürich 2024 einen 50-jährigen orthodoxen Juden mit einem Messer niedergestochen hat, steht vor dem Zürcher Bezirksgericht. Der Täter mit tunesischem Hintergrund konnte dank Passanten überwältigt und festgenommen werden. Das Opfer hat überlebt.

Die sozialistische Regierung in Kuba hat der Nationalversammlung einen grossen Reformplan vorgelegt. Die Wirtschaft soll auch für ausländische Investoren geöffnet werden. Derweil halten die USA den Druck auf Kuba hoch. Das Gespräch mit dem Politologen Bert Hoffmann.

In der Nacht haben US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Massud Peseschkian das Rahmenabkommen für ein Kriegsende unterzeichnet. Just vor dem am Freitag geplanten Termin auf dem Bürgenstock im Kanton Nidwalden. Dort soll über offene Fragen gesprochen werden.

Nach einem dreiwöchigen Krimi im Parlament ist am Mittwoch die Mischfinanzierung für die 13. AHV-Rente gescheitert. Eine hauchdünne Mehrheit der bürgerlichen Parteien GLP, FDP und SVP hat die vorgesehenen Erhöhung der Lohnbeiträge abgelehnt. Was steckt hinter der Strategie?

Die Armee werde sich nicht aus dem Südlibanon und dem Gazastreifen zurückziehen, so Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, obwohl das Abkommen eine Waffenruhe vorsieht. Bettina Meier, ARD-Korrespondentin in Tel Aviv, sagt, bei diesen Äusserungen spielten auch die kommenden Wahlen eine Rolle.

Die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der Wirtschaftsmächte treffen sich von Montag bis Mittwoch in Evian-les-Bains. Gastgeber Emmanuel Macron steht vor der schwierigen Aufgabe zu beweisen, dass der Multilateralismus in Krisenzeiten noch funktioniert.

Zurzeit sind gerade mal elf Schiffe unter Schweizer Flagge auf den Weltmeeren unterwegs. Der Bundesrat möchte das ändern: Neu sollen beispielsweise auch ausländisch finanzierte Schiffe das Schweizerkreuz am Heck führen können. Was bringt das für Vorteile?

Der Liechtensteiner Alexander Ospelt ist neuer Präsident des Ski-Weltverbandes FIS. Der bisherige und zuletzt in die Schlagzeilen geratene Präsident Johan Eliasch ist mit nur einer Stimme Unterschied abgewählt worden. Die Abstimmung dürfte den Skisport nachhaltig verändern.

Noch immer hat sich das Parlament nicht auf eine Finanzierungsvariante der 13. AHV-Rente einigen können. Seit heute Morgen liegt nun ein Kompromiss vor, den die Einigungskonferenz beantragt hat und dem beide Räte zustimmen müssen.