Die Informationssendung «Rendez-vous» berichtet über das aktuelle Geschehen in Politik und Wirtschaft und liefert zu ausgewählten Ereignissen Hintergründe und fundierte Analysen. Tagesgespräch Das Tagesgespräch befragt Akteure oder Betroffene zu tagesaktuellen Themen, wichtigen Entwicklungen oder…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Die EU ist einen Schritt weiter in der Frage, wie das Zollabkommen zwischen ihr und den USA umgesetzt werden soll: So sollen Zölle auf US-Industrieprodukte weitgehend abgeschafft werden, aber auch Schutzmassnahmen eingeführt werden, sollte sich US-Präsident Trump nicht an das Abkommen halten.

Jahrelang sprachen Baufirmen in Graubünden Preise ab und teilten Aufträge untereinander auf. Aufgeflogen ist dieses grösste Baukartell der Schweiz dank eines Whistleblowers. Nun hat das Bundesgericht drei richtungsweisende Urteile gefällt, die die Position der Wettbewerbskommission stärken.

In Andalusien gewinnen die spanischen Konservativen die Regionalwahl. Allerdings verlieren sie ihre absolute Mehrheit. Derweil fährt die Sozialistische Partei von Ministerpräsident Pedro Sánchez eine Niederlage ein. Was bedeuten die Resultate für die nationalen Wahlen 2027?

Wegen Energieknappheit leidet Kubas Bevölkerung unter einer schweren Krise. Jetzt sorgt ein Besuch aus den USA für Aufmerksamkeit: CIA-Chef John Ratcliffe sagt, die USA seien zu Gesprächen bereit, aber nur bei grundlegenden Reformen. Darüber sprechen wir mit dem freien Journalisten Oscar Alba.

Das Strafgericht Baselland hat am Mittwoch einen 44-jährigen Schweizer wegen Mordes und Störung des Totenfriedens zu einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe verurteilt. Der Verurteilte tötete im Februar 2024 in Binningen seine Ehefrau. Wie begründet das Gericht sein Urteil?

Teuer, verzögert, umstritten: In der Schweiz stocken Digitalprojekte oft. Jetzt plant der Bund eine neue Gesundheitsplattform zum Datenaustausch. Fachleute warnen: Ohne besseren Datenschutz droht auch dieses Vorhaben zu scheitern.

Die Nein-Kampagne zur SVP-Initiative «Keine 10 Millionen Schweiz» nimmt Fahrt auf: Nach Jugend- und Frauenorganisationen schalten sich jetzt auch Kantone, Städte und Gemeinden ein. Die Meinungsbildung ist schon weit fortgeschritten, jetzt geht es darum, die Menschen an die Urne zu bringen.

Zwischen den USA und Iran gilt seit gut einem Monat eine Waffenruhe. Diese ist aber brüchig. In der Nacht auf Freitag kam es zu gegenseitigen Angriffen in der Strasse von Hormus. Beide Seiten werfen sich vor, die Waffenruhe verletzt zu haben.

Der Ölkonzern Shell steigert seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich, obwohl der Irankrieg die Förderung belastet. Wie ist das möglich und was bedeutet das für die Preise an der Tankstelle?

Letzte Woche hat die Bundesanwaltschaft mehrere mutmassliche Mitglieder der Drogenmafia verhaften lassen - darunter ein Mitarbeiter des Bundesamtes für Polizei, Fedpol. Wer ist der Beschuldigte und zu welchen sensiblen Bereichen hatte er Zugang?

Ein Bericht zeigt: In der Herzchirurgie des Unispitals Zürich wären zwischen 2016 und 2020 bis zu 74 Todesfälle vermeidbar gewesen. Die Untersuchung spricht von Führungsversagen und problematischen Medizinprodukten. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

In vielen Museen weltweit befinden sich Kunstwerke, die während der NS-Zeit jüdischen Eigentümern geraubt wurden. Teilweise wird die Herkunft der Werke erforscht und sie werden an die Nachkommen zurückgegeben; wie ein aktuelles Beispiel eines Hodler-Gemäldes aus der Schweiz zeigt.

Eine Bundesrichterin und ein Bundesrichter sollen eine Beziehung geführt haben. Noch ist unklar, ob sie damit das Bundesgerichtsgesetz verletzt haben. Der Fall wirft in der Politik die Frage auf, ob Disziplinarmassnahmen gegenüber Bundesrichterinnen und Bundesrichtern künftig möglich sein sollen.

Die Volksinitiative «Für ein modernes Bürgerrecht» will die Einbürgerungshoheit dem Bund übergeben. So sollen die Verfahren zum Schweizer Pass einheitlicher werden. Auch soll die Einbürgerungsfrist von heute 10 auf fünf Jahre gesenkt werden. Im Parlament sorgt diese Vorlage für Diskussionen.

Die Grossbank UBS verdiente von Januar bis März 2026 rund 80 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist weit mehr als Analysten erwartet hatten. Bei der Integration der Credit Suisse sieht sich die letzte verbliebene Schweizer Grossbank im Endspurt.

Das Verfahren gegen die Tochter des ehemaligen Präsidenten Usbekistans, Gulnara Karimova, wird eingestellt. Grund ist, dass die Angeklagte Usbekistan nicht verlassen darf. Karimova wird unter anderem Geldwäsche im grossen Stil vorgeworfen.

An Schweizer Tankstellen fliessen Diesel und Benzin nach wie vor, angespannter ist die Lage beim Kerosin. Sollte es Engpässe geben, kann der Bund die Reserven in den Pflichtlagern freigeben. Doch: Was in der Schweiz in diesen Tanks lagert, ist ausschliesslich für die Schweiz.

Mit dem Projekt «Entflechtung 27» soll klar geregelt werden, welche Aufgaben der Bund hat und welche die Kantone. Am Freitag ist ein erster Zwischenbericht veröffentlicht worden, in dem für verschiedene Politikbereiche Vorschläge gemacht werden für eine optimale Aufteilung.

Nestlé hat am Donnerstag bessere Quartalszahlen präsentiert als erwartet. Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern hatte in letzter Zeit Probleme mit einzelnen Produkten. Für Schlagzeilen sorgte vor allem verunreinigtes Babymilchpulver.

US-Präsident Donald Trump agiert weiterhin sprunghaft, was den Krieg zwischen Iran, den USA und Israel betrifft. Doch auch aus Teheran kommen unterschiedliche Signale. Gibt es Risse in der iranischen Führung? Das Gespräch mit ARD-Journalistin Katharina Willinger

Die Löhne in der Schweiz sind letztes Jahr so stark gestiegen wie seit 16 Jahren nicht mehr. Im Schnitt resultiert ein Plus von 1,6 Prozent. Das zeigen aktuelle Zahlen des Bundes. Weil letztes Jahr auch die Inflation tief war, bleibt somit auch mehr Geld im Portemonnaie.

Lange war geheim, wieviel der Bund für die Covid-Impfstoffe bezahlt hat. Ein Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts erlaubt es, Teile der Verträge nun öffentlich zum machen. Darin steht, dass der Bund gegen eine Milliarde Franken für die Impfstoffe der US-Firma Moderna und Novovax bezahlt hat.

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine übernahm die Schweiz im Februar 2022 die EU-Sanktionen gegen Russland. Ein russischer Millardär und seine Frau, die in Schweiz leben, wollen nun von der Sanktionsliste gestrichen werden. Mit dem Fall befasst sich das Bundesverwaltungsgericht.

Die Behörden dürfen einen IS-Sympathisanten aus Schaffhausen nicht mehr überwachen, obwohl sie ihn als gefährlich einstufen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Damit darf sich der Iraker ab sofort frei in der Schweiz bewegen. (Urteilsnummer: F-4520/2025)

Gemeindepräsidentinnen oder Gemeinderäte tragen Verantwortung und sind von Amtes wegen dem Risiko strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt. So gesehen etwa beim Gemeindepräsidenten von Crans-Montana oder der Gemeindepräsidentin von Bondo nach dem Bergsturz. Behördenmitglieder finden wird schwieriger.

Bei den Wahlen am Sonntag in Ungarn hat die Opposition gesiegt: Peter Magyar verdrängt nach 16 Jahren Viktor Orban aus der ungarischen Regierung. Was heisst das für das Land und die Beziehungen zur EU?

Seit Jahren beschäftigt der «Mosambik-Schuldenskandal» die Schweizer Justiz. Es geht um einen Ableger der Credit Suisse London, der 2013 staatsnahen Unternehmen in Mosambik Kredite in Milliardenhöhe gewährt hatte. Das Bundesgericht kommt nun zum Schluss: die UBS haftet nicht für die CS-Verfehlungen.

Bei Grossangriffen am Mittwoch sind im Libanon mindestens 180 Menschen getötet worden, meldet das libanesische Gesundheitsministerium. Von Bombardierungen betroffen sind auch die südlichen Quartiere von Beirut. Wie die Lage vor Ort ist, weiss Christian Katzer von Ärzte ohne Grenzen.

Noch am Vortag drohte US-Präsident Donald Trump dem Iran, eine ganze Zivilisation werde untergehen. In der Nacht kam dann die Kehrtwende: Trump verkündete den Sieg – der Iran und die USA hätten sich auf eine Waffenruhe geeinigt. Diese gilt laut dem Vermittler Pakistan für zwei Wochen. Was nun?

Der Krieg im Iran hat die Preise für Rohöl und Gas in die Höhe getrieben. Solch hohe Rohstoffpreise sorgen in der Regel für hohe Gewinne bei den Rohstoffhändlern, auch am Handeslplatz Genf. Das wiederum führt zu überdurchschnittlichen Steuereinnahmen für Bund und Kantone.

Am Donnerstag ist der Start der Artemis 2, der ersten bemannten Mondmission der Nasa seit Apollo 17 erfolgt. Drei Astronauten und eine Astronautin sollen in 10 Tagen um den Mond und zurück fliegen. Welche Aufgabe haben sie während dieser Zeit und welche Bedeutung hat diese Mondmission?

Drei Monate ist die Brandkatastrophe von Crans-Montana her. Inzwischen ist wieder eine gewisse Normalität eingekehrt. Doch einige Geschäfte spüren seither den Rückgang ihrer Laufkundschaft deutlich. Besonders gelitten haben die Hotels, deren Zahl der Übernachtungen gesunken ist.

Ab Dezember 2026 kosten Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchschnittlich 3,9 Prozent mehr. Das teilte die «Alliance Swisspass» mit. Betroffen sind national gültige Billette und Abonnemente. Wie die Preise im Detail aussehen werden, soll im Laufe des Frühjahrs bekannt werden.

Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa ist am Montag in Deutschland auf Staatsbesuch. Deutschland möchte syrische Straftäter ausschaffen, Scharaa braucht diese dringend zum Wiederaufbau für sein Land. Nahostexpertin Bente Scheller sagt, ob dieser Plan aufgehen kann.

Die Blockade der Strasse von Hormus hindert zahlreiche Schiffe am Auslaufen aus dem persischen Golf. Damit stecken Güter oder Energierohstoffe in Milliardenhöhe fest - und vor allem auch unzählige Seeleute auf den Schiffen. Deren Situation verschärft sich zusehends.

Nicht zum ersten Mal kommt die Schweiz bei einem Rüstungskauf in den USA schlecht weg. Schon der angebliche Fixpreis des F-35-Kampfjets stellte sich als falsch heraus. Die neueste Entwicklung hat finanzielle Folgen. Sicherheitspolitikerinnen und -politiker sind nicht erfreut.

Ein Betreuer soll in zwei Deutschschweizer Kitas mindestens 15 Kleinkinder über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren sexuell missbraucht haben. Bald muss sich der 33-jährige vor dem Regionalgericht in Bern verantworten. Auch gegen eine der beiden Kitas wird ermittelt.

Nachdem US-Präsident Donald Trump am Montag von guten Gesprächen mit dem Iran sprach, stiegen die Börsenkurse und der Ölpreis sank. Zufall? Laut der «Financial Times» wurden kurz vor Trumps Ankündigung auffällig grosse Wetten am Ölmarkt platziert, was auf Insiderhandel deuten könnte.

Donald Trump hat dem Iran eine Frist von 48 Stunden gesetzt, um die Strasse von Hormus wieder freizugeben. Ansonsten würden Kraftwerke im Iran zerstört. Wie realistisch ist diese Drohung? Das Gespräch mit dem USA-Experten Christian Lammert.

Gerade in Kriegszeiten wird Gold meist teurer, weil es als wertsichere Anlage gilt. Seit dem Angriff auf den Iran vor drei Wochen ist der Goldpreis allerdings um fast 10 Prozent gefallen. Wie passt das zusammen?

Der Krieg im Iran ist auch für die Schweizerische Nationalbank (SNB) eine Herausforderung. Am Donnerstag hat sie ihre Zinspolitik bekannt gegeben. Sie belässt den Leitzins bei Null, so wie die US-Notenbank auch. Wie begründet die SNB ihren Entscheid?

Spitalnotfälle sind notorisch überfüllt, vor allem an den Wochenenden. Die Wartezeiten sind lang, die Ärztinnen und Ärzte im Dauereinsatz. Der Nationalrat hat am Mittwochvormittag nach Lösungen gesucht. Zur Debatte stand eine Eintrittsgebühr von 50 Franken für den Notfall.