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Noch immer hat sich das Parlament nicht auf eine Finanzierungsvariante der 13. AHV-Rente einigen können. Seit dem Morgen liegt nun ein Kompromiss vor, den die Einigungskonferenz beantragt hat und dem beide Räte zustimmen müssen. Weitere Themen: In den Städten Zürich und Winterthur gilt seit 2023 ein Mindestlohn. Das Zürcher Verwaltungsgericht stoppte das mit der Begründung, die Einführung von Mindestlöhnen sei Sache der Kantone. Nun gibt das Bundesgericht den beiden Städten Recht. Es sind Urteile mit Signalwirkung. Barcelona steht am Mittwoch im Zentrum der Aufmerksamkeit, denn der Papst wird den höchsten Kirchturm der Welt segnen, den Jesusturm der Kathedrale Sagrada Familia. Ihr Architekt, Antoni Gaudí ist vor 100 Jahren gestorben. Wie gehen die Einheimischen mit dem Spektakel um?
Die Kantone Aargau und Solothurn erhalten nächstes Jahr voraussichtlich deutlich mehr Geld aus dem kantonalen Finanzausgleich. Der Aargau soll 110 Millionen Franken mehr erhalten, der Kanton Solothurn 55 Millionen mehr. Weitere Themen in der Sendung: · Der Autobahnanschluss in Grenchen soll für 24 Millionen Franken umgebaut werden, damit es künftig weniger Stau gibt. Was geplant ist, warum das Projekt so viel kostet und warum die «neue» Autobahn angepasst werden muss. · Ein Aargauer muss eine Busse bezahlen, weil er Sport- und Fitnessernährung verkauft hat, die in der Schweiz nicht erlaubt ist. Eine Expertin schätzt das Thema ein. · Aarau trauert um seine Friedenslinde. Der Baum wurde beim Gewitter vor zehn Tagen entwurzelt. Gepflanzt wurde die Linde 1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Auch nach seinem Ende soll die Linde weiterleben.
Das Walliser Parlament hat 13.2 Millionen Franken bewilligt für die neue Kantonsstrasse nach Blatten. Einerseits für die Bauarbeiten, die in diesem Jahr geplant sind und andererseits für Massnahmen, um die Strasse und die Häuser im Tal vor weiteren Hangrutschen oder Flutwellen zu schützen. Weiter in der Sendung: · Die Berner Kantonsregierung muss die Wasserstrategie überarbeiten. · Die Kantone Bern, Freiburg und Wallis erhalten mehr Geld aus dem Finanzausgleich der Kantone. · Das Freiburger Kantonsgericht lehnt die Beschwerde gegen die Abstimmungsbroschüre zum neuen Schwimmbad in Plaffeien ab.
Vor 20 Jahren ist Montenegro aus dem Staatenbund mit Serbien ausgetreten und ist seither unabhängig. Jetzt klopft das Land an die Türe der EU. Doch - wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass Brüssel Montenegro tatsächlich in die EU aufnimmt? Weitere Themen: Wegen überfüllter Gefängnisse setzen immer mehr Kantone auf Containerzellen. Häftlinge kritisieren aber die Bedingungen im luzernischen Wauwilermoos: Lärm und Feuchtigkeit machten das Leben dort unzumutbar, ausserdem gebe es kaum Privatsphäre. In Georgien gab es nach den letzten, mutmasslich manipulierten Wahlen Proteste. Eine Studie zeigt nun: Die Polizei hat womöglich dem Wasser der Wasserwerfer giftige Zusätze beigemischt. Betroffene leiden auch eineinhalb Jahre später noch unter Beschwerden.
Diesen Sonntag entscheidet Perus Bevölkerung in einer Stichwahl, wer Präsidentin oder Präsident werden soll. Wird es Keiko Fujimori, die Vorsitzende der konservativen Fujimorista-Bewegung oder ihr Gegner Roberto Sanchez von der linken Partei "Gemeinsam für Peru"? Eine Auslegeordnung. Weitere Themen: Peking sieht die USA als absteigende Macht. Und es sei aussichtslos zu versuchen, Chinas Aufstieg zu bremsen, sagt der frühere General Zhou Bo. Dennoch müsse sich die Welt nicht fürchten vor China. In der Schweiz ist das Detektivgewerbe nicht einheitlich geregelt. Zuständig sind die Kantone, doch nicht alle haben den Beruf reguliert. Was also ist erlaubt, was nicht? Beispiel Kanton St. Gallen.
In der Holzensteiner Badi in Romanshorn fehlt im Moment das Floss im Bodensee. Grund dafür ist der niedrige Wasserstand. Falls Badegäste in den See springen, könnte es gefährlich werden. Wann das Floss ins Wasser kann, ist derzeit noch unklar. Weitere Themen: · Der Herisauer Gemeindepräsident Max Eugster wird bei den Wahlen 2027 nicht mehr antreten. · Die Arbeitslosenquote in der Ostschweiz ist im Mai nahezu unverändert geblieben. Das zeigen die neuen Zahlen der Kantone – und diese liegen überall deutlich unter dem schweizweiten Schnitt. · Der Kanton Graubünden reduziert seine Ausgaben für den Herdenschutz erneut. Unter dem Strich ändert sich jedoch nichts, da der Bund neu mehr zahlt. · Der Kanton Graubünden stellt rund fünf Millionen Franken bereit, damit gewisse Schutzbauten in den nächsten zwei Jahren instand gehalten werden können. Knapp 30 Schutzbauten werden verbessert. · Simona Caminada ist die neue Direktorin des rätoromanischen Radio und Fernsehens RTR. Die Bündnerin verfügt über 15 Jahre SRG-Erfahrung und war zuletzt SRF-Korrespondentin in Italien. · Bei einer Frontalkollision in Dippishausen bei Kreuzlingen ist gestern Nachmittag ein Autofahrer ums Leben gekommen. Er kollidierte mit einem Lastwagen.
Der Bund unterstützt den Wohnungsbau, obwohl er nichts nützt. Und die Kantone beschliessen eine Geburtenprämie für Sozialhilfeabhängige – das sind insbesondere Familien aus dem Asylwesen.
FDP-Vizepräsident Andrea Caroni kämpft beim neuen Vertragspaket mit der EU an vorderster Front für eine Verfassungsänderung – und damit für höhere Hürden in Form des Ständemehrs. Wie kann er dies mit dem Entscheid der FDP-Delegierten vereinbaren, die nur das Volksmehr wollen? Mit dem Ständemehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das EU-Paket an der Urne durchfällt. Warum riskiert Caroni dies, nach dem Ja der FDP-Delegierten zum Paket? Ist es wirklich fair, wenn durchs Ständemehr die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger kleiner Kantone wie Appenzell Ausserrhoden so viel mehr Gewicht bekommen als jene aus grossen Kantonen wie Zürich? Zumal die Verfassung kein Ständemehr vorschreibt? Thema in der Samstagsrundschau ist aber auch Caronis Vorstoss für eine neue Form der formellen Partnerschaft, den Pacs: Mehr als ein Konkubinat, aber deutlich weniger als eine Ehe. Wozu braucht es das überhaupt noch? Kann der Pacs etwa gar der Ehe schaden? Schliesslich nimmt der Vizepräsident der Gerichtskommission auch Stellung zur Liebesaffäre am Bundesgericht. Schon wird die Revision eines früheren Urteils gefordert, weil sich ein Bundesrichter und eine Bundesrichterin mit ihrer Liason nicht ans Bundesgerichtsgesetz gehalten haben sollen. Welche Konsequenzen soll das haben? Andrea Caroni stellt sich in der Samstagsrundschau den kritischen Fragen von Nathalie Christen.
FDP-Vizepräsident Andrea Caroni kämpft beim neuen Vertragspaket mit der EU an vorderster Front für eine Verfassungsänderung – und damit für höhere Hürden in Form des Ständemehrs. Wie kann er dies mit dem Entscheid der FDP-Delegierten vereinbaren, die nur das Volksmehr wollen? Mit dem Ständemehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das EU-Paket an der Urne durchfällt. Warum riskiert Caroni dies, nach dem Ja der FDP-Delegierten zum Paket? Ist es wirklich fair, wenn durchs Ständemehr die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger kleiner Kantone wie Appenzell Ausserrhoden so viel mehr Gewicht bekommen als jene aus grossen Kantonen wie Zürich? Zumal die Verfassung kein Ständemehr vorschreibt? Thema in der Samstagsrundschau ist aber auch Caronis Vorstoss für eine neue Form der formellen Partnerschaft, den Pacs: Mehr als ein Konkubinat, aber deutlich weniger als eine Ehe. Wozu braucht es das überhaupt noch? Kann der Pacs etwa gar der Ehe schaden? Schliesslich nimmt der Vizepräsident der Gerichtskommission auch Stellung zur Liebesaffäre am Bundesgericht. Schon wird die Revision eines früheren Urteils gefordert, weil sich ein Bundesrichter und eine Bundesrichterin mit ihrer Liason nicht ans Bundesgerichtsgesetz gehalten haben sollen. Welche Konsequenzen soll das haben? Andrea Caroni stellt sich in der Samstagsrundschau den kritischen Fragen von Nathalie Christen.
«Keine 10-Millionen-Schweiz»: Die Initiative der SVP verlangt, dass die Bevölkerung des Landes begrenzt wird. Ist dies die richtige Antwort auf die hohe Zuwanderung? Seit der Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 ist die Schweizer Bevölkerung um rund 1,7 Millionen Personen gewachsen. Der SVP ist dieses Wachstum zu stark, mit ihrer Initiative will sie die Bevölkerung bei maximal 10 Millionen deckeln. Die Partei argumentiert, die starke Zuwanderung führe zu höheren Mieten, Wohnungsnot, zu Stau und überfüllten Zügen. Der Bundesrat und die Parlamentsmehrheit lehnen die Initiative jedoch ab. Sie schade der Wirt-schaft, bedrohe den Wohlstand und die innere Sicherheit und führe zu erheblichen Kosten für Bund und Kantone. Zudem stelle sie den bilateralen Weg mit der EU und die humanitäre Tradition in Frage. Debatte im «Forum» Am 14. Juni entscheidet die Stimmbevölkerung über die SVP-Initiative – und am Donnerstag, 21. Mai, diskutieren wir im «Forum» darüber. Mit den folgenden Gästen: - Mike Egger, SVP-Nationalrat aus dem Kanton St. Gallen, Co-Präsident Initiativkomitee: Er setzt sich für die Initiative ein. - Corina Gredig, GLP-Nationalrätin aus dem Kanton Zürich, Mitglied Nein-Komitee. Sie kämpft gegen die Initiative.
In einem Leitartikel äussert sich Chefredaktorin Raphaela Birrer zur 10-Millionen-Schweiz. Andrea Caroni fordert eine Zuwanderungsabgabe für Migranten aus der EU. Demografie-Forscher hält 10-Millionen-Schweiz für unwahrscheinlich. 300 Millionen Franken Mehrkosten für Kantone befürchtet wegen Ukraine-Flüchtlingen. Für einen Vollzeitjob braucht es fast sechs Zuwanderer. Die Frau muss in den Ausstand, der Mann nicht – Bundesgericht irritiert mit Ungleichbehandlung.
Das Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff und die anrollende Ebolawelle in Kongo-Kinshasa schüren Ängste. Selten war die Weltgesundheitsorganisation derart nötig wie jetzt. Sie ist aber auch so umstritten wie nie. Ihr jährliches Treffen in Genf findet ohne Argentinien und die USA statt. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:44) Genf: WHO-Treffen findet ohne Argentinien und die USA statt (05:32) Nachrichtenübersicht (09:33) Welche Strategie verfolgt der Iran? (15:35) Wegen der Ukraine-Flüchtlinge: Kantone fürchten Mehrkosten (19:56) Studie hinterfragt die OECD-Mindeststeuer (24:28) Warum Staatsbürgerschaft vom FIS-Chef zu diskutieren gibt (27:50) USA: Donald Trumps Rachefeldzug gegen Thomas Massie (35:43) «Echo Wissen»: Pestizide und Biobauern
Kantone wehren sich gegen Schutzstatus-S-Mehrkosten, Medikamenten-Engpass könnte sich zuspitzen, Amnesty International: Rekordwert bei Hinrichtungen, «Mesopotamische Sümpfe»: Rückkehr des Wassers
In diesen Tagen wird in Bundesbern über die künftigen Gewinnausschüttungen der Schweizerischen Nationalbank verhandelt. Denn wie viel Geld die Nationalbank jährlich auszahlt an den Bund und an die Kantone, ist festgehalten in einer sogenannten Gewinnausschüttungsvereinbarung. Diese Vereinbarung wird alle fünf Jahre erneuert – und zwar gemeinsam von der Schweizerischen Nationalbank und dem Finanzdepartement. Dabei geht es um sehr viel Geld: Aktuell überweist die Nationalbank maximal sechs Milliarden Franken pro Jahr an den Bund und die Kantone. Wird die Nationalbank schon bald mehr Geld auszahlen? Wie genau funktionieren diese Gewinnausschüttungen? Und wessen Geld zahlt die Nationalbank eigentlich aus? Das und mehr erfahren Sie im neuen Geldcast Update. www.fabiocanetg.ch Der Schweizer Wirtschaftspodcast mit den hochkarätigsten Gästen! Von Börsen und Bitcoin bis Kaufkraft und Zinsen: Fabio Canetg, Geldökonom und Journalist, diskutiert im Geldcast mit seinen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über deren Werdegang, über die aktuellsten Themen aus der Finanzwelt, über die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank und über die Wirtschaftspolitik von Bundesrat und Parlament. Ein Podcast über Zentralbanken, Inflation, Schulden und Geld – verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen. Stichworte: Gewinnausschüttungen, SNB, Ausschüttungsvereinbarung, Gewinn, Schweizerische Nationalbank, Nationalbank, SNB, Staatsfinanzen
Pünktlich zu den anstehenden Weltmeisterschaften im Eishockey und im Fussball starten die Kantone eine neue Kampagne, die auf die Risiken von Geld- und Glücksspielen wie etwa Sportwetten aufmerksam macht. Weitere Themen: · Der Kanton Thurgau bereitet sich auf erste Auszahlung der 13. AHV-Rente vor · Premiere für neues Ostschweizer Senioren-Radio
Die Staatspolitische Kommission des Ständerats findet: Für das neue EU-Paket braucht es eine Verfassungsänderung. Somit müsste das Volk zwingend darüber abstimmen und die Mehrheit der Kantone müsste zustimmen. Haben die neuen Bilateralen Verfassungsrang? Ja, findet die zuständige Kommission im Ständerat. Sie schlägt eine Verfassungsbestimmung vor, mit der die neuen EU-Verträge explizit eine Bestimmung der Masseneinwanderungsinitiative übersteuern. Zudem soll Schweizer Recht explizit Vorrang vor dem EU-Vertragsrecht haben. Damit widerspricht die Kommission dem Bundesrat und der rechtlichen Einschätzung des Bundesamts für Justiz. Die Regierung sieht kein obligatorisches Referendum für das EU-Paket vor. Doch innerhalb der Kommission ist das Thema hochumstritten. In der «Politik Debatte» diskutieren: · Petra Gössi, Ständerätin FDP, Kanton Schwyz · Tiana Moser, Ständerätin GLP, Kanton Zürich
Die Nein-Kampagne zur SVP-Initiative «Keine 10 Millionen Schweiz» nimmt Fahrt auf: Nach Jugend- und Frauenorganisationen schalten sich jetzt auch Kantone, Städte und Gemeinden ein. Die Meinungsbildung ist schon weit fortgeschritten, jetzt geht es darum, die Menschen an die Urne zu bringen. Weitere Themen: 2023 entgleiste im Gotthard-Basistunnel ein Güterzug. In der Folge verschärfte die Schweiz die Vorschriften für Güterwagen – auch für solche aus dem Ausland, was dort auf Widerstand stiess. Nimmt die Schweiz die neuen EU-Verträge an, könnte daraus ein Fall fürs Schiedsgericht werden. An diesem Beispiel zeigen wir, wie eine solche Streitbeilegung funktioniert. Seit 2022 werden in der Schweiz weniger Kinder geboren. Noch steigen die Schülerzahlen, doch bald könnte der Bedarf an Schulraum wieder sinken. Für Gemeinden eine Herausforderung, gefragt sind flexible Lösungen.
Die Nein-Kampagne zur SVP-Initiative «Keine 10 Millionen Schweiz» nimmt Fahrt auf: Nach Jugend- und Frauenorganisationen schalten sich jetzt auch Kantone, Städte und Gemeinden ein. Die Meinungsbildung ist schon weit fortgeschritten, jetzt geht es darum, die Menschen an die Urne zu bringen.
Der Kanton Solothurn will hochqualifizierte Ukrainerinnen und Ukrainer noch besser unterstützen. Sie sollen noch eher einen Job finden. Ab nächstem Jahr bezahlt der Bund weniger, deshalb möchten die Kantone mögliche Sozailhilfekosten vermeiden. Nun werden Ukrainer noch besser berarten. Weitere Themen in der Sendung: · Regionalpolizei Rohrdorferberg soll eigenständig bleiben, haben die 10 Trägergemeinden entschieden. Der Entscheid ist nicht einstimmig gefallen. · Wohnsitzpflicht für Solothurner Ersatzrichterinnen und -richter soll fallen. Aktuell läuft die Vernehmlassung. Falls der Vorschlag der Regierung auch im Parlament durchkommt, wäre ein Volksabstimmung nötig.
In vielen Museen weltweit befinden sich Kunstwerke, die während der NS-Zeit jüdischen Eigentümern geraubt wurden. Zunehmend wird ihre Herkunft erforscht und an die Nachkommen zurückgegeben. Ein aktuelles Beispiel aus der Schweiz ist ein Gemälde von Ferdinand Hodler. Weitere Themen: Im Februar 2024 soll ein Mann seine Ehefrau erwürgt und anschliessend zerstückelt haben. Am Montag startet der Prozess am Baselbieter Kantonsgericht. Es ist ein Fall, der nicht nur durch seine ausserordentliche Brutalität auffällt, sondern auch das Thema «Femizide» weiter in den Fokus rückt. Der Eigenmietwert wird Anfang 2029 abgeschafft, ein Jahr später als geplant. Damit sollen die Kantone mehr Zeit erhalten für die Umsetzung, zu der auch die Einführung einer neuen Sondersteuer auf Zweitliegenschaften gehört. Doch nicht alle Kantone machen da mit.
Im April hat es vielerorts kaum geregnet, die Böden sind trocken. Schaffhausen und weitere Kantone warnen deshalb vor erheblicher Waldbrandgefahr. In Zürich ist die Waldbrandgefahr aktuell noch mässig. Weitere Themen: · Zürcher Obergericht erhöht Strafe für 55Jährigen deutlich – er soll im Darknet einen Killer gesucht haben, um seine ExFrau ermorden zu lassen. · Neue Klimaplattform in Zürich erwartet mehr als 10'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. · Bei einem Selbstunfall im Glattpark bei Opfikon hat sich ein junger Mann schwer verletzt.
Die Walliser Staatsanwaltschaft will die Organisation der Rettungsmassnahmen unmittelbar nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana untersuchen. Dazu soll ein weiteres Strafverfahren eröffnet werden. Weiter in der Sendung: · VS: Tuberkulosefall an zwei Walliser Schulen · LU: Zuständige Stadträtin äussert sich zu jener Frau, die wochenlang unentdeckt tot in ihrer Wohnung lag. · SH: Wie andere Kantone auch erhöht der Kanton die Warnstufe für die Waldbrandgefahr.
Ab 1. Mai bekommen direkt betroffene Menschen oder ihre Angehörigen Rat unter der nationalen Opferhilfe-Nummer 142. Obwohl es ein schweizweites Projekt ist, organisieren sich die Kantone selber. Ostschweizer Kantone arbeiten zusammen und auch mit dem Frauenhaus St. Gallen. Weitere Themen: · SG: Linda Sutter wird neue Erste Staatsanwältin im Kanton St. Gallen · GR: Prozess wegen umstrittenem Polizeieinsatz beim Whistleblower Adam Quadroni
Um drei Wochen soll die Waffenruhe verlängert werden. Das sagt US-Präsident Donald Trump nach einem Treffen mit israelischen und libanesischen Vertretern. Was taugt die neue Vereinbarung? Weitere Themen: · Der Facebook-Konzern Meta will rund 8000 Mitarbeitende entlassen und weitere 6000 Stellen streichen. Der Grund: Meta will massiv in KI investieren und braucht Geld. ⦁ Bund und Kantone wollen klarer auseinanderhalten, wer für was bezahlt. Seit einem Jahr werden die Finanzen und Zuständigkeiten geprüft. Heute erscheint dazu ein neuer Zwischenbericht.
Mit dem Projekt «Entflechtung 27» soll klar geregelt werden, welche Aufgaben der Bund hat und welche die Kantone. Am Freitag ist ein erster Zwischenbericht veröffentlicht worden, in dem für verschiedene Politikbereiche Vorschläge gemacht werden für eine optimale Aufteilung.
Sogenannte PFAS-Chemikalien gelangen über die Landwirtschaft in unser Essen und können unsere Gesundheit gefährden. Im Kanton St. Gallen überschritt Fleisch die Höchstwerte, gehandelt wurde nicht. Nun erhöhen Bundesbehörden den Druck auf die Kantone: Mit einer Weisung, wie SRF-Recherchen zeigen. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:44) PFAS: Bundesbehörden setzen Kantone unter Druck (06:03) Nachrichtenübersicht (12:22) Wie die USA die Strasse von Hormus blockieren wollen (19:40) Volksinitiative will Wachstum der Bundespersonalkosten bremsen (24:11) Kanada: «Carneys Regierung steht nun auf sicheren Füssen» (29:48) Westjordanland: Bewegungsfreiheit der Palästinenser beschränkt
Künstliche Intelligenz ändere die Spielregeln grundlegend, wenn jemand eine neue Stelle sucht und sich bewirbt. Das liest und hört man immer wieder. Wie stark kommt KI tatsächlich zum Einsatz bei der Bewerbung? Dazu haben die Arbeitsamtsstellen verschiedener Kantone eine Untersuchung durchgeführt. Weitere Themen: In Sachen HIV-Bekämpfung ist Russland das europäische Schlusslicht. Der Krieg in der Ukraine droht das Problem zu verschärfen. Die Zeichen verdichten sich, dass sich das HI-Virus unter russischen Soldaten ausbreitet - obwohl infizierte Männer für den Wehrdienst untauglich wären. In der europäischen Autoindustrie stocken die Fliessbänder. Die Produktionsvolumen sinken, grosse Hersteller wie Volkswagen wollen Milliarden einsparen. Obendrauf kommen noch hohe Rohstoffpreise. Was bedeutet das für Schweizer Zulieferfirmen?
Sogenannte PFAS-Chemikalien gelangen über die Landwirtschaft in unser Essen und können unsere Gesundheit gefährden. Im Kanton St. Gallen überschritt das Fleisch die Höchstwerte, gehandelt wurde nicht. Nun erhöhen Bundesbehörden den Druck auf die Kantone: mit einer Weisung, wie SRF-Recherchen zeigen. Weitere Themen: Die Jungfreisinnigen Schweiz haben offiziell ihre eidgenössische Volksinitiative «Für eine Verwaltungsbremse» lanciert. Das Ziel: das Wachstum des Staatsapparats zu begrenzen und die Bundesverwaltung zu mehr Effizienz zu zwingen. Seit den Terroranschlägen der Hamas 2023 und dem darauf folgenden Gazakrieg hat sich der Alltag der Palästinenser im besetzten Westjordanland verändert. So haben die israelischen Behörden etwa deren Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Mit welchen Absichten?
Beim Gastgewerbe gilt der Kanton Appenzell Innerrhoden als einer der restriktivsten Kantone. Dies zeigt sich insbesondere bei den Öffnungszeiten oder dem Umgang mit Take-away-Anbietern. Nun soll das Gesetz von 1994 durch ein neues, modernes Gesetz ersetzt werden. Weitere Themen: · Im Puschlav ist ein Feuer ausser Kontrolle geraten und hat sich zu einem Waldbrand entwickelt. Es brach offenbar beim Verbrennen von Abfallholz in der Gemeinde Brusio aus. · Fuchs, Dachs und Marder sind immer häufiger auch in städtischen Gebieten anzutreffen. In den nächsten zwei Jahren soll das Projekt „StadtWildTier” Aufschluss darüber geben, wo sich die Tiere in St. Gallen aufhalten und bewegen.
Ein hoher Erdölpreis alleine macht Flugreisen nicht unbedingt teurer. In der Flugindustrie gelten eigene Gesetze. Nicht nur der Erdölpreis zählt, sondern auch die Nachfrage. Und diese ist im letzten Jahr zurückgegangen. Heisst: Airlines können die höheren Preise nicht auf die Kundschaft abwälzen. Ausserdem: Der Krieg im Iran hat die Preise für Rohöl und Gas in die Höhe getrieben. Solch hohe Rohstoffpreise sorgen in der Regel für hohe Gewinne bei den Rohstoffhändlern, auch am Handeslplatz Genf. Das wiederum führt zu überdurchschnittlichen Steuereinnahmen für Bund und Kantone. Drohnen werden immer breiter eingesetzt. Nicht nur Hobbypiloten nutzen sie, sondern auch Firmen und das Militär. Die Schweiz ist dank ihrer Hochschulen bei der Weiterentwicklung der Drohentechnologie weit vorne dabei. Nun soll ein neues Testgelände im Alpenraum entstehen.
Der Krieg im Iran hat die Preise für Rohöl und Gas in die Höhe getrieben. Solch hohe Rohstoffpreise sorgen in der Regel für hohe Gewinne bei den Rohstoffhändlern, auch am Handeslplatz Genf. Das wiederum führt zu überdurchschnittlichen Steuereinnahmen für Bund und Kantone.
Das leuchtende Dreieck, das Kindergartenkinder seit Jahren tragen hat bald ausgedient. Der TCS ersetzt den sogenannten «Lüchtzgi» durch eine Sicherheitsweste, die die Kantone gratis beziehen können. Alle – ausser der Kanton Luzern. Der setzt auf eine eigene Lösung und bezahlt diese auch selbst. Weitere Themen: · Das Staumanagement am Gotthard, um die Dörfer vom Verkehr zu entlasten hat sich auch dieses Jahr über die Ostertage bewährt. So die Bilanz der Urner Polizei. · In der Fussball-Super-League spielt der FC Luzern auswärts in Genf gegen Servette.
Anders als die meisten Kantone in der Schweiz haben die Zürcher Polizeikorps keine Probleme damit, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Auf Nachfrage des Regionaljournals geben Kantons- und Stadtpolizei an, dass sie sehr viele Bewerbungen erhalten und sich daher nicht beklagen können. Weitere Themen: · Sich gegenseitig besser verstehen und Diskriminierung verhindern - das war das Ziel der ersten Muslim-Konferenz in Schaffhausen. · Ab Dezember verbindet eine neue Buslinie das Limmattal mit dem Furt- und dem Glattal. · Eishockey Play-off Viertelfinals: ZSC Lions gewinnen auswärts 5:4 gegen den HC Lugano.
Rund 60 Massnahmen sollen das Budget des Bundes ins Lot bringen. Die letzten Punkte hat der Nationalrat am Dienstag geklärt. Das Entlastungspaket ist nun bereit für die Schlussabstimmung am Freitag. Allerdings wird das Budget weniger stark entlastet, als vorgesehen. Weitere Themen: Die Kantone Genf und Neuenburg haben den kantonalen Mindestlohn längst eingeführt. Im Juni dürfte der Kanton Waadt darüber abstimmen. Doch dem Bundesparlament sind die Alleingänge zuwider, wehalb es versucht, die Kantone bei den Mindestlöhnen auszubremsen. Zum Ärger der Waadtländer Linken. Nach wie vor fahren kaum Schiffe durch die Strasse von Hormus, was vor allem den Handel mit Erdöl stark beeinträchtigt. US-Präsident Donald Trump will deshalb, dass andere Länder helfen, die Schiffe zu eskortieren. Allen voran Japan, China und Südkorea, die nun vor einem Dilemma stehen.
Eine neue Studie zeigt, dass fast alle Böden in der Schweiz mit PFAS belastet sind. Sie zeigt aber auch, dass die Kantone mit unterschiedlichem Tempo bei den Messungen vorgehen. Der Kanton Graubünden musste sich vergleichsweise früh mit PFAS beschäftigen. Weitere Themen: · Berufungsprozess gegen ehemaligen Bündner Richter: Was die Verschiebung für Konsequenzen haben könnte. · Social Media als Gefahr für Kinder und Jugendliche: So weit muss es nicht kommen, wenn Eltern sie früh genug begleiten, sagt der Medienpädagoge Mirco Manetsch.
USA greifen iranische Insel Charg an, Kantone sagen Ja zu Olympia 2038 aber zögern bei der Finanzierung, internationale Stromhandel belastet das Schweizer Stromnetz, Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas ist tot
Die Stimmbevölkerung hat die SRG-Initiative abgelehnt, die Serafe-Gebühr wird nicht auf 200 Franken gesenkt. Albert Rösti sieht sich in seinem Kurs bestätigt – und will weiterhin, dass die SRG im Sport- und Unterhaltungsbereich spart. Der Medienminister im Interview. Weitere Themen: · Viele städtische Kantone haben die Individualbesteuerung klar angenommen. Anders sieht es bei den ländlichen Kantonen aus, die die Vorlage abgelehnt haben. Politikwissenschaftlerin Sarah Bütikofer sagt: Der Stadt-Land-Graben deutet darauf hin, dass es der Stimmbevölkerung dabei nicht nur ums Geld ging – sondern auch um Gesellschaftspolitik und um Gleichstellung. · Die Landtagswahl in Baden-Württemberg war der Auftakt ins deutsche Super-Wahljahr. Für CDU und SPD, die Regierungsparteien im Bund, bedeutete sie eine Enttäuschung. Die CDU blieb knapp hinter den Grünen zurück, die SPD verzeichnete gar eine historische Niederlage. Was die Wahl für die Bundespolitik bedeutet, erklärt Claudia Kade, Ressortleiterin Politik bei der Tageszeitung «Die Welt». · Der Krieg im Iran hat sich längst auf den ganzen Nahen Osten ausgeweitet. Ziel des iranischen Regimes sei es, einen Flächenbrand zu entfachen: Das sagt auch Thomas Volk, Nahost-Experte bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir sprechen mit ihm über die iranische Kriegsstrategie.
Diese Woche finden im Kanton Zürich die Aufnahmeprüfungen für das Gymnasium statt. Der Aufnahmeprozess steht seit Jahren in der Kritik. Die Prüfungen seien unfair. Mit der richtigen Nachhilfe und Vorbereitungskursen könne man sich den Eintritt quasi erkaufen, so die Vorwürfe. Die Gymiprüfung sorgt nicht nur um Kanton Zürich für Diskussionen. Auch andere Kantone kennen dieses Instrument. Die einen prüfen früher, andere prüfen härter – dritte überhaupt nicht. Was bedeuten diese unterschiedlichen Voraussetzungen für die Maturitätsquoten? Wie erfolgreich sind die vielen Gymi-Schülerinnen und -Schüler danach tatsächlich an der Uni? Und warum wollen überhaupt so viele Eltern ihre Kinder ans Gymnasium schicken? Das weiss Nina Fargahi aus dem Ressort Zürich. In der neuesten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» geht sie auf die Kritikpunkte zur Gymi-Prüfung ein und erklärt, welche Folgen diese hat. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Gymi-Prüfung Nina Fargahis Interview mit dem Bildungsexperten Jürg Schoch Nina Fargahi findet: Schafft die Gymiprüfung ab! Drei junge Menschen sprechen darüber, was ihnen der gymnasiale Weg abverlangt hat. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Das Schönste am Ausfüllen der Steuererklärung sind die Abzüge – falls man denn solche geltend machen kann. Oft vergessen Steuerpflichtige einzelne Posten oder sie sind sich nicht bewusst, dass er abzugsberechtigt wäre. Claudine Meichtry ist diplomierte Steuerexpertin und Treuhänderin. Im SRF 1-«Ratgeber» gibt sie Tipps und zeigt Kniffs, dank denen das Ausfüllen der Steuererklärung nicht zum Alptraum wird. In ihrer Praxis erlebt sie immer wieder, dass berechtigte Abzüge vergessen gehen. Mit den folgenden Tipps hat man die wichtigsten im Blick: Systematische Prüfung aller Positionen - Gehen Sie alle Positionen wie Fahrkosten, Verpflegung, Arbeitsmittel und Weiterbildung systematisch durch, um nichts zu vergessen. - Fahrkosten und Verpflegung müssen effektiv angegeben werden, bei übrigen Berufskosten reicht meist die Pauschale. Homeoffice-Abzüge beachten - Beim Homeoffice sollte man darauf achten, dass der Arbeitgeber möglichst viele beruflich benötigte Ausgaben übernimmt. - Die Regelungen für Homeoffice-Abzüge sind kantonal unterschiedlich. Familienkosten vollständig erfassen - Überprüfen Sie, ob alle Kinder in der Steuererklärung aufgeführt sind, da sie manchmal bei der Vorjahresübernahme vergessen werden. - Belege für Kita, Ausbildungskosten und Studiengebühren sollten systematisch gesammelt werden. Liegenschaftskosten richtig abziehen - Bei Liegenschaften können Hypothekarzinsen und -schulden sowie Unterhaltskosten abgezogen werden. - Wichtig ist die Unterscheidung zwischen werterhaltenden Massnahmen (abzugsfähig) und wertvermehrenden Investitionen. - Pauschalen von 10-20% des Eigenmietwerts können oft ohne Einzelnachweis geltend gemacht werden. Belege und Kontrolle vor Einreichung - Originalbelege müssen nur bis zur definitiven Verfügung aufbewahrt werden. - Vor dem Abschicken sollte man die Steuererklärung mit dem Vorjahr vergleichen und auf Plausibilität prüfen. - Nachträgliche Korrekturen sind kantonal unterschiedlich geregelt – manche Kantone erlauben Änderungen innerhalb von 72 Stunden.
Olympiaheld Franjo von Allmen zurück im Berner Oberland, entgleister Zug wird aus Schneemassen geborgen, mehr 100-Jährige – Kantone sparen bei Geschenken
Ist es gerechter, wenn jeder und jede die eigene Steuererklärung ausfüllt? Oder schafft es neue Ungleichheiten? Susanne Vincenz-Stauffacher – Co-Präsidentin FDP – argumentiert für die Individual-Besteuerung - dagegen Yvonne Bürgin, Vize-Präsidentin Mitte-Partei. Die Heiratsstrafe benachteiligt rund 650.000 Paare bei der direkten Bundessteuer. Etwa gleich viele Paare profitieren im aktuellen Steuersystem von einem Heiratsbonus. Nun legen Bundesrat und Parlament eine aus ihrer Sicht gerechtere Lösung vor: jeder und jede soll die jeweils eigene Steuererklärung ausfüllen – egal, ob verheiratet, in eingetragener Partnerschaft oder ledig. Das regelt das Bundesgesetz über die Individual-Besteuerung. Es ist im Parlament nur knapp angenommen worden – getragen von FDP, GLP, SP und Grüner Partei, bekämpft von Mitte und SVP. Diese haben das Referendum ergriffen. Auch gewisse Kantone haben das getan – aus diesem Grund kommt die Vorlage am 8. März zur Abstimmung. Was spricht für das Gesetz, was dagegen? In der Abstimmungskontroverse argumentieren Susanne Vincenz-Stauffacher, Co-Präsidentin FDP und St. Galler Nationalrätin für die Individualbesteuerung und Yvonne Bürgin, Vize-Präsidentin Mitte-Partei und Zürcher Nationalrätin, dagegen. Das Gespräch leitet Bundeshaus-Redaktorin Christine Wanner.
Derzeit müssen Arbeitslose zum Teil länger auf ihr Arbeitslosengeld warten. Grund dafür sind Probleme eines neuen IT-Systems des Staatssekretariats für Wirtschaft. Für die Arbeitslosenkassen bedeutet das viel Arbeit, für die Arbeitslosen weiterhin Unsicherheit. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:05) IT-Panne beim Seco mit unangenehmen Auswirkungen (05:30) Nachrichtenübersicht (09:39) So erstellt der Bund Asylprognosen (16:55) Kantone wollen einheitliche Vorgaben bei Opferhilfe (20:04) WHO reagiert mit scharfer Kritik auf Austritt der USA (23:17) Grossbritannien zögert bei Trumps Friedensrat (29:50) Echo Wissen: Studie zu Mikroplastik sorgt für Diskussionen (38:24) Das Dorf Brienz erwacht wieder vorsichtig zum Leben
Die hohe Zahl der Schwerverletzten bei der Brandkatastrophe in Crans-Montana hat nur dank ausländischer Unterstützung bewältigt werden können. Der Präsident der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren Lukas Engelberger sagt, ob es hier Verbesserungen braucht. Bei der verheerenden Brandkatastrophe in einer Bar in der Walliser Gemeinde Crans-Montana sind in der Silvesternacht 40 Menschen ums Leben gekommen, 116 grösstenteils schwer verletzt worden. Weil die Kapazitäten in Schweizer Spitälern nicht ausgereicht haben, sind 46 Überlebende des Unglücks ins Ausland verlegt worden. In der Schweiz seien «Kultur und die Kompetenz im Krisenmanagement eher gering ausgeprägt», hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz im letzten August in einem Bericht festgestellt: «Es fehlt an Willen und Ressourcen, in diesen Bereich zu investieren.» Der Vorsteher des Gesundheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt, Lukas Engelberger, ist Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und-direktoren (GDK). In der «Samstagsrundschau» konfrontiert ihn Philipp Burkhardt mit der Frage, ob die Kantone die Katastrophenvorsorge im Gesundheitsbereich zu wenig ernst genommen haben. Auch Thema in der Sendung ist die Forderung der Schweizer Pharmaindustrie nach staatlicher Unterstützung, weil Präsident Donald Trump in den USA tiefere Medikamentenpreise durchgesetzt hat. Ist der Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz bereit, den Pharmakonzernen unter die Arme zu greifen? Ergänzend zum «Tagesgespräch» finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle «Samstagsrundschau».
Der Kampf gegen die Organisierte Kriminalität soll in der Schweiz verstärkt werden: Bund und Kantone haben gemeinsam eine Strategie verabschiedet. Es geht um Drogenschmuggel, Menschenhandel oder illegales Glücksspiel. Weitere Themen: In Russland hat es Tradition, dass Präsident Wladimir Putin zum Jahresende in einer Art Pressekonferenz Fragen von Journalistinnen und Bürgern beantwortet. Von Kritikern wird der Anlass auch als Putins jährliche Propaganda-Show bezeichnet. Wie muss man sich diese Jahresmedienkonferenz vorstellen? Das UN-Flüchtlingshilfswerk hat einen neuen Chef: Iraks Ex-Präsidenten Barham Salih. In weniger als zwei Wochen tritt er die Nachfolge von Filippo Grandi an. Und übernimmt damit eines der schwierigsten Uno-Ämter.
Der Stromversorger BKW plant mehrere riesige Batteriespeicher in der Schweiz, um überschüssigen Sommerstrom zu speichern und das Netz zu stabilisieren. Das grösste Projekt am ehemaligen AKW Mühleberg könnte bereits ab 2030 bis zu 800'000 Haushalte mit einer Ladung für zwei Stunden versorgen. Weitere Themen: · Die eidgenössische Finanzkontrolle kritisiert die Eidgenössische Steuerverwaltung. Dem Bund könnten Steuergelder entgehen, weil die nationale Steuerverwaltung die Berichte der Kantone zu wenig genau kontrolliert. · Israel und der Libanon haben erstmals seit Jahrzehnten direkte Gespräche auf ziviler Ebene geführt, begleitet von der UNO und den USA.
Die Spitäler in der Schweiz sollen künftig stärker zusammenarbeiten. So will es die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren. Hintergrund ist auch politischer Druck, zumal das Parlament einem Vorstoss zugestimmt hat, wonach der Bund bei der Spitalplanung eingreifen kann. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:13) Kantone wollen ihre Spitalplanung neu organisieren (05:28) Nachrichtenübersicht (10:09) Warum Bundesrat Pfister den Industrietag in Brüssel besucht (15:24) So tickt der neue Ständeratspräsident Stefan Engler (20:00) Deutlicher Stadt-Land-Graben bei den Abstimmungen in Zürich (23:31) Basler Diplomatin wird neue Generaldirektorin der OPCW (27:23) Kirgistan: Autokrat Dschaparow festigt seine Macht (33:01) Honduras: von Präsidentschaftswahlen und Bandengewalt
Bund und Kantone präsentieren neue Asyl-Strategie, französche Banden: Einbruchserie in Schweizer Garagen, nationale Austauschwoche Movetia, Klimawandel und die Bäume der Zukunft
Die Zahl der Asyl- und Schutzgesuche ist zurückgegangen. Dennoch hat sich die Zahl der Geflüchteten, die dauerhaft in der Schweiz leben, in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Nun haben Bund, Kantone und Gemeinden das Asylsystem unter die Lupe genommen und am Freitag ihre Vorschläge präsentiert. Weitere Themen: Trotz formeller Waffenruhe kommt es im Gazastreifen immer wieder zu militärischen Zwischenfällen. Zu den Leidtragenden gehören insbesondere Kinder. Die Kinderpsychologin Katrin Glatz Brubakk hat für Ärzte ohne Grenzen im Gazastreifen gearbeitet. Im Gespräch schildert sie ihre Erlebnisse. Die deutsche Regierung unter Friedrich Merz hantiert mit grossen Zahlen: Im nächsten Jahr kann die Koalition aus CDU/CSU und SPD 525 Milliarden Euro ausgeben. Allerdings enthält das am Freitag abgesegnete Budget immense zusätzliche Schulden.
Die SP verurteilt den Genozid in Gaza «aufs Schärfste». Wieso ist diese Bewertung des Krieges für die Sozialdemokraten so wichtig? Und: Der SP-Co-Präsident spricht über die verletzten Kinder aus Gaza und die Weigerung einiger Kantone, sie aufzunehmen. Am Parteitag in Sursee hat die SP zwei Positionspapiere verabschiedet – eines davon ist die sogenannte Gaza-Resolution. Darin wird Israels Vorgehen im Gaza-Krieg explizit als Genozid verurteilt. Diese scharfe Israel-Kritik heissen jedoch nicht alle SP-Mitglieder gut. Warum ist diese Bewertung des Krieges für die Sozialdemokraten so wichtig? Weitere Themen: Zürich will keine verletzten Kinder aus Gaza aufnehmen – aus gutem Grund? Und: Ist die soeben lancierte Volksinitiative zur Anerkennung des Staates Palästina mehr als Symbolpolitik? Und: Die SP beschliesst eine Volksinitiative für eine gerechte Verteilung der Krankenkassenprämien. SP-Co-Präsident Cédric Wermuth ist zu Gast bei David Karasek.