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Olympiaheld Franjo von Allmen zurück im Berner Oberland, entgleister Zug wird aus Schneemassen geborgen, mehr 100-Jährige – Kantone sparen bei Geschenken
Die St. Galler Regierung sieht grosses Potential bei elektronischen Fussfesseln, um Opfer von häuslicher Gewalt besser zu schützen. Allerdings fehlen zur Ausführung die Ressourcen und es mache nur Sinn, wenn alle Kantone mitziehen würden. So die Antwort auf einen entsprechenden Vorstoss. Weitere Themen: · SG: Technologiekonzern Bühler verzeichnet weniger Umsatz und Aufträge · TG: Thurgauer Industrie blickt zuversichtlicher in die nächsten Monate
Am 8. März entscheidet die Schweiz über die Einführung der Individualbesteuerung, welche die Heiratsstrafe abschaffen soll. Befürworter sprechen von mehr Gerechtigkeit, Gegner warnen vor neuen Ungleichheiten und zusätzlicher Bürokratie. Seit Jahrzehnten wird in der Schweiz über die sogenannte Heiratsstrafe gestritten: Verheiratete Doppelverdiener, zahlen bei der direkten Bundessteuer häufig mehr als unverheiratete Paare. 1984 hielt das Bundesgericht fest, dass Ehepaare steuerlich nicht benachteiligt werden dürfen. Viele Kantone schafften danach mit Splittingmodellen die Heiratsstrafe ab. Beim Vollsplitting wird das Gesamteinkommen halbiert und zu diesem Satz (50%) besteuert. Beim Teilsplitting gilt ein höherer Prozentsatz. Bundesgesetz über die Individualbesteuerung 2021 lancierten die FDP-Frauen Schweiz die «Steuergerechtigkeits-Initiative». Das Ziel: eine individuelle Besteuerung auf allen Steuerebenen (Bund, Kanton, Gemeinde). Bundesrat und Parlament einigten sich auf einen indirekten Gegenvorschlag. Zehn Kantone sowie SVP, Die Mitte, EVP und EDU haben je das Referendum ergriffen, weshalb nun das Volk entscheidet. Wer profitiert? Die Individualbesteuerung beseitigt die Heiratsstrafe. Entlastet würden tendenziell Ehepaare mit ähnlich hohem Einkommen sowie viele Rentnerpaare. Die Reform soll – so die Hoffnung vom Bund - mehr Menschen zu zusätzlicher Erwerbsarbeit motivieren und damit den Fachkräftemangel lindern. Wer verliert? Mehr bezahlen könnten Ehepaare im traditionellen Einverdiener-Modell oder mit stark ungleichem Einkommen, sowie unverheiratete Paare mit Kindern und mittleren bis höheren Einkommen. Zudem wird mit jährlich rund 600 Millionen Franken Steuerausfällen gerechnet, der grösste Teil beim Bund. Politische Debatte FDP, SP, Grüne und Grünliberale unterstützen die Vorlage. Sie sie ein guter Kompromiss und schaffe die Heiratsstrafe ab. Die meisten Haushalte würden profitieren. SVP, die Mitte, EVP und EDU lehnen die Reform ab. Sie sprechen von einem Bürokratiemonster, welches zu rund 1,7 Millionen zusätzlichen Steuererklärungen führe. Mehrere Kantone kritisieren, dass ihnen ein Systemwechsel aufgezwungen wird, welcher grossen Aufwand, Kosten und Steuerausfälle mit sich bringt. Der Bund sollte bei der Korrektur der Heiratsstrafe dem Vorbild der Kantone folgen. Die Mitte lancierte 2024 ihrerseits die «Fairness-Initiative». Diese will die gemeinsame Besteuerung behalten, aber die Heiratsstrafe über Splitting oder Zweiverdiener-Abzüge beseitigen, so wie es viele Kantone bereits anwenden. Sendung Bringt die Individualbesteuerung mehr Gerechtigkeit und entlastet den Arbeitsmarkt? Oder schafft sie neue Ungleichheiten und zusätzlichen Aufwand? Darüber diskutieren im Forum: Pro Individualbesteuerung: Christa Markwalder, Vorstandsmitglied FDP-Frauen Schweiz Contra Individualbesteuerung: Marianne Binder-Keller, Ständerätin Die Mitte, Kanton Aargau
Ist es gerechter, wenn jeder und jede die eigene Steuererklärung ausfüllt? Oder schafft es neue Ungleichheiten? Susanne Vincenz-Stauffacher – Co-Präsidentin FDP – argumentiert für die Individual-Besteuerung - dagegen Yvonne Bürgin, Vize-Präsidentin Mitte-Partei. Die Heiratsstrafe benachteiligt rund 650.000 Paare bei der direkten Bundessteuer. Etwa gleich viele Paare profitieren im aktuellen Steuersystem von einem Heiratsbonus. Nun legen Bundesrat und Parlament eine aus ihrer Sicht gerechtere Lösung vor: jeder und jede soll die jeweils eigene Steuererklärung ausfüllen – egal, ob verheiratet, in eingetragener Partnerschaft oder ledig. Das regelt das Bundesgesetz über die Individual-Besteuerung. Es ist im Parlament nur knapp angenommen worden – getragen von FDP, GLP, SP und Grüner Partei, bekämpft von Mitte und SVP. Diese haben das Referendum ergriffen. Auch gewisse Kantone haben das getan – aus diesem Grund kommt die Vorlage am 8. März zur Abstimmung. Was spricht für das Gesetz, was dagegen? In der Abstimmungskontroverse argumentieren Susanne Vincenz-Stauffacher, Co-Präsidentin FDP und St. Galler Nationalrätin für die Individualbesteuerung und Yvonne Bürgin, Vize-Präsidentin Mitte-Partei und Zürcher Nationalrätin, dagegen. Das Gespräch leitet Bundeshaus-Redaktorin Christine Wanner.
Ein neuer Verein will in Altdorf Hochschulen, Drohnenhersteller, Wirtschaft und Kantone zusammenführen, um Drohnenflüge im alpinen Gebiet ausgiebig zu testen. Beteiligt am Alpine Drone Consortium ADC sind die Kantone Uri, Graubünden und Tessin. Weiter in der Sendung: · Gesamterneuerungswahlen im Kanton Obwalden, Teil 1: 4 bisherige Regierungsmitglieder treten wieder an - ihre Leistungen und ihre Pläne. · Stark belastete KESB: Die Stadt Luzern will sie mit mehr Mitteln ausstatten. · Olympische Spiele: Der Nidwaldner Skirennfahrer Marco Odermatt holt Silber in der Team-Kombination mit Loic Meillard.
Vier Tage Unterricht, weniger Ferien: Die Jahresschule in Belp BE sollte mit mindestens 18 angemeldeten Kindern zustande kommen. Jetzt fehlt nur noch die Bewilligung des Gemeinderats. Weiter in der Sendung: · Der Kanton Wallis gibt sich selbst eine Klimastrategie – als einer der letzten Kantone der Schweiz. Staatsrätin Franziska Biner über die Gründe.
Derzeit müssen Arbeitslose zum Teil länger auf ihr Arbeitslosengeld warten. Grund dafür sind Probleme eines neuen IT-Systems des Staatssekretariats für Wirtschaft. Für die Arbeitslosenkassen bedeutet das viel Arbeit, für die Arbeitslosen weiterhin Unsicherheit. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:05) IT-Panne beim Seco mit unangenehmen Auswirkungen (05:30) Nachrichtenübersicht (09:39) So erstellt der Bund Asylprognosen (16:55) Kantone wollen einheitliche Vorgaben bei Opferhilfe (20:04) WHO reagiert mit scharfer Kritik auf Austritt der USA (23:17) Grossbritannien zögert bei Trumps Friedensrat (29:50) Echo Wissen: Studie zu Mikroplastik sorgt für Diskussionen (38:24) Das Dorf Brienz erwacht wieder vorsichtig zum Leben
An der Bürgerversammlung der Gemeinde Neckertal wurde beschlossen, dass die Gemeinde die Anwaltskosten der Anwohner bezahlt. Die Abstimmung war zwar rechtswidrig, ist jedoch trotzdem gültig, solange sich niemand beschwert. Dennoch: Die Gemeinde macht einen Rückzieher – aufgrund eines Gutachtens. Weitere Themen: · Der Kanton St. Gallen muss nach einem Bundesgerichtsurteil seine Steuerpraxis ändern. Das Urteil betrifft auch andere Kantone, beispielsweise Thurgau oder Graubünden. · Im Kanton St. Gallen gab es 2025 so viele Konkurse wie noch nie. · Die Stadtpolizei St. Gallen ist noch nicht ganz zufrieden mit der Videoüberwachung beim Heimspiel des FC St. Gallen. · In Flums wurde ein Mann bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer schwer verletzt. · Bei Schönholzerswilen sind Fische in einem Bach gestorben, weil Jauche von einem Feld über eine Sickerleitung in den Bach gelaufen ist. · Über 20 Ostschweizer Sportlerinnen und Sportler reisen an die Olympischen Winterspiele nach Italien. · Das Bündner Bergdorf Brienz ist nach 14 Monaten wieder bewohnbar und die Einwohnerinnen und Einwohner dürfen in ihre Häuser zurück.
Die hohe Zahl der Schwerverletzten bei der Brandkatastrophe in Crans-Montana hat nur dank ausländischer Unterstützung bewältigt werden können. Der Präsident der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren Lukas Engelberger sagt, ob es hier Verbesserungen braucht. Bei der verheerenden Brandkatastrophe in einer Bar in der Walliser Gemeinde Crans-Montana sind in der Silvesternacht 40 Menschen ums Leben gekommen, 116 grösstenteils schwer verletzt worden. Weil die Kapazitäten in Schweizer Spitälern nicht ausgereicht haben, sind 46 Überlebende des Unglücks ins Ausland verlegt worden. In der Schweiz seien «Kultur und die Kompetenz im Krisenmanagement eher gering ausgeprägt», hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz im letzten August in einem Bericht festgestellt: «Es fehlt an Willen und Ressourcen, in diesen Bereich zu investieren.» Der Vorsteher des Gesundheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt, Lukas Engelberger, ist Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und-direktoren (GDK). In der «Samstagsrundschau» konfrontiert ihn Philipp Burkhardt mit der Frage, ob die Kantone die Katastrophenvorsorge im Gesundheitsbereich zu wenig ernst genommen haben. Auch Thema in der Sendung ist die Forderung der Schweizer Pharmaindustrie nach staatlicher Unterstützung, weil Präsident Donald Trump in den USA tiefere Medikamentenpreise durchgesetzt hat. Ist der Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz bereit, den Pharmakonzernen unter die Arme zu greifen? Ergänzend zum «Tagesgespräch» finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle «Samstagsrundschau».
Die hohe Zahl der Schwerverletzten bei der Brandkatastrophe in Crans-Montana hat nur dank ausländischer Unterstützung bewältigt werden können. Der Präsident der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren Lukas Engelberger sagt, ob es hier Verbesserungen braucht. Bei der verheerenden Brandkatastrophe in einer Bar in der Walliser Gemeinde Crans-Montana sind in der Silvesternacht 40 Menschen ums Leben gekommen, 116 grösstenteils schwer verletzt worden. Weil die Kapazitäten in Schweizer Spitälern nicht ausgereicht haben, sind 46 Überlebende des Unglücks ins Ausland verlegt worden. In der Schweiz seien «Kultur und die Kompetenz im Krisenmanagement eher gering ausgeprägt», hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz im letzten August in einem Bericht festgestellt: «Es fehlt an Willen und Ressourcen, in diesen Bereich zu investieren.» Der Vorsteher des Gesundheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt, Lukas Engelberger, ist Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und-direktoren (GDK). In der «Samstagsrundschau» konfrontiert ihn Philipp Burkhardt mit der Frage, ob die Kantone die Katastrophenvorsorge im Gesundheitsbereich zu wenig ernst genommen haben. Auch Thema in der Sendung ist die Forderung der Schweizer Pharmaindustrie nach staatlicher Unterstützung, weil Präsident Donald Trump in den USA tiefere Medikamentenpreise durchgesetzt hat. Ist der Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz bereit, den Pharmakonzernen unter die Arme zu greifen? Ergänzend zum «Tagesgespräch» finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle «Samstagsrundschau».
Die Schweiz trauert um die Opfer der Brand-Katastrophe von Crans-Montana. Vielerorts läuteten um 14 Uhr die Kirchglocken, Flaggen wehten auf Halbmast. Zürich hat mit einer Schweigeminute auf dem Münsterhof um die Opfer getrauert, in Schaffhausen organisierte die Feuerwehr einen Gedenkanlass. Weitere Themen: · Der Milliardengewinn der Schweizerischen Nationalbank wird für die Kantone zum Geldsegen. · In den Kantonen Zürich und Schaffhausen waren am Ende des letzten Jahres mehr Menschen ohne Arbeit als Ende 2024. · Neujahrsgespräch: Nach 26 Jahren hört Albert Leiser von der FDP in diesem Jahr als Zürcher Gemeinderat auf.
Die Blauzungenkrankheit wird über Mücken übertragen. Das einzige Mittel dagegen ist die Impfung. Zwischen Januar und März sei der beste Zeitpunkt für so eine Impfung, sagt der Bündner Kantonstierarzt. Eine Impfung kostet ungefähr 15 bis 20 Franken pro Tier. Weitere Themen: · Die Schweizer Nationalbank schüttet mehr Geld an die Kantone aus, als erwartet. · Domink Egli (SVP) ist neu Präsident des Wiler Stadtparlaments. · Ein Kurzschluss war der Grund für den Stromausfall in Bischofszell. · Der St. Galler Künstler Josef Ebnöther ist mit 88 Jahren gestorben. · Die Kantonspolizei St. Gallen wirbt mit einer neuen Kampagne für mehr Personal.
Die Schweizer Nationalbank schüttet dieses Jahr 4 Milliarden Franken Gewinn an Bund und Kantone aus. Alle Ostschweizer Kantone haben in den Budgets für 2026 mit deutlich weniger Geld der SNB gerechnet. Dennoch halten die Kantone Thurgau, St. Gallen und Appenzell Innerrhoden an den Sparplänen fest. Weitere Themen: · Die Kantonspolizei St. Gallen wirbt mit einer neuen Kampagne für mehr Personal. · Der Bahnhofschalter in Bonaduz wird seit über 20 Jahren von einem Verein betrieben. Seit Anfang Januar führt der Verein Historic RhB den Bahnhof.
Der Gemeinderat von Crans-Montana ist am Dienstag vor die Medien getreten. Dabei zeigte sich, die Gemeinde schaute zu wenig gut hin bei den Brandschutzkontrollen. So wurde etwa die Bar «Le Constellation» letztmals im Jahr 2019 kontrolliert. Weiter in der Sendung: · Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider besuchte das Spital Wallis in Sitten. Im Namen des Bundesrats, der Kantone und der Bevölkerung wolle sie ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. · Die Kantonspolizei Wallis hat die nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana eingerichtete Helpline (0848 112 117) am Dienstag deaktiviert. · Laut Bericht des Kantons Freiburg haben immer mehr Gemeinden finanzielle Schwierigkeiten.
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Rudolf Hauri, seit über 20 Jahren Kantonsarzt des Kantons Zug, über seine Sicht auf unser System zwischen Föderalismus, Verantwortung und Wandel.Er erklärt, warum die Kantone im Gesundheitswesen so viel Macht haben, wie unterschiedlich die Rollen der Kantonsärzt:innen je nach Kanton definiert sind, was sich mit EFAS tatsächlich ändern wird und weshalb Ambulantisierung und Care-at-Home mehr sind als nur Sparmassnahmen. Wir reden über Herausforderungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, die Realität der Notfallversorgung und darüber, warum sich das System laut Hauri zu einem „Schwamm“ entwickelt hat – es saugt immer mehr auf, ohne klare Grenzen.Ein Gespräch über die Zukunft unserer Versorgung, über Verantwortung – und über den Mut, Dinge neu zu denken.
Der Kampf gegen die Organisierte Kriminalität soll in der Schweiz verstärkt werden: Bund und Kantone haben gemeinsam eine Strategie verabschiedet. Es geht um Drogenschmuggel, Menschenhandel oder illegales Glücksspiel. Weitere Themen: In Russland hat es Tradition, dass Präsident Wladimir Putin zum Jahresende in einer Art Pressekonferenz Fragen von Journalistinnen und Bürgern beantwortet. Von Kritikern wird der Anlass auch als Putins jährliche Propaganda-Show bezeichnet. Wie muss man sich diese Jahresmedienkonferenz vorstellen? Das UN-Flüchtlingshilfswerk hat einen neuen Chef: Iraks Ex-Präsidenten Barham Salih. In weniger als zwei Wochen tritt er die Nachfolge von Filippo Grandi an. Und übernimmt damit eines der schwierigsten Uno-Ämter.
Der Stromversorger BKW plant mehrere riesige Batteriespeicher in der Schweiz, um überschüssigen Sommerstrom zu speichern und das Netz zu stabilisieren. Das grösste Projekt am ehemaligen AKW Mühleberg könnte bereits ab 2030 bis zu 800'000 Haushalte mit einer Ladung für zwei Stunden versorgen. Weitere Themen: · Die eidgenössische Finanzkontrolle kritisiert die Eidgenössische Steuerverwaltung. Dem Bund könnten Steuergelder entgehen, weil die nationale Steuerverwaltung die Berichte der Kantone zu wenig genau kontrolliert. · Israel und der Libanon haben erstmals seit Jahrzehnten direkte Gespräche auf ziviler Ebene geführt, begleitet von der UNO und den USA.
Wegen der unsicheren Weltlage hatte der Bund die Kantone aufgefordert, ihre Schutzräume zu modernisieren. In der Region Zürich-Schaffhausen zeigt sich: Es bleibt einiges zu tun. Weitere Themen: · Der Kilchberger-Schwinget kostet neu Eintritt. · In Winkel im Zürcher Unterland findet der Wahlkampf ohne Plakate statt.
Die Spitäler in der Schweiz sollen künftig stärker zusammenarbeiten. So will es die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren. Hintergrund ist auch politischer Druck, zumal das Parlament einem Vorstoss zugestimmt hat, wonach der Bund bei der Spitalplanung eingreifen kann. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:13) Kantone wollen ihre Spitalplanung neu organisieren (05:28) Nachrichtenübersicht (10:09) Warum Bundesrat Pfister den Industrietag in Brüssel besucht (15:24) So tickt der neue Ständeratspräsident Stefan Engler (20:00) Deutlicher Stadt-Land-Graben bei den Abstimmungen in Zürich (23:31) Basler Diplomatin wird neue Generaldirektorin der OPCW (27:23) Kirgistan: Autokrat Dschaparow festigt seine Macht (33:01) Honduras: von Präsidentschaftswahlen und Bandengewalt
Bund und Kantone präsentieren neue Asyl-Strategie, französche Banden: Einbruchserie in Schweizer Garagen, nationale Austauschwoche Movetia, Klimawandel und die Bäume der Zukunft
Die Zahl der Asyl- und Schutzgesuche ist zurückgegangen. Dennoch hat sich die Zahl der Geflüchteten, die dauerhaft in der Schweiz leben, in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Nun haben Bund, Kantone und Gemeinden das Asylsystem unter die Lupe genommen und am Freitag ihre Vorschläge präsentiert. Weitere Themen: Trotz formeller Waffenruhe kommt es im Gazastreifen immer wieder zu militärischen Zwischenfällen. Zu den Leidtragenden gehören insbesondere Kinder. Die Kinderpsychologin Katrin Glatz Brubakk hat für Ärzte ohne Grenzen im Gazastreifen gearbeitet. Im Gespräch schildert sie ihre Erlebnisse. Die deutsche Regierung unter Friedrich Merz hantiert mit grossen Zahlen: Im nächsten Jahr kann die Koalition aus CDU/CSU und SPD 525 Milliarden Euro ausgeben. Allerdings enthält das am Freitag abgesegnete Budget immense zusätzliche Schulden.
Die Migros wächst – aber der Kampf geht weiter. Duttweiler bleibt eine Bedrohung für Lebensmittelläden und Hersteller. Auf deren Boykotte reagiert er mit eigenen Produkten, kopiert Markenartikel und provoziert Prozesse. Der Kampf gipfelt in einem vom Bundesrat verfügten Filialverbot. Gottlieb Duttweilers Migroswagen kommen gut an in der Stadt Zürich. Und bald eröffnet er auch den ersten stationären Laden. Die Konkurrenz sieht das gar nicht gern. Die Lebensmittelvereine und Konsumgenossenschaften reagieren mit Einschüchterungsversuchen. Hersteller boykottieren die Migros. Um diese zu umgehen, beginnt Duttweiler selber Produkte herzustellen – sein erster eigener Betrieb ist eine Süssmost-Fabrik in Meilen am Zürichsee. Und es folgen viele weitere. Der Migros-Gründer kopiert Markenartikel, die gleichwertig sind, aber günstiger – und er provoziert mit einer phantasievollen Namensgebung. Dadurch handelt er sich viele Prozesse ein – und nutzt die Bühne, sich als Kämpfer für die schwachen Konsumentinnen darzustellen. Auch bei der Expansion in andere Kantone kommt es zu Konflikten mit den Behörden. Sie versuchen ihn mit höheren Gebühren und angepassten Gesetzen zu bremsen. Duttweiler organisiert Referenden. Er hat die meisten Parteien gegen sich – und kann auch die Stimmberechtigten nicht immer überzeugen. 1933 kommt es ganz dick für die Migros. Der Bundesrat beschliesst ein Filialverbot. Es ist die Antwort der Politik auf die Sorgen der kleinen Ladenbesitzer. Rechtsgerichtete Kreise formieren sich zur Mittelstandsbewegung, die Massnahmen zum Schutz der Branche fordert. Das Filialverbot ist zuerst auf zwei Jahre begrenzt. Aber das Parlament verlängert es mehrmals. Vom Verbot befreit wird nur, wer sich mit dem Schweizerischen Gewerbeverband über Erweiterungen einigen kann. Die Migros bleibt aussen vor. Gottlieb Duttweiler sind zwölf Jahre lang die Hände gebunden. ______________________ In dieser Episode zu hören: · Katja Girschik, Wirtschaftshistorikerin ZHAW · Matthias Heim, Wirtschaftsredaktor SRF ______________________ Quellen: Literatur: Riess, Kurt: Gottlieb Duttweiler. Europa Verlag Zürich. 2011 Häsler, Alfred: Das Abenteuer Migros. Migros-Genossenschafts-Bund. 1985 Film: «Dutti der Riese» (Martin Witz, 2007): https://www.youtube.com/watch?v=BZyRVOWKIx0 Webseite Migros-Genossenschaftsbund https://corporate.migros.ch/de/ueber-uns/unsere-geschichte Archiv Migros Genossenschaftsbund ______________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Nicht bezahlte Steuern gehören zu den häufigsten Gründen, weshalb jemand überhaupt in die Schulden gerät. Dem versucht Basel nun entgegenzuwirken – mit einem Systemwechsel: Künftig sollen die Bürgerinnen und Bürger wählen können, dass ihnen die Steuern direkt vom Lohn abgezogen werden. Auf ihrem Konto landet dann nur das Geld, das ihnen wirklich gehört.So ein Direktabzug stellt ein paar ziemlich grundlegende Fragenz um Verhältnis zwischen dem Staat und seinen Bügerinnen und Bürgern. Liegt es in der Eigenverantwortung, sich das Geld für die Steuern rechtzeitig zur Seite zu legen? Oder soll der Staat das übernehmen? Wie viel Vertrauen braucht dieses System? Und in wen?Das fragen wir Christian Zürcher. Der Reporter aus dem Team Reportagen und Storytelling hat sich die neue Regelung in Basel angeschaut. Jetzt ist er zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos» und erzählt dort auch, ob Basels Steuer-Experiment zum Vorbild für andere Kantone werden könnte.Host: Philipp LoserProduzent: Tobias HolzerFlattax - die kleine Steuerrevolution aus Basel:Die Steuern direkt vom Lohn abziehen? Erster Schweizer Kanton wagt das ExperimentWer seine Schulden nicht mehr begleichen kann, soll davon erlöst werden Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Das Kulturprogramm in 28 verschiedenen Häusern hat über 5000 Besucherinnen und Besucher in die Konzertsäle, Museen, Theater, Galerien und Unternehmen gelockt. An diesem Jahr nahmen so viele Häuser, wie noch nie statt, erklären die Veranstalter. Weitere Themen: · Zur Überwachung der Pensionskassen und Stiftungen schliessen sich 9 Kantone zusammen. · Berufsausstellung «Fiutscher» in Chur meldet Besucherrekord. · Oskar Seger ist neuer Parteipräsident der St.Galler FDP. · Familienstück «Mondmädchen» am Theater St.Gallen greift das Thema Flucht auf.
Die beiden Basel liebäugeln mit einer Neuverteilung der Schulferien. Die beiden Kantone haben eine Befragung mit fünf Varianten gestartet. Eine Variante ist, dass die Sommerferien künftig nur noch fünf statt sechs Wochen dauern sollen. Ausserdem: · Basler Hauptpost: Nun stehen die neuen Mieter fest · Neuer Silberrücken im Zoo Basel · Verwaltungsneubau in Liestal: Planung wird teurer
Die SP verurteilt den Genozid in Gaza «aufs Schärfste». Wieso ist diese Bewertung des Krieges für die Sozialdemokraten so wichtig? Und: Der SP-Co-Präsident spricht über die verletzten Kinder aus Gaza und die Weigerung einiger Kantone, sie aufzunehmen. Am Parteitag in Sursee hat die SP zwei Positionspapiere verabschiedet – eines davon ist die sogenannte Gaza-Resolution. Darin wird Israels Vorgehen im Gaza-Krieg explizit als Genozid verurteilt. Diese scharfe Israel-Kritik heissen jedoch nicht alle SP-Mitglieder gut. Warum ist diese Bewertung des Krieges für die Sozialdemokraten so wichtig? Weitere Themen: Zürich will keine verletzten Kinder aus Gaza aufnehmen – aus gutem Grund? Und: Ist die soeben lancierte Volksinitiative zur Anerkennung des Staates Palästina mehr als Symbolpolitik? Und: Die SP beschliesst eine Volksinitiative für eine gerechte Verteilung der Krankenkassenprämien. SP-Co-Präsident Cédric Wermuth ist zu Gast bei David Karasek.
Britisches Königshaus: Prinz Andrew ist kein Prinz mehr, Kantone rechnen mit SNB-Zuschuss – doch fix ist noch nix, Ex-Bundeskanzler Thurnherr: Buch über den Bundesrat, 25. Ausgabe «JazzNoJazz»-Festival
Zahlen der Zürcher Kantonalbank zeigen, dass die Löhne und Vermögen der Zürcherinnen und Zürcher weniger stark gestiegen sind, als in anderen Kantonen. Auch für Unternehmen seien andere Kantone unterdessen attraktiver als Zürich. Weitere Themen: · Zürcher Bezirksgericht spricht ETH-Besetzer teiweise frei · Das Schaffhauser Budget verschlechtert sich · Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger fürchten um ihre Wohnungen: der Winterthurer Sozialvorsteher Nicolas Galladé (SP) nimmt Stellung · Die Miniaturwelt Smilestones beim Rheinfall muss umziehen
Mit dem Ja zum EU-Vertragspaket demonstrieren die Kantone Einigkeit. Doch bei der Frage, ob es dafür ein Ständemehr braucht, gehen die Meinungen auseinander. Wie passt das zusammen? Kritische Fragen an den obersten Kantonsvertreter, Markus Dieth. Am Freitag hat sich die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) in der Europafrage positioniert. Eine grosse Mehrheit der Kantone spricht sich dabei für die EU-Verträge aus. Doch so klar scheint die Haltung innerhalb der KdK nicht zu sein. Denn rund ein Drittel der Kantone setzen sich gleichzeitig für ein Ständemehr an der Urne ein, was die Chancen auf ein Ja stark mindert. Wie geeint sind die Kantone also wirklich? Und spielen sie mit dem «Ja-aber» den EU-Gegnern in die Hände? Ebenfalls in die Schlagzeilen gerieten die Kantone kürzlich, weil sie das sogenannte Kantonsreferendum gegen die Individualbesteuerung ergriffen haben, ein politisches Instrument, das äusserst selten zum Einsatz kommt. Insgesamt zehn Kantone sprachen sich damit gegen die Reform des Steuersystems aus und erzwangen eine Volksabstimmung über das Bundesgesetz zur Individualbesteuerung. Warum dieser laute Widerstand gegen eine zivilstandsunabhängige Besteuerung? Erkennen die Kantone die Zeichen der Zeit nicht – oder sind sie zu bequem für einen Systemwechsel? Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Die Schweiz hat sich bereit erklärt, 20 verletzte Kinder aus dem Gazastreifen zu evakuieren und in der Schweiz medizinisch zu betreuen. Eine erste Gruppe soll bereits unterwegs sein. Sie werden in Kantonen untergebracht, die sich dazu eingewilligt haben. Weitere Themen: Vom neuen Vertragswerk mit der EU sind nebst anderen Akteuren vor allem die Kantone betroffen. Eine Woche vor Ablauf der Frist haben sie sich nun dazu geäussert und signalisieren: Die grosse Mehrheit der Kantonsregierungen ist zufrieden mit dem Verhandlungsergebnis. Matcha, der «gemahlene Tee», erobert gerade im Eiltempo die Welt. Im Internet schwören Promis auf das Teepulver als Wach- und Gesundmacher. Gleichzeitig fragt man sich in der Matcha-Heimat Japan, wie gesund der Hype für die Teeindustrie ist.
Das neue Vertragspaket mit der EU steht, und die Stimmbevölkerung wird darüber befinden. Nur: wie? Reicht ein einfaches Volksmehr, oder soll zusätzlich die Mehrheit der Kantone zustimmen müssen? Und dann ist da noch die Sache mit der Personenfreizügigkeit. Die FDP hat sich überraschend deutlich hinter das Vertragspaket mit der EU gestellt. Damit ist die SVP aktuell die einzige Partei, die sich geschlossen gegen die neuen Verträge mit der EU sperrt. Unterstützung erhält sie von der Allianz Kompass Europa um Wirtschaftsführer Alfred Gantner: Diese will per Volksinitiative durchsetzen, dass nicht bloss ein einfaches Volksmehr reicht, damit das Vertragspaket an der Urne angenommen wird – sondern, dass auch die Mehrheit der Kantone dafür stimmen muss. Damit wäre die Hürde für eine Annahme der EU-Verträge ungleich höher. Allerdings: Ob die Kantone selbst wollen, dass ein Ständemehr nötig ist, ist alles andere als klar. Wie sie sich in dieser Frage positionieren, wird erst am Freitag bekannt. So oder so bleibt die Frage: Sind die neuen Verträge so bedeutend, dass dafür das doppelte Mehr nötig sein muss? Oder ist das ein Trick der Gegner, um die Chancen der Verträge an der Urne zu schmälern? Personenfreizügigkeit: Fluch oder Segen? Nicht nur die Abstimmungsmodalitäten geben zu reden, auch das Abkommen selbst enthält zahlreiche strittige Punkte. Der vielleicht grösste: die Personenfreizügigkeit. Was für die einen die Lösung für den Fachkräftemangel ist, ist für die anderen die Gefahr einer masslosen Zuwanderung. Hat die Personenfreizügigkeit zum Wohlstand der Schweiz beigetragen? Oder wären die Schweizer Löhne ohne sie sogar höher? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am Freitag, 24. Oktober 2025, in der «Arena»: – Thomas Matter, Vizepräsident SVP; – Jon Pult, Vizepräsident SP; – Damian Müller, Ständerat FDP/LU und Wahlkampfchef FDP; und – Marianne Binder-Keller, Mitglied Parteileitung Die Mitte. Ausserdem im Studio: – Urs Wietlisbach, Mitinitiant Kompass-Initiative.
Das Kind kam am Freitag mit Familienangehörigen in der Schweiz an. Auch andere Kantone haben verletzte Kinder aus Gaza aufgenommen. Ausserdem: · IGöV kritisiert die Forderung nach einer Tram-freien Basler Innenstadt · Ehemalige SP-Nationalrätin Angeline Fankhauser im Interview
Japan hat eine neue Premierministerin: Sanae Takaichi. Zum ersten Mal tritt eine Frau das Amt an. Takaichi gilt als Heavy-Metal-Fan – und hat im Wahlkampf einen betont konservativen Kurs verfolgt. Wer ist die neue Premierministerin? Weitere Themen: · Der New Yorker Zohran Mamdani will Bürgermeister werden und zieht für die Demokratische Partei in die Wahlen Anfang November. Schon jetzt gilt der 34-Jährige als Phänomen. Ein Politberater erklärt, was Mamdani so bemerkenswert macht. · Am 30. November stimmt die Schweiz über eine nationale Erbschaftssteuer ab. Bislang ist die Erbschaftssteuer Sache der Kantone – und dort ist sie in den letzten Jahrzehnten markant gesunken. Eine Historikerin erklärt, warum. · Auch Hilfsorganisationen setzen auf Künstliche Intelligenz: Bei Spendenkampagnen setzen sie teilweise auch auf Bilder, die KI-generiert sind. Wie problematisch ist das?
Politiker unter Anfeindungs-Druck, einige Kantone gegen Aufnahme von verletzten Kindern aus Gaza, Sarkozy tritt Haftstrafe an, Scham beim Einkauf auf chinesischen Billig-Plattformen
Schweizerinnen und Schweizer vererben immer mehr. Gemäss Schätzungen von Expertinnen und Experten knackt das Erbvolumen dieses Jahr die 100-Milliarden-Franken-Marke. Das sind rund vier Mal so viel wie vor 30 Jahren.Damals, vor 30 Jahren, musste man Erbschaften in der Schweiz noch versteuern. Die Erbschaftssteuer war ein bekanntes und breit akzeptiertes Instrument – auch im bürgerlichen Lager. Doch dann wurde sie schrittweise abgeschaft: Heute kennen die meisten Kantone und auch die Schweiz keine Erbschaftssteuer mehr.Jetzt will die Juso sie wieder einführen. Ihre Initiative kommt im November zur Abstimmung. Und klar ist: Es geht um ziemlich viel Geld. Um wie viel genau? Wen würde das betreffen? Was würde eine neue Steuer bringen? Und wie funktioniert Erben heute in der Schweiz genau?Das weiss Inlandredaktor Iwan Städler, der sich mit der Erbschaftssteuer-Initaitive befasst hat. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Philipp LoserProduzent: Tobias HolzerMehr zur Erbschaftssteuer:Schweizer Erbschaften knacken Marke von 100 Milliarden FrankenWie ein Kanton nach dem andern die Erbschaftssteuer strichDie Juso wollen Superreiche zur Kasse bitten – die wichtigsten Antworten zur Erbschaftssteuer Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
US-Präsident Donald Trump hat die islamistische Hamas zur Entwaffnung aufgefordert. Sollte sie dem nicht nachkommen, werde sie dazu gezwungen. Während die Waffenruhe brüchig bleibt, gibt es Fortschritte bei der Rückgabe israelischer Geiselsärge. Weitere Themen: · Die Finma erklärte bei der Credit-Suisse-Übernahme AT1-Anleihen im Wert von 16,5 Milliarden Franken für wertlos. Das Bundesverwaltungsgericht urteilt nun: Die Abschreibung war unzulässig – ein Entscheid, den Ökonom Yvan Lengwiler kritisiert. · Die Erbschaftssteuer-Initiative der Juso will Superreiche besteuern. Ende November stimmt das Schweizer Stimmvolk darüber ab. Doch einige steuergünstige Kantone geben an, sie spürten die Folgen dieser möglichen Steuer schon jetzt.
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Im Nahost-Konflikt beschuldigen sich die Kriegsparteien gegenseitig der Desinformation. Eine Recherche zeigt, wie Israel mit 3D-Videos um Deutungshoheit kämpft. Ausserdem: die Kantone und die Prämienverbilligungen. Und: die Reportage von der mexikanischen Grenze. Krieg um die Wahrheit: Israels 3D-Videos Seit zwei Jahren veröffentlicht das israelische Militär 3D-Videos zu seinen Angriffszielen: Spitäler und Wohngebäude, unter denen sich eine terroristische Kommandozentrale oder ein Waffenlager befinden sollen. Sie sollen belegen, dass die Angriffe auf zivile Infrastruktur gerechtfertigt sind. Die 3D-Videos gehen um die Welt: verbreitet in den sozialen Medien, von TV-Stationen und Nachrichtenagenturen. Obwohl sie als «Illustrationen» gekennzeichnet sind, werden die 3D-Modelle als Visualisierungen der Realität präsentiert. Eine Recherche. Kantone unter Druck: Kostenschub bei den Prämienverbilligungen Die steigenden Krankenkassenprämien sind für viele Menschen in der Schweiz eine Belastung. Parallel dazu steigen auch die Ausgaben für die Prämienverbilligungen an. Wie stark die Bürgerinnen und Bürger entlastet werden, ist von Kanton zu Kanton sehr unterschiedlich. Das soll sich ändern: Ab 2026 müssen sich die Kantone stärker an der Finanzierung der Prämienverbilligung beteiligen. Doch für einige Kantone ist das eine grosse finanzielle Last. Die «Rundschau» fragt nach. Kartelle und Fentanyl: Reportage von der mexikanischen Grenze An der mexikanischen Grenze sind Tausende mexikanische Soldaten im Einsatz, um Produktion und Export der tödlichen Droge Fentanyl zu stoppen. Auf der US-amerikanischen Seite patrouillieren an der Grenzmauer hochmoderne amerikanische Panzer und Drohnen. Sie setzen das von Präsident Trump versprochene harte Vorgehen gegen den Drogen- und Menschenschmuggel um. Die Reportage zeigt die Spannungen in der Grenzregion – denn das berüchtigte Sinaloa-Kartell wird nun von beiden Seiten angegriffen.
// „Willst du als Hausarbeit fürs Abitur nicht eine Reportage schreiben?”, diese Frage von seinem Lehrer wusste Tobias Renggli erst gar nicht so recht einzuordnen, nahm sie dann aber dankend an und entwickelte eine verrückte Idee. Ein paar Monate später gab er 200 Seiten ab, auf denen er von seiner „Tour de Schwitz” berichtete – mit dem Rad war er in jeder Stadt der Schweiz gewesen und in jedem der 26 Kantone auf den höchsten Berg gestiegen. Dieses Projekt war der Beginn einer besonderen Abenteuer-Leidenschaft: Tobias ließ seine vielversprechende Karriere als Bergläufer sausen (immerhin als Schweizer Meister) und lebt die Bergliebe seitdem noch freier aus. Mit 18 Jahren besuchte er alle europäischen Hauptstädte mit dem Rad und stieg wieder auf alle höchsten Berge, mit 21 Jahren wiederholte er die Schweizer Gipfel-Tour für ein Filmprojekt und heute, mit 22, hat er schon die nächste Idee, obwohl er eigentlich doch studieren und an die beruflichen Perspektiven denken sollte. Warum er Abenteuer aber für viel wertvoller hält, das verrät Tobias in dieser, sehr inspirierenden Folge ... // Alle Werbepartner des FREI RAUS Podcast und aktuelle Rabatte für Hörer:innen findest du unter https://www.christofoerster.com/freiraus-partner // Hier kannst du den wöchentlichen Newsletter zum Podcast abonnieren: https://www.christofoerster.com/freiraus // Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)
Ab nächstem Jahr müssen Versicherte in der Schweiz tiefer ins Portemonnaie greifen: Am Dienstag verkündete Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider, dass die Prämien 2026 im Schnitt um 4,4 Prozent steigen werden. Welche Massnahmen braucht es jetzt? Die Krankenkassenprämien steigen weiter: Gemäss Bundesrat wird die mittlere Monatsprämie im kommenden Jahr rund 393 Franken betragen. Das entspricht einem Anstieg von 4,4 Prozent gegenüber 2025. Damit fällt die Kostensteigerung zwar wie erwartetet geringer aus als in den beiden Vorjahren. Mit einer Entspannung der Kostensituation ist allerdings nicht zu rechnen: Gemäss Prognosen der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich werden die Gesundheitskosten dieses Jahr 100 Milliarden Franken übersteigen. Müssen wir uns an jährlich steigende Prämien gewöhnen? Und welche Massnahmen können helfen, den Kostenanstieg zu bremsen? Neue Ansätze in der Spitalplanung? Zu den wichtigsten Leistungserbringern im Gesundheitswesen gehören die Spitäler. Sie verursachen rund ein Drittel der Kosten. Auch deswegen werden in der Politik Forderungen nach einer verstärkten Zusammenarbeit der Kantone bei der Spitalplanung laut. Können so die Kosten gedämpft werden oder soll der Bund bei der Spitalplanung stärker mitreden? Auch die steigenden Medikamentenpreise sind mitverantwortlich für den Anstieg der Prämien: Medikamente verursachen rund ein Fünftel der Kosten in der Grundversicherung. Dennoch sagte der Novartis-CEO Vas Narasimhan kürzlich gegenüber der NZZ, dass die Medikamentenpreise in der Schweiz «viel zu tief» seien. Ist das tatsächlich so? Oder will die Pharmabranche die Preise hierzulande bloss erhöhen, um keine Zölle auf Exporte in die USA zu riskieren? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 26. September 2025 in der «Arena»: – Mattea Meyer, Co-Präsidentin SP; – Lukas Engelberger, Präsident Gesundheitsdirektorenkonferenz und Regierungsrat BS/Die Mitte; – Patrick Hässig, Nationalrat GLP/ZH und Dipl. Pflegefachmann HF; und – Diana Gutjahr, Nationalrätin SVP/TG.
Die Krankenkassenprämien steigen 2026 im Schnitt um 4.4 Prozent. Damit fällt der Anstieg moderater aus als in den vergangenen Jahren. Je nach Wohnort sind die Unterschiede allerdings gross. Weitere Themen: Die Schweizer Stimmbevölkerung soll darüber abstimmen können, ob Ehepaare künftig einzeln statt zusammen besteuert werden sollen. Grund dafür ist, dass acht Kantone das sogenannte Kantonsreferendum ergriffen haben, weil sie einen Mehraufwand befürchten. Die Atmosphäre an der 80. Uno-Generalversammlung in New York ist nicht gerade feierlich. Auch deshalb, weil sich die Führungsmacht USA unter Präsident Donald Trump von der Uno abwendet. Damit stellt sich erst recht die Frage, ob die Weltorganisation überhaupt noch relevant ist.
Die Krankenkassenprämien dürften erneut um bis zu fünf Prozent steigen. Kann die Kostenexplosion im Gesundheitswesen gebremst werden? Wo gibt es Sparpotenzial? Was können Spitäler, Ärztinnen, Krankenkassen, Kantone und Patienten dazu beitragen? Und welches Gesundheitssystem wollen wir uns als Gesellschaft leisten? Mit Peter Düggeli diskutieren: – Kristian Schneider, Spitaldirektor/CEO des Spitalzentrums Biel und Vizepräsident von H+; – Pierre Alain Schnegg, Regierungsrat BE/SVP und Gesundheitsdirektor BE; – Saskia Schenker, Direktorin Krankenkassenverband Prioswiss; – Tobias Burkhardt, Hausarzt und Präsident Ärztegesellschaft Kanton Zürich; und – Simon Zurich, Stiftungsrat Patientenorganisation SPO.
Am 28. September entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung, ob der Eigenmietwert für jene, die ein Eigenheim besitzen, abgeschafft wird oder nicht. Bei einem Ja zur Abschaffung dürfen die Kantone eine Sondersteuer auf Zweitwohnungen erheben. Ferienorte in Berggebieten sind dagegen. Weitere Themen: Dass Windkraftanlagen Vögel töten können, ist bekannt und wird oft auch von Vogelschutzorganisationen moniert. Doch wie gross ist die Gefahr tatsächlich? Eine umfangreiche, europaweite Studie liefert neue Anhaltspunkte. Unter den Bodenabfertigungsunternehmen an Schweizer Flughäfen herrscht ein grosser Konkurrenzkampf. Dieser geht nicht zuletzt auf Kosten des Personals, weil die Löhne gedrückt werden.
Am 28. September 2025 entscheidet die Stimmbevölkerung über einen Systemwechsel bei der Besteuerung von Wohneigentum. Wird die kantonale Liegenschaftssteuer auf Zweitliegenschaften eingeführt, fällt der Eigenmietwert. Was bedeutet das für Eigentümerinnen und Mieter? Wer in seinem eigenen Haus oder in seiner eigenen Wohnung lebt, muss den Eigenmietwert versteuern. Dieser Wert orientiert sich am Betrag, der bei einer Vermietung der Liegenschaft eingenommen werden könnte. Diese Besteuerung soll nun abgeschafft werden. Im gleichen Schritt sollen die geltenden Abzugsmöglichkeiten – etwa bei Schuldzinsen oder beim Unterhalt – stark eingeschränkt werden. Im Gegenzug sollen die Kantone die Möglichkeit erhalten, eine Liegenschaftssteuer auf Zweitliegenschaften einzuführen. Dafür ist eine Verfassungsänderung nötig. Über diese stimmt die Bevölkerung am 28. September 2025 ab. Bei einem Ja tritt auch die damit verknüpfte Gesetzesvorlage zur Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts in Kraft. Wer profitiert, wer verliert? Die vom Parlament beschlossene Reform sorgt bereits im Vorfeld der Abstimmung für hitzige Diskussionen. Für die Befürworterinnen und Befürworter ist klar, dass mit dem Eigenmietwert die Eigentümer gegenüber den Mietenden benachteiligt werden. Die Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung vereinfache das Steuersystem und reduziere die Anreize zur privaten Verschuldung. Die Reform sei ausgewogen und fair. Die Gegnerinnen und Gegner der Vorlage warnen hingegen vor massiv weniger Steuereinnahmen für den Staat. Ausserdem komme die Abschaffung des Eigenmietwerts primär Eigenheimbesitzern zugute. Weil Hausbesitzerinnen ihre Unterhaltskosten und Energiesparmassnahmen kaum mehr von den Steuern abziehen könnten, sei zudem die Energiewende gefährdet. Welche Auswirkungen hätte die Abschaffung des Eigenmietwerts? Droht tatsächlich ein massiver Steuerausfall oder tritt genau das Gegenteil ein? Und was bedeutet die Vorlage für die Energiewende? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 12. September 2025 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Gregor Rutz, Nationalrat SVP/ZH und Präsident HEV Schweiz; – Brigitte Häberli-Koller, Ständerätin Die Mitte/TG und Vizepräsidentin HEV Schweiz; – Markus Ritter, Nationalrat Die Mitte/SG und Präsident Schweizer Bauernverband; und – Peter Schilliger, Nationalrat FDP/LU. Gegen die Vorlage treten an: – Eva Herzog, Ständerätin SP/BS; – Mathias Zopfi, Ständerat Grüne/GL und Präsident Schweizerischer Gemeindeverband; – Martin Bühler, Leitender Ausschuss Konferenz der Kantonsregierungen, Regierungsrat GR/FDP; und – Martin Wyss, Vorstand Schweizerischer Maler- und Gipserunternehmer-Verband.
Am 28. September entscheid das Stimmvolk über die Abschaffung des Eigenmietwerts. Die bürgerlichen Parteien sind für das Anliegen. Dagegen kämpfen SP und Grüne – und neuerdings auch Kantone, Städte und Gemeinden. Sie warnen vor Steuerausfällen. Das stösst auch auf Kritik. Weitere Themen: Mit «Radicant», einer digitalen Bank, wollte die Basellandschaftliche Kantonalbank BLKB über die Kantonsgrenzen hinaus expandieren. Allerdings ist das Projekt aus dem Ruder gelaufen, und zwar so sehr, dass auch die Baselbieter Politik unter Druck gerät. In Italien landeten tausende, teils sehr intime Fotos von Frauen ohne deren Zustimmung in sexistischen Online-Foren. Betroffen sind auch zahlreiche Prominente, die Opfer von Bildmanipulationen wurden. Politikerinnen und Politiker von links bis rechts fordern schnelle Massnahmen.
Die Armee habe bereits erste Vororte von Gaza-Stadt eingenommen, sagt ein israelischer Militärsprecher. Die geplante Einnahme von Gaza-Stadt würde laut Beobachterinnen und Beobachter bedeuten, dass Israel faktisch dann den gesamten Gazastreifen kontrolliert. Weitere Themen in dieser Sendung: · Laut einer neuen Analyse ist die Schweiz nur lückenhaft auf ein starkes Erdbeben vorbereitet. Es fehle der Überblick über die Vorbereitungen der einzelnen Kantone. · Die FDP hat im letzten Moment zwei Personen gefunden, die das Parteipräsidium übernehmen möchten, zusammen. Warum die Suche nach einer neuen Parteileitung so schwierig war? · Im US-Bundesstaat Texas können wohl bald die Wahlkreise neu gezogen werden. Mit den neuen Wahlkreisen dürften die Republikaner im nächsten Jahr fünf zusätzliche Sitze im Repräsentantenhaus gewinnen.
Nach den Sommerferien gilt im Kanton Aargau nun ein Handyverbot an Volksschulen. In der Fachwelt werden solche generellen Verbote aber kritisch gesehen. Neben dem Aargau haben auch andere Kantone solche kantonalen Handyverboten an Schulen, darunter Nidwalden, das Wallis und der Kanton Waadt. Laurent Sedano von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW ist jedoch kritisch. Denn das eigentliche Problem, einen Umgang mit Smartphones und Sozialen Medien zu lernen, werde dadurch verlagert. Wohin und was es stattdessen an den Schulen bräuchte, erzählt der Medienexperte in dieser Folge. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Laurent Sedano, Experte für Medienbildung. Er gibt unter anderem Workshops für Jugendliche zu Tiktok und Nachrichtenkompetenz und er produziert den Podcast «Reden über Medien» https://podcast.redenuebermedien.ch/ __________________ Team: - Moderation: Corina Heinzmann - Produktion: Marc Allemann - Mitarbeit: Peter Hanselmann ___________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Das Parlament will die sogenannte Heiratsstrafe abschaffen, und zwar mit der Individualbesteuerung. Dagegen regt sich Widerstand. Eine bürgerliche Allianz hat das Referendum ergriffen, und auch mehrere Kantone wollen sich mit dem Kantonsreferendum wehren. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:31) Individualbesteuerung: In den Kantonen formiert sich Widerstand (05:35) Nachrichtenüberblick (11:06) Belarus: Lukaschenko sucht die Annäherung an den Westen (18:33) Mit KI und Analyse der Stimme gegen Burnouts (23:38) Kapverden begehen 50. Jahrestag der Unabhängigkeit