Federal republic in Central Europe
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Switzerland remains neutral — but with leeway. More than 70 percent reject the so-called neutrality initiative supported by Christoph Blocher. A look at what would have changed with a yes vote — and what the clear result means for Swiss neutrality. - Die Schweiz bleibt neutral – aber mit Spielraum. Mehr als 70 Prozent lehnen die von Christoph Blocher unterstützte sogenannte Neutralitätsinitiative ab. Ein Blick darauf, was sich mit einem Ja geändert hätte – und was das klare Ergebnis für die Schweizer Neutralität bedeutet.#sbsaudiopodcast - #sbsaudiopodcast
Das Werk, in dem der F-35 gebaut wird, gleicht einem Hochsicherheitsgefängnis: Um hereinzukommen muss USA-Korrespondentin Marie-Astrid Langer vorbei an bewaffneten Wachen und Checkpoints, um schliesslich noch alle technischen Geräte abzugeben - und sogar ihren Schmuck: "Die Befürchtung ist, dass sich ein kleines Teil ansonsten in diesen Kampfjet verirren könnte", erzählt sie in dieser Folge von NZZ Akzent. Der Besuch in der Fabrik zeigt, wieso die Schweiz nun mehr für den F-35 zahlt als gedacht. Es ist eben nicht nur der vermeintliche Fixpreis-Skandal, der die Schweiz seit einiger Zeit beschäftigt. Das Schweizer Verteidigungsministerium VBS hatte lange auf der Sichtweise bestanden, den Flieger zu einem Festpreis zu bekommen. Das aber geben die Verträge nicht her - mit der Folge, dass das bewilligte Geld nun nur noch für 30 statt 36 Jets reicht. Gast: Marie-Astrid Langer, NZZ-USA-Korrespondentin Host: Dominik Schottner Redaktion: Simon Schaffer, Lillybelle Eisele Die Reportage von Marie-Astrid Langer genau wie Analysen und weitere Berichte rund um das Rüstungsprojekt F-35 findet ihr [hier auf nzz.ch](https://www.nzz.ch/suche?query=F-35) Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.
Die Schweiz hat am Sonntag die Neutralitätsinitiative (70,2 Prozent Nein-Stimmen) und die Ernährungsinitiative (72,5 Prozent Nein-Stimmen) deutlich abgelehnt. Zwar war in beiden Fällen bereits im Vorfeld ein deutliches Nein erwartet worden. Die Deutlichkeit, mit der die Ideen gescheitert sind, ist dennoch bemerkenswert. Auch weil die Urheber der Initiativen unterschiedlicher nicht sein könnten.Da der millionenschwere SVP-Übervater Christoph Blocher, der eine radikale Interpretation der immerwährenden und bewaffneten Neutralität in der Verfassung verankern wollte. Dort die Umwelt- und Trinkwasseraktivistin Franziska Herren, die am Schluss fast ohne Partner eine radikale Umstellung der Landwirtschaft anstrebte.Warum waren die beiden Resultate am Schluss so deutlich? Was bedeutet das für die weiteren Debatten über die Schweizer Neutralität und über Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft? Und gab es an diesem Abstimmungssonntag auch Überraschungen?Bundeshauschefin Larissa Rhyn ordnet die Ergebnisse und die Reaktionen dieser Abstimmung ein. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Produzent: Noah FendMehr zu den Abstimmungsresultaten:Leitartikel zum Abstimmungssonntag: Die Schweiz will sich nicht abschottenDeutliches Nein zur Neutralitätsinitiative: «Blocher? Der hat sich komplett verrannt»Interview mit Politgeograf Michael Hermann: «Die Bevölkerung hat sich angesichts der Bedrohungslage neu orientiert»Reaktionen zu Ernährungsinitiative: Nach dem Nein fordern Bauern mehr Geld. Die Jungen Grünen wollen eine Vegi-Kochlehre Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Schweiz hat über die Auslegung ihres Neutralitätsprinzips abgestimmt. 70 Prozent stimmten gegen eine engere Auslegung, die die SVP fordert. "Das ist bemerkenswert, denn die Neutralität ist auch identitätsstiftend", sagt Politologe Fabio Wasserfallen. Von WDR5.
Die Schweiz hat abgestimmt: Die Mehrheit hat sich gegen eine striktere Neutraliät des Landes ausgesprochen.
Biegger, Sandra www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Biegger, Sandra www.deutschlandfunk.de, Europa heute
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Die Schweiz ist stolz auf ihre Alpen und vermarktet sie touristisch stark. Der Heidi-Mythos kultiviert das Bild der Berggebiete als Sehnsuchtsorte für gestresste Städter. Gleichzeitig werden die Umstände für viele Betriebe immer prekärer und die Alpwirtschaft steht vor einer ungewissen Zukunft «DOK» begleitet Ernst Wandfluh durch die Alpsaison. Wandfluh ist Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbandes (SAV) und damit so etwas wie der oberste Älpler des Landes. Er ist besorgt. Viele Betriebe haben Mühe, Nachwuchs für die Bewirtschaftung der Alpen zu finden: Die Bezahlung bescheiden, die Arbeit hart und immer weniger vereinbar mit der modernen Arbeitswelt, in der man sich kaum noch jeden Sommer für drei bis vier Monate auf die Alp verabschieden kann. Zudem lockert der Klimawandel das Gestein vielerorts, die Folge sind Steinschläge und Murgänge, welche die Nutzung vieler Gebiete für Tier und Mensch zusehends gefährlicher machen. Dazu kommen immer längere Hitze- und Trockenphasen, welche Wasser zu einem grossen Problem werden lassen. Quo vadis, Alpwirtschaft? Wandfluh sieht dringenden Handlungsbedarf, sonst könnte es sein, dass er zur Generation der letzten Älpler gehört. Erstausstrahlung: 24.9.2027
Wir stecken in einem El-Niño-Jahr – und das diesjährige Klima-Phänomen ist besonders stark. Erwartet werden Hitzewellen und Überschwemmungen und dadurch zahlreiche Tote. Was steckt hinter El Niño und was bewirkt er bei uns in der Schweiz? «Gewisse Niederschlags- und Temperaturmuster kehren sich in El-Niño-Jahren um», sagt SRF-Meteorologe Gaudenz Flury. Es wird also Orte auf der Erde geben, an denen es aussergewöhnlich nass wird und solche, die mit extremer Trockenheit und hohen Temperaturen kämpfen müssen. Wir klären mit Gaudenz Flury auch, was dran ist an gewissen El-Niño-Prognosen, die mit besonders viel Schnee im kommenden Winter rechnen. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Gaudenz Flury, SRF Meteo - Michael Greenstone, Co-Gründer des Climate Impact Lab ___________________ Team: - Moderation: Dominik Brand - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Bei Temu, Shein oder AliExpress ist schnell ein Päckchen bestellt. Aber wie kommt die Post eigentlich zu uns? Darum will sich bald die chinesische Logistikfirma Speedaf kümmern. Stephan Wagner, Professor für Logistikmanagement an der ETH Zürich, erklärt die Strategie. Weitere Themen: · Pakistan hat mehrere Ziele in Afghanistan aus der Luft angegriffen – laut Pakistan, weil die afghanischen Taliban dort Drohnen lagern und starten. Südasien-Korrespondentin Maren Peters erklärt, warum diese Angriffe gerade jetzt kommen. · Donald Trump will die hohen Spritpreise in den Griff bekommen. Dafür prüft die US-Regierung eine neue Massnahme: einen Exportstopp für Diesel aus den USA. Würde das funktionieren? Und was bekäme Europa davon zu spüren? Antworten von US-Börsenkorrespondent Jens Korte. · Geld, Luxusreisen und Partys mit Prostituierten: In Brasilien sorgt ein Bankenskandal für Aufregung, eine Woche vor den Präsidentschaftswahlen. Im Zentrum des Skandals steht der Ex-Banker Daniel Vorcaro. Er soll sich mit Geld und Gefälligkeiten Einfluss bis in höchste politische Kreise verschafft haben. Wir sprechen mit der freien Lateinamerika-Korrespondentin Sandra Weiss über den Skandal – und wer davon im Wahlkampf profitiert.
Moritz, Rainer www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
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Die Schweiz ist stolz auf ihre Alpen und vermarktet sie touristisch stark. Der Heidi-Mythos kultiviert das Bild der Berggebiete als Sehnsuchtsorte für gestresste Städter. Gleichzeitig werden die Umstände für viele Betriebe immer prekärer und die Alpwirtschaft steht vor einer ungewissen Zukunft «DOK» begleitet Ernst Wandfluh durch die Alpsaison. Wandfluh ist Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbandes (SAV) und damit so etwas wie der oberste Älpler des Landes. Er ist besorgt. Viele Betriebe haben Mühe, Nachwuchs für die Bewirtschaftung der Alpen zu finden: Die Bezahlung bescheiden, die Arbeit hart und immer weniger vereinbar mit der modernen Arbeitswelt, in der man sich kaum noch jeden Sommer für drei bis vier Monate auf die Alp verabschieden kann. Zudem lockert der Klimawandel das Gestein vielerorts, die Folge sind Steinschläge und Murgänge, welche die Nutzung vieler Gebiete für Tier und Mensch zusehends gefährlicher machen. Dazu kommen immer längere Hitze- und Trockenphasen, welche Wasser zu einem grossen Problem werden lassen. Quo vadis, Alpwirtschaft? Wandfluh sieht dringenden Handlungsbedarf, sonst könnte es sein, dass er zur Generation der letzten Älpler gehört. Erstausstrahlung: 24.9.2027
Die Schweiz gibt im internationalen Vergleich wenig für Familienpolitik aus. Gleichzeitig sind Schweizer Familien zufrieden und nur wenige Kinder leiden unter finanziell bedingten Einschränkungen. Braucht es dennoch mehr Unterstützung vom Staat, etwa bei den Kita-Kosten? Soll er beiden Elternteilen je 18 Wochen Familienzeit bezahlen, wie das eine Initiative fordert? Wie können Kinder aus benachteiligten Familien bessere Startchancen erhalten? Über diese Fragen diskutierten am «Monday for Future» Maya Graf (Ständerätin Grüne, BL), Philipp Kutter (Nationalrat Die Mitte, ZH) und Patricia Schafer (Avenir Suisse) unter der Moderation von Philipp Burkhardt (SRF). The post Familienpolitik: Mehr Staat für glückliche Eltern und Kinder? appeared first on Avenir Suisse.
KI-Brillen erobern den Alltag. Doch ihre Kameras entfachen Streit um unsere Privatsphäre. Braucht es einen Marschhalt? Smarte Brillen sind auf dem Vormarsch. Sie übersetzen live, fassen Texte zusammen, beantworten mittels KI Fragen und sind zudem für Sehbehinderte eine echte Alltagshilfe. Doch die Technologie hat eine düstere Kehrseite. Weil die Gadgets fast wie normale Seh- oder Sonnenbrillen aussehen, können sie quasi unbemerkt Fotos und Videos aufnehmen. Die sogenannten «Smart Glasses» haben jüngst eine Debatte über den Schutz der Privatsphäre entfacht. Kritiker sprechen von einem Frontalangriff auf die Privatsphäre. Mit diesen Brillen schaffe man ein enormes Missbrauchspotenzial für heimliche Aufnahmen – insbesondere in sensiblen Zonen wie Freibädern, Turnhallen, Saunas oder Garderoben. Deshalb fordern Politikerinnen in mehreren Kantonen Verbote im öffentlichen Raum oder ein sofortiges Verkaufs- und Importmoratorium. Eine entsprechende Petition sammelte innert kürzester Zeit über 17'000 Unterschriften. Die Befürworter setzen auf Eigenverantwortung: Ein pauschales Verbot sei weder verhältnismässig noch in der Praxis umsetzbar. Die Schweiz dürfe sich dem technologischen Fortschritt nicht verschliessen. Stattdessen müsse die Gesellschaft lernen, sozialverträglich mit der neuen Technologie umzugehen. Befürworter betonen auch den Nutzen der Brillen als Alltagshilfe für Sehbehinderte und fordern einen mündigen Umgang mit den neuen Geräten. Braucht es ein Verbot für Smart Glasses? Darüber diskutieren am Donnerstag, 24. September, von 10 bis 11 Uhr im «Forum» auf Radio und Fernsehen SRF 1 folgende Gäste: · Rahel Estermann, Co-Geschäftsleiterin «Digitale Gesellschaft» & Luzerner Kantonsrätin der Grünen · Jean-Claude Frick, Digital-Experte bei Comparis
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Moritz, Rainer www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Wo ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie eigentlich am einfachsten? Diese Frage wird mir immer wieder gestellt. Denn ich arbeite viel mit Müttern in Deutschland und der Schweiz zusammen und lebe und arbeite inzwischen selbst mit meiner Familie in der Slowakei. In meiner neuen Solo-Folge von Power ON teile ich meine Gedanken dazu und schaue auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen diesen drei Ländern: Wie lange bleiben Mütter und Väter nach der Geburt zu Hause? Wie selbstverständlich kehren sie anschließend in den Beruf zurück? Woher kommt das schlechte Gewissen vieler berufstätiger Eltern? Und warum bleibt Vereinbarkeit trotz unterschiedlicher Modelle überall eine Herausforderung? Dabei geht es nicht darum, welches Land es „richtig“ macht. Vielmehr möchte ich aufzeigen, was wir voneinander lernen können – und welche vermeintlichen Selbstverständlichkeiten wir vielleicht einmal hinterfragen sollten. Die neue Folge von Power ON ist jetzt verfügbar: Wenn du magst, teile auch gerne in den Kommentaren wie du Vereinbarkeit erlebst. Schön, dass es dich gibt und Danke, dass du Hörer/-in von Power ON bist. Power ON! Deine Elisabeth ---- Jeden zweiten Donnerstag eine neue Folge von Power ON Möchtest du wieder Priorität im eigenen Leben sein? Dann kannst du dich hier für meinen online Kurs: Hol dir deine Power zurück anmelden. Auch auf Englisch Let's keep in touch Lass mir gerne auch eine Rezension zum Podcast da. Danke, dass du den Podcast hörst, weiterempfiehlst und bewertest! Es ist immer wieder so schön, eure Rezensionen zum Podcast zu lesen.
Die Kommunisten sind die grösste Partei in Berlin, CDU und SPD verlieren deutlich an Wählern, aber niemand getraut sich in der Kanzlerpartei die Verantwortung zu übernehmen.
Nach der tragischen Amoktat in Aarau Ende August 2026, wird wieder vermehrt über das Schweizer Waffenrecht debattiert. Die einen fordern schärfere Waffengesetze und ein nationales Waffenregister. Die anderen wehren sich vehement und wollen in der Prävention ansetzen. Die Amoktat in der Nacht auf den 30. August 2026 bei einem Rave in Aarau, bei der eine 22-jährige Frau durch Schüsse aus einer ehemals legal erworbenen Kalaschnikow getötet und weitere Personen verletzt wurden, hat die politische Diskussion um das Waffengesetz neu entfacht. Die aktuelle Rechtslage in der Schweiz Das Schweizer Waffenrecht ist im europäischen Vergleich liberal, wurde jedoch 2019 durch die Übernahme der EU-Waffenrichtlinie verschärft. Seither sind halbautomatische Waffen mit grossen Magazinen (mehr als 10 Schuss bei Gewehren) verboten. Sie können nur mit einer kantonalen Ausnahmebewilligung erworben werden, etwa für Sportschützen oder Sammler. Für Waffen, die vor 2019 legal gekauft wurden, gilt die Besitzstandswahrung – sie mussten lediglich nachregistriert werden. Ein nationales Waffenregister existiert in der Schweiz bis heute nicht. Die Register werden kantonal geführt. Forderungen der Befürworter Linke Politikerinnen und Politiker fordern nach der Tat weitreichende Massnahmen. Dazu gehören ein generelles Verbot und der Einzug aller halbautomatischen Waffen in Privathaushalten sowie die Schaffung eines zentralen, nationalen Waffenregisters. Sie argumentieren, das Risiko für Amokläufe, Femizide und Suizide sinke nachweislich, wenn die Verfügbarkeit von Schusswaffen im Alltag reduziert wird. Argumente der Gegner Demgegenüber wehren sich bürgerliche Kreise gegen neue Verbote. Sie argumentieren, dass eine Verschärfung die grosse Mehrheit der verantwortungsvollen Sportschützen und Jäger unter Generalverdacht stelle und die Schweizer Schützentradition bedrohe. Das bestehende Gesetz reiche bei konsequentem Vollzug völlig aus. Ein Nationales Waffenregister wäre zudem mit einem massiven Bürokratieaufwand verbunden. Braucht die Schweiz neue Regeln für Waffen? Darüber diskutieren am Donnerstag, 17. September, von 10 bis 11 Uhr im «Forum» auf Radio und Fernsehen SRF 1 folgende Gäste: · Pia Engler, Kantonsrätin SP Luzern. · Fabian Schütz, Grossrat SVP Aargau
Rechnungen über mehrere hundert Franken für ein KI-Abo, das man nie bestellt hat –und es folgen Mahnungen und Inkassoschreiben. Viele Empfängerinnen und Empfänger sind verunsichert. +++ Weiteres Thema: Die Hitze verändert das Einkaufsverhalten in der Stadt.
Die Schweiz wird älter, die Zahl der pflegebedürftigen Menschen nimmt zu. Doch Personal ist knapp und die Kosten steigen rasant. Wer bezahlt die Rechnung? Ende September blicken Millionen Schweizerinnen und Schweizer gespannt auf die neuen Krankenkassenprämien. Seit Jahren steigen die Gesundheitskosten, ein Ende ist nicht in Sicht. Ein wesentlicher Treiber ist die Pflege. Gleichzeitig fehlen bereits heute tausende Fachkräfte. Wer wird uns in Zukunft noch pflegen? Wie kann die Versorgung für alle sichergestellt werden, ohne dass die Kosten aus dem Ruder laufen? Und welche Rolle spielen neue Technologien? Darüber spricht Andi Lüscher im «Eco Talk» mit Marianne Pfister, Co-Geschäftsführerin von Spitex Schweiz, Karin Schwiter, Uniprofessorin für Arbeitsgeografie, sowie dem Leiter der Stiftung Hofmatt und Curaviva-Vorstand, Marc Boutellier.
Nicht nur das VBS und alt Bundesrätin Amherd kommen schlecht weg im Untersuchungsbericht zum Fixpreis beim F-35: Auch das Parlament liess sich trotz Warnungen mit Beschwichtigungen abspeisen. Kritische Fragen an SVP-Ständerat Werner Salzmann, einen der einflussreichsten Sicherheitspolitiker. Werner Salzmann gehörte und gehört im Parlament zu den vehementesten Befürwortern des F-35. Die Enthüllungen der Geschäftsprüfungskommission zum Fixpreis-Debakel findet auch er skandalös. Doch weshalb ignorierte auch er die Warnungen? Warum will er einen Schlussstrich ziehen, statt die Untersuchung auszuweiten? Und wieso unterstützt Salzmann einen zusätzlichen Milliardenkredit für den Kauf von 36 statt der vom Bundesrat vorgeschlagenen 30 Jets? Der SVP-Ständerat nimmt Stellung in der Samstagsrundschau. Beim F-35-Kauf herrschte Zeitdruck: Das Vorgängerflugzeug F/A-18 wird nicht mehr lange fliegen können, der Ukrainekrieg hat den Handlungsbedarf verdeutlicht. Heute ist die Situation ähnlich: Die Schweiz muss unter Zeitdruck Flugabwehrsysteme kaufen. Drohen die gleichen Fehler wie beim F-35: unklare Verträge, grosse Versprechungen und am Ende Mehrkosten? Thema in der Sendung ist auch die Finanzierung der Aufrüstung: Die vorberatende Kommission des Ständerats will einen Rüstungsfonds einrichten, der sich mit bis zu zwölf Milliarden Franken verschulden kann. Kritiker sehen damit die Schuldenbremse geritzt – die SVP als Verteidigerin der Schuldenbremse zieht trotzdem mit. Weshalb? Als Ergänzung zum Tagesgespräch finden Sie hier jeweils samstags die aktuelle Ausgabe der Samstagsrundschau.
Nicht nur das VBS und alt Bundesrätin Amherd kommen schlecht weg im Untersuchungsbericht zum Fixpreis beim F-35: Auch das Parlament liess sich trotz Warnungen mit Beschwichtigungen abspeisen. Kritische Fragen an SVP-Ständerat Werner Salzmann, einen der einflussreichsten Sicherheitspolitiker. Werner Salzmann gehörte und gehört im Parlament zu den vehementesten Befürwortern des F-35. Die Enthüllungen der Geschäftsprüfungskommission zum Fixpreis-Debakel findet auch er skandalös. Doch weshalb ignorierte auch er die Warnungen? Warum will er einen Schlussstrich ziehen, statt die Untersuchung auszuweiten? Und wieso unterstützt Salzmann einen zusätzlichen Milliardenkredit für den Kauf von 36 statt der vom Bundesrat vorgeschlagenen 30 Jets? Der SVP-Ständerat nimmt Stellung in der Samstagsrundschau. Beim F-35-Kauf herrschte Zeitdruck: Das Vorgängerflugzeug F/A-18 wird nicht mehr lange fliegen können, der Ukrainekrieg hat den Handlungsbedarf verdeutlicht. Heute ist die Situation ähnlich: Die Schweiz muss unter Zeitdruck Flugabwehrsysteme kaufen. Drohen die gleichen Fehler wie beim F-35: unklare Verträge, grosse Versprechungen und am Ende Mehrkosten? Thema in der Sendung ist auch die Finanzierung der Aufrüstung: Die vorberatende Kommission des Ständerats will einen Rüstungsfonds einrichten, der sich mit bis zu zwölf Milliarden Franken verschulden kann. Kritiker sehen damit die Schuldenbremse geritzt – die SVP als Verteidigerin der Schuldenbremse zieht trotzdem mit. Weshalb?
Aserbaidschan sponsert in der Schweiz Konzerte und Sportanlässe, unter anderem die Ski-WM in Crans-Montana. Menschenrechtsorganisationen kritisieren dies scharf. Sie verweisen auf Menschenrechtsverletzungen Aserbaidschans in der Region Berg-Karabach und lehnen eine Zusammenarbeit mit dem Regime ab. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:27) Nachrichtenübersicht (06:36) Umstrittene Sponsorings: Warum Aserbaidschan die Schweiz umgarnt (15:00) 25 Jahre nach 9/11: von der Solidarität zur Spaltung (21:31) Wie Emma Bonino Italiens Kampf für Freiheitsrechte prägte (25:52) Biologie, Industrie, Staat: Wer bestimmt, was wir essen? (31:24) Economiesuisse: Wo der neue Präsident Schwerpunkte setzen will (35:34) Die Schwedendemokraten und die Frage der Regierungsbeteiligung
Rund 700'000 Menschen erhalten mit den EU-Verträgen ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in der Schweiz. Das verstosse gegen die Verfassung, sagt alt Bundesrichter Hansjörg Seiler. Die Schweiz könne den dauerhaften Aufenthalt mit den Verträgen nicht mehr beschränken, obwohl die Masseneinwanderungsinitiative genau das verlangt. Für eine Annahme der Verträge wäre deshalb eine Verfassungsänderung nötig. Camille Lothe hat Seiler anlässlich der Pressekonferenz der Juristen für das obligatorische Referendum zum Gespräch getroffen.
Während der Verhandlungen über die neuen Kampfjets betonte die damalige Verteidigungsministerin Viola Amherd immer wieder: Die Schweiz kauft ihre F-35-Kampfjets in den USA zu einem Fixpreis. Schon damals gab es Zweifel daran. Denn Fixpreise sind in der Rüstungsindustrie sehr ungewöhnlich.Nach Amherds Rücktritt bezeichnete ihr Nachfolger Martin Pfister die Angelegenheit als «Missverständnis». Nun liegt der Untersuchungsbericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats (GPK) vor. Sie hat die Beschaffung des F-35 während eines Jahres unter die Lupe genommen.Das Ergebnis zeigt: Einen Fixpreis hat es nie gegeben. Zudem habe lediglich eine beteiligte Person den Vertrag mit den USA vollständig gelesen und Viola Amherd habe den Bundesrat zu spät über Mehrkosten informiert.Was lief bei der Beschaffung der Kampfjets schief? Welche Konsequenzen hat der Bericht für die Verantwortlichen im VBS – welche für Viola Amherd? Und vor allem: Wie teuer werden die Kampfjets für die Schweiz nun tatsächlich?Bundeshauschefin Larissa Rhyn schreibt seit Jahren über die Beschaffung der Kampfjets und hat die Untersuchung verfolgt. In einer neuen Folge von «Apropos» erklärt sie, wie es zum Debakel um den Fixpreis kommen konnte.*Korrektur aus der Podcast-Folge: Die frühere Mitte-Bundesrätin und VBS-Chefin Viola Amherd hat den Vertrag zwar in Teilen gelesen, jedoch nicht in vollständig.Host: Philipp LoserProduktion: Sara SpreiterMehr zum ThemaF-35-Bericht: GPK kritisiert Amherd für fehlenden FixpreisTeure Gutachten für Rüstungsprojekte: VBS zahlte 2,5 Millionen für Hilfe von Zürcher KanzleiTeure Anwälte, ein amerikanisches Versprechen, ignorierte Warner: So bahnte sich das Kampfjet-Debakel anDer Bund zahlt mehr als drei Milliarden – bevor ein einziger Jet in der Schweiz istSVP und FDP wollen sechs zusätzliche US-Kampfjets für 650 Millionen Franken kaufenMeinungsartikel: Wie die Ideologen unsere Sicht auf die Kampfjets vernebeln Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Landauf, landab wird zurzeit über die Neutralität debattiert und gestritten: Die Abstimmungskampf-Reportage. Weiter: In überhitzten Seen der Schweiz schwimmen Quallen. Und: Dorfbäcker Brandenberger zieht sein letztes Brot aus dem Ofen. Zankapfel Neutralität: Wofür steht die Schweiz? Sie ist ein fundamentaler Teil der Schweizer Identität: die Neutralität. Doch wie streng soll sie ausgelegt werden? Gerade in Krisenzeiten wird heftig darüber gestritten. Wir begleiten zwei Politikerinnen, die sich für und gegen die Neutralitätsinitiative engagieren. SVP-Grossrätin Stephanie Gartenmann und GLP-Nationalrätin Corina Gredig. Überhitzte Seen: Jetzt kommen die Quallen Die Klimaerwärmung hat auch für Schweizer Seen Folgen. Sie sind teilweise überhitzt und werden von Arten neu bevölkert, die man sich eigentlich eher in südlicheren Gewässern vorstellt: Quallen tauchen auf, Welse vermehren sich, Algen wuchern. Wir sind mit Forscher:innen auf grossen Seen der West- und Deutschschweiz unterwegs. Bäckereien-Sterben: Der Kampf ums Brot Vreni und Markus Brandenberger machen nach 35 Jahren ihre Bäckerei in Meilen dicht. Im Dorf geht damit eine Ära zu Ende. Brandenberger muss schliessen, weil er keinen Nachfolger findet. Traditionelle Bäckereien haben einen schweren Stand gegen die Konkurrenz von Billiganbietern und grossen Ketten.
Landauf, landab wird zurzeit über die Neutralität debattiert und gestritten: Die Abstimmungskampf-Reportage. Weiter: In überhitzten Seen der Schweiz schwimmen Quallen. Und: Dorfbäcker Brandenberger zieht sein letztes Brot aus dem Ofen. Zankapfel Neutralität: Wofür steht die Schweiz? Sie ist ein fundamentaler Teil der Schweizer Identität: die Neutralität. Doch wie streng soll sie ausgelegt werden? Gerade in Krisenzeiten wird heftig darüber gestritten. Wir begleiten zwei Politikerinnen, die sich für und gegen die Neutralitätsinitiative engagieren. SVP-Grossrätin Stephanie Gartenmann und GLP-Nationalrätin Corina Gredig. Überhitzte Seen: Jetzt kommen die Quallen Die Klimaerwärmung hat auch für Schweizer Seen Folgen. Sie sind teilweise überhitzt und werden von Arten neu bevölkert, die man sich eigentlich eher in südlicheren Gewässern vorstellt: Quallen tauchen auf, Welse vermehren sich, Algen wuchern. Wir sind mit Forscher:innen auf grossen Seen der West- und Deutschschweiz unterwegs. Bäckereien-Sterben: Der Kampf ums Brot Vreni und Markus Brandenberger machen nach 35 Jahren ihre Bäckerei in Meilen dicht. Im Dorf geht damit eine Ära zu Ende. Brandenberger muss schliessen, weil er keinen Nachfolger findet. Traditionelle Bäckereien haben einen schweren Stand gegen die Konkurrenz von Billiganbietern und grossen Ketten.
Der Eiffelturm ist eines der Wahrzeichen von Paris. Am Montag war er geschlossen, weil die Mitarbeitenden streikten. Sie waren wütend, weil am Wochenende weibliche Angestellte wegen einer Besuchergruppe ihre Arbeitsplätze verlassen mussten. Frankreichkorrespondentin Zoe Geissler mit den Details. Weitere Themen in dieser Sendung: · Die AfD ist in Deutschland auf der Überholspur; im Bundesland Sachsen-Anhalt hat sie die Wahlen klar gewonnen und könnte womöglich auch die Regierung übernehmen. Die Partei will unter anderem die Wirtschaftspolitik umkrempeln. Der Ökonom Klaus Wellershoff ordnet ein. · Die Schweiz hat eine neue Nachtzugverbindung. Von Lugano, Göschenen oder Aarau kann man neu drei Mal in der Woche mit dem Nachtzug nach Brüssel fahren. Das private Bahnunternehmen European Sleeper bietet die Verbindung an. Warum ist die Schweiz für Nachtzüge interessant? Timo Grossenbacher von der Plattform nightride.com erklärt. · In der Schweiz gibt es eine Ferienbuchungsplattform weniger: Ebookers hat seinen Dienst eingestellt. Damit konzentriert sich der Markt für Onlinereiseplattformen weiter. Marc Peter, Fachmann für digitale Tourismus-Plattformen bei der Fachschule Westschweiz, erklärt, was das für die Nutzerinnen und Nutzer bedeutet.
Der Chef der Schweizer Armee spricht über die wachsende Bedrohung für die Schweiz. Eine Drohne mit Sprengstoff, neue Spannungen zwischen Deutschland und Russland und die Frage: Wie sicher ist die Schweiz noch? Drohnen mit Sprengstoff, Cyberangriffe, Sabotage und Desinformation: Ist das die neue Normalität? Und wenn solche Angriffe in Deutschland möglich sind, wie verwundbar ist die Schweiz? Armeechef Benedikt Roos sagt, die Schweiz werde jeden Tag angegriffen. Im Tagesgespräch sprechen wir darüber, wie konkret die Bedrohung ist, ob wir ausreichend vorbereitet sind und wir fragen ihn: Haben Sie manchmal Angst um die Schweiz? Seine Antwort: «Manchmal schon.» Benedikt Roos ist zu Gast bei David Karasek.
Wie erinnert man sich an sein Leben, wenn man seiner Wahrnehmung nicht mehr trauen kann? Emma Cline erzählt in ihrem kühnen Roman „In die Schweiz“ von einem Demenzkranken, der sterben will.
Seit 5 Jahren verantwortet Daniel Markwalder die digitale Transformation beim Bund. Ein erster Test zeigt die Möglichkeiten und Grenzen einer digitalen Souveränität auf. Wie kann die Unabhängigkeit von grossen Tech-Firmen gelingen und wie hoch ist der Preis dafür? Für vertrauliche Dokumente der Armee ist die Microsoft-Cloud nicht brauchbar. So forderte der ehemalige Armeechef Thomas Süssli vor seinem Abgang Ende des letzten Jahres Alternativen. Auch der Druck aus der Politik steigt: Die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats stellt fest, dass die Gefahren der technologischen Abhängigkeit der Schweiz immer deutlicher werden, und unterstützt eine Forderung nach einer souveränen, digitalen Infrastruktur. 170 Personen der Bundesverwaltung haben nun Alternativen getestet. Lösungen aus Schleswig-Holstein, wo die Verwaltung bereits weitgehend ohne Tools von Microsoft oder anderen grossen Tech-Anbietern funktioniert. Was hat der Test in der Schweiz ergeben? Wo liegen die Chancen und Risiken? Wie geht es weiter mit der Exit-Strategie von Microsoft und Co.? Daniel Markwalder, Delegierter des Bundesrates für digitale Transformation ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
In der Schweiz fallen Schüsse auf einem Rave, die Ukraine erleidet erneut ein Wochenende voller Angriffe, in Nepal schwindet die Hoffnung. Das ist die Lage am Montagmorgen. Hier die Artikel zum Nachlesen: Die ganze Geschichte hier: Wer tötete auf einer Technoparty? Mehr Hintergründe hier: Fehlende Patriot-Raketen sind Kyjiws größte Schwachstelle Die Sturzflut hat auch in Tibet gewütet – warum von dort so wenig bekannt ist +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In der 365. Ausgabe der «Dritten Halbzeit» geht es um den Schweizer Fussball, die Super League und das enttäuschende Abschneiden der Schweizer Clubs im Europacup. Kein Schweizer Team spielt in dieser Saison in der Champions League oder Europa League. Mit dem FC Thun und dem FC Lugano sind nur zwei Clubs in der Conference League vertreten. Der Schweizer Fussball verliert im europäischen Vergleich den Anschluss. Warum ist das so und weshalb ist vorerst keine Besserung in Sicht? Gleichzeitig liefert die Super League spektakulären Fussball: 30 Tore fallen in den sechs Partien dieses Wochenendes. Die Grasshoppers verlieren 2:5 beim FC Vaduz und bleiben das einzige Team ohne Sieg. Der FC Thun gewinnt 4:3 beim FC St. Gallen. Und die Young Boys erzielen drei Tore gegen den FC Basel, müssen sich aber trotzdem mit einem Unentschieden begnügen. In Bern steht Alvyn Sanches im Mittelpunkt. Ist der Offensivspieler von den Young Boys tatsächlich zu gut für die Schweizer Liga? Beim FC Vaduz sorgt Lutfi Dalipi für Begeisterung. Beim FC Sion stellt sich die Frage, wie es mit Winsley Boteli weitergeht. Und beim FC Luzern geht es – wie könnte es anders sein? – endlich mal wieder um Bernhard Alpstaeg. Das alles und mehr in der 365. Ausgabe der «Dritten Halbzeit».Die Themen: 00:00 Intro 00:51 Die Schweiz verliert den Anschluss 13:43 GC verliert und Dalipi brilliert 27:34 Thun weiss noch, wie es geht 35:44 Sanches muss jetzt wechseln! 53:59 Drei Punkte für den FCZ 01:02:31 Die Alpstaeg-Saga geht weiter Produktion: Sara Spreiter In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Schweiz wird heisser. Und Hitze ist Stress für Körper und Geist, führt an Tagen über 30 Grad zu mehr Notfällen, Unfällen, Todesfällen. Was können wir heute schon tun, um mit künftigen Extremtemperaturen besser zu leben? «Puls» begibt sich auf eine Hitzetour und liefert Antworten. Hotspot Basel – Was tun gegen die Hitze? Die tiefe Lage und dichte Bebauung machen Basel oft zur heissesten Stadt der Deutschschweiz. «Puls»-Host Daniela Lager begleitet die Epidemiologin Martina Ragettli auf einem Rundgang durch Basel. Am Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut beschäftigt sich Martina Ragettli mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit. Wie können sich Menschen an die zunehmende Hitzebelastung anpassen? Wie bekannt sind die Verhaltensempfehlungen und wie gut werden sie angewandt? Und wie gut setzen Kantone und Städte Hitzeschutzmassnahmen um? Wie heiss ist Basel: Was zeigt das Messgerät? Auf ihrer Hitzetour messen «Puls»-Host Daniela Lager und Epidemiologin Martina Ragettli an verschiedenen Standorten die aktuelle Temperatur. Wie heiss ist Basel? Schätzen die Baslerinnen und Basler richtig? Und wie schützen sie sich vor der Hitze? Was bringen Handfächer, Kühltuch für den Hals, tragbarer Mini-Ventilator oder Wasserspray für Gesicht und Körper? Gefährdung der Gesundheit – Coup der Klimaseniorinnen Am 9. April 2024 hat der Verein «Klimaseniorinnen» einen Sieg vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erzielt. Die Strassburger Richterinnen und Richter gingen auf die Klage ein, dass die Schweiz im Kampf gegen den Klimawandel zu wenig unternehme. Das Urteil: Der mangelnde Klimaschutz der Schweiz verletze die klagenden Seniorinnen in ihren Menschenrechten. «Puls» fragt nach: Was hat sich in den letzten beiden Jahren getan? Fühlen sich die Klimaseniorinnen heute besser vor der zunehmenden Hitze geschützt? Hitzeanpassung – Mit Wärme gegen die Hitze Hitzeforscher Kay Hanusch von der Berner Fachhochschule ist überzeugt: «Langfristig müssen wir umdenken.» Anstatt sich während einer Hitzewelle herunterzukühlen, würde es mehr Sinn machen, sich bereits im Frühling mit moderatem Hitzetraining an höhere Temperaturen zu gewöhnen. Denn wer sich der Hitze aussetzt, erträgt diese auch besser. «Puls» zeigt, wie eine solche Anpassung funktionieren könnte. Veränderte Wirkung und verstärkte Symptomatik durch Hitze Epidemiologin Ana Maria Vicedo Cabrera erforscht an der Universität Bern, wie Hitze und Klimawandel die Gesundheit gefährden. Ihre Spezialgebiete sind die Psyche und die Einnahme von Medikamenten, beides seien unterschätze Gefahren. So könne Hitze einerseits die Symptome psychischer Erkrankungen verstärken und andererseits die Wirksamkeit von Medikamenten verändern. «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «Leben mit der Hitze» Leiden Sie unter der Hitze und möchten wissen, was dagegen hilft? Sind Sie verunsichert, ob die Hitze die Wirkung ihres Medikaments verändert? Möchten Sie die Anzeichen für einen Sonnenstich oder einen Hitzschlag richtig einordnen können? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Die Neutralitätsinitiative will die Neutralität strikter definieren und die Voraussetzungen für wirtschaftliche Sanktionen sowie für militärische Kooperationen stark einschränken. Für die Gegner hat sich die bisherige Neutralität bewährt. Am 27. September kommt die Initiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität (Neutralitätsinitiative)» vors Volk. Die Initiative fordert eine strikte Neutralitätspraxis und will die Neutralität in der Verfassung als «immerwährend und bewaffnet» bezeichnen. Bündniskooperationen sollen laut dem Initiativkomitee verboten werden, ausser bei einem direkten Angriff auf die Schweiz oder bei Vorbereitungen auf einen solchen Angriff. Zudem wären wirtschaftliche Sanktionen nur noch dann erlaubt, wenn sie der UN-Sicherheitsrat beschliesst. Die Neutralität der Schweiz ist bereits seit 1848 in der Bundesverfassung verankert und dient der Sicherheit und der Unabhängigkeit. Sie orientiert sich am völkerrechtlichen Neutralitätsrecht, das beispielsweise einen Beitritt zu einem Militär- oder Verteidigungsbündnis wie der Nato faktisch verhindert. Die Schweiz hat heute aber einen gewissen Handlungsspielraum und kann etwa mit anderen Staaten zusammenarbeiten, um ihre Sicherheit zu stärken, oder Sanktionen gegen Kriegsparteien übernehmen. Neutralitätsinitiative – Schutz vor Konflikten oder ein Sicherheitsrisiko? Das Pro-Lager – darunter die SVP und die Organisation Pro Schweiz – will unser Land mit der Vorlage konsequent aus internationalen Konflikten heraushalten. Die Verfassungsänderung sei ein wirksames sicherheitspolitisches Instrument, um die Schweiz vor Krieg und politischer Abhängigkeit zu schützen. Die Gegenseite – darunter SP, FDP, Mitte, Grüne und GLP – warnt hingegen vor einer Einschränkung der Handlungsfähigkeit und der Sicherheit der Schweiz. Kooperationen mit Verteidigungsbündnissen wie der Nato so stark einzuschränken, würde die Sicherheit unseres Landes aufs Spiel setzen. Zudem würde die Initiative Aggressoren in einem Krieg begünstigen, weil die Schweiz kaum noch Sanktionen gegen kriegsführende Staaten verhängen könnte. Welche Folgen hätte die Neutralitätsinitiative für die Bevölkerung der Schweiz? Sorgt sie für mehr Sicherheit – oder gefährdet sie diese gar? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 28. August 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Walter Wobmann, Präsident Abstimmungskomitee – Monika Rüegger, Nationalrätin SVP/OW – Michael Götte, Nationalrat SVP/SG Gegen die Vorlage treten an: – Ignazio Cassis, Bundesrat und Vorsteher EDA – Cédric Wermuth, Co-Präsident SP – Marianne Binder, Vizepräsidentin Die Mitte
Inzwischen ist klar: Die Schweiz hat einen rekordheissen Sommer erlebt. Schon im Juni stiegen die Temperaturen in Basel auf 39 Grad. Seit Messbeginn war kein Sommer heisser. Im Durchschnitt war es diesen Sommer gut 3 Grad wärmer als die Klimanorm. Damit ist der Sommer 2026 auch heisser als der bekannte Hitzesommer 2003. Und die Schweiz hat unter dieser Hitze gelitten. Menschen haben Klimaanlagen und Ventilatoren gekauft, Flüsse und Seen sind ausgetrocknet, den Kühen ging das Futter und den Bauern das Wasser aus – und in Europa sind durch die Hitze deutlich mehr Menschen gestorben als normal. Was ist da gerade passiert? Ist das die neue Normalität? Wie lange werden wir die Folgen dieses Hitzesommers spüren? Und wie können sich Mensch und Natur davon erholen? Die Antworten auf diese Fragen kennt Martin Steinegger, Redaktor im Ressort Wissen und Experte für Wetter und Klima. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» – und hat eindrückliche Zahlen und Fakten zu diesem Hitzesommer bereit. Host: Alexandra Aregger Produzent: Noah Fend Mehr zum Hitzesommer 2026: Klimaerwärmung, Verdunstung und eine Portion Zufall: So kam es zum Extremsommer 2026 Podcast «Politbüro» zu den politischen Folgen des Hitzesommers «Apropos»-Folge mit Martin Steinegger zum «Super El Niño» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Ihre Zahl wächst rasant und sie bringen – neben Wirtschaftswachstum – auch Konflikte. Die Schweiz ist eines der Länder mit der höchsten Dichte an Rechenzentren. Die Recherche. Und: Der Klimawandel stellt die Zukunft von Berghütten infrage. Die Reportage. Stromfresser Serverfarm: Widerstand gegen Datenzentren Sie sind die Speicherorte unserer digitalen Welt. In der Schweiz gibt es heute rund 120 Rechenzentren. Um zu funktionieren, brauchen sie riesige Mengen an Strom und Wasser. Lokale Behörden realisieren erst spät, was das bedeutet. Die Recherche aus Beringen SH, ein Hotspot für Datenzentren in der Schweiz. Haben die Behörden die Entwicklung verschlafen? Das will Gion-Duri Vincenz im Interview vom Schaffhauser Baudirektor Martin Kessler wissen. Berghütten im Klima-Stress: Kampf gegen Wassermangel und Steinschlag Der Klimawandel setzt Berghütten in der Schweiz zu. Im Hitzesommer 2026 kämpfen viele mit grossem Wassermangel und bröckelnden Felsen. Wir begleiten zwei Hüttenwarte über den Hitzesommer: Martin Lehner auf der Hörnlihütte am Matterhorn und Christian Wittwer auf der Lischanahütte im Engadin. Wie blicken sie in die Zukunft?
Das Fedpol ermittelt gegen die Mafia und wurde selbst zum Opfer: Ein Fedpol-Polizist verkaufte der Drogenmafia mutmasslich Informationen. Welche Schlüsse zieht die Fedpol-Chefin? Schöpft sie ihre Möglichkeiten im Kampf gegen organisierte Kriminalität und Terrorverdächtige auch wirklich aus? Ein «Maulwurf» in den eigenen Reihen ist für ein Polizeikorps das schlimmstmögliche Szenario. Genau das trat im Frühling beim Bundesamt für Polizei Fedpol ein. Wie konnte das Sicherheitsleck entstehen? Was unternimmt das Fedpol, damit die Behörde nicht mehr infiltriert werden kann? Fedpol-Direktorin Eva Wildi-Cortès nimmt Stellung. Wildi-Cortès und ihre Vorgängerin warnen seit Jahren eindringlich vor der organisierten Kriminalität und einer zunehmenden Gewaltbereitschaft. Die Fedpol-Direktorin ruft nach zusätzlichen Kompetenzen und schärferen Gesetzen. Doch nutzt das Fedpol seine bestehenden Möglichkeiten konsequent genug? Kritische Fragen an Eva Wildi-Cortès. Thema in der Sendung sind auch neue Kriminalitätsformen: Verbrecherbanden, aber auch Terrorgruppierungen und ausländische Geheimdienste rekrutieren für ihre Taten immer häufiger Amateure. Sie werden über Social Media angeworben und schreiten mit wenig Vorbereitung und wenig Wissen über die Hintermänner zur Tat. Wie ist diesem Phänomen beizukommen? Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Die Schweiz und China wollen ihre Handelsbeziehungen vertiefen: Die Schweizer Wirtschaft soll künftig praktisch alle Waren zollfrei nach China exportieren dürfen. Darauf haben sich Bundespräsident Guy Parmelin und der chinesische Handelsminister Wang Wentao in Bern geeinigt. ¨Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:28) Freihandel mit China (07:54) Nachrichtenübersicht (12:31) Burnhams erster Monat als Premierminister (17:35) Erinnerung an Judenvernichtung droht zu verblassen (26:46) Personalmangel bei der Polizei (31:13) Ölkonzerne profitieren vom Iran-Krieg (35:51) Trumps «menschlicher Drucker»
Die Schweiz versteht sich als neutrales Land. Doch was Neutralität genau bedeutet, ist umstritten. Auslöser für die Diskussion war vor allem die Reaktion der Schweiz auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und die damit verbundene Übernahme der EU-Sanktionen gegen Russland. Christoph Blocher fordert zusammen mit der Gruppierung Pro Schweiz eine striktere Neutralitätspraxis der Schweiz. Sie soll «immerwährend, bewaffnet und umfassend» sein, schreiben die Initiantinnen und Initianten. Die Neutralitätsinitiative will unter anderem ein weitgehendes Verbot von Sanktionen gegen kriegsführende Staaten in der Verfassung verankern – wie jene gegen Russland. So solle die Sicherheit des Landes langfristig gewährleistet werden. Die Gegnerinnen und Gegner sprechen wiederum von einer «Pro-Putin-Initiative», die verhindere, dass die Schweiz Völkerrechtsverletzungen bestrafe. Zudem würde die Initiative den aussenpolitischen Handlungsspielraum der Schweiz stark einschränken. Der Bundesrat sowie alle Parteien ausser der SVP lehnen die Initiative ab. Was würde die Initiative tatsächlich verändern? Welche Rolle spielt Alt-Bundesrat Christoph Blocher im Abstimmungskampf? Und wie neutral ist die Schweiz heute überhaupt noch? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt Bundeshauschefin Larissa Rhyn das Wichtigste zur Abstimmung über die Neutralitätsinitiative vom 27. September. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Artikel zur Neutralitätsinitiative: Larissa Rhyns Zusammenfassung: Das Wichtigste zur Neutralitätsinitiative Die Politbüro-Folge zu Christoph Blocher: Ist die Neutralitätsinitiative seine letzte Schlacht? Wie Christoph Blocher noch einmal für seine Idee der Neutralität kämpft Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
US-Präsident Donald Trump will die regelmässigen Militärmanöver mit Südkorea reduzieren, die heute gestartet haben. Solche Übungen würden ein feindliches Signal an Nordkorea senden, das sich respektvoll und nicht bedrohlich verhalten habe, schrieb Trump online. Weitere Themen: ⦁ Europa kämpft weiter gegen Waldbrände: In Griechenland sind dabei zwei Menschen ums Leben gekommen. In Spanien starb ein Soldat bei den Löscharbeiten. Und auch die Brände nahe der deutsch-belgischen Grenze sind weiterhin nicht unter Kontrolle. ⦁ Die Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham sind am Sonntagabend zu Ende gegangen. Die Schweiz gewann sieben Medaillen, darunter drei goldene. Der Leichtathletikverband zieht eine positive Bilanz und sieht die gesteckten Ziele erreicht.
In Südeuropa und mittlerweile auch in Deutschland und Belgien brennen Wälder, Felder, Moore. Die Schweiz blieb bisher grösstenteils verschont. Jetzt hat es auch noch geregnet. Ist die Waldbrandgefahr nun also definitiv gebannt? Und was hat die Schweiz allenfalls besser gemacht als das Ausland? «Der Regen, den es gibt und der sich für die nächste Zeit abzeichnet, bedeutet kein Ende der Trockenheit». Das sagt SRF-Wetterfachmann Jan Eitel und das klingt wie ein Widerspruch, ist es aber nicht, wenn man sich anschaut, wie ausgetrocknet die Böden und die ganze Natur aktuell sind. Und dennoch gab es in der Schweiz bisher keine nennenswerten Brände. Dafür gibt es hauptsächlich drei Gründe, sagt der Forscher Boris Pezzati. Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Boris Pezzatti, Waldbrand-Experte von der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL - Jan Eitel, SRF Meteo ____________________ Link zur Folge, wie man sich bei Waldbränden richtig verhält: https://www.srf.ch/audio/news-plus-das-thema-des-tages-in-15-minuten/waldbrand-wie-verhalte-ich-mich-richtig-bei-gefahr?id=AUDI20260713_NR_0014 ___________________ Team - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Tobias Bühlmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Trockenheit in der Schweiz: Wasser wird zur kostbaren Ressource. GLP-Präsident Jürg Grossen fordert neue Speicher, wo Gletscher verschwinden, eine landesweite Erfassung des Wasserverbrauchs und eine nationale Kältestrategie. Was steckt hinter diesen Plänen? Der Hitzesommer 2026 beschäftigt die Menschen in der Schweiz. Was sind die Forderungen und Konsequenzen der Grünliberalen Partei? Welche kurzfristigen Massnahmen sind notwendig, um auf die aktuelle Situation zu reagieren? Ausserdem: Grün und wirtschaftsliberal, lange schien diese Kombination das Erfolgsrezept der GLP zu sein. Doch seit den Wahlen 2023 scheint die Partei Schwung eingebüsst zu haben, Sitze gingen verloren. Ist das nur die politische Grosswetterlage, oder wird der Spagat zwischen Ökologie und Wirtschaft zunehmend zum Problem? Der Präsident der GLP Schweiz, Jürg Grossen, ist zu Gast bei David Karasek.
Der norwegische Staatsfonds ist eine finanzielle Supermacht: Mehr als 22 Billionen Kronen verwaltet er, allein im ersten Halbjahr machte er 184 Milliarden Dollar Gewinn. Damit liesse sich theoretisch jedes zehnte Einfamilienhaus in der Schweiz kaufen. Finanziert wird der Fonds mit Gewinnen aus den Öl- und Gasfeldern Norwegens – und gleichzeitig soll er mit seinen Investments weltweit den Klimaschutz vorantreiben. Ist das ein Widerspruch oder ein cleveres Modell? Und warum hat die Schweiz keinen vergleichbaren Staatsfonds? Wir zeigen Norwegens Weg vom Armenhaus in Europa zum reichen Vorbild – und beantworten die Frage, was die Schweiz daraus lernen könnte. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Bruno Kaufmann, Nordeuropa Korrespondent - Matthias Heim, SRF Wirtschaftsredaktor ____________________ Team - Moderation: Salvador Atasoy - Produktion: Peter Hanselmann - Mitarbeit: Sofia Fässler ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Röhrlich, Dagmar www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell