Podcasts about die schweiz

Federal republic in Central Europe

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die schweiz

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Ufwärmrundi
75: "Xhaka, der beste Spieler den die Schweiz je hatte»

Ufwärmrundi

Play Episode Listen Later Dec 5, 2022 54:15


Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: die Fussball WM in Katar. An der Fussball-Weltmeisterschaft in Katar geht es in die entscheidende Phase, die Achtelfinals sind lanciert. Spektakuläre Spiele, spektakuläre Tore und spektakuläre Erlebnisse gehören zur Tagesordnung. Im neusten Podcast «Ufwärmrundi» erzählen SRF-Fussballexpertin Kathrin Lehmann, Reporter Peter Schnyder und Kommentator Reto Held über ihre Geschichten, welche sie in den letzten Wochen erlebt haben. Lehmann erinnert sich an einen speziellen Abend: «Ich wollte ein Spiel vom Gastgeber Katar in der Stadt schauen. So habe ich mich auf einen grossen Platz mit einer riesigen Leinwand begeben, es hatte viele Leute dort, doch irgendwann bemerkte ich, das Spiel wird gar nicht gezeigt, da läuft nur Werbung.» Nicht nur Lehmann war enttäuscht, auch hunderte andere Leute, die ebenfalls auf dem Platz waren. Über solche Geschehnisse wird kaum berichtet – die Fifa will die Weltmeisterschaft nur im besten Licht präsentieren. So zeigt die Fifa auch innerhalb der Stadien nur was perfekt scheint. Halbleere Stadien zum Beispiel werden nicht gezeigt, beziehungsweise es gibt nur Nahaufnahmen von Stadionbereichen, die gut gefüllt sind. Schnyder ärgert sich darüber und sagt: «Wie soll ich der Fifa so noch etwas glauben? Alles wird perfekt dargestellt. Das ist nicht glaubwürdig, wie soll man der Fifa trauen in Sachen Finanzen oder solchen Themen, wenn sie schon hier schummelt?» In der neusten «Ufwärmrundi» sprachen Lehmann, Schnyder und Held auch über die Geschehnisse im Serbien-Spiel, als Granit Xhaka mit einer Geste in Richtung der Serben für Aufmerksamkeit sorgte. Alle sind sich einig, der Mittelfeldspieler wurde über 90 Minuten provoziert, aber die Geste war unnötig. Trotzdem sagt Schnyder: «Granit Xhaka ist der beste Spieler, den die Schweiz je hatte – er braucht die Emotionen, um so stark zu sein, wie er ist».

Zeitblende
Der Weg zur modernen Schweiz: Die Geschichte des Bundesrats

Zeitblende

Play Episode Listen Later Dec 3, 2022 32:33


Die Schweiz in den 1840er-Jahren ist in einer revolutionären Phase, deren Höhepunkt der Sonderbundskrieg im November 1847 ist. Nur ein Jahr später wird die Schweiz vom Staatenbund zum Bundesstaat, mit Bundesverfassung, Parlament und Bundesrat. Wie die Schweiz zum Bundesrat kam. Nach dem Sonderbundskrieg 1847 übernehmen die radikalen und liberalen Kräfte die Macht in der Schweiz. Sie haben eine Vision: Sie wollen die Schweiz neu bauen. In Rekordzeit arbeitet eine Revisionskommission eine neue Bundesverfassung aus und ein Parlament wird gewählt. Kurz darauf nimmt das Parlament seine Arbeit auf. Als die Bundesratswahlen im Herbst 1848 anstehen, werden zwar sieben Männer gewählt. Doch nur einer nimmt die Wahl sofort an. Alle anderen fordern Bedenkzeit oder sind gar nicht anwesend. Auch der erste gewählte Bundesrat, der Zürcher Jonas Furrer, will eigentlich nicht in den Bundesrat. Mit seiner Bedenkzeit versucht er zu erreichen, dass der Standort der Bundesstadt Zürich wird. Dagegen hält der zweite gewählte Bundesrat, der Berner Ulrich Ochsenbein, der ebenfalls Bedenkzeit fordert. Doch der Druck auf Furrer wird zu gross. Er sagt widerwillig zu, wird Bundespräsident - und Bern die neue Bundesstadt. Gast ist Urs Altermatt, emeritierter Professor für Zeitgeschichte und ehemaliger Rektor der Universität Freiburg. Er hat die Geschichte des Bundesrats in mehreren Büchern aufgearbeitet. Literaturhinweise: * Altermatt, Urs (2019): Das Bundesratslexikon. 2. Auflage. Zürich: NZZ Libro. * Altermatt, Urs (2020): Vom Unruheherd zur stabilen Republik. Der schweizerische Bundesrat 1848-1875. Teamplayer, Schattenkönige und Sesselkleber. * Holenstein, Rolf (2009): Ochsenbein. Erfinder der modernen Schweiz. Basel: Echtzeit Verlag. * Holenstein, Rolf (2018): Stunde Null. Die Neuerfindung der Schweiz 1848. Die Privatprotokolle und Geheimberichte. Basel: Echtzeit Verlag. * Vatter, Adrian (2020): Der Bundesrat. Die Schweizer Regierung. Zürich: NZZ Libro.

International
Die Schweiz auf Seiten der Völkermörder von Ruanda?

International

Play Episode Listen Later Dec 3, 2022 29:52


Félicien Kabuga war einer der meistgesuchten Verbrecher der Welt. Er gilt als Financier des Völkermords in Ruanda. 26 Jahre war Kabuga auf der Flucht. Ein Grund dafür ist die Schweiz. Sie hätte ihn 1994 festnehmen können. Warum liess man den mutmasslichen Völkermörder damals laufen? «Als ich merkte, dass ich mich im gleichen Asylzentrum in Genf befinde wie Félicien Kabuga, erfasste mich die Panik. Das war wie plötzlich vor Hitler zu stehen», erinnert sich die Ruanderin Aline, die ihren richtigen Namen nicht nennen will. Aline ist Tutsi und hat damals 1994 Schutz gesucht in der Schweiz, um nicht wie rund 800'000 ihrer Landsleute von Hutu-Extremisten wie Félicien Kabuga abgemetzelt zu werden. Doch anstatt den mutmasslichen Völkermörder zu verhaften, zieht Bern es vor ihn auszuweisen und scheut dafür keine Kosten. Was genau ist damals im Sommer 1994 passiert? Warum kann Kabuga in die Schweiz ein- und ausreisen, obwohl schon damals bekannt ist, welch tragende Rolle er beim Planen und Ausführen des Völkermordes wohl spielte? Es ist eine Geschichte über undurchsichtige Nähe zwischen einem Bundesbeamten in Bern und der Familie Kabuga, Pannen, Nicht-Kommunikation und Wegschauen in der Schweiz. Und es ist eine Geschichte über das Erbe des Genozids, das die heutige Generation in Ruanda mit sich trägt.

International HD
Die Schweiz auf Seiten der Völkermörder von Ruanda?

International HD

Play Episode Listen Later Dec 3, 2022 29:52


Félicien Kabuga war einer der meistgesuchten Verbrecher der Welt. Er gilt als Financier des Völkermords in Ruanda. 26 Jahre war Kabuga auf der Flucht. Ein Grund dafür ist die Schweiz. Sie hätte ihn 1994 festnehmen können. Warum liess man den mutmasslichen Völkermörder damals laufen? «Als ich merkte, dass ich mich im gleichen Asylzentrum in Genf befinde wie Félicien Kabuga, erfasste mich die Panik. Das war wie plötzlich vor Hitler zu stehen», erinnert sich die Ruanderin Aline, die ihren richtigen Namen nicht nennen will. Aline ist Tutsi und hat damals 1994 Schutz gesucht in der Schweiz, um nicht wie rund 800'000 ihrer Landsleute von Hutu-Extremisten wie Félicien Kabuga abgemetzelt zu werden. Doch anstatt den mutmasslichen Völkermörder zu verhaften, zieht Bern es vor ihn auszuweisen und scheut dafür keine Kosten. Was genau ist damals im Sommer 1994 passiert? Warum kann Kabuga in die Schweiz ein- und ausreisen, obwohl schon damals bekannt ist, welch tragende Rolle er beim Planen und Ausführen des Völkermordes wohl spielte? Es ist eine Geschichte über undurchsichtige Nähe zwischen einem Bundesbeamten in Bern und der Familie Kabuga, Pannen, Nicht-Kommunikation und Wegschauen in der Schweiz. Und es ist eine Geschichte über das Erbe des Genozids, das die heutige Generation in Ruanda mit sich trägt.

RaBe-Info – Radio Bern RaBe
Sendung vom 01. Dezember 2022

RaBe-Info – Radio Bern RaBe

Play Episode Listen Later Dec 1, 2022


Die Schweiz schiebt im Rahmen des Dublin-Abkommens trotz gut dokumentierten Push-Backs und Misshandlungen Menschen nach Kroatien ab. Und Griechenland beendet unter fadenscheinigen Argumenten ein Programm, welches Geflüchtete unter anderem aus Camps in Wohnungen platzierte. Schliesslich informieren wir über ein neues Heft zu Asexualität und Aromantik, welches im Herbst 2022 erschienen ist. Beiträge der Sendung: Stopp ... >

Zweikampf
Folge 139: Muris Bromance

Zweikampf

Play Episode Listen Later Nov 29, 2022 46:18


Die Schweiz zelebriert murianischen Fussball, Rieder ist der Raclette-Messi und die FIFA sollte man trotz allem immer noch Scheisse finden. PS: Baschi, Chum bring en jetzt zum Dömer und Gutzi in Podcast.

BLICK: Pro und Konter
Geschenkte Penaltys und Killer–Instinkt: Jetzt wird Portugal trotz Ronaldo Weltmeister

BLICK: Pro und Konter

Play Episode Listen Later Nov 29, 2022 45:42


Die Schweiz verzichtet gegen Brasilien auf einen Torschuss, Ronaldo gegen Uruguay auf ein Tor. Gisi, Kessler und Telefon-Joker Wendel erklären, warum Portugal trotzdem Weltmeister wird und suchen nach Antworten auf die Frage, wie man gegen Serbien spielen muss. Und wie hoch gewinnt eigentlich Deutschland gegen Costa Rica?

Info 3
Armee übt den Ernstfall: Was bringt "Pilum22"?

Info 3

Play Episode Listen Later Nov 28, 2022 13:51


In den vergangenen Tagen waren Panzer und Militärfahrzeuge auf Schweizer Autobahnen kein seltenes Bild. Die Armee führt zurzeit mit "Pilum22" die grösste Übung seit über 30 Jahren durch. 5'000 Armeeangehörige sind im Einsatz. Was bezweckt die Übung? Weitere Themen: Das Uno-Atomabkommen von 2017 verbietet Atomwaffen - deren Entwicklung und Herstellung, die Lagerung, Tests, den Kauf und Verkauf sowie den Einsatz. Die Schweiz ist bis heute nicht beigetreten. Nun macht die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ICAN Druck, mit einem dringlichen Appell an den Bundesrat. Mitte-Ständerätin Brigitte Häberli-Koller präsidiert seit heute den Ständerat. Sie ist die fünfte Frau in diesem Amt. Mit ihren 19 Jahren im Parlament zählt Häberli-Koller zu den erfahrenen Politikerinnen und Politikern im Bundeshaus. Wir haben sie zuhause im Thurgau besucht.

MUSIC REACTIONS AND COMMENTS
Für die zwölfte Weltmeisterschaft in ihrer Geschichte, die fünfte in einer Serie, die 2006 begann, lieferte die Schweiz das Wesentliche, indem sie vor 39.089 Zuschauern in einem Stadion gewann,

MUSIC REACTIONS AND COMMENTS

Play Episode Listen Later Nov 24, 2022 5:15


Für die zwölfte Weltmeisterschaft in ihrer Geschichte, die fünfte in einer Serie, die 2006 begann, lieferte die Schweiz das Wesentliche, indem sie vor 39.089 Zuschauern in einem Stadion gewann, das offiziell 40.000 Sitzplätze hat (und viele Sitzplätze leer waren – siehe Abbildung). Doch das Ergebnis wird die Schwierigkeiten nicht überschatten, denen sie gegen die wohl schwächste der vier Mannschaften in Gruppe G begegnet ist. Gegen Brasilien (Montag, 28. November) und Serbien (Freitag, 2. Dezember), zwei Formationen an diesem Donnerstag um 20 Uhr, wird die Nati wohl dabei sein nicht von einer Halbzeit mit dem Recht auf Fehler profitieren. Unsere Spielnachbereitung: Yann Sommer „hat in letzter Minute alles gegeben“ und Xherdan Shaqiri hätte „mehr spielen wollen“ Und unsere WM-Nachfolge: Nach dem Sieg der Schweiz stehen an diesem Donnerstag drei weitere Spiele auf dem Programm Blitz in einem ruhigen Himmel Murat Yakin liebt nichts mehr, als seine Absichten zu verbergen. Er hat in den letzten Wochen viel über Flexibilität gesprochen und dennoch geschickt Zweifel an seinem System geäußert, indem er gegen Ghana eine Dreier-Abwehr aufstellte. All dies, um am Ende genau die Mannschaft aufzustellen, die Spanien am 24. September in der Nations League besiegt hat – ein Spiel, das noch lange ein Maßstab bleiben wird. --- Send in a voice message: https://anchor.fm/you-betterknow4/message

Einstein
Wie wir Behinderte behindern

Einstein

Play Episode Listen Later Nov 24, 2022 36:30


20 Prozent der Gesamtbevölkerung leben mit einer Beeinträchtigung. Doch der Alltag der Betroffenen ist auch acht Jahre nach dem Beitritt zur UNO-Behindertenrechtskonvention voller Barrieren. «Einstein» zeigt, warum die Gesellschaft von der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung weit entfernt ist. 20 Prozent der Gesamtbevölkerung leben mit einer Beeinträchtigung. Die Hochschulen und Start-ups sind im Entwickeln von Assistenz-Technologien top. Doch der Alltag der Betroffenen ist auch acht Jahre nach dem Beitritt zur UNO-Behindertenrechtskonvention voller Barrieren. Menü Surprise: Hier kocht der «Blind-Chef» Gemüse schneiden, Fleisch braten und Desserts kreieren, ohne etwas zu sehen – eigentlich unmöglich. Das merkt Moderatorin Bigna Silberschmidt sofort, als sie dem erblindeten Koch Reto Frey mit verbundenen Augen zur Hand geht. Doch genau dieser Challenge muss sich Frey tagtäglich stellen. Bei «Einstein» demonstriert er, wie er dank viel Intuition und weniger Hilfsmittel einen delikaten Mehrgänger auf die Teller seiner Gäste zaubert. Land voll Barrieren: Schlechtes UNO-Zeugnis für die Schweiz Eine UNO-Konvention hat die Rechte aller Menschen mit Beeinträchtigung festgehalten. Die Schweiz bekommt acht Jahre nach dem Beitritt zu diesem Übereinkommen schlechte Noten. Insbesondere bei Gleichstellung und Selbstbestimmung von behinderten Menschen stellt der UN-Ausschuss grosse Defizite fest. Der Basler Staatsrechtler Markus Schefer, Mitglied des unabhängigen Expertengremiums, spricht bei «Einstein» Klartext. Hindernis Architektur: Bildung in der Schweiz noch voller Barrieren Die UNO verlangt für Menschen mit Beeinträchtigung ungehinderten Zugang zu allen Lebensbereichen. Doch im Vergleich zu anderen Ländern hinkt die Schweiz diesbezüglich weit hinterher. Rollstuhlfahrer und Uni-Professor Rolf Sethe zeigt, wie gross die Hindernisse im Universitätsalltag noch immer sind. Die Zürcher Hochschulen haben das Problem inzwischen erkannt und grosse Projekte lanciert, um für alle zugänglich zu sein. Aber bauliche Massnahmen allein reichen nicht: Künftig sollen auch Lehre und Studium endlich barrierefrei werden. Kein Blindflug mehr: Wie das Internet barrierefrei wird «Inklusion» und «Diversity» sind im Internet populäre Schlagworte. Doch in Realität sind Websites, PDF-Dokumente oder Apps für Menschen mit Sehbehinderung eben oft nicht barrierefrei. Dabei wären die technischen Lösungen längst da, um den Betroffenen ungehinderten Zugang zur digitalen Welt zu ermöglichen. Das demonstriert Alireza Darvishy, Informatik-Professor und selbst stark sehbehindert, mit eindrücklichen Beispielen. «bro»: Der «Tesla» unter den Rollstühlen Er heisst «bro» und will, wie der Name sagt, auch in kniffligsten Situationen der verlässliche «Kumpel» sein. Er kann klettern, meistert 70 Prozent Gefälle und bringt die Rollstuhlfahrenden dank Liftfunktion endlich auf Augenhöhe mit andern. Das Wunderding des Winterthurer Start-ups «scewo» ist vollgepackt mit Software und wird als Meisterwerk der Technik gefeiert. «Einstein» hat den «bro» von einem Piloten mit Beeinträchtigung testen lassen. Hält er wirklich alles, was er verspricht?

Einstein HD
Wie wir Behinderte behindern

Einstein HD

Play Episode Listen Later Nov 24, 2022 36:30


20 Prozent der Gesamtbevölkerung leben mit einer Beeinträchtigung. Doch der Alltag der Betroffenen ist auch acht Jahre nach dem Beitritt zur UNO-Behindertenrechtskonvention voller Barrieren. «Einstein» zeigt, warum die Gesellschaft von der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung weit entfernt ist. 20 Prozent der Gesamtbevölkerung leben mit einer Beeinträchtigung. Die Hochschulen und Start-ups sind im Entwickeln von Assistenz-Technologien top. Doch der Alltag der Betroffenen ist auch acht Jahre nach dem Beitritt zur UNO-Behindertenrechtskonvention voller Barrieren. Menü Surprise: Hier kocht der «Blind-Chef» Gemüse schneiden, Fleisch braten und Desserts kreieren, ohne etwas zu sehen – eigentlich unmöglich. Das merkt Moderatorin Bigna Silberschmidt sofort, als sie dem erblindeten Koch Reto Frey mit verbundenen Augen zur Hand geht. Doch genau dieser Challenge muss sich Frey tagtäglich stellen. Bei «Einstein» demonstriert er, wie er dank viel Intuition und weniger Hilfsmittel einen delikaten Mehrgänger auf die Teller seiner Gäste zaubert. Land voll Barrieren: Schlechtes UNO-Zeugnis für die Schweiz Eine UNO-Konvention hat die Rechte aller Menschen mit Beeinträchtigung festgehalten. Die Schweiz bekommt acht Jahre nach dem Beitritt zu diesem Übereinkommen schlechte Noten. Insbesondere bei Gleichstellung und Selbstbestimmung von behinderten Menschen stellt der UN-Ausschuss grosse Defizite fest. Der Basler Staatsrechtler Markus Schefer, Mitglied des unabhängigen Expertengremiums, spricht bei «Einstein» Klartext. Hindernis Architektur: Bildung in der Schweiz noch voller Barrieren Die UNO verlangt für Menschen mit Beeinträchtigung ungehinderten Zugang zu allen Lebensbereichen. Doch im Vergleich zu anderen Ländern hinkt die Schweiz diesbezüglich weit hinterher. Rollstuhlfahrer und Uni-Professor Rolf Sethe zeigt, wie gross die Hindernisse im Universitätsalltag noch immer sind. Die Zürcher Hochschulen haben das Problem inzwischen erkannt und grosse Projekte lanciert, um für alle zugänglich zu sein. Aber bauliche Massnahmen allein reichen nicht: Künftig sollen auch Lehre und Studium endlich barrierefrei werden. Kein Blindflug mehr: Wie das Internet barrierefrei wird «Inklusion» und «Diversity» sind im Internet populäre Schlagworte. Doch in Realität sind Websites, PDF-Dokumente oder Apps für Menschen mit Sehbehinderung eben oft nicht barrierefrei. Dabei wären die technischen Lösungen längst da, um den Betroffenen ungehinderten Zugang zur digitalen Welt zu ermöglichen. Das demonstriert Alireza Darvishy, Informatik-Professor und selbst stark sehbehindert, mit eindrücklichen Beispielen. «bro»: Der «Tesla» unter den Rollstühlen Er heisst «bro» und will, wie der Name sagt, auch in kniffligsten Situationen der verlässliche «Kumpel» sein. Er kann klettern, meistert 70 Prozent Gefälle und bringt die Rollstuhlfahrenden dank Liftfunktion endlich auf Augenhöhe mit andern. Das Wunderding des Winterthurer Start-ups «scewo» ist vollgepackt mit Software und wird als Meisterwerk der Technik gefeiert. «Einstein» hat den «bro» von einem Piloten mit Beeinträchtigung testen lassen. Hält er wirklich alles, was er verspricht?

Echo der Zeit
Bundesrat will Kontingente und Verbote bei Strommangellage

Echo der Zeit

Play Episode Listen Later Nov 23, 2022 42:31


Der Bundesrat will bei einer Strommangellage notfalls mit Verboten, Kontingenten und Notabschaltungen reagieren. Ziel sei es, die Netzstabilität und damit die Stromversorgung zu gewährleisten. Die Massnahmen sollen kaskadenartig erfolgen. Im Dezember gehen die Vorschläge in eine verkürzte Vernehmlassung. Weitere Themen: (01:20) Bundesrat will Kontingente und Verbote bei Strommangellage (09:48) Saudi National Bank steigt bei Credit Suisse ein (13:10) Schottland darf nicht über seine Unabhängigkeit abstimmen (20:59) Italien: Giorgia Meloni schafft das Bürgergeld wieder ab (27:07) Die Schweiz hat einen neuen Astronauten (29:52) Australien erklärt Internet-Kriminellen den Kampf (31:00) Peru: Präsident Pedro Castillo vor dem Aus

Kontext
Wisente im Jura: Wie viele Wildtiere verträgt die Schweiz?

Kontext

Play Episode Listen Later Nov 22, 2022 28:26


Darius Weber hat vor 30 Jahren zum ersten Mal einen freilebenden Wisent gesehen, im polnischen Bialowieza. Seither hat er die Vision, die Urrinder in der Schweiz wieder anzusiedeln. Im Solothurner Jura leben seit September fünf junge Wisente in Halbfreiheit. Das Ziel ist die Auswilderung. Der Wisent ist für die einen faszinierend, für andere sprengt das Urrind mit seiner Grösse jedes Mass. Vor allem unter den Landwirten der Region hat das Wisent-Projekt viele Gegner: Sie fürchten um ihre Kulturen und um die Sicherheit ihrer eigenen Tiere. Das wirft die Frage auf: Wie viele Wildtiere verträgt die Schweiz? Welche Wildtiere sind uns willkommen, welche nicht? Themen des Podcasts: * Der Wisent – die Geschichte einer jahrtausendealten Ausrottung. * Die Umweltverträglichkeitsprüfung eines Wildtiers. * Die Bedenken der Landwirte und andere Ängste. * Wie immer mehr Wildtiere den Lebensraum in der Schweiz nutzen. Im Podcast zu hören sind: * Darius Weber, Wildbiologe und Initiant des Wisent-Projekts im solothurnischen Bezirk Thal * Otto Holzgang, Umweltnaturwissenschaftler und Projektleiter Wisent Thal * Fabian Bieri, Präsident der kantonalen Jagd- und Fischereiverwalter der Schweiz Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext

Zeitblende
Held oder Teufel – die Schweiz und der Kommunist Fritz Platten

Zeitblende

Play Episode Listen Later Nov 19, 2022 26:23


Ohne ihn wäre es vielleicht nie zur Russischen Oktoberrevolution gekommen - der Schweizer Kommunist Fritz Platten organisierte 1917 den Zug, der Lenin von Zürich nach Petrograd brachte. Später wanderte Platten in die Sowjetunion aus, wo er schliesslich in einem Arbeitslager Stalins ums Leben kam. «Es wäre nicht mehr mein Weg – so ideologisch, so fundamental, die Augen vor allem verschliessen.» Das sagt Bettina Kleiner Weibel über ihren Grossonkel Fritz Platten. Der Mann, der bis zum Schluss an den Sozialismus glaubte, hat Bettina Kleiner-Weibels Leben geprägt und das ihrer Familie. Und in der Schweizer Öffentlichkeit war er für die einen ein Held, für die andern der rote Teufel. Zusammen mit der Historikerin Rhea Rieben beleuchtet die «Zeitblende» das Leben des Schweizer Kommunisten Fritz Platten und erklärt, wie dieser als Projektionsfläche für Freund und Feind diente - und Jahrzehnte nach seinem Tod noch immer dient. «Die Geschichte von Fritz Platten erzählt eine Schweizer Kommunismus-Geschichte und wie die Schweiz mit linkem Gedankengut umgegangen ist», erkärt Rhea Rieben. Sie ist überzeugt, dass diese Geschichte differenziert aufgearbeitet werden müsste.

Weltwoche Daily
Bundesrat verschenkt die Schweiz an die EU - Weltwoche Daily CH, 18.11.2022

Weltwoche Daily

Play Episode Listen Later Nov 18, 2022 33:00


Bei der Weltwoche Digital ist alles neu: Website und App wurden grundlegend erneuert. Steigen Sie ein, fliegen Sie mit! www.weltwoche.chBundesrat verschenkt die Schweiz an die EU und zahlt noch einen drauf. Klimawandel: US-Forscher geben Entwarnung. G20: Journalisten als Schlangenölverkäufer. Raketeneinschlag in Polen: Selenski und die Wahrheit. Werden Sie jetzt Weltwoche-Abonnent!www.weltwoche.ch/abo Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers
Die Schweiz und die Sanktionen gegen den Iran

Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers

Play Episode Listen Later Nov 16, 2022 8:52


Seit Wochen protestiert die Bevölkerung gegen das Regime im Iran. Das Regime reagiert mit brutaler Härte. Die EU hat diese Woche ihre bereits bestehenden Massnahmen sogar noch einmal verschäft. Die Schweiz hingegen zögert.Ist es in Ordnung in einem Konflikt, dem Ukraine-Krieg, zu handeln und im anderen, den Iran-Protesten, nicht? Und was hätten Schweizer Sanktionen gegen das iranische Regime für Auswirkungen? Inlandredaktorin Nina Fargahi erklärt, welche Folgen das Zögern sowie das Handeln für die politische Schweiz haben kann. Host ist Philipp Loser.Mehr zum Thema:«Wir haben bereits gewonnen» - Interview mit einem Exil-Iraner in der Schweiz (ABO)Podcast-Hörer:innen lesen den Tages-Anzeiger drei Monate kostenlos: Auf tagiabo.ch das Probeabo auswählen und den Promocode «Apropos» verwenden. 

Tagesgespräch
Judith Kohlenberger: «Die grossen Fluchtbewegungen kommen noch»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Nov 15, 2022 26:43


Die Schweiz bereitet sich auf eine Rekordwelle von Flüchtlingen vor, der grössten Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Überhaupt steigen die Asylanträge in ganz Europa. Dieser Trend werde anhalten, sagt Fluchtforscherin Judith Kohlenberger. Sie ist zu Gast im «Tagesgespräch». Die Schweiz erlebt aktuell eine Flüchtlingssituation wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Der Bund vergleicht die Lage sogar mit dem Zweiten Weltkrieg. Das Staatssekretariat für Migration rechnet damit, dass die Schweiz in diesem Jahr über 100'000 Menschen aufnehmen wird. Über 70'000 Menschen sind bisher vor dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine in die Schweiz geflüchtet und haben den Schutzstatus S beantragt. Hinzu kommen immer mehr Asylsuchende aus klassischen Herkunftsländern. Die Herausforderungen für die Schweiz sind riesig. Überhaupt ist ganz Europa mit fast fünf Millionen Vertriebenen Schauplatz der grössten Flüchtlingsbewegung seit dem Zweiten Weltkrieg. Dieser Trend werde anhalten, sagt Fluchtforscherin Judith Kohlenberger. Umso klüger wäre es, die Widersprüche unserer aktuellen Flüchtlingspolitik zu lösen, schreibt sie in ihrem neuen Buch »Das Fluchtparadox«. Judith Kohlenberger ist Migrationsforscherin an der Wirtschaftsuniversität Wien. Im Herbst 2015 war sie an der europaweit ersten Studie zur grossen Fluchtbewegung beteiligt. Sie ist zu Gast bei David Karasek.

Faust & Kupfer
#46 Bundesrätinnen

Faust & Kupfer

Play Episode Listen Later Nov 13, 2022 58:03


Die Schweiz bekommt nach dem Rücktritt von Simonetta Sommaruga und Ueli Murer gleich zwei neue Bundesrät:innen. Die SP hätte gern eine junge Mutter und will eigentlich ausschliesslich Frauen nominieren – das passt nicht allen.Wir sprechen darüber, welche Hürden spezifisch Frauen mit Kindern noch immer haben, wenn es um eine politische Karriere geht.  Und einen kleinen Rant dazu, dass Männer in Machtpositionen endlich mal ihre Rolle überdenken müssten, gibts auch noch obendrauf.Support the show

Wissenschaftsmagazin
Vogelgrippe in vollem Gang

Wissenschaftsmagazin

Play Episode Listen Later Nov 12, 2022 27:42


(00:45) Die Vogelseuche Eine beispiellose Welle der Vogelgrippe hat Wildvögel und Geflügel in der nördlichen Hemisphäre erfasst, unzählige Vögel sind dem hochpathogenen Virusstamm H5N1 zum Opfer gefallen. Die Schweiz ist bisher verschont geblieben, doch Fälle könnten jederzeit auch hierzulande auftreten, gerade im bevorstehenden Winter. (08:55) Wer bezahlt die Rechnung? Am Klimagipfel im ägyptischen Sharm el Sheikh liegen die Kosten des Klimawandels auf dem Tisch. Das ist neu. Noch nie standen die Schäden auf der Agenda. In der Schuld stehen v.a. die Länder, die historisch gesehen am meisten CO2 produziert haben. Wie sehr und auf welche Weise sollen sie die Opfer entschädigen, das ist die Frage. (14:40) Meldungen Neuronen zum Gehen entdeckt: Forschende der EPFL haben Nervenzellen entdeckt, deren Stimulation Gelähmten einen Teil ihrer Mobilität zurückgibt. Grösster Seegrasteppich: Er ist eineinhalb mal so gross wie die Schweiz, liegt vor den Bahamas und lagert einen Grossteil des CO2 der Meere im Boden ein. Kraken werfen Muscheln: In einer Bucht vor Australien werfen Kraken Muscheln auf benachbarte Tiere. Das Verhalten wird erstmals beobachtet. (21:40) Wie Krebszellen den Körper austricksen Krebszellen netzwerken intensiv. Diese Strategie der gefährlichen Zellen ist noch nicht lange im Fokus der Forschung. Dabei kommunizieren Krebszellen nicht nur mit ihresgleichen. Sie tauschen sich auch mit gesunden Zellen aus. Immer zum eigenen Nutzen.

Kontext
Für die Freiheit: «Was in Iran passiert, geht auch die Schweiz an»

Kontext

Play Episode Listen Later Nov 11, 2022 28:20


Seit Wochen gehen die Menschen im Iran auf die Strasse und riskieren ihr Leben für Gleichberechtigung, Freiheit und Demokratie. Auch in der Schweiz organisiert sich die iranische Diaspora und zahlt einen ebenfalls hohen Preis.  Zum Beispiel Negin Winkler, die seit Wochen unermüdlich auf die Situation in Iran aufmerksam macht und riskiert, nie mehr in ihre alte Heimat einreisen zu können. Was bedeuten die revolutionären Ereignisse im Iran für die Menschen in der Schweiz? * Die schweizerisch-iranische Diaspora zwischen Sorge und Hoffnung. * Die Proteste in Iran und ihre (geo-)politische Bedeutung. * Die erste feministische Konterrevolution. Im Podcast zu hören sind: * Negin Winkler, Forscherin am Universitätsspital Basel, engagiert sich in der iranischen Diaspora * Kijan Espahangizi, Historiker und Iran-Kenner Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext

RSO Infomagazin
RSO Infomagazin - 11.11.2022

RSO Infomagazin

Play Episode Listen Later Nov 11, 2022 31:31


Die Themen von heute: Als eine der ersten Bündner Gemeinden führt Pontresina gleiche Löhne sowohl fürKindergartenlehrpersonen als auch für Primarlehrpersonen ein. Die Narren sind los! Pünktlich um 11:11 Uhr übergab der Churer Stadtpräsident heute den Stadtschlüssel an die Präsidentin der Churer Fasnachtsvereinigung. In Sent fand diese Woche ein aussergewöhnlicher Sprachkurs statt. Bei «A Sent be rumantsch» ist die halbe Dorfgemeinschaft im Unterricht integriert. Das Programm des Kulturfestivals «Langer Samstag» wird im Rahmen seiner 15. Ausgabe in die Nacht hinein verlängert: Diesmal werden statt zwölf Stunden, 15 Stunden Kultur geboten. Teilen oder mieten statt entsorgen und neu kaufen – Unsere Wochenserie findet heute mit «Madame Frigo» ihren Abschluss. Dabei handelt es sich um einen Verein, der Kühlschränke vermietet für den Austausch von Lebensmitteln. Die Schweiz steht bei der Heim-WM im Halbfinale. Gegner am Samstagabend sind die Tschechen. Kann der Gold-Traum weitergehen? Unser Experte schätzt ein.

Servus. Grüezi. Hallo.
Warum ist die Schweiz so reich?

Servus. Grüezi. Hallo.

Play Episode Listen Later Nov 9, 2022 65:27


Noch im 19. Jahrhundert war das Land so arm, dass es seine Hungernden in die USA verschiffte. Heute gehören seine Einwohner zu den reichsten Menschen der Welt. Wie also kam das Land zu seinem immensen Wohlstand? Durch großen Fleiß und cleveren Erfindergeist, durch findiges Unternehmertum und untrüglichen Geschäftssinn – oder waren es doch die niedrigen Steuern, das Bankgeheimnis und die Verflechtungen in den kolonialen Sklavenhandel? Darüber sprachen am vergangenen Montag die beiden ZEIT-Korrespondenten Matthias Daum und Florian Gasser mit ihrem Kollegen Lenz Jacobsen von ZEIT ONLINE bei ihrem ausverkauften Liveauftritt im Kaufleuten Zürich.

Deville
mit Newsli und Gabriel Vetter (Staffel 14, Folge 8)

Deville

Play Episode Listen Later Nov 6, 2022 35:34


Dominic Deville beschäftigt sich mit einem spektakulären Spionagefall in der FIFA rund um die WM in Katar. Gabriel Vetter löst Probleme. Und Newsli ist wieder da. In der Sendung fallen Piepser und anonymisierte Stellen auf. Aus rechtlichen Gründen musste eine Person unkenntlich gemacht werden. Im Schwerpunkt geht es bei «Deville» in dieser Sendung um den Geburtenrückgang. Was ist da los? Und wie löst man das Problem? Das erklärt Trouble Shooter Gabriel Vetter. Weitere Themen: Kommt nach der Flugscham die WM-Scham? Die Schweiz als Risikoland. Neu im Supermarkt: die Plauderkasse. Zudem gibt es eine neue Folge von «Newsli»: Kinder erklären die News.weniger

Echo der Zeit
Geteilte Meinung: Soll die Schweiz Sanktionen gegen Iran verhängen?

Echo der Zeit

Play Episode Listen Later Nov 5, 2022 29:14


Themen dieser Sendung: (04:44) Geteilte Meinung: Soll die Schweiz Sanktionen gegen Iran verhängen? (09:08) Generationenwechsel beim Rassemblement National (14:24) Die Linke in Israel schwächelt (21:44) Bolsonaro setzt auf ein gefährliches Doppelspiel

Tagesgespräch
Marianne Lienhard: Die Kantone in der Flüchtlingskrise

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Nov 4, 2022 26:57


Der Bund muss Asylsuchende so schnell wie möglich an die Kantone weitergeben, da die Bundesasylzentren besetzt sind. Wie gut sind die Kantone vorbereitet? Frage an Marianne Lienhard, Glarner Regierungsrätin und Vizepräsidentin der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und -direktoren. Die Schweiz erlebt eine Flüchtlingskrise, wie es sie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben hat. Der Bund hat Kapazitäten und Geld aufgestockt, trotzdem sind alle Plätze in den Bundesasylzentren belegt und Asylsuchende müssen vorzeitig in die Kantone gebracht werden. Diese sind gefordert: mit der privaten Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine und mit der Zunahme an Asylsuchenden, die zwar in die Kantone kommen, aber bereits einen abgewiesenen Asylentscheid haben. Wie sind die Kantone vorbereitet? Wie läuft die Zusammenarbeit mit dem Bund? Und welche Hilfe leistet die Bevölkerung? Marianne Lienhard ist Glarner Regierungsrätin und Vizepräsidentin der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren. Im «Tagesgespräch» ist sie zu Gast bei Karoline Arn.

Einstein
Eisenbahnweltmeister Schweiz

Einstein

Play Episode Listen Later Nov 3, 2022 37:01


Der längste Bahntunnel, das dichteste Netz, die meisten Fahrgäste. Die Schweiz reiht Rekord an Rekord. «Einstein» geht selbst auf Rekordfahrt, zeigt, wie mit Hightech das Schienennetz erneuert wird und wie die Bahn energieeffizient und klimaneutral in die Zukunft rollt. Ein Zug für das Guinnessbuch der Rekorde Die RHB geht mit dem längsten Zug der Welt auf der pittoresken Albulastrecke auf Rekordjagd. Was sind die Herausforderungen, einen zwei Kilometer langen und 3000 Tonnen schweren Zug über Kehrtunnel, Brücken und Viadukte zu fahren. «Einstein» schaut hinter die Kulissen der Rekordfahrt und die Vorbereitungsarbeiten, die nicht nur pannenfrei verliefen. Schienenunterhalt eine technische Meisterleistung Für das Bahnland Schweiz ist ihr 5300km langes Schienennetz die Lebensader. Doch die teils über hundertjährigen Strecken müssen instandgehalten werden. Und im Gegensatz zum Ausland werden Gleissanierungen meist während des laufenden Betriebes ausgeführt. «Einstein» zeigt am Beispiel des Lötschberg-Scheiteltunnels, welch technischer und logistischer Aufwand betrieben wird, um trotz Totalsanierung, den Bahnverkehr aufrecht zu erhalten und fragt nach, was dies für die Sicherheit der Arbeiter bedeutet. Energie sparen seit 100 Jahren Bis 1920 fuhr die Bahn noch mit Kohle und brauchte über 4000 GWh Energie. Ab 1920 wurde sie stetig elektrifiziert. Der Leichtbau, modernere Loks kamen dazu und in den letzten zehn Jahren eine Vielzahl weiterer Energie- Sparmassnahmen, wie zum Beispiel intelligente Fahr- und Heizsysteme. Fazit: Obwohl der Bahnverkehr in den letzten 100 Jahren um das 10fache zugenommen hat, die Züge schneller und komfortabler wurden, hat sich der Energieverbrauch halbiert. Wir zeigen, welche Massnahmen dies möglich machten und wie die Bahn in Zukunft noch effizienter werden soll. Wasserstoffzug «Made in Switzerland» Das Schweizer Bahnnetz ist zu 99 Prozent elektrifiziert. Und der Bahnstrom ist zu über 90 Prozent aus Wasserkraft. Das ist ein Spitzenwert. In der EU sind jedoch im Durchschnitt nur 57 Prozent des Eisenbahnnetzes elektrifiziert. In den USA sogar nur 1 Prozent. Wie kann da die Bahn klimaneutral in die Zukunft fahren? Stadler Rail hat diesbezüglich neue Massstäbe gesetzt und einen Zug mit Wasserstoffantrieb gebaut. Der erste Zug kommt in der Agglomeration von Los Angeles zum Einsatz. Wie sicher und wie effizient ist dieser Zug? «Einstein» nimmt einen exklusiven Augenschein.

Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast
«Sei ein lebendger Fisch»

Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast

Play Episode Listen Later Nov 2, 2022 58:42


Manuel ist mit diesem fröhlichen Lied aufgewachsen, während es Stephan völlig unbekannt war. Der Song kommt aus der Jugendchor-Bewegung, welche in Deutschland in den 1970er Jahren Fahrt aufnahm und Tausende von Kindern und jungen Menschen mobilisierte. Die Schweiz hat mit den Adonia-Chören eine ähnliche Geschichte geschrieben. Das Gepräch führt die beiden zuerst zu einer Würdigung des wiederständigen Elements dieses Liedes: Der Text ermutigt dazu, sich keinem Konformitätsdruck zu unterwerfen und zu den eigenen Überzeugungen und Werten zu stehen, auch wenn man sich damit nicht beliebt macht. Dann muss aber auch der kulturpessimistische und eiltäre Ton des Liedes angesprochen und kritisiert werden: Wie verstehen wir uns als Christ:innen in dieser Welt – und was macht es mit unserer Wahrnehmung, wenn wir uns als lebendige Fische von einer «toten Masse» abgrenzen? Eine ebenso heitere wie spannende Auseinandersetzung – mit einem punkigen Schlussakkord… [Hier geht's zur Spotify-Playlist dieser Staffel, auf der du alle besprochenen Lieder anhören kannst… ](https://open.spotify.com/playlist/2NxEXKEey5JCH54VFsEtid?si=ed0d73f05a7a4c7a)

4x4 Podcast
«Die Menschen stehen an der Seite der Protestierenden»

4x4 Podcast

Play Episode Listen Later Oct 27, 2022 25:54


40 Tage ist es jetzt her, dass im Iran die junge Kurdin Mahsa Amini gestorben ist. Sie starb nach der Festnahme durch die Sittenpolizei. Seit ihrem Tod gibt es landesweite Proteste. Auch gestern waren überall im Land wieder Tausende Menschen auf der Strasse. Weitere Themen: * In Spanien will die linke Regierung Trans-Menschen mit einem neuen Gesetz mehr Rechte geben . Dieses Transgender-Gesetz soll jungen Erwachsenen schon ab 16 Jahren ermöglichen, ihr Geschlecht selbst zu bestimmen. Dagegen gibt es Widerstand, auch aus den eigenen linken Reihen. * Die Schweiz ist ein Uhrenland und sehr pünktlich obendrauf. Das sind Klischees mit einem wahren Kern. Seit vielen Jahren kommen die besten und genauesten Atomuhren aus der Westschweiz und auch bei der Forschung spielt die Schweiz eine wichtige Rolle. Da geht's etwa um Mini-Atomuhren, einer Technologie mit Potenzial. * Es hat zu wenig Pflegepersonal und als Folge leidet die Behandlung der Patientinnen und Patienten. Dieser Kritik sind die beiden grössten Psychiatrien im Kanton Bern ausgesetzt. Im Frühling hat das SRF-Regionajournal Missstände im Psychiatrie-Zentrum in Münsingen aufgedeckt. Letzte Woche hat nun die SRF-Sendung Kassensturz Ähnliches berichtet, über die Universitären Psychiatrischen Dienste. Für den Patientenverband sind die Zustände «untragbar». * Erst an der Tanzakademie Zürich, dann an der Ballettkompagnie von Bühnen Bern, jüngst an der Ballettschule Basel, überall werden Vorwürfe laut: Tänzerinnen würden systematisch gedemütigt, gemobbt, unter Druck gesetzt und müssten unter Schmerzen tanzen. Die jungen Frauen und Mädchen litten: unter Panikattacken, Essstörungen und Ermüdungseinbrüchen. Die Serie an Missbrauchsskandalen erschüttert die Tanzwelt.

Club
Bundesratswahl – Welche Regierung braucht die Schweiz?

Club

Play Episode Listen Later Oct 25, 2022 78:25


Am 7. Dezember wird ein neuer Bundesrat, eine neue Bundesrätin gewählt. Anlass für den «Club» zu fragen: Was für eine Regierung braucht unser Land? Welche Kompetenzen und Eigenschaften sind heute wichtig? Was könnte man anders anpacken, neu denken? Mit Barbara Lüthi diskutieren: Eva Novak, langjährige Bundeshausjournalistin; Hans-Rudolf Merz, Alt Bundesrat; Hans-Ueli Vogt, Bundesratskandidat SVP; Hannes Gassert, Unternehmer; und Philippe Hertig, Kadervermittler und Partner Egon Zehnder.

Zeitblende
Grimm-Hoffmann-Affäre: Wie der mächtigste Bundesrat stürzte

Zeitblende

Play Episode Listen Later Oct 22, 2022 32:50


Im Frühling 1917 will Bundesrat Arthur Hoffmann ein Friedensabkommen zwischen den Weltkriegsparteien Russland und Deutschland einfädeln. Weil die chiffrierten Telegramme geleakt werden, scheitert die Aktion und Hoffmann muss zurücktreten. Die Schweiz ist im Ersten Weltkrieg tief gespalten: Die Deutschschweiz fiebert mit dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn, die Westschweiz ist Frankreich verbunden, und das Tessin neigt Italien zu. Die politische Neutralität ist deshalb nicht nur aussenpolitische Maxime – sie soll die Schweiz auch im Innern zusammenhalten. Bundesrat Arthur Hoffmann verbürgt sich als Aussenminister dafür. Das politische Ausnahmetalent gibt offiziell eine strikte Linie vor. Als Alphatier im Bundesrat, vom Parlament ausgestattet mit Sondervollmachten und einem «unbegrenzten Kredit», sei Hoffmann der bisher mächtigste Bundesrat aller Zeiten gewesen, erklärt der Biograf und ehemalige Diplomat Paul Widmer. Aber Hoffmann habe seine Grenzen nicht erkannt. Widmer analysiert in der Zeitblende die verdeckten Vermittlungsversuche Hoffmanns, die ihn letztlich auch das Amt gekostet haben. Weiterführende Literatur: - Widmer, Paul: Bundesrat Arthur Hoffmann. Aufstieg und Fall. Zürich, NZZ Libro, 2017.

Kontext
Beton: Geliebtes Übel (W)

Kontext

Play Episode Listen Later Oct 21, 2022 27:48


Beton polarisiert. Viele finden ihn hässlich und verweisen auf seine schlechte CO2-Bilanz. Fakt ist: Wir kommen nicht daran vorbei. Die Schweiz ist ein Betonland. Darum rückt die Fotografin und Autorin Karin Bürki Ikonen des Brutalismus ins beste Licht, um allen ihre Schönheit näherzubringen. * Instagram, Karten, Webseite: Karin Bürkis Format HEARTBRUT. * 2018 wurde das Triemli-Hochhaus zum hässlichsten Gebäude der Schweiz gekürt. * Von Brücken bis zu Staumauern: Beton hat die Schweiz erschlossen. * Kirche, Schulhaus, Einkaufszentrum: Die Schweiz hat ikonische Sichtbeton-Bauten. * Beton hat im Verlauf der Geschichte immer wieder Kritik hervorgerufen. * Warum die Zementindustrie so schädlich fürs Klima ist. * Ideen und Forschung, Beton umweltfreundlicher zu machen. Im Podcast zu hören sind: * Karin Bürki, Fotografin, Autorin und Herausgeberin der «Cartes Brutes» und Gründerin von HEARTBRUT * Andreas Ruby, Direktor Schweizerisches Architekturmuseum * Pietro Lura, Leiter Abteilung «Beton und Asphalt» bei der Empa Erstausstrahlung: 18.2.2022 Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext

Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers
Kohle boomt – und die Schweiz profitiert

Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers

Play Episode Listen Later Oct 21, 2022 9:44


Sogar für den grünen deutschen Aussenminister Robert Habeck ist Kohle wieder ein Thema. Dabei lautet der Plan noch vor wenigen Monaten, aus der Kohle auszusteigen. Denn unter den fossilen Brennstoffen schadet kein anderer dem Klima so direkt.Nun boomt der Handel mit Kohle wieder und die Preise steigen. Davon profitiert auch die Schweiz, denn ein grosser Teil des globalen Kohle-Handels wird hier abgewickelt. In einer neuen Folge des Podcast «Apropos» erklärt Christian Zürcher die Hintergründe des Kohle-Booms – und wie sich dieser auf die globalen Zielen zur CO₂-Reduktion auswirkt. Gastgeber ist Philipp Loser.  Mehr zum Thema:Die Klimasünderin feiert ein Comeback: https://www.tagesanzeiger.ch/die-groesste-klimasuenderin-feiert-ein-comeback-397599288511

Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers
Buchpreis für die Schweiz: Grosse Literatur für den Zeitgeist

Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers

Play Episode Listen Later Oct 19, 2022 18:31


Kim de l'Horizon aus der Schweiz bekommt für den Debütroman «Blutbuch» den deutschen Buchpreis. Es ist ein Buch ohne weibliche oder männliche Pronomen. Es geht in der Geschichte um Identität, Geschlecht und die Suche nach dem eigenen Ich in einer Welt, in der sich die zentrale Figur nicht zu Hause fühlt. Das, was diese Ich-Figur im Buch erzählt, ist teilweise fiktional, teilweise autobiografisch. Und alles verwebt Kim de l'Horizon so eng und kunstvoll, dass die Jury dem Buch einen der wichtigsten Buchpreise im deutschsprachigen Raum verleiht.Wer ist Kim de l'Horizon? Und wieso gewinnt genau «Blutbuch» den deutschen Literaturpreis? Antworten gibt Literaturexpertin Nora Zukker, und sie erklärt, weshalb das Buch nicht als «zeitgeistige queere Literatur abgetan» werden sollte. Host ist Philipp Loser.Mehr zum Thema:Text von Nora ZukkerPodcast-Hörer:innen lesen den Tages-Anzeiger drei Monate kostenlos: Auf tagiabo.ch das Probeabo auswählen und den Promocode «Apropos» verwenden.