Federal republic in Central Europe
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Die Schweiz hat in der Geschichte die Neutralität mitentwickelt – aber immer wieder anders angewandt. Das sagt Marco Jorio, der vor drei Jahren die 400-jährige Geschichte der Schweiz mit der Neutralität beschrieben hat.
US-Präsident Donald Trump will die regelmässigen Militärmanöver mit Südkorea reduzieren, die heute gestartet haben. Solche Übungen würden ein feindliches Signal an Nordkorea senden, das sich respektvoll und nicht bedrohlich verhalten habe, schrieb Trump online. Weitere Themen: ⦁ Europa kämpft weiter gegen Waldbrände: In Griechenland sind dabei zwei Menschen ums Leben gekommen. In Spanien starb ein Soldat bei den Löscharbeiten. Und auch die Brände nahe der deutsch-belgischen Grenze sind weiterhin nicht unter Kontrolle. ⦁ Die Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham sind am Sonntagabend zu Ende gegangen. Die Schweiz gewann sieben Medaillen, darunter drei goldene. Der Leichtathletikverband zieht eine positive Bilanz und sieht die gesteckten Ziele erreicht.
In Südeuropa und mittlerweile auch in Deutschland und Belgien brennen Wälder, Felder, Moore. Die Schweiz blieb bisher grösstenteils verschont. Jetzt hat es auch noch geregnet. Ist die Waldbrandgefahr nun also definitiv gebannt? Und was hat die Schweiz allenfalls besser gemacht als das Ausland? «Der Regen, den es gibt und der sich für die nächste Zeit abzeichnet, bedeutet kein Ende der Trockenheit». Das sagt SRF-Wetterfachmann Jan Eitel und das klingt wie ein Widerspruch, ist es aber nicht, wenn man sich anschaut, wie ausgetrocknet die Böden und die ganze Natur aktuell sind. Und dennoch gab es in der Schweiz bisher keine nennenswerten Brände. Dafür gibt es hauptsächlich drei Gründe, sagt der Forscher Boris Pezzati. Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Boris Pezzatti, Waldbrand-Experte von der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL - Jan Eitel, SRF Meteo ____________________ Link zur Folge, wie man sich bei Waldbränden richtig verhält: https://www.srf.ch/audio/news-plus-das-thema-des-tages-in-15-minuten/waldbrand-wie-verhalte-ich-mich-richtig-bei-gefahr?id=AUDI20260713_NR_0014 ___________________ Team - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Tobias Bühlmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Trockenheit in der Schweiz: Wasser wird zur kostbaren Ressource. GLP-Präsident Jürg Grossen fordert neue Speicher, wo Gletscher verschwinden, eine landesweite Erfassung des Wasserverbrauchs und eine nationale Kältestrategie. Was steckt hinter diesen Plänen? Der Hitzesommer 2026 beschäftigt die Menschen in der Schweiz. Was sind die Forderungen und Konsequenzen der Grünliberalen Partei? Welche kurzfristigen Massnahmen sind notwendig, um auf die aktuelle Situation zu reagieren? Ausserdem: Grün und wirtschaftsliberal, lange schien diese Kombination das Erfolgsrezept der GLP zu sein. Doch seit den Wahlen 2023 scheint die Partei Schwung eingebüsst zu haben, Sitze gingen verloren. Ist das nur die politische Grosswetterlage, oder wird der Spagat zwischen Ökologie und Wirtschaft zunehmend zum Problem? Der Präsident der GLP Schweiz, Jürg Grossen, ist zu Gast bei David Karasek.
Das Leben ist voller Liebesgeschichten – und kaum eine gleicht der anderen. Liebe kann berauschend und laut sein, aber auch still und zerbrechlich. Sie kann glücklich machen, wehtun, heimlich beginnen oder nach Jahrzehnten wieder aufflammen. In der aktuellen Ausgabe des «Magazins» hat die Redaktion zwölf Liebesgeschichten gesammelt. Autorin Sascha Britsko hat das Liebesheft koordiniert – und einige der dort porträtierten Paare selbst getroffen. Mélanie (30) und Pascal (38), haben sich auf einer Datingplattform für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung kennen gelernt. Barbara (55) und Hanspeter (50), verspürten anfangs keine Anziehung zueinander. Das änderte sich nach einem Tantrakurs. Und Dara (33) hat nach über 20 Jahren wieder zu ihrer Jugendliebe gefunden. «Er ist die Liebe meines Lebens», sagt sie. Doch eine Hürde bleibt: Anton (33) sitzt im Gefängnis. Was erzählen diese drei Geschichten über die Liebe? Was kann man von ihnen lernen? Sascha Britsko erzählt in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» drei Liebesgeschichten – und ein bisschen auch ihre eigene. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler So liebt die Schweiz (ab dem 15. August aufrufbar): «Unser erster Kuss war im Besucherraum»: Dara und Anton «Er kann tanzen wie ein Roboter»: Pascal und Mélanie «Ich dachte, er sei etwas verklemmt»: Barbara & Hanspeter Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der norwegische Staatsfonds ist eine finanzielle Supermacht: Mehr als 22 Billionen Kronen verwaltet er, allein im ersten Halbjahr machte er 184 Milliarden Dollar Gewinn. Damit liesse sich theoretisch jedes zehnte Einfamilienhaus in der Schweiz kaufen. Finanziert wird der Fonds mit Gewinnen aus den Öl- und Gasfeldern Norwegens – und gleichzeitig soll er mit seinen Investments weltweit den Klimaschutz vorantreiben. Ist das ein Widerspruch oder ein cleveres Modell? Und warum hat die Schweiz keinen vergleichbaren Staatsfonds? Wir zeigen Norwegens Weg vom Armenhaus in Europa zum reichen Vorbild – und beantworten die Frage, was die Schweiz daraus lernen könnte. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Bruno Kaufmann, Nordeuropa Korrespondent - Matthias Heim, SRF Wirtschaftsredaktor ____________________ Team - Moderation: Salvador Atasoy - Produktion: Peter Hanselmann - Mitarbeit: Sofia Fässler ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Genug von überfüllten Pools, brennenden Chlor-Augen und dem ewigen Kampf um eine freie Schwimmbahn? Die Lösung liegt vor der Haustür: Die Schweiz ist ein einzigartiges Freiwasser-Paradies. Das weiss niemand besser als Schwimmcoach Micky Tronczik. Freiwasser-Schwimmen liegt im Trend und bietet nicht nur die grosse Freiheit, sondern einmalige Erlebnisse mitten in der Natur. Dank des anhaltend warmen Sommerwetters lässt sich die Badesaison dieses Jahr sogar problemlos bis weit in den Herbst hinein verlängern. Erfahre, warum Micky Tronczik Schwimmen in den Gewässern der Schweiz als Luxus betrachtet, in welchen Seen und Flüssen er am liebsten unterwegs ist und welche Geheimtipps noch auf seiner persönlichen Bucketlist stehen. Das Beste: Wer Micky auf seinen sicheren Touren begleiten möchte, ist herzlich willkommen!___________Kontakt Micky Tronczik: https://schwimmtraining.ch/___________TriStory: https://tristory.news.blog/___________TriStory ist auf Instagram, Facebook und LinkedIn___________Kontakt: tristory@gmx.ch___________Die finanzielle Unterstützung von TriStory ist gerne möglich. Weitere Details hier:https://tristory.news.blog/unterstutzung/ ___________TWINT (nur in der Schweiz): + 41 79 261 60 90 –Stichwort Podcast ___________IBAN-ZahlungsinfosEmpfänger: Sabine KlapperVerwendungszweck: PodcastKontonummer: 3500-5.224765.9
Röhrlich, Dagmar www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Im Oktober 1929 kommt's an der Wall Street in New York zum grossen Crash. Bald folgt eine wirtschaftliche Krise, die grosse Depression, die weltweit spürbar ist – auch in der Schweiz, verspätet zwar aber härter als andere Länder. Anfangs kann die durch die starke Nachfrage nach Wohnungen gut ausgelastete Bauwirtschaft die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf die Schweiz abdämpfen. Zwei Jahre nach dem Crash in New York, stehen dann aber auch in Bern, die Zeichen auf Krise. Vor allem die Schweizer Exportindustrie aber auch der Finanzplatz leiden, die Arbeitslosigkeit steigt und Armut macht sich breit. Zwar ist in der Schweiz nie ein so grosser Teil der Bevölkerung ohne Stelle, wie in anderen Ländern, aber die Arbeitslosigkeit hält sich hartnäckig. Während Länder wie die USA die Nachfrage ankurbeln und die Krise vergleichsweise schnell überwinden, reagiert die politische Schweiz zuerst mit rigiden Sparmassnahmen und sie wertet den Franken lange nicht ab. Erst allmählich setzt auch hierzulande der Staat auf Arbeitsbeschaffungsmassnahmen. 1936 gibt die Nationalbank mit der Abwertung des Frankens der Exportindustrie Schub. In dieser Episode von SRF Geschichte treffen wir den Historiker Bernard Degen im Amt für Wirtschaft und Arbeit an der Utengasse in Basel, einem Gebäude, dass 1932 eröffnet wurde, um der wachsenden Zahl von Stellensuchenden Unterstützung zu bieten. Dort fragen wir, warum es die Schweiz später aber härter trifft als andere Länder, was die Weltwirtschaftskrise in der Schweiz auslöst und was bis heute davon sicht- und spürbar ist. ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Bernard Degen, Historiker, Universität Basel. - Nicole Hostettler, Leiterin Amt für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadt ____________________ Literatur: - Halbeisen, Patrick, u. a., Herausgeber. Wirtschaftsgeschichte der Schweiz im 20. Jahrhundert. Schwabe Verlag Basel, 2017. - Pressler, Florian. Die erste Weltwirtschaftskrise : eine kleine Geschichte der großen Depression. 2. Auflage, Unveränderter Nachdruck, C.H. Beck, 2019. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Klaus Ammann ____________________ Hier lernt ihr die Schweizer Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch.
Die Schweiz erlebt gerade die vierte Hitzewelle diesen Sommer. In mehreren Städten kratzten die Temperaturen an 40 Grad. Seen und Flüsse sind zu warm, die Pegel zu tief. Den Kühen auf der Alp geht das Wasser aus, jene im Tal leiden unter Fieber und Durchfall. Und die Menschen schwitzen, lüften – und kaufen so viele Ventilatoren und Klimaanlagen wie noch nie. Diesen Sommer wird (wieder) klar: Die Hitzewellen haben auch eine politische Seite. Die Bauern verlangen Unterstützung vom Bundesrat, die Grünen wollen Albert Rösti das Umweltdepartement entziehen. Nimmt man den Klimawandel in der Schweizer Politik ernst genug? Wie verändert dieser Hitzesommer die Debatte darüber? Und wer könnte davon politisch profitieren? Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi und Inlandchef Mario Stäuble diskutieren in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» darüber, was der Hitzesommer 2026 politisch bedeutet. Sie sind zu Gast bei Philipp Loser. Ihr hört die Folge als Bonus im «Apropos»-Feed. Produzent: Noah Fend Mehr zur politischen Debatte über die Hitze: Albert Rösti im Interview: «Eine derart heftige Hitze hätte ich nicht erwartet» Klimaszenarien auf einen Blick: Ein solcher Extremsommer wird schon bald normal sein Tausende Kühe werden krank – jetzt soll der Bundesrat die Notlage ausrufen «Die Erde erleidet einen Hitzschlag», warnt die bekannteste Schweizer Klimaforscherin Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Es ist eine Annäherung: Der Begriff - belastet und instrumentalisiert, wie er ist - ist doch verbunden mit Gefühlen und Erfahrungen. Veronika ist vor kurzem Schweizerin geworden, aber warum eigentlich? Ist doch ein EU-Pass und ein österreichischer Pass ebenso ein Privileg. Felix, wie selbstverständlich heimatlich verwurzelt, schildert, wie er auch anderswo heimisch wurde. Sind Heimat am Ende die Momente von Zugehörigkeit, von Freiheit, von «sein dürfen»? Eine Spurensuche nach dem 1. August. Weiterführende Links: Beitrag von reformiert. - Die Schweiz ist ein Versprechen (https://reformiert.info/de/politik/der-bund-als-versprechen-was-die-schweiz-im-innersten-zusammenhaelt-und-traegt--26227.html)
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat in den USA an der Trauerfeier für den kürzlich verstorbenen republikanischen US-Senator Lindsey Graham teilgenommen. Graham galt als überzeugter Unterstützer der Ukraine. Wie ist die Einstellung der Republikaner gegenüber der Ukraine heute? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:31) Selenski hofft auf Unterstützung der US-Republikaner (06:00) Nachrichtenübersicht (10:10) Lage des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge (16:10) Der Einfluss der «Kakerlaken-Partei» in Indien (24:14) Die Schweiz und die Neutralität (31:45) Hunde in der Justizvollzugsanstalt
Die Waldbrandgefahr ist in weiten Teilen des Landes gross bis sehr gross. Es herrscht ein grossflächiges Feuer- und Feuerwerksverbot. Mit Blick auf Frankreich und Spanien stellt sich die Frage: Wie gut ist die Schweiz auf solche Brände vorbereitet? Weitere Themen: Die Aargauer Staatsanwaltschaft sieht in der Betäubung und Vergewaltigung von Frauen einen versuchten Mord und verlangt die Höchststrafe gegen einen ehemaligen Grossrat. Ab wann geht ein Täter ein derart hohes Risiko ein, dass diese Gefährdung einen versuchten Mord darstellt? Die Aids-Hilfe Schweiz hat ein nationales Pilotprojekt mit HIV-Tests durchgeführt. Die Tests können anonym und kostenlos nach Hause bestellt werden. So will die Aids-Hilfe dem Ziel näher kommen, die Zahl der HIV-Infektionen bis 2030 auf null zu reduzieren.
Die Waldbrandgefahr ist in weiten Teilen des Landes gross bis sehr gross. Es herrscht ein grossflächiges Feuer- und Feuerwerksverbot. Mit Blick auf Frankreich und Spanien stellt sich die Frage: Wie gut ist die Schweiz auf solche Brände vorbereitet?
Der Börsencrash von 1929 an der Wall Street löst die Weltwirtschaftskrise aus. Warum Millionen Menschen in Armut und Elend schlitterten, wie Banker von Stars zu Buhmännern wurden und und weshalb es auch die Schweiz traf. In den 1920 Jahren werden Banker und Investoren gefeiert wie Popstars. Immer mehr Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft kaufen Aktien - auf Kredit. Dann bricht der Aktienmarkt zusammen. Die wilden Zwanziger Jahre kommen zu einem jähen Ende. Der Börsencrash am Schwarzen Dienstag stürzt Millionen Menschen in Armut und Verzweiflung. Banker wie der National City-Chef, Charlie Mitchell werden in der Grossen Depression von Stars zu Buhmännern. Und, schnell zieht die Krise Länder rund um den Globus in Mitleidenschaft. Die Schweiz wird erst mit ein paar Jahren Verzögerung getroffen. Dann aber hart und lange. Wie ist es zu dem gekommen, was wir heute als DIE Weltwirtschaftskrise bezeichnen? Hätte die Krise nach dem Crash verhindert werden können? Wie hat die Weltwirtschaftskrise die Schweiz verändert? Und, welche Lehren könnten wir ziehen für heute, wo die Börsenkurse gerade so hoch steigen wie noch nie? Diesen Fragen geht diese Folge von SRF Geschichte nach. ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Andrew Ross Sorkin, Finanzkolumnist der New York Times, Autor. ____________________ Literatur: - Pecora, Ferdinand. Wall Street under Oath : The Story of Our Modern Money Changers. Simon and Schuster, 1939. - Pressler, Florian. Die erste Weltwirtschaftskrise : eine kleine Geschichte der großen Depression. 2. Auflage, Unveränderter Nachdruck, C.H. Beck, 2019. - Sorkin, Andrew Ross. 1929 : Inside the Greatest Crash in Wall Street History - and How It Shattered a Nation. Viking, 2025. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Klaus Ammann ____________________ Hier lernt ihr die Schweizer Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch.
Während Israel und die USA über die Zukunft des Gazastreifens beraten, ist die humanitäre Situation vor Ort weiterhin sehr prekär, wie Schriftsteller Akram Surani berichtet. Weiterhin kreisen täglich Aufklärungsdrohnen über den Köpfen der Menschen, in der Nacht werden sie von Explosionen geweckt. Weitere Themen: Europa steht eine weitere Hitzewelle bevor. Ausgerechnet das tropische Thailand will nun davon profitieren und umwirbt europäische Touristen. Laut den Tourismus-Behörden ist Thailand der ideale Ort, um der Hitzewelle zu entfliehen. Kann das aufgehen? Die Schweiz präsidiert dieses Jahr die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt und kann dadurch die Abläufe des für Europa wichtigen Warenverkehrs über den Rhein mitprägen. Widersprüche wie der Anspruch nach mehr Schiffen und gleichzeitig mehr Naturschutz sind eine Herausforderung.
Beim Einsturz der Morandi-Brücke in Genua kamen vor fast genau acht Jahren 43 Personen ums Leben. Das erstinstanzliche Gericht hat am Donnerstag Urteile gefällt: Manager des damaligen privaten Autobahnbetreibers und leitende Beamte des Verkehrsministeriums erhalten langjährige Haftstrafen. Ausserdem: Die UNO-Mitgliedstaaten haben sich mit der Agenda 2030 grosse Ziele gesetzt: Hunger und Armut bekämpfen etwa, Frieden fördern oder das Klima schützen. Die Schweiz dürfte viele der 17 Nachhaltigkeitsziele verfehlen und will nun den Fokus auf jene Ziele legen, bei denen die Wirkung am grössten ist. Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten in der Schweiz. Weil die UV-Strahlung aggressiver geworden ist, nehmen die Krankheitsfälle zu. Besonders gefährdet sind Personen, die der Strahlung berufsbedingt ausgesetzt sind. Bei ihnen gilt Hautkrebs unter Umständen als Berufskrankheit.
Russland zählt zu den drei grössten Rohstoffexporteuren der Welt. Vor dem Angriff auf die Ukraine wurden je nach Schätzung 50 bis 80 Prozent aller russischen Rohstoffe über die Schweiz gehandelt. Was ist von diesem Geschäft heute noch übrig? Hinweis: Im am 15. Juli 2026 ausgestrahlten DOK-Film «Die Schweiz und die russischen Rohstoffe» wurde die Kolmar Group AG von einem Protagonisten mit einem anderen Unternehmen verwechselt. Es wurde fälschlicherweise behauptet, die Kolmar Group AG sei ein sanktioniertes Unternehmen, das im russischen Kohlegeschäft tätig sei und über Anna Putina mit Wladimir Putin in Verbindung stehe. SRF entschuldigt sich für diese Verwechslung. Die betreffende Passage wurde aus dem Film entfernt. –––––––– Über Jahrzehnte hinweg war die Schweiz ein zentraler Dreh- und Angelpunkt für den Handel mit russischen Rohstoffen wie Öl, Getreide, Kohle und Metallen. Mit dem Beginn des Krieges im Februar 2022 geriet dieses Geschäftsmodell unter Druck. Internationale Sanktionen, politische Debatten und der wachsende öffentliche Druck stellten die Schweizer Rohstoffbranche vor neue Herausforderungen. Doch wie stark haben sich die Handelsströme tatsächlich verändert? Welche Geschäfte wurden eingestellt, welche verlagert und welche bestehen möglicherweise bis heute fort? Der Film geht diesen Fragen nach und beleuchtet die Rolle der Schweiz im globalen Rohstoffhandel. In einer unterhaltsamen Reise durch die Rohstoffhandelszentren Zug und Genf zeichnet der Film ein Bild davon, wie die Schweiz zu einer der grössten Rohstoffdrehscheiben der Welt wurde, welche Rolle Russland bereits bei diesem gigantischen Aufstieg spielte und was vom einst bedeutenden Russlandgeschäft übriggeblieben ist. Reporter Dave Leins erkundet, welche wirtschaftlichen, politischen und moralischen Fragen damit verbunden sind. Er zeigt, wie sich ein internationaler Handelsplatz in Zeiten geopolitischer Umbrüche verändert und wie lukrativ unruhige Zeiten für Rohstoffhändler und damit für die Schweizer Steuereinnahmen sind.
Russland zählt zu den drei grössten Rohstoffexporteuren der Welt. Vor dem Angriff auf die Ukraine wurden je nach Schätzung 50 bis 80 Prozent aller russischen Rohstoffe über die Schweiz gehandelt. Was ist von diesem Geschäft heute noch übrig? Hinweis: Im am 15. Juli 2026 ausgestrahlten DOK-Film «Die Schweiz und die russischen Rohstoffe» wurde die Kolmar Group AG von einem Protagonisten mit einem anderen Unternehmen verwechselt. Es wurde fälschlicherweise behauptet, die Kolmar Group AG sei ein sanktioniertes Unternehmen, das im russischen Kohlegeschäft tätig sei und über Anna Putina mit Wladimir Putin in Verbindung stehe. SRF entschuldigt sich für diese Verwechslung. Die betreffende Passage wurde aus dem Film entfernt. –––––––– Über Jahrzehnte hinweg war die Schweiz ein zentraler Dreh- und Angelpunkt für den Handel mit russischen Rohstoffen wie Öl, Getreide, Kohle und Metallen. Mit dem Beginn des Krieges im Februar 2022 geriet dieses Geschäftsmodell unter Druck. Internationale Sanktionen, politische Debatten und der wachsende öffentliche Druck stellten die Schweizer Rohstoffbranche vor neue Herausforderungen. Doch wie stark haben sich die Handelsströme tatsächlich verändert? Welche Geschäfte wurden eingestellt, welche verlagert und welche bestehen möglicherweise bis heute fort? Der Film geht diesen Fragen nach und beleuchtet die Rolle der Schweiz im globalen Rohstoffhandel. In einer unterhaltsamen Reise durch die Rohstoffhandelszentren Zug und Genf zeichnet der Film ein Bild davon, wie die Schweiz zu einer der grössten Rohstoffdrehscheiben der Welt wurde, welche Rolle Russland bereits bei diesem gigantischen Aufstieg spielte und was vom einst bedeutenden Russlandgeschäft übriggeblieben ist. Reporter Dave Leins erkundet, welche wirtschaftlichen, politischen und moralischen Fragen damit verbunden sind. Er zeigt, wie sich ein internationaler Handelsplatz in Zeiten geopolitischer Umbrüche verändert und wie lukrativ unruhige Zeiten für Rohstoffhändler und damit für die Schweizer Steuereinnahmen sind.
Die Schweiz ist gegen Angriffe mit Raketen, Marschflugkörpern oder Drohnen praktisch ungeschützt. Darum wollte Verteidigungsminister Martin Pfister Ende Juni im Eiltempo zu Geld für ein zusätzliches Luftverteidigungssystem kommen. Doch der Gesamtbundesrat hat den Verteidigungsminister ausgebremst. Weitere Themen: Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft ist zurück aus den USA. Sie hat dieses Jahr wohl so viele Menschen begeistert wie noch nie zuvor. Noch vor wenigen Jahren wäre dies kaum vorstellbar gewesen, denn lange Zeit war die Nati kein gemeinsamer Bezugspunkt für die Schweizerinnen und Schweizer. Die Börsenkurse von KI-Firmen sind in letzter Zeit geradezu in den Himmel geschossen. Kritiker warnen aber davor, dass die Kurse der KI-Firmen abstürzen könnten, wenn die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden, die an KI gestellt werden. Wirtschaftsredaktor Sven Zaugg erklärt, wo Risiken liegen.
Die Schweiz ist gegen Angriffe mit Raketen, Marschflugkörpern oder Drohnen praktisch ungeschützt. Darum wollte Verteidigungsminister Martin Pfister Ende Juni im Eiltempo zu Geld für ein zusätzliches Luftverteidigungssystem kommen. Doch der Gesamtbundesrat hat den Verteidigungsminister ausgebremst.
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Das Schweizer Fussball-Nationalteam scheitert im WM-Viertelfinal: Gegen Titelverteidiger Argentinien verliert die Schweiz nach Verlängerung 1:3 – obwohl sie über weite Strecken die bessere Mannschaft ist. Der Knackpunkt der Partie: die umstrittene Gelb-Rote Karte gegen Breel Embolo nach VAR-Eingriff wegen einer vermeintlichen Schwalbe. War dieser Entscheid regeltechnisch korrekt? Wurde die Schweiz benachteiligt oder ist die Kritik an Fifa und Schiedsrichter unbegründet? Welche Fehler muss sich das Team von Murat Yakin ankreiden lassen? Und was braucht es, damit die Schweiz künftig den letzten Schritt an einem grossen Turnier schafft? In der 358. Ausgabe der «Dritten Halbzeit» analysieren wir das bittere WM-Aus gegen Argentinien, ordnen die VAR-Szene ein und ziehen Bilanz über ein Turnier, das Hoffnung macht – und trotzdem mit grosser Enttäuschung endet.Die Themen: 00:00 Intro 03:58 Gelb-Rot gegen Embolo 15:31 Das Spiel gegen Argentinien 26:43 Der beste Schweizer Spieler 37:08 Die Zukunft des Schweizer Teams 42:08 Eindrücke aus dem Stadion In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Schweiz vor dem grossen WM-Viertelfinal-Spiel, tiefere Stimmbeteiligung in der Romandie, Taifun «Bavi» bedroht China, Nati-Trainer Murat Yakin erobert das Internet
Die Verhandlungen dazu mit Frankreich sind gescheitert, weshalb die Schweiz auf den Kosten sitzen bleibt. Die Armee und die Polizei waren auf Schweizer Seite im Einsatz, weil Teilnehmende über den Genfer Flughafen anreisten und es in Genf eine Gegendemo gab. Die Schweiz wollte Frankreich dafür eine Rechnung stellen, aber eine Einigung kam nicht zu Stande. Ausserdem: In Südspanien sind bei einem Waldbrand zwölf Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden teilen mit, einige davon seien tot in ihren Autos aufgefunden worden. Der Waldbrand in der Gemeinde Los Gallardos wütet sein Donnerstag.
Ein historischer Elfmeter von Ruben Vargas erlöste Tausende Fussballfans im ganzen Land: Die Schweizer Nationalmannschaft steht nach einem dramatischen 4:3 gegen Kolumbien zum ersten Mal seit 72 Jahren wieder in einem WM-Viertelfinale. In dieser Folge von NZZ Akzent fragen wir uns, warum dieser Erfolg gerade jetzt gelingen konnte. Ein wichtiger Punkt war die strukturierte Nachwuchsarbeit, die in den 1990er-Jahren begann. Dazu kommt die Rolle der multikultulturellen Schweiz: Gerade in den 90ern kamen viele Migranten ins Land, deren fussballbegeisterte Kinder dem Sport eine neue Dynamik verliehen. Sportredaktor Dominic Wirth analysiert die Entwicklung des Schweizer Teams an dieser WM und gibt eine Prognose fürs Viertelfinale gegen Argentinien ab. Heutiger Gast: Dominic Wirth, Sportredaktion Host: Alice Grosjean Produktion: Benjamin Gysler Redaktion: Sarah Ziegler
Die Schweiz sorgt für den nächsten Coup an der WM 2026: Das Team von Trainer Murat Yakin bezwingt Kolumbien im Elfmeterschiessen und steht erstmals im WM-Viertelfinal. Dort wartet nun Titelverteidiger Argentinien – mit Superstar Lionel Messi. Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als ideal. Drei Schweizer Spieler verletzten sich im Abschlusstraining, darunter auch Johan Manzambi. Ohne den formstärksten Spieler musste Murat Yakin kurzfristig umstellen – und wurde für seinen Mut belohnt. Die Schweiz blieb ohne Gegentor, bewies grosse Moral und setzte sich im Penaltyschiessen durch. In dieser Episode analysieren wir den historischen Erfolg der Schweizer Nationalmannschaft: den starken Auftritt von Torhüter Gregor Kobel, die überzeugende Leistung der Innenverteidigung, die wichtige Rolle der Joker um Cedric Itten und Zeki Amdouni sowie die taktischen Anpassungen von Murat Yakin. Ausserdem blicken wir auf den Viertelfinal gegen Argentinien und diskutieren, weshalb die Schweiz auch gegen Lionel Messi an ihre Chance glauben darf. Das alles und mehr in der 356. Ausgabe der «Dritten Halbzeit».Die Themen: 00:00 Intro 02:12 Schweizer Penalty-Helden 13:14 Manzambi fehlt verletzt 23:03 Der Gregor-Kobel-Moment 29:15 Das Nico-Elvedi-Spiel 42:30 Jetzt wartet Lionel Messi 54:10 Abschied aus Vancouver In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Schweiz steht an der Fussball-WM im Viertelfinal und trifft dort nun auf den amtierenden Weltmeister Argentinien. Zuletzt hat die Nati 1954 ein WM-Viertelfinal erreicht. Den Achtelfinal gegen Kolumbien gewann die Schweiz mit 4:3 nach Penaltyschiessen. Weitere Themen: • Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen will bei den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr antreten. Das sagt sie nach dem Berufungsurteil gegen sie, im Prozess ging es um die Veruntreuung von EU-Geldern. Le Pen kündigte in einem Fernsehinterview zudem an, dass sie das Urteil ans Oberste Gericht weiterziehen wolle. • Der neue Verband Prophysio kritisiert die geplante neue Tarifstruktur in der Physio-Branche scharf, während die bestehenden Tarifpartner die Reform als notwendige Modernisierung verteidigen. Derzeit läuft beim Bund das Prüfverfahren für das neue System. Der Verband befürchtet durch die neue Tarifstruktur finanzielle Einbussen und längere Behandlungen. • Die Waffenruhe im Iran scheint am seidenen Faden zu hängen: Die USA haben in der Nacht Luftangriffe gegen den Iran geflogen: Die US-Armee hat nach eigenen Angaben über 80 Ziele im Süden des Irans bombardiert, darunter Luftabwehrsysteme und mehr als 60 Boote der Revolutionsgarden. Die Angriffe seien eine Vergeltung gewesen dafür, dass innerhalb eines Tages drei zivile Handelsschiffe in der Strasse von Hormus beschossen worden seien.
Die Schweiz steht an der Fussball-WM im Viertelfinal – nach einem Sieg im Penaltyschiessen gegen Kolumbien. Nur ein Schweizer verschiesst: Manuel Akanji. Bereits zum dritten Mal gelingt es ihm an einem Grossanlass nicht, den Penalty zu versenken. Nach dem Spiel sagt er: «Ich schiesse nie mehr». «So kenne ich Manu», sagt Sportpsychologe und Mentalcoach Alain Meyer. «Er ist extrem klar und konsequent in den Aussagen, die er macht». Trotzdem ist Meyer überzeugt, dass Akanjis Entscheid nicht zwingend in Stein gemeisselt ist. Mit dem Sportpsychologen sprechen wir bei News Plus darüber, was das Penaltyschiessen so schwer macht und wie man mit bewusstem Training dafür sorgen kann, dass negative Gedanken kurz vor dem grossen Moment gar nicht erst aufkommen. Und es gibt einen Tipp für Hobbyfussballerinnen und Breitensportler. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Alain Meyer, Sportpsychologe und Mentalcoach ____________________ Team: - Moderation: Dominik Brand - Produktion: Martina Koch - Mitarbeit: Claudia Pfister ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
US-Präsident Donald Trump soll sich mit einem Anruf bei Fifa-Präsident Gianni Infantino für die Aufhebung der Spielsperre eines US-Nationalspielers eingesetzt haben. Was ist dran an den Vorwürfen? Und welche Folgen hätte ein solcher Eingriff für die Glaubwürdigkeit des Turniers? Ausserdem sprechen wir über das WM-Aus Deutschlands, darüber, was Jürgen Klopp beim DFB verändern kann, und über die Schweizer Nati vor dem Achtelfinal gegen Kolumbien. Warum ist die Chance auf den Einzug in den Viertelfinal so gross wie selten zuvor? Und weshalb könnte Murat Yakin einmal mehr zum Turniertrainer werden? Natürlich beschäftigen wir uns auch mit den grossen Geschichten dieser WM: den überragenden Superstars, dem Märchen von Kap Verde und der Frage, wo Schiedsrichter Sandro Schärer eigentlich geblieben ist. Das alles und mehr in der 355. Ausgabe der «Dritten Halbzeit».Kapitel: 00:00 Intro 04:45 Höhepunkte der K.o.-Phase 15:23 Der Paraguay-Skandal 19:17 Wo ist Sandro Schärer? 25:27 Der Balogun-Skandal 30:04 Warum sind die Superstars so gut? 33:58 Das Wunder der Kap Verden 40:12 Das Aus der Deutschen 47:14 Was kann Klopp bewirken? 52:40 Yakin, der Turniertrainer 01:06:45 Die Schweizer Chancen gegen Kolumbien In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Krieg in Europa, unbekannte Drohnen im Luftraum und eine Schweiz, die schlecht vorbereitet ist. Gibt die neue sicherheitspolitische Strategie die richtigen Antworten? Woher soll das Geld kommen und warum braucht's ein Staatssekretariat für Sicherheitspolitik? Fragen an dessen Chef, Markus Mäder. Die neue Sicherheitspolitische Strategie des Bundes will für «umfassende Sicherheit» sorgen. Noch aber ortet sie gravierende Lücken bei der Widerstandsfähigkeit, beim Bevölkerungsschutz und auch bei der Verteidigungsfähigkeit. Wie genau soll die Schweizer Bevölkerung resilienter werden gegen Desinformation? Woher soll das Geld kommen für die vorgesehenen Aufrüstungsbemühungen? Und wie kann die angestrebte internationale Zusammenarbeit mit der Neutralität unter einen Hut gebracht werden? Eine Möglichkeit, mehr Geld für Rüstungsvorhaben frei zu spielen, wäre – aus Sicht der SVP – das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik, SEPOS, das erst 2024 geschaffen wurde, wieder zu streichen. Hat Markus Mäder den Sinn und Zweck seines Staatssekretariats zu wenig gut verkauft? Warum braucht's das SEPOS wirklich? Und, das SEPOS hat Ende Juni zudem die Eckwerte des geplanten Katastrophenschutzes veröffentlicht. Zivilschutz und Zivildienst sollen künftig zusammengeführt werden, zum Katastrophenschutz. Was bringt das? Und, wird dadurch der Zivildienst kurz nach dem relativ knappen Jahr zur Zivildienstreform weiter eingeschränkt? Markus Mäder, der Staatssekretär für Sicherheitspolitik nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Die Schweiz leidet gegen Algerien, spielt sich aber ruhig und besonnen in den WM-Achtelfinal. Turniermannschaft halt. Wir lobpreisen die aktuelle Generation und arbeiten mit Historiker Cabanas das Ukraine-Trauma der vorherigen Generation auf. Für uns taucht Ricci aus der Versenkung auf. Respekt! SRF 3-Moderator Tom Gisler und "Zwölf"-Chefredaktor Mämä Sykora werfen in den Spezial-Ausgaben ihres preisgekrönten Fussball-Podcasts ihren eigenen Blick auf die Fussball-WM. Mit Haltung, Herz, Humor – und einem prominenten Gast, der das Duo mit scharfer Zunge und viel Fussballliebe unterstützt.
Julian Nagelsmann soll sich entschieden haben und wird sein Amt als Bundestrainer wohl freiwillig aufgeben. Die Schweiz legt gegen Algerien einen souveränen Auftritt hin und steht im Achtelfinale!
In Day 22 of the FIFA World Cup, Portugal edged Croatia in Luka Modrić's farewell, Spain cruised past Austria, and Switzerland defeated Algeria to advance to the Round of 16 for the first time in 88 years. - Am 22. Tag der FIFA-Weltmeisterschaft setzt sich Portugal knapp gegen Kroatien durch. Damit beendet Luka Modrić seine Karriere. Spanien besiegt Österreich souverän. Die Schweiz schlägt Algerien und zieht zum ersten Mal seit 88 Jahren ins WM-Achtelfinale ein.
Die Schweizer Fussballnationalmannschaft gewinnt gegen Algerien mit 2:0 und ist somit eine Runde weiter. Viele Fussballfans sind heute extra früh aufgestanden. Wir liefern Stimmen und Analysen zum Spiel. Weiteres Thema: In vielen Kantonen beginnen heute die Sommerferien. Für das kommende Schuljahr hat sich der Lehrpersonenmangel zwar etwas entschärft. Aber: qualifizierte Lehrkräfte bleiben gefragt.
Acht der zehn wertvollsten börsenkotierten Unternehmen der Welt kommen aus den USA. Laut Stefan Rösch-Rütsche, Länderchef von EY Schweiz, ist dort deutlich mehr Kapital für Innovationen verfügbar. Die Schweiz verfüge dank ihrer Innovationskraft aber weiterhin über grosses Potenzial. SMI +0.5%
Die Schweiz erlebte eine Hitzewelle historischen Ausmasses. Für Bundesrat und Umweltminister Albert Rösti ist sie Ausdruck des Klimawandels. Trotzdem warnt er vor Übertreibungen: Bei 35 Grad müsse man nicht gleich Katastrophenszenarien ausrufen, sagt er im Tagesgespräch. Bundesrat Rösti bestätigt den Zusammenhang zwischen der aktuellen Hitzewelle und dem Klimawandel. Er betont die Notwendigkeit von Anpassungsmassnahmen wie mehr Grünflächen in Städten und warnt vor Gefahren für vulnerable Personen. Um von fossilen Energien loszukommen, brauche es mehr als nur erneuerbare Energien, sagt er im Tagesgespräch und verteidigt die AKW-Debatte. Bundesrat Rösti ist zu Gast bei David Karasek.
Die Schweiz hat eine unruhige Nacht hinter sich, was das Wetter betrifft. Es regnete teilweise heftig und blitzte teils im Sekundentakt. Die weiteren Themen: Die vergangenen Tage waren geprägt von Sonnenschein – Solaranlagen liefen auf Hochtouren. Teilweise wurde sogar zu viel Strom fürs Netz produziert. Nun zeigen SRF-Recherchen – es wird massiv in Batterien investiert. Und: Es ist die Fussball-WM der Superstürmer mit grossen Namen. Messi, Haaland und Mbappé treffen und treffen.
Die Schweiz gewinnt 2:1 gegen Kanada, sichert sich den Gruppensieg und zieht als Erster in den Sechzehntelfinal ein. Für Murat Yakin und das Nationalteam bedeutet das vor allem eines: über eine Woche Zeit zur Regeneration – ein möglicher Vorteil für die K.o.-Phase. Auch gegen Kanada überrascht Yakin mit seiner Startformation. Johan Manzambi und Ruben Vargas waren durchaus erwartbar. Dass aber Luca Jaquez und Djibril Sow von Beginn an spielen würden, hatten wohl die wenigsten auf dem Zettel. Wieder geht Yakins Plan auf – einmal mehr beweist der Nationaltrainer sein goldenes Händchen. Trotzdem: Die Schweiz brauchte am Ende auch das nötige Glück, weil Kanada seine Chancen nicht konsequent nutzte. Was muss vor der K.o.-Phase noch besser werden? Wer waren die stärksten Schweizer Spieler? Und wie war die Stimmung im Gastgeberland Kanada? Darüber sprechen wir in der 352. Ausgabe der «Dritten Halbzeit» – direkt vom Flughafen in Vancouver und dieses Mal mit einem tierischen Gast.Die Themen: 00:00 Intro 01:24 Lange Pause für den Gruppenersten 07:11 Der Moment der Partie 15:53 Das Spiel in fünf Minuten 21:41 Unser «Man of the Match» 30:21 Was vor der K.o.-Phase besser werden muss 40:29 Vancouver und sein Stadion In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Schweiz steht nach zwei Spielen an der Fussball-WM 2026 so gut wie sicher in der K.o.-Phase. Zeit für eine erste Zwischenbilanz: Welche Teams haben bisher überzeugt? Wer hat überrascht? Und welche Geschichten prägen dieses Turnier abseits des Nationalteams? Natürlich richtet sich der Blick aber auch auf das Team von Murat Yakin: Stellt der Trainer zu vorsichtig auf – trotz des Erfolgs gegen Bosnien-Herzegowina? Muss Johan Manzambi nach seinen starken Leistungen in die Startelf? Und weshalb steht Granit Xhaka bei jedem Turnier im Mittelpunkt? Ausserdem diskutieren wir die grösste Frage aus Schweizer Sicht: Wie weit kann es für das Team an dieser WM gehen? Die 351. Ausgabe der «Dritten Halbzeit» liefert Analysen, Debatten und Einschätzungen zwischen San Diego und dem Podcast-Studio in Zürich – inklusive eines Blicks auf ein überraschend abwesendes Thema: Wo steckt eigentlich US-Präsident Donald Trump an dieser WM? Die Themen: 00:00 Intro 01:46 WM-Stimmung in der Schweiz 08:13 Kein Trump, kein ICE, aber volle Stadien 17:57 Diese Teams haben überzeugt 27:26 Unser Eindruck der Schweiz 32:16 Dauerthema Granit Xhaka 40:39 Stellt Yakin zu ängstlich auf? 44:43 Ist Manzambi zu gut für die Bank 52:13 Vorschau auf das Kanada-Spiel 01:00:35 Ist Kobel gut genug? 01:05:07 Werbepausen, Experten und WM-Momente In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Bundesrat und Verteidigungsminister Martin Pfister tagt mit der Armeeführung immer wieder im Bunker. Er sagt: «Wir müssen auf den Ernstfall vorbereitet sein». Die Sicherheitslage habe sich weltweit verschärft, das habe direkte Folgen für die Schweiz. Welche? Die USA und Iran beraten auf dem Bürgenstock bei Luzern über das Rahmenabkommen. 2000 Armeeangehörige wurden kurzfristig mobilisiert. Verteidigungsminister Martin Pfister sagt, was das für das VBS bedeutet. Zudem bewertet er die Gefährdung der Schweiz auf einer Skala von 1-10 mit "sieben". Die Schweiz sei bereits heute von Cyberangriffen, Spionage und Sabotage betroffen. Täglich finden Angriffe statt, insbesondere durch russische und chinesische Spione. Weitere Themen: Die Neuausrichtung der Armee, die Probleme bei Waffenbeschaffung und die Armee-Finanzierung. Das ist eine Aufzeichnung des Tagesgesprächs aus dem Kaufleuten in Zürich. Bundesrat Pfister ist zu Gast bei David Karasek.
Die Schweiz gewinnt ihr zweites Gruppenspiel gegen Bosnien-Herzegowina überzeugend 4:1 und steht damit praktisch in der K.o.-Phase der Fussball-WM 2026. Doch die Partie kippt erst nach der entscheidenden «Hydration Break» in der zweiten Halbzeit. Beim Stand von 0:0 beweist Murat Yakin ein goldenes Händchen: Mit Johan Manzambi und Ruben Vargas bringt er genau die Spieler, die das Spiel zugunsten der Schweiz entscheiden. Vor allem Johan Manzambi liefert eine beeindruckende Antwort auf die Kritik nach seinem Auftritt gegen Katar. Der 20-Jährige wird zum Matchwinner und prägt den Schweizer Sieg mit seinen zwei Toren und einer herausragenden Leistung. Aber auch Granit Xhaka zeigt einmal mehr, warum er dann besonders stark ist, wenn der Druck am grössten ist. In der 350. Ausgabe der «Dritten Halbzeit» – oder neu: «Fünftes Viertel» – analysieren Tilman Pauls und Dominic Wuillemin den Schweizer Sieg direkt aus dem Stadion in Los Angeles: die Startelf von Murat Yakin, die taktische Bedeutung der Trinkpause, die Schlüsselspieler der Partie und die Atmosphäre auf den Rängen. Eine Folge über starke Wechsel, mutige Entscheidungen und einen Abend, der für die Schweiz richtungsweisend sein könnte. Die Themen: 00:00 Intro 05:00 Die Kraft der Trinkpause 09:53 Parallelen zum Katar-Spiel 15:52 Shootingstar Johan Manzambi 22:39 Die Reaktion von Granit Xhaka 28:26 Stimmung und Stadion In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Mexiko steht als erstes Team sicher als Gruppensieger fest. Die Schweiz gewinnt souverän aber erst als ein Bundesliga-Star eingewechselt wird und Kanada lässt Katar keine Chance, muss aber einen bitteren Ausfall hinnehmen.
Mexiko wurde nach einem Sieg über die Republik Korea am 8. Spieltag das erste Team, das die K.o.-Phase der FIFA-Weltmeisterschaft 2026™ erreicht. Gleichzeitig schrieb Kanada Geschichte mit einem Rekordsieg von 6:0 gegen Katar. Die Schweiz festigte ihre Position mit einem 4:1-Erfolg gegen Bosnien und Herzegowina.
Am Mittwoch wird im Nationalrat das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten besprochen. Ausserdem laufen die Verhandlungen mit den USA für ein Zollabkommen weiter. Welche Strategie verfolgt die Schweizer Handelspolitik? Der Wirtschaftsrechtler Thomas Cottier ist zu Gast bei Simone Hulliger. Dass die Schweiz Freihandelsabkommen mit verschiedenen Ländern sucht, findet Thomas Cottier richtig. Man dürfe deren Nutzen aber nicht überschätzen. Kritischer sieht Cottier die Verhandlungen mit den USA. Dass Schweizer Firmen 200 Milliarden in die USA investieren sollen, versteht er nicht. Damit würde der Bundesrat die Verantwortung dafür übernehmen, dass Arbeitsplätze in die USA verlegt würden. Das sei nicht die Aufgabe einer Regierung. Die Schweiz müsse sich für eine multilaterale Ordnung einsetzen, denn sie sei davon abhängig. Thomas Cottier ist emeritierter Professor für Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht.
Die Krypto Show - Blockchain, Bitcoin und Kryptowährungen klar und einfach erklärt
Daily Snippet vom 17.06.2026 Die Schweiz hat die Initiative „Keine 10 Millionen Schweiz" abgelehnt. Rund 55 Prozent Nein Stimmen bei hoher Wahlbeteiligung. Viele sehen darin nur ein innenpolitisches Thema. Für mich ist es auch ein Signal für Anleger, Family Offices und Menschen, die die Schweiz als langfristigen Standort betrachten. Warum, liest du im heutigen Blog:
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Der US-Präsident feiert seinen 80. Geburtstag mit einem Irandeal und Käfigkämpfern. Die Schweiz stimmt mehrheitlich gegen einen Bevölkerungsdeckel. Und: Urteil im Prozess gegen Marius Borg Høiby. Das ist die Lage am Montagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe hier: USA und Iran einigen sich auf Friedensvereinbarung Die ganze Geschichte hier: Die Schweizer lehnen die Bevölkerungsgrenze ab – bestätigen aber, dass es ein Problem gibt Mehr Hintergründe: Ein Planschbecken für den »Bonusprins« +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Schweiz startet mit einer grossen Enttäuschung in die WM. Gegen Katar ist die Nati über weite Strecken das bessere Team, erspielt sich die klareren Torchancen und kontrolliert das Spiel. Doch ein Eigentor von Miro Muheim in der 94. Minute sorgt für einen bitteren Tiefschlag: Statt eines Pflichtsiegs steht zum Auftakt nur ein 1:1 gegen den vermeintlich schwächsten Gruppengegner. Wie konnte die Schweiz trotz ihrer Überlegenheit kein Tor aus dem Spiel heraus erzielen? Weshalb fehlte im Abschluss die Konsequenz? Tragen Führungsspieler wie Granit Xhaka und Manuel Akanji Verantwortung dafür, dass die Mannschaft ihre Dominanz nicht in einen Sieg ummünzen konnte? Oder waren es die Einwechselspieler, denen es an Disziplin und Ordnung fehlte? In der zweiten WM-Ausgabe der Dritten Halbzeit analysieren wir den Schweizer Fehlstart, die Rolle von Trainer Murat Yakin, die Folgen für den weiteren Turnierverlauf und die Stimmung im Stadion von San Diego. Ausserdem diskutieren wir, weshalb dieses 1:1 unangenehme Erinnerungen an frühere Rückschläge weckt – und warum der Druck bereits nach dem ersten Spiel deutlich gestiegen ist. In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Bundesrat Martin Pfister hat keine leichte Aufgabe: Er muss die Schweiz sicherer machen und die Verteidigungsfähigkeit stärken – in einem internationalen Umfeld, das Experten für hochexplosiv halten. Die «Rundschau» hat den Verteidigungsminister auf seiner «Mission» begleitet. Die internationalen Konflikte verschärfen die Bedrohungslage in Europa und in der Schweiz. Die Sicherheitslage der Schweiz hat sich gemäss dem Nachrichtendienst des Bundes in den letzten zwölf Monaten erheblich verschlechtert – etwa durch Cyberangriffe, Spionage und Desinformation. Sorgen machen dem Bundesrat mögliche Drohnenangriffe auf kritische Infrastrukturen. Verteidigungsminister Martin Pfister ist unter Druck. Die Schweizer Armee gilt als schlecht ausgerüstet gegen moderne Bedrohungen aus der Luft. Bundesrat und Parlament wollen aufrüsten. Doch die Finanzierung ist ungelöst. Alle mögen den Verteidigungsminister – kaum jemand will ihm aber Geld für seine Rüstungspläne geben. Martin Pfister ist gefordert. Wie will er die Schweiz schützen? Gion-Duri Vincenz hat Bundesrat Pfister eine Woche lang bei seinem Aufrüstungskampf begleitet – quer durch die Schweiz und bis nach Berlin.