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Tschechien ist Ehrengast der Frankfurter Buchmesse Anfang Oktober und wird ein „Meer der literarischen und kulturellen Vielfalt“ präsentieren. So kündigt es die Messe an und wir ahnen: Da ist mehr als nur Bier und Kafka. Höchste Zeit also, mal über die Grenze zu schauen und mehr zu erfahren von unserem Nachbarn. Welche literarischen Traditionen gibt es und was treibt die jungen Autoren um? Aber auch: Wie geht es den Tschechen wirtschaftlich und schauen sie zufrieden auf gut zwei Jahrzehnte Mitgliedschaft in der EU? Und dann ist da noch die Sache mit dem Kulturerbe der Braukunst - und damit wir sind doch wieder beim Bier. Darüber spricht Ulrich Sonnenschein mit Winfried Dimmel, der ein Buch über den Mythos des tschechischen Bieres geschrieben hat. Mehr über die aktuelle Literatur erfahren wir vom Autoren Jaroslav Rudiš, der in Berlin lebt und in der Kafka Band singt. Unsere Korrespondentin in Prag, Marianne Allweiss, teilt ihre aktuellen Beobachtungen mit uns, und der Journalist Christoph Scheffer erzählt, was Land und Leute aus seiner Sicht so liebenswert macht. Podcasttipp: Deutschlandfunk Hintergrund Tschechiens Wirtschaft - Emanzipation von Deutschland Lange Zeit galt Tschechien als die Werkbank Deutschlands, vor allem als Zulieferer für die Autoindustrie. Das hat sich gewandelt. Tschechische Firmen haben innovative Ideen und expandieren auch dorthin, wo man es früher nicht vermutet hätte https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:22f9fd2238b74367/
Bröckelnde Brücken, Rekord-Arbeitslosigkeit und eine Autoindustrie, die von China überrollt wird: Deutschlands Wirtschaft taumelt. Wie kaputt ist die größte Volkswirtschaft Europas wirklich? Wie viel Schuld hat die Politik daran? Und wie könnte der Aufschwung gelingen? Darüber sprechen wir mit Ökonom und Autor Maurice Höfgen.
Volkswagen embodies the profound challenges facing Germany's automotive industry: high costs, changing markets and increasingly fierce international competition are putting the iconic carmaker under pressure. Economics professor John De New explains why the crisis extends far beyond Volkswagen, what mistakes he believes have been made in recent years, and why innovation and long-term strategies are crucial to the future of the industry. - Volkswagen steht für die tiefgreifenden Herausforderungen der deutschen Autoindustrie: hohe Kosten, veränderte Märkte und ein zunehmend harter internationaler Wettbewerb setzen den Traditionskonzern unter Druck. Wirtschaftsprofessor John De New erklärt, warum die Krise weit über Volkswagen hinausgeht, welche Fehler aus seiner Sicht in den vergangenen Jahren gemacht wurden und warum Innovation und langfristige Strategien für die Zukunft der Branche entscheidend sind.
Christian Bollert hat detektor.fm vor 17,5 Jahren mitgegründet – aus einem Leipziger Kulturpodcast im Kinderzimmer ist ein Podcast-Label geworden, das unter anderem Antritt (den Fahrradpodcast), den Brand Eins Podcast und das Ostdeutschland-Projekt Dazwischen produziert. Im Gespräch geht's um Geschäftsmodelle, Host-Nähe als Erfolgsfaktor, den Blick von außen auf die Radbranche – und warum Podcast-Werbung dort noch viel Potenzial liegen lässt.Worum geht's?17,5 Jahre Podcast-Geschichte: Von vier Freund:innen mit Mikro im Kinderzimmer zum Label mit Radiosender, Auftragsproduktionen und eigenen Formaten – und warum sich der Fokus 2015/16 komplett gedreht hat (Radio wächst 2–4 %, Podcast teils 100–150 % pro Jahr).Das Geschäftsmodell: Ein Drittel Werbung, ein Drittel Auftragsproduktion (für Spiegel, SZ & Co.), ein Drittel "der Rest" – Events, freiwillige Zahlungen, Förderungen.Warum Nähe zur Redaktion zählt: Bollert glaubt an Hosts, die tief in der Recherche stecken – nicht an eingekaufte Reichweite. Sein Punkt: Creator-Podcasts mit gemietetem Gesicht sind oft nach ein bis drei Jahren durch, weil das Gesicht "ausgebrannt" ist.Dazwischen: Das neue Sachsen-Anhalt-Projekt mit dem Media Forward Fund. Bollerts These: Nach der Wiedervereinigung wurden die ostdeutschen Medienhäuser komplett von westdeutschen Verlagen übernommen – anders als 1945, als vor Ort neue Lizenzen vergeben wurden. Ergebnis bis heute: kaum eigenständiger Regionaljournalismus, viel "Ossi"-Klischee statt Differenzierung.Antritt bewusst breit statt nischig: Kein Rennrad-, MTB- oder Sport-Podcast, sondern alles rund ums Fahrrad – von Radwegrückbau in Berlin bis Eurobike-Politik. Reichweite: 40.000–70.000 Hörer:innen im Monat.Kein Erfolgsmuster erkennbar: Bollert sagt offen, dass sich Top-Folgen nicht planen lassen – eine Schutzblech-Folge kann floppen oder abräumen, ganz unabhängig vom Thema. Klickoptimierung sei "mindestens im Antritt gar nicht möglich."Die Radbranche von außen betrachtet: Corona-Boom → Überbestellung → Lieferkettenchaos (Suezkanal) → Kaufzurückhaltung durch Ukraine-Krieg und Energiepreise → aktuell starker Konsolidierungsdruck, sichtbar auch im Eurobike-Streit.Konservativ als Stärke und Schwäche: Die Branche übersteht Krisen laut Bollert stabiler, weil sie wenig Risiko eingeht – riskiert damit aber, Transformationen zu verschlafen. Sein Vergleich: die deutsche Autoindustrie und die E-Mobilität.Podcast-Werbung als First-Mover-Chance: Emotionale Bindung zur Stimme schlägt Reichweite – Studien zufolge hört der Großteil Werbung im Podcast einfach mit, statt zu skippen. Bei Antritt sieht Bollert eine Verschiebung weg von Rabattcodes hin zu reinem Markenaufbau (Beispiele: Versicherungen, Apple Watch).Was macht eine Rad-Story für Brand Eins interessant? Große Transformationen und Übergänge – Generationenwechsel, Kreislaufwirtschaft-Experimente, Vier- statt Sechstagewoche. Reine PR-Erfolgsmeldungen eher nicht.
Schneller als Usain Bolt, stärker als viele Fachkräfte: Sind Humanoide Roboter der Hoffnungsträger für den Industriestandort Deutschland?
Die deutsche Automobilindustrie steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Vor allem der Einbruch des China-Geschäfts setzt Volkswagen, BMW und Mercedes unter Druck. Chinesische und US-amerikanische Hersteller haben bei Elektroautos, Software, Batterien und Künstlicher Intelligenz die Nase vorn. Die Folge hierzulande sind Sparprogramme, Stellenabbau und drohende Werksschließungen. Von WDR 5.
China gilt als große Bedrohung für die deutsche Autoindustrie – doch ist das Bild wirklich so eindeutig? China-Expertin Beatrix Keim widerspricht einigen der gängigsten Erzählungen. Mit Luca Leicht und Gerd Stegmaier spricht sie über die wirtschaftlichen Probleme Chinas, Überkapazitäten und Preiskampf, den Mythos „China-Speed“, die Expansion chinesischer Hersteller und die Frage, ob VW, BMW und Mercedes in China tatsächlich schon verloren haben.
Von Klemens Patek. 300.000 Beschäftigte alleine in Deutschland: Geht es VW schlecht, zittert gefühlt das ganze Land mit. Wie heftig wird das Sparpaket von Konzernchef Blume? Land Niedersachsen und Betriebsräte haben ein Wort mitzureden. Und was droht Zuliefern in Österreich? Das erklärt Aloysius Widmann im Podcast.
Künstliche Intelligenz gilt als einer der wichtigsten Hebel für die Zukunft der Automobilindustrie. Doch wer glaubt, KI allein werde die Herausforderungen von Software-defined Vehicles, steigender Komplexität und immer kürzeren Entwicklungszyklen lösen, greift zu kurz. Denn bevor KI ihr volles Potenzial entfalten kann, müssen Unternehmen zunächst die Voraussetzungen dafür schaffen: digitale Prozesse, vernetzte Daten und eine konsequente Virtualisierung der Fahrzeugentwicklung. In der aktuellen Folge WAS MICH BEWEGT sprechen Pascal und Yannick mit Marco Lanfrit, Ansys, Part of Synopsys, und Hanno Wolff von Synopsys darüber, warum Simulation, digitale Zwillinge und Virtualisierung zur eigentlichen Grundlage der KI-Revolution im Automotive Engineering werden. Dabei steht ein zentrales Gedankenexperiment im Raum: Wie würde ein Automobilhersteller aussehen, der erst 2030 gegründet wird? Würde er überhaupt noch klassische Entwicklungsabteilungen in heutiger Größe benötigen? Welche Rolle spielen KI, virtuelle Absicherung und automatisierte Prozesse? Auf diese und weitere Fragen geben die beiden Experten in der aktuellen Folge Antworten. Alle Infos zum Folgenpartner Ansys, part of Synopsys: https://ansys.synopsys.com/ Mehr zu Marco Lanfrit und Hanno Wolff: Marco Lanfrit Business Development Executive - Automotive | Ansys, part of Synopsys https://www.linkedin.com/in/marco-lanfrit-02977635/ https://ansys.synopsys.com/ Marco ist seit mehr als 25 Jahren im Bereich Simulation tätig und hat sich dabei ganz der Automobilindustrie verschrieben. Heute ist er Business Development Executive Automotive bei Ansys, part of Synopsys. In dieser Rolle bringt er die Anforderungen der Kunden mit technologischen Möglichkeiten und geschäftlichen Zielen zusammen. So trägt er dazu bei, dass Simulationslösungen gezielt weiterentwickelt werden und den tatsächlichen Herausforderungen und Prioritäten der Automobilbranche gerecht werden. Hanno Wolff Executive Director, Automotive Product Management | Synopsys https://www.linkedin.com/in/hanno-wolff/ https://www.synopsys.com/ Hanno Wolff ist Executive Director Automotive Product Management bei Synopsys. Zuvor war er als Chief Architecture Officer für die MEB-Plattform des Volkswagen Konzerns verantwortlich. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Führungserfahrung in der Entwicklung von Fahrzeugsystemen und Embedded Software. Seine Expertise umfasst unter anderem Fahrerassistenzsysteme (ADAS), autonome Plattformen sowie die Integration von Hard- und Software. Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Yannick Tiedemann: www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers
Nach 5 Jahren Stillstand soll es jetzt endlich kommen: Österreich bekommt ein neues Klimagesetz. Dabei sind die Details aber noch ziemlich unklar, und sowohl Stimmen aus der Wirtschaft als auch von Klimaschützern sind kritisch. Was kann das geplante gesetz also, und was nicht?Darüber sprechen wir heute im Podcast mit Katharina Rogenhofer vom Kontext Institut für Klimafragen, herzlich willkommen im Podcast:Hitzesommer: knapp 400 Hitzetote im Juni und eine Milliarde Euro Dürreschaden als Auslöser für die EinigungGesetzesinhalt: Klimaneutralität 2040, Klimafahrplan bis 2027 und offene Fragen zu Verbindlichkeit, Sektorzielen und SanktionenKlimafreaks: warum die Industriellenvereinigung gegen ein Gesetz auftritt, das sie gar nicht betrifftVerkehr: Zukunft von Diesel und Benziner und warum minus 90 oder minus 100 Prozent kaum einen Unterschied machenStandortchance: grüner Stahl, Lehren aus VW und Northvolt und der Blick auf ChinaGeldquellen: ETS-Einnahmen, 5,7 Milliarden an klimaschädlichen Subventionen, Dieselprivileg und PendlerpauschaleCO2-Speicherung: CCS als letzte Reserve statt Ausrede, dazu die Kritik der Grünen am Entwurf
VW in der Krise: Der Konzern will 50.000 Stellen abbauen. "Langfristig ist die Lösung, mit einer ausgedünnten Palette günstiger zu werden", sagt Beatrix Keim, Center Automotive Research. Global sei der Konkurrent China nicht mehr ganz so weit im Vorteil. Von WDR 5.
Das Handelsdefizit zwischen China und Europa ist so hoch wie nie. Vor allem die deutsche Industrie leidet darunter. Doch eine Antwort der Regierung fehlt - aus einem peinlichen Grund.
Die EU plant, sich mit drei Ländern zusammenzutun. Die Maßnahmen könnten bereits ab Oktober greifen. Und: Diese fünf Aktien sind bei US-Hedgefonds beliebt und kommen nicht aus den USA.
Ola Källenius formulierte klarer als andere Autochefs seine Ziele: Bis 2039 sollte die gesamte Neuwagenflotte CO₂-frei sein, dazu luxuriöser als bisher. Doch der Plan geht nicht auf. Wie fällt die Bilanz des Mercedes-Chefs aus? Darüber informieren in diesem Podcast die manager-magazin-Redakteure Henning Hinze und Margret Hucko. Weiterführende Links: Der Maybe-Man aus Stuttgart: Wie Ola Källenius Mercedes zum Reparaturfall macht Autogipfel in Berlin: Mercedes-Chef will Klimaziele „ohne Verbrennerverbot erreichen“ Mercedes-Benz: Ein Funken Hoffnung für Ola Källenius Zum manager-magazin-Abo Newsletter manage:mobility Nie zuvor gab es so viel Bewegung im Geschäft mit der Mobilität. Welche Player und Geschäftsmodelle setzen sich durch? Wer avanciert zum Rolemodel, wer zur Luftnummer? Mit dem Mobility-Newsletter des manager magazins erhalten Sie jeden Donnerstag exklusive Recherchen unserer Redaktion und die wichtigsten News. Dazu spannende Personalien, Analysen und Interviews. Schnell und investigativ, früh morgens direkt in Ihr Postfach. Damit Sie früher und besser Bescheid wissen. Hier geht es zur Anmeldung! Host: Henning Hinze (Redakteur manager magazin)Gast: Margret Hucko (Redakteurin manager magazin)Schnitt, Mixing/Mastering: Felix KleinProduktion: Sven Bergmann+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die manager-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle Podcasts der manager Gruppe finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei manager+. Jetzt drei Monate für nur € 10,- mtl. lesen und 50% sparen manager-magazin.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die deutsche Autoindustrie steht erneut im Fokus der Kommentare. www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau
Cem Özdemir ist seit fast 100 Tagen Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Für politische Beobachter sind 100 Tage eine Wegmarke, um zu fragen: Was hat Grün-Schwarz bisher erreicht?
Die deutsche Autoindustrie schrumpft. Mit 690'000 Beschäftigten ist sie so klein wie nie seit 2005. Die Produktion in Deutschland ist zu teuer und der wichtige Markt China bricht ein. Laut Michael Koller, Leiter Automotive Swissmem, spüren das aber nicht alle Automobil-Zulieferer gleichermassen. SMI: -0.6%
Gold & Silber | Podcast für Investoren, Krisenvorsorger und Sammler | Kettner-Edelmetalle
Dr. Paul Brandenburg, Arzt und Publizist, spricht Klartext über das, was gerade in Deutschland passiert: Konten werden ohne Angabe von Gründen gesperrt, Immobilien neu bewertet und Krypto reguliert. Das System greift systematisch nach dem Vermögen der Bürger – und die Polizei hilft dabei.Brandenburg schildert seinen persönlichen Schockmoment: Sein Commerzbank-Konto wurde eingefroren – vermutlich nach einem Anruf des Zolls. Ohne Richter, ohne Staatsanwalt, ohne Aktennotiz. Einfach so.Dazu: Klingbeils Drohung gegen Rolex-Träger, AfD-Verbote in Niedersachsen, Massenentlassungen in der Autoindustrie und die große Frage – was kommt als nächstes?
Warum sprechen wir bei Reformen so oft darüber, was verloren gehen könnte? Wirtschaftspsychologin Prof. Dr. Miriam Landes zeigt im Gespräch mit Kapitalmarktstratege Carsten Roemheld am Beispiel der deutschen Autoindustrie, warum Wandel nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine emotionale Aufgabe ist. Im Podcast erklärt sie, warum drastische Warnungen Widerstand auslösen können. Weshalb Kapital neben Rendite vor allem Berechenbarkeit sucht. Und wie glaubwürdige Zukunftsbilder und kleine sichtbare Erfolge neue Dynamik und Zuversicht schaffen. Hören Sie hier Teil 1. Folgen Sie Carsten Roemheld auf LinkedIn. Disclaimer: Marketing-Information. Für die in der vorliegenden Aufzeichnung gemachten Aussagen ist der jeweils benannte Gesprächspartner verantwortlich. Der Inhalt spiegelt nicht zwangsläufig die Meinung von Fidelity International wider. Alle hier bereitgestellten Informationen dienen lediglich Informationszwecken sowie dem Zweck der Meinungsbildung. Eine Rechtsberatung findet nicht statt. Fidelity International übernimmt keine Gewähr für die Korrektheit, Aktualität, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Sichtweisen können sich jederzeit ohne Vorankündigung ändern. Fidelity International übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus der Verwendung dieser Informationen herrühren. Diese Aufzeichnung stellt keine Vermarktung, Angebot oder Aufforderung zur Inanspruchnahme der Investmentmanagement-Dienstleistungen von Fidelity dar und ist auch kein Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Investmentprodukten. Fidelity, Fidelity International, das Fidelity International Logo und das F-Symbol sind Markenzeichen von FIL Limited. Sollten im Text Unternehmen genannt werden, dienen diese nur der Illustration und sind nicht als Kaufs- oder Verkaufsempfehlung zu verstehen. Weitere Informationen finden Sie unter www.fidelity.deSee omnystudio.com/listener for privacy information.
Die Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan haben sich auf ein gemeinsames Verteidigungsabkommen geeinigt. Drei Länder, die keine gemeinsame Grenzen haben und andere Gegner. Trotzdem gibt es plausible Argumente für das Abkommen. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:14) Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei einigen sich auf Verteidigungsbündnis (04:19) Nachrichtenübersicht (08:43) Wegen der Hitze werden Kühe früher geschlachtet (12:58) Die tiefgreifende Krise der deutschen Autoindustrie (19:07) Präsidentenwechsel in Kolumbien ist auch ein Richtungswechsel (24:47) Proteste in Südkorea (31:19) Archäologische Grabung der Superlative in Lausanne
Mercedes-Benz gerät in den USA wegen seiner chinesischen Anteilseigner unter Druck. Ein neuer Gesetzentwurf sieht ein Verkaufsverbot für Autohersteller vor, an denen Investoren aus sogenannten „Foreign Adversary“-Staaten beteiligt sind. BAIC und der Geely-Gründer Li Shufu halten zusammen fast ein Fünftel an Mercedes - für einige US-Senatoren ist das offenbar zu viel.
Mercedes-Benz gerät in den USA wegen seiner chinesischen Anteilseigner unter Druck. Ein neuer Gesetzentwurf sieht ein Verkaufsverbot für Autohersteller vor, an denen Investoren aus sogenannten „Foreign Adversary“-Staaten beteiligt sind. BAIC und der Geely-Gründer Li Shufu halten zusammen fast ein Fünftel an Mercedes - für einige US-Senatoren ist das offenbar zu viel.
Wie verändern KI, Software und Daten die Automobilindustrie wirklich? Dr. Mario Winkelhaus von FORVIA HELLA spricht über diese Themen im Kontext multipler Transformationen. Dabei geht es auch um neue Geschäftsmodelle und die Frage, wie sich Industrieunternehmen im globalen Wettbewerb neu aufstellen müssen. ► LinkedIn von Mario: https://www.linkedin.com/in/dr-mario-winkelhaus-5033915a/?locale=en ► FORVIA HELLA: https://www.hella.com/de/ ► Startup von Mario: https://agent-consulting.com/ ► data:unplugged ○ Website: https://www.data-unplugged.de ○ YouTube: https://youtu.be/FhkLZqOuN7Q?si=De-H45lI2otOYDG8 ○ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/data-unplugged/ ○ Instagram: https://www.instagram.com/dataunplugged/ ► FESTIVAL 2027: haltet Euch den 13. & 14. April 2027 frei! Das größte Data & AI Festival Deutschlands kehrt zurück!
260803PC Die Grünen leben im Wolkenkukusheim? Von wegen!Mensch Mahler am 03.08.2026Die jüngste Urabstimmung der Grünen in Baden-Württemberg beschäftigte sich mit Palantir, der umstrittenen Analyse-Software des US-Investors und Demokratieverächters Peter Thiel. Ich habe natürlich zugestimmt, Palantir durch eine nationale Software zu ersetzen. Es geht um polizeiliche Überwachung. Der Aufschrei war groß. Wieder mal die weltfremden Grünen, die keine Alternative zur Ami-Software haben. Jetzt müssen die, die Grünen mit hämischen Kommentaren verachten, mal kurz die Luft anhalten. Denn unser Ministerpräsident heiß Cem Özdemir. Er hat den Rüstungskonzern Hensoldt in Oberkochen besucht. Und interessante Neuigkeiten in Sachen Überwachungssoftware mitgebracht. Die Kernbotschaft: „Wir stellen uns als nationales Palantir auf!“ Hensoldt sieht sich in der Lage, zusammen mit Partnern – etwa der Digital-Sparte der Schwarz-Gruppe, bekannt als Discounter Lidl und IBM – der Landesregierung eine Alternative zur Polizeisoftware Gotham – ganz ohne die Ami-Marktführer Palantir – zu liefern. Und wieder kläffen die Wadenbeißer, die sich auf die Wirtschaftsgrünen im Südwesten eingeschossen haben: IBM? Das doch auch ein Ami-Konzern! Aber die Beteiligung von IBM Deutschland mit Sitz in Ehningen bei Stuttgart bedeutet keine Einschränkung der nationalen oder europäischen Souveränität. Ein wichtiger Schritt, um sich von der Bevormundung US-Amerikas abzukoppeln. Wir können das auch!Die Grünen – zugegeben in ihrer Anfangszeit eine pazifistische Partei – hat die Zeichen der Zeit längst erkannt. So lange die Welt so gefährlich sei wie heute, „müssen wir in der Lage sein, uns zu schützen“, so Özdemir in Oberkochen. Bei den Grünen sieht er hierfür keinen Nachholbedarf. Er habe schon vor den Gaslieferungen aus Russland gewarnt, als SPD und CDU noch auf die Nord-Stream-Leitungen setzten. Der vielgescholtene und verspottete – in meinen Augen völlig verkannte – Robert Habeck hatte schon vor der russischen Vollinvasion in der Ukraine Waffenlieferungen für das überfallene Land gefordert; selbst die CDU war damals noch dagegen.Die verstärkten Investitionen in die Rüstungsindustrie können die Autoindustrie nicht ersetzen. Hat auch keiner gesagt. Aber immerhin beschäftigen Rüstungskonzerne wie Airbus und Hensoldt, Mittelständler und Startups in der Branche allein in Baden-Württemberg 42.000 Menschen. Trumpf in Ditzingen, Zeiss und Hensoldt in Oberkochen bilden eine Troika, die für die Weltwirtschaft Einzigartiges leistet. In Oberkochen werden die entscheidenden Komponenten für die Lithografie-Maschinen hergestellt, mit denen das niederländische Unternehmen ASML die Halbleiterindustrie der Welt versorgt. Alle bedeutenden Halbleiter-Hersteller der Welt – Intel in den USA, Samsung in Südkorea und TSMC in Taiwan – sind angewiesen auf diese Großgeräte, deren Geheimnis in der Winzigkeit ihrer inneren Strukturen liegt. Komplexeste Halbleiter in der Größe eines Daumennagels. Das kann weltweit nur Baden-Württemberg. Und wer regiert im Ländle seit 15 Jahren? Die Wirtschaftsgrünen, die allen anderen Parteien in dieser Frage haushoch überlegen sind. Von wegen rückwärtsgewandt. Die Spötter des Veggie – Days sollten einmal ganz still sein und schauen, was die von ihnen bevorzugten Parteien in Richtung Zukunftstechnologie auf den Weg gebracht haben. Ich höre eine lange und absolute Stille. Doch nein – da krakelt noch einer. Ein Vertreter der alternativen Fakten. Klappe halten, sechs, setzen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Lange Zeit galt Tschechien als die Werkbank Deutschlands, vor allem als Zulieferer für die Autoindustrie. Das hat sich gewandelt. Tschechische Firmen haben innovative Ideen und expandieren auch dorthin, wo man es früher nicht vermutet hätte. Kirchgeßner, Kilian www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Themen u.a.: Demokratie wird auch dadurch gefördert, wenn wir mehr Freundschaften schließen, meint unser Gesprächspartner Wendelin Haag vom Bundesjugendring. Und: Was passiert, wenn die Autobranche nicht mehr den Ton angibt? Von WDR 5.
Werbung in eigener Sache: Du hast genug von all den Videos zur Mobilitätstransformation in Paris, Kopenhagen, Utrecht? Du willst ins Handeln kommen und vor deiner Haustür gerechte Mobilität erschaffen? Dann komm´ mit meiner zweiten Delegationsreise nach Graubünden! 2,5 Tage geballtes Learn&Travel, Austausch mit Expert*innen vor Ort, Export von Ideen nach Deutschland. Die Plätze sind limitiert, um einen guten Austausch zu garantieren. https://katja-diehl.de/die-naechste-delegationsreise-ist-buchbar-diesmal-gehts-nach-graubuenden/ Für diese Folge habe ich drei Gäste eingeladen, die auf sehr unterschiedliche Weise mit Volkswagen verbunden sind: Corinna Budras, Wirtschaftskorrespondentin der FAZ in Berlin, ihren Kollegen Christian aus Hamburg, der bei der FAZ für die Berichterstattung über den Volkswagen-Konzern verantwortlich ist, und Thorsten Donnermeier, der seit 42 Jahren im VW-Werk Kassel-Baunatal arbeitet. Mit Thorsten und zwei weiteren Autor*innen, Tobi und Kiki, habe ich vor einiger Zeit gemeinsam ein Buch über die Transformation von Volkswagen und der Autoindustrie geschrieben. Werbung: Die Erkenntnisse der Bosch Unfallforschung sind eindeutig: Wenn alle Ebikes mit ABS ausgestattet wären, könnten jährlich bis zu 29 % aller Pedelec-Unfälle abgemildert oder verhindert werden. Bosch eBike ABS Bremst dein Bike, nicht deinen Flow. Mehr Infos unter bosch-ebike.com/abs Wir treffen uns zu einem Zeitpunkt, an dem erneut angekündigt wurde, dass 100.000 Stellen bei Volkswagen gestrichen werden sollen. Corinna und Christian erzählen zunächst, wie sie sich dem Thema in ihrer sechsteiligen FAZ-Serie „Die VW Story" genähert haben: von der Gründung in der NS-Zeit über die identitätsstiftenden Jahre des Wirtschaftswunders bis zu den Skandalen und dem Blick nach China. Thorsten ordnet das aus der Beschäftigtenperspektive ein und erinnert an einen Punkt, der in vielen Debatten fehlt: dass Volkswagen 1933 mit enteignetem Gewerkschaftsvermögen aufgebaut wurde. Von dort aus geht es in die Gegenwart: die massive Existenzangst in der Belegschaft, immer neue Sparprogramme, sinkende Löhne trotz steigender Anforderungen. Thorsten rechnet vor, dass ein Nettolohn von rund 2.600 Euro in der mittleren Entgeltgruppe branchenweit schon als gut gilt – „das sind die reichen VW-Arbeiter", sagt er, „mit 2.600 Euro ist man nicht reich." Wir sprechen über den Abgasskandal und wie unterschiedlich er in Deutschland und den USA aufgearbeitet wurde, über die Kluft zwischen Managementgehältern im Millionenbereich und dem, was am Band verdient wird, und darüber, wie sehr Sparprogramme wie „Speed" das Verhältnis zwischen Konzern und Belegschaft geprägt haben. Im Zentrum des Gesprächs steht dann die vielleicht schwierigste Frage: Soll, muss, darf ein Autokonzern zum Rüstungsbetrieb werden? Am Beispiel des Standorts Osnabrück – ausgerechnet der Stadt, in der einst der Dreißigjährige Krieg beendet wurde – diskutieren wir die ethischen Widersprüche dieser Entwicklung. Thorsten bringt es auf den Punkt: Wäre die Beschäftigung sicher und der Tarif gut, würde niemand freiwillig in die Rüstungsproduktion wollen. Er zitiert dazu Charlie Chaplins Rede aus „Der große Diktator": „Ihr habt die Macht, Bomben zu bauen oder Glück zu spenden." Nur die Beschäftigten selbst, sagt er, hätten am Ende die Macht, es mit den eigenen Händen zu tun oder zu lassen – „wir sind die beherrschte Klasse, wir dürfen nicht mal entscheiden, ob wir einen Panzer oder etwas anderes bauen wollen." Wir sprechen auch über Alternativen jenseits von Rüstung und reiner Kostenlogik: über Mobilitätsprojekte wie MOIA, über Mobilitätsarmut in Deutschland und darüber, was es bedeutet, wenn ein Konzern, der Generationen von Menschen mobil gemacht hat, plötzlich vor allem kalt und kapitalistisch wirkt. Gegen Ende ziehen wir den Bogen zu Solidaritätsbewegungen bei Mercedes, die Thorsten Hoffnung machen, und zur Frage, wer eigentlich entscheidet, was produziert wird - und wer am Ende die Konsequenzen trägt.
Ökonom Sander Tordoir warnt vor einem „China-Schock 2.0“: Chinas massive Subventionen, Überkapazitäten und Exportoffensive setzen zentrale deutsche Branchen wie Autoindustrie, Maschinenbau und Chemie zunehmend unter Druck. Im Gespräch mit Paul Ronzheimer erklärt er, warum Deutschland diesmal im Zentrum des wirtschaftlichen Schocks steht, Hunderttausende Industriearbeitsplätze gefährdet sein könnten – und warum Friedrich Merz und Europa aus seiner Sicht jetzt handeln müssen.
"Deutschland ist digital noch im Neandertal", so lautet das Urteil von China-Kenner Jörg Wuttke, der über drei Jahrzehnte in Peking lebte und dort unter anderem die Deutsche und Europäische Handelskammer gründete. Für die Autoindustrie sieht er dunkle Zeiten bevorstehen, denn zwischen den USA und China sieht er einen Machtkampf anrollen, der Europa unvorbereitet aufreiben könnte.
Durch die Krise der Autohersteller leiden auch die Zulieferer. Die goldenen Zeiten der Branche kommen nicht zurück, sagen Experten. Gibt es trotzdem Wege aus der Krise?
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Die Disruption in der Autoindustrie ist gravierend und die Folgen für europäische Anbieter sind entsprechend hart. In Europas Antriebsstrang-Produktion sind bis zum Jahr 2040 rund 726.000 der aktuell 1,6 Millionen Arbeitsplätze bedroht – ein Minus von 45 Prozent. Zu diesem dramatischen Ergebnis kommt die am 16. Juli 2026 vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO veröffentlichte Studie „ELAB 2040 – Wertschöpfung und Beschäftigung in der Automobilindustrie“. Diese Entwicklung darf allerdings nicht überraschen, denn sie ist seit Jahren absehbar gewesen. Und es ist nicht (allein) das Verbrenner-Aus, das die Industrie erschlägt. Es ist die Frage, wo die neue Wertschöpfung entsteht – und ob Deutschland dabei überhaupt noch eine Rolle spielt. Bereits im März 2022 sprach Daniel Stelter in Folge 128 mit Henning Rennert, Partner bei strategy&, der globalen Strategieberatung von PwC, über den Strukturwandel in der deutschen Automobilindustrie. Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceStudie ELAB 2040 – Wertschöpfung und Beschäftigung in der Automobilindustrie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO: https://tinyurl.com/3baw3rnc Beitrag IG Metall warnt vor Panikmache und nimmt Teile der Industrie in die Pflicht der IGM Bayern: https://tinyurl.com/e372m674 Presseinformation „Automobilstandort Deutschland immer stärker unter Druck“ (März 2026) der Unternehmensberatung EY: https://tinyurl.com/y9t8p5fv beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Guten Morgen! Wir bleiben zunächst mit unseren Themen in Deutschland: Es geht um den Schutz von Kindern gegen sexuellen Missbrauch und um das Sicherheitsgefühl auf deutschen Bahnhöfen. Nachdem letzte Woche in Baden-Württemberg ein Bahn-Sicherheitsmitarbeiter von einem alkoholisierten Fahrgast geschlagen wurde, möchte die Deutsche Bahn bis Herbst an allen deutschen Bahnhöfen ein Alkoholverbot umsetzen. Dieses gilt bereits vereinzelt, so seit 2024 am Hamburger Bahnhof. Mit Erfolg. Die Zahl der Konflikte ging spürbar zurück. Auch der Reinigungsaufwand minimierte sich. Die Gewerkschaft der Polizei spricht jedoch von einem Problem in der Umsetzbarkeit. Das Bundeslagebild „Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen“ des Bundeskriminalamts, welches gestern in Berlin vorgelegt wurde, spricht eine deutliche Sprache: In den vergangenen fünf Jahren sind die registrierten Fälle sexuellen Kindesmissbrauchs deutlich gestiegen. Dabei dürfte dies, laut Bericht, nur die Spitze des Eisberges sein.
Die Autobranche ist unter Druck, das liegt an der deutlich gesunkenen Nachfrage und der rasanten Entwicklung der Konkurrenz aus China. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Die europäische Autoindustrie steckt in der Krise: schwache Absatzzahlen, Überkapazitäten, Stellenabbau und Rückstände bei Software und Batterien. Doch für Beatrix Keim, Direktorin am deutschen Center Automotive Research, ist die Lage zwar ernst, die Aussichten aber sind durchwegs positiv.Im Gespräch erklärt sie, warum sie die aktuellen Schlagzeilen über Massenentlassungen für Panikmache hält, was europäische Hersteller von China lernen können und weshalb nicht nur Tempo, sondern auch Qualität und Sicherheit über die Zukunft entscheiden. Ihr Befund: Europa hat die strategische Industriepolitik Chinas zu lange unterschätzt – und muss jetzt schneller, klüger und entschlossener handeln, ohne seine eigenen Stärken preiszugeben. Außerdem erklärt sie, warum sie es nicht notwendig hat, mit einem Konzernboss in den Lift zu steigen. Unser Gast in dieser Folge: Beatrix Keim ist Direktorin des CAR Center Automotive Research in Duisburg und seit 2025 Inhaberin einer Beratung für die Bereiche Automotive in China. Davor war sie in unterschiedlichen Positionen bei Automobilherstellern, Beratungen und Dienstleistern im Management tätig. Sie hat in China, Deutschland und Großbritannien gearbeitet und lebt heute in der Nähe von Aschaffenburg.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Fries, Stefan www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Alexander Mankowsky hat über viele Jahre als Zukunftsforscher bei Mercedes an Ideen für das Auto von morgen gearbeitet. Im Moove Podcast zieht er Bilanz: über den Mercedes F 015, verpasste Chancen beim Elektroauto, die umstrittene Luxusstrategie, Softwareprobleme und eine deutsche Autoindustrie, die aus seiner Sicht ihre Orientierung verloren hat. Außerdem erklärt er, warum Entwicklungsmacht nach China wandert – und weshalb das Auto der Zukunft eher ein Roboter auf Rädern sein könnte.
Die „Zeitenwende“ ist auch für die angeschlagene Autoindustrie wichtig: Sie leidet unter einer schlechten Auftragslage und will daher mit der Rüstungsbranche ins Geschäft kommen. Auch Zuliefererfirmen erhoffen sich Kooperationen. Morgenthaler, Ronja www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Bekanntlich schläft die Konkurrenz nicht und Wettbewerb ist für die deutsche Wirtschaft eigentlich auch nichts Neues. In vielen Branchen ist der Wettbewerbsdruck aber inzwischen enorm. Besonders deutlich spürt das der Volkswagen-Konzern. Am 9. Juli 2026 hat der VW-Aufsichtsrat über das größte Sparprogramm der Firmengeschichte beraten. Bis zu 100.000 Stellen weltweit sollen wegfallen, vier deutsche Werke stehen vor der Schließung: Emden und Zwickau bis 2031, Hannover 2032, das Audi-Werk Neckarsulm 2034. Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), prognostiziert: „VW wird wahrscheinlich von einem chinesischen Autohersteller aufgekauft – etwa von BYD.“ Die Frage, die bleibt: Warum sollten sie das tun, und sich die Probleme einkaufen, wenn sie mit modernen Werken und Produkten den Markt aufrollen?Fast genau vor zwei Jahren, im Juni 2024, war Prof. Dr. Dirk Dohse vom IfW Kiel bei Daniel Stelter zu Gast. Anlass damals: Die EU-Kommission hatte gerade Ausgleichszölle auf chinesische Elektroautos beschlossen. Dohses Diagnose war klar – die Zölle sind nicht unbegründet, aber sie werden die hiesige Autoindustrie nicht retten. Wir müssten uns an die eigene Nase fassen. Mittlerweile ist die Prognose eingetreten. Die Chinesen sind trotzdem gekommen. Volkswagen schließt Werke. Und die deutsche Politik steht ohne Antwort da. Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.Hörerservicebto-Episode #248 Keine Rettung (23. Juni 2024) mit Prof. Dr. Dirk Dohse vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel: https://tinyurl.com/3mub4bnj Beitrag Foulspiel? Zu Höhe und Umfang der Industriesubventionen in China (2024) im Policy Brief des IfW: https://tinyurl.com/3hvjm66w Analyse Ain't No Duty High Enough — EU-Zölle auf chinesische E-Autos (2024) des Forschungsunternehmens Rhodium Group: https://tinyurl.com/5a7ppe4k Beitrag How did China come to dominate electric cars? (Februar 2023) in MIT Technology Review: https://tinyurl.com/2k7hk3sz beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Herbert Diess spricht im Moove Podcast über China, VW, Infineon und die Probleme er Elektromobilität. Der Ex-VW-Chef erklärt, warum Deutschland beim E-Auto ein neues Ökosystem braucht, weshalb Vehicle-to-Grid ein Schlüssel für günstigeren Strom sein könnte – und warum er den Eindruck hat, dass die Energiepolitik bremst.
Autoindustrie: Jedes dritte Werk wackelt +++ NATO-Gipfel Ankara: Trump macht Druck, NATO rüstet auf +++ Piëchs alte Warnung wird Wirklichkeit: Jedes dritte Werk wackelt +++ Klimaregel oder Versorgungskrise? Berlin zerlegt sich in Brüssel +++ Ölpreis runter, Nachfrage schwach: Entlastung mit Warnsignal +++ die Erfurter Bilanz: Blockaden, Angriffe, Landfriedensbruch +++ Gerichtsurteil in Paris mit Sprengkraft für Präsidentschaftswahlen in Frankreich 2027 +++ Habecks Anschlussverwendung +++ Die Zinsuhr tickt: 154.000 Euro pro Minute +++ TE Energiewendewetter +++ Dieser Wecker wird unterstützt von den Wertmetall-Experten der BB Wertmetall. Alle Fakten zur steuerfreien Anlage in Silbergranulat, sicher verwahrt im Schweizer Zollfreilager, finden Sie auf: www.s-deposito.swiss ☎️ Sie telefonieren lieber? Dann erreichen Sie die BB Wertmetall-Experten unter 0341 99 17 000.
Die Volkswagen AG will 100.000 Stellen streichen. Und Großeigentümer sind ausgerechnet die so autovernarrten wie überforderten Familien Porsche und Piëch. Über die Gefahren dieser Konstellation sprechen in diesem Podcast Host Henning Hinze und Michael Freitag, stellvertretender Chefredakteur des manager magazins. Weiterführende Links: Eskalation bei VW und Audi: Volkswagen will bis zu 100.000 Stellen streichen Nervös und überfordert: Wie die Porsche-Familie zum Risiko für Volkswagen wird Interne Umfrage: Volkswagen-Bosse halten den Konzern für existenzgefährdet Podcast „manager magazin INSIDE“: Wer macht das Robotaxi-Rennen in Europa? Podcast „manager magazin INSIDE“: Start-ups, Betongold, Döner – die zweite Karriere der Fußball-Weltmeister von 2014 Zum manager-magazin-Abo Newsletter manage:mobility Nie zuvor gab es so viel Bewegung im Geschäft mit der Mobilität. Welche Player und Geschäftsmodelle setzen sich durch? Wer avanciert zum Rolemodel, wer zur Luftnummer? Mit dem Mobility-Newsletter des manager magazins erhalten Sie jeden Donnerstag exklusive Recherchen unserer Redaktion und die wichtigsten News. Dazu spannende Personalien, Analysen und Interviews. Schnell und investigativ, früh morgens direkt in Ihr Postfach. Damit Sie früher und besser Bescheid wissen. Hier geht es zur Anmeldung! Host: Henning Hinze (Redakteur manager magazin)Gast: Michael Freitag (Stellvertretender Chefredakteur manager magazin)Schnitt, Mixing/Mastering: Felix KleinProduktion: Nele Geiger, Sven Bergmann+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die manager-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle Podcasts der manager Gruppe finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei manager+. Jetzt drei Monate für nur € 10,- mtl. lesen und 50% sparen manager-magazin.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Es is eine Hiobsbotschaft für alle Beschäftigten der Volkswagen AG und für den europäischen Wirtschaftsstandort. Weltweit will VW offenbar rund 100.000 Jobs abbauen. So zumindest mehrere Medienberichte. Fakt ist, dass Volkswagen vor extrem großen Umstrukturierungen steht. Überproduktion, sinkende Absatzmärkte und die Konkurrenz aus China, die den deutschen in Sachen E-Mobilität einfach davonzieht. Namhafte Wirtschaftsexperten warnen bereits davor, dass große chinesische Unternehmen wie BYD irgendwann VW kaufen könnten. Was da dahinter stecken könnte und wie dramatisch die Situation wirklich ist, besprechen wir mit Ferdinand Dudenhöffer, Automarktexperte aus Deutschland.
Die deutsche Autoindustrie kämpft mit Werksschließungen, Stellenabbau und wachsender Konkurrenz aus China. Volkswagen, Mercedes und BMW stehen unter enormem Druck - während chinesische Hersteller immer schneller aufholen und teilweise bereits vorbeiziehen.
Autobauer VW will offenbar weltweit bis zu 100.000 Stellen streichen. Was bedeutet das für die deutsche Autoindustrie? Diskussion mit Moderator Michael Imhof und Martin Gornig vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Von WDR 5.
Volkswagen, BMW, Mercedes: Die Krise der deutschen Autoindustrie ist kein Betriebsunfall mehr. Sie ist das Ergebnis politischer Illusionen, explodierender Standortkosten und einer Elektromobilität, die der Markt so nicht trägt. VW soll Werke, Marken und zehntausende Stellen auf den Prüfstand stellen. Ausgerechnet die E-Auto-Vorzeigewerke werden zum Symbol einer gescheiterten Industriepolitik. BMW galt lange als der stabilere Autobauer. Jetzt kommt die Gewinnwarnung – und wieder zeigt sich: China schwächelt, Europa ist teuer, Deutschland wird zum Risiko. Mercedes diskutiert längere Arbeitszeiten, verschiebt Sonderzahlungen und baut Kapazitäten im Ausland aus. Das einstige Autoland Deutschland verliert Stück für Stück seine industrielle Basis. Doch der Gegner der deutschen Autobauer sitzt nicht nur in Peking, sondern auch in Berlin und Brüssel. Der Green Deal zerstört das Industrieland gründlich.
Die Batterie ist eine Schlüsselkomponente des Elektrofahrzeugs. Deutschland braucht eine integrierte Zell- und Batteriesystemproduktion. Diese zwei Sätze stammen aus dem Jahr 2010, sie stehen im ersten Zwischenbericht der Nationalen Plattform Elektromobilität, die von der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ins Leben gerufen wurde. Die Erkenntnis ist also nicht neu. Doch mittlerweile ist der Weltmarkt für Batteriezellen fest in chinesischer Hand. In Deutschland scheiterten die meisten Versuche, eine Produktion aufzubauen. Spektakulär war das Aus für Northvolt im vergangenen Jahr, trotz hoher dreistelliger Millionenförderung. Zwar gibt es in Thüringen eine Fabrik, die Akkus in hohen Stückzahlen produziert. Sie gehört allerdings CATL, einem chinesischen Hersteller, der allein rund 40 Prozent des Weltmarkts bedient. Alle Hoffnung ruht nun auf einem Projekt der Volkswagen-Tochtergesellschaft PowerCo in Salzgitter. Wie es so weit kommen konnte, und warum wir die Hoffnung auf eine von China unabhängige Industrie trotzdem nicht aufgeben sollten, diskutieren wir in dieser Folge des Podcasts Digitalwirtschaft mit Professor Martin Winter. In der Autoindustrie wird der Elektrochemiker auch als „Batteriepapst“ bezeichnet, er forscht seit 30 Jahren an Akkus und war vom ersten Tag an Mitglied der Nationalen Plattform. Hauptberuflich ist er Wissenschaftlicher Direktor des MEET, des Batterieforschungszentrums der Universität Münster, das er selbst aufgebaut hat. Die Ursache für den Status quo sieht Winter zu wesentlichen Teilen im Beharrungsvermögen der deutschen Industrie sowie in der Illusion, man könne dauerhaft auf einen fairen Welthandel setzen. „Das haben wir selber zu verantworten“, sagt Winter. Eine profitable Produktion von Batterien setze voraus, dass man hohe Stückzahlen mit geringen Fehlerquoten erreicht. Dies aber sei nur mit entsprechender Erfahrung möglich. Deshalb rät Winter dazu, mit der Produktion so rasch wie möglich anzufangen. „Die Chancen sind da“, man müsse dafür jedoch das System so umbauen, dass weniger Verluste in Bürokratie und Regularien auftreten.
Zur Preisverleihung für die Sieger von Best Cars, der großen Leserwahl von auto motor und sport, kamen die Chefs der deutschen Hersteller. Birgit Priemer befragte Sie alle gemeinsam live on stage zu den Herausforderungen der Branche, dem Standort Deutschland und ob sie wirklich fest zur Elektromobilität als Zukunftsantrieb stehen – kurz: Zur Lage der Autonation. Patrick Lang und Gerd Stegmaier lassen ihre Aussagen Revue passieren und kommentieren sie.
Paul Ronzheimer spricht mit DIW-Präsident und Ökonom Marcel Fratzscher über Deutschlands wirtschaftliche Zukunft, die Krise der Autoindustrie, Migration, Bürgergeld, Energiekosten, Rentenreformen und die Frage, warum die Stimmung im Land seiner Ansicht nach deutlich schlechter ist als die tatsächliche Lage. Außerdem erklärt Fratzscher, warum Deutschland mehr Risiko wagen müsse – und weshalb er ein Renteneintrittsalter von 70 Jahren für unausweichlich hält.
Manch sinnvolle Debatte braucht eine Provokation, um in Gang zu kommen. Timotheus Höttges und Karsten Wildberger könnten gestern eine begonnen haben. Es geht um Milliarden.
Die deutsche Autoindustrie steht vor einem historischen Umbruch. VW, BMW und Mercedes haben in China über Jahrzehnte Milliarden verdient - doch nun drehen chinesische Hersteller den Spieß um. Mit günstigen E-Autos, eigener Batterietechnologie und enormer Geschwindigkeit greifen sie die deutschen Konzerne frontal an.
Vor dem Hintergrund der kriselnden deutschen Autoindustrie gibt es Überlegungen, chinesische Autobauer ihre Fahrzeuge in nicht ausgelasteten Volkswagen-Werken in Niedersachsen und Sachsen produzieren zu lassen. Die NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG hält fest: www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau