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Die EU-Chatkontrolle durchsucht unsere digitale Kommunikation!Private Nachrichten, geschäftliche E-Mails und sensible Daten in der Cloud: Digitale Kommunikation kann automatisiert nach verdächtigen Inhalten durchsucht werden – ohne konkreten Anfangsverdacht gegen den einzelnen Nutzer und ohne vorherige richterliche Anordnung.Anfang Juli 2026 hat das Europäische Parlament den Weg für die Fortsetzung der sogenannten Chatkontrolle freigemacht. Besonders brisant: Bei der entscheidenden Abstimmung am 9. Juli 2026 stimmten 314 Abgeordnete gegen die Regelung und nur 276 dafür. Dennoch scheiterte die Ablehnung, weil dafür die absolute Mehrheit von 361 Stimmen erforderlich gewesen wäre.Wie kann eine Mehrheit Nein sagen und trotzdem verlieren?In dieser Sonderfolge von „Einfach Recht“ verlässt Rechtsanwalt Sandro Wulf bewusst das klassische Arbeitsrecht. Er spricht über ein Verfahren, das grundlegende Fragen zu Demokratie, Rechtsstaat und digitaler Vertraulichkeit aufwirft.Im Mittelpunkt stehen insbesondere folgende Fragen:Welche Mails, Chats und digitalen Inhalte können automatisiert kontrolliert werden?Weshalb ist dafür kein konkreter Verdacht gegen den einzelnen Nutzer erforderlich?Was geschieht, wenn ein Algorithmus vermeintlich verdächtige Inhalte erkennt?Wie zuverlässig sind solche automatisierten Systeme?Warum können auch unbescholtene Bürger und Unternehmen von Fehlmeldungen betroffen sein?Was bedeutet die Chatkontrolle für geschäftliche Kommunikation, Personalunterlagen und Berufsgeheimnisse?Wie konnte die Regelung trotz einer Mehrheit der abgegebenen Gegenstimmen das Parlament passieren?Welche Bedeutung hat dieses Verfahren für das Vertrauen in die europäischen Institutionen?Der Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt ist ein zwingendes gesellschaftliches Ziel. Aber rechtfertigt dieses Ziel, die digitale Kommunikation von Millionen Menschen ohne individuellen Anlass automatisiert durchsuchen zu lassen?Für Unternehmen stellt sich zusätzlich die Frage, wie vertraulich geschäftliche E-Mails, Personalinformationen, Gesundheitsdaten und andere sensible Dokumente tatsächlich noch sind, wenn sie über große Kommunikations- und Cloudplattformen verarbeitet werden. Besonders betroffen sind Berufsgeheimnisträger wie Rechtsanwälte, Ärzte und Steuerberater, aber auch Arbeitgeber, Geschäftsführer und Personalabteilungen.Sandro Wulf ordnet die Entwicklung juristisch, unternehmerisch und aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen mit staatlicher Überwachung in der DDR ein. Seine zentrale These: Eine technische Überwachungsstruktur bleibt nicht zwangsläufig auf den Zweck beschränkt, für den sie ursprünglich geschaffen wurde. Deshalb müssen wir frühzeitig darüber sprechen, welche Grenzen ein demokratischer Rechtsstaat auch bei einem legitimen und wichtigen Ziel einhalten muss.Rechtsanwälte Wulf & Collegen Ihre Kanzlei für Arbeitsrecht in Magdeburg und Stendal
Der Tag in 2 Minuten – vom 17.07.
In dieser Folge beleuchten wir eines der bewegendsten und wichtigsten Kapitel der Zeitgeschichte: Das Schicksal von Wilhelm Brasse, dem Fotografen von Auschwitz. Als polnischer Soldat und gelernter Porträtfotograf weigerte er sich nach dem deutschen Überfall auf Polen, ein Dokument zu unterschreiben, das ihn zum Deutschen gemacht hätte, und wurde als Häftling mit der Nummer 3444 in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt. Seine Deutschkenntnisse und sein fotografisches Talent retteten ihm dort das Leben: Er wurde gezwungen, für den Lagererkennungsdienst in Block 26 zu arbeiten. In jeweils nur drei Minuten pro Person fertigte er mehr als 50.000 Häftlingsfotos an und hielt dabei die nackte Angst, das Leid und die Würde der zum Tode Verurteilten fest – darunter das unvergessliche Gesicht der 14-jährigen Czeslawa Kwoka. Brasse wurde unfreiwillig zum Zeugen des unvorstellbaren sadistischen Systems und musste sogar die grausamen Menschenexperimente von SS-Lagerarzt Josef Mengele fotografisch dokumentieren. Doch kurz vor der Befreiung durch die Rote Armee wagte er den stillen, lebensgefährlichen Protest: Er widersetzte sich dem SS-Befehl, alle Aufnahmen zu vernichten, löschte die brennenden Negative und rettete rund 38.000 Bilder für die Nachwelt. Erfahre in dieser Episode, wie diese Dokumente den Opfern des Holocaust bis heute ein Gesicht geben und warum Wilhelm Brasse nach dem Krieg aus tiefem traumatischem Schmerz nie wieder durch einen Kamerasucher blicken konnte. Ein tief berührendes Porträt über den schmalen Grat des Überlebens im Zentrum des Grauens und die bleibende Verpflichtung des Erinnerns.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Jan Mahn sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Staatliche Macht: So gefährden IFG-Reform und Chatkontrolle unsere Demokratie. Das EU-Parlament hat kurz vor der Sommerpause im Eilverfahren für die Verlängerung der umstrittenen Ausnahmeregelung zum anlasslosen Scannen von Chats gestimmt – und das trotz einer Mehrheit der Gegenstimmen. Damit können die großen US-Tech-Konzerne weiterhin millionenfach und automatisiert private digitale Postfächer durchleuchten. Und in Deutschland sorgt eine Reform des Informationsfreiheitsgesetzes für einen Einschnitt in die Pressefreiheit, da künftig nur noch natürliche Personen bei „berechtigtem Interesse“ Akteneinsicht bekommen. Redaktionen, Verlage und NGOs wären als juristische Personen nicht mehr antragsberechtigt. Die Chatkontrolle betrifft unsere privaten Nachrichten, die IFG-Reform den Zugang zu staatlichen Informationen – zusammen werfen sie aber dieselbe Frage auf: Verschiebt sich das Machtverhältnis zwischen Staat und Bürger? - Rolle rückwärts: Das bedeutet das Gebäudemodernisierungsgesetz für die Energiewende. Bundestag und Bundesrat haben das Gebäudemodernisierungsgesetz verabschiedet, das seinen Vorläufer, das Gebäudeenergiegesetz, in weiten Teilen rückabwickelt. Die seit 2023 geltende Pflicht, neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien zu betreiben, soll genauso entfallen wie pauschale Betriebsverbote. Künftig sollen Eigentümer wieder frei entscheiden können, ob sie auf Wärmepumpen, Hybridlösungen, Biomasse-, Gas- oder Ölheizungen setzen. Können die deutschen Klimaziele mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz überhaupt noch erreicht werden? - Ade Microsoft: Darum verlassen die Cyber-Spezialisten des Schweizer Militärs die Microsoft-Cloud. Die Schweizer Streitkräfte verabschieden sich mit ihrem „Kommando Cyber“ bis Oktober von der Microsoft-Cloud und wechseln zur quelloffenen Lösung OpenDesk, das vom deutschen Zentrum für Digitale Souveränität entwickelt wird. Grund für diesen Schritt ist der zunehmende Zwang vonseiten Microsofts, in die eigene Cloud-Infrastruktur zu wechseln. E-Mails, Dokumente, Kalenderdaten oder Videokonferenzen lassen sich künftig nur noch über die Server des US-Unternehmens abrufen, was bedeuten könnte, dass so sensible Informationen über Umwege in die Hände der US-Regierung gelangen könnten. Sollten sich Deutschland und der Rest von Europa an der Schweiz ein Vorbild nehmen? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Jan Mahn sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Staatliche Macht: So gefährden IFG-Reform und Chatkontrolle unsere Demokratie. Das EU-Parlament hat kurz vor der Sommerpause im Eilverfahren für die Verlängerung der umstrittenen Ausnahmeregelung zum anlasslosen Scannen von Chats gestimmt – und das trotz einer Mehrheit der Gegenstimmen. Damit können die großen US-Tech-Konzerne weiterhin millionenfach und automatisiert private digitale Postfächer durchleuchten. Und in Deutschland sorgt eine Reform des Informationsfreiheitsgesetzes für einen Einschnitt in die Pressefreiheit, da künftig nur noch natürliche Personen bei „berechtigtem Interesse“ Akteneinsicht bekommen. Redaktionen, Verlage und NGOs wären als juristische Personen nicht mehr antragsberechtigt. Die Chatkontrolle betrifft unsere privaten Nachrichten, die IFG-Reform den Zugang zu staatlichen Informationen – zusammen werfen sie aber dieselbe Frage auf: Verschiebt sich das Machtverhältnis zwischen Staat und Bürger? - Rolle rückwärts: Das bedeutet das Gebäudemodernisierungsgesetz für die Energiewende. Bundestag und Bundesrat haben das Gebäudemodernisierungsgesetz verabschiedet, das seinen Vorläufer, das Gebäudeenergiegesetz, in weiten Teilen rückabwickelt. Die seit 2023 geltende Pflicht, neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien zu betreiben, soll genauso entfallen wie pauschale Betriebsverbote. Künftig sollen Eigentümer wieder frei entscheiden können, ob sie auf Wärmepumpen, Hybridlösungen, Biomasse-, Gas- oder Ölheizungen setzen. Können die deutschen Klimaziele mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz überhaupt noch erreicht werden? - Ade Microsoft: Darum verlassen die Cyber-Spezialisten des Schweizer Militärs die Microsoft-Cloud. Die Schweizer Streitkräfte verabschieden sich mit ihrem „Kommando Cyber“ bis Oktober von der Microsoft-Cloud und wechseln zur quelloffenen Lösung OpenDesk, das vom deutschen Zentrum für Digitale Souveränität entwickelt wird. Grund für diesen Schritt ist der zunehmende Zwang vonseiten Microsofts, in die eigene Cloud-Infrastruktur zu wechseln. E-Mails, Dokumente, Kalenderdaten oder Videokonferenzen lassen sich künftig nur noch über die Server des US-Unternehmens abrufen, was bedeuten könnte, dass so sensible Informationen über Umwege in die Hände der US-Regierung gelangen könnten. Sollten sich Deutschland und der Rest von Europa an der Schweiz ein Vorbild nehmen? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Jan Mahn sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Staatliche Macht: So gefährden IFG-Reform und Chatkontrolle unsere Demokratie. Das EU-Parlament hat kurz vor der Sommerpause im Eilverfahren für die Verlängerung der umstrittenen Ausnahmeregelung zum anlasslosen Scannen von Chats gestimmt – und das trotz einer Mehrheit der Gegenstimmen. Damit können die großen US-Tech-Konzerne weiterhin millionenfach und automatisiert private digitale Postfächer durchleuchten. Und in Deutschland sorgt eine Reform des Informationsfreiheitsgesetzes für einen Einschnitt in die Pressefreiheit, da künftig nur noch natürliche Personen bei „berechtigtem Interesse“ Akteneinsicht bekommen. Redaktionen, Verlage und NGOs wären als juristische Personen nicht mehr antragsberechtigt. Die Chatkontrolle betrifft unsere privaten Nachrichten, die IFG-Reform den Zugang zu staatlichen Informationen – zusammen werfen sie aber dieselbe Frage auf: Verschiebt sich das Machtverhältnis zwischen Staat und Bürger? - Rolle rückwärts: Das bedeutet das Gebäudemodernisierungsgesetz für die Energiewende. Bundestag und Bundesrat haben das Gebäudemodernisierungsgesetz verabschiedet, das seinen Vorläufer, das Gebäudeenergiegesetz, in weiten Teilen rückabwickelt. Die seit 2023 geltende Pflicht, neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien zu betreiben, soll genauso entfallen wie pauschale Betriebsverbote. Künftig sollen Eigentümer wieder frei entscheiden können, ob sie auf Wärmepumpen, Hybridlösungen, Biomasse-, Gas- oder Ölheizungen setzen. Können die deutschen Klimaziele mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz überhaupt noch erreicht werden? - Ade Microsoft: Darum verlassen die Cyber-Spezialisten des Schweizer Militärs die Microsoft-Cloud. Die Schweizer Streitkräfte verabschieden sich mit ihrem „Kommando Cyber“ bis Oktober von der Microsoft-Cloud und wechseln zur quelloffenen Lösung OpenDesk, das vom deutschen Zentrum für Digitale Souveränität entwickelt wird. Grund für diesen Schritt ist der zunehmende Zwang vonseiten Microsofts, in die eigene Cloud-Infrastruktur zu wechseln. E-Mails, Dokumente, Kalenderdaten oder Videokonferenzen lassen sich künftig nur noch über die Server des US-Unternehmens abrufen, was bedeuten könnte, dass so sensible Informationen über Umwege in die Hände der US-Regierung gelangen könnten. Sollten sich Deutschland und der Rest von Europa an der Schweiz ein Vorbild nehmen? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Russland und China sollen ihre militärische Zusammenarbeit deutlich ausbauen. Gemeinsam mit unserem China-Experten bei Kontrafunk, Jonas Greindberg, analysieren wir die vom Spiegel veröffentlichten Dokumente, ihre Glaubwürdigkeit und die geopolitischen Folgen. Anschließend sprechen wir mit Heidi Joos, ehemaliges Mitglied in der Legislative des Stadt- und Kantonsparlaments Luzern für die Progressiven Organisationen der Schweiz, Luzern, über ein aufsehenerregendes Urteil des Schweizer Bundesgerichts zum Umgang mit einer friedlichen Corona-Demonstrantin. Danach ordnet Kasimir Gürtler, Geschäftsführer von Glashaus Technologies, eine KI-Auswertung von ARD-Kommentaren ein. Das Ergebnis: die Färbung der Kommentare in den Tagesthemen ist sehr linkslastig. Und in unserem Kommentar des Tages beschäftigt sich Florian Machl mit den NEOS, ihren Hintergründen und dem Parteiausschluss von Veit Dengler.
Das Marketing From Zero To One Podcast-Gespräch mit Anne Patzer und Linus Kameni dreht sich um die Entstehung ihres Startups Vaarhaft, das KI-generierte oder manipulierte Bilder und Dokumente erkennt. Die beiden erzählen, wie aus einer ersten Idee für eine abgesicherte Kamera-App quasi auf dem Hurricane Festival der heutige Fraud-Scanner entstand, der vor allem Versicherungen bei der Betrugserkennung unterstützt. Im Fokus stehen außerdem die Validierung über Kundeninterviews, EXIST-Förderung, Business Angels, Pilotprojekte, Messen als Vertriebskanal sowie der Aufbau eigener KI-Modelle und Datenpipelines. Abschließend geht es um den internen KI-Einsatz bei Vaarhaft und die wachsende Bedeutung von Echtheit, Vertrauen und Medienkompetenz im digitalen Raum. 01:40 - Annes Hintergrund & Weg zur Gründung 04:42 - Linus' Luftfahrt-Background & KI-Interesse 07:01 - Frühe Idee vor dem KI-Hype 07:41 - Erste Gespräche & Validierung 08:48 - Erster Prototyp: abgesicherte Kamera-App 10:10 - Echtheitszertifikat als Ursprungsidee 11:16 - Lean Validation & Kundengespräche 12:41 - Versicherungen als erster Zielmarkt 13:28 - Betrugsfälle & Schadenssummen 14:24 - EXIST-Bewerbung & Zusage 15:41 - Jobkündigung & Start in Vollzeit 16:36 - Entwicklung vom SafeCam-Ansatz zum Fraud-Scanner 18:52 - Erste Angel-Finanzierung 19:39 - Investorensuche & strategische Angels 22:10 - Halbe Million Euro Finanzierung 22:37 - Vom Labor zur Produktreife 24:15 - Erstes bezahltes Pilotprojekt 26:14 - Integration in Versicherungsprozesse 27:09 - Automatisierte Prüfung von Schadenmeldungen 28:01 - Analyseberichte, Ampelsystem & SafeCam 31:35 - Erklärbarkeit & menschliche Einordnung 33:16 - Dateiformate, Dokumente & KI-Slop 33:46 - Eigene Modelle zur Deepfake-Erkennung 35:38 - Manipulationserkennung & Heatmaps 37:21 - Kundengewinnung über Messen & Netzwerke 38:30 - Pitching, Start-up-Areas & Messeauftritte 40:13 - Presseinteresse & wachsender Markt 42:50 - Neue Verticals: Behörden, HR & Medien 43:47 - Eigene KI-Modelle statt Wrapper 46:25 - Datenbeschaffung & SafeCam-Datenpipeline 48:20 - Daten und Modellarchitektur als Moat 49:58 - Weitere Betrugsfälle & neue Märkte 52:14 - Generative KI, Wasserzeichen & Wettrüsten 53:35 - Automatisierung in Versicherungsprozessen 55:44 - Interner KI-Einsatz bei Vaarhaft 57:05 - KI-Orchestrierung & interne Tools 59:10 - Hiring im KI-Zeitalter 01:01:04 - KI in Marketing, Outreach & Präsentationen 01:04:26 - Zukunft von Deepfakes & Authentizität 01:06:06 - Abschluss & Ausblick
Wer im Gesundheitswesen für Datenschutz zuständig ist, arbeitet dauerhaft mit den heikelsten Informationen überhaupt: den "besonderen Kategorien personenbezogener Daten" nach Art. 9 der DSGVO. In Episode 163 spricht Gästin Daniela Will darüber, wie sie diese Aufgabe bewältigt. Sie leitet die Stabsstelle Datenschutz der Münchnen Klinik gGmbH, einem der größten kommunalen Klinikverbünde Deutschlands mit fünf Häusern und rund 8000 Beschäftigten. Ihr Credo: konsequent risikoorientiert arbeiten, "first things first". Bevor es ans Kernthema geht, nehmen sich Holger, Joerg und Daniela die aktuellen Reformpläne der Bundesregierung vor. Kleine und mittlere Unternehmen sowie Vereine sollen nach dem Willen der Regierung deutlich weniger Datenschutzpflichten erfüllen müssen. Auch die Pflicht zu betrieblichen Datenschutzbeauftragten soll in vielen Fällen fallen. Daniela hält das für den falschen Weg. Das eigentliche Problem kleiner Unternehmen liege oft nicht im Datenschutz selbst, sondern in ihrer schwachen Position gegenüber großen IT-Anbietern wie Microsoft, SAP oder Workday. Hier brauche es klare Regeln für die Anbieter, nicht weniger Schutz für Betroffene. Scharf kritisiert die Runde auch Pläne, das Informationsfreiheitsrecht im Bund einzuschränken. Anfragen an Behörden könnten künftig nur noch natürlichen Personen mit besonderem Interesse offenstehen. Vereine, NGOs und möglicherweise auch Medien würden wohl vom Recht ausgeschlossen. Zudem könnten die bislang gedeckelten Kosten für Anfragen exorbitant steigen. Holger, Joerg und Daniela sehen darin ein fatales Signal: Gerade in Zeiten sinkenden Vertrauens in Politik und Verwaltung müsse der Staat transparenter werden, nicht verschlossener. Das Bußgeld der Woche kommt aus Frankreich: Fünf Millionen Euro musste ein Marktforschungsunternehmen zahlen, das Daten aus 14.000 Apotheken als "anonym" ausgab, obwohl Geburtsjahr, Geschlecht, Diagnose und Symptome eine Reidentifizierung leicht ermöglichten. Für die Runde ein Musterbeispiel dafür, wie fahrlässig mit dem Unterschied zwischen Pseudonymität und Anonymität umgegangen wird. Im Hauptteil geht es um den Umgang mit Artikel-9-Daten. Daniela schildert für Joerg überraschend Pragmatisches: Im Klinikalltag reicht ihr Art. 9 Abs. 2 als Rechtsgrundlage für fast alle Behandlungen aus, kombiniert mit dem Behandlungsvertrag. Einwilligungen braucht sie nur in wenigen Fällen, etwa bei der Weitergabe an Hausärzte oder für Forschungsstudien. Als Segen bezeichnet sie das neue Gesundheitsdatennutzungsgesetz, das die interne Auswertung vorhandener Daten zur Qualitäts- und Patientensicherheit erleichtere. Beim europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) und der elektronischen Patientenakte (ePa) hake es dagegen weiter: Daten werden bislang meist nur als unstrukturierte Dokumente übergeben, echte Interoperabilität ist noch Zukunftsmusik. Besonders anspruchsvoll sind Auskunftsbegehren zu medizinischen Daten. Daniela muss jede Anfrage inhaltlich prüfen, damit etwa frische, schwerwiegende Diagnosen nicht ungefiltert herausgehen, sondern zuerst ärztlich begleitet werden. Heikel wird es bei Minderjährigen und in Sorgerechtsstreitigkeiten, wo Auskunftsrechte oft als Kontrollinstrument missbraucht werden. Danielas Fazit: Datenschutz in der Klinik funktioniert nur mit Augenmaß, Erfahrung und enger Zusammenarbeit zwischen Medizin, IT und Verwaltung.
Ob Fluglinien, Hotels, Kreuzfahrtgesellschaften oder Eishersteller – Rüdiger und Robert analysieren Aktien, die vom Sommer beflügelt werden könnten.Erwähnte Titel: TUI, Airbnb, Booking, Carnival Corp., Marriott, Ryanair, Easyjet, Magnum Ice Cream Company, DaikinDieser Podcast wird unterstützt von Raiffeisenfonds, einer Marke der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH. Über Geld zu reden ist wichtig, um finanzielle Transparenz und Verständnis zu fördern. Es hilft, Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden und gemeinsame finanzielle Ziele zu setzen. Offene Gespräche über Geld ermöglichen es, Wissen zu teilen und voneinander zu lernen, was zu besseren finanziellen Entscheidungen führt. Zudem kann es helfen, finanzielle Ängste abzubauen und Unterstützung bei finanziellen Herausforderungen zu finden. Geldgespräche sind der Schlüssel zu finanzieller Gesundheit und Sicherheit. Mehr auch unter raiffeisenfonds.at, Prospekte beziehungsweise Basisinformationsblätter auf www.rcm.at unter der Rubrik „Kurse und Dokumente.Alle Folgen finden Sie auch auf KURIER.at und kronehit.at.Weitere Podcasts finden Sie unter KURIER.at/podcasts Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Mit ihrem Reformpaket für Rente, Gesundheit und Steuern will die schwarz-rote Bundesregierung vor allem Unternehmen das Leben leichter machen. Aber wie kommen die Pläne bei denen an? „Ich halte das Signal für wichtig und ermutigend, dass die Regierung Handlungsfähigkeit beweist“, sagt Christian Rödl im Capital Wirtschaftspodcast. Der Chef der weltweit aktiven Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Rödl hofft, dass das auch die Stimmung bei seinen Kunden hebt, die vor allem aus Familienunternehmen kommen. „Der Eindruck, dass sich so viel aufstaut, dass alles verstopft und wir im Stillstand ersticken, löst sich zumindest teilweise auf“, sagt er. „Aber die Bundesregierung muss das Tempo aufrechterhalten und darf sich jetzt nicht zurücklehnen.“ Skeptisch ist Rödl vor allem mit Blick auf Pläne für weniger Bürokratie. So soll künftig die Genehmigungsfiktion gelten, der zufolge ein Antrag als genehmigt gilt, wenn er nach vier Monaten noch nicht bearbeitet ist. „Wir haben allerdings die Beobachtung gemacht, dass am Ende solcher Fristen dann neue Dokumente angefordert werden und Nachfragen gestellt werden – um die Fristen zu verlängern“, sagt Rödl. „Hier müssen Bund und Länder darauf achten, dass die Ziele der Regelungen nicht torpediert werden.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Was passiert, wenn ein Rechtssystem so überlastet ist, dass die Klärung selbst einfacher Rechtsfragen mehrere Jahre dauert? Und ist Jura nicht perfekt für den Einsatz von KI geeignet - Texte lesen, logische Schlüsse ziehen, Dokumente schreiben? Und werden wir in Zukunft überhaupt noch so viele Anwälte brauchen? Es ist keine Überraschung, dass "Legal Tech" einen absoluten Höhenflug hat. Einer der Superstars in der Branche ist Libra - ein Berliner Startup, das nach nur zweieinhalb Jahren bereits millionenschwere Umsätze verzeichnet und inzwischen Teil von Wolters Kluwer ist, einem der ganz großen Player im Anwaltsgeschäft. In unserem Gespräch mit Viktor von Essen, dem Gründer von Libra, wird uns schnell klar, wie extrem schnell und herausfordernd dies ist. ViktorsTeam hatte in der Nacht davor gerade ein wesentliches neues Release veröffentlicht, und wir konnten live während der Aufnahme die Taktzahl des Startups erleben... Aber es ist eben doch nicht so, dass "die KI" die Anwälte ersetzt. In Anwaltskanzleien lässt sich eine große Zahl von Abläufen tatsächlich vereinfachen oder automatisieren. Dazu braucht es eine große Datenbasis - aber auch viel menschlichen Sachverstand. Letztlich ist Rechtssprechung eben kein mathematischer, rein sachlogischer Algorithmus, sondern das Gestalten von Fairness und Gerechtigkeit von Mensch zu Mensch.
Was passiert eigentlich mit deinem digitalen Leben, wenn du von heute auf morgen nicht mehr verfügbar bist? Mit Social Media allein ist es längst nicht getan. Vielleicht hängen an dir Google- und Apple-Accounts, ein Passwortmanager, Zwei-Faktor-Authentifizierung, ein Homelab bei Hetzner, Self-Hosting mit Paperless oder Immich, Backups, Domains und sogar die Heimautomatisierung. Spätestens wenn wichtige Dokumente, Fotos oder das Internet zuhause nur noch über deine private Infrastruktur laufen, wird aus einer theoretischen Frage ein sehr praktisches Problem.In dieser Episode sprechen wir über digitales Erbe, digitalen Nachlass und reales Offboarding. Wir schauen auf rechtliche Grundlagen in Deutschland und Österreich, auf vererbbare Accounts, laufende Online-Abos, Facebook, Google, Apple und die Tücken von Passwortmanager, Recovery-Kontakten und Legacy-Zugängen. Außerdem diskutieren wir, warum Kontext wichtiger ist als nur Zugangsdaten, wie Dokumentation für Nicht-Techniker:innen aussehen kann und weshalb gutes Architekturdenken im Homelab oft mehr bringt als die x-te clevere Bastellösung.Wenn du Open Source, Self-Hosting, Tech Community und pragmatische Engineering-Fragen magst, ist diese Folge genau dein Ding. Denn am Ende geht es nicht nur um Server, VMs und Wallets, sondern um die Frage, wie du deine digitale Welt so organisierst, dass deine Familie im Ernstfall nicht im Debugging deines Lebens landet.Bonus. Vielleicht ist das wichtigste Feature deines Homelabs am Ende doch ein ganz normaler Lichtschalter.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Auf die digitale Packliste fürs Smartphone gehören Offlinekarten, Übersetzungsprogramme, ÖV-Apps und wichtige Dokumente.
Neue freigegebene Dokumente aus den USA bringen Anthony Fauci erneut massiv unter Druck. Die Unterlagen sollen zeigen, dass Fauci die amerikanischen Geheimdienste zur Bewertung des Corona-Ursprungs informierte und ihnen ausgerechnet jene Wissenschaftler empfahl, die mit der berühmten „Proximal Origin“-Studie die Labortheorie öffentlich entkräfteten. Gleichzeitig hatte Fauci vor dem Kongress erklärt, sich nicht daran zu erinnern, Geheimdienste in dieser Frage gebrieft zu haben. Was wussten Fauci, Drosten und andere Wissenschaftler wirklich? Warum wurde eine offene Debatte so früh abgewürgt? Und erleben wir jetzt den Beginn der echten Corona-Aufarbeitung?Zur Videofassung:https://youtu.be/eFi-PktrxOo
Dokumente kennzeichnen: Wie du Klarheit für dich und deine KI-Agenten schaffst Der EU AI Act verlangt ab dem 2. August eine externe Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. Doch es gibt einen mindestens genauso guten Grund für eine interne Kennzeichnung: Sobald du multiagentisch arbeitest, muss jeder Agent auf einen Blick erkennen können, in welchem Zustand ein Dokument ist. Genau dafür lohnt sich ein einheitlicher Namensstandard. Carsten Wittmann auf LinkedIn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/tumaki/ Herkunft und Klassifikation im Dateinamen Der Vorschlag beginnt mit dem Kürzel für die Herkunft: HI für Human, gefolgt vom Namenskürzel, oder AI plus dem verwendeten Chatbot. Das HI-Präfix ist bewusst gewählt, damit KI-Systeme nicht per Ausschlussliste arbeiten müssen, um menschliche Dokumente zu erkennen. Danach folgt die Klassifikation nach Informationssicherheit und DSGVO: Open, Internal, Confidential oder Secret. Diese Einstufung entscheidet später mit, welche Informationen du überhaupt an eine externe KI-API schicken willst. Status und Verantwortlichkeit Zusätzlich zeigt der Dateiname den aktuellen Lebenszyklus-Status: Draft, Reviewed, Approved, Published oder Archived. So weiß jeder im Team sofort, ob ein Dokument schon freigegeben ist oder noch ein Entwurf. Ergänzt wird das um den Verantwortlichen, also die Person oder den Agenten, der zuletzt daran gearbeitet hat. Das schafft Nachvollziehbarkeit, wer erstellt, geprüft und freigegeben hat, und reduziert damit auch Haftungsrisiken. Alternativen und der entscheidende Schritt Statt im Dateinamen lässt sich diese Information auch als YAML-Frontmatter im Dokument oder über Tools wie SharePoint-Labels und Finder-Tags pflegen. Der Nachteil dieser Tool-Lösungen: Beim Kopieren auf USB-Stick oder beim E-Mail-Versand gehen die Metadaten oft verloren, während der Dateiname immer erhalten bleibt. Am wichtigsten ist aber der letzte Schritt: Erkläre deinem KI-Agenten die Systematik, diskutiere sie gemeinsam durch und lege sie dann fest. Fazit Eine klare, konsistente Dokumentenkennzeichnung kostet nur einmalig Aufwand, macht dafür aber die Zusammenarbeit zwischen Mensch, Team und KI-Agenten deutlich sicherer. Überlege dir für deinen eigenen Workflow, welche Statuswerte du wirklich brauchst, und richte deine Agenten entsprechend darauf ein. Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 08:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonstJede Woche Mittwoch um 08:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 2800 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
«War Ihr Opa in der SS?», «Wer war in der Nazi-Partei?» und «Waren Ihr Vater, Ihre Grossmutter oder Ihr Ur-Opa in der NSDAP?» titeln deutsche Medien. Diverse Nachrichtenportale veröffentlichten kürzlich Artikel mit Online-Tools, in welchen man die Mitgliederkarteien der NSDAP durchsuchen kann. Die Tools stossen seither auf enormes Interesse. Deutsche suchen in den Karteien nach ihren Verwandten, recherchieren ihre eigene Familiengeschichte und studieren historische Dokumente. Bis 1945 traten etwa 8,5 Millionen Deutsche der NSDAP bei und unterstützten direkt oder indirekt das NS-Regime. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges versuchten viele, ihre Schuld zu verdrängen – und schwiegen. Nun scheint es, kommt Bewegung in die Aufarbeitung der NS-Diktatur. Warum geschieht das gerade jetzt? Wer ist in diesen Mitgliederkarteien alles erfasst? Und wie tiefgreifend war die deutsche Erinnerungskultur bisher? Deutschland-Korrespondent Simon Widmer hat sich mit den NSDAP-Mitgliedkarteien und der NS-Aufarbeitung auseinandergesetzt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» berichtet er von seinen Erkenntnissen und Begegnungen. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Die Texte von Simon Widmer über die Aufarbeitung des Nationalsozialismus «Ich schäme mich nicht für ihn» – wenn plötzlich der Grossvater in der Nazi-Kartei auftaucht Analyse zur NS-Aufarbeitung: Deutsche Nachfahren stellen sich der unbequemen Wahrheit Was tat Opa während der Nazi-Zeit? Die Deutschen können es jetzt rausfinden Kinder riefen: «Da werden wieder welche vergast», wenn der Transportwagen kam Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Warum entscheidet im B2B am Ende oft nur der Preis? Robert Kirs zeigt in dieser Folge, dass das nicht am Kunden liegt, sondern am Dokument. Die meisten Unternehmen verschicken nackte Preislisten mit Position, Menge, Einzelpreis und AGBs. Kein Wort zum Problem des Kunden, kein Nutzen, keine Referenz. Genau deshalb landen sie im Spaltenvergleich und verlieren gegen den billigsten Anbieter. Robert Kirs erklärt, wie aus einer Preisliste ein echtes Verkaufsdokument wird. Ausgangslage des Kunden aufgreifen, Nutzen statt Features kommunizieren, monetär messbar machen, die passende Referenz zur Unternehmensgröße einbauen und klare nächste Schritte mit Verbindlichkeit setzen. Dazu unterschiedliche Dokumente für Techniker, Einkäufer und Geschäftsführer im Buying Center. Gleiche Anfragen, gleiche Arbeitszeit, deutlich höhere Abschlussquote. Der Hebel liegt in wenigen Seiten plus konsequentem Nachfassen. Mehr unter www.socialmedia-schwaben.de. Jetzt reinschauen.3 Key LearningsNicht der Kunde entscheidet nur über den Preis, sondern das Dokument. Eine nackte Preisliste lässt nichts anderes als den Preis vergleichbar machen.Aus der Preisliste wird ein Verkaufsdokument durch Ausgangslage, messbaren Nutzen, passende Referenzen und klare nächste Schritte mit Verbindlichkeit.Im Buying Center braucht jeder Entscheider seine Argumente. Technik für die Techniker, Zahlen für den Einkauf, Strategie für den Geschäftsführer. Und ohne Nachfassen geht der meiste Umsatz verloren.Timestamps00:00 Angebote die wirklich verkaufen00:50 Worum es heute geht01:10 Fachkräftemangel und harter Wettbewerb02:26 Tage investiert und nur der Preis zählt03:03 Wie man sich differenziert04:46 Warum die meisten Preislisten versagen05:34 Ausgangslage und Ist-Analyse liefern06:32 Nutzen statt Features kommunizieren08:18 Die richtige Referenz zur Unternehmensgröße12:39 Verkaufsdokument statt Preisliste
Der Kanton Nidwalden schafft in Oberrickenbach ein Waldreservat. In dem 330'000 Quadratmeter grossen Gebiet leben über 50 Arten von Tagfaltern, unter ihnen auch der seltene Gelbringfalter. Weiter in der Sendung: · Gewitter führen in der Zentralschweiz zu Murgängen und Strassensperrungen. · In der Stadt Luzern sollen Bürgerinnen und Bürger künftig grundsätzlich gebührenfrei Einsicht in städtische Dokumente erhalten.
Das WWW ist heute gleichbedeutend mit dem Internet: Milliarden von Seiten, nur einen Klick entfernt. Doch am Anfang stand ein Paper, das ein Vorgesetzter mit den Worten «Vague, but exciting» kommentierte. Ein Blick zurück auf die wohl wichtigste Schweizer Erfindung aller Zeiten. Aus dem Scheitern des IFS zieht die PTT die falsche Lehre. In der zweiten Hälfte der 80er Jahre setzt sie wieder auf eine Technologie, die nur sie selbst kontrolliert: Videotex. Über das Telefonnetz und einen Decoder am Fernseher kann man Fahrpläne abrufen, Reisen buchen, Börsenkurse verfolgen, sogar chatten. Technisch ist das erstaunlich nah am späteren Internet. Doch zwischen den Anbietern und den Nutzerinnen und Nutzern steht immer die PTT und kontrolliert den Datenfluss. Der Staatsbetrieb investiert Hunderte Millionen, und eine Zeit lang scheint die Rechnung aufzugehen: 1994 zählt Videotex über 100'000 Teilnehmende und ist mit mehr als 600 vertretenen Firmen der grösste öffentliche Datenverbund der Schweiz. In Frankreich wird das verwandte Minitel zum Massenerfolg, in Deutschland floppt der Bildschirmtext. Die Schweiz liegt dazwischen. Am 30. September 2000 wird Videotex endgültig abgeschaltet. Während die PTT ihr kontrolliertes System ausbaut, entsteht in den Labors des CERN bei Genf etwas ganz anderes. 1989 reicht der britische Informatiker Timothy Berners-Lee einen Vorschlag ein. Sein Chef notiert auf das Deckblatt: «Vague, but exciting». Aus der vagen Idee wird das World Wide Web: ein System, in dem Dokumente über Hyperlinks verbunden sind und jedes über eine eigene Adresse erreichbar ist. Möglich wird das, weil ein Mann namens Ben Segal das Internet ans CERN geholt hat – gegen den Widerstand der europäischen PTTs, die ihr Monopol auf den Datenverkehr bedroht sehen. Segal wird zum Mentor von Berners-Lee. Begeisterung löst die Erfindung am CERN trotzdem kaum aus: Berners-Lee hat keine Mitarbeiter und kaum Mittel. Aber 1993 trifft das CERN eine folgenreiche Entscheidung. Es gibt den Code des WWW frei, zur kostenlosen Nutzung für alle. Diese Freigabe verändert alles. Bald macht ein Programm namens Mosaic – der erste weitverbreitete grafische Browser – das Web auch für Laien benutzbar: mit Bildern, Farben, einem Klick. In den USA fällt Anfang der 90er Jahre das Verbot, im Internet Handel zu treiben. Und in der Schweiz wird das Netz endlich bezahlbar. Am 16. September 1996 öffnet «The Blue Window», eine Kooperation der Telecom PTT mit der Zürcher Firma M.A.C. und mehreren Verlagshäusern – der erste Schweizer Anbieter, bei dem man sich landesweit zum Ortstarif einwählen kann. Vorbei die Zeiten, in denen ein Internetzugang Ferngesprächsgebühren von bis zu 500 Franken im Monat kostete. Das Internet wird vom Luxusgut der Freaks zum Angebot für alle. Und wieder verliert das teure, zentral gesteuerte Staatsprojekt, diesmal Videotex. Durchgesetzt hat sich das offene Web: Es gehört niemandem, und das CERN hat es verschenkt. ____________________ In dieser Episode zu hören: Ben Segal, Ehrenmitarbeiter am CERN und Mentor von Timothy Berners-Lee Claude Georges, Ingenieur und Mitentwickler eines Videotex-Terminals Peter Rudin, Unternehmer und Mitgründer von The Blue Window ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Jürg Tschirren ____________________ Literatur: Gillies, James und Cailliau, Robert (2000): How the Web was Born: The Story of the World Wide Web. Oxford University Press ____________________ Links: Berners-Lee, Timothy (1989): Information Management: A Proposal http://repository.cern/records/6kxvc-v6203/preview/dd-89-001.pdf SRF Sternstunde Philosophie: Tim Berners-Lee – Der Erfinder des Internets http://srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/tim-berners-lee---der-erfinder-des-internets?urn=urn:srf:video:4c08be20-c703-4bd8-9599-556954aece0d&station=69e8ac16-4327-4af4-b873-fd5cd6e895a7 Thanei, Luca (2020): Videotex https://blog.nationalmuseum.ch/2020/12/videotex/ Keller, Olivier (2021): Draht in die Zukunft: Ein Glasfasernetz für die Schweiz https://aether.ethz.ch/ausgabe/new-economy/draht-in-die-zukunft/ ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Wenig Bürokratie, schnelle Bearbeitung: Dänemark ist DAS Heiratsland für Menschen, die keinen deutschen Pass haben. Autorin: Laura Demisai Von Laura Demisai.
Der Kanton Luzern ist einer der letzten Kantone, der das Öffentlichkeitsprinzip eingeführt hat. Die Stadt Luzern will mit einer eigenen Umsetzung weiter gehen und unter anderem eine Schlichtungsstelle einrichten. Mit den neuen Regelungen können Bürgerinnen und Bürger amtliche Dokumente einsehen. Weiter in der Sendung: · «Château Gütsch steht nicht zum Verkauf», sagt der Verwaltungsratspräsident zu entsprechenden Berichten. · Die Reuss ist mit 26.4 Grad so warm wie noch nie.
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Die meisten Unternehmen, die einmal groß werden, werden fett – und dann träge. Adobe nicht. Aus einem einzigen PDF ist ein Konzern mit 30.000 Mitarbeitenden und rund 24 Milliarden Dollar Umsatz geworden, der sich immer wieder selbst neu erfunden hat. Nadine Wolanke, Managing Director bei Adobe für Central Europe, nimmt Joel mit hinter die Kulissen und bricht diese Erfolgsgeschichte auf die entscheidenden Schlüsselmomente herunter – von der mutigen Öffnung des PDF-Standards bis zur heutigen KI-Strategie. Wir sprechen darüber, warum Adobe sein wichtigstes Produkt verschenkt hat und trotzdem Geld verdient, wie aus eigenen Werkzeugen ein zweites Milliardengeschäft wurde, warum der Sprung in die Cloud nur „all in" funktioniert, weshalb Timing oft wichtiger ist als die Erfindung selbst – und wie sich Adobe im KI-Zeitalter als Orchestrierungs-Plattform positioniert, statt das nächste LLM bauen zu wollen. Du erfährst... ...wie Adobe durch mutige Entscheidungen und Innovationen Standards setzte. ...welche Schlüsselmomente Adobe in der digitalen Transformation prägten. ...wie Adobe Kreativität und Technologie für bahnbrechende Entwicklungen nutzt. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
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Die Aktie des deutschen Rüstungsherstellers kannte in den letzten Jahren nur den Weg nach oben. Nun stürzte sie ab. Rüdiger und Robert erklären die Gründe.Erwähnte Titel: Rheinmetall, UniCredit, Commerzbank, Berkshire, Alphabet, Ferrari, BMW, Tesla, SpaceX, Emerald Horizon, Novo Nordisk, AT&SDieser Podcast wird unterstützt von Raiffeisenfonds, einer Marke der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH. Über Geld zu reden ist wichtig, um finanzielle Transparenz und Verständnis zu fördern. Es hilft, Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden und gemeinsame finanzielle Ziele zu setzen. Offene Gespräche über Geld ermöglichen es, Wissen zu teilen und voneinander zu lernen, was zu besseren finanziellen Entscheidungen führt. Zudem kann es helfen, finanzielle Ängste abzubauen und Unterstützung bei finanziellen Herausforderungen zu finden. Geldgespräche sind der Schlüssel zu finanzieller Gesundheit und Sicherheit. Mehr auch unter raiffeisenfonds.at, Prospekte beziehungsweise Basisinformationsblätter auf www.rcm.at unter der Rubrik „Kurse und Dokumente.Alle Folgen finden Sie auch auf KURIER.at und kronehit.at.Weitere Podcasts finden Sie unter KURIER.at/podcasts Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der US-Senat hat Anthony Fauci nach der Veröffentlichung neuer Dokumente vorgeladen. Ihm werden widersprüchliche Aussagen im Zusammenhang mit der COVID-19-Forschung vorgeworfen. Im Mittelpunkt stehen der mögliche Laborursprung des Virus, Kontakte zu Geheimdiensten sowie US-finanzierte Forschungsprojekte am Wuhan Institute of Virology in China.
Die Schaffhauser Staatsanwaltschaft erhält Zugriff auf Dokumente von zwei Angestellten einer Anwaltskanzlei, die die Sterbehilfeorganisation The Last Resort im Zusammenhang mit der Suizidkapsel Sarco beraten haben. Dies hat das Bundesgericht entschieden. Weitere Themen: · Musik Hug zieht an den Talacker · Vergünstigte Badi-Abos für Kinder und Jugendliche ab 2027 · Ärztefon-Leitung hat viele Anfragen wegen Hitzewelle
Tulsi Gabbard hat Dokumente veröffentlicht, die Anthony Fauci mit US-Finanzierung von Gain-of-Function-Forschung in Wuhan in Verbindung bringen sollen. Sie wirft ihm vor, Laborursprünge von COVID verschleiert und den Kongress belogen zu haben. Die Vorwürfe sind bislang ungeprüft.
US-BiowaffenprogrammeDas russische Verteidigungsministerium reagiert auf die Enthüllungen der US-GeheimdiensteAuch wenn deutsche Medien nicht darüber berichten, schlagen die Warnungen und Enthüllungen der US-Geheimdienste über die Machenschaften der US-Biolabore im Ausland Wellen. Nun hat sich auch das russische Verteidigungsministerium geäußert, das schon lange vor eben diesen Aktivitäten warnt.Ein Standpunkt von Thomas Röper.Deutsche Medien verschweigen beharrlich, dass die US-Geheimdienstkoordinatorin vor den Aktivitäten der über 120 Biolabore weltweit warnt, die von den USA betrieben werden, weil dort an gefährlichen Biowaffen geforscht wird. Aber auch wenn die deutsche Öffentlichkeit davon nichts erfahren soll, schlagen die Erklärungen der US-Geheimdienstkoordinatorin international hohe Wellen.Nun hat sich das russische Verteidigungsministerium dazu geäußert, das vor vielen der nun in den USA veröffentlichten Gefahren schon lange warnt. Allerdings weist es in seiner Erklärung auch darauf hin, dass die Presseerklärungen aus den USA unvollständig sind, weil darin konkrete Programme, an denen in der Ukraine geforscht wird, nicht erwähnt werden.Ich übersetze nun die russische Erklärung und danach füge ich die Chronologie der russischen Veröffentlichungen an. Die vom russischen Verteidigungsministerium dazu veröffentlichten Bilder, füge ich nicht in die Übersetzung ein, weil sie im Grunde nur die in den Presseerklärungen der US-Geheimdienste enthaltenen Bilder, Landkarten und Grafiken oder öffentlich zugängliche internationale Verträge zeigen.Beginn der Übersetzung:Briefing des russischen Verteidigungsministeriums zur Analyse der Dokumente des US-Geheimdienstes über die Aktivitäten von Biolaboren in der UkraineDie Russische Föderation hat wiederholt in relevanten internationalen Foren, darunter dem UN-Sicherheitsrat und der UN-Generalversammlung, die Durchführung militärischer Biowaffenprogramme durch die Ukraine und westliche Länder unter Verstoß gegen das Übereinkommen über biologische Waffen und Toxinwaffen thematisiert. Frühere Briefings zu diesem Thema finden Sie auf der Website des russischen Verteidigungsministeriums. Bis vor Kurzem erhielten wir als Reaktion lediglich Ausreden und Vorwürfe der Desinformation.Die Weitergabe dokumentierter Informationen über diese illegalen Aktivitäten westlicher Länder an die internationale Gemeinschaft hat es uns jedoch ermöglicht, die Situation zu verändern.So kündigte beispielsweise die US-Geheimdienstdirektorin Tulsi Gabbard im Mai 2026 die Einleitung einer Untersuchung zur Finanzierung von 120 Biolaboren im Ausland durch die vorherige US-Regierung an, von denen sich mehr als 40 in der Ukraine befinden.Am 12. Juni veröffentlichte das Büro der Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes eine Pressemitteilung mit freigegebenen Dokumenten, die bestätigen, dass die US-Regierung absichtlich Informationen über Biolabore in der Ukraine und anderen Ländern zurückgehalten hat. Laut den veröffentlichten Daten heißt es:„Viele der von der US-Regierung finanzierten Biolabore haben praktisch ohne Aufsicht oder Kontrolle Forschungen mit gefährlichen Krankheitserregern durchgeführt oder führen diese weiterhin durch, darunter sogenannte Gain-of-Function-Experimente.“...https://apolut.net/die-wahrheit-uber-us-biolabore-von-thomas-roper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In der heutigen Folge von Buy & Hold – Der Immobilienpodcast tauchen wir tief in eines meiner absoluten Lieblingsthemen ein: Künstliche Intelligenz. Ich zeige dir ganz konkret, wie wir in unserem Unternehmen KI einsetzen, um massiv Zeit und Kosten zu sparen.Wusstest du, dass wir durch den smarten Einsatz von Tools wie Claude und Automationen schätzungsweise bis zu 1,5 Vollzeitkräfte einsparen? Von der Erstellung komplexer Projektberichte bis hin zur Entschlüsselung uralter Bauakten – ich teile mit dir meine Best Practices und persönlichen Tipps.Partner dieser Folge: Heide Immobilienbewertung – Dein Partner für rechtssichere Gutachten.
Titel: Wie es in Waldhausen zugeht (1880) – Johanna Spyri – 9 Kapitel Ort: vermutlich Hirzel (Geburtsort der Autorin), Verbindungen nach Italien (Sorrent) und Deutschland (Schlesien) Beschreibung: Endlich ist er da, der neue Lehrer für den Hausunterricht von Max, Lex, Tilli und Elsa. Herr Delmy heißt er, und er soll ihnen beibringen, was sie nicht mehr in der Dorfschule lernen können. Doch kaum hat der Unterricht im Hause des Amtmanns begonnen, zieht fahrendes Volk durch den Ort, und sie bringen eine Kranke: Das Mädchen kann nicht mit weiterziehen. Wird sie im neuen Krankenhaus aufgenommen? Und welche Geschichte verbirgt sich hinter dem Kind? Quelle: Aus unserem Lande, Ensslin & Laiblin Verlag Reutlingen, um 1950 Leser: Kai Buch (www.kaibuch.de) Autorin: Johanna Spyri, gebürtig Johanna Louise Heusser, geboren am 12. Juni 1827 in Hirzel, Kanton Zürich; gestorben am 7. Juli 1901 in Zürich. Spyri war eine Schweizer Jugendschriftstellerin und Schöpferin der bekannten Romanfigur Heidi. In den dreißig Jahren von 1871 bis zu ihrem Tod veröffentlichte sie 31 Bücher, 27 Erzählbände und 4 Broschüren, insgesamt 48 Erzählungen. Viele Bücher und Texte von ihr werfen einen kritischen, nichts beschönigenden Blick auf die Schweiz und auf die Lebensbedingungen der Menschen während der frühen Industrialisierung. Besonders das Schicksal der Kinder und jungen Frauen lag ihr am Herzen. Ihre Texte sind deshalb nicht nur von literarischem, sondern auch sozialgeschichtlichem Interesse. Zudem betont sie stets die Bedeutung des christlichen Glaubens für Leben und Sterben. Die Bibliothek des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM in Zürich beherbergt das Johanna-Spyri-Archiv und verwaltet den Nachlass. Konservatorisch empfindliche Dokumente werden in der Zentralbibliothek Zürich als Depositum aufbewahrt.
Guten Morgen! Die scheidende US-Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard hat bislang unveröffentlichte Dokumente zugänglich gemacht. Diese sollen belegen, wie der einstige US-Chef-Immunologe Dr. Fauci Millionen an US-Steuergeldern bereitgestellt hat, um gefährliche Gain-of-Function-Forschung im Wuhan-Labor zu finanzieren. Hören Sie außerdem, was Sie über das heutige zweite Spiel der deutschen Elf wissen sollten.
Der Tag in 2 Minuten – vom 19.6.
Vom kleinen Fußballverein am Thunersee zum Schweizer Meister: Die Geschichte des FC Thun ist eine der außergewöhnlichsten Geschichten des europäischen Fußballs. In dieser Episode sprechen wir über die Wurzeln des Vereins im Berner Oberland, seine Krisen und Beinahe-Insolvenzen, die magischen Champions-League-Nächte von 2005 und die historische Meisterschaft 2026. Gemeinsam mit Historikerin und FC-Thun-Forscherin Medea Vögeli blicken wir auf mehr als 128 Jahre Vereinsgeschichte und fragen, warum der FC Thun weit mehr ist als nur ein Fußballverein. Podcastepisoden über den Fußball in der Schweiz https://podcast.brennpunkt-orange.de/category/schweiz/ Links FC Thun 125 Jahre: https://125.fcthun.ch Meilensteine: https://125.fcthun.ch/de/zur-geschichte/meilensteine Porträts und Persönlichkeiten: https://125.fcthun.ch/de/zur-geschichte/portraets Dokumente und Chroniken: https://125.fcthun.ch/de/zur-geschichte/dokumente Galerie 1898–1949: https://125.fcthun.ch/de/zur-geschichte/galerie/1898-1949 Feedback Sagt mir Eure Meinung! Es kann immer ... Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Ein Mann verschwindet spurlos. Es gibt keine Leiche, keine offensichtlichen Hinweise und lange Zeit scheint alles darauf hinzudeuten, dass er freiwillig untergetaucht ist. Doch je tiefer die Ermittler graben, desto mehr Ungereimtheiten kommen ans Licht.Im Zentrum des Falls steht ein Bestatter, der nach außen als erfolgreicher Unternehmer gilt. Hinter den Kulissen jedoch entsteht ein Geflecht aus Geheimnissen, finanziellen Verstrickungen und fragwürdigen Entscheidungen.Als Zweifel wachsen und Fragen gestellt werden, nimmt die Geschichte eine dramatische Wendung.Viele der entscheidenden Spuren führen ausgerechnet in die Welt der Bestattungen – an einen Ort, der eigentlich für Vertrauen und Abschied steht. Dokumente, widersprüchliche Angaben und ungewöhnliche Abläufe werfen immer neue Fragen auf.War es ein perfekter Plan? Warum blieb das Verschwinden eines Mannes so lange ungeklärt?Und wie gelang es den Ermittlern, die Wahrheit Stück für Stück ans Licht zu bringen?In dieser Folge spreche ich über den Bestattermord, ein True-Crime-Fall aus Bayern, der Ermittler, Gerichte und Öffentlichkeit jahrelang beschäftigt.Alle Namen wurden geändert.Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Mord, Betrug, Manipulation, psychische Abhängigkeit sowie den Umgang mit Verstorbenen.2026 Live Tour: 17.10.26 Mainz, 23.10. und 24.10.26 Berlin - Tickets unter www.wahreverbrechen-podcast.deTriggerwarnung: In dieser Folge geht es um einen ungeklärten Vermisstenfall, mutmaßliche Entführung, Gewalt gegen Frauen, Stalking, sexuelle Gewalt und Mord.*Enthält Werbung*Enthält Affiliate-Links*++++Unser Buch: DIE ZEUGEN - Fiktive Ich-Erzähler berichten über ihre Begegnungen mit der dunklen Seite der Täter.
Dokumente bearbeiten und Tabellen erstellen geht auch ohne Word und Excel. Ob privat, in Firmen oder Behörden – bei Letzteren ist es auch eine politische Entscheidung.
Der Tag in 2 Minuten – vom 16.6.
PDFs ausdrucken, Dokumente hochladen, Portale durchsuchen, Rückfragen beantworten – und am Ende wartet der Kunde trotzdem. Willkommen in der Realität vieler Versicherungsprozesse.In dieser Folge spricht Sebastian Langrehr mit Mathias Staar, Gründer & CEO von Flixcheck, über die größte unterschätzte Baustelle der Versicherungsbranche: Kundenkommunikation.Warum scheitert Digitalisierung oft nicht an Technologie, sondern an Prozessen? Weshalb verlieren Versicherer täglich Zeit, Geld und Kundenzufriedenheit durch unnötige Reibung? Und warum ist moderne Kundenkommunikation plötzlich die Grundlage jeder ernstzunehmenden KI-Strategie?Eine Folge über echte Prozessoptimierung statt Buzzword-Bingo, über „No Bullshit Digitalisierung“, Datenqualität, AI-Hypes und die Frage, warum Geschwindigkeit heute zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil wird.Schreibt uns gerne eine Nachricht!Folge uns auf unserer LinkedIn Unternehmensseite für weitere spannende Updates.Unsere Website: https://www.insurancemondaypodcast.de/Du möchtest Gast beim Insurance Monday Podcast sein? Schreibe uns unter info@insurancemondaypodcast.de und wir melden uns umgehend bei Dir.Dieser Podcast wird von dean productions produziert.Vielen Dank, dass Du unseren Podcast hörst!
Es wurde auch mal wieder Zeit: Wir ziehen die Samthandschuhe komplett aus und sezieren das Drama rund um den YouTube-„Tierschutz“, gescheiterte Justiz-Bluffs und die chronische Doppelmoral einer völlig überdrehten Bubble. Zu Gast in dieser Episode ist Leon von TalNews, der exklusiv und detailliert auspackt, was wirklich hinter den Kulissen und im Gerichtssaal abgelaufen ist. Was passiert, wenn man die Konsequenzen des eigenen Online-Handelns nicht mehr kontrollieren kann? Man flüchtet sich kollektiv in die Opferrolle, serviert der Justiz abenteuerliche Geschichten und scheitert am Ende krachend an der harten Realität. Die Aktenzeichen dieser Episode:Der Gerichtssaal-Showdown: Wie die einstweilige Anordnung gegen TalNews in Sekunden in sich zusammenbrach und warum sich Lawan vor der Richterin in absurde Rewe- vs. Aldi-Widersprüche verstrickte. Das juristische Nachspiel: Unter Eid gelogen? Die Hintergründe zur mutmaßlich falschen eidesstattlichen Versicherung und warum die Chose nun bei der Staatsanwaltschaft liegt. Der Chipping-Skandal: Die Wahrheit über den 14-seitigen Fragenkatalog, illegale Chipping-Aktionen an Katzen im Eigenbau und warum offizielle Tierschutzvereine den Kontakt komplett abgebrochen haben. Die Inkasso-Akte Impulsiva: Wie eine unlizenzierte Textkopie von TalNews im Mahnverfahren landete und warum vor Gericht plötzlich versucht wurde, Schulden hastig mit Bargeld auf die Hand zu begleichen. Das Märchen vom Presseausweis: Eine schonungslose Analyse über Pressekodizes, haltlose KI-generierte Droh-E-Mails und wertlose Dokumente aus dem Internet. Die Eskalationsspirale: Warum manche Creator komplett mit dem realen Leben überfordert sind, sich in pathologischen Details verlieren und man ihnen zum Eigenschutz eigentlich das WLAN abdrehen müsste. Gnadenlos analytisch, faktenbasiert und wie gewohnt ohne Filter. Jetzt streamen und mitdiskutieren! Wie seht ihr den Fall? Lasst uns euer Feedback in den Kommentaren da – solange es sachlich bleibt und zum Kontext beiträgt. Vergesst nicht zu liken, zu teilen und den Kanal zu abonnieren!
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hand aufs Herz: Wenn du in deiner letzten Stellenanzeige „mindestens zehn Jahre Branchenerfahrung" gefordert hast, dann hast du auf eines der schlechtesten Kriterien gesetzt, die die Forschung kennt. Klingt hart? Ist aber so. Wenn du im Vertrieb Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, die wirklich performen, musst du dich von ein paar lieb gewonnenen Annahmen verabschieden. Denn die Kriterien, auf die wir im Recruiting am häufigsten filtern, sind nach vier Jahrzehnten Forschung genau die mit der schwächsten Treffsicherheit. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du einen Recruiting-Prozess auf Basis echter Daten aufbaust – kein Bauchgefühl, keine Bro-Science, sondern das, was die Wissenschaft wirklich misst. Du erfährst, welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren, warum der laute Verkäufer ein Mythos ist und wie du deine Fehlerquote von rund 40 % auf unter 10 % drückst. Warum die meisten beim Vertriebsmitarbeiter einstellen die falschen Kriterien nutzen Das teure Missverständnis Ich werde immer öfter gefragt: „Chris, schau dir mal unseren Recruiting-Prozess an, wir stellen ständig die Falschen ein." Und fast immer sehe ich dasselbe Muster – es werden die falschen Methoden genutzt. Berufserfahrung, Studienabschluss, ein nettes Gespräch nach Sympathie. Das fühlt sich sicher an, hat aber mit der Vorhersage von Vertriebserfolg wenig zu tun. Warum sich der Irrtum so hartnäckig hält Diese Kriterien wirken plausibel. Niemand wird gefeuert, weil er einen Kandidaten mit zehn Jahren Branchenerfahrung eingestellt hat. Genau deshalb hält sich der Irrtum so hartnäckig. Wer aber wirklich gute Vertriebsmitarbeiter einstellen will, muss aufhören, auf das zu filtern, was sich gut anfühlt – und anfangen, auf das zu setzen, was nachweislich funktioniert. Gutes Vertriebsrecruiting ist keine exakte Wissenschaft, aber es gibt sehr viel belegtes Wissen, das die meisten schlicht übergehen. Vertriebsmitarbeiter einstellen: Was eine Korrelation wirklich aussagt Zwei Beispiele zum Einordnen Damit du die folgenden Zahlen einordnen kannst, ein kurzer Methoden-Check. Wir sprechen von Korrelationen. Eine Korrelation liegt zwischen 0 und 1: Null heißt kein Zusammenhang, eins heißt perfekte Vorhersage. In der Personalauswahl kommst du praktisch nie über 0,60 – und das nur, wenn du die richtigen Methoden klug kombinierst. Die Korrelation zwischen regelmäßiger Aspirin-Einnahme und einem geringeren Herzinfarktrisiko liegt bei rund 0,03 – und rettet trotzdem Millionen Leben. Rauchen und Lungenkrebs hängen mit etwa 0,40 zusammen. Das ist die größte einzelne Risikoursache, die wir kennen. Eine 0,40 klingt also mickrig, ist in Wahrheit aber ein sehr starker Effekt. Die Faustregel-Skala für die Treffsicherheit Praktisch heißt das: Bei einem Wert von 0,40 hast du in einem Team von 20 Leuten statt drei oder vier Fehlbesetzungen nur noch ein oder zwei. Über drei Jahre gerechnet sind das Hunderttausende Euro Unterschied. Als grobe Orientierung gilt: unter 0,10 ist statistisch wertlos, 0,10 bis 0,20 ist schwach, 0,20 bis 0,35 ist praktisch relevant, 0,35 bis 0,50 ist sehr gut für ein einzelnes Werkzeug – und alles über 0,50 erreichst du nur durch Kombination. Vertriebsrecruiting: Welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren Seit über 40 Jahren untersucht die Forschung, wie gut einzelne Auswahl-Werkzeuge Berufserfolg vorhersagen. Wenn du dir die Werte ansiehst, ergibt sich eine klare Rangfolge – und sie widerspricht ziemlich genau dem, was im Mittelstand üblich ist. Wer datenbasiert Vertriebsmitarbeiter einstellen will, sollte diese Reihenfolge kennen. Strukturierte Interviews schlagen das Bauchgefühl Strukturierte Interviews – also Gespräche, bei denen du vorher genau festlegst, welche Fragen du stellst und welche Antworten gut oder schlecht sind – kommen auf einen Wert von 0,42. Unstrukturierte Interviews, das, was du typischerweise siehst, liegen nur bei 0,19. Allein die Struktur verdoppelt also die Treffsicherheit deines Interviews. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – und kaum jemand macht es. Arbeitsproben liegen bei 0,33, kognitive Leistung bei rund 0,31, Wissens-Tests bei 0,40. Berufsjahre und Abschlüsse sind fast wertlos Und jetzt der unbequeme Teil: Berufsjahre haben einen Wert von 0,09, Ausbildungsjahre von 0,10 – also quasi nutzlos für die Vorhersage von Vertriebserfolg. Handschrift-Gutachten kommen auf 0,02, das ist reines Voodoo. Wenn deine Ausschreibung Berufsjahre fordert und dein Interview unstrukturiert verläuft, setzt du auf zwei Kriterien zwischen 0,09 und 0,19. Das ist statistisch fast Würfeln. Werkzeuge kombinieren: Von 40 % auf unter 10 % Fehleinstellungen Jetzt kommt der spannendste Hebel. Wenn du die richtigen Werkzeuge kombinierst, kannst du die Treffsicherheit nochmal verdoppeln. Wichtig: Du zählst die Werte nicht einfach zusammen. Ein strukturiertes Interview (0,42) plus eine Arbeitsprobe (0,33) ergibt nicht 0,75. Denn jedes Werkzeug erfasst einen anderen Teil der Leistung. Warum sich gute Kombinationen ergänzen Zwei Verfahren, die Verschiedenes messen, ergänzen sich – zwei, die das Gleiche messen, bringen nichts. Ein kognitiver Test plus ein strukturiertes Interview treibt die Treffsicherheit auf etwa 0,63. Für den Vertrieb ist die stärkste Kombination: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Damit landest du bei 0,60 bis 0,65. Nimmst du für die Finalisten noch einen Persönlichkeitstest dazu, kommst du fast auf 0,68. Über 0,70 schaffst du selbst mit sechs Werkzeugen kaum – das ist die theoretische Decke. Was das für deine Fehlerquote bedeutet Übersetzt in die Praxis heißt das: Im klassischen Verfahren liegt deine „Luftpumpen-Quote", also das Risiko einer Fehleinstellung, bei rund 42 %. Fast jeder Zweite daneben. Mit der Maximalkombination sinkt sie auf 8 bis 10 %. Du kommst also von einer Fehlerquote von 40 % auf unter 10 %. Darüber muss man eigentlich nicht mehr reden. Kein Prozess liefert 100 % Sicherheit – aber wer die richtigen Werkzeuge kombiniert, ärgert sich nicht über die übrigen 10 %, sondern vermeidet die teuren 30 % dazwischen. Die Überraschung: Der laute Verkäufer ist ein Mythos Ambivertierte gewinnen Speziell für den Vertrieb gibt es einen Befund, der viele überrascht. Es hält sich die Annahme: je extrovertierter, desto besser der Verkäufer. Falsch. Studien zeigen, dass die besonders Extrovertierten nicht besonders gut verkaufen – aber die ganz Introvertierten eben auch nicht. Am erfolgreichsten sind die in der Mitte: die Ambivertierten, die je nach Situation zwischen offensiv und ruhig wählen können. Was wirklich zählt: Achievement Drive Der klassische Dampfplauderer ist also nicht dein Top-Performer. Im Interview gewinnt er trotzdem oft, weil er redegewandt ist – und genau hier liegen viele falsch. Der stärkste Faktor ist nicht Lautstärke, sondern Achievement Drive: das Leistungsstreben, der Wille zu gewinnen. Und das ist oft leise. Past Sales Performance allein hat übrigens einen Wert von rund 0,50 – der stärkste einzelne Faktor überhaupt. Wer das ernst nimmt, wird beim Vertriebsmitarbeiter einstellen nie wieder auf den lautesten Bewerber hereinfallen. Die Asymmetrie der Trainierbarkeit: selektiere DNA, trainiere Skill Was schnell lernbar ist – und was nicht Hier kommt der vielleicht wichtigste Denkfehler, den du vermeiden musst. Ja, im Prinzip kann man alles lernen. Aber der Trainingsertrag ist sehr verschieden. Skills und Wissen – eine SPIN-Selling-Methode, MEDDIC, ein CRM, dein Produktwissen – hat ein cleverer Verkäufer in Wochen bis Monaten drauf. Das ist mir bei der Auswahl deshalb ziemlich egal. Die rationale Strategie beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Persönlichkeit dagegen verschiebt sich nur über Jahre. Achievement Drive, Frustrationstoleranz, intellektuelle Neugier – das bringst du jemandem im Onboarding nicht bei. Daraus folgt die einzig rationale Strategie, wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst: Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare. Wer das Leistungsstreben nicht mitbringt, lernt es bei dir nicht mehr. Wer das Branchenvokabular nicht kennt, lernt es in drei Monaten. Die zwei häufigsten Fehler beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Fehler 1: Der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader Beide klassischen Fehler haben dieselbe Wurzel: Risiko meiden statt sauber prüfen. Der erste Fehler ist der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader – der Servicetechniker oder Anwendungsingenieur, der zum Verkäufer gemacht wird. Fachlich top zu sein erhöht die Chance, vertrieblich zu performen, schlicht nicht. Nach 20 Jahren in der fachlichen Beratung ist der Komfort in dieser Rolle kein Trainingsthema mehr. Fehler 2: Der Abschluss-Crack ohne Produkt-Interesse Der zweite Fehler ist das Spiegelbild: der abschlussstarke Sales-Crack ohne echtes Interesse am Produkt. Im Gespräch fragt er nur nach Provision, Gebiet und Tools – nie nach der Lösung. Im komplexen, beratungsintensiven Vertrieb wird der nie glaubwürdig als Experte auftreten. Der Branchenkenner fühlt sich sicher, weil seine Etikette stimmt. Der laute Verkäufer fühlt sich sicher, weil er Gespräche gewinnt. Beide sagen wenig über echte Leistung aus. Der Adjacent Industry Hire: die Lösung für den Bewerbermangel Adjazenz schlägt Branchenetikett Was tust du stattdessen? Du holst dir jemanden, der die Grundeigenschaften eines guten Verkäufers schon mitbringt – aus einer verwandten Branche. Das nennt sich Adjacent Industry Hire und ist sogar wissenschaftlich untersucht. Beispiele: ein SaaS-Vertriebler ins ERP-Geschäft, ein Industrieautomatisierer in die Robotik, jemand aus der Spezialchemie in den Bereich Coatings. Worauf es wirklich ankommt Entscheidend ist nicht die Branche selbst, sondern die Nähe von vier Dingen: Buyer-Persona, Sales-Cycle-Länge, Komplexität des Verkaufs und Entscheidungsstruktur. Wer mit ähnlichen Ansprechpartnern, in einem ähnlichen Zyklus und einer vergleichbaren Komplexität gearbeitet hat, bringt 100 % des Skills mit und braucht nur drei Monate für die Domain Fluency. „Zehn Jahre Branchenerfahrung" ist eben kein Eignungskriterium – es ist die Risiko-Versicherung des Recruiters, auf Kosten der Vertriebsleistung. Wann Fachwissen doch vor Sales-DNA geht Der Lackmustest für deine Rolle Damit ich ehrlich bleibe: Es gibt Fälle, in denen das Fachwissen wirklich vorgeht. Das gilt in hochregulierten, hochtechnischen Feldern – Pharma, Medical Devices, Halbleiter, Spezialchemie, Aerospace oder hochregulierte Cybersecurity. Der Lackmustest ist einfach: Hältst du das Erstgespräch ohne tiefes Fachwissen fünf Minuten durch, oder bist du sofort raus? Drei Lösungen für hochtechnische Rollen Nimm die OP-Technik: Wer nicht mitreden kann, wenn der Chirurg zur Sache kommt, bekommt keinen zweiten Termin. In solchen Fällen hast du drei Optionen: den seltenen Hybrid (teuer und schwer zu finden), den klassischen technischen Verkäufer mit Sales-Basis oder ein Tandem aus Verkäufer und Sales Engineer. Die Frage ist nie pauschal Fach oder Skill, sondern: Wie hoch ist die fachliche Hürde ins Erstgespräch dieser konkreten Rolle? So bildest du das richtige Anforderungsprofil Bevor du den ersten Lebenslauf liest, musst du wissen, wonach du suchst. Und zwar nicht aus dem Profil des – vielleicht mittelmäßigen – Vorgängers und nicht aus einer kopierten Stellenanzeige. Die saubere Methode heißt Anforderungsanalyse: Du leitest die Kriterien aus der Leistung deiner echten Top-Performer ab. In fünf Schritten zum richtigen Anforderungsprofil In fünf Schritten zu einem Anforderungsprofil, das wirklich auf Vertriebserfolg setzt – statt den nächsten Klon des Vorgängers zu suchen. Top-Performer analysieren Geh nicht von der Rolle aus, sondern von den Menschen, die heute oben performen. Was haben sie in Werdegang, Arbeitsstil und Persönlichkeit gemeinsam? Interviewe sie zu ihren besten Deals. Die Rolle entlang vier Achsen abklopfen Sales-Cycle-Länge, Komplexität (Einzelentscheider vs. Buying Center), Akquise- vs. Bestandsanteil und Beratungstiefe. Daraus ergibt sich deine Buyer-Persona. Strategisch vorausschauen Wo geht die Rolle in zwei bis drei Jahren hin? Welche Skills werden vom Nice-to-Have zur Pflicht? Definiere nicht die Rolle von gestern. Must-Have von Nice-to-Have trennen Maximal drei bis fünf Must-Haves – und zwar alles, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier, Past Performance. Produktwissen und CRM sind Nice-to-Have. In messbare CV-Signale übersetzen Aus „Achievement Drive" wird „belegte Quoten-Übererfüllung in zwei der letzten drei Jahre". Lege pro Signal einen klaren Schwellenwert fest. Anforderungsprofil ist nicht gleich Stellenbeschreibung Mehr als fünf Anforderungen brauchst du nicht – Studien zeigen, dass Bewerber ohnehin nur rund fünf Kriterien wirklich wahrnehmen. Das Anforderungsprofil ist nicht die Stellenbeschreibung. Die Stellenbeschreibung ist Werbung. Das Anforderungsprofil sagt, was jemand können muss, um in der Rolle erfolgreich zu sein. Zwei verschiedene Dokumente. Was im Lebenslauf wirklich zählt Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ist der Lebenslauf kein Vorhersage-Werkzeug. Er ist ein Filter, der die Falschen aussortiert. Lies ihn rückwärts – fang bei der letzten Leistungs-Zahl an. Im CV zählen Zahlen, nicht Adjektive. Harte Signale: worauf du achtest Harte Signale sind: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent („120 % der Quote in 2023"), ein Ranking im Team („Top 3 von 40"), bezifferte Deal-Größen und Cycle-Komplexität sowie Beförderungen innerhalb des Unternehmens. Red Flags: was dich stoppen sollte Red Flags sind: „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen wie „strategischer Vertriebsansatz" ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten pro Station ohne erkennbaren Grund. Die unbequeme Wahrheit: In den meisten deutschen Lebensläufen stehen die entscheidenden Zahlen gar nicht. Deshalb filterst du beim CV nur grob vor – und holst die fehlenden Fakten im Telefon-Pre-Screening. Verkäufer ohne Zahlen im CV haben entweder keine, schlechte – oder sie wissen nicht, dass Zahlen das Einzige sind, was im Vertriebs-CV zählt. Vertriebsrecruiting-Prozess: vom CV bis zum Onboarding Kriterien allein nützen nichts ohne Prozess. Wer 80 Lebensläufe planlos liest, sortiert am Ende den Falschen mit dem schönsten Foto rein. Du brauchst einen Trichter: erst Hard-Filter gegen die harten Signale (maximal 90 Sekunden pro CV), dann eine strukturierte Bewertung mit mindestens drei Signalen für die Einladung. Das Telefon-Pre-Screening: der unterschätzte ROI-Hebel Das Telefon-Pre-Screening ist der am stärksten unterschätzte Schritt im ganzen Prozess. In 15 bis 20 Minuten holst du die Zahlen, die im Lebenslauf fehlen: Quoten-Historie prüfen, Wechselgrund, Gehaltsrahmen, eine Frage zum echten Verhalten. Zwanzig Minuten am Telefon ersparen dir zwei Stunden falsch geführte Vor-Ort-Interviews. Und vergiss das Active Sourcing nicht – die richtig guten Verkäufer bewerben sich selten, sie werden gefunden. Ein gesundes Verhältnis sind 50 % Bewerbungseingang und 50 % Active Sourcing. Drei diagnostische Interviewfragen Im eigentlichen Interview haben sich drei Fragen bewährt. Erstens: „Wie würdest du dich in 30 Tagen in unsere Produktwelt einarbeiten?" – das misst Selbststeuerung und Lernstrategie. Zweitens: „Erzähl mir vom letzten Deal, den du selbst akquiriert hast – nicht ausgebaut, nicht betreut." – das trennt den echten Hunter vom Beziehungspfleger. Drittens: „Wie würdest du unser Produkt nach einer Stunde Vorbereitung verkaufen?" – das misst, wie schnell jemand von Produktmerkmal zu Kundennutzen übersetzt, die zentrale Vertriebsfähigkeit. Wichtig: Diese Fragen sind nur valide mit einer vorab festgelegten Bewertungsrubrik. Und geh nie allein ins Interview – idealerweise stellt HR die Fragen, die Führungskraft beobachtet. Die Rolle von HR: vom Briefträger zum methodischen Treiber Was HR wirklich leisten muss Hier sterben die meisten guten Prozesse. HR leitet CVs weiter, dann Funkstille – und der Vertriebsleiter entscheidet wieder aus dem Bauch. Eine starke Personalabteilung ist nicht der Verwalter im Hintergrund, sondern der methodische Treiber des Prozesses. Von HR kommen die Interview-Leitfäden, die Bewertungs-Skalen, die Arbeitsproben und die Test-Werkzeuge – das ganze Handwerk. Geschwindigkeit ist Qualität HR sorgt dafür, dass der Prozess eingehalten wird, dass die Kriterien gemeinsam festgelegt werden und dass die Führungskraft sauber durch den Prozess geführt wird. Dazu gehört auch Geschwindigkeit: Die besten Kandidaten sind laut LinkedIn nur rund zehn Tage aktiv verfügbar, nach 30 Tagen haben sich über 50 % anders entschieden. Geschwindigkeit ist im Recruiting nicht das Gegenteil von Sorgfalt – sie ist deren Ergebnis. Recruiting endet nicht mit dem Vertrag: Onboarding als zweiter Filter Die diagnostische Verlängerung Auch wer sauber Vertriebsmitarbeiter einstellen will, produziert mit dem besten Prozess noch rund 10 % Fehleinstellungen – das lässt sich rechnerisch nicht vermeiden. Genau diese 10 % fängst du im Onboarding ab. Denn 70 bis 80 % der späteren Fehlbesetzungen zeigen ihre Muster schon in den ersten drei Monaten. Klare Entscheidungspunkte nach 30, 60, 90 Tagen Verstehe das Onboarding deshalb nicht in erster Linie als Wissens-Vermittlung, sondern als Verlängerung des Recruitings mit anderen Mitteln: feste Check-ins, klare Frühwarn-Zeichen, klare Entscheidungspunkte nach 30, 60 und 90 Tagen. Wer nach 60 Tagen vor sich hin meckert und nicht vorankommt, wird nach 120 Tagen meistens nicht besser – sondern schlechter. Nutze die Probezeit konsequent als das, was sie ist: deine zweite Chance. Quick Takeaways Branchenjahre und Abschlüsse sind fast wertlos (Wert 0,09–0,10) – sie sind die teuersten falschen Kriterien. Strukturierte Interviews verdoppeln die Treffsicherheit gegenüber unstrukturierten Gesprächen (0,42 vs. 0,19). Die Kombination der richtigen Werkzeuge senkt die Fehlerquote von ~40 % auf unter 10 %. Achievement Drive schlägt Extraversion – der laute Dampfplauderer ist ein Mythos, die Ambivertierten gewinnen. Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare: Persönlichkeit bleibt über Jahre, Skills holst du in Monaten auf. Der Adjacent Industry Hire löst den Bewerbermangel – Nähe von Buyer-Persona, Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur zählt, nicht das Branchenetikett. Telefon-Pre-Screening und HR als Treiber sind die unterschätztesten Hebel im ganzen Prozess. Fazit: Schluss mit dem Würfeln beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Die drei Kernsätze Fassen wir zusammen. Strukturierte Interviews, Arbeitsproben und kognitive Tests sagen Vertriebserfolg drei- bis fünfmal besser voraus als Berufsjahre und unstrukturierte Bewertungen. Achievement Striving und Gewissenhaftigkeit sind die stabilsten Persönlichkeitsmerkmale – allgemeine Extraversion ist es nicht. Und weil Persönlichkeit über Jahre stabil bleibt, Skills aber in Monaten aufholbar sind, setzt du auf das Erste und trainierst das Zweite. Dein nächster Schritt Wer im Vertriebsrecruiting weiter auf Branchenjahre filtert, setzt auf das schlechteste verfügbare Kriterium. Wer auf Sales-Disposition baut und Wissen aufbaut, formt ein Team, das mit dem Markt mitwächst. Das ist eigentlich gar nicht schwer – du musst es nur konsequent machen. Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ohne dich auf dein Bauchgefühl zu verlassen, fang heute mit einem Punkt an: Führe das strukturierte Telefon-Pre-Screening ein. Damit halbierst du deine Time-to-Hire und verdoppelst die Qualität deiner Pipeline. Du willst tiefer einsteigen? Schreib mir einfach eine E-Mail an recruiting@vertriebsfunk.de – dann bekommst du von mir die komplette Zusammenfassung dieser Folge und den Bewertungsbogen, den ich in meinen Vertriebsprojekten als Blaupause nutze. Beides schicke ich dir kostenlos zu. Gib alles, dein Christopher Funk. Welche Kriterien sollte ich beim Vertriebsmitarbeiter einstellen wirklich beachten? Setze auf das, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier und geprüfte Past Sales Performance. Branchenjahre und Studienabschluss haben dagegen eine sehr geringe Vorhersagekraft auf Vertriebserfolg. Wie senke ich meine Fehlerquote im Vertriebsrecruiting? Indem du mehrere valide Werkzeuge kombinierst: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Das hebt die Treffsicherheit auf 0,60 bis 0,65 und drückt die Quote der Fehleinstellungen von rund 40 % auf unter 10 %. Ist Branchenerfahrung beim Verkäufer einstellen wichtig? Meistens nicht. Branchenerfahrung ist oft nur die Risiko-Versicherung des Recruiters. Wichtiger ist die Nähe von Buyer-Persona, Sales-Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur. Ausnahmen sind hochregulierte Märkte wie Pharma, Medical Devices oder Aerospace. Worauf achte ich im Lebenslauf eines Vertrieblers? Auf Zahlen statt Adjektive: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent, Ranking im Team, bezifferte Deal-Größen und Beförderungen. Red Flags sind „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten. Welche Rolle spielt HR beim Aufbau eines guten Recruiting-Prozesses? HR ist der methodische Treiber, nicht der Briefträger. Die Personalabteilung baut den Prozess, liefert Interview-Leitfäden und Bewertungs-Skalen, sorgt für Geschwindigkeit und führt die Führungskraft sauber durch das Verfahren. Wie sieht es bei dir aus: Filterst du noch nach Branchenjahren – oder setzt du schon auf Sales-DNA? Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare und teile den Beitrag mit dem Vertriebsleiter, der das gerade dringend lesen sollte.
Wie der «SonntagsBlick» berichtet, soll die Zürcher Sonderkommission Master die Bundeskriminalpolizei bereits zwei Tage vor dem Messerangriff über den 31-Jährigen informiert haben. Demnach hatte der Mann selbst die Polizei alarmiert und wurde danach in die Psychiatrie eingewiesen. Weitere Themen: · Im Gerichtsfall rund um den ehemaligen Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz sind neue Dokumente zum Vorschein gekommen. · Przewalski-Hengst aus dem Wildnispark Zürich wurde in Kasachstan erfolgreich ausgewildert. · Die erste Aufführung des neuen Zürcher Kinderopernorchesters.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Ein neues Gesetz zur digitalen Identität soll Deutschland moderner machen. Die EUDI-Wallet soll Behördengänge vereinfachen, Zeit sparen und Millionen Bürger digital vernetzen. Doch wie groß sind die Chancen und welche Risiken gibt es? „Die EUDI-Wallet ist eine digitale Brieftasche auf dem Smartphone. Dort können Bürger künftig wichtige Nachweise wie Personalausweis, Führerschein oder andere Dokumente sicher speichern und digital verwenden. Die Bundesregierung sieht darin eines der wichtigsten Digitalprojekte der kommenden Jahre. Der größte Vorteil ist die Zeitersparnis. Denkbar sind Anwendungen bei Banken, Versicherungen, im Gesundheitswesen oder sogar bei Alterskontrollen auf Social-Media-Plattformen", so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Die Wallet wird nicht als komplett neues System aufgebaut, sondern ergänzt bestehende Plattformen wie die Bund-ID oder Verwaltungsportale. Viele Menschen haben die Onlinefunktion ihres Personalausweises aber bisher gar nicht aktiviert oder kennen ihre PIN nicht mehr. Außerdem gibt es Kritik an den langen Umsetzungsfristen für Behörden und Ängste, ob das System wirklich sicher ist." Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Neu verfügbare Dokumente zeigen, wieviel Geld die vom Baukartell geschädigten Gemeinden aus den Vergleichsverhandlungen des Kantons mit Kartellfirmen erhalten haben. Die Zeit drängte offenbar, weil viele Gemeinden neue Bauaufträge vergeben mussten.
In diesem Deep Dive spricht Hannah mit Jakobus Schuster, Gründer und CEO von Notarity, einer Plattform für digitale Notartermine. Wer einen Notar oder eine Notarin braucht, kann das heute per Videocall erledigen und Dokumente digital beglaubigen oder beurkunden lassen.Die Idee entstand während Jakobus' Referendariat in einer auf Venture Capital spezialisierten Kanzlei: Beglaubigte Vollmachten aus den USA dauerten regelmäßig acht bis zwanzig Wochen. Als COVID einen regulatorischen Wandel auslöste, der notarielle Akte auch digital ermöglichte, sah er die Chance und baute mit zwei Entwicklern los.Im Gespräch geht es um seinen unternehmerischen Weg vom Jura-Studium in Hamburg zum Startup-Gründer in Wien, warum Notarity heute Kunden in über 100 Ländern hat und wie Spanien zum ersten aktiven Expansionsmarkt wurde. Außerdem: warum Deutschland für Notarity regulatorisch keine Option ist, was er vom EU Inc.-Vorschlag hält und warum er glaubt, dass AI mehr White-Collar-Jobs vernichten wird, als neue entstehen.Production: Hanna MoserMusik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Die US-Regierung hat erstmals eine größere Sammlung geheimer Dokumente zu UFOs und UAPs veröffentlicht. Zwar liefern die Unterlagen keine konkreten Beweise für außerirdisches Leben, zahlreiche ungeklärte Beobachtungen werfen jedoch neue Fragen auf.
Ihr hört über Auffahrt die erste von drei Folgen vom «Meisterschwindler aus dem Heidiland» des True Crime-Podcast «Unter Verdacht» als Bonus im «Apropos»-Feed. Wir sind am Freitag wieder mit regulären «Apropos»-Folgen zurück. Bis dahin: Viel Spass beim Hören! *** Die kriminelle Laufbahn von Steven Heidegger beginnt harmlos. Mit 15 Jahren bricht er die Realschule ab. In der Berufslehre in einer Autogarage schwindelt er seine Vorgesetzten an, fälscht Dokumente, lässt Ersatzreifen oder Nummernschilder mitgehen. Doch dabei bleibt es nicht: Später entwendet er Schmuck und überfällt einen Goldschmied. Für den Überfall wird er zwar verurteilt und muss ins Gefängnis. Doch kaum ist er wieder draussen, macht Steven Heidegger weiter und entwickelt neue Maschen: Der junge, gut aussehende Mann meldet sich auf Datingseiten für schwule und bisexuelle Männer an – und findet dort Opfer. Wer ist dieser Steven Heidegger? Warum hat er mit seinen Schwindeleien so oft Erfolg? Und was ist seine Absicht auf den Datingplattformen? Inlandredaktorin Claudia Blumer und Thomas Knellwolf, Reporter am Recherchedesk, haben die kriminelle Biografie von Steven Heidegger aufwendig recherchiert und aufgeschrieben. In der ersten von drei Folgen der «Unter Verdacht»-Serie zum Meisterschwindler aus dem Heidiland erzählen sie, was sie dabei herausgefunden haben. Gäste: Claudia Blumer, Thomas Knellwolf Host: Noah Fend Skript: Noah Fend, Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Sara Spreiter Sprecher: Boris Gygax Hier hören Sie bereits Folge 2 vom Meisterschwindler aus dem Heidiland Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen des Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier. Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.ch Hier lesen Sie alle Texte zur Recherche von Claudia Blumer und Thomas Knellwolf zum Meisterschwindler aus dem Heidiland. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
In dieser Episode nehme ich dich mit in mein Ingenieurbüro und zeige dir, wie ich KI-gestützte Dokumentenanalyse in der Systementwicklung einsetze. Ich stelle dir meinen „Dokumentenfresser“-Agenten vor, den ich so konfiguriert habe, dass er die Rolle eines Senior Requirements Engineers übernimmt. Ich erkläre, welche Informationen ich ihm im Prompt mitgebe, welche Dokumente ich als Basis hinterlege und welche konkreten Aufgaben er für mich übernimmt: Anforderungen identifizieren, Inkonsistenzen aufzeigen, kritische Stellen markieren, Relevanz fürs Lastenheft bewerten und Empfehlungen geben, was ins Lastenheft gehört – und was nicht. Du erfährst, wie ich Schritt für Schritt aus verschiedenen PDF-Dokumenten und Grafiken ein strukturiertes Lastenheft aufbaue, welche Ergebnisse der Agent gut liefert und wo ich manuell nachschärfen muss. Anhand des Beispiels mit der Wallbox bespreche ich unter anderem Themen wie Zeitbasis (RTC), Update-Fähigkeit und die Abgrenzung zu anderen Systemen, etwa einem Batterieladegerät. Am Ende zeige ich dir, wie die gewonnenen Inhalte ins Lastenheft und später in die Systembeschreibung einfließen und welche offenen Punkte und Ideen – bis hin zu möglichen Geschäftsmodellen – die KI mir zusätzlich auf den Tisch legt. Mein Ziel mit dieser Episode ist es, dir praxisnah zu zeigen, wie du KI im Requirements Engineering nutzen kannst, ohne die Kontrolle über deine Inhalte zu verlieren. Du bekommst konkrete Anregungen, wie du deinen eigenen „Dokumentenfresser“ aufsetzt, klare Arbeitsanweisungen formulierst und so schneller zu einem besseren Lastenheft kommst.
Mit dem Versprechen radikaler Transparenz gründet der australische Hacker, Journalist und Verleger Julian Assange vor 20 Jahren WikiLeaks, eine Plattform, auf der vertrauliche Dokumente, Videos und Fotos anonym veröffentlich werden können. So zum Beispiel 2010 geheime Militärdokumente. Von Lea Eichhorn und John Goetz.
Ein Journalistenkollektiv und ein Tech-Gigant vor Gericht: Palantir bestreitet die Darstellung seiner gescheiterten Schweizer Ambitionen und beharrt auf einer Gegendarstellung. Palantir Technologies bereitet im Auftrag von Militärs, Geheimdiensten, Polizeibehörden und Unternehmen weltweit riesige Datenmengen auf und hat seit einigen Jahren seinen Europa-Hub in der Schweiz. Hierzulande gehören Unternehmen zur Kundschaft, doch keine Behörden. Ein interner Armeebericht warnt vor Datenabfluss an US-Geheimdienste. Als das WAV-Recherchekollektiv und das Online-Magazin «Republik» diese Dokumente öffentlich machten, zog Palantir vor Gericht. Ein Film über Macht, Daten – und die Rolle der Zivilgesellschaft.
Der amerikanische Präsident Donald Trump will sehr bald Dokumente zu außerirdischem Leben und unerklärlichen Phänomenen veröffentlichen lassen. Der UFO-Forscher Donald Schmitt zeigt sich bezüglich der Aussagekraft skeptisch.