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Liebe SPORTSFREUNDE! In dieser Spezialfolge auf Schweizerdeutsch begrüße ich SRF-Sportjournalist Reto Wiedmer. Vom kleinen Jungen, der durch den Teletext lesen lernte, bis hin zum Kommentator großer Eishockey-Momente und Schwingfeste: Reto nimmt uns mit hinter die Kulissen des Radio- und TV-Journalismus. Wir sprechen unter anderem über die Kunst, Fernsehen im Kopf der Hörer zu erzeugen, den Einfluss von Digitalisierung und KI auf die Medienlandschaft sowie die Magie urschweizerischer Sporttraditionen. Eine extrem inspirierende Episode voller Emotionen und Fachwissen! (Info: Das Gespräch mit Reto Wiedmer wurde im August 2026 aufgenommen.) Intro & Outro Melodie Designed by: Dominik Kessler Logo designed by: Marco Lattmann Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Die Talksendung «Persönlich» auf Radio SRF 1 wird am Sonntag, 13. September 2026, um 10.00 Uhr live mit Publikum aus dem Fabriktheater in Schwanden übertragen. Dafi Kühne (44) ist Plakatgestalter und Buchdrucker, aufgewachsen in Mollis. Während fast alles digital wird, setzt er bewusst auf tonnenschwere Pressen, Blei- und Holzlettern – und verbindet sie mit zeitgenössischem Grafikdesign. Statt auf Schnelligkeit und perfekte Reproduzierbarkeit setzt er auf jahrhundertealtes Handwerk und Zeit. Er sammelt und repariert alte Maschinen, ergänzt fehlende Lettern selbst und arbeitet oft Tage, manchmal Wochen, an einem einzigen Plakat. Gerade aus diesem scheinbar anachronistischen Handwerk entstehen seine grossformatigen, farbintensiven und unverwechselbar modernen Plakate. Ein weltweit beachteter, eigenwilliger Kosmos, der dazu führt, dass Dafi Kühne auf der ganzen Welt unterrichtet und auch Ausstellungen in Japan hat. Gabi Aschwanden (56) wuchs in einfachen, schwierigen Verhältnissen in Linthal auf – und wurde mit 20 Jahren quasi ohne Berg- oder Kochkenntnisse Hüttenwartin der Fridolinshütte auf 2111 Metern. Was als blauäugiger Aufbruch begann, wurde für sie zur Lebensschule: Schnee schmelzen, Feuer machen, Gäste bewirten, Verantwortung übernehmen. 28 Jahre lang lebte und arbeitete sie unterhalb des geliebten Tödi; aus der jungen Frau, die selbst kaum wusste, wo die Hütte liegt, wurde eine kundige Wanderleiterin und Vermittlerin von Bergen und Natur. Heute bringt sie diese Erfahrung auch als Gemeinderätin ein: Sie kämpft dafür, dass die Bergwelt nicht bloss touristische Kulisse, sondern ein schützenswerter Lebensraum bleibt. Moderation: Olivia Röllin
Migrantische Coming-of-Age Geschichte aus dem Grossstadtkiez. Überlebenskampf in der Parallelgesellschaft. Ein Mädchen und ihre Freundinnen zwischen den Welten. Zweiteilige Literaturbearbeitung eines Erfolgromans. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 05.09.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Die 17-jährige Hazal ist verletzlich und gleichzeitig grob, voller Energie und unnütz selbst in Billigjobs, überschäumend vor Hoffnungen und Ängsten. Eigentlich fast normal in diesem Alter. Aber Hazal lebt eingezwängt zwischen den traditionellen muslimischen Vorstellungen ihrer Eltern und der brutalen Realität ihres Berliner Kiezes. Auf der Suche nach Perspektive und Heimat macht sie schliesslich einen fatalen Fehler. «Ellbogen» erzählt die Geschichte von Hazal und ihren Freundinnen in Berlin, die alle ums Überleben kämpfen. Als plötzlich die Polizei hinter ihr her ist, flieht Hazal nach Istanbul, wo sie noch nie im Leben war. Lustig und traurig, wütend und zart stellt die Autorin Fatma Aydemir in ihrem Debütroman, aus dem Kirstin Petri ein zweiteiliges Hörspiel gemacht hat, eine grosse Frage: Was kann in dieser Welt aus einem Mädchen wie Hazal schon werden? Und gibt eine ebenso grosse Antwort: Alles. ____________________ Mit: Aysima Ergün (Hazal), Altine Emini (Elma), Deniz Orta (Gül), Uygar Tamer (Mutter), Orhan Müstak (Vater/Polizist/Mann), Thomas Reisinger (Detektiv), Burak Yigit (Onur), Jirka Zett (Eugen), Burkak Öztürk (Memet), Mehmet Atesci (Halil), Yasemin Cetinkaya (Gözde), Jale Arikan (Tante Semra), Elias Eilinghoff (Student), Ilknur Bahadir (Defne/Frau), Stephanie Ebner (Arzttochter 1), Julia Kunz (Arzttochter 2) ____________________ Musik: Peter Kaizar – Tontechnik: Tom Willen – Dramaturgie: Susanne Janson – Hörspielbearbeitung und Regie: Kirstin Petri ____________________ Produktion: SRF 2019 ____________________ Dauer: 50' Den zweiten Teil des Hörspiels können Sie hier nachhören: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/2-2-ellbogen-von-fatma-aydemir?id=AUDI20260912_NR_0003
Reina steckt mitten in einer Lebenskrise: frisch getrennt und schwanger, weiss sie nicht, wie es weitergehen soll. Sie zieht ins Haus ihres verstorbenen Grossvaters und übernimmt dessen Leidenschaft: das Imkern. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 04.09.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 «Bienen schwärmen für sie» ist ein besonderes Hörspiel. Die Schweizer Autorin Maria Ursprung spielt mit Erwartungen: Mal wähnt man sich in einer Geschichte von Rosamunde Pilcher, dann wieder in einem Film von David Lynch. Dazu kommt die Musik von Martin Bezzola: Er hat Aufnahmen gemacht im Bienenhaus – und daraus eine ganz eigene Musik komponiert, in der es summt und surrt. ____________________ Mit: Marie Bonnet (Reina), Wolfgang Hinze (Grossvater), Manuela Biedermann (Nachbarin Hanna), Reto Stalder (Marius), Linda Olsansky (Biene/Frauenärztin/Krankenschwester/Altistin), Barbara Falter (Oberärztin/Chorleiterin) ____________________ Musik: Martin Bezzola – Tontechnik: Basil Kneubühler – Regie: Wolfram Höll ____________________ Produktion: SRF 2019 ____________________ Dauer: 50'
Die Flughafenstatistik zeigt: Unsere Fluglust ist so pandemisch wie ein Virus. Vielleicht nur übertroffen vom Virus «E-Trotti». Da sind wir doch mal gespannt, welcher Virus dereinst der Zürcher Langstrasse als UNESCO-Weltkulturerbe Konkurrenz macht. Der Kabarettist Gabriel Vetter, ein Sprachseziermeister und satirischer Mülltrenner ersten Ranges, ordnet und kommentiert aktuelle Radiotöne in prächtig absurden Collagen und beweist: Unsinn ist Sinn und Sinn ist Unsinn. Alle drei Wochen am Samstag. Hier auf SRF 1. Wer die Sendung live am Radio hören will – sie läuft am: Samstag, 05.09.2026, 13.00, Radio SRF 1 Sonntag, 06.09.2026, 23.00 Uhr, Radio SRF 1 (Wiederholung)
Wie stürzt man sich ins Weltgeschehen, ohne abzustumpfen und ohne zu verglühen? Fatima Moumouni und Laurin Buser begegnen der politisch aufgeheizten Stimmung mit Selbstironie und Poesie. Das preisgekrönte Spoken-Word-Duo stellt sich dringlichen Themen wie Rassismus, Klimaerhitzung und sozialer Kälte. In «COLD» verschmelzen Fatima Moumouni und Laurin Buser zu einer Person. Diese nimmt das Publikum mit auf einen wilden Trip durch schicke Neubauwohnungen, stinkende Sümpfe und den eigenen, dampfenden Kopf. Eine Aufzeichnung aus dem Kleintheater Luzern vom 31. März 2026. Im Tagesgespräch von Radio SRF haben Fatima Moumouni und Laurin Buser ausführlich über den Spagat zwischen Abschottung und Aktivismus gesprochen. https://www.srf.ch/audio/tagesgespraech/bin-ich-zu-abgestumpft-bin-ich-zu-unpolitisch?id=d4205eb8-50f2-4121-86fd-ffca616d9b5b ____________________ Mit: Fatima Moumouni und Laurin Buser ____________________ Redaktion: Lea Schüpbach Tontechnik: Lars Dölle ____________________ Produktion: SRF 2026 Dauer: ca. 50'
Glauser, der Schöpfer des liebevollen Wachmeisters Studer, hat alles andere als eine gemütliche Biografie vorzuweisen. In der Hörcollage wird ein erschütterndes Bild vom schreibenden Irrenhäusler gezeigt, der sein Leben lang bevormundet und in ständigem Konflikt mit seinem Vater war. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Freitag, 28.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 «Dummerweise habe ich mich von Radioleuten überreden lassen, aus meinem Leben zu erzählen. Wenn sie wüssten, was für einen Widerstand ich habe, in dem alten Schlamm zu wühlen. Psychologen, Irrenhausdirektoren, Vormundschaftsbehörden und weiss der Gugger wem durfte ich meine Katastrophenlaufbahn ausbreiten. Immer die gleiche Platte!» ____________________ Mit: Norbert Schwientek (Vater), Ueli Jäggi (Glauser), in weiteren Rollen: Isabel Baumberger, Désirée Meiser, Sara Capretti, Walter Baumgartner ____________________ Musik: Emil Moser – Regie: Fritz Zaugg ____________________ Produktion: SRF 1996 ____________________ Dauer: 51'
Kein Krieg. Wie verlockend das klingt. Und überall Friedenstauben. Aber was will die Neutralitätsinitiative im Kleingedruckten? Bänz Friedli auf Spurensuche. Aktuell ist er mit dem Programm «Bänz Friedli räumt auf» auf allen Deutschschweizer Bühnen zu sehen. Fürs «Spasspartout» auf SRF1 moderierte Friedli jeweils die Live-Kabarett-Abende «Ohrfeigen» aus dem Kleintheater Luzern. Wer die Sendung live am Radio hören will – sie läuft am: Samstag, 29.08.2026, 13.00, Radio SRF 1 Sonntag, 30.08.2026, 23.00 Uhr, Radio SRF 1 (Wiederholung)
Christian Zeugin begrüsst die langjährige Fernsehmoderatorin und Leadership-Coach Eva Wannenmacher sowie den profilierten Radiomoderator und Nacht-Talker Ralph Wicki. Eva Wannenmacher (55) Über zwei Jahrzehnte hinweg prägte sie als unverwechselbares Gesicht das SRF-Kulturmagazin «Kulturplatz» und schrieb zuvor als jüngste «10vor10»-Anchorwoman Fernsehgeschichte. Schon früh sorgte die gebürtige Zürcherin dafür, sich nie allein über den Bildschirm zu definieren: Inspiriert von einer Ehetherapeutin baute sie sich über viele Jahre fundierte psychologische Ausbildungen auf. Nach ihrem bewussten Abschied vom Fernsehen im Jahr 2025 begleitet sie heute als zertifizierter Leadership Coach Führungskräfte aus Wirtschaft und Kultur, unterrichtet an der Universität Basel und verbindet klassische Rhetorik mit Atemarbeit und Nervensystem-Regulation. Privat lebt die dreifache Mutter und junge Grossmutter ein eng verbundenes Patchwork-Modell über Generationen hinweg. _______________________________________ Ralph Wicki (65) Mit seiner sonoren Stimme, langen Haaren und ausgeprägtem Einfühlungsvermögen begleitete er ab 2014 im «Nachtclub» auf Radio SRF 1 schlaflose Menschen durch dunkle Stunden. In über 1500 Livesendungen führte der einstige Musikchef und passionierte Plattensammler rund 7500 ungeschminkte Gespräche über Freud, Leid und existenzielle Lebensfragen. Aufgewachsen in einfachen Verhältnissen in Luzern, wagte er nach abgebrochenen Studien in Medizin und Geisteswissenschaften den Sprung ans Radiomikrofon. Nach tiefen Sinnkrisen fand er im nächtlichen Austausch mit dem Publikum seine Lebensaufgabe. Stets an seiner Seite: Sein Stoffschaf «Lämmli», das ihn seit über 30 Jahren durchs Leben begleitet. Mit Erreichen des Pensionsalters verabschiedet sich der bekennende Nachtmensch von der SRF-Bühne, um als moderner Nomade die Welt zu bereisen. _______________________________________ Moderation: Christian Zeugin _______________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Was geht künftigen Archäologen durch den Kopf, wenn sie in ein paar tausend Jahren im Brünigmassiv auf einen Bunker voller Reichtümer aus unserer Zeit stossen? Und was genau ist der Reiz daran, die eigenen Kostbarkeiten im Fels einzuschliessen? Die Kunst von Simon Enzler lebt von der Exotik seines markanten Appenzeller Dialektes, aber genauso von seinen präzisen, vielfältigen und politischen Beobachtungen, die er mit einer unvergleichbaren Lockerheit vorzutragen weiss. Den Salzburger Stier erhielt er 2007, aktuell ist er mit seinem neuen Programm «zmetztinne» auf Tour. Wer die Sendung live am Radio hören will – sie läuft am: Samstag, 22.08.2026, 13.00, Radio SRF 1 Sonntag, 23.08.2026, 23.00 Uhr, Radio SRF 1 (Wiederholung)
Wir spotten über den Auftritt eines Zürcher Finanz-Bros. Doch beim Gebaren der Grossbanken schauen wir lieber weg. Wer die Sendung live am Radio hören will – sie läuft am: Samstag, 15.08.2026, 13.00, Radio SRF 1 Sonntag, 16.08.2026, 23.00 Uhr, Radio SRF 1 (Wiederholung)
Bertolt Brechts Hörspiel «Das Verhör des Lukullus» aus dem Jahre 1939 war eine versteckte Kritik an Hitler. Urgesendet wurde es 1940 im Radio Beromünster. Über 80 Jahre später zeigt Regisseur Samuel Schwarz in seinem Hörspiel «Lukullus», dass Brechts Text nichts an Aktualität eingebüsst hat. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 08.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Bertolt Brecht schrieb im Herbst 1939 kurz nach Kriegsausbruch das Hörspiel «Das Verhör des Lukullus» im schwedischen Exil. Das Hörspiel beginnt mit dem Grabeszug des gefallenen römischen Feldherren Lukullus. Der unerbittliche Kriegsherr, dessen Eroberungszüge zahlreiche Menschenleben forderte, muss sich im Reich der Toten, vor dem Gericht der Unterwelt, verantworten. Lukullus rechtfertigt seine Taten damit, dass er zum Wohle Roms gehandelt habe. Radio Beromünster sendete das Brecht-Hörspiel (Regie: Ernst Bringolf) erstmals im Mai 1940. Eine mutige Entscheidung des Schweizer Radiosenders, denn Brechts Stück konnte durchaus als Hitler-Kritik interpretiert werden. Rund 80 Jahre nach der Ausstrahlung des Hörspiels im Radio Beromünster setzt sich Samuel Schwarz mit «Das Verhör des Lukullus» und dessen Entstehungsgeschichte auseinander. In «Lukullus» zeigt er auf, dass Brechts Text auch heute noch nicht an Aktualität verloren hat, denn willkürliche Gewaltherrscher gab es natürlich nicht nur im römischen Reich oder während des Zweiten Weltkriegs. Samuel Schwarz arrangiert Brechts Text in Zeiten von medialer Selbstinszenierung und Fake News neu. Entstanden ist eine Spurensuche und eine Versuchsanordnung, die vom Römischen Reich über den Zweiten Weltkrieg bis ins heute ans WEF in Davos führen. ____________________ Mit: Ntando Cele, Gina D'Orio, Wanda Wylowa, Philippe Graber, Luc Müller, Samuel Schwarz, Ted Gaier, Gotta Depri, Hauke Heumann, Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star, Cymbeline Schwarz ____________________ Bearbeitung: Samuel Schwarz, Ted Gaier, Raphael Urweider – Musik: Michael Sauter, Ted Gaier, Gina D'Orio, Paul Dessau – Auszüge aus der Oper «Die Verurteilung des Lukullus» – Konzertsong: Reverend Beatman, Ntando Cele – Sounddesign: Michael Sauter – Tontechnik SRF: Björn Müller, Roland Fatzer – Regie: Samuel Schwarz ____________________ Produktion: SRF 2018 und Digitalbühne Zürich (400asa), in Zusammenarbeit mit Radio RaBe, gefördert von der SRKS (Stiftung für Radio und Kultur Schweiz) ____________________ Dauer: 49'
Mit «Die wundersamen Abenteuer des Tartarin aus Tarascon» gelang dem französischen Schriftsteller Alphonse Daudet 1872 ein durchschlagender Erfolg. Die charmant farbige Parodie eines Heldenromans fand so viel Anklang, dass sich Tartarin in einer Fortsetzung ins Schweizer Hochgebirge vorwagen musste. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Teil 1: Freitag, 07.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Teil 2: Freitag, 14.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Teil 3: Freitag, 21.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Tartarin, der rüstige Rentner aus Südfrankreich, hat ein ehrgeiziges Ziel: Er will beweisen, dass er, obwohl ohne jegliche Erfahrung als Gipfelstürmer, zurecht Präsident des Club Alpin von Tarascon geworden ist. Deshalb unternimmt er 1880 eine Reise in die Schweiz, wo er sich die Besteigung eines Bergriesen vorgenommen hat. Erste Erfahrungen mit dem felsigen Ambiente macht er bei Ausflügen am touristisch bereits spektakulär erschlossenen Vierwaldstättersee. Zu seinem Erstaunen erfährt Tartarin jedoch, dass es die Schweiz gar nicht gibt! Sie ist eine reine Kulisse – ein Panorama-Kursaal mit beleuchteten Wasserfällen, Drehkreuzen an den Eingängen zu den Gletschern und Seilbahnen hoch hinauf, bis auf die schneebedeckten Gipfel. ____________________ Mit: Matthias Habich (Erzähler), Hans-Helmut Dickow (Tartarin), Bert Müller-Kopp (Bravida Kommandant a.D.), Günther Ziessler (Excourbaniès, Krämer), Konrad Horschik (Bézuquet, Apotheker), Michael Gempart (Bompar, Kurier), Karl Wagner (Wirt, Vitznau), Martin Hamburger (Gérant, Rigi), Hans-Rudolf Spühler (Kellner), Lilliane Heimberg (Mädchen), César Keiser (Kunstmaler), Irina Schönen (Sonja Wassiliew), Vincenco Biagi (Italienischer Tenor), Peter Lerchbaumer (Baron von Stolz), Klaus Henner Russius (Professor Schwanthaler), Günter Kropp (Professor Astier-Réhu), Ulrike Radke (Manilow) u.a. ____________________ Hörspielbearbeitung: René Scheibli – Regie: Walter Baumgartner ____________________ Produktion: SRF 1983 ____________________ Dauer: 50' Die zweite Folge können Sie hier nachhören: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/2-3-tartarin-bezwingt-die-schweizer-alpen-von-alphonse-daudet?id=AUDI20260807_NR_0034 Die dritte Folge hier: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/3-3-tartarin-bezwingt-die-schweizer-alpen-von-alphonse-daudet?id=AUDI20260807_NR_0084
Unser Umweltminister klärt auf. Dass wir unsere Wälder finanziell künftig im Trockenen stehen lassen, «ist der Schuldenbremse anzulasten». Gabriel Vetter findet, das ist «dicke Post»! Nein, schlimmer: das ist ein Postauto ohne Bremsen!! Das ist B-Post zum Preis von A-Post!!! Der Kabarettist Gabriel Vetter, ein Sprachseziermeister und satirischer Mülltrenner ersten Ranges, ordnet und kommentiert die Töne der Woche in prächtig absurden Collagen und beweist: Unsinn ist Sinn und Sinn ist Unsinn. Alle drei Wochen am Samstag. Hier auf SRF 1. Wer die Sendung live am Radio hören will – sie läuft am: Samstag,08.08.2026, 13.00, Radio SRF 1 Sonntag, 09.08.2026, 23.00 Uhr, Radio SRF 1 (Wiederholung)
Ein Haus führt ein Eigenleben, ein Zug bleibt kurz vor dem Ziel stehen, ein Langschläfer wird zum Tiger. Aus einer Sammlung von Prosatexten, Dialogen und Gedichten haben HKB-Studierende des 3. Jahrgangs Theater zehn Kurzhörspiele realisiert, die Wirklichkeit und Imagination miteinander verschränken. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 01.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Wie wird aus einem literarischen Text ein Hörspiel? Dieser Frage gingen Studierende des 3. Jahrgangs Theater nach. Auf der Grundlage von Texten von Studierenden des Literaturinstituts Biel entwickelten sie kurze Hörstücke. In der Auseinandersetzung mit Sprache, Stimme und Klang entstanden sehr unterschiedliche Arbeiten, die die Vielfalt akustischer Erzählformen hörbar machen: mal komisch, mal unheimlich, mal poetisch. ____________________ Mit: Jakob Dumke, Nellie Hächler, Valentin Händel, Franka Kohlmey, Onur Kurtulmus, Jon Mattmüller, Anouk Sarbacher, Judith Steinbrecher, Fabiola Strugalla, Janis Urosevic und Anna Sarah Waterstradt (3. Jahrgang Theater der Hochschule der Künste Bern) Texte: Selina Bertschi, Sophie Feuz, Sara Morf, Julia Ohm, Julia Stapf, Konstantin Stawenow und Lena Thomma (Studierende am Schweizer Literaturinstitut Biel) – Musik: Casey Calle – Tontechnik: Basil Kneubühler, Björn Müller, Tom Willen und Michael Studer – Regie: Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF/HKB 2026 ____________________ Dauer: 36′
Zum 90. Geburtstag von Mani Matter: Die legendäre Gedenksendung vom 1. Januar 1973. Kurz nach seinem viel zu frühen Tod erinnern sich zahlreiche Weggefährten an den Berner Liedermacher. Was ist das Geheimnis seiner musikalischen Wortkunst, die bis heute schweizweit Herz und Hirn ergreift? Wer das Hörspiel im Radio hören will: Freitag, 31.07.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Am 4. August würde Mani Matter seinen 90. Geburtstag feiern. Der Ende November 1972 im Alter von 36 Jahren bei einem Autounfall tödlich verunglückte Künstler und Jurist bleibt vielen bis heute in lebhafter Erinnerung. Seine berndeutschen Chansons sind ein fester Teil des kulturellen Gedächtnisses der Schweiz, werden von Generation zu Generation weitergetragen und -gesungen und auch immer wieder neu interpretiert. Aber was war Mani Matter für ein Mensch, wie hat er die Welt gesehen, was hat ihn umgetrieben und inspiriert? Und vor allem: Wie entstanden seine phänomenalen Lieder, die uns bis heute nicht loslassen? Darüber machten sich in dieser Sondersendung von Radio SRF, die zu Beginn des Jahres 1973 ausgestrahlt wurde, Freunde und Kollegen aus Mani Matters privatem, beruflichen und künstlerischen Umfeld Gedanken – mit Einblicken, die bis heute aufschlussreich sind, und einen zuweilen auch schmunzeln lassen. Zu hören sind neben vielen anderen: Klaus Schädelin, Kurt Marti, Jacob Stickelberger, Fritz Widmer, Adolf Muschg, Emil Steinberger, Dimitri, Franz Hohler. Und natürlich Mani Matter himself, mit einer Auswahl seiner Lieder und Gedanken. ____________________ Mit: Mani Matter, Klaus Schädelin, Kurt Marti, Jacob Stickelberger, Fritz Widmer, Adolf Muschg, Emil Steinberger, Dimitri, Franz Hohler, Dieter Fringeli, Theo Hirsbrunner, Reynold Tschäppät, Peter Stein, Urs Brand, Josef Hofstetter, Jürg Müller, Werner Spirig, Andreas Schärer, Christoph Von Greyerz, Gerhard Schürch, Max Neuenschwander ____________________ Redaktion: Benno Kälin ____________________ Produktion: SRF 1973 ____________________ Dauer: ca. 50' (gekürzte Sendeversion), bzw. 75' (Originallänge, nur im Hörspiel-Podcast)
1. August 2026. Seit 735 Jahren «ein einzig Volk von Brüdern»? Von wegen. Wer am Nationalfeiertag die Geschichte des Landes beschwört, schielt meist auf Unwahrheiten und alte Verschwör- und Verschwurbelungsgeschichten. Helvetia hätte besseres verdient, meint Bänz Friedli. Bänz Friedli ist stets ein Erzähler, der vermeintlich Kleines mit dem grossen Ganzen verbindet. 2015 war er Preisträger des Salzburger Stiers. 2024 gewann er den Prix Cornichon. Aktuell ist er mit dem Programm «Bänz Friedli räumt auf» auf allen Deutschschweizer Bühnen zu sehen. Fürs «Spasspartout» auf SRF1 moderierte Friedli jeweils die Live-Kabarett-Abende «Ohrfeigen» aus dem Kleintheater Luzern. Wer die Sendung live am Radio hören will – sie läuft am: Samstag, 01.08.2026, 13.00, Radio SRF 1 Sonntag, 02.08.2026, 23.00 Uhr, Radio SRF 1 (Wiederholung)
Sie leben in Australien, Kanada, Thailand oder den USA und haben doch alle eines gemeinsam: einen Schweizer Pass. Im Jugendsommerlager der Auslandschweizer-Organisation entdecken 30 Jugendliche die Schweiz, ihre Wurzeln und ein Stück Heimat neu. Sie besitzen einen Schweizer Pass, leben aber im Ausland: 30 Jugendliche aus Ländern wie Kanada, Thailand, den USA oder Australien verbringen ihre Sommerferien im Jugendlager der Auslandschweizer-Organisation (ASO) in Yverdon-les-Bains. Nach Stationen im Berner Oberland und einer Gummibootsfahrt auf der Aare erleben sie nun den Lageralltag am Neuenburgersee. Wie fühlt sich die Schweiz an, wenn man sie bisher vor allem aus Erzählungen der Eltern oder Grosseltern kennt? Welche Traditionen überraschen, welche verbinden? Und welche Rolle spielen Sprache, Kultur und Freundschaften für die «Fünfte Schweiz»? Radio SRF 1 besucht das Lager live und spricht mit Jugendlichen und Verantwortlichen über Herkunft, Identität und die Frage, wie Heimat über Kontinente hinweg entstehen kann.
Mutter Vreni, Vater Hans und die beiden Teenager Mirko und Sabine wirken wie eine ganz gewöhnliche Familie – zumindest auf den ersten Blick. Doch die Roubers haben ein ungewöhnliches Hobby: Diebstahl. Diese Familientradition pflegen sie schon seit Generationen. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Freitag, 24.07.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 ____________________ Mit: Margrit Winter (Vreni Rouber), Dieter Stoll (Hans Rouber), Yvonne Roth (Sabine), Piero Bettschen (Mirko), Hanspeter Otti (Polizist 1), Marco Morelli (Polizist 2), Gertrud Demenga-Schwarz (Frau Brönnimann) ____________________ Regie: Charles Benoit ____________________ Produktion: SRF 1986 ____________________ Dauer: 50'
Wenn etwas verboten ist, ist die Umgehung dieses Verbots noch lange nicht strafbar. So lautet der moralische Goldstandard in der Schweiz. Und «Zytlupe»-Autorin Jovana Nikic weiss: Wer das ändern will, schüttet mit dem Bad auch das Leihmutterkind aus. Die Slam Poetin, Satirikerin, Kabarettistin und Stand-up-Comedienne Jovana Nikic nutzt Gegensätze als Überlebensstrategie. Im Herbst feiert ihr neues Programm «Konserviert» Premiere. Wer die Sendung live am Radio hören will – sie läuft am: Samstag, 25.07.2026, 13.00 Uhr, Radio SRF 1 Sonntag, 26.07.2026, 23.00 Uhr, Radio SRF 1 (Wiederholung)
Es ist Reisesaison und ein Tourismusthema bewegt die Schweiz wie kein anderes: Die Campingferien. Eine Zwischenhölle aus Minigolf-Biederkeit und Couscous-Salaten. Aber der Campingplatz ist vom Aussterben bedroht. Gabriel Vetter analysiert die drohende Hering-Gentrifizierung. Der Kabarettist Gabriel Vetter, ein Sprachseziermeister und satirischer Mülltrenner ersten Ranges, ordnet und kommentiert diese Töne in prächtig absurden Collagen und beweist: Unsinn ist Sinn und Sinn ist Unsinn. Wer die Sendung live am Radio hören will – sie läuft am: Samstag, 18.07.2026, 13.00, Radio SRF 1 Sonntag, 19.07.2026, 23.00 Uhr, Radio SRF 1 (Wiederholung)
Camping – das ist für die einen der Inbegriff von Ferienglück, für die anderen ein grosses Abenteuer auf engstem Raum. Auf dem Campingplatz am Sempachersee taucht Radio SRF 1 einen Morgen lang in die faszinierende Welt des Campings ein – inklusive aller Klischees. Wer steht schon im Morgengrauen geschniegelt vor dem Wohnmobil? Wo wird der Rasen millimetergenau gepflegt? Und stimmt es wirklich, dass auf dem Campingplatz jeder jeden kennt und der Nachbar immer hilft? Zwischen Vorzelten, Grillduft, Klappstühlen und Seeblick gehen wir den schönsten Camping-Geschichten auf den Grund. Wir sprechen mit Dauercampern, Feriengästen und Platzbetreibern über Freiheit auf vier Rädern, kleine Eigenheiten und grosse Freundschaften. Natürlich interessiert uns auch: Welche Camping-Klischees stimmen – und welche gehören endgültig ins Altpapier?
Dystopische Satire über die «Alten-Republik». Das Bild des einsamen Rentners, der Pfandflaschen suchend durch unsere Städte geistert, gehört der Vergangenheit an: Altern und Sterben werden in Zukunft ausgelagert. Denn immer weniger alte Menschen können sich ihren Lebensabend in Mitteleuropa leisten. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 11.07.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Poldi und Gretchen haben das Rentenalter erreicht. Zeit für den Kassensturz: Kommen sie – jeder für sich – auf die 487'800 Euro Sicherheit, wie in der jüngsten Gesetzesnovelle zur Vermeidung von Altersarmut festgelegt? Nur wer dieses Vermögen angespart hat oder eine satte monatliche Rente nachweisen kann, darf seinen Lebensabend in Deutschland verbringen. Für alle anderen heisst es: Koffer packen und Abschied nehmen von der Heimat – für den gesicherten Lebensabend in Übersee. Leopold hat für sich und seine Bienen einen Platz auf restliche Lebenszeit in einer zertifizierten Altersheim-Anlage in Polen gebucht. Annegret hat sich für deutlich weniger Einsatz in einer Seniorenresidenz im Südwesten der Volksrepublik China eingekauft. Auf der Shortlist beim Hörspielpreis der Kriegsblinden 2015. ____________________ Mit: Ulrich Pleitgen (Poldi), Christine Schorn (Gretchen), Harald Halgardt (Hartmut) und Malina Ebert (Putzfrau), Fang Yu (Chinesischlehrer), Markus Petersen (Volkswirtschaftler), Christoph Bohlen (Unternehmenssprecher), Britta Steffenhagen (Moderatorin) sowie Stefan Ripplinger, Sabin Tambrea, Eckard Rölke, Melanie Mohammed, Yuka Yanagihara, Mariel Jana Supka und Mandy Rudski ____________________ Tontechnik: Jean Szymczak – Dramaturgie und Redaktion: Christina Hänsel – Regie: Judith Lorentz und Hermann Bohlen ____________________ Produktion: WDR 2014 ____________________ Dauer: 53'
Bevor im Jahr 1968 der Studentenprotest auch in der Schweiz für Unruhe sorgte, kam ein Hörspiel zur Ausstrahlung, welches das damalige gesellschaftliche Klima eindrücklich darstellte. Die Sturheit des Patriarchats stand gegen den Geist des individualistischen Aufbruchs. Es drohte die Eskalation. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Freitag, 10.07.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 «De Tod isch grüen» entstand im März 1968. Die Vorlage von Ernst Kappeler wurde im Rahmen eines Wettbewerbes für Mundarthörspiele ausgezeichnet, und dies zu Recht, gehört das Stück doch zu den wichtigsten fiktionalen Zeitdokumenten im SRF-Radioarchiv. Und: Es ist aktuell wie eh und je. Der Selbstmordversuch einer Schülerin hat Folgen für den Lehrer, für die Schule, für das ganze Dorf. Nichts ist mehr, wie es war. Die gesellschaftlichen Mechanismen, die sich in Gang setzen, sind nur allzu bekannt. Ein Schuldiger muss her, und der ist schnell gefunden: der Lehrer mit seinen nicht immer konformen Methoden. Wie ein Verbrecher muss er sich vor der Schulpflege rechtfertigen. Doch dieser Lehrer hat sich längst in seine eigene Welt zurückgezogen. Seine Wahrheit ist nicht die der anderen. Und sie steht nicht im Stundenplan. ____________________ Mit: Fred Tanner (Lehrer, Erzähler), René Scheibli (Bruno), Valerie Steinmann (Magdalena, Mädchenstimme), Paul Bühlmann (Präsident), Alfred Schlageter (Pfarrer), Eva Wächter (Schulpflegerin, Frauenstimme), Inigo Gallo (Schulpfleger), Ruedi Walter (Doktor), Christian Huber (Aktuar), Margrit Rainer (Krankenschwester), Anneliese Betschart (Frauenstimme), Elisabeth Schnell (Frauenstimme), Vincenzo Biagi (Männerstimme) u.v.a. ____________________ Tontechnik: Irmgard Bichler und Willy Helbig – Regie: Robert Bichler ____________________ Produktion: SRF 1968 ____________________ Dauer: 44'
Der Klimawandel schlägt zu und dringt in unsere Häuser. Die schöne Attikawohnung wird zur Sauna. Ventilatoren sind ausverkauft und Klimaanlagen bewilligungspflichtig. Was tun? Der gebürtige Freiburger, Simon Chen, ist Spoken-Word-Autor und Kabarettist. Ende Februar 2026 hatte er Premiere mit seinem fünften Soloprogramm «Er will nur spielen». Wer die Sendung live am Radio hören will – sie läuft am: Samstag, 11.07.2026, 13.00 Uhr, Radio SRF 1 Sonntag, 12.07.2026, 23.00 Uhr, Radio SRF 1 (Wiederholung)
Die Tennislegende Serena Williams spielte diese Woche wieder in Wimbledon. Die 44-jährige, zweifache Mutter hatte vor dem Turnier erklärt, sie habe ihr Comeback der Abnehmspritze zu verdanken. Viele Fans hat das empört – zu Recht? Wer die Sendung live am Radio hören will – sie läuft am: Samstag, 04.07.2026, 13.00, Radio SRF 1 Sonntag, 05.07.2026, 23.00 Uhr, Radio SRF 1 (Wiederholung)
Jetzt wird es teuer: Für die zukünftige Luftverteidigung rechnet der Bund inzwischen mit Kosten von 11 Milliarden Franken. Das zeigen Recherchen von Radio SRF. Das sind 9 Milliarden mehr als geplant. Weitere Themen: Der Bundesrat informiere vor Abstimmungen nicht immer gut genug. Zu diesem Schluss kommt die Eidgenössische Finanzkontrolle. So habe der Bundesrat etwa bei der Abstimmung über den Autobahnausbau Mehrkosten in Milliardenhöhe verschwiegen. Die Ukraine meldet schwere Angriffe aus Russland. Unter anderem in der Hauptstadt Kiew gab es in der Nacht Explosionen. Die Rede ist von fünf Toten und mehreren Verletzten.
Im Hitzeschatten der Fussball-WM verzeichnet die Schweiz einen Storchenboom. Und das, obwohl der Storch in den 50-er Jahren hierzulande ausgestorben war. Das Comeback des weissen Vogels beflügelt Gabriel Vetter bei 39 Grad zu jodelnden Betrachtungen über Geburtenraten, AKWs und Bauernregeln. Alle drei Wochen am Samstag. Hier auf SRF 1. Wer die Sendung live am Radio hören will – sie läuft am: Samstag, 27.06.2026, 13.00, Radio SRF 1 Sonntag, 28.06.2026, 23.00 Uhr, Radio SRF 1 (Wiederholung)
Klangkunst und Sprachexperiment. Ingeborg Bachmanns Version des antiken «Undine»-Mythos: Die Wasserfrau ist hier eine geistig unabhängige, selbständige Muse, die die Männer versteht, und zu der diese sich hingezogen fühlen. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 27.06.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Undine sieht sich indessen von den Männern – die sie «Ungeheuer», «Monster» oder einfach nur «Hans» nennt – verraten und rechnet mit ihnen ab. Bachmann verleiht Undine allerdings nicht nur die Stärke und die Selbständigkeit, die sonst nur Männern zugesprochen werden, sondern unterwirft sie auch dem Zwang, die Männer zu lieben. Sie muss aus dem Meer auftauchen, Hans rufen, die Männer locken und besitzen. Das «unwahrscheinlich Geglückte» (Peter von Matt) des Textes hat eine nicht geglückte, vielmehr noch verratene Liebe zum Gegenstand, die Unmöglichkeit einer absoluten Liebe in der Welt der Menschen, der Männer und ihrer Frauen, die sich aus ihren erstarrten Ordnungen nicht herauslocken lassen. Undine ist nicht die Frau schlechthin, sondern eher eine Gegenfrau, die Stimme des ganz Anderen. ____________________ Mit: Inka Friedrich und Monika Koch sowie Lauren Newton (Gesang) und Fritz Hauser (Perkussion) ____________________ Komposition: Fritz Hauser – Tontechnik: Jack Jakob und Jacqueline Stocker – Regie: Fritz Hauser und Stephan Heilmann ____________________ Produktion: SRF 1993 ____________________ Dauer: 49'
Schon wieder! Das VBS steht unter massiver Kritik. F-35, C2Air, Drohnenabwehr, alles angeblich ein einziges Desaster. Aber Satirikerin Lisa Catena analysiert Zahlen, Strukturen und Taktiken und fühlt sich gleich auf raffinierteste Weise beschützt. Mit der Erfahrung von über sechs Kabarett-Soloprogrammen, Kolumnen und Liedern sitzt sie den Mächtigen gerne im Nacken. Ihr Markenzeichen: aufklärerischer Schalk und verspielte Freude über jedwelche Realsatiren. Wer die Sendung live am Radio hören will – sie läuft am: Samstag, 20.06.2026, 13.00, Radio SRF 1 Sonntag, 21.06.2026, 23.00 Uhr, Radio SRF 1 (Wiederholung)
Eine Fussball-WM, an der alles grösser ist als je zuvor. Auch die Egos zweier ach so starker Männer. Kann das gutgehen? Der Satiriker Bänz Friedli hat ein Abhörprotokoll eines Treffens von König Infantino und King Donald zugespielt bekommen… Der Basler Kabarettist mit Berner Wurzeln ist Meister darin, den Finger dort draufzuhalten, wo es wehtut. Dabei bleibt Bänz Friedli stets ein Erzähler, der vermeintlich Kleines mit dem grossen Ganzen verbindet. 2015 war er Preisträger des Salzburger Stiers, 2024 des Prix Cornichon. Aktuell ist er mit dem Programm «Bänz Friedli räumt auf» auf allen Deutschschweizer Bühnen zu sehen. Fürs «Spasspartout» auf SRF1 moderierte Friedli jeweils die Live-Kabarett-Abende «Ohrfeigen» aus dem Kleintheater Luzern. Wer die Sendung live am Radio hören will – sie läuft am: Samstag, 13.06.2026, 13.00, Radio SRF 1 Sonntag, 14.06.2026, 23.00 Uhr, Radio SRF 1 (Wiederholung)
Beni Thurnheer kommentierte die Spiele der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft rund drei Jahrzehnte lang. Als internationale Abschiedsbühne diente ihm das WM-Finale 2014 in Rio de Janeiro. Im Jahr 1973 hatte Beni Thurnheer seine Premiere am Mikrofon von Radio DRS. 1975 dann auch im Fernsehen mit der Sendung Sportkalender. Es folgten Sport am Wochenende, Sportpanorama und diverse andere Formate. Rund 30 Jahre war Beni «National» auch Kommentator der Schweizer Fussballnationalmannschaft. Bei seinem Abstecher in die Unterhaltung moderierte er während 11 Jahren die Quiz-Sendung Tell-Star und 20 Jahre lang seine eigene Samstagabend-Show Benissimo. Für Radio SRF 1 geht Beni in die Verlängerung. Im Treffpunkt erzählt er seine Geschichten, die er an seinen Weltmeisterschaften erlebt hat.
Sagenhafte Schweiz: Das war das Motto am Tag der Schweizer Literatur bei SRF am 09. Juni. Der Schriftsteller Wilfried Meichtry hat den ganzen Tag über eine neue, moderne Sage geschrieben – mit Inputs der Hörerinnen und Hörer von Radio SRF 1. Das Resultat ist hier zu hören, gelesen von Sarah Spale. Mit: Sarah Spale (Erzählerin) ____________________ Tontechnik: Chris Weber – Regie: Zita Bernet – Redaktion: Markus Gasser ____________________ Produktion: SRF 2026 ____________________ Die Entstehung der interaktiven Sage können Sie hier nacherleben: https://www.srf.ch/radio-srf-1/schweizer-literaturtag-die-interaktive-sage-ist-fertig-jetzt-lesen
In einer Woche beginnt einer der grössten Sportveranstaltung der Welt. Zum ersten Mal findet eine Fussball-WM in drei Ländern statt. Sind die USA, Kanada und Mexiko bereit? SRF-USA-Korrespondentin Barbara Colpi und die freie Journalistin Anne Demmer sind zu Gast bei Simone Hulliger. Als die USA, Kanada und Mexiko die Spiele zugesprochen bekommen haben, war das Motto: «Nordamerika vereint». Heute ist die Stimmung eine andere. Gerade in dieser Woche hat Trump erneut mit Zöllen auch gegen Kanada und Mexiko gedroht. Im «Tagesgespräch» erzählen die beiden Journalistinnen und von der komplizierten Beziehung zwischen den Ländern, von dem unterschiedlichen Stellenwert des Fussballs, von der Bedeutung der WM für die mexikanischen Drogenkartelle und von der Angst vor der Einwanderungsbehörde ICE, welche bei vielen Fans in den USA die Vorfreude trübt. Barbara Colpi ist USA-Korrespondentin von Radio SRF, Anne Demmer arbeitet als freie Journalistin in Mexiko-Stadt.
Improvisationshörspiel von Barbara Falter, Natalia Conde, Ulrich Bassenge und Joy Frempong. Beziehungskrisen vermischen sich mit Arbeitsbeziehungen. Menschliches, Allzumenschliches wird ad hoc verhandelt. Nach einer Idee von Claude Pierre Salmony. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 09.05.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Vicky arbeitet als Psychologin in einer Gemeinschaftspraxis, die von Regula geleitet wird. Regula ist die Gynäkologin im Team. Sie hat Vicky zu sich nach Hause eingeladen. Und Vicky vermutet, dass es um das ungute Betriebsklima geht. Aber bald wird klar, dass Regula ihren Privatknatsch besprechen möchte. Eben hat sie ihren Mann rausgeworfen. Der kommt aus einer vermögenden Familie und investiert sein Geld in eine brotlose Kunst: Er ist Hörspielmacher und Musiker mit grossen Ambitionen und kleinem Erfolg. Der Hörspielregisseur Claude Pierre Salmony hat sich für ein vierköpfiges Ensemble die Ausgangssituation zu einer szenischen Improvisation ausgedacht. Er hat zwei Schauspielerinnen, einen Hörspielmacher und eine Musikerin unterschiedlich über diese Situation informiert und zu Aufnahmen ins Basler Hörspielstudio eingeladen. ____________________ Mit: Barbara Falter (Vicky), Natalia Conde (Regula), Ulrich Bassenge (Ludwig) und Joy Frempong (Amma Kesi) ____________________ Musik: Joy Frempong und Ulrich Bassenge (Steel Guitar) – Idee und Regie: Claude Pierre Salmony ____________________ Produktion: SRF 2010 ____________________ Dauer: 57'
Christian Zeugin begrüsst im Stadttheater Solothurn die Unternehmerin und Kabarettistin Lisa Catena Gyger und den Kommunikationsexperten Urs Frei. Lisa Catena (46) Die preisgekrönte Satirikerin und KI-Expertin Lisa Catena tauschte einst die klassische Harfe gegen die Punkrock-Gitarre, da diese handlicher war, um im Zug mitzunehmen. Heute berät sie Unternehmen zur digitalen Transformation und hat die Plattform «Lehrberufe Live!» mitbegründet. Dazu ist sie Autorin des satirischen Wochenrückblicks «Zytlupe» auf Radio SRF 1. Nach vielen Jahren in der Stadt Bern lebt sie mittlerweile in einem Bauerndorf im Emmental. ________________________________________ Urs Frei (58) Der erfahrene Kommunikationsprofi Urs Frei leitete unter anderem die Öffentlichkeitsarbeit bei Heineken und dem Bundesamt für Statistik. Er ist passionierter Gleitschirm-Pilot und überstand in seinem Leben bereits mehrere schwere Abstürze sowie Unfälle. Sein Lebensweg ist ein Zeugnis für den Mut, nach jeder Krise und jeder unsanften Landung wieder neu durchzustarten. _________________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat. __________________________________________
Diskursstück über das Altersheim als Zwischenwelt, an der Grenze von Leben und Tod. Die «Insassen» kommen zu Wort: die Unbetuchten und die Unbesuchten, die, die nicht vom Leben lassen können, und die, die man nicht aus dem Leben lässt. Alle haben noch Bedürfnisse. Denn Geister sind auch nur Menschen Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 18.04.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Die Schweizer Dramatikerin Katja Brunner schafft es, scheinbar klare, fast schon klischierte Situationen ernst zu nehmen: den alten Mann, der die Welt nur noch aus der Horizontale seines Betts wahrnimmt und der Pflegekraft an den Hintern fasst. Die alte Frau, die kein Toilettenpapier mehr hat und mit vollen Hosen in den Supermarkt geht, unter den scheelen Blicken und gerümpften Nasen der anderen Menschen. Man verabscheut sie, man versteht sie. Und das sind Bilder, das sind Gefühle, die bleiben. ____________________ Mit: Marion Breckwoldt (Frau Heisingers), Friederike Wagner (Frau Simplon), Lisa-Katrina Mayer (Hilfskraft 1), Jirka Zett (Hilfskraft 2), Nela Schröder (Kinderstimme), Hansrudolf Twerenbold (Bill), Verena Buss, Jörg Dathe, Katja Reinke, Jörg Schröder (alle: Arsenal der Alten) ____________________ Musik: Mario Marchisella – Tontechnik: Basil Kneubühler – Dramaturgie: Wolfram Höll – Hörspielfassung und Regie: Erik Altorfer ____________________ Produktion: SRF 2017 ____________________ Dauer: 53'
Ebenso unterhaltsamer wie investigativer Blick in die nadelgestreifte Männerwelt der Wirtschaftselite. Geschichten aus den Chefetagen, dem Dschungel des mittleren Managements, der Welt der ausgebrannten niederen Chargen. Über Riten und Eitelkeiten, Intrigen und Ängste einer stressgeplagten Zunft. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 11.04.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Wie ticken Manager? Was sind ihre Dos and Dont's, ihre Zwänge, Nöte und Ticks? Was ist das Geheimnis ihres Erfolgs, wie stecken sie Niederlagen weg? Als einer der Ersten hat der Schweizer Erfolgsautor Martin Suter einen kühl-unterhaltsamen Blick hinter die Fassade der Wirtschaftsmächtigen geworfen. Suters Kolumne «Business Class» erschien von 1992 bis 2004 in der «Weltwoche» und von 2004 bis 2007 im «Magazin» des «Tages-Anzeigers». Er setzte damit neue Massstäbe in der Darstellung der zumeist männlichen Protagonisten einer Elite, die nur eines kennt: Wettbewerb und Sieg um jeden Preis. Suter ist zugleich Kenner und Kritiker dieser Kriegsschauplätze. Seine Darstellung ist authentisch und stilvoll überhöht und schreckt dabei vor Pointen nicht zurück. Und interessanterweise wirken die Szenen, die vor über 25 Jahren für das Hörspiel ausgewählt wurden, auch für heutige Ohren kaum veraltet. ____________________ Mit: Michael Wittenborn, Renate Müller, Jörg Schröder, Siegfried Meisner, Jodoc Seidel, Michael Maassen, Klaus Henner Russius ____________________ Musik: Tini Hägler, Ruedi Häusermann und Martin Schütz – Tontechnik: Jack Jakob – Hörspielfassung und Regie: Charles Benoit ____________________ Produktion: SRF 1999 ____________________ Dauer: 54' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten
Mockumentary über eine evangelikale Sekte. In einem Juradorf treibt die «Gemeinschaft des geteilten Rades» ihr Unwesen. Mysteriöse Vorfälle auf einem Acker rufen eine Investigativ-Recherche des nationalen Radiosenders auf den Plan. Darauf haben die Dorfbewohner gerade noch gewartet. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 04.04.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Im Juradorf Cormoret entdeckt der Bauer Luc Pittet in seinem Feld einen geheimnisvollen Findling. Pittet informiert den zuständigen Archäologen, doch eines Morgens ist der Stein weg. Stattdessen finden sich seltsame Schriftzeichen auf dem Acker. Steckt die «Gemeinschaft des geteilten Rades» dahinter? Eine Radiojournalistin fährt nach Cormoret, um das Rätsel des verschwundenen Steins zu lösen. Doch die Dorfbewohner wollen oder können ihr nichts sagen. Und niemand möchte mit den Mitgliedern der Gemeinschaft in Verbindung gebracht werden. Angeblich wartet diese Gemeinschaft auf ein uraltes Rad, mit dem sie das Evangelium weiterschreiben und damit ein neues Zeitalter herbeiführen möchte. Doch dann reden die Zeichen. ____________________ Mit: Daniel Linder (Luc Pittet), Judith Wipfler (Deborah Schelin), Roland Vouilloz (Michel Chervet), Martin Rapold (Arno Boschetti), Walter Filz (Dr. Mertens), Tobias Lambrecht (Dr. Wohlfahrt), Bernard Senn (Moderator) und Michael Stauffer (Dorfbewohner) ____________________ Musik: «Ester Poly» (Martina Berther und Béatrice Graf) – Tontechnik: Tom Willen – Regie: Johannes Mayr und Michael Stauffer ____________________ Produktion: SRF 2017 ____________________ Dauer: 46' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten
Wer um 3 Uhr morgens in einem Festivalzelt steht und dort die Fcukers auf der Bühne sieht, hat verdammt Glück gehabt. Shanny Wise und Jackson Walker Lewis kombinieren auf ihrem Debütalbum 00er-Jahre RnB, Retro-2-Step-Garage und Hau-drauf-Electro. Nicht deep, aber äusserst spassig. «Ö» ist das neue Sounds! Album der Woche. Wir haben bis und mit Donnerstag Vinyl parat zum Gewinnen – nur live in der Radiosendung ab 20 Uhr auf Radio SRF 3.
Klangkunstwerk über die englische Dichterin Emily Brontë. Sie kannte die karge Schönheit der Moore aus ihrer Kindheit. Das Duo Merzouga entdeckt in Brontës Gedichten Songs für unsere Zeit und entführt uns in den faszinierenden Lebensraum Moor. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 21.03.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur In ihren «Poems from the Moor» beschwört Emily Brontë die besondere Atmosphäre der Landschaft Yorkshires. Zwei Jahrhunderte später verbringt ein Klangkünstler ein Jahr in einer Moorlandschaft. Daraus entsteht die Vertonung von Brontës Gedichten als «Songs from the Moor». Das Klangduo Merzouga setzt diese in eine zeitgenössische Klanglandschaft aus Moor-Sounds und Field-Recordings brummender Wasserkäfer. In den Schichten des Torfbodens verbirgt sich ein Archiv der Landschaft. Gräser, Moose und Pollen, die im nassen Moor über Jahrtausende erhalten bleiben, erlauben einen Blick in die Geschichte. In der Verschränkung von Musik und Wissenschaft, Klangkunst und Lyrik lotet das Kölner Klangkunstduo die Bedeutung der Moore für die Bewältigung der Klimakrise aus und versucht, Begeisterung zu wecken für diesen faszinierenden Lebensraum zwischen Wasser und Land. ____________________ Mit: Veronika Bachfischer, Jean Paul Baeck und Filippa Gojo (Gesang) ____________________ Tontechnik: Christoph Rieseberg und Jens Müller – Regie: Janko Hanushevsky und Eva Pöpplein (= Merzouga) ____________________ Produktion: Deutschlandfunk 2024 ____________________ Dauer: 56'
Am Anfang stand die Erschöpfung – und die Erkenntnis, dass wir öfter auf unseren Körper hören sollten, wenn er uns etwas mitteilen will. Andrina Bollinger hat zugehört und neue Kraft gefunden, wie man auf dem zweiten Album der Zürcher Musikerin eindrücklich hört. «Island of Way Back» ist das neue Sounds! Album der Woche. Wir haben Vinyl, wir haben CDs – wir verschenken sie an euch! Und zwar jeweils live in unserer Sendung auf Radio SRF 3, Montag bis Freitag nach 20 Uhr.
Eine musikalische Weltreise und ein Hörvergnügen der besonderen Art! Der international erfolgreiche Schweizer Regisseur Thom Luz erkundet auf seine ganz eigene Art ein paar jener fernen, kaum bekannten Inseln, welche die Autorin Judith Schalansky in ihrem Kultbuch poetisch beschrieben hat. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 07.03.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Es gibt heutzutage rund um den Globus kein Fleckchen Erde mehr, das unentdeckt geblieben wäre. Jede Küste, jedes Eiland ist betreten, vermessen und in Besitz genommen worden. Dennoch hat sich die Schriftstellerin und Buchgestalterin Judith Schalansky zu einer neuerlichen Entdeckungsreise aufgemacht. In früheren Zeiten hätte sie dafür ein Schiff besteigen müssen, beseelt vom Wunsch, unversehens irgendwo auf eine unbekannte Landmasse zu stossen. Aber Judith Schalansky ist aufgewachsen als «Atlas-Kind», ihre Liebe gilt den kartografischen Werken, die uns in Form einer ebenso abstrakten wie ästhetischen Darstellung die fernen Welten nahezubringen versuchen. In ihnen, den erdkundlichen Folianten und Atlanten, hat Judith Schalansky ihre Expeditionen unternommen. Und ist dabei bis an die Ränder des Erdkreises vorgestossen, zu fünfzig abgelegenen Inseln: «Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde». Inseln, die sich – weit entfernt von jeder Bounty-Romantik – aus der rauen See erheben, abweisend und karg die allermeisten. Und es hat sich auf ihnen Schreckliches zugetragen. Denn die Faszination der Entdecker verkehrte sich nur allzu oft in Entsetzen. «Das Paradies mag eine Insel sein», schreibt Judith Schalansky. «Die Hölle ist es auch.» Thom Luz montiert aus der Buchvorlage eine faszinierend skurrile Klang- und Hörreise, komponiert aus Stimmen, Geräuschen und musikalischen Fragmenten – wie nicht von dieser Welt. ____________________ Mit: Beatrice Frey, Günther Harder, Sophie Krauss, Oscar Olivo ____________________ Musik: Iris Maron (Violine), Maria Pache (Viola), Mikael Rudolfsson (Posaune), Karoline Steidl (Violine) – Musikalische Leitung: Mathias Weibel ____________________ Dramaturgie: Judith Gerstenberg – Textfassung, Montage und Regie: Thom Luz – Redaktion: Reto Ott (SRF) und Isabel Platthaus (WDR) ____________________ Produktion: SRF und WDR, in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Hannover, 2015 ____________________ Dauer: 53' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten
Was bleibt von den Nachrichten von gestern, von vor einer Woche, von vor 15 Jahren? Stephan Heilmann hat 2011 die Radionachrichten des ganzen Monats Februar gesammelt und zu einer Collage verdichtet. An was erinnern wir uns 15 Jahre später, und an was nicht mehr? Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 28.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Am Beispiel eines beliebigen Monats (hier des Februars 2011) wurde der Versuch unternommen, die 28 Ausgaben der Radiosendung «HeuteMorgen» so zu verdichten, dass der unaufhörliche Informationsfluss – das Auftauchen, das schnelle oder langsame Verschwinden und das gelegentliche Wiederauftauchen unterschiedlichster Nachrichten über Ereignisse jeder Art – in seinem zeitlichen Ablauf, gleichsam «im Zeitraffer», deutlich wird. ____________________ Tontechnik: Tom Willen – Realisation: Tom Willen und Stephan Heilmann ____________________ Produktion: SRF 2011 ____________________ Dauer: 41'
Am Freitag, 27.2.26, bietet Radio SRF 1 den Rundum-Service zur Steuererklärung. Expertinnen und Experten beantworten Fragen aus dem Publikum live am Sender und im Online-Chat auf srf1.ch. Im «Ratgeber» berichtet Steueresperte Michael Rüegger von den häufigsten Problemen.
Mehr als ein Drittel der Schweizer Hochschulen arbeitet in irgendeiner Form mit Tabakfirmen zusammen. Das zeigt eine Auswertung der Tabakpräventionsorganisation Oxysuisse, die SRF Investigativ exklusiv vorliegt. Die Hochschulen würden diese Verbindungen lieber für sich behalten. Weitere Themen: Der neue ambulante Tarif im Gesundheitswesen gilt seit Anfang Jahr, nicht alle sind damit zufrieden. Vor allem Chirurginnen und Radiologen befürchten Ausfälle beim Einkommen. Dokumente, die Radio SRF vorliegen zeigen, dass getrickst wird, um die neuen Tarife zu umgehen. Der Countdown für die eidgenössischen Abstimmungen vom 8. März läuft. Dann wird unter anderem über die SRG-Initiative entschieden, die auch Radio SRF betrifft. Noch läuft der Abstimmungskampf von Befürwortern und Gegnern. Wie treten sie in der Öffentlichkeit auf und wer hat die Nase vorn?
Firmen sollen gar keine Abgabe mehr zahlen müssen für Radio und Fernsehen - Privathaushalte nur noch 200 statt wie heute 335 Franken pro Jahr. Das will die SRG-Initiative. Es diskutieren SVP-Nationalrat Gregor Rutz als Befürworter und Mitte-Nationalrat Martin Candinas als Gegner. Für die SRG, zu der auch Radio SRF gehört, wäre ein Ja einschneidend: Die Hälfte der bisherigen Einnahmen aus der Radio- und Fernsehabgabe fiele weg. Für die Befürworterinnen und Befürworter der SRG-Initiative ist das vertretbar: Die SRG solle sich auf ihren Kernauftrag im Bereich Information, Bildung und Kultur konzentrieren. Viele heutige Angebote der SRG, zum Beispiel im Bereich Unterhaltung, könnten auch private Medien bieten. Hier widersprechen die Gegnerinnen und Gegner der Initiative: Sie warnen vor einem radikalen Abbau beim Angebot von Radio und Fernsehen. Auch der Bundesrat warnt insbesondere vor einer Reduktion der Berichterstattung aus den Regionen. Sport- und Unterhaltungssendungen lägen kaum mehr drin, sagt auch der Bundesrat. Auch würden die Leute nicht zwingend Geld sparen bei einem Ja - weil viele Angebote dann nur noch im Bezahlfernsehen erhältlich wären. In der Abstimmungskontroverse diskutieren Mitinitiant und SVP-Nationalrat Gregor Rutz und Mitte-Nationalrat Martin Candinas. Die Sendung leitet Dominik Meier.
Gabi Schenkel ruderte allein über den Atlantik , Marcel Huwyler schreibt Krimi-Besteller. Bei Christian Zeugin treffen 5282 km Einsamkeit auf messerscharfen Wortwitz. Ein Talk über Grenzerfahrungen – auf hoher See und auf Papier. Gabi Schenkel ruderte als erste Schweizerin allein über den Atlantik. 75 Tage lang war die 5282 Kilometer lange Strecke zwischen den Kanaren und Antigua ihr Zuhause. Allein mit der Kraft ihres Körpers und ihrem „Bauchgefühl“ trotzte sie Stürmen, einer Kenterung und dem Ausfall ihrer technischen Geräte. Die ehemalige Osteopathin, die heute als Coach und Beraterin arbeitet, nutzte die Einsamkeit auf dem Meer auch zur Aufarbeitung ihrer Vergangenheit. Als „Swiss Ultra Princess“ – bekannt für das Starten bei Extremläufen mit Tiara und lackierten Nägeln – bewies sie, dass eiserner Wille und Lebensfreude keine Gegensätze sind. ________________________________________ Ihr gegenüber nimmt Marcel Huwyler Platz. Der ehemalige Primarlehrer und langjährige Journalist der Schweizer Illustrierten hat sich als „Bestverzeller“ in die Herzen der Krimifans geschrieben. Mit Figuren wie der mordenden pensionierten Lehrerin Violetta Morgenstern oder der Wirtschaftsspionin Eliza Roth-Schild schuf er ein ganz eigenes Genre, das in Italien schlicht „un Huwyler“ genannt wird. Doch Huwylers Leben war nicht immer nur fiktive Spannung: Als Reporter berichtete er aus Krisengebieten und erlebte die Folgen des Tsunami 2004 aus nächster Nähe – eine Erfahrung, die ihn nachhaltig prägte. Heute lebt der leidenschaftliche Geschichtenerzähler im Kanton Schwyz und ergänzt die Frauenpower seiner bisherigen Bücher neu mit dem Scharfsinn eines Taxifahrers namens Wälti. ________________________________________ Moderation: Christian Zeugin Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat. ________________________________________ Die Gesprächssendung «Persönlich» von Radio SRF 1 kommt am Sonntag, 8. Februar 2026, live aus dem Hotel Sempachersee in Nottwil (LU). Der Eintritt ist frei. Türöffnung: 9.00 Uhr.
Der Streit um Grönland belastet die Beziehungen zwischen der EU und den USA. Nun gibt es Bewegung: Donald Trump verzichtet vorerst auf neue Zölle gegen europäische Länder und schliesst eine militärische Aktion aus. Wie geht es jetzt weiter? Antworten von EU-Korrespondent Charles Liebherr. Nato Generalsekretär Mark Rutte hat sich mit Donald Trump auf eine Grundlage für ein Grönland-Abkommen geeinigt. Wie könnte ein solches Abkommen aussehen? Wie geschlossen steht die EU bei der Ausgestaltung der transatlantischen Beziehungen da? Und wie hat die Machtpolitik der Grossmächte Europa verändert? Charles Liebherr ist seit 2019 EU-Korrespondent von Radio SRF in Brüssel. Im Tagesgespräch ist er zu Gast bei Simone Hulliger.
Die Behörden von Gemeinden an der Schweizer Grenze sind immer häufiger mit gefälschten Ausweisen konfrontiert. Doch die Fälschungen zu erkennen ist schwierig und die systematische Prüfung eine Herausforderung. Umfragen des Bundes, die Radio SRF vorliegen, zeigen nun das ganze Ausmass des Problems. Weitere Themen: Donald Trump hat den Gouverneur von Louisiana, Jeff Landry, am Sonntag zum neuen «Sondergesandten» für Grönland ernannt. Landrys unmittelbare Reaktion auf die Ernennung hat in Dänemark und Grönland grosse Empörung ausgelöst. Muss sich Grönland nun ernsthaft Sorgen machen? Nach dem Attentat an Sydneys Bondi Beach wird immer deutlicher, welch zentrale Rolle die Terror-Miliz IS gespielt hat. Sie hat zwar als Organisation und auch als strukturiertes Netzwerk enorm an Bedeutung verloren, doch die Ideologie des IS bleibt brandgefährlich.