Podcasts about strafverfahren

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Best podcasts about strafverfahren

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Latest podcast episodes about strafverfahren

Tagesgespräch
Michael Lauber: Ex-Bundesanwalt kritisiert Crans-Montana

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Jun 2, 2026 26:27


Der frühere oberste Strafverfolger der Schweiz, Ex-Bundesanwalt Michael Lauber, kritisiert das Strafverfahren in Crans-Montana. Er wirft den Behörden schwere Fehler vor, die der Glaubwürdigkeit der Schweizer Justiz schadeten und stellt sich im Interview auch der Kritik an seiner eigenen Person. Der ehemalige Bundesanwalt Michael Lauber kritisiert drei zentrale Punkte der Walliser Strafuntersuchung zur Brandkatastrophe: mangelhafte Kommunikation gegenüber Opfern und Öffentlichkeit, zu wenige Obduktionen und die verspätete Inhaftierung der Barbetreiber zur Beweissicherung. Lauber warnt, dass die Fehler in der Strafuntersuchung die Glaubwürdigkeit des gesamten Schweizer Justizsystems in der Öffentlichkeit beschädigen. 2020 musste Michael Lauber die Bundesanwaltschaft wegen der Fifa-Affäre verlassen. Man warf ihm vor, mit seinen nicht deklarierten Treffen mit dem Fifa-Präsidenten Gianni Infantino den Ruf der Schweiz zu schädigen. Ist er mit seinen eigenen Verfehlungen der Richtige, sich jetzt einzumischen? Michael Lauber ist zu Gast bei David Karasek.

Netzpodcast
NP079 Gesichtserkennung, Initiative 10-Mio-Schweiz, Supply-Chain-Angriffe Github

Netzpodcast

Play Episode Listen Later May 23, 2026 56:38


In der 79. Folge des Netzpodcasts sprechen wir über die (Un)Verwertbarkeit von Gesichtserkennung in Strafverfahren, die Initiative 10-Mio-Schweiz und ihre Auswirkungen auf Grund- und Menschenrechte sowie über Supply-Chain-Angriffe auf Github. Der Podcast der Digitalen Gesellschaft informiert über die aktuellen netzpolitischen Themen mit Bezug zur Schweiz und ordnet sie ein.

News Plus
US-Anklage gegen Castro – beginnt die Operation Kuba?

News Plus

Play Episode Listen Later May 21, 2026 15:57


US Präsident Donald Trump hat in den vergangenen Wochen und Monaten immer deutlicher gemacht, dass er in Kuba einen Regimewechsel anstrebt. Nun erhöht er den Druck weiter: Die US Regierung hat den kubanischen Ex Staatschef Raúl Castro wegen Mordes angeklagt. Hintergrund ist der Abschuss zweier Kleinflugzeuge vor rund 30 Jahren, bei dem vier US Bürger starben – für diesen Vorfall wird Castro persönlich verantwortlich gemacht. Doch was steckt wirklich hinter dieser Anklage? Ist sie ein ernst gemeintes Strafverfahren – oder ein politischer Vorwand, um später einen Eingriff in Kuba zu rechtfertigen, ähnlich wie bei der US Operation in Venezuela? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Thomas Jäger (Professor an der Universität zu Köln) ____________________ Team: - Moderation: Salvador Atasoy - Produktion: Sandro Della Torre - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.

Geburtsgeschichten
BONUS | Margarete Wana und Andrea Surek sprechen über die Verhandlung Teil 4 - CTG

Geburtsgeschichten

Play Episode Listen Later May 21, 2026 53:04


Margarete Wana und Andrea Surek sprechen im vierten Teil der Serie über das Strafverfahren gegen Margarete über das CTG und fetale Herztonüberwachung. In Folge 171 geht es um die Geburt, wegen der Margarete vor Gericht steht. Die Spendenaktion für Margarete Wana findest du hier. Hintergrundinformationen zum Fall gibt es in Margaretes Podcast Zuhause Geboren. Folge direkt herunterladen Den kostenlosen Guide zur nicht-medikamentösen Schmerzlinderung kannst du dir hier runterladen. Melde dich hier zum Geburtsgeschichten Newsletter an. Zur Schwangerschaftsyoga Online Videothek geht es hier entlang. Das Webinar zum Thema Kaiserschnittnarben & Narbengewebe gibt es hier. Hier kannst du eine Google Review für den Podcast schreiben und damit dazu beitragen, dass mehr Frauen authentische Geburtsgeschichten hören können. Zum MutterKultur Substack geht es hier entlang. Den Geburtsgeschichten Instagram Kanal findest du hier.

Thema in Sachsen
Schmutziges Geschäft mit Welpen: Was illegaler Tierhandel anrichtet und Sachsen dagegen tut

Thema in Sachsen

Play Episode Listen Later May 13, 2026 60:54


Der illegale Handel mit Haustieren – insbesondere mit Hundewelpen – ist ein so großes Problem, dass sich damit auch die Europäische Union beschäftigt. Ende April hat das EU-Parlament ein Gesetz verabschiedet, das darauf abzielt, „missbräuchliche und grausame Geschäftspraktiken einzudämmen – und die Gesundheit von Hunden und Katzen zu schützen.“ So steht es in der entsprechenden Pressemitteilung des Parlaments. Ein Blick nach Sachsen zeigt: Was die EU gerade regulieren will, ist im Freistaat ein reales Problem. Erst kürzlich hat die Antwort des Sozialministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Landtag ergeben, dass in den vergangenen fünf Jahren allein hier fast 1000 Fälle illegalen Tierhandels registriert wurden, meist mit Hundewelpen. In dieser Folge des Podcasts „Thema in Sachsen“ von Leipziger Volkszeitung und Sächsischer Zeitung geht es um die Hintergründe der geplanten neuen EU-Regeln, einen ganz konkreten Fall illegalen Welpenhandels an der sächsisch-polnischen Grenze, warum diese Tiere oft nicht gesund sind – und um die Frage, worauf man als Käufer eines Hundes bei der Suche nach einem Welpen achten muss. Zu Gast sind: - Angela Eißner, Tierärztin aus Dresden: Sie erklärt, woran man illegal gehandelte Welpen erkennen kann, welche Krankheiten häufig auftreten und welche Folgen es hat, dass viele der betroffenen Tiere viel zu früh von ihren Müttern getrennt werden. Außerdem berichtet sie von ihren Erlebnissen bei der Arbeit in einem Tierheim und einer Beobachtung, die sie dabei gemacht hat. "Immer in den Sommerferien, wenn sich viele einen Hund zulegen wollen, schwappt förmlich eine Welle von Welpen nach Deutschland rein", erzählt sie und beschreibt damit, wie organisiert illegale Händler vorgehen. - Nancy Wendler und Kai Hartmann, Betreiber einer Dresdner Hundeschule: Sie sprechen darüber, worauf man beim Hundekauf achten sollte und welche Warnsignale es gibt, um nicht einem Betrug aufzusitzen. „Wenn Welpen einfach so verscherbelt werden, dann ist das fragwürdig“, sagen sie und erklären, wie viel ein Hundewelpe von einem vertrauenswürdigen Züchter kostet. Außerdem geben Wendler und Hartmann Tipps, wie das Zusammenleben mit Hunden - insbesondere in den ersten Wochen - am besten funktioniert. - Thilo Alexe, Reporter von SZ und LVZ: Er ordnet die Lage in Sachsen ein und erklärt, wie der illegale Welpenhandel funktioniert – von dubiosen Onlineanzeigen bis hin zu Übergaben auf Rastplätzen an der Autobahn. Brisant wird es beim Thema Strafverfolgung. Denn, wie eine Auskunft des Sozialministeriums zeigt: Die fast 1000 registrierten Fälle haben nur 21 Strafverfahren nach sich gezogen.

Auf dem Weg zur Anwältin
#792 Was passiert, wenn ein Strafverteidiger erstmals die Zelle betritt? Vertrauen vor der ersten Einvernahme

Auf dem Weg zur Anwältin

Play Episode Listen Later May 13, 2026 49:20 Transcription Available


Frank kommt zu spät – und bringt genau daraus die Frage dieser Folge mit: Wenn nur wenig Zeit bleibt, wie kommt man schnell in ein echtes Gespräch? Welche Fragen öffnen eine Begegnung? Und wie schafft man Vertrauen, ohne sich zu verstellen? Duri Bonin führt diese Frage direkt in eine Extremsituation der Strafverteidigung: die erste Begegnung mit einer beschuldigten Person in Haft. Eine enge Zelle, Zeitdruck, Polizei oder Staatsanwaltschaft vor der Tür, ein Mensch im Haftschock – und ein Strafverteidiger, der in wenigen Minuten erklären, beruhigen, zuhören und eine erste Verteidigungsstrategie finden muss. In dieser Folge von «Mit 40i cha mers mit de Tiger» sprechen Frank Renold und Duri Bonin über Haftsituationen, erste Einvernahmen, Aussageverweigerung, Dolmetscher, Blickkontakt, Kleidung, Sprache, Rollen und die Kunst, unter Druck das Eis zu brechen. Später führt das Gespräch vom Strafverfahren zum Smalltalk: Welche Fragen bringen Menschen wirklich miteinander in Kontakt? Wann wird Nähe zu viel? Und wie bleibt man echt, wenn man beruflich trotzdem eine Rolle einnimmt? Darum geht es in dieser Folge: - Warum die erste Begegnung in Haft für die Strafverteidigung entscheidend sein kann - Weshalb Zeit in einer Haftsituation nicht einfach vorhanden ist, sondern oft erobert werden muss - Was ein Haftschock mit der Aussagefähigkeit einer beschuldigten Person macht - Warum Schweigen in der ersten Einvernahme häufig der sicherere Weg ist - Wann frühe Aussagen trotzdem wichtig sein können - Wie ein Strafverteidiger Vertrauen schafft, bevor über Strategie gesprochen werden kann - Welche Rolle Blickkontakt, Sprache, Kleidung und Sitzordnung spielen - Weshalb Dolmetscher in Strafverfahren eine heikle und oft unterschätzte Macht haben - Warum Übersetzungen, Protokolle und Einvernahmen besondere Vorsicht verlangen - Wie Vernehmer Menschen dazu bringen können, doch zu antworten - Was Smalltalk, Improvisation und Strafverteidigung gemeinsam haben - Warum echtes Auftreten nicht bedeutet, immer gleich zu sein - Weshalb man vor Gericht anständig erscheinen sollte, aber nicht verkleidet Ein zentrales Thema ist die Aussageverweigerung. Duri erklärt, weshalb es in vielen Fällen gefährlich sein kann, in einer ersten Einvernahme unter Druck sofort Aussagen zu machen. Gleichzeitig ist Schweigen keine starre Schablone. Es kann Situationen geben, in denen eine frühe Aussage wichtig ist. Gute Strafverteidigung bedeutet deshalb nicht, automatisch immer dasselbe zu raten. Sie bedeutet, in kürzester Zeit herauszufinden: Gibt es heute einen zwingenden Grund zu sprechen? Oder ist es besser, zuerst zuzuhören, Akten und Vorwürfe zu verstehen und die Nerven zu behalten? Besonders spannend wird das Gespräch dort, wo Duri konkret beschreibt, wie Vertrauen entsteht. Es geht darum, der beschuldigten Person spürbar zu machen: Ich bin jetzt auf deiner Seite. Ich will verstehen, was los ist. Und ich helfe dir, nicht aus Angst, Schock oder Überforderung etwas zu sagen, das dir später schadet. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle von Dolmetscherinnen und Dolmetschern. In Strafverfahren hängt viel davon ab, wie Fragen, Antworten, Nuancen und Emotionen übersetzt werden. Am Ende zählt, was protokolliert wird – und oft ist genau das nur eine übersetzte, verdichtete Version dessen, was tatsächlich gesagt wurde. Duri erklärt, weshalb diese Situation für Beschuldigte besonders heikel ist und warum sprachliche Unsicherheit ein weiterer Grund sein kann, in der ersten Einvernahme vorsichtig zu bleiben. Die Podcasts «Auf dem Weg als Anwält:in» sind auf duribonin.ch/podcast und auf allen üblichen Plattformen zu hören. Dort einfach nach «Duri Bonin» suchen und abonnieren. Hinweis: Diese Folge und diese Shownotes dienen der allgemeinen Information und Reflexion über Strafverteidigung, Kommunikation und Strafverfahren. Sie ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.

Echo der Zeit
Lausanne: Grossoperation der Polizei gegen Kriminalität

Echo der Zeit

Play Episode Listen Later May 12, 2026 43:08


Rund um ein Gebäude im Zentrum von Lausanne gab es in den letzten Monaten 28 Polizeieinsätze. Die eingeleiteten Strafverfahren stehen im Zusammenhang mit Drogenhandel, Geldwäscherei und Sozialhilfemissbrauch. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:32) Lausanne: Grossoperation der Polizei gegen Kriminalität (04:47) Nachrichtenübersicht (08:41) Initiative «Keine 10-Mio-Schweiz»: Folgen für Beziehung zur EU (15:50) Was die Forschung zum Hantavirus herausgefunden hat (20:09) Türkei: Wo steht der Friedensprozess mit der PKK? (24:03) Irankrieg beschäftigt Schweizer Tech-Exportindustrie (28:14) Unfreiwillig in Teilzeit (33:04) Italienische Medien ticken anders (37:11) Asria Mohamed setzt sich für Sahraouis ein

Info 3
Lausanne: Grossoperation der Polizei gegen Kriminalität

Info 3

Play Episode Listen Later May 12, 2026 13:30


Rund um ein Gebäude im Zentrum von Lausanne gab es in den letzten Monaten 28 Polizeieinsätze. Die eingeleiteten Strafverfahren stehen im Zusammenhang mit Drogenhandel, Geldwäscherei und Sozialhilfemissbrauch. Weitere Themen: Zuwanderung begrenzen, Freizügigkeit kündigen: Die SVP-Initiative «Keine 10-Mio-Schweiz» stellt die Beziehungen zur EU grundsätzlich infrage. Wie geht man in Brüssel damit um? Mehr arbeiten wollen – aber nicht können: In der Schweiz sind rund 220'000 Erwerbstätige unterbeschäftigt, vor allem Frauen. Eine Studie der Uni Zürich zeigt die Folgen und macht Branchen mit prekären Einsatzmodellen dafür verantwortlich.

Jasmin Kosubek
Wie sieht politische Verfolgung in Deutschland heute aus?

Jasmin Kosubek

Play Episode Listen Later May 11, 2026 90:20


Markus Haintz ist Rechtsanwalt und Volljurist, ursprünglich spezialisiert auf Baurecht und Architektenrecht, heute aktiv im Medien- und Äußerungsrecht. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er ab 2020 als juristische Stimme der Querdenken-Bewegung bekannt. Mit seiner Kanzlei führt er nach eigenen Angaben über 1.100 laufende politische Verfahren und vertritt unter anderem Mandanten wie Flavio von Witzleben. Haintz ist dabei nicht nur Anwalt, sondern selbst betroffen: gekündigte Bankkonten, ein nicht verlängerter Lehrauftrag, eine Hausdurchsuchung und nach eigenen Angaben rund 20 bis 30 Strafverfahren gegen ihn in den letzten Jahren.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek geht es um die zentrale Frage, wie politische Verfolgung in Deutschland heute tatsächlich aussieht. Haintz beschreibt das Land nicht als totalitären Staat, aber auch nicht mehr als funktionierende Demokratie, sondern als Postdemokratie. Oppositionelle würden weniger durch direkte Repression mundtot gemacht als durch wirtschaftlichen Druck: gekündigte Konten, verlorene Aufträge, Strafanzeigen-Wellen und Hausdurchsuchungen, die selbst zur Strafe werden. Es geht um die Doppelmoral der Justiz bei Volksverhetzung und NS-Symbolik, das Geschäftsmodell hinter den Strack-Zimmermann-Anzeigen, die Verfolgung von Ärzten wegen Maskenattesten und die These, dass im deutschen Strafrecht vor allem der Recht bekommt, der es sich leisten kann. Am Ende steht ein vorsichtig optimistischer Ausblick auf eine kritische Öffentlichkeit, ein lernendes System und die Aufforderung, den Mund weiter aufzumachen.

Kurzerklärt - Der Jurapodcast
RA100 EU-Freizügigkeit trotz Strafverfahren | Versammlungsauflagen gegen NS-Codes | Beförderungsausschluss bei Disziplinarverfahren | Handtuch-Reservierung als Reisemangel | Tantramassagen unter Prostituiertenschutzgesetz | Festival-Aus im Landschaftssc

Kurzerklärt - Der Jurapodcast

Play Episode Listen Later May 8, 2026 20:47


1. EU-Freizügigkeit trotz Strafverfahren VG Berlin, Urteil vom 6. Mai 2026 – VG 21 K 158/24 Eine irische Staatsangehörige verliert ihr Freizügigkeitsrecht nach § 6 FreizügG/EU nicht wegen bloßer Ermittlungsverfahren im Umfeld propalästinensischer Proteste. 2. Versammlungsauflagen gegen NS-Codes OVG Lüneburg, Beschluss vom 30. April 2026 – 14 ME 1/26 Eine versammlungsrechtliche Auflage, die das Tragen von Kleidung verbietet, aus deren Aufschriften sich durch Überdecken NS-Kürzel ergeben können, ist nicht von § 8 Abs. 1 NVersG gedeckt.3. Beförderungsausschluss bei Disziplinarverfahren OVG NRW, Beschlüsse vom 5. Mai 2026 – 6 B 234/26, 6 B 235/26, 6 B 236/26 Eine Polizeikommissarin wird wegen eines laufenden Disziplinarverfahrens aus dem Beförderungsauswahlverfahren genommen.4. Handtuch-Reservierung als Reisemangel AG Hannover, Urteil vom 20. April 2026 – 527 C 9826/25 Mit Handtüchern dauerhaft blockierte Sonnenliegen am Hotelpool begründen einen Reisemangel nach § 651i Abs. 2 BGB, wenn der Veranstalter trotz eindeutiger Hausordnung nicht einschreitet.5. Tantramassagen unter Prostituiertenschutzgesetz OVG Münster, Urteil vom 4. Dezember 2025 – 13 A 3233/21 Entgeltliche Tantramassagen mit Genitalbezug („Yoni-Massage") sind sexuelle Dienstleistungen nach § 2 Abs. 2 ProstSchG – damit greifen Anmeldepflicht (§ 3) und gesundheitliche Beratung (§ 10). Das OVG lehnt eine teleologische Reduktion ab.6. Festival-Aus im Landschaftsschutzgebiet OVG Münster, Beschluss vom 30. April 2026 – 4 B 450/26 Kein Eilrechtsschutz für ein Open-Air-Festival ohne naturschutzrechtliche Befreiung nach § 67 BNatSchG. Die Marktfestsetzung nach § 68 Abs. 2 GewO ist gemäß § 69a Abs. 1 Nr. 3 GewO zwingend abzulehnen, wenn die Veranstaltung gegen die Landschaftsschutzverordnung verstößt.Support the show

Freies Radio Neumünster
FLECKENHÖRER vom 04.05.2026

Freies Radio Neumünster

Play Episode Listen Later May 4, 2026 31:58


Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 4. Mai 2026! Letzten Mittwoch hat das Kabinett der Bundesregierung die Überwachungsgesetze auf den parlamentarischen Weg gebracht. Datenabgleiche mit dem Internet, d.h. mit jedem Foto darin, sollen dann den Ermittlungbehörden und Geheimdiensten erlaubt sein. Dafür wollen sie Bild- und Stimmen-Biometrie nutzen und es ist davon auszugehen, dass Palantir und andere BigTechs hier Milliarden scheffeln, während sie Bewegungsprofile von uns erstellen und unser Leben überwachen. Doch es gibt den Versuch einen breiten Widerstand aufzubauen. Im Netzwerk Sicherheit ohne Überwachung finden sich bereits jetzt einige Organisationen, die aus diversen Hintergründen die Sorge vor dem Überwachungsstaat eint. Am 13. Juni 2026 wird es in Berlin eine Demo gegen die digitale Aufrüstung der Polizei geben. Es ist Zeit lautstark auf die Straße zu gehen! Beteiligt euch am Netzwerk, geht in den Austausch miteinander und schafft dezentral Strukturen, um diese autoritäre Politik der Angst und Überwachung zu stoppen. Zu teuer, zu krank oder zu wenig belastbar - das bekommen wir derzeit von Friedrich Merz um die Ohren gehauen. Der Bundeskanzler ist selbst nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht, Länder („ordentliches Stück Brot“), Städte („Belem“) oder ganze Bevölkerungsgruppen („kleine Paschas“ und „grüne und linke Spinner“) zu beleidigen. Wenn allerdings er selbst im Fokus steht, wird er offenbar schnell dünnhäutig. Bekannt ist, dass er Bürger*innen systematisch mit Strafverfahren wegen Bagatellbeleidigungen überzieht, die sich kritisch äußern. Also seid doch bitte vorsichtig mit diesem empfindsamen Mann und behandelt ihn wie ein rohes Ei. Das sind unsere Themen im Fleckenhörer heute: +++ Alternativprogramm zur Holstenköste: Interview mit Martin Luerßen +++ Renaturierung geht alle an: Online-Beteiligung am Natur-Wiederherstellungsplan beginnt +++ Das landesweite Vernetzungstreffen YAU! – Young Antifascists United! am 22. Mai in Flensburg# Musik: parkkind (Wien) The Soulmate Project und Vero Nouk (Berlin) Frachter (Weimar) Antoine Villoutreix (Berlin)

Regional Diagonal
Regional Diagonal vom 01.05.2026

Regional Diagonal

Play Episode Listen Later May 1, 2026 6:06


Die Walliser Staatsanwaltschaft will die Organisation der Rettungsmassnahmen unmittelbar nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana untersuchen. Dazu soll ein weiteres Strafverfahren eröffnet werden. Weiter in der Sendung: · VS: Tuberkulosefall an zwei Walliser Schulen · LU: Zuständige Stadträtin äussert sich zu jener Frau, die wochenlang unentdeckt tot in ihrer Wohnung lag. · SH: Wie andere Kantone auch erhöht der Kanton die Warnstufe für die Waldbrandgefahr.

Regionaljournal Ostschweiz
Thurgauer Polizei sucht auf Grundstück nach einer Vermissten

Regionaljournal Ostschweiz

Play Episode Listen Later Apr 28, 2026 7:11


Auf einem Grundstück in Engwang bei Wigoltingen sucht die Thurgauer Polizei gemeinsam mit der Staatanwaltschaft nach einer vermissten Frau. Ein 50-jähriger Schweizer wurde festgenommen. Die Staatsanwaltschaft führt gegen ihn ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Tötung. Weitere Themen: · Alas – ein neues Übersetzungsprogramm kann jetzt auch romanische Idiome ins Deutsch übersetzen · Raufusshühner – sie fühlen sich im Kanton St. Gallen wohl · Dem Clanx-Festival geht es wieder besser

Auf dem Weg zur Anwältin
#789 Nicht mittrotten im Strafverfahren: Don't Have Deathbed Regrets (Letters to a Young Lawyer 7)

Auf dem Weg zur Anwältin

Play Episode Listen Later Apr 28, 2026 33:20 Transcription Available


Der schlimmste Fehler ist oft nicht, falsch zu entscheiden – sondern gar nicht zu merken, dass man entscheiden müsste. In dieser Folge sprechen Duri Bonin und Nina Langner über Alan Dershowitz' Brief Don't Have Deathbed Regrets (Keine Reue am Sterbebett) aus Letters to a Young Lawyer. Der Titel klingt nach Lebensratgeber, führt aber mitten ins Strafrecht: Wie trifft man gute Entscheidungen, wenn man nie alle Informationen hat? Und wie verhindert man, dass man im Strafverfahren – oder im eigenen Leben – einfach mitläuft? Dershowitz provoziert mit der These, dass man am Ende nicht nur bereuen kann, zu viel gearbeitet zu haben. Man kann auch bereuen, sein berufliches Potential nicht ausgeschöpft zu haben – aus Bequemlichkeit, Angst, Unklarheit oder falschen Prioritäten. Duri und Nina lesen den Text aber nicht als Aufforderung zu blindem Ehrgeiz. Es geht nicht darum, einfach mehr zu arbeiten. Es geht darum, bewusster zu entscheiden. Für Duri Bonin als Strafverteidiger liegt darin auch der Kern guter Verteidigung: Nicht die Polizei, nicht die Staatsanwaltschaft und nicht der Gang des Verfahrens dürfen bestimmen, was geschieht. Jeder Schritt muss autonom geprüft werden. Soll der Klient aussagen? Welche Tür bleibt offen, welche wird geschlossen? Was weiss man wirklich – und was wird nur durch den Druck des Verfahrens suggeriert? Ein weiteres Thema der Folge ist Entscheidungserschöpfung. Wer den ganzen Tag in Strafverfahren, Einvernahmen, Akten, Fristen und Mandantengesprächen entscheidet, hat am Abend oft wenig Kraft für das eigene Leben. Duri und Nina sprechen deshalb über Routinen, Tagesplanung und die Frage, wie man unnötige Entscheidungen reduziert, um für die wichtigen klar zu bleiben. Auch die vielbeschworene Work-Life-Balance wird hinterfragt. Nina sagt offen: Strafverteidigung hat oft keine Balance. Haftfälle, Fristen, Verhaftungen und Hauptverhandlungen kommen nicht dann, wenn sie in den Kalender passen. Vielleicht ist Balance darum das falsche Ideal. Wichtiger ist Kurskorrektur: rechtzeitig merken, wann man in zu viele Mandate, zu wenig Schlaf, zu viel innere Härte oder zu wenig eigenes Leben hineindriftet. Dershowitz' stärkster Gedanke bleibt: Prioritäten sollen nicht einfach passieren. Sie sollen entschieden werden. Auch wenn Herkunft, Familiengeschichte, beruflicher Ehrgeiz und äussere Erwartungen durch uns hindurchwirken. Diese Folge ist ein Gespräch über Strafverteidigung als Lebensform: über Ehrgeiz, Erschöpfung, Entscheidungsdruck, Work-Life-Balance, Selbsttäuschung und die Fähigkeit, rechtzeitig zu korrigieren. Für Anwältinnen und Anwälte, junge Juristinnen und Juristen – und für alle, die sich fragen, ob sie ihr Leben wirklich selber führen oder nur im Verfahren des Alltags mittrotten. Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören

4x4 Podcast
Mit KV-Abschluss wie ein Anwalt arbeiten? Zürich macht's vor

4x4 Podcast

Play Episode Listen Later Apr 23, 2026 26:14


Im Kanton Zürich sind über 12'000 Strafverfahren hängig. Nun sollen Assistenten mit KV-Abschluss für die Staatsanwaltschaft den Pendenzenberg abbauen. Strafrechtsdozent Sven Zimmerlin erläutert, was er von dieser Massnahme hält. · Alt Bundesrat und SVP-Doyen Christoph Blocher verkauft seine regionalen Gratiszeitungen an die Herausgeberin des Online-Portals nau.ch. Gleichzeitig kauft sich Blocher dort ein. Was hat Christoph Blocher gerade jetzt zu diesem Schritt bewogen? Antworten von Medienredaktor Salvador Atasoy. · Der gestrandete Wal in der Ostsee in Deutschland ist in kürzester Zeit zu einem riesigen Medienereignis geworden. Tausende verfolgen die Aktion online, kommentieren und posten auf Social Media. Was bedeutet es aus moralischer Sicht, wenn Menschen Situationen wie die des Wals «Timmy» für die eigene Profilierung nutzen? Ein Gespräch mit Medienethikerin Marlis Prinzing. · Sinan Dauti ist letzten Samstag im Kosovo begraben worden. Gestorben ist der kleine Junge aber bereits vor 27 Jahren, während des Kosovo-Kriegs. Er ist kein Einzelfall: Noch immer werden regelmässig Opfer in anonymisierten Gräbern entdeckt und identifiziert. Was über den aktuellsten Fall um Sinan Dauti bekannt ist, weiss Balkan-Journalist Enver Robelli vom «Tages-Anzeiger». · Es sei eine «alarmierende Entwicklung», schreibt die Universität Genf. Immer mehr junge Menschen erkranken an Darmkrebs. Das Seltsame daran: Bei älteren Personen sind die Erkrankungszahlen seit der Jahrtausendwende rückläufig. Warum das so ist, erklärt Wissenschaftsredaktorin Irène Dietschi.

Auf dem Weg zur Anwältin
#788 Echte Begegnung statt Bildschirm: Frank Renold und Duri Bonin über Zuhören, Verhandlung und Verteidigung

Auf dem Weg zur Anwältin

Play Episode Listen Later Apr 23, 2026 35:09


Was geht verloren, wenn Gespräche nur noch über Zoom, Teams oder schriftlich geführt werden? Wie viel Wahrnehmung, Spannung und Wahrheit steckt in einem Raum, den keine Kamera vollständig erfassen kann? In dieser Folge von «Mit 40i cha mers mit de Tiger» sprechen Frank Renold und Duri Bonin über Präsenz, Zuhören, Zusammenarbeit und darüber, warum zwischenmenschliche Begegnung oft der entscheidende Unterschied ist. Von dort aus entwickelt sich ein dichtes Gespräch über Arbeitsformen, Improvisation, Kommunikation und die Frage, wann digitale Werkzeuge helfen – und wann sie nur so tun, als könnten sie echte Begegnung ersetzen. Duri Bonin bringt dabei seine Erfahrung als Anwalt und Strafverteidiger ein. Gerade im Strafverfahren, bei Einvernahmen, Konfrontationen und Gerichtsverhandlungen, zeigt sich für ihn besonders klar, dass Präsenz nicht bloss eine Formalität ist. Wer im gleichen Raum sitzt, nimmt mehr wahr, spürt Zwischentöne, erkennt Unsicherheiten und kann anders reagieren. Genau darin liegt oft der Unterschied zwischen abstrakter Aktenlage und wirksamer Verteidigung. Frank Renold erweitert den Blick auf Organisationen, Teams und Zusammenarbeit. Er spricht über Methoden, Frameworks und den Irrtum, komplexe menschliche Probleme mit standardisierten Werkzeugen lösen zu wollen. Statt blosser Methodik plädiert er für Aufmerksamkeit, echtes Zuhören und bewusste Begegnung. Im zweiten Teil geht es um Neugier als Haltung. Duri erzählt von einem Reflexionsprogramm, das er gemeinsam mit Nina nutzt, und davon, wie sich der Arbeitsalltag verändert, wenn man sich bewusst vornimmt, dem Moment mit echtem Interesse zu begegnen. Plötzlich wird selbst eine lange Gerichtsverhandlung wieder lebendig, weil man nicht nur «funktioniert», sondern wirklich schaut, hört und wahrnimmt. Die Folge verbindet damit mehrere Themen: Strafverteidigung, Kommunikation, Selbstmanagement, Teamarbeit, Wahrnehmung und die Kunst, Menschen nicht vorschnell auf Rollen, Protokolle oder digitale Oberflächen zu reduzieren. Darum geht es in dieser Episode - Präsenz statt Videokonferenz: warum persönliche Treffen oft bessere Lösungen ermöglichen - Was in digitalen Gesprächen fehlt: Ausstrahlung, Zwischentöne, Körpersprache und situatives Gespür - Warum echte Teilnahme im Strafverfahren mehr ist als ein prozessuales Detail - Duri Bonin über Konfrontationsrecht, Einvernahmen und die Grenzen schriftlicher Befragungen - Weshalb Protokolle Komplexität reduzieren und dadurch neue Interpretationsrisiken schaffen - Frank Renold über Zusammenarbeit in Organisationen und den blinden Glauben an Methoden und Frameworks - Scrum, Retrospektiven und der Unterschied zwischen Ritual und echtem Zuhören - Neugier als berufliche Haltung: wie Gespräche, Verhandlungen und Begegnungen interessanter werden - Warum jede Begegnung ein kleines Experiment sein kann - Was Anwälte, Coaches, Führungspersonen und Teams von genauer Wahrnehmung lernen können Diese Folge ist für alle, die mit Menschen arbeiten: für Anwälte, Strafverteidiger, Coaches, Führungspersonen, Beraterinnen, Mediatoren und Teams. Wer sich für Strafverteidigung, Einvernahmen, Gerichtsverfahren und die praktische Arbeit eines erfahrenen Strafverteidigers interessiert, bekommt hier einen direkten Einblick in die Denkweise von Duri Bonin. Seine Überlegungen zeigen, dass Strafverteidigung nicht nur aus Aktenkenntnis besteht, sondern aus Präsenz, Wahrnehmung, Genauigkeit und der Fähigkeit, im richtigen Moment die richtige Frage zu stellen. Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören

RT DEUTSCH – Erfahre Mehr
Klage gegen Gates, Bourla und Rutte: Experten-Anhörungen zu Corona-Impfschäden von Gericht abgelehnt

RT DEUTSCH – Erfahre Mehr

Play Episode Listen Later Apr 15, 2026 14:18


In erster Instanz lehnte das Gericht in Leeuwarden Experten-Anhörungen zu Corona-Impfschäden ab. Der Gerichtshof in Amsterdam ließ eine Revision des Urteils nicht zu. Die Journalistin Djamila le Pair berichtet über Justizverrenkungen im Strafverfahren gegen Bill Gates, Albert Bourla und Mark Rutte. Von Felicitas Rabe https://freedert.online/europa/277138-klage-gegen-gates-bourla-und-rutte-experten-anhoerungen-abgelehnt/ 

0630 by WDR aktuell
1000€ für jeden? Das plant die Regierung | Verschwörungen um Ostsee-Wal | Neue Klitoris-Forschung

0630 by WDR aktuell

Play Episode Listen Later Apr 14, 2026 19:00


Die Themen von Flo und Jan am 14.04.2026: (00:00:00) Wohnungsräumung mit Plottwist: Was ein 56-Jähriger bei einer Wohnungsräumung Überraschendes gefunden hat und warum er deswegen jetzt ein Strafverfahren am Hals hat. (00:01:54) Spritpreis-Paket: Wie die Bundesregierung uns alle entlasten will und welche Kritik es daran jetzt schon gibt. (00:08:26) Buckelwal an der Ostsee: Warum sich Bundespräsident Steinmeier jetzt einschaltet und welche kuriosen Stories dazu gerade viral gehen. (00:14:17) Klitoris-Forschung: Was bisher niemand über das Geschlechtsorgan wusste und warum die neuen Forschungsergebnisse für Frauen entscheidend sein können. Community-Aufruf: Wenn ihr Fragen habt, wie die aktuelle Situation der Iranerinnen und Iraner gerade ist, schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de. Wir nehmen die Fragen dann gerne in die Vorbereitung für unsere Sonderfolge mit ARD-Kollegin Isabel Schayani mit. Habt ihr sonst Fragen oder Feedback? Schickt uns auch dann gerne eine Sprachnachricht schreibt uns! Kommt auch gerne in unseren WhatsApp Channel https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Hier könnt ihr per QR-Code rein: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.

Auf dem Weg zur Anwältin
#784 Causa Vincenz / Inside Paradeplatz: Obergericht hebt Einstellung auf – Lukas Hässig muss angeklagt werden

Auf dem Weg zur Anwältin

Play Episode Listen Later Apr 12, 2026 30:46


In dieser Folge geht es um einen Beschluss des Obergerichts Zürich vom 7. April 2026 im Verfahren zwischen Beat Stocker und dem beschuldigten Journalisten Lukas Hässig von «Inside Paradeplatz». Ausgangspunkt ist die Einstellungsverfügung (Entscheid der Staatsanwaltschaft, ein Strafverfahren ohne Anklage zu beenden) der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 8. Dezember 2025. Beat Stocker erhob gegen diese Einstellung Beschwerde. Das Obergericht gibt ihm recht, hebt die Einstellungsverfügung auf und weist die Sache an die Staatsanwaltschaft zurück mit der verbindlichen Anweisung, gegen Lukas Hässig Anklage zu erheben. Der Kern des Entscheids liegt im rechtlichen Massstab. Das Obergericht sagt: Die Staatsanwaltschaft hat die Hürden für eine Anklage zu hoch angesetzt. Sie wollte praktisch nachweisen, wie genau vertrauliche Bankinformationen aus dem Innern der Bank bis zu Lukas Hässig gelangt sind. Genau das verlangt das Gesetz nach Auffassung des Obergerichts aber nicht. Für eine Anklage genügt, dass aufgrund der Beweislage und der Indizien (äussere Anzeichen, aus denen man auf den Sachverhalt schliessen kann) eine Verurteilung wahrscheinlicher erscheint als ein Freispruch. Gerade in rechtlich schwierigen Fällen darf nicht vorschnell eingestellt werden. Entscheidend ist für das Obergericht weiter, dass der Artikel von Lukas Hässig vom 27. Juli 2016 bankgeheimnisgeschützte Informationen enthielt, darunter konkrete Zahlungsflüsse zwischen Beat Stocker und Pierin Vincenz. Gleichzeitig sieht das Obergericht eine weitgehende Übereinstimmung zwischen diesem Artikel und internen Compliance-Memoranden (streng vertraulichen bankinternen Prüf- und Risikoberichten) von Julius Bär. Für das Obergericht ist das ein starkes Indiz dafür, dass diese Memoranden oder jedenfalls ihr Inhalt als Grundlage der Berichterstattung dienten. Die Staatsanwaltschaft hatte eingewendet, die Informationen könnten auch aus anderen Quellen gekommen sein. Für das Obergericht sind solche Alternativerklärungen zu theoretisch und nicht genügend plausibel. Der Artikel bilde das Netzwerk rund um mehrere Transaktionen und Gesellschaften so präzise ab, dass ein bloss zufälliges Zusammenfügen aus frei zugänglichen oder verstreuten Informationen das Ergebnis nicht überzeugend erkläre. Anders gesagt: Für das Obergericht reicht die Indizienlage klar über einen blossen Anfangsverdacht hinaus. Wichtig ist auch, dass das Obergericht den Bericht der externen Anwaltskanzlei nicht einfach als wertlose Parteibehauptung behandelt. Zwar ist dieser Bericht kein neutrales Gerichtsgutachten. Er behält aber nach Auffassung des Gerichts ein Mindestmass an Beweiswert, zumal er auf einer professionellen Vergleichsanalyse beruht und sich mit dem später eingereichten Memorandum vom 8. April 2016 zusätzlich abgleichen lässt. Ein weiterer Punkt: Lukas Hässig berief sich auf Medienfreiheit und mögliche Rechtfertigungsgründe. Das Obergericht sagt dazu nicht, dass solche Argumente ausgeschlossen sind. Aber sie tragen die Einstellung in diesem Verfahren nicht, weil die Staatsanwaltschaft ihre Verfügung ausschliesslich mit ungenügendem Tatverdacht begründet hatte. Ob Medienfreiheit oder ein Rechtfertigungsgrund am Ende durchgreifen, muss deshalb das Sachgericht im Hauptverfahren entscheiden. Die Quintessenz dieser Folge: Das Obergericht sagt klar, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren nicht hätte einstellen dürfen. Nach Auffassung der Obergerichts sprechen die vorhandenen Belege und Indizien genügend stark dafür, dass der Fall vor Gericht gehört. Deshalb wurde die Einstellungsverfügung aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen an die Staatsanwaltschaft zur Anklageerhebung zurückgewiesen. Für Beat Stocker ist das ein prozessualer Erfolg von erheblichem Gewicht. Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören

Auf dem Weg zur Anwältin
#783 StPO 197: Wann darf der Staat mit Zwangsmassnahmen in dein Leben eingreifen?

Auf dem Weg zur Anwältin

Play Episode Listen Later Apr 9, 2026 16:01


Ab wann darf der Staat deine Wohnung durchsuchen, dein Handy auswerten oder dich in Haft setzen? Genau diese Frage steht hinter Art. 197 StPO. Und genau dort entscheidet sich, ob Strafverfolgung rechtsstaatlich bleibt oder ins Rutschen gerät. Duri Bonin und Gregor Münch gehen die Vorschrift Satz für Satz durch. Ausgangspunkt ist das kleine Wort «nur». Zwangsmassnahmen dürfen nur ergriffen werden, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Das ist keine Höflichkeitsformel, sondern eine klare Begrenzung staatlicher Macht. Die Behörden dürfen also nicht kreativ werden, nur weil eine technische Möglichkeit verlockend ist. Duri und Gregor nennen solche Fälle: automatisierte Gesichtserkennung, automatisierter Datenabgleich oder andere verdeckte Hilfsmittel, für die es keine genügende gesetzliche Grundlage gibt. Wenn das Gesetz eine Massnahme nicht vorsieht, darf sie nicht angewendet werden. Danach kommen sie zum hinreichenden Tatverdacht (genügende konkrete Verdachtsmomente). Es braucht keine Beweise im Sinn eines fertigen Urteils, aber es braucht mehr als ein Gerücht, mehr als eine Hypothese und mehr als ein diffuses Bauchgefühl. Gregi betont, dass ein freiheitlicher Rechtsstaat gerade nicht auf blosse Fishing Expeditions setzt – also nicht einfach Wohnungen durchsucht, um einmal zu schauen, was man vielleicht findet. Gleichzeitig zeigen Duri und Gregor, warum dieser Begriff so umkämpft ist: «hinreichend» ist kein mathematischer Wert. Je schwerer der Eingriff, desto dichter muss der Verdacht sein. Bei Haft gelten andere Anforderungen als bei einer milderen Massnahme. Ein dritter Schwerpunkt der Folge ist die Frage nach milderen Mitteln. Der Staat darf nicht zur härtesten Massnahme greifen, wenn das Ziel auch schonender erreichbar wäre. Gregor nennt das den klassischen Kern der Verhältnismässigkeit. Duri betont, dass es dabei nicht nur um das Ob geht, sondern immer auch um das Wie. Gerade darin zeigt sich, ob Strafverfolgung Mass hält – oder die Beteiligten überrollt. Nur weil ein Strafverfahren läuft, ist nicht automatisch jede Zwangsmassnahme zulässig. Duri erzählt von Hausdurchsuchungen wegen Bagatellen: angefangene Parfümflasche, alte iPods. Gregor ergänzt, dass sogar im Übertretungsstrafrecht Hausdurchsuchungen vorkommen. Gerade deshalb insistieren beide darauf, dass man immer fragen muss: Steht der Eingriff überhaupt im Verhältnis zum Strafverfolgungszweck? Oder wird hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen? Zum Schluss kommt die vielleicht sensibelste Schranke von Art. 197 StPO: Wenn Zwangsmassnahmen in die Grundrechte von nicht beschuldigten Personen eingreifen, sind sie besonders zurückhaltend einzusetzen. Das ist für Anwältinnen und Anwälte, Familienangehörige, Dritte und andere Betroffene zentral. Auch dort sind Hausdurchsuchungen möglich – aber eben nur mit engem Zweck, sauberem Tatverdacht und besonders strenger Abwägung. Für Duri ist genau das der Punkt: Ein rechtsstaatlicher Staat misst sich nicht daran, wie effizient er zugreift, sondern daran, wie konsequent er sich selbst begrenzt. Diese Folge ist für alle, die verstehen wollen, warum Strafprozessrecht nicht erst bei der Schuldfrage spannend wird, sondern schon dort, wo der Staat in Grundrechte eingreift. Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören

Ars Boni
Ars Boni 624: Sky ECC und VfGH (RA Dr. Sven Thorstensen)

Ars Boni

Play Episode Listen Later Apr 8, 2026 26:32


Wir sprechen erneut (vgl. #arsboni 601) mit RA Dr. Sven Thorstensen. Wir bekommen nach der mündlichen Verhandlung beim VfGH ein Update zur Frage, inwiefern die Verwertung ausländischer Beweisergebnisse, die durch Messengerüberwachung erzielt wurden, in einem österreichischen Strafverfahren verfassungsrechtlich zulässig ist.Links: https://rechtsanwalt-thorstensen.at/#arsboni #601 https://www.youtube.com/watch?v=zlR_VuzJwUghttps://www.vfgh.gv.at/medien/Vorschau-Maerz-und-Folgemonate.de.phphttps://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260215_OTS0012/muendliche-verhandlung-des-vfgh-am-1132026-in-sachen-sky-ecc-und-anom-finalehttps://www.derstandard.at/story/3000000312045/verfassungshueter-zwischen-rechtsschutzluecke-und-hafen-fuer-schwerverbrecher

Auf dem Weg zur Anwältin
#782 Wähle deine Feinde gut: Have a Good Enemies' List (Letters to a Young Lawyer 5)

Auf dem Weg zur Anwältin

Play Episode Listen Later Apr 7, 2026 23:58


In dieser Folge diskutieren Duri Bonin und Nina Langner das dritte Kapitel aus Alan Dershowitz' Buch Letters to a Young Lawyer: Have a Good Enemies' List. Schon der Titel provoziert. Soll eine gute Anwältin oder ein guter Strafverteidiger wirklich eine Feindesliste haben? Oder geht es in Wahrheit um etwas anderes: um Rückgrat, innere Unabhängigkeit und die Fähigkeit, Dissens auszuhalten, ohne sich zu verkaufen? Das Gespräch startet mit einer Szene aus dem Berufsalltag: Duri erzählt von einem Staatsanwalt, der ihm zu Beginn seiner Karriere ein bereits vorbereitetes Einvernahmeprotokoll mit Fragen und ausformulierten Antworten hinlegte und erwartete, dass er es mit dem Klienten „bespreche“ und gleich lizenzieren lasse. Als er das nicht abnickte, landete Duri offenbar auf dessen „schwarzer Liste“. Diese Erinnerung führt direkt in den Kern des Kapitels: Wer im Strafverfahren nicht bloss freundlich mitläuft, macht sich nicht immer beliebt. Von dort aus wird die Diskussion grundsätzlich. Duri liest den Text als Aufforderung, nicht von allen gemocht werden zu wollen. Wer in einem kontradiktorischen Verfahren (also in einem Verfahren, das vom Widerspruch zwischen Anklage und Verteidigung lebt) nie aneckt, ist womöglich zu angepasst. Dershowitz geht aber noch einen Schritt weiter: Man soll sich die Feinde gut aussuchen. Nicht, weil Feindschaft an sich wertvoll wäre, sondern weil sie etwas über die eigene Position verrät. Genau dort setzt Nina an. Gut gewählte Feinde helfen einem, sich zu verorten. Gefährlich wird es aber dort, wo man beginnt, sich über Gegner zu definieren. Dann kippt Haltung in Trotz und Standhaftigkeit in Selbstinszenierung. Was heisst es im Strafrecht konkret, „dem Schlechten entgegenzutreten“? Nicht moralisch im Sinn von „gute“ gegen „schlechte“ Menschen, sondern rechtsstaatlich: gegen schlampige Verfahrensführung, gegen das Wegwischen von Rechten, gegen die alltägliche Versuchung, Regelverstösse der Staatsseite als blosse Ordnungsvorschriften zu verharmlosen. Duri sieht es wie folgt: Wenn man in der Aufklärung eines Delikts selber Unrecht produziert, potenziert man das Schlechte. Nina betont, dass man in der Sache hart und kompromisslos sein kann, ohne das Zwischenmenschliche zu vergiften. Duri warnt gleichzeitig davor, Zugehörigkeit, Anerkennung und Netzwerke wichtiger zu nehmen als die Interessen des Klienten. Genau dort liegt für beide die eigentliche Probe: nicht Feinde zu pflegen, sondern es auszuhalten, wichtige Leute zu enttäuschen, wenn die Sache es verlangt. Diese Folge ist mehr als eine Besprechung von Alan Dershowitz. Sie ist ein Gespräch über Strafverteidigung als Charakterfrage: über Konfliktfähigkeit, Kollegialitätsnarzissmus, Rechtsstaat, Standhaftigkeit und die Gefahr, die eigene Identität aus dem Dagegensein zu bauen. Wer als Anwältin oder Anwalt wissen will, wie man Haltung zeigt, ohne dogmatisch zu werden, findet hier Überlegungen dazu. Links zu diesem Podcast: - [Letters to a Young Lawyer](https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/A1002474965?ProvID=10917736&gclsrc=aw.ds&gad_source=1&gad_campaignid=16626105493&gbraid=0AAAAADpVXc5v5hATGvTm-2URvCDp_pLd0&gclid=EAIaIQobChMI1oL4-dvjkgMVe62DBx2VrTJJEAAYASAAEgKdTPD_BwE) - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/produkt/in-schwierigem-gelaende/) - Strafrechtskanzlei von [Duri Bonin und Nina Langner](https://www.duribonin.ch) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören

Geburtsgeschichten
BONUS | Margarete Wana und Andrea Surek sprechen über die Verhandlung Teil 3 - Die Plazenta

Geburtsgeschichten

Play Episode Listen Later Apr 4, 2026 29:44


Margarete Wana und Andrea Surek sprechen im dritten Teil der Serie über das Strafverfahren gegen Margarete über die Plazenta von Baby Charlotte und warum die Unterfunktion dieser während der Schwangerschaft nicht erkannt wurde - trotz regelmäßiger Ultraschallkontrollen. In Folge 171 geht es um die Geburt, wegen der Margarete vor Gericht steht. *** Die Spendenaktion für Margarete Wana findest du hier. Hintergrundinformationen zum Fall gibt es in Margaretes Podcast Zuhause Geboren. Zur Schwangerschaftsyoga Online Videothek geht es hier entlang. Das Webinar zum Thema Kaiserschnittnarben & Narbengewebe gibt es hier. Hier kannst du eine Google Review für den Podcast schreiben und damit dazu beitragen, dass mehr Frauen authentische Geburtsgeschichten hören können. Unterstütze den Podcast finanziell auf buymeacoffee.com/geburt. Zum MutterKultur Substack geht es hier entlang. Den Geburtsgeschichten Instagram Kanal findest du hier. Folge direkt herunterladen

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Regionaljournal Basel Baselland
Strafverfahren gegen drei weitere Basler Polizisten eingeleitet

Regionaljournal Basel Baselland

Play Episode Listen Later Apr 2, 2026 18:34


Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat ein strafrechtliches Verfahren gegen drei Angestellte der Polizei eingeleitet. Sie haben in einem Prozess um Polizeigewalt mutmasslich falsch ausgesagt. Derweil stellt der Kommandant die drei Polizisten vorübergehend frei. Ausserdem: · Austausch zwischen Quartierbevölkerung und Behörden wegen der Asylunterkunft Kleinhüningen · Viele Junge engagieren sich in der Riehener Politik

Ars Boni
Recht neugierig - Folge 26: Laienbeteiligung im Strafverfahren

Ars Boni

Play Episode Listen Later Mar 25, 2026 41:05


In dieser Folge von „Recht neugierig“ sprechen Mark & Alina mit Herrn Mag. Friedrich Forsthuber, Präsident des Landesgerichts für Strafsachen Wien, über die Laienbeteiligung im Strafverfahren. Gemeinsam klären wir, wer Schöffen und Geschworene sind, in welchen Verfahren sie mitentscheiden und wie die Zusammenarbeit mit Berufsrichter:innen in der Praxis funktioniert. Wir gehen der Frage nach, ob die Laienbeteiligung das Vertrauen in die Justiz stärkt und wo ihre Grenzen liegen.

Auf dem Weg zur Anwältin
#779 Vergewaltigungsprozess in Chur: Bundesgericht stoppt Berufungsverhandlung in letzter Minute

Auf dem Weg zur Anwältin

Play Episode Listen Later Mar 24, 2026 23:18


In dieser Folge sprechen die Strafverteidiger Duri Bonin und Gregor Münch über das Urteil 7B_209/2026 des Bundesgerichts vom 13. März 2026. Ausgangspunkt ist ein Berufungsverfahren nach einer erstinstanzlichen Verurteilung wegen Sexualdelikten. Das Obergericht Chur setzte die Berufungsverhandlung auf zwei Tage im März 2026 an, ohne diese Termine vorgängig mit der notwendigen Wahlverteidigerin abzusprechen, also mit der vom Beschuldigten gewählten Anwältin in einem Fall, in dem eine Verteidigung gesetzlich zwingend ist. Genau an diesen Tagen war sie jedoch in einem anderen Strafverfahren bereits von der Bundesanwaltschaft vorgeladen. Das Obergericht wies das Verschiebungsgesuch trotzdem ab. Der Fall wirft damit eine Kernfrage des fairen Strafverfahrens auf: Reicht es, wenn an einer Berufungsverhandlung einfach «irgendeine» Verteidigung anwesend ist, oder schützt das Recht auf Verteidigung mehr, nämlich die tatsächliche Möglichkeit, sich durch die eigene Vertrauensverteidigung vertreten zu lassen? Das Bundesgericht beantwortet diese Frage klar zugunsten der Verteidigungsrechte. Es hält fest, dass es nicht nur um die formelle Anwesenheit einer anwaltlichen Vertretung geht, sondern um den konkreten Anspruch des Beschuldigten, sich durch die von ihm gewählte und mit dem Fall seit langem befasste Anwältin verteidigen zu lassen. Zunächst klärt das Bundesgericht eine prozessrechtlich heikle Vorfrage: Darf ein solcher Entscheid überhaupt sofort angefochten werden? Die Abweisung eines Verschiebungsgesuchs ist kein Endentscheid, sondern ein Zwischenentscheid, also ein verfahrensleitender Entscheid vor dem Abschluss des Strafverfahrens. Solche Entscheide sind nur ausnahmsweise direkt beim Bundesgericht anfechtbar. Voraussetzung ist ein nicht wiedergutzumachender rechtlicher Nachteil, also ein Rechtsverlust, der sich später nicht mehr vollständig beheben lässt. Das bejaht das Bundesgericht hier: Muss der Beschuldigte die Berufungsverhandlung ohne seine bisherige Vertrauensverteidigerin führen, obwohl diese nachweislich verhindert ist, kann dieser Nachteil später kaum mehr geheilt werden. In der Sache selbst präzisiert das Bundesgericht den Massstab für die Terminansetzung. Die Verfahrensleitung muss die Abkömmlichkeit der Verteidigung angemessen berücksichtigen. Das heisst nicht, dass sich das Gericht vollständig nach den Kalendern der Beteiligten richten muss. Wird ein Termin aber ohne vorgängige Absprache angesetzt und sofort danach eine belegte Terminkollision geltend gemacht, spricht das grundsätzlich für einen wichtigen Grund zur Verschiebung. Das Bundesgericht erinnert zudem daran, dass eine Verhinderung nicht nur bei objektiver, sondern auch bei subjektiver Unmöglichkeit vorliegen kann. Ebenso deutlich verwirft es die Vorstellung, man könne das Problem einfach durch Stellvertretung lösen. Eine Substitution mag in manchen Konstellationen möglich sein, hier aber nicht: Vertrauensverhältnis, Verteidigungsstrategie, erheblicher Aktenumfang und mediale Aufmerksamkeit sprachen dagegen. Auch das Beschleunigungsgebot rechtfertigt keinen anderen Entscheid. Verfahrensökonomie ist wichtig, darf aber Verteidigungsrechte nicht aushöhlen. Für die Praxis ist das Urteil deshalb bedeutsam, weil es die Stellung der notwendigen Wahlverteidigung stärkt und klarstellt: Ein Strafverfahren darf nicht bloss schnell sein, sondern muss vor allem fair bleiben. Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören

Regional Diagonal
Regional Diagonal vom 23.03.2026

Regional Diagonal

Play Episode Listen Later Mar 23, 2026 6:18


Der digitale Raum birgt verschiedene Gefahren – vor allem auch für Kinder und Jugendliche, die immer wieder Opfer sexuellen Missbrauchs werden. Die Kantonspolizei St.Gallen hat deshalb im vergangenen Jahr in diesem Bereich bewusst einen Schwerpunkt gesetzt. Dieser führte zu 21 Strafverfahren. Weiter in der Sendung: · Die Zukunft des 1-Franken-Busses in Kreuzlingen TG ist ungewiss. · Titlisbahnen Engelberg: Die Mitarbeitenden werden wegen des Unfalls von letzter Woche durch ein Careteam betreut und sind alle wie üblich im Einsatz.

Criminal Compliance Podcast
Einstellung des Strafverfahrens

Criminal Compliance Podcast

Play Episode Listen Later Mar 20, 2026 9:58 Transcription Available


Einstellung des Strafverfahrens – Strategischer Erfolg oder schleichendes Risiko? Anklageschrift, Hauptverhandlung, Urteil – so stellt man sich den Ablauf eines Strafverfahrens vor. Doch die Realität sieht oft anders aus: Viele Verfahren enden nicht vor Gericht mit einem Urteil, sondern werden schlicht eingestellt. Aber was bedeutet das eigentlich und ist eine Einstellung wirklich das Ende des Verfahrens? In dieser Folge erklärt Dr. Christian Rosinus, welche verschiedenen Arten der Verfahrenseinstellung es gibt und welche spezifischen Vor- und Nachteile diese jeweils bieten. Dabei wird deutlich, dass eine Einstellung nicht pauschal mit einem Freispruch oder einem Urteil gleichzusetzen ist, sondern je nach Norm der StPO sehr unterschiedliche rechtliche Wirkungen entfaltet. Besonders im Fokus steht die sogenannte „Indizwirkung" eingestellter Verfahren. Denn eine Verfahrenseinstellung schützt nicht automatisch vor weiteren Konsequenzen. In der Folge werden vor allem auch die außerstrafrechtlichen Folgen einer Verfahrenseinstellung beleuchtet. Es geht um berufsrechtliche Sanktionen und verwaltungsrechtliche Auswirkungen, wenn etwa die Zuverlässigkeit einer Person in Frage gestellt wird. Hier geht´s zur Folge „Opportunitätseinstellung im Strafverfahren“: https://criminal-compliance.podigee.io/222-new-episode https://www.rosinus-on-air.com https://rosinus-partner.com

Auf dem Weg zur Anwältin
#778 Causa Vincenz / Inside Paradeplatz: Darf die Staatsanwaltschaft das Strafverfahren gegen Hässig einstellen?

Auf dem Weg zur Anwältin

Play Episode Listen Later Mar 20, 2026 13:05


In dieser vorläufig letzten Folge zum Nebenstrang der Causa Vincenz geht es noch einmal um das Strafverfahren wegen möglicher Verletzung des Bankgeheimnisses (Art. 47 BankG) gegen Lukas Hässig, den Herausgeber von Inside Paradeplatz. Die Staatsanwaltschaft hat dieses Verfahren gemäss Medienberichten am 8. Dezember 2025 eingestellt. Gegen diese Einstellungsverfügung ist ebenfalls gemäss Medienberichten Beschwerde erhoben worden. Duri Bonin, Strafverteidiger in Zürich, analysiert, was das juristisch bedeutet. Zuerst geht er der Frage nach, wann die Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung einstellen darf? Die Verfahrenseinstellung nach Art. 319 StPO ist nur in klaren Fällen zulässig, also dann, wenn die Straflosigkeit rechtlich und tatsächlich eindeutig ist. Die Staatsanwaltschaft darf sich nicht an die Stelle des Gerichts setzen; sie ist nicht dazu da, in Zweifelsfällen selber zu entscheiden, was Recht und was Unrecht ist. Wenn Zweifel bestehen, muss grundsätzlich das Gericht entscheiden. Es greift der zentrale Grundsatz: in dubio pro duriore. Duri geht der weiteren Frage nach, wer gegen eine Einstellungsverfügung Beschwerde einreichen darf? Beschwerdeberechtigt ist nicht einfach „irgendwer“, sondern insbesondere die Person, die durch die mutmassliche Straftat in ihren Rechten betroffen ist und sich im Verfahren konstituiert hat (Privatkläger). Dies führt zur dritten Frage: Was prüft das Obergericht bei einer Beschwerde gegen eine Einstellungsverfügung? Die III. Strafkammer des Zürcher Obergerichts prüft nicht, ob Lukas Hässig sicher schuldig ist. Die Beschwerdeinstanz prüft "nur", ob die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellen durfte. Die Frage lautet also nicht: „Reicht das für eine Verurteilung?“ Die Frage lautet: „Ist die Sache schon so klar, dass eine Einstellung zulässig ist?“ Das ist ein tieferer Prüfungsstandard. Die Schwelle ist niedriger als bei einer Verurteilung. Als vierte Frage überlegt Duri, was wohl in der Beschwerde konkret geltend gemacht wird. Die Beschwerde soll sich auf eine sogenannte Quellenanalyse stützen. Diese vergleicht die vier Artikel von Inside Paradeplatz mit einem vertraulichen Compliance Memorandum der Bank Julius Bär und kommt dabei zum Schluss, es bestehe eine grosse Wahrscheinlichkeit, dass Lukas Hässig dieses Memorandum in irgendeiner Form vorlag. Sie führt zur Frage, was eine Quellenanalyse juristisch beweisen kann – und was nicht. Links zu diesem Podcast: - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/shop/) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören

Auf dem Weg zur Anwältin
#775 Causa Vincenz / Inside Paradeplatz: Obergericht hebt Sistierung auf – Verfahren gegen Hässig

Auf dem Weg zur Anwältin

Play Episode Listen Later Mar 17, 2026 13:41


In dieser Folge berichtet Duri Bonin, Strafverteidiger in Zürich, über die Begründung des Obergerichts, mit der die Sistierung im Bankgeheimnis-Verfahren aufgehoben wurde. Der Kern: Ein Verfahren „gegen Unbekannt“ genügt nicht mehr. Die Staatsanwaltschaft muss ein Verfahren gegen Lukas Hässig als beschuldigte Person eröffnen. Worum geht es? Die Staatsanwaltschaft darf sistieren, wenn die Täterschaft unbekannt ist (Art. 314 StPO). Gleichzeitig muss sie eine Untersuchung eröffnen, sobald ein hinreichender Tatverdacht besteht (Art. 309 StPO). Das Obergericht hält fest, dass dieser Tatverdacht hier gegeben ist. Zentral ist die Unterscheidung im Bankgeheimnis (Art. 47 BankG): - lit. a betrifft Bankangestellte und andere Geheimnisträger (Sonderdelikt). - lit. c erfasst auch Dritte (Allgemeindelikt), wenn sie erkennbar geheimnisgeschützte Informationen weitergeben oder ausnutzen. Die Staatsanwaltschaft verlangte sinngemäss den anklagegenügenden Nachweis, wie und über wen die Informationen aus der Bank zu Hässig gelangten. Das Obergericht hält diese Sicht für zu eng: Es genüge, wenn sich aus den äusseren Umständen und der Art der Information ergebe, dass sie nur aus einem bankinternen Umfeld stammen konnten und der geheimnisgeschützte Charakter erkennbar war. Und das ist der zusätzliche Sprengsatz: Das Obergericht sagt ausdrücklich, der Verdacht gehe über einen blossen Anfangsverdacht hinaus und sei geeignet, Zwangsmassnahmen (z. B. Hausdurchsuchung) in Betracht zu ziehen – aus Gründen der Verhältnismässigkeit nicht per se ausgeschlossen. Konsequenz: Sistierung wird aufgehoben, Strafverfahren gegen Hässig sei zu eröffnen. Darum geht es in dieser Episode - Sistierung (Art. 314 StPO) und Untersuchungseröffnung (Art. 309 StPO) - Bankgeheimnis (Art. 47 BankG): lit. a vs. lit. c - Warum das Obergericht ein Verfahren gegen Hässig verlangt - Beweislogik: „wie und über wen“ vs. Schlüsse aus äusseren Umständen - Verdachtsgrad: mehr als Anfangsverdacht - Zwangsmassnahmen: weshalb das Obergericht sie nicht ausschliesst - Konsequenzen für die weitere Untersuchung Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören

Geburtsgeschichten
BONUS | Margarete Wana und Andrea Surek sprechen über die Verhandlung Teil 2 - Leitlinien

Geburtsgeschichten

Play Episode Listen Later Mar 13, 2026 47:25


Margarete Wana und Andrea Surek sprechen im zweiten Teil der Serie über das Strafverfahren gegen Margarete über die Vorwürfe, die Margarete gemacht wurden und über die geburtshilflichen Leitlinien. In Folge 171 geht es um die Geburt, wegen der Margarete vor Gericht steht. *** Zur Schwangerschaftsyoga Online Videothek geht es hier entlang. Das Webinar zum Thema Kaiserschnittnarben & Narbengewebe gibt es hier. Hier kannst du eine Google Review für den Podcast schreiben und damit dazu beitragen, dass mehr Frauen authentische Geburtsgeschichten hören können. Unterstütze den Podcast finanziell auf buymeacoffee.com/geburt. Zum MutterKultur Substack geht es hier entlang. Den Geburtsgeschichten Instagram Kanal findest du hier. Folge direkt herunterladen

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Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers
17 Jahre ohne Ferien: Der Arzt, der sich zu Tode arbeitete

Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers

Play Episode Listen Later Feb 27, 2026 35:45


50 Tage vor seiner Pension stirbt Urs Schwarz . An den Folgen übermässiger Arbeit. Urs Schwarz war Neurologe, eine Koryphäe auf seinem Fachgebiet . Beliebt und immer zur Stelle, wenn es ihn braucht. Er arbeitet jahrelang, ohne einen Ferientag zu beziehen. Bis es zu spät ist. Gegen die Vorgesetzten von Schwarz wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung eröffnet. Vor rund einem Jahr wurde es eingestellt. Was bleibt, sind viele offene Fragen: Wie kann es so weit kommen, dass sich ein Mensch zu Tode arbeitet? Warum haben ihn seine Vorgesetzten nicht gestoppt? Was bedeutet sein Tod für seine Familie ? Catherine Boss und Thomas Knellwolf vom Tamedia Recherchedesk haben sich intensiv mit Urs Schwarz und seinem Leben auseinandergesetzt – und mit seinen Angehörigen gesprochen. In der neuesten Folge von «Apropos» erzählen sie seine Geschichte. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Die ganze Geschichte von Urs Schwarz zum Lesen Teil 1: Urs Schwarz machte 17 Jahre lang keine Ferien – «zu jeder Zusatztätigkeit bereit», lobte der Chef Teil 2: «Es kam immer mehr Druck und er hat alles gemacht» Teil 3: «Dad, Du wirst sterben» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen
Alt-Regierungsrat Christian Huber ist tot

Regionaljournal Zürich Schaffhausen

Play Episode Listen Later Feb 27, 2026 5:14


Der SVP-Politiker ist am Sonntag im Alter von 81 Jahren gestorben. Christian Huber war sechs Jahre lang Zürcher Finanzdirektor, bis er 2004 nach Konflikten mit seiner Partei überraschend seinen Rücktritt ankündigte. Weitere Themen: · Nach Explosion in Illnau: Staatsanwaltschaft eröffnet Strafverfahren. · Zürcher Bezirksgericht verurteilt Ärztin wegen Mordversuchs. · Zürcher Hoteliers verlangen schärfere Regeln für Airbnb-Anbieter.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen
«Fabienne W.» erringt vor Bundesgericht einen Teilerfolg

Regionaljournal Zürich Schaffhausen

Play Episode Listen Later Feb 27, 2026 28:08


Im Fall Fabienne W. rügt das Bundesgericht die Schaffhauser Staatsanwaltschaft: Das Verfahren wegen Schändung sei zu Unrecht eingestellt worden. Die Staatsanwaltschaft muss das Strafverfahren weiterführen. Weitere Themen: · Weil Abwasser ausgetreten ist, ruft die Stadtpolizei Winterthur die Bevölkerung in Sennhof zum Wassersparen auf. · Christian Jungen, der Direktor des Zurich Film Festival, hat Vertretern der Stadt Zürich dargelegt, welche Konsequenzen die Schliessung des Kinos Corso hätte. · Die Forchbahn investiert in ihre Fahrzeugflotte.

SWR2 Forum
Der Fall Pelicot – Hat die Scham die Seite gewechselt?

SWR2 Forum

Play Episode Listen Later Feb 17, 2026 44:23


Mit ihrer Autobiografie bricht Gisèle Pelicot endgültig das Schweigen. Sie erzählt darin ausführlich von ihrem Martyrium: Zehn Jahre lang hat ihr Mann sie betäubt und im Internet zur Vergewaltigung angeboten. Er und seine Mittäter wurden mittlerweile zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Doch auch nach dem Strafverfahren bleiben Fragen: Was hat dieses monströse Verbrechen mit unserem alltäglichen Geschlechterverhältnis zu tun? Gibt es bei Männern ein Umdenken, hat die Scham tatsächlich die Seite gewechselt? Und was schützt Frauen vor männlicher Gewalt? Doris Maull diskutiert mit Isabell Beer – Investigativjournalistin u.a. für den NDR; Christoph May – Männerforscher; Gründer Institut für kritische Männerforschung; Dr. Emilia Roig – Sachbuch-Autorin und Feministin

Geburtsgeschichten
BONUS | Margarete Wana und Andrea Surek sprechen über die Verhandlung Teil 1

Geburtsgeschichten

Play Episode Listen Later Feb 16, 2026 57:13


Margarete Wana und Andrea Surek sprechen in dieser Folge über das Strafverfahren gegen Margarete. In Folge 171 geht es um die Geburt, wegen der Margarete vor Gericht steht. *** Zur Schwangerschaftsyoga Online Videothek geht es hier entlang. Das Webinar zum Thema Kaiserschnittnarben & Narbengewebe gibt es hier. Hier kannst du eine Google Review für den Podcast schreiben und damit dazu beitragen, dass mehr Frauen authentische Geburtsgeschichten hören können. Unterstütze den Podcast finanziell auf buymeacoffee.com/geburt. Zum MutterKultur Substack geht es hier entlang. Den Geburtsgeschichten Instagram Kanal findest du hier. Folge direkt herunterladen

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Das war der Tag - Deutschlandfunk
Eine Million offene Strafverfahren - Deutscher Richterbund alarmiert

Das war der Tag - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Feb 12, 2026 0:59


Eckstein, Philipp www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag

WDR aktuell - Der Tag
Auftakt zum Straßenkarneval in Köln.

WDR aktuell - Der Tag

Play Episode Listen Later Feb 12, 2026 10:04


Richter beklagen eine Million offene Strafverfahren. Ukrainischer Olympionike wegen Helm-Botschaft disqualifiziert. Von Dagmar Schlichting.

Studio 9 - Deutschlandfunk Kultur
Eine Million offene Strafverfahren - Richterbund alarmiert

Studio 9 - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Feb 12, 2026 6:48


Geuther, Gudula www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9

Regionaljournal Zürich Schaffhausen
Brand in Zürcher Altstadt war wohl Brandstiftung

Regionaljournal Zürich Schaffhausen

Play Episode Listen Later Jan 27, 2026 28:12


Der Brand im Vereinslokal der Zürcher Freimaurer auf dem Lindenhof wurde vermutlich absichtlich gelegt. Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet. Die Leiterin des Zürcher Amts für Städtebau sagt im Interview, was Zürich mit dem historischen Gebäude verloren hat. Weitere Themen: · Zürcher Stadtrat stellt seine neue Strategie zur Wohnungsnot vor · Kibag kann in Zürich-Wollishofen nicht am See bauen · Zwischenbilanz zum Zürcher Pilotprojekt für «soziale Rezepte» · Zürcher Stadtpolizei ermittelt gegen Tankstellenräuber

Echo der Zeit
Crans-Montana: Mehrere Länder wollen Strafverfahren eröffnen

Echo der Zeit

Play Episode Listen Later Jan 16, 2026 40:06


Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana hat die Walliser Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung eröffnet. Mittlerweile haben auch andere Länder angekündigt, eine Strafuntersuchung eröffnen zu wollen - namentlich Frankreich, Belgien und Italien. (00:40) Intro und Schlagzeilen (06:21) Crans-Montana: Mehrere Länder wollen Strafverfahren eröffnen (11:43) Die Rolle von Le Pens politischem Ziehson Jordan Bardella (17:28) Erstes UNO-Abkommen zum Schutz der Hochsee tritt in Kraft (21:22) EU-Vertragspaket: Ist ein Ständemehr juristisch erforderlich? (30:46) Abnehmspritzen: Sie wirken, aber sind schwer abzusetzen (35:31) Brot-Verteilete in Lugano: Es geht um mehr als Tradition

Regionaljournal Zürich Schaffhausen
Hausbesetzungen in Zürich: Fast 100 Verfahren in 5 Jahren

Regionaljournal Zürich Schaffhausen

Play Episode Listen Later Jan 16, 2026 6:40


Seit Jahrzehnten gehören Hausbesetzungen zum Stadtbild Zürichs – und sorgen immer wieder für Streit. Bürgerliche Parteien werfen der Stadt vor, zu wenig dagegen zu unternehmen. Nun legt die Stadtpolizei Zahlen vor: In den letzten fünf Jahren gab es fast 100 Strafverfahren. Weitere Themen: · Dank neuer «Sabbat-Zone» haben Zürcher Juden mehr Freiheiten. · 40'000 Personen verlassen die Stadt Zürich jedes Jahr - darunter viele Gutverdienerinnen und Verdiener.

ETDPODCAST
Kennedy wirft Deutschland „Verfolgung von Ärzten“ vor - Warken kontert | Nr.: 8673

ETDPODCAST

Play Episode Listen Later Jan 12, 2026


In Deutschland laufen noch zahlreiche Strafverfahren wegen Attesten zur Befreiung von der Maskenpflicht und gefälschten Impfausweisen während Corona. Jetzt fordert US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. „die deutsche Regierung dringend auf, ihren Kurs zu ändern“.

Podcasts von Tichys Einblick
Protzbauten, Kriegsspiele, Fakeimpfung: Wie Berlin die Bürger betrügt – Nichts stimmt, was sie sagen

Podcasts von Tichys Einblick

Play Episode Listen Later Dec 21, 2025 20:55


Weil Reformen zu schwierig sind, beschränkt sich die Politik darauf, die Bürger zu täuschen. Die großangekündigte Bürgergeldreform entpuppt sich jedoch als Etikettenschwindel; alles bleibt wie es ist, es heißt nur nicht mehr Bürgergeld sondern Grundsicherung. Das Ende des Verbrennerverbots ab 2035 wurde bejubelt: Doch tatsächlich bleibt das Verbrennerverbot bestehen und wird sogar noch vorgezogen. Finanzminister Lars Klingbeil behauptet, die Bundesregierung würde sparen: Die Wahrheit ist, dass man sich Prunkbauten, Prestigeobjekte und Wahlgeschenke leistet. Und Jens Spahn enthüllt: Die Corona-Schutzimpfung war nicht sicher, nicht effektiv und hat die Erwartungen nie erfüllt – und er wusste es. Trotzdem wird weiter geimpft, an der Bevölkerung „ausprobiert“. Kanzler Merz möchte „Schutztruppen“ in die Ukraine schicken und täuscht die Bürger darüber, dass die Gefahr einer Kriegserklärung durch Russland dadurch exponentiell steigt. „Wir leben doch in fantastischen Zeiten. Noch nie wurden wir derart belogen, noch nie wurden wir derartig betrogen“, kommentiert Roland Tichy dies. Die erlebte Realität und die Behauptungen der Politik passen nicht mehr aufeinander. Wer jedoch Politiker als „Märchenerzähler“ betitelt, muss mit Strafverfahren und Haft rechnen.

ETDPODCAST
Georgia: Ermittlungen gegen Trump zu Wahlbeeinflussung 2020 eingestellt | Nr. 8487

ETDPODCAST

Play Episode Listen Later Nov 27, 2025 3:06


In Georgia wurde das Strafverfahren gegen Donald Trump und seine Mitstreiter wegen Vorwürfen der Beeinflussung der Präsidentschaftswahl 2020 eingestellt.

Inside Austria
Was droht René Benko im zweiten Prozess?

Inside Austria

Play Episode Listen Later Nov 22, 2025 30:13


Im Oktober stand Ex-Immobilienmagnat René Benko in Innsbruck vor Gericht und wurde in einem ersten Strafverfahren zu zwei Jahren Haft verurteilt – bislang noch nicht rechtskräftig. Dieser Prozess war aber erst der Anfang. Mitte Dezember sitzt Benko in Innsbruck schon wieder auf der Anklagebank. Dieses Mal geht es um Luxusuhren, Diamanten und Bargeld, mutmaßlich gebunkert von Benko, mit der Hilfe seiner Ehefrau. Im Interview mit Spiegel-Wirtschaftsredakteurin Kristina Gnirke sprechen wir darüber, was den Benkos nun droht. Und wir fragen, welche Verfahren im kommenden Jahr auf den gescheiterten Immobilientycoon zukommen könnten.

Stammplatz
2. Liga: Nürnberg-Bossen droht Strafverfahren! Fan-Aufstand in Fürth! Marathon-Versammlung bei Dynamo!

Stammplatz

Play Episode Listen Later Nov 17, 2025 13:47


Länderspielpause ist die Zeit der Ruhe? Mitnichten! Vor allem im Frankenland rumort es richtig. Den Nürnberg-Bossen droht möglicherweise ein Strafverfahren, während es bei der Spielvereinigung Greuther Fürth einen Fan-Aufstand gibt. Außerdem sprechen Niklas und Marcus über diverse Jahreshauptversammlungen. In Dresden dauerte die Sitzung ganze ZEHN Stunden. Kontakt zu den Moderatoren: [Niklas Heising](https://www.instagram.com/hahoheising/) [Noah Friedmann](https://www.instagram.com/lookingforfriedmann/) [Marcus Mühlenbeck](https://www.instagram.com/magicmaggus/)

SBS German - SBS Deutsch
Meldungen des Tages, Freitag 07.11.25

SBS German - SBS Deutsch

Play Episode Listen Later Nov 7, 2025 4:41


Sudans paramilitärische Rapid Support Forces stimmen einem Vorschlag der USA und arabischer Staaten für einen humanitären Waffenstillstand zu/ Mehr als sechs Jahre nach dem Absturz zweier 737-Max-Flugzeuge von Boeing muss der Flugzeugbauer in den USA kein Strafverfahren mehr fürchten/ Die deutschen Stahl-Hersteller sollen besser vor Billig-Konkurrenz geschützt werden, verspricht Kanzler Merz/ erstmals ist ein russischer Soldat in der Ukraine wegen der Tötung eines ukrainischen Kriegsgefangenen zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

HeuteMorgen
In den USA kommt es zum Shutdown

HeuteMorgen

Play Episode Listen Later Oct 1, 2025 11:20


Am Mittwochmorgen um 6 Uhr Schweizer Zeit geht der US-Bundesverwaltung das Geld aus. Republikaner und Demokraten konnten sich nicht auf ein Budget einigen. Es ist der erste Shutdown seit sieben Jahren. Weitere Themen in dieser Sendung: · Bei einem starken Erdbeben auf den Philippinen sind laut Behörden mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen. · Im Kanton Waadt wird ein Strafverfahren gegen Regierungsrätin Valérie Dittli eröffnet. Ihr wird Machtmissbrauch vorgeworfen. · In Brasilien wird unter anderem mit Geld von der UBS Öl und Gas gefördert. Wie geht das mit dem Klimaziel der Bank überein?