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Tagesgespräch
Christoph Amstutz: Welche Lösungen für Medikamentenengpässe?

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Feb 3, 2023 27:16


Der Bundesrat hat die Situation bei den Medikamenten als problematisch eingestuft. Eine Taskforce soll nun Lösungen finden. Braucht es mehr Medikamente aus Europa? Christoph Amstutz arbeitete lange für den Gesundheitskonzern Galenica und leitet nun den Fachbereich Heilmittel der Landesversorgung. Die Situation ist nicht neu, aber sie ist so dramatisch wie noch nie: Bei lebenswichtigen Medikamenten wie Antibiotika, aber auch bei Schmerzmitteln, Medikamenten gegen Epilepsie oder Parkinson gibt es Engpässe. Nun hat der Bund die Lage als problematisch eingestuft und eine Taskforce eingesetzt, um schnelle Lösungen zu finden. Es braucht aber auch längerfristige Massnahmen: Sind die Generika in der Schweiz zu billig? Müssen die Schweiz und Europa wieder mehr Medikamente selber herstellen? Und reichen die Pflichtlager des Bundes oder braucht es mehr davon? Christoph Amstutz arbeitete lange für Pharmagrossisten wie Galexis oder den Gesundheitskonzern Galenica. Nun ist er Bereichsleiter Heilmittel bei der wirtschaftlichen Landesversorgung. Er führt Buch über die knappen Medikamente und sucht zusammen mit einer Taskforce nach Lösungen. Christoph Amstutz ist im Tagesgespräch zu Gast bei Karoline Arn.

Tagesgespräch
Christoph Mäder: Economiesuisse will Strategie statt Krisenmodus

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Feb 2, 2023 27:28


Pandemie, Krieg oder Klimaveränderung: Die Wirtschaft braucht Lösungen, nicht nur für diese Probleme. Economiesuisse fordert eine langfristige Wirtschaftsstrategie statt Feuerwehrübungen. Welche Lösungen bieten Verband und Unternehmen?  Für die Wirtschaft waren die letzten Jahre wie ein Kampf gegen die Hydra, gegen die Schlange also, deren Köpfe immer wieder nachwachsen. Die Corona-Pandemie schwächte die Wirtschaft durch Lockdowns und Lieferkettenunterbrüche. Der Krieg in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland liessen die Preise steigen und wie lange die Energie reicht, ist unsicher. Hinzu kommen die Kosten, welche durch die Klimaveränderung verursacht werden. Diese schlagen immer stärker zu Buche. Ausserdem fehlt es vielen Branchen an Fach- oder ganz generell an Arbeitskräften. Welchen Weg findet die Wirtschaft durch diese Krisen? Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse forderte an seiner Jahresmedienkonferenz eine langfristige Wirtschaftsstrategie, statt sich von Problem zu Problem zu hangeln und nach einzelne Lösungen zu suchen. Diese Forderung geht auch an die Politik. Was bieten Economiesuisse und seine Unternehmen an Lösungen und Strategien für die Zukunft? Wo kann sofort im Kleinen begonnen werden, die langfristigen Herausforderungen anzugehen? Economiesuisse setzt vermehrt auf Vernetzung mit anderen Wirtschaftsverbänden wie dem Gewerbe-, Arbeitgeber- oder Bauernverband. Wo gelingt diese Zusammenarbeit und wo hat sie Grenzen? Christoph Mäder ist Präsident von Economiesuisse und zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.

Tagesgespräch
Claude Longchamp: Antworten auf Fragen zum Wahljahr

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Feb 1, 2023 26:10


Dieses Jahr wählt die Schweiz das Parlament neu. Die grossen Parteien bereiten sich vor. Wird die grüne Welle abflauen? Kann die SVP die Niederlage von 2019 korrigieren? Hat die Debatte um «Corona Leaks» einen Einfluss auf das Wahljahr? Antworten von Politologe Claude Longchamp im «Tagesgespräch». Das Wahljahr 2023 startete turbulent: Die Corona-Leaks beherrschen die Schlagzeilen und die politische Debatte. Haben die Enthüllungen um mögliche Indiskretionen einen Einfluss auf die eidgenössischen Wahlen im Herbst? Dieses Jahr wird sich aber auch zeigen, ob die grüne Welle abflaut, ob die SVP die Niederlage von 2019 korrigieren kann oder ob der Namenswechsel der ehemaligen CVP etwas gebracht hat. Vor vier Jahren, bei den letzten nationalen Wahlen, erlebte die Schweiz eine historische Frauen- und Klimawahl. Dieses Mal steht das Wahljahr unter anderen Vorzeichen. In der Schweiz spürt man die Inflation, in Europa herrscht Krieg. Werden diese Unsicherheiten auch das Wahljahr und somit den Wahltag im Oktober prägen? Der Politikwissenschaftler Claude Longchamp ist zu Gast bei David Karasek.

Tagesgespräch
Prisca Birrer und Matthias Michel: Die GPK solls klären

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Jan 26, 2023 25:51


Bundesrat Alain Berset sagt, er freue sich auf die Untersuchung der GPK, sie solle jetzt rasch arbeiten. Die Erwartungen an die Geschäftsprüfungskommission sind gross. Prisca Birrer-Heimo, Präsidentin GPK-N, und Matthias Michel, Präsident GPK-S, sagen, warum sie eingegriffen haben. Es ist eine Kaskade an Untersuchungen, man kann schnell den Überblick verlieren. Am Anfang stand die Untersuchung von Sonderermittler Peter Marti zu den Crypto-Leaks, eine Affäre rund um den Schweizer Geheimdienst. Bei seiner Arbeit stiess Marti auf Leaks in Sachen Corona-Entscheide und untersuchte auch diese. Doch ob dies rechtens ist, untersucht nun ein weiterer ausserordentlicher Staatsanwalt. Damit noch nicht genug: Da Verhörprotokolle zu den Befragungen in den Medien auftauchten, wird nun auch noch dieses Leck untersucht. Und zu diesen drei juristischen Verfahren gesellt sich nun auch noch das politische Gremium der Geschäftsprüfungskommissionen des National- und Ständerates. Üblicherweise warten die GPK die juristischen Abklärungen ab. Doch diesmal nicht. Alle hoffen nun, dass die GPK bald Klarheit darüber bringt, was Bundesrat Alain Berset gewusst hat und wie systematisch die Medien während der Corona-Zeit interne Informationen aus dem Bundesrat erhalten haben. Wie schnell kann die GPK wirklich klären? Wie geht sie vor und was sind die Erwartungen? Warum weitet die GPK diese Abklärungen auf den gesamten Bundesrat aus und wie stehen die Präsidentin und der Präsidentin zu den Whistleblowern, die in einer Demokratie auch auf Missstände aufmerksam machen können? Wo liegt die Grenze zur Amtsgeheimnisverletzung? Prisca Birrer-Heimo, SP-Nationalrätin und Präsidentin der GPK des Nationalrates und FDP-Ständerat Matthias Michel, Präsident der GPK des Ständerates sind zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.

Tagesgespräch
Regine Schneeberger: Erste Direktorin der JVA Thorberg

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Jan 19, 2023 27:18


Seit rund 100 Tagen ist Regine Schneeberger die neue und erste Direktorin der Justizvollzugsanstalt Thorberg. Den jahrelangen Problemen will sie mit einem Vollzug nach Mass und mehr Mitarbeiterinnen im geschlossenen Männervollzug begegnen. Auch die Bedingungen für die Verwahrten will sie verbessern. Die Justizvollzugsanstalt Thorberg hat eine bewegten Vergangenheit. Seit 1848 ist das ehemalige Kloster ein Gefängnis. Früher des Kantons Bern, heute für 11 Kantone. Häufige Wechsel in der Direktion und Proteste der Insassen sorgten in den letzten Jahren immer wieder für Schlagzeilen. Seit rund 100 Tagen ist nun Regine Schneeberger Georgescu Direktorin des Thorbergs, die erste Frau in diesem Amt. Sie ist verantwortlich für die 173 Plätze für den geschlossenen Männerstrafvollzug; mit Hochsicherheitsabteilung oder 10 Männern, die in Verwahrung sind. Im Thorberg versammeln sich 44 Nationen aus Europa, mehr als die Hälfte davon aus der Balkanregion, aus Afrika oder Asien. Der Ausländeranteil beträgt fast neunzig Prozent. Vier von fünf Insassen müssen die Schweiz nach der Haft verlassen. Regine Schneeberger muss auch diesen Menschen eine Perspektive geben, resozialisieren, um Rückfälle zu verhindern. Sie setzt auf deinen sogenannten «Strafvollzug nach Mass». Was heisst das? Können Forderungen nach Verbesserungen erfüllt werden? Was bringen ihre Bemühungen, für die Arbeit mit den Häftlingen vermehrt Frauen anzustellen? Regine Schneeberger ist im «Tagesgespräch» zu Gast bei Karoline Arn.

Tagesgespräch
Niccolò Castelli: «Kino ist Erholung von der Welt»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Jan 18, 2023 26:47


Die Solothurner Filmtage finden unter neuer künstlerischer Leitung statt: Der Tessiner Filmemacher Niccolò Castelli zeigt den Wandel des Schweizer Films. Durch viele Secondas und Secondos ist dieser internationaler geworden: Die Schweiz ist keine Insel mehr, aus welcher die Welt betrachtet wird. Kinos kämpfen ums Überleben, gleichzeitig winken der Schweizer Filmbranche Gelder der Streaming-Plattformen wie Netflix: der Schweizer Film erlebt einen grossen Wandel. Dagegen wirken die Solothurner Filmtage, die am Dienstag eröffnet werden, schon fast altbacken: Das Festival findet nur vor Ort statt, wer die Filme sehen will, muss nach Solothurn pilgern und kann sie nicht zu Hause online anschauen. Für den künstlerischen Leiter Niccolò Castelli zählt die Stimmung im Kinosaal, der Austausch zwischen Publikum und Filmschaffenden und die politischen Diskussionen. Die Auswahl der Filme zeigt aber auch, wie der Schweizer Film sich verändert. Er ist internationaler geworden, thematisiert Krieg, die Klimaveränderungen oder die Demokratiebewegung in Belarus. Die Filme blicken nicht mehr aus der Insel Schweiz in die Welt. Die Regisseurinnen und Regisseuren, viele davon Secondos, haben einen internationalen Fokus. Wird diese Tendenz mit den Geldern von Netflix und Co. zunehmen? Kehren die Zuschauerinnen und Zuschauer nach der Pandemie wieder nach Solothurn und ins Kino zurück? Und welchen Einfluss hat der Grenzkanton Tessin, Castellis Herkunft, auf seine Arbeit in Solothurn? Niccolò Castelli ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.

Tagesgespräch
Jürg Rötheli: «Wir leisten wichtige gesellschaftliche Arbeit»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Jan 13, 2023 27:42


Im vergangenen Jahr sind 100'000 Asyl- und Schutzsuchende in die Schweiz gekommen. Die Behörden mussten dringend neue Unterkünfte suchen. Rund 70 dieser Asylunterkünfte betreut die Firma ORS – die immer wieder in der Kritik steht. Nun nimmt Jürg Rötheli, CEO von ORS, im «Tagesgespräch» Stellung. Das Schweizer Asylsystem ist am Anschlag: Rund 25'000 Asylsuchende im regulären Verfahren und 75'000 Schutzsuchende aus der Ukraine sind im letzten Jahr in die Schweiz gekommen. So gross war die Herausforderung für die Behörden seit Jahren nicht mehr – und auch für die Firma ORS. Sie ist der grösste private Player im Schweizer Asylwesen und betreut in der Schweiz rund 70 Asylunterkünfte, im Auftrag des Bundes, der Kantone und Gemeinden. Die Firma ORS steht immer wieder in der Kritik – Flüchtlingsorganisationen werfen ihr aggressives Verhalten und Schikanen gegenüber Asylbewerbern vor. Seit sechs Jahren leitet Jürg Rötheli die Firma. Der 59-jährige Jurist betont, seine Firma arbeite professionell und erledige eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die Betreuung von Asylsuchenden, gut. Im «Tagesgespräch» erklärt der ORS-Chef, wie es die Firma schafft, das nötige Personal für all die neuen Asylunterkünfte zu finden, wie er auf Fehler von Angestellten reagiert und wie er auf die kommenden Monate blickt, in denen ein weiterer Anstieg der Asylgesuche erwartet wird.

Tagesgespräch
Aymo Brunetti: Aussichten für die Wirtschaft 2023

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Jan 6, 2023 26:55


Zinsen, Energiekrise, Rezession: Was erwartet uns dieses Jahr? Aymo Brunetti leitete bis 2012 die Direktion für Wirtschaftspolitik im Staatssekretariat für Wirtschaft. Seither unterrichtet er als Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Bern. Er ist zu Gast im «Tagesgespräch». Die Teuerung in der Schweiz geht langsam zurück. Das zeigen die neusten Inflationszahlen vom Dezember, die das Bundesamt für Statistik publiziert hat. Im Dezember betrug die Jahresteuerung noch 2,8 Prozent - gegenüber 3,0 Prozent im Vormonat. Die Inflation in der Schweiz hat sich also leicht abgeschwächt, im gesamten Jahr 2022 erreichte die Teuerungsrate allerdings einen Wert wie seit den 1990er Jahren nicht mehr. Wie hoch steigt die Inflation in diesem Jahr? Und: wie sehen im Allgemeinen die Aussichten für das Wirtschaftsjahr 2023 aus? Aymo Brunetti ist Professor am Departement Volkswirtschaftslehre der Universität Bern. Bis 2012 leitete er die Direktion für Wirtschaftspolitik im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Er sagt, die Wirtschaftsprognose für dieses Jahr sei nicht gut für die Schweiz, aber immerhin besser als in vergleichbaren Ländern. Aymo Brunetti ist zu Gast bei David Karasek.

Rendez-vous
Zehntausende nehmen Abschied von Papst Benedikt XVI.

Rendez-vous

Play Episode Listen Later Jan 5, 2023 29:15


Auf dem Petersplatz in Rom haben am Donnerstagmorgen zehntausende Menschen Abschied genommen vom früheren Papst Benedikt XVI. Die Trauermesse zelebrierte sein Nachfolger, Papst Franziskus. Der Sarg Benedikts wurde danach unter der Petersbasilika in den so genannten Grotten beigesetzt. Ein Stimmungsbild vor Ort. Weitere Themen: - Überlastete Spitäler in China - Coop gelingt kräftiges Umsatzplus - Neue Produktionsprozesse wegen hoher Gaspreisen - In der Schweiz wird das Methadon knapp - Tagesgespräch: Papst Benedikt XVI und sein Vermächtnis

Rendez-vous
SNB stösst Fremdwährungen ab

Rendez-vous

Play Episode Listen Later Dec 30, 2022 31:05


Die Schweizerische Nationalbank SNB hat seit der Finanzkrise Fremdwährungen im Wert von Hunderten von Milliarden Franken zusammengekauft. Das tat sie, um zu verhindern, dass der Franken zu stark wird. Diese Zeiten sind nun vorbei. Neue Zahlen zeigen: Statt Fremdwährungen aufzukaufen, macht die SNB nun das Gegenteil. Sie stösst Fremdwährungen ab. Weitere Themen: - Weltweite Krise für Medienfreiheit - Auf Pflegepersonalsuche in Italien - Der neue Bankenombudsmann Andreas Barfuss - Zapfen oder Deckel - Leben mit dem Krieg: «Ich will leben statt warten» - Best of Tagesgespräch 2023

Tagesgespräch
Best of Tagesgespräch 2023

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Dec 30, 2022 26:49


25 Minuten dauert ein Tagesgespräch; spannend ist oft, was geschieht, wenn das Mikrofon ausgeschaltet ist. Karoline Arn und David Karasek plaudern aus dem Nähkästchen. Wenn der IKRK-Präsident Peter Maurer plötzlich Gefühle zeigt, der Musiker Stefan Eicher etwas aus seiner Kindheit verrät oder Bundesrätin Simonetta Sommaruga über Energiesparen sinniert, dann ist das das Tagesgespräch. Neben dem Gesagten und Erzählten ereignen sich aber Dinge vor oder nach der Aufnahme. So hat ein Gast alle Unterlagen im Zug vergessen. Andere verraten mehr von sich als sie wollen, da die Sendung meist live ist oder spielen ausgefallene Instrumente, wie die Schildkröten-Ukulele. Was den beiden Gesprächsleitern David Karasek und Karoline Arn am stärksten in Erinnerung bleiben wird vom 2023, erzählen sie in ihrem persönlichen Rückblick.

Tagesgespräch
Marco Sieber: der neue Schweizer Astronaut

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Dec 28, 2022 26:23


Der Arzt Marco Sieber fliegt bald als Astronaut zur Internationale Raumstation ISS oder zum Mond. Dafür musste er im Auswahlverfahren viel leisten. Der 33jährige Berner ist Gast im «Tagesgespräch» bei David Karasek. Die Europäische Weltraumorganisation ESA startet nächsten Frühling den neuen Lehrgang für Astronauten. Von 22500 Bewerberinnen und Bewerbern hat es der Schweizer Arzt Marco Sieber aus dem Kanton Bern geschafft. Die ESA hat ihn zusammen mit 16 weiteren Kandidatinnen und Kandidaten für den nächsten Lehrgang als Astronaut ausgewählt. Es ist in der Tat ein besonderes Ereignis, denn seit 15 Jahren hat die ESA keine neuen Astronautinnen und Astronauten rekrutiert. Auch im Schweizer Kontext ist Siebers Wahl besonders. Nach dem Waadtländer Claude Nicollier ist er erst der zweite Schweizer, der ins All fliegt. Der 33jährige Urologe, Fallschirmspringer und baldige neue Schweizer Astronaut Marco Sieber ist zu Gast im «Tagesgespräch».

Rendez-vous
Lage auf dem Balkan spitzt sich zu

Rendez-vous

Play Episode Listen Later Dec 27, 2022 30:12


Die Spannungen an der Grenze zwischen Kosovo und Serbien nehmen seit Wochen zu. Nun hat die serbische Regierung die Armee in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Erst kürzlich hatte die serbische Regierungschefin vor einer Eskalation gewarnt. Wie gefährlich ist die Situation? Weitere Themen: - Ignazio Cassis: Bundespräsident im Krisenmodus - Wie Basel Patienten aus Psychiatrie-Einrichtungen holen will - Was bleibt von der Begeisterung fürs Energiesparen? - Das Verkehrsschild, das niemand will - Tagesgespräch: Erfolgsgeschichte des Hesse Museums

Tagesgespräch
Daniel Kosch: «Kirchenaustritte können Warnrufe sein»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Dec 23, 2022 27:10


Er kennt nicht nur die Finanzen der römisch-katholischen Kirchen der Schweiz: Daniel Kosch verfolgte als Generalsekretär der RKZ 21 Jahre lang die Kirchenpolitik dreier Päpste, beteiligte sich am Synodalen Weg, um Reformen zu ermöglichen, und erlebte einen Höchststand an Kirchenaustritten. Nach 21 Jahren geht Daniel Kosch als Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz in Pension - er war sozusagen deren Finanzchef. In seiner Amtszeit hat er drei Päpste erlebt und damit Stillstand, aber auch Aufbruch, vor allem unter Papst Franziskus. Die Erwartungen an Reformen in der Katholischen Kirche sind gross. Hoffnungen legt Daniel Kosch in den Synodalen Weg, der Deutschland initiiert hat. Schnell wird aber weder der Zölibat wegfallen noch werden Frauen Priesterinnen werden. Wie könnte dies aber je möglich werden? Begleitet hat ihn während seiner ganzen Amtszeit auch die Aufarbeitung der sexueller Gewalt in der Katholischen Kirche und die immer grössere Zahl an Kirchenaustritten. Bieten die Katholischen Kirchen der Schweiz mit ihrer jetzigen Organisation einen besseren Schutz vor Missbrauch? Und weshalb ist Daniel Kosch trotz vieler Widersprüchen überzeugt von der katholischen Kirche? Im letzten «Tagesgespräch» vor Weihnachten ist Daniel Kosch zu Gast bei Karoline Arn.

Tagesgespräch
Ingo Potrykus: Der Goldene Reis, Durchbruch und Enttäuschung

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Dec 22, 2022 26:33


Im Jahr 2000 gelang dem ETH-Pflanzenforscher Ingo Potrykus ein wissenschaftlicher Durchbruch: Er veränderte Reis genetisch, um dem Vitamin-A-Mangel entgegenzuwirken. Diesen Herbst wurde auf den Philippinen die erste Ernte eingefahren. Eine Erfolgsgeschichte ist es dennoch nicht. Der heute 89-jährige emeritierte Professor für Pflanzenforschung der ETH Zürich musste im Krieg sein Essen zusammenstehlen, um zu überleben. Mit seiner Forschung wollte er deshalb gegen den Hunger ankämpfen. Er schaffte einen wissenschaftlichen Durchbruch, den kaum jemand für möglich gehalten hätte: Reis genetisch so zu verändern, dass er dem Vitamin-A-Mangel entgegenwirken sollte. «Vitamin-A-Mangel ist der stille Hunger. Man spürt ihn erst, wenn es zu spät ist», sagt er. Sein Ziel: Millionen von Kindern vor dem Erblinden und dem Tod zu bewahren. Diesen Herbst ist auf den Philippinen die erste Ernte des sogenannten Goldenen Reises eingefahren worden. Doch die Widerstände dagegen sind ungebrochen gross. Ingo Potrykus schaut mit gemischten Gefühlen auf sein Lebenswerk zurück und auf die politischen Diskussionen rundum. Was ihn bis heute motiviert, sein Werk weiterzuführen, mit welchen Widerständen er nicht gerechnet hat, und warum er nicht weiss, ob er im Rückblick diesen riesigen Effort noch einmal machen würde – das erzählt er im Tagesgespräch bei Karoline Arn.

Rendez-vous
UNO-Biodiversitätsgipfel einigt sich auf Abschlusserklärung

Rendez-vous

Play Episode Listen Later Dec 19, 2022 30:53


Nach rund zweiwöchigen Verhandlungen haben sich die Teilnehmer des UNO-Biodiversitätsgipfels im kanadischen Montreal auf eine Abschlusserklärung geeinigt. Darin stellen sich die rund 200 Staaten unter anderem das Ziel, mindestens 30 Prozent der weltweiten Land- und Meeresflächen bis 2030 unter Schutz zu stellen. Weitere Themen: - Milliarden-Investitionen in Forschung & Entwicklung - Grippewelle und RS-Virus bringen Kinderspitäler an Anschlag - Nach Lockerungen: Covid-Welle rollt über China - Film «Joyland» lösst Kontroverse in Pakistan aus - Tagesgespräch: Kathrin Lehmann – Das war die WM in Katar

Tagesgespräch
Christoph Schuck: Das Verschwinden von Skigebieten

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Dec 16, 2022 25:35


Über 40 Prozent der Skigebiete in der Schweiz sind verschwunden. An einigen Orten zeugen noch Masten oder alte Bergstationen vom einstigen Skiboom. Der Klimawandel spielt dabei aber nicht zwangsläufig die Hauptrolle, weiss der Dortmunder Politikwissenschaftler Christoph Schuck. Sogar im Flachland liegt derzeit etwas Schnee. Und vielerorts kann man demnächst wieder die weissen Hügel runterbrettern. Können Sie sich noch an Ihre ersten Schwünge erinnern? An die erste Fahrt mit dem Bügellift, dem Tellerlilift, Händschefrässer oder Idiotenbagger, wie die Skilifte genannt wurden? Steht dieser Lift noch? Die Chance, dass er verschwunden ist, ist gross. Über 40 Prozent der Skigebiete in der Schweiz sind verschwunden. Der Schneemangel aufgrund der Klimaerwärmung ist nur einer von vielen Gründen, oft nicht einmal der wichtigste. Viele Skigebiete haben von falschen Renditen geträumt, ein Verdrängungskampf der Gebiete drängte zu stetiger Modernisierung und Investitionen – da konnten nicht mehr alle mithalten. Der Skiboom der 70er und 80er-Jahre flachte ab, heute ist es oft billiger, in die Ferien zu fliegen als Skiurlaub zu machen. Damit ist ein wichtiger Wirtschaftszweig verschwunden, aber auch eine Skikultur, die das Dorfleben vielerorts geprägt hat. Christoph Schuck ist Professor für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Dortmund und hat das Verschwinden von Skigebieten in der Schweiz untersucht. Am Freitag wird im Alpinen Museum Bern die Ausstellung Après-Lift eröffnet. Karoline Arn hat in dieser Kulisse mit Christoph Schuck das Tagesgespräch geführt.

Rendez-vous
Nationalbank erhöht Leitzins erneut um halben Prozentpunkt

Rendez-vous

Play Episode Listen Later Dec 15, 2022 30:16


Die Nationalbank hat am Donnerstag den Leitzins nochmals um einen halben Prozentpunkt auf neu ein Prozent erhöht. Mit der Zinserhöhung will die Nationalbank die Teuerung bekämpfen. Ob das ausreicht, bleibt jedoch offen. Weitere Themen: - Zermürbende Kämpfe in Bachmut - Ständerat bodigt Verbot von bezahlten Mandaten in Kommissionen - HSG bleibt konfrontiert mit Negativschlagzeilen - Österreich: 100'000 Asylanträge in nur einem Jahr - Frankreich - Marokko: Ausschreitungen nach WM-Spiel bleiben aus - Tagesgespräch: «Schweizer Armee: unerfahren und wenig ideenreich»

Tagesgespräch
Bruno Lezzi: «Schweizer Armee: unerfahren und wenig ideenreich»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Dec 15, 2022 26:23


Bruno Lezzi arbeitete beim Nachrichtendienst der Schweizer Armee, war der langjährige Militärexperte der NZZ und diente als Oberst im Generalstab. Nun hat er ein Buch zur internationalen und Schweizer Sicherheitspolitik geschrieben. Bruno Lezzi ist Gast im «Tagesgespräch». Der Militärhistoriker Bruno Lezzi hat sich während eines halben Jahrhunderts zwischen Armee, Journalismus und Politik bewegt. Nun zieht er ein Fazit über die Schweizer Sicherheitspolitik – und dies zum Teil sehr pointiert. Er beklagt, dass es im Schweizer Parlament immer weniger Militärkompetenz gibt und dass in der Armee viele Personen nicht wegen der Fachkompetenz, sondern aus regionalen oder parteipolitischen Gründen befördert werden. Das Verteidigungsdepartement sei eine militärisch weitgehend unerfahrene, wenig ideenreiche Crew. Bruno Lezzi ist zu Gast im «Tagesgespräch».

Tagesgespräch
Axel van Trotsenburg: «Die Weltbank braucht mehr Geld»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Dec 14, 2022 25:45


Corona-Pandemie, Ukrainekrieg, Klimaerwärmung: Diese Krisen treiben immer mehr Menschen in die Armut. Gab die Weltbank in den letzten Jahrzehnten durchschnittlich 42 Milliarden Dollar aus, sind es unterdessen jährlich 66. Es brauche mehr, sagt Axel van Trotsenburg, der operative Leiter der Weltbank. Jahrzehntelang konnte die Weltbank die Armut erfolgreich bekämpfen. Doch seit der Corona-Pandemie, dem Ukrainekrieg und den immer deutlicheren Folgen der Klimaerwärmung hat sich das Blatt gewendet. Alleine durch die Folgen der Corona-Pandemie sind 100 Millionen Menschen von extremer Armut betroffen. Hat die Weltbank früher durchschnittlich 42 Milliarden Dollar investiert, waren es in den letzten zwei Jahre 66 Milliarden. Nicht nur die Suche nach Geld ist eine grosse Herausforderung für die Weltbank, sondern auch die strategische Anpassung: Es können nicht mehr einzelne Länder unterstützt werden, es braucht globale Lösungen. Diese Woche startet bei der Weltbank eine Diskussion um ein neues Strategiepapier. Axel van Trotsenburg ist verantwortlich für die Programme der Weltbank. Welche Hilfe bietet die Weltbank der Ukraine? Welche Priorität hat die Bekämpfung der Klimaveränderung und welche Rolle übernimmt die Schweiz? Diese Fragen beantwortet Axel van Trotsenburg aus Washington im «Tagesgespräch» bei Karoline Arn.

Tagesgespräch
Kathrin Bertschy, Markus Ritter: Neustart in der Agrarpolitik?

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Dec 13, 2022 24:31


Nach der Pestizid-, der Trinkwasser- und der Massentierhaltungsinitiative kommt nun der neue Bericht des Bundesrates zur Zukunft der Agrarpolitik ins Parlament. Wie viel Nachhaltigkeit es braucht, diskutieren die grünliberale Nationalrätin Kathrin Bertschy und Bauernverbandspräsident Markus Ritter. «Stopp!» sagte vor zwei Jahren das Parlament und sistierte die Debatte zur Ausrichtung der Agrarpolitik, die AP22+. Dies mit Blick auf drei Initiativen zur Landwirtschaftspolitik. In der Zwischenzeit hat die Bevölkerung die Trinkwasser-, Pestizid- und Massentierhaltungsinitiativen abgelehnt. Die Initiativen, die weniger Pestizide in der Landwirtschaft forderten, erhielten knapp 40 Prozent Zustimmung. Als Reaktion hat das Parlament nun in einem ersten Schritt festgelegt, dass in einem sogenannten Absenkpfad die Reduktion von Pestiziden festgelegt werden soll. Zudem hat der Bundesrat einen neuen Bericht zur Zukunft der Agrarpolitik verfasst. Ab 2030 sollen nicht nur die Bäuerinnen und Bauern, sondern auch die Konsumentinnen oder Detailhändler in die Pflicht genommen werden, um Lebensmittel zu produzieren, die das Klima, die Umwelt und die Tiere schonen. Am Dienstag diskutiert der Ständerat, wohin die Reise der Schweizer Landwirtschaft gehen soll. Ebenso wird der Marschhalt bei der AP22+ aufgehoben. Was haben die Initiativen politisch bewirkt? Wie schnell und stark sollen Pestizide in der Landwirtschaft verringert werden? Soll die Bevölkerung künftig weniger Fleisch essen, um die Umwelt und das Klima zu schonen? Diese Fragen diskutieren die grünliberale Nationalrätin Kathrin Bertschy und der Mitte-Nationalrat Markus Ritter jetzt im Tagesgespräch bei Karoline Arn.

SWR2 Aktuell
EU beschließt neue Sanktionen gegen den Iran

SWR2 Aktuell

Play Episode Listen Later Dec 12, 2022 24:59


Tagesgespräch Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion. EU Außenminister zu Iran ++ Korruptionsskandal Brüssel ++ Reichsbürger BT-Ausschüsse ++ Rettungsdienste stoßen an Belastungsgrenzen ++ Was ist dran an den neuen Vorwürfen gegen Strobl?

Rendez-vous
Nachrichtendienst hat illegal spioniert

Rendez-vous

Play Episode Listen Later Dec 12, 2022 30:40


Fünf Jahre lang haben Cyber-Spezialisten des Schweizer Nachrichtendienstes ohne die nötige Bewilligung Internet-Daten überwacht. Das war illegal, bestätigt nun ein frisch veröffentlichter Untersuchungsbericht. Trotzdem sollen die verantwortlichen Geheimdienstler ohne Strafanzeige davonkommen. Weitere Themen: - Bellinzona: Prozessauftakt gegen mutmasslichen Dschihadisten - Covid-Chaos in China - Roche nominiert Nestlé-Chef für Verwaltungsrat - Wenn das Artensterben spürbar wird - Tagesgespräch: «Kampf für soziale Gerechtigkeit geht weiter»

Tagesgespräch
Paul Rechsteiner: «Kampf für soziale Gerechtigkeit geht weiter»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Dec 12, 2022 25:42


Seit 36 Jahren sitzt Paul Rechsteiner im nationalen Parlament und setzt sich für faire Löhne und sichere Renten ein. Nun tritt der 70-jährige Ständerat und langjährige Präsident des Gewerkschaftsbundes ab. Im «Tagesgespräch» blickt der St. Galler SP-Politiker auf seine lange Karriere zurück. Es ist eine aussergewöhnliche Laufbahn, jene von Paul Rechsteiner: Er wurde in den 50er-Jahren als Arbeiterkind in St. Gallen geboren, wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf, wurde geprägt von der 68er-Bewegung und schaffte dann erst den Sprung in den Nationalrat, später sogar in den Ständerat – eine besondere Leistung für einen Linken in einem konservativen, katholisch geprägten Kanton. Im Parlament engagierte sich der Anwalt von Anfang an für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, für jene von Minderheiten und generell für die Menschenrechte. Daneben machte er Karriere als Gewerkschafter: So leitete er 20 Jahre lang als Präsident den Schweizerischen Gewerkschaftsbund. Doch nun ist Schluss: Ende Woche tritt der amtsälteste Parlamentarier aus dem Ständerat zurück. Welche Bilanz zieht der Mann mit dem unverkennbaren Schnauz nach 36 Jahren nationaler Politik? Was hat er politisch erreicht, was nicht? Und worauf freut sich der 70-Jährige am meisten, wenn er wieder mehr Zeit für sich hat? Er ist jetzt Gast von Rafael von Matt im «Tagesgespräch».

Tagesgespräch
Aline Trede, Christian Imark: Wende in der Energiepolitik?

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Dec 9, 2022 26:50


Das Umwelt- und Energiedepartement UVEK ist in der Hand der SVP. Während die SVP auf eine andere Energiepolitik hofft, fürchten sich die Grünen vor einem Rückschritt in der Klimapolitik. Aline Trede, Fraktionspräsidentin der Grünen und SVP-Nationalrat Christian Imark sind zu Gast im Tagesgespräch. Albert Rösti von der SVP übernimmt das Umwelt- Verkehrs, Energie- und Kommunikationsdepartement. Die Reaktionen lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: «Der Ölbaron schnappt sich das UVEK» titeln die Grünen, «den linksgrünen Blindflug stoppen», schreibt die SVP. Die SVP wünscht sich eine andere Umwelt- und Energiepolitik, die Grünen fürchten sich vor Rückschritten in der Klimapolitik und in der Energiewende. Politisch stehen wichtige Geschäfte an: Zum Beispiel das sogenannte Klimaschutzgesetz, der indirekte Gegenvorschlag zur Gletscherinitiative, welches die SVP mit einem Referendum bekämpft. Oder das CO2-Gesetz, das in einer Neuauflage vorliegt. Im Tagesgespräch treffen sich Aline Trede, Nationalrätin und Fraktionspräsidentin der Grünen, und SVP-Nationalrat Christian Imark, Vizepräsident der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie UREK. Wo liegen ihre Differenzen, wo die Gemeinsamkeiten für eine Klima- und Energiepolitik? Welche Erwartungen haben sie an die neue Führung im UVEK und wie begründet sind ihre Hoffnungen und Ängste? Antworten geben Aline Trede und Christian Imark im Tagesgespräch bei Karoline Arn.

SWR2 Aktuell
Warntag laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz erfolgreich

SWR2 Aktuell

Play Episode Listen Later Dec 8, 2022 24:48


Die Themen: Wie verlief der Warntag bundesweit? ++ Nachklapp Razzia Reichsbürger – Wie steht es um die Sicherheit des Parlaments? ++ Tagesgespräch Stefanie John, Heinrich Böll Stiftung, zu Anfeindungen in der Kommunalpolitik ++ Bundesverfassungsgericht lehnt Eilantrag der Union ab: Reaktionen aus Berlin ++ Gespräch mit Dr. Jakob Wachsmuth, Fraunhofer Institut, zu LNG Terminals – wie tauglich sind sie für erneuerbare Energien? ++ Kroatien jetzt im Schengenraum

Tagesgespräch
Christian Fuchs: Razzia gegen «Reichsbürger»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Dec 8, 2022 24:29


Einer der grössten Anti-Terror Einsätze in der Geschichte Deutschlands: Spezialkräfte haben Razzien bei «Reichsbürgern» durchgeführt, die das politische System in Deutschland stürzen wollten. Christian Fuchs, Extremismus-Experte bei der «Zeit» ist zu Gast im «Tagesgespräch» bei David Karasek.

Rendez-vous
Swiss: Einigung im Lohnstreit mit Kabinenpersonal

Rendez-vous

Play Episode Listen Later Dec 8, 2022 29:17


Die Fluggesellschaft Swiss einigt sich mit dem Kabinenpersonal auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag. Dieser bringt zwischen vier bis 18 Prozent höhere Saläre und Verbesserungen bei den Einsatzplänen. Damit kommt die Swiss den Forderungen der Gewerkschaft nach. Weitere Themen: - Peru hat erstmals eine Präsidentin - Turbulentes Geschäftsjahr für die Axpo - Gerangel um die Departementsverteilung - Wolfsdebatte im Nationalrat - Ständerat sagt Nein zu höheren Steuerabzügen - Tagesgespräch: Christian Fuchs: Razzia gegen «Reichsbürger»

Rendez-vous
Rösti und Baume-Schneider in den Bundesrat gewählt

Rendez-vous

Play Episode Listen Later Dec 7, 2022 32:11


Die Schweiz hat zwei neue Bundesräte: Um 10:25 Uhr war es vollbracht. Nach den Abgängen der langjährigen Bundesräte Ueli Maurer und Simonetta Sommaruga ist die Nachfolgeregelung geklärt. Kronfavorit Albert Rösti setzte sich erwartungsgemäss durch. Der ehemalige SVP-Präsident sichert dem Kanton Bern weiter einen Sitz im Bundesrat. Eine kleine Sensation gab es beim SP-Frauenticket: Mit Elisabeth Baume-Schneider ist der Kanton Jura erstmals im Bundesrat vertreten. Weitere Themen: - Elisabeth Baume-Schneider hat die Überraschung geschafft - Grosse Freude beim Kanton Jura - Rösti: «Bin mir die Arbeit in Kollegialbehörde gewohnt» - Analyse Bundesratswahl: «Um die Ecke gedacht» - Departementsverteilung: Neuen bleibt, was übrigbleibt - «Es hat nicht sollen sein» - «Die Bevölkerung erwartet Lösungen vom Bundesrat» - Deutschland: Razzia gegen «Reichsbürger» - Tagesgespräch: Marco Chiesa und Mattea Meyer

Tagesgespräch
Elisabeth Baume-Schneider: die Aussenseiterin holt auf

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Dec 2, 2022 27:12


Im Rennen um die Nachfolge von Bundesrätin Simonetta Sommaruga ist Elisabeth Baume-Schneider die Aussenseiterin. In den ersten Hearings hat die Ständerätin aus dem Jura aber aufgeholt. Elisatbeth Baume-Schneider ist zu Gast im «Tagesgespräch». Wer folgt im Bundesrat auf Simonetta Sommaruga? Der Entscheid fällt am 7. Dezember. Als Kronfavoritin galt von Anfang an die Basler Ständerätin Eva Herzog. Die Kandidatur von Elisabeth Baume-Schneider kam eher überraschend. Dennoch schaffte es die Kandidatin aus der Westschweiz auf das Bundesratsticket der SP. Seit den ersten Hearings Anfang Woche scheint Baume-Schneider aufzuholen. Von Vorteil für die 59-jährige Jurassierin könnte sein, dass sie auf einem Bauernhof aufgewachsen ist. Ihr Profil, das weiter links ist als jenes von Konkurrentin Eva Herzog, könnte allerdings zum Stolperstein werden. Für den Kanton Jura hätte die Wahl Baume-Schneiders eine grosse Bedeutung. Der Kanton hatte noch nie eine Vertretung im Bundesrat.

Tagesgespräch
Eva Herzog: die neue SP-Bundesrätin?

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Dec 1, 2022 26:42


Die baselstädtische Ständerätin Eva Herzog ist eine der zwei SP Kandidatinnen für die Nachfolge von Simonetta Sommaruga im Bundesrat. Seit dieser Woche stehen sie und die anderen Bundesratskandidatinnen und Kandidaten den verschiedenen Fraktionen im Bundeshaus Red und Antwort.  Mit den ersten Hearings hat die heisse Phase der beiden Ersatzwahlen für den Bundesrat begonnen. Die SP-Fraktion beschloss ein Zweierticket mit Eva Herzog und Elisabeth Baume-Schneider für die Nachfolge von Bundesrätin Simonetta Sommaruga. Als Kronfavoritin für die vereinigte Bundesversammlung gilt die baselstädtische Eva Herzog. Die 60jährige gehört dem liberalen Flügel der SP an und ist damit vor allem für die bürgerliche Mehrheit im National- und Ständerat eine valable Option. Als Vertreterin eines Stadtkantons und einer starken Wirtschaft bringt Herzog gute Argumente für ein Amt im Bundesrat mit. Entschieden ist allerdings noch nichts. Vieles hängt von den Hearings bei den Fraktionen ab. Eva Herzog ist live zu Gast im «Tagesgespräch» bei David Karasek.

Tagesgespräch
Maximilian Mayer: Social Media ermöglichen die Proteste

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Nov 30, 2022 27:17


Es sind die grössten Proteste in China seit der Demokratiebewegung 1989. Sie sind überraschend, da mit der Corona-Pandemie die Überwachung in China nochmals zugenommen hat. Maximilian Mayer, Junior-Professor in Bonn, hat an Universitäten in Shanghai gearbeitet. Wie ordnet er die Proteste ein? Gestern sind auch in Zürich Chinesinnen und Chinesen mit weissen Papierblättern und Kerzen auf die Strasse gegangen und haben gegen die Null-Covid-Strategie in China demonstriert. Selbst hier in der Schweiz ist dieser Protest aussergewöhnlich. In China habe Tote nach einem Brand in einem Wohnhaus zuerst Trauerbekundungen ausgelöst, die zu Protesten gegen die Null-Covid-Strategie geführt haben. Vor den Lockdowns sind auch in der Fabrik vom Apple-Zulieferer Foxconn Arbeiter geflohen oder haben auf dem Fabrikgelände protestiert. Die Strategie, das Virus mit Testen und mit örtlichen Lockdowns zu unterdrücken, ist zu Beginn der Pandemie aufgegangen. Doch mit Omikron wird dieses Vorgehen für die Bevölkerung und die Wirtschaft zur Belastungsprobe. Dennoch will die Kommunistische Partei daran festhalten. Maximilian Mayer ist Junior-Professor für Internationale Beziehungen und globale Technologiepolitik an der Universität Bonn. Er hat lange an Universitäten in Shanghai gearbeitet und sich mit der chinesischen Aussen- und Energiepolitik befasst. Er hat auch zur chinesischen Corona-Politik publiziert. Kommen für ihn die Proteste überraschend? Was erfährt er von den Studentinnen und Studenten an den Universitäten? Welche Auswirkungen könnten diese Proteste haben – auf die Bevölkerung und auf die Wirtschaft. Und wie beeinflussen sie die diversen Annäherungsversuche des Westens an China? Maximilian Mayer ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn

Tagesgespräch
Guido Tognoni: «Die Fifa ist eine korrupte Organisation»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Nov 29, 2022 25:40


Die Fussball-Weltmeisterschaft in Katar ist die umstrittenste seit langem. Wieso? Antworten auf diese Frage gibt Guido Tognoni im Tagesgespräch. Tognoni war 11 Jahre lang Kommunikationsdirektor bei der Fifa und Berater von Sepp Blatter. Ausserdem lebte er im Golfstaat Katar. Am Ende war Brasilien zu stark: die Schweiz verlor am Montag ihr zweites WM-Gruppenspiel mit 0 zu 1. Doch nicht immer spielt der Sport die Hauptrolle bei der WM in Katar. In den letzten Monaten ging es vor allem um die skandalöse Vergabe des Turniers im Jahr 2010, um die Ausbeutung der ausländischen Gastarbeitenden sowie um die Menschenrechtsverletzungen innerhalb des Emirats. Guido Tognoni, der nicht nur die Fifa in- und auswendig kennt, sondern auch den Golfstaat Katar sagt, das Land würde sich nicht nochmals um eine WM bewerben.

Tagesgespräch
Hans-Ueli Vogt: Der neue SVP-Bundesrat?

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Nov 25, 2022 26:57


Hans-Ueli Vogt möchte zurück nach Bern; zurück in die Landespolitik. Der ehemalige SVP-Nationalrat tritt gegen Albert Rösti an, um Nachfolger von Bundesrat Ueli Maurer zu werden. Nun ist er zu Gast im «Tagesgespräch». Vor einer Woche hat die SVP den Berner Nationalrat und ehemaligen Parteipräsidenten Albert Rösti und den Zürcher Alt-Nationalrat Hans-Ueli Vogt offiziell ins Rennen um den frei werdenden Bundesratssitz von Ueli Maurer geschickt.  Vor einem Jahr trat der 52-jährige aus dem Parlament zurück, vorher sass er sechs Jahre für die SVP im Nationalrat. Hans-Ueli Vogt ist Anwalt und Professor für Wirtschaftsrecht. Er wuchs im Zürcher Oberland auf, lebt aber schon lange in der Stadt Zürich. Nach Albert Rösti ist nun auch er zu Gast im «Tagesgespräch».

Rendez-vous
Valentin Vogt verlässt Schweizer Arbeitgeberverband

Rendez-vous

Play Episode Listen Later Nov 25, 2022 28:40


Per Mitte 2023 gibt Valentin Vogt das Präsidium des Schweizerischen Arbeitgeberverbands ab. Nach zwölf Jahren im Amt verlässt damit ein unternehmerisches und politisches Schwergewicht die Bühne. Was will Vogt bis zu seinem Rücktritt noch erreichen? Weitere Themen: - Neue Berufslehren im digitalen Zeitalter - Grossbritannien: Ernüchterung über den Brexit - Steigende Asylgesuche: Die Schicksale hinter den Zahlen - Die Waschbären kommen - Tagesgespräch: Hans-Ueli Vogt - der neue SVP-Bundesrat?

Tagesgespräch
Stephan Eicher: «Mani Matter ist spektakulär»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Nov 24, 2022 26:48


Ohne «Hemmige» zu singen, darf Stephan Eicher in Frankreich nicht mehr von der Bühne. Das «Lied vo de Bahnhöf» verbindet Eicher und Matter mit Münchenbuchsee. Musikalisch hat Matter der Schweizer Musik ein Fundament gegeben. Nun jährt sich sein Todestag zum 50. Mal.  Es ist eigentlich Stephan Eichers erste Fremdsprache: Das Berndeutsch. Ein katholisches Elternhaus und der Dialekt aus der Ostschweiz macht ihn im Bernbiet in den 70er-Jahren zum Fremden. Seither hat Berndeutsch in Eichers Repertoire einen festen Platz – vor allem Dank Mani Matter. Eicher ist bis heute nicht nur von den Texten, sondern auch von der Musik Matters begeistert. So klein und fein sie ist, so spektakulär ist sie auch. Was hat Matter der Schweizer Musik mitgegeben? Wo überschneiden sich die Biografien von Matter und Eicher? Stephan Eicher ist Gast im «Tagesgespräch» bei Karoline Arn.

Rendez-vous
Massive Mehrkosten für neue IT-Infrastruktur der Armee

Rendez-vous

Play Episode Listen Later Nov 24, 2022 29:50


IT-Projekte haben den Ruf, schnell einmal teurer zu werden als geplant. Das musste jüngst auch das Verteidigungsdepartement feststellen. Eines seiner Projekte kostet wohl 160 Millionen Franken mehr als vorgesehen. Wie kann das passieren? Weitere Themen: - Akuter Strom- und Wassermangel in der Ukraine - Nepal: Geprellte WM-Gastarbeiter - Kinder podcasten über Kindheit im Lockdown - Wie der Bund gegen Foodwaste vorgehen will - Tagesgespräch: «Mani Matter ist spektakulär»

Rendez-vous
Axpo will 1.5 Milliarden Franken in Solaranlagen investieren

Rendez-vous

Play Episode Listen Later Nov 22, 2022 29:50


Der Energiekonzern Axpo will bis 2030 eineinhalb Milliarden Franken in Solarstrom investieren. In den Alpen aber auch im Schweizer Mittelland sollen bis zu zehn grosse Solaranlagen entstehen. Die Solaranlagen mit mehr als 1,2 Gigawatt Leistung sollen vor allem im Winter Strom liefern. Mit dieser «Solaroffensive» will Axpo insbesondere im kritischen Winter, wenn die Schweiz auf Stromimporte aus dem Ausland angewiesen ist, einen Beitrag zur Stromversorgung leisten. Weitere Themen: - Nationalratskommission will Zweitwohnungsgesetz lockern - Jugendliche wollen mitreden, brauchen aber Zugang zur Politik - Marokko: Fussball als Soft Power - Mastodon – Alternative zu Twitter & Co? - Tagesgespräch: Kim de l'Horizon: «Was habe ich Euch getan?»

Tagesgespräch
Leo Wigger: «So umstritten war eine Fussball-WM noch nie»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Nov 17, 2022 26:44


Am Sonntag beginnt in Katar die Fussball-Weltmeisterschaft. Eine WM, die von Skandalen überschattet wird. Es lohne sich, genau nach Katar zu schauen. Denn vielleicht seien im konservativen Golf-Emirat gesellschaftliche Entwicklungen möglich, sagt Nahost-Kenner Leo Wigger im «Tagesgespräch». Katar ist auf der Weltkarte ein Winzling mit nicht einmal drei Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Es ist kein grosses Fussballland. Im Wüstenstaat ist es sehr heiss, sogar im Winter. Für die Fussball-WM wurden extra sechs neue Stadien gebaut – die danach nicht mehr gebraucht werden. Beim Bau der Stadien kamen viele Gastarbeiter ums Leben. Im Land sind die Rechte der LGBTQ-Community nicht garantiert. Homosexualität ist verboten. Die katarischen Frauen haben weniger Rechte als die Männer. Und ausserdem ist Katar das Land mit dem höchsten CO2-Ausstoss pro Kopf – weltweit. Die Liste der Kritikpunkte ist also lang. Und bereits die Vergabe der WM war umstritten, weil Katar von allen Bewerbern am schlechtesten abgeschnitten hatte. Deshalb wurden immer wieder Rufe nach einem WM-Boykott laut. Doch nun beginnt die Weltmeisterschaft – an der auch die Schweiz teilnimmt. Es sei richtig und wichtig, die Probleme der aktuellen WM anzusprechen, sagt dazu Leo Wigger. Wigger arbeitet für das Nahost-Magazin «Zenith» und hat mit einem Co-Autor das Buch: «Katar 2022: So eine WM gab es noch nie» geschrieben. Gleichzeitig gebe es auch die Hoffnung, dass sich gewisse Dinge in Katar auch zum Besseren entwickeln, sagt Wigger im «Tagesgespräch». Er ist zu Gast bei Rafael von Matt.