Podcasts about finanzlage

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bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

Der Stablecoin ist eine digitale Kryptowährung, deren Wert fest an einen stabilen Basiswert – meist an klassische Staatswährungen wie den US-Dollar oder den Euro – gekoppelt ist. Bei einem informellen Treffen der EU-Finanzminister und Notenbankgouverneure im Mai 2026 in der zypriotischen Hauptstadt Nikosia präsentierten die Ökonomen Prof. Dr. Lucrezia Reichlin und Dr. Jeromin Zettelmeyer vom Brüsseler Thinktank Bruegel einen Vorschlag zur Reform der europäischen Stablecoin-Regulierung. Die Reaktion der Europäischen Zentralbank (EZB) war eindeutig ablehnend. Ob das die richtige Antwort auf die digitale Machtfrage im Währungssystem gewesen ist, muss allerdings bezweifelt werden.Die USA verfolgen eine andere Strategie. Das 2025 verabschiedete US-Bundesgesetz GENIUS Act (Guiding and Establishing National Innovation for U.S. Stablecoins Act) fördert Dollar-Stablecoins aktiv. US-Finanzminister Scott Bessent macht deutlich, worum es geht: „Wir werden dafür sorgen, dass der US-Dollar die dominierende Reservewährung der Welt bleibt, und wir werden dazu Stablecoins nutzen.“ Stablecoins sind für Washington kein Krypto-Kuriosum, sondern ein Instrument der währungspolitischen Machterhaltung – und ein zusätzlicher Abnehmer für US-Staatsanleihen.Warum das wichtig ist? Weil sich hier die Machtfrage im digitalen Geldsystem entscheidet. Es geht um die Dominanz in der Infrastruktur des Finanzsystems der kommenden Jahrzehnte.Daniel Stelter spricht mit den Autoren des Bruegel-Papers: der früheren EZB-Forschungsdirektorin Lucrezia Reichlin und dem Direktor des Bruegel-Instituts, Jeromin Zettelmeyer.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBeitrag A new strategy to contain stablecoin risks in the European Union von Lucrezia Reichlin, Bo Sangers und Jeromin Zettelmeyer im Bruegel Policy Brief 09 (Mai 2026): https://tinyurl.com/4ydxfj8j US-Stablecoin-Gesetz GENIUS Act (Public Law 119-27, 2025): https://tinyurl.com/36umybu5 Rede Empowering Europe: boosting strategic autonomy through the digital euro von Piero Cipollone (EZB) (8.4.2025): https://tinyurl.com/3wtbrpu2Bruegel Analysis The EU should embrace decentralised finance and make it safe von Lucrezia Reichlin (15.12.2025): https://tinyurl.com/2s4jtd3nBeitrag A Nobel laureate on why stablecoins may be nothing of the sort von Jean Tirole in The Economist (29.9.2025): https://tinyurl.com/bp9r3d4wbeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

Am 22. März 2021 starb der amerikanische Wirtschaftsanwalt Ronald H. Marcks. Nur wenig später, im Frühsommer 2021, stand die Rückkehr der Inflation kurz bevor. Die einen sagten, dies sei nur ein vorübergehendes Phänomen. Die anderen warnten früh vor strukturell höheren Preisen. 2026 – fünf Jahre später – wissen wir, die Inflation ist zurückgekommen. Die Verbraucherpreise stiegen in den Jahren 2022 und 2023 zweistellig. Und die Vermögenspreisinflation hat sich seit 2005 zu einem Preisanstieg von 75 Prozent für Vermögensgüter aufgetürmt – bei gerade einmal 15 Prozent Reallohnzuwachs im gleichen Zeitraum. Beides war kein Zufall, sondern die Folge von zu viel Geld.Bereits im Juni 2021 diskutierte Daniel Stelter in Episode 83 mit dem britischen Ökonomen Professor Tim Congdon die Frage: Ist der Preisanstieg nach Corona nur vorübergehend – wegen Lieferengpässen und Wiedereröffnung – oder beginnt eine länger anhaltende Inflationsphase? Congdon plädierte für letzteres. Stelter erweiterte die Argumentation um den Beleg, wie ein solcher Prozess aussieht. Was hat das aber alles mit Marcks zu tun? Nun, Marcks lieferte – unter dem Pseudonym Jens O. Parsson – mit seinem schon 1974 erschienenen Buch “Dying of Money – Lessons of the Great German and American Inflations” die historische Illustration für den Mechanismus vor der eigentlichen Inflation – also für genau das, was vor, während und nach Corona geldpolitisch geschehen ist. Zeit für ein bto REFRESH!Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBuch Dying of Money – Lessons of the Great German and American Inflations (1974) von Jens O. Parsson (Ronald H. Marcks: https://tinyurl.com/ybmtcw4rbeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Aus dem Exil - der Fortuna-Podcast
Unsicherheitsphasen

Aus dem Exil - der Fortuna-Podcast

Play Episode Listen Later Aug 18, 2026 122:48 Transcription Available


Zu Beginn unserer 250. Folge sprechen wir über den kürzlich erschienenen Hintergrundartikel zur Fortuna im Kicker, der die schwierig Finanzlage des Vereins beleuchtet (00:06:15), bevor wir uns um weitere News rund um die Fortuna kümmern (00:21:30) Die Zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel gegen die Zweite von Hoffenheim hat uns genauso wie die gesamte Anhängerschaft bereits in den Krisenmodus gestürzt. Wie viel Zeit darf man der völlig neu zusammengestellten Mannschaft und dem Trainer geben? Wie gefährdet sind wir dafür, im Moment überzureagieren (00:28:40)? Welche Konflikte tragen die Protagonisten gerade über welche Kanäle aus? (01:36:25) Zuletzt der Blick auf den DFB-Pokal gegen Freiburg. Ein Spiel, das sich wie ein Bonusspiel anfühlt (01:50:25).

bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

John Burn-Murdoch, Chief Data Reporter der Financial Times, hat es auf den Punkt gebracht: „Wir sind von der Welt des Einkommens in die Welt des Vermögens übergegangen.“ (a.d.Eng./Red.) Das mittlere Vermögen der Haushalte in Großbritannien, den USA, Deutschland und Frankreich hat sich seit Mitte der 1990er real verdoppelt. Die mittleren Einkommen sind im selben Zeitraum nur um rund 30 Prozent gestiegen. Wer sich vor einer Generation vom unteren ins obere Vermögensquartil sparen wollte, brauchte 20 Jahre. Heute braucht man 40.Genau in diesem Rahmen liegt auch der neue Bericht zum Vermögenspreisindex des Flossbach von Storch Research Institute. Er dokumentiert, dass die Vermögenspreise in Deutschland seit 2005 um 75 Prozent gestiegen sind, die Reallöhne aber nur um 15 Prozent. Die Verteilungswirkung ist brutal: Die untere Mittelschicht hat in 20 Jahren einen Vermögenspreisanstieg von 17 Prozent erlebt, die wohlhabendsten Haushalte einen von 86 Prozent.Über diese Analyse und ihre Folgen spricht Daniel Stelter mit dem Wirtschaftsmathematiker und Senior Research Analyst beim Flossbach von Storch Research Institute in Köln, Dr. Philipp Immenkötter.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBeitrag We've moved from income world to wealth world (31.07.2026) von John Burn-Murdoch in Financial Times (Bezahlschranke): https://tinyurl.com/3ctwbkxsAnalyse Vermögenspreise steigen weiter – Vermögenspreisindex Deutschland Q1-2026 (26.05.2026) von Philipp Immenkötter, Flossbach von Storch Research Institute: https://tinyurl.com/543hhc7dMonatsbericht Vermögen und Finanzen privater Haushalte in Deutschland: Ergebnisse der Vermögensbefragung 2023 (April 2025) der Deutschen Bundebank: https://tinyurl.com/mrkw2m4h beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Tagesgespräch
Lassen Gewerkschaften das EU-Vertragspaket fallen, Herr Wüthrich?

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Aug 15, 2026 27:38


Die Wirtschaftskommission des Ständerats hat diese Woche Teile des Paketes abgelehnt, das die Sozialpartner zum Schutz der Löhne im Vertragspaket mit der EU ausgehandelt haben. Gewerkschaftspräsident Adrian Wüthrich sagt, wie lange die Gewerkschaften noch bereit sind, die Verträge mitzutragen. Er steht seit elf Jahren an der Spitze des zweitgrössten Dachverbandes der Schweizer Gewerkschaften Travail.Suisse mit 130'000 Mitgliedern und ist in dieser Funktion bei sämtlichen Lohnschutzverhandlungen zum Vertragspaket mit der EU dabei gewesen. Was die Wirtschaftskommission des Ständerats nun beschlossen hat, kann Adrian Wüthrich «nicht nachvollziehen». Steigen die Gewerkschaften jetzt aus dem Kompromiss zum Lohnschutz aus? Oder müssten sie nicht auf ihre Maximalforderungen verzichten, um den Kompromiss zu retten? Zur Sprache in der «Samstagsrundschau» kommen auch der Lohnherbst und die diesbezüglichen Forderungen von Travail.Suisse, die «Familienzeit-Initiative», bei der die Unterschriftensammlung harzt, und die schwierige Finanzlage der AHV. Gewerkschaftspräsident Adrian Wüthrich stellt sich den Fragen von Philipp Burkhardt. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.

bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

Unter dem Titel The Great Demographic Reversal (dt. Die große demografische Wende) veröffentlichten die Ökonomen Charles Goodhart und Manoj Pradhan im Jahr 2020 ein vielbeachtetes Buch. Im Februar 2021 waren die beiden zu Gast im bto-Podcast. Die These aus ihrem Buch war provokant: Die Zeit der niedrigen Inflation ist historisch beendet, weil zwei einmalige Angebotsschocks – der Eintritt Chinas und Osteuropas in den Welthandel plus der Anstieg der weiblichen Erwerbsbeteiligung – auslaufen. Die Demografie kehrt sich um, das Arbeitsangebot schrumpft, die Abhängigenquote verschlechtert sich. Inflation, Zinsen und Löhne müssen strukturell höher sein.Sieben Jahre später haben Goodhart und Pradhan ein Nachfolgebuch vorgelegt: The Unanchored Central Banker. Die These wurde verschärft: Die Fiskalpolitik ist so unsustainable geworden, dass Geldpolitik in ihrer bekannten Form nicht mehr funktionieren kann. Notenbanken werden gezwungen sein, häufiger in Bondmärkte einzugreifen. Und Goodhart, geboren 1936, sagt in seinem aktuellen Interview: „Von nun an wird die demografische Entwicklung das Leben immer schlimmer und schlimmer machen. (a. d. eng./Red.)“ Inzwischen liegen zwei aktuelle deutsche Publikationen vor – beide aus dem Juli 2026 –, die Goodharts These direkt bestätigen: der ifo Schnelldienst (70 Prozent für Rente und Gesundheit) und eine Kronberger-Kreis-Studie (Tragfähigkeit der Eurozone durch demografischen Druck ernsthaft gefährdet). Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBuch The Great Demographic Reversal – Ageing Societies, Waning Inequality, and an Inflation Revival (2020) von Charles Goodhart und Manoj Pradhan: https://tinyurl.com/ynfa5tzk Buch The Unanchored Central Banker — Fiscal Dominance and the Future of Monetary Policy (2026) von Charles Goodhart und Manoj Pradhan: https://tinyurl.com/8rue2rc3 Pressemitteilung Mehr als zwei Drittel aller Sozialausgaben fließen in Rente und Gesundheit ( 2.7.2026) des ifo Instituts München: https://tinyurl.com/3j43cs9s Studie Ist der Euro zukunftsfest? (Juli 2026) des Kronberger Kreis (Feld/Fuest/Haucap/Hey/Wieland/Wigger): https://tinyurl.com/386864bz beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

Der Innovationsforscher Olivier Coste und der Ökonom Yann Coatanlem waren im Februar 2025 zu Gast bei bto und stellten in Episode 280 eine damals noch wenig beachtete These vor: Europas Innovationslücke gegenüber den USA erklärt sich am wenigsten aus Kultur oder Kapital – sie ist eine direkte Folge der Kosten des Scheiterns. Dort, wo Restrukturierung teuer und langwierig ist, wird nicht disruptiv investiert. Heute, eineinhalb Jahre später, wird die These breit diskutiert und ist sogar ein bisschen Regierungspolitik geworden.Das ifo Institut München publizierte die deutsche Übersetzung der Cost-of-Failure-Analyse der beiden Franzosen Anfang 2026. Und am 2. Juli 2026 hat die schwarz-rote Koalition ein Reformpaket verabschiedet, das erstmals seit Jahrzehnten den Kündigungsschutz für Gutverdiener lockert. Aber die Schwelle liegt bei 177.450 Euro Jahreseinkommen – weit über der Empfehlung. Was aus seiner wissenschaftlichen Idee geworden ist, bespricht Daniel Stelter in einem Update mit Olivier Coste. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Gegenposition von Professor Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceWorking Paper Cost of Failure, Disruptive Innovation and Targeted Flexicurity (Oktober 2025) von Olivier Coste und Yann Coatanlem: https://tinyurl.com/4aeda296 Aufsatz Überwindung von Europas Innovationsschwäche: Kosten des Scheiterns, disruptive Innovation und gezielte Flexicurity (Januar 2026) von Yann Coatanlem und Olivier Coste in ifo Schnelldienst: https://tinyurl.com/mn7n5vxa Beitrag Warum nicht mal Jobwechsel auf Probe? (30. Juni 2026) von Prof. Dr. Enzo Weber in DIE ZEIT: https://tinyurl.com/4ms3nxx6 Beitrag Zweifel an den Plänen der Koalition zum Kündigungsschutz (31. Juli 2026) in Süddeutsche Zeitung: https://tinyurl.com/4a3zyxjv Kolumne Der wahre Grund für Europas Innovationsrückstand (5. Februar 2025) von Daniel Stelter in Handelsblatt: https://tinyurl.com/y9dzatcm beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt ordnet ein, was aktuelle Wirtschafts- und Politikthemen konkret bedeuten – klar, relevant und auf den Punkt – und jetzt zum Vorteilspreis: 12 Monate lang mit 50 % Rabatt. Ein Angebot für alle, die hinter die Schlagzeilen blicken wollen. Für kurze Zeit unter: handelsblatt.com/rabatt50. Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

Am 19. Juli 2026 hat der Industrieexperte Prof. Dr. Harro Heilmann bei n-tv ein bemerkenswertes Interview gegeben. Der Titel: „Das ist kein Niedergang, sondern eine Veränderung“. Seine Kernthese: Die Deindustrialisierung Deutschlands sei überzeichnet, der Rückgang des Industrieanteils am BIP von 21,9 auf 20,6 Prozent zwischen 2023 und 2025 sei kein Drama. Der Produktionsindex werde „missbräuchlich“ verwendet, die Bruttowertschöpfung sei der bessere Maßstab, und die deutsche Wirtschaft schlage sich resilient.Acht Tage später, am 27. Juli 2026, haben Dr. Alexander Schiersch und Prof. Dr. Alexander Kritikos vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin genau das Gegenteil dargelegt: Deutschlands Deindustrialisierung ist hausgemacht, sie ist real, und sie ist strukturell – Investitionsschwäche, Bürokratie, Verwaltungsversagen. Beide argumentieren mit denselben makroökonomischen Daten, kommen aber zu entgegengesetzten Schlüssen. Wer hat recht?Im bto-Archiv liegt ein Konzept, an dem sich die ganze Debatte entzündet: die Unterscheidung von Produktion und Bruttowertschöpfung, die Prof. Dr. Timo Wollmershäuser vom ifo Institut Ende 2024 in Episode 271 unter dem Titel „Deindustrialisierung nur ein Mythos?“ erklärt hat. Wollmershäusers These – damals mit dem entscheidenden Wörtchen „noch“ versehen – ist heute die Grundlage der Heilmann-Argumentation. Was daran stimmt und was heute anders zu beurteilen ist, klären wir in dieser Folge. Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceInterview Das ist kein Niedergang, sondern eine Veränderung (19. Juli 2026) mit Prof. Dr. Harro Heilmann bei n-tv: https://tinyurl.com/mrk3fb84 Medienbeitrag Warum Deutschland zurückfällt (28. Juli 2026) von Dr. Alexander Schiersch und Prof. Dr. Alexander S. Kritikos: https://tinyurl.com/4eyb3mhx Analyse Struktureller Wandel im Verarbeitenden Gewerbe: Produktion unterzeichnet Bruttowertschöpfung (Februar 2024) von Dr. Robert Lehmann und Prof. Dr. Timo Wollmershäuser in ifo Schnelldienst: https://tinyurl.com/mtyd9tuz beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt ordnet ein, was aktuelle Wirtschafts- und Politikthemen konkret bedeuten – klar, relevant und auf den Punkt – und jetzt zum Vorteilspreis: 12 Monate lang mit 50 % Rabatt. Ein Angebot für alle, die hinter die Schlagzeilen blicken wollen. Für kurze Zeit unter: handelsblatt.com/rabatt50. Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

Der KI-Sommer 2026 ist noch längst nicht vorbei, hat aber schon ordentlich Schlagzeilen produziert. Claude erpresst einen Vorstand, Gemini schützt seine Autonomie gegen den Willen von Google, ein malaysischer Premier-Chatbot rät zur Nicht-Wahl seines eigenen Chefs, OpenAI-Modelle brechen aus der Sandbox aus und hacken Hugging Face. Was folgt daraus? Der Ruf nach mehr Regulierung, nach dem AI Act, nach Ethikkodizes. Aber ist das die richtige Antwort?Daniel Stelter spricht mit Professor Dr. Christoph Lütge, Ordinarius für Wirtschaftsethik an der Technischen Universität München (TUM) und Direktor des Institute for Ethics in Artificial Intelligence (IEAI) an der TUM. Lütge gilt als einer der profiliertesten Wirtschaftsethiker Deutschlands und steht in der Tradition der Ordnungsethik von Karl Homann. Seine Position: Ethik entsteht durch Regeln, nicht durch Appelle. Warum das gerade für Künstliche Intelligenz gilt, warum der AI Act zu starr ist und warum Deutschland ohne eigene KI und ohne industriellen Strom auch keine relevante KI-Ethik-Debatte führen kann, sind die Inhalte dieses Expertengesprächs.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceArbeitspapier Artificial Intelligence and Productivity in Europe (April 2025) des Internationalen Währungsfonds (IWF), Autorengruppe: https://tinyurl.com/9mfszcn4 Blogbeitrag zur KI-Ausrichtungsforschung Agentic Misalignment in Summer 2026 – Case studies of frontier models sabotaging code, assisting fraud, mislabeling, and coaching whistleblowers (Juli 2026), Autorengruppe: https://tinyurl.com/4skxzts9 Beitrag Anthropic Report Reveals Claude Has 96% Probability of Extortion (Juli 2026) auf der chinesischen Technologie- und Nachrichtenplattform WINZHENG: https://tinyurl.com/4cfu3msc Beitrag Anthropic caught Gemini 3.1 Pro quietly sabotaging a training run it disagreed with, 15. Juli 2026 (Zusammenfassung Fallstudie Covert Sabotage aus dem Anthropic-Report) auf Ground Truth: https://tinyurl.com/2z9h9k8m Beitrag PMX.AI-Panne: Malaysias KI-Chatbot rät Bürgern, Premier nicht zu wählen (Juli 2026) auf dem IT-Nachrichtenportal BornCity: https://tinyurl.com/4js8e32a Buch Ethik des Wettbewerbs – Über Konkurrenz und Moral, von Christoph Lütge, Verlag C.H. Beck, München 2014: https://tinyurl.com/4c5uevwu beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt ordnet ein, was aktuelle Wirtschafts- und Politikthemen konkret bedeuten – klar, relevant und auf den Punkt – und jetzt zum Vorteilspreis: 12 Monate lang mit 50 % Rabatt. Ein Angebot für alle, die hinter die Schlagzeilen blicken wollen. Für kurze Zeit unter: handelsblatt.com/rabatt50. Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

Die bisher größte Meta-Analyse von 168 Studien zu wirtschaftlicher Ungleichheit war das Thema der vorangegangenen bto-Episode #409. Daniel Stelter sprach mit dem Sozialpsychologen Nicolas Sommet, dem federführenden Autor der Meta-Studie. Ergebnis: Wirtschaftliche Ungleichheit hat im Durchschnitt der Menschen keinen Effekt auf ihr Wohlbefinden oder ihre psychische Gesundheit. Anders gesagt, Ungleichheit macht im Durchschnitt nicht unglücklich. Die naheliegende Anschlussfrage ist, was macht Menschen denn dann glücklich? Der World Happiness Report 2026 hat im März geantwortet – und Deutschland ist überraschend um fünf Plätze auf Rang 17 nach oben gerückt. Der Ipsos Happiness Index 2026 bestätigt: 72 Prozent der Deutschen bezeichnen sich als glücklich, acht Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Wichtigster Unglücksfaktor: nicht Ungleichheit, sondern die eigene Finanzsituation.Passend dazu holen wir das Original-Interview mit Prof. Bruno S. Frey aus dem Archiv. Frey, Jahrgang 1941, Permanent Visiting Professor an der Universität Basel und Mitgründer des Center for Research in Economics and Well-Being (CREW), gilt als einer der Pioniere der ökonomischen Glücksforschung. Sein Standardwerk „Happiness and Economics“ von 2002 (mit Alois Stutzer) begründete dieses Feld. Sein Gespräch mit Daniel Stelter zeigt, warum Deutschland heute überhaupt aufsteigen konnte – und was Frey schon 2022 gewusst hat.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBericht World Happiness Report 2026 (März 2026) des Wellbeing Research Centre Oxford, Autorengruppe: https://tinyurl.com/r7p5kmnrBuch Happiness and Economics – How the Economy and Institutions Affect Human Well-Being von Bruno S. Frey und Alois Stutzer, Princeton University Press 2002: https://tinyurl.com/4we6u25h Buch Happiness – A Revolution in Economics von Bruno S. Frey, MIT Press 2008: https://tinyurl.com/574w3m2v Buch Demokratische Wirtschaftspolitik – Theorie und Anwendung von Bruno S. Frey, Lars P. Feld, Melanie Häner, Christoph A. Schaltegger und Gebhard Kirchgässner, Verlag Franz Vahlen 2024: https://tinyurl.com/mupy84re Buch Automated Democracy – Die Neuverteilung von Macht und Einfluss im digitalen Staat von Bruno S. Frey und Christian R. Ulbrich, bpb – Bundeszentrale für Politische Bildung 2025: https://tinyurl.com/jf27cdjn beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt ordnet ein, was aktuelle Wirtschafts- und Politikthemen konkret bedeuten – klar, relevant und auf den Punkt – und jetzt zum Vorteilspreis: 12 Monate lang mit 50 % Rabatt. Ein Angebot für alle, die hinter die Schlagzeilen blicken wollen. Für kurze Zeit unter: handelsblatt.com/rabatt50. Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Der Pendler Club
Großbaustelle in Junglinster, Alkoholverbot an Bahnhöfen & rote Zahlen bei der CNS

Der Pendler Club

Play Episode Listen Later Jul 28, 2026 3:59


­In diesem Pendler-Update: Wie es um Pläne zur Großbaustelle in Junglinster steht und welche Auswirkungen sie auf Autofahrer und Buspendler haben wird. Außerdem geht es um die Frage, ob die CFL trotz der Pläne der Deutschen Bahn kein Alkoholverbot an Bahnhöfen einführen will, um die angespannte Finanzlage der CNS sowie um die neuen Euro-Scheine, bei denen Luxemburg künftig eine besondere Rolle spielen könnte. ­ Zur Abstimmung der neuen Euro-Scheine. ­ Schon gehört? Grenzgänger gesucht: Zieht Luxemburg noch immer Deutsche an? ­Hier geht‘s zum letzten Pendler-Update: Belgische Vignette, neue Arbeitsregeln & Reform im Staatsdienst ­ Schreibt uns eure Fragen und Anregungen gerne an pendler@wort.lu! ­ Der Pendler Club ist ein Podcast vom Luxemburger Wort. Mediahuis Luxembourg sind Teil des internationalen Trust Project, das für transparenten und vertrauenswürdigen Journalismus steht. Weitere Informationen dazu gibt es hier. ­ Moderation und Produktion: Jil Reale Redaktion: Luxemburger WortSee omnystudio.com/listener for privacy information.

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SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat angekündigt, Vermögen- und Erbschaftsteuer noch im Jahr 2026 zum „Schlüsselthema“ seiner Partei zu machen. Die Erhöhung der „Reichensteuer“ genügt den Genossen nicht. Noch mehr Umverteilung soll es sein. Nur auf diese Weise – so die Behauptung – ließe sich in Deutschland „Gerechtigkeit“ herstellen.In der Sozialpolitik wird „gerecht“ gerne mit „gleich“ verwechselt. Die Politiker berufen sich dabei auf Forschungen, die einen Zusammenhang zwischen Gleichheit und Zufriedenheit der Bevölkerung herstellen wollen. Doch das Fundament trägt nicht. Im Dezember 2025 hat ein internationales Forscherteam die bisher größte Meta-Analyse zum Zusammenhang zwischen Ungleichheit und Wohlbefinden veröffentlicht. Dafür wurden 168 Studien ausgewertet, die 11,4 Millionen Menschen aus über 38.000 geografischen Einheiten umfassten. Das Ergebnis ist eindeutig: „Menschen, die an Orten mit größerer Ungleichheit leben, berichten im Durchschnitt kein geringeres Wohlbefinden als jene an 'gleicheren' Orten“. Die politische Konsequenz: Nicht Umverteilung, sondern Wachstum, das Menschen aus der Armut herausholt, ist der wirksame Hebel für öffentliche Gesundheit und Wohlbefinden. Über die Studie spricht Daniel Stelter mit dem Sozialpsychologen Dr. Nicolas Sommet. Er ist Forschungsleiter am LIVES Centre der Universität Lausanne und war der federführende Autor der Studie.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBeitrag No meta-analytical effect of economic inequality on well-being or mental health, Autorengruppe der Studie, veröffentlicht im Wissenschaftsmagazin nature (Dezember 2025)(Bezahlschranke): https://tinyurl.com/34y7hhet Nature Research Briefing Economic inequality does not equate to poor well-being or mental health (Dezember 2025) von Nicolas Sommet und Annahita Ehsan (Bezahlschranke): https://tinyurl.com/3ffh5rzv Zusammenfassung zum Buch The Spirit Level — Why More Equal Societies Almost Always Do Better von Richard Wilkinson und Kate Pickett auf Equality Trust: https://tinyurl.com/bddnzt4y Bulletin The influence of economic policies on social environments and mental health der Weltgesundheitsorganisation WHO (Mai 2024), Autorengruppe: https://tinyurl.com/4hvsvbmm beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt ordnet ein, was aktuelle Wirtschafts- und Politikthemen konkret bedeuten – klar, relevant und auf den Punkt – und jetzt zum Vorteilspreis: 12 Monate lang mit 50 % Rabatt. Ein Angebot für alle, die hinter die Schlagzeilen blicken wollen. Für kurze Zeit unter: handelsblatt.com/rabatt50. Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Die Disruption in der Autoindustrie ist gravierend und die Folgen für europäische Anbieter sind entsprechend hart. In Europas Antriebsstrang-Produktion sind bis zum Jahr 2040 rund 726.000 der aktuell 1,6 Millionen Arbeitsplätze bedroht – ein Minus von 45 Prozent. Zu diesem dramatischen Ergebnis kommt die am 16. Juli 2026 vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO veröffentlichte Studie „ELAB 2040 – Wertschöpfung und Beschäftigung in der Automobilindustrie“. Diese Entwicklung darf allerdings nicht überraschen, denn sie ist seit Jahren absehbar gewesen. Und es ist nicht (allein) das Verbrenner-Aus, das die Industrie erschlägt. Es ist die Frage, wo die neue Wertschöpfung entsteht – und ob Deutschland dabei überhaupt noch eine Rolle spielt. Bereits im März 2022 sprach Daniel Stelter in Folge 128 mit Henning Rennert, Partner bei strategy&, der globalen Strategieberatung von PwC, über den Strukturwandel in der deutschen Automobilindustrie. Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceStudie ELAB 2040 – Wertschöpfung und Beschäftigung in der Automobilindustrie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO: https://tinyurl.com/3baw3rnc Beitrag IG Metall warnt vor Panikmache und nimmt Teile der Industrie in die Pflicht der IGM Bayern: https://tinyurl.com/e372m674 Presseinformation „Automobilstandort Deutschland immer stärker unter Druck“ (März 2026) der Unternehmensberatung EY: https://tinyurl.com/y9t8p5fv beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

200 Sekunden Baden
Stadtverwaltung Lörrach führt Du ein – Weg für neue Euro-Mi frei – Finanzlage Freiburg

200 Sekunden Baden

Play Episode Listen Later Jul 22, 2026 2:44 Transcription Available


Die Lörracher Stadtverwaltung führt das Du ein. Der Ruster Gemeinderat hat den Neubau der Euro-Mir einstimmig genehmigt. Die Finanzlage der Stadt Freiburg ist angespannt.

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Wiederholt hat der amerikanische Präsident die Übernahme Grönlands gefordert – so auch beim Nato-Gipfel im Juli 2026 in Ankara. „Das sollte von den Vereinigten Staaten kontrolliert werden, nicht von Dänemark“, sagte Donald Trump zum türkischen Präsidenten Erdoğan. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen wies die Forderung erneut zurück. Europa reagierte reflexartig, mit Empörung und dem üblichen Verweis auf die Souveränität Dänemarks. Die eigentliche Frage wird dabei aber übersehen: Ist Europa überhaupt in der Lage, die geostrategisch vielleicht wichtigste Region der 2030er Jahre zu sichern? Oder benennt Trump – undiplomatisch, aber analytisch treffend – nur das Vakuum, das China und Russland nur allzu gern füllen würden?Der Wettlauf um die Arktis könnte der bedeutendste geopolitische Umbruch unserer Zeit sein. Das Meereis schmilzt viermal schneller als das Eis auf dem Rest der Erde, neue Handelsrouten öffnen sich, riesige Vorkommen an Öl, Gas und Seltenen Erden werden zugänglich. Russland und China bauen ihre Präsenz systematisch aus. Und Europa steckt einmal mehr im „geopolitischen Schraubstock“, wie das FERI Cognitive Finance Institute in seiner Arktis-Analyse formuliert.Daniel Stelter spricht mit Dr. Heinz-Werner Rapp, Gründer und Leiter des FERI in Bad Homburg, über den Klimawandel als geopolitischen Katalysator, über die mehr als 36 Millionen Tonnen Seltene Erden, die Grönland beherbergt, über die Nordostpassage, die die Handelsroute vom chinesischen Ningbo nach England um zwanzig Tage verkürzt und über die Frage, ob Europa die Tragweite dieser Umbrüche überhaupt begreift.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceCognitive Briefing Kampf um die Arktis — Globaler Wettlauf um Rohstoffe, Macht und strategische Dominanz (12-2025) des FERI Cognitive Finance Institute: https://tinyurl.com/2kuaws2w beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Bekanntlich schläft die Konkurrenz nicht und Wettbewerb ist für die deutsche Wirtschaft eigentlich auch nichts Neues. In vielen Branchen ist der Wettbewerbsdruck aber inzwischen enorm. Besonders deutlich spürt das der Volkswagen-Konzern. Am 9. Juli 2026 hat der VW-Aufsichtsrat über das größte Sparprogramm der Firmengeschichte beraten. Bis zu 100.000 Stellen weltweit sollen wegfallen, vier deutsche Werke stehen vor der Schließung: Emden und Zwickau bis 2031, Hannover 2032, das Audi-Werk Neckarsulm 2034. Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), prognostiziert: „VW wird wahrscheinlich von einem chinesischen Autohersteller aufgekauft – etwa von BYD.“ Die Frage, die bleibt: Warum sollten sie das tun, und sich die Probleme einkaufen, wenn sie mit modernen Werken und Produkten den Markt aufrollen?Fast genau vor zwei Jahren, im Juni 2024, war Prof. Dr. Dirk Dohse vom IfW Kiel bei Daniel Stelter zu Gast. Anlass damals: Die EU-Kommission hatte gerade Ausgleichszölle auf chinesische Elektroautos beschlossen. Dohses Diagnose war klar – die Zölle sind nicht unbegründet, aber sie werden die hiesige Autoindustrie nicht retten. Wir müssten uns an die eigene Nase fassen. Mittlerweile ist die Prognose eingetreten. Die Chinesen sind trotzdem gekommen. Volkswagen schließt Werke. Und die deutsche Politik steht ohne Antwort da. Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.Hörerservicebto-Episode #248 Keine Rettung (23. Juni 2024) mit Prof. Dr. Dirk Dohse vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel: https://tinyurl.com/3mub4bnj Beitrag Foulspiel? Zu Höhe und Umfang der Industriesubventionen in China (2024) im Policy Brief des IfW: https://tinyurl.com/3hvjm66w Analyse Ain't No Duty High Enough — EU-Zölle auf chinesische E-Autos (2024) des Forschungsunternehmens Rhodium Group: https://tinyurl.com/5a7ppe4k Beitrag How did China come to dominate electric cars? (Februar 2023) in MIT Technology Review: https://tinyurl.com/2k7hk3sz beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Deutschland investiert immer weniger. Die produktiven Netto-Investitionen liegen bei 0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – vor der Finanzkrise waren es zwei Prozent. China erreicht 23 Prozent, Indien 14, die USA vier, die EU im Schnitt zwei. Unser Land ist offenbar nicht mehr der Ort, an dem Wohlstand entsteht.Diese Fakten dokumentiert die McKinsey-Standortstudie „Catalyzing Competitiveness: Where Investment Happens and Why“. In allen untersuchten Industrien ist Deutschland der teuerste oder fast der teuerste Standort der Welt. Der Kostennachteil zum jeweils besten Standort liegt je nach Branche bei 40 bis 250 Prozent.Das ist kein gutes Umfeld für Investitionen. Deutschland befindet sich in einer Abwärtsspirale. Wie kann diese Entwicklung durchbrochen werden? Daniel Stelter spricht mit Jan Mischke, Partner am McKinsey Global Institute in Zürich und Mitautor dieser Studie. Themen des Expertengesprächs sind die zentrale Diagnose und die sechs Hebel, mit denen 30 bis 80 Prozent der Kostenlücke des Standorts Deutschland gegenüber den Besten geschlossen werden könnten. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceStudie Catalyzing Competitiveness – Where Investment Happens and Why (Juni 2026) von McKinsey Global Institute, Zürich: https://tinyurl.com/wx7ckjp6 Analyse Nuclear Energy Outlook: Global Installed Capacity to 2050 and Beyond der Nuclear Energy Agency, Paris: https://tinyurl.com/3bpz4cta Analyse Bundesregierung verschiebt Investitionen zwischen Schuldentöpfen des ifo Instituts, München (8. Juli 2026): https://tinyurl.com/mujpp4c8 beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Anfang Juli 2026 hat der Koalitionsausschuss der schwarz-roten Bundesregierung nach zehn Stunden Verhandlung 34 Maßnahmen beschlossen, um Wettbewerbsfähigkeit, Bürokratieabbau, Steuerentlastungen und Reformen bei Rente und Arbeitsmarkt voranzubringen. Zum Kernproblem der deutschen Industrie – den Strompreisen – findet sich kein Wort. Die Situation ist nicht neu. Dafür nimmt die Dringlichkeit zu. Die hohen Strompreise in Deutschland haben sich als essenzieller Standortnachteil entpuppt und wirken negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Genau darüber hat Daniel Stelter im Oktober 2023 mit dem Energieökonomen Dr. Lion Hirth, Professor für Energiepolitik an der Hertie School in Berlin, gesprochen. Hirths Analyse in Folge #213 „Strom bleibt teuer“ war nüchtern und nachdrücklich: Der Markt zeigt uns keine schnelle Rückkehr zu den günstigen Preisen der 2010er-Jahre. Und die Politik verwechselt Symptombehandlung mit Lösung. Zweieinhalb Jahre später ist die Diagnose nicht nur bestätigt. Der Preis ist nicht nur nicht gesunken, er ist gestiegen. Eine aktuelle Einordnung verdeutlicht, warum das Gespräch heute sogar noch wichtiger ist als damals. Die zentralen Fragen: Wieso ist der Strom überhaupt so teuer geworden? Was macht die Merit Order mit dem Preis? Was sagt der Terminmarkt? Wie viele Backup-Kraftwerke brauchen wir wirklich – und wer bezahlt sie? Zeit für ein bto REFRESH!Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceAnalyse Catalyzing Competitiveness — Where Investment Happens and Why des McKinsey Global Institute (Juni 2026; Industriestrompreise S. 38, Exhibit 16; Stahlanalyse S. 87–91): https://tinyurl.com/wx7ckjp6 beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Künstliche Intelligenz könnte zu mehr Ungleichheit führen. Das befürchtet jedenfalls MIT-Professor Daron Acemoğlu. Der Träger des 2024er Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften prognostiziert, dass ein immer größerer Teil der Wertschöpfung den Kapitalbesitzern zufallen würde, ein immer kleinerer Teil den Arbeitnehmern. Wenige Ökonomen haben diese These so weit gedacht wie Philip Trammell, Sozialwissenschaftler an der Stanford Universität, und der Informatiker Dwarkesh Patel, Host des Dwarkesh Podcast und eine der prominentesten Stimmen der KI-Medien-Welt. In ihrem Ende Dezember 2025 erschienenen Aufsatz „Capital in the 22nd Century“ formulieren sie einen Satz, der die Verteilungsdebatte der nächsten Jahrzehnte prägen könnte: „Piketty was wrong about the past. He's probably right about the future.“ Thomas Piketty ist ein französischer Ökonom und Autor des viel diskutierten Buchs Das Kapital im 21. Jahrhundert.Mit Künstlicher Intelligenz und Robotik kippt das Komplementaritätsverhältnis. Wenn Maschinen die Arbeit ersetzen, werden Kapital und Arbeit zu Substituten. Die Kapitalquote steigt nachhaltig. Die Lohnquote fällt. Die beiden Forscher schließen nicht aus, dass der Gini-Koeffizient (0 = jeder hat das gleiche, 1 = einer hat alles) der US-Einkommensverteilung von heute 0,42 auf 0,95 steigt. Eine Größenordnung, die wir nirgendwo auf der Welt jemals gemessen haben.Daniel Stelter im Gespräch mit Philip Trammell über die drei Mechanismen der Ungleichheitsspirale: die Privatisierung der Renditen, das Ende des internationalen Aufholens und das Ende des Generationenausgleichs. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceAufsatz Capital in the 22nd Century (29.12.2025) von Philip Trammell und Dwarkesh Patel: https://tinyurl.com/mr55t464 Interview An AI Job Apocalypse? (25.06.2026) in Top of Mind von Goldman Sachs Global Investment Research, Daron Acemoğlu im Gespräch mit Allison Nathan: https://tinyurl.com/yjwa47vy beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

KONTRAFUNK aktuell
KONTRAFUNK Aktuell vom 2. Juli 2026

KONTRAFUNK aktuell

Play Episode Listen Later Jul 2, 2026 53:59


Neue Entwicklungen im Ukraine-Krieg rücken den Einsatz moderner Drohnentechnik in den Mittelpunkt. Welche Folgen hat das für den weiteren Kriegsverlauf, welche Rolle spielt Deutschland, und gibt es noch Chancen für diplomatische Lösungen? Dies erörtert Kay-Achim Schönbach, ehemaliger Inspekteur der Deutschen Marine, Vizeadmiral a. D. Bringen die neuen EU-Vorgaben für Onlinehandel und Geldwäschebekämpfung mehr Schutz oder vor allem mehr Kontrolle? Einschätzungen dazu hat der Wirtschaftsinformatiker, Geldexperte und Buchautor Benjamin Mudlack. Zudem beleuchten wir die prekäre Finanzlage der Kommunen mit „Kommunal“-Chefredakteur Christian Erhardt-Maciejewski. Und Markus Vahlefeld kommentiert den Fall Lina E.

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Am 11. Juni 2026 hat die Europäische Zentralbank (EZB) erstmals seit fast drei Jahren die Zinsen erhöht – auf 2,25 Prozent und damit um 25 Basispunkte. Die Gründe für diese Erhöhung waren der Iran-Krieg und der dadurch ausgelöste Energiepreis-Schock. Die EZB betonte, aus dem Fehler der Vergangenheit gelernt zu haben. Vier Jahre ist es jetzt her, dass Russlands Überfall auf die Ukraine einen ähnlichen Energiepreis-Schock auslöste – und die EZB damals viel zu spät reagierte. Die Folge: eine Inflation bis zu 10,6 Prozent. Daniel Stelter sprach im Mai 2022 mit Otmar Issing, dem ehemaligen Chefökonomen von Bundesbank und EZB. Er gilt als Architekt der Zwei-Säulen-Strategie. Issing warnte damals: Die EZB ist zu zögerlich!Ende Juni, Anfang Juli 2026 tagt das ECB Forum on Central Banking im portugiesischen Sintra. Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, wird die Sitzung eröffnen. Es ist der perfekte Moment, um Otmar Issings Diagnose von 2022 noch einmal zu hören und zu fragen: Hat die EZB gelernt? Oder wiederholt sich das Muster? Es ist Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceECB Research Bulletin Monetary policy under multiple financing constraints (23.06.2026): https://tinyurl.com/5n7nz9cr Beitrag Ein kritisches Wort vom Mister Euro in der Frankfurter Allgemeine (12.09.2024, Bezahlschranke) zur Vorstellung von Otmar Issings Buch Von der D-Mark zum Euro: Erinnerungen des Chefökonomen: https://tinyurl.com/nhbkbvfj bto #136 Die Geisterfahrt der EZB, Originalfolge vom 22. Mai 2022 mit Otmar Issing: https://tinyurl.com/2p9v9m6m beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Am 1. April 2026 sendete die ARD im Vorabendprogramm „Wissen vor Acht – Erde” einen Beitrag über KI und Klima. Tenor: Künstliche Intelligenz sei klimaschädlich, statt KI solle man lieber das eigene Gehirn benutzen. Es war kein Aprilscherz. Es wirkte aber wie einer. Der Beitrag wurde wiederholt und steht noch immer in der Mediathek. Während in Deutschland zur Hauptsendezeit die Klimabilanz von ChatGPT-Prompts debattiert wird, beziffert die St. Louis Fed den KI-Anteil am US-BIP-Wachstum 2025 auf 42 Prozent. Goldman Sachs prognostiziert Hyperscaler-Investitionen von 533 Milliarden Dollar für 2026. Die Internationale Energieagentur erwartet bis 2030 einen Stromverbrauchszuwachs in Rechenzentren von 250 Terawattstunden in den USA – und nur 45 Terawattstunden in der EU. Das Verhältnis: eins zu fünf. Der Internationale Währungsfonds rechnet vor, dass die Produktivitätsgewinne aus KI in Europa um mehr als 30 Prozent niedriger ausfallen werden – wegen Regulierung. Europa im Schneckentempo, mit roter Laterne und erhobenem Zeigefinger.Daniel Stelter spricht in dieser Folge mit Johannes Reck, Mitgründer und CEO von GetYourGuide. Reck war Mitglied der von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche eingesetzten KI-Kommission. Seine Diagnose: „Wir sind ein Stück weit digitale Kolonie.” Sein Plan: weniger Regulierung für Aufsteiger, härtere Durchsetzung des Digital Markets Act gegen die Marktbeherrscher, Mobilisierung von Kapital und natürlich niedrigere Energiekosten.Findet Deutschland den KI-Anschluss noch? Und was lehrt die Dampfmaschinen-Geschichte des 19. Jahrhunderts darüber, was passiert, wenn ein Land eine Schlüsseltechnologie verschläft?Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceAbschlussbericht Wettbewerb und KI der KI-Kommission eingesetzt vom Bundesministerium für Wirtschaft (April 2026): https://tinyurl.com/28sbnubs Papier Tracking the AI Contribution to GDP Growth der St. Louis Fed (Januar 2026): https://tinyurl.com/muwhys44 Papier Energy demand from AI der Internationalen Energie Agentur (IEA): https://tinyurl.com/ye2audct Ausblick How Will AI Affect the US Labor Market? von Goldman Sachs Global Investment Research: https://tinyurl.com/4apv3u5s Papier AI and Productivity in Europe des Internationalen Währungsfonds (April 2025): https://tinyurl.com/3s5at54s Papier From Steam Power to Artificial Intelligence der Rockwool Foundation Berlin: https://tinyurl.com/mrs4ybhb Beitrag Wie klimaschädlich ist Künstliche Intelligenz? in der ARD-Sendung „Wissen vor Acht — Erde”: https://tinyurl.com/yn2a5jed beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

WDR 5 Morgenecho
Finanznot der Kommunen: "Komplett neue Dimension erreicht"

WDR 5 Morgenecho

Play Episode Listen Later Jun 25, 2026 6:18


Bei der Ministerpräsidenten-Konferenz wird es auch um die finanzielle Lage der Kommunen gehen. "Das Problem ist ein Bundesproblem und muss jetzt auch endlich auf Bundesebene angegangen werden", sagt Tobias Stockhoff, Städte- und Gemeindebund NRW. Von WDR 5.

Rechtspodcast: Clarity Talk on Air
Gemeinden unter finanziellem Druck – Die Zukunft der Gemeinden

Rechtspodcast: Clarity Talk on Air

Play Episode Listen Later Jun 25, 2026


Nach wie vor stehen die Gemeinden vor großen Herausforderungen: steigende Kosten, wachsender Aufgabenbereich und neue rechtliche Anforderungen – wie etwa durch das Informationsfreiheitsgesetz. DORDA Partnerin und Head unserer Practice Group Öffentliches Wirtschaftsrecht sowie unserer Industry Group Energy & Resources, Tatjana Katalan, beleuchtet diese Folge gemeinsam mit Dipl.-Ing. Johannes Pressl, Präsident des österreichischen Gemeindebundes, sowie mit Peter Pilz, Partner bei BDO und Steuerexperte für die öffentliche Hand - die aktuelle Finanzlage und zeigt auf, wo der Druck besonders hoch ist. Im Fokus stehen zentrale Zukunftsthemen wie Klimaschutz, Raumordnung und der Umgang mit der erforderlichen Rücknahme von Bauland. Ein Überblick, wie Gemeinden den Spagat zwischen finanziellen Herausforderungen und nachhaltiger Entwicklung bewältigen können.

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Johannes Reck gründete 2009 während seines Studiums an der ETH Zürich eines der heute erfolgreichsten europäischen Tech-Unternehmen: GetYourGuide, die führende globale Plattform für gebuchte Reise-Erlebnisse. Längst hat GetYourGuide den Hauptsitz nach Berlin verlegt und inzwischen ist daraus ein Konzern mit über zwei Milliarden Dollar Bewertung geworden – 50.000 Partner, 200.000 bestellbare Erlebnisse, 33 Millionen Buchungen pro Jahr, über 1.400 Mitarbeiter in mehr als 170 Ländern. Im Juni 2026 wurde GetYourGuide offizieller Partner der Sagrada Família in Barcelona – Papst Leo XIV. segnete die Vollendung des Jesus-Christus-Turms im Beisein der beiden Gründer Johannes Reck und Tao Tao.Reck hat in den vergangenen Jahren mehrfach Angebote abgelehnt, den Unternehmenssitz nach Silicon Valley zu verlegen. Im Fortune-Interview vom 28. Mai 2026 hat er erklärt, warum er bewusst auf Europa setzt – starkes Einwanderungssystem, großer Pool an mehrsprachigen Fachkräften, deutlich höhere Mitarbeiterbindung, viel niedrigere Fluktuationskosten – und warum europäische Gründer den Mut zur eigenen Plattform haben sollten. Im Juli 2023 war Johannes Reck zu Gast bei bto #200. Das damalige Originalgespräch im bto REFRESH diesmal zur Einstimmung auf die kommende Episode, denn in Folge 401 ist Reck erneut zu Gast. Diesmal sprechen wir über das, was seine Branche und die Welt insgesamt gerade umkrempelt: Künstliche Intelligenz. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBeitrag Why some CEOs still choose Europe over the U.S. im Fortune Magazine (Mai 2026): https://tinyurl.com/4dh595cm Presseinformation GetYourGuide & Sagrada Família — Blessing of the Tower of Jesus Christ (Juni 2026): https://tinyurl.com/yjf8d2x5 bto #200 Deutschlands Chancen (2023) Daniel Stelter im Gespräch mit Johannes Reck, Gründer von GetYourGuide: https://tinyurl.com/4cmfkvkh beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg supereinfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Hamburg heute
So will Hamburg seine Finanzprobleme lösen

Hamburg heute

Play Episode Listen Later Jun 24, 2026 13:05


Moin, was macht ihr, wenn ihr nicht so viel Geld einnehmt wie geplant?Mehr ausgeben, schlägt der Hamburger Senat nun vor. Das geht natürlich nur, wenn an anderer Stelle gespart wird.Und wie das genau aussehen soll, das haben Bürgermeister Peter Tschentscher und Finanzsenator Andreas Dressel heute Mittag im Rathaus erklärt, als sie die Eckpunkte für die Haushaltsplanung vorgestellt haben.Viel Spaß beim Hören wünscht MaikenWas war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten heute mit Maiken Nielsen am Mittwoch, 24.06.2026+++PLÄNE VORGESTELLT: WIE HAMBURG SEINEN HAUSHALT ENTLASTEN WILL+++Höhere Gebühren, längere Arbeitszeiten: Weil die Finanzlage schwieriger wird, will der Hamburger Senat den Haushalt in den kommenden Jahren dauerhaft um 600 Millionen Euro entlasten. Mehr dazu: http://www.ndr.de/senat-116.html+++BAHNCHAOS+++Ausgelöst durch ein Update kam das digitale Funksystem der Deutschen Bahn komplett zum erliegen. Erst nach Stunden wurde der Fehler behoben. Mehr dazu: https://www.ndr.de/nachrichten/info/nichts-geht-mehr-bahnchaos-wurde-durch-it-stoerung-ausgeloest,ndrinfo-14034.html+++WETTERDIENST WARNT VOR STARKER BIS EXTREMER HITZE IM NORDEN+++Die nächste Hitzewelle hat den Norden erreicht: Schon heute sollen die Temperaturen auf 30 Grad Celsius oder mehr klettern. In den kommenden Tagen wird es dann noch heißer. Für weite Teile des Nordens gilt eine Hitzewarnung. Mehr dazu: http://www.ndr.de/wetter-6464.html Du hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findest du unter www.ndr.de/hamburgheute

WDR 5 Mittagsecho
Kommunen: "Finanzlage angespannt wie noch nie"

WDR 5 Mittagsecho

Play Episode Listen Later Jun 22, 2026 11:01


Städte, Landkreise und Gemeinden haben zum Aktionstag "Kommunen am Limit" aufgerufen. Tobias Stockhoff (CDU), Präsident des Städte- und Gemeindebundes NRW, erläutert die schwierige Lage vieler Kommunen – und warum nun vor allem der Bund gefordert ist. Von WDR 5.

bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

Sollte man Milliardäre stärker besteuern? Oder sollte man sie am besten gleich abschaffen? In Deutschland fordert die Partei Die Linke seit Februar 2025 die Halbierung der Milliardärsvermögen binnen zehn Jahren.Hinter all diesen Vorschlägen steht der französische Ökonom Thomas Piketty. Mit seiner Formel „r (die Rendite auf dem Kapital) ist größer als g (das Wachstum der Wirtschaft)" lieferte er 2014 die theoretische Grundlage. Sein Schüler Gabriel Zucman, derzeit prominentester Steuerökonom der Welt, hat daraus den G20-Vorschlag einer globalen Mindeststeuer von zwei Prozent destilliert. Und vor zwei Wochen hat das von Piketty als Co-Direktor mitgeleitete World Inequality Lab in Paris den Global Justice Report 2026 vorgestellt, in dem es eine globale Vermögenssteuer von bis zu 20 Prozent/Jahr, eine Spitzeneinkommensteuer von 90 Prozent und einen Welt-Justice-Fonds in Höhe von 10,3 Prozent des globalen BIP vorschlägt. Was davon zu halten ist bespricht Daniel Stelter mit einem Mann, der jahrelang an Pikettys Seite forschte und dennoch zum gegenteiligen Befund gelangte: Daniel Waldenström, Professor am Institut für Industrieökonomie Stockholm und ein weltweit führender Empiriker zur historischen Vermögensverteilung. Sein Befund: Die Vermögensangleichung des 20. Jahrhunderts kam nicht durch Kriege oder Steuern, sondern durch den Aufstieg der Mittelschicht. „Lifting the bottom" statt „taking down the rich". Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBuch Richer and More Equal: A New History of Wealth in the West von Daniel Waldenström: https://tinyurl.com/3p5e3aj4 Positionspapier Wealth Inequality and Inheritance Taxation (11.5.2025) (Downloadlink!): https://tinyurl.com/yv9hfu4m Paper Long-Term Trends in the Distribution of Wealth and Inheritance von James B. Davies, Rodrigo Lluberas und Daniel Waldenström für CESifo/ifo Institut (2024): https://tinyurl.com/bdfn3tvn Global Justice Report 2026 des World Inequality Lab (4.6.2026): https://tinyurl.com/bn22tvmd Beitrag Ein Verarmungsprogramm für Milliarden von Menschen von Daniel Stelter in DIE WeLT (Juni 2026) zur Veröffentlichung des Global Justice Report 2026: https://tinyurl.com/3vra778h beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein bisschen mehr Luft im Sommer? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Ihrem Wissensvorsprung ein Upgrade zu geben – mit dem Handelsblatt. Das liefert Ihnen verlässliche Fakten, exklusive Hintergründe und eine klare Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen. Mit unserem Sommer-Special ist der Einstieg super einfach: Sie erhalten jetzt 6 Wochen für nur 1 Euro vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte. Sichern Sie sich dieses besondere Angebot unter handelsblatt.com/sommer26 Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

Am 27. März 2026 hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) auf Vorschlag von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) den Freihandelsbefürworter und Leiter des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO), Gabriel Felbermayr, in den Sachverständigenrat zur Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen. Felbermayr ist damit einer der fünf „Wirtschaftsweisen” und folgt auf die Finanzmarktökonomin Ulrike Malmendier.In seinem Buch „Der Freihandel hat fertig – wie die neue Welt(un)ordnung unseren Wohlstand gefährdet“ hat Felbermayr gemeinsam mit Martin Braml ausgearbeitet, wofür er steht: nicht für Vergeltungszölle, sondern für eine eigenständige europäische Freihandels-Agenda. Dafür stehen die Freihandelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten, Indien und Indonesien. Diese bereits abgeschlossenen oder vorbereiteten Abkommen sollen Schranken öffnen statt politische Gegen-Zölle zu verhängen. Diese Position vertrat er auch schon im Expertengespräch mit Daniel Stelter in Episode #289 vom März 2025. Zeit für ein bto REFRESH!Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBuch Der Freihandel hat fertig – Wie die neue Welt(un)ordnung unseren Wohlstand gefährdet von Prof. Gabriel Felbermayr und Martin Braml: https://tinyurl.com/ky8ftn94 Frühjahrsgutachten 2026 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: https://tinyurl.com/mumdz7jj bto-Episode #289 Schranken öffnen statt Gegenzölle vom März 2025: https://tinyurl.com/33n58ey6beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Regionaljournal Aargau Solothurn
Streit um AKW-Gelder im Niederamt eskaliert – Klage gegen Däniken

Regionaljournal Aargau Solothurn

Play Episode Listen Later Jun 16, 2026 5:02


Im Streit um AKW-Gelder werfen mehrere Niederamt-Gemeinden Däniken vor, ihnen seit 2019 einen zweistelligen Millionenbetrag zu schulden. Trotz Gesprächen und kantonaler Vermittlung kam es zu keiner Einigung. Nun wollen die Gemeinden eine Klage beim Solothurner Verwaltungsgericht einreichen. Weitere Themen in der Sendung: · Der Kanton Aargau erhält von der Ratingagentur Standard & Poor's ein Triple-A-Rating. Die höchstmögliche Bewertung erhält der Kanton für seine stabile Finanzlage. · Im Aargau ist kürzlich ein Mann wegen eines Verweisungsbruchs verurteilt worden. Der Deutsche ist trotz Landesverweis in die Schweiz eingereist - dies kommt sehr selten vor.

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Im April 2005 nannte der damalige SPD-Chef Franz Müntefering Finanzinvestoren „Heuschrecken" – auf der internen SPD-Liste standen elf Namen: KKR, Apax, Goldman Sachs, BC Partners, Carlyle, Permira, Blackstone, CVC, Advent, Saban und WCM. Münteferings Lehrstück war die Grohe AG. Einundzwanzig Jahre später ist Grohe globaler Marktführer im Sanitärbereich, Hauptsitz Düsseldorf, mehrere tausend Beschäftigte. Bei Grohe ist die Heuschrecke zu einem Aufbauhelfer geworden.Im Juni 2026 fand in Berlin die SuperReturn International statt – das weltgrößte Branchentreffen mit über 6.000 Investoren aus 80 Ländern und rund 50 Billionen Dollar Anlagevermögen. Die deutsche Realität dazu: Jedes vierte Startup erwägt laut Digitalwirtschaftsverband Bitkom, das Land zu verlassen, weil es hier keine Wachstumsfinanzierung findet. Über 75 Prozent des Wagniskapitals im ersten Quartal 2026 kamen aus dem Ausland. 2,8 Billionen Euro Anlagekapital liegen in deutschen Versicherungen, Pensionskassen und Stiftungen. 14 Milliarden Euro davon könnten jährlich in deutsche Wachstumsunternehmen fließen – wenn die Regeln passen würden. Die deutsche Wachstumsfrage ist eine deutsche Kapitalfrage.Daniel Stelter spricht darüber mit Ulrike Hinrichs, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Beteiligungskapital (BVK), der sich selbst als Stimme der Venture-Capital- und Private-Equity-Branche in Deutschland bezeichnet.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBitkom Startup-Report 2025: https://tinyurl.com/bddhdt3j Bitkom-Befragung 2026 Kapitalmangel treibt Startups ins Ausland: https://tinyurl.com/2s4c84ta KfW Venture-Capital-Dashboard KfW-Report: 1,7 Miliarden Euro VC-Kapital in Q1/26: https://tinyurl.com/yntpnk6n beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner – Das Angebot von Allianz Trade finden Sie unter: allianz-trade.de/bto.Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Thomas Sattelberger, ein ehemaliger deutscher Spitzenmanager bei verschiedenen Großunternehmen, sagte einmal in einem Interview: „China hat eine Vision. Wir hingegen warten auf die Not oder den Gegner.” Der Ökonom Dr. Jochen Andritzky, früherer Generalsekretär des Sachverständigenrates für die Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Fünf Wirtschaftsweise) und Mitgründer der Zukunft-Fabrik.2050 zitierte diese Aussage Sattelbergers in der vorangegangenen bto-Episode #395 und in seinem neuen Buch. Doch das ist viel mehr als nur ein griffiger Satz. Es ist der Kern eines Befundes, den Sattelberger seit Jahren wiederholt – und den er im Sommer 2024 in einem ausführlichen Expertengespräch mit Daniel Stelter bei bto begründet hat. Auf die Frage, warum so wenige Wirtschaftsvertreter in die Politik gehen, warum Parteien Quereinsteiger fürchten und welche Konsequenzen die politische Verschlossenheit für unsere wirtschaftspolitischen Entscheidungen hat, konstatierte Sattelberger: Unser politisches System rekrutiert seine Spitzenkräfte aus dem eigenen Apparat. Wirtschaftserfahrung, technische Expertise, internationale Praxis – alles, was außerhalb der Parteihierarchien liegt, hat im Bundestag und in den Ministerien kaum eine Chance. Im Kontext zu Andritzkys Analyse ist es Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceOriginalfolge bto #246 Von Wirtschaft kaum Ahnung mit Thomas Sattelberger (Juni 2024): https://tinyurl.com/nhx7axyn Originalfolge bto #395 Visionen braucht das Land mit Dr. Jochen Andritzky (Juni 2026): https://tinyurl.com/bdejf4wb Buch Radikal neu — Gegen Mittelmaß und Abstieg in Politik und Wirtschaft von Thomas Sattelberger (2023): https://tinyurl.com/5n8uu5vr ZF2050-Analyse Sind Bundestagsausschüsse fachlich gut besetzt? (2025) von Jochen Andritzky und Steffen Issleib: https://tinyurl.com/4ss22hbn ZF2050-Kandidatenanalyse zur Bundestagswahl Die Kandidaten zur Bundestagswahl — Politikprofis und Beamte? (2025) von Jochen Andritzky und Steffen Issleib: https://tinyurl.com/bdzymeja Buch Visionen braucht das Land — Für eine langfristige Politik mit Mut zur Zukunft von Jochen Andritzky: https://tinyurl.com/2kz36fra Studie From the Pledge to Poll — Investigating the Impact of Campaign Promises on Party Alignment (2025) von Prof. Dr. Michael Ganslmeier: https://tinyurl.com/526az4nn beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner – Das Angebot von Allianz Trade finden Sie unter: allianz-trade.de/bto.Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Ende Mai 2026 hat der Sachverständigenrat für die Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung – Fünf Wirtschaftsweise – sein Frühjahrsgutachten vorgelegt. Mit einer harten Diagnose: Die deutsche Wirtschaft befindet sich im siebten Jahr einer anhaltenden Schwäche, die Ursachen sind strukturell, der Gesamtsozialversicherungsbeitragssatz steigt unter geltendem Recht bis zum Jahr 2040 auf 49,7 Prozent. Die Empfehlungen des Rates sind technisch sauber – und bleiben doch im Klein-Klein der Maßnahmen.Daniel Stelter spricht in dieser Folge mit dem Ökonomen Dr. Jochen Andritzky. Der Mitgründer der Zukunft-Fabrik.2050 war von 2015 bis 2019 Generalsekretär des Sachverständigenrates und damit Chef genau jenes wissenschaftlichen Stabes, der die Gutachten erarbeitet. Heute, sechs Jahre nach seinem Ausscheiden, legt er ein Buch vor, das die institutionelle Logik seiner früheren Wirkungsstätte offen herausfordert: „Visionen braucht das Land”. Sein Befund: Eine Politik, die nur Symptome adressiert und keine Vision formuliert, überfordert Staat, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceFrühjahrsgutachten 2026: Konjunktur mit mäßigem Schwung – Sozialversicherungen unter Reformdruck des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: https://tinyurl.com/57er9nvc Buch Visionen braucht das Land — Für eine langfristige Politik mit Mut zur Zukunft von Jochen Andritzkyhttps://tinyurl.com/2kz36fra beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner – Das Angebot von Allianz Trade finden Sie unter: allianz-trade.de/bto.Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Kurz vor der Bundestagswahl, im Februar 2025, hat Prof. Hans-Werner Sinn bei bto in Episode #277 die Wahlprogramme der Parteien analysiert. Sein Befund: Deutschland brauche einen radikalen Neustart, der weit über die Agenda 2010 hinausgeht. Doch keine der antretenden Parteien – weder Union, SPD, Grüne, FDP, BSW noch AfD – habe die nötigen wirtschaftspolitischen Antworten geliefert, um den Niedergang aufzuhalten.14 Monate später passt die Bilanz der Koalition aus Union und SPD unter Friedrich Merz in das Bild, das Sinn gezeichnet hat: Verteidigungsausgaben steigen kreditfinanziert, die Schuldenbremse wurde über Sondervermögen ausgehöhlt, statt Reform baut das Rentenpaket mit Mütterrente III und Aktivrente den Sozialstaat weiter aus und der IMF Fiscal Monitor (04/2026) weist Deutschland als das Industrieland mit der größten fiskalischen Verschlechterung aus.Seit der Folge „Wahl ohne Wahl?” hat Sinn nachgelegt: Sein neues Buch „Trump, Putin und die Vereinigten Staaten von Europa" (Dezember 2025) plädiert für eine politische Union mit eigener Armee. Die Wirtschaftspolitik der Koalition hat er wiederholt scharf kritisiert. Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceOriginalfolge bto #277 Wahl ohne Wahl? (Februar 2025) mit Prof. Hans-Werner Sinn: https://tinyurl.com/mrxf2a5z Buch Trump, Putin und die Vereinigten Staaten von Europa von Hans-Werner Sinn: https://tinyurl.com/2wwb2f5d €uro-Interview Was lehrt die Geschichte für unsere Lage, Herr Prof. Sinn? (13. Dezember 2025): https://tinyurl.com/yeyf6a7x SWR1-Interview So steht es um die deutsche Wirtschaft mit Prof. Hans-Werner Sinn (13. Januar 2026): https://tinyurl.com/yc2x85nu Vortrag Der europäische Verteidigungsbund von Prof. Hans-Werner Sinn am IWP Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik der Universität Luzern, 24. April 2026: https://tinyurl.com/35fehvk6 IWF Fiscal Monitor April 2026: https://tinyurl.com/h8rsx7s7 Studie Kurz- und langfristige Kosten des Sozialstaates: Der Sozialabgabengedenktag 2026 der Stiftung Marktwirtschaft: https://tinyurl.com/2ref2c2b Frühjahrsgutachten 2026 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: https://tinyurl.com/57er9nvc beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt wird 80 – und Sie sind eingeladen mitzufeiern! Wir schenken Ihnen vier Wochen lang kostenlosen Zugriff auf alle H+ Inhalte. Seit 80 Jahren steht das Handelsblatt für unabhängigen Wirtschaftsjournalismus – ordnet Entwicklungen ein, begleitet Umbrüche, macht Fortschritt sichtbar und liefert neue Perspektiven. Sichern Sie sich unser Aktionsangebot und damit Ihren Wissensvorsprung unter handelsblatt.com/80.Werbepartner – Das Angebot von Allianz Trade finden Sie unter: allianz-trade.de/bto.Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Die EU steht nicht gut da. Der Draghi-Report warnt. Der Letta-Report kritisiert. Die Deindustrialisierung schreitet voran. Die Wachstumslücke zu den USA wächst und der Binnenmarkt hat Handelshürden von 45 Prozent auf Waren und 110 Prozent auf Dienstleistungen – ein Vielfaches der Trump-Zölle – nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF). Die Antwort auf die Probleme? Wie immer: Geld. Nach Vorstellung der EU-Kommission soll das Budget im Zeitraum von 2028 bis 2034 erstaunliche 1,763 Billionen Euro betragen. Das ist ein Plus von 45 Prozent gegenüber dem laufenden Rahmen. Das EU-Parlament geht noch weiter und fordert gar 2,2 Billionen Euro. Während Deutschland, Schweden und andere als „frugal“ eingeordnete Staaten diese Forderungen für überzogen halten, finden 16 Staaten Süd- und Osteuropas, es müsse eigentlich noch mehr sein.Dabei dürfte es nicht am Geld liegen, dass die EU immer weiter zurückfällt, sondern an fehlenden Reformen, die weitaus mehr bewirken würden. Wie könnten derartige Reformen aussehen? Diese Frage diskutiert Daniel Stelter mit Dr. Daniel Gros, Direktor des Instituts für Europäische Politik an der Universität Bocconi. Gros, ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler und früherer Leiter der Denkfabrik Centre for European Policy Studies in Brüssel, legt seinen Forschungsschwerpunkt auf die EU-Wirtschaftspolitik und gilt als einer der renommiertesten EU-Ökonomen. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceIEP@BU Policy Brief Nr. 41 INCREASING EUROPEAN PRODUCTIVITY, RESILIENCY AND DEFENCE PRODUCTION (AND HOW TO PAY FOR IT) von Daniel Gros und Jacob Funk Kirkegaard (Mai 2025): https://tinyurl.com/3xkcpj32 EPICENTER-Studie An Alternative EU Budget (Mai 2026): https://tinyurl.com/mrrfr7bs Draghi-Report-Followup Need for speed - the Draghi report one year on von Marion Mühlberger und Ursula Walther (Deutsche Bank Research, 10.9.2025): https://tinyurl.com/3pxxsr3p beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt wird 80 – und Sie sind eingeladen mitzufeiern! Wir schenken Ihnen vier Wochen lang kostenlosen Zugriff auf alle H+ Inhalte. Seit 80 Jahren steht das Handelsblatt für unabhängigen Wirtschaftsjournalismus – ordnet Entwicklungen ein, begleitet Umbrüche, macht Fortschritt sichtbar und liefert neue Perspektiven. Sichern Sie sich unser Aktionsangebot und damit Ihren Wissensvorsprung unter handelsblatt.com/80.Werbepartner – Das Angebot von Allianz Trade finden Sie unter: allianz-trade.de/bto.Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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In der vorangegangenen Episode #391 hat Jonas Schreiber, ein Realschullehrer aus Bayern, über die Realität in den Klassenzimmern berichtet. In dieser Folge reichen wir nun die wissenschaftliche Untermauerung nach. Dr. Ludger Wößmann, Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München und als Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik einer der einflussreichsten Bildungsökonomen Europas, war im September 2023 bereits als Experte bei bto zu Gast. Sein damaliger Befund lautete: Bildung erklärt drei Viertel des langfristigen Wohlstands eines Landes. Und Deutschland verspielt seine Substanz schneller, als die Politik bereit ist, dies anzuerkennen.Drei Jahre später fällt die Diagnose nicht besser aus. Die Mitte Mai 2026 veröffentlichte UNICEF-Studie zum Wohlbefinden von Kindern in EU und OECD zeigt Deutschland auf unterdurchschnittlichem Niveau – im Bildungsbereich nur auf Platz 34 von 41 wohlhabenden Ländern. PISA 2022, IGLU 2023, IQB 2024 – sämtliche dieser Untersuchungen bestätigen, was Prof. Wößmann schon lange konstatiert hat. All das zeigt, wie dringend wir eine andere Bildungspolitik brauchen. Zeit für ein bto REFRESH. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceVollständiger UNICEF-Bericht Report Card 20: Unequal Chances – Children and economic inequality finden Sie hier. (Englisch). Deutsche Zusammenfassung der Report Card 20 finden Sie hier. Weiterführende Informationen im UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland (2025) hier.beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt wird 80 – und Sie sind eingeladen mitzufeiern! Wir schenken Ihnen vier Wochen lang kostenlosen Zugriff auf alle H+ Inhalte. Seit 80 Jahren steht das Handelsblatt für unabhängigen Wirtschaftsjournalismus – ordnet Entwicklungen ein, begleitet Umbrüche, macht Fortschritt sichtbar und liefert neue Perspektiven. Sichern Sie sich unser Aktionsangebot und damit Ihren Wissensvorsprung unter handelsblatt.com/80.Werbepartner – Das Angebot von Allianz Trade finden Sie unter: allianz-trade.de/bto.Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Die Technische Universität Berlin musste eilig ihr Hauptgebäude räumen – die Bausubstanz ist nicht mehr sicher. Eine Studie des UNICEF-Forschungsinstituts Innocenti stuft Deutschland beim Kindeswohl auf Platz 25 von 37 wohlhabenden Ländern ein. Im Bildungsbereich wird sogar nur Platz 34 erreicht. Nur 60 Prozent der 15-Jährigen schaffen die Mindestkompetenz in Lesen und Mathematik. Stammen sie aus benachteiligten Familien, sind es nur 46 Prozent. Die Stadt München hat angekündigt, den kostenlosen Kindergarten für alle abzuschaffen. Die Bertelsmann Stiftung hat in einer Untersuchung im Januar 2026 gezeigt, dass nur jede siebte deutsche Kita die wissenschaftlich empfohlene Personalbesetzung hat.Es steht schlecht um den Bildungsstandort Deutschland. Das Land, das über keine nennenswerte Menge natürlicher Rohstoffe verfügt und einst eine bewunderte Bildungsnation war, lässt seine wichtigste Ressource verkommen.Wie es in den Schulen zugeht, berichtet der Realschullehrer Jonas Schreiber im Gespräch mit Daniel Stelter.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBuch Realtalk: Lehreralltag: Ein Blick hinter die Schulkulisse von Jonas Schreiber: https://jonas-schreiber.com/ beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt wird 80 – und Sie sind eingeladen mitzufeiern! Wir schenken Ihnen vier Wochen lang kostenlosen Zugriff auf alle H+ Inhalte. Seit 80 Jahren steht das Handelsblatt für unabhängigen Wirtschaftsjournalismus – ordnet Entwicklungen ein, begleitet Umbrüche, macht Fortschritt sichtbar und liefert neue Perspektiven. Sichern Sie sich unser Aktionsangebot und damit Ihren Wissensvorsprung unter handelsblatt.com/80. rWerbepartner – Das Angebot von Allianz Trade finden Sie unter: allianz-trade.de/bto.Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Der US-Präsident reiste in einer Position der Schwäche nach China und seine Gastgeber gaben ihm durchaus zu verstehen, dass sie sich in einer vorteilhafteren Stellung sehen. Große Durchbrüche waren von dieser Visite demzufolge nicht zu erwarten und traten auch nicht ein. All das passt in die Situation einer sich verschiebenden Weltordnung, bei der zu hoffen bleibt, dass der Übergang nicht zu einem neuen großen Krieg führt. Wie stark die Rolle Chinas ist und wie schwach die der USA – unter anderem aufgrund wirtschafts- und finanzpolitischer Fehler – war Gegenstand mehrerer Folgen des bto-Podcasts. So auch in Episode #202 “Angriff auf den Dollar” vom August 2023. Trumps Besuch in Peking gibt dem Gespräch mit dem irischen Ökonomen und Podcaster Philip Pilkington den aktuellen Kontext. Zeit für ein bto REFRESH. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.Hörerservicebeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt wird 80 – und Sie sind eingeladen, mitzufeiern! Wir schenken Ihnen vier Wochen lang kostenlosen Zugriff auf alle H+ Inhalte. Seit 80 Jahren steht das Handelsblatt für unabhängigen Wirtschaftsjournalismus – ordnet Entwicklungen ein, begleitet Umbrüche, macht Fortschritt sichtbar und liefert neue Perspektiven. Sichern Sie sich unser Aktionsangebot und damit Ihren Wissensvorsprung unter handelsblatt.com/80. Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Angesichts der immer weiter steigenden Verschuldung ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Notenbank der “Fiskalischen Dominanz” beugen muss. Mit diesem Begriff bezeichnen Ökonomen den Zustand, in dem die Sicherung der Zahlungsfähigkeit des Staates vor der Inflationsbekämpfung steht. Doch nicht nur die fiskalische Dominanz gefährdet die Unabhängigkeit der Notenbank, sondern auch die “Finanzielle Dominanz”. Davon spricht man, wenn das Finanzsystem dereguliert und fragil wird und die Notenbank die Zinsen nicht mehr erhöhen kann, ohne eine Krise auszulösen.Hinzu kommt, dass auch ein hoch verschuldeter Nicht-Finanzsektor die Wirksamkeit der Geldpolitik einschränken kann, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Veröffentlichung des renommierten National Bureau of Economic Research (NBER) in Cambridge/Massachusetts kommt zu dem Schluss, dass sich die Europäische Zentralbank faktisch von ihrem Zwei-Prozent-Ziel verabschieden muss. Mit Daniel Stelter dazu im Expertengespräch: der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Guillaume Plantin, Professor für Economics und Fakultätsdekan an der französischen Universität Sciences Po.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceRede The quiet erosion of central bank independence von EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel: https://is.gd/OEqQhg Studie Indebted Supply and Monetary Policy: A Theory of Financial Dominance des National Bureau of Economic Research (NBER) zur Financial Dominance: https://is.gd/s8mfH7 beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin, hat vorgeschlagen, die Bundesbank solle einen Teil ihrer Goldreserven verkaufen, um mit den Erlösen die dringend nötigen Investitionen in die Zukunft zu tätigen. Ein Vorschlag, der nicht nur einmal mehr verdeutlicht, wie sehr die staatlichen Finanzen aus dem Ruder laufen, sondern auch, wie gering die Neigung in Politik und der ihr zugeneigten Wissenschaft ist, die unumgängliche Priorisierung der Staatsausgaben endlich vorzunehmen. Wie schon die Milliarden-Schulden aus den sogenannten “Sondervermögen” dürften auch Milliarden aus Goldverkäufen letztlich nur dem Stopfen von Haushaltslöchern dienen. Viel schwerer wiegt, dass der Vorschlag von einem eklatanten Mangel an Verständnis für die geänderte geopolitische Lage zeugt. Während die Notenbanken der Welt massiv ihre Goldbestände aufstocken und jene, die in den letzten Jahren Gold verkauft haben, dies bitterlich bedauern, soll Deutschland den entgegengesetzten Weg einschlagen? Gold könnte bei einer Neuordnung des Weltwährungssystems eine entscheidende Rolle spielen und wäre auch für den Fall eines Zerfalls des Euro und einem Neustart der Mark ein wesentlicher Anker in der Bundesbankbilanz. So unwahrscheinlich so ein Szenario heute erscheint, so wichtig ist es, darauf vorbereitet zu sein. Denn nur das wäre die Krise, die den Einsatz von Gold rechtfertigt. Die Bedeutung der Bilanz der Bundesbank war Gegenstand eines Gesprächs in Folge 176 mit Dr. Ingo Sauer im Januar 2023. In Anbetracht der Fantasien, den deutschen Goldschatz zu schröpfen, ist es Zeit für ein bto REFRESH! Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceKolumne Deutschlands goldenes Sparschwein von Prof. Marcel Fratzscher (DIW) in DIE ZEIT (08.05.2026): https://is.gd/aOplWl Beitrag Marcel Fratzscher: Goldreserven als „riesiges Sparschwein für Krisen“ – wie diese? in Frankfurter Allgmeine Zeitung (26.04.2026): https://is.gd/ZhEgAF Beitrag Fratzscher fordert Teilverkauf von Reserven zur Krisenbewältigung im Handelsblatt (27.04.2026): https://is.gd/ERi5TW Interview Die Goldreserven sind sicher mit Burkhard Balz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, in Welt am Sonntag (21.03.2026): https://is.gd/YHUtGm Leitartikel Die Bundesbank sollte ihr Gold weder verlagern noch verkaufen im Handelsblatt (26.01.2026): https://is.gd/mlaRvi Analyse des World Gold Council: Gold Demand Trends — Zentralbanken Jahr 2025 (863 t Nettokäufe): https://is.gd/3PCuWg Beitrag Bundesbank: Wert der deutschen Goldreserven steigt auf 395 Milliarden Euro auf FinanzNachrichten.de (Meldung dpa-AFX, 05.03.2026): https://is.gd/XxeQ8M Beitrag zur Entwicklung der Goldbestände seit Bretton Woods auf der Homepage der Deutschen Bundesbank: https://is.gd/NtRgwR GoldPrice.org Goldpreis am 01.05.2026 — 4.627 USD/Unze: https://is.gd/JSgC3E bto #176 Ernsthafte Bedrohung des Geldwerts (Januar 2023) mit Dr. Ingo Sauer: https://is.gd/leH9F7 beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Die deutschen Gesundheitsausgaben haben 2024 mit 538,2 Milliarden Euro einen neuen Rekord erreicht – 12,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, ein Plus von 37,4 Milliarden gegenüber 2023. Für 2025 schätzt das Statistische Bundesamt 579,5 Milliarden, ein weiterer Anstieg um 7,7 Prozent. Wir geben pro Kopf 6.444 Euro pro Jahr aus, mehr als jede vergleichbare europäische Volkswirtschaft. Und trotzdem: Die Lebenserwartung ist niedriger als in Frankreich oder Italien, der Rückstand zu Westeuropa hat sich seit den 2000er-Jahren sogar vergrößert. Am Geld kann es also nicht liegen. In dieser Episode spricht Daniel Stelter mit Neurochirurg Prof. Dr. Alexander Muacevic, Gründer und Leiter des Europäischen Radiochirurgie Centrums München (ERCM) über Hochpräzisionsmedizin und was sie über das deutsche Gesundheitswesen lehrt; über die Trennung zwischen ambulant und stationär, die konkurrierenden Krankenkassen, die Bürokratie und die fehlende Digitalisierung. Vor allem aber über ein Thema: das Paradox eines Systems, das die bessere und billigere Behandlung nicht zulässt – weil es nach falschen Anreizen gebaut ist. Das Gespräch zeigt: Mehr Geld in das System zu kippen, ist genau die falsche Antwort.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerservicePressemitteilung Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 auf 538 Milliarden Euro gestiegen des Statistischen Bundesamtes (2.4.2026): https://is.gd/QEuYqj Fachartikel Sterblichkeitsentwicklung in Deutschland im internationalen Kontext im Bundesgesundheitsblatt (April 2024): https://is.gd/GrNhisFachartikel How does health spending in the U.S. compare to other countries? auf dem Online-Portal Health System Tracker (März 2026) von Peterson-KFF: https://is.gd/qeIQzt Bericht Health at a Glance 2023 — Health expenditure per capita der OECD: https://is.gd/eJCX6qEssay Langlebigkeit, ein herausforderndes Geschenk (September 2025) von Dr. Sven Ebert, Versicherungsmathematiker, Senior Research Analyst am Flossbach von Storch Research Institute: https://is.gd/bwGu1e 21 Vorschläge zum Bürokratieabbau (März 2026) der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): https://is.gd/GO3B7V bto REFRESH #376 Die mutlose Gesundheitskommission: https://is.gd/QUasBfbeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Der Sozialabgabengedenktag – ein symbolischer Stichtag, der zeigt, bis zu welchem Tag eine durchschnittliche Person in Deutschland rechnerisch für alle Sozialausgaben gearbeitet hat – fiel 2026 auf den 11. April und lag damit zwei Tage später als noch 2025. Deutschland baut den Sozialstaat aus, statt ihn zu reformieren – über eine Billion Euro Sozialausgaben pro Jahr. Nach Umfragen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) scheint das auf Zustimmung zu stoßen. 77 Prozent der Befragten fordern demnach eine gemeinsame Rentenversicherung für alle, eine deutliche Mehrheit will einen „stärkeren und solidarischen“ Sozialstaat. So hat der Bundestag am 5. Dezember 2025 das Rentenpaket mit Mütterrente III und Aktivrente beschlossen. Die Politik liefert also, offenbar in dem Glauben, mit immer mehr Sozialleistungen die eigene Wählerbasis überzeugen zu können. Doch was ist, wenn der Sozialstaat genau das Problem ist, was er zu lösen vorgibt? Die AfD wird nach aktuellen Umfragen immer stärker. Die Regierungsparteien fallen immer mehr zurück. Höhere staatliche Transfers schwächen die AfD nicht. Im Gegenteil – die Erwartungshaltung an den Sozialstaat befeuert den Populismus, weil sie immer enttäuscht werden muss. Das konstatierte der Demokratie-Experte Dr. Knut Bergmann vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln im Gespräch mit Daniel Stelter bereits in Episode #245 vom Juni 2024. In Anbetracht von gegenwärtig 6,6 Prozent Zugewinn der AfD gegenüber der Wahl 2025 ist es Zeit für ein bto REFRESH. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceAufsatzsammlung Wohlstand in Gefahr? – Ursachen und Folgen von Populismus zu den sozialpolitischen Einstellungen der AfD-Wähler veröffentlicht durch das ifo Institut in München: https://is.gd/BAqJty Essay Did Austerity Cause Brexit? von Thiemo Fetzer veröffentlicht im American Economic Review (2019) der American Economic Assoziation: https://is.gd/ffpbgE Umfrage sozialstaatsradar 2026 des DGB, der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Arbeitskammer Saarland: https://is.gd/lUZMOC und https://is.gd/dR0Noj Papier Kurz- und langfristige Kosten des Sozialstaates: Der Sozialabgabengedenktag 2026 der Stiftung Marktwirtschaft: https://is.gd/fYIjph beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Die EZB treibt den digitalen Euro mit Hochdruck voran — als strategisches Prestigeprojekt, begründet mit Souveränität, Effizienz und dem Erhalt von Zentralbankgeld im digitalen Zeitalter. Aber was soll dieses Ding eigentlich lösen? Wozu brauchen Bürgerinnen und Bürger einen „digitalen Euro“, wenn sie bereits bargeldlos mit Karte, SEPA Instant oder Wero zahlen können? Dr. Volker Wieland, Professor für Monetäre Ökonomie und Direktor des Institute for Monetary and Financial Stability an der Goethe-Universität Frankfurt, einer der führenden deutschen Geldtheoretiker, bringt es in seiner Bundestags-Stellungnahme auf den Punkt: Das digitale Notenbankgeld sei „eine Lösung auf der Suche nach einem Problem“. Mit ihm diskutiert Daniel Stelter in dieser Episode, was genau geplant ist, wie die EZB es begründet, welche ernstzunehmenden Pro-Argumente es gibt und warum die Risiken für Bargeld, Datenschutz, Bankenstabilität und letztlich die Freiheit der Bürger gewichtiger sind als der mutmaßliche Nutzen.Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBeitrag Der digitale Euro – Chancen und Risiken einer digitalen Notenbankwährung von Prof. Dr. Volker Wieland u. a. in Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für Wirtschaftspolitik: https://is.gd/uQ0GR5 Schriftliche Stellungnahme von Prof. Dr. Volker Wieland zur öffentlichen Anhörung im Finanzausschuss des DeutschenBundestages zu dem Thema „Digitaler Euro“ am 19. Februar 2025https://is.gd/ZwFYGJ Bericht Preparation phase of a digital euro — Closing report der EZB (29.10.2025): https://is.gd/zsXuFC OECD-Papier Central Bank Digital Currencies (CBDCs) and Democratic Values: https://is.gd/ljFf2w Bericht Central bank digital currencies: financial stability implications der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich: https://is.gd/yTpJDtAusführung The role of the digital euro in digital payments and finance von Piero Cipollone, EZB-Direktor: https://is.gd/5ApvGK beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Die Energiewende funktioniert nur mit teuren fossilen Back-Up-Kraftwerken. Da dieser Umstand nicht zum Image der “Freiheitsenergien” passt und außerdem nicht zur erwünschten Klimaneutralität führt, sollen Speicher das Problem der unbeständigen Stromerzeugung durch erneuerbare Energien lösen. Batterien gelten dabei vielen Beobachtern als wichtiger Baustein, andere setzen auf Wasserstoff – der zuvor in Zeiten von Wind-und-Sonnen-Überschuss erzeugt wurde. Doch funktioniert ein solches System technisch? Ist es wirtschaftlich tragfähig und vor allem, führt es – wie versprochen – zu tieferen, wettbewerbsfähigen Stromkosten?Die Achillesferse der Energiewende hat Daniel Stelter bereits im Juni 2023 mit Dr. André D. Thess, Professor für Energiespeicherung an der Universität Stuttgart, diskutiert. Nach dem Experteninterview in Episode 195 sind Zweifel angebracht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiepolitik ist es Zeit für ein bto REFRESH. Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBuch Sieben Energiewendemärchen? — Eine Vorlesungsreihe für Unzufriedene von Prof. Dr. André D. Thess: https://is.gd/LiFhOZ Gastbeitrag Schluss mit der Selbsttäuschung in der Energiepolitik von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (7.4.2026): https://is.gd/rPpnY0Buch Kniefall vor der Unvernunft von Ulrich Gräber: https://is.gd/MAbGRY bto-Podcast-Episoden zum Thema: #144: Energiewende durch Laufzeitverlängerung (mit Dr. Staffan Qvist) — siehe auch Refresh #380-R#383: Die Wurzel der Deindus­triali­sierung Deutschlands (mit Ulrich Gräber, 26.4.2026)beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Vor 40 Jahren, am 26. April 1986, ereignete sich in Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl, einem der größten sowjetischen Kernkraftwerke, ein folgenschwerer Reaktorunfall. Die Katastrophe war das Ergebnis eines unzulässigen und nicht nur ungenügend vorbereiteten, sondern auch nicht genehmigten Experiments. Obwohl ein derartiges Unglück in Deutschland unmöglich war, führte es letztlich zum Komplett-Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie, zum Einstieg in die sogenannte Energiewende und zu einem signifikanten Anstieg der Stromkosten hierzulande, bei gleichzeitig zunehmender Importabhängigkeit vom Ausland. Damit ist die deutsche Wirtschaft Jahrzehnte später zu einem der großen Verlierer des Unglücks geworden. Zu den späteren Folgen der Entscheidungen nach dem Desaster von Tschernobyl zählt auch die Zahl der Toten aufgrund fortgesetzter Luftverschmutzung des vermehrten Einsatzes von Kohlekraftwerken. Sie wird auf etwa 19.200 und die der schweren Erkrankungen auf 177.000 geschätzt.Aus Anlass des Jahrestags der Katastrophe spricht Daniel Stelter mit dem langjährigen Technikvorstand der EnBW Kraftwerke AG, Ulrich Gräber. Der ehemalige Energiemanager ist nicht nur ein technischer Insider, sondern hat Planung, Bau, Betrieb und politische Rahmensetzung der Atomenergie in erster Reihe miterlebt. Er beschreibt, wie irrational die Ausstiegsdiskussion geführt wurde und welche negative Rolle dabei auch die Unionsparteien gespielt haben.Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceStrommarktreport Zukunftspfad Stromversorgung – Perspektiven zu Systemkosten, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit bis 2035 von McKinsey: https://is.gd/SAbAoo Studie Role of Nuclear in Germany's Decarbonisation des Beratungsunternehmens Quantified Carbon für WePlanet DACH: https://is.gd/7oUraZ Beitrag Der Schatten des Atomausstiegs wird länger von Ulrich Gräber im Magazin Cicero: https://is.gd/7VNnpR Report Deutschlands Atomausstieg – Die wahren Kosten für Menschen, Klima und Wirtschaft von WePlanet und Anthropocene Institute: https://is.gd/q44iji Buch Kniefall vor der Unvernunft von Ulrich Gräber: https://is.gd/MAbGRY beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Wie geht es weiter, wenn Deutschland seinen Absturz nicht aufhalten kann? Die Antwort liegt näher, als wir denken – nämlich gleich jenseits des Rheins. Einfach nur Schulden machen, ohne Reformen durchzusetzen, wird Deutschland sehr schnell in „Französische Verhältnisse" führen – das ist eine sehr konkrete Gefahr.Im April 2026 hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seinen neuen Fiscal Monitor veröffentlicht. Die Zahlen sind alarmierend: Die globale Staatsverschuldung klettert auf 100 Prozent der Wirtschaftsleistung. Deutschland erlebt die größte fiskalische Verschlechterung aller Industrieländer. Und Frankreich zeigt schon länger, wohin der Weg führen kann: dreifache Rating-Herabstufung, Haushalt per Dekret und eine suspendierte Rentenreform.Doch wie kam es zum Niedergang Frankreichs und welche Lehren können wir daraus ziehen? Darüber hat Daniel Stelter in Episode #272 mit der französischen Professorin für internationale Wirtschaft und Wirtschaftspolitik an der School of Business and Management der Queen Mary University of London, Brigitte Evelyne Granville, gesprochen. Zeit für ein bto REFRESH!Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter, ist seit 20. April 2026 im Handel. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal und überall, wo es Bücher gibt.HörerserviceFiscal Monitor April 2026 des Internationalen Währungsfonds (IWF): https://is.gd/OW9ACL Studie ARE GOVERNMENT BONDS SAFE IN TIMES OF WAR AND PANDEMIC? des US-amerikanischen NATIONAL BUREAU OF ECONOMIC RESEARCH (NBER): https://is.gd/7PzegL Kommentar The ECB is already helping France von Robin Brooks, ehemaliger Chefökonom des Institute of International Finance (IIF) und Chefwährungsstratege bei Goldman Sachs: https://is.gd/2VeK2d beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Seit Jahren liegt Estland bei der Digitalisierung des Staates vorne. Seit Jahren stellen die Esten regelmäßig ihre Technologie und Verfahren in Deutschland vor. Seit Jahren bieten die Esten ihre Software frei verfügbar an. Was zur Frage führt: Wieso übernehmen wir nicht eine solche etablierte und seit Jahren gut funktionierende Lösung?Das Muster ist in allen Politikbereichen stets das gleiche: Ein Problem wird erkannt. Eine Kommission wird eingesetzt. Die Kommission bestätigt, was bereits die Vorgängerkommission festgestellt hat. Die Ergebnisse werden in Schubladen abgelegt oder bis zur Unkenntlichkeit zerredet und verwässert. Dann wird eine neue Kommission eingesetzt. Was immer auch auf der Agenda steht, die Politik macht sich daran, das Rad neu zu erfinden. In der Unternehmenswelt gibt es eine bewährte Alternative: Benchmarking. Systematisch von den Besten lernen, erprobte Lösungen übernehmen – wie der Kauf einer Standardsoftware statt einer teuren Eigenentwicklung. Auch der Staat könnte von dieser Methode profitieren. Diesen Ansatz stellt Dr. Jan Schnellenbach, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, im Gespräch mit Daniel Stelter vor.Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter, erscheint am 20. April 2026. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal und überall, wo es Bücher gibt.HörerserviceDas INSM Behörden-Digimeter 2026: https://is.gd/2zOYMl Studie X-Road für Deutschland – Lehren aus der estnischen Verwaltungsdigitalisierung: https://is.gd/D68H2QStudie Von den Besten lernen von Prof. Jan Schnellenbach für die Friedrich-Naumann-Stiftung: https://is.gd/8i4lgx beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Deutschland ignoriert die wahren Kosten der Energiewende. Die Systemkosten liegen bei über 36 Milliarden Euro jährlich und können auf 90 Milliarden steigen. Damit gibt es keine Aussicht auf günstigen Strom – im Gegenteil. Ohne politischen Kurswechsel müssen wir uns auf noch höhere Strompreise einstellen. Für den Standort Deutschland ist das ein existenzgefährdendes Szenario.Doch warum sind die Erneuerbaren Energien mit derart deutlich steigenden Systemkosten verbunden? Ein Grund sind die sogenannten „Dunkelflauten“-Zeiten ohne ausreichend Wind und Sonne zur Stromerzeugung. Einst als von Energiewendegegnern erzählter Mythos abgetan, sind diese Phasen ein immer größeres Problem. Doch noch heute gibt es die Neigung, die Dauer möglicher Dunkelflauten zu unterschätzen. Wie groß die Herausforderung tatsächlich ist, zeigte eine Studie bereits im Jahr 2022, in der Wetterdaten von 35 Jahren untersucht wurden. Sie kam zu dem Ergebnis, dass es sich bei Dunkelflauten um ein 12-Wochen-Problem handelt und das gigantische Speicherkapazitäten erfordert. In Episode #144 hat Daniel Stelter mit Dr. Staffan Qvist, einem der Autoren der Studie, gesprochen. Angesichts der aktuellen energiepolitischen Diskussion ist es Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter, erscheint am 20. April 2026. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal und überall, wo es Bücher gibt.HörerserviceStudie Storage requirements in a 100% renewable electricity system: extreme events and inter-annual variability von Prof. Dr. Oliver Ruhnau und Dr. Staffan Qvist: https://is.gd/ifcOSj Gastbeitrag Schluss mit der Selbsttäuschung in der Energiepolitik von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (7.4.2026): https://is.gd/rPpnY0beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Mikroökonomen a.k.a. Mikrooekonomen
Mikro342 Richtet die Marktmacht des SVR die Bundesbank zugrunde?

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Play Episode Listen Later Mar 8, 2026 59:52


In dieser Folge diskutieren wir die aktuellen Herausforderungen in der deutschen Wirtschaftspolitik, inklusive der Neubesetzung des Sachverständigenrats, Marktkonzentration im Lebensmittelhandel und die Bedeutung der Bundesbankbilanz. Experten analysieren die politischen und wirtschaftlichen Implikationen dieser Entwicklungen. In diesem Gespräch analysieren wir die Machtstrukturen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, die Rolle der Monopolkommission und die Auswirkungen auf Verbraucher, Landwirte und den Wettbewerb. Zudem diskutieren wir die Finanzlage der Bundesbank, die Zinspolitik der EZB und die Herausforderungen im deutschen Wirtschaftssystem. (Zusammenfassung von Riverside AI)