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Sie pöbelten oder schlugen wahllos und grundlos Passantinnen und Passanten. Rund 20 Jugendbanden in Basel-Stadt sorgten im Frühjahr 1987 schweizweit für Schlagzeilen. Am 17. August 1987 stellte die Kommission für Jugendfragen einen Bericht und Massnahmen vor.
Trockenheit in der Schweiz: Wasser wird zur kostbaren Ressource. GLP-Präsident Jürg Grossen fordert neue Speicher, wo Gletscher verschwinden, eine landesweite Erfassung des Wasserverbrauchs und eine nationale Kältestrategie. Was steckt hinter diesen Plänen? Der Hitzesommer 2026 beschäftigt die Menschen in der Schweiz. Was sind die Forderungen und Konsequenzen der Grünliberalen Partei? Welche kurzfristigen Massnahmen sind notwendig, um auf die aktuelle Situation zu reagieren? Ausserdem: Grün und wirtschaftsliberal, lange schien diese Kombination das Erfolgsrezept der GLP zu sein. Doch seit den Wahlen 2023 scheint die Partei Schwung eingebüsst zu haben, Sitze gingen verloren. Ist das nur die politische Grosswetterlage, oder wird der Spagat zwischen Ökologie und Wirtschaft zunehmend zum Problem? Der Präsident der GLP Schweiz, Jürg Grossen, ist zu Gast bei David Karasek.
Unter der aktuellen Hitze leiden auch die Patientinnen und Patienten der Spitäler. Viele Spitäler in der Region überlegen sich deshalb Massnahmen für die Zukunft. Unterstützt werden sie dabei von zwei Zürcher Startups. Weitere Themen? · Angelica Moser aus Andelfingen gewinnt an Leichtathletik-EM in Birmingham · Handgranate bei Badi Unterer Letten in Zürich aus Limmat geborgen
Im Kanton Zürich wurden im vergangenen Jahr 860 Hundebisse registriert. Das sind zwar etwas weniger als im Vorjahr, aus Sicht des kantonalen Veterinäramts aber weiterhin zu viele. Weil besonders oft Kinder betroffen sind, lanciert der Kanton zum Schulstart eine Präventionskampagne. Weitere Themen: - Poltiker fordern Massnahmen gegen die Hitze in Spitälern und Alterszentren. - Kanton Schaffhausen zieht eine durchmischte Bilanz zur laufenden Klimastrategie.
Was tut der Kanton Solothurn gegen sexualisierte Gewalt im Internet? Gegen Deepfakes? Welche Angebote gibt es für Betroffene? Die Regierung liefert Antworten auf Fragen aus dem Parlament. Letztes Jahr habe es 200 Fälle gegeben. In der Hälfte der Fälle seien Frauen die Opfer. Weiter in der Sendung: · Das Kantonsspital erhält einen neuen Chef-Kardiologen. bereits im Dezember hatte das KSA die Neubesetzung dieser Stelle gemeldet. Danach gab es Kritik am designierten Chefarzt: Er ist der Bruder des Spitalchefs. Er trat die Stelle daraufhin nicht an. · Zwischen Oensingen und Solothurn soll man die Fenster geschlossen halten, warnten die Behörden in der Nacht über Alertswiss. Im bernischen Wiedlisbach brannte die Coopfiliale. Das Feuer verursachte viel Rauch.
Als Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbands kennt Ernst Wandfluh die Sorgen der Älplerinnen und Älpler im aktuellen Hitzesommer. Was wäre zu tun? Und was können die Bauern selbst gegen den Klimawandel unternehmen? Ernst Wandfluh ist zu Gast bei Simone Hulliger. Die Trockenheit setzt den Bäuerinnen und Bauern auf den Alpen und im Flachland stark zu. Wandfluh fordert Massnahmen zur Unterstützung der Bauernschaft, denn die Landwirtschaft befinde sich in einer Notsituation. Fühlt er sich von seiner Partei, der SVP genügend unterstützt? Wo ist er nicht einig mit dem Umweltminister Albert Rösti? Und wo sind die Bäuerinnen und Bauern bereit, Massnahmen gegen den Klimawandel zu unterstützen? Wandfluh ist Nationalrat der SVP Kanton Bern und Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbands.
Kann man Regen künstlich machen und damit die aktuelle Trockenheit beenden? Mit «Cloud Seeding» lässt sich unter bestimmten Bedingungen zwar die Niederschlagsbildung fördern. Doch die Methode hat klare Grenzen und ist keine Lösung für eine anhaltende Trockenheit. Damit «Cloud Seeding» überhaupt funktioniert, braucht es zunächst geeignete Wolken. Diese sind aber während langanhaltender Trockenphasen eine Seltenheit. Doch selbst mit Wolken lässt sich der Regen weder zuverlässig erzeugen noch gezielt verteilen. Langfristig helfen gegen die Trockenheit ein sparsamer Umgang mit Wasser, bessere Speichermöglichkeiten und Massnahmen gegen den Klimawandel.
Die Gemeinden an der Kantonsgrenze zwischen Bern, Aargau und Luzern klagen seit Jahren über den Lärm, den vor allem Töfffahrerinnen und Töfffahrer im Boowald verursachen. Die Aargauer Kantonsstrasse ist beliebt wegen ihrer Streckenführung, der Kurven und des Gefälles. Weiter in der Sendung: · Berner Kantonsregierung setzt beim Kauf von Tavannes Machines Millionen in den Sand. Zeitdruck und politischer Druck führten zu Fehlentscheiden.
Wegen der veränderten Bedrohungslage ist die Schweizer Armee dabei, ihre Logistik kriegstauglich zu machen und dezentraler zu organisieren. So will die Armee unter anderem Lager mit Panzern und Munition auf mehr Standorte verteilen und damit besser vor möglichen Angriffen schützen. Weitere Themen: · Unter anderem wegen des Iran-Kriegs sind die Gasspeicher in Europa bis jetzt erst zu 58 Prozent gefüllt. Der Bund bespricht deshalb in einer Taskforce mögliche Massnahmen. · Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt hat nach einem Vorfall mit einer Drohne am Flughafen Leipzig von einem ernsten und sicherheitsrelevanten Vorfall gesprochen. · Die Schweizer Skirennfahrerin Lara Gut-Behrami beendet ihre erfolgreiche Karriere. Sie ist eine Ausnahmekönnerin, die oft auch ihren eigenen Weg gegangen ist.
NIVEA - eine der wertvollsten Marken Deutschlands - befindet sich seit einiger Zeit in der Krise. BEIERSDORF verkündete aktuell, mit welchen Massnahmen in den nächsten anderthalb Jahren der Turnaround geschafft werden soll. Worauf sind die Probleme von NIVEA zurückzuführen? Wird NIVEA an alte Erfolge wieder anknüpfen können? Befinden sich inzwischen selbst die ikonischsten klassischen Markenartikel im unaufhaltsamen Niedergang? Die US-Restaurant- und Store-Kette CRACKER BARREL sollte repositioniert werden. Der alte Südstaatencharme sollte einem jungen, modernen Auftritt weichen. Nachdem die MAGA-Bewegung dagegen mobil gemacht hatte, wurde in Windeseile auch zur Freude von Wallstreet wieder alles zurück auf Anfang gesetzt. Wie sind derartige Hin- und Her-Positionierungen zu beurteilen? Worauf müssen sich CMOs heutzutage bei Repositionierungen einstellen? EUROPCAR ist es gelungen, einen der anspruchsvollsten Kunden dieser Welt, nämlich Torsten, zu einem begeisterten Fan zu machen. Macht es heutzutage noch Sinn, auf die Weisheiten des guten alten Kano-Modells zurückzugreifen, oder sind diese Schnee von gestern?
Die Covid-Pandemie hat Spuren hinterlassen, die bis heute sichtbar sind. Freundschaften zerbrachen, Vertrauen ging verloren und in vielen Bereichen der Gesellschaft entstanden tiefe Gräben. Umso wichtiger ist es, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen und Versöhnung zu ermöglichen. Das bedeutet nicht, in allem einer Meinung zu sein, sondern bereit zu sein, einander zuzuhören und unterschiedliche Perspektiven stehen zu lassen.Mit dieser Serie zur Covid-Aufarbeitung möchten wir einen Beitrag dazu leisten. Unser Ziel ist es, Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen an einen Tisch zu bringen und einen respektvollen Dialog zu fördern.Im ersten Talk treffen Peter Schneeberger, Präsident von Freikirchen.ch, dessen Verband die staatlichen Massnahmen empfohlen hat, und Samuel Kullmann, EDU-Grossrat und Kritiker der Massnahmen, aufeinander. Die Gespräche werden von der Ethikerin Dr. theol. Ruth Baumann-Hölzle moderiert.Dir gefällt unsere Arbeit?Unterstütze uns hier: https://www.livenet.ch/spendeVielen Dank für deinen Beitrag!
Nach Spiez hat der invasive Japankäfer auch die Stadt Bern und Köniz erreicht. Der Kanton Bern hat nun Massnahmen angeordnet. So soll eine weitere Ausbreitung des Schädlings verhindert werden. Weiter in der Sendung: · Kampf gegen Fachkräftemangel: Hotelfachschule Thun passt Ausbildungsmodell an. · Kampf gegen Raser: Kantonspolizei Bern erwischt einen mutmaslichen Raser. · Kampf für Millionenprojekt: In Turtmann wurde das Baugesuch für die neue Ringkuharena und eine Multifunktionshalle eingereicht.
In der Zone, die vom Käfer befallen ist, dürfen die Leute ihre Rasen nicht mehr bewässern. Für öffentliche Rasenflächen gibt es Ausnahmen. In einer weiteren Zone darf Grüngut nicht mehr in andere Gärten gebracht werden – um keine Eier des invasiven Käfers zu verschleppen. Weiter in der Sendung: · Im Berner Tierlpark wird ein Mann schwer verletzt: Ein Baum stürzte auf dem Holzsteg im Wisent-Gehege auf ihn. · Die Berner Kantonspolizei kann einen Mann wegen Raserdelikten überführen: Er hatte die Fahrten auf Social Media veröffentlicht.
Für die Bewerbung als Ersatz-Richterin oder Ersatz-Richter an einem kantonalen Gericht braucht es künftig keine Wohnsitzpflicht mehr im Kanton Solothurn. So schlägt es die Regierung vor. Die Parteien unterstützen dies – auch die SVP, die ursprünglich noch dagegen war. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Bei einer Baustelle in Rupperswil/AG ist am Dienstagvormittag Gas ausgetreten. Anwohnerinnen und Anwohner mussten zum Teil aus naheliegenden Gebäuden evakuiert werden. · Die Post schliesst ihre Filliale in Kölliken. Ersatz sind eine Agentur in der Landi und ein Hausservice.
Die Brandkatastrophen in Europa sind historisch: Feuerwehr und Rettungskräfte befinden sich im Dauereinsatz. Was die Lage zusätzlich erschwert: Neue Löschflugzeuge sind kaum verfügbar. Die kleinen Propellermaschinen fliegen extrem tief und können ihre Wassertanks in Seen und Flüssen füllen. Das Modell Canadair 515 etwa gilt als Klassiker unter den Löschflugzeugen: In nur zwölf Sekunden ist der Wassertank voll, und die Maschine kann zum Brand zurückfliegen. Solche Maschinen sind derzeit auch bei den Waldbränden in Spanien und Frankreich im Einsatz. Doch die Flotten der bewährten Canadair-Flieger sind knapp, da der Hersteller die Produktion jahrelang ausgesetzt hatte. Selbst bei neuen Bestellungen dauert es Jahre, bis Maschinen und geschultes Personal einsatzbereit sind. In dieser Episode beleuchten wir, warum die grenzüberschreitende Hilfe der EU an ihre Grenzen stösst. Wir sprechen über die besonderen Herausforderungen der Piloten beim Löscheinsatz und zeigen auf, warum neben der Verstärkung aus der Luft vor allem Massnahmen am Boden entscheidend sind. Heutiger gast: Jürgen Schelling, Aviatik-Journalist Host: Alice Grosjean Redaktion: Simon Schaffer Mehr Informationen: [Überblick zu den Waldbränden in Europa ](https://www.nzz.ch/panorama/fast-eine-halbe-million-menschen-sind-von-flammen-bedroht-so-ist-die-lage-in-spanien-frankreich-und-italien-ld.10017137)in der NZZ. [Interaktive Temperaturkarte](https://www.nzz.ch/visuals/hitzewelle-in-europa-die-interaktive-temperatur-karte-im-live-check-ld.10012978) zur Hitze in Europa. [Jürgens NZZ-Artikel z](https://www.nzz.ch/mobilitaet/waldbraende-in-europa-neue-loeschflugzeuge-sind-kaum-verfuegbar-ld.10016896)um Mangel an Löschflugzeugen. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Was tun gegen Tropennächte? Wie geht grillieren richtig? Mit welchen Massnahmen fühlen wir uns zu Hause sicher? Fragen über Fragen, Meinungen dazu gibt's in dieser Folge.
Der Kanton Luzern hat in der Umgebung der Luzerner Allmend eine Japankäfer-Population nachgewiesen. Ab 1. August gelten darum strengere Vorschriften beim Bewässern und in der Grüngutpflege. Der Japankäfer kann Schäden anrichten, etwa bei Obstbäumen, Beeren und Reben, aber auch an Rasenflächen. Weiter in der Sendung: · In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 hat Glencore wieder deutlich mehr Kupfer gefördert. · Der EV Zug sichert sich die Dienste des Schweden Jacob Moverare. Der 27-jährige Verteidiger wechselt aus der NHL in die Zentralschweiz. · Serie der Regionaljournale: Das «Time-Out» als wichtiges Werkzeug im Sport. Korrektur zu den Halbjahreszahlen von Glencore im Audio: Der Betriebsgewinn im Vorjahr lag bei 1,4 Milliarden Dollar.
Mitten in der Stadt Luzern, direkt vor dem Rathaus, haben Mitarbeitende der Kantonsarchäologie Überreste einer mittelalterlichen Bäckerei gefunden. Diese Grabungen fanden in Zusammenhang mit den Arbeiten für neue Unterflur-Container in der Altstadt statt. Weiter in der Sendung: · Der Kanton Luzern erlässt Massnahmen gegen zweite Japankäfer-Population. · Der Pegelstand im Vierwaldstättersee ist tief, für die Schifffahrtsgesellschaft SGV hat das im Moment aber noch keine Folgen. · Serie der Regionaljournale: Das «Time-Out» als wichtiges Werkzeug im Sport.
Die nächste Hitzwelle steht kur bevor: In der Schweiz und in Deutschland soll es aufs Wochenende wieder tagelang zu Temperaturen über 30 Grad kommen. Auch die Spitäler dürften sich bereits wieder darauf vorbereiten. Denn während der letzten Hitzewelle starben in Deutschland allein in der letzten Juniwoche 4300 Menschen an den Folgen der Hitze - vier von fünf Betroffenen waren über 75 Jahre alt. Warum die Hitze besonders Senioren körperlich zusetzt, erklärt der NZZ-Wissenschaftsredaktor Michael Brendler. Einerseits lasse die Funktion der Schweissdrüsen im Alter nach: Älteren Menschen fällt es schwerer, zu schwitzen und damit ihren Körper zu kühlen. Gleichzeitig erweitern sich die Hautgefässe nicht mehr so gut wie früher: Die Hautdurchblutung wird schlechter, und der Kreislauf kann innere Wärme schlechter nach aussen abtransportieren. Welche einfachen Massnahmen dagegen helfen und warum ein Medikamentencheck vor jeder Hitzewelle Sinn macht, erklärt Michael Brendler in dieser Folge von NZZ Akzent. Heutiger Gast: Michael Brendler, Wissenschaftsredaktor Host: Alice Grosjean Produktion: Benjamin Gysler Hier findet ihr die Medikamentenliste von der Universität Köln: https://allgemeinmedizin.uk-koeln.de/?pbid=354346%20Calor-Liste Zu Michaels Analyse über Hitzeverträglichkeit im Alter geht es [hier entlang.](https://www.nzz.ch/wissenschaft/hitze-und-alter-wann-werden-hohe-temperaturen-gefaehrlich-ld.10014822) Weitere Artikel von Michael bei der NZZ [findet ihr hier. ](https://www.nzz.ch/impressum/michael-brendler-ld.1881606) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Ältere Personen sind von der Hitze besonders betroffen. Alters- und Pflegeheime setzen kurzfristig auf einfach Massnahmen wie ein kühlendes Fussbad. Langfristig kommen die Institutionen aber kaum um grosse Investitionen für den Hitzeschutz herum. Weiter in der Sendung: Sommerserie Timeout - In der frauenOase in Basel können Frauen kurzzeitig ihre Sorgen hinter sich lassen. Es ist eine niederschwellige Anlaufstelle für Frauen in Ausnahmesituationen. Etwa wenn psychische Probleme überhand nehmen, oder eine Suchtproblematik wieder auftaucht.
Nach der enttäuschenden letzten Saison ist der FCB erfolgreich in die neue Spielzeit gestartet. Die Basler gewinnen 1:0 gegen Servette. Für den entscheidenden Treffer hat Zan Celar in der 78. Minute gesorgt mit einem Penaltyschuss. Zuvor hat Houboulang Mendes den Basler Coleen Louis gefoult. Ausserdem: · Die Basler Politik diskutiert Massnahmen gegen die Hitze in der Stadt.
Seit Anfangs 2026 läuft in Aarau das Pilotprojekt «Urbane Sicherheit». Dadurch soll die Sicherheit am Bahnhof verbessert werden. Nun kündet die Stadt in diesem Rahmen weitere Massnahmen an, etwa eine neue Beleuchtung von Treppenabgängen und Rampen. Weiter in der Sendung: Sommerserie Netzwerke: In einem Hochhaus leben enorm viele Menschen auf engstem Raum zusammen. Dennoch ist die Anonymität gross, ein Gespräch über den Gartenzaun ist nicht möglich. Darum bauen sich einige Bewohnerinnen und Bewohner ein eigenes Netzwerk innerhalb der Stockwerke auf.
Ausgerechnet ein Biber sorgt in der Biobadi Biberstein für Ärger in der Badesaison. Weil das geschützte Nagetier am Donnerstagmorgen die Badi nicht verliess, blieb diese geschlossen. Der Biber hat die Badi am Donnerstag wieder verlassen, sonst hätte am Freitag der Biberbeauftragte eingreifen müssen. Weiter in der Sendung: · Die Regiobank Solothurn AG schliesst das erste Semester 2026 erneut mit einem guten Ergebnis ab. Der Halbjahresgewinn beträgt CHF 5,01 Mio. und liegt damit nahezu auf Vorjahresniveau. · Eine stark betrunkene Autofahrerin fuhr am Donnerstag bei Wohlenschwil gegen ein Polizeiauto und beschädigte dieses stark. Verletzt wurde niemand. · Sicherheit am Bahnhof Aarau soll mit verschiedenen Massnahmen verbessert werden.
Die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen stellten auch die Alters- und Pflegeheime in der Region vor Herausforderungen. Sie mussten Massnahmen treffen, um ihre Bewohnerinnen und Bewohner vor der Hitze zu schützen. Ausserdem: · Bauernfamilie startet Spendenaufruf für Tierfutter · Sommerserie: Das faszinierende Netzwerk der Spinnen
Stadt lässt die betroffenen Gebiete in den Kreisen 1 und 4 mehr von der Polizei kontrollieren. Aber auch «sozialarbeiterliche» Massnahmen sind in Kraft Weitere Themen: · «Polizeiaffäre» in Uster weitet sich aus · Zum ersten Mal seit 14 Jahren: Wieder ein Pfadisommerlager in Schaffhausen · Sommerserie Netzwerke: Wie Expats sich gegenseitig unterstützen um sich in der Schweiz zu integrieren
Der ehemalige Polizeikommandant und die zuständige Stadträtin sollen bei Finanzen getrickst haben Weitere Themen: · Stadt Zürich verstärkt Massnahmen gegen Drogenszene · Brand von Elektrorollter in Winterthur führte zu Unterbruch im Bahnnetze · SP Winterthur will Initiative für mehr bezahlbare Wohnungen einreichen
Mit dem Final zwischen Spanien und Argentinien ist die grösste Fussball-WM der Geschichte zu Ende gegangen. 104 Partien wurden in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. Neben den sportlichen Leistungen prägten auch politische Nebengeräusche das Turnier, etwa um US-Präsident Donald Trump. Weitere Themen: Kilometerlange Staus, lange Wartezeiten und Ausweichverkehr sorgen am Gotthard regelmässig für Ärger. Nach Protesten von Anwohnerinnen und Anwohnern im Kanton Uri wächst der Druck auf die Politik. Doch welche Massnahmen liegen überhaupt auf dem Tisch? Die USA und der Iran setzen ihre gegenseitigen Angriffe fort und stellen die Absichtserklärung für Friedensgespräche infrage. Die Sorge vor einer Ausweitung des Kriegs wächst. Nahost-Korrespondent Thomas Gutersohn ordnet die Lage und die Strategie der Konfliktparteien ein.
In Amsteg im Kanton Uri machten bei einer Protestaktion am Samstag rund 60 Teilnehmende auf das Leiden der Urner Bevölkerung aufmerksam. Wenn es auf der A2 Richtung Süden staut, belastet das auch die Urner Dörfer. Die Initianten der Aktion fordern wirksame Massnahmen gegen den Ausweichverkehr. Weiter in der Sendung: · Fabian Staudenmann gewinnt das Bergschwingfest auf der Rigi. · Der Seilziehclub Engelberg ist Schweizermeister. · In der Stadt Zug haben Unbekannte gefälschte QR-Codes an Parkuhren angebracht.
Der Kantonale Führungsstab im Baselbiet verschärft seine Massnahmen gegen die Trockenheit und verbietet die Wasserentnahme aus dem Birsig. Ausserdem: · Wie wichtig ist das Badeverbot in Birs und Wiese für die Fische? · Basler Museen bieten Gratis-Eintritt wegen Hitze
Der Kanton Basel-Stadt will den Quartierentsorgungspunkt im Kannenfeld schliessen – laut Behörden stimmt das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht. Im Quartier regt sich jedoch Widerstand: Anwohnerinnen und Anwohner sowie Politiker kritisieren den Entscheid und warnen vor schlechterem Service. Ausserdem: · Notfällungen im Baselbieter Wald wegen Trockenheit · Kanton Baselland verschärft Massnahmen an der Ergolz
Viele haben in der Schweiz und den umliegenden Ländern unter der Hitze gelitten, die WHO zählt bisher über 1300 Tote in Europa. Und die nächste grosse Hitzewelle kommt ganz sicher. Wie also kann man sich vorbereiten? Was können wir vom Ausland lernen? Und wie realistisch sind gewisse Massnahmen? Verschiedene Experten erklären, wie man die Infrastruktur besser an die Hitze anpassen kann, aber auch unsere Lebensgewohnheiten - und woran es in der Schweiz hapert, dass gewisse Massnahmen nicht oder noch nicht umgesetzt wurden. ____________________ Link zur News Plus-Folge über die Wirtschaftsfolgen des Klimawandels: https://www.srf.ch/audio/news-plus-das-thema-des-tages-in-15-minuten/hitze-kostet-wirtschaft-millionen-arbeiten-wir-kuenftig-anders?id=AUDI20250703_NR_0029 ____________________ In dieser Episode zu hören: - Christian von Burg, SRF-Wissenschaftsredaktor - Erich Fischer, ETH-Klimaforscher ____________________ Team: - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Marielle Gygax - Mitarbeit: Tobias Bühlmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit verschärft der Kanton Baselland die Schutzmassnahmen. So gilt im Wald und in einer Zone von 50 Metern um den Waldrand ab Freitag ein Feuerverbot. Ausserdem: · Tramverlängerung Allschwil: Widerstand bleibt
Die Hitze macht auch vor den Spitälern nicht halt: In vielen Patientenzimmern steigen die Temperaturen deutlich an. Weil nur ein kleiner Teil der Räume klimatisiert ist, setzen das Universitätsspital Basel und das KSBL auf alternative Massnahmen, um die Patientinnen und Patienten zu schützen. Ausserdem: · Mehr Sprayereien in Basel im 2025 · Brand Stoppelfeld im Hölstein BL
Doping ist auch im Fussball ein Thema, aber es wird wenig darüber gesprochen. Das gilt auch für die laufende Fussball-WM. Experten kritisieren die FIFA, dass sie zu wenig teste und zu intransparent sei. Der Weltfussballverband brüstet sich mit seinen «umfangreichen» Massnahmen. Weitere Themen: · Jetzt aber wirklich: Die deutsche Bundesregierung will eine Rentenreform verabschieden. Bei dem Thema haben sich die Koalitionspartner CDU/CSU und SPD in der Vergangenheit ordentlich gestritten. Ist das der langersehnte Befreiungsschlag für die angeschlagene Regierung? Einschätzungen von Mark Schieritz, Politikredaktor bei der Wochenzeitung «Die Zeit». · Wochenlang wurden in Peru Wahlzettel gezählt. Nun ist klar: Die konservative Keiko Fujimori wird neue Präsidentin. Ihre Wahlversprechen: Mehr Ordnung für Peru, mehr Sicherheit und auch weniger Banden-Kriminalität. Kann Fujimori mit ihrer harten Hand die Lage beruhigen? Wir haben mit dem Länderdirektor von Helvetas in Peru, Richard Haep, gesprochen. · Sie sind in Not und brauchen Hilfe, kriegen die aber nur gegen Sex: Mitarbeitende der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sollen geflüchtete Frauen im Tschad sexuell missbraucht haben. Dies zeigt ein interner Bericht der Hilfsorganisation. Die Journalistin Birte Mensing erklärt, wie die Fälle ans Licht kamen.
Diese Woche ist der Medienunternehmer und König von Rapperswil Bruno Hug im Doppelpunkt zu Gast. Für alle, die wissen wollen, wie er die aktuelle Medienkrise einschätzt, welche Entwicklungen er kritisch sieht und welche Massnahmen er für sinnvoll oder eher übertrieben hält. Songs: Matador - Garland Jeffreys, Millenium - Robbie Williams, Lose Control - Teddy Swims, A Night Like This - Caro Emerald, Bitte Sweet Symphony - The Verve
Zu viel Zucker macht uns krank. Doch Verzicht ist schwierig, denn Zucker macht süchtig. Während viele Länder Zucker regulieren, hinkt die Schweiz hinterher. «Kassensturz» zeigt, in welchen Lebensmitteln sich übermässig viel Zucker versteckt, und entlarvt die Tricks der Lebensmittelindustrie. Zu viel Zucker – so süss sind unsere Lebensmittel Die Menschen in der Schweiz essen im Schnitt doppelt so viel Zucker wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen – mit gravierenden gesundheitlichen Folgen: Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten. «Kassensturz» liefert Tipps aus der Ernährungswissenschaft und macht den Test: Wie gut schätzen Konsumentinnen und Konsumenten unseren Zuckerkonsum ein? Welche Verpackungen sind trügerisch und verführen zu ungesunder Produktewahl? In welchen Lebensmitteln versteckt sich der Zucker? Ein Experiment bringt überraschende Erkenntnisse. Zuckerregulierung – die Schweiz hinkt hinterher Weltweit steigen die Diabeteszahlen rasant. Deshalb regulieren immer mehr Länder Zucker per Gesetz. Welche Erfolge Warnhinweise und Zuckersteuern bringen, zeigt unsere Reportage aus Chile und Grossbritannien. In der Schweiz hingegen wehrt sich die Zuckerlobby erfolgreich gegen gesetzliche Massnahmen. «Kassensturz» folgt der Zuckerspur ins Bundeshaus und zeigt die Netzwerke der Lebensmittelindustrie auf. Wir machen mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern den Geschmackstest: Merken sie überhaupt, wenn in Lebensmitteln der Zucker reduziert ist? Die Tricks der Lebensmittelindustrie Das «Kassensturz»-Experiment zeigt: Die Tricks der Lebensmittelindustrie sind für Konsumentinnen und Konsumenten schwer zu durchschauen. Was gesund scheint, ist nicht unbedingt gesund. Moderatorin Bettina Ramseier konfrontiert eine Zuckerlobbyistin mit den Ergebnissen und fragt: Macht die Lebensmittelindustrie Profit auf Kosten der Allgemeinheit?
Die Luchs-Population im Jurabogen hat es schwer - viele Tiere werden überfahren und es gäbe zu viel Unzucht, sagen Jäger und Naturverbände. Ausserdem: · Gleich drei Brände in Basel-Stadt · 8000 Unterschriften für Tempo 80 im Eggflugtunnel
Das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ist bereits unterzeichnet. Doch die innenpolitische Ausmarchung nimmt erst jetzt so richtig Fahrt auf. Kritik kommt einerseits vom Bauernverband und andererseits von Umweltorganisationen, Grünen und der SP. Während acht Jahren hat die Schweiz gemeinsam mit den weiteren Efta-Staaten ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ausgehandelt. Im September letzten Jahres unterzeichnete der zuständige Bundesrat Guy Parmelin das Verhandlungsergebnis in Rio de Janeiro. Zum Mercosur gehören die südamerikanischen Länder Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay – ein Markt mit über 270 Millionen Menschen. Durch das Abkommen werden rund 96 Prozent der Schweizer Exporte in die Mercosur-Zone zollbefreit. Wie wichtig ist das Abkommen für die Schweizer Wirtschaft? Bauernverband droht mit Referendum Das Freihandelsabkommen ermöglicht umgekehrt auch den Mercosur-Staaten einfachere Exportbedingungen. So können sie grössere Mengen an Fleisch, Getreide oder Wein zu tieferen Zollsätzen in die Schweiz verkaufen. Dagegen regt sich Widerstand aus der Landwirtschaft. Die Bauern befürchten hohe Einbussen und fordern eine höhere Entschädigung. «Der Beschluss des Bundesrates ist derart provokativ, dass wir uns ganz klar Gedanken machen das Referendum betreffend», liess sich Bauernpräsident Markus Ritter zitieren. Muss die Schweizer Landwirtschaft höher entschädigt werden? Oder sind die Forderungen in der Höhe von über 800 Millionen Franken völlig überrissen? Kritik von Umweltorganisationen, Grünen und SP Auch aus linken Kreisen kommt Gegenwind. Sie fordern weitergehende Massnahmen in den Bereichen Umweltschutz und Menschenrechte. So soll die Schweiz etwa die Entwaldungsverordnung der EU übernehmen. Sind die im Abkommen bereits enthaltenen Nachhaltigkeitskapitel griffig? Oder droht eine unheilige Allianz aus Grünen und Bauern, das Freihandelsabkommen zum Absturz zu bringen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 12. Juni 2026 in der «Arena»: – Markus Ritter, Nationalrat Die Mitte/SG und Präsident Schweizer Bauernverband; – Meret Schneider, Nationalrätin Grüne/ZH; – Tiana Moser, Ständerätin GLP/ZH; und – Stefan Brupbacher, Direktor Swissmem.
Hitzetage nehmen zu. Das ist besonders in alten Zürcher Schulhäusern spürbar und für Lehrkräfte und Kinder eine Herausforderung. Mit mehr Bäumen, Fassadenbegrünung und Entsiegelungen will das Parlament Abhilfe schaffen. Die Stadt soll die Massnahmen rasch umsetzen, fordert eine links-grüne Mehrheit. Weitere Themen: -Regierungsrätin Natalie Rickli will doch nicht Ständerätin werden. - neue Studie zeigt: Beim Kanton Zürich gibt es keine Lohndiskriminierung. - Winterthurer Stadtrat lehnt «Wohninitiative» der SVP ab.
Der Technologiekonzern Hitachi Energy hat Otelfingen im Furttal zu seinem Hauptsitz erkoren und nicht das aargauische Wettingen. Beide warben lange für das Unternehmen. Für das kleine Otelfingen ist es ein riesiger Coup: Langfristig will Hitachi dort bis zu 3000 Arbeitsplätze schaffen. Weitere Themen: - Abstimmungsflut in der Stadt Zürich: Gleich 20 Vorlagen kommen an die Urne. - Kantonspolizei Zürich verhaftet in Grüt bei Wetzikon vier Jugendliche nach Angriff auf 14-Jährigen. - Zürcher Obergericht verurteilt erstmals Raser aufgrund von Handy-Daten. - Stadt Zürich muss Massnahmen ausarbeiten für Hitzeminderung an Schulen. - Zürcher Regierung ist gegen Kompost-Bestattung. - Ausstellung «Bankenland Schweiz» im Zürcher Landesmuseum. - Windmessungen im Kanton Zürich: Ein Augenschein vor Ort.
In den letzten Monaten ist der Preis für Kunstdünger markant gestiegen. Verglichen mit dem Vorjahr kostete der Dünger rund ein Drittel mehr. Das spüren die Bauernbetriebe. Grund für den Preisanstieg ist der Krieg um den Iran. Ausserdem: · 3'500 Mitglieder der Schweizer Armee führen ab heute Übung in der Nordwestschweiz durch. · Der Kanton Basel-Stadt ergreift neue Massnahmen gegen Hitze in Schulzimmern.
Steigt das Thermometer über 30 Grad, wird es in vielen Schulzimmern unerträglich heiss. Das Erziehungsdepartement Basel-Stadt führt ab dem 1. Juni neue Sofortmassnahmen ein, um die Temperaturen etwas erträglicher zu machen. Ausserdem in der Sendung: · Leerstehende Industriegebäude im Klybeck-Areal besetzt · Rhein schon jetzt über 20 Grad warm
In der Sommersession entscheidet das Parlament über die Finanzierung der 13. AHV-Rente. Ob sich National- und Ständerat auf eine Lösung einigen können, ist ungewiss. Noch liegen deren Positionen weit auseinander. Im Dezember erhalten Rentnerinnen und Rentner zum ersten Mal eine 13. AHV-Rente. Noch ist allerdings nicht geklärt, wie die jährlichen Ausgaben von über vier Milliarden Franken finanziert werden sollen. In der Sommersession, die nächste Woche beginnt, berät das Parlament die Vorlage. Die Räte sind sich dabei alles andere als einig. Der Ständerat will die 13. AHV-Rente mit einer Mischung aus höheren Lohnabzügen und einer Erhöhung der Mehrwertsteuer finanzieren. Der Nationalrat hingegen will ausschliesslich die Mehrwertsteuer erhöhen – und zwar befristet. Wie soll die 13. AHV-Rente finanziert werden? Und was passiert, wenn sich National- und Ständerat nicht einigen können? Rentenalter bleibt bei 65 Jahren Für Diskussionen sorgt in Bundesbern auch die von Innenministerin Elisabeth Baume-Schneider kürzlich angekündigte Reform «AHV 2030». Der Bundesrat will Anreize setzen, damit Personen über das Pensionsalter hinaus arbeiten. Zudem sollen Anpassungen bei den Beiträgen an die AHV erfolgen. Nicht antasten will der Bundesrat hingegen das Rentenalter 65. Wie sinnvoll sind die geplanten Massnahmen? Braucht es ein höheres Rentenalter? Und müssen Unternehmen stärker in die Verantwortung genommen werden – etwa indem sie ältere Arbeitnehmende länger beschäftigen? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 29. Mai 2026 in der «Arena»: – Diana Gutjahr, Nationalrätin SVP/TG; – Flavia Wasserfallen, Ständerätin SP/BE; – Damian Müller, Ständerat FDP/LU; und – Pirmin Bischof, Ständerat Die Mitte/SO und Mitglied Parteipräsidium Die Mitte.
Eine Initiative von mehreren Jungparteien fordert, dass Jugendliche bis 25 nur noch einen Franken pro Tag für das U-Abo bezahlen müssen. Den Rest soll der Kanton übernehmen. Heute debattiert der Landrat über die Initiative. In Basel-Stadt gibt es das Angebot bereits. Ausserdem: Auch im Baselbiet fordern verschiedene Politiker mehr Massnahmen für bezahlbaren Wohnraum der Agglomeration.
Den Zivildienst unattraktiver machen, um so die Armee zu stärken: Das will der Bundesrat mit der Revision des Zivildienstgesetzes. Am 14. Juni wird über sechs Massnahmen abgestimmt, die die Hürden für den Wechsel in den Zivildienst erhöhen. Gerade in der aktuellen geopolitischen Situation brauche es diese Verschärfung dringend, um die Sicherheit der Schweiz zu gewährleisten, sagen die Befürworter. Das neue Gesetz schwäche nur den Zivildienst, sorge für Engpässe in Schulen, Spitälern und Altersheimen und nütze der Armee gar nichts, sagen die Gegner. Wer hat recht? SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf und SVP-Nationalrat Mauro Tuena sind zu Gast in der Abstimmungskontroverse bei Eliane Leiser.
Länger arbeiten sollen möglichst viele. Das Rentenalter erhöhen, will die zuständige Bundesrätin mit AHV2030 aber nicht. Was bringen ihre Vorschläge tatsächlich? Warum die Zweite Säule auch anfassen? Und, was ist mit der 13. AHV-Rente? Fragen an Innenministerin, Elisabeth Baume-Schneider. Das Ziel ist klar: die AHV soll für die Zeit bis 2040 stabilisiert werden. Um Ausgaben und Einnahmen bei einer alternden Bevölkerung im Gleichgewicht zu halten, will der Bundesrat die Anreize so setzen, dass möglichst viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer länger im Arbeitsmarkt bleiben. Frühpensionierungen würden deutlich weniger attraktiv. Gleichzeitig sollen mehr Anreize geschaffen werden für Menschen, die nach Erreichen des Referenzalters 65 weiterarbeiten. Auch in der Zweiten Säule will der Bundesrat dazu das Mindestalter für Bezüge von heute 58 auf 63 erhöhen. Finanzierungs- und Einnahmelücken sollen geschlossen werden. Insgesamt erhofft sich die Regierung dadurch Mehreinnahmen von rund 600 Millionen Franken pro Jahr. Das heisse Eisen Rentenaltererhöhung fasst die zuständige SP-Bundesrätin jedoch nicht an. Das wäre nicht mehrheitsfähig, ist sie überzeugt. Aber der neuen Vorlage ist eine Mehrheit auch nicht gewiss. Der Eingriff in die berufliche Vorsorge beispielsweise stösst links und rechts auf Ablehnung. Kommt dazu: noch ist offen, wie die vom Volk beschlossene 13. AHV-Rente finanziert werden soll. Wenn sich das Parlament in der kommenden Sommersession nicht einig wird, woher das Geld für die zusätzliche AHV-Rente kommen soll, droht dem Sozialwerk schon in wenigen Jahren ein Milliardenloch. Bundesrätin Baume-Schneider will es mit einer Erhöhung der Mehrwertsteuer stopfen. Ob eine solche mehrheitsfähig wäre, ist fraglich. Was bringt die neue Reform tatsächlich? Ist es richtig, die Frage der Erhöhung des Rentenalters zu verschieben? Was, wenn ältere Arbeitswillige gar keinen Job finden? Neben der Altersvorsorge ist auch der Streit um Medikamentenpreise Thema im Gespräch mit der Gesundheitsministerin. Sie hat konkrete Massnahmen zur Kostendämpfung vorgeschlagen. Dagegen läuft die Pharma-Industrie Sturm und verweist auf den Druck aus den USA. Wie geht sie mit dem Lobbying der Branche um? Und, was kann die Arbeitsgruppe «Lifesciences-Standort», die Elisabeth Baume-Schneider zusammen mit Wirtschaftsminister Guy Parmelin ins Leben gerufen hat, überhaupt erreichen? Bundesrätin und Innen- sowie Gesundheitsministerin, Elisabeth Baume-Schneider, nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Mit der Änderung des Zivildienstgesetzes soll die Zahl der Zulassungen zum Zivildienst gesenkt werden – dieser soll die Ausnahme bleiben und der Militärdienst die Regel. Gegen die Revision wurde das Referendum ergriffen. Gegner befürchten, dass der Zivildienst schrittweise abgeschafft wird. Am 14. Juni stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die Änderung des Zivildienstgesetzes ab. Laut Bundesrat und Parlament soll die Vorlage dafür sorgen, dass mit sechs konkreten Massnahmen weniger Personen vom Militär- in den Zivildienst wechseln. So müsste etwa die Mindestanzahl von 150 Diensttagen im Zivildienst in jedem Fall gewährleistet sein. Ausserdem sind strengere Vorgaben für die Planung der Zivildiensteinsätze vorgesehen. Gegen diese Massnahme wurde von den jungen Grünen und von linken Kreisen das Referendum ergriffen. Sie sagen, dass die Verschärfung zu einem schädlichen Leistungsabbau in der Pflege, an Schulen oder im Naturschutz führt. Zudem befürchten sie, dass die Vorlage nur der erste Abbauschritt sei und der Zivildienst schliesslich im Zivilschutz aufgelöst werde. Laut der bürgerlichen Parlamentsmehrheit wechseln zu viele Dienstpflichtige von der Armee zum Zivildienst. Vor allem die späten Wechsel aus der Armee in den Zivildienst seien ein Problem, das durch die neuen Massnahmen gelöst werden soll. Der Zivildienst sei heute gegenüber dem Militär zu attraktiv – diese Vorteile für «Zivis» sollen beseitigt werden. Die Gegnerinnen und Gegner wenden ein, dass die Vorlage die Armee nicht stärke, gleichzeitig jedoch die Zahl der Zivildienstleistenden massiv reduziere. Diese würden in Zukunft fehlen, wo sie am dringendsten gebraucht würden, was dem sozialen Zusammenhalt, der Umwelt und der Sicherheit der Schweiz schade. Verhindert die Gesetzesrevision, dass Zivildienstpflichtige gegenüber Militärdienstpflichtigen einen Vorteil haben? Oder ist die Vorlage der erste Schritt zur Abschaffung des Zivildienstes? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 22. Mai 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Guy Parmelin, Bundespräsident; – Maja Riniker, Nationalrätin FDP/AG; und – Martin Candinas, Nationalrat Die Mitte/GR. Gegen die Vorlage treten an: – Franziska Roth, Ständerätin SP/SO; – Magdalena Erni, Co-Präsidentin Junge Grüne; und – Patrick Hässig, Nationalrat GLP/ZH.
Mit überwältigender Mehrheit hat das Europäische Parlament Schutzmassnahmen für die europäische Stahlindustrie beschlossen. Damit bekennt sich die EU zu einer protektionistischen Industriepolitik. Für die Schweizer Stahlproduzenten sind das schlechte Nachrichten. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:47) Parlament billigt neue Massnahmen zum Schutz des EU-Stahlmarktes (08:20) Nachrichtenübersicht (13:09) Kommission fordert Verbesserungen bei Bahnausbauprojekten (17:51) Wie gelingt Führung und Digitalisierung? (26:20) Wie weiter mit der russischen Wirtschaft? (33:13) Grönland: Nuuk wird zur diplomatischen Drehscheibe (38:01) Bienen sollen in die Bundesverfassung
Rechtswidrige US-Zölle: Beginn der Rückerstattungen, Hürden bei IV wegen ME/CFS-Erkrankung, Massnahmen gegen Gewalt im Schweizer Amateurfussball
Die Evakuierung des Kreuzfahrtschiffs Hondius nach dem Hanta-Virus-Ausbruch ist so gut wie abgeschlossen. Die WHO und andere Behörden haben scharfe Massnahmen getroffen – und geben gleichzeitig Entwarnung: Es bestehe kein Risiko für eine Pandemie. Der Epidemiologe Jürg Utzinger ordnet ein. Weitere Themen: · Wie kam das Virus aufs Schiff? Bei der Suche nach Antworten richtet sich der Fokus auf Argentinien, von wo das Kreuzfahrtschiff losgefahren ist. Dort haben sich die Infektionsszahlen zuletzt verdoppelt, berichtet SRF-Korrespondentin Karen Naundorf. · Trotz Waffenruhe bombardiert Israel weiterhin den Libanon. Rund 1,8 Millionen Menschen sind laut UNO innerhalb des Landes auf der Flucht. Leana Podeszfa vom UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Beirut erklärt, warum sich die Lage für die Menschen nicht verbessert. · Bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in China sind 37 Menschen gestorben. China produziert einen Grossteil der Feuerwerkskörper weltweit. Der freie Journalist Fabian Kretschmer über den Unfall.