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Viele blicken heute gespannt nach Genf. Dort treffen sich die USA und der Iran zu weiteren Atomgesprächen: Die USA wollen, dass der Iran sein Atomprogramm aufgibt – und sie drohen Teheran mit Militärschlägen, sollte es zu keiner Einigung kommen. Weitere Themen: · Kürzlich ist bekannt geworden, dass zwei grosse Pharmafirmen Produktionsbereiche in der Schweiz schliessen oder verkaufen werden. Es geht unter anderem um die letzte inländische Antibiotika-Produktion. Apothekerinnen und Apotheker fordern Gegenmassnahmen. Der Bundesrat prüft nun, ob es Massnahmen für eine bessere Versorgungssicherheit braucht. · Der US-Chiphersteller Nvidia hat im vergangenen Geschäftsjahr den Gewinn ein weiteres Mal gesteigert – und zwar um 65 Prozent auf 120 Milliarden Dollar. Der Umsatz lag bei knapp 216 Milliarden. Auch das ist ein Plus von 65 Prozent. Nvidia profitiert vom Boom rund um künstliche Intelligenz.
In einem internen Schreiben der Feuerwehr Solothurn heisst es, ein Mitglied der Feuerwehr sei verhaftet worden. Es geht um einen Mann, der verdächtigt wird, zwischen Oktober und Januar in Bellach und Langendorf acht Brände gelegt zu haben. Der Mann ist in Untersuchungshaft. Weiter in der Sendung: · Aargauer Kultur: Das Künstlerhaus Boswil und Muri Kultur arbeiten zusammen. Ab 2027 spielt das Jugendsymphonie-Orchester Aargau in Muri. Und geplant ist ein gemeinsamer Beethoven-Zyklus in der alten Kirche Boswil und im Festsaal im Kloster Muri. Hintergrund der Zusammenarbeit sind personelle Veränderungen in beiden Kulturinstitutionen, die zu einer Annhäherung geführt haben. · Stadt Solothurn: Der Gemeinderat hat am Dienstagabend praktisch einstimmig ein Paket von Massnahmen bewilligt, das die Sicherheit in der Stadt verbessern soll. Es gibt u. a. eine zusätzliche Securitas-Patrouille, die in der Vorstadt unterwegs ist. · Sport: Volley Schönenwerd qualifiziert sich für den Halbfinal der Playoffs. Der Gegner dort ist Volley Amriswil. Und der Eishockeyclub Olten gewinnt das erste Spiel in den Playoff-Viertelfinals gegen den HC Thurgau mit 6:3.
Am Freitag hatte das oberste Gericht der USA entschieden, dass die von Präsident Trump verhängten US-Zölle nicht rechtens seien. Einige Schweizer Firmen wie die Uhrenhersteller Swatch und Breitling oder die Skimarke Stöckli verlangen deshalb ihr Geld zurück. Doch die Erfolgsaussichten sind gering. Weitere Themen: Der Ende Jahr abtretende Uno-Generalsekretär Antonio Guterres wählte drastische Worte vor dem Menschenrechtsrat in Genf. Die freie Welt sei im Niedergang, gekapert von Autokraten aus Politik und Wirtschaft. Seine Antwort auf diesen Niedergang: mehr Widerstand von unten. Wer einen Elektroroller fahren will, braucht dafür weder eine Prüfung noch ein Nummernschild und auch eine Helmpflicht gibt es nicht. Verkehrspolitikerinnen und -politiker kritisieren, dass es für die E-Roller kaum Vorschriften gibt und fordern Massnahmen.
Rund 80 Millionen Franken will der Kanton Thurgau bis 2028 jährlich einsparen. Wie das funktionieren soll, zeigte eine Expertengruppe im Auftrag der Thurgauer Regierung anhand von 50 Massnahmen auf. Gespart werden soll unter anderem in den Bereichen Kultur, Bildung oder Gesundheit. Weitere Themen: · TG: Wasser in Stettfurter «Dorfzone» weiterhin nicht trinkbar · SG: Eishockeyclub sorgt dafür, dass Eishalle Lerchenfeld im August offen bleibt · AR: Regierung will Spitallandschaft neu strukturieren, Parteien und Gewerkschaften reagieren · SG: Sprinterin Salomé Kora tritt heute im olympischen Zweierbob-Wettkampf an · GL: Regierungsrat und Justizdirektor Christian Marti im Gespräch vor den Wahlen
Der Inselrat von Mallorca will das Tramuntanagebirge besser schützen. Ein neues Gesetz sieht dazu Massnahmen vor. Auch für Wanderer dürfte das Gesetz interessant sein. Wir sprechen heute auch über den Flughafen. Der Betreiber will die Passagierzahlen in den nächsten fünf Jahren um 2 MIllionen steigern. www.5minutenmallorca.com
In der Schweiz werden weniger Autos verkauft – und damit auch weniger Elektroautos. Die Autobranche fordert daher mehr öffentliche und private Ladestationen sowie klare politische Signale für den Umstieg auf Elektroautos. Weitere Themen: · In Washington findet heute die erste Sitzung des sogenannten «Friedensrats» von Donald Trump statt. An der Sitzung wird auch die Schweiz teilnehmen, und zwar als Beobachterin. Das Aussendepartement bestätigt auf Anfrage eine entsprechende Information von SRF. Das grosse Thema ist die Zukunft von Gaza. Da gibts viele offene Punkte und Fragezeichen, besonders zu den Friedenstruppen. Länder sollen Truppen nach Gaza schicken, um dort die Waffenruhe abzusichern. Indonesien hat bereits angekündigt, bis zu 8000 Soldaten nach Gaza zu schicken. · Für die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft der Männer sind die Olympischen Winterspiele zu Ende. Die Schweizer haben im Viertelfinal gegen Finnland verloren.
Neu ist das Thema des️ kreislaufgerechten Bauens nicht – bereits vor 8 Jahren hat die NEST-Unit UMAR aufgezeigt, wie ein konkretes Projekt praktisch umsetzbar ist. Dennoch fassen kreislauffähige Konzepte nur langsam Fuss in der Bauwirtschaft. Woran liegt das?In der aktuellen Folge schildert Martin Pauli, Global Circular Economy Services Leader beim Beratungsunternehmen Arup, seine Sicht auf Herausforderungen, Chancen und Realitäten der Kreislaufwirtschaft im Bausektor. Sowohl in den Regulatorien als auch in gängigen Geschäftsmodellen sieht er wesentliche Gründe, weshalb sich langfristige Investitionen in kreislauffähige Konzepte bisher noch nicht durchgesetzt haben.Im Gespräch mit Peter Richner gibt er gleichzeitig zu bedenken: «Es handelt sich hier um ein etabliertes Gesamtsystem, das verschiedene Wirtschaftszweige, Investoren und Gesetzgeber beinhaltet. Dies alles umzustellen funktioniert nicht von heute auf morgen. Es braucht etwas Zeit und die Einsicht, dass auch schon partielle Massnahmen wertvoll sind und nicht immer alles zu 100 Prozent kreislaufgerecht umgesetzt sein muss.»
Auf der Gempenstrasse zwischen Dornach und Gempen kommt es immer wieder zu teils schweren Unfällen. Die Anwohnerinnen und Anwohner wollen dies nicht mehr hinnehmen und überlegen sich Massnahmen. Von der Gemeinde und dem Kanton fühlen sie sich im Stich gelassen. Ausserdem: · Der FC Basel spielt gegen Lugano 1:1 Unentschieden - auch wegen zwei verschossener Penalties.
Im letzten Herbst wurde bekannt, dass sich St. Gallen-Bodensee Tourismus neu aufstellen will. Dazu gehört auch ein Stellenabbau und der Direktor geht. Nun hat die Tourismusorganisation die konkreten Massnahmen vorgestellt. Unter anderem soll es bei der Gästeinformation Änderungen geben. Weitere Themen in dieser Sendung: · GR: Gemeinde Surses will Hotel Cube in Savognin für neun Millionen Franken übernehmen · GL: Glarner Kantonalbank macht 2025 10 Prozent weniger Gewinn · GL: Glarner Regierung spricht Denkmalpflegebeiträge von 400'000 Franken für die Dreikönigskirche in Netstal
Jüdische Siedlerinnen und Siedler sollen im Westjordanland erstmals Land kaufen können. Mit den Beschlüssen des israelischen Sicherheitskabinetts erhöhe Israel seine Kontrolle über das Westjordanland, sagt die freie Journalistin Vera Weidmann in Tel Aviv. Weitere Themen: · Das Humanitäre Völkerrecht ist geschwächt. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der Genfer Akademie für humanitäres Völkerrecht und Menschenrechte. Mitautorin Anna Greipl sagt, schwere Verstösse während bewaffenten Konflikten würden von Staaten zunehmend hingenommen. · Unternehmen sind stark von einer intakten Natur abhängig. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Welt-Biodiversitätsrates. SRF-Wirtschaftsredaktorin Felicitas Erzinger zeigt auf, wie abhängig die Wirtschaft von der Umwelt ist und welche Massnahmen im neuen Bericht empfohlen werden. · Wer einen neuen Computer oder eine neue Spielkonsole kaufen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Grund dafür sind massiv höhere Preise bei Speicher-Chips. Andreas Morf handelt mit Computer-Chips für Industriekunden. Er erklärt warum es der KI-Boom ist, der zu einer längerfristigen Speicherknappheit führt.
Die Freiburger Gemeinde Misery-Courtion hat im letzten Jahr gemerkt, dass rund 1.5 Millionen Franken fehlen. Eine Untersuchung hat ergeben, dass organisatorische Probleme der Grund dafür waren. Die Gemeinde muss nun Massnahmen ergreifen. Weiter in der Sendung: · 8'500 physische Aktenstücke, 263 Zivilparteien, 74 Anwältinnen und Antwälte. Die Walliser Staatsanwaltschaft gibt Details zum Strafverfahren zur Brandkatastrophe von Crans-Montana bekannt. Als nächstes können die Anwältinnen und Anwälte das sichergestellte Material der Überwachungskameras sichten. · Der Aarequai in der Stadt Thun ist bei Spaziergängerinnen und Velofahrer beliebt. Die Stadt will ihn nun sanieren lassen.
Websites, Shops und auch Geräte wie Drucker oder Smarthome-Gadgets sind oft voller Absicht auf schlechte Benutzerfreundlichkeit ausgelegt. Die Betreiber und Hersteller bringen uns mit Gestaltungstricks, manipulativen Formulierungen, undurchsichtigen Prozessen und konzeptionellen Finten dazu, Dinge zu tun, die unseren Interessen und Absichten widersprechen: Wir tätigen Impulskäufe, entscheiden uns für überflüssige Zusatzoptionen, schliessen versehentlich Abos ab oder tippen unabsichtlich ein Werbebanner an. Diese Methoden nennen sich Dark Pattern: Sie sind eigentlich verboten oder bewegen sich in einem rechtlichen Graubereich – und dennoch sind sie allgegenwärtig. Wir betreiben Aufklärung und erläutern, wie die Muster funktionieren, wie man sie erkennt und mit welchen Massnahmen wir es schaffen, uns den Manipulationsversuchen zu entziehen.
Das Urteil des Schweizer Bundesgerichts gegen MASS-VOLL! setzt ein abschreckendes Exempel. Es soll signalisieren, dass jeder Widerstand gegen die Staatsräson von Bundesbern drakonisch geahndet wird.Ein Standpunkt von Michael Straumann. Ein Gerichtsurteil, das Bände über den Zustand der Schweiz spricht: Ein Bürgerrechtler muss über 50'000 Franken bezahlen. Der Auslöser liegt viereinhalb Jahre zurück. Damals organisierte ein politischer Aktivist einen Protestmarsch gegen einen Schweizer Bundespolitiker, der öffentlich dazu aufgerufen hatte, ungeimpfte Menschen mit einem Sticker auf der Kleidung optisch zu kennzeichnen – eine verbale Eskalation sondergleichen.Zur Rechenschaft gezogen wurde jedoch nicht der Urheber dieses Aufrufs, Jürg Grossen, Präsident der Grünliberalen Partei Schweiz (GLP). Verurteilt wurde vielmehr Nicolas A. Rimoldi, Präsident der Bürgerrechtsbewegung MASS-VOLL!.«In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht»,sagte einst der deutsche Schriftsteller Kurt Tucholsky. Diese Beobachtung gilt offenbar nicht mehr nur für Deutschland, sondern längst auch für die Schweiz.Ein verbaler DammbruchEs war Juli 2021. Der Corona-Ausnahmezustand ging in sein zweites Jahr. Die Impfkampagne lief auf Hochtouren, der Zertifikatszwang griff in der Schweiz – wie weltweit – immer weiter um sich. Kritiker der Corona-Massnahmen warnten früh davor, dass mit der Einführung des «Gesundheitszertifikats», gestützt auf das neu geschaffene Covid-Gesetz, eine Zweiklassengesellschaft entstehen könnte. Eine Sorge, die sich später als berechtigt erwies.Vor diesem Hintergrund markierte die Aussage von Grossen eine neue Eskalationsstufe. Er begnügte sich nicht mit allgemeinen Forderungen nach schärferen Massnahmen, wie sie damals von vielen Politikern in der Schweiz zu hören waren.Am 17. Juli erklärte er in der Zeitung Tagesanzeiger:«Ungeimpftes Pflegepersonal sollte sich mit Stickern kennzeichnen müssen.»Mitarbeiter in Spitälern, Altersheimen und Kindertagesstätten sollten ein sichtbares Zeichen tragen, das ihren Impfstatus offenlegt – überall dort, wo Menschen betreut würden, die sich anstecken könnten. Diese Aussage war ein verbaler Dammbruch und erinnert unweigerlich an die finstersten Kapitel des 20. Jahrhunderts. Naheliegend war die Befürchtung, dass eine solche Kennzeichnung nicht beim Pflegepersonal Halt gemacht, sondern früher oder später auf weitere Teile der Bevölkerung ausgeweitet worden wäre. Ein Aufschrei in den hiesigen Leitmedien, geschweige denn in Bundesbern, blieb aus.Der Weg durch die InstanzenEine Reaktion kam einzig aus der hierzulande neu entstandenen ausserparlamentarischen Opposition – namentlich von der Bewegung MASS-VOLL!, die im Februar 2021 gerade erst gegründet worden war. Rimoldi organisierte am Montagabend, dem 19. Juli, eine Spontankundgebung in Luzern. Ab 19 Uhr zogen weit über 1000 Menschen in einem Protestmarsch durch die Altstadt, um ein Zeichen gegen Diskriminierung und eine drohende Zweiklassengesellschaft zu setzen – ganz im Sinne des Mottos: Wehret den Anfängen. Obwohl die Demonstration geordnet verlief und die rechtlichen Voraussetzungen einer Spontankundgebung erfüllte, erstattete die Luzerner Polizei im Nachgang Strafanzeige gegen den Bürgerrechtler. (Foto 1 im Anhang)...https://apolut.net/bestrafe-einen-erziehe-tausende-von-michael-straumann/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Im «Perspektiven»-Schwerpunkt beleuchten wir die besonderen Umstände von Ordensgemeinschaften, wenn es um Missbrauch geht und fragen, welche Massnahmen zur Prävention und Aufarbeitung getroffen werden. In dieser Folge liegt der Fokus auf Männergemeinschaften. Die Pilotstudie zu sexualisierter Gewalt und spirituellen Übergriffen im Kontext der römisch-katholischen Kirche hat die Schweizer Ordensgemeinschaften überrumpelt. Sie hatten nicht mit diesem Ausmass von Fällen gerechnet. Denn: Zum Thema gibt es kaum Forschung. Wenige Ausnahmen sind Ordensgemeinschaften, die auch Schule führen wie in Einsiedeln und bereits ab den 2010ern in die Schlagzeilen gerieten. Sie entwickelten erste Schutzkonzepte und Präventionsmassnahmen. Dank Betroffenen und durch medialen Druck wurden ab 2023, nach Veröffentlichung der Pilotstudie, neue Fälle sexualisierter Gewalt aufgedeckt. Vor allem das prestigeträchtige Kloster St. Maurice stand monatelang in den Schlagzeilen. Der Druck wurde so hoch, dass das Kloster eine eigene wissenschaftliche Studie in Auftrag gab. Die Ergebnisse: Erschütternd. Und sie zeigen auch, das bis in die jüngste Vergangenheit Täter gedeckt wurden. Mit Blick in Gegenwart und Zukunft fragt sich: Wie steht es um die Präventionsmassnahmen in Ordensgemeinschaften? Welche kirchenrechtlichen Möglichkeiten und Pflichten gibt es für Klöster, mit mutmasslichen oder verurteilten Tätern umzugehen? Eine Auslegeordnung in «Perspektiven», u.a. mit der Soziologin Lorraine Odier und der Kirchenrechtlerin Astrid Kaptijn, beide von der Universität Freiburg. Es ist die zweite Sendung des Schwerpunkts zur sexualisierten Gewalt in Schweizer Klöstern und Orden. Autorinnen: Léa Burger und Nicole Freudiger
Personen ohne Lehrabschluss oder Maturität sind häufiger auf Sozialhilfe angewiesen. Mit der neuen «Bildungsstrategie für geringqualifiziarte Personen» stellt die Stadt Winterthur 14 Massnahmen vor, um diesen Menschen zu helfen sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das nach dem Grundsatz «Arbeit dank Bildung». Raffael Sigron spricht mit Stadtrat und Vorsteher des Departements Nicolas Galladé über die neue Bildungsstrategie. Bild: Stadt Winterthur
Romanshorn hat als einzige Ostschweizer Stadt an einer Studie für Littering mitgemacht. Als Ergebnis verzeichnete die Stadt bis zu einem Drittel weniger Abfall an Spiel- und Grillplätzen. Dies dank einfachen Massnahmen, die Abfallbehälter sichtbarer machen. Weitere Themen: · Der Kanton St. Gallen ist bei seinem Energiekonzept auf Kurs. Es sei jedoch schwierig, Menschen zum Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme zu bewegen. · Deutschland verzichtet wohl auf die Erhöhung der Bagatellgrenze für Schweizer Einkaufstouristen.
Nach der Brandkatastrophe in Crans Montana will die Regierung eine externe Untersuchung in Auftrag geben. Dieser soll Klarheit schaffen, ob Sanität, Rettung und Spitäler bei einem grossen Ereignis gut genug ausgerüstet sind und ob es allenfalls Massnahmen braucht. Weiter in der Sendung: · Die Firma Hug hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzrekord von 136 Millionen Franken erzielt. · Im «Ägeribad» in Oberägeri mussten am Dienstagabend rund 60 Personen wegen Rauch- und Dampfentwicklung evakuiert werden. Es wurde niemand verletzt.
Beleuchtung, Lüftung, Küchengeräte – viele Komponenten in Gastronomiebetrieben bieten Einsparpotenzial. Auch bei bestehenden Mietverhältnissen lassen sich mit einfachen Massnahmen spürbare Erfolge erzielen. Die Expertenrunde zeigte gut umzusetzende Ansätze und Fördermöglichkeiten, mit denen sich der Stromverbrauch merklich senken lässt – unabhängig von Betriebsgrösse oder Standort. Das Podiumsgespräch fand am 17. November 2025 auf der Bühne der Cheminée Chats der Igeho 2025 statt. Teilnehmende: - Reto Frei, Mitgründer und Leiter Innovation & Projekte bei Tibits AG - Eva Geilinger, Fachspezialistin Stromeffizienz beim Bundesamt für Energie BFE - Gerhard Kramer, Projekt Direktor DACH bei Rational AG - Moritz Müllener, Projektleiter EcoGastro bei Eartheffect GmbH - Moderation: Andrin Willi, Epicurean Consulting & Content Creation
Über sexuellen Missbrauch zu sprechen ist nie leicht. Besonders schwer fällt es jenen, die ihn im Kloster erlebt haben. Im «Perspektiven»-Schwerpunkt beleuchten wir die speziellen Umstände und fragen, welche Massnahmen zur Prävention und Aufarbeitung in Schweizer Orden getroffen werden. Lange war das Thema Tabu, die Betroffenen haben geschwiegen, bis der Film «Gottes missbrauchte Dienerinnen» deutlich machte: unter den Betroffenen von sexualisierter Gewalt im kirchlichen Kontext gibt es auch Nonnen und Ordensfrauen. Eine Studie zeigte letzten Sommer dann auf, dass besonders Novizinnen gefährdet sind. Und: Dass es unter den Ordensfrauen auch Täterinnen gibt. Die Wahrscheinlichkeit ist also gross, dass Schweizer Klöster Betroffene beherbergen. Doch erforscht ist die sexualisierte Gewalt in Schweizer Ordensgemeinschaften kaum. Wie also verhalten sich die Schweizer Ordensgemeinschaften gegenüber der Aufarbeitung? Wie gehen sie mit hochbetagten Mitgliedern um, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, wenn diese Erlebnisse im Alter wieder hochkommen? Diese Frage stellen wir in der «Perspektiven»-Sendung zu sexualisierter Gewalt im Frauenkloster. Betroffene, die sich bei der «soeur sans domicile fixe» der Sendung melden möchten, schreiben an: chemins.de.vie3@gmail.com Autorinnen: Léa Burger und Nicole Freudiger
Brandschutz-Experte Andreas Scheidegger hat seit der Brandkatastrophe in Crans-Montana viel zu tun. Die Massnahmen der Basler Regierung für den Brandschutz an der Fasnacht findet er gut. Ausserdem: Der FC Basel verliert in der Europa League mit 1:3 gegen Salzburg.
Als Reaktion auf die Brandkatastrophe in Crans-Montana beschliesst die Basler Regierung ein Massnahmenpaket. Dies betrifft vor allem die 70 Cliquenkeller im Kanton. Diese möchte die Gebäudeversicherung vor der Fasnacht noch kontrollieren. Ausserdem: · Der Kanton BS informiert über die Baustellen 2026 · Statistisches Amt BS: Rund 210'500 Menschen lebten Ende 2025 in Basel · Petition für Gemüse-Kiosk am Allschwilerplatz lanciert
In der Grönland-Krise droht Trump wieder mit Zöllen. Eine neue Analyse zeigt detailliert: Diese bezahlen vor allem die Amerikanerinnen und Amerikaner. Die USA sind offenbar stärker auf europäische Waren angewiesen, als erwartet. Weitere Themen: · Bald 15 Jahre nach Fukushima setzt Japan wieder voll auf Atomkraft. Diese Woche soll dort das grösste AKW der Welt wieder in Betrieb genommen werden. Der freie Korrespondent Martin Fritz ordnet ein. · Austria First Radio: In Österreich ist die rechtsnationale FPÖ jetzt auch im Äther. Warum tut die Partei das, und wie klingt das? Die Wiener Medien-Journalistin Barbara Tóth erzählt. · In China sind noch nie so wenige Kinder auf die Welt gekommen wie im letzten Jahr. Und das, obwohl die Regierung einiges unternimmt, um die Geburtenrate zu steigern. Warum die Massnahmen nicht wirken, erklärt SRF-Korrespondent Samuel Emch. · Diese Kuh ist alles andere als dumm: «Veronika» benutzt Werkzeug, um sich zu kratzen. Und verblüfft damit die Forschung.
Seit 1949 findet in Klosters jeweils Mitte Januar die Gewerbliche Winterkonferenz des Schweizerischen Gewerbeverbands statt. Am Rande der Konferenz sprechen Kaspar Schwarzenbach und Gian Schäppi mit Finanzwissenschaftler Mark Schelker über die Regulierungswut in der Schweiz, über deren Ursachen und über mögliche Massnahmen zur Deregulierung.
In Umfragen fordert eine grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung mehr Klimaschutz. Sobald aber konkrete Massnahmen zur Abstimmung kommen, sinkt die Zustimmung. Aus ökonomischer Sicht wäre eine umfassende CO₂-Abgabe die beste Variante. Doch wie kann man die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von dieser Lösung überzeugen? Oder sollten wir über andere Massnahmen nachdenken? Und ist die direkte Demokratie eine zu hohe Hürde für wirksame Klimapolitik? Darüber spricht Isabelle Stadelmann-Steffen in der Podcast-Folge. Die Professorin für Vergleichende Politik lehrt und forscht an der Universität Bern. Das Gespräch führt Patricia Schafer, Fellow bei Avenir Suisse. Jetzt reinhören! The post Zu Gast: Was es für eine mehrheitsfähige Klimapolitik braucht appeared first on Avenir Suisse.
Der Kanton Thurgau will etwas unternehmen, um Suizide möglichst zu verhindern. Heute hat er einen Bericht sowie neue Massnahmen vorgestellt. In den nächsten Jahren hat der Thurgau 140 000 Franken für die Suizidprävention eingeplant. Weitere Themen: · Die Bevölkerung der Stadt Chur ist leicht gewachsen. Insgesamt wohnen heute über 530 Menschen mehr in der Stadt als noch vor einem Jahr. · Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im letzten Jahr rund 2,5 Prozent mehr Nettoumsatz als im Jahr zuvor erzielt. Auch VAT verzeichnete ein Umsatzwachstum. Der vorläufige Nettoumsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent gestiegen. · Gestern Abend hat die SVP des Kantons St. Gallen ihre Parolen für die kantonalen Abstimmungen beschlossen. Abgestimmt wird am 8. März. · Ein Blick auf das Jahresprogramm der Museen im Appenzellerland - mit zwei Highlights
Das iranische Regime lässt die Proteste im Land blutig niederschlagen. Wie viele Todesopfer es bereits gegeben hat, lässt sich nur schwer sagen. Verschiedene Quellen gehen aber von über 2000 Todesopfern aus. Damit dürfte die Protestwelle eine der tödlichsten der letzten Jahrzehnte sein. Weitere Themen in dieser Sendung: · US-Präsident Donald Trump hat dem Regime im Iran erneut gedroht. In einem Fernsehinterview hat Trump die iranische Regierung davor gewarnt, Demonstrierende hinzurichten. Und er hat angekündig, im Falle von Hinrichtungen würden die USA scharfe Massnahmen ergreifen. Was das für Massnahmen wären, sagte er nicht. · Das vergangene Jahr war das drittwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Wärmer als 2025 waren nur die beiden Jahre davor. Das zeigen die Zahlen des EU-Beobachtungssystems Copernicus. Damit sei es erstmals während drei Jahren mehr als 1,5 Grad wärmer gewesen als im vorindustriellen Zeitalter. · Das eidgenössische Parlament diskutiert über eine nationale Strategie für die HPV-Impfung. Rund 80 Prozent der sexuell aktiven Menschen infizieren sich einmal im Leben mit HPV. Damit ist HPV eine der häufigsten Geschlechtskrankheiten der Schweiz.
Entlassungen bei Novartis im Fricktal, hohe Zölle der USA und drohende Kurzarbeit: Aus der Aargauer Wirtschaft kamen in letzter Zeit schlechte Nachrichten. Das Geschäft laufe gut, melden nun aber die Aargauischen Kantonalbank und die Standortförderung. Was steckt dahinter? Weiter in der Sendung: · Die Vögel aus der Voliere Olten haben ein neues Zuhause. Der grosse Teil der Tiere kommt in den Sikypark, einen Zoo im bernjurassischen Crémines. Die Aufgabe sei logistisch herausfordernd, aber machbar, sagt der Zooleiter. · Fälle von Gewalt oder Drohungen gegen Spitalpersonal oder Mitarbeitende der Spitex haben in den letzten Jahren zugenommen. Eine systematische Erfassung dazu gibt es allerdings nicht. Die Solothurner Regierung geht nun auch nicht auf die Forderung der SP ein, welche ein Monitoring und Massnahmen verlangt. Es gebe genügend Angebote, so die Begründung.
Auch am Wochenende gingen Menschen in vielen iranischen Städten auf die Strasse, um gegen das Mullah-Regime zu protestieren. Sie wollen eine bessere Zukunft. Können sie das Regime stürzen? Es sind nicht die ersten Proteste im Iran, aber diesmal sind sie in der Bevölkerung viel breiter abgestützt. Die Menschen leiden unter der hohen Inflation. Die Preise für Lebensmittel und andere Güter steigen praktisch täglich. Das Regime versucht, dem mit Massnahmen entgegen zu wirken, geht aber gleichzeitig hart gegen die Protestierenden vor. Was diese erreichen können und wie Donald Trump mitmischen könnte, erfahrt in in dieser Podcast-Folge. Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Katharina Willinger, ARD-Korrespondentin ____________________ Team: - Moderation: Isabelle Maissen - Produktion: Sandro Della Torre - Mitarbeit: Amir Ali ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Im Gebiet Bodensee und Rhein wurden mehrere tote Wildvögel gefunden, zuletzt waren beim Kraftwerk Schaffhausen zwei Schwäne betroffen. Nun hat der Kantonstierarzt einen Uferstreifen mit einer Breite von einem Kilometer zum Kontrollgebiet erklärt. Weitere Themen: - Zürcher Kantonsrat möchte 5 Millionen Franken mehr ausgeben, um Kinder in Kriegs- und Krisengebieten zu unterstützen. Soforthilfe für Gaza gibt es nicht - Wintereinbruch in Zürich: VBZ-Busse sind nur bedingt wintertauglich
Nach einem erneuten Fall von Rinder-Tuberkulose im grenznahen Vorarlberg betonen die Ostschweizer Kantone, dass es in der Schweiz weiterhin keine bestätigten Fälle gibt. Zusätzliche Massnahmen sind aktuell nicht geplant. Rückkehrende Tiere aus der Sömmerung werden weiterhin getestet. Weitere Themen: · Frontalkollision mit Postauto: Drei Verletzte bei schwerem Unfall in Hüttwilen TG · Glarner Regierung will Löhne von Angestellten und Regierung neu regeln
Es ist auch ein bekannter Wintersportort in der Schweiz. Es werden genauso Tausende von Gästen erwartet, die unter anderem Party machen wollen. Und auch dort wird die halbe Welt zuschauen. An diesem Wochenende findet nur gut eine Woche nach der verheerenden Brandkatastrophe in Crans-Montana mit 40 Toten und über 100 zum grossen Teil schwer verletzten jungen Menschen der Ski-Weltcup in Adelboden statt.Am Freitag, dem ersten Tag des Anlasses und zugleich dem nationalen Trauertag in Gedenken der Opfer, haben die Organisatoren das Rahmenprogramm abgesagt. Am Samstag steigt die Party bis auf einige Gedenkmomente trotzdem.Warum haben sich die Organisatoren zu diesen Schritten entschieden? Was haben die Massnahmen für Auswirkungen auf die Skirennfahrer? Was hat die Gemeinde Adelboden konkret unternommen, um die Sicherheit der Partygäste zusätzlich kontrollieren zu können? Und wie vertretbar ist diese Durchführung überhaupt?Darüber sprechen in einer Spezialausgabe des Podcasts «Gesprächsstoff» Stefan Geissbühler, langjähriger Chefredaktor von Berner Oberländer und Thuner Tagblatt, und Sportredaktor Philipp Rindlisbacher, der seit zehn Jahren immer anfangs Januar aus Adelboden berichtet.Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann Gäste: Stefan Geissbühler und Philipp RindlisbacherSounds: Ane Hebeisen und Tobias HolzerArtikel zum Thema:Weltcup-Woche im Zeichen von Crans-Montana: Entscheid ist Verpflichtung und Herausforderung«Apropos» – der tägliche Podcast: Schaumstoff, Sprühkerzen – und keine Kontrollen: Die Schuldfrage nach der Tragödie von Crans-MontanaWegen Ereignissen von Crans-Montana: Keine Party in Adelboden am nationalen Trauertag 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Schätzungsweise 8000 Tauben leben in der Stadt Basel. Diese verschmutzen mit ihrem Kot öffentliche Plätze, Balkone und Fassaden. Eine hygienische Belastung sei das, sagt der Kanton. Mögliche Massnahmen gegen das Problem wurden heute im Basler Parlament diskutiert. Ausserdem: · Debatte im Grossen Rat: Soll die Basler Personenschifffahrt verkauft werden oder nicht? · Gespräch mit Gianna Hablützel-Bürki, neue Basler Grossratspräsidentin · Neujahrsgespräch mit Aymo Brunetti, neuer Basler Uniratspräsident
Die Churer Unternehmerin und FDP-Politikerin Vera Stiffler spricht im Jahresendgespäch über die Hochs und Tiefs in ihrer beruflichen und politischen Laufbahn. Thema ist aber auch ihre Faszination für Wüstenreisen. Weitere Themen: ⦁ Verschwundene Gin-Kugel im Bodensee wieder aufgetaucht ⦁ Keine offenen Verfahren mehr beim Obergericht Thurgau im Fall Hefenhofen ⦁ Kreuzlinger Stadtpräsident fordert Massnahmen im Bundesasylzentrum ⦁ Bündner SVP unterliegt vor Bundesgericht im Streit um die Gelder der Enderlin-Stiftung
Bondi Beach-Attentäter wohl von IS-Ideologie beeinflusst, auch Freisinnige und Grünliberale fordern schärfere Massnahmen gegen kriminelle Asylbewerber, teure Winterferien in der Schweiz, Songs des Jahres
Massenentlassungen, BIP-Rückgang und viel Unsicherheit: Die Schweizer Wirtschaft kämpft mit Problemen. Aus der Politik werden einerseits Forderungen nach einer Entlastung der Unternehmen laut. Andererseits kritisieren die Gewerkschaften die stagnierenden Löhne. Was ist zu tun? Die Schweizer Wirtschaft steht unter Druck. Die kürzlich publizierten Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) zeigen: Das Bruttoinlandprodukt ist im dritten Quartal 2025 um 0,5 Prozent gesunken. Gleichzeitig streichen grosse Firmen wie Novartis, Selecta oder Nestlé insgesamt mehrere hundert Stellen in der Schweiz. Was ist los mit der Schweizer Wirtschaft? Ist die Talsohle erreicht oder ist ein weiterer Rückgang der Wirtschaftsleistung zu befürchten? Und welche Rolle spielt dabei der Zollstreit mit den USA? Die Entwicklungen beeinflussen nicht nur die Arbeitslosenquote, sondern auch die Löhne. Der Gewerkschaftsbund fordert, dass es bei den Löhnen aufwärts geht. Der Arbeitgeberverband warnt: Es brauche Augenmass bei der Lohnrunde. Doch wie steht es tatsächlich um die Kaufkraft der Angestellten? Nimmt sie zu oder ab? Bund will Unternehmen entlasten Der Bundesrat hat vergangene Woche ein Paket von 28 Massnahmen verabschiedet, das zur regulatorischen Entlastung der Unternehmen führen soll. Zu den Massnahmen gehören unter anderem Entlastungen bei der Anmeldung von Kurzarbeit oder im Bereich der Mehrwertsteuer, der Verrechnungs- und der Stempelsteuer. Macht der Bund genug für die Unternehmen oder muss er die Bürokratie weiter abbauen? Und wie steht es um die Angestellten? Gemäss der Gesundheitsbefragung 2025 der CSS fühlen sich 69 Prozent der Befragten häufig erschöpft und müde. Muss die Politik Arbeitnehmende stärker schützen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 5. Dezember 2025 in der «Arena»: – Franziska Ryser, Nationalrätin Grüne/SG; – Benjamin Giezendanner, Nationalrat SVP/AG; – Daniel Lampart, Chefökonom Schweizerischer Gewerkschaftsbund; und – Stefan Brupbacher, Direktor Swissmem.
Nach einem Unfall mit zwei verletzten Jugendlichen fordern Anwohnerinnen und Anwohner der Rheinfelderstrasse in Birsfelden nun Massnahmen.
Das illegale Züchten und Verkaufen von Hundewelpen ist ein Millionengeschäft. Dagegen will die EU nun stärker vorgehen. Unter anderem sollen alle Hunde und Katzen einen Mikrochip erhalten. In der Schweiz ist das bei Hunden bereits Pflicht. Aber hilft das gegen den illegalen Tierhandel? Hunde und Katzen in der EU sollen einen Mikrochip erhalten, um ihre Herkunft und ihren Gesundheitsstatus überprüfen zu können. Darauf haben sich die Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten geeinigt. Das Parlament und die EU-Staaten müssen dies noch formell bestätigen. In der Schweiz müssen Hunde seit Jahren Mikrochips tragen, Katzen hingegen nicht. Trotzdem gibt es auch hierzulande ein Problem mit Tieren aus illegalen Haltungen. Der Mikrochip könne helfen und sei wichtig, aber es brauche zusätzliche Massnahmen, heisst es beim Schweizer Tierschutz. Welche das sind und warum eine Chip-Pflicht bei Katzen in der Politik mehrfach abgelehnt wurde, erfahrt ihr in dieser Folge. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Luzia Oeschger, Fachstelle Heimtiere beim Schweizer Tierschutz STS - Manuela Gutermann, Präsidentin des Tierschutzvereins Katzenfreunde Schweiz ____________________ Links: https://www.srf.ch/sendungen/dok/auf-der-spur-der-hundedealer-qualzuchten-im-ausland-todkranke-hundewelpen-fuer-die-schweiz _____________________ Team: - Moderation: Corina Heinzmann - Produktion: Marielle Gygax - Mitarbeit: Tobias Bühlmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Die Migros wächst – aber der Kampf geht weiter. Duttweiler bleibt eine Bedrohung für Lebensmittelläden und Hersteller. Auf deren Boykotte reagiert er mit eigenen Produkten, kopiert Markenartikel und provoziert Prozesse. Der Kampf gipfelt in einem vom Bundesrat verfügten Filialverbot. Gottlieb Duttweilers Migroswagen kommen gut an in der Stadt Zürich. Und bald eröffnet er auch den ersten stationären Laden. Die Konkurrenz sieht das gar nicht gern. Die Lebensmittelvereine und Konsumgenossenschaften reagieren mit Einschüchterungsversuchen. Hersteller boykottieren die Migros. Um diese zu umgehen, beginnt Duttweiler selber Produkte herzustellen – sein erster eigener Betrieb ist eine Süssmost-Fabrik in Meilen am Zürichsee. Und es folgen viele weitere. Der Migros-Gründer kopiert Markenartikel, die gleichwertig sind, aber günstiger – und er provoziert mit einer phantasievollen Namensgebung. Dadurch handelt er sich viele Prozesse ein – und nutzt die Bühne, sich als Kämpfer für die schwachen Konsumentinnen darzustellen. Auch bei der Expansion in andere Kantone kommt es zu Konflikten mit den Behörden. Sie versuchen ihn mit höheren Gebühren und angepassten Gesetzen zu bremsen. Duttweiler organisiert Referenden. Er hat die meisten Parteien gegen sich – und kann auch die Stimmberechtigten nicht immer überzeugen. 1933 kommt es ganz dick für die Migros. Der Bundesrat beschliesst ein Filialverbot. Es ist die Antwort der Politik auf die Sorgen der kleinen Ladenbesitzer. Rechtsgerichtete Kreise formieren sich zur Mittelstandsbewegung, die Massnahmen zum Schutz der Branche fordert. Das Filialverbot ist zuerst auf zwei Jahre begrenzt. Aber das Parlament verlängert es mehrmals. Vom Verbot befreit wird nur, wer sich mit dem Schweizerischen Gewerbeverband über Erweiterungen einigen kann. Die Migros bleibt aussen vor. Gottlieb Duttweiler sind zwölf Jahre lang die Hände gebunden. ______________________ In dieser Episode zu hören: · Katja Girschik, Wirtschaftshistorikerin ZHAW · Matthias Heim, Wirtschaftsredaktor SRF ______________________ Quellen: Literatur: Riess, Kurt: Gottlieb Duttweiler. Europa Verlag Zürich. 2011 Häsler, Alfred: Das Abenteuer Migros. Migros-Genossenschafts-Bund. 1985 Film: «Dutti der Riese» (Martin Witz, 2007): https://www.youtube.com/watch?v=BZyRVOWKIx0 Webseite Migros-Genossenschaftsbund https://corporate.migros.ch/de/ueber-uns/unsere-geschichte Archiv Migros Genossenschaftsbund ______________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Alle zwei Wochen wird in der Schweiz eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Häusliche Gewalt nimmt zu. Der Bund will mit einer nationalen Kampagne gegensteuern, weitere Massnahmen sind angekündigt. Doch reicht das? Warum werden Warnzeichen übersehen? Warum endet der Schutz oft an der Kantonsgrenze? Und was braucht es, damit Frauen rechtzeitig Hilfe bekommen und gefährliche Täter gestoppt werden? Mit Barbara Lüthi diskutieren: – Elisabeth Baume-Schneider, Bundesrätin und Vorsteherin EDI; – Stephanie Eymann, Regierungsrätin BS/LDP und Vorsteherin Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt; – Nicole Dill, Femizid-Überlebende und Opferbetreuung Organisation «Sprungtuch»; – Jérôme Endrass, Professor für forensische Psychologie, Universität Konstanz und Stv. Leiter Amt für Justizvollzug und Wiedereingliederung Kanton Zürich; und – Anja Derungs, Geschäftsführerin Stiftung Frauenhaus Zürich und ehemalige Gleichstellungsbeauftragte Stadt Zürich.
Der Zürcher Kantonsrat hat sich am Montag gegen Antidiskriminierungsmassnahmen bei der Polizei ausgesprochen. Die Ratslinke forderte eine bessere Polizei-Kultur. Der Vorstoss scheiterte allerdings mit 53 zu 117 Stimmen. Weitere Themen: · Der Zürcher Kantonsrat will automatische Gesichtserkennung ermöglichen. · Die Fahrgäste sind zufrieden mit dem Zürcher Verkehrsverbund. · Gemeinden setzen auf Firmen statt auf Vereine bei der Altpapiersammlung. · Der Schaffhauser Regierungsrat Martin Kessler über Massnahmen gegen die Quaggamuscheln im Rhein. · Das Café Solino in Zürich ist ein Ort gegen Einsamkeit.
In der Schweiz fühlen sich laut Job-Stress-Index rund 30 Prozent der Erwerbstätigen emotional erschöpft. Jede dritte Person erlebt mehr Stress als Ressourcen im Arbeitsalltag. Fast die Hälfte der Arbeitnehmenden fühlt sich von ihrem Arbeitgeber in psychisch belastenden Situationen nicht ausreichend unterstützt.Die Gründe sind vielfältig. Hohe Arbeitsdichte. Ständige Erreichbarkeit. Fehlende Pausen. Unsichere Teamstrukturen.Viele Menschen arbeiten heute über ihre Grenzen, ohne dass jemand es von ihnen verlangt.Man spricht von interessierter Selbstgefährdung: Aus Engagement oder Angst, andere zu enttäuschen, setzen sich viele selbst unter Druck.Dazu kommt: Präsentismus ist weit verbreitet. Man erscheint zur Arbeit, obwohl man krank ist.Aus Pflichtgefühl. Aus Sorge. Oder weil es niemanden gibt, der einspringt. Was brauchen Menschen, um gesund zu bleiben?Was können ARbeitnehmende und Führungskräfte konkret tun?Welche Rolle spielen Kultur, Sprache und das soziale Miteinander im Team?In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Fachpersonen der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und einer Expertin für Arbeitspsychologie: Über Arbeitsgestaltung, Resilienz, Führung, Selbstfürsorge und über das, was gute Arbeit ausmacht.Vier Gespräche. Viele Impulse. Und eine Frage im Zentrum: Wie gestalten wir Arbeit so, dass sie nicht auslaugt, sondern trägt?Vielen Dank für deine Unterstützung per TWINT. Weiterführende Links und Infos:Das Institut für Mentale und Organisationale Gesundheit an der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW wurde am 1.1.2025 gegründet. 25 Mitarbeitende forschen zu mentaler Gesundheit in Organisationen und kooperieren hierzu mit zahlreichen Betrieben. Zur Stärkung der Mentalen und Organisationalen Gesundheit werden drei Weiterbildungen angeboten: CAS Betriebliches Gesundheitsmanagement: Gesundheitsförderliche Prozesse und Strukturen aufbauen, Gesundheit nachhaltig im Unternehmen verankern.CAS Mentale Gesundheit in der Arbeitswelt: Aufbau individueller Kompetenzen zur Stärkung der Mentalen Gesundheit in der Organisation; frühzeitig handeln und Präventionsmassnahmen umsetzen.CAS Resilienz – Mensch, Team, Organisation: Umgang mit Druck und Unsicherheit gesundheitsförderlich gestalten. Nicht allein individuelle Resilienz stärken, sondern gleichzeitig auch Teams und die Organisation befähigen. Im Kooperation mit Gesundheitsförderung Schweiz wird alle drei Jahre ermittelt, wie verbreitet Massnahmen zur Gesundheitsförderung in Schweizer Betrieben sind: Aktuelles Faktenblatt hierzu. Beispiel für eine Massnahme in einem Schweizer Grossbetrieb, die zur Reduktion der Absenzen führte. Zusammen mit Schweizer KMU und dem Bundesamt für Gesundheit werden Beispiele aus KMU für KMU aufbereitet: Mit konkreten Beispielen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Nachahmen. Beispiel für eine evidenzbasierte Intervention, für die gesundheitsförderliche Wirkung nachgewiesen wurde (SNF-Projekt Digital Balance: Material zur Intervention ist kostenfrei verfügbar): Balance zwischen Arbeit und Privatleben gestalten(u.a. mit Absprachen im Team) Im Dezember werden neue Ergebnisse zum Zusammenhang von neuen Zusammenarbeitsformen («New Work») und psychischer Gesundheit vorgestellt: Informationsseite vom BAG.
Ab sofort zählt das Baselbiet zum Beobachtungsgebiet für die Vogelgrippe. Das Gebiet umfasst einen drei Kilometer breiten Streifen entlang des Rheins. Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter sind dazu angehalten, präventive Massnahmen zum Schutz ihrer Tiere zu ergreifen. Was macht der Basler Zolli? Ausserdem: · FCB-Museum: Finanzierung gesichert · Rennbahnkreuzug Muttenz: Massnahmen gefordert · Neuer Trend: Keramikmalen statt Partymachen
Weltweit bekommen Frauen immer weniger Kinder. Das stellt die Menschheit vor grosse Herausforderungen, sowohl demografisch als auch gesellschaftlich. Was können die Länder dagegen tun? Und welche Massnahmen sind wirksam? Auch in der Schweiz ist die Geburtenrate gesunken - so wie in den meisten Industrieländern. Laut neusten Zahlen bekommen Frauen in der Schweiz durchschnittlich 1.29 Kinder. Das ist der tiefste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Eine Erhebung des Bundesamtes für Statistik zeigt, auch der Kinderwunsch per se hat in den vergangenen Jahren deutlich abgenommen. Nachwuchs liege nicht mehr im Trend, sagt Soziologin Katja Rost. Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Katja Rost, Soziologieprofessorin Universität Zürich - Samuel Emch, Ostasien-Korrespondent - Zoe Geissler, Frankreich-Korrespondentin ____________________ Team: - Moderation: Vanessa Ledergerber - Produktion: Sandro Della Torre - Mitarbeit: Isabelle Maissen ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Am Bielersee ist eine Graugans gefunden worden, die sich mit dem Vogelgrippe-Virus infiziert hat. Damit hat die Schweiz den ersten Fall in dieser Saison. Eine Expertin ordnet ein, was der Fall nun für die Schweiz bedeutet. Weitere Themen in dieser Sendung: · Wer in der Schweiz Fachärztin oder Facharzt werden will, muss manchmal Monate lang warten. Das soll sich nun ändern. Das Institut, dass die Titel ausstellt, will mit verschiedenen Massnahmen die Titelvergabe beschleunigen. · Tesla-Chef Elon Musk soll ein Tesla-Aktienpaket im Wert von bis zu einer Billion US-Dollar erhalten. Damit würde der reichste Mensch der Welt noch reicher werden. Doch das Paket ist an Auflagen geknüpft. · Die US-Regierung soll bis heute Freitag die monatliche Lebensmittelhilfe für 42 Millionen US-Amerikanerinnen und -Amerikaner auszahlen. Das hat ein Bundesrichter entschieden. Die Regierung von Präsident Trump wollte während des Shutdowns nur einen Teil der Hilfe auszahlen.
Bei ihrem ersten Treffen seit sechs Jahren haben sich US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi im fortwährenden Handelskonflikt auf verschiedene Massnahmen geeinigt, um die Situation zu entspannen. Vom grossen Durchbruch zwischen China und den USA mag dennoch niemand sprechen. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:48) Xi und Trump zeigen sich versöhnlich – die Ungewissheit bleibt (06:46) Nachrichtenübersicht (11:10) Niederlande: Zurück zum politischen Anstand? (19:58) Bürgerliche fordern Massnahmen gegen Gewaltextremismus (24:59) Die Frauenfrage rund um die Service-Citoyen-Initiative (29:24) Italiens Justizreform nimmt letzte parlamentarische Hürde (33:09) EU-Verträge rufen Christoph Blocher auf den Plan (37:58) Paris: Das Centre Pompidou schliesst seine Türen
Im Nachgang zur eskalierten Gaza-Demonstration in Bern fordern bürgerliche Parlamentsmitglieder ein nationales Handeln «gegen Gewaltextremismus». Am Donnerstag haben sie dazu ein gemeinsames Massnahmenpaket präsentiert. Was ist darin vorgesehen? Weitere Themen: Bei ihrem ersten Treffen seit sechs Jahren haben sich Trump und Xi im fortwährenden Handelskonflikt auf verschiedene Massnahmen geeinigt, um die Situation zu entspannen. Vom grossen Durchbruch zwischen China und den USA mag dennoch niemand sprechen. Italiens Regierung unter Giorgia Meloni hat eine ihrer grossen Reformen durchs Parlament gebracht: Die umstrittene Justizreform. Das letzte Wort soll allerdings das Volk haben. Damit beginnt ein Abstimmungskampf, der auch für die Gesamterneuerungswahl von Bedeutung ist.
Note 3: Eine Gruppe von Frauenrechts-Organisationen und Gewalt-Fachstellen erteilt der Schweiz ein Ungenügend, was den Schutz von Frauen vor Gewalt angeht. Die Gewalt gegen Frauen nehme zu und sei alarmierend. Als Vorbild gilt Spanien. Was macht das Land besser? Spanien gilt für viele Länder, auch die Schweiz, als Vorbild: Dort werden weniger Femizide verübt, seit entsprechende Gesetze und Massnahmen in Kraft getreten sind. Was macht Spanien besser, um Frauen vor Gewalt durch ihre Männer, Ex-Partner, Brüder oder Söhne zu schützen und gar ihre Leben zu retten? Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Matthias Strasser, Inlandredaktion SRF - Beat Vogt, Auslandredaktion SRF ____________________ Links: - International: Das Gesetz gegen Machismus: Wie Spanien zur Pionierin im Kampf gegen Gewalt an Frauen wurde https://www.srf.ch/news/international/das-gesetz-gegen-machismus-wie-spanien-zur-pionierin-im-kampf-gegen-gewalt-an-frauen-wurde ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Marisa Eggli - Mitarbeit: Claudia Blangetti, Marc Allemann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Die US-Regierung verhängt neue Sanktionen gegen die zwei grössten russischen Öl-Firmen, angesichts der Weigerung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden, so der US-Finanzminister. Das Ministerium sei bei Bedarf auch zu weiteren Massnahmen bereit. Ausserdem: · Der Bundesrat ist gegen ein Verbot von Hijabs an öffentlichen Schulen.
Der Jahrhundertraub im berühmten Kunstmuseum Louvre in Paris schockt Frankreich. Vier Täter steigen über ein Fenster in den Louvre ein und stehlen unschätzbar wertvollen Schmuck von Napoleon und französischen Königen. Der Fall erinnert viele an die Serie «Lupin» mit Meisterdieb Assane. Tatsächlich sind Raubfälle in Museen gar nicht so selten und auch oft nicht immer so ausgeklügelt wie in der Serie dargestellt. Das erzählen in dieser Podcastfolge eine Kunsthistorikerin, die ein Buch über solche Diebstähle geschrieben hat, sowie ein Fachmann für die Sicherung von Museen und Kunst. Museen wie der Louvre können sich mit verschiedenen Massnahmen schützen: Mit baulichen und technologischen - und mit gutem Personal. In der Praxis ist das jedoch weniger simpel, als es klingt. Museen sind komplexe Orte, die man nicht einfach hermetisch abriegeln kann, obwohl der Schutzbedarf sehr hoch ist. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Oliver Class, Kunsthistoriker und Experte für die Sicherung und Versicherung von Kunstwerken bei der Allianz Suisse - Susanna Partsch, Kunsthistorikerin und Sachbuchautorin ____________________ Team: - Moderation: Vanessa Ledergerber - Produktion: Marielle Gygax - Mitarbeit: Isabelle Maissen ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Zivildienst oder Militär: Der politische Druck auf den Zivildienst nimmt zu – was sagen die jungen Männer? Die «Rundschau» fragt nach. Und: Die Reportage aus der Basejumper-Szene. Zudem: Die Gang-Kriminalität in Schweden. Mehr Männer ins Militär: Der Zivildienst unter Druck Bundesrat und Parlament wollen den Zivildienst unattraktiver machen. Das Ziel: Mehr Männer sollen künftig ins Militär und dieses auch nicht vorzeitig verlassen. In der Herbstsession sollen dazu Massnahmen beschlossen werden. Wie sehen das die jungen Männer? Die «Rundschau» hat Zivis begleitet, in der Rekrutenschule nachgefragt und am Jubiläumsfest einer Offiziersgesellschaft die härtesten Kritiker des Zivildienstes getroffen. Dichtestress im Luftraum: Die Reportage aus der Basejumper-Szene Lauterbrunnen im Berner Oberland ist weltweit einer der Hotspots für Basejumper. Die Zahl der Sprünge steigt kontinuierlich an – auf mittlerweile 25'000 Sprünge jährlich. Die Reportage zeigt, welche Herausforderungen dieser Dichtestress am Berg mit sich bringt – und wie das Tal mit dem Extremsport lebt. Denn immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen. Wenn Teenager morden: Die Gang-Kriminalität in Schweden Schiessereien, Sprengstoffanschläge und Auftragsmorde: Die brutale Gang-Kriminalität in Schweden macht weltweit Schlagzeilen. Die Täter sind oft sehr jung – und begehen teils sehr schwere Delikte. Viele von ihnen sind junge Männer mit Migrationshintergrund, die ihren Platz in der schwedischen Gesellschaft nicht finden. Die Reportage gibt einen seltenen Einblick: Erfahrene Polizeibeamte und Bandenmitglieder erzählen eindrücklich von ihren Erfahrungen.